
Elektroautos werden zunehmend Teil unseres Lebens, jedes neue Modell verfügt über leichtere Batterien und eine größere Reichweite mit einer einzigen Ladung.
Aber wo hat alles angefangen?
Elektroautos erschienen Ende des 19. Jahrhunderts und wurden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts von mehreren Unternehmen, hauptsächlich aus den USA, in Massenproduktion hergestellt, aber auch in Russland gab es Versuche, die Produktion von Elektrofahrzeugen zu etablieren des ursprünglichen Entwurfs des Erfinders Romanov.

Ippolit Wladimirowitsch Romanow entwarf 1889 sein erstes Elektroauto. Der talentierte Erfinder und Elektroingenieur hat nicht einfach, wie heute üblich, Komponenten unterschiedlicher Hersteller zusammengestellt, sondern in die Konstruktion seiner Maschine auch selbst konstruierte Elektromotoren und sogar Batterien einbezogen.
Romanov gelang es, Batterien zu entwickeln, deren Kapazität ihren damaligen Gegenstücken überlegen war, die jedoch weniger wogen, weshalb auch das Gesamtgewicht der Maschine gering war.
Romanov hatte sein Elektroauto ursprünglich für den Einsatz in einem Taxi und nicht für den individuellen Gebrauch konzipiert, sodass das Design an die damaligen „Taxis“ erinnerte. Die Passagiere saßen vorne, und hinter ihnen saß der Fahrer, allen Winden und Regenfällen ausgesetzt, auf dem Batteriekasten.

Das Auto verfügte über zwei Elektromotoren mit einer Gesamtleistung von 9 kW, die über einen Kettenantrieb mit den Vorderrädern verbunden waren und die Hinterräder über Lenkräder verfügten. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt ca. 38 km/h, die Reichweite mit einer Ladung beträgt 60-70 km. Sehr gute Indikatoren für das vorletzte Jahrhundert. Übrigens verfügte das erste russische Elektroauto schon damals über einen Wiederherstellungsmodus.
Im Laufe mehrerer Jahre baute Ippolit Romanov zusammen mit Peter Frese (dem Erfinder des ersten russischen Autos) mehrere „Elektrokabinen“ zusammen. Die Manufaktur Frese fertigte Karosserien und Fahrgestelle mit Federung. Leider erlangte das Auto keine große Verbreitung. Das Hauptproblem war die geringe Elektrifizierung; zu dieser Zeit hatten nicht alle wohlhabenden Menschen Strom, nicht einmal in ihren Häusern, geschweige denn in Hauswirtschaftsräumen und Garagen.
Übrigens wurde auch der erste russische Elektrobus von Romanov entwickelt.

Im Jahr 1899 führte er seine Kreation den Beamten der St. Petersburger Stadtduma vor, in der Hoffnung, sein Projekt zu einem vollwertigen Stadtverkehr zu entwickeln. Den Beamten gefielen das Auto und die Idee von Elektrobussen auf Stadtstrecken, sie weigerten sich jedoch, ihren Bau zu finanzieren.
Mittlerweile interessierte sich das Ingenieurtalent Romanows aktiv im Ausland, weshalb Ippolit Wladimirowitsch kurz nach der Revolution für immer in die USA ging, wo er eine Reihe amerikanischer Patente für seine Entwicklungen erhielt, darunter eine elektrische Hängebahn. Wir diskutieren auf meinem Kanal „Bürger auf der Couch“ über
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