Eine Röhre von Nord Stream überlebte den Sabotageakt vor einem Jahr. Staatschef Putin erklärt nun mit Blick auf Deutschlands hohe Energiepreise: Wenn Berlin will, dreht Moskau den Gashahn sofort wieder auf. Doch die deutsche Regierung will halt nicht.
Von Russland würde sofort wieder Gas nach Deutschland fließen, wenn es Berlin denn nur wünscht. Das unterstrich Wladimir Putin beim diesjährigen Waldai-Forum in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi. Angesichts der hohen Energiepreise, unter denen die deutsche Industrie zurzeit massiv leidet, erneuerte der Kreml-Chef ausdrücklich sein Angebot, den Gashahn wieder aufzudrehen.
Eine Röhre von Nord Stream 2 hat den Sabotake-Akt überlebt
Es brauche nichts weiter, als die Entscheidung der deutschen Regierung, und 27 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr würden über den letzten intakten Strang der Ostseepipelines Nord Stream 2 fließen.
„Eine Röhre von Nord Stream 2 ist intakt“
Der russische Präsident berichtete: „Eine Röhre von Nord Stream 2 ist intakt. Sie ist nicht beschädigt und 27,5 Milliarden Kubikmeter Gas können über sie nach Europa geliefert werden. Dies ist lediglich die Entscheidung der deutschen Regierung. Mehr ist nicht nötig.“
Präsident Wladimir Putin bei der Plenarsitzung des Waldai-Diskussionsklubs in Sotschi am 5. Oktober 2023APA/AFP/POOL/Grigory SYSOYEV
Doch Deutschland verhalten sich hörig gegenüber den USA – zu seinem eigenen Nachteil. Das war Putins zentrale Botschaft, die er sicherlich auch gezielt an die Deutschen aussandte. „Wenn heute die Entscheidung fällt, drehen wir morgen das Ventil auf, und das war’s: Das Gas fließt. Aber sie tun es nicht. Weil die Entscheider in Washington es nicht zulassen. Zum Nachteil der deutschen Interessen.“
Sprengung von Nord Stream „Akt des internationalen Terrorismus“
Putin ging auch auf die Zerstörung der restlichen drei Nord-Stream-Pipelines ein. Er warf den USA vor, hinter den Anschlägen zu stecken. Schließlich hätten sie ein Motiv gehabt und stets erklärt, alles zu tun, um Nord Stream zu stoppen. Ziel der USA sei es, ihr eigenes Gas in Europa zu verkaufen.
Der Anschlag ist bis heute nicht aufgeklärt. Offiziellen Berichten zufolge führt die Spur in die Ukraine. Sowohl Kiew als auch Moskau bezweifeln bzw. bestreiten das.
Der Staatschef verurteilte die Sprengung der von Russland nach Deutschland verlegten Pipelines einmal mehr als „Akt des internationalen Terrorismus“. Die Anschläge sind auch nach mehr als einem Jahr nicht aufgeklärt. Zuletzt hatten Medien berichtet, dass die Spuren in die Ukraine führten.
Russland dürfe die Terroranschläge auf die Nord-Stream-Pipelines nicht untersuchen, klagte Putin. Es lägen keine Untersuchungsergebnisse vor – es werde offenbar auch keine geben.
Seit dem Osloer Friedensvertrag (1993) flossen unglaubliche 8,3 Milliarden Euro des europäischen Steuerzahlers in palästinensische Gebiete. Sie finanzieren unter anderem antisemitische Schulbücher und Organisationen, die offen Terror gegen Israel verherrlichen.
Seit Jahren wird Kritik an EU-Geldern geübt, die etwa Terror verherrlichende Schulbücher finanzieren. Geändert hat das nichts. Im Bild: EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen APA/AFP/FREDERICK FLORIN
Man muss sich die Zahl auf der Zunge zergehen lassen: 8,5 Milliarden Euro. Diese Summe hat die EU seit dem Osloer Friedensabkommen vor 30 Jahren an die Palästinensischen Gebiete überwiesen. Mit diesen Steuergeldern wurden unter anderem Schulbücher finanziert, in denen gegen Israel gehetzt und zum Terrorismus angestachelt wird.
