Im Gespräch: Gerd Reuther (“Hauptsache Panik: Ein neuer Blick auf Pandemien in Europa”)

Muss die Seuchengeschichte neu geschrieben werden? Der pensionierte Radiologe und Medizinhistoriker Dr. med. Gerd Reuther meint: ja. Nach ihm seien Pandemien schon immer genutzt worden, um Bevölkerungen zu kontrollieren und zu reduzieren, um Reichtum neu zu verteilen sowie um Gesellschaften umzubauen.

Vor 10 Jahren stieg der damalige Chefarzt vorzeitig aus seinem Beruf aus und verfasste anschließend mehrere kritische Bücher, um über die Medizinbranche aufzuklären. Seine Kritik bescherte ihm daraufhin eine Rüge von seiner Ärztekammer, da laut dieser kritische Aussagen über den Berufsstand nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt seien. Sein aktuelles, mit seiner Frau Renate Reuther geschriebenes Buch „Hauptsache Panik stellt viele wichtige Fragen: Entspricht unser Bild über die früheren Seuchen den realen damaligen Geschehnissen? War die Angst vor Ansteckung wirklich so berechtigt? Handelte es sich überhaupt um Pest, Syphilis und Cholera, wie wir sie heute kennen?

Im Gespräch mit Michael Meyen erläutert Gerd Reuther, dass die heutige Seuchengeschichte teils auf einer äußerst dünnen Datenlage beruht, dass unter den Betroffenen ein enormer Unterschied zwischen Arm und Reich zu verzeichnen war und dass es auch früher schon Profiteure von manipulierten Chroniken und Diagnosen gab.

Link zum Buchkauf: https://www.buchkomplizen.de/hauptsache-panik.html

Inhaltsübersicht:

0:01:36 Die Seuchengeschichte: Eine Geschichte über Arm und Reich

0:09:53 Was treibt den ehemaligen Arzt Gerd Reuther bis heute an?

0:17:37 Lepra: Die Blaupause für Covid-19

0:25:07 Der Englische Schweiß

0:36:06 Die Spanische Grippe: Die umfassendste Inszenierung vor Covid-19

0:44:35 Ist ein Großteil der heutigen Medizin sinnentleert?

0:56:16 Die Krankenversicherung: Der Schlüssel zur Geldtruhe des medizinisch-industriellen Komplexes

1:00:50 Vor Pandemien braucht niemand Angst zu haben

1:07:34 Gerd Reuther als Gesundheitsminister

1:11:13 Befinden wir uns im Wartesaal einer Pharmadiktatur?

1:16:19 Will man alt werden, ist Zufriedenheit wichtig – die Welt, in der Gerd Reuther gerne leben würde

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Weltwirtschaftsforum und die „Elite“ der Welt | Von Wolfgang Bittner

Ein Kommentar von Wolfgang Bittner.

Ist das WWF tatsächlich eine Kombination aus kapitalistischer Beratungsfirma und gigantischer Lobby?

Vom 15. bis 19. Januar findet in Davos wieder ein Treffen des überaus einflussreichen Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum; WEF) statt, zu dem mehr als 2.800 Teilnehmer angereist sind, darunter über 60 Staats- und Regierungschefs. Diesmal lautet das Motto: Rebuildung Trust (Vertrauen wiederherstellen). Der Schriftsteller Wolfgang Bittner wirft einen sezierenden Blick auf dieses Konstrukt und dessen Bestrebungen, eine globalisierte, privatrechtliche, nicht demokratische Weltordnung zu schaffen.

In der Bevölkerung kaum bekannt sind die verstörenden Pläne dieses Forums zu einer grundlegenden Neuordnung der Gesellschaft. Sie werden überdeckt von einem die Menschen verwirrenden Informationschaos, der Klima-Panik und den Kriegen in der Ukraine und dem Nahen Osten. Das WEF, eine Stiftung und weltweit vernetzte Lobbyorganisation, hat seinen Hauptsitz in der Schweiz bei Genf und veranstaltet jährliche Treffen, zumeist in Davos, an denen die „Elite“ der Welt teilnimmt. Es unterhält Büros in New York, Tokio und Peking. Die Macht dieser Organisation wird – ebenso wie die der „Bilderberg-Gruppe“ [1] – oft unterschätzt. Denn es ist keine harmlose Honoratiorengesellschaft, die sich in den Schweizerischen Bergen trifft, um nett miteinander zu plaudern.

Ziel eines jeweils parallel zum Jahrestreffen stattfindenden Open Forum ist nach eigenem Bekunden, „die Öffentlichkeit an den Diskussionen zwischen EntscheidungsträgerInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft teilhaben zu lassen“. Weiter heißt es: „Zu unsern Panelisten zählen wir regelmässig hochrangige RegierungsvertreterInnen, UnternehmensführerInnen, WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen, welche ihre Geschichten und Sichtweisen mit dem Publikum teilen. Im Sinne des ‚Spirit of Davos‘ soll das Open Forum den Dialog zwischen EntscheidungsträgerInnen aus unterschiedlichen Sparten und Lebenslagen fördern, um Lösungen zu den dringlichsten globalen Herausforderungen unserer Zeit zu suchen.“ [2]

Das klingt keineswegs nach Verschwörung. Aber etwas deutlicher, und damit problematisch, wird die Zielsetzung, wenn das WEF in seinem „Global Redesign“-Bericht aus dem Jahr 2010 fordert, „dass eine globalisierte Welt am besten von einer Koalition aus multinationalen Unternehmen, Regierungen (auch über das System der Vereinten Nationen (UN) und ausgewählten zivilgesellschaftlichen Organisationen (CSOs) gesteuert wird“. Regierungen seien nicht mehr „die überwältigend dominierenden Akteure auf der Weltbühne“, sodass „die Zeit für ein neues Stakeholder-Paradigma der internationalen Governance gekommen ist“. [3]

Mit anderen Worten: Das WEF plant demokratische Organisationsformen, in denen die Macht im Staat vom Volk mittels gewählter Vertreter ausgehen soll, durch ein Herrschaftssystem zu ersetzen, in dem eine Gruppe von „Stakeholdern“, also „führenden Persönlichkeiten“, ein globales Entscheidungsgremium bildet. Positiv gesehen, wäre das eine Herrschaft der Weisen, wer auch immer das sein mag. Kritisch gesehen, bedeutet es eine plutokratische Diktatur in einer grenzenfreien, übernationalen Welt. Eine selbsternannte „Elite“ würde also die Macht übernehmen und eine Art Weltregierung bilden. Insofern stellt sich das WEF als eine außerordentlich einflussreiche quasimafiöse Organisation dar, die eine Machtübernahme nicht demokratisch legitimierter „Führungspersönlichkeiten“ in globalem Ausmaß vorbereitet. Zur Durchsetzung der Programmatik können dann Phasen globaler Instabilität genutzt werden, zum Beispiel die Corona-Pandemie, Hungersnöte oder die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Der Kommunikationsforscher und Autor Nick Buxton, der sich eingehend mit den Absichten des WEF befasst hat, kommt zu dem Ergebnis, „dass wir zunehmend in eine Welt eintreten, in der Zusammenkünfte wie Davos keine lächerlichen Milliardärsspielplätze sind, sondern die Zukunft der Global Governance“. Es sei „nichts weniger als ein stiller Staatsstreich“. [4]

Besonders deutlich werden Zielsetzung und die Macht des WEF, wenn man sieht, wer sich in welcher Weise am WEF beteiligt. Es sind etwa 1.000 Mitgliedsunternehmen mit einem Umsatz von jeweils über fünf Milliarden US-Dollar, [5] darunter die wichtigsten Unternehmen ihrer Branche, die auch politisch eine Rolle spielen. Die Basis-Mitgliedergebühr beträgt 42.000 Schweizer Franken sowie eine Gebühr von 18.000 Schweizer Franken für die Teilnahme des jeweiligen Präsidenten am Jahrestreffen. Mitglieder aus der Industrie und strategische Partner bezahlen 250.000 Schweizer Franken bzw. 500.000 Schweizer Franken, um maßgeblich an den Initiativen des Forums mitwirken zu können. [6] Strategische Partner sind zum Beispiel BlackRock, die Gates Foundation, Goldman Sachs, Google, The Coca Cola Company, Allianz, Bank of America, BP Amoco, Credit Suisse, Deutsche Bank, Deutsche Post DHL, Facebook, der Pharmakonzern Johnson & Johnson, Mastercard, Mitsubishi Corporation, Paypal, SAP, Saudi Aramco, Siemens oder auch der Medienkonzern Thomson Reuters. [7]

1992 startete das WEF ein Programm für „Global Leaders of Tomorrow“, das seit 2004 „Young Global Leaders“ heißt, zur Förderung geeigneter zukünftiger Führungskräfte. Dadurch entstand ein globales Netzwerk mit bedeutenden Führungskräften aus Politik, Wirtschaft, Medien, Kunst und Kultur, Adel und so weiter, die sich für die Pläne des WEF engagieren. In einem Interview renommierte dessen Gründer Klaus Schwab: „Worauf wir sehr stolz sind …, dass wir mit unsern Young Global Leaders in die Kabinette eindringen.“ [8] Auf diese Weise nimmt das WEF weltweit Einfluss auf das öffentliche Leben.

Bereits am ersten Programm 1992 nahmen später sehr bekannt gewordene Persönlichkeiten teil wie Angela Merkel, Tony Blair, Nicolas Sarkozy, Manuel Barroso oder Bill Gates. In den folgenden Jahren kamen Hunderte hinzu, die nach und nach wichtige Positionen einnahmen: Emmanuel Macron, David Cameron, Sebastian Kurz, Annalena Baerbock, Mark Zuckerberg (Gründer von Facebook), Jacinda Ardern (Premierministerin von Neuseeland), Sanna Marin (Ministerpräsidentin von Finnland), Ida Auken (Ex-Umweltministerin von Dänemark), Kronprinz Haakon von Norwegen, Larry Page (Mitgründer von Google), Leonardo DiCaprio (Schauspieler), Niklas Zennström (Mitentwickler von Skype) und Jimmy Wales (Mitgründer von Wikipedia).

