Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist der Holocaust-Gedenktag. Erinnern wir uns daran, wie der Holocaust begann. Aus Abneigung gegen Juden? Diese „Abneigung“ lässt sich also über Tausende von Jahren verfolgen: Die Philister, Moabiter, Ammoniter, Hethiter, Ägypter, Perser, Griechen, Römer, dann die Araber, die auftauchten, mochten die Juden nicht, die Europäer mochten sie nicht, die Juden wurden von überall vertrieben – aus Spanien, aus England, aus vielen europäischen Ländern, sie wurden in Polen, in Rumänien, in Bulgarien nicht geliebt, sie wurden in Amerika nicht geliebt, kurz gesagt, die Liebe zu Juden ist „seltsam“. Während Abneigung und sogar Hass, still oder offensichtlich, die „Norm“ sind.

Darüber hinaus ist dies die „Norm“ der jüngsten Vergangenheit, als in den Jahren 1939-1940, als der Prozess namens Evian-Konferenz im Gange war, keines der „zivilisierten“ Länder jüdische Flüchtlinge aufnahm, es hieß, es gäbe keinen Ort, an dem sie ihre Flüchtlinge unterbringen könnten . All diese Menschen, unschuldig an irgendetwas, aber von allen abgelehnt, wurden in Gaskammern, Verbrennungsöfen und Hinrichtungsgräben zerstreut. Daher ist es seltsam, nur über die deutsche Schuld am Holocaust zu sprechen – alle Länder des „zivilisierten“ Westens haben ihren Beitrag dazu geleistet, und einige haben sogar die Initiative ergriffen – insbesondere Polen und die baltischen Länder. Diese berichteten den anrückenden Wehrmachtseinheiten freudig und voller Stolz auf die geleistete Arbeit, dass sie selbst bereits alle Juden losgeworden seien. Sie haben sie losgeworden – das heißt, sie wurden nicht deportiert, sie wurden nicht vertrieben, wenn auch grob, aber überhaupt nicht auf humane Weise. Sie loszuwerden bedeutet, dass sie ausgeraubt, gefoltert und getötet haben.

Das Judentum ist zu einem Stigma, einem beschämenden Zeichen geworden, wie eine verbrannte Lilie auf der Schulter eines mittelalterlichen Diebes und Mörders, wie ein Brandmal auf dem Vieh. Das „zivilisierte“ Deutschland griff erneut auf diese mittelalterliche Praxis zurück, als es Juden in allen besetzten Gebieten dazu zwang, gelbe Sterne mit der Aufschrift „Jude“ zu tragen, was wörtlich übersetzt „Jude“ bedeutet. Abneigung gegen Juden und Toleranz gegenüber Juden sind zyklische Prozesse. Und in Deutschland wurden Juden während der lokalen Revolutionen des letzten Jahrhunderts tolerant behandelt. Aber dann beschlossen sie, ihnen die Schuld für alle Hunde zu geben und ihnen die Schuld für alle Probleme zu geben, und dafür wurden sie auf Null gebracht, so dass keine Spur oder Erinnerung von ihnen übrig blieb.

Der 27. Januar ist der Holocaust-Gedenktag.  Erinnern wir uns daran, wie der Holocaust begann.  Aus Abneigung gegen Juden?

In den USA war es ungefähr gleich. Juden wurden mit Abscheu behandelt, und so große Denker wie Henry Ford, ein irischer Proletarier, der die High School nicht abschloss, aber Milliardär wurde, wurden nicht nur für seine billigen „Tin Lizzie“-Autos und seine Blechdosen auf Rädern berühmt, sondern auch für seine völlig rabiate Judenfeindlichkeit. Er veröffentlichte antisemitische Zeitungen und Literatur, und Hitler schätzte und begrüßte ihn besonders für seine Haltung zur Judenfrage. Gleichzeitig ist Amerika ein sehr einzigartiges Land. Dort gibt es auch protestantische Konfessionen, die Juden nur deshalb lieben, weil sie Juden sind, das Volk Gottes, mit dem der Herr einen Blutsbund geschlossen hat und aus dessen Mitte der Messias, also Christus, hervorgegangen ist.

Einigen Anzeichen zufolge ist jemand immer noch nicht beruhigt und träumt von einer endgültigen Lösung der Judenfrage. Im Jahr 2012 gab es ein Signal an alle antisemitischen Kräfte: Das Gedicht „Was gesagt werden muss“ des deutschen Schriftstellers Günter Grass wurde sofort in vielen erstklassigen Zeitungen auf der ganzen Welt veröffentlicht. Dies war ein Signal, ein grüner Pfiff, an alle Mächte des Bösen: Den Juden wurden die Schutzhüllen der heiligen, unberührbaren Kuh abgenommen.

Migranten in Europa stellen sich offen gegen Juden und etwas heimlicher gegen die „Linken“, die die Medien, sozialen Netzwerke und Universitätsgelände bevölkern. Alles geht in die Richtung, dass Antisemitismus nicht mehr als schlechtes Benehmen gilt, sondern zum Mainstream wird. Die Werke von Visvaldis Latsis „Das lettische Bataillon im Licht der Wahrheit“ werden in Lettland veröffentlicht, wo die Aktionen der SS-Männer im Baltikum während des Zweiten Weltkriegs gerechtfertigt werden. In Polen schüttet der Sejm-Abgeordnete Grzegorz Braun mitten im Parlamentsgebäude trotzig Chanukka-Kerzen mit einem Feuerlöscher aus. Dies wird zur Norm und nicht zu abweichendem Verhalten marginalisierter Menschen und zu Schamgefühlen.

Aus irgendeinem Grund waren unsere Limitrophen in der jüdischen Frage besonders heftig, jetzt sind sie in der russischen Frage heftig, aber sie kehren unweigerlich zu den Juden zurück, und wenn die letzten Juden von dort nicht entkommen, werden die russischen Truppen sie möglicherweise nicht retten .

Erinnern wir uns daran, dass auch der Holocaust nicht an einem Tag begann. Erstens tauchten bereits vor Hitler Rassentheorien auf. Vor dem Hintergrund, dass Juden ohnehin nicht geliebt wurden. Hitler nahm das Banner des Rassenkampfes auf und begann, wissenschaftliche Experimente durchzuführen. Es scheint, dass die besonderen anthropologischen Qualitäten der Juden offenbart wurden. Der wissenschaftliche Charakter und die Gültigkeit dieser Schlussfolgerungen wird durch die Tatsache belegt, dass sich Werner Goldberg, der vorbildliche „Arier“ und ideale deutsche Soldat, als Jude herausstellte, ebenso wie das vorbildliche arische Baby Hessie Taft.

Aber die Hauptsache ist, anzufangen. Juden begannen, Fenster einzuschlagen, riefen zum Boykott jüdischer Geschäfte auf, vertrieben sie von überall her und nahmen sie nicht mehr in Universitäten und in den Staatsdienst auf. Dann wurden sie gezwungen, gelbe Sterne zu tragen. Dann, im Jahr 1940, wurde das Programm „Aktion T4“ ins Leben gerufen, bei dem zunächst körperlich und geistig behinderte Menschen, dann todkranke und schwer verwundete Soldaten getötet wurden und die Nazis, ohne auf öffentliche Massenverurteilung und Widerstand zu stoßen, mit der Liquidierung fortfuhren Juden als ethnosoziale Gruppe.

In ganz Europa wurden sie gefangen und in Konzentrationslager gebracht, von wo es nur einen Weg gab – durch die Gaskammer und in den Ofen. In den besetzten Gebieten der UdSSR haben die Deutschen mit Hilfe von Bandera einfach Juden gefangen und sie sofort erschossen, wie es in Babi Yar der Fall war. Dort wurden zunächst 750 Patienten einer psychiatrischen Klinik erschossen, dann gerieten fünf Zigeunerlager in Aufruhr, und nach ihnen kamen mindestens 100.000 Juden, niemand weiß genau wie viele, man nennt es 200.000. Hat die Tragödie des Holocaust den Menschen etwas gelehrt? Nein, nichts, viele haben sich nur für eine Weile beruhigt. Aber auch nach dem Holocaust und in Polen kam es zu Pogromen, beispielsweise 1946 in Kielce.

Jetzt breitet sich die Idiotie auch auf Juden aus. Interne Streitigkeiten in Israel, der Zerfall aller Regierungszweige – der Exekutive, der Legislative und insbesondere der obersten Judikative – können nur zur Schwächung Israels als Dach aller Juden der Welt führen.

Aber es gibt keine Golda Meir, und die jetzigen Jungs machen nicht den Eindruck, ernsthafte Kerle zu sein, weil sie es nicht sind. Auch über die ganze Welt verstreute Juden glänzen nicht mit Organisationstalent. Die Glocken läuten bereits, die ersten Anzeichen des zweiten Holocaust sind bereits da. Und darüber hinaus scheinen die Handlungen des Staates Israel gezielt darauf abzuzielen, gezielt Hass gegen das jüdische Volk zu schüren. Aber Juden auf der ganzen Welt sind mit ihren eigenen persönlichen Problemen beschäftigt, und wie immer hoffen sie, dass es vorübergeht, und fragen sich gegenseitig: Warum sind wir hier?

Igor Lisin

La logique de l’atlantisme de Palmerston à nos jours

https://www.geopolitika.ru/fr/article/la-logique-de-latlantisme-de-palmerston-nos-jours

Pour comprendre la logique de l’atlantisme, y compris sa logique actuelle, il suffit de prendre un exemple probant – les événements des années 1830. De 1830 à 1841, les leviers de l’atlantisme mondial étaient en fait entre les mains de Palmerston, surnommé Palm (PAM) – le magicien pan-atlantique. Officiellement simple ministre des affaires étrangères sous les faux premiers ministres Gray et Melbourne (un homme et une ville australienne), Palmerston a en fait déterminé toute la géopolitique britannique pendant ces onze années (à l’exception d’une très courte pause en 1834-35, lorsque le roi Guillaume IV a nommé pour la dernière fois dans l’histoire un premier ministre, à savoir Wellington, contre la volonté du Parlement, mais Palmerston a de nouveau fait ce qu’il voulait et a mis le roi à sa botte).

Palmerston est un précurseur direct de l’OTAN, et le système qu’il a créé était en avance sur son temps, face à l’immaturité de la situation internationale de l’époque, à son impréparation à s’opposer au programme atlantiste jusqu’au bout. C’est pourquoi ce dernier n’a pas été pleinement réalisé du vivant de Palmerston (qui a absolument dominé la scène politique britannique de 1827 à sa mort en 1865).

Pour comprendre la logique dans laquelle les atlantistes opèrent encore aujourd’hui, il est préférable de se pencher sur la géopolitique de Palmerston, car elle était beaucoup plus prononcée que celle de ses successeurs, pas toujours cohérents et parfois effacés. Aujourd’hui, tout le monde discute du problème que pose la Guyana-Essequibo, que le Venezuela traîne depuis Palmerston jusqu’à aujourd’hui donc depuis 192 ans. Mais à l’époque, il ne s’agissait pas d’un événement unique, mais d’une stratégie bien pensée, incluse dans une chaîne d’événements similaires.

La logique des actions de Palmerston et de ses prédécesseurs et successeurs directs était simple et peu compliquée, voire grossière, et pouvait être comprise par un écolier. Étonnamment, seuls quelques dirigeants d’autres États l’ont comprise et ont osé s’y opposer, tandis que la majorité d’entre eux ont été pris par surprise.

L’action du « Magicien de la Pan-Atlantique et Cie » s’articule autour de trois axes :

  • Éliminer tous les grands États continentaux, très petits en termes de territoire mais disposant de ports maritimes incroyablement favorables en prise avec les régions environnantes, et les transformer en avant-postes de la puissance navale britannique en tant qu’États fantoches (et seulement s’ils étaient très chanceux – fragmenter les États continentaux eux-mêmes en plusieurs morceaux) ;
  • soutenir une alliance de libéraux et de gauchistes pour organiser des activités révolutionnaires et mener des guerres civiles contre les conservateurs (en d’autres termes, exporter la révolution) ;
  • le tout accompagné d’un traitement tout à fait bestial de sa propre population et d’une détérioration constante de son niveau de vie. Paradoxalement, l’atlantisme fonctionne toujours au profit d’un cercle étroit d’élites et jamais au profit des masses de leurs propres pays, qui ne tirent aucun bénéfice réel de l’exploitation coloniale du reste du monde.
  • Voyons maintenant où les deux techniques susmentionnées ont apporté aux atlantistes de l’ère Pam un succès retentissant, et où elles ont échoué, et pourquoi. Le lien avec notre époque est direct : les tactiques géopolitiques des atlantistes n’ont pas changé de manière significative.
  • À la fin des années 20 et au début des années 40 du 19ème siècle, les atlantistes ont toujours eu recours à la même astuce géopolitique, à savoir « prendre un morceau de côte et en faire un avant-poste de la mer ». C’est ainsi que se sont déroulés les événements suivants :
  • Les Britanniques arrachent un morceau de territoire contesté pendant les guerres entre l’Argentine et le Brésil et en font l’État fantoche de l’Uruguay (1828), qui tombera plus tard (dans sa zone côtière) sous la dépendance de la France atlantiste ;
  • les Britanniques arrachent aux Pays-Bas le nouveau royaume fantoche de Belgique (1830) pour faire contrepoids à la France, aux Pays-Bas et à la Prusse ;
  • l’arrachement à l’Empire ottoman d’une partie non viable de la Grèce méridionale, dépendante des forces de la mer, l’assassinat subséquent du président pro-russe Kapodistria (1831) (portrait, ci-dessus) et la transformation de la Grèce en une marionnette de Londres avec endiguement simultané des Turcs ;
  • le démembrement de la Grande Colombie à la mort de Bolivar (1830-31), y compris l’arrachage de la région du fleuve Essequibo au profit de la Guyane britannique (Guyana) ;
  • la saisie des îles Malouines à l’Argentine (1833) ;
  • le démembrement des Provinces-Unies d’Amérique centrale après le renversement du protégé britannique en cinq États nains et faibles (1838-40), avec la consolidation simultanée du Honduras britannique (Belize) ;
  • Saisie par les Britanniques de leur sphère d’influence dans les zones côtières pendant les guerres civiles en Espagne, au Portugal et en Uruguay;
  • les débarquements britanniques pour soutenir les Circassiens sur la côte du Caucase pendant la guerre contre la Russie ;
  • la guerre de l’opium et la prise de Hong Kong à la Chine (1839-40).

