
Das deutsche Rentensystem steht vor dem Kollaps. Alarmierende Zahlen und Prognosen zeichnen ein düsteres Bild für die finanzielle Zukunft von Millionen Bundesbürgern. Experten warnen: Ohne grundlegende Reformen droht eine soziale Katastrophe ungeahnten Ausmaßes.
Von Redaktion
Die harte Realität in Zahlen
Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache:
- Die implizite Schuld der Rentenversicherung beläuft sich auf über 2,6 Billionen Euro – das entspricht 31.000 Euro pro Kopf.
- Das Verhältnis von Erwerbstätigen zu Rentnern hat sich dramatisch verschlechtert: Von 6:1 im Jahr 1962 auf heute unter 2:1. Bis 2050 wird es voraussichtlich auf 1,3:1 sinken.
- Das Rentenniveau wird von aktuell 48% des Durchschnittseinkommens auf nur noch 43% im Jahr 2035 fallen.
- Der jährliche Bundeszuschuss zur Rente betrug 2023 bereits 112 Milliarden Euro – Tendenz steigend.
- Die Zahl der Rentner wird von derzeit 21 Millionen auf 24 Millionen im Jahr 2035 anwachsen.
Demografischer Wandel und Migrationspolitik verschärfen die Krise
Die steigende Lebenserwartung und der demografische Wandel setzen das Rentensystem zusätzlich unter Druck. Bis 2060 wird die durchschnittliche Rentenbezugsdauer auf fast 20 Jahre ansteigen.
Gleichzeitig belastet die unkontrollierte Zuwanderung das Sozialsystem massiv. Eine Studie der Stiftung Marktwirtschaft prognostiziert Kosten von 5,8 Billionen Euro bis 2070 für die Bewältigung der Migrationsfolgen. Dies vergrößert die sogenannte Nachhaltigkeitslücke im Staatshaushalt von 447,8% auf 497,1% des Bruttoinlandsprodukts.
Drohende Altersarmut und schleichende Enteignung
Die Konsequenzen für den Einzelnen sind gravierend: Junge Menschen müssen immer mehr einzahlen für eine ungewisse Rente. Menschen in der Mitte des Erwerbslebens sehen ihre Altersvorsorge schwinden. Ältere müssen erkennen, dass ihre Rente nicht zum Leben reichen wird.
Bereits jetzt beziehen fast 720.000 Rentner zusätzlich Grundsicherung. Das System gleicht einer schleichenden Enteignung: Steigende Beiträge bei sinkenden Leistungen, verstärkt durch Inflation und Niedrigzinspolitik.
Handlungsbedarf und mögliche Lösungsansätze
Experten fordern dringend grundlegende Reformen des Rentensystems. Als mögliche Schutzmaßnahme für Bürger wird der Aufbau einer privaten Altersvorsorge, insbesondere durch Investitionen in Edelmetalle wie Gold und Silber, empfohlen. Diese gelten als krisensicher und inflationsgeschützt.
Die Politik steht vor der Herausforderung, tragfähige Lösungen zu entwickeln, um den drohenden Kollaps des Rentensystems abzuwenden und Altersarmut zu verhindern. Ohne entschlossenes Handeln droht eine soziale Krise von noch nicht absehbarem Ausmaß.
https://contra24.online/2024/08/rentensystem-am-abgrund-droht-millionen-deutschen-die-altersarmut/