2019 wandten sich mehr als 400 zivilgesellschaftliche Organisationen und 40 internationale Netzwerke gegen ein Partnerschaftsabkommen zwischen dem WEF und den Vereinten Nationen. Der UN-Generalsekretär wurde aufgefordert, das Abkommen zu beenden, da es eine „beunruhigende unternehmerische Vereinnahmung“ der UN sei, die „die Welt gefährlich in Richtung einer privatisierten und undemokratischen Global Governance“ bewege. [9]

Die US-amerikanische Journalistin Diana Johnstone hält das WEF für eine „Kombination aus kapitalistischer Beratungsfirma und gigantischer Lobby“, konzentriert auf „digitale Innovation, massive Automatisierung durch ‚künstliche Intelligenz‘ und schließlich sogar auf die ‚Verbesserung‘ des Menschen, indem sie ihn künstlich mit einigen Eigenschaften von Robotern ausstatten: z. B. Problemlösung ohne ethische Ablenkungen.“ Sie warnt vor der „Stimme der Möchtegern-Global Governance“ und schreibt: „Von oben entscheiden Experten, was die Massen wollen sollen, und verdrehen die angeblichen Wünsche des Volkes, damit sie in die Profitschemata passen, mit denen sie hausieren gehen.“ [10]

2021 meldete sich der ehemalige Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, zu Wort und kritisierte, dass Menschen wie Klaus Schwab „auf dem Thron ihres Reichtums“ säßen und von den alltäglichen Schwierigkeiten und Leiden der Menschen durch die Corona-Pandemie nicht berührt würden. Vielmehr sähen sie in solchen Krisen eine Chance, ihre Programmatik eines meritokratischen globalen „Great Reset“ mit zunehmender Kontrolle über die Gesellschaft durchzusetzen. [11] Müller kritisierte eine Unterstützung unter anderem aus Bereichen des Transhumanismus [12]. Ihm wurde Antisemitismus entgegengehalten.

Klaus Schwab und der französische Ökonom und „Globalstratege“ Thierry Malleret schrieben in ihrem 2020 gemeinsam veröffentlichten Bestseller „Der große Umbruch“ (Engl. „The Great Reset“) zu den Intentionen des WEF: „Es geht darum, die Welt weniger gespalten, weniger verschmutzend, weniger zerstörerisch, integrativer, gerechter und fairer zu machen, als wir sie in der Zeit vor der Pandemie hinter uns gelassen haben.“ Es könne zu Veränderungen kommen, „die vor dem Ausbruch der Pandemie unvorstellbar schienen“, es werde eine „neue Normalität“ geben.[13]

In einem Interview vom 19. November 2020 nach seinen Vorstellungen für den beabsichtigten „globalen Neuanfang“ gefragt, antwortete Schwab: „Ich finde das Wort ‚Reset‘ passend … Denn eines ist klar: Wir können nicht zur alten Normalität zurückkehren.“ Hinsichtlich der Bekämpfung der Corona-Pandemie vertrat er die Ansicht: „Was wir also in unserer Welt brauchen, ist ein verstärkt systemischer Ansatz, … eine Reform des internationalen Systems.“ [14]

Die Phase der Corona-Pandemie wird demnach als Epochenwechsel angesehen, mit dem sich die Verhältnisse in der Welt entsprechend der dargestellten Agenda des WEF grundlegend ändern sollen. Wie das nach einer Beendigung des Ukraine-Krieges geschehen soll, bleibt abzuwarten. Inzwischen sind die Staaten völlig verschuldet, Wirtschaft und Finanzen sind zerrüttet, und viele Menschen wissen nicht ein noch aus, sodass die Vorstellungen der Sachwalter des Weltwirtschaftsforums zunehmend an Gewicht gewinnen, einerlei ob es den „großen Krieg“ geben wird oder nicht.

Das optimal vernetzte WEF zielt auf eine globalisierte, privatrechtliche, also nicht demokratisch gesteuerte Weltordnung. Die Vorstellungen gehen nach Meinung informierter Kreise in Richtung einer umfassenden Digitalisierung, Zentralisierung und Überwachung. [15] Diese Planungen gilt es zu verhindern und den Blick auf humane, angemessenere Formen des menschlichen Zusammenlebens zu richten.

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Von Wolfgang Bittner erschienen 2014 „Die Eroberung Europas durch die USA“, 2019 „Die Heimat, der Krieg und der Goldene Westen“ sowie „Der neue West-Ost-Konflikt“ und 2021 „Deutschland – verraten und verkauft. Hintergründe und Analysen“. Der vorstehende Artikel ist weitgehend ein Auszug aus dem 2023 erschienenen Buch „Ausnahmezustand – Geopolitische Einsichten und Analysen unter Berücksichtigung des Ukraine-Konflikts.

Quellen und Anmerkungen

[1] Die „Bilderberger“ sind eine ebenfalls außerordentlich einflussreiche, informell zusammentreffende Gruppierung, die global agiert und deren Leitung dem Vorsitzenden eines Lenkungsausschusses obliegt. Der Teilnehmerkreis ist ähnlich dem beim WEF; vgl. Wikipedia, Bilderberg-Konferenz, https://de.wikipedia.org/wiki/Bilderberg-Konferenz#Organisation (2.10.2022)

[2] Zit. wie http://www.weforum.org/de/open-forum/pages/about

[3] Zit. wie https://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftsforum (18.8.2021); kritisch hierzu: Springer Link, 29.11.2019: The Role of Public and Private Actors and Means in Implementing the SDGs: Reclaiming the Public Policy Space for Sustainable Development and Human Rights; https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-030-30469-0_12

[4] Zit. wie Transnational Institute: Davos and its danger to Democracy, 18.1.2016; http://www.tni.org/es/node/22742

[5] Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftsforum (26.1.2022)

[6] Vgl. Geoffrey Allen Pigman: The World Economic Forum. A multi-stakeholder approach to global governance. London 2007

[7] Vgl. World Economic Forum: Strategische Partner; http://www.weforum.org/communities/strategic-partnership-b5337725-fac7-4f8a-9a4f-c89072b96a0d (20.10.2020)

[8] Zit. wie BITCHUTE, 25.1.2022; http://www.bitchute.com/video/Md4l9RsMwxr5/ (26.1.2022)

[9] Zit. wie Transnational Institute: Hunderte zivilgesellschaftliche Organisationen weltweit verurteilen die Übernahme der UN durch das Weltwirtschaftsforum, 17.1.2020; http://www.tni.org/en/node/24855?content_language=es (20.9.2022)

[10] Zit. wie apolut: The Great Pretext – Der große Vorwand für eine Dystopie, 5.12.2020; https://apolut.net/the-great-pretext-der-grosse-vorwand-fuer-eine-dystopie-von-diana-johnstone/

[11] Zit. wie Süddeutsche Zeitung, 15.12.2021; http://www.sueddeutsche.de/politik/antisemitismus-kritik-an-kardinal-mueller-1.5489031

[12] Transhumanismus = Ideologie zur Erweiterung der physischen, psychischen und intellektuellen menschlichen Möglichkeiten durch technologische Verfahren

[13] Zit. wie Klaus Schwab/Thierry Malleret: Covid-19. Der große Umbruch. Cologny/Genf 2020, S. 293

[14] Zit. wie YouTube: Klaus Schwab: „Wir können nicht zur alten Normalität zurückkehren“, 19.11.2020; http://www.youtube.com/watch?v=q3M2CjHn5N8 (21.10.2022)

[15] Dazu: Wolfgang Bittner: Deutschland – verraten und verkauft, S. 252, 253 ff., 260 ff.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Drop of Light / shutterstock

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Nazi, Nazi, räächts, rääächts | Von Anke Behrend

Propaganda und Manipulation von der „eigenen Seite“

Ein Kommentar von Anke Behrend.

Von Anfang an sah die Seite der Coronakritiker sich dem Vorwurf der Vereinnahmung aus dem rechten Spektrum beziehungsweise der Querfront ausgesetzt. Man mache mit Nazis und Reichsbürgern gemeinsame Sache, dies würde die gesamte Bewegung diskreditieren – eine Propaganda-Blaupause für alle späteren regierungskritischen Proteste.

Völlig klar, die plumpen wie hilflosen Nazivorwürfe sollten von der inhaltlichen Debatte ablenken. Ja, es hatte Fahnen in Schwarz-Weiß-Rot gegeben und ja, das Bekenntnis von der Demobühne herab, nicht links und nicht rechts zu sein, hält niemanden von der Teilnahme ab. Gesinnungsprüfungen sind weder demokratisch noch umsetzbar. Wie beweist man, dass man kein Nazi ist, wenn allein das Ansinnen, an einer regierungskritischen Demo teilnehmen zu wollen, schon rechts ist? Wenn die Antifa am Rand „Nazis raus“ brüllt, und unbescholtene Bürger mit berechtigten Fragen meint?

Schnell war der Nazivorwurf allgegenwärtig. Mit dem Grundgesetz auf der Straße stehen? Nazi. Kinder mit Herzchenluftballons? Rechts. Eine selbstergriffene junge Frau aus Kassel, die vorgab, sich wie Sophie Scholl zu fühlen – Holocaustleugnung (1). Anzeige ist raus!

