OSZE in der Krise

Russlands Außenminister in Skopje, Boykott osteuropäischer StaatenVon Jörg Kronauer

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Sebastian Christoph Gollnow/dpaÜbertragung der Rede von Russlands Außenminister Sergej Lawrow auf der Delegationsebene im Sportzentrum »Boris Trajkovski« in Skopje

Mit dem erwarteten verbalen Schlagabtausch hat am Donnerstag der diesjährige Ministerrat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Nordmazedoniens Hauptstadt Skopje begonnen. Bereits vorab hatte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock Russland vorgeworfen, »die OSZE beschädigen« zu wollen. Ursache war nicht zuletzt, dass seit 2022 kein Konsens mit Moskau mehr über den OSZE-Haushalt erzielt werden konnte. Baerbock schob dies, wie es derzeit üblich ist, ganz allein Russland in die Schuhe. Russlands Außenminister Sergej Lawrow, der sich während des Treffens zum ersten Mal seit Kriegsbeginn wieder in einem NATO-Land aufhält, warf dem Westen dagegen vor, die OSZE »in ein Anhängsel von NATO und EU« zu transformieren, das treibe die Organisation »an den Rand des Abgrunds«.

Schon vorab war der OSZE-Ministerrat von heftigen Spannungen überschattet worden. Ursache war unter anderem, dass zunächst die Ukraine und die drei baltischen Staaten, dann auch Polen und Rumänien angekündigt hatten, das Treffen wegen Lawrows Anwesenheit zumindest auf Ministerebene zu boykottieren. Nur mit Ach und Krach war es vorab gelungen, eine Einigung über den nächsten OSZE-Vorsitz zu finden. Estland, das ursprünglich kandidiert hatte, war von Russland wegen seiner extrem antirussischen Positionen abgelehnt worden. Schließlich erklärte Malta sich bereit, einzuspringen. Mit Zustimmung wurde in Skopje fest gerechnet; abgestimmt werden sollte am Freitag. Unklar war noch, ob es gelingen würde, sich auf die Verlängerung der Amtszeit vierer führender OSZE-Funktionäre zu einigen, darunter die deutsche OSZE-Generalsekretärin Helga Schmid.

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Auf letzteres legen die westlichen OSZE-Staaten einigen Wert, um die Organisation, wie Baerbock sagte, zumindest »halbwegs arbeitsfähig« zu halten. Aus Sorge um den Fortbestand der Vereinigung habe man sich auch entschieden, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell, »Lawrow zur Teilnahme zuzulassen«. Borrells Äußerung impliziert, dass der Westen sich informell das Entscheidungsrecht über die Zulassung von Repräsentanten der 57 OSZE-Staaten anmaßt. Dem gegenüber teilte Russlands Vizeaußenminister Alexander Gruschko vorab mit, man sei »kämpferisch entschlossen«, auf der »Rückkehr der OSZE zu ihren Ursprungsprinzipien« zu bestehen.

https://www.jungewelt.de/artikel/464308.osze-ministerrat-osze-in-der-krise.html

7 wenig bekannte Fakten über den Nürnberger Prozess gegen die Nazis

ALINA CHOCHLOWA

Der Internationale Militärgerichtshof, der berühmteste in der Geschichte des 20. Jahrhunderts, tagte vom 20. November 1945 bis zum 1. Oktober 1946 in Deutschland.

Im Saal 600 des Justizpalastes in Nürnberg saßen neben den Angeklagten und der Verteidigung auch Richter und Ankläger aus allen vier alliierten Siegermächten — der UdSSR, Frankreich, Großbritannien und den USA. Während der fast einjährigen Arbeit des Tribunals spielten sich in seinem Umfeld verschiedene Ereignisse ab: sowohl die heute bekannten Fakten als auch die Episoden, die hinter den Kulissen blieben.

1. Der Sitz des Internationalen Militärgerichtshofs befand sich nicht in Nürnberg, sondern in Berlin

Das ehemalige Kammergericht im Kleistpark, Sitz des Alliierten Kontrollrates, 1953.

Das ehemalige Kammergericht im Kleistpark, Sitz des Alliierten Kontrollrates, 1953.Ullstein bild/Getty Images

Die sowjetische Führung bestand darauf, den Prozess in Berlin abzuhalten, wo die Siegermächte den Alliierten Kontrollrat eingerichtet hatten, das oberste Organ der Sieger im besetzten Deutschland.

Die westlichen Alliierten bestanden jedoch auf Nürnberg, das in der amerikanischen Besatzungszone lag. Dort blieb der Justizpalast erhalten, der durch einen unterirdischen Gang mit dem Gefängnis verbunden war, was in Berlin nicht der Fall war. Der Ort galt auch als symbolisch — hier fanden seit 1927 alle Kongresse der Nationalsozialistischen Partei Deutschlands statt.

Der Sitz des Internationalen Militärtribunals war jedoch weiterhin Berlin, wo das Tribunal Anfang Oktober 1945 im Gebäude des Kontrollrats mehrere organisatorische Sitzungen abhielt. Der erste Prozesstag fand am 20. November 1945 in Nürnberg im Justizpalast statt.

2. Sieben Angeklagte konnten der Strafe entgehen

Von links nach rechts: Wilhelm Keitel, Hermann Göring, Adolf Hitler und Martin Bormann. Göring und Bormann konnten der Strafe entgehen.

Von links nach rechts: Wilhelm Keitel, Hermann Göring, Adolf Hitler und Martin Bormann. Göring und Bormann konnten der Strafe entgehen.Universal History Archive/Getty Images

Gegen 24 Hauptkriegsverbrecher wurde eine Anklage erhoben. Zwölf Angeklagte wurden zur Todesstrafe verurteilt, zwei konnten dieser jedoch entgehen.

Hermann Göring, SA-Gruppenführer, General der SS, Reichsluftfahrtminister und Hitlers Nachfolger, schluckte kurz vor seiner Hinrichtung eine Zyankalikapsel und entging so dem Galgen.

Martin Bormann, Leiter der Partei-Kanzlei der NSDAP und persönlicher Sekretär des Führers, wurde in Abwesenheit zum Tod durch den Strang verurteilt, weil er nicht zum Prozess teilnahm — sein Aufenthaltsort war unbekannt.

Robert Ley, Leiter des Einheitsverbands Deutsche Arbeitsfront, erhängte sich vor dem Beginn des Prozesses in seiner Gefängniszelle am 25. Oktober 1945, wenige Tage nach der Anklageerhebung.

Gustav Krupp von Bohlen, Chef des Friedrich-Krupp-Konzerns, der die NS-Bewegung aktiv finanzierte, wurde als todkrank eingestuft. Das Verfahren gegen den Geschäftsmann wurde auf der vorläufigen Gerichtsanhörung am 15. November 1945 ausgesetzt.

Drei weitere Angeklagte – Vizekanzler Franz von Papen, Leiter der Rundfunkabteilung des Ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda Hans Fritzsche und Reichswirtschaftsminister Hjalmar Schacht – wurden freigesprochen.

3. Einige der Prozessteilnehmer trugen im Gerichtssaal eine Sonnenbrille

Hermann Göring (links) und Rudolf Heß (rechts), 30. September 1946.

Hermann Göring (links) und Rudolf Heß (rechts), 30. September 1946.AP

Auf den Archivfotos und -videos des Tribunals sind Teilnehmer mit Sonnenbrillen zu sehen. Der Grund dafür war die Beleuchtung im Saal. So beschreibt Boris Polewoj in seinem Buch Nürnberger Tagebuch, ein Sonderkorrespondent der Zeitung Prawda beim Tribunal: „Dieses fahle, gleichmäßige, etwas gleichgültige, bedrückende Licht, in dem alles ringsum einen grünlichen, morbiden Farbton annimmt“. Alle Fenster waren verdunkelt. Der Gefängnisdirektor, Oberst Burton Andrus soll laut Polewoj einmal vor Journalisten „gewitzelt haben: Ich werde dafür sorgen, dass sie alle die Sonne nicht sehen.“

Wegen des künstlichen Lichts begannen viele der Anwesenden, darunter auch den Angeklagten, die Augen zu schmerzen, so dass sie manchmal mit Sonnenbrillen dasaßen.

