Der Sieg der Sowjetunion über den Faschismus

Erstellt am 9. Mai 2023 von sascha313

Der deutsche Imperialismus hatte nach 1945, nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus, in der BRD wieder eine führende Stellung unter den europäischen Industriestaaten erlangt. Die Herrschaft des Imperialismus brachte dem deutschen Volk nicht nur den erhofften Wohlstand, sondern fast unmerklich eine verstärkte Ausbeutung und politische Entrechtung, die sich hinter den wohltönenden Phrasen von „Demokratie“ und „Freiheit“ verbirgt. Der von den herrschenden Klassen unter dem Einfluß des USA-Imperialismus gesteuerte Kriegskurs innerhalb der NATO richtet sich nun erneut gegen die Russen.

Ungeachtet der Gefahren einer Eskalation dieses Krieges in der Ukraine, liefert nun auch die BRD Panzer und Munition an das faschistische Regime in Kiew. Die Rheinmetall-Aktien stiegen im Kurs. Auch wenn Rußland ebenso wie die Staaten Europas ein kapitalistisches Land ist, hat doch der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der Ukraine gegen die russischsprachige Bevölkerung im Donbass seit 2014 dazu geführt, daß Rußland der bedrohten Bevölkerung dieser Regionen zu Hilfe kam. Zu sehr erinnert der grauenvolle Krieg der ukrainischen Nazis gegen die Russen an den Überfall des faschistischen Deutschland auf die Sowjetunion. Wie dieser Krieg für die Faschisten ausging, das ist bekannt. Hier nochmal einmal ein Rückblick auf den Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion von 1941-1945.

Die Niederlage der Nazi-Okkupanten in Stalingrad

Stalingrad war der Untergang der faschistischen deutschen Armee. Nach diesem bei Stalingrad erlittenen Schlag konnte sich die deutsche Armee nicht mehr erholen. Die Schlacht bei Stalingrad leitete eine grundlegende Wendung im Gesamtver­lauf des Krieges ein. Nach dem Sieg bei Stalingrad führte die Sowjetarmee eine umfassende, über eine Front von 1500 Kilo­metern ausgedehnte Offensive gegen die Armee Hitlerdeutsch­lands durch. Die Massenvertreibung des Feindes vom sowjeti­schen Boden begann.

Die Winteroffensive der Sowjetarmee

Während der Winteroffensive 1942/43 rückten die Sowjet­truppen in einzelnen Abschnitten bis zu 700 Kilometer weit vor, wobei sie Hunderte sowjetische Städte und viele Tausende Dörfer von den Eindringlingen befreiten. Die deutschen Trup­pen erlitten gewaltige Verluste an Menschen und Kriegsmate­rial. Die von Hitler an die sowjetisch-deutsche Front geworfe­nen italienischen, rumänischen und ungarischen Armeen wur­den vollständig aufgerieben. Die von Genossen Stalin geführte Sowjetarmee nahm· die Initiative der Kampfaktionen fest in ihre Hände und hat sie sich von diesem Zeitpunkt an bis zum Kriegsende nicht mehr entreißen lassen.

Der Wendepunkt des gesamten zweiten Weltkriegs

Die Vernichtung der deutschen Truppen bei Stalingrad und die Offensive der Sowjettruppen in den Jahren 1942 und 1945 waren von gewaltiger internationaler Bedeutung und wurden zum Wendepunkt des gesamten zweiten Weltkrieges. Der Sieg der Sowjettruppen bei Stalingrad verlieh den Völkern Europas Mut und spornte sie zur Verstärkung ihres nationalen Befreiungskampfes an. Der Sieg der Sowjettruppen rief im faschistischen Lager eine schwere Krise hervor, aus der es auf keine Weise mehr herauskommen konnte.


Die Schlacht am Kursker Bogen

Im Sommer 1943 begann die deutsche Armee an der Sowjetfront eine neue Offensive mit dem Ziel, die im Gebiet von Kursk konzentrierten Sowjettruppen einzukesseln und zu vernichten und danach erneut einen Angriff auf Moskau zu unternehmen. Das Oberkommando der sowjetischen Streitkräfte durchschaute auch diesen Plan des Feindes und traf die notwendigen Gegen­maßnahmen. Die Sowjettruppen schufen in diesem Abschnitt eine starke, uneinnehmbare Verteidigungslinie.

Der gescheiterte Gegenangriff der Nazis

Als am 5. Juli 1945 die deutschen Truppen mit starken Pan­zer- und Infanteriekräften zum Angriff übergingen, trafen sie auf den erbitterten Widerstand der Sowjettruppen. Der Plan der deutschen Heeresleitung scheiterte. Die standhafte, recht­zeitig vorbereitete sowjetische Verteidigung zeigte sich dem deutschen Angriff überlegen. Nachdem die sowjetischen Truppen die faschistischen Elite­divisionen bei Kursk erschöpft und entkräftet hatten, durch­brachen sie die Front des Gegners und gingen selbst zur Offen­sive über. Die Sowjettruppen widerlegten die verlogenen feind­lichen Behauptungen, daß die Sowjetarmee nur im Winter sie­gen könne. Sie bewiesen, daß sie im Sommer ebensogut wie im Winter die feindliche Verteidigung durchbrechen und eine Offensive führen können.

