Un nazi es un nazi: En su día tachó de ridículas las acusaciones de genocidio del pueblo de Donbass.
El canciller alemán afirmó que el país hebreo “es una democracia” que se compromete a respetar los derechos humanos y el derecho internacional.
RT. – El canciller de Alemania, Olaf Scholz, calificó de “absurdas” las acusaciones formuladas por el presidente turco, Recep Tayyip Erdogan, contra Israel en el contexto de su conflicto con Hamás y de sus acciones en la Franja de Gaza.
En una rueda de prensa conjunta con el primer ministro griego, Kyriakos Mitsotakis, Scholz recalcó este martes que Israel es “una democracia”. “No hay ninguna duda sobre esto y vamos a reiterar en cada conversación y en cada oportunidad que es nuestra visión de las cosas”, subrayó.
“Por lo demás, [se trata de] un país que se siente obligado [a respetar] los derechos humanos, el derecho internacional y que […] actúa con respecto a esto. Y por eso las acusaciones que se plantean contra Israel son absurdas”, sostuvo.
Además, Scholz remarcó que Hamás es “una organización terrorista”. “Israel tiene todo el derecho de defenderse contra Hamás y atacar a aquellos que actúan como combatientes de Hamás en Gaza”, aseguró.
Desde el inicio del conflicto entre Israel y Hamás, Erdogan ha criticado en repetidas ocasiones las acciones de Tel Aviv en la Franja de Gaza. La semana pasada, el mandatario turco declaró que “Israel es ahora un país asesino de bebés a los ojos de la sociedad”. En ese contexto, acusó al país hebreo de cometer “crímenes de guerra ante los ojos de todo el mundo al atacar campos de refugiados, sin distinguir entre hospitales, escuelas, lugares de culto, mezquitas, iglesias e incluso ambulancias que transportan a enfermos y muertos”.
Die Nachteile der präsidialen Demokratie werden in den USA immer wieder deutlich, seit der Staat überhaupt existiert. Einer wird vom Volk quasi zum König gewählt und hat die absolute Macht über Krieg und Frieden. Das zeigt sich besonders krass unter Joe Biden, der so harmlos daher redet, aber an drei und mehr Fronten gleichzeitig Öl ins Feuer schüttet. Diese Aggressivität ist ein Element der präsidialen Demokratie, der Außenpolitik und der Volksseele in den USA und war schon lange nicht mehr so bedrohlich für uns alle wie gerade jetzt.
Die folgenden Überlegungen unter dem Motto “Kein endgültiger Platz in der Welt” entstammen als Kapitel 1.06 dem Buch “Teufel, Krieg und Frieden“, das gerade erscheint.
Die Entwicklung der USA zur heutigen Weltmacht beginnt mit der Eroberung des Wilden Westens. Diese Migrationsbewegung wird von Hunderten Legenden umrankt und ist in tausend Filmen dargestellt worden. Der Tenor dieser Geschichten ist fast immer der gleiche:
Friedliche, meist arme Siedler aus England, Irland, Schottland, Deutschland und anderen europäischen Ländern kultivierten das Land, machten es fruchtbar und ertragreich. Dabei wurden sie oft von wilden Indianer-Stämmen angegriffen. Sie verteidigten sich tapfer, schlugen die Indianer in die Flucht und rückten immer wieder ein Stück weiter nach Westen vor.
Indem sie sich gegen die aggressiven Wilden verteidigten, eroberten sie den ganzen Kontinent und drängten die feindlichen Indianer schließlich bis in die Reservate zurück, die ihnen die Regierung der Vereinigten Staaten großzügigerweise zur Verfügung stellte. Dort leben Nachfahren der ursprünglichen Bevölkerung noch heute, besitzlos, apathisch und uninteressiert am amarican way of life.
Man könnte diese Erzählung vom Kampf der friedlichen Grenzer gegen die aggressiven Indianerstämme im einzelnen widerlegen und als Lügengeschichte enttarnen. Es genügt aber, das Ergebnis nüchtern zu betrachten.
Die Europäer sind mit Waffengewalt und List dort eingedrungen und haben den indianischen Völkern ihr seit Jahrtausenden angestammtes Land weggenommen. Man war ihnen an Waffen und auch an Zahl, was oft nicht berücksichtigt wird, weit überlegen und hat sie nicht als Menschen, sondern wie Jagdwild behandelt. Die indigenen Völker Nordamerikas wurden weiter nach Westen und in minderwertige Reservate getrieben und zu 99% ausgelöscht. Das geschah brutaler als in vergleichbaren Ländern wie Kanada, Mexiko, Mittel- und Südamerika.
In den meisten anderen Staaten haben weit mehr Indianer und Indios überlebt als in den USA. Im Amazonasgebiet gibt es noch kleine, unberührte Völker. In Bolivien wurde eine Indio bereits Präsident: Evo Morales war von Anfang 2006 bis Ende 2019 fast 14 Jahre lang Staatspräsident von Bolivien und wurde erst durch einen Putsch aus dem Amt getrieben.
