| Achgut Wochen-Newsletter 3. November 2023 |
| Liebe Leserin, lieber Leser! Es ist dringend notwendig und richtig, wenn in einem diese Woche veröffentlichten Video auf „X“ Robert Habeck „einige Gedanken“ zur Sicherheit Israels und der deutschen Staatsräson äußern und mit seiner „Einordnung und Differenzierung“ als Wirtschaftsminister für Klarheit sorgen möchte. Habeck erinnert dabei jedoch an einen biederbraven Bürger, der versucht, das ererbte Aktiendepot seiner Familie umzuschichten, um das Vermögen in der Krise durch antizyklische Investments noch zu retten, aber damit im Ansatz scheitert. Denn er hat schlicht zu spät angefangen. Die alten Investments sind bereits zu schwer angeschlagen. Der brave Mann will nicht wahrhaben, dass er das Depot sich selbst überlassen hatte – vielleicht im falschen Glauben, der Markt würde es schon regeln und irgendwann wären auch noch Dividenden und Gewinne aus faulen Werten einzustreichen. Dieses moralische Depot der linksgrünen Regierungsparteien ist aber massiven Verlusten ausgesetzt. Es enthält toxische Werte. Darum geht es dem Wirtschaftsminister auf „X“. Habeck wird häufig nachdenklich, wenn die Unwägbarkeiten der Zeit seinem Ministeramt Steine in den Weg legen, deren Größe und Gewicht er und seine Partei einst mitbestimmt haben. Dann versucht er, Vertrauen zurückzugewinnen und investiert in Krawatte, überlegte Wortwahl und Nachdenklichkeit, versucht das grünmoralische Depot, dessen Kurse ins Bodenlose fallen, umzuschichten – denn er hat bemerkt, dass die Parteifamilie in der Vergangenheit auf jene toxischen Investments gesetzt hat, die bald den Bestand des ganzen Depots gefährden. Linksgrüne Moral, keine Anlageempfehlung. Mutter Courage der Palästinenser-Besorgtheit Aber das grüne Moral-Depot hat bereits zu viel an Wert verloren und der brave Habeck hat den richtigen Zeitpunkt für dessen „Differenzierung“ einfach verpasst. Die Investments „Menschengeschenke“, „Deutscher Klimaschutz“, „Infrastruktur Heizungswende“ gingen schon in die Hose, nun sorgt auch noch die „Klima-Säulenheilige“ Greta mit ihren antisemitischen „Futures“ für Unruhe auf den sicher geglaubten Moralbörsen des grünen Utopismus und zerschießt das topsichere Anlagekonzept „Klimagerechtigkeit“. In Wahrheit haben die grüne Partei und die linken Genossen zu lange in Antisemitismus investiert, der an den populistischen Börsenplätzen „Israelkritik“, „BDS“, „Antiimperialismus“ und „islamische Zuwanderung“ frei und unbedenklich gehandelt wurde. Nun stellen sich diese „Investments“ als hochgradig volatil und toxisch heraus, der Ausstieg ist mit starken Reputations-Verlusten behaftet. Aber Habeck versucht zu retten, was zu retten ist. Das ist – ganz unironisch gemeint – honorig. Mehr aber auch nicht. Die Grünen und Linken (SPD natürlich eingeschlossen) haben den „berühmten“ Anfängen nicht gewehrt, sie haben sie oft genug gefördert. Claudia Roth, die Mutter Courage der grünen Palästinenser-Besorgtheit, hat an Schamlosigkeit kaum etwas ausgelassen, was ihre antiisraelische und damit antijüdische Haltung offen zur Schau stellte. Am Ende hat sie noch Kunst daraus machen lassen. Habeck muss Verluste realisieren, wenn er das toxische Derivat Claudia Roth „einordnet“. Keine schöne Aufgabe, zumal eine mit falscher Priorität in den Augen vieler seiner Parteigenossen. Historischer Flurschaden, grüne Mittäterschaft Robert Habeck ist ein tragikomischer Antizykliker. Er leidet darunter, mit seiner frommen Anwesenheit eine Form von Irrsinn zu vollenden, in die bald nur noch elitär „denkende“ Abgedrehte und Krisengewinnler investieren möchten (14 Prozent, Infratest dimap, 2.11.2023). Das scheint ihm, dem Intellektuellen unter den grünen Bildungsimprovisateuren, an der Bruchstelle historischer Ereignisse immer wieder zu Bewusstsein zu kommen. Dann beginnt er selbstkritisch zu räsonieren, wenn beispielsweise das Heiz-Gas knapp wird, weil der Russe den Ukrainer überfällt, oder wenn Antisemiten Juden abschlachten und dies auf unseren Straßen gefeiert wird – wenn grüne Politik sich also nicht nur als Ökodorf, Weltrettung und Friedensbotschaft verkünden lässt, sondern sich zunehmend als historischer Flurschaden, grüne Mittäterschaft und Zynismus manifestiert und aufdrängt. Die Grünen liefern gerne Werte, Worte und auch Waffen auf die „richtige“ Seite der (Meinungs-)Fronten, sie schießen scharf und kennen keine weltanschauliche Gnade. Am blutigen „Gaza-Hamas-Narrativ“ wird es Habeck jedoch gewahr, dass solche Selbstgefälligkeit durchaus moralische Trugschlüsse und politische Lügen hervorbringt, die den republikanischen Gründungsmythos als Schuldeingeständnis und deutschen Treueschwur gegenüber Israel seinem diametralen Verrat aussetzen. Er stellt das auf „X“ klar und benennt das verräterische Prinzip der Altvorderen, die nicht nur „rechts“, sondern auch in seinen eigenen Reihen herumlungern. Die beflissenen „Pali-Tuchträger:innen“ und „Migrationsexperten“ kennt man, auch ihren latenten oder verstiegenen Antisemitismus. Solche Hassproduzenten sitzen in seiner Partei, den Medien und der „Zivilgesellschaft“, auch bei den heiliggesprochenen Jüngern von „Fridays for Future“ und in den propalästinensischen Komitees mit ihren Fürsprechern, die jene gern beklagte bürgerliche, „Islamophobie“ als Sichtschutz vor der eigenen Judaphobie aufbauen. Ferda Ataman und Lamya Kaddor (Grüne) verschanzen sich auch gern dahinter. Antizykliker Habeck zu spät aufgewacht Robert Habeck vertrat als grüner Wirtschaftsminister oft genug das Falsche mit einer Absolutheit, als sei es das unantastbar Richtige. Als deutscher Staatsmann vertritt er nun in einem Video auf „X“ das Richtige zum viel zu späten Zeitpunkt. Als böte sich noch eine entscheidende Kehrtwende: für die deutsche Gesellschaft, in der Migrationsdebatte, für Israel und den fehlgeleiteten Tross seiner eigenen Partei. Währenddessen können Juden in Deutschland nicht mehr offen mit Davidstern, Kippa und Israelflagge herumlaufen, ohne Gefahr zu laufen, tätlich angegriffen zu werden. Diese Entwicklung hat sich nicht erst kürzlich ergeben. Habeck sagt das Richtige, obgleich er ein Grüner, Verblendeter, Mitverursacher des Abstiegs ist. Er zeichnet verantwortlich für den Niedergang einer Volkswirtschaft und für den Niedergang der moralischen Kultur, den die Grünen mitbetrieben haben. Also liest er nicht nur seiner Partei die Leviten in Sachen Antisemitismus-Abwehr als deutsche „Staatsräson“: Gegenüber rechts, links, grün und gegenüber den Moslems – in Deutschland und überall da, wo man auf der Welt den Staat Israel und die Juden vernichten will. Tragikomischer geht es kaum: Welche so wichtige „Staatsräson“ verleitete den grünen Habeck dazu, mit der Kritik am praktizierten Antisemitismus der Linken und seiner Grünen so lange gewartet zu haben, bis Tausende Opfer zu beklagen waren? Wo bleibt diese „Staatsräson“, die keine „Leerformel“ sein soll, bei all den anderen Themen, dem klima-monetären Ausbeinen der Mittelschicht und der grassierenden Armutsbeschleunigung durch „Energiewende“, Inflation und Arbeitsmarktverwerfungen – alles Ergebnisse seiner direkten Einwirkung als Wirtschaftsminister? Der Antizykliker Habeck ist zu spät aufgewacht: Man hört schon die Magenwinde im grünen Parteiorgan rumoren und fragt sich, wann der antiisraelisch motivierte Parteiappart wohl Luft ablassen muss. Robert Habecks „Rede zur Nation“ auf „X“ zeigt einen Menschen, der durchaus glaubhaft die Sicherheit Israels anmahnt. Man kann feststellen, dass seine ablehnende Haltung in Bezug auf gesellschaftlich „geduldeten“, „neuen“ Judenhass auch den „importierten“ Antisemitismus meint, der in Deutschland nicht erst seit gestern massenhaft von Muslimen ausgeht und von vielen ihrer Verbände offen gebilligt wird. Habecks Erinnerung an die deutsche „Staatsräson“ lässt kaum eine sonst so übliche, linksgrüne Nebelbank stehen, in deren Schutz man in der Vergangenheit an Gazas Gestaden den palästinensischen Antisemiten Geldgeschenke für direkte Terrorfinanzierung überbrachte oder in Teheran Deals einfädelte, die dem ehrgeizigen Atomstaat in spe bei seinen Endlösungsträumereien behilflich sein konnten. Unterschied zwischen Barbarei und Notwehr Aber was hilft solche deutsche, ehrliche „Staatsräson“ im Nachgang einer jahrelang betriebenen Staatsräson als fadenscheinige Attrappe, mit der man den Feinden der Juden und Israelis den Hof machte? Was hilft das Aufmerken der Staatsräson als abendliches Dämmerungsleuchten, wenn man den Tag verschlafen hat und nun das Licht fehlt, um den richtigen Weg noch zu finden? Den Linken und Grünen wollte es eben lange Jahre nicht einleuchten, was ihre Form von klandestinem Antisemitismus hervorbrachte, wo in Antifa-Kadern oder grünen „israelkritischen“ BDS-Zirkeln ein antikapitalistischer, antiimperialistischer, antikolonialistischer Antizionismus gepflegt wurde, dessen Wortvernebelung den mittransportierten „beherzten“ Antisemitismus der grünlinken Nomenklatura wundersam zum Gutmenschentum veredelte. Die Juden, die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind, gelten nach dieser Lesart als gute. Die Juden in Israel, die dort leben, um nie wieder millionenfache Opfer zu werden, sind in Ausübung ihres Existenzrechts aber nicht so willkommen, wie die toten. Das wieder beliebte antisemitische Motiv: Der Jude als Täter. Mit dem 7. Oktober sitzt der Schock tief und die moralische Nebelbank über der Hamas-Hochburg hat sich gelichtet, Linke und Grüne können nicht mehr verbergen, was sie da gutgeheißen haben. Nun fängt das Schlingern um die Verantwortung und „Angemessenheit“ an. Habeck hat sich diesem Dilemma entzogen, indem er sich vor diese Kulisse gestellt hat und mit der Staatsräson argumentierte. Aber die Parteigranden werden es ihrem „Aushängeschild“ übelnehmen. Warten wir ab, bis Israel die Hamas vernichtet hat und zahlenmäßig dabei mehr (zivile) Opfer zu beklagen sind als durch die Massaker des 7. Oktober auf israelischer Seite. Aufgerechnete Todesopfer sind eine beliebte populistische Nummer, um den ethisch-moralischen Unterschied zwischen Barbarei und Notwehr aufzulösen. Komisch, in Verteidigungskriegen, die Israel führen muss, ist diese Aufzählerei immer relevant. Deutsche Medien tun so, als gäbe es eine alttestamentarische Pflicht der Juden „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, die es für andere Nationen im Verteidigungsmodus offensichtlich nicht gibt. Wer den in die Tat umgesetzten Vernichtungswahn der Terroristen mit dem israelischen Recht auf Selbstverteidigung aufwiegen möchte, ist im Ansatz falsch: Israel wird ja nicht erst seit dem 7. Oktober von den palästinensischen Terroristen heimgesucht. Die Raketen fliegen seit Jahren und zu Tausenden. Wenn Israel in Zukunft seine Ruhe haben will, muss es die Hamas (und die Hisbollah) komplett besiegen. Ab einem bestimmten Punkt kann niemand mehr dauerhaft Rücksicht auf Geiseln nehmen, hinter denen sich Terroristen und Schurken verschanzen. Dieses Dilemma hat sich für die Israelis immer als tödliches Hemmnis erwiesen, besonders wurde das in diesem Oktober offensichtlich. Ihnen ein schönes Wochenende! Ihr Fabian Nicolay Herausgeber Achgut.com |
The story of Violeta – a child who has lived every day of her life under Ukraine shelling
Israel’s Big Lie of “Self-Defence”
An occupier does not have the right to use arms in “self-defence”.
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Is the mass slaughter of civilians self-defence?
Every person has the right to life and to self-defence, but Israel’s “right to self-defence” is constantly being used to obfuscate the non-defensive nature of its military violence in Palestinian territory.
Israel’s self-defence is a lie, not just because their actions are not defensive but because Israel cannot legally use its military in self-defence against Palestinians.
Let me repeat that, Israel cannot legally use its military against Palestinians in self-defence. That is the big lie at the heart of the current horrors.
There are four reasons why Israel cannot cite a legal right to self-defence in response to Palestinian violence.
First and foremost is that the ability of a very strong military power to achieve anything defensive by the attrition of a much weaker military power is spurious and leads into the genocidal logic of attempting to deprive a people of all capacity for violence.
The second reason is that Israel is actively contravening UN Security Council resolutions and the UN Charter is very clear on the fact that the right to self-defence exists “until the Security Council has taken measures necessary to maintain international peace and security.” A state that works to thwart UNSC measures to maintain peace and security cannot logically be extended the unimpaired right to self defence.
On the third count Israel is an occupying power and the occupied have a legal right to armed resistance. It would be nonsensical to accord a legal right to use arms to defend against another’s legal resistance.
Fourthly, it would be equally paradoxical to allow each party to act in self-defence against each other’s acts of self defence. Thus one of the parties must be the aggressor. On several counts, not least its defiance of UNSC resolutions, Israel must be considered the aggressor.
File photo of illegal Israeli settlements
Israel’s only legitimate way of defending itself begins with ending its occupation. Israelis have a right to life and they deserve peace and security as we all do, but they have no right to kill Palestinians and claim that they are pursuing those things.
Before tackling the specifics we should question the general validity of military violence as a form of self-defence.
At this time hundreds of people are killed by Israel everyday under the pretext of seeking to render Hamas 100% ineffective. This is a tacit claim of self-defence linked to the notion that Hamas is an ongoing source of potential violence to Israelis. However it is hard to reconcile this rationale with the actualities when one sees a parade of children’s corpses.