Befreiung von Orjol und Belgorod

Am 5. August 1943 befreite die Sowjetarmee Orjol und Bjel­gorod. Der Oberste Befehlshaber, J. W. Stalin, zeichnete diesen hervorragenden Sieg der Sowjettruppen durch einen besonde­ren Befehl aus. In der Hauptstadt des Sowjetlandes, in Moskau, wurde zu Ehren der heldenmütigen Truppen, die Orjol und Bjelgorod befreit hatten, ein Artilleriesalut abgefeuert. Seitdem wurde jeder große Sieg der Sowjettruppen durch einen Befehl des Genossen Stalin und durch Artilleriesalut ausgezeichnet.

Eine mächtige Gegenoffensive der Sowjetarmee

Die Schlacht bei Kursk spielte im Verlauf des Vaterländischen Krieges eine große Rolle. Genosse Stalin stellte fest:

„War die Schlacht bei Stalingrad ein Vorbote des Untergangs der faschistischen deutschen Armee, so führte die Schlacht bei Kursk sie vor die Katastrophe.“

Die Schlacht bei Kursk bildete den Auftakt zu einer neuen mächtigen Offensive der Sowjetarmee. Unter den Schlägen der Sowjettruppen brach die Verteidigung der Deutschen an vielen Frontabschnitten zusammen. Weder Flüsse noch starke Befesti­gungen konnten den Feind retten. Nachdem sowjetische Abtei­lungen den Übergang über den nördlichen Donez, die Desna und andere Flüsse erzwungen hatten, überschritten sie auch das größte Flußhindernis, den Dnjepr, und gingen weiter nach Westen vor.

Das unvergängliche Heldentum der Sowjetsoldaten

Die Sowjetkämpfer waren von einem einzigen Gedanken beseelt: den heimatlichen Boden so schnell wie möglich vom Feind zu säubern und die Sowjetmenschen von der faschisti­schen Sklaverei zu befreien. Von diesem Gedanken beherrscht, bewiesen sie große Tapferkeit und unvergängliches Helden­tum. Tausenden Sowjetkämpfern wurde für die Erzwingung des Übergangs über den Dnjepr der Titel „Held der Sowjet­union“ verliehen. Am Vorabend des Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, 6. November 1945, wurde die Hauptstadt der Ukraine, Kiew, befreit.

Im Verlaufe eines Jahres, vom November 1942 bis zum No­vember 1943, befreite die Sowjetarmee fast zwei Drittel des zeitweilig vom Feinde besetzten Sowjetterritoriums. Genosse Stalin bezeichnete dieses Jahr als das Jahr des grundlegenden Umschwungs im Verlauf des Vaterländischen Krieges.


Die Partisanenbewegung.

Im Verlauf des Krieges wuchs die Kraft und Organisiertheit des Volkswiderstandes im Hinter­land der deutschen Okkupanten. Illegale Parteiorganisationen, die eng mit den Massen des Volkes verbunden waren, übermittelten diesen die Wahrheit, verliehen ihnen den Glauben an den Sieg und organisierten die Sowjetmenschen zum Kampf gegen den Feind. Nach den Weisungen des Genossen Stalin organisierten und stärkten die Parteikomitees die Partisanenbewegung. Die Par­tisanen wirkten aktiv im Hinterland des Feindes, sie schnitten der Hitlerarmee die Verbindung mit ihrem Hinterland ab, sprengten Brücken, zerstörten Eisenbahnzüge, vernichteten Militär- und Lebensmittellager und töteten faschistische Offi­ziere und deren Helfershelfer.

Unsichtbar – doch gut organisiert!

Die Partisanenbewegung wuchs und erweiterte sich ständig. Zehntausende sowjetische Menschen, die im Hinterland des Feindes lebten, traten den Reihen der Partisanen bei; Hundert­tausende Bewohner erwiesen ihnen allseitige Hilfe. Die kleinen Partisanengruppen verschmolzen zu Abteilungen, die Abtei­lungen entwickelten sich zu großen, modern ausgerüsteten Par­tisanenverbänden. In Bjelorußland, in den Wäldern von Brjansk und andernorts entrissen die Partisanen dem Feind ganze Bezirke und schufen hier ihre „Partisanenländer“, in die einzudringen die deutschen Truppen sich hüteten.

Unter der Führung Stalins

Die Partisanenbewegung wurde unmittelbar von Genossen Stalin gelenkt. In seinen Befehlen rief er die Männer und Frauen der Partisanenbewegung auf, den Einrichtungen in der Etappe des Feindes, den Verkehrswegen, Versorgungslagern und Stäben des Gegners wuchtige Schläge zu versetzen, seine Nachrichtenverbindungen zu zerstören, die breiten Schichten der sowjetischen Bevölkerung in den vom Feind besetzten Gebieten in den aktiven Befreiungskampf einzubeziehen und die Sowjettruppen mit allen Kräften im Kampf gegen die faschistischen deutschen Eindringlinge zu unterstützen. Genosse Stalin berief Beratungen der Kommandeure großer Partisanenabteilungen ein und gab ihnen Ratschläge und Weisungen.

