SURENSÖHNE: ERDOGAN WERKELT AM OSMANISCHEN ENDSIEG

Von Jürgen Stark

Erdogan-Anhänger in München (Foto:Imago)

Der Westen hat inzwischen vielfach vor dem militant-missionarischen Eifer islamischer Stoßtrupps kapituliert. Der fluchtartige, weitgehend ungeordnete und fast schon peinliche Auszug aus Afghanistan war eine historische Schande. Vor fusselbärtigen Neandertal-Ayatollahs am Hindukusch flüchtete die angebliche Weltmacht USA wie das Karnickel vorm Jagdhund, der deutsche Dackel – irrlichternd – stolperte hinterher, ruhmlos und ehrlos. Dann das Dauerdebakel im Iran, der erneut seine Widersacher massakriert, gefoltert, geschlagen und gedemütigt zurück in die Wohnzimmer schickt: Nach verzweifelten monatelangen Demonstrationen gegen den islamischen Klerikalfaschismus in Teheran und dem ganzen Land der einst so stolzen Perser werden Frauen von der „Moralpolizei“ nun wieder zum Tragen der Kopftücher gezwungen – die nächsten blutigen, zerschlagenen Gesichter wehrloser Opfer sind zu erwarten.

Und hier im Westen? Hier feiern woke Unternehmen den Hijab als Ausdruck moderner selbstbestimmter Weiblichkeit, hier wird unter supermoralischer Federführung der “grandiosen” Bundesaußenministerin Annalena Baerbock „feministische Aussenpolitik“ gemacht. Kleiner Scherz: Gemacht wird hier gar nichts, denn der Wertewesten tut wie immer nichts. Diskriminierungen werden im eigenen Land mit dem Elektronenmikroskop gesucht und eingebildete Phantomopfer künstlich überhöht, während in den Ländern, wo Homophobie, Antifeminismus und Rassismus zum Alltag gehören, wo monströses Unrecht herrscht, feige geschwiegen und sogar antichambriert wird.

Ankaras Staatstrojaner in Deutschland

Zum Beispiel am Bosporus, wo der Westen ja auch noch seinen wichtigen Islamo-Partner unterhält – und zwar in Person eines Brutalos namens Erdogan, der tausende unschuldige Gegner seines faschistoiden Regimes in den Kerkern verfaulen lässt. Mit so einem will man keinen Ärger riskieren – vor allem dann nicht, wenn die Mehrheit der hiesigen Türken als “Staatstrojaner” und Fünfte Kolonne für Ankara im bunten Ampeldeutschland die Stellung hält (Mesut Özil, der vom Integrations-Bambi zum Grauen Wolf mutierte, lässt grüßen)! Nachdem Erdogan unlängst eine bereits unfaire „Wahl“ gegen die unterdrückte Opposition – trotz deren Handicaps – relativ knapp gewinnen konnte, geht der alternde Osmanen-Krieger nun so richtig zur Sache – und demaskiert sich als so hinterhältiger wie raffinierter, weil extrem taktisch versierter Langzeiteroberer. Das hat jeder längst kapiert – bloß nicht die westlichen Eliten, die ihm gegenüber bis heute kuschen.

Vor allem Angela Merkel hatte ihn im Zuge ihrer vollidiotischen Flüchtlingspolitik ab 2015 enorm stark gemacht – und zugleich Europa enorm schwach und erpressbar, denn die EU-Länder waren Erdogan bei dessen anlandenden Flüchtlingskontingenten plötzlich überwiegend ausgeliefert. Solche taktisch hirnrissige Politik, wie sie die selbstherrliche Angela Merkel allzu lange betrieb, muss ein Regierungschef“ erstmal hinbekommen. Doch Merkel “schaffte das” – und mehr noch: Sie schuf damit die Blaupause für eine passive Politik der Ohnmacht und Selbstauslieferung, die auch acht Jahre nach der großen Schleusenöffnung gegenüber islamischen Schlüsselstaaten praktiziert wird, die man mit Geld zuscheißt, um sie als “Türsteher” die Drecksarbeit machen zu lassen, für die sich der desolate EU-“Grenzschutz” zu fein ist. Gerade wurde Tunesien als neuer Zerberus der Mittelmeer-Route auserkoren.

Satan is here to stay…

Doch zurück zu “westlichen Werten” und humanitären Abgründen in den “Partnerstaaten” des Wertewestens: Ausbaden müssen dessen politisches Totalversagen und himmelschreiende Dummheit nicht nur Homosexuelle und “queere” Menschen, sondern vor allem die Frauen in den theokratischen Gefängnisländern auf der islamischen Weltkarte. Hier werden Andersdenkende, Andersliebende und Anderswählende (wenn sie den überhaupt noch eine Wahl) abgeurteilt – nicht selten standrechtlich – und landen in Foltergefängnissen, auf Steinigungshalden oder an Baukränen. Sollte ihnen die Flucht gelingen, droht ihnen weltweite und lebenslange Nachstellung durch die eigene Familie, geheimpolizeiliche Häscher oder islamistische Radikale. Satan is here to stay. Fragt Salma Rushdie, der als Spätfolge des Islamofaschismus bei einem islamisch-klerikal motivierten Attentat sein rechtes Auge verlor.