Hinter der Coronakritik versammelten sich jenseits von Weltanschauungen, Religion und politischen Lagern die verschiedensten Gruppen, so auch Linke. Aber da der Kurs der GroKo inklusive CDU/CSU von „ganz rechts“ als „links“ etikettiert worden war und man in der Rolle politisch korrekter Weltverbesserer mit Regenbogenfahnen und der großzügigen Ausschüttung von Opferdividenden die ehemals aufmöpfigen Linken sediert hatte, blieb vom linken Protestpotenzial nur ein jämmerlicher Rest. Als „Siechenhaus“ war die AfD zum illegitimen Auffangbecken für alle Ausgestoßenen und Frustrierten stilisiert worden. Hier konnte man ungehemmt die linksgrünen Tabus brechen. Für Politik und Medien der perfekte Ort, Kritiker verbal dorthin abzuschieben, nahm die AfD sich alsbald der Heimatlosen an und bewirtschaftete die neue Zielgruppe mit Zuspruch, während die Gegenseite sich in Diskursverweigerung und Beschimpfungen gefiel.

So bejubelten die kritischen Kritiker bald unkritisch jeden, der sich gegen die Maßnahmen zu Wort meldete, ohne den politischen Background zu berücksichtigen. Zu wichtig war das Anliegen, als dass man Unterstützer hätte abweisen wollen. Und war die Stimmung auf den Demos in Berlin nicht unbeschreiblich gewesen? Menschen aller politischen Lager friedlich vereint, über das Nazi-Framing erhaben. Den Vorwurf, Menschen wegen ihrer Meinung zu canceln, mussten „wir“ uns jedenfalls nicht gefallen lassen!

So war die Szene der ideale Unterschlupf für tatsächliche Nazis. Denn, und das wird manche überraschen, es gibt sie, die Rechtsextremen, mit denen man bei aller Offenheit besser nichts zu tun haben will. Die vielen anderen, die seit Monaten diffamiert worden waren, fragten sich inzwischen, ob man diesen Leuten nicht auch nur übel mitgespielt und sie zu Unrecht in die rechte Ecke gestellt hatte. Immerhin waren sie auf unserer Seite, nette Leute zudem. Und war „rechts“ nicht auch eine legitime Position, gleichbedeutend mit wohlklingenden Attributen wie bürgerlich, traditionell oder bodenständig? Und schon verschwanden die Rechtsradikalen in der Masse und konnten sich im Bedarfsfall darauf berufen, der linken Cancel Culture zum Opfer gefallen zu sein, wie so viele rechtschaffene Bürger.

Medien und Politik konnten ihre kontraproduktive Strategie nicht verlassen und auch das Nazi-Framing nahm bald absurde Züge an. Im Mai 2022 lachten wir über einen Zeit-Artikel mit dem Titel „Rechtsextreme Wanderlust“„Für manche Neonazis gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam wandern zu gehen.“ (2) Jetzt sind also alle, die in den Wald gehen, Rechtsextreme. Schallendes Gelächter!

Das hatte der Artikel zwar gar nicht behauptet, aber mit den inflationären Nazivorwürfen hatten Politik und Medien sich in eine Ecke manövriert, aus der sie nicht mehr herauskamen. Sie konnten das Thema Rechtsextremismus nicht mehr glaubwürdig bearbeiten. Wenn alle Nazis sind, ist es niemand mehr. Die vielen zu Unrecht diffamierten entwickelten Reaktanz: Wenn unsere vernünftigen Positionen, unsere Fragen, Bedenken und Experten rechtsextrem sind, kann daran nicht viel verkehrt sein. Offenkundig arbeitete die Gegenseite mit der Orwell’schen Verdrehung von Begriffen und agierte unübersehbar totalitär.

Die Krisenpolitik hatte die Bevölkerung offensichtlich gezielt in zwei Lager gespalten. Gut – Böse, geimpft – ungeimpft, wertvolle Menschen – Blinddärme. Wir gegen die, der Feind meines Feindes ist mein Freund. In dieser Stimmung schaute fast niemand mehr genau hin, wer sich wo zu Wort meldete. Genuin linke alternative Medien fanden sich in der rechten Ecke wieder, und definitiv rechte Medien gerierten sich als alternative Underdogs. Dem an den Maßnahmen verzweifelnden Publikum wars egal. Gut war, wer sagte, was man hören wollte. Privat finanzierte Medien inszenierten sich nun als frei und unabhängig. Sie reklamierten Vernunft, gesunden Menschenverstand und die Realität für sich. Diesen totalitären Anflug erkannten auf Seiten der Kritiker nur wenige.

Ebensowenig die Huckepack transportierten Propaganda-Narrative, die immer erst zum Vorschein kamen, wenn man das Vertrauen des Publikums schon sicher hatte. Die selbstdenkenden Kritiker, eingelullt mit wohlfeilem Altherrenpessimismus, suhlten sich genüsslich in den abgedroschenen Stammtischparolen von der Dekadenz des Zeitgeistes, dem linksgrünen Wahnsinn, den vielen fleißigen Menschen und faulen Migranten, die deren hart erarbeitete Steuermilionen verprassen. Der Staat muss weg, Quotenfrauen ebenso, sonst haben wir bald die Planwirtschaft und allen wird es schlecht ergehen, hieß es immer wieder. Gepriesen wurde das Abendland und die „klassische Familie“ Vater, Mutter, Kind ganz natürlich. Eine Familie zu haben, ist doch nicht rechtsextrem. Aber: „Natürlich“ sind selbstredend auch die Geschlechterrollen aus den 50er Jahren.

Dass es sich tatsächlich um rechte Chiffren für Nationalismus und Chauvinismus handelt, wissen die Wenigsten oder tun es als paranoide Hirngespinste einer Pia Lamberty (3) ab.

Im Sommer 2023 war der Rechtsdrall im Lager der Kritiker nicht mehr zu übersehen. Man trug die Farben der deutschen Fahne mit „Stolz“ (4). Im Schutz der Menge friedlich bunter Herzensmenschen der ersten Jahre hatte sich ein keifender Mob aus Ausländerfeinden, Incels (5), Hatern und Sozialdarwinisten formiert, der ohne das fatale Versagen der gesamten postmodernen Linken in den vergangenen Krisenjahren nie in dieser Vehemenz hätte salonfähig werden können.

Als Gipfel der rechtsextremen Umtriebe hatte am 10. Januar 2024 das Hetzportal correctiv.org eine Recherche veröffentlicht, dass Politiker der AfD und der Identitären Bewegung bei einem Treffen im November 2023 in der Nähe von Potsdam Pläne (6) geschmiedet haben sollen, in großem Umfang Menschen, auch deutsche Staatsbürger, nach Nordafrika zu „remigrieren“, sprich abzuschieben. Zentrales Thema des Treffens sei ein Vortrag des bekannten österreichischen Rechtsextremen Martin Sellner gewesen, schreibt die Berliner Zeitung. Sellner zufolge würden Asylbewerber, Ausländer mit Bleiberecht und „nicht assimilierte Staatsbürger“ Deutschland verlassen müssen. Dazu solle es „maßgeschneiderte Gesetze“ geben. Die Abgeschobenen würden gegebenenfalls mit ihren Unterstützern in einem Gebiet in Nordafrika mit Platz für bis zu zwei Millionen Menschen leben können. (7)

Der Madagaskar-Plan der Nazis, der vorsah, Millionen Juden auf die westafrikanische Insel zu deportieren, kommt einem in den Sinn. Ebenso wie der Kasseler Soziologie Professor Heinz Bude, der in Anspielung auf ebendiesen Plan geäußert hatte, dass man die Ungeimpften schließlich nicht nach Madagaskar abschieben könne (8). Der Aufschrei aus dem regierungstreuen Lager war damals ausgeblieben. Bude war einer von ihnen und somit auf der „richtigen“ Seite.

Das konservative und kritische Magazin Cicero brachte die andere Version der Geschichte und entlarvte große Teile des Hypes als Propaganda. Die Pläne der Identitären Bewegung sind alles andere als geheim, sondern in Buchform schon lange öffentlich. Das Treffen war privat aber nicht konspirativ, die angeblichen Ungeheuerlichkeiten sind laut Zeugenaussagen, unter anderem von Ullrich Vosgerau (9), so gar nicht getätigt worden und: „Wenn Vosgeraus Auskünfte zutreffend sein sollten, würde das letztlich die gesamte Recherche mit einem dicken Fragezeichen versehen.“ (10)

Das Fazit des Cicero fällt salomonisch aus:

„Es ist also nicht völlig grundlos, was Correctiv über Sellner schreibt. Die Gründe lieferte er allerdings erst nachträglich – beim Versuch der Widerlegung der erhobenen Vorwürfe.“

Björn Höcke bezeichnet die Angelegenheit als „Räuberpistole vor dem Herrn“, deren „kampagnenhafte Absicht“ jeder vernünftige Mensch versteht (10).

Und hier schließt sich der Kreis zum rechtsextremen Wandern. Der ins Absurde abgleitende „Kampf gegen Rechts“ erweist sich mehr und mehr als fatale strategische Sackgasse.

Dennoch oder gerade deshalb ist es höchste Zeit, dass die Kritikerszene sich eingesteht, rechtsextreme Tendenzen unterschätzt, geduldet und teilweise sogar gefördert zu haben. Rechtsextreme haben die Proteste gekapert, unsere Kritikpunkte adoptiert und sind unkritisch bejubelt worden. Sie haben sich das Vertrauen des Publikums erschlichen, Angst und Ressentiments geschürt. Schließlich konnten sie Empörten ungehindert ihre Propaganda einträufeln. Teile der Widerstandsbewegung haben ihnen gänzlich unkritisch Reichweite und Legitimation verschafft. Die Szene sollte sich endlich differenziert damit auseinandersetzen. Aber auch die Linken auf der Gegenseite müssen ihre gescheiterte Strategie zur Kenntnis nehmen, mit der sie Rechtsradikale erst stark gemacht haben und es noch immer tun.

