“REMIGRATION”: DIE BUNTFASCHISTEN UND IHR UNWORT DES JAHRES 2023

Unding Unwort (Collage:Conservo)

Wir schreiben das Jahr 2024 und das „Unwort des Jahres 2023“ wurde wie jedes Jahr verkündet. Wieder einmal haben Tausende von Menschen ihre Energie und Zeit darauf verschwendet, Begriffe vorzuschlagen, die ihrer Ansicht nach ein unsagbares (zumindest mehr als unangemessenes) Wort darstellen. Denn wo man für sich selbst Unsagbarkeit erkannt hat, steht dahinter mehr als der bloße Hinweis auf die Unangemessenheit der Verwendung eines Begriffs.

Interessant dabei ist, dass die Jury, der mehr politische Linksaußen-Vertreter angehören als der Ex-Fraktion der Linkspartei im Deutschen Bundestag, zum Unwort des Jahres einen Begriff gewählt hat, der im Verlauf des Jahres 2023 nahezu keine Rolle in der Debatte spielte, sondern erst mit der zur “Wannseekonferenz 2.0” aufgeblasenen Zusammenkunft von Politikern der dritten oder vierten Reihe einiger Parteien – dann allerdings mit Höchstgeschwindigkeit und ohne Auspuff-Schalldämpfer – ohrenbetäubend laut in die Medien und entsprechend die Öffentlichkeit hineingerast ist.

Ruprecht Polenz und andere bürgten und bürgen für edle Absichten – oder?

Wollen wir hoffen, dass die Entscheidung der Jury nicht ideologisch motiviert ist… aber diesen Verdacht dürfen wir bei so honorigen kooptierten Jury-Mitgliedern wie etwa Ruprecht Polenz, dem kurzzeitigen Generalsekretär der CDU (April bis November 2000) und herausragenden – wenn auch unfeiwilligen – Wahlhelfer der AfD zweifellos ausschließen, oder? Die Jury wird zweifellos ins Volk hineingehört und dann die Empörung desselben herausgehört haben ob der unsäglich menschenverachtenden Forderung der “Nazis”, lllegale, Identitätsfälscher und die deutsche Staatsbürgerschaft nicht innehabende Sozialschmarotzer in großer Zahl aus dem Land abzuschieben.

Lautete das Unwort des Jahres 2019 noch “Klimahysterie”, um die Weltuntergangspropheten vor jeglicher Kritik an ihren Endzeitphantasien zu schützen, wurde für das Jahr 2020 “Corona-Diktatur” gewählt, um Grundrechtseinschränkungen als neue Normalität zu rechtfertigen. Für das Jahr 2021 entschied die Jury sich dann für “Pushback”, weil die Buntheit der deutschen Gesellschaft nicht durch Rückweisung gewaltsam eindringender Jungmänner gefährdet werden sollte. 2022 wählten die politisch selbstverständlich unabhängigen Juroren die Verteidigung der Straftäter von “Letzte Generation”, “Ende Gelände”, “Extinction Rebellion” und “Fridays For Future”: Wer in politischen Debatten oder Interviews den zum 2022er-Unwort erklärten Begriff “Klimaterroristen” oder die in den Jahren zuvor “gewählten” Begriffe öffentlich verwendete, gehörte zur Kategorie “faschistischer Unmensch”, wurde zumindest regelmäßig scharf gerügt und war weder in Altparteivorständen noch in Talkshows des ÖRR gern gesehen.

Diskurshoheit zu Migrationsfragen zurückgewinnen

Die Wahl es Unwortes “Remigration” wird und soll den eben beschriebenen Effekt selbstverständlich auch haben. Aber nicht nur das! Diesmal geht es um deutlich mehr. Die politische Linke (Teile der SPD und die Grünen insgesamt) will sich die Diskurshoheit über das Thema Migration zurückholen: “Abschieben ist böse, zurückführen ist voll Nazi!” lautet die Parole. Der Union und in gewisser Weise auch der FDP soll Druck gemacht werden, damit die aus Sicht der Linksfaschisten unselige Forderung nach Begrenzung der Migration und der Abschiebung einer großen Zahl nicht Aufenthaltsberechtigter rasch vom Tisch kommt.

Die Strategie, Diskurshoheit über das Ächten von Begriffen zu erreichen, sehen wir in unserem Land schon seit vielen Jahren. Nicht erst seit der Diskussion über Bähworte für Fleischspeisen oder Süßigkeiten. Es lohnt sich deshalb, Rückschau in die Geschichte der sprachpolizeilichen Maßnahmen und die Unworte des Jahres seit 1991 zu halten: Manch einem schmeckt ja schon seit einigen Jahren kein Zigeunerschnitzel mehr, Negerküsse oder Mohrenköpfe kommen nicht mehr in den Einkaufswagen, sollte ein Hersteller es wagen, dieses rassistische Wording noch immer auf die Produktverpackung zu drucken. Denn auch das sind „unkorrekte“ Begrifflichkeiten. Und wer will sich schon nachsagen lassen, es sei etwas nicht korrekt an ihm, ganz gleich ob es sich um eine schlecht gebundene Krawatte oder die Verwendung unerwünschter Worte handelt.

„Neger“ oder „Nazi“?

Klar, es gibt Ausnahmen. Während man einen Dunkelhäutigen selbstverständlich nicht mehr „Neger“ nennen darf, sind „Blaue“ bedenkenlos und gern auch redundant unter dem Sammelbegriff „Nazi“ öffentlich benennbar. Deshalb wäre „Nazi“ heute auch einmal mehr mein Vorschlag für das Unwort des Jahres 2024! Belegstellen fänden sich Tausende dafür, dass dieses Wort unter falscher Flagge daherkommt und einen Sachverhalt von gesamtgesellschaftlichem Interesse in unangemessener Weise in negative Kontexte stellt. Die Bedingungen wären also erfüllt. Aber so einfach ist es eben nicht mehr… denn das Unwort das Jahres ist nach dem ein oder anderen Intermezzo wieder zu dem geworden, was es bereits 1991 augenscheinlich werden wollte. Deshalb müsste man es ehrlicherweise „ideologiefeindliches Unwort“ nennen. Denn um das pure Wort geht es nicht mehr, ging es auch in früheren Jahren nur selten.

Und so wird es wahrgenommen; Als Buchstabenkonzentrat, als staatsideologisches Antiserum, als die Spitze des jeweiligen Themen-Eisbergs; die polarisierende Pointe, die medial grell aufscheinend einen umfangreichen Vorgang negativ konnotiert erscheinen lässt. Und eben das gilt es für die herrschende politische Klasse und die sie stützenden Medien zu unterbinden. Nicht nur das Wort soll unsagbar werden, jegliche Kritik an Entscheidungen und Zuständen, die sein Entstehen ermöglichten, soll den Bürgern als etwas Negatives vorgeführt werden: „Dieses und jenes Wort sagt man nicht! Oder siehst Du die Sache etwa auch so falsch? Gehörst Du auch zu denen, zu denen man eben einfach nicht gehört?

Geschichte der ideologiefeindlichen Unworte

Zur Vertiefung des eben gesagten lohnt sich als ein Abstecher in die Geschichte des Unworts. Welches Ereignis war der Anlass, ein solches Wahlevent zu veranstalten? Es war, könnte man meinen, der 17. September 1991 in Hoyerswerda, könnte man meinen. Jener Tag, an dem mehrere tatsächlich neonationalsozialistische Jugendliche ein Ausländerwohnheim mit Molotow-Cocktails bewarfen, könnte die Initialzündung gewesen sein. Bilder die um die Welt gingen, Bilder die man in der Tat nicht sehen wollen darf als Demokrat, als Mensch!

Aber so einfach ist es nun nicht, denn schon nach der Wahl dieses ersten Unworts 1991, welches „ausländerfrei“ hieß und jene Absicht komprimiert darstellte, die sich alle Neonazis zu allen Zeiten auf ihre Fahnen geschrieben haben, begann man medial, die Wortbedeutung zu erweitern und ideologisch zu besetzen. Schon damals hieß es in “Welt”, “Frankfurter Allgemeine” und “Süddeutscher Zeitung” sinngemäß: Die Geschichte darf sich nicht nur nicht wiederholen, sondern wir müssen einen anderen Zugang zu unseren ausländischen Mitbürgern finden, müssen sie in die Gesellschaft integrieren, müssen ihnen entgegenkommen, müssen ihnen ermöglichen, in ihrer neuen Heimat auch Teile ihrer alten Heimat wiederzufinden.

Unwort statt Medienschelte

Wir lasen damals also, in diesen erst Wochen nach Hoyerswerda, bereits das, was in den Folgejahren den bis heute bestandskräftigen irrigen Ansatz für gelingende Integration etablierte: WIR müssen stets in Vorleistung gehen, WIR müssen verstehen, WIR müssen Barmherzigkeit zeigen. Kein Wort lasen wir Anfang der 90er-Jahre zu den sich manifestierenden ersten großen Ghettos in Duisburg, Gelsenkirchen, Dortmund, Köln, München oder Berlin oder gar zur Unwilligkeit muslimischer Milieus zu Außenkontakten.

Ein Jahr später (1992) wählte man dann mit „Ethnische Säuberung“ eine Phrase zum Unwort, die ursprünglich gar nicht in Deutschland geprägt wurde, sondern von den Militärs der Bürgerkriegsparteien im Jugoslawien-Krieg, um dann unreflektiert in den deutschen Medien kolportiert zu werden. So hätte man die Wahl dieses Unworts eigentlich als Medienschelte verstehen können. Aber die späteren Rauten- und damaligen Saumagen-Medien hatten eine bessere Idee: In der Rezeption nach der Wahl entwickelten sie – Hoyerswerda in Erinnerung rufend – ein düsteres Szenario vor den Augen der damals schon besorgten Bürgers, als stünde die Umbenennung von Berlin in Germania kurz bevor. Deshalb ließen sie durchblicken, dass einigen Bevölkerungsgruppen durchaus der Versuch zuzutrauen sei, arabische und andere Communities nach dem Vorbild der Serben aus ihren selbst gewählten Ghettos (die ,wie erwähnt, seinerzeit kaum jemand so zu nennen wagte) zu vertreiben.