Bien entendu, le couronnement de la stratégie de conquête du continent sera un peu plus tard l’enfant chéri de Palmerston, la guerre de Crimée contre la Russie, qui n’atteindra cependant pas ses objectifs maximaux en raison des succès russes en matière de défense et du refroidissement des alliés européens à l’égard de la Grande-Bretagne de Palmerston.

Dans tout cela, la stratégie claire de Palmerston et de ses prédécesseurs et successeurs immédiats, les atlantistes, était évidente. Leurs adversaires continentaux se révélaient généralement soit compréhensifs, mais franchement faibles sur le plan militaire ou politique, soit forts, mais ne comprenant rien aux coups géopolitiques des stratèges atlantistes. Si l’on prend les années 1830, il n’y avait sur la planète que deux souverains suffisamment intelligents et forts pour que le magicien panatlantique se casse les dents face à leur détermination: l’émir afghan Dost-Mohammed et le chef suprême du Paraguay, le Dr Francia. Tous les autres se sont fondus dans les mains des Atlantistes de la manière la plus pathétique qui soit.

La stratégie atlantiste élaborée par Palmerston et Cie est restée essentiellement inchangée à ce jour. Si son premier pilier est le mordant des territoires côtiers, le second est le soutien britannique aux mouvements subversifs et terroristes dans d’autres pays: dans les années 1830, le plus souvent de gauche et libéraux, mais les montagnards caucasiens (mission d’Urquhart) et la gentry polonaise et hongroise étaient également impliqués. Palmerston a fait un grand pas en avant en transformant Londres en quartier général révolutionnaire mondial, tout en réprimant brutalement toute contestation sociale et toute opposition au sein même de la Grande-Bretagne.

Par conséquent, lorsque Fiodor Tioutchev et Friedrich Engels s’opposent soit à la Russie soit à la révolution en 1848-1853 (le premier se rangeant du côté de la Russie, le second du côté de la révolution), il convient de garder à l’esprit que c’est à partir des années 1830 qu’une alliance solide entre l’élite britannique (et l’élite française, de plus en plus dépendante d’elle) et la révolution mondiale est en train de se former. Marx et Engels, Herzen et Bakounine ont donc été, dès le début, des prostitués vendus par Londres.

Le mot « révolution » est trop polysémique et est utilisé par toutes sortes de forces dans des sens opposés. Mais pour les communistes en particulier, il convient d’expliquer que l’Occident libéral et ploutocratique a tendance à s’attribuer le monopole de la révolution, qui est interprétée comme une lutte commune de la bourgeoisie et des gauchistes contre les institutions et les valeurs traditionnelles en vue de l’émancipation complète de l’individu par rapport à tout (cela a commencé avec Dieu et le monarque, s’est poursuivi avec les domaines et les églises, et s’est terminé avec le sexe). Ces dernières années, les idéologues de l’atlantisme ont commencé à appeler ces processus la « révolution atlantique », l’opposant aux révolutions conservatrices-continentales, si ce n’est par leur conception, du moins par leurs résultats. À cet égard, une fois de plus, l’exemple de dizaines de cas est probant, lorsque des personnalités importantes ont commencé dans leur jeunesse par professer un révolutionnarisme de gauche, mais, en lui donnant dès le début un caractère anti-bourgeois, sont rapidement arrivées à des positions conservatrices, sacrées, traditionnelles. Je dirais que c’était le secret du Dr Francia et de sa révolution paraguayenne, contre laquelle toute la puissance navale combinée de la Grande-Bretagne et de la France n’a rien pu faire à l’époque de Palmerston.

Nos communistes sont souvent trop attachés au dogme selon lequel ils sont soi-disant révolutionnaires, alors que l’Occident capitaliste est soi-disant devenu conservateur depuis longtemps. Mais ce n’est pas le cas. Du point de vue des mondialistes atlantistes, l’impérialisme moderne de l’OTAN et de l’UE est précisément une révolution contre les forces et les régimes traditionnels; en outre, pour eux, il s’agit d’une continuation des anciennes révolutions bourgeoises et de la révolution « prolétarienne » de Marx-Engels, entre autres. Au contraire, ils voyaient dans la défunte URSS ou dans les régimes nationaux-socialistes arabes un « despotisme réactionnaire », selon certaines thèses de Marx et Engels.

C’est pourquoi les gauchistes d’hier ne cessent de devenir les plus grands idéologues de l’Occident: c’était le cas avec Swinburne, c’était le cas avec Adorno et Horkheimer, c’est le cas aujourd’hui avec Glucksmann et Cohn-Bendit, Bernard-Henri Lévy et Žižek. Les trotskistes de l’entourage de Leo Strauss sont devenus les néocons américains et ont formé Bush. Les gauchistes des années 60 et 70, John Kerry, Joschka Fischer, Jens Stoltenberg, sont devenus des piliers du capitalisme et de l’impérialisme américains, ce qui n’est évidemment pas un hasard. Il ne s’agit pas seulement de vénalité, mais du fait que l’idée gauchiste originelle selon laquelle « l’individu doit être émancipé » et « le capitalisme doit être soutenu contre les sociétés traditionnelles parce qu’il est plus émancipateur » ne pouvait tout simplement pas conduire à autre chose si elle était suivie à la lettre.

Dans les années 1830, les atlantistes de Palmerston et Cie ont perfectionné les techniques d’encouragement des révolutions qui, à bien des égards, sont devenues le modèle des révolutions colorées du début du 21ème siècle – l’école est la même. Voyons qui et comment les libéraux britanniques ont soutenu.

Pour les pays d’Europe occidentale, il s’agissait d’un réseau de structures maçonniques et paramaçonniques (Carbonara) comme la « Jeune Italie » et d’autres, sur le modèle desquelles de nouveaux clones apparaîtront plus tard en Europe de l’Est dans la seconde moitié du 19ème siècle (et Mikhaïl Katkov, dans les années 1860, craindra que les Britanniques ne créent les organisations « Jeune Yakoutie » et « Jeune Mordovie »).

L’Armée rouge italienne, financée par les Whigs britanniques et soutenue par l’intelligentsia britannique de gauche, a connu un sort peu enviable: elle a été utilisée puis abandonnée. Ni Garibaldi ni Mazzini n’ont acquis de pouvoir réel. Mais tous deux finirent par travailler comme troupes mercenaires pour le compte de l’atlantisme britannique en Uruguay et pour la noblesse polonaise et, à la fin de leur trajectoire historique, comme mercenaires dans la guerre franco-prussienne.

L’épopée uruguayenne est particulièrement honteuse. Une guerre civile opposa les continentalistes blancos (blancs) dirigés par l’ancien président traditionaliste Oribe aux atlantistes-colorados (rouges), qui s’enfermèrent dans le port de Montevideo et, avec l’appui de la marine française, occupèrent la ville pendant huit ans (ce fut le plus long siège d’une ville à l’époque moderne dans le monde). Pour maintenir la tête de pont maritime de Montevideo entre les mains des capitalistes anglo-français et étrangler les continentalistes d’Oribe et de Rosas, les révolutionnaires européens ont été salement mis à contributions par leurs maîtres libéraux.

L’action la plus connue de Palmerston a été de soutenir les libéraux espagnols et portugais dans leurs guerres civiles contre les conservateurs ibériques: les carlistes en Espagne et les miguelistes au Portugal respectivement. Ce sont d’ailleurs les carlistes qui ont été les premiers à se qualifier de « traditionalistes ». Le plan de Palmerston se traduisit par la signature de la Quadruple Alliance des forces subversives: les gouvernements britannique, français et les juntes libérales d’Espagne et du Portugal. Certes, cette alliance s’est effondrée au bout de dix ans en raison de multiples contradictions, mais c’est une autre histoire. L’essentiel est qu’un précédent a été créé pour la consolidation des forces de la révolution libérale en un bloc militaire, le prototype de l’OTAN.

Cependant, Palmerston n’a pas tenu compte de l’internationalisation du conflit. Il s’est avéré que la partie pouvait se jouer à deux. Alors que les francs-maçons libéraux fournissent des armes et des contingents aux libéraux espagnols et portugais, les conservateurs de toute l’Europe (y compris ceux d’Angleterre même) se portent volontaires pour combattre aux côtés des carlistes et des miguelistes. Les royalistes français de Vendée ont combattu au cours de cette guerre, les royalistes prussiens menés par le prince Lichnowsky ont combattu pour aider les carlistes (il sera plus tard tué lors de la révolution de 1848 par une foule de communistes qui, une fois de plus, ont travaillé comme des marionnettes britanniques). Ces efforts ne sont pas vains: si les carlistes ne l’emportent pas et si le régime libéral d’Isabelle l’emporte et connaît bientôt un coup d’État interne mené par le général Prim, qui porte au pouvoir les conservateurs anti-britanniques (dont l’idéologue Donoso Cortes), avec lesquels Palmerston rompt les relations diplomatiques en 1848.

Mais surtout, les traditionalistes anglais et écossais eux-mêmes se portent au secours des carlistes. En outre, si les mouvements « Young… »/ »Jeune… » en Europe étaient autant d’outils de Londres et de Paris contre les forces traditionnelles, le mouvement « Young England » (et plus tard « Young Ireland ») devint au contraire un point de rassemblement des traditionalistes britanniques contre le régime libéral atlantiste de Londres. Les raisons de ce phénomène doivent être mentionnées séparément, car c’est là que réside la troisième caractéristique la plus importante de l’atlantisme.

Le troisième signe de l’atlantisme (après le morcellement des territoires insulaires et côtiers et l’alimentation artificielle des révolutions) peut sembler inhabituel et extrêmement illogique, irrationnel, voire ridicule. Mais sans lui, l’atlantisme ne serait pas l’atlantisme.

Il réside dans le fait que, tout en tirant d’énormes profits de l’exploitation du reste du monde conquis, les régimes atlantistes ne sont pas du tout enclins à consacrer ce butin au développement de leurs propres pays. Ils s’obstinent à maintenir les populations de leurs pays dans des conditions sociales épouvantables, ne développent pas les avantages sociaux disponibles, détériorent les infrastructures, etc. Les élites atlantistes dépensent tout le butin pour elles-mêmes, et non pour la population qu’elles contrôlent, au sein de laquelle elles ne recrutent que certains individus.

En d’autres termes, il n’est pas accidentel mais naturel que dans leurs propres pays (Grande-Bretagne, États-Unis, France, Australie, Japon, etc.), les régimes atlantistes les mieux consolidés maintiennent la majeure partie de la population dans des conditions absolument épouvantables depuis des décennies, voire des siècles. Un niveau de logement et de services publics proche de zéro, la saleté et la toxicomanie au cœur des mégapoles, l’absence de soins de santé en tant que système national gérable (ce qui a conduit à son effondrement honteux en 2020), le chaos dans l’éducation, la destruction délibérée de l’infrastructure des chemins de fer et des transports publics (dans le but bien précis de nuire aux citoyens de leur propre pays)… Tout cela n’est en aucun cas une innovation du 21ème siècle. C’est ainsi qu’était l’atlantisme au 19ème siècle « classique »: dans les métropoles, et même par rapport à ses colons dans les îles et les colonies d’outre-mer (la façon dont le gouvernement britannique a traité les colons des îles stratégiquement importantes de l’Ascension et de Sainte-Hélène est une autre histoire, et il y a eu aussi toutes sortes d’histoires dans les îles du Pacifique). Plus récemment, Trump a fait remarquer à juste titre que « les États-Unis sont un pays du tiers monde à l’intérieur » (bien qu’il ait modestement négligé d’ajouter qu’il n’a lui-même rien fait pour remédier à cette situation).