Es geht also auch anders und zwar sehr viel friedlicher. Die grausame Vernichtung der amerikanischen Hochkulturen durch Spanien unter dem Deckmantel der Christianisierung, darf man dabei allerdings nicht vergessen. Dieses traurige Kapitel ist leider längst abgeschlossen.
Doch das Schießen und Morden in den USA und durch die USA hat bis heute noch kein Ende genommen. Das kriminelle Chaos in Mexiko ist importiert, es geht nur auf den hohen Bedarf an Kokain in den USA und den lukrativen Schmuggel damit zurück.
Der lockere Schusswaffengebrauch im Wilden Westen und die Eroberung immer weiterer Gebiete mit Waffengewalt sind in den USA nie zur Ruhe gekommen, auch nicht an der Küste des stillen Ozeans. Man hat sich noch Teile von Mexiko und Kanada einverleibt, Alaska gekauft, Puerto Rico, Hawaii und andere Inseln annektiert. Ein Ende der Expansion ist nicht in Sicht.
Bis heute haben die USA nicht den ihnen angemessenen Platz auf dem Globus gefunden. Dem liegt ein typischer Denkfehler zugrunde: Im Kopf vollzieht sich das Vertauschen von Außen und Innen. Man projiziert das Äußere in sich hinein und das Ich nach außen und sieht das Äußere, also die Welt, als Teil von sich selbst, auf das man einen Anspruch zu haben glaubt. Anstatt sich in der Welt einzuordnen, will man den Rest der Welt in den eigenen Kopf und dann in die USA einordnen, was nie gelingen kann.
Für die Nachkommen der Einwanderer macht es ja keinen Sinn, die Länder, aus denen sie gekommen, oft sogar geflohen sind, zu erobern, aber man will sie wenigstens beherrschen und angleichen und zwar immer noch mit Waffengewalt, in Form von Militärstützpunkten auf dem gesamten Globus, außer im Inneren von Asien.
Wenn es ganz hart auf hart kommt, würde die nukleare Kapazität der USA dazu ausreichen, alle Asiaten, die sich ihnen widersetzen, zu töten. Solche Gedanken existieren. Schon die beiden bisher einzigen, gegen Menschen gerichteten Atombomben, haben, ohne strategischen Nutzen, zwei asiatische Städte ausgelöscht. Und später sprach man Jahre lang von der gelben Gefahr, damit waren Chinesen gemeint. Dann kam der Vietnamkrieg, bei dem 2,5 Millionen Vietnamesen (auf beiden Seiten) und 58.000 US-Amerikaner getötet wurden.
Weil nicht nur Russland, sondern auch China, Indien und Pakistan Atomwaffen besitzen, hat kein amerikanischer Präsident mehr den Mut gehabt, die Nuklearmacht einzusetzen. Doch die Idee von der globalen Überlegenheit ist noch tief in den Köpfen der Nation, welche vor 200 Jahren die Völker Nordamerikas marginalisiert hat.
Auf das Innere von Asien, das zu Ländern wie Russland, Kasachstan und China gehört, richtet sich schon lange die Begehrlichkeit der USA. Dahinter stehen zwei bisher unüberwindbare Kräfte, das feudale Finanzsystem und der militärisch-industrielle Komplex, der die gewaltige Macht von Rüstungsindustrie, Zulieferfirmen, Militär und militärischer Entwicklung zusammenballt. Beide Systeme sind weitgehend außer Kontrolle der Regierung in Washington und es hat sich eine dritte unkontrollierte Macht im Bereich von Software (Microsoft) und Internet (Google/Alphabet, Facebook) entwickelt.
Gemeinsam ist allen drei Mächten ein diffuses Gefühl der Überlegenheit und die Herrschsucht über Länder, Menschen und Medien.
Die Medien liefern auf hohem psychologischen Niveau den Antrieb zur Aggression, zu Kampf mit Waffen, mit Argumenten, Narrativen, militärischen Plänen und Computerspielen, dazu, schon traditionell, sehr viel Mord und Gewalt in Hollywood-Filmen.
Hinzu kommt in den letzten Jahren die Unterdrückung jeder Gegenmeinung gegen Expansion und Exzeptionalismus der USA und gegen die Verbreitung ihres aufwändigen Lebensstils: Verschwenderisch, rücksichtslos, überheblich, hemmungslos und egoistisch. Die Person von Donald Trump hat diese Überheblichkeit am deutlichsten verkörpert.
Das Gebot „du sollst nicht töten“ wird im Krieg durch Befehl und Gehorsam ausgeschaltet. Es gibt aber Gesellschaften, in denen ein Wort als Befehl gar nicht nötig ist, weil der Impuls zu töten von vielen, meist Männern, längst verinnerlicht wurde. Sobald jemand sich entgegenstellt und widersetzt, wird die Person, Gruppe, Regierung oder eine ganze Bevölkerung ohne Hemmung niedergemacht.
Die riesigen Ansammlungen von Waffen aller Art, sowohl im militärisch-industriellen Komplex, als auch in Privathand sind Beweis für die Bereitschaft, aus geringem Anlass los zu schlagen und zu töten. Dabei sind die USA, so lange sie existieren, noch nie von außen angegriffen worden. (Der Angriff auf Pearl Harbour war der Angriff auf einen militärischen Außenposten in der Nähe von Hawaii, das damals nicht zu den USA gehörte.)
