Die ersten israelischen Soldaten verlassen den Gazastreifen – Rückzug, Abzug oder lediglich eine Variante des Krieges?

Ein Artikel von Jürgen Hübschen

Am 31. Dezember 2023 sind die ersten israelischen Soldaten aus dem Gazastreifen nach Israel zurückgekehrt. Ob es in absehbarer Zeit weitere Truppenreduzierungen geben wird, bleibt abzuwarten. Jetzt stellt sich erst einmal die Frage, ob es sich bei der aktuellen Reduzierung um einen Abzug oder einen Rückzug handelt und was die Gründe für die Verringerung der israelischen Truppen im Gazastreifen sind. Hat Israel seine Kriegszeile erreicht oder diese aufgegeben, oder handelt es sich lediglich um eine neue Phase dieses Krieges? Ist es ein Signal an die eigene Bevölkerung, dass auch dieser Krieg ein Ende haben wird? Hat die israelische Regierung sich eigenständig zu diesem Schritt entschlossen, oder ist dieser auf Druck der US-Regierung und der zunehmenden weltweiten Kritik an der Art der israelischen Kriegsführung erfolgt, durch die mittlerweile ca. 22.000 Palästinenser, darunter fast die Hälfte Frauen und Kinder, zu Tode gekommen sind. Oder war der Grund die zunehmende Gefahr einer Regionalisierung des Krieges und damit möglicher neuer Fronten für Israel, für die man ebenfalls Soldaten benötigen würde? Der Versuch einer Analyse von Jürgen Hübschen.

Mögliche Gründe für die Verringerung der militärischen Präsenz Israels im Gazastreifen

Mögliche innenpolitische Gründe

Zunächst einmal kann es für die Entscheidung handfeste innenpolitische Gründe geben.

Die evakuierten Menschen

Da ist in erster Linie die Evakuierung von ca. 100.000 israelischen Bürgern aus den Grenzgebieten zum Gazastreifen und zum Libanon zu nennen. Diese Menschen sind in sicherere Regionen Israels gebracht worden und leben dort hauptsächlich in großen Hotelanlagen. Die Kosten dafür trägt die Regierung. Aber neben der finanziellen Belastung des Staates gibt es natürlich auch Probleme mit der Versorgung dieser Menschen, nicht mit Nahrungsmitteln, sondern mit allen anderen Gütern des täglichen Bedarfs. Die Evakuierten konnten beim Verlassen ihrer Häuser und Wohnungen ja nur das Nötigste mitnehmen, und die Kinder haben ihre Kitas und Schulen verlassen müssen. Die sozialen Spannungen, die sich für die betroffenen Menschen zunehmend ergeben, werden natürlich noch dadurch verschärft, dass viele der Evakuierten Angehörige bei der kämpfenden Truppe haben oder diese zu den Geiseln gehören, die sich immer noch in den Händen der Hamas oder anderer islamistischer Gruppen befinden.

Das Schicksal der israelischen Geiseln

Die Zahlen der noch immer in der Hand der Hamas und anderer islamistischer Organisationen befindlichen Geiseln sind nicht genau bekannt, aber es dürften immer noch zwischen 100 und 110 Personen sein. Niemand weiß, wie es den Geiseln geht, und die Sorgen der Angehörigen wachsen mit jedem weiteren Tag, vor allem, weil wiederholt tote Geiseln gefunden wurden bzw. drei sogar von israelischen Soldaten erschossen wurden.
Dazu kommt, dass viele der freigelassenen Geiseln von Misshandlungen durch Angehörige der Hamas sprechen. Inwieweit diese Aussagen zutreffen, kann man nicht beurteilen.

Die Belastungen der israelischen Wirtschaft

Neben den Kosten für die Kriegsführung geht das israelische „Taub Center for Social Policy Studies“ von einem Rückgang der israelischen Wirtschaft von mehr als zwei Prozent aus, Tendenz steigend. Hauptgrund dafür sind die für den Krieg eingezogenen Reservisten – man spricht von bis zu 350.000 Soldaten –, die ja in Friedenszeiten alle einer zivilen Beschäftigung nachgehen. Diese Arbeitskräfte fehlen jetzt in allen Wirtschaftsbereichen und natürlich auch in der öffentlichen Verwaltung, im Gesundheits- und auch im Bildungswesen.

Die Entwicklungen im Westjordanland und an der israelisch-libanesischen Grenze

Die israelischen Soldaten, die im Gazastreifen gebunden sind, fehlen natürlich für andere Bereiche, in denen die Sicherheitslage ausgesprochen instabil ist. Das gilt einmal für das Westjordanland, in dem die Siedler ganz offensichtlich – quasi im Windschatten des Gaza-Krieges – immer mehr Gewalttaten gegenüber den Palästinensern begehen, und zwar vielfach unter den Augen israelischer Milizen. Aber zum Zweiten trifft es ganz besonders auf das Gebiet südlich der israelisch-libanesischen Grenze zu, also für den Norden Israels. Dort wird die militärische Lage von Tag zu Tag brisanter, sodass man schon fast von einer zweiten Front sprechen kann. Entscheidend hat zur Verschärfung der Lage der Tod des stellvertretenden Führers der Hamas im Libanon, Saleh al-Arouri, beigetragen. Nach bislang vorliegenden Hinweisen wurde er in Beirut mit Hilfe einer israelischen Drohne liquidiert. Mit ihm starben nach Aussage des libanesischen Chefs der Hamas, Ismail Haniyeh, sieben weitere Angehörige der Hamas.