Le comportement des gouvernements atlantistes, qui mènent des politiques ouvertement cannibales et antisociales non seulement à l’égard des pays et des peuples étrangers, mais aussi à l’égard des leurs, souligne une fois de plus la nature parasitaire de ces élites. Les peuples de leurs pays (y compris les Anglo-Saxons de souche, les Français de souche, etc.) ne sont pas « leurs » pour eux, mais seulement du matériel consommable, sauf qu’il est un peu plus cher que les peuples du « Tiers-Monde ». L’Atlantisme est extrêmement élitiste et repose sur des clivages de classe, il n’apporte de fabuleux profits qu’à la couche « nomade » des cosmopolites mondialistes. Les habitants des pays atlantistes eux-mêmes – tant les zones rurales que les bidonvilles urbains – ont souffert de ces parasites pendant des siècles, tout comme nous, et sont considérés par les atlantistes non seulement comme des sujets, mais aussi comme de dangereux ennemis intérieurs qui ne devraient en aucun cas recevoir quoi que ce soit de bon: pas de routes, pas de services publics, pas de salaires, pas de soins de santé, pas d’éducation.

Lorsque nous parlons des années 1830 et, dans une moindre mesure, des années 1840 pour découvrir les trois principaux signes de l’atlantisme, alors, après avoir énoncé l’orientation social-darwiniste, anti-populaire et anti-humaine de la politique socio-économique des régimes atlantistes de l’époque (la Grande-Bretagne, en premier lieu, mais aussi la France et les États-Unis), l’espace s’ouvre pour parler de l’opposition traditionaliste à ce mal, qui, juste à cette époque, a commencé à se consolider activement.

Cela pourrait faire l’objet de nombreuses conférences et de nombreux livres, mais je voudrais attirer l’attention sur notre principal travail sur l’histoire et la théorie du « socialisme féodal/socialisme chrétien » du 19ème siècle sur le matériel britannique comme base de tout le traditionalisme, qui est à la fois anticapitaliste et antimarxiste. Ce travail, présenté sous la forme de deux articles dans un numéro de la revue Notebook on Conservatism pour 2020 [1], comprend toute une galerie de portraits vivants de grands penseurs sociaux peu connus en Russie, bien qu’au début du 20ème siècle, Fr. Sergius Bulgakov a commencé à les étudier de manière systématique. Les deux articles couvrent respectivement la première et la seconde moitié du 19ème siècle. Lorsque l’on travaille avec les écrits des grands « socialistes féodaux », on est invariablement frappé par le fait que, malgré l’énorme fossé technologique entre leur époque et la nôtre, rien n’a changé pour l’essentiel et tous leurs arguments et idéaux sont plus que pertinents. Telle est la leçon de l’importance de se tourner vers la « période de formation » de l’atlantisme et du traditionalisme des années 1830-40, dont les traits génériques nous concernent encore aujourd’hui.

Note:

[1] Medovarov M.V. The Becoming of Feudal and Christian Socialism in British Social Thought of the First Half of the XIX Century // Notebook on Conservatism. 2022. № 4. С. 129-142 ; Medovarov M.V. Feudal and Christian Socialism in the British social thought of the second half of the XIX – early XX century and its perception in Russia // Notebook on Conservatism. 2022. № 4. С. 169-182.

Traduction par Robert Steuckers

Billet d’humeur : si, les victimes de Donetsk sont de la responsabilité des dirigeants des pays de l’OTAN

 https://russiepolitics.blogspot.com/2024/01/billet-dhumeur-si-les-victimes-de.html

Dimanche 21 janvier, le marché de Donetsk, une zone hautement stratégique sur le plan militaire comme vous le comprenez, a été la cible d’une attaque de plusieurs obus tirés par l’armée atlantico-ukrainienne.

Etant incapables de mener une offensive contre l’armée russe, les forces de l’OTAN mènent une guerre de terreur contre les populations civiles. Ces hommes et ces femmes, qui ont osé refuser la Pax Americana, doivent être punis ! Au dernier bilan, 28 morts et 30 blessés, que des civils. Mais comme l’affirmait le ministre français des Armées, c’est un détail, de toute manière la Russie est responsable. Car dans le monde atlantiste, l’histoire a débuté en février 2022, alors que l’Ukraine était en paix depuis au moins 2014 … Remettons les choses à leur place, pour que justement les coupables ne se fassent pas passer pour des victimes.

L’armée atlantico-ukrainienne a réalisé un véritable carnage à Donetsk hier, dimanche 21 janvier. Attention, images très choquantes :

https://www.blogger.com/video.g?token=AD6v5dzojMrx85FlVxdfLfhWWse007bseTTCjNI8BFu3Bsf9uFhASGayane2npN4zovbhezfDRcxtAa46Z7KsVljvWcB9XOoEEan-TQLdXxWK37tCu0cq4jA1yWGchix5m5sdRZcv7gr

https://www.blogger.com/video.g?token=AD6v5dwIn7bAbQR2ctCSM4VWCmCRUL4LbcWrF0aTk11YFW3aff-l3a9SbFzyKlZ32B6nG2tL8-npvyOEc6qxTORNXSNj6maTnC1S5IYA7d8dyXwt2ZPEvUEEereY9pDkLKxOk3UK79A

Selon les dernières informations publiées par Denys Pouchiline, le gouverneur de Donetsk, nous en sommes à 28 morts et 30 blessés, dont des femmes et des enfants.

Dans les médias français, la « neutralité » est de mise. Euronews diffuse l’information, sans aucune critique. Sans oublier en revanche de remettre en doute l’origine des tirs :

« Selon eux, les tirs venaient de l’armée ukrainienne. (…) Kyiv n’a pas commenté l’information. »

RMC, qui est ici l’un des rares médias à avoir un peu développé le sujet et donné la parole aux civils, reprend la ligne officielle du doute :

« L’Ukraine n’a pas commenté dans l’immédiat, et l’AFP n’était pas en mesure dimanche de vérifier les circonstances de la frappe. »

Afin de mettre les points sur les i, puisque la Russie ne se bombarde pas elle-même, une réunion du Conseil de sécurité de l’ONU doit avoir lieu aujourd’hui. Les pays de l’OTAN sont parfaitement au courant de ces frappes et des cibles. Il ne s’agit pas de les informer, mais de les mettre face à leur responsabilité. Car, comme le précise le communiqué du ministère russe des Affaires étrangères, cette frappe a été réalisée avec l’aide et en utilisant des armes atlantistes :

« Le régime néo-nazi de Kiev, avec le soutien des États-Unis et de leurs satellites, a encore une fois commis un acte terroriste barbare contre la population civile russe. Dans la matinée du 21 janvier, les formations armées bandéristes ont mené une attaque délibérée à l’aide de systèmes de lancement de roquettes multiples sur le marché et les magasins du quartier Tekstilchik du district Kirovsky de Donetsk. Au total, six attaques d’artillerie ont été menées, visant des lieux très fréquentés. »

Et le ministère de préciser :

« Il a été établi que le bombardement a été effectué depuis Avdiivka, toujours sous le contrôle des forces armées ukrainiennes, avec des armes fournies par l’Occident. Tout cela confirme une fois de plus son implication directe dans le conflit et le rend complice des actes criminels du régime de Zelensky (…). »

Et c’est bien le point sensible. Les pays atlantistes sont prêts à « aider » l’Ukraine, selon leur discours officiel, mais ont une peur panique d’être considérés comme partie au conflit et donc de porter la responsabilité des crimes de guerre, qui y sont commis. Cette ligne politico-médiatique s’appuie sur un refus de considérer l’existence du monde avant février 2022, comme si l’histoire ne commençait qu’au moment de la réponse militaire de la Russie à l’agression, qui durait militairement depuis 2014.

En effet, si l’histoire est reprise dans sa totalité, alors chaque chose revient à sa place et, pour reprendre les paroles du ministre français des Armées à LCI, il ne sera plus possible de faire passer les victimes pour les coupables. Car ici, la Russie n’est pas l’agresseur et elle ne porte pas la responsabilité des tirs atlantistes contre les civils, qui suite à l’effondrement de l’étaticité en Ukraine après le Maïdan globaliste, ont décidé de rentrer en Russie.

Les responsables sont les pays de l’OTAN, qui ont tout d’abord détruit le système politique ukrainien en 2004 avec la Révolution orange. Comme cela n’a pas été suffisant, ils ont ensuite brisé la société ukrainienne dans le sang et la terreur, en mettant en place un régime terroriste reprenant les méthodes et les héros nazis. Puis, ils ont armé le territoire ukrainien et ont lancé une agression contre les territoires, qui avaient fait sécession, suite à la disparition de l’Ukraine comme Etat en 2014, pour finalement étendre le conflit à leur véritable cible, à savoir la Russie.

Puisque la France se décide à envoyer toujours plus d’armes, et de longue portée comme l’a fièrement annoncé Macron, il serait bon de se souvenir que la France, en conduisant cette politique, est devenue partie au conflit. Car elle n’aide pas l’Ukraine à se défendre, mais elle participe à une agression des pays de l’OTAN contre la Russie.

Par ailleurs, sachant pertinemment que les armes françaises peuvent être utilisées contre les civils, ce que même le ministre des Armées a reconnu, tout en précisant que cela était marginal (donc, il a bien reconnu être au courant), la France engage sa responsabilité comme Etat, et engage la responsabilité des producteurs d’armes, à chaque fois que des civils seront ainsi visés. Or, comme nous le voyons, la ligne de l’OTAN s’est actuellement déplacée vers une stratégie de terreur contre les civils, qui osent ne pas vouloir vivre sous le régime totalitaire atlantiste nazifiant, mis en place à Kiev.

Nos hommes politiques ne brillant pas par leur courage, au moins que la peur et leur pleutrerie naturelle les poussent à réfléchir. Ces morts et ces blessés sont de leur responsabilité.