One body after another with the increasingly familiar pall of concrete dust on their lifeless faces. Thinking of all of that pain, fear and suffering should make it impossible to somehow see killing those children as an act of self-defence.
The human instinct to reject this monstrosity is not mere sentimentality. It would be impossible to make a sound detailed argument to show how the killing of any one of these children contributed materially to the increased security of Israelis. In truth it is far easier to argue that each dead Palestinian child makes Israeli people less secure.
Israel relies on broad and vague notions of “self-defence” to enact mass violence that does nothing to make any person safer and, in fact, is certain to cost the lives of many Israel personnel and any number of hostages.
Military violence can only achieve so much as no amount of attrition will deprive a people of all ability to commit violence in return short of extermination. Beyond a point violence becomes waged “not merely against states and their armies but against peoples.” These were the words that Raphäel Lemkin when he first described the concept of genocide. Military violence can be used in ways that can only be called “self-defence” through the logic of genocide that situates the threat within the people and their intrinsic capacity for violence (also known as resistance). This is not legitimate self-defence, yet it is clearly part of the racist thinking of some Israelis and their apologists elsewhere.
It is actually normal that the logic of genocide presents itself as self-defence. Consider this quote by Arnon Soffer, the pre-eminent alarmist in Israel over the “demographic” threat of Palestinians:
“When 2.5 million people live in a closed-off Gaza, it’s going to be a human catastrophe. Those people will become even bigger animals than they are today … The pressure at the border will be awful. It’s going to be a terrible war. So, if we want to remain alive, we will have to kill and kill and kill. All day, every day … the only thing that concerns me is how to ensure the boys and men who are going to have to do the killing will be able to return home to their families and be normal human beings.”
Debunking 18 Claims Justifying the Gaza Massacre
This is the reasoning of someone who has no concern for military power, who will never accept Israel’s overwhelming military might and nuclear deterrent as a sufficient lever ensure that Israel can be secure in a time of peace. These words are shockingly Himmleresque in labelling a people animals; in stating that mass killing is neither choice nor desire, but necessity; and in the sickening concern that mass killing might cause psychological harm to Israeli personnel.
Adolf Eichmann and others at the Wannsee Conference shared Himmler’s fear of the effect of killing on the murderers and it was a major consideration in their adoption of the “Final Solution” which industrialised the mass-murder of Jews.
Soffer later explained:
“I didn’t recommend that we kill Palestinians. I said we’ll have to kill them. I was right about mounting demographic pressures. I am also entitled to defend myself and my country.”
It is difficult to imagine any Israeli getting closer to Nazi rhetoric than this, but it says something that his ideas were not immediately denounced by everyone in Israel for what they are. This is the essence of genocide. Though referencing the circumstances in Gaza, he is openly saying that Palestinians must be killed because they are Palestinians.
In contrast to genocidal notions, the theory behind using military power in self-defence draws on the idea that warfare is a contestation of belligerents using violence in a manner, as Clausewitz suggested, of wrestlers: “Each strives by physical force to compel the other to submit to his will….” This begins from the presupposition that each belligerent has diametrically opposed aims, which might have sufficed in the 19th century, but does not suit our more complex polities today.
In reality, war is not a chess game and killing babies is not in any way the same as taking a pawn from the board, yet the use of aerial and ground artillery on populated areas implies that this brutal madness makes sense. We are tricked by the notion that the “self-defence” of nations is truly analogous to the self-defence of an individual using a weapon to counter an assailant. That analogy breaks down in an era of high-tech weaponry and in circumstances of asymmetry where the strong are killing the weak. Leaders and pundits often twist the notion of asymmetry itself to suggest that the strong are more vulnerable to the weak and are thus the real victims, but this is just one of those lies that are repeated so constantly that it becomes a commonplace.
Despite the clear disproportionate asymmetry of violence and the ever-growing numbers of people killed by Israel the media discourse enforces a framework that decontextualises Israeli violence, presenting it as a reaction to the violence of Hamas.
Pro-Palestinian and pro-peace interviewees on Western media cannot speak without first making pronouncements affirming that they condemn Hamas’ “terrorist” violence and affirming Israel’s “right to defend itself”. These statements function as “thought-terminating clichés”, though in such instances they might be more aptly called “thought-terminating pieties”. Pieties go beyond mere clichés to invoke moralistic religious, patriotic, or other emotive ideological beliefs that create both a dominant sentiment as well as a constrictive framework of discourse. They close off certain avenues of speech, so that those who speak for Palestinians must begin by stating that Israel has a legal and moral right to kill Palestinians, and then take the stance of a supplicant begging for moderation, clemency, or mercy.
Of late Palestinians and others have pushed back against the pressure to commence their testimony and commentary with a condemnation of Hamas. They are trying to evade a narrative in which events commence with a condemnable act by Hamas and thus Israel’s massive surge of killing and destruction is framed as a reaction to Palestinian violence. This framework decontextualises events from the occupation and oppression including the ongoing acts of killing and destruction which Israeli personnel enact every single day in Palestine.
The “self-defence” argument is even more insidious than the attempt to frame all Israeli military violence as being in reaction to “terrorism”. It relies on a persistent but unrecognised one-sidedness. One cannot deny the right for Israelis to defend their lives, but nor can one deny the right of Palestinians to defend their lives. If Israel can kill Palestinian civilians in “self-defence” and present its own reasons to explain why such killings are necessary, then logic dictates that Hamas can do the exactly the same. Thus it may seem that if applied even-handedly “self-defence” becomes totally meaningless.
It may surprise people to know that in legal terms the problem of self-defence is not tricky nor intractable. Israel very clearly does not have the right to use military violence and claim self-defence on several grounds. Firstly, an occupied people has the right to resistance, including armed resistance, “in or outside their own territory”. Obviously it would be illogical to accord a legal right to armed resistance and then accord a legal right to collective self-defence against that legal resistance.
Thankfully the United Nations Charter has a way out of the paradoxes of allowing two belligerents the right to self-defence against each other’s self-defence and that of allowing self-defence against legal acts of resistance. Chapter VII of Article 51 states
“Nothing in the present Charter shall impair the inherent right of individual or collective self-defence if an armed attack occurs against a Member of the United Nations, until the Security Council has taken measures necessary to maintain international peace and security.”
Clearly “peace and security” has not been established but the United Nations Security Council (UNSC) has passed many resolutions on Palestine. Israel is currently violating a very large number of these resolutions ranging at least as far back as UNSCR 242 in 1967 through to UNSCR 2334 in 2016. These violations are occurring despite the fact that the US constantly vetoes UNSC resolutions that it deems detrimental to Israel. Logically cannot claim a legal right to self-defence if it violates the UNSC resolutions designed to bring “peace and security” thus its real path to legitimate self-defence lies first and foremost in complying with all relevant resolutions. In simple terms Israel must end its occupation as the very first of any acts of self-defence. Thus it does have the right to self defence but it must cease its own belligerency first.
I want to complicate this further here, but in a way that will lead to greater elegance and certainty, by explaining the onus on the aggressor. In 1946 the International Military Tribunal described waging a war of aggression as “the supreme international crime” that “contains within itself the accumulated evil of the whole.” Placing the onus on the aggressor (which is the government of the state not its people) in this way does not exonerate those who commit crimes in self-defence, but it means that the aggressor is also guilty. It is only thus that we can preserve the principle that all people have the right to life. Without the aggressor being morally and legally culpable it would mean not only that the military personnel of the aggressor belligerent have no right to life, but also that civilians of that state have no right to life if they should become legitimate collateral damage in legal military operations by the defending belligerent. This emphasis on the culpability of the aggressor is very satisfying because it closes these loopholes and also satisfies our moral instinct that a sovereign that wages aggressive war, knowingly sacrificing the lives of their own people, is guilty of the murder of those killed.
