Welche internationale Ordnung?

von Thierry Meyssan

Wir geben hier den Text der Rede von Thierry Meyssan in Magdeburg (Deutschland) auf der von der Zeitschrift Compact organisierten Konferenz «Freundschaft mit Russland» am 4. November 2023 wieder. Darin erläutert er, was seiner Meinung nach der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Konzeptionen der Weltordnung ist, die sich heute vom Donbass bis Gaza gegenüberstehen: die des westlichen Blocks und diejenige, auf die sich der Rest der Welt bezieht. Es geht nicht darum, ob diese Ordnung von einer (unipolaren) Macht oder von einer Gruppe von (multipolaren) Mächten dominiert werden soll, sondern darum, ob sie die Souveränität der anderen respektieren soll oder nicht. Der Autor stützt sich auf die Geschichte des Völkerrechts, wie sie von Zar Nikolaus II. und dem Friedensnobelpreisträger Léon Bourgeois konzipiert wurde.

VOLTAIRE NETZWERK | MAGDEBURG (DEUTSCHLAND) | 7. NOVEMBER 2023

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Der Glaspalast, Sitz der UNO in New York (vermutlich die Bildunterschrift)

Wir haben die Verbrechen der NATO gesehen, aber warum sollten wir unsere Freundschaft mit Russland bekräftigen? Besteht nicht die Gefahr, dass es sich morgen so verhält wie die NATO heute? Werden wir nicht eine Form der Sklaverei durch eine andere ersetzen?

Um diese Frage zu beantworten, möchte ich auf meine Erfahrungen als Berater von fünf Staatsoberhäuptern zurückgreifen. Überall haben mir russische Diplomaten gesagt: Sie sind auf dem falschen Weg: Sie verpflichten sich, hier ein Feuer zu löschen, während anderswo ein anderes ausgebrochen ist. Das Problem liegt tiefer und umfassender.

Deshalb möchte ich Ihnen den Unterschied zwischen einer regelbasierten und einer völkerrechtlichen Weltordnung beschreiben. Es ist keine geradlinige Geschichte, sondern ein Kampf zwischen zwei Weltanschauungen; Es ist ein Kampf, den wir fortsetzen müssen.

Im 17. Jahrhundert wurde in den Westfälischen Verträgen das Prinzip der staatlichen Souveränität festgelegt. Jeder ist dem anderen gleich, und niemand darf sich in die inneren Angelegenheiten des anderen einmischen. Es sind diese Verträge, die jahrhundertelang sowohl die Beziehungen zwischen den heutigen Bundesländern [zwischen den früheren deutschen Einzelstaaten, die heute die Bundesländer sind. Anm. des Korrekturlesers] als auch die zwischen den europäischen Staaten geregelt haben. Sie wurden 1815 auf dem Wiener Kongress bestätigt, als Napoleon I. besiegt wurde.

Schon vor dem Ersten Weltkriegs berief Zar Nikolaus II. zwei internationale Friedenskonferenzen (1899 und 1907) in Den Haag ein, um «die wirksamsten Mittel zu finden, um allen Völkern die Vorteile eines wirklichen und dauerhaften Friedens zu sichern». Er hat sie mit Papst Benedikt XV. auf der Grundlage des kanonischen Rechts und nicht dem Recht des Stärkeren vorbereitet. 27 Staaten unterzeichneten nach zweimonatigen Beratungen das endgültige Werk. Der Vorsitzende der [republikanischen] französischen Radikalen Partei, Léon Bourgeois, legte seine Überlegungen [1] über die wechselseitige Abhängigkeit der Staaten und über das Interesse vor, das sie haben, sich trotz ihrer Rivalitäten zu einigen.

Auf Betreiben von Léon Bourgeois schuf die Konferenz einen Internationalen Schiedsgerichtshof, um Streitigkeiten mit rechtlichen Mitteln und nicht mit Krieg beizulegen. Laut Bourgeois werden Staaten der Abrüstung nur zustimmen, wenn sie andere Sicherheitsgarantien haben.

Der endgültige Text führte den Begriff der «Pflicht der Staaten, Krieg zu vermeiden» ein… durch ein Schiedsverfahren.

Auf Anregung eines der Minister des Zaren, Friedrich Fromhold de Martens, einigte sich die Konferenz darauf, dass während eines bewaffneten Konflikts die Bevölkerung und die Kriegsparteien unter dem Schutz der Prinzipien bleiben sollten, die sich aus «den zwischen zivilisierten Nationen etablierten Gepflogenheiten, den Gesetzen der Menschlichkeit und den Geboten des öffentlichen Gewissens» ergeben. Kurz gesagt, die Unterzeichner verpflichteten sich, sich nicht mehr wie Barbaren zu verhalten.

Dieses System funktioniert nur zwischen zivilisierten Staaten, die ihre Unterschrift respektieren und ihrer öffentlichen Meinung gegenüber rechenschaftspflichtig sind. Es scheiterte jedoch 1914, weil die Staaten ihre Souveränität verloren hatten, da sie Verteidigungsverträge geschlossen hatten, die sie verpflichteten, unter bestimmten Umständen, die sie selbst nicht beurteilen konnten, automatisch in den Krieg einzutreten.