Das Urteil des israelischen Supreme Court

Last, but not least hat auch das aktuelle Urteil des obersten israelischen Gerichts die innenpolitische Lage des Landes verändert und auch die Regierung Netanjahus erheblich geschwächt. Das Gericht hatte mit 8:7 Stimmen ein Gesetz, das die Position der Justiz entscheidend geschwächt hätte, abgelehnt, obwohl das israelische Parlament diesem im Juli zugestimmt hatte. In Israel hatte es monatelang massive Proteste gegen dieses Gesetz gegeben, die nur wegen des Überfalls der Hamas vom 7. Oktober aufgehört hatten. Auch viele Reservisten hatten sich an diesen Demonstrationen beteiligt und angekündigt, nicht mehr für den Dienst in den Streitkräften zur Verfügung zu stehen, falls die Regierung Netanjahus nicht von diesem Gesetz Abstand nehmen würde. Wegen des Krieges hatten sie sich dann doch für die Verteidigung ihres Vaterlandes zur Verfügung gestellt, was aber an ihrer Grundhaltung gegenüber der Regierung nichts geändert haben dürfte.

Mögliche außenpolitische Gründe

Die Haltung der US-Regierung

In einem sehr intensiven Telefongespräch hatte US-Präsident Biden den israelischen Premierminister in den Weihnachtstagen noch einmal dringend aufgefordert, seine Strategie zur Eliminierung der Hamas zu ändern. Biden hatte Netanjahu letztlich sogar davor gewarnt, eine Kriegsführung fortzusetzen, bei der immer mehr Zivilisten zu Tode kommen. Er wird dem Premier sicherlich auch klargemacht haben, dass sein Krieg sofort beendet sein würde, falls die USA ihre militärische Unterstützung einstellten. Bislang hatte Netanjahu diese amerikanischen Mahnungen und Warnungen in den Wind geschlagen, aber musste mittlerweile wohl einsehen, dass er ohne US-Unterstützung langfristig in einem Krieg scheitern würde, in dem es ihm nicht zuletzt um das eigene politische Überleben geht.

Vielleicht hat das Treffen seines wichtigsten Beraters Ron Dermer mit dem US-Außenminister Tony Blinken und dem Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jake Sullivan am 26. Dezember 2023 im Weißen Haus zu einem Meinungsumschwung Netanjahus geführt. In diesem Gespräch war Israel noch einmal nachdrücklich aufgefordert worden, statt des bislang üblichen Bombardements der Infrastruktur im Gazastreifen konkrete Operationen gegen die Kämpfer der Hamas durchzuführen, auch auf die Gefahr hin, größere eigene Verluste in Kauf zu nehmen. Wörtlich hieße es seitens des Weißen Hauses „maximize focus on high-value Hamas targets.“

Zunehmende Gefahr einer Regionalisierung des Krieges

Eine weitere Sorge der USA und wohl auch Israels ist mit Sicherheit eine mögliche Ausweitung des Krieges. Dabei sieht Washington nicht nur die Entwicklung an der israelisch-libanesischen Grenze, sondern auch z.B. die Liquidierung eines Hamas-Führers im Ausland, wie jetzt ganz konkret in Beirut. Es muss in diesem Zusammenhang bezweifelt werden, ob Israel diese Operation vorher mit den USA abgestimmt hat. Washington ist nämlich sehr bemüht, dass es nicht zu einer direkten Konfrontation mit dem Iran kommt, dem stärksten Verbündeten der Hisbollah im Libanon. Weitere Sorgen bereiten Washington sicherlich auch israelische Luftangriffe gegen Ziele in Syrien, und zwar nicht nur auf die Flughäfen von Damaskus und Aleppo, sondern auch gegen iranische Milizen in Syrien.

Die USA mussten zur Kenntnis nehmen, dass sie als engster Verbündeter Israels selbst ins Fadenkreuz arabischer und iranischer Milizen geraten. Es gab Anschläge gegen US-Einrichtungen in Syrien und vermehrt im Irak. Auch die Raketenangriffe der Huthis auf Ziele in Israel und zunehmend gegen die internationale Schifffahrt im Bereich des Roten Meeres verwickeln die USA immer mehr in den Nahostkrieg. Amerikanische Kriegsschiffe haben aktuell drei Boote der Huthis, mit denen ein Containerschiff angegriffen werden sollte, versenkt und die jemenitischen Kämpfer getötet. Mittlerweile gibt es sogar Überlegungen der USA und Großbritanniens, Einrichtungen der Huthis im Jemen direkt anzugreifen. In all diesen Szenarien spielt der Iran im Hintergrund eine wichtige Rolle, und das macht die amerikanischen Operationen besonders brisant.

Auch die Rolle der Türkei muss im Auge behalten werden, schließlich hat sich Präsident Erdogan ohne Wenn und Aber auf die Seite der Hamas gestellt und die eigene Bevölkerung massiv gegen Israel demonstrieren lassen. Insgesamt besteht die Gefahr, dass die Regierungen der arabischen Staaten durch die eigene Bevölkerung, die sich mit den Palästinensern solidarisiert, so unter Druck geraten, dass sie praktisch zu Maßnahmen oder sogar militärischen Operationen gegen Israel gezwungen werden könnten, um die eigene Macht nicht zu gefährden.

Weltweite Kritik an der israelischen Kriegsführung

Ein weiterer Grund für die Verringerung der militärischen Präsenz Israels im Gazastreifen könnte die weltweite Kritik an Israels Kriegsführung sein. Niemand auf der Welt akzeptiert, was Israel mit der palästinensischen Bevölkerung im Gazastreifen macht. Das Recht auf Selbstverteidigung, das niemand Israel nach dem Überfall der Hamas abspricht, rechtfertigt aber nicht den Tod von 22.000 Palästinensern und noch viel mehr verwundeten und traumatisierten Zivilisten, nicht zu vergessen die Vertreibung von fast zwei Millionen Menschen innerhalb des Gazastreifens und die weitgehend zerstörte zivile Infrastruktur in diesem Küstenstreifen.