Verherrlichung des Olympia-Massakers in Geschichte-Büchern
Das Münchner Olympia-Massaker wird beispielsweise verherrlicht. In einem Geschichte-Buch für die elfte Schulstufe werden die „Methoden“ des „palästinensische Widerstands“ beschworen. Die Fedayeen (gemeint sind palästinensische Terroristen) setzten bei ihren „Konfrontationen mit den Zionisten“ meist auf „Guerrilla-Krieg“. So „versuchten sie auch, zionistische Interessen im Ausland anzugreifen, so wie bei der Operation in München 1972.“ Damals wurden elf Mitglieder des israelischen Olympia-Teams als Geiseln genommen – die alle auf teils bestialische Weise getötet wurden.
Einer der Terroristen, die auf den Olympischen Spiele in München 1972 zwölf israelische Sportler als Geiseln genommen haben.Russell Mcphedran/The Sydney Morning Herald/Fairfax Media via Getty Images via Getty Images
Diese Steuermittel haben „in Anbetracht der sich seit 1993 kontinuierlich verschlechternden Sicherheitslage de facto nichts zur Verbesserung des Friedensprozesses beigetragen“, kritisiert der EU-Abgeordnete Moritz Körner (33, FDP) gegenüber der „Bild“. Körners Nachfrage bei der EU-Kommission hatte dieses Ergebnis zutage gefördert.
NGO mit Verbindungen zu Terror-Organisationen
Mehr noch: Zahlreiche NGO, die von der EU in jüngster Zeit neuerlich Millionen erhalten haben, verherrlichen Gewalt, delegitimieren Israel und stehen mit Terrororganisationen in unmittelbarer Verbindung. Der NGO-Monitor analysierte kürzlich die Zuschüsse für palästinensische und internationale Organisationen im Westjordanland und im Gazastreifen. Einem Fass ohne Boden gleicht seine Liste von Organisationen, die teils offen gegen Israel hetzen, und dabei von der EU unterstützt werden.
Offiziell geht es immer um Humanität. Beispielsweise landen heuer und im nächsten Jahr erneut Steuergelder (diesmal in der Höhe von 474.000 Euro) auf dem Konto des Palästinensischen Zentrums für Menschenrechte (PCHR) – um Menschenrechte zu fördern. Doch das Zentrum hat eindeutige Verbindungen zur Terrororganisation „Volksfront zur Befreiung Palästinas“, die für zahlreiche Terroranschläge verantwortlich ist. 2001 ermordete die Volksfront etwa den israelischen Tourismus-Minister Rechaw’am Ze’ewi, 2014 töteten zwei ihrer Mitglieder mit Äxten, Messern und Pistolen vier Rabbiner und einen Polizisten in einer Synagoge. Im Jahr 2017 verletzten zwei Anhänger gemeinsam mit einem Hamas-Mitglied eine Polizistin in Jerusalem tödlich.
2008: Maskierte Bewaffnete von den Abu-Ali-Mustafa-Brigaden, dem militärischen Flügel der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP), bekennen sich zu einem Selbstmordanschlag auf ein Einkaufszentrum in der israelischen Wüstenstadt Dimona. Mindestens ein Israeli wurde getötet.Abid Katib/Getty Images)
Familie trauern mit Freunden um den Großvater Yosef Haviv (70), nachdem er zusammen mit zwei anderen Menschen von einem Selbstmordattentäter der PFLP getötet wurde.David Silverman/Getty Images
Der Generaldirektor des Palästinensischen Zentrums PHCR wurde von der Volksfront öffentlich geehrt. Das PHCR-Vorstandsmitglied Jaber Wishah ist ein ehemaliger Kommandeur vom Operationen der Volksfront im Gazastreifen. Mehrmals verherrlichte das PCHR Gewalt und den „bewaffneten Kampf“.
Trügerische Hoffnung auf Förderung des Friedens
Seit Jahren beäugt der Europäische Steuerzahlerbund die Fördergelder kritisch. Dessen Präsident Michael Jäger (60) meinte gegenüber der „Bild“: „EU-Gelder dürfen auf keinen Fall für Erziehung zum Hass verwendet werden. Das schlimmste ist, dass es keine Transparenz bei der Verwendung der Mittel gibt. Wenn sich diese Kontrolle nicht herstellen lässt, müssen die Zahlungen umgehend eingestellt werden.“
Die Hoffnung der EU war bisher: Mehr Bildung, mehr Wohlstand, mehr staatliche Institutionen in palästinensischen Gebieten bringen mehr Frieden in den Nahen Osten. Erreicht wurde fast nichts. Die letzte Präsidentenwahl fand 2005 statt. Seither wurden alle nachfolgenden Wahltermine aufgeschoben und jedes Mal neue Konflikte mit Israel angeheizt, um den Wahl-Aufschub zu rechtfertigen.
Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas empörte kürzlich mit antisemitischer Hetze.APA/AFP/PPO/Thaer GHANAIM
Palästinenser-Präsident Abbas hetzte kürzlich ebenfalls gegen Juden
Dass Präsident Mahmud Abbas korrupt ist, war bekannt. Nun, da die palästinensische Autonomiebehörde unter seiner Führung nach und nach zusammenzubrechen droht, flüchtet er sich in antisemitische Hetze und Verharmlosungen des Holocausts. „Sie sagen, dass Hitler die Juden getötet hat, weil sie Juden waren, und dass Europa die Juden gehasst hat, weil sie Juden waren“, erklärte Abbas kürzlich vor führenden Mitgliedern der Fatah-Partei. Doch das sei falsch. „Die (Europäer) kämpften gegen diese Menschen wegen ihrer Rolle in der Gesellschaft, die mit Wucher, Geld und so weiter zu tun hatte.“
Marcus Sheff, Geschäftsführer des Forschungsinstituts IMPACT-se, kritisierte: „Während andere Länder darüber nachdenken, durch Schulbildung friedliche und wohlhabende Gesellschaften zu schaffen, gibt die Palästinensische Autonomiebehörde unter Abbas jungen Palästinensern keinerlei Hoffnung, sondern erzieht sie nur zum Dschihad und zum Märtyrertum.“
Erneut irritieren antisemitische Aussagen von Mahmoud Abbas, dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde: Der Politiker sagte, dass “Hitler die Juden deshalb verfolgte, weil sie Geld verliehen – nicht wegen ihres Glaubens”. Schon im Mai 2018 sorgte Abbas mit seinem Antisemitismus für Kritik.
190 namhafte Palästinenser haben sich zusammengetan, um Präsident Mahmud Abbas wegen seinen antisemitischen Äußerungen zu kritisieren. In einem offenen Brief erteilen sie jeglichen Formen von Antisemitismus, Holocaust-Leugnung oder Geschichtsverdrehung eine klare Absage.
Ab 1990 kauften westdeutsche Banken ihre ostdeutschen Konkurrenten Milliarden D-Mark unter Wert. Der Bundesrechnungshof prangerte das an. Der Bericht war 28 Jahre lang als „geheim“ eingestuft. Wir veröffentlichen ihn erstmals.
Ein ausgezeichnetes Geschäft für westdeutsche Banken: Im Zuge der Wiedervereinigung 1990 erhielten private Banken aus der BRD wie die Deutsche Bank Zugriff auf DDR-Staatsbanken. Sie kauften die Banken, die in der DDR für Zahlungs- und Kreditgeschäfte zuständig waren. Ein ausführlicher Bericht des Bundesrechnungshofs beklagte fünf Jahre später, dass die Kaufsummen Milliarden D-Mark zu niedrig angesetzt waren. Wir veröffentlichen hier erstmals den Bericht, der 28 Jahre lang als geheim eingestuft war. Der Bericht lag „Frontal 21“ schon 2010 vor, das ZDF veröffentlichte ihn aber nicht.
Auch 34 Jahre nach dem Mauerfall steht die Grenze: Einkommensunterschiede werden kleiner, auch die Renten gleichen sich an. Beim Thema Erben aber klaffen alte und neue Bundesländer auseinander […]
Die Wiedervereinigung vollzog auch die Ablösung des Wirtschaftssystems der DDR durch die Soziale Marktwirtschaft. Das öffentliche Vermögen, rechtlich als Volkseigentum gefasst, sollte von einer Treuhandanstalt verwaltet und verteilt werden. Die Treuhand, so die Ursprungsidee, sollte den Menschen im Osten Anteile zu je einem Sechzehnmillionstel, also einen pro Bürger:in zukommen lassen. Das wäre eine gerechte Aufteilung dessen gewesen, was in über 40 Jahren von der gesamten ostdeutschen Gesellschaft erarbeitet worden war. Doch zu dieser Verteilung des Vermögens kam es nicht.
Stattdessen wurde die Treuhand zur Eigentümerin von 8.000 Kombinaten und Betrieben, die zügig reorganisiert und privatisiert werden sollten. Auch 50.000 Immobilien und mehr als 25.000 Kleinbetriebe zählten dazu. Allerdings blieben diese nicht etwa bei den Ostdeutschen: 85 Prozent des gesamten einstigen Volkseigentums gingen an Westdeutsche, zehn Prozent wurden von internationalen Investoren gekauft, und lediglich fünf Prozent blieben in ostdeutschem Besitz.