Gaza, 2023 (Source: Trong Khiem Nguyen Flickr)
We need to pause here to reflect on our habitual callousness towards death in times of conflict. Death in wartime is so inevitable that we become inured to to its nature. Deaths caused by armed conflict tend to be terrifying, agonising, lonely, and brutally untimely. The grief of needless loss over those who usually have health and life to spare is not lessened because death becomes so statistical when the machinery of killing is unleashed. War is an abomination and every person who is currently working to prevent a ceasefire in Gaza is a criminal.
As things currently stand Israel has such a grip on the framing of the Western media coverage that it can get away with claiming its murders in Gaza are all part of a campaign to eradicate Hamas and that this is a legitimate act of self-defence.
Of course, anyone who goes beyond the Western media (Al Jazeera being the easiest outlet to escape the censored narrative) will know that Israel is targeting civilians, hospitals, churches, ambulances, and so forth.
For those who see only the Western media they must deal with the cognitive dissonance of seeing the death, destruction, and suffering and being told that it is arguably some form of self-defence. The trick with the Western media is not to state outright that Israel’s self-defence claims are true, but to avoid all facts or basic reasoning that gives lie to that claim.
Once those who support peace and humanity learn to counter Israel’s claims to the right to use violence in “self-defence” it will be another foundation of the propaganda narrative removed. Brave individuals are challenging the demand to begin all media interviews by condemning Hamas and refusing to accept timelines that always assert that cycles of violence begin with Palestinian actions. They need to add to that by rejecting Israel’s right to use arms in self-defence.
The way to counter the distortions of the Western media is to attack the borders of the narrative where they are thinnest and most strained. Some ideas are the sledgehammers that break through walls of cognitive dissonance, forcing people to unite what their eyes see and what their emotional and moral senses tell them with their intellectual framework – the story that they force facts and feelings into. When people see bombing, missiles and siege warfare against a powerless people the imagery does not naturally lend itself to a conclusion of violence waged for defensive purposes. To break the argument we need to attack the very validity of Israel’s claims.
An occupier cannot use arms in self-defence until they cease being the occupier.
The aggressor cannot be the defender.
Genocide is never justified. The violence of those who see others as a threat because of their membership in a “national, ethnical, racial or religious group” is the defining character of genocide. It is always framed as self-defence.
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Kieran Kelly – On Genocide; @keiyarkelly
Featured image is from Jewish Voice for Labour
The original source of this article is Global Research
Copyright © Kieran Kelly, Global Research, 2023
https://www.globalresearch.ca/israel-big-lie-self-defence/5838816
La menace géopolitique pour la France est l’importation du conflit Hamas-Israël, pas la Russie – Pierre-Emmanuel Thomann
Les assassinats islamistes à Arras en France et à Bruxelles, mais aussi la réactivation violente du conflit israélo-palestinien dont la guerre Hamas-Israël est une composante qui risque de s’importer en France, démontrent que les menaces principales pour la France proviennent de l’arc de Crise au sud, et non pas la Russie dans l’arc de crise à l’est de l’Union européenne. Non seulement des citoyens français meurent dans des attentats islamistes mais une cinquième colonne islamiste issue de l’immigration de masse extra-européenne et susceptible d’être aussi manipulée de l’étranger se développe sur le territoire français. On peut s’attendre à terme à l’éclatement de conflits civils suite à la fracturation géopolitique de la nation.
Depuis 2014 (coup d’Etat à Kiev), et particulièrement depuis 2022 (intervention russe en Ukraine provoquée par Washington après son refus de stopper l’élargissement de l’OTAN pour poursuivre son encerclement de la Russie), Paris et les Etats membres de l’OTAN et de l’UE, en alignement avec les priorités géopolitiques de Washington, se sont focalisés sur une menace russe qui n’existe pas pour la France. Cette focalisation sur le flanc Est, en détournant les vrais enjeux géopolitiques pour la France et à la remorque d’un système d’alliances (l’OTAN et l’UE vassalisée) nous aspire vers une confrontation avec la Russie mais aussi la Chine. Cette évolution est en contradiction avec nos intérêts selon la vision gaullienne de puissance d’équilibre dans une Europe de Brest à Vladivostok et prive Paris en termes de moyens financiers, de temps et de réflexion géopolitique pour faire face aux vraies menaces.
Les transferts financiers à fonds perdus et les armes envoyées au régime de Kiev seraient plus utiles pour renforcer les capacités militaires nationales, et non pas le complexe militaro-industriel otanisé au service de Kiev et donc les priorités géopolitiques de Washington. Les tonnes d’armes envoyées en Ukraine, pays réputé pour sa corruption abyssale s’éparpillent en Europe et dans le monde et vont inévitablement tomber dans les mains de terroristes islamistes comme cela s’est produit lors de la guerre de l’OTAN contre la Yougoslavie.
Cette énergie, ce temps et cet argent gaspillés en Ukraine seraient plus utiles pour combattre l’inexorable renforcement de l’islamisme sur le territoire français, stopper l’immigration de masse et donc sécuriser les frontières de la France et de ses voisins européens, combattre les acteurs, Etats ou réseaux criminels, qui aggravent la crise migratoire, et enfin faire face au prosélytisme islamiste du Qatar, de la Turquie et de l’Arabie Saoudite. En clair, s’éloigner à propos de cet enjeu, des alliances à risques. Ce combat devra être mené en parallèle de l’abandon de l’idéologie de la société ouverte (la démocratie libérale et multiculturaliste d’inspiration américaine promue par l’UE) qui débouche sur une France ouverte à tous les flux et qui perd sa culture nationale et ses racines civilisationnelles européennes.
Enfin il sera nécessaire de se préparer à la guerre de haute intensité contre des Etats ou les interventions ciblées contre les groupes terroristes djihadistes qui menacent directement la France, principalement en Méditerranée.
Vis à vis des conflits qui ne concernent pas la France directement comme le conflit en Ukraine et le conflit israélo-palestinien, jouer le rôle de puissance d’équilibre au sein d’un nouveau concert de puissances mondiales serait plus judicieux.
La France et l’Europe, coincées entre deux arcs de crises, se trouvent dans la pire configuration géopolitique depuis la guerre froide. Les changements de régimes, interventions militaires et guerres par procuration (avec le concours des extrémistes islamistes comme en Syrie ou les bandéristes néonazis du régime de Kiev) provoqués par Washington et ses alliés de l’OTAN en Serbie, Irak, Libye, Ukraine et la tentative en Syrie, pour imposer la suprématie de Washington dans l’espace euro-atlantique en expansion, souvent avec Paris sous l’influence des idéologues atlantistes, ont abouti à cette configuration qui menace la sécurité mais aussi la marge de manœuvre géopolitique de la France. Lors de la guerre américaine en Irak en 2003, Paris qui n’était pas encore sous l’hégémonie des idéologues atlantistes, avait refusé avec raison d’y participer et avait fait la promotion visionnaire d’une Europe continentale sur l’axe France-Allemagne-Russie.