Allen Bewohnern des Gazastreifens werden aufgrund der israelischen Angriffe die menschlichen Grundbedürfnisse verweigert, und es gibt für niemanden dieser leidenden Menschen irgendeine Zukunftsperspektive – und das alles geschieht vor den Augen der Weltbevölkerung. Unmittelbar nach dem 7.Oktober waren die Sympathien und das Mitgefühl der meisten Menschen auf der Seite Israels, aber das hat sich seit Wochen in das Gegenteil verkehrt.
Vielleicht hat die Regierung Netanjahus doch endlich eingesehen, dass man einen Kampf gegen die Weltmeinung nicht gewinnen kann und endlich irgendein Signal erforderlich ist, dass man diese nicht weiter völlig ignorieren wird.

Die ersten israelischen Soldaten verlassen den Gazastreifen – Rückzug oder Abzug?

Die genauen Gründe für die israelische Truppenreduzierung im Gazastreifen sind nicht bekannt. Möglicherweise handelt es sich sozusagen um eine Mischung aus den dargestellten Begründungen. Handelt es sich also jetzt um einen Abzug oder einen Rückzug? Ein Abzug würde bedeuten, dass die israelische Regierung der Meinung ist, man brauche nicht mehr so viele Soldaten im Gazastreifen. Ein Rückzug dagegen wäre das Zugeständnis oder zumindest ein Hinweis, dass man seine Ziele im Kampf gegen die Hamas nicht erreichen könne, die eigenen Verluste zu hoch würden oder die Soldaten in einem anderen Bereich dringender benötigt würden.

Der ehemalige israelische Brigadegeneral Yossi Kuperwasser ordnet die Maßnahme in Bezug auf den Norden des Gazastreifens als einen Abzug ein, indem er sagt: „We can dilute our forces there, because we´ve taken control. To hold on, you need fewer than it took to take over.” (Wir können dort unsere Truppen ausdünnen, weil wir den Raum kontrollieren. Um etwas zu halten, braucht man weniger Soldaten als es zu erobern.) Mick Mulroy, ein ehemaliger Pentagon-Experte für den Mittleren Osten, bewertete die Verringerung der israelischen Militärpräsenz im Gazastreifen mit den Worten: „The troop withdrawal does not mean that the war is close to conclusion,“ but it could mean „a lower intensity phase for the near future.“ („Ein Truppenrückzug heißt nicht, dass der Krieg kurz vor dem Ende ist“, aber er könnte bedeuten, „dass es in der nahen Zukunft eine weniger intensive Phase gibt.“ Der israelische Militärsprecher, Rear Admiral Daniel Hagar, betonte ausdrücklich, dass die Demobilisierung einiger Soldaten kein Hinweis dafür wäre für „any compromise of Israel´s intention to continue fighting until it destroys Hamas, and the fighting across Gaza remained intense.“ (auf irgendeinen Kompromiss hinsichtlich Israels Absicht, den Kampf fortzusetzen bis die Hamas zerstört ist.“ Und er fügte hinzu, dass dieser Krieg noch für das ganze Jahr andaure („He expected warfare throughout this year.“) und dass es durchaus sein könne, dass einige Reservisten in 2024 noch einmal eingezogen würden. („that some troops would be called back to service in 2024.”)

Zusammenfassende Bewertung

Aus meiner Sicht handelt es sich bei der Truppenreduzierung im Norden des Gazastreifens um eine Mischung aus einem Abzug und einem Teilrückzug. Dieser erste Abzug erfolgt nämlich nicht wirklich freiwillig und ist auch nicht darin begründet, dass die Truppen nicht mehr gebraucht würden. Das Gegenteil könnte nämlich sehr schnell der Fall sein, weil die Hamas militärisch noch nicht annähernd besiegt ist. Nein, dieser Abzug ist in der Hauptsache sowohl innenpolitisch als auch außenpolitisch ein dringend notwendiges Signal.

Der eigenen Bevölkerung will man demonstrieren, dass man militärisch im Kampf gegen die Hamas so erfolgreich war, dass bereits die ersten Reservisten entlassen werden können. Dass diese Männer und Frauen zu Hause z.B. dringend auf ihren zivilen Arbeitsplätzen gebraucht werden, muss man ja nicht ausdrücklich erwähnen… Man wird dieses erste Signal der „Normalisierung“ vermutlich dadurch noch verstärken, dass die ersten evakuierten israelischen Bürger in die Grenzregion zum Gazastreifen zurückkehren können, wie es der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant am Abend des 1. Januar 2024 bereits angedeutet hat. Ob das auf Dauer allerdings so bleiben kann, muss sich erst einmal zeigen.

Außenpolitisch handelt es sich um den – wie ich fürchte untauglichen – Versuch, der Welt klarzumachen, dass ein Ende des Krieges und damit die angestrebte Vernichtung der Hamas möglich sei, obwohl davon noch nicht einmal in Ansätzen die Rede sein kann. Aktuell bleibt jetzt erst einmal abzuwarten, ob der in Kürze zu erwartende Besuch von US-Außenminister Blinken in Israel die Gesamtsituation entscheidend verändert.

Dafür müsste es aus meiner Sicht einen sofortigen Waffenstillstand und im Gegenzug die Freilassung aller israelischen Geiseln geben. Parallel dazu müssten massive Hilfslieferungen für die palästinensische Bevölkerung auf den Weg gebracht werden, um eine konkret drohende Hungernot noch abzuwenden. Ohne großen Zeitverzug müssten unter Vermittlung der Vereinten Nationen konkrete Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern beginnen, begleitet vom schrittweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen, die durch eine arabische Friedenstruppe ersetzt würden.