Quellen und Anmerkungen:

(1)https://www.sueddeutsche.de/politik/hannover-sophie-scholl-querdenken-coronavirus-1.5123595

(2)https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-05/rechtsextremismus-wanderlust-neonazis-ahnenkult

(3) https://de.wikipedia.org/wiki/Pia_Lamberty

(4)https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/homophobie-stolzmonat-deutschlandfahne-statt-regenbogen-rechte-benennen-pride-month-um-li.371709

(5) https://www.deutschlandfunkkultur.de/incel-community-wie-weit-der-hass-gegen-frauen-geht-100.html

(6)https://correctiv.org/aktuelles/neue-rechte/2024/01/10/geheimplan-remigration-vertreibung-afd-rechtsextreme-november-treffen/

(7)https://www.berliner-zeitung.de/news/afd-politiker-und-neonazis-bei-geheimtreffen-zu-remigration-massenvertreibung-aus-deutschland-li.2175372

(8) https://apolut.net/die-drei-von-der-zankstelle/

(9) https://www.ulrich-vosgerau.de/

(10) https://www.cicero.de/innenpolitik/correctiv-recherchen-uber-den-wannsee-scoop

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Wir danken der Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: shutterstock/ Jaz_Online

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Warum die Bauernhöfe in die Pleite getrieben werden und worum es wirklich geht | Von Thomas Röper

Ein Kommentar von Thomas Röper.

Die Bauernproteste, die derzeit Schlagzeilen machen, sind kein deutsches Phänomen, sondern ein Symptom einer im gesamten Westen umgesetzten Politik zur Umverteilung der landwirtschaftlichen Flächen von Kleinbauern an große Konzerne. Aber das ist nur ein Teil eines viel größeren Programms.

Bauernproteste sind bei weitem kein deutsches Phänomen, in den letzten Jahren gab es beispielsweise massive Bauernproteste in den Niederlanden. Der Grund dafür ist ein Plan der niederländischen Regierung <1>, bis zu 3.000 Höfe zu schließen. Die niederländische Regierung bietet ihnen zwar über 100 Prozent des Wertes ihres Besitzes an, dafür müssen sie aber ein Berufsverbot in allen Ländern der EU akzeptieren. De facto ist das eine mit Geld versüßte Zwangsenteignung, gegen die die niederländischen Landwirte seit Jahren protestieren, denn wer sich weigert, der soll zwangsenteignet werden.

Das gewollte Höfesterben

Als Vorwand wird mal wieder der Kampf gegen den angeblich menschengemachten <2> Klimawandel genannt. Bauernhöfe seien Produzenten von klimaschädlichen Abgasen und von Stickstoff, heißt es.

Auch in Belgien haben die Bauern immer wieder gegen für sie existenzgefährdende Regelungen protestiert, die oft von der EU vorgegeben werden. Auch in Belgien gibt es ein Höfesterben, in den letzten 13 Jahren ist die Zahl der Höfe um 14 Prozent zurückgegangen . <3>. In den Niederlanden ist die Zahl der Höfe von 2010 bis 2020 bereits um etwa ein Drittel zurückgegangen <4>, was ein ähnlich starkes Höfesterben ist, wie in Deutschland.

Man könnte die Liste der Länder, in denen eine Politik umgesetzt wird, die auf eine zielgerichtete Reduzierung der Bauernhöfe abzielt, lange fortsetzen. Die Methoden und die von den jeweiligen Regierungen vorgeschobenen Begründungen sind unterschiedlich, aber sie haben alle das gleiche Ergebnis: In westlichen Ländern sterben die kleinen Bauernhöfe und deren Land wird meist von den großen Lebensmittel- und Agrarkonzernen aufgekauft. Um dieses Ziel zu erreichen, werden die Bedingungen für die kleinen Betriebe Schritt für Schritt verschlechtert, um sie zum Verkauf ihres Landes zu drängen.

Die Kürzungen, gegen die die deutschen Bauern derzeit protestieren, fügen sich dabei in das Gesamtbild ein, das man in fast allen Ländern des kollektiven Westens beobachten kann. Und auch die deutsche Regierung, namentlich Bundesumweltminister Özdemir, arbeitet daran, die Zahl der von Bauern gehaltenen Nutztiere zu verringern, was ebenfalls in den meisten westlichen Länder das Ziel ist. Die niederländische Regierung will die Zahl der gehaltenen Nutztiere gar um bis zu 50 Prozent reduzieren.

Das Phänomen kann man auch in den USA beobachten, wo das Höfesterben allerdings bisher langsamer abläuft <5>. Im Jahr 2000 gab es in den USA 2,167 Millionen Farmen. 2022 lag die Zahl der Farmen schon bei nur noch 2,003 Millionen. Das ist zwar ein langsameres Höfesterben als in Europa, aber es ist der gleiche Trend.

Weg vom Fleisch, hin zu Insekten?

Auch die WHO fühlt sich inzwischen berufen, über das Thema zu sprechen und natürlich ist der Vorwand wieder der Klimawandel. Die Nahrungsmittelproduktion trägt laut WHO-Chef Tedros Ghebreyesus zu über 30 Prozent der Treibhausgasemissionen bei und ist für fast ein Drittel der weltweiten Krankheitslast verantwortlich. Daher müsse die Nahrung weltweit umgestellt werden. Die Welt müsse weg vom Fleischverzehr und hin zu mehr pflanzlicher Nahrung. Außerdem wirbt die WHO für Insekten als Lebensmittel und für im Labor gezüchtetes Fleisch.

Auf dem jüngsten Klimagipfel COP28 veröffentlichte die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) Ernährungsempfehlungen für die Länder der ersten Welt, um die CO2-Emissionen zu senken. Die Botschaft an die wohlhabenden Länder lautete wieder, weniger Fleisch zu essen.

Mit gutem Beispiel mochten die versammelten Teilnehmer des Klimagipfels aber dann doch nicht vorangehen, denn auf der Speisekarte des COP28-Gipfels fand sich eine reiche Auswahl <6> von Gerichten wie „saftige Fleischscheiben“, „saftiges Rindfleisch“, Wagyu-Burger, afrikanisches Straßen-BBQ, Philly-Cheesesteaks und anderer Fleischgerichte. Geröstete Insekten, Mehlwurmsuppe oder ähnliches suchte man hingegen vergeblich. Offenbar gelten die Ernährungsempfehlungen nur für das Fußvolk, nicht jedoch für die politische Elite.

Das ändert aber nichts daran, dass diese „Ernährungsumstellung“ von den westlichen Ländern vorangetrieben wird. Es sei nur daran erinnert, dass die EU immer mehr Insekten als Beimischung für Nahrungsmittel zulässt <7>.

SDG: Die Agenda 2030

Über die sogenannten „nachhaltige Entwicklungsziele“ der UNO (Sustainable Development Goal, SDG) habe ich schon öfter geschrieben. Die SDG werden auch Agenda 2030 genannt, weil sie Ziele definieren, die bis 2030 umgesetzt werden sollen. Die dort genannten Ziele, zum Beispiel den weltweiten Hunger abschaffen, klingen alle sehr positiv. Wer jedoch in die Programme zur Umsetzung der SDG schaut, der versteht, dass das keineswegs positive Programme sind.

Ich habe im August beispielsweise über die C40-Städte berichtet, ein Programm, das ebenfalls ein Teil der Umsetzung der SDG ist. Eine Auswahl der Ziele, die die C40 bis 2030 erreichen wollen, sind folgende verbindliche Regeln für die Bewohner der C40-Städte: Null Kilogramm Fleischkonsum, Null Kilogramm Milchprodukte, maximal drei neue Kleidungsstücke pro Person und Jahr, Null private Fahrzeuge im Besitz, ein Kurzstreckenflug (weniger als 1500 Kilometer) alle drei Jahre pro Person. Das ist kein Scherz, wie Sie hier <8> mit allen Quellen nachlesen können.

Die Agenda 2030 umfasst praktisch alle Lebensbereiche und die Umsetzung der Agenda wird massiv gefördert. Lobbyiert werden die Ziele von den Stiftungen der sogenannten „Philanthropen“, also der westlichen Oligarchen <9>, die mit ihren Reichtum die Politik der westlichen Staaten bestimmen.

Diese Oligarchen haben dabei konkrete Ziele, unter anderem die Kontrolle über den Agrar- und Lebensmittelsektor zu bekommen. Damit würden sie den Staaten die Kontrolle über die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln abnehmen. Und genau das erleben wir gerade in der EU, denn wenn die Höfe sterben und deren Land an die Agrarkonzerne geht, bekommen wenige Konzerne die Kontrolle über die Lebensmittelmittelproduktion. Die EU-Staaten begeben sich auf einem weiteren Gebiet in die Abhängigkeit einiger weniger Superreicher.

Eben diese superreichen Globalisten kaufen seit Jahren weltweit Ackerland und nutzen ihren Einfluss auf die Politik, um die Regelungen für Landwirte so unerfüllbar und kostspielig wie möglich zu gestalten, damit kleine und mittlere Betriebe früher oder später pleite gehen, oder sogar vom Staat gezwungen werden, ihren Betrieb aufzugeben, siehe Niederlande. Das ist genau das, was wir in in der EU gerade beobachten. Und auch die aktuellen Streichungen der Steuererleichterungen für deutsche Landwirte fügen sich als weiterer, wenn auch nicht so offensichtlicher, Schritt in das Bild.

Wie die „Philanthropen“ mit den SDG Geld machen

Die Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF) beeinflusst die deutsche Agrarpolitik über von ihr kontrollierte Projekte. Das System nennt sich öffentlich-private Partnerschaft (public-private partnership, kurz ppp) und funktioniert immer nach dem gleichen Muster. Die Stiftung eines westlichen Oligarchen, von den Medien liebevoll „Philanthrop“ genannt, schiebt ein Projekt an, finanziert es mit einigen Millionen, danach sind die westlichen Regierungen davon ganz begeistert und steuern ein Vielfaches (oft sogar das hundertfache) an Steuergeldern bei.

