Video Der pensionierte Generalleutnant der US-Armee Mike Flynn sagt, dass einige der amerikanischen Gesetzgeber von globalistischen Akteuren kompromittiert werden, weil sie ins Ausland reisen, wo sie „mit den Kindern schlafen“.
Tag für Tag muss das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten CPJ neue Todesfälle vermelden. Aktuell sind es 31. 31 Journalisten, die seit Beginn der Kampfhandlungen zwischen Hamas und der israelischen Armee getötet wurden – vier davon durch die Hamas, der Rest durch israelische Bomben und israelischen Beschuss. Teils handelt es sich dabei um „normale“ Opfer, die oft zusammen mit ihrer Familie Ziel der Bombardierungen von Wohngebäuden wurden. So etwas nennt man heute Kollateralschäden. Teils handelt es sich aber auch um gezielte Angriffe auf Journalisten, wie die NGO Reporter ohne Grenzenanklagt. Wo bleibt der Aufschrei der deutschen Medien? Wo bleibt der Aufschrei des Westens? In anderen Konflikten gibt man sich da weniger zurückhaltend. Von Jens Berger.
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More than 8,000 Palestinians have been killed in the last three weeks in Gaza.
Every day of this atrocious and ever-expanding Israeli onslaught at least a 1,000 more will be murdered.
Schools and hospitals are being targeted. The unspoken yet deliberate objective is to kill Palestinian children.
More than 40% of the casualties are children.
Mosques, churches, residential areas, bakeries, communications infrastructure are targeted. Water, electricity and fuel have been cut off to Gaza and more than 200,000 housing units have been destroyed.
“Hundreds of besieged Palestinians, mostly children, are writing their names on arms, legs, in case they lose life in Israeli bombing…
Al-Saba is one among hundreds of Palestinians, especially children, who are marking their body parts with names, so they can be identified in case they lose their life in the ongoing conflict, which began on Oct. 7…”
Last image: Some of the wounded at al-Shifa hospital (Gaza Health Ministry)
In comparison, reports from the UN Secretary-General on children and armed conflict show that a total of 2,985 children were killed in 24 countries in 2022, 2,515 in 2021, and 2,674 in 2020 across 22 countries.
Please stand up, call on the conscience of the decision makers in your governments to find ways to stop Israel’s genocide and to help rescue, heal and feed the people of Gaza.
Ignore the abhorrent war orders from the European Union and from Washington.
Take matters in your own hands and do what your heart and conscience say.
–The Centre for Research on Globalization, October 30, 2023
Forward this message far and wide.
This short text was prepared by Peter Koenig, Michel Chossudovsky and Jezile Torculas.
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The original source of this article is Global Research
Delegierte von 40 Organisationen und Einzelpersonen aus 25 Ländern trafen sich vom 27. bis 28. Oktober 2023 in Rom, um über die Ursachen des aktuellen Krieges in der Ukraine, die Auswirkungen des Krieges auf den internationalen Frieden, die Gefahren für unser Volk und die Aufgaben der Bewegung zu diskutieren einen gerechten und dauerhaften Frieden.
Unsere Schlussfolgerungen: Die aggressive Politik der Vereinigten Staaten und ihrer engsten Verbündeten (des Westens) ist die Hauptursache des Krieges in der Ukraine und bringt die Menschheit, wie wir in Palästina sehen, an den Rand eines dritten Weltkriegs.
Um eine unipolare Weltordnung aufrechtzuerhalten, braucht der Westen imperialistische Herrschaft. Ziel ist es, die große Mehrheit der Länder der Welt in Vasallenstaaten zu verwandeln, was zu einem neokolonialen internationalen System führt.
Die imperialistische Elite nutzt die pseudoprogressive ideologische Maske der „demokratischen Globalisierung“, der Verteidigung von Menschen- und Bürgerrechten und der Überwindung von Nationalstaaten als Vorwand für ihre Vorherrschaft. Sie nutzen Institutionen wie die E.U., die Weltbank, den I.M.F. und das W.E.F. um die wirtschaftliche Vorherrschaft durchzusetzen, und die NATO um die militärische Vorherrschaft durchzusetzen.
In diesem Rahmen der Westen: Greift Russland mit dem klaren Ziel an, es als souveränen Staat zu zerstören und in eine Ansammlung schwacher Vasallenstaaten aufzuspalten.
Umzingelt China mit Militärstützpunkten, Kriegsschiffen und neuen Militärbündnissen; steigert die Waffenlieferungen an Taiwan und setzt die Provokationen im Südchinesischen Meer fort, um China zu einer militärischen Reaktion zu zwingen, die als Vorwand für einen Krieg dienen kann. Fortsetzung der Kriegsprovokationen rund um die koreanische Halbinsel.
Unterstützt Israel, sein wichtigstes Instrument seiner neokolonialen Politik im Nahen Osten, um das palästinensische Volk auszulöschen und den Iran in den Krieg zu zwingen.
Hält die Besetzung des Irak aufrecht, hält die Konflikte im Jemen, in Syrien, Libyen, im Libanon aufrecht – und vor allem setzt er die Besetzung Palästinas fort.
Plündert ständig Afrika und Lateinamerika, setzt Marionettenregierungen ein und hetzt seine Vasallenstaaten dazu auf, in unabhängige Länder einzumarschieren – zum Beispiel in der Sahelzone. Setzt bewaffnete Milizen bei Regimewechseloperationen ein und organisiert Attentate auf russische und iranische Intellektuelle, Politiker, Wissenschaftler und Journalisten; begeht terroristische Aktionen wie die Sprengung von Nord Stream 2.
Durch illegale einseitige Zwangsmaßnahmen (UCMs) wird versucht, die Wirtschaft der Länder abzuwürgen, die sich dem Imperialismus widersetzen, ohne Rücksicht auf die katastrophalen Folgen für die Bevölkerung dieser Länder sowie für die Arbeiterklasse und alle armen Menschen im Westen .
Gifte und Tötungen. Die USA haben bereits Atomwaffen eingesetzt, nicht nur in Hiroshima und Nagasaki, sondern auch durch den Einsatz von Waffen mit abgereichertem Uran (DUW) gegen den Irak, Serbien und jetzt gegen Russland. DUW verunreinigen das Land dauerhaft und haben eine noch nie gezählte Zahl von Menschen getötet.
Aus diesen Gründen stellen die westlichen Eliten eine permanente Bedrohung für den Frieden und die Entwicklung der Welt dar und bedrohen die Existenz der Menschheit.