Léon Bourgeois’ Ideen machten Fortschritte, stießen aber auf Widerstand, auch bei seinem Rivalen, Georges Clemenceau, in der Radikalen Partei. Dieser glaubte nicht, dass die öffentliche Meinung Kriege verhindern könne. Auch die Angelsachsen, der Präsident der Vereinigten Staaten, Woodrow Wilson, und der britische Premierminister Lloyd George glaubten ihm nicht. Die drei Männer ersetzten das Völkerrecht, das am Ende des Ersten Weltkriegs noch in den Kinderschuhen steckte, durch die Macht der Sieger. Sie teilten die Welt und die Überreste des österreichisch-ungarischen, deutschen und osmanischen Reiches unter sich auf. Sie gaben Deutschland die Schuld an den Massakern und leugneten ihre eigenen. Sie zwangen Deutschland zur Entwaffnung, ohne Garantien. Um das Auftauchen eines Rivalen des Britischen Empire in Europa zu verhindern, begannen die Angelsachsen, Deutschland gegen die UdSSR auszuspielen und erreichten das Schweigen Frankreichs, indem sie ihm versicherten, dass es dann das besiegte Zweite Reich ausplündern könne. In gewisser Weise haben sie, wie es der erste Bundespräsident der Bundesrepublik, Theodor Heuss, sagte, die Voraussetzungen für die Entwicklung des Nationalsozialismus geschaffen. Wie sie es untereinander vereinbart hatten, gestalteten die drei Männer die Welt nach ihrem eigenen Bild um (Wilsons 14 Punkte, das Sykes-Picot-Abkommen, die Balfour-Deklaration). Sie schufen die jüdische Heimat Palästina, sezierten Afrika und Asien und versuchten, die Türkei auf ihr Minimum zu reduzieren. Sie organisierten alle aktuellen Unruhen im Nahen Osten.

Dennoch wurde auf der Grundlage der Ideen des verstorbenen Nikolaus II. und Léon Bourgeois, nach dem Ersten Weltkrieg, der Völkerbund gegründet, ohne Beteiligung der Vereinigten Staaten, die damit offiziell jegliche Idee des Völkerrechts ablehnten. Doch auch der Völkerbund scheiterte. Nicht, weil die Vereinigten Staaten sich geweigert hatten, daran Teil zu nehmen, wie man so schön sagt. Das war ihr gutes Recht. Aber vor allem, weil der Völkerbund nicht fähig war, die strikte Gleichheit zwischen den Staaten wiederherzustellen, da das Vereinigte Königreich sich weigerte, kolonisierte Völker als gleichwertig zu betrachten. Zweitens, weil er keine gemeinsame Armee hatte. Und schließlich, weil die Nazis ihre Gegner massakrierten, die öffentliche Meinung in Deutschland zerstörten, die Zusagen Berlins verletzten und nicht zögerten, sich wie Barbaren zu benehmen.

Bereits ab der Atlantik-Charta 1942 setzten sich der neue US-Präsident Franklin Roosevelt und der neue britische Premierminister Winston Churchill das gemeinsame Ziel, nach Kriegsende eine Weltregierung zu errichten. Die Angelsachsen, die sich einbildeten, die Welt beherrschen zu können, waren sich dennoch untereinander nicht einig, wie sie das tun sollten. Washington wollte nicht, dass London sich in seine Angelegenheiten in Lateinamerika einmischte, während London nicht die Absicht hatte, die Hegemonie des Imperiums, über dem «die Sonne nie untergeht», zu teilen. Die Angelsachsen unterzeichneten während des Krieges eine Reihe von Verträgen mit den alliierten Regierungen, einschließlich der Exilregierungen, die sie in London beherbergten.

Übrigens gelang es den Angelsachsen nicht, das Dritte Reich zu besiegen, es waren die Sowjets, die es stürzten und Berlin einnahmen. Josef Stalin, der erste Sekretär der KPdSU, war gegen die Idee einer Weltregierung, und zwar einer angelsächsischen. Er wollte nur eine Organisation, die zukünftige Konflikte verhindern würde. Wie dem auch sei, es waren die russische Konzeptionen, die das System hervorgebracht haben: die der Charta der Vereinten Nationen auf der Konferenz von San Francisco.

Im Sinn der Haager Konferenzen sind alle UN-Mitgliedstaaten gleichberechtigt. Die Organisation verfügt über ein internes Gericht, den Internationalen Gerichtshof, der für die Beilegung von Streitigkeiten zwischen ihren Mitgliedern zuständig ist. Basierend auf den bisherigen Erfahrungen haben die fünf Siegermächte jedoch einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat mit Vetorecht. Da zwischen ihnen kein Vertrauen herrschte (die Angelsachsen hatten nämlich geplant, mit den verbliebenen deutschen Truppen den Krieg gegen die UdSSR fortzusetzen) und da es noch unklar war, wie sich die Generalversammlung verhalten würde, wollten die verschiedenen Sieger sicherstellen, dass sich die UNO nicht gegen sie wendete (die Vereinigten Staaten hatten entsetzliche Kriegsverbrechen begangen, indem sie zwei Atombomben auf Zivilisten abwarfen, während Japan… sich auf die Kapitulation vor den Sowjets vorbereitete). Die Großmächte verstanden aber das Veto absolut nicht auf die gleiche Art und Weise. Für die einen war es ein Recht, die Entscheidungen der anderen zu tadeln, für die anderen war es die Pflicht, einstimmige Entscheidungen der Sieger zu treffen.