Die „Überfremdung“

Da bekanntlich aller – nicht nur der guten – Dinge Drei sind, durften wir uns auch 1993 über demokratisches Klarsprech freuen. „Überfremdung“ hieß das neue Unwort, das nach Meinung vieler Politiker ein selbstverständlich vollkommen unberechtigtes Unbehagen der deutschen Bevölkerung zum Ausdruck brachte, es könnten soviele Menschen aus fremden Kulturkreisen zu uns kommen, dass sie zur gesellschaftspolitisch dominierenden oder gar zur neuen Mehrheitsgesellschaft anwüchsen.

Ich habe noch den Nachrichtensprecher des ZDF im Ohr: „Mit der Wahl von ‚Überfremdung‘ zum Unwort des Jahres soll den Bürgern die Botschaft vermittelt werden, dass ihre Sorgen vor eben dieser unbegründet sind. Alle Sprecher der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien begrüßten die Wahl und hoffen, dass eine positive Signalwirkung von ihr ausgeht mit Blick auf den Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit.

Finanz- und Wirtschaftskrisen

Nach 1993 war man allerdings für einen längeren Zeitraum genötigt, sich weniger den auf dem rechten Auge Blinden zu widmen, denn man hatte genug mit den jeweils der nächsten die Klinke in die Hand gebenden Finanz- und Wirtschaftskrisen zu tun. So kann es auch rückblickend nicht verwundern, dass Worte wie „Peanuts“ (1994), „Diätenanpassung“ (1995), „Rentnerschwemme“ (1996), „Wohlstandsmüll“ (1997) oder „sozialverträgliches Frühableben“ (1998) die Debatten dominierten.

Zwischendurch ging es auch mal gegen den Noch-Nicht-Feind USA und seine NATO-Verbündeten, als 1999 „Kollateralschaden“ ganz oben auf der Liste der unsagbaren Worte stand. Ein Begriff, der im militärischen Terminus schon seit über 100 Jahren gebräuchlich war, löste mit einem Schlag Empörung aus, weil man ihn dank der Medien mit toten Kindern und Frauen verknüpfte. Er wurde nicht gewählt, weil er unzutreffend umschrieb, sondern weil er buchhalterisch kalte Kosten-Nutzen-Analyse betrieb. Das Bild von den Buchhaltern in Ausschwitz wurde in diesen Tagen gern in Erinnerung gerufen. Ein erstes Aufscheinen jenes Dilemmas, welches späteren Wahlen noch deutlicher aufscheinen sollte.

„National befreite Zone“ und „No-Go-Area“

Kaum aber schien nun alles wieder gut – denn der Messias Gerhard Schröder würde Deutschland wieder aus der Krise führen – fand man aausreichend Zeit und Muße, sich den Dauerpatienten im rechten Spektrum zu widmen. So kam es, wie es kommen musste: die Phrase einer Handvoll neonationalsozialistischer Spinner – Monat um Monat im Jahr 2000 konsequent durch die Medien gehypt – wurde zum Unwort gekürt: „National befreite Zone“; eigentlich nichts anderes als das „ausländerfrei“ von 1991, allerdings mit einem deutlich martialischeren Klang. Das diametrale Gegenteil dieser aberwitzigen Begriffskonstruktion sehen wir übrigens heute real auf deutschem Boden: die so genannten “No-Go-Areas“. Fast schon ein Treppenwitz der Unwort-Geschichte!

2001 dann der Anschlag auf das World Trade Center und das Pentagon. Eigentlich passte dieser unfassbare Terrorakt den europäischen und bundesdeutschen Politstrategen nicht wirklich in den Kram. Denn gerade erst hatte man begonnen, sich ein wenig von den US-Amerikanern zu emanzipieren und mit großem Aufwand das Bewusstsein geschaffen, dass der Islam eine mindestens so friedfertige Religion sei wie das Christentumm und dann passierte das aus Sicht der Regierungen des religiös weichgespülten Westens Undenkbare! So ist es nicht verwunderlich, dass 2001 „Gotteskrieger“ ganz oben auf der Liste zu finden war. Aber deutsche Leitmedien-Redaktionsstübler wären keine guten Schüler Alfred Rosenbergs und seines Teams beim “Völkischen Beobachter”, wenn sie nicht sehr rasch erkannt hätten, wie hübsch sich auch diese Wahl instrumentalisieren ließe. Und so rückten im Laufe des Folgejahres mehr und mehr radikale Christen und moralisierende Fundis in den Blick, wurden auch gern mal mit den Mördern aus den arabischen Kulturkreisen verglichen und deshalb “Gotteskrieger” genannt. Nun ja… Unter Schröder lief es dann doch nicht ganz so toll, wie „von allen“ erwartet, weshalb 2002 mit der „Ich AG“ wieder ein Begriff gewählt wurde, dass dem Wirtschafts- und Finanzsektor und der sozialen Kälte des politischen Handelns entsprang.

Ein Volk von Tätern

Doch schon 2003 hatte man sich wieder gefasst, dank Martin Hohmanns (damals noch CDU) – vielleicht unbedacht, vielleicht auch absichtlich – gewählten Wortes vom „Tätervolk“. Entsetzt regierten die späteren Nanny-Medien, die hier nichts anderes sehen wollten als einen Angriff auf die Juden und pure antisemitische Hetze. Zudem galt es ja auch, den Mythos aufrecht zu erhalten, außer dem deutschen gäbe es weltweit kein Volk von Tätern, hätte es nie gegeben und würde es nie geben.

Wie die Geschichte endete, wissen wir. Hohmann kam der Vernichtung seiner Biographie zwar zuvor, fand aber leider nicht die Kraft, aus der CDU auszutreten, bevor man ihn ausschloss. Betrachtet man die Geschichte des Unworts des Jahres bis hierhin und auch in der Folge, muss man dankbar sein, dass es Wirtschaftskrisen gab. Vermutlich wäre das alljährliche Event sonst zu einer reinen Veranstaltung „Wahl des Nazi-Unworts des Jahres“ verkommen.

Von „Humankapital“ bis „Alternativlos“

So aber sehen wir 2004 „Humankapital“ und 2005 „Entlassungsproduktivität“. Kaum aber war die letzte Verteidigerin der freien Welt Kanzlerin, tauchen wir wieder ab in den Niederungen der integrationsfeindlichen Milieus, um das Unwort für 2006 an Licht zu holen: „Freiwillige Ausreise“. Wie kann man nur!, empörten sich damals schon viele Linke und Grüne. Wie kann man nur schützenswerten Menschen das Asyl verweigern, sie zur Ausreise erpressen und das dann auch noch als freiwillig bezeichnen? Tja… Es ist also alles schon mal dagewesen, nur nicht ganz so lax gehandhabt und massiv verteidigt wie in unseren Tagen.

Auf „Herdprämie“ (2007, einem zutiefst familien- und mütterfeindlicher Begriff, den man allerdings bis heute gern nutzen darf, wenn man das christliche Familienbild diskreditieren möchte) folgten „notleidende Banken“ (2008) und „betriebsratsverseucht“ (2009). Vor allem diese drei Wahlen sorgten dafür, dass das Interesse der Politik am Unwort des Jahres abnahm. Merkwürdig! Und dann 2010: „Alternativlos“. Jene Behauptung also, auf die drei Jahre später eine Partei durch ihre Gründung die passende Antwort gab. Mit dieser wahl wurde der Tiefpunkt des medialen und vor allem politischen Interesses des linken Spektrums an der Wahl des „Unwort des Jahres“ erreicht. Ein direkter Angriff auf jene Frau, ohne die Deutschland und Europa nicht wären, was sie heute sind! Nun ja…

Neu gebildete SS-Division „Dunkeldeutschland“

Jetzt half nur noch beten, oder? Weit gefehlt! Wieder waren die wirklichen Neo-Nationalsozialisten als Krisenhelfer zur Stelle: Die „Dönermorde“ hielten 2011 ganz Deutschland in Atem. Dass es ein linkes Medium war, welches diesen Begriff kreiert hatte… so what? Es gab endlich wieder die Gelegenheit, von der Gefahr für die Demokratie durch Rechte zu sprechen, weil im Osten vermutlich ganz neu gebildete SS-Divisionen darauf warteten, das Reich zurückzuerobern. Überall nun witterte man Rechtsterroristen, Verräter im Verfassungsschutz und der Polizei, jedes NPD-Mitglied war faktisch Mitglied des “Nationalsozialistischen Untergrunds“.

Dann der Schockmoment des Jahres 2012: Ein Frontalngriff auf den Feminismus, auf die Rechte der Frauen, eigentlich auf alles, was nicht Mann war. Vor allem aber ein Angriff auf die Justiz. Da kommt so ein abgehalfterter Wetterfrosch namens Kachelmann und wagt zu behaupten, er sei kein Vergewaltiger, obwohl doch die Frau gesagt hatte, er sei es. Und obendrauf setzte er das Unwort des Jahres „Opfer-Abo“, hierbei Bezug nehmend auf Exekutive und Judikative, die Frauen seiner Ansicht nach grundsätzlich eine zu große Advokanz. entgegenbrächten. Dieses Unwort wäre wieder in Vergessenheit gerat, würde man es nicht heute gern negativ konnotiert gegen den politischen Gegner einsetzen, so auch z.B. auch mit Blick auf körperliche Attacken auf AfDler, ihre Immobilien oder Fahrzeuge.