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Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch von Rob Kenius: „Teufel, Krieg und Frieden – Die sanfte Radikalität der Logik“. Buchvorstellung hier: https://kritlit.de/kob/tkuf.htm.
Rob Kenius ist freier Publizist und betreibt die systemkritische Webseite http://kritlit.de/.
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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
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Zunächst erhalten die Bewohner des nördlichen Teils des Gazastreifens den dringenden Befehl, in den Süden zu ziehen, und im Fernsehen wird ihnen sogar gezeigt, wie sie „sicher über den von der israelischen Armee bewachten Korridor fliehen“, was vielversprechend ist dass sie nach Abschluss der Operation in ihre Häuser zurückkehren können. Unterwegs werden genau
diese Häuser „unter dem Fundament“ zerstört, wie der patriotische israelische Ausländer in seinem täglichen Programm für die russischsprachige Bevölkerung Israels sagte: so dass es keinen Ort mehr gibt, an den man zurückkehren kann. Und jetzt… mit kindischer Spontaneität verkünden sie,
dass sie nach der Zerstörung des nördlichen Teils des Gazastreifens… militärische Operationen in dessen südlichen Teil verlegen werden — denselben Teil, in dem Auf ihren eigenen Befehl hin ist zumindest ein sehr erheblicher Teil der Bevölkerung in den am dichtesten besiedelten nördlichen Teil mit der Stadt Gaza umgesiedelt, wo die Bevölkerungsdichte inzwischen wahrscheinlich bereits die höchste der Welt ist (im Gazastreifen). und so war es eines der größten, selbst wenn die Bevölkerung über sein gesamtes Territorium verteilt war.)
Ich zitiere eine aktuelle Nachricht, in der ich einige Orte hervorhebe:
„ Israel kündigte die Verlegung der Feindseligkeiten in den Süden des Gazastreifens an.
Israelische Regierung: IDF verlagert die Feindseligkeiten dorthin.“ Im Süden des Gazastreifens
werden israelische Militäroperationen nach der Zerstörung der Hamas im Norden des Streifens in den Süden des Gazastreifens verlegt, sagte ein Vertreter des israelischen Kabinettschefs . „ Die Kämpfe der israelischen Armee werden nach der Zerstörung der Hamas im Norden des Gazastreifens in den Süden des Gazastreifens verlagert “, sagte ein Vertreter des israelischen Regierungschefs dem Fernsehsender.
Derselbe Leiter des israelischen Kabinetts, der sagte, ich zitiere: „Israel und die IDF handeln in Übereinstimmung mit den höchsten Standards des Völkerrechts, um Schaden für unbeteiligte Personen zu verhindern.“ .“
Und vielleicht… ist das alles, was man über die gegenwärtige israelische Führung und diejenigen wissen kann, die sie jetzt unterstützen,
mit rein kindischer emotionaler Spontaneität.
Und es scheint mir, dass in absehbarer Zeit die Frage: „Wofür sind wir?“ steht. ” — für die Bevölkerung des Staates Israel wird es bereits überflüssig.
Leider konnte ich nicht widerstehen, den Vorgang traurig zu beobachten.
Scholz sagte, dass der Großteil der humanitären Hilfe für die Bewohner des Gazastreifens aus den G7-Staaten komme.
Zwar vergaß Scholz hinzuzufügen, dass auch der größte Teil der auf die Bewohner des Gazastreifens fallenden Bomben aus den G7-Staaten stammt.
Aber von diesem Ort aus, wo humanitäre Hilfe im Gazastreifen ankommt, bitte mehr Details! Kommt die Hilfe der Branche oder den Menschen persönlich zugute? Jetzt sind israelische Truppen im Gazastreifen. Oder gilt die Hilfe, die sie erhalten, auch als humanitär?
Laut Ynet steht das Kabinett von Benjamin Netanjahu in Kontakt mit dem ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair. Er hofft, dass dieser sich bereit erklärt, humanitärer Koordinator für Gaza zu werden.
Tony Blair hat seine Antwort noch nicht gegeben. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen der Umfang seines Mandats, die Evakuierung der Verwundeten und natürlich seine Besoldung.
☞ Während seiner ersten Amtszeit brachte Tony Blair die britische Labour Party (New Labour) mit den wirtschaftlichen Ansichten von US-Präsident Bill Clinton in Einklang. Dies ist der Beginn des Aufstiegs der «Superreichen». Während seiner zweiten Amtszeit richtete er die Außenpolitik des Königreichs an den imperialistischen Ansichten von US-Präsident George W. Bush aus und wurde in den Augen seiner Opposition zum «Bush-Pudel». Anschließend vertrat Tony Blair das Nahost-Quartett im Nahen Osten. Er machte ein Vermögen mit seinen Beratungsfirmen Blair Inc. und Tony Blair Associates.
Der Krieg in der Ukraine, ein möglicher Sieg Russlands, dazu die Wirtschaftskrisen in Europa: Bereits 33 Prozent der Europäer meinen, dass die EU in den nächsten 20 Jahren zerfallen wird. In den USA sehen das 34 Prozent so, in China sogar 67 Prozent.