Unsere Haltung zum aktuellen Krieg in der Ukraine: Der Krieg in der Ukraine begann nicht am 24. Februar 2022, auch nicht als die USA den Putsch 2014 anzettelten, sondern weiter zurück in der Zeit, mit der blutigen Ausweitung der NATO nach Osteuropa. Die schmutzigen Kriege in Jugoslawien und der Zerfall des einst stärksten Balkanstaates, die Anzettelung von Kriegen im Kaukasus waren alles Phasen desselben Projekts. Der Krieg gegen Russland hatte bereits unmittelbar nach der illegalen Auflösung der UdSSR begonnen, die gegen den Willen ihrer Bürger verhängt wurde. Die Bildung neuer Grenzen in Osteuropa und Zentralasien wurde außerhalb des Rahmens des Völkerrechts verordnet.
Die NATO war das Instrument der USA, um ihre Kontrolle über ganz Europa durchzusetzen. Seine Expansion nach Osten war illegal und stellt eine dauerhafte Bedrohung für alle souveränen und unabhängigen Länder dar.
Die russische Regierung versuchte, die aktuelle Phase des Krieges zu vermeiden, aber der Westen hat über seine Stellvertreter in der Ukraine weiterhin die russische Bevölkerung ins Visier genommen und jedes Friedensabkommen auf der Grundlage gleicher Sicherheit, wie von Russland vorgeschlagen, abgelehnt. Das Vorgehen des Westens machte den Krieg unvermeidbar.
Wie der Westen den Krieg führt, zeigt, dass er auf eine endlose Eskalation und die maximale Erschöpfung sowohl der Ukrainer als auch der Russen abzielt. Der Einsatz illegaler Waffen wie Streubomben und Munition mit abgereichertem Uran zeigt, dass das unmenschliche Vorgehen der westlichen Eliten keine Grenzen kennt. Ihre Bemühungen, alle osteuropäischen Länder sowie andere Länder in den Konflikt einzubeziehen, zeigen, dass die führenden Eliten des Westens versuchen, die europäische Bevölkerung genauso als Kanonenfutter zu nutzen, wie sie jetzt die Ukrainer einsetzen.
Die einzige Grundlage für die Lösung internationaler Streitigkeiten sollte das Völkerrecht bleiben, dessen Kern die UN-Charta ist. Der Wille der USA und ihrer Verbündeten – die sogenannte „regelbasierte Ordnung“ – sollte nicht länger eine zwingende Regel für die Welt sein.
Was die Menschen auf der Welt brauchen: Eine Niederlage der NATO in der Ukraine. Ohne diese Voraussetzung gibt es keine Möglichkeit für einen dauerhaften Frieden. Ein Sieg des Westens über Russland wäre eine neue Katastrophe für die Menschheit. Es würde zum Ausgangspunkt für neue Kriege auf dem Balkan, im Nahen Osten und in Ostasien werden, insbesondere im Südchinesischen Meer und auf der Koreanischen Halbinsel, also einem langwierigen Dritten Weltkrieg.
Ein neuer Rahmen der Zusammenarbeit in Osteuropa und auf dem Balkan, befreit von der Kontrolle der USA und der EU, basierend auf gleichberechtigten Beziehungen und einer Neugestaltung der katastrophalen Folgen des Sieges des Westens im Kalten Krieg.
Eine Welt souveräner Länder, in der die Völker ihre Zukunft bestimmen können, frei von der vom Westen aufgezwungenen globalen Wirtschaftsdiktatur, frei von einseitigen Zwangsmaßnahmen. Die Welt braucht Handels-, Finanz-, Kommunikations- und Transportnetze, die frei von der Kontrolle des Westens sind. In dieser Richtung sind die Bildung neuer Organisationen für die Zusammenarbeit zwischen Staaten, die frei von westlicher Kontrolle sind, und die stärkere Rolle des Globalen Südens in den bestehenden internationalen Organisationen positive Entwicklungen.
Eine neue Architektur in den Vereinten Nationen, die die Rechte des globalen Südens und das Prinzip der gleichen Souveränität aller Staaten widerspiegelt.
Unsere Aufgaben
Wir haben viel zu tun im Bereich Information und Aufklärung. In NATO-EU-Ländern und anderen von den USA dominierten Ländern herrscht praktisch eine totale Zensur. Wir sollten diese Bevölkerung darüber informieren, dass der Krieg des Westens in der Ukraine ein ungerechter Krieg ist.
Wir müssen den Versand von Waffen, Munition, Ausrüstung und Personal auf das Schlachtfeld stoppen, aber
Unsere Hauptaufgabe sollte darin bestehen, unsere Länder von der NATO-Mitgliedschaft, von der Kontrolle der USA und von US-Militärstützpunkten zu befreien. Dies wird der Höhepunkt unserer Solidarität mit den widerständigen Menschen auf der Welt sein.
Wir haben uns entschieden
Bildung eines dauerhaften Netzwerks zur Koordinierung der oben genannten Aufgaben unter dem Namen „Stop World Word 3 – Internationale Initiative für Frieden“
Organisation internationaler Aktionen und Solidaritätsdelegationen nach Russland – Donbass und Palästina: Organisation der 2. internationalen Friedenskonferenz bis Ende 2024.
Die NachDenkSeiten haben schon mehrmals berichtet und belegt, dass und wie die Politik in Deutschland fremdbestimmt wird, wie sie im Interesse großer finanzieller Mächte und anderer Staaten zurecht getrimmt wird. Wie das funktioniert kann man an der Partei Die Grünen/Bündnis 90 verfolgen, sogar an der Linkspartei sehen und aktuell mal wieder besonders gut am Beispiel der SPD: Was uns der SPD-Politiker und Bundesverteidigungsminister Pistorius als einschlägige Position verkündet und was SPD-Position geworden ist, hat mit der früheren SPD und zwar jener SPD mit dem größten historischen Erfolg und einer großen positiven Wirkung auf unser Land und ganz Europa nichts mehr zu tun. Albrecht Müller.
Pistorius sagte gestern im ZDF: “Wir müssen kriegstüchtig werden” und forderte eine neue Mentalität in der Gesellschaft.
Willy Brandt hatte in seiner ersten Regierungserklärung am 28. Oktober 1969 zum Einstieg in die Entspannungs- und Friedenspolitik erklärt: “Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein, …”. Dies galt ausdrücklich und in besonderer Weise für die Nachbarn im Osten, mit denen Deutschland und der Westen bis dahin im Dauerkonflikt gelebt hatte. Gerade mal 14 Monate vorher hatten Truppen des Warschauer Paktes militärisch in Prag interveniert, um den Reform-Kommunismus des tschechoslowakischen Generalsekretärs Dubcek zu stoppen. Die damalige SPD hatte trotzdem den Mut, im Oktober 1969 ihr Projekt der Entspannungs- und Friedenspolitik in die Tat umzusetzen. Trotz mancher Schwierigkeiten und Rückschläge führte diese dann 1989 zum Fall der Mauer und zur Verständigung zwischen Ost und West.