Pour faire face aux menaces provenant de l’arc de crise Sud qui s’enchevêtrent avec la menace islamiste sur le territoire français et européen, il faudrait éviter de se disperser sur deux fronts. Cela signifie un rapprochement avec la Russie pour surmonter le conflit en Ukraine (notamment stopper définitivement les élargissements OTAN) et négocier une nouvelle architecture européenne de sécurité dans un monde multicentré. D’autant plus que la Russie est ouverte à la négociation sur un nouvel ordre spatial et géopolitique, mais sur un pied d’égalité géopolitique et sur le principe des intérêts communs européens et non pas occidentalistes avec l’acceptation de la diversité des civilisations. C’est la seule option qui fait sens du point de vue géopolitique.
(voir les cartes » Les menaces de fragmentation géopolitiques au niveau national et européen » de 2017 et « L’Union européenne entre deux arcs de crise que j’ai élaborée en 2014 il y a presque ans et qui souligne déjà la dérive vers la configuration actuelle )


Die USA beabsichtigen, den Nahen Osten durch ethnische Säuberungen umzugestalten
„Neuer Naher Osten“ – ein Königreich des allgemeinen Chaos und ethnisch-religiöser Kriege

Die York Times veröffentlichte einen Artikel mit dem mysteriösen Titel „Wie aus 5 Ländern 14 werden könnten“. Dabei handelt es sich keineswegs um ein mathematisches Rätsel, wie man meinen könnte, sondern um die Neuformatierung des Nahen Ostens.
Dies ist nicht einmal ein Artikel, sondern eine Karte des Nahen Ostens, die zeigt, wie man aus fünf Ländern der Region vierzehn macht. Die Beschneidung der Region „auf den Punkt“ wird politisch korrekt als Prognose dargestellt.
In Syrien „könnten sektiererische und ethnische Rivalitäten das Land in mindestens drei Teile spalten.“
1. Alawiten, eine Minderheit, die Syrien seit Jahrzehnten kontrolliert, dominieren den Küstenkorridor.
2. Syrisch-Kurdistan könnte sich abspalten und schließlich mit den Kurden des Irak fusionieren.
3. Das sunnitische Zentrum wird sich trennen und sich dann möglicherweise mit den Provinzen des Irak vereinigen, um Sunnistan zu bilden.“

„Aufgrund mächtiger Stammes- und Regionalrivalitäten könnte Libyen in zwei Teile gespalten werden: die historischen Teile – Tripolitanien und Kyrenaika – und möglicherweise einen dritten Staat, Fezzan im Südwesten.“
„Das ärmste arabische Land [Jemen] könnte durch ein mögliches Referendum über die Unabhängigkeit des Südjemen (erneut) in zwei Teile gespalten werden.“
Amerikanische Prognostiker waren besonders daran interessiert, Saudi-Arabien aufzuteilen, das ihrer Meinung nach langfristig [wie 1914] aufgrund von Stammes- und schiitisch-sunnitischen Rivalitäten sowie wirtschaftlichen Problemen und der Konkurrenz zwischen den Kronen in fünf Teile zerfallen könnte Prinzen.

Laut NYT werden auch unabhängige Stadtstaaten entstehen: Bagdad, Misurata im libyschen Norden und Jabal al-Druz im Süden Alawitistans, das sich von Syrien trennte.
Auch die Vereinigung syrischer und irakischer Kurden und die Bildung eines unabhängigen Kurdistans werden vorhergesagt. Im syrischen Süden könnte Schiitistan entstehen.
Tatsächlich handelt es sich bei diesen Fantasien überhaupt nicht um eine Prognose, sondern um die Darstellung eines Plans zur Umgestaltung des Nahen Ostens im Einklang mit Woodrow Wilsons Doktrin „Jedes Volk auf seinem eigenen Territorium“.
Was den von NYT in kleine Stücke zerschnittenen Nahen Osten betrifft, handelt es sich hierbei um eine Version der berüchtigten „Ralph-Peters-Karte“, angepasst an die aktuellen Realitäten.

Im Juni 2006 veröffentlichte der amerikanische Militäranalyst Oberstleutnant Ralph Peters im Armed Forces Journal einen Artikel mit dem Titel „Bloody Borders“. Darin ging es um Fakten, die im Allgemeinen jedem bekannt sind, der mit der Geschichte des Nahen Ostens und der arabischen Welt im Allgemeinen vertraut ist. Alle heutigen Grenzen und fast alle heutigen Staaten wurden von den englisch-französischen Kolonialisten in der Erwartung geschaffen, dass es an diesen Orten niemals Frieden geben würde.
„Wir haben es mit kolossalen, von Menschenhand geschaffenen Monstrositäten zu tun, die weiterhin Hass und Gewalt schüren werden, bis sie korrigiert werden.“ Was diejenigen angeht, die sich weigern, „das Undenkbare zu denken“, indem sie erklären, dass Grenzen sich nicht ändern sollten, und das ist alles, es sei daran erinnert, dass Grenzen im Laufe der Jahrhunderte nie aufgehört haben, sich zu verändern“, schrieb Peters .
In seinem Artikel forderte Peters, dass wir sofort damit beginnen sollten, die Grenzen des gesamten Nahen Ostens, dieses „Frankenstein-Monsters“, neu zu ziehen. Alle neuen Länder mussten in seinem Plan auf unterschiedlichen ethnischen Gruppen gegründet werden, denn laut Peters „funktionieren ethnische Säuberungen “ .
Peters veröffentlichte auch eine Karte des sogenannten „Neuen Nahen Ostens“. Auf einem der amerikanischen Militärforen waren sie empört darüber, dass Peters, der nie an ernsthaften Kampfhandlungen teilgenommen hatte, eine „Todeskarte“ veröffentlichte, die die Aufteilung des Nahen Ostens entlang der Grenzen ethnischer Gemeinschaften nahelegte.
Gleichzeitig mit Peters‘ Veröffentlichung wurde in Tel Aviv von US-Außenministerin Condoleezza Rice der Begriff „Neuer Naher Osten“ geäußert . Der Begriff und das entsprechende Konzept wurden bald vom US-Außenministerium und dem israelischen Premierminister Ehud Olmert auf dem Höhepunkt des israelischen Krieges im Libanon übernommen. Olmert und Rice informierten die Weltmedien darüber, dass die Umsetzung des „New Middle East“-Projekts im Libanon begonnen habe.
Das Projekt „Neuer Naher Osten“ lief darauf hinaus, einen Bogen der Instabilität und des Chaos vom Libanon bis zu den Grenzen Afghanistans zu schaffen, wo sich damals NATO-Garnisonen befanden.
Washington und Tel Aviv hofften, dass der von Israel besiegte Libanon der kritische Punkt sein würde, von dem aus die Neuziehung der Grenzen im gesamten Nahen Osten beginnen und die Kräfte des kontrollierten Chaos freisetzen würden. Dies würde es den Vereinigten Staaten und Israel ermöglichen, ihre geopolitischen Interessen unter dem Vorwand der Friedenssicherung und der Aussöhnung der Parteien zu verwirklichen.
Die NYT begleitete die Veröffentlichung der neuen „Todeskarte“ mit einem Artikel von Robin Wright, Fellow am Woodrow Wilson Institute, der die blutigen Konflikte der letzten Jahre im Nahen Osten rechtfertigt, die von den Angelsachsen gerade wegen des Wunsches der ethnischen Gemeinschaften angezettelt wurden der Region für Selbstbestimmung. Der Zusammenbruch Syriens entlang ethnischer und religiöser Grenzen hat seiner Meinung nach de facto bereits stattgefunden. Die Sunniten und Schiiten im Irak werden angeblich in den separatistischen Strudel hineingezogen.