Aber schon von Anfang an haben die Angelsachsen beim Spiel nicht mitgespielt: Ein israelischer Staat proklamierte sich selbst (14. Mai 1948), bevor seine Grenzen vereinbart waren, dann wurde der Sondergesandte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, der die Schaffung eines palästinensischen Staates überwachen sollte, Graf Folke Bernadotte, von jüdischen Suprematisten, unter dem Kommando von Yitzhak Shamir, ermordet. Dann wurde im Zusammenhang mit der Beendigung des chinesischen Bürgerkriegs der Sitz im Sicherheitsrat an Chiang Kai-Scheks Kuomintang und nicht an Peking vergeben. Die Angelsachsen proklamierten die Unabhängigkeit ihrer koreanischen Besatzungszone unter dem Namen «Republik Korea» (15. August 1948), gründeten die NATO (4. April 1949) und proklamierten dann die Unabhängigkeit ihrer deutschen Besatzungszone unter dem Namen «Bundesrepublik Deutschland» (23. Mai 1949).

In der Annahme, dass man sie getäuscht hatte, schlug die UdSSR die Tür zu (die Politik des «leeren Sitzes»). Der Georgier Josef Stalin hatte irrtümlich geglaubt, das Veto sei kein Misstrauensrecht, sondern eine Bedingung der Einstimmigkeit der Sieger. Er dachte, er würde die Organisation blockieren, indem er sie boykottierte.

Die Angelsachsen interpretierten den Text der von ihnen entworfenen Charta und nutzten die Abwesenheit der Sowjets, um ihren Soldaten «Blauhelme» auf den Kopf zu setzen und im «Namen der internationalen Gemeinschaft» (sic) einen Krieg gegen die Nordkoreaner zu führen (25. Juni 1950). Schließlich kehrten die Sowjets am 1. August 1950, nach sechseinhalb Monaten Abwesenheit, in die UNO zurück.

Wenn der Nordatlantikpakt auch legal ist, verstoßen die internen Regelungen der NATO gegen die UN-Charta. Sie stellt die alliierten Armeen unter das Kommando der Angelsachsen. Ihr Oberbefehlshaber, der SACEUR (Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa), muss unbedingt ein US-Offizier sein. Nach den Worten ihres ersten Generalsekretärs, Lord Ismay, bestand das eigentliche Ziel des Bündnisses weder darin, den Frieden zu bewahren noch gegen die Sowjets zu kämpfen, sondern darin, «die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Deutschen unter Vormundschaft zu halten» [2]. Kurz gesagt, es ist der bewaffnete Flügel der Weltregierung, den Roosevelt und Churchill schaffen wollten. In Umsetzung dieses Ziels ordnete Präsident Joe Biden die Sabotage der Gaspipeline Nord Stream an, die Russland mit Deutschland verband.

Nach dem 2. Weltkrieg haben der MI6 und die OPC (d.h. die spätere CIA) heimlich ein Stay-Behind-Netzwerk in Deutschland aufgebaut. Sie stellten Tausende Nazi-Funktionäre dort ein, denen sie geholfen haben, der Justiz zu entkommen. Klaus Barbie, der den Koordinator der französischen Résistance, Jean Moulin, folterte, wurde der erste Befehlshaber dieser Schattenarmee. Dann wurde dieses Netzwerk in die NATO eingegliedert, wo es stark reduziert wurde. Es wurde dann von den Angelsachsen benutzt, um sich in das politische Leben ihrer sogenannten Verbündeten einzumischen, die in Wirklichkeit ihre Vasallen waren.

Die ehemaligen Mitarbeiter von Joseph Goebbels gründeten den „Volksbund für Frieden und Freiheit“. Sie verfolgten die deutschen Kommunisten mit Hilfe der Vereinigten Staaten. Später waren die Stay-Behind-Agenten der NATO in der Lage, die extreme Linke zu manipulieren, um sie verabscheuungswürdig zu machen. Das ist zum Beispiel der Fall bei der Bader-Meinhof-Bande. Aber als diese Männer verhaftet wurden, kam der stay-behind, um sie im Gefängnis zu ermorden, bevor sie vor Gericht gestellt wurden und sprechen konnten. Seit 1992 hat Dänemark im Auftrag der NATO deutsche Politiker, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel ausspioniert, so wie Norwegen, ein weiteres NATO-Mitglied, 2022 den Vereinigten Staaten bei der Sabotage von Nord Stream geholfen hat…

Kehren wir zum Völkerrecht zurück: allmählich kehrten die Dinge zur Ordnung zurück, bis der Ukrainer Leonid Breschnew 1968 während des Prager Frühlings in Mitteleuropa das tat, was die Angelsachsen überall sonst taten: Er verbietet den mit der UdSSR verbündeten Staaten, ein anderes Wirtschaftsmodell als das Seine zu wählen.

Mit der Auflösung der UdSSR begann sich dann die Lage zu verschlechtern. Der US-Unterstaatssekretär im Verteidigungsministerium, Paul Wolfowitz, entwickelte die Doktrin, dass die Vereinigten Staaten, um Herr der Welt zu bleiben, alles tun müssten, um das Entstehen eines neuen Rivalen zu verhindern, angefangen mit der Europäischen Union. Auf diese Idee gestützt, setzte Außenminister James Baker die Erweiterung der Europäischen Union auf alle ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes und die UdSSR durch. Mit dieser Entwicklung beraubte sich die Union selbst der Möglichkeit, ein politisches Gebilde zu werden. Immer noch in Anwendung dieser Doktrin wurde die EU mit dem Vertrag von Maastricht auch unter den Schutz der NATO gestellt. Und es geschieht immer noch in Anwendung dieser Doktrin, dass Deutschland und Frankreich die Ukraine bezahlen und bewaffnen.