Diese Erfolgsgeschichte ist verdrängt. Die heute führenden SPD-Politiker operieren offensichtlich in anderem Auftrag und zugunsten anderer als unserer eigenen Interessen. Der zuständige Verteidigungsminister hält offensichtlich sogar Kriege für ein Mittel der Politik und auch für führbar. Der eine Vorsitzende, Lars Klingbeil, lässt das zu. Das ist nicht ganz verwunderlich, Klingbeil kommt aus einem vom Militär geprägten Milieu in Niedersachsen. Aber auch die andere, die Co Vorsitzende Saskia Esken schweigt zu dieser Festlegung der SPD durch ihren Verteidigungsminister auf einen militaristischen Kurs.
Die Veränderung wird auch optisch sichtbar. Hier folgt zunächst eines der historisch interessantesten und bedeutendsten Fotos, der Kniefall Willy Brandts in Warschau und seine Verneigung vor den Opfern der Nationalsozialisten und Deutschlands im Warschauer Getto:
Und hier folgt ein Foto vom heutigen SPD Politiker und Bundesminister Pistorius:
Eine andere Welt. Eine umgedrehte Partei. Eine umgedrehte Politik. Von der bedingungslosen Verpflichtung auf den Frieden zur möglichen Beteiligung an einem Krieg auch in Europa.
Hier noch ein passender Leserbrief:
betrifft: Boris Pistorius Artikel Planung
Geschätzte Redaktion der Nachdenkseiten,
am Wochenende wurde auf verschiedenen Medien die Meldung verbreitet, Verteidigungsminister Pistorius (SPD) fordere nichts weniger als die Kriegstüchtigkeit der Bundesrepublik Deutschland wiederherzustellen. Es ist erschreckend, keinen Aufschrei von Eltern, Großeltern, Erziehern, Lehrern, Ärzten, Pflegern, Therapeuten, Künstlern, Wissenschaftlern, MENSCHEN zu vernehmen, welche den Friedenswillen und den Willen zum friedlichen Miteinander einfordern. Kriegstüchtigkeit -wohin soll uns diese furchtbare sogenannte Zeitenwende noch bringen? Friedensbereitschaft, Stärkung des Friedenswillens, Frieden stiften. DAS sind die notwendigen Gebote jeder Zeit, erst recht der unsrigen jetzt!
Frankreich fühlt sich in seinem traditionellen Einflussbereich unwillkommen und zieht weiter.
Aus diesem Grund wird Präsident Emmanuel Macron diese Woche in das energiereiche Zentralasien reisen, um Kasachstan und Usbekistan zu besuchen, zwei Lieferanten des Urans, das die Kernreaktoren des Landes antreibt.
Der Zweck der Reise bestehe darin, die Energiesicherheit Frankreichs zu verbessern, so zwei Personen, die mit den Ansichten des französischen Präsidenten vertraut sind und sich weigerten, bei der Erörterung diplomatischer Angelegenheiten namentlich genannt zu werden. Die Bemühungen stehen im Einklang mit den umfassenderen Bemühungen Europas, seine Wirtschaft weg von den russischen fossilen Brennstoffen zu diversifizieren, von denen die Union zuvor so abhängig war.
Zentralasiens riesige Öl-, Gas- und Mineralreserven haben es in den Mittelpunkt eines Kampfes um Einfluss in einer Region gerückt, die typischerweise die Einflusszone Russlands war.
China erweitert seinen Einfluss durch das Infrastrukturprojekt „Belt and Road“ von Präsident Xi Jinping, die Vereinigten Staaten versuchen, ihre politische Präsenz zu stärken, während die Europäische Union versucht, die Region in einen Handels- und Energiekorridor einzubinden, der durch den Kaukasus und in den Kaukasus führen würde Europa unter Umgehung Russlands.
Frankreich verfügt bereits über große Investitionen in der Region; Beispielsweise erschließt das französische Atomunternehmen Orano SA, früher bekannt als Areva, über ein Joint Venture mit dem Staatsunternehmen Kazatomprom Uranlagerstätten in Kasachstan. Laut einem Insider der Delegation, der anonym bleiben wollte, um Einzelheiten der Reise zu besprechen, wird die Intensivierung der Präsenz von Orano ganz oben auf der Liste der besprochenen Themen stehen.
Nach einem Putsch im Juli dieses Jahres in Niger, das letztes Jahr nach Kasachstan die zweitgrößte Uranquelle der EU war, hat Frankreichs Streben nach Uranabbau jedoch noch größere Dringlichkeit erlangt. Orano war gezwungen, die Uranerzverarbeitung in einem seiner afrikanischen Betriebe einzustellen, da internationale Sanktionen gegen die Militärjunta die Logistik behinderten, teilte das Unternehmen letzten Monat mit.
„Kasachstan ist der Schlüssel zur Energiesicherheit Frankreichs“, sagte Michael Levistone, Forscher am Pariser Institut für Internationale Beziehungen. „Macrons Besuch wird eine Erinnerung daran sein, dass Paris bereit ist, die Zusammenarbeit zu intensivieren.“
Nach Angaben des französischen Wirtschaftsministeriums wurde Kasachstan im vergangenen Jahr nicht nur Frankreichs größter Uranlieferant, sondern auch seine zweitgrößte Rohölquelle und fiel 2021 vom ersten Platz ab.
Nach Angaben eines Sprechers des Elysee-Palasts wird der französische Präsident mit einer Delegation von 15 Wirtschaftsführern aus den Bereichen Energie, Agrar- und Ernährungswirtschaft und Bergbau reisen, darunter das Versorgungsunternehmen Electricite de France SA und das Ingenieurbüro Assystem SA, das Fachwissen für den Bau von Kernreaktoren bereitstellt .
Kasachstan plant außerdem, im nächsten Jahr mit dem Abbau von Seltenerdmetallen zu beginnen, während Macron forderte, dass Frankreich weniger abhängig von chinesischen Rohstoffen werden soll, die für die europäische Elektroautoindustrie von entscheidender Bedeutung sind.
Dennoch stattete der französische Präsident Anfang des Jahres einen Staatsbesuch in China ab und betonte dabei seine Strategie, sich von der restriktiveren Haltung der USA gegenüber Peking zu distanzieren und im Einklang mit seinen Versuchen zu stehen, den französischen Einfluss in Asien auszubauen.