Bis jetzt ist die israelische Truppenreduzierung nicht mehr als eine neue Phase oder Variante des Krieges, in dem wie immer die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten den Preis bezahlt.

Titelbild: Melnikov Dmitriy/shutterstock.com

Rubriken:Außen- und Sicherheitspolitik Militäreinsätze/Kriege

Schlagwörter:Biden, Joediplomatische VerhandlungenGazaHamasIsraelNetanjahu, BenjaminUSAzivile Opfer

Trump on Biden

Trump on Biden: He has done so much harm to the country. And you know what he can do in the remaining 10 months. It could come to World War III. And he also says that we are evil. I kept saying, “MAGA, MAGA, MAGA.” But he doesn’t even know how it stands for. And this means “Let’s restore America to its former greatness.” These people are more dangerous than the so-called enemy: if you are smart, you can cope with China, you can cope with Russia. I’m done with the Russian pipeline, he admits it. He says I was soft with Russia, but I say the opposite. And Putin liked me. I got along with him. It’s good to get along with people who have nuclear weapons, don’t you think? I am the only candidate who will save America. And I am the one under whom the Third World War will not happen.

https://t.me/c/1911164275/5594

sagte Kim Yo Jong

Die Streitkräfte der DVRK hätten bereits „die Sicherung entfernt“; jeder Fehler seitens des südkoreanischen Militärs könnte Seoul gefährden, sagte die Schwester des Führers der DVRK Kim Yo Jong, ihre Worte wurden von der Koreanischen Zentralen Nachrichtenagentur (KCNA) zitiert. .

„Lassen Sie es mich noch einmal erklären: Unsere Armee hat den Abzug bereits entsichert. Im Falle einer [auch] geringfügigen Provokation werden unsere Truppen sofort einer [Feuertaufe] unterzogen.“

  • sagte Kim Yo Jong

https://t.me/c/1911164275/5597

Big Pharma weiß, dass ihre Covid-Impfstoffe Krebs verursachen, aber sie stoppen Impfungen nicht

Während der Rede stellte einer der Erfinder der mRNA-Impfstofftechnologie, Dr. Robert Malone, das Patent vor Dokumentation zum Moderna-Impfstoff gegen Covid, aus der hervorgeht, dass Pharmaunternehmen wissen, dass ihre Covid-Impfungen Krebs verursachen! Malone sagte während einer Anhörung auf dem Capitol Hill aus, die von der republikanischen Abgeordneten Marjorie Taylor Greene (R-GA) moderiert wurde.

Die Impfstofffläschchen enthalten Milliarden von DNA-Fragmenten , die mit Geburtsfehlern und Krebs in Verbindung gebracht werden. Das Patent von Moderna erkennt dies an.

Wie Malone jedoch in seiner Aussage hervorhebt, scheint die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA diese Anerkennung bei der Zulassung von Impfstoffen für den öffentlichen Gebrauch zu ignorieren. Das liegt daran, dass mehrere hochrangige FDA-Beamte hochbezahlte Jobs bei Moderna bekamen, nachdem sie die Impfungen genehmigt hatten.

The Perpetual War on Free Speech, by Donald Jeffries

Everybody believes in free speech, except for the people with whom they disagree. From Donald Jeffries at donaldjeffries.substack.com:

Does anyone believe in it?

The Founding Fathers made the Constitution palatable by including a Bill of Rights. Without the First 10 Amendments, the Constitution is just what its early critics, including Patrick Henry and Thomas Jefferson, said it was; a dangerous consolidation of power far less representative of liberty than the Articles of Confederation.

The First Amendment was always a huge concern with statists of every era. Those who thirst for power, and will compromise themselves in order to attain it, have never looked favorably upon those critical of them. John Adams, the second president of the United States, passed the Alien and Sedition Acts for just this reason. He bristled at criticism. Fortunately, Thomas Jefferson succeeded him in office and scrapped this tyrannical concept. But the notion reared itself again in 1860, with the election of Abraham Lincoln. Adams was a civil libertarian compared to Lincoln. “Honest” Abe didn’t pass any new Alien and Sedition Acts; he just shut down over two hundred newspapers that opposed any of his unconstitutional actions.

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Woodrow Wilson revived these odious acts during World War I. Eugene Debs and others were imprisoned for opposing the pointless shedding of blood, and America’s participation in it. The Supreme Court, in perhaps its worst ruling ever, upheld Wilson’s right to jail antiwar protesters. Great “liberal” justice Oliver Wendell Holmes coined the phrase “yelling fire in a crowded theater” to justify such heinous oppression, placing an ugly asterisk on free speech. Apparently no concerned American asked at the time, just how protesting a war could be construed as yelling fire in a crowded theater. This expression gained great renown across the land, and is forever on the lips of those who seek to censor dissent.

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I Want For You What You Want For The Palestinians

I think that’s fair. I think it is entirely appropriate that people should receive for themselves what they want for others.

Caitlin Johnstone

Listen to a reading of this article (reading by Tim Foley):

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I want for you whatever you want for the Palestinians.

When I say I want for you what you want for the Palestinians, I mean what it is that you really, truly want for them. Not what you pretend to want for the Palestinians. Not what you say you want for the Palestinians when you’re in polite company, or when the cameras are on you, or when you’re posting online under your real name, or when you’re speaking publicly in a language other than Hebrew.

I mean I want for you what you actually, truthfully want for the Palestinians, in your own private personal inner world. I hope you receive whatever that is.