Dann kam der tschechisch-US-amerikanische Professor Josef Korbel. Er schlug den Angelsachsen vor, die Welt zu beherrschen, indem sie internationale Verträge umschrieben. Seiner Meinung nach genüge es, die Rationalität des römischen Rechts durch angelsächsisches, auf Gewohnheiten beruhendes Recht zu ersetzen. Auf diese Weise würden alle Verträge auf lange Sicht den dominierenden Mächten einen Vorteil verschaffen: den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich, die durch eine «besondere Beziehung» verbunden sind, wie Winston Churchill es ausdrückte. Professor Korbels Tochter, die Demokratin Madeleine Albright, wurde Botschafterin bei den Vereinten Nationen und dann Außenministerin. Als das Weiße Haus dann an die Republikaner überging, folgte ihm Professor Korbels Adoptivtochter Condoleezza Rice als Nationale Sicherheitsberaterin und dann als Außenministerin. Zwei Jahrzehnte lang schrieben die beiden «Schwestern» [3] geduldig die wichtigsten internationalen Texte um, angeblich, um sie zu modernisieren, in Wirklichkeit um ihren Geist zu ändern.

Heute funktionieren internationale Institutionen nach Regeln, die von den Angelsachsen festgelegt wurden, basierend auf früheren Verstößen gegen das Völkerrecht. Dieses Recht steht in keinem Gesetzbuch, da es sich um eine Interpretation der Gewohnheit durch die herrschende Macht handelt. Jeden Tag setzen wir ungerechte Regeln an die Stelle des Völkerrechts und verletzen unsere eigene Unterschrift.

Zum Beispiel:

• Die baltischen Staaten haben sich bei ihrer Gründung 1990 schriftlich verpflichtet, Denkmäler zu erhalten, die die Opfer der Roten Armee ehren. Die Zerstörung dieser Denkmäler ist daher eine Verletzung ihrer eigenen Unterschrift.

• Finnland verpflichtete sich 1947 schriftlich, neutral zu bleiben. Sein Beitritt zur NATO ist daher ein Verstoß gegen seine eigene Unterschrift.

• Am 25. Oktober 1971 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Resolution 2758, in der anerkannt wurde, dass Peking und nicht Taiwan der einzige legitime Vertreter Chinas ist. Daraufhin wurde die Regierung Tschiang Kai-Scheks aus dem Sicherheitsrat ausgeschlossen und durch die Regierung Mao Zedongs ersetzt. Daher stellen Chinas jüngste Marinemanöver in der Straße von Taiwan keine Aggression gegen einen souveränen Staat dar, sondern einen freien Einsatz seiner Streitkräfte in seinen eigenen Hoheitsgewässern.

• Die Minsker Vereinbarungen sollten die russischsprachigen Ukrainer vor Schikanen durch «integrale Nationalisten» schützen. Dafür haben sich Frankreich und Deutschland vor dem Sicherheitsrat verbürgt. Aber wie Angela Merkel und François Hollande sagten, hatte keiner von ihnen die Absicht, sie umzusetzen. Ihre Unterschriften sind wertlos. Wäre es anders, hätte es nie einen Krieg in der Ukraine gegeben.

Die Pervertierung des Völkerrechts erreichte 2012 mit der Ernennung des US-Amerikaners Jeffrey Feltman zum Direktor für politische Angelegenheiten ihren Höhepunkt. Von seinem Büro in New York aus überwachte er den Krieg des Westens gegen Syrien. Er nutzt die Institutionen des Friedens, um Krieg zu führen [4].

Bis die Vereinigten Staaten die Russische Föderation mit der Anhäufung von Waffen an ihrer Grenze bedrohten, hatte sie alle Verpflichtungen erfüllt, die sie oder die Sowjetunion unterzeichnet hatte. Der Atomwaffensperrvertrag (NPT) verpflichtet die Atommächte, ihre Atomwaffenarsenale nicht auf der ganzen Welt auszubreiten. Die Vereinigten Staaten haben unter Verletzung ihrer Unterschrift seit Jahrzehnten Atombomben in fünf Vasallenstaaten gehortet. Sie bildeten alliierte Soldaten in den Stützpunkten Kleine Brogel in Belgien, Büchel hier in Deutschland (Rheinland-Pfalz), Aviano und Ghedi in Italien, Völkel in den Niederlanden und Incirlik in der Türkei im Umgang mit diesen Waffen aus.

Dann sagen sie, kraft ihrer Machtergreifung, dass es zum Gewohnheitsrecht geworden ist. Die Russische Föderation, die sich nach dem Überflug des Finnischen Meerbusens durch einen US-Atombomber belagert sieht, hat jedoch auch mit dem Atomwaffensperrvertrag gespielt und Atombomben auf dem Territorium von Belarus stationiert. Natürlich ist Belarus nicht Kuba. Die dortige Stationierung russischer Atombomben ändert nichts. Es ist nur eine Botschaft an Washington: Wenn ihr das Recht des Stärkeren wiederherstellen wollt, können wir das auch akzeptieren, nur dass wir von nun an die Stärksten sind. Es sei darauf hingewiesen, dass Russland nicht gegen den Buchstaben des Vertrags verstoßen hat, da es das belarussische Militär nicht in diesen Waffen ausbildet, sondern sich Freiheiten im Sinne des Vertrags herausgenommen hat.