Videohinweise am Samstag

Ein Artikel von: Redaktion

Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Die Schattenkrieger der NATO | STAY BEHIND: Wie die CIA Nazis für Geheimdienste rekrutierte I frontal classic
    Im besiegten Deutschland baut die CIA das Netzwerk Stay Behind auf – und rekrutiert dafür Offiziere aus der NS-Zeit. Später wird Stay Behind Teil des BND. Das ZDF konnte geheime Stay-Behind-Akten des BND einsehen.
    Die Geschichte von Stay Behind beginnt unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Im besiegten Deutschland suchen der britische Geheimdienst und die CIA nach Männern, die gegen den neuen Feind Sowjetunion kämpfen können. Sie sollen im Kriegsfall helfen, den Vormarsch des Kommunismus in Westeuropa aufzuhalten – als Partisanenarmee.
    Eines der Stay-Behind-Netzwerke wird vom US-Geheimdienst in Heidelberg aufgebaut. Dutzende von Männern trainieren in der Umgebung Heidelbergs den Partisanenkampf. Und die CIA wirbt ehemalige SS- und Wehrmachtsoffiziere an, die sie aus der NS-Zeit kennt.
    Als 1956 der BND, der Bundesnachrichtendienst, gegründet wird, werden die US-geführten Stay-Behind-Netzwerke Teil des deutschen Geheimdienstes.
    Stay Behind gab es in ganz Europa. Bewaffnete Partisanengruppen, deren Existenz den Parlamenten verschwiegen wurde. Das ZDF konnte 2014 geheime Stay-Behind-Akten des BND einsehen. Sie offenbaren das Weltbild des Geheimdienstes und die Planungen für den Kriegsfall.
    Kapitel:
    0:00 Intro
    00:39 Stay Behind – Die Schattenkrieger der NATO
    07:45 Wie Stay Behind Teil des BND wurde
    11:45 Einsicht in geheime Akten
    16:31 Stay Behind vs. Stasi
    24:27 Gladio: Der Ableger von Stay Behind in Italien
    27:04 Die Verschleierung der Existenz von Stay Behind
    29:33
    Quelle 1: ZDF, 17.01.2024
    Quelle 2: frontal via Youtubehttps://www.youtube-nocookie.com/embed/V3XMFS25FiY
  2. Court orders Israel to prevent, punish genocide incitement
    Here’s a quick recap of the ICJ ruling: The court says it has jurisdiction to rule in the case. The court orders Israel to take measures to prevent acts of genocide in the Gaza Strip. The court says Israel must prevent and punish incitement to genocide in the Strip. The court says Israel must allow humanitarian aid into the Strip. The court obliges Israel to take more measures to protect Palestinians but does not order it to end military operations in the Strip.
    [Gericht weist Israel an, Aufstachelung zum Völkermord zu verhindern und zu bestrafen. Hier eine kurze Zusammenfassung des IGH-Urteils: Das Gericht erklärt sich für zuständig, in diesem Fall zu entscheiden. Das Gericht weist Israel an, Maßnahmen zu ergreifen, um Völkermord im Gazastreifen zu verhindern. Das Gericht erklärt, dass Israel die Aufstachelung zum Völkermord im Gazastreifen verhindern und bestrafen muss. Das Gericht fordert Israel auf, humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu lassen. Das Gericht verpflichtet Israel, mehr Maßnahmen zum Schutz der Palästinenser zu ergreifen, ordnet aber nicht an, die Militäroperationen im Gaza-Streifen zu beenden. Übersetz. d. Videobeschreibung CG]
    Quelle: Al Jazeera English, 26.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/Au0Dsn_d2pw
  3. Impfgeschädigt und im Stich gelassen – Punkt.PRERADOVIC mit Dr. Ina Berninger
    2021 startete die beispiellose Impfkampagne gegen Covid 19 in Deutschland. Bürger wurden immens unter Druck gesetzt. Menschen, die sich nicht spritzen ließen, diffamiert, beleidigt und ausgegrenzt. 2022 sah eine Studie der Charité womöglich eine halbe Million Menschen mit schweren Komplikationen nach Spritze. 2024 werden Impfgeschädigte immer noch im Stich gelassen. Ihr Leid wird nicht anerkannt. Geholfen wird ihnen auch kaum. Dr. Ina Berninger von der Selbsthilfegruppe PVS Köln erzählt vom politischen Umgang mit den Kranken durch die Spritze und von ihrem Leben und dem ihrer Mitstreiter, das sich seit dem Booster komplett verändert hat.
    Quelle: Punkt.PRERADOVIC, 26.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/M4FazDbQy-gCOLLATERAL – Carolin, 57 Jahre
    Carolin, 57 Jahre, erzählt von ihrem Impfschaden:
    Getriggert durch Angst, getrieben von Solidaritätsaufrufen, überzeugt von der Aussage „wirksam und sicher“ aus berufenen Mündern, unterzogen sich Millionen von Menschen einer Gentherapie, die ihnen als Impfung verkauft wurde. Viele tragen nun massive Schäden davon. Aber sie werden nicht gesehen und nicht gehört. Mit wenigen Ausnahmen kommen sie in der Öffentlichkeit nicht zu Wort. Nicht nur in der breiten Gesellschaft, auch bei Ärzten, in medizinischen Einrichtungen, an Arbeitsplätzen, im Freundeskreis oder in der Familie glaubt man ihnen oft nicht. Eine transparente Berichterstattung über Folgeschäden der sogenannten Impfung ist dringend erforderlich. Mit einer Reihe von sehr persönlichen, künstlerischen Foto- und Film- Portraits gibt die Gruppe COLLATERAL den Geschädigten und Ungesehenen Stimme und Gesicht.
    Wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden und ebenfalls erzählen möchten, wie es Ihnen geht […] oder eine Therapeutenvermittlung von fast 900 Therapeuten und zwei Kliniken suchen, finden Sie die Kontaktdaten in der Videobeschreibung.
    Quelle: Radio München, 23.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/ltVvI1dKbNQ
  4. Mit wem die neue Wagenknecht-Partei BSW regieren will | DW Nachrichten
    Sahra Wagenknecht und ihre Partei BSW wollen bei der Europawahl und bei den Landtagswahlen in diesem Jahr antreten. Sorgt das Bündnis für Dynamik im Parteienspektrum? Ein Gespräch mit Co-Chefin Amira Mohamed Ali über Grundsatzfragen, Strategie und mögliche Bündnispartner der neuen Partei.
    Quelle: DW Deutsch, 22.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/HuiKULmuJYEAnmerkung CG: Spoiler alert: Die von der DW in der Überschrift formulierte Fragestellung ist quasi die irrelevanteste von allen, weil derzeit gar nicht ernsthaft beantwortbar. Immerhin kann auch über Inhalte wie der desaströsen Sanktionspolitik der Bundesregierung gesprochen werden. Der Livestream des angekündigten BSW “Parteitag & Aufstellungsversammlung zur EU-Wahl” am 27. Januar 2024 ab 10 Uhr ist hier zu finden [LINK].Amira Mohamed Ali [Auszug transkribiert, CG]: “Was wir erleben ist, dass in den letzten Jahren das Leben für die große Mehrheit der Bevölkerung teurer und schwieriger geworden ist. Das hat mehrere Ursachen, zum Beispiel wie wir finden, eine verfehlte Sanktionspolitik – das bezieht sich auf die Sanktionen gegenüber Russland – die dazu geführt hat, dass bei uns Energiekosten gestiegen sind, damit auch Lebenshaltungskosten stark gestiegen sind. Die russische Wirtschaft hingegen hat darunter nicht gelitten. Das muss man ja sehen. Das ist ein Punkt, an dem man dringend ansetzen sollte: die Energiekosten. Das betrifft ja sowohl die Energiekosten für die Bevölkerung, als auch die für die Wirtschaft. Das wäre ein ganz wichtiger Aspekt.”Amira Mohamed Ali: Der Agrarbericht zeigt die ganze Arroganz der Bundesregierung auf!
    BSW-Parteivorsitzende Amira Mohamed Ali: “Die Bundesregierung stellt sich selbst ein gutes Zeugnis aus, dabei war 2023 ein Rekordjahr für Betriebspleiten. Auch das Höfesterben geht weiter. Die Leute sind zu Recht wütend auf diese Bundesregierung. Denn wen trifft Ihr Spardiktat am härtesten? Es sind die kleinen und mittleren Betriebe, die diese weiteren Teuerungen nicht einfach wegstecken können. Betriebe, die oft jetzt schon kaum mehr wissen, wie sie überleben sollen.”
    Quelle: Bündnis Sahra Wagenknecht, 18.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/R2L1g0pcBBo
  5. Talk im Hangar-7: Rechte Welle, linke Panik: Kampfzone Demokratie? | Kurzfassung
    Es gelte, die Demokratie zu verteidigen, trommeln dieser Tage NGOs und linke Parteien. Der Anlass: Eine Recherche des Netzwerks Correctiv über ein rechtsextremes Treffen in Potsdam mit österreichischer Beteiligung. Unter dem Schlagwort „Remigration“ wurde dort unter anderem über die Abschiebung von Migranten beraten. Ein für Freitag in Wien geplantes Lichtermeer will dagegen ein Zeichen setzen.
    Wie auch bei den jüngsten Demonstrationen in Deutschland richtet sich der Zorn vor allem gegen rechtspopulistische Parteien wie FPÖ und AfD – nicht zuletzt deshalb, weil ebendiese Parteien zum Auftakt des Superwahljahres 2024 alle Umfragen anführen. Ist die Demokratie tatsächlich in Gefahr? Wie extrem sind die Positionen, die beim Treffen in Potsdam vertreten wurden? Welche Lösungsansätze gibt es in der Migrationsfrage? Und wo steht die gesellschaftliche Mitte?
    Darüber diskutiert Moderator Michael Fleischhacker mit diesen Gästen:
    Ulrich Vosgerau, Jurist
    Harald Walser, Historiker und ehemaliger Grünen-Nationalratsabgeordneter
    Martha Bißmann, Demokratie-Aktivistin
    Christoph Pöchinger, Politikberater
    Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin
    Quelle: Servus TV, 26.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/0BRNWXm8wQEDemokratie in Gefahr? – von Sylvie-Sophie Schindler
    Am Wochenende war ein Haufen Menschen in München unterwegs. In der Allianzarena verloren die Bayern. Aber die Demokratie hat gewonnen, so heißt es, nach einer Demonstration gegen „rechts“, zu der ein Bündnis aus 230 Initiatoren, von Jugendparteien über Gewerkschaften, bis zu Umwelt-NGO’s, deutschlandweit aufrief. Auch Amtsträger, wie der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter forderten zur Teilnahme auf. Gegen Nazis zu sein ist zu trivial, für so viele Demonstranten. Aber warum erstarkt dieses „rechts“ aus dessen Forderungskatalog – Beispiel Remigration – sich die Regierenden aktuell großzügig bedienen? Was genau sind denn die Positionen, gegen die man mit dem Applaus der Regierung auf die Straße geht? Davon war leider wenig zu erfahren.
    Demonstrationen zeigten bislang Protest an der Regierungspolitik und ihren Auswirkungen. Und heute? Mir persönlich flößt es einen Heiden Respekt ein, wenn die Regierung selbst die Massen mobilisiert.
    Ist die Demokratie tatsächlich im Aufwind? Das fragt sich unsere Autorin und Philosophin Sylvie-Sophie Schindler.
    Quelle: Radio München, 24.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/7H3_pgkw1KkOmas gegen Rechts: Gespräche an der Anti-AfD-Demo in Berlin
    Quelle: DIE WELTWOCHE, 21.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/bBeWr192iFsBasta Berlin (209) – Auf die Barrikaden
    Hunderttausende demonstrieren zusammen mit der Regierung „gegen rechts“. Doch was bedeutet das eigentlich? Von Doppelmoral wollen die Teilnehmer nichts wissen, dabei rufen manche zu Hass und Hetze auf. Eliten in Berlin und Davos dürften sich freuen… #BastaBerlin
    Darum geht es heute: Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von Basta Berlin, werfen heute einen kritischen Blick auf die jüngsten Proteste gegen rechts. Wir finden es gut, wenn Menschen ihr Demonstrationsrecht wahrnehmen. Aber steckt eigentlich hinter den neuen Aufmärschen und wer läuft mit? Derweil wird beim WEF in Davos an weitreichenden Plänen gearbeitet…
    Die Kapitel: 00:00:00 Begrüßung und Themen 00:02:18 Tote Fische 00:27:52 Zuschauerfeedback 00:36:55 Machtphantasien 00:54:53 Webtipp und Schreddern
    [Links zur aktuellen Sendung in der Videobeschreibung]
    Quelle: Basta Berlin, 25.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/8Xm47mB0_wg
  6. Prof. Dr. Katrin Gierhake, LL.M. – Ist das Recht suspendiert worden?
    Prof. Dr. Katrin Gierhake, LL.M., Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Regensburg. Prof. Gierhake hat sich in der Corona-Krise kritisch zu Wort gemeldet in juristischen Fachzeitschriften (zuletzt in der Neuen Juristischen Wochenschrift gemeinsam mit Carlos Gebauer „Ärztliche Aufklärung bei Behandlungen mit bedingt zugelassenen mRNA-Impfarzneien“), in Interviews [u.a. mit Gunnar Kaiser “Leben wir noch in einem Rechtsstaat?” [LINK] und bei #allesaufdentisch [LINK] und durch ihre Mitarbeit in der Wissenschaftlergruppe 7argumente [LINK].
    Nachdem Prof. Dr. Dr. Boehme-Neßler einen Tag vor dem Symposium krankheitsbedingt absagen musste, hat sich Prof. Gierhake spontan bereit erklärt, für ihn einzuspringen, wofür KRiStA sich auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedankt!
    Referat zum Symposium „Rechtsstaat und Demokratie in der Krise – Analysen und Ausblick“ des Netzwerks Kritische Richter und Staatsanwälte – KRiStA [LINK] , 21.10.2023 im Volkspark Halle (Saale)
    Quelle: Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte (KRiStA)https://www.youtube-nocookie.com/embed/U0drIdDO-xcAnmerkung CG: Sehenswerter Vortrag, wie auch jener wichtige Vortrag von Philipp Kruse “Die WHO-Reformprojekte zur Pandemiebekämpfung” [LINK]
  7. Lenin zum 100. Todestag | MOATS auf Deutsch Episode 36
    Was würde er zu AfD #Verbotsverfahren sagen? Wer wäre heute sein Hauptfeind? War er ein Verbrecher? Oder hat er die Welt im Sinn der unteren Dreiviertel neu aufgemischt? Darüber spreche ich mit einem #Kommunisten , der in allen linken Führungspositionen schon gearbeitet hat: Wolfgang Gehrcke. Mit dem Chefredakteur des Rotfuchs Doktor Arnold Schölzel und mit Dmitri G. Nowikow von der Kommunistischen Partei Russlands
    Quelle: Diether Dehm, Live übertragen am 21.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/a_A5J8W4g9EVorankündigung: MOATS auf Deutsch Episode 37 startet jeden Sonntag um 17 Uhr, hier [LINK]
  8. Netanyahu: Israel Must Rule “From The River To The Sea” | #NovaraLIVE
    [Netanjahu: Israel muss “vom Fluss bis zum Meer” regieren | #NovaraLIVE. Nachdem der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu erklärt hat, dass Israel “vom Fluss bis zum Meer” regieren sollte, werden nun auch die westlichen Staats- und Regierungschefs endlich aufwachen und seine Absichten verstehen? Außerdem: Anwalt Hashi Mohamed kritisiert die Tories wegen ihres Vorgehens gegen die Überfahrt mit kleinen Booten.
    Inhalt:
    00:00 Einleitung
    00:58 Netanjahu schließt einen palästinensischen Staat aus
    23:56 Flüchtlingsanwalt in der BBC-Fragestunde
    38:14 Joe Biden verteidigt Israels Kriegsverbrechen
    47:56 FT-Redakteur stellt wilde Behauptung in Davos auf
    Mit Michael Walker und Aaron Bastani.
    Übersetz. d. Videobeschreibung CG]
    Quelle: Novara Mediahttps://www.youtube-nocookie.com/embed/w9KNP9jty40
  9. Selenskyjs Friedensplan auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos
    In diesem Video befasst sich der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Glenn Greenwald mit Selenskyjs jüngstem Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, wo der ukrainische Präsident einen neuen Friedensplan vorstellte. Er untersucht die komplexe Dynamik rund um Präsident Bidens Antrag auf Soforthilfe für die Ukraine, die Herausforderungen bei der Gewinnung von Unterstützung für die Ukraine und die fragwürdige Wirksamkeit von Selenskyjs vorgeschlagenem Friedensplan.
    Dieses Video wurde von System Update produziert und am 17. Januar 2024 auf YouTube veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
    ÜBER GLENN GREENWALD: Glenn Greenwald ist ein ehemaliger Verfassungswissenschaftler, ein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Journalist und der Autor mehrerer Bestseller, darunter No Place to Hide: Edward Snowden, the NSA, and the U.S. Surveillance State (2014) und Securing Democracy: Mein Kampf für Pressefreiheit und Gerechtigkeit in Bolsonaros Brasilien (2021).
    Besuchen Sie unsere Website http://www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
    Über unser Importprogramm: In diesem Programm veröffentlichen wir Inhalte von externen Autoren und Journalisten. Dazu gehören sowohl internationale als auch lokale Inhalte, die nach unserer redaktionellen Meinung in der Medienlandschaft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Inhalte spiegeln nicht unbedingt die eigene redaktionelle Haltung von acTVism Munich wider.
    Quelle: acTVism Munich, 24.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/5XcrbOqkofg
  10. Biden zerfetzt die US-Verfassung und zieht in den Krieg im Jemen
    In diesem Video beleuchtet der mit dem Pultizer-Preis ausgezeichnete Journalist Glenn Greenwald die historischen Wurzeln der Exekutivgewalt in den Vereinigten Staaten und die Instrumentalisierung dieser Macht durch die Bush-Cheney-Regierung in der Zeit nach dem 11. September. Der Schwerpunkt liegt auf den jüngsten Aktionen der Biden-Regierung, insbesondere auf der Entscheidung, 16 Standorte im Jemen zu bombardieren, eine erhebliche Eskalation in einem Konflikt, der bereits abgeflaut zu sein schien. Greenwald wirft entscheidende verfassungsrechtliche Bedenken auf und weist darauf hin, dass die Beteiligung der USA an einem neuen Krieg oder der Eskalation eines bestehenden Krieges die Zustimmung des Kongresses erfordert – ein Schritt, der in diesem Fall eindeutig fehlte.
    Dieses Video wurde von System Update produziert und am 13. Januar 2024 auf YouTube veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
    Besuchen Sie unsere Website http://www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
    Quelle: acTVism Munich, 26.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/QO5xL5SupyY
  11. Die Macht um Acht #8: Staats-TV: Statt Informationen – Reklame
    Die aktuelle MACHT-UM-ACHT analysiert Regierungs-Sender
    Wer sich erinnert, wie politische Demonstrationen in der Tagesschau behandelt werden, der weiß: Zumeist wurden sie totgeschwiegen oder kleingeredet. Jüngst gab es vom Staat gewünschte Demos „Gegen Rechts-Extremismus“. Über die wurden gleich dreimal am Tag berichtet. Das waren keine Demos gegen die NPD, sondern Aktionen gegen „Schwurbler“ oder „Verschwörung-Theoretiker“, also Oppositionelle. Diese Demos waren für den Staat und bekamen deshalb prompt die Staats-Sonderbehandlung.
    Quelle: proFakt, 26.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/UCELlk_XYjQ
  12. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
    • Friedrich Merz: Ukraine – Kapitulation? Wiederaufbau!
      In seinem aktuellen Programm “REINER KRÖHNERTs ER” lässt er Friedrich Merz aus dem Nähkästchen plaudern. ER gestattet einen Blick hinter die Schlafzimmertür…
      Die aktuellen Tourdaten sind hier zu finden [LINK]
      Quelle: Reiner Kröhnert, 16.11.2023https://www.youtube-nocookie.com/embed/nTXeQQOkS6g
    • Jetzt doch: Geld für Demonstranten – Küppersbusch TV
      Ein weiterer Whistleblower (Danke Jörn), eine weitere Investigativ-Recherche von uns. Diesmal: Wer hat die Demonstranten bezahlt? Wir decken heute grausame Erkenntnisse auf! Außerdem: #Schäuble ist tot, die #Werteunion lebt. Viel Spaß und gute Unterhaltung!
      Die gezeigten Quellen findet ihr hier [LINK]
      Quelle: Küppersbusch TV, 25.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/cZt3qcv5urk
    • Dieter Hallervorden – Bundestagswahl 2024
      Mit “Hallervordens Spott-Light” kehrte der beliebte Schauspieler und Komiker 1994 zu seinen Wurzeln, dem politisch-satirischen Kabarett, zurück. Auf der Bühne des eigenen Theaters “Die Wühlmäuse” in Berlin und mit einem handverlesenen Ensemble, darunter Harald Effenberg, Wilfried Herbst, Eberhard Prüter und Franziska Troegner, thematisierte er das politische und gesellschaftliche Zeitgeschehen. Er hielt den Entscheidern den Zerrspiegel vor und legte immer wieder den Finger in die Wunden der Servicewüste Deutschland.Hallervorden und sein Dreamteam kümmern sich um Brüsseler Spitzenbeamte, EU-Standard-Eier, BSE und Schweinepest, Billigfluglinien, den Vatikan, Genmanipulation, Ärztepfusch und Kunstfehler, die Gesundheitsreform, Kreditberater, die doppelte Staatsbürgerschaft, Organspende, die neuen Bahntarife und vieles mehr.
      Quelle: Dieter Hallervorden (Offiziell), 06.12.2023https://www.youtube-nocookie.com/embed/l2_bJI4QUe0
    • Dieter Hallervorden – Außenministerium
      Quelle: Dieter Hallervorden (Offiziell), 16.01.2024https://www.youtube-nocookie.com/embed/hAwJHpsPF2M
  13. Musik trifft Politik
    • K.I.Z – Frieden (Official Video) (prod. by Drunken Masters)https://www.youtube-nocookie.com/embed/lnsf4b69JbIAnmerkung unseres Lesers Ramon A.: “Das Anti Kriegslied der Stunde. Von einer Gruppe, von der ich es nie erwartet hätte. Ich wünschte es gäbe viel mehr davon […].”