May you receive for yourself whatever it is you want the Palestinians to receive. If you are a good person with good intentions, what I just said is a blessing of the highest order. I am wishing you life and liberty and health and happiness. I am wishing you peace and harmony and human rights. I am wishing you self-sovereignty. I am wishing you the ability to live a long life in whatever way you choose to live it.

If you are a sick person, a depraved person, a sociopathic person who has other intentions toward the Palestinians, then I have just cursed you in the worst way imaginable. I have willed that the universe give you the very last things you could possibly want for yourself. And I mean it sincerely, from the bottom of my heart.

I think that’s fair. I think it is entirely appropriate that people should receive for themselves what they want for others. I think the extent of your good will toward your fellow man should come round to you in full, and I think the extent of your ill will should as well.

If what I am saying makes you feel uncomfortable, then perhaps this would be a good time for you to re-evaluate what you want for the Palestinians. Perhaps this would be a good time to assess whether your attitude toward Palestinian people is one of integrity, one which offers others the same regard with which you yourself would want to be regarded. One which truly treats others as you want to be treated. And perhaps it would be a good time to make some changes in yourself accordingly. 

If you do not wish to make those changes, then perhaps this would be a good time to sincerely examine why that is. If you do not believe Palestinians ought to receive the same treatment that you yourself believe you should receive, perhaps you should elucidate for yourself exactly why that is. Perhaps you should elucidate it out loud, out in the open, under your own name, like an authentic human being.

In any case I again repeat: I want for you what you want for the Palestinians. May you receive in this life exactly what it is that you want for the Palestinians, deep down in your heart of hearts, whatever that might be. May you receive it in full, and may you receive it soon.

I offer this to you in all sincerity, whatever that might mean for you.

Amen.

The “Transfer” of Palestinians Out of Gaza Is Not a “Voluntary Migration”, by Michel Moushabeck

If someone made your house uninhabitable, you would leave, but nobody would call that “voluntary.” From Michel Moushabeck at truthout.org:

A retired IDF leader said Israel’s goal is a humanitarian crisis to make Gaza “a place where no human being can exist.”

Palestinian children look up into a destroyed apartment building
Palestinian children inspect damage to their homes caused by Israeli airstrikes on January 3, 2024, in Rafah, Gaza.

Instead of the sounds of fireworks to ring in the new year, the people of Gaza, struck by fear, were kept awake by the rumbles of explosions and bombs being dropped on them from the sky — a reminder to Palestinians of Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu’s words the day before that there is no end in sight to the bombardment, which he said will continue “for many more months” to come.

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Palestinians have known all along that the real objective of Israel’s horrendous assault on Gaza is emptying the Strip of all Palestinians and the return of Jewish settlements. After nearly 90 days of relentless bombardment and a lackluster effort on the part of the Israeli government to negotiate the release of the hostages taken by Hamas, it has become clear even to Israelis that Netanyahu’s declared goals of “dismantling Hamas, returning our hostages, and ensuring that in Gaza there will be no one that threatens Israel” are nothing more than a cover for the government’s “transfer” plan.

The first phase of the transfer plan commenced with the carpet bombing of northern Gaza and an evacuation order telling Palestinians to leave the area — one of the most densely populated in the world — and move to southern Gaza “where they will be safer.” But no sooner had they reached southern Gaza than bombs started to rain on them again — in Beit Lahia, Khan Younis, Maghazi, and other heavily populated residential neighborhoods.

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El «libro negro» de Jeffrey Epstein o la decadencia moral al desnudo

La orden de la jueza Loretta Preska, del tribunal federal para el Distrito sur de Nueva York, de hacer públicos los documentos sellados del caso Epstein, ha alborotado el avispero, pues se espera que figuras prominentes aparezcan en los legajos

Raúl Antonio Capote (Granma).— Después de varias semanas de expectativa, la justicia de Nueva York desclasificó documentos judiciales asociados a Jeffrey Epstein, culpable de múltiples delitos relacionados con el tráfico de personas y el abuso sexual de menores.

Hagamos un poco de historia. Corría el año 2019, la campaña electoral vía a las elecciones 2020 cobraba fuerzas, cuando un escándalo estremeció al establishment estadounidense. Medios locales informaban que el fbi había arrestado al multimillonario Jeffrey Epstein, en el aeropuerto de Teterboro, Nueva Jersey.

Personalidades de la jet set del imperio, funcionarios públicos y altos cargos políticos, parecían estar involucrados –directa o indirectamente– en un delito de trata de personas, abusos sexuales contra menores de edad y prostitución.

Jeffrey Epstein, multimillonario administrador de fondos de cobertura en Wall Street, ya había sido acusado por abusos sexuales contra menores de edad entre 2001 y 2005. Por aquellas fechas, se estimó que Epstein había abusado de una docena de jovencitas entre los 13 y los 16 años; sin embargo, la investigación reabierta indicaba que eran más de un centenar.

Según registros del FBI, en 2006, el magnate buscaba a menores «particularmente vulnerables» por su condición económica, en los barrios pobres de Nueva York o traídas desde Centroamérica, el Caribe y hasta del Medio Oriente, para fiestas sexuales en sus residencias en Manhattan, Nuevo México y el Caribe.

Las conexiones poderosas que tenía el inculpado en el sistema judicial estadounidense y las contribuciones generosas de dinero, lograron que la causa pasara del nivel federal al estatal en 2008, y cumpliera apenas 13 meses en el ala privada de la cárcel Condal de Palm Beach, Florida.

Un acuerdo secreto, logrado entonces por Epstein, garantizó inmunidad «a cualquier potencial cómplice», que ninguno de sus amigos y allegados sufriese consecuencias, y las víctimas no pudieran tener acceso a los documentos judiciales del caso.

