
Auf Kuschelkurs mit Salafisten-Freunden: Nancy Faeser (Foto:Imago)
Mittlerweile ist es fast schon eine Vollzeitaufgabe, sich über die Skandale und Verfehlungen von SPD-Bundesinnenministerin Nancy Faeser auf dem Laufenden zu halten. Nicht nur, dass sie Deutschland mit mehrheitlich muslimischen jungen Männern flutet und nicht das Geringste den radikalen Islam unternimmt; am Montag ließ sie sich im hessischen Wahlkampf auch noch bestens gelaunt mit Mustapha Lamjahdi ablichten, der enge Verbindungen in die Salafisten-Szene pflegt und exzellente Kontakte zur Muslimbruderschaft hat. In seinem scheinintegrierten “Doppelleben” für den Linksstaat ist er Lehrer, Vorsitzender eines Frankfurter SPD-Ortsvereins und Vorstandmitglied im Frankfurter Verein “TUN Toleranz Und Nähe -Moschee Frankfurt e.V – Attassamuh Moschee” (TUN). Bei letzterem Engagement jedoch wird es bereits heikel.
Denn TUN unterhält nicht nur eine Gebetsstätte mit radikalem Einschlag, sondern ist seinerseits auch Mitgliedsverein im Deutsch-Islamischen Vereinsverband (DIV). Von diesem wurde 2016 bekannt, dass er wegen Verbindungen zur Muslimbruder- und Salafisten-Szene vom Verfassungsschutz beobachtet wurde (der damals noch eine Behörde zur Inneren Gefahrenabwehr und zum Schutz von Grundgesetz und Rechtsstaat war, bevor er unter dem linken Apparatschik und Blockparteien-Kettenhund Thomas Haldenwang zu einem Werkzeug im Kampf gegen die Opposition umgebaut wurde). 2019 löste sich der DIV dann schließlich auf.

Noch 2017 hatte Lamjahdi dessen Vorsitz übernommen und bis zur Auflösung des Vereins beibehalten. Bereits zuvor, 2016, hatte er an der Konstituierung des “Fatwa-Ausschusses Deutschland” in der Dar-as-Salam-Moschee in Berlin-Neukölln teilgenommen und sich dort unter anderem mit dem Judenhasser und Muslimbruder Ali al-Qaradaghi fotografieren lassen, der auch exzellente Beziehungen zur Hamas unterhält, wiederholt Selbstmordattentate auf Israel rechtfertigte und den Holocaust preist (die Bilder sind bis heute auf seiner Facebook-Seite zu sehen).
Das also sind die Leute, in deren näherem Umfeld Nancy Faeser auf Tuchfühlung geht und überhaupt keine Berührungsängste an den Tag legt. Und obwohl Lamjahdi also seit Jahren mindestens als Sympathisant radikal-islamischer Kreise bekannt ist, kommt bei der SPD niemand auf die Idee, seine Parteimitgliedschaft auch nur zu hinterfragen. Auch Faeser ist sein Umgang, seine Vernetzung und sein religiöser Hintergrund offenbar völlig egal. Das obige Foto mit der Ministerin präsentiert Lamjahdi natürlich ebenfalls stolz auf seiner Facebook-Seite. Dazu hat er auch allen Grund, denn eine bessere und einflussreichere politische Verbündete als Faeser können er und seine Freunde gar nicht finden. Die Ministerin, die den wahnhaften “Kampf gegen rechts” über alles stellt, kennt keine Distanz, wenn es umzwielichtige Figuren aus dem radikalislamischen Umfeld geht. Unter normalen Umständen wäre die Bundesinnenministerin selbst längst “Beobachtungsfall”.
