WELTWEIT GEACHTET & BELIEBT: DIE BUNTESREPUBLIK DEUTSCHLAND

Beliebt & verehrt: Der Deutsche (Symbolbild:Pixabay)

Nie waren die Deutschen beliebter als im Jahre 2022. Das glauben Sie nicht? Dann haben Sie offensichtlich ein paar Szenen aus Katar nicht gesehen. ARD & ZDF haben sie auch nicht gesendet. Aber das macht nichts. Meinereiner hat die beweisträchtigen Szenen trotzdem mitbekommen und kann Ihnen deshalb erzählen, woran man erkennt, daß die Deutschen unglaublich beliebt sind.

Vor ihrem ersten und verlustreichen Spiel in der Vorrunde der WM gegen Japan haben sich die deutschen Ballmoralisten – mit dem berühmten Landsitz in Schottland hat das nichts zu tun – zu einem Gruppenfoto aufgestellt, bei dem sie die Hände vor ihre Münder hielten. Damit wollten sie ausdrücken, daß sie zensiert worden seien – und zwar von der FIFA. Die deutschen Ballmoralisten durften nämlich ihre geliebte die Wannlaf-Binde nicht tragen, weil die FIFA der Ansicht gewesen ist, daß man dem Gas(t)geberland nicht einfach signalisieren darf, wie bescheuert man seine Gesetze findet. Die Hand vor dem Mund bedeutete also: Wir sind zensiert worden!

Gepflegter grüner Friedhof

Nun mag sich mancher Katarer gedacht haben, wenn es den Wannlaffs nicht gefällt, daß wir es hierzulande mit der One-Love nicht so haben, – warum sind sie dann überhaupt angereist? Die wollten doch unbedingt auf den Gebeinen von minderwertigen Fremdarbeitern kicken in unserem Land? Sieht doch auch schön gepflegt aus, unser grüner Friedhof? Außerdem werden sie es wohl aushalten, daß sie es für die Dauer ihres Aufenthalts bei uns nicht ihrem ehemaligen Bundestrainer gleichtun dürfen, um sich in aller Öffentlichkeit an den Geschlechtsteilen herumzufummeln. Was wollen die überhaupt? – In jedem anderen Land der Welt wäre der Gastgeber also verstimmt gewesen. Nicht so die freundlichen und toleranten Katarer in ihrer großartigen Menschlichkeit. Die haben die deutsche Hand-vor-dem-Mund-Geste sogar übernommen, so gut hat sie ihnen gefallen!

Als die hochmoralischen und dennoch zensierten Wannkicklafs in der Vorrunde ausgeschieden waren und leider-leider viel zu früh wieder nach Hause fliegen mussten in ihrem „Diversity-Wins“-Flieger der Fanhansa, winkten ihnen viele Katarer freundlich hinterher, während sie die andere Hand vor den Mund hielten. Warum ARD & ZDF das nicht live übertragen haben, ist völlig mysteriös. Unbestätigten Gerüchten zufolge ist in den Restaurants der Luxushotels von Doha sogar zwei Tage nach dem Ausscheiden der zensierten Wannlafs noch deutsches Sauerkraut mit Vegankartoffeln der absolute Renner und hat argentinische Steaks, norwegischen Lachs und russischen Kaviar von den Speisekarten verdrängt. Gerüchteweise soll auch die deutsche Nationalhymne Platz eins der katarischen Charts erklommen haben. Die Sender in Doha spielen sie angeblich rauf und runter. Doch-doch, die Deutschen sind im Ausland sehr beliebt. Extrem sogar. So extrem, daß man ihnen international jeden Wunsch von den Augen abliest, wie das nächste Beispiel beweist.

Bumm!

Bekanntlich wollten die Deutschen nichts dringender, als sich von ihrem leidlichen Wohlstand zu trennen. Sie wussten aber nicht, wie sie das machen sollen, weil durch die Nordstream-Pipelines so viel günstige Energie aus Russland geliefert wurde, daß es nicht und nicht gelingen wollte, sich vom leidlichen Wohlstand unabhängig zu machen. Bis sich jemand aus dem Ausland erbarmt hat und sagte, daß es so nicht mehr weitergehen kann. Die Verzweiflung in Deutschland wegen des Wohlstands breche ihm das Herz. Und dann hat er Nordstream gesprengt. Mit durchschlagendem Erfolg. Die Mienen der Wohlstandsgepeinigten in Deutschland hellten sich wieder auf. Und wenn sie nicht in Armut erforen sind, dann freuen sie sich noch heute. Sprengstoff ist ja nicht billig. Ist es nicht rührend, daß jemand seinen eigenen Sprengstoff verwendet, um die Deutschen kostenlos vom Wohlstand zu erlösen?

Warum macht er das? – Weil er die Deutschen inniglich ins Herz geschlossen hat. Eine andere Erklärung gibt es dafür nicht. Jedenfalls keine, die den Deutschen gefallen könnte. Ob nicht eigentlich das der Grund dafür ist, daß es keine andere Erklärung gibt, ist eine Frage, die wirklich nur der Allerhinterfotzigste stellen kann. Es ist doch so: Wenn Deutsche total unbeliebt wären, dann wären sie selbst zugleich die Allerletzten, die das zur Kenntnis nehmen wollen. Das ist ja auch verständlich. Schließlich meinen sie es den lieben langen Tag immer nur gut mit dem Planeten, der Menschheit und dem ganzen Weltklima. Daß die Sprengung der Nordstream-Pipelines bei aller löblichen Erlösung vom leidlichen Wohlstand zugleich eine riesige Öko-Sauerei gewesen ist, sollte man ihnen besser verschweigen, nicht daß noch einer zu heulen anfängt in seinem ganzen Glück wegen der Armut in der kalten Wohnung.