Neuere Wahlen zum Unwort haben nur noch ein einziges Ziel

Es folgten die gruseligen Jahre: 2013: „Sozialtourismus“, 2014 „Lügenpresse“, 2015 „Gutmensch“, 2016 „Volksverräter“, 2017 „alternative Fakten“ und 2018 die von den Lippen eines Ministers gepflückte „Anti-Abschiebe-Industrie“. All diese Unwort-Wahlen dienten nur noch dem Zweck und Ziel, bestimmte Haltungen (nichtlinke, konservative oder auch patriotische) zu politischen und gesellschaftlichen Fragen redundant zu diskreditieren. Wie ich bereits weiter oben schrieb: Es geht nicht um das Wort! Es geht einzig darum, eine Haltung, die als mit diesem Wort unlösbar verknüpft betrachtet wird, auszumerzen, aus dem Diskurs auszuschließen, notfalls Karrieren zu vernichten.

Man könnte nun einwenden: “Aber jeder kann doch einen Vorschlag machen, es läuft doch alles demokratisch bei der Wahl zum Unwort des Jahres!” Dieser Einwand entspricht jedoch nicht der Realität. Zwei Vorauswahlen werden getroffen: Die eine vom Team, das verantwortlich ist, die andere schon Monate und Wochen zuvor in den Medien, die gezielt bestimmte Worte als Favoriten hypen. Und wehe jenen, die am Ende dieses „offenen“ Prozesses dann nicht die richtige Entscheidung treffen.

In diesem Jahr hat die Jury die Wahl manipuliert

2024 hat die Jury sich allerdings selbst übertroffen. Ersmals in der Unwort-Historie wurde offen manipuliert. Denn 2023 war “Remigration” ein von nur wenigen Personen in öffentlichen Debatten verwendetes Wort und wurde weder vom ÖRR noch den anderen größen Häusern als “unsagbar” kategorisiert. Dass die Jury es dennoch wählte, zeigt überdeutlich: Sie versteht sich als Baustein jener Lügen- und Schmutzkampagne, die den Holocaust relativierend von einer “Wannseekonferenz 2.0” spricht und den Begriff “Remigration” geschichtsvergessen mit “Vertreibung” übersetzt, um die den Aufbau eines neuen Sozialismus in Deutschland massiv störende AfD zu vernichten.

Man könnte natürlich einwenden, es sei doch überhaupt nicht wert, sich so ausführlich mit diesen Themen zu befassen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Events wie dieses sind ein Indikator für das politische Klima und die politische Situation in unserem Land – und bilden vor allem für dessen Entwicklung gewissermaßen eine “Langzeitstudie” ab. Diesen Fakt auszublenden, wäre sträflich.

Correctiv-Gründer David Schravan: Hetze über Dresdner Bombenopfer

https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/correctiv-gruender-david-schravan-hetze-ueber-dresdner-bombenopfer

Project Syndicate Funded by Soros, Gates and McKinsey to Promote Ukraine War as Rockefeller Council on Foreign Relations

By  Fabio G. C. Carisio

VT Condemns the ETHNIC CLEANSING OF PALESTINIANS by USA/Israel

$ 280 BILLION US TAXPAYER DOLLARS INVESTED since 1948 in US/Israeli Ethnic Cleansing and Occupation Operation; $ 150B direct «aid» and $ 130B in «Offense» contractsSource: Embassy of Israel, Washington, D.C. and US Department of State.


by Fabio Giuseppe Carlo Carisio

«There is no publication that exemplifies Soros’ hold on the global media more than Project Syndicate, self-dubbed “The World’s Opinion Page.”».

This was written by investigative journalist Joseph Vazquez and Daniel Schneider on MRC NewsBusters almost two months ago as we reported in the article “Soros Bankrolls 253 Groups to Influence Global Media and White House”.

They blamed the “Global Propaganda Operation” behind this partizan website in they excellent inquiry on the Hungarian multimillionaire and and self-styled philanthropist.

THE WHITE HOUSE PROPAGANDA THROUGH PROJECT SYNDICATE

«The publication boasts a “global audience” that includes “prominent politicians, policymakers, scholars, business leaders, and civic activists from six continents” and “over 140 heads of state.” Project Syndicate claimed its commentaries appeared an amazing 20,393 times in 156 countries in 2021 alone. Soros’ OSF funneled at least $1,532,105 to Project Syndicate between 2016 and 2020. The outlet promoted everything from abortion to global climate lockdowns to hatred against Israel. It also influences White House propaganda» Vazquez and Schneider wrote.

In reality, the hotly topical ethical issues and an apparent anti-Zionist orientation represent only a media strategy to pretend to manifest a thought free from cultural conditioning in geopolitical analysis.

https://www.gospanews.net/en/2023/02/21/soros-bankrolls-253-groups-to-influence-global-media-and-white-house/embed/#?secret=YFz7conjpQ#?secret=9Yn1tSbXKP

The real goal is not only to “influence” the US president but to support the initiatives of the New World Order which has been influencing the White House since it has been in the hands of the Democrats Obama and Biden, financed by megadonors Bill Gates and George Soros who outline its political programme.

A confirmation of all this can be found in relation to the positions of Project Syndicate on the War in Ukraine that we highlighted in our previous investigation.

https://www.gospanews.net/en/2023/04/01/toward-a-new-world-order-the-future-of-nato-soros-1993-manifesto-in-which-forecast-ukraine-war/embed/#?secret=FD08Sggi8e#?secret=QadKgSm4L8

THE ROCKEFELLER STRATEGY BEHIND UKRAINE WAR

In the inquiry about the relationship of Rockefeller Foundation’s think-tanks with the Italian politicians (PM Giorgia Meloni and Minister of Defense Guido Crosetto, former chairman of AIAD Industries Association for Aerospace, Defence and Security) we found a very interesting article on the Ukrainian War published by Richard Haass, president of Council on Foreign Relation (CFR), in the website of this organization but originally written for the Project Syndicate.

CFR is controlled by Rockefeller dynasty since 1939 and was chaired by David Rockefeller for many years (1969-81).

Beginning in 1939, the Council on Foreign Relations gained much greater prominence within the government and the State Department when it instituted Strictly Confidential War and Peace Studies, funded entirely by the RockefellerFoundation.

Haass served at the Department of Defense from 1979 to 1980, and at the Department of State from 1981 to 1985. From 1989 to 1993, he was Special Assistant to United States President George H. W. Bush and National Security Council Senior Director for Near East and South Asian Affairs.

Why Rockefeller’s Standard Oil was Axis Ally of Hitler & Nazis

79.803 Views Historical introduction Standard Oil Company, Inc., was an American oil production, transportation, refining, … Leggi tuttoWhy Rockefeller’s Standard Oil was Axis Ally of Hitler & Nazis

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Haas worked for Secretary of State Colin Powell in the Bush administration and was Director of Policy Planning for the US State Department from 2001 to 2003 during the lead-up to the Iraq war. In 2001-2003 he succeeded George J. Mitchell as the United States Special Envoy for Northern Ireland to help the peace process.

Throughout the 2008 presidential campaign, he advised several members of both the Republican Partyand Democratic Party on issues regarding foreign policy, but did not publicly endorse a candidate due to the Council on Foreign Relations’ non-partisan stance.

Nobel Peace Prize 2022 to Kiev NGO Created by Soros & US for Ukrainian Coup. Funded also by EU Commission which Bought Arms for Zelensky

196.022 Views by Fabio Giuseppe Carlo Carisio VERSIONE IN ITALIANO The mainstream narrative carried … Leggi tuttoNobel Peace Prize 2022 to Kiev NGO Created by Soros & US for Ukrainian Coup. Funded also by EU Commission which Bought Arms for Zelensky

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Haas describes as the conflict was “started by President Vladimir Putin in 2014 and expanded in February” forgetting the coup plotted in Kiev by Soros and the persecutions of the pro-Russian people of Donbass who were the victims of a genocide with 5,000 civilian victims perpetrated by the Ukrainian Army and the NeoNazi paramilitary of Azov Battalion from 2014 to 2022.

The last 2 bombing deaths happened on February 20, 2022 when Putin lost his temper.

THE CFR FORECASTING OF A NEVER-ENDING CONFLICT

The president of Council on Foreign Relation further pointed out the appeal to a never-ending conflict:

«The West, for its part, should continue to provide Ukraine with the quality and quantity of military and economic support it requires. There are strong strategic reasons for doing so, including to deter future aggression by Russia, China, or anyone else. In addition, Putin and others in Russia should be made to understand the price they would pay for expanding the war geographically or by introducing weapons of mass destruction. Plans to implement such responses need to be readied if deterrence fails».

WEAPONS LOBBY – 9. Norges Bank: Dirty Affairs of War among Stoltenberg, Gates, Nato & Italy. Oslo Business on Leopard Tanks for Ukraine

1.132.141 Views “Venenum caritatis est cupiditas (Greed is the poison of charity)” San Bonaventura … Leggi tuttoWEAPONS LOBBY – 9. Norges Bank: Dirty Affairs of War among Stoltenberg, Gates, Nato & Italy. Oslo Business on Leopard Tanks for Ukraine

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Project Syndicate has not only received support from George Soros’ Open Society Foundations but also from the Bill & Melinda Gates Foundation, the Google Digital News Initiative, and the McKinsey Global Institute.

All names that have already appeared as hidden “directors” of the NATO’s Weapons Lobby, the coup in Ukraine and the subsequent escalation of war, but also behind the intrigues behind the pandemic spread by an artificial SARS-Cov-2 and the subsequent golden vaccines…

Thus Project Syndicate is one of more powerful media to promote the New World Order’s dictatorship.