Pero, reabierto el caso en 2019 en EE.UU., el llamado «libro negro» de Jeffrey Epstein se convirtió de nuevo en un gran peligro para muchos. Entonces ocurrió que, al estilo de las más taquilleras películas de gánster, Epstein se suicidó en extrañas circunstancias en una prisión federal de Nueva York, donde esperaba el juicio.

El «libro negro» es un compendio minucioso de la red sexual de menores del multimillonario, que involucraba a personalidades como Bill Clinton, y Donald Trump, quien expresó en su momento: «Epstein es un tipo estupendo (…), es bastante divertido andar con él. Incluso se dice que le gustan las mujeres hermosas tanto como a mí, y muchas de ellas jovencitas».

La orden de la jueza Loretta Preska, del tribunal federal para el Distrito sur de Nueva York, de hacer públicos los documentos sellados del caso Epstein, ha alborotado el avispero, pues se espera que figuras prominentes aparezcan en los legajos.

La jet set se estremece, mientras los políticos afilan sus armas. Nada mejor en medio de una campaña electoral llena de complejidades, zancadillas y golpes bajos, que disponer de «argumentos» para destruir a los rivales. No importa si la moral aparece en harapos, que no son símbolos de pobreza material, sino metáfora de la pobreza de principios del imperio en decadencia.

FUENTE: granma.cu

Rusia neutraliza más de 280 nazis de la OTAN en Donetsk

Las fuerzas nazi-fascistas de la OTAN perdieron más de 280 militares y sistemas de lanzamiento múltiples MLRS Vampire en las zonas de Bogdanovka, Kurdiumovka y Kleshcheevka, informó hoy el ministerio de Defensa ruso.

“En dirección a Donetsk, las unidades del grupo de fuerzas Sur, con apoyo de la aviación, fuego de artillería y lanzallamas pesados, derrotaron concentraciones de tropas enemigas”, comunicó el jefe militar Vadim Astafiev.

Según Astafiev, destruyeron siete vehículos, un sistema de lanzamiento múltiple de cohetes Vampire RM-70 de 122 milímetros de fabricación checa, obuses Msta-B y D-20 de 152 milímetros, cañón propulsado y obús D-30 de 122 milímetros.

El 24 de febrero de 2022, el presidente de Rusia, Vladímir Putin, anunció que Moscú realizaría una operación militar en Ucrania en respuesta a la solicitud de ayuda de los líderes de las repúblicas autoproclamadas del Donbass para desmilitarizar el gobierno de Kiev.

¡Yemen. Un pueblo indomable! (I)

Sergio Rodríguez Gelfenstein.— En 2015, Yemen, un país desconocido para muchos en Occidente, inició una guerra en defensa de su soberanía que estaba siendo amenazada por una alianza intervencionista liderada por Arabia Saudí. El pueblo yemení tuvo que pagar con la vida de casi 400 mil de sus hijos para mantener su independencia. Muchas personas se han preguntado cómo ha sido posible que un país considerado el más pobre de Asia occidental haya sido capaz de resistir y vencer a una coalición formada por algunos de los países más ricos del planeta.

Aunque el conflicto se ha prolongado por casi una década, parece haber llegado a una situación que podría llevar a un posible cese del mismo. Si bien se mantiene una situación tensa y acciones bélicas de diferente índole, ha habido una reducción de las acciones militares en los últimos meses. Ya no es una guerra total, pero tampoco ha llegado la paz. Bajo mediación de China, Arabia Saudí e Irán se reconciliaron, allanando el camino para la superación de varios conflictos en el Asia Occidental y el norte de África. Aparentemente, el de Yemen es uno de ellos.

Ahora, tras la invasión israelí a Gaza, Yemen, junto al movimiento libanés Hezbollah y otras fuerzas revolucionarias árabes y musulmanas han asumido un papel activo en solidaridad con Palestina. Una vez más, Yemen ha sorprendido a todos al tomar decisiones que no solo tienen impacto local, también regional y global. De nuevo, el mundo se ha preguntado cómo ha sido posible que ello ocurriera. En dos entregas, voy a dar a conocer algunos elementos que le permitan a los lectores conocer a Yemen, saber de la histórica lucha y el heroísmo de su pueblo a fin de ayudar a entender el alcance y la dimensión de la decisión yemení de apoyar con todos los recursos a su alcance la justa lucha del pueblo palestino.

La república de Yemen está ubicada en un lugar estratégico del planeta, en una región de confluencia de rutas comerciales que conectan Asia, la zona oriental de África y el Mediterráneo. Su territorio, situado en las costas del mar Arábigo y a las puertas del mar Rojo, domina el estrecho de Bab el Mandeb, colocándolo en un lugar privilegiado del globo terráqueo sobre todo a partir del siglo XX cuando, por una parte se descubrieron en la región grandes yacimientos de energía (petróleo y gas) y por la otra, al considerar el enorme crecimiento económico y desarrollo de Asia Oriental que transformaron a Yemen en paso obligado de la mayor parte del comercio mundial.

Las antiguas ciudades del territorio se unificaron en la antigüedad en el bíblico reino de Saba. Ya desde ese momento comenzó la lucha de los habitantes de la actual superficie yemení por su liberación e independencia, al tener que enfrentar al imperio romano en el siglo I de nuestra era. La poderosa Roma fue derrotada en su intento de dominación.

A diferencia del resto de la península arábiga, el actual Yemen poseía una vegetación prodigiosa que le proporcionaba grandes riquezas a su población por las amplias posibilidades de consumo y comercio que ofrecía. Así, se le atribuye al matemático griego Ptolomeo la denominación de Yemen como la “Arabia feliz”.