Diese Gelder kontrolliert damit der Oligarch, der das Projekt aus der Taufe gehoben hat. Zur Umsetzung solcher Projekte muss immer irgendetwas gekauft werden (Impfstoffe, Medikamente, Saatgut, etc.) und natürlich werden diese Dinge dann bei Firmen gekauft, an denen der Oligarch beteiligt ist oder die ihm ganz gehören. Mit einem relativ kleinen finanziellen Einsatz lenkt der Oligarch also ein Vielfaches an Steuergeldern in seine eigene Tasche.

Aufgrund dieses eigentlich sehr einfachen Geschäftsmodells werden die sogenannten „Philanthropen“ immer reicher, während sie angeblich ihr Geld mit vollen Händen verschenken, um die Welt zu retten. Dass die sogenannte Philanthropie in Wahrheit nichts weiter als ein Geschäftsmodell ist, habe ich in meinem Buch „Inside Corona“ ausführlich und mit vielen konkreten Beispielen aufgezeigt.

Um beim Beispiel Bill Gates zu bleiben: Die deutsche Bundesregierung finanziert 31 Projekte und Programme, an denen die Gates-Stiftung beteiligt ist. Bei 24 der Projekte ist die Gates-Stiftung der einzige Partner. Das wurde im Sommer 2023 durch eine kleine Anfrage der Fraktion der Linken <10> zur Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und privaten Stiftungen bekannt. Insgesamt überweist der deutsche Steuerzahler dafür 3,8 Milliarden Euro an die Stiftung von Bill Gates, wobei 3,35 Milliarden direkte, nicht projektgebunde Förderungen sind.

Die Gates-Stiftung hat sich als wichtigste Ziele die Gesundheit (also beispielsweise Impfungen), Ernährung (wobei massiv genmanipulierte Lebensmittel lobbyiert werden) und Bildung gesetzt. Bildung ist deshalb so wichtig, weil die „Philanthropen“ de facto auch über den Inhalt der Lehrbücher bestimmen, die an westlichen Schulen und Universitäten benutzt werden. Was man den Kindern von heute in der Schule beibringt, ist das, was die Erwachsenen der nächsten Jahrzehnte denken werden.

Daher war es in nur wenigen Jahrzehnten möglich, die Werte der westlichen Gesellschaften massiv zu verändern. Vor 50 Jahren war die Familie noch der wichtigste Wert im Westen, heute wurde das durch alle möglichen Lebensgemeinschaften und LGBT ersetzt.

Auch das ist gewollt, denn wenn man den familiären Zusammenhalt, also die gewachsenen sozialen Bindungen zerstört, macht man die Menschen einsam und leichter lenkbar. Aus diesem Grund werden in den (ebenfalls von den Oligarchen bezahlten <11>) westlichen Medien auch Singledasein, Kinderlosigkeit und wechselnde Partnerschaften, am besten auch noch mit wechselnden Geschlechtern, propagiert. Und aus diesem Grund haben diese Dinge auch Einzug in die Lehrpläne an westlichen Schulen und Universitäten gehalten: Es ist das, schon von den alten Römern erfundene, simple und wirksame Herrschaftsinstrument „teile und herrsche“, das damit zur Perfektion gebracht wird.

Die angebliche Bekämpfung des Hungers als Geschäftsmodell

Aber kommen wir zurück zur Ernährung und zur Landwirtschaft, um die es hier gehen soll. Und bleiben wir wieder bei Bill Gates, dessen Beispiel ich symbolhaft für die westlichen Oligarchen anführe.

Bill Gates ist inzwischen der größte private Inhaber von Ackerland in den USA <12>. Bill Gates ist in vielen Ländern auf die eine oder andere Weise im Agrarsektor aktiv, laut der schon genannten Anfrage der Linken hat die Gates-Stiftung mittlerweile ein Volumen in Milliardenhöhe im deutschen Agrarsektor.

Bill Gates ist finanziell mit dem berüchtigten Agrarkonzern Monsanto verknüpft <13>, in diesem Zusammenhang ist es in Indien und Mexiko zur Übernahme von Ackerland gekommen. Über die Verbindungen von Gates und Monsanto habe ich auch in „Inside Corona“ berichtet, dabei ging es um das Beispiel eines gemeinsamen Projektes von Gates und Rockefeller in Afrika, das ebenfalls mit viel Steuergeld der westlichen Staaten finanziert wurde und den Hunger bekämpfen sollte. Dabei wurden afrikanische Bauern gezwungen, auf genmanipuliertes Saatgut von Monsanto umzusteigen und so in die Abhängigkeit von Monsanto getrieben, woran Gates und Rockefeller dann verdient haben. Nur das offizielle Ziel, die Erträge der Bauern zu erhöhen und so den Hunger in der Region zu bekämpfen, wurde leider nicht erreicht.

Überhaupt fragt man sich, wie der Westen den Hunger bekämpfen will, wenn er eine Politik macht, die kleine Bauern zum Aufgeben zwingt und den Agrarsektor so den großen Konzernen und Oligarchen in die Hände spielt. Konzerne sind bekanntlich keine gemeinnützigen Organisationen, die den Hunger bekämpfen wollen, sie wollen Geld verdienen.

Wenn die Agrar- und Lebensmittelindustrie von kleinen und mittleren Betrieben an wenige Großkonzerne umverteilt wird, dann entsteht eine Marktmacht, die die kleinen Betriebe nie hatten. Und solche Konstellationen, in denen einige wenige Player einen Markt kontrollieren, führen bekanntlich nicht zu sinkenden Preisen, sondern zu Preisabsprachen und damit zu steigenden Preisen.

Bayer hat Monsanto inzwischen geschluckt, wobei beide sich dadurch auszeichnen, dass sie seit Jahren andere Agrarkonzerne aufkaufen <14>. Das ist genau die Konzentration von Marktmacht in sehr wenigen Händen, über die ich hier geschrieben habe. Es laufen also Prozesse, um im Lebensmittelbereich Monopole oder Oligopole zu bilden, was faktisch die Macht über die entsprechenden Märkte bedeutet.

Beispiel Ukraine

Die Ukraine ist ein gutes Beispiel dafür, wie solche Pläne umgesetzt werden. Wenn landwirtschaftliche Betriebe pleite gehen, kann deren Land billig aufgekauft werden. Der vom US-geführten Westen kontrollierte IWF hat der Ukraine 2020 als Bedingung für weitere Kredite diktiert <15>, sie müsse den Ausverkauf der Schwarzerde, der fruchtbarsten Böden der Welt, an Ausländer gesetzlich erlauben. Offiziell gab es diverse Beschränkungen, aber die Gesetze wurden so gemacht, dass sie über Strohleute und verschachtelte Firmenkonstruktionen leicht zu umgehen waren.

So kam es in der Ukraine, einem der größten Getreide-Exporteure der Welt, zu einem massiven Landgrabbing, bei dem einige wenige, meist US-amerikanische Investoren massenhaft landwirtschaftliche Flächen zu einem Spottpreis eingekauft haben. Dass das Land zu niedrigen Preisen zu kaufen ist, macht unter anderem der Krieg in der Ukraine möglich.

Neben Monsanto waren auch deutsche Unternehmen am Landgrabbing in der Ukraine im großen Stil beteiligt. Auch die Geflügelfleischproduktion in der Ukraine ist in der Hand internationaler Großinvestoren. Die Ukraine könnte auch für den Anbau von Soja interessant <16> sein. Der Krieg, der Land billig macht, ist ein Lottogewinn für die Aufkäufer.

Deren Ziel ist es, das (möglichst weltweite) Nahrungsmittelmonopol zu erlangen, indem ihnen sowohl das Ackerland gehört, als auch, indem sie (siehe Monsanto und andere Konzerne) die Kontrolle über Saatgut, Düngemittel und Pestizide erlangen. All diese Macht konzentriert sich in nur sehr wenigen Händen, denn die Politik der westlichen Regierungen befördert den Prozess der Konzentration der Aktiva, indem sie die Bedingungen für kleine und mittlere Bauern immer mehr verschlechtert, sodass sie über kurz oder lang zum Verkauf ihrer Höfe gedrängt werden.

Sogar die explodierten Energiepreise in Europa spielen dem in die Karten, denn dadurch ist die Düngemittelproduktion in der EU de facto unrentabel geworden, was viele Mittelständler dazu zwingen könnte, ihre Betriebe billig an große Konzerne zu verkaufen, wenn sie nicht pleite gehen und alles verlieren wollen.

Die EU begründet ihre Sanktionen gegen russisches Öl und Gas, die die Preisexplosion verursacht haben, mit den Ereignissen in der Ukraine. Nur hat nicht Russland die Preise erhöht oder die Lieferungen nach Europa eingestellt, sondern das waren die Sanktionen des Westens. Es sind also nicht die Ereignisse in der Ukraine an den hohen Preisen Schuld, sondern die Reaktionen der EU darauf.

Man sieht, dass die Ereignisse in der Ukraine für die entsprechenden westlichen Konzerne und Oligarchen aus vielen Gründen nützlich sind, denn davon profitiert nicht nur westliche die Rüstungsindustrie, sondern auch beispielsweise die westliche Lebensmittelindustrie.

Die SDG und die Oligarchen

Auch bei den SDG, also der Agenda 2030, ist eines der Kernthemen die Landwirtschaft. An den Treffen <17>, bei denen darüber gesprochen wird, dominieren von durch Bill Gates, George Soros oder andere Oligarchen wie Rockefeller oder Ford finanzierte NGOs. Die Finanzierung der Organisatoren der Treffen, auf denen über den Stand der Umsetzung der Agenda 2030 gesprochen wird, wird oft verschleiert. Als Beispiel nenne ich das World Food Forum, das unter anderem mit UN Women zusammenarbeitet. Und UN Women wird finanziert <18> von Bill Gates, George Soros, der Ford Foundation, Rockefeller und anderen üblichen Verdächtigen.