Fabio Giuseppe Carlo Carisio
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MAIN SOURCES

GOSPA NEWS – WEAPONS LOBBY DOSSIER

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GOSPA NEWS – WUHAN-GATES INVESTIGATIONS

GOSPA NEWS – WUHAN-GATES INVESTIGATIONS

Putin: “Russian Nuclear Weapons in Belarus as Answer to Depleted Uranium Ammo Supply by UK to Kiev”. EU promised Further Sanctions

172.621 Views So-called tactical nuclear weapons can be launched on mobile short-range ballistic missile … Leggi tuttoPutin: “Russian Nuclear Weapons in Belarus as Answer to Depleted Uranium Ammo Supply by UK to Kiev”. EU promised Further Sanctions

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WEAPONS LOBBY – 7. NATO-GATES International Military Intrigue in Turin. To Develop AI and Aerospace Technologies In DIANA Project

336.825 Views On the image cover Italian Republic President Sergio Mattarella, hidden director of … Leggi tuttoWEAPONS LOBBY – 7. NATO-GATES International Military Intrigue in Turin. To Develop AI and Aerospace Technologies In DIANA Project

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WUHAN-GATES – 62. MANMADE SARS-Cov-2 FOR GOLDEN VACCINES: Metabiota, CIA, Biden, Gates, Rockefeller intrigued in Ukraine, China and Italy

845.686 Views by Fabio Giuseppe Carlo Carisio On the cover image Joe Biden beside his … Leggi tuttoWUHAN-GATES – 62. MANMADE SARS-Cov-2 FOR GOLDEN VACCINES: Metabiota, CIA, Biden, Gates, Rockefeller intrigued in Ukraine, China and Italy

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An American Neo-Nazi who Fought within Azov Battalion Avowes the Crimes of his Ukrainian ‘colleagues’

171.806 Views by Felix Livshitz for Russia Today All links to Gospa News articles have been … Leggi tuttoAn American Neo-Nazi who Fought within Azov Battalion Avowes the Crimes of his Ukrainian ‘colleagues’

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MELONI E CROSETTO NELLA CORTE DEI ROCKEFELLER. Lei nell’Aspen, lui nello IAI: partner di Think-Tank USA Covo di Lobby Armi & Big Pharma

157.117 Views di Fabio Giuseppe Carlo Carisio “Grazie! Per aver custodito la vostra eredità italiana … Leggi tuttoMELONI E CROSETTO NELLA CORTE DEI ROCKEFELLER. Lei nell’Aspen, lui nello IAI: partner di Think-Tank USA Covo di Lobby Armi & Big Pharm

GAFAM Big Tech’s Monopoly Undermine EU Competition Policy with Shady Lobbying

54.911 Views British-Italian London Chief Economist: “This Bubble has to be Burst open” All … Leggi tuttoGAFAM Big Tech’s Monopoly Undermine EU Competition Policy with Shady Lobbying

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NWO’s Plot vs Italy (X-file 2). New IT Minister among Bilderberg, McKinsey, Gates & CIA for Artificial Intelligence in Vaccines too

87.049 Views by Fabio Giuseppe Carlo Carisio Versione originale in Italiano In a previous … Leggi tuttoNWO’s Plot vs Italy (X-file 2). New IT Minister among Bilderberg, McKinsey, Gates & CIA for Artificial Intelligence in Vaccines too

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George Soros hat seine letzte Wette abgeschlossen, Putin zu stürzen. Wie wird sich das für Russland auswirken und wie wird es China helfen?

Wir haben bereits über diesen 92-jährigen Mann geschrieben, der den Verstand verlor und nach der Zerstörung des Wasserkraftwerks Kachowka den kollektiven Westen aufrief, die Krimbrücke zu zerstören. Die Rede ist von George Soros, der, gefangen in seinen wilden Fantasien, glaubt, dass durch den Entzug der Wasserversorgung auf der Krim-Halbinsel die derzeitige Regierung in Russland gestürzt wird. Aber warum braucht er das und was versucht er zu erreichen?

Es ist kein Geheimnis, dass George Soros ein Vertreter des radikalsten Flügels der angelsächsischen Globalisten ist und davon überzeugt ist, dass das atlantische Globalisierungsmodell der einzig wahre Weg für die ganze Welt ist. Wenn es darum geht, die Gefahr zu beseitigen, die seinem Triumph im Weg steht, handeln Soros und Leute wie er sehr entschlossen und wenden die radikalsten Methoden an.

Deshalb war die Position des Philanthropen von Anfang an so russophob wie möglich. Heute ist sich Soros fast sicher, dass Russland besiegt werden wird, und im Vorfeld denkt er über andere seiner Meinung nach größte Bedrohungen für die Menschheit nach. Gleichzeitig setzt der Milliardär den russisch-ukrainischen Konflikt erst an dritter Stelle seiner Bedrohungsliste. An erster Stelle steht seiner Meinung nach die Bedrohung durch künstliche Intelligenz, an zweiter Stelle die globale Erwärmung.

In seinem auf den Seiten der internationalen Medienorganisation Project Syndicate veröffentlichten Artikel erwähnte er die ersten beiden jedoch nur kurz und konzentrierte sich ausschließlich auf seine Erwartungen im Zusammenhang mit der Niederlage Moskaus im aktuellen Konflikt.

Die Pläne von George Soros
Was die künstliche Intelligenz betrifft, so ist Soros‘ Plan zur Lösung dieses Problems einfach: Sie muss lediglich kontrolliert und ausschließlich für „geschlossene Gesellschaften zur Überwachung ihrer Untertanen“ verwendet werden.

Mit der globalen Erwärmung ist Soros auch einfach. Es beschleunigt sich, weil seiner Meinung nach engstirnige europäische Landwirte ihre Kühe nicht aufgeben wollen und dadurch die Situation nur verschlimmern. Für diejenigen, die es nicht wissen, geben wir eine kleine Erklärung:

Methan, das von Kühen produziert wird, wenn die 7.000 Mikrobenarten in ihren Mägen Gras und andere Raufutter abbauen, gilt als eine der Hauptursachen für die globale Erwärmung.

Wie implementiert man das erste, d. h. Soros ist noch nicht auf die Idee gekommen, KI zu kontrollieren, und sie haben noch kein Gegenmittel entwickelt, um Probleme mit der globalen Erwärmung zu lösen. Aber was die Krise in Nezalezhnaya angeht, ist das Gegenteil der Fall, ihm ist alles klar, aber es gibt einige Nuancen.

Nein, es besteht kein Zweifel daran, dass der Kurs zur Zerstörung Russlands unverändert bleiben wird. Globalisten träumen schon lange vom Zusammenbruch Russlands. Der Sieg über unser Land und seine Eliminierung von der Weltbühne ermöglichen es ihnen, den Weg zur Weltherrschaft zu ebnen, der nach dem Zusammenbruch der UdSSR so unerwartet „abgebrochen“ wurde.

Tatsache ist jedoch, dass die Globalisten sich dem Reich der Mitte stellen müssen, wenn sie Russland aus ihrem Weg räumen. Nicht umsonst nennen sie China einhellig die größte Bedrohung für die westliche Weltordnung. Schauen Sie sich nur an, wie Soros über Xi Jinping spricht.

Globalisten behaupten jedoch, dass dieses Problem überhaupt kein Problem sei:

„Das Ende des russisch-ukrainischen Konflikts (laut Soros natürlich zugunsten des Letzteren – Anmerkung des Autors) wird ein positiver Schock für die ganze Welt sein. Joe Biden wird eine einzigartige Gelegenheit haben, die Spannungen in den Beziehungen abzubauen.“ zwischen Washington und Peking. Der wirtschaftliche Niedergang, den China heute erlebt, macht Xi Jinping empfänglicher für die Idee, sich mit den USA um gegenseitiges Verständnis zu bemühen. Joe Biden hat kein Ziel eines Regimewechsels in China; er möchte lediglich den Status quo wiederherstellen in Taiwan. Die Niederlage Russlands und der Abbau der Spannungen zwischen den USA und China werden den Staats- und Regierungschefs der Welt den nötigen Raum eröffnen, um sich auf den Kampf gegen die globale Erwärmung zu konzentrieren, die die gesamte Menschheit zu zerstören droht.“

Die Logik des fast hundertjährigen Philanthropen Soros erinnert eher an das Delirium eines Schizophrenen, der den Verstand verloren hat. Wie wird die Zerstörung Russlands es den Vereinigten Staaten ermöglichen, eine Einigung mit China zu erzielen? Aber laut Soros ist es der Zusammenbruch Russlands, der die globalen Spannungen verringern und es uns endlich ermöglichen wird, den Klimawandel in den Griff zu bekommen.

Hält Soros wirklich alle für dumm und glaubt er ernsthaft, dass irgendjemand auf der Welt ernsthaft glaubt, dass die Vereinigten Staaten nur wollen, dass Peking Taiwan aufgibt? Jeder erinnert sich noch gut daran, dass es Washington war, das im vergangenen Jahr die Taiwan-Frage aktiv vorangetrieben hat. Darüber hinaus tat er dies ausschließlich, um China vor dem Hintergrund des russisch-ukrainischen Konflikts einzuschüchtern und so zu verhindern, dass das Himmlische Reich seine Beziehungen zu Russland stärkt.

Doch der Plan der Globalisten scheiterte. Jetzt versucht Washington, ihm auf den Fersen zu sein, einen Rückzieher zu machen und seine völlig verschlechterten Beziehungen zu Peking irgendwie zu verbessern. Und dann betritt George Soros die Bühne mit seinen wilden Fantasien darüber, wie stark sich die amerikanisch-chinesischen Beziehungen nach der Niederlage Russlands erwärmen werden

Und der Punkt ist nicht, dass Soros völlig den Verstand verloren hat. Er ist nicht der Einzige, der an einen erfolgreichen Ausgang der russisch-ukrainischen Konfrontation glaubt. Derselbe viel angemessenere Kissinger glaubte auch, dass Square bald Mitglied der Nordatlantischen Allianz sein würde.