Die Bilanz war vernichtend. Was erschwerend hinzukam: War die Treuhand 1990 noch Arbeitgeberin von insgesamt vier Millionen Ostdeutschen, hatten drei Millionen davon bis 1994 ihren Job verloren. So gesehen waren die neuen Bundesländer nach der Wiedervereinigung dreifach gebeutelt: Die DDR insgesamt wurde zu einem einzigen Irrweg erklärt, Millionen Bürger:innen verloren ihren Arbeitsplatz, und das Kapital wurde nicht verteilt, sondern an die Meistbietenden verkauft – ein Wettbewerb, bei dem die Ostdeutschen nicht mithalten konnten.
Das US-Militärkrankenhaus in Landstuhl hat begonnen, im Kampfeinsatz in der Ukraine verwundete Amerikaner zu behandeln. Die US-Armee hat stillschweigend damit begonnen, verwundete Amerikaner und andere internationale Ukraine-Kämpfer in ihrem Militärkrankenhaus im deutschen Landstuhl zu behandeln. Das berichtet die New York Times. Etwa 14 US-Bürger werden laut dem Bericht aktuell im „Landstuhl Regional Medical Center“ behandelt. Die New York Times wertet diesen Umstand als „bemerkenswerten neuen Schritt einer stärkeren Beteiligung der Vereinigten Staaten an dem Konflikt“ in der Ukraine.
Die Behandlung in Landstuhl erfolgt demnach auf Empfehlung einer Bundeswehr-Einrichtung. Nachdem im August mehr als zwei Dutzend ausländische freiwillige Kämpfer verletzt worden waren, hatte der Kommandant des Spezialkommandos – ein US-Veteran, der im Irak und in Afghanistan gekämpft hatte – das „Multinational Medical Coordination Center“ (MMCC) kontaktiert. Diese Einrichtung gehört zur Bundeswehr. Der US-Kämpfer wollte eigentlich zivile Krankenhausbetten für die Verwundeten finden. Das MMCC sagte ihm jedoch, er solle Patienten nach Landstuhl schicken.
Marcy Sanchez, ein Sprecher des Krankenhauses, sagte der Times, dass sich alle verwundeten Kämpfer, die derzeit in Deutschland behandelt werden, in einem guten Zustand befänden. Die Patienten in Landstuhl kommen laut Times überwiegend aus den USA, aber auch aus Kanada, Großbritannien, Neuseeland und der Ukraine.
Il y a des raisons de croire que les Anglo-Saxons vont promouvoir le thème de la destruction du droit de veto « dans un paquet » lorsque sera abordé le thème de l’élargissement du Conseil de sécurité de l’ONU au Brésil, à l’Inde et peut-être à l’Union africaine.
La session de l’Assemblée générale, qui s’est achevée à New York, a montré que l’ONU a depuis longtemps dépassé son heure de gloire et qu’elle est en train d’amorcer une vertigineuse « descente ». Dans le même temps, le rôle du Sud s’accroît rapidement, de nombreux pays passant de la catégorie des États régionaux à celle des acteurs mondiaux. Ils cherchent leur place dans la hiérarchie des relations internationales modernes et sont à la recherche de solutions, de scénarios et de configurations acceptables.
Pour l’hégémonisme américain, une confrontation frontale avec ce processus n’est pas de bon augure. C’est donc la tactique éprouvée des Anglo-Saxons qui est utilisée: conduire eux-mêmes le processus, sans changer radicalement l’essence de l’ordre mondial actuel. C’est sous cet angle qu’il faut considérer les tentatives américaines d’attirer les puissances influentes du Sud à leurs côtés en marge de l’Assemblée générale des Nations unies.
Le processus se déroule dans deux directions. La première est la transformation du Conseil de sécurité, avec une augmentation du nombre de membres permanents et de membres non permanents. Le projet américain est soutenu par le Secrétaire général de l’ONU, il implique l’Inde et le Brésil, que les Anglo-Saxons, rusés, ont attiré dans le « Groupe des quatre » avec l’Allemagne et le Japon. La Russie n’a rien contre l’inclusion du Brésil et de l’Inde dans le Conseil de sécurité, mais s’oppose fermement à l’augmentation du statut de l’Allemagne et du Japon. La part des pays de l’Occident collectif au sein du Conseil de sécurité des Nations unies est déjà disproportionnée.