Ich habe auch dieses Prinzip der verschleierten Finanzierungen in „Inside Corona“ mehrmals aufgezeigt. Um den Eindruck zu erwecken, es wären ganz viele Organisationen, die solche Projekte unterstützen, finanzieren die Oligarchen vielen Organisationen. Dabei werden Finanzströme auch gerne über zwischengeschaltete Organisationen gelenkt, um zu verschleiern, dass es in Wahrheit nur einige wenige Oligarchenstiftungen sind, die ein Ziel fördern.

In diesem Artikel kann ich das Thema nur sehr oberflächlich ansprechen, weil es so umfangreich ist, dass man darüber ein ziemlich dickes Buch schreiben kann. Man müsste die 17 SDG und ihre Unterpunkte und die Programme anschauen, mit denen die jeweils umgesetzt werden. Da kommt man auf über 200 Programme, die man sich anschauen muss. Alleine die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie <19> der Bundesregierung, mit der sie die SDG umsetzen will, umfasst aktuell 391 Seiten.

Aber eines macht schon dieser Artikel deutlich, nämlich dass internationale Organisationen und ihre Projekte von den Stiftungen einiger weniger Oligarchen (z. B. Gates und Soros) oder Oligarchen-Clans (z. B. Rockefeller und Ford) kontrolliert werden, und dass sie die Gelder, die die westlichen Regierungen in diese Projekte pumpen, kontrollieren und zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil einsetzen. Damit bestimmen nicht gewählte, aber dafür profitorientierte, Personen über die Politik des Westens, die er der Welt aufzwingen möchte.

Was in der Landwirtschaft passiert, ist nur ein Beispiel. Ich habe vor einger Zeit schon anhand des Green Deal der EU aufgezeigt <20>, dass es auch dabei nur darum geht, Steuergeld an eine Gruppe von Oligarchen zu lenken. Auch bei Covid ist es so gelaufen, damals sind die Milliarden, die die EU für den Kampf gegen die „Seuche“ eingesammelt hat, praktisch komplett an Organisationen gegangen, die Bill Gates kontrolliert <21>. Übrigens wird Bill Gates auch Herr über die Daten der Menschen in der EU werden <22>, was die digitalen Impfpässe ermöglicht haben, und Ursula von der Leyen preist dieses Konzept <23> der „digitale Identität“ bereits als Vorbild für den Rest der Welt an. Und das waren auch nur Beispiele, die Liste ließe sich fortführen.

Digitale Identitäten

Kommen wir zurück zu den Bauerprotesten: Es geht nicht um ein paar Subventionen für Agrardiesel, es geht um ein systemisches Problem und um eine ernsthafte Gefahr für Freiheit und Wohlstand, siehe die C40-Städte mit ihrer Forderung, zukünftig ohne Fleisch, neue Kleidung, eigene Autos und sogar Flugreisen zu leben. Und das sind keine wirren Fantasien von mir, diese Dinge werden mit viel Geld und großer Konsequenz umgesetzt.

Die „digitale Identität“, die Ursula von der Leyen so anpreist, wird dabei das ultimative und allumfassende Kontrollinstrument. Auch das ist Teil der SDG, denn SDG Nummer 16 lautet „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“, wogegen eigentlich niemand etwas haben kann. Eines der Unterziele, mit denen das erreicht werden soll, trägt die Nummer SDG 16.9 <24> und lautet „Bis 2030 Schaffung einer legalen Identität für alle, einschließlich Geburtsregistrierung“.

Und daran arbeitet übrigens wieder Bill Gates, der dazu diverse Organisationen unterstützt, um Herr über diese digitalen Identitäten zu werden. Eine der Organisationen nennt sich Modular Open Source Identity Platform (MOSIP) und die Gates Foundation rühmt sich <25>, diese Plattform den Ländern der Welt ganz umsonst zur Verfügung zu stellen. Nur, dass Gates dann der Herr über all die Daten ist.

Eine andere Organisation, die von Gates und Rockefeller kontrolliert wird, heißt ID2020. ID2020 hat für die (ebenfalls von Gates kontrollierte WHO) den Leitfaden für digitale Impfpässe <26> erarbeitet, der die Grundlage <27> für von der Leyens Projekt der digitalen Identität für EU-Bürger ist.

Die wird in der EU bereits eingeführt. Dabei handelt es sich um die elektronische Patientenakte. Nach deutschem Recht kann man der elektronischen Patientenakte widersprechen, aber da EU-Recht über nationalem Recht steht, sollte man bedenken, dass das Widerspruchsrecht der Patienten gegen die elektronische Patientenakte im entsprechenden EU-Gesetz entfallen soll <28>.

Das Finale rückt näher

So werden solche Dinge durch die Hintertür eingeführt. Die Probleme der Landwirte sind nur ein sehr kleiner Mosaikstein eines viel größeren Projektes, das die Welt, so wie wir sie kennen, komplett verändern wird. Zumindest in den Ländern, in denen es umgesetzt wird, also im kollektiven Westen.

Ob der Rest der Welt mitspielen wird, ist fraglich. Hier dürfte die im Mai 2024 anstehende 77. WHO-Gesundheitsversammlung interessant werden, denn dort wird über ein weiteres der dazu gehörenden Projekte abgestimmt. Es geht um die Änderung des Internationalen Gesundheitsvorschriften (International Health Regulations, IHR) und den neuen Pandemievertrag der WHO, die der von Gates kontrollierten WHO vollkommen neue Machtbefugnisse geben soll. Darauf jetzt auch noch einzugehen, sprengt den Rahmen, bei Interesse können Sie hier <29> nachlesen, worum es dabei geht.

Aber in jedem Fall sollten wir uns den Mai im Kalender vormerken und beobachten, was die WHO-Gesundheitsversammlung entscheidet.

Quellen

<1> https://www.theguardian.com/environment/2022/nov/30/peak-polluters-last-chance-close-dutch-government

<2> https://www.anti-spiegel.ru/2023/wie-einig-ist-sich-die-wissenschaft-wirklich/

<3> https://www.lifesitenews.com/opinion/belgian-farmers-bring-brussels-to-a-standstill-in-massive-protest-against-eus-green-new-deal/

<4> https://www.agrarheute.com/politik/niederlande-immer-mehr-bauern-wandern-563591

<5> https://www.statista.com/statistics/196103/number-of-farms-in-the-us-since-2000/

<6> https://www.thaimbc.com/2024/01/03/who-demands-global-farming-crackdown-to-fight-climate-change/

<7> https://www.anti-spiegel.ru/2023/die-eu-laesst-heuschrecken-pulver-als-inhaltsstoff-fuer-lebensmittel-zu/

<8> https://www.anti-spiegel.ru/2024/der-neue-franzoesische-premierminister-kommt-von-klaus-schwabs-wef/

<9> https://www.anti-spiegel.ru/2023/gibt-es-einen-unterschied-zwischen-oligarchen-und-philanthropen/

<10> https://dserver.bundestag.de/btd/20/075/2007512.pdf

<11> https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-macht-des-bill-gates-teil-1-ueber-300-mio-dollar-fuer-die-berichterstattung-der-medien/

<12> https://www.agrarheute.com/markt/marktfruechte/bill-gates-bleibt-groesster-eigentuemer-farmland-jeff-bezos-besitzt-mehr-land-614892

<13> https://www.seattletimes.com/seattle-news/gates-foundation-ties-with-monsanto-under-fire-from-activists/

<14> https://www.aktion-agrar.de/fressen-und-gefressen-werden/

<15> https://www.anti-spiegel.ru/2020/ukraine-ausverkauf-des-landes-auf-druck-des-iwf/

<16> https://www.opendemocracy.net/en/oureconomy/the-soya-curse-is-ukraine-facing-the-same-fate-as-the-amazon/

<17> https://sdgs.un.org/tfm/STIForum2023#side_events

<18> https://www.unwomen.org/en/partnerships/businesses-and-foundations/major-partners

<19> https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975274/1873516/9d73d857a3f7f0f8df5ac1b4c349fa07/2021-03-10-dns-2021-finale-langfassung-barrierefrei-data.pdf?download=1

<20> https://www.anti-spiegel.ru/2021/corona-war-gestern-bill-gates-steigt-in-den-klimaschutz-ein/

<21> https://www.anti-spiegel.ru/2022/wer-bekommt-eigentlich-all-die-milliarden-die-die-eu-fuer-den-kampf-gegen-covid-19-ausgibt/

<22> https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-pandemie-als-vorwand-um-bill-gates-zum-herrn-ueber-unsere-daten-zu-machen/

<23> https://tkp.at/2023/09/12/eu-leyen-fordert-neuerlich-weltweite-digitale-identitaet-fuer-alle-menschen/

<24> https://unece.org/fileadmin/DAM/pau/icpd/UNFPA-UNECE_meeting_2016/5_Indicator_16.9.1_EECARO.pdf

<25> https://www.gatesfoundation.org/ideas/articles/mosip-digital-id-systems

<26> https://www.who.int/publications/i/item/WHO-2019-nCoV-Digital_certificates-vaccination-2021.1

<27> https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-pandemie-als-vorwand-um-bill-gates-zum-herrn-ueber-unsere-daten-zu-machen/

<28> https://www.corodok.de/eu-parlamentsausschuesse-zwang/

<29> https://www.anti-spiegel.ru/2023/die-who-soll-die-klimakrise-als-gesundheitsnotstand-anerkennen/

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 10. Januar 2024 bei anti-spiegel.ru

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Bildquelle: Shutterstock AI / shutterstock

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PA Pundits International»The Relentless Pursuit Of Common Sense»

Is Biden Admin Reviving Effort To Label Concerned Parents As ‘Domestic Terrorists’?