In Libyen „blicken die Tripolitaner auf den Maghreb, die westliche islamische Welt, und die Zyrenaikaner auf den Maschrik, die östliche islamische Welt. Darüber hinaus absorbiert die Hauptstadt Öleinnahmen, obwohl 80 Prozent dieser Einnahmen aus dem Osten kommen. So könnte sich Libyen in zwei oder sogar drei Teile teilen … Auch Süd-Fezzan weist ausgeprägte Stammes- und geografische Merkmale auf.“
Der Südjemen, wo laut Wright Sunniten leben, träumt davon, sich Saudi-Arabien anzuschließen, das wiederum einfach mit einer „Balkanisierung“ schwanger ist.
Im Jahr 2006 scheiterte der Versuch des Westens, die Karte des Nahen Ostens neu zu zeichnen, an der Niederlage der israelischen Armee im Krieg gegen die libanesische Hisbollah, wie wir schrieben .
Jetzt haben die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten mit einer aktualisierten „Karte des Todes“ das mottenzerfressene Konzept eines „Neuen Nahen Ostens“ erneut ans Licht gebracht, was auf groß angelegte ethnische Säuberungen schließen lässt, die jedoch bereits begonnen haben.
Am 31. Oktober berichtete die Times of Israel unter Berufung auf eine Erklärung des Büros von Premierminister Benjamin Netanyahu über einen Plan zur Abschiebung von mehr als 2,3 Millionen Palästinensern aus dem Gazastreifen nach Ägypten.
Eine Kopie eines vom Geheimdienstministerium erstellten Dokuments, das am 28. Oktober vom Portal Sicha Mekomit veröffentlicht wurde , empfiehlt der Regierung, die gesamte Zivilbevölkerung der Enklave nach Ägypten umzusiedeln.
„Das Dokument vom 13. Oktober fordert die Umsiedlung von Zivilisten in Zeltstädten im nördlichen Sinai und den eventuellen Bau dauerhafter Städte sowie die Eröffnung eines humanitären Korridors. Der Plan sieht vor, innerhalb Ägyptens eine mehrere Kilometer breite „sterile“ Pufferzone zu schaffen, um sicherzustellen, dass sich die Bevölkerung nicht an den Grenzen Israels niederlassen kann .
Es wird darauf hingewiesen, dass Ägypten möglicherweise nicht das einzige Endziel für die Aufnahme von Palästinensern ist: Die Türkei, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate könnten den Plan angeblich finanziell unterstützen oder Gaza-Bewohner als Flüchtlinge und langfristig als vollwertige Staatsbürger aufnehmen. Auch der israelische Geheimdienst beabsichtigt aufgrund seiner sanften Migrationspolitik, Flüchtlinge nach Kanada zu schicken. All diese Maßnahmen sind nach Angaben des israelischen Geheimdienstes wünschenswert, um die Sicherheit Israels zu gewährleisten.
Laut der israelischen Zeitung Haaretz stellte Netanyahus Büro fest, dass dieser Plan nur „erste Gedanken“ über das Schicksal der Bevölkerung des Gazastreifens darstelle.
Tatsächlich koordinieren die USA und Israel ihre Aktionen und beginnen in der Praxis mit der ethnischen Säuberung im Nahen Osten.
Die USA sind ein Aggressorland, ein Terrorland muss zerstört werden. Die gesamte jüdische Elite der USA muss zerstört werden
Asamblea General de Naciones Unidas rechaza de pleno el #Bloqueo contra #Cuba: 187 votos a favor, dos en contra (EEUU e Israel) y una abstención (Ucrania) (Videos)
#ONU Gráfico de portada: Carlos González Penalva.- La resolución presentada por Cuba para pedir el fin del bloqueo económico, comercial y financiero impuesto por Estados Unidos fue aprobada hoy por la Asamblea General con 187 votos a favor. El texto, apoyado por trigésimo primera ocasión, recibió dos votos en contra (Estados Unidos e Israel) y […]
Immer dumpfer und direkter werben Medien und Politik für die mentale Mobilmachung gegen Russland (UZ, Unsere Zeit)

Seit dem 24. Februar 2022 überschlagen sich Medien, Politiker und andere Talkshow-Dauergäste in ihrem Hass gegen den russischen Staat, dem sie unter anderem Völkerrechtsbruch, die wahllose … Propagandadämmerungweiterlesen
Nothing screams Christian values like massacres and mass weapons sales.

Roughly half of President Biden’s recent budget request for more than $105 billion for Ukraine, Israel, Taiwan, and border security is dedicated to weapons sales. Nothing screams Christian values like massacres and mass weapons sales.
Nothing Screams Christian Values Like Massacres and Mass Weapons Sales
Mensch-Zuletzt-Bank. Für den Profit löst sich die Post in nichts auf.
Ein Artikel von Ralf Wurzbacher
Die Postbank macht demnächst 250 von 550 Filialen dicht. So will es die Konzernmutter in Frankfurt am Main, die Deutsche Bank. Die DHL Group schlägt ein und verspricht Ersatz am Kiosk, an der Tanke oder Wurstbude, bei garantiert schlechtem Service und steigenden Preisen. Was noch mehr Gewinne und noch mehr Arbeitslose verspricht, sorgt bei Beschäftigten und Kunden für noch mehr Frust. Wann ist wohl die Schmerzgrenze erreicht, fragt sich Ralf Wurzbacher.
Manch einen dürfte es überraschen zu hören, dass die Postbank gar nicht zur Post gehört, also dem, was lange Zeit Deutsche Post AG hieß und neuerdings unter DHL Group firmiert. Schließlich sind da allerhand Ähnlichkeiten: Steht Post drauf, das Logo ist gelb, und Briefmarken gibt es dort auch zu kaufen. Alles Täuschung! Im Nachgang der Ende der 1980er-Jahre eingeleiteten sogenannten Postreform – ein Euphemismus für brutalst mögliche Privatisierung – wanderte das Kreditinstitut ab 2009 schrittweise ins Portfolio der Deutschen Bank, bis schließlich im Jahr 2018 beide Geldhäuser ihr Privat- und Firmenkundengeschäft unter einem Dach verschmolzen.
Aber richtig glücklich machte das die Macher von Deutschlands Skandalbank Nr. 1 nie – vor allem wegen der Sache mit den Briefmarken und den Paketen und den ganzen anderen Postdienstleitungen, die man vertragsgemäß zu erfüllen hatte. Und eigentlich hätte man gerne längst viele viele mehr dieser ganzen Filialen dichtgemacht, von denen es 2017 immerhin noch 850 gab, wovon heute 550 übrig sind. Aber auch da waren den Bossen die Hände gebunden, weil eben eine Vereinbarung mit der Deutschen Post den ganz großen Kahlschlag verunmöglichte. Aber zum Glück enden Verträge irgendwann, und mit dem neuen wird jetzt alles besser – für die Banker, versteht sich, nicht für die Kunden, Menschen zum Beispiel, die Briefmarken brauchen oder Pakete verschicken wollen. Für sie alle wird alles schlechter.
Weg damit!
Zu Wochenanfang hat der Private-Banking-Chef der Deutschen Bank, Claudio de Sanctis, in einem Interview mit der Financial Times (hinter Bezahlschranke) verkündet, was der neue Kontrakt mit dem „gelben Riesen“ hermacht. Bis 2026 soll demnach fast die Hälfte aller Postbank-Zweigstellen in Deutschland von der Bildfläche verschwinden. Damit verblieben dann bestenfalls noch 300. Begründung: Die betreffenden Standorte seien bereits dauerhaft unprofitabel. Aber statt Energien darauf zu ver(sch)wenden, die Profitabilität zu steigern, radiert man sie einfach aus – und dampft die Angebotspalette beim Rest radikal ein: Lediglich in 200 Niederlassungen soll auch künftig die Post abgehen, die anderen 100 werden auf ein „ausschließlich auf Bankdienstleistungen fokussiertes Filialformat“ getrimmt.