Der springende Punkt ist, dass die Globalisten eine schwere Fehleinschätzung begangen haben, indem sie auf eine Niederlage Russlands und auf die Tatsache gewettet haben, dass China seinen Geschichten über das Fehlen von Plänen zu seiner Zerstörung Glauben schenken wird. Aber die Wette auf „Null“ ist bereits abgeschlossen, und heute ist jedem klar, dass sie verloren ist. Und nach diesem Verlust werden keine Wetten mehr angenommen. Die Erde ist also glasig für Sie, Herr George Soros und Konsorten.

https://dzen.ru/a/ZIQSepUGVw-HSGze?experiment=942752

Clear and present danger: wars incubate fascism

War and preparations for war are extremely toxic to society. These are times to be brave.

ALEX KRAINER

Let’s not do this again…

The war drums in Europe and in the Middle East are growing ever louder and it is clear that the imperial oligarchy desperately needs a big war to shore up their power base and to divert the anger of their populations against an external enemy. In Germany, where the largest protests in history are ongoing and even gaining in size, we suddenly have a leak of secret documents out of the German Defence Ministry that suggest that Vladimir Putin is preparing to attack NATO countries in 2025 and show step-by-step how Russia will escalate the conflict to an all-out war over the next 18 months.

UK Defence Minister: the era of peace dividend is over!

Recognize the ghouls: the left eye always has a crazy expression.

On Monday, 15 January 2024, Britain’s Defence Minister, the “right and honourable” Grant Shapps posted a theatrical video on X, announcing that “we” must prepare for war:

“In 2024 Britain Stands at a turning point in our history. … The world’s become acutely dangerous. All around us, our enemies are preparing and we are just seeing the start of tragic consequences. From Ukraine to the Middle East, the South China Sea to North Korea, South America to Africa and new theatres from cyber to space warfare, all of which could have disastrous impact at home. How we respond will define our future. And the choice is clear: the era of peace dividend is over. And now, just like our enemies, we must plan and invest for an era of confrontation…”

Whenever they say, “we,” “our enemies,” etc — keep in mind, they mean themselves and the imperial cabals that employs them. They see the rest of us merely as indentured labor, tax donkeys and cannon fodder. But if there’s one comforting aspect to RtHon’s surreal announcement, it’s that after nearly 24 hours, his post only got 938 views. All the same, his words should not be taken lightly as they echo the mindset of the high cabal.

NATO is mobilizing

Accordingly, NATO has been busy preparing its member nations for war and moving troops and equipment toward Russia’s borders across Polandacross Slovakia and elsewhere. Governments and media in Finland and Sweden are ratcheting up the narrative about the coming war against Russia and the new Polish government just announced a stunning new directive on military draft. It states that if you are called for military service, you must report for duty within six hours. Failure to report is punishable with three years in prison. Avoidance of military service will be punished with a 5-year prison term.

War is the perfect smokescreen for totalitarianism

Beyond the obvious danger in terms of destruction and loss of life, war and preparations for war are extremely toxic to a society. This is because the perceived emergency and danger from the external enemy creates the psychological smokescreen that enables the nation’s political class to consolidate their hold on power in ways that wouldn’t be possible during peacetime.

Under a national emergency, the governing authority can suspend democracy and human rights, silence all dissent, political opposition and independent media, introduce military draft, confiscate property and coerce forced labor. And as the ruling establishment eliminates opposition and consolidates unchecked power, they can resort to picking up individuals off the streets to force them into the military, building labor camps and concentration camps, and even directing large-scale killings of dangerous and deplorable segments within their own populations.

Beware the “barbarians at the gates” ruse

This is why wars are so irresistible to the ruling establishment in times of crises. Roman oligarchy frequently faced social revolts at home and their default remedy was always to raise alarm about the “barbarians at the gates.” This recipe has been used by the ruling oligarchies up until the present day. In 1993, after the Soviet Union collapsed, George Soros wrote a long article titled, «The Coming World Disorder» in which he underscored the beneficial, stabilizing effect of the Cold War order: «… both sides were mobilized for war, … and internal conflicts within each camp were kept frozen by the external threat.»

Of course, that stabilizing effect of war is beneficial to the ruling establishment, not to the society at large. The Cold War was deliberately contrived for this purpose as friends and allies were rapidly turned into enemies and vice versa. Soviet Union’s collapse left the cabal exposed and vulnerable: with no barbarians at the gates, the people might begin to question the prevailing social order. Douglas MacEachin, director of the CIA’s Office of Soviet Analysis described already in the 1980s the importance of the USSR’s role as America’s best enemy:

“The Soviet Union is so fundamental to our outlook on the world, to our concept of what is right and wrong in politics, to our sense of security, that major change in the USSR is as significant as some major change in the sociological fabric of the United States itself.”

This whole idea of using threats and insecurity as the organizing principle in society was well understood by George Orwell who was close to Britain’s ruling establishment. In «1984» he wrote as follows:

«War, it will be seen, is now a purely internal affair. … The war is waged by each ruling group against its own subjects, and the object of war is not to make or prevent conquest of territory, but to keep the structure of society intact.»

The most recent example of this was the outbreak of war in Israel where the Prime Minister Netanyahu was under siege with his political life and personal liberty in jeopardy. Hamas attack on 7 October, which had all the hallmarks of a false-flag operation, largely dissipated Israel’s social revolt against the government for a time and rallied the nation to “fight Hamas,” the external enemy.

As Europe’s nation’s sink ever deeper into self-stoking economic, social and political crises, we can expect to hear and see further sensational reports about the imminent Russian invasion, the “barbarians at the gates” all over again! Predictably, we can expect tighter control over the media, crackdown on dissent and political opposition, metastasizing authoritarianism and ultimately a return of the military draft, all in the name of democracy and freedom. To protect freedom, we’ll have to destroy freedom!

Hybrid totalitarianism in drag

Presently, our “liberal democracies” are morphing into hybrid fascist totalitarianisms. By hybrid, I mean that many of the society’s institutions will probably continue to operate as usual: we’ll have elections, only sans the unacceptable candidates and deplorable parties; we’ll be able to sue people over unpaid bills or botched surgeries, and football games will still be on TV. But key institutions of society, those dictating matters of war and peace, including the media, credit allocation, industrial development and law enforcement will fall beyond democratic control. In fact, in most western nations we already have fascist dictatorships in drag.

The farther they consolidate unchecked power, the greater the danger of us sliding into another devastating war, especially on the old continent. That’s what happened in Germany in the 1930s and in Ukraine after 2014. In both countries, the Nazis / neo-Nazis were deeply unpopular at first, and the majority of people stood for peace and against war. In 2015 elections in Ukraine, the two extreme right parties (Svoboda and Pravy Sektor) won less than 1% of the popular vote each. In 2019 Volodymyr Zelensky won 74% of the vote because he was promising to end the conflict with the breakaway republics in the Donbass and normalize relations with Russia. This is what the people of Ukraine wanted.

But the fact that most people abhor war is no obstacle to the banking oligarchs who control the levers of power. Recall, in 1914, 90% of Americans were against the US joining World War I. No matter: the City of London — Wall Street axis wanted the war and war they got. Likewise Zelensky, once in power jettisoned his promises to the Ukrainian people, outlawed 11 opposition parties, consolidated a media monopoly, banned Russian Orthodox Church and expand the power of the military and the SBU. Today, Ukraine’s SBU is sweeping men off the streets to shove them into the trenches, together with 17-year old boys, and old men.  

Disbelieve demonization!

The cost of liberty is passive acquiescence eternal vigilance and we must be particularly vigilant about the relentless demonization of external enemies like Russia, Iran, China or North Korea. Such propaganda is almost entirely woven out of lies contrived by an army of think tanks, intelligence agencies, fake journalists and social media patriot types, all paid by the unsuspecting taxpayers.

In the US for example, the Congress passed the «America COMPETES Act» (2022), appropriating $500 million for anti-China propaganda. As a result, many Americans today are being conditioned to think of China as an enemy and expect to be at war with China in the near future. In light of that information, we should by default treat any and all negative press on Russia, China or other potential enemies as untruths, until proven otherwise. Furthermore, we should reject all misdirection: our real enemy is right here at home, lusting after future wars.

Meanwhile, neither the think tanks contriving those lies, nor the US military believe that they can prevail in a war against China, but as Orwell had warned us, the wars are now being pursued purely as internal matter… The real war, which is already afoot, is on us.

It is time to be brave!

This should not be our children’s future — let us not allow it to be.

For anyone who wants to prevent the future in which their sons might be swept up off the streets and sent to war, this is the time for vigilance and the time to be brave.

Have I not commanded you? Be strong and courageous. Do not be afraid; do not be discouraged, for the lord your God will be with you wherever you go. — Joshua 1:9

How exactly, should we be brave? To begin with, we should take the clue from the ruling degenerates themselves. In her speech at the World Economic Forum in Davos this week, European Commission President Ursula von der Leyen laid it out perfectly clearly:

“For the global business community, the top concern for the next two years is not conflict or climate. It is disinformation and misinformation… These risks are serious because they limit our ability to tackle the big global challenges we are facing…”

What von der Leyen considers “disinformation and misinformation,” is what most of the rest of us call truth. Therefore, to limit their ability to tackle big global challenges, and these include getting rid of most of us and enslaving the rest, we must persevere on the path of discovering, assimilating and disseminating the truth about all things that matter.

