HALTUNGSFASCHISMUS: KLAUS HEUFER-UMLAUF HETZT GEGEN “AUSSORTIERTE”

VonDaniel Matissek

Beim SPD-Kanzler holt er sich schonmal einen braunen Hals, aber Oppositionelle werden entmenschlicht: Klaus Heufer-Umlauf, hier beim Scholz-Anschleimen (Foto:Imago)

Der Pseudoskandal um das Foto von Harald Schmidt mit dem ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen und Ex-„Spiegel“-Edelfeder Matthias Matussek auf einem Sommerfest der Schweizer „Weltwoche“ wird weiter künstlich am Leben gehalten: Nun meint auch Pro7-Moderator Klaas Heufer-Umlauf – einer der schmierigsten und selbstgefälligsten Systemsurfer auf der perfekten Welle des linksmedialen Gutmenschenmainstreams, der stets auf unangepassten smarten Hipster macht, in Wahrheit aber alle deutschen Untertanen- und Mitläuferuntugenden des hässlichen Deutschen personifiziert -, sich dazu äußern zu müssen. Böse Zungen unken schon seit längerem, von ihm und seinem Kollegen Joko Winterscheidt wisse man sehr genau, auf welcher Seite sie vor 88 Jahren gestanden hätten. Zumindest ihr Haarschnitt hätte schon damals gut in die Mode gepasst.

Dass an dieser Unterstellung durchaus etwas dran sein könnte, legte Heufer-Umlauf jetzt mit seiner Wortwahl nahe: Im Podcast seines Kollegen Micky Beisenherz attackierte er Harald Schmidt (der geistig sowie als Entertainer von um Dimensionen größerem Format als “Joko & Klaas” ist), wie folgt:  „Dass der da freiwillig zu Hause losfährt, dahin geht, genau wissend, wer da alles ist und sich freut auf einen herrlichen Abend mit guten Gesprächen mit Hans-Georg Maaßen und anderen Aussortierten…“. Der Begriff “Aussortierten” kam Heufer-Umlauf dabei mit einer Selbstverständlichkeit über die Lippen, die sicher kein Zufall war: Tatsächlich ist das Vokabular des Unmenschen, Klemperers lingua tertii imperii, heute vor allem in denen lebendig, die von früh bis später von Antifaschismus schwafeln und gar nicht mehr mitbekommen, dass eigentlich sie selbst es sind, die den Staffelstab des Faschismus, der eigentlichen Menschenverachtung und realen Ausgrenzung, in die Zukunft tragen.

Gesendete Zumutung

In einem Land, wo Björn Höcke als völkischer Nazi gebrandmarkt wird, weil er eine Rede mit den Worten “Alles für Deutschland!” beschließt, dürfen testikelfreie Dummschwätzer in den Salons der Haltungsmedien im Ton vergreifen, wenn es gegen die Volksschädlinge und Asozialen von heute geht: Ungeimpfte, Klimaleugner oder eben “neue Rechte” und AfD-Sympathisanten. “Aussortierte” eben. Oder noch Auszusortierende? Wenn bald – vermutlich von denen, die sich derzeit am lautesten über ein Aiwanger-KZ-Flugblatt empören – die ersten Sammellager für all diese toxischen Randgruppen gefordert werden, Konzentrationslager für Demokratiefeinde, Rechte, AfDler, braunen Bodensatz, Delegitimierer und andere Paria: Wie sich “KHU & Konsorten” dann wohl positionieren werden, bedarf keiner großen Phantasie. Die Vertreter dieser moralischen Herrenrasse schnallen gar nichts mehr.

Das sich die gesendete Zumutung Heufer-Umlauf nun in die Liste der Verleumder Schmidts einreiht, zeugt insofern von besonderer charakterlicher Erbärmlichkeit, als jener einst sogar sein Mentor war. „Da bleibt nicht mehr viel Humor über bei so einem Bild“, spielt er sich als Scharfrichter auf – wohlgemerkt, weil sich Schmidt auf einer privat Party mit Menschen unterhalten hat, die von demselben propagandistischen Medienmoloch zu Aussätzigen gemacht wurden, der das eitle Kotzbrocken-Entertainment erst gehypt hat, für das unter anderem Joko & Klaas stehen. Hier zeigt sich, wie kaputt diese Gesellschaft ist, wie irreparabel beschädigt der demokratische Diskurs. Wer heute mit den “Falschen” redet ( wohlgemerkt nicht etwa “Reichsbürger”, Glatzen, Kinderschänder, Ex-Terroristen, sondern der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes und der einst angesehenste “Spiegel”-Autor!) oder auch nur mit ihnen nahe zusammensteht, landet am moralischen Pranger. Dass es soweit in Deutschland noch einmal kommen würde, hätte man noch vor 20 Jahren für niemals möglich gehalten. Allerdings auch kein Wunder in einem Land, das von zwölf gewissen Jahren seiner Geschichte zwar pausenlos redet, aber offensichtlich rein gar nichts aus ihnen gelernt hat.

Verabsäumte Distanzeritis

Hinter Heufer-Umlaufs Ausfällen bei Beisenherz oszilliert die ganze unerträgliche Arroganz der medialen Kaste, als deren fester Bestandteil der frühere Friseur sich seit Jahren präsentiert. Tatsächlich war es nicht die erste Duftmarke im linkischen Gesinnungsrevier, für die er das Bein hob: Bei kaum einem Projekt „gegen rechts“ und fast keinem Appell zur Aufnahme immer neuer Migrantenmassen darf Heufer-Umlauf fehlen. Sein Versuch, eine ganze Flotte zur weiteren „Seenotrettung“ zu organisieren, scheiterte 2019 kläglich – was seinem elitärem Aktivisteneifer keinen Abbruch tat.

Selbstzweifel kennt er nur, was seine frühere Bewunderung Schmidts betrifft, wie er bei Beisenherz klagte: „Er adelt da den ganzen Laden, in dem er dort wahrscheinlich der Einäugige unter den Blinden ist“, empörte er sich weiter über das „Weltwoche“-Sommerfest in Zürich. Auch Micky Beisenherz ließ keinen Zweifel an seiner untadeligen Einstellung und meckerte spießig über die verabsäumte Distanzeritis der deutschen Gäste: „Vor allem weiß man bei so einer Sommerparty gar nicht, vor wem man sich zuerst drücken soll. Alice Weidel ist da noch rumgelaufen.”  Gönnerhaft schob er nach: “Grundsätzlich kann ja jeder hingehen, wo er will.” Aber gerade die Schweizer „Weltwoche“ sei “eine ganz harte Nummer“, meinte er noch klarstellen zu müssen. Im Obskuranten-Code der lustigen Lifestylelinken sollte das wohl so viel heißen wie: “Igitt, da tummeln sich Rechte!“. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern!

Опубликовано lyumon1834

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