La deuxième orientation de la stratégie américaine consiste à modifier la Charte des Nations unies afin de créer une procédure permettant de supprimer le droit de veto des membres permanents du Conseil de sécurité. Cette position a été testée lors de l’Assemblée générale.
Il s’agit essentiellement d’une conspiration contre la Russie et la RPC. Il y a des raisons de croire que les Anglo-Saxons vont promouvoir le thème de la destruction du droit de veto « dans un paquet » lorsque sera abordé le thème de l’élargissement du CSNU et de l’inclusion du Brésil, de l’Inde, et peut-être de l’Union africaine.
C’est ce « paquet » qui, selon toute apparence, constituera l’un des pièges les plus dangereux tendus par l’Occident aux pays du Sud. En jouant subtilement sur leur ego, les États-Unis tenteront de rallier à leur cause le plus grand nombre possible d’acteurs majeurs d’Amérique latine, d’Asie et d’Afrique en leur promettant de rehausser leur statut en matière de politique étrangère.
Dans le même temps, il est évident que si les Américains parviennent à abolir le droit de veto d’un membre permanent du Conseil de sécurité de l’ONU, c’est toute l’architecture mondiale créée après la Seconde Guerre mondiale qui sera radicalement brisée. En fait, l’ONU sera privatisée par le bloc occidental. Après cela, l’organisation se transformera en un « club de discussion » comme la Société des Nations d’avant-guerre. La configuration mondiale dans les formats actuels s’effondrera et le nouveau statut des pays du Sud au sein de l’ONU sera dévalorisé en un clin d’œil.
Après avoir détruit l’ONU, les États-Unis tenteront d’utiliser les structures de consolidation de l’Occident (OTAN, AUKUS, UE) pour établir une domination mondiale totale. Nous devons nous préparer à ce scénario. Que faire ? La réponse est évidente : prendre de l’avance en renforçant nos propres structures de gouvernance mondiale. Les BRICS jouent un rôle clé dans ce processus. Aujourd’hui déjà, le bloc contribue à aplanir les contradictions entre la Chine et l’Inde, l’Iran et l’Arabie saoudite, l’Égypte et l’Éthiopie. L’OCS joue un rôle similaire dans les relations entre l’Inde et le Pakistan. L’expansion des BRICS et de l’OCS permet de parler du noyau potentiel d’une nouvelle configuration mondiale, dont les membres pourront harmoniser leurs intérêts et seront protégés des tentatives de l’Occident collectif d’établir une dictature planétaire.
Outre les BRICS et l’OCS, les associations régionales du Sud mondial – l’ANASE, le MERCOSUR, l’Union africaine, le Conseil de coopération du Golfe, la Ligue arabe et l’Organisation de la coopération islamique – devraient constituer les structures de soutien de la nouvelle architecture mondiale.
Il serait souhaitable que la Russie présente – peut-être dès le sommet des BRICS à Kazan – des propositions de mécanismes de coordination souple entre toutes ces structures. Il s’agirait d’un véritable remplacement des institutions de l’ONU qui sont en train de perdre leur sens originel.
Face à la menace de la dictature occidentale, la Russie, la Chine, les pays du Sud, c’est-à-dire la majorité absolue de l’humanité, doivent reprendre en main l’agenda mondial en temps utile et prendre les rênes de l’ordre international le plus tôt possible.
Le corridor de transport Inde-Moyen-Orient-Europe fait peut-être couler beaucoup d’encre, mais il risque de suivre le même chemin que les trois derniers projets de connectivité entre l’Asie et l’Europe vantés par l’Occident : celui de la poubelle. Voici pourquoi.
Le corridor économique Inde-Moyen-Orient-Europe (IMEC) est une vaste opération de diplomatie publique lancée lors du récent sommet du G20 à New Delhi, qui s’est achevée par la signature d’un protocole d’accord le 9 septembre.
Les acteurs sont les États-Unis, l’Inde, les Émirats arabes unis, l’Arabie saoudite et l’Union européenne, avec un rôle particulier pour les trois premières puissances de cette dernière : l’Allemagne, la France et l’Italie. Il s’agit d’un projet ferroviaire multimodal, couplé à des transbordements et à des routes numériques et électriques auxiliaires s’étendant à la Jordanie et à Israël.
Si ce projet ressemble à une réponse très tardive de l’Occident à l’initiative Ceinture et Route chinoise (BRI), lancée il y a dix ans et qui sera célébrée le mois prochain lors du Forum «la Ceinture et la Route» à Pékin, c’est parce que c’est le cas. Et oui, il s’agit avant tout d’un énième projet américain de contournement de la Chine, à revendiquer à des fins électorales grossières comme un maigre «succès» de politique étrangère.