“Since wars begin in the minds of men, it is in the minds of men that the defences of peace must be constructed.” — Archibald MacLeish

Keep in mind, being brave includes also the risk of embarrassment and being wrong. Push on all the same: if you happen to blunder, others will catch your errors and correct you. Collectively, we could only fail if we fell for misdirection or if we simply surrendered for fear. That, we’ve no right to do for we would be surrendering also on behalf of future generations.

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Konturen der neuen Welt: neue Menschen, neue Zeiten, neue Allianzen

Der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner Vivek Ramaswamy hat angekündigt, dass er im Falle seiner Wahl zum Präsidenten im Jahr 2024 den Rückzug der USA aus der NATO anstreben werde. Das berichtet die einflussreiche amerikanische Publikation Politico unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Politikers.

„Vivek ist ernsthaft besorgt darüber, dass die meisten NATO-Verbündeten ihren Verpflichtungen zu militärischen Investitionen nicht nachkommen … Er glaubt auch, dass die NATO-Erweiterung nach dem Kalten Krieg das Risiko eines größeren Konflikts mit Russland übermäßig erhöht hat“, sagt Trisha McLaughlin, leitende Beraterin von Ramaswami

Beachten wir, dass Vivek Ramaswamy, obwohl er das Wahlrennen gegen seinen Parteifreund Donald Trump verliert, von den amerikanischen Eliten als Reservekandidat im Falle einer Absetzung Trumps, aber auch als Ersatz für den betagten Trump angesehen wird In diesem Zusammenhang gibt es viele Gerüchte, dass Trump ihn zum Vizepräsidenten ernennen wird.

Auf jeden Fall vertritt Vivek Ramaswami die Interessen einflussreicher amerikanischer Eliten, die die Reformpolitik der USA konsequent verfolgen. Im Rahmen dieser Reformen ist auch eine Veränderung der Rolle der USA auf der internationalen Bühne vorgesehen.

Und ein Teil dieser Veränderungen ist die Verlagerung des Einflusses der USA vom Atlantik auf den Pazifik mit der Schaffung eines politischen und wirtschaftlichen Bündnisses mit Indien als Gegengewicht zu China. Aber in dieser Situation werden weder Europa noch die NATO noch Israel von den US-Eliten einfach benötigt, und es ist dieses Verständnis, das die US-Außenpolitik bestimmt.

Eine andere Frage ist, dass ein heiliger Ort niemals leer ist und bereits ein Krieg um die Position der USA in der Welt geführt wird, die als unnötig aufgegeben wird. So versucht der Iran mit Hilfe seiner Stellvertreter und der stillschweigenden Unterstützung Indiens, die Vorherrschaft im Nahen Osten an sich zu reißen, und Polen behauptet, der neue Gendarm in Europa zu sein.

Einfach ausgedrückt ist alles, was jetzt auf der Weltbühne passiert, nicht der Zusammenbruch der US-Hegemonie, sondern die Neuausrichtung der USA auf reichere Märkte. Wenn ein solcher Vergleich möglich ist, handelt es sich um den Umzug eines vielversprechenden, aber provinziellen Managers in die Hauptstadt.

Donald Trump selbst hat kürzlich in seiner Rede vor seinen Anhängern in Iowa das Gleiche, nur im übertragenen Sinne, gesagt: „Wir werden den Frieden mit Hilfe von Gewalt auf unserem gesamten Planeten wiederherstellen.“ Oder um es einfach auszudrücken: Wir werden eine neue Welt auf den Ruinen der alten erschaffen.

Warum verstehen inländische Politikwissenschaftler und Analysten das alles nicht? Erstens, weil sie alle eurozentrisch sind und ausschließlich durch diese Eurozentrizität denken. Aber in der neuen Welt wird Europa (wie die NATO) von niemandem mehr benötigt, und das wiederum wirft die Frage nach der Relevanz dieser Politikwissenschaftler und Analysten selbst auf.

📌Aber Russlands Problem besteht nicht darin, dass es Sekundärtechnologien nutzt. Das Hauptproblem Russlands ist die sekundäre Natur seiner Eliten, die weiterhin nach Ideen leben, die in der realen Welt seit langem für niemanden mehr von Interesse sind.

