
Ein Motto, das ständig populärer wird in Deutschland (Abbildung:ScreenshotFacebook)

Zu einem echten Hype im Netz entwickelt sich das über dem Werkszugang eines mittelständischen Dürener Unternehmens angebrachten Anti-Grünen-Plakat, über das am Wochenende berichtet wurde: Der neben den Konterfeis von Außenministerin Annalena Baerbock und Vizekanzler Robert Habeck stehende Sinnspruch “Wenn ein Clown in einen Palast einzieht, wird der Clown kein König, sondern der Palast wird zum Zirkus” ging in kürzester Zeit viral und hat gute Chancen, eine Renaissance als geflügeltes Wort zu erleben. In den sozialen Medien trenden sowohl Abbildung des Plakates als auch das Zitat in verschiedenen Abwandlungen. Es bestätigt sich damit auf breiter Basis, was der für die Aktion verantwortliche Unternehmenschef dazu erklärt hatte: “Das Plakat löst bei 99,9 Prozent der Menschen ‘eine positive Reaktion’ aus.
Bereits während des Bundestagswahlkampfes 2021 hatte Michael Hess, der Geschäftsführer des besagten Unternehmens Carl Krafft & Söhne GmbH, ein Anti-Grünen-Plakat an seiner Fassade platzieren lassen (es stand übrigens in keinem Zusammenhang mit einer ebenfalls vielbeachteten bundesweiten Anti-Grünen-Wahlkampfkampagne, die die linken Medienhelfer der Partei auf die Barrikaden trieb)) Diesmal ist der Zuspruch ungleich größer. Hess erklärte: “Wir haben uns entschlossen, dieses Plakat aufzuhängen, weil wir das Gefühl haben, dass diese Politiker nicht den nötigen Sachverstand mitbringen, der für ihre Position notwendig wäre.“ Man wolle mit dem Plakat verdeutlichen, dass die von den Grünen vorangetriebenen Maßnahmen dem Standort Deutschland schaden würden. Egal, ob die Energie- und Verkehrswende, das Heizungsgesetz oder das Gender-Thema – das alles werde, so Hess, gegen die Mehrheit der Bevölkerung durchgesetzt. „Wegen der falschen Entscheidungen sind nun unsere Stromnetze störanfällig geworden. Wir sind gleichzeitig aus der Atomenergie und Kohle ausgestiegen und müssen jetzt dafür Strom aus dem Ausland kaufen. Dabei reichen die regenerativen Energien für unseren Industriestandort nicht aus“, kritisierte er weiter. „Sagt man aber was gegen die Grünen, dann wird man als Rechter beschimpft“, stellte er zutreffend fest.

So berichtete “Bild” über die vielgelobte Plakataktion gegen den grünen Irrsinn (Screenshot:Bild)
Der Unmut über die Grünen erreicht in der Tat stetig neue Höhen, während ihre Umfragewerte im Keller verharren und bei unter 15 Prozent stagnieren. Diese Partei hat wahrlich schon bessere Zeiten gesehen; die katastrophalen Folgen einer von ihr mit unparitätischer Macht dominierten Bundespolitik haben dafür gesorgt, dass die AfD in Umfrage inzwischen an der 20 Prozent-Marke kratzt. Doch es sind natürlich immer noch bei weitem zu wenige Deutsche, die ihren “Hallo-Wach-Moment” hatten und begriffen haben, welche demokratie- und freiheitsfeindliche totalitäre Bedrohung diese von fachfremden, bildungsfernen Heuchlern angeführte Sekte eigentlich darstellt.
Habecks von mutmaßlich korrupten und erwiesenermaßen verfilzten Lobby-Apparatschiks und NGO’s gesteuerte Agenda einer gigantischen Vermögensvernichtung und Wohlstandsumverteilung hin zu superreichen globalistischen Profiteuren des Klimaschwindels, gepaart mit einer wahnsinnigen Heizungsdiktatur und den teuersten Energiepreisen aller Zeiten für die unsicherste Energieversorgung aller Zeiten, wird überall in Bausch und Bogen verbannt; eine nicht minder plan- und ahnungslose Außenministerin Annalena Baerbock macht Deutschland mit jedem Auslandsbesuch mehr zur globalen Lachnummer und wird inzwischen von China und Brasilien nur noch von Regierungsvertretern der dritten Garnitur empfangen. Und die Fratze der Bevormundungs- und Verbotspartei tritt immer deutlicher zutage, etwa bei den neuesten Plänen zur Fleischreduktion.