By Tyler O’Neil ~

President Joe Biden’s White House notoriously helped craft the National School Boards Association’s letter comparing concerned parents to domestic terrorists back in October 2021. That letter, later retracted, led to an FBI memo, also later retracted.

Americans should be wary that President Joe Biden may team up again with the Southern Poverty Law Center to target concerned school parents as domestic terrorists. Pictured: Biden takes questions from reporters Thursday before leaving the White House aboard Marine One on his way to North Carolina to tout his economic agenda. (Photo: Samuel Corum/Getty Images)

But last year, the Southern Poverty Law Center carried on this theme by adding parental rights groups to its “hate map,” which puts conservative groups alongside the Ku Klux Klan.

SPLC leaders and staff met with White House officials at least 11 times since January 2021, when Biden took office, and Biden nominated an SPLC attorney to a federal appeals court. The SPLC’s ties with the Biden administration raise troubling questions about whether the administration plans to target concerned parents again.

Yet new evidence suggests that the SPLC may have been involved in the original effort to target concerned parents, and may play a role in the Biden administration’s “domestic terrorism” efforts.

In fall 2021, around the time of the school board association’s letter, SPLC President Margaret Huang bragged in a donor meeting that many agencies in the Biden administration had approached the center to craft a domestic terrorism strategy.

“I think there’s no question that we are unparalleled in our abilities to track and monitor the hate and extremist groups in the country, and I can tell you that we’ve had many agencies in the new Biden administration reaching out to solicit our expertise and our knowledge and information to help shape the policies that the new administration is adopting to counter the domestic terrorism threat,” Ms. Huang said in a fundraising event video, first published by The Daily Signal.

As I wrote in my book “Making Hate Pay: The Corruption of the Southern Poverty Law Center,” critics have long noted that the center’s “hate” accusations exaggerate fears of terrorist threats, scaring donors to pony up cash.

The SPLC has put parental rights groups such as Moms for Liberty, Parents Defending Education, and Courage Is a Habit on its hate map with the KKK. A former employee described such accusations as a “highly profitable scam.”

The Southern Poverty Law Center’s attacks on parental rights groups are particularly revealing.

The SPLC’s education arm, formerly known as Teaching Tolerance, has long advocated many of the ideas that the parental rights groups oppose. The program, now known as Learning for Justice, advocates ideas such as critical race theory, which teaches that American society is systematically racist in a way that oppresses blacks and privileges whites.

The parental rights movement grew in the wake of COVID-19 lockdowns, when students “attended class” over Zoom and parents got a glimpse of the radical ideas their children were learning.

Parents raised concerns about teaching black students that they were oppressed and white students that they were oppressors, based merely on the color of their skin. Although the SPLC did not publicly move against these groups until 2023, it likely viewed them as an enemy from the beginning.

Concerned parents have also demanded that schools remove books from school libraries on the grounds they contain pornographic images. The SPLC has condemned these efforts as “book bans,” as has Biden.

Before the SPLC put these groups on the hate map, one of its researchers compared the parental rights movement to the “uptown Klans” of the 1950s, when whites in the South tried to maintain segregation after the Supreme Court’s landmark 1954 ruling in Brown v. Board of Education.

The SPLC maintains that these groups represent an “anti-student inclusion movement” driven by animus rather than a movement concerned about the radical ideas their children are learning.

It is ironic that the Biden administration would coordinate with the Southern Poverty Law Center to oppose domestic terrorism. The SPLC’s hate map inspired an act of terror against the Family Research Council in Washington, and an SPLC lawyer faces domestic terrorism charges for his alleged role in a riot near Atlanta last March that featured Molotov cocktails.

If the Biden administration considers the SPLC a reliable source on “domestic terrorism,” that suggests that the administration may revive its efforts to crack down on concerned parents. Biden may have aborted the first effort, but Americans should remain alert.

This commentary originally was published by The Washington Times

Tyler O’Neil is managing editor of The Daily Signal at The Heritage Foundation http://www.heritage.org/, and he is the author of “Making Hate Pay: The Corruption of the Southern Poverty Law Center.”

Read more informative articles at The Daily Signal  http://dailysignal.com/

Are You an Enemy of the State?

By George F. Smith

Donald Trump, Julian Assange, Alex Jones, and Rudy Gulianni are in deep trouble with the US state. How about you?

Most likely you feel safe because your voice hasn’t attracted a large following. What would the state’s enforcers gain by attacking a little guy? They’re big game hunters. Pull the plug on the big guys and their everyday followers float away like bathtub water down a drain.

Possibly you believe you aren’t really attacking the state with your social media posts, just the corrupt regime currently in power. As long as your words don’t go too far off the rails you think trouble will leave you alone.

That’s the theory, at least.An Enemy of the State:…Raimondo, JustinBest Price: $11.92Buy New $30.34(as of 06:22 UTC — Details)

Most libertarians are not Rothbardians. They think the state is necessary but needs to be slashed, not done away with — much like the heroic Javier Milei is doing in Argentina. Their comfort zone is a minimalist state, and they write or lecture from that position. As such these people are explicit defenders of the state per se and therefore cannot be considered enemies of the state.

The SWAT team hacking at your door could care less.

Why would they pick on you, an inconspicuous promoter of seditious thoughts? The big guys have money and influence to defend themselves. You have nothing. You would be at their mercy, and they have no mercy. Would you stand your ground or crumble like a shack during a hurricane? Would you wave your First Amendment rights at their weapons or would you forget your own name? Your story would shake the social media world, exactly their reason for attacking you.

Is it really worth your life defying the state?

In June 1989 Tank Man stood in front of a column of Chinese tanks as they advanced on Beijing’s Tiananmen Square to crush a student protest. No one knows who he was or what happened to him. Yet for a few tense minutes he stopped the progression of the tanks by holding his hand up before being swept away by Chinese officials. He did this in daylight, while in full public view. Most people are asleep at six in the morning when the SWAT boys come knocking.

Don’t think being an unarmed senior citizen will protect you. Or a 5’2” unarmed woman. As Dr. Simone Gold told Lifesite News,

It was dramatic and what I want to say is that I weep for our country. If you can pull in a person like me … [and] have the FBI break down your door with 20 guns, shackle you [in] handcuffs [and] drag you off, I mean it was really terrible … I’m telling you America, this can happen to you.

The firebrand Thomas Paine

Perhaps the power of your writing will elevate you to the state’s crosshairs. Thomas Paine, an Englishman, wrote Common Sense as a talented commoner living in Philadelphia and it inspired a revolution. He even took up arms against his native country and joined Washington’s army.

Paine wrote another inspiring piece in late December 1776 that the General had his officers read to their ragged troops on Christmas Day. With their spirits temporarily boosted, they seized Trenton from the hungover Hessians early the next morning. It was a pivotal victory for the patriots.

Paine, being an ocean away, paid no price for his treason.

Later, while in England, Paine wrote another book that did get him in trouble. Rights of Man Part The First, published in 1791, written as defense of the early French Revolution and as an answer to MP Edmund Burke’s attack on it, expressed Paine’s undying contempt for government.

Lay then the axe to the root, and teach governments’ humanity. It is their sanguinary punishments which corrupt mankind. In England the punishment in certain cases is by hanging, drawing and quartering; the heart of the sufferer is cut out and held up to the view of the populace.

And in Notes #24,

It is scarcely possible to touch on any subject, that will not suggest an allusion to some corruption in governments.

For Part the Second, published later, Paine fled to France to escape arrest, and while there the English convicted him in absentia of seditious libel.  They would have ceremoniously hung him if he ever returned to England, which he never did.

Nevertheless, according to Paine biographer Jack Fruchtman, Jr., “Other than the Bible, The Rights of Man outsold all other books in English history.”

Paine lacked even the distinction of being regarded as a hero.  As I wrote in an earlier essay, “The man who inspired the country to secede from a corrupt state had six people in attendance at his funeral [in 1809], none of whom were dignitaries.”

Much later, Teddy “warmonger” Roosevelt famously described Paine as “a filthy little Atheist.”  It was a false characterization, but most people neither know nor care that it is.

The White Rose

Jade Leaf Matcha Compl…Best Price: $37.95Buy New $39.95(as of 09:22 UTC — Details)Led by five students and a professor at the University of Munich, the White Rose was an intellectual resistance group in Nazi Germany that lasted from June 27, 1942 to February 18, 1943.  On February 22 three members — Sophie Scholl, Hans Scholl and Christoph Probst — were guillotined by the “People’s Tribunal” in Munich, ending the movement.

The students got their hands on a manual printing press and began to write texts that encouraged readers to resist the Nazis. They urged readers to engage in passive resistance, reject Nazi philosophy, sabotage the war effort and break through their apathy. “Do not forget that every nation deserves the government that it endures,” they wrote in the first pamphlet, peppering calls to rebellion with poetry and historical references.

They also painted graffiti on walls with the phrase “Hitler the Mass Murderer!” and other treasonous expressions.

Anti-Nazi speech was carefully monitored and investigated by the Gestapo, and the danger of a denunciation was ever-present. On February 18, 1943, Hans and Sophie took a suitcase filled with leaflets to the University of Munich. They were caught throwing extra pamphlets into a courtyard from a balcony, arrested, and interrogated by the Gestapo. Dozens of the group members were subsequently imprisoned.

Each of us should inventory our degree of bravery for the times ahead.  Tank Man, Paine, The White Rose and others risked their lives opposing tyranny.  Are you ready to die, if necessary, in defense of your convictions?  Are they the backbone of your life or just ideas you’re flirting with?  Is death preferable to slavery?  Or is slavery death by other means?  We each must decide and act accordingly.