Die deutsche Beliebtheit ist kaum zu verhindern

Der deutsche Export von „Tierpanzahs” in die Ukraine ließ die internationale Sympathie für Deutschland ebenfalls hohe Wellen schlagen. „Export” kommt ja auch von „Experte”. Und deutsche Expert:innen waren es schließlich, die der Welt erst einmal richtig bewusst machten, wovon sie bis dahin keine Ahnung hatte. Ein richtiges Bewußtsein ist Gold wert! Was ist ein „Tierpanzah“? – Richtige Antwort: Ein Friedensgefährt, das ein Rohr hat, mit dem der Friedensschütze in die Luft schießen kann, um die liebe Infrastruktur zu schützen. So ungefähr hat das die Frau Lambrecht erklärt. Und die muß es wissen. Sie muß einfach. Weil sie als Export-Expertin zuständig ist. Früher hätte man so einen Tierschutzpanzah noch blauäugig als einen Schützenpanzer bezeichnet. Aber das weiß ich nicht genau, weil ich nie beim Militär gedient habe. Ich wollte eben nie Oberstabswebelfeldgeneral werden, sondern Rennfahrer oder Rockstar. Damals dachte ich noch, es könnte bessere Methoden geben, sich international beliebt zu machen, als ausgerechnet in einer deutschen Militäruniform.

Vorbei ist vorbei und zu spät ist zu spät. Heute sehe ich das etwas anders. Heute könnte ich mich in einer deutschen Militäruniform durchaus beliebt machen, wenn auch bei den Verkehrten. Weil ich dann gegen die Ukrainer kämpfen würde, um nicht hinterher wieder zu den Verlierern zu zählen. Ruhm und Ehre sind ja für sich genommen schon sehr sympathisch. Gleich geblieben wäre nur, daß das heute genauso eine Gewissensfrage wäre wie damals, als es um Wehrdienst oder Rockstar ging. Man sieht jedenfalls, daß man sich mit einem deutschen Gewissen durchaus beliebt machen könnte, wenn man es nicht dauernd verkehrt anstellen würde. Aber ich wollte hier nicht ins Private abschweifen, obwohl das natürlich sehr interessant ist. Anständig ist es eigentlich auch. Wäre es anders, würden sich die international beliebten deutschen Technokraten nicht so verzweifelt darum bemühen, möglichst viel über das Privatleben der Deutschen in Erfahrung zu bringen. Das Leben der Anderen war schon immer interessanter als das eigene. Warum also wollte ich nicht zu sehr ins Private abschweifen? – „Ich kann mich nicht erinnern“ (Zitat: Olove Scholz)

Der Fall Twitter

Daß die Deutschen überall auf der Welt beliebt sind wie Schmalzbrot mit Schnittlauch, kann man eigentlich gar nicht übersehen. Nach dem Ausscheiden in der Vorrunde bei der WM in Katar sowieso nicht. Diese Hand-vor-dem-Mund-Geste, mit der die deutschen Kicksen lautlos gegen die Wannlaf-Zensur protestiert hatten, läßt sich ja am heutigen Tag durchaus in eine Prophezeiung umdeuten. Die Ereignisse überschlagen sich gerade. Vergangene Nacht wurden die „Twitter-Files“ veröffentlicht. Seither ist klar, wer im Dienste der one-wandfreien westlichen Werte in wessen Auftrag und mit welcher Begründung wen genau zensiert hat. Sodom und Gomorrha! – Moment, ich muß kurz überlegen. Das tut mir jetzt leid. Aber wenn ich mir das recht überlege, dann wären die Gestikulier-Kicksen der nunmehr beendeten Zensurorgie bei Twitter gar nicht zum Opfer gefallen. Nichts von dem, was die für äußerungswürdig halten, wäre irgendeinem der Zensoren dort unangenehm ins Auge gesprungen. Die hätten One-Love-Parolen twittern können, bis ihnen die Fingerkuppen glühen.

Vielleicht täusche ich mich ja, und die Deutschen sind gar nicht so beliebt, wie sie gern glauben. Es könnte ja sein, daß sie inzwischen der ganzen Welt auf jenen Sack gehen, den sie sich beim Fußball gern kratzen. Das läge dann wahrscheinlich an dieser unerträglichen, von jeder Logik befreiten, penetranten Pseudomoralhuberei, die mit der Attitüde des unangefochtenen Moralweltmeisters daherkommt und etwas fürchtlich Oberlehrerhaftes an sich hat. Es ist halt so: Wenn die Schüler merken, daß der gestrenge Lehrer absolut nichts mehr auf der Pfanne hat, werden sie frech und tanzen ihm auf der Nase herum. Gut möglich, daß es das ist, was der Weltschüler mit seinem eingebildeten deutschen Oberlehrer gerade veranstaltet. Solche Lehrer braucht tatsächlich kein Mensch- und zwar nirgendwo auf der Welt. Wenn der geistig normal gebliebene Deutsche noch etwas für seinen eigenen Seelenfrieden unternehmen will, dann sollte er wohl zusehen, daß er sich dieses historisch penetrante Furunkel am eigenen Arsch endlich ein- für allemal ausdrückt.

Опубликовано lyumon1834

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