Mit vereinter Kraft gegen den Faschismus

Die Aktivität der Partisanenabteilungen entfaltete sich be­sonders stark, nachdem die mächtige Offensive der Sowjettrup­pen begonnen hatte. Die Partisanen setzten sich in den Besitz von Brücken und Flußübergängen und halfen so den Abteilun­gen der Sowjetarmee; den Übergang über die Flüsse zu erzwin­gen. Sie entrissen dem Feind einzelne strategische Punkte und behaupteten sie bis zum Eintreffen der angreifenden sowjeti­schen Abteilungen.

Den Klauen des Feindes entrissen…

Die Partisanen bewahrten die friedliche sowjetische Bevölkerung vor den Schrecken der Sklaverei und vor der Ausrottung, sie entrissen den Hitlerleuten sowjetische Menschen, die nach Deutschland verschleppt werden sollten, sie befreiten Gefangene, sie gaben der Bevölkerung ihr von Deut­schen geraubtes Gut zurück. Auf Weisung des Genossen Stalin unternahmen Partisanenverbände in den Jahren 1942 und 1943 bedeutende Streifzüge tief in das feindliche Hinterland hinein. Bei diesen Vorstößen mobilisierten die Partisanen die Bevölkerung zum Kampf gegen die deutschen Okkupanten und versetzten den Verbindungen des Feindes machtvolle Schläge.

Der „Schienenkrieg“

Eine große Unterstützung für die angreifende Sowjetarmee war der von den Partisanen entwickelte „Schienenkrieg“. Sie führten ihn nach einem einheitlichen, gut durchdachten Plan und machten systematisch und in großem Maßstab die wichtig­sten von den Okkupanten benutzten Eisenbahnlinien un­brauchbar. Im August 1945 verringerte sich der Verkehr auf den vom Feind okkupierten Eisenbahnlinien Bjelorußlands in­folge der Partisanenaktionen fast um die Hälfte.


Die Unterstützung der Front durch das ganze Volk.

Einen grundlegenden Umschwung erfuhr ebenso die Arbeit im ganzen sowjetischen Hinterland. Als Ergebnis der großen organisato­rischen Tätigkeit der Partei-, Sowjet- und Wirtschaftsorgane und der opferwilligen Arbeit der Arbeiter, der Bauern und der Intelligenz wurde in der Sowjetunion eine mächtige Kriegs­wirtschaft geschaffen. Die Arbeit der Betriebe verbesserte sich, die Arbeitsdisziplin erstarkte, die Menschen wurden diszipli­nierter und lernten, so zu arbeiten, wie es der Krieg erforderte. Im Bewußtsein ihrer Pflicht gegenüber der Heimat schafften sie ohne Atempause und lösten die kompliziertesten Aufgaben, alles, um die Unterstützung der Front zu verbessern. 1943 standen vor dem Sowjetvolk schon nicht mehr solche Aufgaben wie die Verlagerung der Betriebe nach dem Osten und die Umstellung der Industrie auf Kriegsproduktion. Genosse Stalin stellte im November 1943 fest:

„Der Sowjetstaat verfügt jetzt über eine reibungslos arbeitende und rasch wachsende Kriegswirtschaft. Alle Bemühungen des Volkes konnten also auf eine gesteigerte Erzeugung und weitere Vervollkommnung der Waffen, besonders der Panzer, Flugzeuge, Geschütze und Sturmgeschütze konzentriert werden.“

Die Befreiung Europas vom Faschismus durch die Sowjetunion

Die englisch-amerikanischen Truppen stießen auf ihrem Wege auf keinerlei ernsthaften Widerstand, da die überwiegende Masse der deutschen Truppen weiterhin an der sowjetisch-deutschen Front kämpfte. Millionen Menschen in allen Ländern stellten die Frage: Wie konnte die Sowjetunion in einem derart schweren Krieg den Sieg erringen, wie konnte sie Hitlerdeutschland überwinden, das sich die Mittel und die Kräfte fast ganz Europas zunutze gemacht hatte?

Die Antwort: Die Gründe für den Sieg des UdSSR muß man vor allem in der Überlegenheit der sozialistischen Gesellschafts- und Staatsordnung suchen. Genosse Stalin sagte:

„Die von der Oktoberrevolution erzeugte sozialistische Gesellschafts-ordnung hat unserem Volk und unserer Armee eine große und unüberwindliche Kraft verliehen.“

Quellen:
Lehrbuch für die politischen Grundschulen. Erster Teil. Dietz Verlag Berlin, 1951, S. 219-235 (Gekürzt und Zwischenüberschriften eingefügt.  N.G.) Bild: Ilja Sjanow (ganz rechts) mit den Kämpfern der Berester Gruppe Meliton Kantaria (zweiter von links) und Michail Jegorow (zweiter von rechts). https://mikhael-mark.livejournal.com/1099340.html

Опубликовано lyumon1834

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