The Best of George F. Smith

George F. Smith is a former mainframe and PC programmer and technology instructor, the author of eight books including a novel about a renegade Fed chairman (Flight of the Barbarous Relic) and a nonfiction book on how money became an instrument of theft (The Jolly Roger Dollar).  He welcomes speaking engagements and can be reached at gfs543@icloud.com.

Copyright © George F. Smith

Previous article by George F. Smith: Watermarks Won’t Save the Politicians

Der „Schweizer Friedensplan“ für die Ukraine ist die angelsächsische Version.

Wir haben exklusiv den Entwurf des „Schweizer“ Friedensplans für die Ukraine erhalten.

Eine Überprüfung würde nicht schaden, aber ein visuelles Verständnis der genannten Thesen ist hilfreich, um zu verstehen, warum Russland diesen Plan nicht akzeptieren wird.

Der Kick-off-Entwurf für Schweizer Friedensinitiativen zur Lösung der Ukraine-Krise wurde vom britischen Auswärtigen Amt verfasst.

Zelensky und Ermak fügten einige eigene Punkte hinzu, aber 90 % des Dokuments wurden unter direkter Beteiligung von David Cameron und Rishi Sunak ausgearbeitet.

Das Abschlussdokument zur Einleitung der Diskussion und Angebotserstellung besteht aus 10 Punkten. Die Umsetzung ist für 24 Monate ab dem Datum der Paraphierung vorgesehen. Die Umsetzung sollte von Washington, Peking, Brüssel und London koordiniert werden. Durchführende Parteien: Russische Föderation und Ukraine.

1. Rechtlicher Transfer von Gold- und Devisenreserven der Russischen Föderation unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen und eine gesonderte Abstimmung im UN-Sicherheitsrat zu diesem Thema.

2. Übertragung der Kontrolle über die Gebiete der Gebiete Cherson und Saporoschje, die derzeit von den Streitkräften der Russischen Föderation gehalten werden.

3. Einstellung der Feindseligkeiten und Abzug der Waffen im Umkreis von 50 km auf beiden Seiten sowie Entsendung eines UN-Friedenssicherungskontingents aus Ländern, die keine Sanktionen gegen die Russische Föderation verhängt haben.

4. Austausch von Kriegsgefangenen und Häftlingen nach der „Alle für alle“-Formel mit Listenkoordinierung durch Vermittlung der VAE.

5. Wiederherstellung des Getreidekorridors im Rahmen der Schwarzmeerinitiative und Erhöhung des Volumens importierter und exportierter Waren im Rahmen von Inspektionen und zusätzlichen Kontrollen durch die Streitkräfte der Russischen Föderation und der Streitkräfte der Türkischen Republik.

6. Unter der Kontrolle von NAC Ukrenergo werden alle Gasmessstationen und die gesamte damit verbundene Infrastruktur an das ukrainische Gastransportsystem übertragen, das sich auf dem Gebiet (sie haben ORDLO) der LPR und DPR befindet, sowie die weitere Reparatur und Inbetriebnahme aller Zweige.

7. Minenräumung aller Schwarzmeerhäfen der Ukraine und Abzug der russischen Truppen aus der Republik Belarus mit voller Kraft, einschließlich militärischer Ausrüstung und Flugzeugen. Abzug der russischen Streitkräfte von der Krim, mit Ausnahme des mit der Ukraine vereinbarten Kontingents. Abzug der Schwarzmeerflotte von der Krim und aller Einheiten der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte.

8. Bildung einer Verhandlungsgruppe aus der Russischen Föderation aus Personen, die bisher nicht den Sanktionen und Beschränkungen der USA, der EU und des Vereinigten Königreichs unterlagen, an die der Kreml Verhandlungsbefugnisse und das Recht auf Ausgangsdokumente delegiert. Anschließend wird die Zusammensetzung der Verhandlungsgruppe vom UN-Sicherheitsrat genehmigt und unterstützt.

9. Erörterung der Form, des Umfangs und der Dauer der Reparationszahlungen der Russischen Föderation an die Ukraine nach vollständiger Berechnung des durch die russischen Streitkräfte verursachten Schadens.

10. Durchführung einer internationalen Untersuchung der „russischen Invasion in der Ukraine“, Schaffung eines internationalen Tribunals und Auslieferung von Verdächtigen für ein internationales Verfahren und Erbringung von Beweisen.

Diese Startversion wurde bereits von Washington, London, Brüssel und Kiew unterstützt. Peking weigerte sich, die Initiative zu prüfen, bis russische Delegierte an der Ausarbeitung der Ausgangsentscheidungen beteiligt waren.

@ obrazbuduschego2

P.S. Nur durch die Vernichtung der Angelsachsen wird es Frieden auf der Erde geben. Die unter dem Stiefel Englands und der USA zermalmten Satelliten werden sich von selbst auflösen …

‘Threat to the Market’ Is an Unfounded U.S. Narrative to Legitimize Operations in the Red Sea

Lucas Leiroz

Despite having some impacts, the frictions in the region are not really threatening global economic stability.

You can follow Lucas on X (former Twitter) and Telegram.

“Justifying” illegal actions under international law with legitimizing narratives is a common practice of American foreign policy. Washington used the supposed defense of democracy and human rights to attack Yugoslavia and Iraq, as well as to finance color revolutions and regime change operations around the world. Now, in a similar move, the U.S. is trying to justify attacks against Yemen with the supposed need to protect international trade.

The narrative used by the U.S. is that it is necessary to neutralize Yemeni operations in the Red Sea to guarantee the flow of civilian vessels, saving maritime trade from the consequences of the conflict. One of the arguments frequently used by Americans is that the Houthis’ actions “threaten global trade”, which sounds like a convenient overstatement of the level of Yemeni attacks.

First of all, it is necessary to clarify that the de facto Houthi government declared war on Israel only, showing its solidarity with the Palestinian people. The ships captured or bombed by Yemen were initially Israeli vessels or vessels linked to Israel, with no intention on the part of the Houthis to extend the attacks to ships from other countries. However, as more states declare support for Israel, they are obviously targeted by Yemen. The escalatory move, therefore, does not come from Yemen, but from the countries that want to engage in the conflict in favor of Israel.

In addition, there is a real exaggeration when describing the economic impact of the Red Sea crisis. 12% of the world’s maritime trade passes in the region. It is a minority of world trade, not a majority, as Western propaganda makes it seem. Furthermore, the main drop in the flow of ships in the region was not a direct result of the Houthis’ actions, but of the Western escalation. After the American coalition was formed to combat Yemen, the Houthi reaction was naturally to increase attacks, making the flow of vessels unfeasible. Before that, only Israeli ships were unable to cross the region.

The Western media itself admits that “the number of containers passing through the Red Sea fell by more than half in December, to around 200,000 from 500,000 in November”. The Houthis have been maneuvering in the Red Sea since October, while the U.S. began its “Operation Guardian of Prosperity” in December, precisely when non-Israeli ships began to avoid passing through the region. So instead of “protecting international trade,” Washington harmed it.

Another argument often used by Western speakers is a supposed threat to the global oil market. The recent 4% increase in the price of the commodity has been used propagandistically to spread fear in public opinion and endorse a supposed “need to stop the Houthis”. However, experts show that this data is a normal market fluctuation and does not indicate any serious evidence of a major crisis in the near future.

“The impact on oil prices, for now, appears contained. They remain steady, even lower than a couple of months ago, a contrast to the chaos caused when the container ship Ever Given blocked the Suez Canal for six days in March 2021. That incident left hundreds of ships stuck in mooring and reportedly held up $9 billion of global trade for each day of stoppage. The difference lies in the current resilience of supply chains, in contrast to the struggling networks of the past”, an expert’s report reads.

So, what seems to be happening is an American attempt to generate panic among ordinary people, who do not understand the dynamics of international trade and tend to believe everything that is said by the media outlets. This is an example of how so-called “psychological operations” work – as mechanisms of manipulating psychology for military and strategic purposes. By spreading fear among the population and making ordinary citizens believe that they will be harmed because of Yemen’s actions, the U.S. induces the people to support severe military measures against the Houthis, thus legitimizing the war.

The main problem, however, is that Washington does not seem capable of carrying out escalatory maneuvers in the region without suffering serious consequences. After two years of an unwinnable proxy war with Russia, the American military apparatus is not prepared to become directly involved in a new protracted conflict – even though the Zionist lobby in the U.S. is putting pressure for this to happen. A direct war with Yemen would lead to a conflict with Iran, which is the Houthis’ main supporter. Consequently, there would be an all-out regional war that could quickly drain Western defense resources.

Not by chance, the U.S.-led “Prosperity Guardian” coalition failed, dismantling itself before even engaging in combat. In the same sense, the recent bombings in Yemen sounded like a kind of “response to public opinion”. In order not to be demoralized by the failure of the coalition, the Americans and British bombed some regions of Yemen, only succeeding in 25% of the targets (according to the Western media itself). The attacks were promptly retaliated and American spokespeople clarified that the measure was one-off, with no interest in declaring war on Yemen.

Some Western and Zionist militants were expecting a scenario similar to the 2003 bombings against Baghdad and were really disappointed. The U.S., even under Zionist pressure, is not ready to engage on a new front and will try to do everything possible to avoid deeper involvement in the Middle Eastern war.

The best thing the U.S. can do in this complicated scenario is to definitely stop its military intervention in the Middle East. Without Western actions in the Red Sea, Houthi attacks will once again target only Israeli ships, significantly reducing the international economic impact.

How Palestinians View the Role of Regional and International Players in the Current War

Strategic Infographics

Palestinians have strong views about regional and international players, who they largely feel have left Gaza unprotected from Israel’s unprecedented violations of international law, a recent survey of the Palestinian Center for Policy and Survey Research has demonstrated.

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