4. Es gab eine besondere Regel für die geschlossenen Sitzungen während des Prozesses

Die Reporter eilen davon mit der Nachricht von den Urteilen, die am Ende des „größten Prozesses der Geschichte“ im Justizpalast in Nürnberg gefällt wurden.

Die Reporter eilen davon mit der Nachricht von den Urteilen, die am Ende des „größten Prozesses der Geschichte“ im Justizpalast in Nürnberg gefällt wurden.Keystone/Getty Images

Die Öffentlichkeit durfte nicht an den geschlossenen Sitzungen teilnehmen, auch keine Journalisten. Um herauszufinden, was im Gerichtssaal vor sich ging, wurde die folgende Regel aufgestellt, wie Boris Polewoj schreibt: „Wenn im Laufe der Verhandlung etwas Interessantes vor sich ging, ertönte in allen Räumen des Justizpalastes ein Signal; wenn es etwas gab, das besondere Aufmerksamkeit verdiente, gab es ein doppeltes Signal, und wenn es eine Sensation gab, gab es ein dreifaches Signal“.

Polewoj zufolge glichen die Signale ungeduldigen Knurrgeräuschen, die von irgendwo unter der Decke kamen und sich viele Male wiederholten.

5. Die USA schrieben, der sowjetische Staatsanwalt habe Göring erschossen

Der sowjetische Hauptankläger Roman Rudenko.

Der sowjetische Hauptankläger Roman Rudenko.Das russische Verteidigungsministerium

Am 10. April 1946 veröffentlichte die amerikanische Armeezeitung Stars and Stripes einen Artikel, in dem es hieß, der sowjetische Hauptankläger Roman Rudenko sei während der Sitzung so wütend auf Göring geworden, dass er seine Dienstwaffe zog und den ehemaligen Reichsmarschall erschoss.

Der deutsche Reichsmarschall und Oberbefehlshaber der Luftwaffe Hermann Göring während des Kreuzverhörs im Gerichtssaal 600 des Justizpalastes, Nürnberg, 1946.

Der deutsche Reichsmarschall und Oberbefehlshaber der Luftwaffe Hermann Göring während des Kreuzverhörs im Gerichtssaal 600 des Justizpalastes, Nürnberg, 1946.Die Nationale Archiv- und Archivverwaltung

Die Zeitung veröffentlichte jedoch später einen Widerruf: „Die Meldung, dass der sowjetische Hauptankläger Göring in einem Wutanfall während des Prozesses erschossen hat, hat sich nicht bestätigt. Einem Korrespondenten aus Nürnberg zufolge ist Göring gesund und munter und bereit, dem Ankläger Rede und Antwort zu stehen. Die Meldung, er sei auf tragische Weise zu Tode gekommen, ist jedoch darauf zurückzuführen, dass die Redaktion den Satz des Korrespondenten, der berichtete, General Rudenko habe Göring moralisch erschossen, falsch aufgefasst hat.“

6. Eine sowjetische Dolmetscherin wurde die „letzte Frau in Görings Armen”

Dolmetscherin Tatjana Stupnikowa.

Dolmetscherin Tatjana Stupnikowa.Public domain

An einem Prozesstag eilte die 24-jährige Übersetzerin Tatjana Stupnikowa zu ihrem Arbeitsplatz im Gerichtssaal. Sie lief den Korridor entlang, rutschte aber plötzlich aus und wäre beinahe gestürzt.

„Als ich die Fassung wieder erlangt hatte und zu meinem Retter aufblickte, sah ich das lächelnde Gesicht von Hermann Göring vor mir, der mir ins Ohr flüsterte: Vorsicht, mein Kind!“, erinnerte sich Stupnikowa an diese Begegnung.

Als Tatjana den Saal betrat, kam ein französischer Korrespondent auf sie zu und sagte auf Deutsch, dass sie nun die erlesenste Frau der Welt sei: „Sie sind die letzte Frau in Görings Armen”.

7. Ein Feldmarschall der Wehrmacht trat als Zeuge der sowjetischen Anklage auf

Friedrich Paulus beim Nürnberger Prozess.

Friedrich Paulus beim Nürnberger Prozess.Jewgenij Chaldei/Global Look Press

Zum Herbst 1946 geriet der Prozess ins Stocken. Auf Seiten der Verteidigung und der Angeklagten selbst kamen Ideen auf, dass der deutsche Angriff auf die UdSSR eine Präventivmaßnahme gewesen sei. Die sowjetische Delegation musste überzeugende Argumente für einen geplanten Angriff des Dritten Reiches auf die UdSSR vorlegen.

Ein solcher „Trumpf” wurde unerwartet Friedrich Paulus, der am 31. Januar 1943 in der Nähe von Stalingrad gefangen genommen wurde. Die sowjetische Führung brachte den Generalfeldmarschall heimlich in den Justizpalast, damit er dort aussagen konnte. Bei seiner Vernehmung in Nürnberg erklärte er, dass „alle Vorbereitungen für den Angriff auf die UdSSR, der am 22. Juni stattfand, bereits im Herbst 1940 getroffen worden waren“.

Lesen Sie mehr über die Rolle von Friedrich Paulus beim Nürnberger Prozess und über das Leben des ehemaligen Generalfeldmarschalls der Wehrmacht in der UdSSR nach dem Krieg in unseren Artikeln.

>>> Nazis vor Gericht: Was waren die Herausforderungen sowjetischer Dolmetscher beim Nürnberger Prozess?

>>> Goebbels: Wie der Chefideologe der NSDAP in seiner Jugend Russland lobte

‼️ Die UN startet ein von Gates finanziertes globales digitales Identitätsprogramm.

Mit Unterstützung der Bill & Melinda Gates Foundation haben die Vereinten Nationen (UN) diesen Monat eine „ehrgeizige, von den Ländern geführte Kampagne“ gestartet zur Förderung und Beschleunigung der Entwicklung einer globalen digitalen öffentlichen Infrastruktur (DPI).

Die Vereinten Nationen erklärten, dass es die Die Kampagne „50 in 5“ wird die Schaffung eines „Kernnetzwerks aus Komponenten“ fördern, das „digitale Zahlungen, Identität und ein Datenaustauschsystem“ umfasst, das als „Datenaustausch“ dienen soll System.» Ein entscheidender Beschleuniger für das Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Das digitale Konzentrationslager ist bereit, wie geht es weiter?

Le chaos du monde ne naît pas de l’âme des peuples, des races ou des religions, mais de l’insatiable appétit des puissants. Les humbles veillent.

Viol, ISIS, Mein Kampf et autres mensonges : comment Israël a perdu toute crédibilité

Publié le  par Wayan


Par Ramzy Baroud et Romana Rubeo – Le 20 novembre 2023 – Source Antiwar

Le samedi 11 novembre, le porte-parole militaire israélien Daniel Hagari a affirmé lors d’une conférence de presse qu’Israël avait tué un “terroriste” qui avait empêché un millier de civils de s’échapper de l’hôpital Shifa.

Ces allégations n’ont guère de sens. Même selon les critères de la propagande israélienne, la falsification d’un tel élément d’information, sans contexte ni preuve, contribue à la détérioration de la crédibilité d’Israël dans les médias internationaux et de son image dans le monde.

La veille, un fonctionnaire américain anonyme a été cité CNN comme ayant déclaré, dans un câble diplomatique, que “nous sommes en train de perdre gravement dans l’espace de bataille médiatique“.

https://lesakerfrancophone.fr/

Taine et le bourgeois numérisé comme catastrophe française – Nicolas Bonnal

Par Nicolas Bonnal

Illustration : Le Bourgeois gentilhomme, 1982, dirigé par Roger Coggio.