Personne au sein de la majorité mondiale ne se souvient que les Américains ont élaboré leur propre projet de route de la soie en 2010. L’idée venait de Kurt Campbell, du département d’État, et a été vendue par Hillary Clinton, alors secrétaire d’État, comme étant son idée. L’histoire est implacable, il n’en a rien été.
Et personne parmi la majorité mondiale ne se souvient du projet de nouvelle route de la soie colporté par la Pologne, l’Ukraine, l’Azerbaïdjan et la Géorgie au début des années 2010, avec quatre transbordements gênants dans la mer Noire et la mer Caspienne. L’histoire est implacable, et ce projet n’a pas non plus abouti.
En fait, très peu de membres de la majorité mondiale se souviennent du plan mondial Build Back Better World (BBBW, ou B3W) de 40 000 milliards de dollars parrainé par les États-Unis et présenté en grande pompe il y a tout juste deux étés, axé sur «le climat, la santé et la sécurité sanitaire, la technologie numérique et l’équité et l’égalité entre les sexes».
Un an plus tard, lors d’une réunion du G7, B3W s’était déjà réduit à un projet d’infrastructure et d’investissement de 600 milliards de dollars. Bien sûr, rien n’a été construit. L’histoire est vraiment implacable, cela n’a abouti à rien.
Le même sort attend l’IMEC, pour un certain nombre de raisons très précises.
Carte du corridor économique Inde-Moyen-Orient-Europe (IMEC)
Pivoter vers un vide noir
Toute la logique de l’IMEC repose sur ce que l’écrivain et ancien ambassadeur M.K. Bhadrakumar a délicieusement décrit comme «l’évocation des accords d’Abraham par l’incantation d’un tango israélo-saoudien».
Ce tango est mort à l’arrivée ; même le fantôme de Piazzolla ne peut le ranimer. Pour commencer, l’un des principaux protagonistes – le prince héritier saoudien Mohammed ben Salmane – a clairement indiqué que les priorités de Riyad étaient une nouvelle relation, dynamisée et négociée par la Chine, avec l’Iran, la Turquie et la Syrie après son retour au sein de la Ligue arabe.
En outre, Riyad et son partenaire émirati de l’IMEC partagent avec la Chine d’immenses intérêts en matière d’échanges, de commerce et d’énergie, et ne feront donc rien qui puisse contrarier Pékin.
À première vue, l’IMEC propose une action conjointe des 11 nations du G7 et des BRICS. C’est la méthode occidentale pour séduire l’Inde de Modi, éternellement enlisée, et l’Arabie saoudite et les Émirats arabes unis, alliés des États-Unis, et les faire adhérer à son programme.
Son intention réelle, cependant, n’est pas seulement de saper la BRI, mais aussi le corridor international de transport nord-sud (INTSC), dans lequel l’Inde est un acteur majeur aux côtés de la Russie et de l’Iran.
Le jeu est assez grossier et vraiment très évident : un corridor de transport conçu pour contourner les trois principaux vecteurs de l’intégration réelle de l’Eurasie – et les membres des BRICS que sont la Chine, la Russie et l’Iran – en faisant miroiter une séduisante carotte «Diviser pour régner» qui promet des choses qui ne peuvent pas être réalisées.
L’obsession néolibérale américaine à ce stade du nouveau grand jeu concerne, comme toujours, Israël. Leur objectif est de rendre le port de Haïfa viable et d’en faire un centre de transport clé entre l’Asie occidentale et l’Europe. Tout le reste est subordonné à cet impératif israélien.
En principe, l’IMEC traversera l’Asie occidentale pour relier l’Inde à l’Europe de l’Est et de l’Ouest – en faisant croire que l’Inde est un État pivot mondial et un point de convergence des civilisations.
C’est absurde. Si le grand rêve de l’Inde est de devenir un État pivot, sa meilleure chance serait de passer par l’INTSC, qui fonctionne déjà, et qui pourrait ouvrir des marchés à New Delhi, de l’Asie centrale au Caucase. Sinon, en tant qu’État pivot mondial, la Russie a une longueur d’avance sur l’Inde sur le plan diplomatique, et la Chine sur le plan du commerce et de la connectivité.