Macron war kürzlich der erste französische Präsident, der die Mongolei besuchte und dann ein Abkommen zum Kauf von mehr Uran unterzeichnete, und seit mindestens einem Jahr war er der erste französische Staatschef, der am Gipfeltreffen der asiatisch-pazifischen Wirtschaftskooperation mit asiatisch-pazifischen Ländern teilnahm.
Jüdische US-Amerikaner fordern im US-Kongress einen sofortigen Waffenstillstand und ein Ende der Bombardierung Gazas. (Foto: Jewish Voice for Peace)
In Deutschland soll die bedingungslose Solidarität mit Israel trotz des barbarischen Krieges gegen die Menschen in Gaza „Bürgerpflicht“ sein. Bundespräsident Walter Steinmeier forderte die Bevölkerung auf einer Kundgebung „Gegen Antisemitismus und für Solidarität mit Israel“ am vergangenen Samstag in Berlin auf, „diese Bürgerpflicht auch anzunehmen“. Das bedeutet offenbar auch, sich gegen jene zu stellen, die für Frieden mit Palästina auf die Straße gehen. Der Geschäftsführer des Zentralrats der Juden, Daniel Botmann, urteilte auf der Kundgebung: Die Demonstranten gingen aus purem Hass gegen Israel und die Juden auf die Straße. Er forderte: „Schluss mit der Toleranz. Wer antisemitische Parolen schreit, muss notfalls auch abgeschoben werden. Wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, muss empfindlich bestraft werden.“ Die Forderung „Freiheit für Palästina“ wird von Medien und Politik zu einer Losung von Terrorunterstützern umgedichtet. Kritik am Vorgehen Israels und der Besatzung Palästinas wird als antisemitisch verleumdet. Vor allem in Berlin, aber auch in anderen Städten nimmt die Repression gegen die Palästina-Solidaritätsbewegung zu. Das Recht auf Demonstrationen muss gerichtlich erstritten werden, manche Demo bleibt verboten. Es drohen Vereinsverbote und es kommt zu massiven Polizeieinsätzen.
Selbst in Israel scheint Kritik an der Regierung und ein Diskurs über die Nahost-Politik eher möglich zu sein als in diesem Land. Auch jüdische Organisationen kritisieren Israel und das Vorgehen gegen die Palästinenser scharf. Wir dokumentieren auf dieser Seite jüdische Stimmen der Vernunft aus Israel, Deutschland und den USA, die die Gewalt der Hamas ebenso ablehnen wie die des israelischen Staates.
Breaking the Silence: Verhandelt!
Die Organisation „Breaking the Silence“ – „Das Schweigen brechen“ hat gemeinsam mit rund 30 Menschenrechtsorganisationen aus Israel eine Erklärung abgegeben. „Breaking the Silence“ ist eine Organisation von ehemaligen und aktiven Soldaten der israelischen Armee, deren Ziel es nach eigenen Angaben ist, „die israelische Öffentlichkeit mit der Realität des täglichen Lebens in den besetzten Gebieten zu konfrontieren“.
Wir, die Mitglieder der unterzeichnenden Menschenrechtsorganisationen in Israel, sind in diesen furchtbaren Tagen schockiert und entsetzt. Die entsetzlichen Verbrechen der Hamas gegen unschuldige Zivilisten – darunter Kinder, Frauen und alte Menschen – haben uns alle erschüttert und es fällt uns schwer, uns von den kaum zu ertragenden Bildern zu erholen. Einige von uns hielten sich während des Angriffs in den israelischen Ortschaften an der Grenze zum Gazastreifen auf; viele von uns haben Familienangehörige, Freunde und Kollegen, die die erschütternden Ereignisse miterlebt haben und sich immer noch in deren Zentren befinden; und wir alle kennen Menschen, die ermordet, verletzt oder entführt wurden. (…)
Die meisten unserer Gruppen bestehen aus Israelis und Palästinensern; daher haben einige von uns Verwandte und Freunde im Gazastreifen, die derzeit unter den ständigen Angriffen des israelischen Militärs leben. Kinder, Frauen, Greisinnen und Greise werden wahllos angegriffen und haben keine Aussicht auf Zuflucht. Auch jetzt – gerade jetzt – müssen wir unsere moralische und menschliche Haltung wahren und dürfen nicht der Verzweiflung oder dem Drang nach Rache nachgeben. (…)
Wir verlangen die sofortige Freilassung aller Geiseln und ein Ende der Bombardierung der Zivilbevölkerung in Israel und im Gazastreifen. (…) Als Menschen, die sich für die Förderung der Menschenrechte einsetzen und an die Unantastbarkeit des Lebens glauben, rufen wir eindringlich dazu auf, die wahllose Zerstörung von Leben und Infrastruktur der Zivilbevölkerung zu beenden. Wir rufen dazu auf, Verhandlungen zu führen und alle denkbaren Maßnahmen zu ergreifen, um die Freilassung der Geiseln herbeizuführen – unter Vorrang der von der Hamas festgehaltenen Zivilisten. Das ist die einzig humane und vernünftige Maßnahme, und das muss sofort geschehen.
Elephant in the room: Beendet die Gewalt!
Weit über 1.500 Wissenschaftler, überwiegend jüdische, hatten in einer gemeinsamen Erklärung „Elephant in the room“ vom 4. August 2023 auf den „Elefanten im Raum“ in der Debatte um die Zukunft Israels und Palästinas aufmerksam gemacht: Es könne keine Demokratie für Juden geben, solange Palästinenser unter einem Apartheid-Regime leben müssten. Mehr als 1.000 der Unterzeichner haben am 14. Oktober mit einer Erklärung auf den Überfall der Hamas und die brutale Reaktion Israels reagiert:
Wir verurteilen die Hamas für ihre abscheulichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Diese Terroristen, die Hunderte von Zivilisten, Männer, Frauen, Kinder, Säuglinge und Senioren auf grausamste Weise abgeschlachtet und zahlreiche weitere entführt haben, müssen vor Gericht gestellt werden. Israel hat jedes Recht, sich zu verteidigen und diese Mörder zu verfolgen, wo immer sie zu finden sind.
In dieser Zeit des Schmerzes und der Verwüstung rufen wir Israel dazu auf:
Alles in seiner Macht Stehende tun, um die Geiseln zu befreien. Israel hält eine große Zahl von Palästinensern in Gefängnissen gefangen, darunter viele ältere Menschen. Israel muss sich um einen Gefangenenaustausch bemühen, um die eigenen und die entführten Staatsbürger anderer Länder vor dem sicheren Tod zu bewahren.