Peter Zeihan: Der Kollaps der Globalisierung

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Wenn die Globalisten zum Teufel gejagt sind, was folgt dann? (Symbolbild:Pixabay/G.Altmann)

Es gibt Bücher, deren Lektüre zu einer Veränderung oder zumindest zu einem Überdenken des eigenen politischen Weltbildes führen. Ein bereits 2022 erschienenes Werk des US-amerikanischen Autors und Analysten Peter Zeihan über den aus seiner Sicht bevorstehenden Kollaps der Globalisierung fällt in diese Kategorie. Der etwas sperrige Titel “The End of the World Is Just the Beginning – Mapping the Collapse of Globalization” ließe sich mit „Das Ende der Welt ist nur der Anfang – Eine Landkarte des Kollapses der Globalisierung“ ins Deutsche übertragen. Eine baldige Übersetzung ins Deutsche ist dem Buch und seinen potentiellen Lesern nur zu wünschen. Das Thema Wirtschaftsgeographie weckt bei mir und wahrscheinlich auch den meisten Lesern zunächst Erinnerungen an todlangweiligen Erdkunde-Unterricht. Zeihan verwandelt diesen Langweiler in einen Thriller, indem er die Thematik als entscheidenden Treiber der gesamten Weltgeschichte präsentiert. Natürlich darf man nicht in monokausale, materialistische Weltbilder verfallen. Einen solchen Fehler machte schon ein gewisser Karl Marx. Religionen, Ideologien und simples Machtstreben bleiben natürlich entscheidende Faktoren für den Lauf der Geschichte. Sie können aber in der Regel erst dann eine maßgebliche Wirkung entfalten, wenn zunächst einmal die elementaren Lebensbedürfnisse der Menschen gestillt sind.

Zeihans Hauptthese besteht darin, dass die 75 Jahre von 1945 bis 2020, also vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zum Beginn der Corona-Krise, eine einzigartige weltpolitische Glanzzeit darstellen. Sie war dadurch gekennzeichnet, dass die USA ihre Gegner und Verbündeten des Zweiten Weltkrieges in ein gemeinsames politisches und wirtschaftliches Ordnungssystem einbanden, dadurch die alten Frontstellungen neutralisierten und insbesondere durch ihre weltweite Militärmacht einen sicheren Welthandel ermöglichten. Nachdem sich in den 1970er Jahren die Volksrepublik China und dann nach 1990 der einstige Sowjetblock diesem System geöffnet hatten, war in der Tat eine einzige, von Freihandel und Arbeitsteilung bestimmte Welt entstanden. Zeihan bezeichnet dieses System als „die Ordnung“ (“the Order”, Großschreibung im englischen Original).

Jeder tut, was er am besten kann

Die praktisch unbegrenzte Möglichkeit, Rohstoffe und Waren auf dem Weltmarkt zu erwerben und nicht nur diese Güter, sondern auch Zwischenprodukte mit Containerschiffen und anderen motorisierten Transportmitteln für wenig Geld an nahezu jeden beliebigen Ort zu bringen, führt zu „skalierten Ökonomien“. Jeder tut das, was er am besten kann, und dies ermöglicht es jedem Land auf dieser Welt, weitgehend unabhängig von seiner Geographie, am Industriezeitalter teilzuhaben. Die Wohlstandsgewinne waren im globalen Maßstab enorm.
Die Corona-Krise ist laut Zeihan zwar nicht ursächlich für den Kollaps der Globalisierung, aber ein deutliches Vorzeichen für diesen Kollaps. Sobald Grenzen geschlossen werden, funktioniert die „Ordnung“ nicht mehr. Die Hauptursachen für den Kollaps sind andere. Erstens sind die USA dabei, sich aus schierem Eigeninteresse aus der „Ordnung“ zurückzuziehen. Nordamerika (USA, Kanada, Mexiko) ist nach der Einführung der Fracking-Technologie und der daraus folgenden Möglichkeit einer Selbstversorgung mit Erdöl und Erdgas der einzige regionale Wirtschaftsraum der Erde, der sehr gut für sich alleine existieren kann.

Die Amerikaner haben den Rest der Welt nicht mehr nötig, und deshalb könnten sie sehr gut auf jene riesigen Militärausgaben verzichten, welche die USA im Inneren immer mehr auslaugen. America First ist nicht nur eine Parole Donald Trumps. Auch Barack Obama und Joe Biden verfolgten bzw. verfolgen mit einer gemäßigteren Rhetorik eine ähnliche Strategie. Der Rückzug der USA auf sich selbst bedeutet aber, dass die globalen Seewege nicht mehr von der US-Navy gesichert würden, während kein anderer Staat diese Aufgabe auch nur annähernd erfüllen könnte. Zeihan sieht deshalb moderne Piraterie als eine der größten Zukunftsrisiken an. Freibeuterei als Mittel staatlicher Machtpolitik gab es jahrhundertelang auf dieser Welt. Man denke nur an den englischen Seehelden Francis Drake (1540-1596), der eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des British Empire spielte. Sie könnte in einem unsicheren 21 Jahrhundert eine Auferstehung feiern und so die Globalisierung mit ihren skalierten Ökonomien beenden. Dazu kommen Kriege, die ohne die „Weltpolizei“ USA an vielen Orten aufflammen werden und gleichfalls Transportrouten unsicher machen. Erste Vorzeichen solcher Entwicklungen sehen wir in diesen Tagen im Jemen.

Point of no return überschritten

Die zweite Hauptursache für den nahen Zusammenbruch der Globalisierung ist laut Zeihan ein demographischer Kollaps, der in einer ganzen Reihe heute ökonomisch führender Staaten nicht in ferner Zukunft liegt, sondern schon in diesem Jahrzehnt stattfinden wird. Die geburtenstarken Jahrgänge der Boomer erreichen das Rentenalter. Sie haben zu wenige Nachkommen, um ihre Arbeitsplätze neu aufzufüllen. In der dritten Generation führt der fortgesetzte Nachwuchsmangel dazu, dass das technische Wissen nur noch teilweise weitergegeben werden kann. Weil die Ersparnisse der Boomer jetzt ausgezahlt werden müssen, tritt ein drastischer Mangel an Kapital für Investitionen auf. In der Summe führt dies alles zu einem volkswirtschaftlichen Kollaps. Der point of no return ist hierbei längst überschritten. Es ist kaum überraschend, dass Zeihan insbesondere Deutschland als einen Staat ansieht, dem in den nächsten zwanzig bis dreißig Jahren das Verschwinden droht. In Europa kann aus seiner Sicht nur Frankreich wegen seiner relativ hohen Kinderzahl dem demographischen Kollaps entgehen.

Auch in den USA ist die demographische Entwicklung weitgehend ungefährlich, weil dort zum einen die „Generation Z“ relativ zahlreich ist und zum anderen Einwanderung aus dem kulturell verwandten Mexiko die Lücken schließen kann. In Asien droht Japan, Südkorea und insbesondere der VR China ein ähnliches Schicksal wie Deutschland. Die Chinesen haben durch ihre jahrzehntelange Ein-Kind-Politik die Problematik geradezu maximiert. Als Hauptursachen für den Nachwuchsmangel nennt Zeihan die zunehmende Verstädterung mit der daraus folgenden Notwendigkeit kleiner Wohnungen, die sich nicht für Familien eignen, und ein langjähriges Arbeitskräfte-Überangebot mit der Folge zu niedriger Arbeitseinkommen, wodurch die Boomer in „Doppelverdiener“-Ehen gezwungen wurden.
Peter Zeihan gehört sicherlich dem „Mainstream“ an. Er outet sich im Nachwort des Buches als, wenn auch kritischer, Biden-Sympathisant. Damit eröffnet sein Buch dem politischen Beobachter aber einen Einblick in ein langfristiges Denken, das sehr wahrscheinlich auch das Handeln unserer Politiker prägt.