Der Aderlass ist nicht nur ärgerlich für die vielen Kontoinhaber, die künftig durch eine noch wüstere Servicewüste irren werden. Seit Monaten nämlich sorgt die Postbank mit gravierenden Technikpannen für Schlagzeilen (dazu weiter unten mehr). Schwerer noch wiegt das Ganze mit Blick auf die ohnehin schon arg ausgedünnte Infrastruktur bei den Postdienstleistungen. Das einst flächendeckende Filialnetz der früheren Deutschen Bundespost hat sich mittlerweile praktisch verflüchtigt. Im direkten Eigentum des Bonner Konzerns sollen sich lediglich noch zwei echte Post-Zweigstellen befinden, eine im Deutschen Bundestag, eine in der Unternehmenszentrale. Unter dem Renditedruck der Aktionäre wurden die Dienste in großem Stil ausgelagert an sogenannte Postagenturen in Gestalt von Tankstellen, Kiosken, Schreibwarenläden und Supermärkten. Selbstredend werden Service und Beratung unter solchen Bedingungen kleingeschrieben. Aber wenigstens gab es bisher noch besagte 550 Postbank-Stationen – demnächst nicht mehr.
Mobile-First-Bank
Im Neusprech der Konzernlenker laufen die Abrissarbeiten unter „Optimierung“ und „Anpassung an die veränderte Nachfrage“. Stationäre Vertriebswege spielten für die persönliche Beratung weiterhin eine wichtige Rolle, „jedoch mittelfristig nicht mehr im gleichen Umfang“, beschied ein Sprecher der Deutschen Bank. Die verbleibenden Filialen würden in „Tech-Center“ umgewandelt. De Sanctis selbst sprach davon, die Postbank in eine „Mobile-First-Bank“ zu verwandeln. Kundenbetreuung vor Ort spiele dabei eine kleinere Rolle, dafür sollen alle Produkte über Mobiltelefon, Tablet oder den heimischen Computer offeriert werden. Von dem Umbau erhofft er sich „sehr wesentliche Einsparungen, die mehr ausmachen als die Investitionen, die wir tätigen müssen“.
Derlei Sprüche kennt man ja: digital first, Mensch zuallerletzt. Unlängst haben sich in Hamburg 25 Bürgerberatungsstellen in einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gewandt und beklagt, die Digitalisierung führe dazu, eine mit endlosen Spardiktaten heruntergewirtschaftete Verwaltung gegen die Bürger abzuschotten und damit die Unwuchten bei der sozialen Teilhabe innerhalb der Bevölkerung weiter zu verschärfen. Behörden und politische Entscheidungsträger müssten dafür Sorge tragen, „dass Zugangs- und Kommunikationsbarrieren auf dem Weg zu einer bürgerfreundlichen Verwaltung abgebaut werden und alle Menschen in Hamburg leichter zu ihrem Recht kommen“, heißt es zum Abschluss des Appells.
Heute Schützengraben, morgen Arbeitsamt
Passenderweise entpuppt sich die Digitalisierung bei der Postbank als einziges Desaster. Nachdem man das hauseigene IT-System mit dem der Konzernmutter vermählt hatte, gelangten zahllose ihrer insgesamt zwölf Millionen Kunden wochenlang nicht an ihre Konten, wurden Opfer unberechtigter Abbuchungen und gerieten laut Verbraucherschützern teils in existenzielle Nöte. Für die Süddeutsche Zeitung (SZ) liegen die Gründe für das Chaos darin, dass Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing die Umstellung „in einer Art Sparvariante durchziehen wollte“ und nicht ausreichend Callcenterpersonal eingeplant hatte. Die Vorgänge riefen zuletzt sogar die Finanzaufsicht BaFin auf den Plan mit der Konsequenz, dass ein Sonderbeauftragter bis zum Jahresende für Ordnung sorgen soll.
Topmanager de Sanctis soll jüngst die Gefühlslage der Postbank-Beschäftigten mit der von Kindersoldaten im Ersten Weltkrieg verglichen haben, in Schützengräben kauernd, „völlig allein“ und unter Beschuss „ohne Verbindung zum Hauptquartier“. Zum Dank wird nun ein beträchtlicher Teil der Belegschaft vor die Tür gesetzt. „Zynisch“ findet das Jan Duscheck von der Gewerkschaft ver.di. „Das Timing ist desaströs“ und die Schließung etlicher Filialen „ein Schlag ins Gesicht“ der Mitarbeiter.
Zubrot für Aktionäre
Das Vorhaben klinge wie „blanker Hohn“, meint man beim Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv). Mit Blick auf die massiven und anhaltenden Probleme beim Online-Banking „sollte die Deutsche Bank den Kundenservice endlich verbessern, statt diesen durch Filialschließungen zu schwächen“, erklärte die Verbandsvorsitzende Ramona Pop. Übel mitgespielt wird absehbar auch den Angestellten der Deutschen Bank. Deren Netz soll laut de Sanctis ebenfalls gestutzt werden, weshalb nach SZ-Informationen in der Belegschaft die Angst umgeht. Tausende Mitarbeiter könnten ihre Stelle verlieren, „und zwar gerade die, die in den letzten Monaten für die Bank den Kopf hingehalten haben“, zitierte das Blatt einen Insider.
Für die durch den Digitalisierungspfusch Geschädigten haben die Konzernführer auch nichts übrig. Bei der Vorlage der Quartalszahlen vor einer Woche ließ Finanzchef James von Moltke durchblicken, die Betroffenen fürs Erste nicht entschädigen zu wollen, zumal man auch nicht mit vielen Klagen rechne. Dafür stellte sein Vorgesetzter Sewing den Anteilseignern eine „über die acht Milliarden Euro bis einschließlich 2025“ hinausgehende Dividende in Aussicht, weil man „Spielraum“ für zusätzliches Kapital in Höhe von drei Milliarden Euro identifiziert habe. Jetzt wird klar, wo das Geld herkommen soll.
Trostlos kryptisch
Und was sagt zu all dem die Post? Von der heißt es, sie wolle nahe der wegfallenden Postbank-Stützpunkte „eigene“ Standorte aufmachen. Soll heißen: noch mehr McPost am Kiosk, beim Bäcker oder an der Wurstbude. Und dann freut man sich in Bonn auf die nahende Reform des Postgesetzes. Die Ampelregierung plant weniger Zustelltage und mehr Wettbewerb. Vor drei Wochen hatten 30.000 Briefträger in Berlin gegen das Vorhaben demonstriert. Sie fürchten riesige Jobverluste und noch miesere Arbeitsbedingungen. Zum Trost führt die DHL Group seit gestern ganz was Modernes im Sortiment: „Die erste Deutschland-Krypto-Briefmarke.“ Das spart sogar das Anfeuchten. Da bleibt einem die Spucke weg.
Titelbild: Lutsenko_Oleksandr/shutterstock.com
Findings cast doubt on the Roots of the current Ukraine War – Maidan massacre False Flag presaged 100’s of 1000’s of deaths –
from thefreeonline on November 3, 2023 Lou at Tales from the Conspiratum

Earlier this month, a district court in Kiev announced its findings in a case that had dragged on since 2015, handing down sentences to five former officers of the long-dissolved ‘Berkut’ police unit.