Um effektiv und nachhaltig zu sein, so Léon Bourgeois im letzten Jahrhundert, müssen Abrüstungsverträge auf rechtlichen Garantien beruhen. Deshalb ist es dringend notwendig, zum Völkerrecht zurückzukehren, sonst steuern wir Hals über Kopf einem verheerenden Krieg zu.

Unsere Ehre und unser Interesse ist es, das Völkerrecht wiederherzustellen. Es ist eine zerbrechliche Konstruktion. Wenn wir Krieg vermeiden wollen, müssen wir das Völkerrecht wieder einführen, und wir sind sicher, dass Russland so denkt wie wir, und dass Russland es nicht verletzen wird.

Oder wir können die NATO unterstützen, die am 11. Oktober ihre 31 Verteidigungsminister in Brüssel zusammengebracht hat, um per Videokonferenz zu hören, wie ihr israelischer Amtskollege ankündigte, Gaza dem Erdboden gleichzumachen. Und keiner unserer Minister, auch nicht der deutsche Minister Boris Pistorius, hat es gewagt, sich gegen die Planung dieses Massenverbrechens gegen Zivilisten auszusprechen. Die Ehre des deutschen Volkes wurde bereits von den Nazis verraten, die Sie schließlich geopfert haben. Lassen Sie sich nicht noch einmal verraten, diesmal von der SPD und den Grünen.

Wir brauchen nicht zwischen zwei Oberherren wählen, sondern den Frieden vom Donbass bis zum Gazastreifen schützen und letztlich das Völkerrecht verteidigen.

Thierry Meyssan

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

https://www.voltairenet.org/article219967.html

Saturday Passel of Fun and Mayhem 11/11

Let’s see what mischief our fellow earthlings and animals have gotten themselves into this week. Mayhem to satire. It’s Saturday and time for a break and maybe we can catch a smile or two. It’s an interesting world in which we live with all kind of goings on.

For politics check out “Top Posts” on the upper right hand side of the page.

Enjoy!

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Good Morning!

We will start out with our usual “Deep Thoughts by Kamala Harris”

The deep thought is “The Room”https://www.youtube.com/embed/mQv4KWTAaKY?version=3&rel=1&showsearch=0&showinfo=1&iv_load_policy=1&fs=1&hl=en&autohide=2&wmode=transparent

The Deep Thoughts of Joe Biden

The deep thought is “I’m Outta Here”https://www.youtube.com/embed/UuvpT04DYGc?version=3&rel=1&showsearch=0&showinfo=1&iv_load_policy=1&fs=1&hl=en&autohide=2&wmode=transparent

Bunks Prime:

Trump Swing-State Lead Expected To Hold Until 3 A.M. On Election Night https://t.co/c1jJuDHTfZ pic.twitter.com/rhJ5HPN4Iy— The Babylon Bee (@TheBabylonBee) 

November 10, 2023

We are proud to formally extend an offer to this Vox journalist to come write for us here at @TheBabylonBee pic.twitter.com/iajG7nQpy3— Kyle Mann (@The_Kyle_Mann) 

November 10, 2023

And Here We GO!

First we honor Veterans Day. A tip of the hat to Pacific Paratrooperfor the video.

It’s a big ask of men and women, and we are blessed that there are men and women willing to serve. Thank you.https://www.youtube.com/embed/KOCF_QQgCoI?version=3&rel=1&showsearch=0&showinfo=1&iv_load_policy=1&fs=1&hl=en&autohide=2&wmode=transparent

pic.twitter.com/crSfKUSC3E— Expensive Fails (@expensive_fails) September 27, 2023

This is why dogs are our best friends…

That’s precious!pic.twitter.com/vPzZsg3aUq— Figen (@TheFigen_) November 10, 2023

pic.twitter.com/qFAoJd09AX— Expensive Fails (@expensive_fails) July 26, 2023

Women in gym, California, 1958.pic.twitter.com/rBZbgnyMWm— Historic Hub (@HistoricHub) November 6, 2023

With its 1,200-cc, 40-brake horsepower, in-line four-cylinder engine, the 1930 Henderson Model KJ Streamline could exceed 100 mph, also being a unique and beautiful example of Art Deco design

[read more: https://t.co/S9F7XI0NaOpic.twitter.com/NPzRUciXOV— Massimo (@Rainmaker1973) November 10, 2023

How about a visit with the Frilled Lizardhttps://www.youtube.com/embed/Vo7hFIm-Pr8?version=3&rel=1&showsearch=0&showinfo=1&iv_load_policy=1&fs=1&hl=en&autohide=2&wmode=transparent

I will close out the post with a few links of fellow bloggers who toil in the swamp for us.

Fix Bayonets – Mustang gives us a run down.

248th Marine Corps Birthday

IMAO – Catch a couple of smiles

Friday Classic Funny

Tacky Raccoons – Looks to me something might have happened

Nothing Much Happened Today.

The Daley Gator – Gives us his picks

Daily Top 5

The View From Lady Lake – Tells us why we must

Honoring the ‘Greatest Generation’s on Veterans Day…

The Night Wind – Commentary on the State of Affairs

MEANWHILE THE GREAT RESET GOES ON…

That’s all she wrote – Have a great day.