Les comparaisons entre l’IMEC et le corridor économique Chine-Pakistan (CPEC) sont futiles. L’IMEC est une plaisanterie comparée à ce projet phare de la BRI : le plan de 57,7 milliards de dollars visant à construire une voie ferrée de plus de 3000 km reliant Kashgar, dans le Xinjiang, à Gwadar, dans la mer d’Arabie, qui sera reliée à d’autres corridors terrestres de la BRI en direction de l’Iran et de la Turquie.
Il s’agit d’une question de sécurité nationale pour la Chine. On peut donc parier que les dirigeants de Pékin auront des conversations discrètes et sérieuses avec les cinquièmes colonnes au pouvoir à Islamabad, avant ou pendant le Forum de la Ceinture et de la Route, pour leur rappeler les enjeux géostratégiques, géoéconomiques et d’investissement.
Alors, que reste-t-il pour le commerce indien dans tout cela ? Pas grand-chose. Ils utilisent déjà le canal de Suez, une route directe et éprouvée. Il n’y a aucune raison d’envisager de rester bloqué dans les vides noirs des vastes étendues désertiques qui entourent le golfe Persique.
Un problème flagrant, par exemple, est que près de 1100 km de voies ferrées manquent pour relier Fujairah (EAU) à Haïfa, 745 km pour relier Jebel Ali (Dubaï) à Haïfa et 630 km pour relier Abu Dhabi à Haïfa.
Si l’on additionne tous les chaînons manquants, il reste plus de 3000 km de chemin de fer à construire. Les Chinois, bien sûr, peuvent faire cela pour le petit déjeuner et en un rien de temps, mais ils ne font pas partie de ce jeu. Et rien n’indique que la bande de l’IMEC ait l’intention de les inviter.
Tous les regards se tournent vers le Syunik
Dans la Guerre des corridors de transport décrite en détail dans le document The Cradle de juin 2022, il apparaît clairement que les intentions sont rarement à la hauteur de la réalité. Ces grands projets ne concernent que la logistique, la logistique, la logistique – bien entendu, ils sont étroitement liés aux trois autres piliers clés : l’énergie et les ressources énergétiques, la main-d’œuvre et l’industrie manufacturière, et les règles du marché et du commerce.
Prenons l’exemple de l’Asie centrale. La Russie et trois «stans» d’Asie centrale – le Kirghizstan, l’Ouzbékistan et le Turkménistan – lancent un corridor multimodal de transport méridional qui contournera le Kazakhstan.
Pourquoi ? Après tout, le Kazakhstan est, avec la Russie, un membre clé de l’Union économique eurasiatique (UEEA) et de l’Organisation de coopération de Shanghai (OCS).
La raison en est que ce nouveau corridor résout deux problèmes clés pour la Russie qui ont surgi avec l’hystérie des sanctions de l’Occident. Il contourne la frontière kazakhe, où tout ce qui est destiné à la Russie est examiné dans les moindres détails. De plus, une partie importante de la cargaison pourrait être transférée vers le port russe d’Astrakhan, dans la mer Caspienne.
Astana, qui, sous la pression de l’Occident, a joué un jeu de couverture risqué avec la Russie, pourrait donc finir par perdre son statut de plaque tournante du transport en Asie centrale et dans la région de la mer Caspienne. Le Kazakhstan fait également partie de la BRI ; les Chinois sont déjà très intéressés par le potentiel de ce nouveau corridor.
Dans le Caucase, l’histoire est encore plus complexe et, une fois de plus, il s’agit de diviser pour mieux régner.
Il y a deux mois, la Russie, l’Iran et l’Azerbaïdjan se sont engagés à construire un chemin de fer unique reliant l’Iran et ses ports du golfe Persique à l’Azerbaïdjan, et à le relier au système ferroviaire Russie-Europe de l’Est.
Il s’agit d’un projet ferroviaire de l’ampleur du Transsibérien, destiné à relier l’Europe de l’Est à l’Afrique de l’Est et à l’Asie du Sud, en contournant le canal de Suez et les ports européens. L’INSTC sous stéroïdes, en fait.
Devinez ce qui s’est passé ensuite ? Une provocation au Nagorny-Karabakh, avec le risque mortel d’impliquer non seulement l’Arménie et l’Azerbaïdjan, mais aussi l’Iran et la Turquie.
Téhéran a été très clair sur ses lignes rouges : il ne permettra jamais une défaite de l’Arménie, avec la participation directe de la Turquie, qui soutient pleinement l’Azerbaïdjan.
À ce mélange incendiaire s’ajoutent des exercices militaires conjoints avec les États-Unis en Arménie – qui se trouve être un membre de l’OTSC dirigée par la Russie – présentés, pour la consommation publique, comme l’un de ces programmes apparemment innocents de «partenariat» de l’OTAN.