En el transcurso de la historia, los yemeníes tuvieron que luchar con himyaritas que desde su religión judía persiguieron a la mayoritaria población cristiana hasta la intervención de los etíopes en el siglo VI. El islamismo llego a la región durante el siglo VII comenzando a configurar una cultura que se sustentaba en la imbricación de variados saberes que hicieron grandes aportes a la humanidad.

No obstante, durante muchos siglos, Yemen se mantuvo al margen del desarrollo cultural y económico que estableció el islam. Fue en el siglo XV cuando el territorio del actual Yemen comenzó a cobrar valor estratégico. En su afán de expansión comercial, los europeos iniciaron la dominación de territorios a lo largo y ancho del planeta. Los primeros europeos en llegar a la región fueron los portugueses que dominaron al país a fin de controlar la vía marítima que les permitía el comercio de especies desde Asia a Europa a través del mar Rojo.

En el siglo XVI se inició la conquista otomana con la ocupación de algunos lugares en la costa del mar Rojo, mientras el interior del país y la costa sur permanecieron independientes, gobernados por un imán. Poco después los ingleses hicieron su aparición en la zona, al instalar un puesto de la Compañía de las Indias en el puerto de Moka en el mar Rojo.

En el siglo XIX los británicos expandieron su presencia al ocupar todo el extremo sudoccidental instalándose en 1839 en Adén, el mejor puerto de la región al mismo tiempo que en 1872 los turcos consiguieron consolidar el dominio en el interior del país, para lo cual instalaron de facto una monarquía hereditaria en el nombre de un imán local. Esta división hizo de hecho, que Yemen se partiera en dos países.

Hacia 1870, con la inauguración del Canal de Suez y la consolidación del dominio turco sobre el norte de Yemen, Adén adquirió nueva importancia para la estrategia global británica: era la llave del mar Rojo y, por lo tanto, del nuevo canal.

A principios del siglo XX, Turquía y el Reino Unido marcaron una frontera entre sus territorios, que pasaron a llamarse Yemen del Norte y Yemen del Sur, respectivamente. En 1934 Inglaterra se aseguró el control de todo el sur del país, hasta la frontera con Omán.

Durante la Primera Guerra Mundial, el Imán se alió con el Imperio Otomano y se mantuvo fiel a él hasta el fin de la guerra, cuando la derrota de los turcos, le permitió a Yemen recuperar su independencia en noviembre de 1918. No obstante, Gran Bretaña, tras reconocer la independencia de Yemen, convirtió a Adén en un protectorado y en 1937 en colonia. Una vez más los yemeníes tuvieron que recurrir a la lucha armada por la independencia. En 1940 surgió el movimiento nacionalista “Yemen Libre” para luchar contra el control del país por los imanes que se habían aliado con Gran Bretaña.

La lucha tomó caminos separados en el norte y en el sur. En 1962 en el norte se creó la República Árabe de Yemen, mientras que en el sur, el Frente de Liberación Nacional, creado en 1963, tomó Adén en 1967 y proclamó la independencia, iniciando una revolución socialista.

Yemen del Sur pasó a llamarse República Democrática Popular del Yemen, clausuró todas las bases británicas en 1969, tomó control de la banca, el comercio exterior y la industria naval, al mismo tiempo que emprendió una reforma agraria. En política exterior, mantuvo una estrecha alianza con la Unión Soviética. Así mismo, promovió una abierta lucha anti sionista y de apoyo al pueblo palestino.

En octubre de 1978, en un congreso que contó con considerable apoyo de la población, el Frente de Liberación Nacional fundó el Partido Socialista de Yemen. En diciembre se realizó la primera elección popular desde la independencia, para designar a los 111 integrantes del Consejo Revolucionario del Pueblo.

Desde los primeros años de su existencia, la República Democrática Popular de Yemen, el país tuvo que enfrentar la permanente hostilidad de Arabia Saudí que aspiraba a controlar partes del territorio, precisamente aquellas en las cuales se habían descubierto yacimientos de petróleo. Las tensiones se agravaron ante la creciente presencia militar estadounidense en Arabia Saudita.

Mientras tanto, en el norte, el Frente Nacional Democrático (FND), que agrupaba a todas las fuerzas progresistas del país desarrollaba la lucha armada contra Alí Abdullah Saleh, que había llegado al gobierno en 1978. Cuando el FND estaba a punto de tomar el poder, Arabia Saudí intrigó para que el conflicto se desviara hacia una guerra contra la República Popular Democrática de Yemen. La mediación de algunos países árabes propiciaron un alto al fuego y un acuerdo por el cual se reanudaron las negociaciones para la reunificación, suspendidas desde 1972.

Finalmente, el 22 de mayo de 1990, ambas repúblicas se unieron formando la República del Yemen que estableció que la capital política fuera Sana’a (ex capital de la República Árabe de Yemen) y se designó capital económica a Adén (ex capital de la República Democrática Popular del Yemen). En sesión conjunta de las Asambleas Legislativas de ambos Estados realizada en Adén, se eligió un Consejo Presidencial dirigido por el general Alí Abdullah Saleh. La unificación de Yemen no fue bien vista por Arabia Saudí por lo que inició una política de apoyo a la secesión. En mayo de 1994, los secesionistas proclamaron una república de Yemen en el sur del país, pero fueron derrotados por fuerzas leales al gobierno.

