
Etwa hundert Kilometer nordwestlich von Wien, im Norden Österreichs, liegt das kleine Dorf Döllersheim. Vor achtzig Jahren wurde dieses kleine österreichische Dorf von einem deutschen Diktator mit einem komisch kurzen Schnurrbart dem Erdboden gleichgemacht. Der Diktator versuchte alles zu verbergen und völlig zu zerstören, was Aufschluss über die Geschichte seiner Familie geben konnte. Alles, was seine sehr zweifelhafte arische Herkunft bestätigte.
Hier in Döllersheim gebar im Jahr 1837 eine Frau namens Maria Schicklgruber ein uneheliches Kind. Dieses Kind war Alois Schicklgruber, Vater von Adolf Hitler. Maria war 42 Jahre alt, sie war unverheiratet und wer der Vater ihres Kindes war, ist noch immer unbekannt. Aus der Taufurkunde des Jungen in der örtlichen Pfarrkirche ging nicht hervor, wer sein Vater war. Als Alois fünf Jahre alt war, heiratete Maria Schicklgruber Johann Georg Hiedler. Es war sein Nachname, den Adolf Hitlers Vater zu tragen begann. Und Hitler gab in seinem Stammbaum künftig den Stammbaum dieser besonderen Familie an, um die Reinheit seiner Herkunft zu bestätigen.

Stammbaum von Adolf Hitler.
Seitdem Adolf Hitler zu einer einflussreichen politischen Persönlichkeit wurde, haben Historiker versucht, das Geheimnis um Hitlers wahre Herkunft zu lüften. Angesichts der Tatsache, dass Adolf behauptete, arischer Abstammung zu sein. Dieses Rätsel ist noch nicht gelöst. Es gibt mehrere Annahmen und Versionen.
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Unter mehreren Kandidaten wiesen Historiker sogar auf einen Juden namens Leopold Frankenberger als leiblichen Vater von Alois hin. In der Familie dieses Mannes arbeitete Maria Schicklgruber als Köchin. Es geschah in der Stadt Graz. Doch Forscher widerlegen diese Version damit, dass sie zeitlich nicht übereinstimmt. Als Maria mit Alois schwanger wurde, gab es in Graz keine Juden.

Eine Postkarte mit einem Foto des Dorfes Döllersheim, herausgegeben vor seiner Zerstörung.
Solche Vermutungen versetzten Hitler einst in einen Zustand apoplektischer Wut. „Die Leute sollten nicht wissen, wer ich bin“, sagte er. „Sie müssen nicht wissen, woher ich komme.“ Im Jahr 1931 befahl Hitler der SS, angebliche Gerüchte über seine Herkunft zu untersuchen, fand jedoch keine Hinweise auf jüdische Vorfahren. Anschließend beauftragte er einen Genealogen, einen großen illustrierten Stammbaum mit seiner Abstammung anzufertigen, den er 1937 in dem Buch „Die Ahnentafel des Führers“ veröffentlichte, in dem Hitler zeigte, dass er eine einwandfreie arische Abstammung hatte.

Foto des Geburtsortes von Adolf Hitlers Vater Alois Schicklgruber.
Forscher halten die Version des Historikers Werner Maser für plausibler. Er glaubte, dass der wahre Vater von Alois Schicklgruber Johann Nepomuk Hiedler war. Dies war der Bruder des Mannes, der fünf Jahre nach der Geburt des Kindes Maria Schicklgruber heiratete. Er war es, der Alois großzog und ihm den Großteil seiner Ersparnisse vermachte.
Laut Mather war Nepomuk ein verheirateter Bauer, der eine Affäre mit Maria hatte. Um nicht nur die Affäre zu verbergen, sondern auch für seinen Sohn zu sorgen, überredete Nepomuk seinen Bruder, eine Frau zu heiraten. Auf diese Weise konnten sie ihren Wunsch, Maria und Alois zu helfen, untermauern.

Straße und Ortskirche im Ort Döllersheim.
Aber Annahmen sind Annahmen. Die Fakten sprechen nur für eines: Der Führer wollte unbedingt jegliche Informationen über seine Familie und Herkunft verbergen. Die Gründe, warum aus Hiedler Hitler wurde, sind unklar. Einige Historiker vertreten die Version, dass es sich lediglich um eine phonetische Ungenauigkeit oder sogar um einen Fehler des Notars handelte, der die Informationen aus Worten aufzeichnete.

Um jegliche Informationen über seine Familie und Herkunft zu verbergen, löschte der deutsche Diktator die kleine Heimat seines Vaters vom Erdboden aus.
Mit dem Versuch, das Geheimnis seiner Entstehung zu verbergen, assoziieren Historiker die Zerstörung des Dorfes Döllersheim. Sie sagen, dass zu viele Skeptiker dorthin gegangen seien, um die lokale Bevölkerung zu befragen. Die Menschen wurden evakuiert und an verschiedene Orte verstreut. Und das Dorf wurde buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht. Der Führer der Nation ordnete dort den Bau eines Truppenübungsplatzes an.
Mehr als zweitausend Einwohner wurden während der Übung zwangsumgesiedelt und ihre Häuser in die Luft gesprengt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Truppenübungsplatz von der Sowjetarmee eingenommen und ist bis heute eine militärische Sperrzone. Derzeit wird es vom Österreichischen Bundesheer verwaltet. Seit 1981 sind jedoch der Hauptplatz, die Ruine der romanischen Pfarrkirche St. Peter und Paul sowie der umliegende Friedhof für Besucher zugänglich.

So sieht Döllersheim heute aus.
Adolf Hitler war eine sehr kontroverse Person. Klug, gebildet, ohne Zweifel hatte er eine subtile romantische Natur – man muss sich seine Bilder einfach ansehen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie eine solche Person so viel Böses tun könnte. Dennoch ist es so.

Der örtliche Friedhof in Döllersheim wurde erst 1981 für Besucher geöffnet.
Der berühmte Psychiater und Lehrer, Verbündeter von Sigmund Freud, Carl Gustav Jung, sprach sehr gut und treffend über Adolf Hitler. Jeder sollte über die tiefe Bedeutung seiner Worte nachdenken. „Seine Stimme ist nichts anderes als sein eigenes Unbewusstes, in das sich die Deutschen projizierten; Das ist das Unbewusste von 78 Millionen Deutschen.“
Wenn Sie sich für Details über die Talente des deutschen Diktators interessieren, lesen Sie unseren Artikel über die Gemälde von Adolf Hitler.