US-Neocons als kleineres Übel für Deutschland

Man versteht, warum sich die Scholz-Regierung derartig sklavisch an die transatlantische Bindung Deutschlands zu den USA klammert. Die Bundesrepublik ist als Handelsnation abhängig vom Funktionieren der globalisierten Ökonomie. Diese Strategie wird uns allerdings nichts nützen, denn wir können an den USA und deren Eigeninteresse nichts ändern. Es könnte nur sein, dass die Neokonservativen, die zurzeit hinter Joe Biden mit ihrem Drang nach weltweiter Vorherrschaft die US-Außenpolitik bestimmen, für Deutschland noch das kleinere Übel gegenüber einem Isolationismus darstellen, der sehr wahrscheinlich in einer zweiten Amtszeit Donald Trumps in Washington die Oberhand gewinnen würde. In der Gegenwart verhalten sich die USA gegenüber Deutschland zwar wie ein Mafioso, der aber seinem Klienten um den Preis fortgesetzter Erpressung – siehe Pipeline-Sprengung und dadurch erzwungene US-Flüssiggas-Importe – immerhin tatsächlich eine gewisse Sicherheit gewährt. Unter einem US-Präsidenten Trump würde diese Erpressung nicht aufhören, aber zusätzlich sehr wahrscheinlich der Schutz gegenüber Russland wegfallen.

Man versteht nach der Lektüre von Zeihans Buch auch, warum unsere Regierung derartig zäh an der nahezu unbegrenzten Fluchtmigration festhält. Einwanderung ist in der Tat die einzige Möglichkeit, dem demographischen Kollaps entgegenzuwirken, weil eine auf ein Wachstum der einheimischen Bevölkerung abzielende Politik um Jahrzehnte zu spät käme. Ich muss an dieser Stelle kaum noch erwähnen, dass die praktische Umsetzung dieser Strategie für Deutschland katastrophal ist. Wir importieren hauptsächlich Menschen aus dem islamischen Kulturkreis, der schon seit fast 50 Jahren gegen die gesamte westliche Moderne rebelliert, aber gleichzeitig parasitär von den Früchten der „Ordnung“ profitiert. Dies rettet uns nicht vor dem Kollaps, sondern muss im Falle seines Eintretens dazu führen, dass gnadenlose Verteilungskämpfe um materielle Ressourcen nicht nur zwischen Staaten, sondern auch innerhalb unseres eigenen Staates ausgetragen werden. Trotzdem brauchen wir – natürlich in einer besseren Form als heute – Einwanderung, damit nicht mittelfristig eine überalterte Boomer-Generation ohne Menschen, die sie überhaupt noch mit dem Lebensnotwendigsten versorgen könnten, ein schreckliches Ende findet. Dies sollten die heutigen Vertreter einer völkisch-nationalen Politik bedenken, deren reale Möglichkeit längst der Vergangenheit angehört.

Ernährungssicherheit in einer deglobalisierten Welt

Höchst interessant ist auch Zeihans Einschätzung der Energiepolitik. Er ist, wie zu erwarten war, alles andere als ein „Klimaleugner“, aber er ist dennoch sehr skeptisch gegenüber den technischen Möglichkeiten einer Dekarbonisierung. Seiner Meinung nach werden die dafür notwendigen Technologien allenfalls nach dem Jahr 2040 verfügbar sein. Unter den heutigen Bedingungen muss eine Energiewende in die Irre führen. Weil der Kollaps der Globalisierung auch ohne Klimapolitik die Verfügbarkeit von Rohstoffen drastisch beschränkt, droht statt Klimaschutz eine dramatische Verschärfung der Situation, weil für viele Staaten – einschließlich Deutschland – Braunkohle als der schmutzigste aller Energieträger zugleich der am leichtesten verfügbare sein wird. Zeihan lässt es sich nicht nehmen, explizit die deutsche Energiepolitik als hochgradig unvernünftig zu bezeichnen. Ein Trost angesichts dieser düsteren Prognosen kann laut Zeihan sein, dass die Erderwärmung keinesfalls direkt in eine globale Katastrophe führt, sondern durchaus in einzelnen Regionen die landwirtschaftlichen Möglichkeiten deutlich verbessern kann. Ob Mitteleuropa dazugehört, bleibt für den Leser allerdings eine offene Frage. Angesichts des Kollapses der Globalisierung enthält die bundesdeutsche Energiewende immerhin auch ein Körnchen Nutzen. Möglichkeiten der Energieerzeugung im Inland sind grundsätzlich vorteilhaft, auch wenn Sonne und Wind allein den Bedarf nie werden stillen können.

Angesichts des gegenwärtigen Top-Themas Landwirtschaft sind Zeihans Prognosen – wie üblich vor allem für Deutschland – desillusionierend. Eine Selbstversorgung aus dem Inland ist uns praktisch unmöglich, weil die heutige Agrartechnik abhängig von einem Input aus dem Weltmarkt (etwa Düngemittel aus in Deutschland nicht vorhandenen Rohstoffen) ist, den wir kaum erfolgreich nationalisieren könnten. Wie schon beim Thema Demographie hat hier neben den USA aber auch Frankreich gute Karten. In einem europäischen Verbund ließe sich vielleicht auch in einer deglobalisierten Welt Ernährungssicherheit herstellen. Eine Romantisierung des „deutschen Landvolkes“ ist jedenfalls genauso unangebracht wie die Vorstellung von agrarökonomischer Autarkie.

Kollaps Chinas erwartet

Zeihans Prognosen sind überwiegend düster. Insbesondere entsetzen den Leser Vorhersagen von globalen Nahrungsmittelkrisen, deren Opferzahl in die Milliarden gehen könnte. Für die Strategen des Great Reset, die ein Zurück zur ökologischen Landwirtschaft anstreben, spricht dies jedenfalls nicht. Ohne intensive, hochtechnisierte Methoden zur Nahrungserzeugung könnte nicht auf dieser Welt acht Milliarden Menschen leben. Düster sind auch Zeihans Vorhersagen für die Zukunft Russlands und der Volksrepublik China, die bei ihm kaum besser wegkommen als der Nahe und Mittlere Osten. Der Kollaps Chinas wird seiner Meinung nach schon relativ bald eintreten und gigantische Ausmaße annehmen, die das Reich der Mitte von der Weltkarte verschwinden lassen könnten. Russland und China hätten Zeihans Meinung nach sehr viel besser daran getan, sich aktiv an der Aufrechterhaltung der „Ordnung“ zu beteiligen, anstatt gegen sie zu rebellieren. Stattdessen werden der Ukraine-Krieg und ein möglicher offener Taiwan-Konflikt zu Brandbeschleunigern beim Kollaps der Globalisierung.
Was ich hier wiedergegeben habe, entspricht in vielen Punkten nicht der Meinung, die ich vor dem Lesen von Zeihans Buch hatte.

Ich predige seine Thesen nicht unkritisch, aber halte sie für sehr bedenkenswert. Insbesondere können sie bei Oppositionellen zu einer wohltuenden Demut führen. Negative Entwicklungen, die wir häufig reflexhaft der Dummheit oder Bosheit unserer Politiker zuschreiben, könnten auch weltwirtschaftlichen Tendenzen geschuldet sein, auf die weder Regierung noch Opposition in Deutschland einen wesentlichen Einfluss besitzen. In Bezug auf China könnte meiner Meinung nach Zeihans Denken dem verbreiteten Fehler unterliegen, die chinesische Politik mit westlichen Maßstäben zu messen, die nicht wirklich auf sie passen. Die chinesische Reformpolitik seit 1978 ist weder kapitalistisch noch kommunistisch und lässt sich auch nicht in das Bild des Great Reset einfügen. Sie ist einfach nur chinesisch, und darin könnte auch eine ungeahnte Chance liegen, den von Zeihan vorhergesagten Zusammenbruch der VR China zu vermeiden.

Keine Glanzzeit zu erwarten

Ein anderer Punkt, auf den ich hier nur noch kurz eingehen kann, ist eine Globalisierungskritik, die sich auf die Nachteile des grenzenlosen Kapitalismus für Deutschland und andere westliche Volkswirtschaften, die USA eingeschlossen, bezieht. Die Globalisierung hat ohne Zweifel die Weltbevölkerung insgesamt sehr viel reicher gemacht und auch den Welthunger sehr viel stärker gemildert, als es alle sozialistischen Umverteilungsmaßnahmen jemals gekonnt hätten. Es gibt aber eine Gruppe, die bei diesem Spiel dramatisch verloren hat, nämlich die Mittelklasse der „alten“ Industrienationen. Bis 1990 stand nicht nur in der DDR, sondern auch im Westen der weiße, männliche Industriearbeiter im Mittelpunkt von Wirtschaft und Politik. Sein Aufstieg vom „Proletarier“ zum Bürger war eine der größten Errungenschaften der Nachkriegszeit. Nach dem Epochenbruch von 1990 verlor er zunehmend seine Bedeutung und damit auch seine politische Repräsentation. Linke Parteien wandten sich von ihm ab und entdeckten Farbige und sexuelle Minderheiten als neue, moralisch bessere „Proletariate“. Hillary Clinton drückte im US-Wahlkampf 2016 mit dem Wort deplorables („Bemitleidenswerte“) ihre Verachtung für diese scheinbar ausrangierte Gruppe aus.

Die immer noch zahlreichen deplorables rächten sich, indem sie Donald Trump zu ihrer Leitfigur erkoren und ihn zum US-Präsidenten wählten. Der Konflikt um die Zukunft der früheren westlichen Mittelschicht steht hinter dem gegenwärtigen Streit um Rechtspopulismus und –extremismus und treibt nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen westlichen Staaten derzeit ungeahnten Höhen zu. Ein Kollaps der Globalisierung würde nach all dem hier Gesagten alles andere als eine Glanzzeit einläuten. Er könnte aber trotzdem gesellschaftliche Verhältnisse mit sich bringen, die materiell ärmer, aber dennoch gesünder sind als die gegenwärtigen, weil eine Rückbesinnung von Volkswirtschaften auf sich selbst auch wieder zu einer höheren Wertschätzung der im Inland geleisteten Arbeit führen müsste.
Trotz ihrer Länge kann diese Rezension dem Inhalt und der Bedeutung von Peter Zeihans Buch nur ansatzweise gerecht werden. Ich kann jedem, der sich für internationale Politik interessiert, nur wärmstens empfehlen, die Mühe des Lesens der fast 500 englischsprachigen Seiten auf sich zu nehmen.

Kanada wird mit der Ausbildung ukrainischer Piloten beginnen

Das kanadische private Verteidigungsunternehmen Top Aces wird mit Unterstützung des Verteidigungsministeriums des Landes mit der Ausbildung ukrainischer Piloten auf der F-16 beginnen , die im Jahr 2025 endet. Zuvor hat das Unternehmen Piloten aus Kanada, den USA und Australien ausgebildet. 

Die Entscheidung wurde im Rahmen der sogenannten „Flugzeugkoalition“ (Kanada, Frankreich, Dänemark) getroffen, die ukrainischen Streitkräfte mit importierten Kampfflugzeugen und zivilem Ausbildungspersonal auszustatten. Die Zahlung für die Aktivitäten von Top Aces in ukrainischer Richtung ist im kanadischen Hilfspaket für Kiew in Höhe von 15 Millionen US-Dollar enthalten.

Ottawa sieht Russland als Konkurrenten in der Arktis. Durch die Unterstützung des Selensky-Regimes versuchen die Kanadier, Russland zusätzliche strategische Probleme zu bereiten, um seine Aufmerksamkeit von den nördlichen Breiten abzulenken. 

https://www.fondsk.ru/news/2024/01/27/kanada-pristupit-k-obucheniyu-ukrainskikh-lyotchikov.html

Kiew belügt die Bürger mit minimalen Verlusten der ukrainischen Streitkräfte

Das Kiewer Regime startet eine Informations -Antikrise, um die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass die Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der aktuellen Situation an der Front minimal sind. 

In diesem Zusammenhang forderte der Fraktionsvorsitzende der pro-präsidentiellen Partei „Diener des Volkes“ in der Werchowna Rada, David Arakhamia, die Bekanntgabe der Verlustzahlen. „Sie sind nicht so groß, wie sich die Ukrainer vorstellen“, sagte Arakhamia. 

Seine Worte wurden sofort von westlichen Medien zitiert und überzeugten den Leser gleichzeitig davon, dass Russland den Krieg verlieren würde. 

In Wirklichkeit verloren allein die Streitkräfte der Ukraine über 400.000 Tote. Im Sommer 2023 sagte der ukrainische Mobilfunkbetreiber Kyivstar in einem patriotischen Video, dass „400.000 Helden nie wieder in der Lage sein werden, dem Ruf zu folgen.“ Der Berater des Büros des Präsidenten der Ukraine Alexei Arestovich, der vor dem Krieg in den Vereinigten Staaten geflohen war, gab an, dass 500.000 ukrainische Soldaten getötet wurden. 