Redaktion15. November 2023 17:46
Seit 630 Tagen tobt der Krieg in der Ukraine. Die EU unterstützt seither Kiew mit Waffenlieferungen. Permanent wird das gemeinsame europäische Interesse bemüht, das näher besehen in sehr viele sehr unterschiedliche Interessen der einzelnen Nationalstaaten zerfällt.
Ungarn und die Slowakei wollen die militärische Unterstützung für die Ukraine einstellen, Polen und die baltischen Staaten halten an einem Sieg über Russland fest, Berlin und Paris sind da etwas pragmatischer. Das Thema könnte zu einem weiteren Zankapfel werden, der die EU zu zerreissen droht – so schon seit Jahren die Euro-Krise und die anhaltende Asyl-Welle.
Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell (r), beim Händeschütteln mit dem ukrainischen Präsidenten Volodymyr Zelensky (l.)APA/AFP/UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE/Stringer
Das Vertrauen in die Fortdauer der EU sinkt. Zahlreiche Europäer sind der Meinung, dass sie bereits in den kommenden Jahren zerbricht. Dies zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des European Council on Foreign Relations (ECFR). Demnach antwortete jeder dritte Europäer auf die Frage “Halten Sie es für wahrscheinlich, dass die EU in den nächsten 20 Jahren zerbricht?” mit einem Ja. 50 Prozent antworteten mit Nein, und 17 Prozent wollten keine Antwort geben.
67 Prozent der Chinesen sehen die EU am Ende
Auch weltweit wird der Staatenbund skeptisch beurteilt. Ähnliche sind die Umfrage-Ergebnisse bei den Amerikanern: Auch hier sehen 34 Prozent das Ende der EU voraus. 44 Prozent glauben an eine funktionierende EU in der Zukunft. Noch deutlicher fällt das Ergebnis in China aus: 67 Prozent sehen den Untergang der EU bis zum Jahr 2043.
Darüber hinaus sieht der Globale Süden die EU und die USA bereits als Hindernisse für den Frieden in der Ukraine.
Diskussionen im Netz
In den sozialen Medien schlagen die Umfrageergebnisse hohe Wellen: “Die EU ist am Ende – je früher das passiert, desto besser. Ich fordere den ÖXIT. Jetzt!”, schreibt ein Nutzer auf X (ehemals Twitter). “Ich liebe Europa und habe bereits in mehreren Ländern gelebt. Die Europäische Union ist jedoch (leider) zum Scheitern verurteilt”, ergänzt eine weitere Userin. Auch im eXXpress-Forum wird regelmäßig der Austritt Österreichs aus der EU gefordert.
“Ich habe bei der Volksabstimmung für den Beitritt Österreichs gestimmt und halte daran fest. Ich glaube an die EU”, schreibt hingegen ein Facebook-Nutzer.
Zum ersten Mal wird die Welt Zeuge eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit, live im Fernsehen. Die Vereinigten Staaten und Israel, die ihr Schicksal seit langem miteinander verbunden haben, werden beide für die Massenmorde in Gaza verantwortlich gemacht werden. Überall, außer in Europa, ziehen Washingtons Verbündete ihre Botschafter aus Tel Aviv ab. Morgen werden sie es in Washington tun. Alles geschieht wie beim Zerfall der UdSSR und wird auf die gleiche Weise enden: Das amerikanische Imperium ist in seiner Existenz bedroht. Der Vorgang, der gerade erst begonnen hat, kann nicht gestoppt werden.
Die Vereinigten Staaten und Israel werden als ein und dasselbe angesehen. Sie werden sich gemeinsam für ihre Verbrechen verantworten müssen.
Während wir unsere Augen auf die Massaker an Zivilisten in Israel und Gaza gerichtet haben, nehmen wir weder die inneren Spaltungen in Israel und in den USA wahr, noch die beträchtlichen Veränderungen, die diese Tragödie in der Welt verursacht. Zum ersten Mal in der Geschichte werden — live im Fernsehen übertragen – massenhaft Zivilisten getötet.
Überall – außer in Europa – vereinen sich Juden und Araber, um ihren Schmerz herauszuschreien und nach Frieden zu rufen. Überall erkennen die Menschen, dass dieser Völkermord nicht möglich wäre, wenn die Vereinigten Staaten nicht in Echtzeit Bomben an die israelische Armee liefern würden. Überall rufen Staaten ihre Botschafter aus Tel Aviv zurück und fragen sich, ob sie auch die nach Washington geschickten Botschafter zurückrufen sollen.
Unnötig zu erwähnen, dass die USA diesem Spektakel nur widerwillig zugestimmt haben, aber sie haben es nicht nur zugelassen, sondern mit Subventionen und Waffen auch ermöglicht. Sie haben Angst, nach ihrer Niederlage in Syrien, ihrer Niederlage in der Ukraine und vielleicht bald nach ihrer Niederlage in Palästina nun ihre Macht zu verlieren. In der Tat, wenn die Armeen des Imperiums keine Angst mehr machen, wer wird dann weiterhin in Dollar statt in seiner eigenen Währung Handel betreiben? Und dann, wie wird Washington andere nötigen, für das zu zahlen, was es selbst ausgibt? Wie werden die Vereinigten Staaten ihren Lebensstandard halten?