Verzichten Sie auf die kollektive Bestrafung der Zivilbevölkerung des Gazastreifens für die Verbrechen der Hamas. Ein Massaker rechtfertigt nicht das nächste. Es würde nur zu weiteren Zerstörungen führen und den Kreislauf der Gewalt weiter antreiben. Wir rufen auf zum sofortigen Waffenstillstand und zur Deeskalation.
Beenden Sie die gewaltsame Unterdrückung des palästinensischen Volkes. Die Apartheid, die jahrzehntelange Besetzung des Westjordanlands, die 16-jährige Belagerung des Gazastreifens mit zwei Millionen Palästinensern und die Auslöschung der Erinnerung an die Nakba – all dies trägt zu Verrohung und Gewalt bei. Dem muss dringend ein Ende gesetzt werden. Es gibt keinen anderen Weg.
Unsere Trauer und unsere Bestürzung dürfen uns nicht dazu verleiten, Rache zu üben und weiteres Blutvergießen unter der Zivilbevölkerung zu verursachen. Wir rufen die Führungen Israels und der Palästinenser, die Regierung der Vereinigten Staaten, die internationale Gemeinschaft und alle friedenswilligen Menschen auf der ganzen Welt auf, sich gemeinsam für eine schnelle Beendigung der gegenwärtigen Gewalt und für einen wahrhaften und gerechten Frieden zwischen Israelis und Palästinensern einzusetzen.
Stoppt die Gewalt in Israel und in Gaza.
Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost: Krieg seit 75 Jahren
Am 10. Oktober hat sich die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ zur Gewalteskalation in Israel und dem Gazastreifen geäußert. Der Verein ist die deutsche Sektion der Föderation „European Jews For A Just Peace“ – „Europäische Juden für einen gerechten Frieden“.
Nach diesem Wochenende fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden. Wir sind voller Trauer um die Toten, in Gedanken bei den Trauernden und Verletzten, voller Angst um Freundinnen, Freunde und Verwandte in ganz Israel-Palästina.
Wir sind auch wütend, wütend auf die Unterstützer des 75-jährigen israelischen Kolonialregimes und die Blockade des Gazastreifens, die zu diesen Ereignissen geführt hat. Nun ist eingetreten, wovor viele in unseren Reihen seit Jahren gewarnt haben. 16 Jahre Blockade, Mangel an sauberem Wasser, Strom, medizinischer Versorgung sowie regelmäßige Bombenangriffe haben Gaza zu einem Pulverfass gemacht. Gaza gilt laut UN seit 2020 als unbewohnbar. Was nun geschehen ist, glich einem Gefängnisausbruch, nachdem die Insassen zur lebenslangen Haft verurteilt wurden, nur weil sie Palästinenserinnen und Palästinenser sind.
Die israelische Regierung hat eine Kriegserklärung abgegeben, doch der Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung dauert schon 75 Jahre. Vertreibung, Bombardements, Verhungern, Verdursten, Beschränkung von Essen, Strom, Wasser – das sind die Wurzeln der Gewalt.
Viele in Deutschland zeigen sich gerade solidarisch mit Israel, mit einem Apartheidstaat, der eine rassistische Politik gegen das palästinensische Volk ausübt, die schon Zehntausende das Leben gekostet hat. Doch wer das Blutvergießen tatsächlich beenden möchte, muss sich für eine radikale Veränderung der bisherigen Politik einsetzen, damit alle Menschen in Freiheit leben können.
Die deutsche Regierung betreibt seit Jahren keine Außenpolitik in Israel-Palästina. Die Palästinenserinnen und Palästinenser werden in Deutschland systematisch entmenschlicht: Sie dürfen für ihre politischen Rechte und Aufforderungen nicht demonstrieren, ihre Geschichte, Identität oder Gefühle zeigen. Die deutsche Politik hat den gewaltlosen Widerstand in Form von BDS („Boycott, Divestment and Sanctions“ – „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“) oder Demonstrationen immer wieder kriminalisiert und unterdrückt.
Wir fordern die deutsche Regierung auf, ihr eigenes Grundgesetz zu respektieren: die Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen Israels nicht mehr zu unterstützen, Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu sichern und sich dafür einzusetzen, dass alle Menschen zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan die gleichen Rechte bekommen.
Jewish Voice for Peace: Ursachen der Gewalt beseitigen!
Die „Jewish Voice for Peace“ – „Jüdische Stimme für Frieden“ ist eine US-amerikanische Aktivistenorganisation, die sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt befasst.
(…) Nach 16 Jahren israelischer Militärblockade starteten palästinensische Kämpfer aus dem Gazastreifen einen beispiellosen Angriff, bei dem Hunderte von Israelis getötet und verwundet und Zivilisten entführt wurden. Die israelische Regierung erklärte den Krieg, startete Luftangriffe, bei denen Hunderte von Palästinensern getötet und Tausende verwundet wurden, bombardierte Wohnhäuser und drohte mit Kriegsverbrechen gegen die belagerten Palästinenser in Gaza.
Die israelische Regierung mag gerade erst den Krieg erklärt haben, aber der Krieg gegen die Palästinenser begann vor über 75 Jahren. Die israelische Apartheid und die Besatzung – sowie die Komplizenschaft der Vereinigten Staaten bei dieser Unterdrückung – sind die Ursache all dieser Gewalt. (…)
Im vergangenen Jahr hat die rassistischste, fundamentalistischste und rechtsextremste Regierung in der Geschichte Israels ihre militärische Besatzung der Palästinenser im Namen der jüdischen Vorherrschaft rücksichtslos eskaliert mit gewaltsamen Vertreibungen und Hauszerstörungen, Massentötungen, militärischen Razzien in Flüchtlingslagern, unerbittlicher Belagerung und täglicher Demütigung. In den letzten Wochen haben israelische Streitkräfte wiederholt die heiligsten muslimischen Stätten in Jerusalem gestürmt.
Seit 16 Jahren erstickt die israelische Regierung die Palästinenser im Gazastreifen mit einer drakonischen Luft-, See- und Land-Militärblockade, hält zwei Millionen Menschen gefangen, lässt sie hungern und verweigert ihnen medizinische Hilfe. Die israelische Regierung richtet routinemäßig Massaker an den Palästinensern in Gaza an. Bereits Zehnjährige in Gaza sind in ihrem kurzen Leben durch sieben große Bombenangriffe traumatisiert.