Comprendre la guerre civile mondiale

Ce mois-ci, le balado de la réplique donne la parole au géopolitologue Pierre-Antoine Plaquevent.
Alain de Malte et moi-même l’avons interrogé sur le conflit israélien, la Russie, les vues des nationaux (ou prétendus tels) sur la situation internationale. Nous lui avons aussi demandé de nous parler de la dimension eschatologique des événements actuels.
Je vous rappelle que tous les gauchistes et plus largement les tenanciers de la parole “mainstream” ne veulent pas que vous diffusiez le contenu de ce blog sur vos réseaux. Alors si vous voulez leur être agréable, surtout ne partagez pas ce podcast, ne le diffusez pas, ne le faites pas connaître. Car ce contenu nuit gravement à la santé des debunkers de tous horizons et de ceux qui “savent” à votre place.
Merci à Pierre-Antoine Plaquevent et merci à Alain de Malte d’avoir mis son grain de sel pour relever la sauce.
Bonne écoute.
Jacques Frantz

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SOCIÉTÉ OUVERTE CONTRE EURASIE – géopolitique du globalisme
GLOBALISME ET DÉPOPULATION

SOROS ET LA SOCIÉTÉ OUVERTE, métapolitique du globalisme
Strategika

Wochenschau-Special zur neuen Partei – Ihr fragt. Sahra Wagenknecht antwortet.

In den letzten Wochen haben mich viele Fragen erreicht zu den Plänen für eine neue Partei und zum Verein Bündnis Sahra Wagenknecht – Für Vernunft und Gerechtigkeit. In meiner Wochenschau möchte ich wenigstens auf einige dieser Fragen eingehen: Wie kann man dem Verein bis zur Parteigründung sinnvoll helfen? Wird es ab Januar möglich sein, Anträge für eine Mitgliedschaft zu stellen? Wann geht es los mit der Gründung der Landesverbände? Wird die neue Partei auch BSW heißen? Wie wollen wir die Rente reformieren? Was wollen wir tun, um die Wohnungsnot zu bekämpfen? Welche Asyl- und Migrationspolitik streben wir an? Wie stellen wir uns eine bessere Außenpolitik vor und was würden wir in der aktuellen Lage im Nahost-Konflikt tun, um Frieden zu schaffen? Wie stehen wir zur EU? Was kann man gegen steigende Lebensmittelpreise tun? Wie ist unsere Haltung zur Impfpflicht? Ich weiß, Ihr habt noch viel mehr Fragen und mein Team bemüht sich sehr, auf alle zu reagieren. Auf besonders häufig gestellte Fragen zum Verein findet ihr auch auf der Internetseite des Vereins Antworten:
Internetseite des Vereins BSW [LINK]

Quelle: Sahra Wagenknecht, 09.11.2023

In den USA werden Planspiele für Angriffe mit Biowaffen durchgeführt | Von Thomas Röper


Ein Standpunkt von Thomas Röper.
Das russische Verteidigungsministerium hat wieder eine Erklärung über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine und anderen Staaten abgegeben. Dieses Mal ging es unter anderem um Planspiele der RAND-Corporation für Angriffe mit Biowaffen.
Ich erinnere daran, dass die russischen Erklärungen über das US-Biowaffenprogramm keine russische Propaganda sind, sondern dass mir und meinem Informanten, mit dem ich für das Buch „Inside Corona <1>“ recherchiert habe, viele der jetzt von Russland veröffentlichten Informationen schon lange aus öffentlich zugänglichen Quellen bekannt waren. Das Pentagon hat das meiste jedoch nach Beginn der russischen Veröffentlichungen vom Netz genommen, um die Spuren zu verwischen, wie ich hier aufgezeigt habe <2>. Wenn Sie nicht wissen, worum es in dem Buch geht, lesen Sie diese beiden aufeinander aufbauenden Artikel dazu, zuerst diesen <3> und dann diesen <4>.
Ich berichte seit Beginn der russischen Militäroperation über die Veröffentlichungen des russischen Verteidigungsministeriums und übersetze alle russischen Erklärungen dazu. Die USA bestreiten zwar, in der Ukraine und anderen Ländern an Biowaffen zu forschen, aber sie lassen auch keine internationalen Kontrollen in den fraglichen Labors zu. Warum nicht, wenn sie nichts zu verbergen haben? […]
Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) finden Sie hier [LINK]


Quelle: apolut, 4. November 2023https://tube4.apolut.net/videos/embed/741cba39-9205-4b85-8476-876fecb374eb

Kanzler Olaf Scholz wegen Demo stundenlang in Gebäude eingeschlossen

Deutschlands Regierungschef Olaf Scholz (SPD) saß in Spanien mehrere Stunden in einem Gebäude fest. Er und sein spanischer Amtskollege Pedro Sanchez hatten sich zu einem Austausch über den Nahost-Konflikt in Malaga getroffen. Demonstranten vereitelten die pünktliche Abreise.

Redaktion11. November 2023 07:45

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) musste laut spanischen Medien seinen Aufenthalt im andalusischen Malaga verlängern. Grund seien Proteste vor dem Gebäude gewesen, in dem sich der deutsche Regierungschef mit europäischen Sozialdemokraten traf. Auch der spanische Ministerpräsident war bei der Veranstaltung anwesend.

Videos auf Twitter zeigten Hunderte Demonstranten auf einer Straße vor einem von Polizisten abgesperrten Gebäude. FranceNews24 berichtete, dass Scholz und und Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez mehr als drei Stunden warten mussten, bis sie den Tagungsort verlassen konnten. Auf anderen Videos ist zu sehen, wie Polizisten neben schwarzen Limousinen herlaufen und versuchen, diesen den Weg freizumachen. Sanchez habe eine weitere Veranstaltung um 20 Uhr absagen müssen.