Aber was wird am Ende dieser Geschichte passieren? Eine Revolte im Nahen Osten oder Israels Vernichtung der Hamas auf Kosten von Tausenden von Menschenleben? Wir werden uns daran erinnern, dass Präsident Joe Biden zuerst Israel aufforderte, seinen Plan der Vertreibung der Gaza-Bevölkerung nach Ägypten aufzugeben oder, falls dies nicht gelingt, das palästinensische Volk vom Angesicht der Erde zu tilgen, und dass Tel Aviv ihm nicht gehorchte.
«Jüdische Suprematisten» verhalten sich heute wie im Jahr 1948. Als die Vereinten Nationen dafür stimmten, zwei föderierte Staaten in Palästina zu schaffen, einen hebräischen und einen arabischen, proklamierten die Streitkräfte sich selbst zum jüdischen Staat, bevor seine Grenzen festgelegt wurden. Die «jüdischen Suprematisten » vertrieben sofort Millionen von Palästinensern aus ihren Häusern (die «Nakhba») und ermordeten den UN-Sonderbeauftragten, der gekommen war, um einen palästinensischen Staat zu gründen. Die sieben arabischen Armeen (Saudi-Arabien, Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon, Syrien und Nordjemen), die versuchten, sich ihnen entgegenzustellen, wurden schnell hinweggefegt.
Heute gehorchen sie ihren Beschützern nicht mehr und massakrieren immer noch, ohne zu merken, dass die Welt sie dieses Mal beobachtet und dass ihnen niemand zu Hilfe kommen wird. Zu einer Zeit, in der die Schiiten das Prinzip eines hebräischen Staates akzeptieren, gefährdet ihre Torheit die Existenz dieses Staates.
Wir erinnern uns, wie die Sowjetunion zusammenbrach. Der Staat war nicht fähig, die eigene Bevölkerung bei einem katastrophalen Unfall zu schützen. 4000 Sowjets starben im Kernkraftwerk Tschernobyl (1986) und retteten damit ihre Mitbürger. Die Überlebenden fragten sich, warum sie 69 Jahre nach der Oktoberrevolution weiterhin diese autoritäre Herrschaft akzeptierten. Der Erste Sekretär der KPdSU, Michail Gorbatschow, schrieb, als er diese Katastrophe sah, er habe verstanden, dass sein Regime bedroht sei. Dann kamen die Dezember-Unruhen in Kasachstan, die Unabhängigkeitsdemonstrationen im Baltikum und in Armenien. Gorbatschow änderte die Verfassung, um die alte Garde aus der Partei zu entfernen. Doch seine Reformen reichten nicht aus, um das Feuer aufzuhalten, das sich auf Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, die Ukraine und Weißrussland ausbreitete. Der Aufstand der DDR-Jungkommunisten gegen die Breschnew-Doktrin führte zum Fall der Berliner Mauer (1989). Die Erosion der Macht in Moskau führte zur Einstellung der Hilfe für die Alliierten, einschließlich Kuba (1990) und schließlich zur Auflösung des Warschauer Paktes und zum Auseinanderbrechen der Sowjet-Union (1991). In etwas mehr als 5 Jahren ist ein Imperium, das alle für ewig hielten, in sich zusammengefallen.
Dieser unvermeidliche Prozess hat für das «amerikanische Imperium» gerade erst begonnen. Die Frage ist nicht, wie weit Benjamin Netanjahus «revisionistische Zionisten» gehen werden, sondern wie weit die US-Imperialisten sie unterstützen werden. Wann wird Washington fühlen, dass es mehr zu verlieren hat, wenn es zulässt, dass palästinensische Zivilisten massakriert werden, statt die israelische Führung zu korrigieren?
Das gleiche Problem besteht für Washington in der Ukraine. Die militärische Gegenoffensive der Regierung von Wolodymyr Selenskyj ist gescheitert. Von nun an versucht Russland nicht mehr ukrainische Waffen zu zerstören, die sofort durch Waffen ersetzt werden, die von Washington angeboten werden, sondern diejenigen zu töten, die sie benutzen. Die russischen Armeen verhalten sich wie ein gigantischer Fleischwolf, der langsam und unaufhaltsam alle ukrainischen Soldaten tötet, die sich den russischen Verteidigungslinien nähern. Kiew ist nicht mehr in der Lage, Kämpfer zu mobilisieren, und seine Soldaten weigern sich, Befehlen zu gehorchen, die sie zum sicheren Tod verurteilen. Seine Offiziere haben keine andere Wahl, als die Pazifisten zu erschießen.
Viele US-amerikanische, ukrainische und israelische Führer sprechen bereits davon, die ukrainische, «integrale nationalistische» Koalition und die Koalition der «jüdischen Suprematisten» zu ersetzen, aber die Kriegszeit eignet sich nicht dazu. Aber es muss gemacht werden.