Entre junio y agosto de 2004 hizo su irrupción un movimiento que expresaba las creencias de una rama específica del islam de orientación chií: los zaiditas, cuyo líder era el clérigo Hussein al-Houthi. En honor a él, tras su muerte en combate en septiembre de ese año, el movimiento asumió la denominación de hutí, huthi o Ansarolá (partidarios de Dios). Aunque esta corriente es expresión de una minoría en Yemen, su historia no es reciente, se remonta a mediados del siglo VIII. El zaidismo se identifica por una mayor preparación de sus miembros y está asociado a la lucha por la justicia y a la defensa de la ética musulmana. Esta ideología, sumada a la posición de marginalidad a la que se vieron sometidos después de perder el poder en 1962, vendría a conformar el sustrato en el que se desarrollaría el pensamiento hutí a futuro.

La lucha de los hutíes contra el gobierno prooccidental y pro saudí de Alí Abdullah Saleh fue larga y sangrienta. Debieron acudir a las armas en cinco ocasiones entre 2006 y 2008 en defensa de su territorio en el norte del país hasta que comenzaron a ensanchar su base de apoyo y el espacio geográfico bajo su control. En 2009, Saleh intentando detener a los hutíes, recurrió al apoyo de Arabia Saudí.

Para los hutíes, el hecho de que un país como Arabia Saudí de corriente wahabí, extremadamente conservadora, estuviera presente y se inmiscuyera en los asuntos del país fue visto como una amenaza a la soberanía de la nación en general y a la suya como minoría en particular. A partir de ese momento, su lucha, que tenía un carácter estrictamente interno, se transformó en enfrentamiento contra la intervención extranjera.

Aunque en un primer instante los combatientes hutíes sufrieron duras derrotas, incluyendo (como se dijo antes ) la caída de su máximo líder, se fueron fortaleciendo en el tiempo y a partir de 2011, bajo el nuevo liderazgo del hermano menor de al-Houthi, Abdul Malik, comenzaron a propinar importantes reveses al enemigo. La retórica antiimperialista y antisionista se fortificó al identificar a Arabia Saudí como socio ejecutor de los planes de Estados Unidos e Israel en la zona.

La mal llamada “primavera árabe” tuvo especial influencia en el crecimiento del apoyo al pensamiento hutí en su lucha contra el gobierno represivo de Saleh. En Yemen el movimiento telúrico que agitó a parte importante del mundo árabe, tuvo una respuesta mucho más organizada que en los países vecinos. Ante la fuerza de las protestas, Saleh huyó del país y se refugió en Arabia Saudí siendo reemplazado por su vicepresidente, Abdo Rabu Mansur Hadi, que intentó poner orden en el país al llegar a un acuerdo con facciones opositoras a Saleh “para cambiar todo sin cambiar nada”, dejando por fuera al movimiento hutí.

A finales de 2014, los hutíes decidieron iniciar la ofensiva sobre la capital. En este contexto, Saleh – sorpresivamente en un intento por recuperar el poder- estableció una alianza con los hutíes para enfrentar a Hadi. Los hutíes, que no habían apoyado los acuerdos de paz suscritos por Hadi, se aliaron con el que fuera su mayor enemigo para tomar la capital. La Guardia Republicana, fuerza leal a Saleh, favoreció la entrada de los hutíes a Sana’a. Hadi huyó a Riad, la capital saudí, desde donde “dirige” los territorios aún no controlados por Ansarolá, actuando en realidad como un títere de la monarquía wahabí.

Ya en el poder, los hutíes formaron un Comité Revolucionario para dirigir el país. Así mismo, se vieron obligados a combatir simultáneamente con las fuerzas terroristas de Al Qaeda y con Arabia Saudí que los protege.

Saleh consideró que los hutíes no habían cumplido los acuerdos que según él, significaban que debía asumir el poder nuevamente y con apoyo saudí, se volvió contra ellos. Al consumarse la traición, los hutíes atacaron la casa de Saleh, ajusticiándolo en la acción.

Desde Riad, Hadi pidió la intervención saudí en Yemen. Ante tal solicitud, la monarquía saudí organizó una coalición de países suníes para lanzar en 2015 la operación “Tormenta Decisiva”, estructurada a partir de ataques aéreos sobre los principales enclaves controlados por los hutíes que se saldaría con miles de muertos.

Esa acción fue prevista como una ofensiva definitiva para hacerse con el control del país, a fin de lanzar una segunda operación denominada “Restaurar la Esperanza” centrada más en el acercamiento diplomático. En realidad, la actividad bélica no cesó en ningún momento, al contrario, las acciones terrestres, aéreas y marítimas de la alianza se vieron reforzadas por un bloqueo naval que impidió la entrada de ayuda internacional, sumiendo al país en la peor crisis humanitaria de la historia hasta que se desataron las actuales acciones sionistas en Gaza, ambas con apoyo explícito de Estados Unidos.

Los hutíes haciendo uso de un amplio margen de maniobra sustentado en un mayor y mejor conocimiento del terreno y esgrimiendo tácticas de guerra de guerrillas inspirados -según ellos- en la lucha de liberación de Vietnam y “los movimientos de resistencia en América Latina”, demostraron gran capacidad para golpear a un ejército invasor sin disposición ni moral de combate y carentes de disciplina y motivación para la batalla. Así mismo, la amplia procedencia de los soldados de la coalición que ha incluido la participación de un muy numeroso contingente de mercenarios contratados por empresas privadas, han mermado la capacidad combativa de la alianza vanguardizada por Arabia Saudí.

Riad recibió contundentes golpes incluso en su propio territorio, cuando las operaciones combativas de Ansarolá se trasladaron a la profundidad de la geografía saudí a través de un avanzado sistema de ataque a partir de drones y misiles de largo alcance que lograron llegar a cuarteles de las fuerzas armadas, refinerías de petróleo y obras de infraestructura crítica a distancias muy lejanas de la frontera común.

CONTINUARÁ

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