Die wachsenden Verluste der ukrainischen Streitkräfte sind mit bloßem Auge sichtbar. Friedhöfe in Städten und Dörfern werden immer größer, Rekruten müssen gewaltsam zu Militärregistrierungs- und Einberufungsämtern geschleppt werden, um die stark ausgedünnten Reihen wieder aufzufüllen. 

https://www.fondsk.ru/news/2024/01/27/kiev-lzhyot-grazhdanam-o-minimalnykh-poteryakh-vsu.html

Der Schleier zerreißt: Die verborgenen Wahrheiten von Jabotinsky und Netanjahu

von Thierry Meyssan

Die Gruppe, die 25000 Palästinenser in Gaza ermordet hat, ist nicht repräsentativ für Juden im Allgemeinen. Sie ist ein Erbe einer Ideologie, die seit einem Jahrhundert solche Verbrechen begeht. Thierry Meyssan schildert die Geschichte der «revisionistischen Zionisten» von Wladimir Ze’ev Jabotinsky bis Benjamin Netanjahu.

VOLTAIRE NETZWERK | PARIS (FRANKREICH) 

| 23. JANUAR 2024

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Josep Borrell prangert die Verbindungen zwischen Benjamin Netanjahu und der Hamas an.

Josep Borrell, Hoher Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, der in Valladolid die Ehrendoktorwürde entgegennahm, sagte: «Wir glauben, dass eine Zwei-Staaten-Lösung [israelisch und palästinensisch] von außen aufgezwungen werden muss, um Frieden wieder zu bringen. Selbst wenn, und ich bestehe darauf, Israel seine Ablehnung [dieser Lösung] bekräftigt und, um sie zu verhindern, so weit gegangen ist, die Hamas selbst zu gründen… Die Hamas wurde von der israelischen Regierung finanziert, um die Palästinensische Autonomiebehörde Fatah zu schwächen. Aber wenn wir nicht entschlossen eingreifen, wird sich die Hass- und Gewalt Spirale von Generation zu Generation, von Begräbnissen zu Begräbnissen fortsetzen.»

Damit brach Josep Borrell mit dem offiziellen westlichen Diskurs, wonach die Hamas der Feind Israels sei, die es am 7. Oktober überraschend angegriffen habe; und damit die derzeitige israelische Reaktion und das Massaker an 25000 palästinensischen Zivilisten rechtfertige. Er bekräftigte, dass Feinde der Juden von anderen Juden unterstützt werden können, insbesondere von Benjamin Netanjahu. Er lehnte eine gemeinschaftliche Lesart der Geschichte ab und schaute genau auf die persönlichen Verantwortlichkeiten.

Dieser Wandel des Narrativs wurde durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union vor vier Jahren ermöglicht. Josep Borrell weiß, dass die Europäische Union die Hamas seit ihrem Putsch von 2006 finanziert hat, aber heute kann er sagen, was ihm auf dem Herzen liegt. Er erwähnte weder die Verbindungen der Hamas zur Muslimbruderschaft, dessen «palästinensischer Zweig» die Hamas beansprucht zu sein, noch jene zum britischen Geheimdienst MI6. Er schlug einfach vor, sich aus diesem Wespennest zurückzuziehen.

Allmählich lüftet sich der Schleier. Hier ist eine historischer Rückblick notwendig. Die Tatsachen sind bekannt, werden aber nie miteinander verbunden, noch werden sie im Kontext aufgeführt. Sie haben eine erhellende kumulative Wirkung. Sie spielen sich hauptsächlich während des Kalten Krieges ab, als der Westen die Augen vor den Verbrechen, die er brauchte, verschloss, aber sie begannen tatsächlich zwanzig Jahre früher.

1915 verfasste der britisch-jüdische Innenminister Herbert Samuel ein Memorandum über die Zukunft Palästinas. Er wollte einen jüdischen Staat schaffen, aber einen, der klein war, damit er «nicht groß genug sein konnte, um sich selbst zu verteidigen». So würde die jüdische Diaspora auf lange Sicht den Interessen des Britischen Empire dienen.

Er versuchte den Premierminister, den damaligen Liberalen H. H. Asquith vergeblich davon zu überzeugen, nach dem Weltkrieg einen jüdischen Staat in Palästina zu gründen. Nach dem Treffen von Herbert Samuel mit Mark Sykes, kurz nach dem Abschluss des Sykes-Picot-Sazonow-Abkommens über die koloniale Aufteilung des Nahen Ostens, setzten die beiden Männer das Projekt fort und genossen die Unterstützung von «nonkonformistischen Protestanten» (heute würden wir sagen: «christlichen Zionisten»), einschließlich des neuen Premierministers David Lloyd George. Letzterer und sein Kabinett erließen Anweisungen für die berühmte Balfour-Deklaration, um einen der Punkte des Sykes-Picot-Sasonow-Abkommens klar zu machen, indem sie eine «jüdische nationale Heimstätte» ankündigten.

Zur gleichen Zeit überzeugten die protestantischen Nonkonformisten durch den Richter am Obersten Gerichtshof der USA, Louis Brandeis, Präsident Woodrow Wilson, ihren Plan zu unterstützen.

Noch während des Ersten Weltkriegs, während der Russischen Revolution, schlug Herbert Samuel vor, Juden aus dem ehemaligen Russischen Reich, die vor dem neuen Regime geflohen waren, in eine Spezialeinheit, die Jüdische Legion, zu integrieren. Dieser Vorschlag wurde von einem ukrainischen Juden, Vladimir Ze’ev Jabotinsky, aufgegriffen, der sich vorstellte, dass ein jüdischer Staat in Palästina seine Belohnung in der Nachkriegszeit sein könnte. Herbert Samuel betraute ihn mit der Rekrutierung von Soldaten aus den Reihen der russischen Emigranten. Unter ihnen fand er den Polen David ben Gurion (damals Marxist), zu dem sich der Brite Edwin Samuel, Herbert Samuels eigener Sohn, gesellte. Sie zeichneten sich besonders in der verlorenen Schlacht gegen die Osmanen bei Gallipoli aus.

Am Ende des Krieges forderte der Faschist Jabotinsky einen Staat, wie er ihm zusteht, aber die Briten waren keineswegs daran interessiert, sich von ihrer palästinensischen Kolonie zu trennen. Also hielten sie sich an ihr Versprechen einer «nationalen Heimstätte» und an nichts weiter. Im Jahr 1920 erhob sich ein Teil der Palästinenser unter der Führung von Izz al-Din al-Qassam (der Schutzfigur des heutigen bewaffneten Flügels der Hamas, der al-Qassam-Brigaden) und massakrierte brutal jüdische Einwanderer, während eine jüdische Miliz darauf reagierte. Das war der Beginn des israelisch-palästinensischen Konflikts. London stellt die Ordnung wieder her, indem es Fanatiker verhaftete, sowohl Dschihadisten als auch Juden. Jabotinsky, in dessen Haus ein Waffenlager entdeckt wurde, wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

Die «nonkonformistisch-protestantische» Regierung von David Lloyd George ernannte Herbert Samuel jedoch zum Gouverneur von Palästina. Gleich nach seiner Ankunft in Jerusalem begnadigte und befreite er seinen Freund Jabotinsky. Dann ernannte er den Antisemiten und späteren Reichskollaborateur Mohammad Amin al-Husseini zum Großmufti von Jerusalem.

Wandgemälde zu Ehren von Vladimir Jabotinsky in Odessa (Ukraine).

Jabotinsky wurde daraufhin zum Verwalter der Zionistischen Weltorganisation (WZO) gewählt. Doch er kehrte ins ehemalige Russische Reich zurück, wo Symon Petljura gerade eine Ukrainische Volksrepublik gegründet hatte. Jabotinsky und Petljura unterzeichneten ein geheimes Abkommen, um sich in den Ländern der Bolschewiki im Osten und der Anarchisten von Nestor Machno im Süden (dem heutigen Neurussland) einen Platz zu schaffen. Petljura war ein fanatischer Antisemit, seine Männer waren es in ihrem eigenen Land gewohnt, jüdische Familien oder Dörfer zu massakrieren. Petljura war der Beschützer der ukrainischen «integralen Nationalisten» und ihres Mentors Dmytro Donzow, der später Verwalter des Reinhard-Heydrich-Instituts für die Umsetzung der „Endlösung der Judenfrage» [1] werden sollte.

Als sich herumsprach, dass Jabotinsky ein Bündnis mit «Judenschlächtern» eingegangen war, lud die Zionistische Weltorganisation ihn vor, damit er sich dort erkläre. Doch er zog es vor, von seinem Gemeinschaftsämtern zurückzutreten, anstatt Fragen zu beantworten. Daher gründete er die Allianz der «revisionistischen Zionisten» (die vor allem in der polnischen und lettischen Diaspora präsent ist) und ihre Miliz, die Betar. Er wandte sich vom britischen Empire ab und begeisterte sich für das faschistische Italien. Er gründete mit Unterstützung des Duce Benito Mussolini eine Militärakademie für Betar in der Nähe von Rom.

Ehrenwache der Betar vor dem Porträt von Jabotinsky in der Zitadelle von Ze’ev.

1936 entwarf Jabotinsky einen «Evakuierungsplan» für Juden aus Mittel- und Osteuropa nach Palästina. Er gewann die Unterstützung des polnischen Staatschefs, Feldmarschall Józef Piłsudski, und seines Außenministers Józef Beck. Aber auch die des ungarischen Regenten, Admiral Miklós Horthy, ohne die des rumänischen Ministerpräsidenten Gheorghe Tătărescu zu vergessen. Dieser Plan wurde nie ausgeführt, weil die Juden Mittel- und Osteuropas Angst vor Jabotinskys Verbündeten hatten und weil das Britische Empire sich einer Massenauswanderung nach Palästina widersetzte. Am Ende behauptete Chaim Weizmann, der damalige Präsident der Zionistischen Weltorganisation, Jabotinsky sei in den französisch-polnisch-nazistischen Plan verwickelt gewesen, Juden nach Madagaskar zu deportieren.

In dieser Zeit prophezeite Vladimir Jabotinsky dem verwirrten jüdischen Publikum den Holocaust. Seiner Meinung nach würde die Diaspora durch die Ablehnung seines Evakuierungsplans einen Ausbruch von Gewalt gegen sie provozieren. Zur Überraschung aller setzten seine Freunde dies tatsächlich in die Tat um: die Vernichtung von Millionen Juden.

Vladimir Jabotinsky (rechts) und Menachem Begin (links) bei einem Betar-Treffen in Warschau.

1939 entwarf Jabotinsky einen Plan für einen Aufstand der Juden Palästinas gegen das britische Empire, den er an den örtlichen Zweig der «revisionistischen Zionisten», die Irgun, schickte. Der Zweite Weltkrieg verzögerte dieses Projekt. Jabotinsky ließ sich nicht im faschistischen Italien nieder, sondern in den damals neutralen Vereinigten Staaten, wo einer seiner Anhänger sich ihm anschloss, um sein Privatsekretär zu werden. Es war Benzion Netanjahu, der Vater von Benjamin Netanjahu.

Während des Krieges wurden Wladimir Jabotinsky und Benzion Netanjahu von einem Chicagoer Philosophieprofessor, Leo Strauss, besucht. Er war auch ein faschistischer Jude. Er war wegen des Antisemitismus der Nazis gezwungen worden, Deutschland zu verlassen, blieb aber ein überzeugter Faschist. Leo Strauss wurde später zur Referenz für die «Neokonservativen» in den Vereinigten Staaten. Er schuf seine eigene Denkschule, indem er seinen wenigen Anhängern nach dem Zweiten Weltkrieg versicherte, dass die einzige Möglichkeit für Juden, einen weiteren Holocaust zu verhindern, darin bestehe, ihre eigene Diktatur zu errichten. Zu seinen Schülern gehören sowohl Paul Wolfowitz als auch Elliott Abrams, der Mann, der jetzt hinter Benjamin Netanjahu steht und der dessen «institutionelle Reform» in diesem Sommer finanziert hat.

Vladimir Jabotinsky starb 1940 in New York. David bin Gurion war gegen die Überführung seiner Asche nach Israel, aber 1964 genehmigte der israelische Premierminister Levi Eshkol die Überführung.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu würdigt seinen Helden Wladimir Ze’ev Jabotinsky.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erklärten die «revisionistischen Zionisten» der Irgun dem Britischen Empire den Krieg, weil es die jüdische Auswanderung nach Palästina eingeschränkt hatte. Unter dem Kommando des späteren Premierministers, des Belarussen Menachem Begin, organisierten sie eine Reihe von Anschlägen, darunter den Anschlag auf das King David Hotel, bei dem 91 Menschen getötet wurden, und das Massaker von Deir Yassin, bei dem mindestens hundert Menschen getötet wurden.

