USA verlegen ihre Biowaffen-Programme nach Zentralasien und Osteuropa

Russland konnte zu Beginn seiner militärischen Spezialoperation zahlreiche US-finanzierte Biolabore in der Ukraine erobern, was de facto ein Ende dieser Projekte bedeutete. Nun weichen die Vereinigte Staaten in andere Länder aus.

Die Aktivitäten der USA in Sachen Biowaffenforschung insbesondere in der Ukraine sind bereits vor der Invasion Russlands durch Recherchen mutiger Journalisten bekannt geworden. Beispielhaft hierfür ist die bulgarische Investigativjournalistin Dilyana Gaythandshieva zu nennen, die bereits 2019 in Georgien monatelang recherchierte, wo sich das Lugar Center befindet, ein von Übersee finanziertes Biolabor.

Ihre Recherchen fanden im deutschen Sprachraum kaum Beachtung, während internationale Alternativmedien immer wieder das Thema aufgegriffen haben, was die ehemalige Mainstreamjournalistin ziemlich bekannt machte. In deutschen Leitmedien wurde die Bulgarin erst richtig im Zuge der Berichterstattung über den Ukraine-Krieg bekannt, nachdem das russische Militär immer mehr über das US-Biowaffenprojekt in der Ukraine berichtete, nachdem das Militär bis kurz vor Kiew vorrückte.

Natürlich waren das für westliche Leitmedien alles „Verschwörungstheorien“ der Russen und auch Gaythandshieva wurde von den vermeintlichen öffentlich-rechtlich finanzierten Faktenfindern als „Propagandistin“ gebrandmarkt. Das spielte sich alles im März 2022 ab. Danach rückte das Thema mehr oder weniger in den Hintergrund. Heute hielt nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur TASS der Leiter der russischen ABC-Abwehr, Igor Kirillow, ein Briefing zu den US-Aktivitäten in der Ukraine ab.

„Dank seiner aktiven Operationen gelang es dem russischen Verteidigungsministerium, die Durchführung militärbiologischer Programme auf ukrainischem Boden zu stoppen“, sagte er über die Analyse von Dokumenten über militärbiologische Aktivitäten der USA.

Das Pentagon verlegt nun eifrig seine Biowaffen-Projekte in andere Regionen, darunter Afrika, Zentralasien und Osteuropa. Bereits frühere Recherchen haben ergeben, dass die USA ihre Biowaffenforschung auf der ganzen Welt betreibt und die Ukraine bis zum russischen Einmarsch ein Schwerpunkt war. Nun verlegt das Pentagon nach Angaben von Kirillow seine Tätigkeiten nach Kenia, Singapur und Thailand.

Vor einiger Zeit hat das russische Verteidigungsministerium die Namen der Teilnehmer an den militärischen biologischen Programmen bekannt gegeben, darunter Mitglieder der US-Demokratischen Partei, Pentagon-Angestellte und ihre Auftragnehmer, enthüllte Kirillow.

„Aus den Berichten der DTRA [Defense Threat Reduction Agency] haben wir neue Informationen über Schlüsselfiguren der sogenannten ukrainischen Projekte erhalten, die bisher im Schatten geblieben sind“, sagte er.

„Unter ihnen ist Karen Saylors, Chief Executive von Labyrinth Global Health und ehemalige Direktorin von Metabiota in Zentralafrika. Ab 2016 arbeitete Saylors in der Ukraine als leitender Berater für das UP-10-Projekt, das sich auf die Untersuchung der Ausbreitung der afrikanischen Schweinepest konzentrierte“, zitiert die TASS den russischen General weiter.

Eine weitere Figur ist Colin Johnson, ein Mitarbeiter der Tennessee State University und Direktor des Host-Pathogen Interactions Institute, so der ranghohe Militär.

„Als Leiter des UP-8-Projekts zur Untersuchung der Krim-Kongo-Erreger und der Hantavirus-Gebiete des hämorrhagischen Fiebers in der Ukraine war Johnson für den Prozess der Entnahme biologischer Proben von ukrainischem Militärpersonal und die Sicherstellung der Interaktion mit amerikanischen Kunden im Zentrum für öffentliche Gesundheit verantwortlich des Gesundheitsministeriums der Ukraine“, führte der Leiter der russischen ABC-Abwehr fort.

Lewis von Thaer ist der Präsident und CEO von Battelle, einem großen Auftragnehmer für das Pentagon und das US-Energieministerium, sagte er.

„Seit 2003 überwacht das Unternehmen Forschungsprojekte auf ukrainischem Boden im Zusammenhang mit zoonotischen Infektionen“, fügte er hinzu.

Auch in Georgien dürften die Aktivitäten im besagten Lugar-Center weitergehen. Darüber wurde hier in zahlreichen Beiträgen bereits berichtet. Bereits 2018 gab es Hinweise darauf, dass die US-Biowaffenforschung sogar an tödlichen Erregern forscht, die ausschließlich gegen Russen ihren tödlichen Einsatz verüben kann. Zudem berichtete bereits das bulgarische Portal ArmsWatch im Mai 2020 über ein US-Projekt in Georgien an Fledermäusen, das im Zusammenhang mit der weltweiten Covid-Pandemie steht. Ein Indiz dafür, dass man im Westen die „Labortheorie“ gerne in Reich der Verschwörungserzählungen manövriert.

Опубликовано lyumon1834

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