DUNNING-KRUGER AUF WELTPOLITISCHEM PARKETT: PLAPPERT BAERBOCK UNS IN DEN 3. WELTKRIEG?

Von

 Daniel Matissek

 —

Baerbock und Gewieher der “feministischen Außenpolitik” (Collage:Jouwatch)

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat es einmal mehr geschafft, Deutschland zugleich zum Gespött zu machen und sein diplomatisches Gewicht in der Welt noch weiter zu verringern. Ihre neuesten peinlich-dümmlichen Hausfrauenweisheiten und unüberlegten Ausfälle aussprachegestörter Logorrhoe brachten diesmal die Supermacht China in Rage: Während ihres USA-Besuchs hatte sie bei „Fox News“ zum Thema Ukraine folgendes gefaselt: „Wenn Putin diesen Krieg gewinnen würde, was wäre das für ein Zeichen für andere Diktatoren auf der Welt, wie Xi, wie den chinesischen Präsidenten? Deshalb muss die Ukraine diesen Krieg gewinnen.“ Im Reich der Mitte nahm man diese Aussage erwartungsgemäß alles andere als begeistert: Am Sonntag wurde die deutsche Botschafterin einberufen, um ihr das Missfallen der Regierung offiziell mitzuteilen, und gestern legte das chinesische Außenministerium nochmals eine geharnischte Stellungnahme nach, die Baerbocks Äußerungen als „extrem absurd“ und als „eine schwere Verletzung der politischen Würde Chinas und eine offene politische Provokation“ bezeichnet, mit der man „zutiefst unzufrieden” sei.

Baerbock fiel dazu nichts Besseres ein als die lapidare Mitteilung, sie habe dies „zur Kenntnis genommen“, und sie werde sich ansonsten nicht weiter zu dem Thema zu äußern. Bundeskanzler Olaf Scholz – in seiner bräsigen Arroganz ebenso wenig diplomatiefähig wie der außenministrierende Totalausfall der schmalspurakademischen Trampolinspringerin und Buchplagiatorin – dachte nicht etwa daran, Wogen zu glätten und Baerbock endlich überfälligerweise abzuservieren, sondern wollte das unsägliche Geschwätz seiner Außenministerin ebensowenig offiziell kommentieren: „Grundsätzlich bewertet der Bundeskanzler Äußerungen seiner Kabinettskolleginnen und -kollegen nicht“, ließ Vizeregierungssprecher Wolfgang Büchner verlauten. Das wohl nicht; jeder fähige Kanzler von Adenauer über Schmidt bis Kohl hätte (rein hypothetisch, da es eine solch unfähige Gestalt unter ihnen nicht einmal auf zur Putzfrau im Auswärtigen Amt gebracht hätte) nicht kommentiert, sondern diese Ministerin sofort entlassen.

Sägen am nächsten Ast

Doch nicht so im Paralleluniversum von Ampeldeutschland: Hier sucht der Scholz-Sprecher sogar noch nach Argumenten, Baerbocks Affront argumentativ zu untermauern: Klar sei, „dass China von einem kommunistischen Ein-Parteien-Regime regiert wird, und klar ist auch, dass das nicht unseren Vorstellungen von einer Demokratie entspricht“, sagte er weiter. Dies ist aber wahrlich keine Neuigkeit – sondern eine Realität, mit der die Welt seit 1949 nun einmal zurechtkommen muss. Das, was Diplomatie zu allen Zeiten ausmachte – die Suche nach Gemeinsamkeiten – ist dieser Regierung ebenso fremd, wie ihre Doppelmoral unerträglich ist: Seit man bereits das Verhältnis zu Russland nach Jahren der Eintracht irreparabel beschädigt wurde, um im heuchlerischen Namen “westlicher Werte“, zum maximalen Schaden für Wirtschaft und Bevölkerung, den Bruch von wirtschaftlichen Abhängigkeiten zu vollziehen, wurde die Abhängigkeit vom Ausland immer weiter verstärkt – auch von China, ohne das die “Energiewende”, aber auch Großteile des deutschen Konsums und fast der gesamten Vorproduktion nicht denkbar wären. Und ausgerechnet hier sägt eine haltungsbesoffene Provinzpolitiker – noch dazu in geradebrechtem Englisch – am nächsten Ast, auf dem wir sitzen.