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Le bourgeois français était l’épicentre du système républicain. Il est maintenant la base du système woke, du système écologiste, mondialiste et même numérique. Le bourgeois progressiste a tourné avec son bien aimé pape François la page catho-chrétienne-bourgeoise (c’est Bernanos qui doit être content au paradis d’être ainsi confirmé sur sa conception du catholicisme entropique bourgeois) et il est le père du cauchemar mondialiste et numérique qui s’abat sur ce foutu pays ou ce qu’il en reste. Essayons de comprendre.
Il se peut que La Fontaine soit l’écrivain le plus important de notre histoire. Taine lui a rendu un hommage vivifiant et oublié dans sa monographie et il a insisté sur un point négligé : le bourgeois dans les Fables. Et notre splendide historien, le premier à avoir décrit la France telle qu’elle est et pas telle qu’elle se rêve (pour reprendre son expression sur le Saint-Julien de Flaubert) explique très bien de quel bois se chauffe la fille de l’église, de l’État, de maître Patelin et de Renard :
« Derrière le clergé et la noblesse, loin, bien loin, le chapeau à la main, dans une attitude respectueuse, marche le tiers-état, «frère cadet des deux premiers ordres» si on l’en croit, «simple valet» selon la déclaration des gentilshommes. Les bonnes villes, bourgeoisies et corps de métiers, ont envoyé leur députation de ridicules, et La Fontaine, qui semble un bourgeois quand il raille les nobles, semble un noble quand il raille les bourgeois. Et ce n’est pas ici la matière qui manque. Parlons-en tout à notre aise; nous sommes de cette bande, et nous avons le droit de la montrer telle qu’elle est. »

Je suis d’accord : bourgeois on l’est tous plus ou moins. N’est-ce pas Nizan (voyez mon texte) qui disait déjà que le bourgeois c’est celui qui vit en pantoufles devant son écran ? C’était il y a presque cent ans !
Guénon a parlé (Autorité spirituelle…) de cette monarchie française bourgeoise ; de cette monarchie qui mit au pas la caste sacerdotale comme la classe guerrière aristocratique et qui a tout fonctionnarisé, récoltant en 1789 ce qu’elle avait semé : l’État bourgeois s’est passé d’elle. Devenu purement machine, il va se passer de tout l’État avec son inintelligence artificielle.
Taine écrit superbement (j’ai déjà cité cet extrait, un des plus importants de notre littérature – avec ceux de Balzac, Chateaubriand ou Tocqueville) :
« Le bourgeois est un être de formation récente, inconnu à l’antiquité, produit des grandes monarchies bien administrées, et, parmi toutes les espèces d’hommes que la société façonne, la moins capable d’exciter quelque intérêt. Car il est exclu de toutes les idées et de toutes les passions qui sont grandes, en France du moins où il a fleuri mieux qu’ailleurs. Le gouvernement l’a déchargé des affaires politiques, et le clergé des affaires religieuses. La ville capitale a pris pour elle la pensée, et les gens de cour l’élégance. L’administration, par sa régularité, lui épargne les aiguillons du danger et du besoin. Il vivote ainsi, rapetissé et tranquille. A côté de lui un cordonnier d’Athènes qui jugeait, votait, allait à la guerre, et pour tous meubles avait un lit et deux cruches de terre, était un noble. »

On se rapproche de cet Etat antiromantique qui en effet va nous ôter le trouble de penser et la peine de vivre. En attendant la télévision (voyez mon texte sur la méditation transfenestrale de d’Artagnan…).
L’homme rapetissé est déjà là, il n’a pas attendu Tati-Etaix-Godard, les congés payés, la télé et l’éternel parti de la majorité présidentielle :

« Ses pareils d’Allemagne trouvent aujourd’hui une issue dans la religion, la science ou la musique. Un petit rentier de la Calabre, en habit râpé, va danser, et sent les beaux-arts. Les opulentes bourgeoisies de Flandre avaient la poésie du bien-être et de l’abondance. Pour lui, aujourd’hui surtout, vide de curiosités et de désirs, incapable d’invention et d’entreprise, confiné dans un petit gain ou dans un étroit revenu, il économise, s’amuse platement, ramasse des idées de rebut et des meubles de pacotille, et pour toute ambition songe à passer de l’acajou au palissandre. Sa maison est l’image de son esprit et de sa vie, par ses disparates, sa mesquinerie et sa prétention. »

Taine le trouve plus médiocre que ses voisins européens ce bourgeois froncé :
« Il n’est point un Cincinnatus. C’est l’orgueil, d’ordinaire, qui fait le désintéressement. Un campagnard suisse ou romain qui à l’occasion devenait chef d’armée, arbitre de la vallée ou de la cité, pouvait avoir des sentiments grands, laisser le gain à d’autres, vivre de pain et d’ognons, et se contenter du plaisir de commander: sa condition le faisait noble. Comment voulez-vous que cette manière de penser naisse parmi nos habitudes bourgeoises? Le bourgeois probe s’abstient du bien d’autrui; rien de plus. Il serait niais de se dévouer pour sa bicoque. Les dignités municipales exercées sous la main de l’intendant ne valent pas la peine qu’on se sacrifie à elles; échevin, maire, élu, il n’est qu’un fonctionnaire, fonctionnaire exploité et tenté d’exploiter les autres. »

Ce devenir-fonctionnaire du monde, bien plus fort que le devenir-marchandise du monde, explique très bien le totalitarisme européen façon Leyen-Macron-Breton et le Grand Reset de Schwab (banal bureaucrate boche). C’est le monde de maître-rat, comme dit La Fontaine. Et comme on en a produit industriellement dans les (grandes) écoles puis dans les fabiennes universités anglo-saxonnes, on n’a pas fini de reproduire ce modèle de bourgeois bureaucrate dont l’ONU ou l’Unesco ou le FMI ont fourni les modèles terrifiants.
Mais le Français est AUSSI un bourgeois râleur, un prof gauchiste, un étudiant écolo-trotskiste, un je-ne-sais-quoi. La fable sur les grenouilles (symbole français) et leur roi (on pense au macaron), voici comment Taine l’explique :

« Ils sont inconstants, mécontents par état, frondeurs, faiseurs de remontrances, fatigants, obstinés, insupportables, et par-dessus tout impertinents et poltrons. Ils se lassent de «l’état démocratique;» et, quand Jupin, fatigué de leurs clameurs, leur donne pour roi «un bon sire, tout pacifique,» la gent «sotte et peureuse» va se cacher dans tous les trous, jusqu’à ce qu’elle redevienne familière et insolente. Pourquoi sont-ils si déplaisants? Quand le roi des dieux leur envoie une grue «qui les tue, qui les croque, qui les gobe à son plaisir,» on est presque du parti de la grue et de Jupiter.3
Oui, avec Jupiter on est servi ; et il y en a même encore plein qui n’ont pas encore compris.

Taine a compris bien avant les ingénieurs sociaux comme on fabrique du fonctionnaire, du militaire, du dernier homme :
« Nous naissons tous et nous croissons d’un mouvement spontané, libres, élancés, comme des plantes saines et vigoureuses. On nous transplante, on nous redresse, on nous émonde, on nous courbe. L’homme disparaît, la machine reste; chacun prend les défauts de son état, et de ces travers combines naît la société humaine. »

Toujours rat, le bourgeois est attiré par le people aristo, écrit Taine :
« Le bourgeois sait qu’il est bourgeois et s’en chagrine. Sa seule ressource est de mépriser les nobles ou de les imiter. Il se met au-dessus d’eux ou parmi eux «et se croit un personnage.» Cet orgueil est raisonneur et esprit fort. Par exemple le rat s’étonne de voir tout le monde tourner la tête au passage de l’éléphant. Il réclame contre cet abus en théoricien spiritualiste: la grosseur et l’étalage ne font pas le mérite; l’animal raisonnable ne vaut point «par la place qu’il occupe,» mais par l’esprit qu’il a. Il est clair que ce philosophe de grenier est un disciple anticipé de Jean-Jacques, et médite un traité sur les droits du rat et l’égalité animale. »