Nahost: Regierungschefs klar für Zwei-Staaten-Lösung

Die Demonstranten sollen sich auf der Plattform Revuelta verabredet haben. Die Teilnehmer skandierten Parolen für die Einheit Spaniens und gegen eine geplante Amnestie für den im Exil befindlichen katalanischen Politiker Carles Puigdemont und Sanchez

Scholz und Sanchez haben sich unter anderem über den Krieg im Gazastreifen ausgetauscht. “Wir sind uns einig, dass es dringend notwendig ist, Friedenslösungen für den Nahen Osten zu finden”, schrieb der Spanier nach dem Treffen auf X (Twitter). In einer Mitteilung der spanischen Regierung hieß es dazu: Man habe die “Notwendigkeit erörtert, die internationale Gemeinschaft einzubeziehen, um eine endgültige Lösung zu finden, die die Koexistenz zweier Staaten, Israel und Palästina, in Frieden und Sicherheit ermöglicht.”

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Unions Worldwide Boycott Arms Supplies to Israel

By Marc Vandepitte

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***

Shortly after the start of the war against Gaza, Palestinian trade unions appealed to their colleagues worldwide for a boycott of arms supplies to Israel. That appeal is being heeded in many countries. That list of countries is growing every day.

When Israel unleashed its ruthless war of revenge against the people of Gaza, Palestinian trade unions appealed to their colleagues worldwide for a boycott of arms deliveries to Israel:

 “As Israel escalates its military campaign, Palestinian trade unions call on our counterparts internationally and all people of conscience to end all forms of complicity with Israel’s crimes – most urgently halting the arms trade with Israel, as well as all funding and military research. The time for action is now – Palestinian lives hang in the balance.”

The Belgian trade unions were the first to set a good example. In a joint press release they called for a stop to arms shipments destined for Israel. They refuse to contribute to the murder of innocent victims and call for an immediate ceasefire.

“We, the various trade unions active in the ground handling sector, call on our members to no longer handle flights shipping military material to Palestine/Israel, as there were clear agreements and rules at the beginning of the conflict with Russia and Ukraine.”

 The Belgian example is being followed in many countries. The list grows every day.

In the United States, part of the United Auto Workers (UAW), which is currently waging a fierce battle for wage increases, is calling for a boycott of Israel.

“We watch with horror as the US sends American troops to assist in an Israeli ground invasion of Gaza. We mourn the loss of civilian life. We categorically reject US support of the murderous Israeli regime in its ongoing genocide of Palestinians, which has killed over 7,000 people and injured 16,000 more in airstrikes since October 7, and has cut off water, food, and power to the population of Gaza.

We call on the UAW to endorse and implement boycott, divestment, and sanctions (BDS).” 

The United Tech & Allied Workers of the United Kingdom and Northern Ireland (UTAW-CWU) join calls from Palestinian trade unions for the international labour movement to end all complicity and take concrete action against arms supplies to Israel.

Yesterday Has Been Unprecedented. Palestine Is Fighting to Dismantle the Barrier Between Gaza and 1948

Source: PoliticsJoe_UK / X 

The Central Trade Union Council of India (AICCTU), which represents more than 600,000 workers, is appealing to unions for a  boycott of arms shipments to Israel.

“We extend our full support to the call by Palestinian trade unions to all workers of the world and their unions to unite and boycott manufacturing or loading of weapons and military equipment destined to Israël and its brutal war.” 

In BrazilCUT, the largest trade union federation representing more than 7.4 million workers, passed a resolution pledging unwavering support for the Palestinians.

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Source: Sumaya Awad / X

The Canadian Union of Public Employees (CUPE), the country’s largest union with 75,000 members, adopted a resolution in solidarity with the Palestinian people, including a call for the government to “end its sale of arms to Israel.”

In Japan, the National Railway Motive Power Union of the town of Chiba (1 million inhabitants) responds to the call of the Palestinian unions. The Japanese government plans to supply weapons and financial aid to Israel, among other things. The railway association wants to prevent this: We wholeheartedly support the fierce struggle of the Palestinian people, and we will fight with all our might to overthrow the Kishida administration, a member of international imperialism: the cause of oppression of the people and the cause of war.”

In Colombiathe miners’ union wants a suspension of the supply of all minerals and fuels to Israel.

“As noted by United Nations Secretary-General Antonio Guterres, these events ‘do not come in a vacuum’. The Palestinian people have been subjected to 56 years of suffocating occupation; they have seen their land constantly swallowed up by settlements and plagued by violence.

Their economy was stifled, their people displaced and their homes destroyed. Their hopes for a political solution to their plight are fading.

The Israeli government’s response has been described by President Gustavo Petro as a situation similar to what was experienced in the Nazi concentration camps. It’s a genocide. In light of this barbarity, our President yesterday recalled the Colombian ambassador to Israel for consultations.

We fully support these decisions and encourage the government to suspend shipments of Colombian coal and all metals and minerals to Israel as leverage for an immediate ceasefire, as demanded by civil society, human rights organizations, churches and we join as a trade union organization.

Cease fire now!”

In Barcelonaport workers have decided not to allow materials to be sent to the conflict in the Gaza Strip. They do this for the “sole purpose of protecting the civilian population, regardless of territory. No reason justifies the sacrifice of civilians.”

The dockworkers consider it a collective “obligation” to defend the Universal Declaration of Human Rights “tooth and nail”. They criticize the fact that many countries seem to have forgotten that they signed the Declaration. They point out that these human rights are “currently being violated in Ukraine, Israel and the Palestinian territories”.