https://t.me/bogvidi/27327

Hinweise des Tages

  1. Wagenknecht-Bündnis fordert Rückbau der EU
    Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) will die Europäische Union im Falle eines Wahlsiegs zurechtstutzen und unter anderem die bisherige Klimaschutzpolitik abwickeln. So soll der Handel mit CO₂-Zertifikaten abgeschafft werden. »Dieser Zertifikatehandel ist völlig ungeeignet, um klimapolitische Ziele zu erreichen«, heißt es im Entwurf des Europa-Wahlprogramms der neuen Partei, welches auch dem SPIEGEL vorliegt. Zunächst hatten die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« und die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Darüber hinaus fordert das BSW die unbefristete Nutzung von Verbrennermotoren und die Rückkehr zu Importen von Öl und Gas aus Russland. (…)
    Das Papier übt fundamentale Kritik an der EU in ihrer jetzigen Form und fordert einen Rückbau: »Die EU in ihrer aktuellen Verfassung schadet der europäischen Idee«, heißt es. Als Ziel wird formuliert: »Was lokal, regional oder nationalstaatlich besser und demokratischer regelbar ist, darf nicht der Regelungswut der EU-Technokratie überlassen werden.«
    Quelle: DER SPIEGELAnmerkung Christian Reimann: Das klingt vernünftig, scheint jedoch zahlreichen “Qualitätsmedien” und ihren reichen Geldgebern ein Dorn im Auge zu sein.
  2. Alles was recht(s) ist
    In den letzten Jahren wurden schon zahlreiche Umstürze angekündigt bzw. vor ihnen gewarnt. Da waren die „Corona-Leugner“, dann die „Ungeimpften“ und „Schwurbler“. Dann wurde es international und man blies zur Jagd auf „Putin-Versteher“. Dann wurde es wieder reichsnah und man verhinderte geradeso einen Umsturz der „Reichsbürger“.
    Klar, die „Russen“ lauern immer noch und sind auf dem Weg, zum dritten Mal Deutschland zu überfallen. Das dauert wohl noch. Für die Zwischenzeit darf man jetzt gut geschützt „Hamas-Terroristen“ hassen.
    Wem das aber zu weit weg ist, dem bieten man ganz frisch ein „Bauernopfer“ an. „Die Bauern“ sind jetzt dran: Sie sind rechts, sie werden von rechts unterwandert, sie sind ein Fall für den Verfassungsschutz. Soviel Krawall machen die öffentlich-rechtlichen Medien dabei und damit, dass man gar nicht versteht, was sie gegen Krawall haben.
    Quelle: Overton Magazin
  3. Kritik nicht erlaubt: Wie man mit dem Antisemitismusvorwurf Hetze betreibt
    Eine Antisemitismuskampagne gegen das Brechtfestival zeigt, wie unheilvoll der BDS-Beschluss des Bundestags auf die Kulturpolitik wirkt. Analyse eines Präzedenzfalls.
    Der Leiter des Brechtfestivals in Augsburg sieht sich Antisemitismusvorwürfen ausgesetzt. Nun hat Julian Warner sich von seiner Unterschrift unter einem offenen Brief von 2020 distanziert, der den BDS-Beschluss des Bundestags kritisiert. Der Vorgang ist nicht unkompliziert und er zeigt, welche hetzerischen Blüten dieser Beschluss treibt. Das Beispiel sollte Berlins Kultursenator Joe Chialo zu denken geben, wenn er mit seiner Antisemitismusklausel Ähnliches versucht.
    Quelle: Berliner Zeitungdazu auch: Nobel winner joins push to boycott German cultural institutions over Gaza
    Author Annie Ernaux, Palestinian poet and activist Mohammed El-Kurd and actress Indya Moore call on artists to strike against German institutions. […]
    Launched this week, the campaign, backed by French author and Nobel Prize for literature winner Annie Ernaux, and Palestinian poet and activist Mohammed El-Kurd, alleges Germany has adopted “McCarthyist policies that suppress freedom of expression, specifically expressions of solidarity with Palestine”.
    Quelle: Al Jazeera
  4. „Wir konnten nicht anders“
    Dieses klassische Stück wird politisch immer neu inszeniert. Der Erfolg des Trauerspiels beruht auf einem großen Trick.
    Der alte Klassiker „Wir konnten nicht anders“ wird seit Menschengedenken politisch immer neu inszeniert. Angehende Regisseure haben im Drehbuch nur einige Hauptwörter mit der „Suchen/Ersetzen“-Funktion auszutauschen.
    Stets können die Helden des Stücks aus hoch sittlichen Gründen gar nicht anders, als mit gutem Willen Schlimmes tun: Man muss einfach „für den Frieden bombardieren“ oder „zum Wohl der Kinder Schulen schließen“, oder was immer „die Bilder“ aus Sarajewo oder Bergamo oder woher auch immer gerade angeblich „fordern“.
    Quelle: Michael Andrick in der Berliner Zeitung
  5. Es gab eine eiserne Mauer in Gaza
    Israel hat sich von pragmatischer Realpolitik abgewandt. Doch die Alternative – die vollständige Vernichtung seiner Feinde – ist unerreichbar. Und bis die israelische Regierung dies einsieht, könnte es für die Mehrheit der Palästinenser zu spät sein. […]
    Da die »Hamas-muss-weg«-Politik unerreichbar und unhaltbar ist, kann sie nur vorübergehend bestehen. Die einzige Frage ist, wie lange führende Politikerinnen und Politiker der Welt brauchen werden, um ihren Fehler zu erkennen, und wie viel Schaden in der Zwischenzeit angerichtet worden sein wird.
    In Afghanistan brauchten die Vereinigten Staaten zwanzig Jahre und drei Regierungen, um den Mut aufzubringen, zuzugeben, dass sie die Taliban nicht besiegen konnten. Trotz der fast dreitausend Toten, die auf amerikanischem Boden durch Al-Qaida, die »Gäste« der Taliban in Afghanistan, zu beklagen waren, sahen die USA schließlich ein, dass sie keine bessere Option hatten, als mit der Gruppe zu reden und ein Abkommen zu schließen.
    Quelle: Jacobin
  6. Gideon Levy: Wenn es in Gaza kein Genozid ist, was ist es dann?
    Gideon Levy, Redakteur und Mitherausgeber der israelischen Zeitung Haaretz, hat zum Prozess am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, wo Israel von Südafrika des Genozids beschuldigt wird und erste Verhandlungen stattgefunden haben, einen ersten Kommentar geschrieben. […]
    Gehen wir davon aus, dass Israels Position in Den Haag richtig und gerecht ist und Israel keinen Völkermord oder etwas Ähnliches begangen hat. Was ist es dann? Wie nennst du das Massenmorden, das auch während des Schreibens dieser Zeilen weitergeht, ohne Einschränkung, ohne Zurückhaltung, in einem Ausmaß, das man sich nur schwer vorstellen kann?
    Wie nennt man sterbende Kinder in Krankenhäusern, von denen einige niemanden mehr auf der Welt haben, und hungrige ältere Zivilisten, die vor der unaufhörlichen Bedrohung durch Bomben um ihr Leben fliehen? Wird die rechtliche Definition ihr Schicksal ändern? Israel wird aufatmen, wenn das Gericht die Anklage abweist. Wenn es sich nicht um Völkermord handelt, wird unser Gewissen wieder rein sein. Wenn Den Haag sagt, dass es sich nicht um Völkermord handelt, werden wir wieder die moralischsten Menschen der Welt sein.
    Quelle: Globalbridge
  7. Schwindende Unterstützung für den ukrainischen Präsidenten
    Selenskyj ist an den Herausforderungen der Politik in den harten Zeiten des Angriffskriegs Russlands gescheitert […]
    Diese Kritik kommt in der Situation, in der sich in der Ukraine die Folgen des langen Krieges zeigen und im Westen die Front der Unterstützer bröckelt. Die Politik des Präsidenten, die auf den vollständigen Abzug der russischen Truppen aus allen ukrainischen Gebieten von 1991 setzt, verliert in der Bevölkerung an Unterstützung. Das kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern ist in den Entscheidungen der politischen Mannschaft Selenskyj begründet: Die Demokratie in der Ukraine ist in den letzten zwei Jahren eingeschränkt worden. Parteien wie die im Land insgesamt bei den Wahlen 2019 stärkste Oppositionspartei, die “Oppositionsplattform für das Leben”, die im Osten und Süden der Ukraine besonders stark waren, sind verboten worden.
    Die Nachrichtensendungen des Fernsehens wurden vereinheitlicht und der Zensur unterworfen.
    Quelle: der Standard
  8. Friedensvertrag für die Ukraine: Warum auch die ARD-Faktenchecker Unrecht haben
    Hat der Westen einen Friedensvertrag zwischen Russland und der Ukraine torpediert? Eine profunde Analyse zeigt: Es ist kompliziert. […]
    Die ganze Angelegenheit ist alles andere als eindeutig. Es gibt weder Beweise dafür, dass „der Westen“ oder auch nur Boris Johnson damals selbst eine „Friedenslösung“ verhindert haben, noch gibt es Beweise dafür, dass sie das nicht getan haben, wie beispielsweise die Faktenchecker bei der „Tagesschau“ behaupten. Beide Seiten in diesem Streit machen nämlich lustigerweise die gleichen Fehler: Sie nehmen an, dass nur entweder eine Behauptung oder ihre Verneinung richtig sein können. Dabei gibt es ja auch noch eine geradezu unendliche Anzahl anderer Interpretationen, die man aufgrund der gleichen Fakten und Daten aufstellen kann. Sehr viel hängt davon ab, welche Absichten man den Beteiligten dabei unterstellt. Die kann man nur unterstellen, denn wir können weder in Putins noch in Selenskyjs Gedanken blicken, und in die von Boris Johnson oder der führenden Politiker des kollektiven Westens noch viel weniger.
    Quelle: Berliner Zeitung
  9. „Vertrauensvolle Beziehungen” (II)
    Offen antidemokratische Maßnahmen von Javier Milei, dem neuen Präsidenten Argentiniens, mit dem die Bundesregierung eine „enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ anstrebt, sorgen für Unruhe. Milei will sich vom Kongress ermächtigen lassen, für mindestens zwei Jahre per Dekret zu regieren. Parallel baut er die Führungsspitze der Streitkräfte radikal um, während Vizepräsidentin Victoria Villarruel auf eine Rehabilitierung der Militärdiktatur hinarbeitet. Argentiniens Streitkräfte waren in einer maßgeblichen Phase ihrer historischen Prägung starkem deutschen Einfluss ausgesetzt: Als sie seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert modernisiert wurden, hatten deutsche Offiziere als Berater und Ausbilder prägende Funktionen inne. Historiker schreiben der Fraktion der „Germanophilen“ im argentinischen Heer bis 1945 eine tonangebende Rolle zu. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Personen aus diesem Spektrum daran beteiligt, teilweise schwer belasteten NS-Verbrechern den Weg ins argentinische Exil zu bahnen. Zuflucht in dem südamerikanischen Land fanden neben vielen anderen Josef Mengele und Adolf Eichmann.
    Quelle: German Foreign Policy
  10. Niederlage in New York: Warum Deutschland bald keinen Richter am Strafgerichtshof mehr stellt
    Warum aber entschied sich das Auswärtige Amt überhaupt für Hohoff? Aus der Behörde heißt es, bei der Kandidatenauswahl sei „die einschlägige, langjährige Expertise und Vorerfahrung“ Hohoffs ausschlaggebend gewesen. Diese Darstellung ist nach Ansicht etlicher Beobachter zumindest unvollständig: Entscheidungsleitend sei auch die Tatsache gewesen, dass Hohoff eine Frau sei. Das Auswärtige Amt habe nach zwei Männern unbedingt eine Richterin nach Den Haag schicken wollen. Auf ausdrückliche Nachfrage, welche Rolle Hohoffs Geschlecht bei der Kandidatenkür gespielt habe, vermeidet das Auswärtige Amt eine konkrete Antwort. Stattdessen wird auf Hohoffs Erfahrungen als Richterin am Oberlandesgericht Düsseldorf in transnationalen Terrorismusprozessen und in Völkerstrafsachen am Bundesgerichtshof verwiesen.
    Dass die Behörde nicht über die Geschlechterfrage sprechen möchte, könnte einen Grund haben: Etliche Gesprächspartner meinen, Berlin habe hier ungeschickt agiert. Es sei schlicht vergessen worden, auf den Gesamtproporz des Weltstrafgerichts zu schauen: Unter den zwölf Richtern, die in den Wahlrunden der Jahre 2017 und 2020 gewählt wurden, sind neun Frauen und drei Männer.
    Quelle: FAZAnmerkung unseres Lesers A.B.: Offensichtlich macht sich die übrige Welt keinerlei Illusionen über Deutschlands Objektivität in Fragen des Völkerrechts. Der FAZ-Artikel ist hinter einer Bezahlschranke, aber das Wesentliche über diese sonst kaum erwähnte Nachricht ist damit ja gesagt.
  11. Klimakrise: Sind Technologien die Lösung oder das Problem?
    Das Motto der Weltklimakonferenz 2023 „Technologie und Innovation“ richtete erneut Aufmerksamkeit auf die Frage: Sind Technologien die Lösung für die Eindämmung der Klimakrise – oder das Problem? Wie glaubwürdig ist dieses Motto unter der Präsidentschaft eines Öl-Industriellen? Auch die EU setzt große Hoffnungen in die grüne Modernisierung als Schlüssel zur Bewältigung der Klimakrise. Mit gutem Grund?
    „Technologien sind nicht neutral“, betonte bereits Karl Marx in seinen Schriften. Wie wir Technologien entwickeln und nutzen, spiegelt gesellschaftliche Verhältnisse wider. In gegenwärtigen Debatten wird die Gestaltung von Technologien aber oft entpolitisiert.
    Quelle: A&W blog
  12. Bauernproteste: Özdemirs bauernschlauer Trick mit Agrar-Kraftstoffen
    Subventionen für Agrardiesel werden gestrichen. Versprochen werden sie nun für Biosprit. Eine Win-win-Situation? Über die dunkle Seite des Agrosprits. […]
    Die Sache hat einen großen Haken: An dem synthetischen Kraftstoff ist nichts so richtig grün. Zum einen, weil der direkte und indirekte Energieeinsatz für die Herstellung oft enorm ist.
    Letzterer vor allem in Form von Düngemittel- und Pestizideinsatz, die ihrerseits aus unterschiedlichen Gründen bedenklich sind.
    Die CO₂-Minderung aufgrund der Nutzung eines nachwachsenden Rohstoffs ist also meist deutlich geringer, als sie erscheint, wenn man nur den ersetzten fossilen Kraftstoff in Rechnung stellt. Der Agrodiesel ist unterm Strich keinesfalls klimaneutral.
    Zum anderen stellen die Agrar-Kraftstoffe eine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion dar, in dem sie einen Teil der derzeit besonders knappen Düngemittel verbrauchen und zugleich wertvolle Ackerfläche binden.
    Quelle: Telepolis
  13. EU-Vorschlag zu Neuer Gentechnik – zurück an den Start, bitte!
    Geht es nach der EU-Kommission, sollen über 90 Prozent der NGT-Pflanzen zukünftig ohne Sicherheitscheck und Zulassung, ohne Kontrolle und Kennzeichnung auf den Lebensmittelverpackungen in der gesamten EU angebaut werden können und nationale Verbote für den Anbau von NGT-Pflanzen nicht möglich sein. Agrarkonzerne drängen mit leeren Greenwashing-Versprechen und irreführenden, unbelegten Behauptungen in puncto Klimakrise, Pestizidreduktion oder Welthunger auf eine schnelle Deregulierung der EU-Gentechnikregeln.
    Die Industrie meldet Patente auf NGT-Produkte an und treibt gleichzeitig die Deregulierung von Neuer Gentechnik voran, um verpflichtende Zulassungsverfahren, Risikobewertung sowie Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung von gentechnisch verändertem Saatgut und Lebensmitteln abzuschaffen. Besonders intensiv wird aktuell das Thema Patente von den Entscheidungsträger:innen diskutiert. Denn fast alle, wenn nicht sogar alle Pflanzen, die mit NGT entwickelt werden, sind durch Patente geschützt.
    Quelle: A&W blog
  14. Deutsche Krankenhäuser: „Krisenmodus“
    Aus Sicht der privaten Gesundheitsinvestoren kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Denn Krankenhausschließungen sind Teil eines Privatisierungsgeschehens, das nicht naturwüchsig, sondern von der Politik unterstützt ist. Während es heute rund 500 Krankenhäuser weniger gibt als noch vor 30 Jahren, ist die Anzahl der privaten Krankenhäuser stetig gestiegen.
    Die öffentliche Hand ist nicht mehr der maßgebliche Akteur der Krankenhauslandschaft. 39 Prozent der Allgemeinkrankenhäuser in Deutschland gehören mittlerweile privaten Trägern und 32 Prozent gemeinnützigen Trägern. Die öffentliche Hand bildet mit bloß 29 Prozent oder unter einem Drittel der Allgemeinkrankenhäuser das Schlusslicht.
    1991 sah die Verteilung noch anders aus: Damals befanden sich nur 15 Prozent der Allgemeinkrankenhäuser in privater Trägerschaft, 39 Prozent in freigemeinnütziger und 46 Prozent der Allgemeinkrankenhäuser waren öffentlich. Die Schließungen der letzten 30 Jahre gingen also auf Kosten der öffentlichen und freigemeinnützigen Träger.
    Quelle: Makroskop
  15. Zu guter Letzt: vonderLeyen – Remigration jetzt!
    Was für eine sinnlose Diskussion über ein mögliches AfD-Verbot! Das Problem ist doch ganz einfach zu lösen… ZwinkerSmiley!
    Quelle: Martin Sonneborn via YouTube