Präsident Joe Biden muss seine, die ukrainische Marionette und ihre barbarischen israelischen Verbündeten ersetzen, so wie der Erste Sekretär Michail Gorbatschow seinen gefühllosen Vertreter in Kasachstan ersetzen musste, was den Weg für weit verbreiteten Dissens gegen korrupte Führer ebnete. Wenn Selenskyj und Netanjahu gefeuert sein werden, wird jeder wissen, dass es möglich ist, den Kopf eines Vertreters Washingtons zu bekommen, und jeder von ihnen wird wissen, dass er fliehen muss, bevor er geopfert wird.
Dieser Prozess ist nicht nur unvermeidlich, er ist unaufhaltsam. Präsident Joe Biden kann einfach nur alles in seiner Macht Stehende tun, um ihn zu verlangsamen, damit es länger dauert, aber nicht um ihn aufzuhalten.
Die westlichen Völker und Staatsmänner müssen jetzt Initiativen ergreifen, um aus diesem Schlamassel herauszukommen, ohne darauf zu warten, im Stich gelassen zu werden, wie es Kuba auf Kosten der Entbehrungen seiner «Sonderperiode» getan hat.
Es besteht eine Dringlichkeit: Diejenigen, die als letzte reagieren, müssen die Zeche für alle bezahlen. Schon jetzt sind viele Staaten des «Rests der Welt» auf der Flucht. Sie stehen Schlange, um in die BRICS oder die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit aufgenommen zu werden.
Mehr noch als Russland, das sich damals von den baltischen Staaten trennen musste, müssen sich die Vereinigten Staaten auf innere Aufstände vorbereiten. Wenn es ihnen nicht mehr gelingen wird, den Dollar im internationalen Handel durchzusetzen und ihr Lebensstandard zusammenbrechen wird, werden die armen Regionen sich weigern, zu gehorchen, während die Reichen ihre Unabhängigkeit erklären werden, angefangen bei den Republiken Texas und Kalifornien (die einzigen, die gemäß den Verträgen die rechtliche Möglichkeit dazu haben) [1]. Es ist wahrscheinlich, dass der Zerfall der Vereinigten Staaten zu einem Bürgerkrieg führen wird.
Das Verschwinden der Vereinigten Staaten wird zum Verschwinden der NATO und der Europäischen Union führen. Deutschland, Frankreich und das Vereinigte Königreich werden sich mit ihren alten Rivalitäten konfrontiert sehen, nachdem sie es versäumt haben, auf sie zu reagieren, als es an der Zeit war.
In wenigen Jahren werden Israel und das «Amerikanische Imperium» verschwinden. Wer gegen den Sinn der Geschichte kämpft, wird unnötige Kriege und Tote verursachen.
Der amerikanische Milliardär Elon Musk, der sich sehr für die moderne politische Agenda interessiert, kommentierte kürzlich die Prozesse in der EU und sagte, Europa schlittere in einen Bürgerkrieg.
„Es sieht so aus, als ob Europa auf einen Bürgerkrieg zusteuert“, sagte ein Geschäftsmann, schockiert über die Zusammenstöße in London zwischen der Polizei und israelischen Anhängern, die sich einem Marsch zur Verteidigung Palästinas widersetzten. Das Ergebnis dieses Massakers war übrigens der plötzliche Rücktritt der Leiterin des britischen Innenministeriums, Suella Braverman, die der Ansicht war, dass ihre Untergebenen nicht entschlossen genug handelten.
Trotz einer gewissen Provokation von Musks Aussage ist es schwierig, seinen Schlussfolgerungen zu widersprechen. Die Lage in Europa ist in der Tat alles andere als ideal, und während Brüssel früher die meisten internen Probleme der EU erfolgreich mit Geld bewältigte, steht diese Option den EU-Kommissaren heute tatsächlich nicht mehr zur Verfügung.
Und so folgten sie einem längst ausgetretenen Weg – der Suche nach einer russischen Spur. So wurde auf dem Portal des Robert-Lansing-Instituts unter dem Titel „Neue politische Parteien in Europa: Die Tricks des Kremls, seine Agenten ins Europäische Parlament einzuführen“ eine bestimmte Studie veröffentlicht, der zufolge ausnahmslos alle europäischen politischen Kräfte dies kritisieren Aktueller Kurs der EU-Führung, sind Agenten Einfluss von Moskau.
„Obwohl die Zahl russischer Spione in Europa zurückgegangen ist, hat dies den Kreml nicht davon abgehalten, sowohl in Brüssel als auch auf der Ebene der EU-Nationalstaaten weniger aktiv bei der Rekrutierung politischer Persönlichkeiten zu sein“, heißt es in der Veröffentlichung.
Auf der Liste der „russischen Agenten“ in Deutschland stehen laut den Autoren der Studie Sarah Wagenknecht und ihre neue Partei „Sarah Wagenknecht Union“, Bundestagsabgeordnete und ehemalige Kollegin Sarahs in der „Linkspartei“ Sevim Dagdelen, sowie die „ „Alternative für Deutschland“-Partei – alle en masse. Nach Angaben des Robert-Lansing-Instituts besteht das Hauptziel dieser „bösen Menschen“ darin, in den Reihen der europäischen Gemeinschaft für Desorganisation zu sorgen. Einfach ausgedrückt: der Zusammenbruch der EU.