Unmut über die Grünen auf Rekordniveau
Dass sich trotz eines freiwillig gleichgeschalteten linientreuen Staatsfunk und eines durchweg linken Medienbetriebs immer mehr Menschen trauen, ihre Kritik an den Grünen mit einer Deutlichkeit zu äußern, die diese nicht mehr gewohnt sind, seit sie die völlige kulturelle Hegemonie errungen haben, stimmt zuversichtlich. Die Grünen selbst haben sich zu dem vielbeachteten Plakatspruch mit Kult-Potential bislang noch nicht geäußert – vielleicht auch deshalb nicht, weil es sich bei der Aktion eben um keinen Einzelfall unternehmerischen Unmuts ob ihrer grausigen Politik handelt: Auch andere verzweifelte Selbstständige und Firmenchefs sahen sich bereits zu drastischen Maßnahmen veranlasst. Im April etwa erteilte ein Gastronom in Olsberg (NRW) Mitgliedern der Grünen und allen Befürwortern des Atomausstiegs Hausverbot. „Die Energiepreise sind wegen denen um das Dreifache gestiegen. Jetzt sollen sie Gegenwind erfahren“, erklärte er. Auf Facebook legte er nach: „Wir sehen nicht ein, dass sich diese Paradies- und Stolpervögel auf unsere Kosten bei uns den Arsch wärmen.“
Diesem Beispiel folgte bald ein weiterer Gastwirt aus Dresden, der das Hausverbot auf Grünen-Politiker beschränkte und seiner Verzweiflung Ausdruck gab: “Wir sind einfach allein. Ich weiß, dass ich meine monatlichen Stromkosten von rund 20.000 Euro nicht bezahlen kann. Ich weiß nicht, wie ich mir helfen kann. Ich bitte um Verständnis, dass ich auf diese Weise ein Zeichen setze. Es geht ja nicht nur um mich, sondern um viele andere. Ich bitte um Verständnis“, klagte er.
Hausverbote gegen Grüne
Sein Fall ist nur eines von vielen konkreten Beispielen, wie die Politik der Grünen hart arbeitende Menschen in den Ruin treibt. Gönnerhaft bot daraufhin der sächsische Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Löser dem Wirt ein „energiepolitisches Gespräch“ an und äußerte Verständnis für die Belastung der Wirte nach der schweren Zeit der Corona-Pandemie. Er halte es jedoch “in einer Demokratie für unangemessen”, ein Hausverbot für politische Parteien auszusprechen.
Sehr komisch: Just die Partei, deren Mitglieder stets selbst als erste dabei waren, wenn es darum ging, Hausverbote gegen AfD-Politiker (wohlgemerkt also aus Gesinnungsgründen gegen eine unerwünschte Oppositionspartei, nicht aus praktischen Gründen gegen eine konkret für fatale Weichenstellungen verantwortliche Regierungspartei!) zu rechtfertigen oder als “Zivilcourage” schönzureden, sollte hier fein stille schweigen. Dass der AfD seit Jahren Betretungsverbote, Stornierungen von Verträgen über angemietete Veranstaltungsräume oder Hotelbuchungen und Boykotte zugemutet werden, weil ihre Vertragspartner ansonsten von den Antifa-Fußtruppen des Linksstaats mit Mord und Totschlag bedroht werden, erwähnt Löser natürlich nicht. Auch daran zeigt sich abermals die abgrundtiefe Doppelmoral Heuchelei dieser radikalen Splitterpartei im bürgerlichen Gewand, der es fortdauernd gelingt, durch ihre Macht im Medien- und Bildungsbereich einen Einfluss auszuüben, der weit über die Zahl ihrer Wählerstimmen hinausgeht.