Seit 75 Jahren hält die israelische Regierung eine militärische Besatzung der Palästinenser aufrecht und praktiziert ein Apartheidregime. Palästinensische Kinder werden im Morgengrauen bei Razzien von israelischen Soldaten aus ihren Betten gezerrt und ohne Anklage in israelischen Militärgefängnissen festgehalten. Häuser von Palästinensern werden von israelischen Siedlerbanden in Brand gesteckt oder von der israelischen Armee zerstört. Ganze palästinensische Dorfgemeinschaften sind gezwungen zu fliehen und ihre Häuser, Obstgärten und Ländereien, die seit Generationen im Familienbesitz sind, zu verlassen.
Das Blutvergießen von heute und der vergangenen 75 Jahre geht direkt auf die Komplizenschaft der USA zurück mit der Unterdrückung und dem Schrecken, die durch Israels militärische Besatzung verursacht werden. (…) Wir fordern, dass die US-Regierung unverzüglich Schritte unternimmt, um die Finanzierung von Israels Militär einzustellen und die israelische Regierung für ihre schweren Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen gegen die Palästinenser zur Rechenschaft zu ziehen. (…) Es ist unvermeidlich, dass unterdrückte Menschen überall ihre Freiheit suchen – und erringen. Wir alle haben Freiheit, Sicherheit und Gleichheit verdient. Der einzige Weg dahin besteht in der Beseitigung der Ursachen der Gewalt, angefangen bei der Mitschuld unserer eigenen Regierung.
Below is a short compilation of excerpts from my book, first published almost two decades ago, and republished by Arktos media in 2017. In light of the new geopolitical realignments and continuing political tremor in the Mideast it may be worth looking again at some underlying aspects of US foreign policy.
America’s unconditional support of Israel resembles a belated form of White House Christian-inspired medieval neurosis. Fear of being called an anti-Semite prevents American politicians and a great number of American academics from openly criticizing Israel. When some sparse critical voices are heard, they usually leave out the founding myths of the Biblical narrative, and focus, instead, on dry facts relating to the influence of Jewish lobbies in America. In the typical fashion of American “expertise,” American academics who happen to be critical of Israel use one set of arguments while neglecting other scholarly approaches. In their analysis of the holy alliance between postmodern Israel and America, American scholars tend to forget that the Old Testament ties between these two countries had already predestined America to nurture a special and privileged rapport with the state of Israel.
Clearly, America gains little, if any, geopolitical benefit from supporting Israel. Israel is more of a liability than an asset for America. From the geopolitical perspective, Israel is even a nuisance for America, given that as a small country, the size of New Jersey, is surrounded by a host of hostile cultures, religions, and neighbors, both outside and within its borders. Although America, due to its unique insular position, has been able to avoid troublesome neighbors and their tribal problems, it has willingly accepted on its own soil the issue of the balkanized Middle East. America’s special friend, Israel, acts in a way similar to that of ancient Prussia; it must grow at the expense of its neighbors — or it must perish. [i] But America’s special filial-fatherly links to Israel must also prevent this last from happening.
Metaphysically speaking, Israel is the spiritual origin of the American divine world mission and the incarnation of American ideology itself. Only within the context of a strange filial relationship with Jewishness and Israel can one understand why America is accepting with equanimity its own deliberate decline into a world-wide morass in the early 21st century — especially since America’s foreign policy actions stand in sharp contrast to the originally proclaimed goals of America’s founding fathers.
Unfortunately, the fear of being called an anti-Semite prevents intelligent Americans from openly discussing the explosive issue of American-Israeli entanglement. Unlike previous geopolitical evaluations that had some sound basis in American foreign policy decision-making, the role of Israel and the Jewish lobby in America are the two major elements that formulate overall American foreign policy. The imagery of Israel and “God’s chosen people” represents the framework of America’s commitments, not only toward the Middle East but also regarding other foreign policy issues. In the meantime, “any aspiring policymaker is encouraged to become an overt supporter of Israel, which is why public critics of Israeli policy have become an endangered species in the foreign policy establishment.”[ii]
These words were written in 2005 by two prominent American scholars whose essay was relayed by major media outlets around the USA and Europe, in turn prompting Jewish lobbies in America to cry foul and raise the proverbial specter of “anti-Semitism.”
What John Mearsheimer and Stephen Walt write, however, is nothing new to knowledgeable individuals. Similar critical views of Israel were voiced earlier by many American authors, and these views also reflect, both privately and officially, those of many European scholars and politicians. But when such observations are uttered by scholars from respectable academic establishments, they leave a different aftereffect on the entire American political scene. This explains the reason for worry among American Jews and Israelis.
In Yahweh we Trust
American founding myths drew their inspiration from Hebrew thought. The notion of the “City on the Hill” and “God’s own country” was borrowed from the Old Testament and the Jewish people. The Biblical idea of predestination served the early American founding fathers as a launching pad for their own concept of democratic self-righteousness. Of all Christian denominations, Calvinism was the closest to the Jewish religion and, as some authors have noted, the United States owes its very existence to the Jews. “For what we call Americanism,” writes Werner Sombart, “is nothing else than the Jewish spirit distilled.” [iii]
The author, a disciple of Max Weber, was sympathetic to Jews and, therefore, when he describes the overwhelming influence of the Judaic spirit in American life, he cannot be accused of manifesting a bias against Jews. Similar remarks will be found later among legions of European authors, most of whom fell into oblivion or disgrace given their ties to antidemocratic and racialist schools of thought. Sombart further writes that “the United States is filled to the brim with the Jewish spirit.”[iv]Many wide-spread customs in America, such as giving newborn children Judaic names, or administering circumcision to young newborn males, come from Jewish heritage.[v]
Very early on America’s founding fathers, pioneers, and politicians identified themselves as Jews who had come to the new American Canaan from pestilent Europe. In a postmodern Freudian twist, these pilgrims and these new American pioneers were obliged to kill their European fathers in order to facilitate the spreading of American democracy world-wide. “Heaven ha[s] placed our country in this situation to try us; to see whether we would faithfully use the incalculable power in our hands for speeding forward the world’s regeneration.” [vi]
Even American Christian antisemites are subconsciously enamored with the Jewish idea of predestination, which they harbor side by side with their antisemitic sentiments. In fact, American antisemitism can be described as a distorted and hidden form of philo-Semitism which, while not able to materialize itself on its own American chosenness, projects its would-be supremacy through its hatred against Jews. It is not far-fetched to argue, as some authors do, that the American dream is a role model for universal Jewishness, only one which must not be limited to a specific race or tribe in America, as is the case with ethnocentric Jews who are well aware of their ingroup racial feelings. Americanism is designed for all peoples, races and nations on Earth. America is, by definition, an extended form of globalized Israel and not reserved for one specific tribe only. Does that, therefore, mean that our proverbial homo americanus is a universal carbon copy of homo judaicus?