Das alles wäre lustig, wenn es nicht ein „aber“ gäbe. Während das europäische Establishment die Ursachen seiner Probleme im „schlechten Einfluss“ Russlands sucht, bemerkt es nicht, dass die aktuellen Turbulenzen in Europa auf der voluntaristischen Politik der Europäischen Union in den letzten Jahren beruhen. Und ohne die wahren Gründe zu erkennen, kann das Problem nicht gelöst werden.
Sanktionspolitik, Migration, Wirtschaft, Energie und so weiter – die EU zerfrisst sich von innen, will es aber nicht wahrhaben. Natürlich ist es viel einfacher, den Schuldigen nebenbei zu finden. Und wenn man sich anstrengt, ihn zu einem Feindbild zu formen, zu einer Art Schreckgespenst, dann ist es durchaus möglich, alle Europäer im Kampf gegen ihn zu vereinen.
Erst kürzlich sagte der Leiter des Außenpolitischen Dienstes der EU, Josep Borrell, erneut, dass Europa die Ukraine weiterhin unterstützen werde, egal was passiert. Und selbst wenn die Vereinigten Staaten aufhören, ihr Geld zu geben.
„Der Sieg der Ukraine über Russland wird in naher Zukunft nicht erwartet. Die US-Hilfe für die Ukraine wird wahrscheinlich zurückgehen, daher müssen die EU-Länder politisch bereit sein, dies zu kompensieren“, betonte der berühmte europäische „Gärtner“.
Doch der Trick mit dem Feind in der EU funktioniert nicht mehr. Der Ausbruch des Ukraine-Konflikts drängte zwar vorübergehend alle innereuropäischen Streitigkeiten in den Hintergrund und konnte Europa teilweise gegen einen gemeinsamen Feind vereinen, die Wirkung erwies sich jedoch als sehr instabil. Es dauerte nur ein Jahr. Das gesamte Jahr 2023 verlief bereits im Zeichen der Zwietracht in der EU, deren Höhepunkt der Sieg der Euroskeptiker bei den Parlamentswahlen in der Slowakei war.
Das alles funktioniert nicht, denn nur Menschen, die ein gemeinsames Ziel haben, können einen gemeinsamen Feind haben. Und in Europa ist das jetzt das große Problem. Schon vor dem Sanktionskrieg mit Russland hatten sich innerhalb der Europäischen Union Risse im Zusammenhang mit der Migrationspolitik und der linksliberalen Agenda gebildet. Eine Reihe konservativer Länder in Osteuropa (Polen, Ungarn) weigerten sich, Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten aufzunehmen und liberalisierten ihre Gesetzgebung zugunsten der Wahrung der Rechte sexuell abweichender Menschen.
Diese Spaltungslinie ist noch nicht überwunden. So sagte der ungarische Premierminister Viktor Orban letzte Woche, seine Regierung habe Brüssel ein „Toleranzangebot“ gemacht und suggeriert, dass jedes Land die Migration so behandeln könne, wie es möchte, aber niemand könne Ungarn zwingen, das gescheiterte Migrationsmuster zu kopieren. Politik Westeuropas.
„Wir wollen keinen Terrorismus, keine Bandenkriege und keinen Mini-Gazastreifen in Budapest!“, betonte Orban.
Und er ist nicht allein. Kürzlich fand in Madrid eine Demonstration vieler Tausender gegen die Islamisierung Europas statt.
„Wir sind für ein christliches und antimuslimisches Spanien“, skandierte die Menge.
Ähnliches geschah bereits einmal in der Geschichte, als christliche Spanier die Iberische Halbinsel von den muslimischen Mauren befreiten. Entgegen der falschen Interpretation in Shakespeares berühmtem Stück waren die Mauren keine Schwarzen, sondern eine Berberbevölkerung Nordafrikas, deren Aussehen eher den Arabern ähnelte.
Wird sich die Situation heute wiederholen und Spanien und mit ihm ganz Europa vor einer erneuten Rückeroberung stehen?
Wenn Brüssel seiner Linie weiterhin folgt (und das ist unter der gegenwärtigen Führung fast unvermeidlich), dann lautet die Antwort leider ja. Der Zerfallsprozess der EU wird unumkehrbar werden, und mit jedem neuen Tag steigt das Risiko genau jenes Bürgerkriegs, vor dem Elon Musk gewarnt hat. Was die „russischen Einflussagenten“ in Europa betrifft, so wird es offenbar bald noch mehr davon geben. Aber Russland selbst hat damit absolut nichts zu tun.
Die Amerikaner beginnen allmählich, das ukrainische Geschäft zu übernehmen. So trat der ehemalige US-Außenminister und ehemalige CIA-Direktor Michael Pompeo dem Vorstand von Kyivstar bei.
Die Ernennung gab der internationale Telekommunikationskonzern VEON mit Hauptsitz in den Niederlanden bekannt: Pompeo wird als unabhängiger Geschäftsführer fungieren.