C’est le monde du moyen (c’est rigolo parce que le but de notre monde global-bourgeois-technocrate est de liquider la classe moyenne maintenant) :
« Là est la misère des conditions moyennes. Les extrêmes s’y assemblent et s’y heurtent; les couleurs s’y effacent l’une l’autre, et l’on n’a qu’un tableau ennuyeux et choquant. De là vient la laideur du monde moderne. Autrefois à Rome, en Grèce, l’homme, à demi exempt des professions et des métiers, sobre, n’ayant besoin que d’un toit et d’un manteau, ayant pour meubles quelques vases de terre, vivait tout entier pour la politique, la pensée et la guerre. »

Magnifiquement Taine ajoute (je crois qu’il n’est pas populaire – bien que très connu – parce qu’il est trop dur, ce n’est pas pour rien qu’il fut un fidèle correspondant de Nietzsche qui compare dans Zarathoustra le charbon au diamant) :
« Aujourd’hui l’égalité partout répandue l’a chargé des arts serviles; les progrès du luxe lui ont imposé la nécessité du gain; l’établissement des grandes machines administratives l’a écarté de la politique et de la guerre. La civilisation, en instituant l’égalité, le bien-être et l’ordre, a diminué l’audace et la noblesse de l’âme. Le bonheur est plus grand dans le monde, mais la beauté est moindre. Le nivellement et la culture, parmi tous leurs mérites, ont leurs désavantages: d’un paysage nous avons fait un potager. »

Qui se doutait qu’avec Malleret, Hollande ou Macron la machinerie administrative française allait accoucher du monstre administratif mondialiste et numérique ? Mais poursuivons :
« Les occupations nobles s’altèrent en devenant marchandises. Le sentiment s’en va et fait place à la routine. »

Il va parler de Virgile notre Taine dont l’école m’avait dégoûté (la version latine ne servant qu’à sélectionner un ingénieur social, pas à découvrir le génie initiatique d’une littérature) :
« Une page de Virgile, que vous avez fait réciter à vingt écoliers pendant vingt ans vous touchera-t-elle encore? Vous devez la lire tel jour, à telle heure; l’émotion coulera-t-elle à point nommé comme quand on tourne un robinet? Sous cette obligation, et sous cette régularité, l’esprit s’émousse et s’use, ou, si la vanité le soutient, il devient une mécanique de bavardage qui, à tout propos, hors de propos, part et ne s’arrête plus. Lorsque nous naissons, les forces de notre âme sont en équilibre. Qu’un métier soit un emploi utile de ces forces, un remède contre l’ennui, à la bonne heure. Mais, ainsi qu’une maladie, il rompt ce balancement exact. En développant un organe spirituel, il fait périr les autres. Le rôle accepté détruit l’homme naturel. C’est un acteur qui partout est acteur, et qui, une fois hors de son théâtre, est un sot. »
Ce devenir-acteur du monde Macluhan en parle très bien à propos du roi Lear. Taine a tout dit avant tout le monde, comme Dumas, Poe, Baudelaire et les autres (pourquoi croyez-vous que j’insiste ?).

Et le monde moderne a ainsi accouché non pas d’une souris mais d’un rat bourgeois. Dans une admirable note sur son Anglaise Taine écrit :

« En dehors des sectaires qui aimaient surtout leur système, beaucoup de Français aimaient passionnément la France, et l’ont prouvé par leurs sacrifices, leur zèle et leur courage. La vérité est que l’esprit public ne se montre pas chez nous sous la même forme qu’en Angleterre et aux États-Unis, par l’étude froide et sérieuse des affaires publiques, par l’action locale et journalière, par l’association multipliée, efficace et pratique. On bavarde en phrases générales et vagues, on laisse prendre son argent au percepteur, on marche à la frontière, et on se fait tuer (Note du traducteur). »

Aujourd’hui on n’ira pas se faire tuer pas les russes en Biélorussie (encore que, en insistant un peu à la télé…) mais on se fera piquer, stériliser, numériser et remplacer.

Sources
http://classiques.uqac.ca/classiques/taine_hippolyte/la_fontaine_et_ses_fables/Taine_LaFontaine_fables.pdf
https://www.dedefensa.org/article/chateaubriand-et-la-conclusion-de-notre-histoire
https://lecourrierdesstrateges.fr/2022/11/09/terreur-republicaine-et-dictature-sanitaire-un-retour-sur-hyppolite-taine-et-son-anglaise-anonyme-par-nicolas-bonnal/
https://www.dedefensa.org/article/nizan-et-les-caracteres-de-notre-tyrannie-bourgeoise
https://www.dedefensa.org/article/balzac-et-la-prophetie-du-declin-de-la-france
https://lesakerfrancophone.fr/vigny-et-la-servitude-militaire-propos-atemporels-sur-la-lettre-des-generaux
https://www.dedefensa.org/article/comment-fukuyama-explique-le-mystere-athos

Pourquoi laissons-nous Israël et l’Ukraine avoir le dernier mot sur nos décisions ?

https://lesakerfrancophone.fr/pourquoi-laissons-nous-israel-et-lukraine-avoir-le-dernier-mot-sur-nos-decisions

Le système d’alliances des États-Unis est souvent qualifié d’empire, et pour cause. Mais il s’agit d’une forme particulière d’empire, dans lequel le centre métropolitain semble dirigé et gouverné par la périphérie. Dans l’idée classique de l’empire, la domination va du haut vers le bas. Ce n’est pas le cas ici.

Cette inversion n’est nulle part plus évidente que dans les relations entre les États-Unis et Israël. Biden a réagi aux attentats du 7 octobre en apportant un soutien total à Israël dans son objectif de destruction du Hamas. Le même schéma se retrouve dans la politique à l’égard de l’Ukraine. Pendant 18 mois, l’administration Biden n’a pas osé fixer de limites aux objectifs de guerre de l’Ukraine, sauf celui, absurde, d’une victoire totale sur la Russie, avec Vladimir Poutine sur le banc des accusés à la fin.

Ces certitudes ont toutefois commencé à s’ébranler. Au sein de l’administration, il semble que l’on ait pris conscience, ces dernières semaines, qu’aucun de ces deux objectifs n’était atteignable. L’essentiel des rapports récents est le suivant : les Ukrainiens sont en train de perdre la guerre et doivent reconnaître ce fait, mieux vaut maintenant que trop tard. Les Israéliens se comportent de manière barbare et doivent être maîtrisés, faute de quoi notre réputation dans le monde sera ruinée.

Sur le front de l’Ukraine, il y a eu deux bombes. La première fut le reportage de NBC brossant un tableau désastreux de la situation militaire et rapportant que des diplomates américains et européens essayaient d’expliquer à l’Ukraine la nécessité de restreindre ses objectifs. Il est trop tard pour espérer autre chose qu’une impasse, a déclaré un ancien fonctionnaire de l’administration : “il est temps de conclure un accord“.

D’autre part, un long essai paru dans le Time a dépeint Zelensky comme une figure messianique et fanatique, déconnectée des perspectives d’avenir de l’Ukraine qui se dégradent. La corruption est encore pire que ce que l’on prétend. L’Occident fait des pieds et des mains pour obtenir des équipements militaires essentiels. L’armée ukrainienne ne parvient pas à trouver de nouvelles recrues. Des crédits supplémentaires du Congrès, même les 61 milliards de dollars demandés par l’administration, ne peuvent résoudre aucun de ces problèmes.

Pendant 18 mois, l’administration Biden a insisté sur le fait que les objectifs de l’Ukraine lui appartenaient entièrement et que les États-Unis les soutiendraient quoi qu’il arrive. Avec l’échec presque total de l’offensive ukrainienne de l’été, l’administration semble se dégonfler. Tout cela est très secret, des discussions “discrètes” étant réputées se dérouler en coulisses. Il est probable, en effet, que les conseillers de Biden soient divisés. Bien que la politique officielle n’ait pas changé d’un iota, l’élan est clairement là.

Le problème d’Israël est encore plus aigu. Selon des informations largement répandues, Joe Biden et ses conseillers estiment qu’Israël s’est lancé dans un projet fou à Gaza. Ils considèrent que les États-Unis, qui ont donné à Israël un feu vert, un chèque en blanc et des tonnes de bombes, seront tenus directement responsables des terribles conséquences humanitaires. Ils ne pensent pas qu’Israël ait défini un objectif cohérent. Ils craignent de soutenir une énormité morale. Ils constatent que le soutien des autres s’effondre rapidement.