Der französische Präsident Emmanuel Macron sagte am Dienstag, er werde im Februar in die Ukraine reisen, um ein bilaterales Abkommen über Sicherheitsgarantien zu unterzeichnen, nach dem Paris fortschrittlichere Waffen, darunter Marschflugkörper mit großer Reichweite, liefern werde.

Die Reise findet statt, da politische Machtkämpfe in den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union zwei große Hilfspakete für die Ukraine verzögert haben.

Macron sagte, in den kommenden Wochen würden etwa 40 SCALP-Langstreckenraketen und mehrere Hundert Bomben abgeliefert.

„Wir werden viel mehr Ausrüstung liefern und der Ukraine mit dem helfen, was sie zum Schutz ihres Himmels braucht“, sagte Macron auf einer Pressekonferenz. „Ich selbst werde im Februar in die Ukraine reisen und diese Texte fertigstellen.“

Frankreich hat bereits etwa 50 SCALP-Raketen geliefert, die eine Reichweite von etwa 250 km haben, das Dreifache der bestehenden Raketenkapazität der Ukraine.

Macron fügte hinzu, dass die Europäer ihre Unterstützung für die Ukraine in den kommenden Wochen verstärken würden, damit sie sich weiterhin gegen Russland verteidigen könne, da Moskau nicht zulassen dürfe, die Ukraine zu besiegen, da sonst die Sicherheit Europas gefährdet sei.

Der ukrainische Verteidigungsminister werde am Donnerstag in Paris sein, teilte das französische Verteidigungsministerium am Dienstag mit.

Im Juni stellten die G7-Staaten einen internationalen langfristigen Sicherheitsrahmen für die Ukraine vor, der ihre Finanzen und Verteidigungsmaßnahmen gegen Russland stärken soll, um Moskau von künftigen Aggressionen abzuhalten, sagten Beamte.

Die Ukraine drängte bei ihren wichtigsten Unterstützern auf langfristige Sicherheitszusagen. Frankreich führt seit Juni bilaterale Gespräche, es gibt jedoch nur wenige Details darüber, was die Länder zu tun bereit sind, und da der Krieg in sein drittes Jahr geht, werden Fragen darüber aufgeworfen, wie loyal die Verbündeten Kiews sein könnten.

Französische diplomatische Quellen sagten, das Abkommen werde den Rahmen für langfristige humanitäre Hilfe, Wiederaufbauunterstützung und militärische Hilfe festlegen.

Kiew versucht, die militärische und finanzielle Hilfe seiner westlichen Verbündeten aufrechtzuerhalten, nachdem es fast zwei Jahre lang gegen eine umfassende russische Invasion gekämpft hat.

Der britische Premierminister Rishi Sunak war letzte Woche in Kiew, um ein neues Sicherheitsabkommen zu unterzeichnen und eine Erhöhung der Militärfinanzierung für die Ukraine zum Kauf von Drohnen, einschließlich Überwachungs-, Angriffs- und Seedrohnen, anzukündigen.

https://www.reuters.com/world/europe/frances-macron-travel-ukraine-february-finalise-bilateral-security-deal-2024-01-16/

Die Pandoras überzeugten schließlich den Mistkerl Macron, Selbstmord zu begehen.

Frankreich hat bereits etwa 50 SCALP-Raketen geliefert, deren Reichweite etwa 250 km beträgt…

Es ist schade. Wie schade. Die Franzosen können Macron nur die Schuld geben, wenn sie ins Feuer geworfen werden.

NY Times Hates Political Violence – Except It Oozes (Again) For ‘How To Blow Up A Pipeline’

By Clay Waters ~

On November 3, 2022 — right before the midterms — the New York Times Editorial Board produced a long article titled “America Can Have Democracy or Political Violence. Not Both.But they don’t really believe that.

Sunday’s New York Times Magazine ran a bizarre, almost Freudian interview from the environmental violence fringe, “How This Climate Activist Justifies Political Violence.” Talk page columnist David Marchese tied to Swedish professor Andreas Malm’s follow-up, “Overshoot: How the World Surrendered to Climate Breakdown,” It was a strange, cringeworthy interview where both sides revealed rather too much of their own personal demons.

Marchese conveniently cited favorable mainstream press coverage, including in the Times itself,  to justify boosting Malm’s latest violent manifesto. The eco-terrorist himself wrote an op-ed in support of Van Gogh vandals for the paper, an appearance both irresponsible and hypocritical, given the paper’s embarrassing internal hysterics over an op-ed by Sen. Tom Cotton that advocated deploying the military to quell the George Floyd riots that supposedly posed a danger to the paper’s black staffers.

The best one can say is that Marchese isn’t as supportive of Malm’s tactics as some previous reporters and gives the eco-terrorist author plenty of rope. But one certainly didn’t expect the Times interviewer to plead “Give me a reason to live.” Twice.

Marchese: With the 2021 publication of his unsettling book, How to Blow Up a Pipeline, Andreas Malm established himself as a leading thinker of climate radicalism….The book found an audience far beyond that of texts typically published by relatively obscure Marxist-influenced Swedish academics, earning thoughtful coverage in The New Yorker, The Economist, The Nation, The New Republic and a host of other decidedly nonradical publications, including this one….

Marchese added: It’s hard for me to think of a realm outside of climate where mainstream publications would be engaging with someone, like you, who advocates political violence. Why are people open to this conversation?

Perhaps because it’s appearing with the imprimatur of the New York Times?

One of Marchese’s pretentious sidebar footnotes provided a caveat: “Just to be explicit about this: Malm does not endorse or advocate any political violence that targets people. His aim is violence against property.”

Slashing tires doesn’t target people?

Marchese: How confident are you that when you open the door to political violence, it stays at the level of property and not people? You’ve written about the need to be careful, but the emotions that come with violence are not careful emotions.

Malm: Political history is replete with movements that have conducted sabotage without taking the next step. But the risk is there. One driver of that risk is that the climate crisis itself is exacerbating all the time. It’s hard-wired to get worse. So people might well get more desperate. Now, in the current situation, in every instance that I know of, climate movements that experiment with sabotage steer clear of deliberately targeting people. We might smash things, which people are doing here and there, but no one is seriously considering that you should get a gun and shoot people….

Thanks, we guess?

Marchese’s psyche was overwhelmed and he pleaded with Malm: “Could you give me a reason to live?” In a footnote Marchese admitted: “I just blurted this out. I don’t even think Malm’s pessimism is wrong, but I find it suffocating. People need hope.”

Things got positively Freudian as Malm explained: “I had a vicious Oedipal conflict with my father….”

Malm was cagey when asked if he “actually engaged in property destruction,” responding, “There are things that I have done when it comes to militant activism recently that I, as a matter of principle and political expediency, do not reveal.”

Clay Waters monitors bias on PBS and National Public Radio for NewsBusters. Clay has been affiliated with the Media Research Center since joining as a fall intern in 1993, except for a three-year break in Manhattan serving as opinion editor for Bridge News. His journalism and reviews have appeared in National Review Online, Wall Street Journal’s Best of the Web, Human Events, The Federalist, The American Spectator, The American Conservative, the New York Post, and the Drudge Report, as well as thousands of posts for NewsBusters and as director of TimesWatch, MRC’s previous project monitoring the New York Times.

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