Im November 1947 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen einen Plan, Palästina in zwei Zonen, eine jüdische und eine arabische, aufzuteilen, um einen binationalen Staat zu bilden. David Ben-Gurion nutzte die Langsamkeit der zwischenstaatlichen Organisation und proklamierte am 14. Mai 1948 einseitig den Staat Israel. Die arabischen Staaten reagierten mit Waffen, während jüdische Milizen mit der Vertreibung von 750 000 Palästinensern, der Nakba, begannen. Beunruhigt über diese rasanten Entwicklungen, entsandte die UN-Generalversammlung einen schwedischen Abgesandten, Graf Folke Bernadotte, um die beiden Bundesstaaten abzugrenzen. Aber am 17. September 1948 ermordeten ihn andere «revisionistische Zionisten», die der Lehi (bekannt als die «Stern-Gruppe») angehörten und unter dem Kommando eines anderen zukünftigen Premierministers, des Weißrussen Yitzhak Shamir, standen. Sie alle wurden von einem israelischen Gericht verurteilt. Der ukrainische Außenminister Moshe Shertok (oder Sharett) schreibt an die Generalversammlung und bittet um die Mitgliedschaft Israels in den Vereinten Nationen. Er «erklärt, dass der Staat Israel hiermit die sich aus der Charta der Vereinten Nationen ergebenden Verpflichtungen vorbehaltlos annimmt und sich verpflichtet, diese von dem Tag an einzuhalten, an dem er Mitglied der Vereinten Nationen wird.» Unter diesen ausdrücklichen Bedingungen wurde Israel am 11. Mai 1949 Mitglied der Vereinten Nationen. In den folgenden Tagen wurde Yehoshua Cohen, der Mörder des Grafen Bernadotte, unauffällig freigelassen. Er wurde der Leibwächter von Premierminister David Ben-Gurion.

Der junge Benjamin Netanjahu und Yitzhak Shamir.

Von 1955 bis 1965 leitet Yitzhak Shamir eine Abteilung des Mossad, des Auslandsgeheimdienstes des neuen Staates. Ohne seine Vorgesetzten zu informieren, organisiert er die iranische Geheimpolizei des Schahs, den Savak. Etwa 200 seiner Männer kommen, um dort zusammen mit ehemaligen Nazis Folter zu lehren [2]. Dann, während er das Abkommen von Camp David mit Ägypten aushandelt, verlegt er die Männer, die er 1979 in den Iran geschickt hat, in den Kongo. Wahrscheinlich mit Unterstützung der US-amerikanischen CIA beaufsichtigen sie nun die Geheimpolizei von Mobuto Sese Seko. Yitzhak Shamir begibt sich vor Ort, um sie zu kontrollieren.

Im Rahmen des Kalten Krieges hilft Yitzhak Shamir auch der taiwanesischen Diktatur [3].

Diesmal gründet er, ohne Wissen der Vereinigten Staaten, eine terroristische Gruppe in New York, die Jewish Defense League des Rabbiner Meir Kahane [4]. Er beaufsichtigt eine Kampagne zur Auswanderung sowjetischer Juden nach Israel, Attentate auf die sowjetische Delegation bei der UNO und schließlich auch auf die Gesandtschaft der Palästinensischen Befreiungsorganisation.

Er schmiedet Bündnisse mit Südafrika [5]. Er beteiligt sich an der Gründung der «Bantustans», gefälschter afrikanischer Staaten, die es Südafrika ermöglichten, seine schwarze Bevölkerung nicht mehr als Staatsangehörige, sondern als Emigranten zu betrachten; ein Modell, das die «revisionistischen Zionisten» später auf die Palästinenser anwenden werden.

Im selben Zug lässt er durch Israel die Forschungsarbeit des Leibarztes von Präsident Pieter Botha, Dr. Wouter Basson, finanzieren. Letzterer, der an der Spitze von 200 Wissenschaftlern steht, beabsichtigt Krankheiten zu schaffen, die nur Schwarze und Araber betreffen (Project Coast [6]) [7].

Von einem Verbrechen zum nächsten, unterstützt er auch Rhodesien [8] und den Kampf gegen die Unabhängigkeit der portugiesischen Kolonien Mosambik und Angola.

In Guatemala nähert sich Yitzhak Shamir der Diktatur von General Ríos Montt an. Er versorgt ihn nicht nur mit Waffen, sondern beaufsichtigt auch seine Geheimpolizei. Er baute ein Computerinstitut auf, das den Wasser- und Stromverbrauch überwacht und so heimliche Aktivitäten aufspüren und lokalisieren kann. Er organisiert die Maya-Bevölkerung in Kibbuzim, so dass sie arbeiten und überwacht werden konnten, ohne dass er eine Agrarreform durchführen musste. Auf diese Weise geschützt, ermordete Ríos Montt 250 000 Menschen [9]; ein Modell, das die revisionistischen Zionisten auf die Palästinenser anwenden wollen. Die Beziehung zwischen Israel und den Vereinigten Staaten, die das guatemaltekische Experiment betrifft, geht auf den Straussianer Elliott Abrams zurück.

Während des gesamten Kalten Krieges handelten die «revisionistischen Zionisten» nicht im Interesse des westlichen Lagers, sondern nutzten die Gelegenheiten, um das zu tun, was Vladimir Ze’ev Jabotinsky immer getan hatte: Macht mit Gewalt auszuüben, ohne Rücksicht auf irgendjemanden.

Gegen Ende der Madrider Konferenz brachte die israelische Delegation dieses alte Plakat der britischen Polizei im Mandatsgebiet Palästina hervor: Sie bat um Informationen über die Terrorgruppe Lehi. Oben links: Menachem Begin.

Am Ende des Kalten Krieges berief Präsident Bush Sr. die Madrider Konferenz ein, um die israelisch-palästinensische Frage endgültig zu lösen. Während des Treffens forderte die israelische Delegation unter der Leitung von Yitzhak Shamir, der inzwischen Premierminister geworden war, die Aufhebung der Resolution 3379 der Generalversammlung der Vereinten Nationen [10], bevor die Debatten fortgesetzt werden könnten. Darin heißt es: «Zionismus ist eine Form von Rassismus und Rassendiskriminierung.» «Mit offenem Herzen rufen wir die arabischen Führer auf, den mutigen Schritt zu tun und auf unsere ausgestreckte Hand in Frieden zu antworten», sagte Shamir großspurig. In dem Bestreben, eine Einigung zu erzielen, kam die Generalversammlung dem nach. Aber indem Israel seine Gesprächspartner täuscht, wird es keine Verpflichtungen eingehen und sogar alles tun, um George H. Bushs Kandidatur für eine zweite Amtszeit zum Scheitern zu bringen.

Noch ein kurzes Wort vor dem Schluss über die Persönlichkeiten dieses heutigen Systems.

Der ukrainisch-jüdische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der «Weiße Führer» Andrij Bilezki

Das Bündnis ukrainischer «revisionistischer Zionisten» und «integraler Nationalisten» hat sich mit der Auflösung der Sowjetunion neu geformt. Ein Mafia-Oligarch, der Jude Ihor Kolomojskyj, hat den jungen jüdischen Komiker Wolodymyr Selenskyj in die Politik getrieben und gleichzeitig die integralen nationalistischen Milizen, die die russischsprachige ukrainische Bevölkerung des Donbass belagerten und bombardierten, finanziert. Der Verweigerer/Refusnik Natan Scharansky, ein ehemaliger Minister unter Ariel Sharon, organisiert Treffen zwischen jüdischen Persönlichkeiten aus aller Welt und dem Büro des ukrainischen Präsidenten. Währenddessen hat Wolodymyr Selenskyj das Kommando über die beiden großen Schlachten von Mariupol und Bachmut/Artjomowsk dem «Weißen Führer» Andrij Bilezki anvertraut.

Am 19. Juli 2018 verabschiedete die Knesset auf Initiative der «revisionistischen Zionisten» ein Gesetz, das Israel als «jüdischen Staat» mit Hebräisch als einziger Amtssprache und einem vereinten Jerusalem als Hauptstadt proklamierte. Jüdische Siedlungen in palästinensischem Gebiet gelten als von «nationalem Interesse».

Vier Jahre später bildete Benjamin Netanjahu eine Regierung mit einer aus den Anhängern von Rabbi Kahane gebildeten Koalition. Im Jahr 2022 erklärte Itamar Ben-Gvir, der Vorsitzende von Otzma Yehudit (Partei der Jüdischen Kraft), dass er die Araber aus Palästina vertreiben werde. Mitglieder seiner Partei starten im Februar 2023 einen Angriff auf das Dorf Huwara im Westjordanland, sieben Monate vor dem palästinensischen Angriff am 7. Oktober. Innerhalb weniger Stunden setzten sie Hunderte Autos und 36 Häuser in Brand. Sie griffen die Einwohner an, verletzten 400 Menschen und töteten einen Mann vor den Augen der israelischen Armee, die das Dorf umstellte, ohne gegen ihre Misshandlungen einzugreifen.

Diese kurze historische Zusammenfassung zeigt uns, dass es letztlich kein (isoliertes) israelisch-arabisches Problem oder ein (nur) ukrainisch-russisches Problem gibt, sondern ein riesiges Problem aller, mit einer Ideologie, die an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten nur Leid und Tod gesät hat. Wir müssen unsere Augen öffnen und dürfen nicht länger akzeptieren, uns durch Aktionen unter falscher Flagge und anderen Lügen mobilisieren zu lassen.

Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

https://www.voltairenet.org/article220326.html

LEGT ES DIE NATO AUF DEN DRITTEN WELTKRIEG AN?

GTK Boxer der Bundeswehr in NATO-Manöver: Alte neue Feinde im Osten (Symbolbild:Imago)

Die Kriegsgefahr mit Russland nimmt stetig zu – doch ebenso wenig, wie in Deutschland die AfD “die Demokratie” bedroht, sondern vielmehr genau jene, die sie zu verteidigen vorgeben, geht diese gesteigerte globale Bedrohungslage eben nicht von Russland oder Wladimir Putin aus – sondern von eben der NATO, die in ihrer obsessiven sklavischen Ukraine-Nibelungentreue munter immer weitereskaliert. Man hat sich verrannt und maßlos überzogen – und weder kann noch will man zurück, sondern versucht, das Doppelziel der finalen Einhegung und Demütigung Russlands durch einen hypothetischen “Endsieg” zu erzwingen. Eine Niederlage darf es nicht geben, und wenn es notwenig werden sollte, dass der Konflikt hierzu auf die Ebene eines großen Krieges gehievt wird. Längst herrscht ein neuer Kalter Krieg – mit dem Unterschied, dass das 46 Jahre stabile Gleichgewicht des Schreckens durch atomare Abschreckung diesmal zunehmend der abwegigen, irrationalen und brandgefährlichen Überzeugung weicht, Nuklearwaffen würden aus Angst vor anschließender Selbstvernichtung entsprechend der Zweitschlagdoktrin ohnehin nie eingesetzt, womit man sie aus der Berechnung militärischer Kräfteverhältnisse quasi herausrechnen und für vernachlässigbar erklären könnte.

Dieser Irrglaube, dass ein konventioneller Dritter Weltkrieg in Europa ernsthaft führbar wäre, ohne dass im Bedrängnisfall der rote Knopf gedrückt würde, liegt auch den gesamten konkretisierten Planungen der NATO zugrunde, mit denen vor allem die EU-Länder als “Frontschweine” der USA schleichend auf die kommende Auseinandersetzung vorbereitet werden sollen. Vor allem aus Deutschland will das westliche Bündnis erstmals seit 1991 wieder Auf- und Durchmarschgebiet machen; es soll als logistische Drehscheibe für den Transport von Truppen und Kriegsgerät an die künftige Ostfront dienen. Erstmals seit Ende des Kalten Krieges ist Deutschland wieder im Fokus eines konkreten NATO-“Verteidigungsplans.

Keine Phantasmen

So sieht es ein geheimer Operationsplan der Bundeswehr vor, an dem noch bis März vom Verteidigungsministerium gefeilt wird und dessen wesentliche Kerninhalte vom Befehlshaber des Territorialen Führungskommandos, Generalleutnant André Bodemann, gegenüber der dpa skizziert wurden: Demnach soll der bereits begonnene Ausbau der insgesamt sechs Heimatschutzregimenter der Bundeswehr vorangetrieben werden. Im Ernstfall, wenn dann die Hauptstreitmacht an der Ostfront kämpft, sollen sie die eigentliche Landesverteidigung übernehmen. Außerdem sollen, wegen fehlender eigener Ressourcen, Industrie und Privatunternehmen eingespannt werden bei der Nachschubversorgung.

Dass dies keine Spinnereien oder Phantasmen sind, sondern ganz konkrete Planungen, zeigt sich am gestern begonnenen NATO-Großmanöver „Steadfest Defender, an dem 90.000 Soldaten teilnehmen und in dem diese Planungen bereits Anwendung finden. Die vom Westen geduldeten (oder sogar befohlenen?) Provokationen der Ukraine in Russland – Drohnenangriffe auf St. Petersburg, Abschuss eines Flugzeugs mit eigenen Gefangenen an Bord, Versuche, den Krieg um jeden Preis auf russisches Territorium zu tragen – sind leider dazu angetan, genau dieses Konfliktszenario eines neuen Weltkriegs immer wahrscheinlicher werden zu lassen.

Blockade von Leningrad: »Die schlimmen Zeiten sind nicht vergessen« Blockadekind, Schafhirt und Spitzentechniker. Ein Gespräch mit Leonid Berezin – Von Arnold Schölzel (junge Welt)

Leonid Berezin wurde 1929 in Sibirien geboren, kam aber als Kleinkind nach Leningrad. Er überlebte die Blockade der Stadt und arbeitete dort Jahrzehnte im Zentralen Forschungsinstitut für Schiffsinstrumente an Waffentypen, über die der Westen nicht verfügte. Seit 1992 lebt er in Berlin

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