Au cours du mois dernier, Biden a mis en garde les Israéliens contre la colère et la vengeance en représailles du 7 octobre, leur a déconseillé une invasion terrestre de Gaza et a insisté pour qu’Israël cherche à éviter autant que possible la mort de civils. Les conseillers militaires de Biden recommandent d’utiliser des bombes plus petites. L’érosion du soutien, a déclaré son administration aux Israéliens, “aura des conséquences stratégiques désastreuses pour les opérations des Forces de défense israéliennes contre le Hamas“. Le week-end dernier, le secrétaire d’État Antony Blinken a présenté ces idées au Premier ministre israélien Benjamin Netanyahu et lui a demandé une “pause humanitaire“. Réponse de Bibi : ça n’arrivera pas.

J’ai une idée. Les États-Unis pourraient menacer de suspendre les livraisons militaires à Israël s’il n’accepte pas un cessez-le-feu. Cela pourrait faire impression. Toutefois, depuis George H.W. Bush, aucun président n’a voulu défier Israël. L’approche des États-Unis au cours des 30 dernières années, comme aujourd’hui, a été celle d’un ami indéfectible : “C’est vraiment pour votre bien, mais nous n’oserions pas l’exiger de vous“.

Serrer les Israéliens dans ses bras et les rassurer sans cesse sur leur engagement indéfectible : voilà comment finir une discussion avec eux.

Certains dirigeants israéliens ont répondu à cette approche, mais Benjamin Netanyahu n’a jamais été l’un d’entre eux. Le commentaire de Bill Clinton après sa première rencontre avec Netanyahou en 1996 – “Qui est la putain de superpuissance ici ?” – reflète le jugement réfléchi de Bibi selon lequel il peut susciter une opposition intérieure aux États-Unis qui annulera toute menace de la part d’un président américain.

Aujourd’hui, 66 % des Américains souhaitent un cessez-le-feu, selon un sondage, mais moins de 5 % des membres de la Chambre des représentants sont de cet avis ; Bibi sait donc peut-être de quoi il parle. L’AIPAC est occupé à lancer des attaques contre les quelques membres courageux du Congrès qui ont critiqué Israël et appelé à un cessez-le-feu.

Mais Biden doit se préoccuper du rôle plus important de l’Amérique dans le monde et il est conscient que ce qui se prépare à Gaza va probablement ruiner la légitimité de l’Amérique. Qui, dans les pays non occidentaux, pourra supporter à nouveau une leçon de morale de la part des États-Unis sur leur engagement zélé en faveur des droits de l’homme ? Quel sera l’impact sur le dossier de l’Amérique contre la Russie ?

Si l’on s’en tient aux tendances actuelles – pas de sortie vers le Sinaï pour la masse de la population de Gaza, effondrement complet des systèmes de santé et d’assainissement, pression militaire et blocus économique israéliens incessants, 1,5 million de personnes déjà déplacées – il est difficile d’imaginer que le nombre total de victimes parmi les habitants de Gaza puisse être inférieur à plusieurs centaines de milliers. Il est probable que les maladies et les épidémies seront beaucoup plus nombreuses que les balles et les bombes. Comme l’a déclaré Netanyahu, cette expérience restera gravée dans les mémoires “pendant des décennies“. Et si elle s’inscrivait dans l’opinion publique mondiale comme un crime historique ?

Il est incroyable que les partisans de la guerre totale contre le Hamas invoquent Dresde, Hiroshima et d’autres atrocités pour justifier leur démarche, négligeant le fait que ni l’Allemagne ni le Japon n’avaient personne pour pleurer sur eux après la guerre, alors que les Palestiniens ont 1,8 milliard de musulmans pour pleurer sur eux aujourd’hui.

Il est évident qu’Israël ne peut pas poursuivre jusqu’au bout son objectif de destruction du Hamas sans provoquer des morts à une échelle biblique. Il n’y a aucune raison pour que les États-Unis adhèrent à ces objectifs.

Le choix de Biden est de soit se montrer ferme avec les Israéliens soit d’accepter ce qu’il craint d’être une gigantesque catastrophe.

Il existe des précédents de fermeté, mais ils sont certes lointains. Dwight Eisenhower l’a fait en 1956 à propos de l’aventure anglo-franco-israélienne de Suez. Bush I l’a fait en 1991 à propos des garanties de prêt accordées à Israël.

Mais l’exemple le plus marquant est celui de 1982, lorsque Ronald Reagan a demandé au Premier ministre israélien Menachem Begin de cesser les bombardements israéliens sur Beyrouth. “Menachem“, a dit Reagan, “c’est un holocauste“. À la surprise de Reagan, sa menace d’une réévaluation angoissante a fonctionné. “Je ne savais pas que j’avais un tel pouvoir“, a-t-il déclaré à son assistant Mike Deaver. Au moment de la menace de Reagan, le bilan de deux mois et demi de guerre avoisinait les 20 000 morts, dont près de la moitié étaient des civils.

Biden aura-t-il la volonté d’affronter Netanyahou ? Son administration forcera-t-elle l’Ukraine à s’asseoir à la table des négociations ?

Dans notre drôle d’empire, où ce sont les vassaux qui mènent la danse, des tendances profondément ancrées dictent une réponse négative à ces deux questions, alors qu’une politique avisée dicterait des réponses positives. Le moment est peut-être venu d’adopter une nouvelle politique dans laquelle l’Amérique favorise ses propres intérêts nationaux plutôt que les leurs.

Coup d’État dans le cryptoverse

Elham Makdoum

Le Cryptoverse est l’univers basé sur la blockchain, qui comprend les monnaies numériques, les contrats intelligents, les échanges cryptographiques et tous les services auxiliaires créés pour y faire face .

Elham Makdoum est une opératrice des marchés de crypto-monnaies, spécialisée dans la géopolitique des crypto-monnaies et la crypto-intelligence.

Binance est tombée (entre les mains des États-Unis). La sortie désastreuse du roi de Binance, Changpeng Zhao, a été provoquée par des accusations de violation des lois contre le blanchiment d’argent. Mais la vérité est tout autre : la guerre sino-américaine a débarqué dans les cryptomonnaies.

Changpeng Zhao, le roi incontesté de la cryptographie, a été contraint par la justice américaine, à l’instigation de BlackRock, le plus grand fonds spéculatif de la planète, de laisser la direction de l’empire qu’il a créé à Richard Teng. Le chef d’accusation : violation des lois et sanctions en matière de blanchiment d’argent. L’amende : 4,3 milliards de dollars. Mais derrière le bras de fer entre Binance et le ministère américain de la justice, il y a (beaucoup) plus : il y a la semi-guerre froide sino-américaine.

Un crypto-coup-d’Etat

C’est à partir de 2017, année de la première diffusion de documents conprometteurs sur les yeux fermés de Binance face aux activités d’Al-Qāʿida, de Daesh et du Hamas, que le géant de la cryptographie s’était retrouvé dans le collimateur de Washington. Lequel a consacré les six années suivantes à un objectif : découvrir si Binance, qui curieusement n’a pas de siège mais plusieurs bureaux disséminés en Chine, de Hong Kong à Shanghai, était une émanation du PCC.

Établir un lien entre Binance et Pékin s’est avéré impossible – aujourd’hui encore, les preuves irréfutables manquent. Un peu parce que le Dragon n’a jamais semblé intéressé par le phénomène crypto, du moins c’est ce qu’il a fait croire au monde entier. Mais aussi parce que Changpeng Zhaoa toujours fait attention aux relations avec la Chine : il a renoncé à la citoyenneté chinoise pour prendre la citoyenneté canadienne, il a vendu ses biens immobiliers à Shanghai, il ne parle pas de politique internationale.