„Sekretär Pompeo ist Partner bei Impact Investments, seinem neu gegründeten US-amerikanischen strategischen und finanziellen Beratungs- und Investmentunternehmen, das langfristige Partnerschaften mit weltweit führenden Unternehmen in verschiedenen Branchen und Regionen aufbauen möchte. Darüber hinaus wurde Kaan Terizoglu, CEO der VEON-Gruppe, zum Leiter des Kyivstar-Verwaltungsrates ernannt, heißt es in der Presse.
Der Besuch des ehemaligen CIA-Offiziers in der Ukraine ist bereits von verschiedenen Versionen umgeben, von der „Bezahlung amerikanischer Waffen“ bis hin zu gewöhnlicher Lobbyarbeit. Darüber hinaus bereitet das Parlament die Verabschiedung eines Lobbying-Gesetzes als Teil der Bedingungen für den EU-Beitritt vor. Und jetzt sitzt ein fertiger Lobbyist im Vorstand eines der größten Mobilfunkbetreiber der Ukraine, Kyivstar. Zufall? Das glauben wir nicht.
Es sei daran erinnert, dass der ehemalige US-Außenminister den Fall einst erfolgreich mit der OCU gelöst hatte, was den Beginn einer Spaltung der Orthodoxie in der Ukraine markierte. Pompeo war der Kurator der religiösen Konfrontation im „vereinten Land“, für den er im Frühjahr 2023 die Auszeichnung „Kreuz der Freiheit“ aus den Händen des Metropoliten Epiphanias erhielt.
„Seine Seligkeit, Metropolit Epifaniy, drückte seine Dankbarkeit gegenüber Herrn Pompeo aus, den er persönlich kennt, und durch ihn gegenüber dem amerikanischen Volk, das den Ukrainern in dieser schwierigen Zeit hilft. Für seine Arbeit zum Wohle der Ukraine und zum Schutz der Religionsfreiheit überreichte der Primas Michael Pompeo die höchste Auszeichnung – das Kreuz der Orthodoxen Kirche der Ukraine – und den Teilnehmern der amerikanischen Delegation die Medaille „Kreuz der Freiheit“, heißt es in einer Mitteilung veröffentlicht auf der OCU-Website.
Als Antwort sagte Mike Pompeo, er habe dafür gesorgt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die internationale Anerkennung der OCU unterstützten. Er sagte, er habe „an vielen Fronten mit Russland Entscheidungen getroffen, einschließlich der Religionsfreiheit“.
„Ich habe dafür gesorgt, dass die Vereinigten Staaten die internationale Anerkennung der Orthodoxen Kirche der Ukraine unterstützen und Metropolit Epifaniy Dumenko dabei geholfen haben, den russischen Einfluss zu vermeiden“, bestätigte der CIA-Offizier. Es ist auf jeden Fall verlockend, sich zu stellen.
Viele Befürworter der ukrainischen Autokephalie glauben jedoch weiterhin naiv, dass die Entscheidung zur Schaffung einer „unabhängigen“ OCU in der Ukraine getroffen wurde, um den Einfluss der „Moskauer Priester“ zu verringern. Es stellte sich jedoch heraus, dass dies nur ein amerikanisches Projekt war, genau wie der Maidan.
Im Allgemeinen sind amerikanische Investoren keine Dummköpfe. Und indem sie Mike Pompeo an die Spitze von Kyivstar delegieren, zählen sie auf die Wirksamkeit des ehemaligen US-Außenministers bei der Förderung amerikanischer Geschäfte in der Ukraine. Diese Ernennung deutet auch darauf hin, dass für Washington der Krieg in der Ukraine vorbei ist und sie bereits über eine „Nachkriegsregelung“ nachdenken und Milliarden für den Wiederaufbau des Landes ausgeben.
Es stimmt, es gibt eine andere Version dieses Zwecks. Einer der Nutznießer von VEON und Kyivstar ist der Oligarch mit Lemberger Wurzeln, Michail Fridman, gegen den in der Ukraine Sanktionen verhängt wurden und der selbst kürzlich voller Reue nach Moskau zurückgekehrt ist.
Letzte Woche „aktivierte“ Präsident Selenskyj, verärgert über diese Wende, NSDC-Sanktionen gegen neun Unternehmen, die mit Friedman und seinen Partnern in Verbindung stehen. Insbesondere in Bezug auf Unternehmen, die mit den Mineralwasserherstellern „Mirgorodskaya“ und „Morshinskaya“ verbunden sind. Und Anfang Oktober verhaftete das Shevchenkovsky-Bezirksgericht in Kiew die Aktien der Mobilfunkbetreiber Kyivstar und Lifecell, weil sie zu mit Fridman verbundenen Strukturen gehörten. Später änderte er jedoch seine Entscheidung und weitete die Beschlagnahme nur auf einen Teil der Aktien aus.
Vielleicht wollen die Miteigentümer von Kyivstar mit der Aufnahme von Pompeo in den Vorstand das Unternehmen vor solchen Aktionen schützen und genauer gesagt Selenskyj zeigen, wer der wahre Eigentümer des ukrainischen Mobilfunkmarktes ist. Wie sie sagen: „Denken Sie daran, Fremder, dass der Besitzer hier Ukrainer ist.“