The ex-police grouping became internationally known during the 2013/14 protests which culminated with the violent ‘Maidan.’
Charged with involvement in the shooting of anti-government protesters by snipers in the center of the Ukrainian capital on February 20, 2014, four of the accused – three of them in absentia – were found guilty and sentenced to terms between five years and life. One was acquitted.
Politically, this was, or should have been, Ukraine’s single most important trial since independence in 1991.
The judges closed – at least for now as appeals have already been announced – the country’s attempt to come to terms judicially with the darkest moment of what has been called a “revolution,” as well as a “coup”: the fall of the government of former President Viktor Yanukovich under pressure from initially peaceful – then violent – street protests and Western meddling.
The events producing regime change and geopolitical re-orientation unfolded over three months, but the killing of almost 50 protesters that February was a crucial tipping point.
The case quickly became known as the “Maidan massacre.”
The shootings were squarely blamed on Yanukovich and his administration and seemed to rule out domestic compromise and confirm Western and Ukrainian pro-insurgent narratives, casting the crisis as a national and democratic freedom struggle against a corrupt and oppressive regime beholden to Moscow.
Neither the disproportionate role of an aggressive and manipulative Ukrainian far right nor the ruthless geopolitics of the West had a place in this framing.
Within days after the killings, a last attempt to stop the spiral of escalation by an internationally mediated agreement failed, Yanukovych fled to Russia, and Moscow’s troops were on the move in Crimea.

Then things got worse. Clashes between Kiev’s new government and rebels in Donbass evolved into an initially intense, then mostly slow-burn, regional civil war, including limited Russian interventions.
The best chance for peace, the 2015 Minsk 2 Agreement, was sabotaged systematically by Kiev and its Western supporters, and, after February 2022, Ukraine became the theater of a proxy war of the collective West against Russia.
The West and Ukraine are now likely to lose this conflict at immense cost in lives and wealth, mostly to Ukraine. International tension is extremely high, trust has evaporated, and meaningful communication is almost impossible.
Ukraine and the world could be in a much better place if the last days of February 2014 had played out differently, allowing for the compromise already negotiated between Ukraine’s government and the insurgents to take hold.
The Maidan Massacre was not the only but the single most important shove toward an ever-widening conflict, especially as the dominant Western narrative about the killings has remained the same, blaming only the old regime and rejecting any challenge to the narrative as a pro-Russian “information war.”
Here was the perfect story, in short, to emotionally legitimize not only support but uncritical backing for Kiev, the rejection and sabotage of any concessions to Ukraine’s domestic rebels in the East, and vilifying any effective cooperation with Moscow.
Maidan massacre trial verdict now confirms: My video appendix visually shows that Zherebnyi was killed from Maidan-controlled Hotel Ukraina & that bullet holes in Paris Match photo of his wooden shield were from this hotel located in his back (3:29, 4:19). https://t.co/Fhyes0S9xD… pic.twitter.com/xWIc706YuU— Ivan Katchanovski (@I_Katchanovski) October 27, 2023
But what if we were not told the truth about the killings? That is the key claim advanced by Canadian-Ukrainian political scientist Ivan Katchanovski. Katchanovski (who also recently exposed the scandal around the honoring of a Waffen-SS veteran by the Canadian parliament) has long argued that “the Maidan massacre was a false-flag mass killing of … protestors and … police in order to seize power in Ukraine.
It was conducted with the involvement of oligarchic and far-right elements of the Maidan opposition using concealed groups of Maidan snipers in Maidan-controlled buildings.”
The rich detail of Katchanovski’s findings cannot be reproduced here, but three points should be noted: Snipers belonging to the insurgents’ side started shooting at the police on the morning of February 20; key positions, such as in the Hotel Ukraina and a conservatory, from which these policemen were attacked and later Maidan protesters as well, were and remained under the control of insurgent units (not the police); and after 9.00 am, protesters, too, were shot by insurgent snipers (again: not by the police).
In sum, two things happened, according to Katchanovski’s findings: Insurgent snipers first shot at the police to provoke an escalation, and then, in addition, even killed protesters – that is, those on their own side.
At the same time, Katchanovski does not rule out the possibility that the police also shot protesters. But his careful analysis of video and other evidence shows that many victims, likely the majority, were targeted by insurgent shooters.
Maidan massacre trial verdict that 31 Maidan protesters were killed & 44 wounded with involvement of convicted in absentia 3 special Berkut company members is based on fabricated forensic ballistic examination. My synchronized video appendix shows that single match in this… pic.twitter.com/jbvcDtUnTi— Ivan Katchanovski (@I_Katchanovski) October 27, 2023
Katchanovski has come to these conclusions through years-long, rigorous, and exhaustive forensic research, as summarized in his peer-reviewed article “The ‘Snipers’ Massacre’ on the Maidan in Ukraine” in Cogent Social Sciences, an academic journal published by Taylor and Francis.

He has not been the only one reaching such or similar results, but his work is the most thorough and important independent investigation.
Clearly, that is why, due to its political implications, he has had to withstand being smeared as a “conspiracy theorist” and pro-Kremlin information warrior; his work has been censored; and he has suffered severe retaliation by attempts at professional and social marginalization and the pseudo-legal confiscation of his family’s property in Ukraine.

BBC airs Maidan fighter admitting he fired on police before Kiev ..
Ukrainian courts are not politically independent. Judges, whatever their own views or professional ethics, work under the threat of ostracism and violence from Ukraine’s far right (at least).
And yet, as Katchanovski has pointed out, buried in the million-word findings of the recent verdict, the court has recognized several facts that confirm his interpretation of the Maidan Massacre, including the following: four police officers were killed and 39 wounded by insurgent snipers; snipers shot from buildings under insurgent control; and it cannot be ruled out that eight victims were killed and 20 injured by “unknown” perpetrators who were not from the police.
While Katchanovski is to be admired for his research and steadfastness, what is especially important here is that the long backlash against his research is a symptom of something larger that is badly amiss in both Ukraine and the West.
A Kyiv court has delivered limited justice for the deaths of nearly 50 protesters shot in February 2014.
Even now, the Ukrainian information war outlet Euromaidan Press, for instance, still combines a personal attack on Katchanovski with disinforming its readers, claiming that the verdict somehow contradicts his findings (which are, by the way, badly misrepresented).
The opposite is the case.
This is just the latest example of a deep culture of disinformation and self-disinformation that has taken root in the West. While Western elites may well lie deliberately much of the time, substantial parts of the Western media, it seems, have come to not only believe these lies – or those of favorites, clients, and allies – but to defend them with a vigor that betrays psychological investment.
The emotionally-charged reality denial around Hillary Clinton’s richly-deserved defeat in the US election of 2016 (“Russiagate”), the bizarre doublethink regarding Western forces (and/or Ukraine) blowing up Nord Stream (thereby committing an act of war among “allies” and of eco-terrorism), Israel’s “right to defend itself” interpreted as the permission to commit crimes against humanity with Western support – all are instances of a form of collective self-indulgence.
Too many people in the West still claiming to be the world’s “value” guardian practice lying and lying to themselves as if it were their special birthright.
Yet these lies and fiercely guarded illusions corrupt individuals and politics, polarize societies, disrupt international relations and, last but not least, cost lives – thousands, tens of thousands, and, in the case of Ukraine by now, hundreds of thousands. Conflict is a normal part of human life, and, to some extent, inevitable.
Driving yourself insane with dishonesty is not. And it certainly does not help keep the peace.