En l’absence de preuves, Washington n’avait besoin que de prétextes et d’indices pour procéder au détrônement de Changpeng Zhaoa- après tout, comme nous le savons, en temps de guerre, il n’y a pas de place pour le bénéfice du doute. Des prétextes tels que la violation des lois sur le blanchiment d’argent et les sanctions et la collusion avec le terrorisme – demandez au Mossad et aux Brigades ʿIzz al-Dīn al-Qassām pour plus d’informations. Des indices tels que les tentatives de Changpeng Zhaoa de cacher ses bureaux, les activités et le personnel chinois de Binance US, finalement découverts par le Financial Times et portés à la connaissance du public (et des tribunaux) avec un timing plutôt suspect. De quoi mettre Changpeng Zhaoa sur le banc des accusés et l’obliger à faire marche arrière.

L’ombre de Blackrock

BlackRock, le plus grand hedge fund de la planète, a joué un rôle clé dans le tremblement de terre qui a secoué Binance et conduit à la démission de Changpeng Zhaoa Tout d’abord, il a participé au dossier sur CZ, dont la vie privée suspecte est apparue : de sa résidence à Dubaï entrecoupée de fréquents voyages à Shanghai à une curieuse relation – avec progéniture – avec la femme la plus puissante de Chine, l’entrepreneur Yi He, cofondateur de Binance, vice-président de Yixia Technology, et passée par le China Global Television Network. Deuxièmement, dans les mois qui ont précédé le chaos judiciaire, culminant avec la première condamnation de Zhaoa, le 21.11, elle avait mis les pieds chez Binance dans le but (déclaré) d’accélérer l’arrivée des fonds négociés en bourse (ETF) Bitcoin – dont le travail s’est accéléré, curieusement, précisément pendant les ides de novembre de Changpeng Zhaoa.

Binance n’a pas été ciblée pour la corruption, ni pour la présence de zones grises, qui sont des problèmes qui assaillent toutes les bourses de cryptomonnaies, et qui sont donc un faux-fuyant. Le vrai, et seul, problème de Binance, pour les États-Unis, est que CZ était un chinois à l’odeur de parti unique (PCC).

L’objectif des États-Unis, qui pendant des années ont fait preuve de désintérêt, de méfiance, quand ce n’est pas d’entrave, à l’égard de la crypto, laissant les Chinois, les Russes, les Nord-Coréens et les Iraniens protagonistes de cette monnaie numérique, fut de sous-traiter le dossier à BlackRock et à d’autres géants de la finance spéculative, tels que Vanguard, ceci dans l’espoir de regagner le terrain perdu et d’élargir la vision de l’ordre international fondé sur des règles dans un monde, celui de la crypto, né pour être dérégulé et décentralisé. Fragments de guerre mondiale dans le cryptoverse.

US Officials Admit They’re Literally Just Lying To The Public About Russia

https://www.caitlinjohnst.one/p/us-officials-admit-theyre-literally

NBC News has a new report out citing multiple anonymous US officials, humorously titled « In a break with the past, U.S. is using intel to fight an info war with Russia, even when the intel isn’t rock solid« . 

The officials say the Biden administration has been rapidly pushing out « intelligence » about Russia’s plans in Ukraine that is « low-confidence » or « based more on analysis than hard evidence », or even just plain false, in order to fight an information war against Putin.

The report says that toward this end the US government has deliberately circulated false or poorly evidenced claims about impending chemical weapons attacks, about Russian plans to orchestrate a false flag attack in the Donbass to justify an invasion, about Putin’s advisors misinforming him, and about Russia seeking arms supplies from China.

Excerpt, emphasis mine:

It was an attention-grabbing assertion that made headlines around the world: U.S. officials said they had indications suggesting Russia might be preparing to use chemical agents in Ukraine.

President Joe Biden later said it publicly. But three U.S. officials told NBC News this week there is no evidence Russia has brought any chemical weapons near Ukraine. They said the U.S. released the information to deter Russia from using the banned munitions.

It’s one of a string of examples of the Biden administration’s breaking with recent precedent by deploying declassified intelligence as part of an information war against Russia. The administration has done so even when the intelligence wasn’t rock solid, officials said, to keep Russian President Vladimir Putin off balance.

So they lied. They may hold that they lied for a noble reason, but they lied. They knowingly circulated information they had no reason to believe was true, and that lie was amplified by all the most influential media outlets in the western world. 

Another example of the Biden administration releasing a false narrative as part of its « information war »:

Likewise, a charge that Russia had turned to China for potential military help lacked hard evidence, a European official and two U.S. officials said. 

The U.S. officials said there are no indications China is considering providing weapons to Russia. The Biden administration put that out as a warning to China not to do so, they said. 

On the empire’s claim last week that Putin is being misled by his advisors because they are afraid of telling him the truth, NBC reports that this assessment « wasn’t conclusive — based more on analysis than hard evidence. »

I’d actually made fun of this ridiculous CIA press release when it was uncritically published disguised as a breaking news report by The New York Times.

We’d also had fun with State Department Spokesman Ned Price’s bizarre February impersonation of Alex Jones, where he wrongly claimed that Russia was about to release a « false flag » video using crisis actors to justify its invasion:

https://www.caitlinjohnst.one/p/us-again-tries-to-pass-off-government

Other US government lies discussed in the NBC report were less cute:

In another disclosure, U.S. officials said one reason not to provide Ukraine with MiG fighter jets is that intelligence showed Russia would view the move as escalatory.

That was true, but it was also true of Stinger missiles, which the Biden administration did provide, two U.S. officials said, adding that the administration declassified the MiG information to bolster the argument not to provide them to Ukraine.

So the Biden administration knew it was sending weapons to Ukraine that would be perceived by a nuclear superpower as a provocative escalation, sent them anyway, and then lied about it. Cool, cool, cool.

This NBC report confirms rumors we’ve been hearing for months. Professional war slut Max Boot said via The Council on Foreign Relations think tank in February that the Biden administration had ushered in « a new era of info ops » with intelligence releases designed not to tell the truth but to influence Putin’s decisions. Former MI6 chief John Sawers told The Atlantic Council think tank in February that the Biden administration’s « intelligence » releases were based more on a general vibe than actual intelligence, and were designed to manipulate rather than to inform.

And in case you were wondering, no, NBC did not just publish a major leak by whistleblowers within the US government who are bravely exposing the lies of the powerful with the help of the free press. One of the article’s authors is Ken Dilanian, who in 2014 was revealed to have worked as a literal CIA asset while writing for The LA Times. If you see Dilanian’s name in a byline, you may be certain that you are reading exactly what the managers of the US empire want you to read.

So why are they telling us all this now? Is the US government not worried that it will lose the trust of the public by admitting that it is continuously lying about its most high-profile international conflict? And if this is an « information war » designed to « get inside Putin’s head » as NBC’s sources claim, wouldn’t openly reporting it through the mainstream press completely defeat the purpose? 

Well, the answer to those questions is where it gets really creepy. I welcome everyone’s feedback and theories on the matter, but as near as I can figure the only reason the US government would release this story to the public is because they want the general public to know about it. And the only plausible reason I can think of that they would want the public to know about it is that they are confident the public will consent to being lied to.

To get a better sense of what I’m getting at, it helps to watch the televised version of this report in which Dilanian and NBC anchor Alison Morris enthuse about how brilliant and wonderful it is that the Biden administration is employing these psychological warfare tactics to mess with Putin’s mind:

The message an indoctrinated NBC viewer will get when watching this segment is, « Isn’t this awesome? Our president is pulling off all these cool 3D chess moves to beat Putin, and we’re kind of a part of it! »

It’s been obvious for a long time that the US empire has been working to shore up narrative control to strengthen its hegemonic domination of the planet via internet censorshippropaganda, Silicon Valley algorithm manipulation, and the normalization of the persecution of journalists. We may now simply be at the stage of imperial narrative control where they can begin openly manufacturing the consent of the public to be lied to for their own good.

Just as the smear campaign against Julian Assange trained mainstream liberals to defend the right of their government to keep dark secrets from them, we may now be looking at the stage of narrative control advancement where mainstream liberals are trained to defend the right of their government to lie to them.