The dockers call for an immediate ceasefire and peaceful solutions to the various conflicts.

In Poland, the largest umbrella confederation of trade unions (OPZZ) is calling for an end to military cooperation with Israel.

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Marc Vandepitte is a Belgian economist and philosopher. He writes on North-South relations, Latin America, Cuba, and China. He is a regular contributor to Global Research.

The original source of this article is Global Research

Copyright © Marc Vandepitte, Global Research, 2023

https://www.globalresearch.ca/unions-worldwide-boycott-arms-supplies-israel/5839593

Video: Israel Destroys Gaza to Control World’s Most Important Shipping Lane? The Ben Gurion Canal Linking the Eastern Mediterranean to the Gulf of Aqaba

By Richard Medhurst

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Global Research Introduction

Incisive and carefully documented geopolitical analysis by Richard Medhurst pertaining to the building of the Ben Gurion Canal linking the Eastern Mediterranean to the Gulf of Aqaba.

The Ben Gurion Canal Project was initially a “secret” (classified) U.S. project formulated in 1963 by the Lawrence Livermore National Laboratory LLNG, a strategic think tank on contract with the U.S Department of Energy. The LLNG project was formulated in response to the nationalization of the Suez Canal in July 1956 by President Gamal Abdel Nasser (1956-1970). Its intent was to bypass the Suez Canal.

According to the “classified” document prepared by the LLNG (1963) quoted by Business Insider, July 2023, a strategic plan was envisaged

“to blast an alternative Suez Canal through Israel using 520 nuclear bombs”.

The plan consisted in using 520 buried nuclear explosions “to help in the excavation process through the hills in the Negev Desert. The document was declassified in 1993”. I have not been able to consult the “declassified” LLNG document.

The declassified document is acknowledged in Richard Medhurst’s video.

For further details and analysis, see the article by Yvonne Ridley.

The question is whether this U.S. plan, negotiated with Israel in the 1960s is of relevance to unfolding events in Palestine.

While the project may still be contemplated by US-Israel as outlined by Richard Medhurst, the validity of the LLNG 1963 plan is doubtful to say the least.

What is revealed in Medhurst’s video  is the U.S. military-intelligence strategy to use Israel as a “hub” in the Middle East with a view to securing the hegemonic control over strategic international waterways. 

Michel Chossudovsky, Global Research, November 10, 2023

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According the Richard Medhurst:

“It will begin at the port city of Eilat and finish right next through, if not directly through, Gaza”

Watch the video below.

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Featured image is a screenshot from the video

The original source of this article is Richard Medhurst

Copyright © Richard MedhurstRichard Medhurst, 2023


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Eskalation beabsichtigt


Krieg in Nahost: Schlagabtausch zwischen USA und Irans Verbündeten in Syrien und Irak. Israel plant Libanon-Offensive.
Die Ausweitung des israelischen Gazakrieges auf andere Teile des Nahen Ostens wird in langsamen Schritten, aber offenbar kontinuierlich vollzogen. Zwei Kampfflugzeuge der US-Luftwaffe vom Typ F-15 haben am Donnerstag in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) ein Objekt in Ostsyrien angegriffen, bei dem es sich einer Pressemitteilung des Pentagon zufolge um ein Waffenlager gehandelt haben soll, das von den Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) und mit ihnen verbundenen Gruppen genutzt worden sei. Der »Selbstverteidigungsschlag« sei die »Antwort auf eine Reihe von Angriffen gegen US-Personal in Irak und Syrien«, heißt es weiter in der von Verteidigungsminister Lloyd Austin gezeichneten Erklärung. Die USA seien »vollständig darauf vorbereitet, weitere erforderliche Maßnahmen zu unternehmen«.
Nach unbestätigten Meldungen aus Syrien wurden bei dem Luftangriff mehrere Mitglieder der IRGC getötet oder verletzt. Iranische Medien berichteten zunächst nicht über den Vorfall. Es war die zweite derartige Militäraktion der USA nach vorausgegangen »Vergeltungsschlägen« gegen angebliche IRGC-Basen in Ostsyrien nahe der Grenze zum Irak am 26. Oktober. Seit dem 17. Oktober haben irakische Milizen, die Teil der vom Iran geführten »Achse des Widerstands« sind, 40 Stützpunkte der US-Truppen mit Raketen und unbemannten Flugkörpern (Drohnen) beschossen – 18 in Syrien und 22 im Irak. John Kirby, Pressesprecher des Weißen Hauses, erklärte dazu am Montag, keiner der Angriffe sei »wirksam« gewesen, und viele seien von der Luftabwehr »vereitelt« worden. 46 US-Soldaten erlitten nach Angaben des Pentagon leichte Verletzungen, überwiegend Gehirnerschütterungen durch die Explosion der Geschosse. (…) Die israelische Regierung plant offenbar zu einem für sie günstigen Zeitpunkt die Einbeziehung Libanons in den Krieg. Die Tageszeitung Jerusalem Post zitierte am 31. Oktober den Nationalen Sicherheitsberater von Premierminister Benjamin Netanjahu, Zachi Hanegbi, mit der Aussage, Israel werde »die Bedrohung durch Hisbollah eliminieren« müssen, wolle damit aber bis auf »den Tag nach Hamas«, also bis zum militärischen Sieg im Gazastreifen, warten.


Quelle: junge Welt

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