Man kann vieles denken und auch sagen – aber im politischen Raum, auf dem fragilen Parkett der Außenpolitik ist Fingerspitzengefühl gefragt. Das hat vor 120 Jahren schon Wilhelm II. nicht verstanden, der Deutschland – mit vergleichbaren größenwahnsinnigen, wenn auch nicht ganz so bornierten Ausfällen wie heute Baerbock – aus dem kunstvollen Bismarckschen Bündnissystem in die Isolation der Achse führte. Mit absehbaren Folgen. Hätten Politiker wie Baerbock 1950 oder 1989 mitregiert, hätte es weder eine blühende Bundesrepublik noch eine Wiedervereinigung gegeben. “Gerade wir Deutschen” ist doch eigentlich das politische Präfix just der linksgrünen Polit-Mischpoke, die Baerbock erst nach oben gespült hat. Und gerade wir Deutschen müssten uns zurückhalten im Umgang mit den mächtigsten Hegemonialmächten und Schwergewichten der Gegenwart. China ist nun einmal die kommende Großmacht dieses Jahrhunderts und zudem eine jahrtausendealte Hochkultur, die sich Belehrungen verbittet – erst recht von politischen Amateuren und Hasardeuren, die ihr eigenes Land mit ihrer Inkompetenz zugrunde richten. Ganz abgesehen davon: Wer ist Annalena Baerbock, anderen Ländern Defizite in Demokratie vorzuhalten? Das, was in den letzten Jahren in Deutschland abläuft, ist gewiss (noch) kein Vergleich zu Russland oder China, aber jedenfalls schon lange nicht mehr das, was den Vorstellungen der deutschen Volksmehrheit von einer Demokratie entspricht, von dem ganz zu schweigen, was die Gründerväter im Sinne hatten.

Reife Leistung

Dass Baerbock Deutschland ohne jede Not mit ihrem unbedarften Geplapper schweren, unabsehbaren und irreparablen Schaden zufügt, der auch über China hinausreichen wird, ist kein Novum: Im Januar hatte sie im Europarat in Straßburg mal eben Russland den Krieg erklärt, als sie drauf los schwadronierte: „Wir führen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander.“ Ironischerweise hatte sie damit de facto sogar Recht, unterlief aber die Bemühungen der eigenen Regierung, sich krampfhaft als nicht-kriegführende Nation darzustellen. Ihre ständiges Verhaspeln und das erbarmungswürdige Schulenglisch von jemandem, der angeblich “in London Völkerrecht studiert” hat, dazu all die Verlogenheiten um ihre sündhaft teuren Flüge, die dem Klima mehr schaden als die Urlaubsreisen einer Kleinstadt, sind peinlich genug. Baerbock ist die unfähigste und blamabelste Person, die je an der Spitze des Auswärtigen Amtes stand; für die Nachfolgerin von SPD-Totalausfall Heiko Maas ist das schon eine reife Leistung. Wie ihre Kabinettskollegen Nancy Faeser und Robert Habeck ist sie eine permanente Gefahr für das Land, dem sie eigentlich dienen soll. Hier zeigen sich abermals die Folgen eines völlig degenerierten Parteienstaates, in dem es nur noch eine Negativauslese nach Quoten- und Geschlechterproporz gibt. Das Komische dabei: Sie halten sich selbst für begnadet. Dunning-Kruger-Effekt in Reinform.

Ironischerweise jedoch sind es genau die Abgründe dieser Trash-Politik, die Deutschland zugleich davor schützen, dass es wirklich einmal knallt und sich Staat zur Feindmacht erklärt, weil er sich die Beleidigungen und moralischen Bevormundungen unserer Politiker nicht mehr längger bieten lassen will. Denn Baerbock, aber auch Habeck und Scholz und all die anderen Protagonisten dieses Horrorkabinetts, werden im Ausland inzwischen so wenig für voll genommen, dass auch ihre Worte immer mehr an Gewicht verlieren. Mitleid und gnädige Milde überwiegen hier inzwischen wohl vielfach den Zorn. Wir sind einfach nicht mehr auf Augenhöhe. Gebannt blickt die Weltöffentlichkeit auf Deutschland wie auf einen Autounfall in Zeitlupe, und sieht zu, wie eine einstige Führungsnation wirtschaftlich und intellektuell vor die Hunde geht, sich durch Energiewende und Massenmigration selbst zerstört und zu einem infantilen, unzurechnungsfähigen Pflegefall der Staatengemeinschaft mutiert. Und niemand verkörpert diesen Degenerierungsprozess besser als Annalena Baerbock.

Опубликовано lyumon1834

Die moderne Welt ist voller Lügen und Gerechtigkeit! Und moderne Medien vertreten oft die Interessen der Mächtigen. Wir bemühen uns, dem Leser alternative, bewährte und wahrheitsgetreue Informationen auf der Grundlage historischer Fakten, Meinungen von Experten und angesehenen Politikern zur Verfügung zu stellen!

Оставьте комментарий

Создайте подобный сайт на WordPress.com
Начало работы