The word “antisemitism,” unlike the words “anticommunism” or “antifascism,” does not reflect political beliefs or critical views of the Jews. This term is exclusively used as a lexical label to depict a person’s grave mental illness. As a perceived medical or judicial illness, antisemitism must never be debated; an antisemitic patient must not be a partner in scholarly duels; his sick views must not be the subject of academic inquiry and counter-inquiry. As an element of medical pathology, antisemitism must only by treated by doctors, preferably by a Jewish psychoanalyst, or legally, by a liberal prosecutor in court.
Accusing American Jews of possessing extraterrestrial powers, or blaming them for their purported conspiracy to subvert Gentile culture, borders on delusion and only reflects the absence of normal dialogue. American antisemitic delusions only provide legitimacy to American Jews in their constant search for a real or surreal antisemitic boogieman around every corner. Without the specter of antisemitism, Jews would likely assimilate quickly and hence disappear. Thus, antisemitism provides Jews with alibis to project themselves as victims of Gentile prejudice. Consequently, it assigns them the cherished role of posing as the sole educational super-ego for Americans and, by proxy, the entire world. In his book on the social role of Jews, a prominent Jewish-French politician and author, Jacques Attali, writes: “As Russian Jews invented socialism, and as Austrian Jews invented psychoanalysis, American Jews in the forefront, participated in the birth of American capitalism and in the Americanization of the entire world.”[vii]
For certain Jewish authors, like Attali, such a remark is easier to put to paper than it would be for a Gentile thinker, who with the same comment would be immediately shouted down as an “anti-Semite.” If a serious American scholar or a politician venture into this forbidden field, his gesture is interpreted as a sign of his being an agent provocateur, or worse, as an indication that he has decided to write his own obituary. Such a schizophrenic climate of self-censorship in America will sooner or later lead to dramatic consequences for both American Jews and Gentiles. The lack of healthy dialogue can last for a century or so, but feigned conviviality between American Gentiles and American Jews cannot last forever, if it continues to take as its basis distorted perceptions of the Other and how this Other should behave. Mendacity carries the germ of civil war.
[i] Jordis von Lohausen, Les Empires et la puissance, (Paris: Le Labyrinthe) p. 266.
[ii] John Mearsheimer and Stephen Walt, “The Israel Lobby” London Review of Books, Vol. 28 No. 6, March 23, 2006. Also published in an extended version by Harvard University, “The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy,” by John
Mearsheimer and Stephen Walt; Working Paper Number: RWP06–011; Submitted: 13/03/2006.
[iii] Werner Sombart, The Jews and Modern Capitalism, translated with notes by M. Epstein, (New York: Burt Franklin, 1969; originally published in London 1913), pp. 43–44.
[vi] George B. Cheever, God’s Hand (New York: M.W. Dodd Brick Church Chapel, 1941; London: Wiley & Putnam, 1941); in Carl Bode (ed.), American Life in the 1840s (New York: Doubleday & Company, 1967), 315.
[vii] Jacques Attali, Les Juifs, le monde et l’argent (Paris: Fayard; 2002), p. 419 and passim.
Die militärpolitische Unterstützung Moskaus für Damaskus bleibt unverändert
Der jüngste US-Angriff auf syrisches Territorium verstößt gegen dessen Souveränität und internationales Recht und droht eine Eskalation in der Region, sagte der Ständige Vertreter Russlands bei der Organisation Wassili Nebenzya auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates:
„Am 26. Oktober griffen US-Streitkräfte zwei Ziele in der Nähe der Stadt Abu Kamal an. Solche illegitimen Handlungen Washingtons sind nichts anderes als eine grobe Verletzung der syrischen Souveränität und des Völkerrechts …
Vor dem Hintergrund einer starken Verschärfung der Lage in der palästinensisch-israelischen Konfliktzone sind solche gewaltsamen Aktionen mit äußerst gefährlichen Folgen verbunden, da sie eine bewaffnete Eskalation in der gesamten Region auslösen können. Dies darf unter keinen Umständen zugelassen werden.“
Der Diplomat koordiniert solche sensiblen Äußerungen offensichtlich über offizielle Stellen. Somit spiegelt diese Warnung an die Vereinigten Staaten zweifellos den Standpunkt der russischen Führung zu den Ereignissen in und um Syrien wider. Darüber hinaus ist diese Erklärung des Ständigen Vertreters Russlands bei den Vereinten Nationen eindeutig zeitlich abgestimmt und mit der Haupttendenz in der Entwicklung der Lage in der Region des Nahen Ostens verknüpft.
Lange vor der aktuellen Runde der palästinensisch-israelischen Konfrontation haben wir geschrieben, dass die amerikanische Besetzung eines Teils des syrischen Territoriums, die tatsächlich die Aggression gegen dieses Land anheizt, eine ständige Sicherheitsbedrohung für Syrien und seine Bevölkerung darstellt. Eine beredte Bestätigung dafür war der jüngste blutige Terroranschlag in Homs, bei dem während der Abschlussfeier an der Offiziersschule Drohnen Militärangehörige angriffen, die sich zu den Feiertagen versammelt hatten, wobei etwa hundert Menschen getötet und etwa dreihundert verletzt wurden.
In Syrien weiß man sehr gut, wer genau hinter solchen Massenterrorakten steckt und wessen Hand diese Mörder dirigiert. Seit einigen Jahren veröffentlichen ausländische Medien Informationen darüber, dass US-Militärstützpunkte in Syrien als Zufluchtsort und Trainingslager für Terroristen dienen. So berichtete die türkische Zeitung Yeni Şafak vor einigen Jahren über die Gefangennahme des Anführers der in Russland verbotenen Terrorgruppe Islamischer Staat, Abu Bakr al-Baghdadi, durch amerikanische Truppen, der zu einem der US-Militärstützpunkte in gebracht wurde Syrien. Laut der Quelle der Veröffentlichung in Syrien wurde al-Baghdadi zunächst im Irak gefangen genommen, anschließend zum amerikanischen Stützpunkt in Ras al-Ain transportiert und von dort zu einem anderen US-Militärstützpunkt in Hasakah Rumeilan versetzt. Neben dem Anführer des Islamischen Staates wurden sieben weitere Kommandeure der Extremistengruppe nach Syrien gebracht, von denen einer irakischer Staatsbürger war, alle anderen jedoch weder irakische noch syrische Staatsbürger waren. Ein Paradebeispiel ist der vom Pentagon überwachte Militantenstützpunkt in al-Tanf nahe der Grenze zu Irak und Jordanien, von dem aus sie Sabotage- und Terrorangriffe in den südlichen und zentralen Regionen des Landes durchführten.