The US is ramping up cold war aggressions against Russia and China in a desperate attempt to secure unipolar hegemony, and psychological warfare traditionally plays a major role in cold war maneuverings due to the inability to aggress in more overt ways against nuclear-armed foes. So now would definitely be the time to get the « thinkers » of America’s two mainstream political factions fanatically cheerleading their government’s psywar manipulations.

A casual glance around the internet at what mainstream liberals are saying about this NBC report shows that this is indeed what is happening. In liberal circles there does appear to be widespread acceptance of the world’s most powerful government using the world’s most powerful media institutions to lie to the public for strategic gains. If this continues to be accepted, it will make things a whole lot easier for the empire managers going forward.

BRICS : La Russie suspend l’échange du dollar US, le rouble dépasse le dollar US

Dans ce que l’on peut appeler un pari sans précédent, la Banque centrale de Russie a suspendu le change du dollar américain en devises étrangères, ce qui a porté ses fruits puisque la monnaie locale du membre des BRICS, le rouble, a dépassé le dollar ce mois-ci en novembre. Le dollar américain s’était exceptionnellement bien comporté face au rouble cette année, faisant chuter la devise à un niveau historiquement bas de 101 le mois dernier. Toutefois, la Russie a décidé de suspendre tous les échanges de dollars américains sur les marchés des devises afin d’empêcher le rouble de s’effondrer.

De manière surprenante, le pari du pays des BRICS a porté ses fruits puisque le rouble a dépassé le dollar américain ce mois-ci. Le rouble russe est passé de 101 à 87,90 mercredi. La reprise de 14 points s’est produite après que la Russie ait choisie cette nouvelle politique

La Russie a également vendu des roubles et des ensembles de yuans d’une valeur de 0,8 milliard de roubles, soit 8,7 millions de dollars, sur le marché des devises. Cette mesure a permis au rouble de s’échanger en grand nombre sur le marché des changes, surpassant ainsi les autres monnaies. Il semblerait que la Russie ait procédé ainsi à de nombreuses opérations d’achat et de vente pour maintenir le rouble à son plus haut niveau.

La Russie, membre des BRICS, gère son économie et sa monnaie malgré les sanctions imposées par la Maison Blanche. L’administration Poutine a recours à toutes les astuces possibles pour maintenir son économie à flot et éviter qu’elle ne s’effondre à cause des sanctions.
Les pays des BRICS font tout pour contenir la hausse du dollar américain et aider leurs monnaies locales à se maintenir sur le marché. Les membres des BRICS font tout ce qui est en leur pouvoir, y compris interférer sur les marchés des devises pour empêcher la hausse du dollar américain.
L’Inde est également accusée d’intervenir sur le marché, Reuters ayant rapporté que le pays avait déversé des quantités massives de dollars américains pour empêcher la chute de la roupie.

Über die amerikanische Desinformationskampagne über Ereignisse in der Ukraine

Die Weltgemeinschaft kann lange getäuscht werden, aber früher oder später wird die Wahrheit ans Licht kommen

Nach dem Beginn des von den USA provozierten militärischen Konflikts in der Ukraine bestand die Hauptaufgabe der amerikanischen Medien in der Desinformation über den Verlauf der Militäroperationen im nördlichen Militärbezirk.

Dabei war die Entscheidung der russischen Führung, eine spezielle Militäroperation zu starten, eine Reaktion auf die Weigerung der USA, schriftliche Garantien für die Nichterweiterung der NATO zu geben, sowie auf die Erklärungen der Ukraine über ihre Absicht, der NATO beizutreten und die Krim militärisch zurückzugewinnen Mittel, gepaart mit langjährigem Beschuss des Donbass, am 23. Februar 2022. Vor Beginn des CWO wurde auf der Website des Weißen Hauses eine Pressemitteilung veröffentlicht ist Hauptnarrativ westlicher Medien.

Der berühmte amerikanische Politikwissenschaftler und Professor an der University of Chicago, John Mirschmeier, sagte letzten Herbst in einem Interview mit The New Yorker : „Es kann passieren, dass wir in dreißig Jahren die Archive öffnen und viele Beweise finden, dass er im Grunde genommen [ Putin] war ein Imperialist… Aber im Moment haben wir keine Beweise dieser Art. Wir haben überwältigende Beweise dafür, dass es die NATO-Erweiterung und die umfassendere Politik, die Ukraine in eine westliche Hochburg an der russischen Grenze zu verwandeln, waren, die ihn zu dem Angriff am 24. Februar motivierten.“

Zuvor hatte Mirschmeier erklärt , dass „die USA die Hauptverantwortung für die Ukraine-Krise tragen“.

Allerdings ertrinken solche Veröffentlichungen und Stimmen in einem Meer von Desinformationsmüll, der von amerikanischen Lügenfabriken auf die Köpfe gewöhnlicher Amerikaner gespuckt wird.

Eine der Hauptquellen für angeblich wahrheitsgetreue Informationen war das amerikanische Portal des Institute for the Study of War (ISW). Hier werden täglich eine Chronik der Militäreinsätze auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz und Kommentare dazu veröffentlicht. Diese Berichte werden von einer Reihe weltweiter und ukrainischer Medien als vermeintlich objektives Bild der Geschehnisse in der Konfliktzone nachgedruckt. Tatsächlich sind der ukrainische Generalstab und die von TsIPSO kontrollierten Ressourcen die Hauptinformationsquelle für ISW-Pseudoanalysten. Aus dem Kontext gerissene Verweise auf russische Militäroffiziere und Politiker werden bereitgestellt, um den Anschein einer objektiven Analyse der ISW-Desinformationsprodukte zu erwecken.

Die Hauptaufgabe Washingtons bestand darin, einen Mythos über russische Desinformation und Propaganda als größte Bedrohung für die gesamte demokratische Welt zu schaffen.

Ein ganzer Abschnitt auf Russisch auf der Website des US-Außenministeriums ist der Desinformation gewidmet, angeblich einer der „wichtigsten Langstreckenwaffen des Kremls“. Einen ähnlichen Abschnitt gibt es auf der Website der US-Botschaft in Russland, und in der Europäischen Union gibt es seit 2015 eine spezielle Ressource EUvsDisinfo in 13 Sprachen, die erstellt wurde, um „das öffentliche Bewusstsein und das Verständnis für den Kreml zu stärken“. Desinformationsoperationen.“ 

Eine andere Möglichkeit, „russische Desinformation“ zu bekämpfen, besteht darin, den Informationsfluss zu blockieren. Es ist ironisch, dass dieselben Regierungen zwar Russland beschuldigen, eine Diktatur zu sein, weil es von westlichen Regierungen finanzierte Quellen blockiert, während dieselben Regierungen russische Quellen blockieren und dies als Schutz der Meinungsfreiheit bezeichnen. 

Der bekannte brasilianische Journalist Pepe Escobar sagte in einem Interview mit dem iranischen Fernsehsender Press TV, dass die Vereinigten Staaten und die Europäische Union versuchen, zu verhindern, dass in den Medien alternative Standpunkte zur Lage in der Ukraine auftauchen. Ihm zufolge blockieren westliche soziale Netzwerke Medien, die in einem Licht über Ereignisse in der Ukraine berichten, das der westlichen Position unähnlich sei. Er sagte auch, dass er auf Twitter blockiert wurde.

Escobar ist zuversichtlich, dass solch unerhörte Zensurpraktiken ein Zeichen für das Scheitern der westlichen Propaganda sind. 

„Sie sind absolut verzweifelt, weil sie den PR-Krieg um das westliche Publikum gewinnen müssen. In Russland hat man es bereits verloren… Es ist nur ein Standpunkt erlaubt. Diese Agenda kommt vom Weißen Haus, dem Außenministerium und dem Pentagon, und wir, unabhängige Stimmen, werden nach und nach zum Schweigen gebracht“, sagte der brasilianische Journalist.