Die „Gotteskrieger“ rüsten überall auf, unterwandern sowohl militant als auch „legalistisch“ den klapprigen Westen – wobei sich ihnen Deutschland als willfähriges Opfer- und Beuteland besonders leicht öffnet und für alle Ankommenden ebenso die Geldbeutel öffnet wie es die Beine spreizt. Solche Länder kann man heutzutage mit einer Kuchengabel und per Schlauchboot erobern. Wer wäre da nicht versucht, solchen würdelosen, schwachen und geradezu um die eigene Erniedrigung bettelnden ungläubigen Hunden die Unterwerfung so richtig schmackhaft zu machen und die künftigen Sklaven der Korankrieger um Gnade winseln zu lassen?

Die Quittung fürs Schönreden

Wie läuft das eigentlich mit der Islamisierung im Westen? Genauso wie es seit jahren in der Türkei läuft; fragen Sie nach bei DITIB – der hat auch die Telefonnummer von Pascha Erdogan, dem Eiskalten: „Hande Yener erhielt jetzt Auftrittsverbot bei einem Festival im westtürkischen Balikesir, und auch anderswo im Land werden seit den Wahlen im Mai reihenweise Konzerte untersagt. Hat ein Künstler im Wahlkampf die Opposition unterstützt oder eine Künstlerin sich für Schwulenrechte ausgesprochen, kann das schon reichen für ein kommunales Auftrittsverbot; auch die bildende Kunst gerät unter diesen Druck. Hande Yener sollte in Balikesir zum Höhepunkt eines kommunalen Heilkräuter-Festivals auftreten, mit dem Lavendel und Echinacea aus heimischem Anbau beworben wurden. Das Stichwort ‘Festival’ ließ konservative Gruppen aufmerken. ‘Solche Festivals verleiten unsere Jugend zu unmoralischen Berührungen, zu Alkohol- und Drogenmissbrauch, zu Auflehnung und Rebellion’, beschwerte sich ein örtliches Bündnis, das vom Verband islamischer Mittelstandsunternehmer bis hin zu religiösen Bruderschaften reichte.“ Das schreibt der “Tagesspiegel“.

Nun kommt also die Quittung fürs Schönreden, Wegsehen, Verharmlosen und die hie und da auch noch kräftige Unterstützung durch fette Steuergeldern der Europäer – besonders jenen der deutschen Melkkühe. Zuerst trifft es nur die freiheitsliebenden gesellschaftlichen Gruppen in der Türkei; doch alsbald auch bei uns die letzten intakten Relikte westlicher Unbeschwertheit. Wetten, dass…?! Hier rüstet sich ein NATO-Vollmitglied, welches sich dank der Amis und der EU bis an die Zähne bewaffnen konnte, innenpolitisch für die Errichtung einer theokratischen Diktatur, und das inmitten in kriegerischer NATO-Zeit. Der Philofaschismus in der Türkei wird gerade auf eine nächste, höhere Stufe gehoben. Die brutale Unterdrückung von allem, was den Erdogan-Anhängern als „unislamisch“ erscheint, wird nun brachial durchgesetzt. Das Modell Iran rückt näher. Mit einigem Zeitversatz geschieht dasselbe hier bei uns.

Innen Grabplatte, außen Knüppel…

Faschismus funktioniert immer nach innen und außen zugleich. Nach innen bedeutet das: Erst einmal wird die Kunstszene komplett islamisiert; anschließend werden Bildung, Wissenschaft, Medien, Sport und so weiter von Erdogans AKP-Gefolgschaft auf totale Gleichschaltungslinie gebracht, indem seine immer striktere Gesetzgebung greift und ein zügelloser theokratisch-polizeilicher Terror komplett von der Leine gelassen wird. Nach außen bedeutet es,  dass Konflikte geschürt werden – wohl als nächstes der seit 100 Jahren schwelende Ägäis-Grenzstreit. Innen kommt das gesamte Staatswesen Zug um Zug unter eine von scheinheiligen Surensöhnen streng bewachte Grabplatte, draußen wird der Knüppel rausgeholt.

Im eigenen Land, in Nordsyrien und im Nordirak geht es gegen die Kurden; der letzt Völkermord will auch noch vollendet werden, denn in Aserbaidschan wird mit Export-Dschihadisten gegen christliche Armenier gefochten. Auch in Bosnien-Herzegowina, der Drehscheibe des politischen Islam in Europa, gibt es auch noch mannigfaltige Möglichkeiten für den Unruhestifter Erdogan – und die griechischen Inseln sollen endlich heim ins neue Osmanische Reich. Und irgendwann kommt auch noch die Enklave Deutschland dran, die mit den Ein-, besser: Unterwanderern schon sturmreif gemacht wird und wo, DITIB sei Dank, in Hunderten von Moscheen von Flensburg bis Passau gen Mekka gebetet und pro Erdogan gepredigt wird. Aus regenbogenbunt soll islamgrün und rottürkisch werden, soll ebenfalls peu a peu ein türkisches Protektorat werden. Das glauben Sie alles nicht? Fragen Sie den Kalifen Ihres Vertrauens – der hat große Pläne!

Опубликовано lyumon1834

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