Allerdings hat sich Amerika in den letzten Monaten eindeutig (und nicht zum ersten Mal) auf direkte Angriffe auf Syrien zubewegt und dabei jede Tarnung als zahme Terroristengruppen aufgegeben. Gleichzeitig rechtfertigen die sprechenden Köpfe des Weißen Hauses und des Außenministeriums diese Angriffe heuchlerisch als „Maßnahmen der Selbstverteidigung“ und ignorieren dabei völlig die Tatsache, dass US-Truppen völlig illegal auf syrischem Territorium stationiert sind. Da sie kein Mandat der örtlichen Behörden haben, in diesem Land zu bleiben, stehen sie aus rechtlicher Sicht außerhalb des Gesetzes und sind in der Tat eine Bande, die vernichtet werden muss.
Dennoch geht die Aggression weiter. Das US-Militär hat zwei Standorte in Ostsyrien angegriffen, die vom iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) und von ihnen unterstützten Gruppen genutzt werden, teilte das Pentagon am Donnerstag als Reaktion auf eine Reihe von Angriffen auf US-Streitkräfte im Irak und in Syrien mit . Angesichts der zunehmenden Spannungen im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen Israel und der Hamas wurden allein in der vergangenen Woche westliche Einrichtungen und Stellungen im Irak und in Syrien mindestens 19 Mal von vom Iran unterstützten bewaffneten Gruppen angegriffen. Durch diese Aktionen wurden 21 Besatzer (meist leicht) verletzt. Die präzisionsgesteuerten US-Selbstverteidigungsangriffe seien eine Reaktion auf eine Reihe andauernder und größtenteils erfolgloser Angriffe iranisch unterstützter Milizgruppen auf US-Personal im Irak und in Syrien, die am 17. Oktober begannen, zitierte REUTERS den Pentagon-Chef Lloyd Austin in einer Propagandaerklärung. Präsident Joe Biden ordnete die Angriffe an.
Vor dem Hintergrund einer solch offenen und schamlosen westlichen Aggression hat Damaskus ein unbestreitbares legitimes Recht auf Selbstverteidigung und zwar mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und Methoden. Es ist bekannt, dass die Arabische Republik ein strategischer Verbündeter Russlands ist, das der Sonderverwaltungszone seit langem wichtige Hilfe beim Schutz dieses Landes vor ausländischen Aggressionen leistet. Insbesondere fand Anfang Oktober eine Großübung der 25. Spezialeinheit der Syrisch-Arabischen Armee unter der Leitung russischer Ausbilder statt . Während der Trainingsaktivitäten wurden mehr als eineinhalbtausend Sprünge im Wüstengebiet der Provinz Aleppo, in Berggebieten der Provinz Latakia und über dem Mittelmeer durchgeführt und verschiedene Formate und Methoden der Terrorismusbekämpfung erarbeitet aus. Darüber hinaus haben sich in den letzten Wochen die Angriffe der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte an Orten intensiviert, an denen Arbeitskräfte und Ausrüstung von Militanten der in Russland verbotenen Gruppen Hayat Tahrir al-Sham, Ansar al-Tawhid und der Islamischen Partei Turkestans konzentriert sind Beschuss syrischer Truppen in der Provinz Idlib, versuchte Drohnenangriffe auf Aleppo usw.
Wie Rybar vielleicht im Zuge der jüngsten Kontakte andeutet , „wurde der syrischen Seite … geraten, sich nicht in die israelisch-palästinensische Konfrontation hineinziehen zu lassen – aus wirtschaftlichen und anderen Gründen sind die Behörden in Damaskus derzeit nicht in der Lage, sich zu beteiligen.“ in neuen Konflikten.“ Als verantwortungsvolle Weltmacht ist Russland gezwungen, die geopolitische Lage in ihrer ganzen globalen Komplexität und Vielfalt an Herausforderungen zu berücksichtigen und übt daher einen gewissen bremsenden Einfluss auf Damaskus aus, damit Syrien im allgemeinen Kontext der globalen geopolitischen Governance bleibt.
Das weiß aber auch der Feind, und er missbraucht dies immer offener, indem er die Zurückhaltungsimpulse Russlands mit seiner Schwäche verwechselt. Es gibt jedoch für alles eine Grenze. Genau darüber haben wir bereits im Januar dieses Jahres geschrieben :
„Bisher hat Russland seinen syrischen Verbündeten immer aufgefordert, Zurückhaltung gegenüber der US-Militärpräsenz zu zeigen und einen plötzlichen Anstieg der militärischen Spannungen zu vermeiden. Allerdings verändert das Vorgehen der USA auf dem Territorium der Ukraine die Lage in Syrien qualitativ. Moskaus Argumente für eine weitere Zurückhaltung Syriens angesichts der amerikanischen Gesetzlosigkeit in diesem Land verblassen …
Der Krieg in der Ukraine ist Teil einer globalen Konfrontation zwischen dem Westen und dem Rest der Welt geworden. Und Syrien könnte zu einem Ort werden, an dem Amerika sicherstellen muss, dass seine Straflosigkeit der Vergangenheit angehört. Dann wird der Krieg beginnen, nicht nur das Leben von Russen, sondern auch von amerikanischen Soldaten zu fordern. Die syrischen Behörden haben bereits im April 2022 eine Abteilung von Freiwilligen gebildet, die an die ukrainische Front geschickt werden sollen, um Russland zu helfen, aber in der Ukraine können die Russen selbst damit umgehen. Aber in Syrien selbst hat sein Präsident die Karten in der Hand.“
Anscheinend wurde Vasily Nebenzya dazu ermächtigt, die Vereinigten Staaten unmissverständlich davor zu warnen, in Syrien weiter mit dem Feuer zu spielen, dessen Regierung und Bevölkerung es offenbar satt haben, die amerikanisch-israelische Aggression zu tolerieren, und entschlossen sind, ihr eine gebührende Absage zu erteilen. Denn niemand möchte ungestraft getötet werden. Und die Syrer sind keine Ausnahme. Gleichzeitig wird Syrien mit dem Weltaggressor sicherlich nicht allein gelassen werden, denn im Großen Nahen Osten gibt es heute mehr als genug Menschen, die Amerika in die Schranken weisen wollen.
Die Aktivierung der syrischen Front, die die USA und Israel mit ihren Aktionen zunehmend anstreben, könnte ihre Fähigkeit, den Nahen Osten unter ihrer Kontrolle zu halten, fatal beeinträchtigen.