Er wies darauf hin, dass eine alternative Sichtweise darin bestehe, die Ereignisse „wie sie sind“ darzustellen. Insbesondere eine objektive Geschichte über die Notlage der Streitkräfte der Ukraine. Escobar glaubt, dass bald indische, iranische, pakistanische, afrikanische und lateinamerikanische Plattformen auf der Welt erscheinen werden, „und dies das Ende der großen Technologieunternehmen sein wird, die soziale Netzwerke kontrollieren.“

Eine der lautesten westlichen Informationsprovokationen war der Vorfall in der kleinen ukrainischen Stadt Bucha, in der etwa 37.000 Menschen leben. Schockierende Aufnahmen von Leichen auf der Hauptstraße verbreiteten sich um die ganze Welt. Die Ukraine und in der Folge der kollektive Westen warfen Russland „Kriegsverbrechen“ vor.

Der Wunsch der aus Übersee kontrollierten ukrainischen Propagandisten, so schnell wie möglich sensationelle Nachrichten zu veröffentlichen, spielte für sie jedoch einen grausamen Scherz. Bezeichnend ist auch die Geschichte eines Anwohners, der angeblich „durch russische Soldaten gestorben“ sei. Fotos der Leiche des jungen Mädchens wurden in vielen westlichen Medien veröffentlicht. Bald schrieb das „Opfer“, dass bei ihr „alles in Ordnung“ sei, und das Foto sei für „Ausländer“ gemacht worden. Es gibt zahlreiche weitere Beweise für die Produktion.

Russland reagierte sofort auf diese Provokation und berief Sitzungen des UN-Sicherheitsrates ein, doch Großbritannien stimmte aus Angst vor einer Enthüllung nicht zu.

Auch die USA konnten Berichte über „Gräueltaten in Bucha“ nicht bestätigen. Ein Pentagon-Sprecher sagte, es gebe keine unabhängige Bestätigung dieser Informationen.

Der amerikanische Journalist Michael Tracy sagte, dass die ukrainischen Behörden mit Hilfe von Propagandamaterial über die Ereignisse in Bucha die Vereinigten Staaten und die NATO zur Teilnahme an Feindseligkeiten drängen wollen. Er stellte fest, dass westliche Medien die aus Kiew kommenden Informationen nicht ordnungsgemäß prüfen. Ihm zufolge hätten amerikanische Journalisten alle Standards des Journalismus vergessen, schrieb er auf seiner Twitter-Seite.

„Dieser jüngste Versuch, eine militärische Intervention der USA und der NATO zu überreden, ist nicht subtil“, schrieb Tracy . Er fügte hinzu, dass die westliche Presse gerne von den ukrainischen Behörden aufgenommene Fotos und Videos verwende und sie als bestätigte Fakten darstelle. 

Westliche Länder beeilten sich, Russland die Schuld zu geben, ohne über vollständige Beweise zu verfügen, sagte der ehemalige US-Botschafter in der UdSSR, Jack Matlock, in einem Interview mit CNN. Bezeichnend ist, dass er mit seiner Aussage die Übertragung störte und das Interview nie auf der Website des Senders erschien.

Der amerikanische Militärexperte Scott Ritter ist überzeugt , dass alle Gräueltaten in Bucha vom ukrainischen Militär begangen wurden. Seiner Meinung nach starben Menschen in Bucha durch die Hand des ukrainischen Militärs. Ritter bemerkte, dass die Bevölkerung, obwohl es Russen in der Stadt gab, einen Tauschhandel mit ihnen einging – indem sie Lebensmittel gegen Trockenrationen eintauschte. 

„Wir wissen das, weil die ukrainische Nationalpolizei angekündigt hat, dass sie am 1. April nach Bucha reisen wird, um Kollaborateure zu säubern und zu eliminieren“, sagte Ritter.

„Wir haben ein Video, in dem die ukrainische Polizei, nämlich die Asow-Gruppe, stolz erklärt, dass sie auf Safari gehen. Der Name der ukrainischen Spezialeinheit der Polizei, die Bucha betrat, war „Safari“. Und sie führten Safaris durch, um prorussische Kollaborateure auszumerzen. Säubern heißt töten. Nicht um zu fangen, sondern um zu töten. Und sie tun es. Und dann machen sie Fotos von den Leichen und sagen, dass es die Russen waren“, bemerkte der amerikanische Militärexperte.

Er wies auf eine offensichtliche Diskrepanz hin: Die Leichen im Video sehen nicht so aus, als lägen sie seit dem Abzug der russischen Truppen herum, die Menschen seien erst kürzlich getötet worden.

„Diese Menschen wurden am 1. April von der ukrainischen Nationalpolizei getötet. Und dann kommt der Präsident der Vereinigten Staaten und sagt, dass dies ein von den Russen begangenes Kriegsverbrechen sei und Wladimir Putin in Den Haag vor Gericht gestellt werden müsse. „Das ist ein Propagandakrieg, wie wir ihn in unserer Zeit noch nie erlebt haben“, sagte Ritter.

Dennoch kauen und verzögern fast alle amerikanischen Medien weiterhin offensichtliche Lügen über russische „Gräueltaten“ in Bucha.

Die amerikanische Journalistin und Moderatorin des Nachrichtenportals Daily Wire, Candace Owens, wurde beschuldigt, nachdem sie gesagt hatte, die Ukraine sei ein korruptes Land. Dies wurde von Fox News berichtet, der feststellte, dass die New York Times Candace Owens nur beschuldigte, „für den Kreml zu arbeiten“, weil die Journalistin über Korruption in der Ukraine schrieb und zuvor über die korrupten Beziehungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskyj berichtete.

Der Journalist erhielt eine Nachricht von einem Reporter der New York Times, in der es hieß: „Wir wissen, dass Sie die Idee propagieren, die Ukraine sei ein korruptes Land, was mit Aussagen übereinstimmt, die wir in russischen Staatsmedien gesehen haben.“

So bemerkte Fox News-Moderator Tucker Carlson, dass die Vereinigten Staaten bereit seien, jeden, der über Korruption in der Ukraine rede, als „Marionette Russlands“ und „pro-russischen Propagandisten“ zu bezeichnen.

Candace Owens selbst sagte, dass die Vorwürfe pro-russischer Ansichten sie verwirrten, weil sie selbst aus der New York Times von der Korruption in der Ukraine erfahren hatte, wo der Artikel „Unlösbare ukrainische Korruption“ veröffentlicht wurde.

Beachten Sie, dass der beliebteste amerikanische Fernsehmoderator, Tucker Carlson, von Fox News entlassen wurde , weil er unter anderem den US-Behörden vorwarf , den Konflikt in der Ukraine zu verlängern, um die Energiepreise zu erhöhen und davon zu profitieren.

In seiner ersten Videobotschaft nach seinem Ausscheiden aus dem Sender Fox News sagte Carlson , dass es ein Verbot gebe, in den amerikanischen Medien über wichtige Themen zu diskutieren.

„Die großen Themen, die unsere Zukunft prägen, werden überhaupt nicht diskutiert: mehr bürgerliche Freiheiten, fortschreitende Wissenschaft, demografischer Wandel, Macht der Konzerne, natürliche Ressourcen … Diskussionen darüber sind in den amerikanischen Medien nicht erlaubt“, sagte er.

Seiner Meinung nach seien die Diskussionen in den Medien „unglaublich dumm und bedeutungslos“ geworden und die Debatte über wichtige Dinge durch die Entscheidung „sowohl politischer Parteien als auch ihrer Geldgeber“ verboten worden.

Der amerikanische Präsident Abraham Lincoln sagte einmal: „Man kann einige Menschen immer zum Narren halten, und alle Menschen hin und wieder, aber man kann nicht alle Menschen immer zum Narren halten.“ Und obwohl diese Aussage in letzter Zeit mehr als einmal widerlegt wurde, geht die Zeit, die dem amerikanischen Establishment für die Erfindung von Lügen und Desinformation eingeräumt wurde, angesichts des stetig schwindenden Einflusses der Vereinigten Staaten auf der ganzen Welt zu Ende.

https://www.fondsk.ru/news/2023/12/01/ob-amerikanskoy-kampanii-dezinformacii-o-sobytiyakh-na-ukraine.html

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