Tout cela met en évidence une intrigue secondaire de l’IMEC qui ne manquera pas de saper l’INTSC. La Russie et l’Iran sont parfaitement conscients des faiblesses endémiques de l’INTSC : troubles politiques entre plusieurs participants, «chaînons manquants» de la voie ferrée et toute l’infrastructure importante qui reste à construire.
Le sultan turc Recep Tayyip Erdogan, quant à lui, ne renoncera jamais au corridor de Zangezur à travers le Syunik, la province du sud de l’Arménie, prévu par l’armistice de 2020, reliant l’Azerbaïdjan à la Turquie via l’enclave azérie de Nakhitchevan – qui passera par le territoire arménien.
Bakou a menacé d’attaquer le sud de l’Arménie si le corridor de Zangezur n’était pas facilité par Erevan. Le Syunik est donc la prochaine grande affaire non résolue dans cette énigme. Il convient de noter que Téhéran ne reculera devant rien pour empêcher la création d’un corridor Turquie-Israël-OTAN qui couperait l’Iran de l’Arménie, de la Géorgie, de la mer Noire et de la Russie. Telle serait la réalité si cette coalition teintée d’OTAN s’emparait du Syunik.
Aujourd’hui, Erdogan et le président azerbaïdjanais Ilham Aliyev se rencontrent dans l’enclave de Nakhchivan, entre la Turquie, l’Arménie et l’Iran, pour lancer un gazoduc et ouvrir un complexe de production militaire.
Le sultan sait que Zangezur pourrait enfin permettre à la Turquie d’être reliée à la Chine par un corridor qui traverserait le monde turc, en Azerbaïdjan et dans la mer Caspienne. Cela permettrait également à l’Occident collectif d’être encore plus audacieux en matière de «diviser pour régner» contre la Russie et l’Iran.
L’IMEC est-il un autre fantasme occidental tiré par les cheveux ? L’endroit à surveiller est le Syunik.
La Comunidad Política Europea, una iniciativa del presidente de Francia, Emmanuel Macron, se reunió por tercera vez desde su creación, pero terminó sin ningún acuerdo en particular, distingue un artículo de opinión publicado en ‘Político’.
“Una cumbre que reunió a cerca de 50 líderes europeos, docenas de colaboradores y legiones de periodistas acabó en nada cuando los reunidos no lograron ningún avance significativo para resolver los conflictos a las puertas de Europa, ni ningún otro asunto regional”, dice el medio en una nota titulada “Fracaso en Granada: La mega-reunión de líderes europeos acaba con un suspiro”.
Y eso que la cumbre fue presentada por sus asesores como “una oportunidad para negociar la paz entre Armenia y Azerbaiyán, rebajar las tensiones en los Balcanes y mantener una conversación estratégica sobre la seguridad del continente”. Sin embargo, no se logró el objetivo, reitera el medio.
“La sensación de infructuosidad de la cumbre informal culminó cuando el país anfitrión, España, canceló en el último minuto una conferencia de prensa, el esperado momento de la cumbre, prevista para unos 700 periodistas. Estaba prefigurado que en ella se hicieran declaraciones y se formalizara el traspaso de la presidencia de la Comunidad Política Europea de España al Reino Unido”, abunda el medio en su análisis.
Político además destaca “una falta de entusiasmo de los líderes” que “se hizo patente desde el comienzo de la jornada”, cuando muchos de los invitados no se molestaron en detenerse a compartir algunas reflexiones con la masa de periodistas que los esperaba. “La italiana Giorgia Meloni se paseaba hablando por el móvil”.
Ni el canciller alemán, Olaf Scholz, ni el británico Rishi Sunak hablaron con la prensa. Emmanuel Macron —de quien fue la idea de crear la Comunidad Política Europea (CPE)— no tuvo nada que decir al entrar en la reunión.
Finalmente, dice el medio, durante una rueda de prensa que tuvo lugar al final de la jornada, el presidente francés puso buena cara a los acontecimientos del día.
“Además de reforzar la cooperación en la lucha contra la ciberdelincuencia entre los 47 miembros de la CPE, destacó las conversaciones sobre Armenia —celebradas en ausencia del principal antagonista, Azerbaiyán— como prueba de la utilidad de la reunión”, apunta.
El ejecutivo español, en tanto, declinó explicar por qué se había cancelado la rueda de prensa principal. Según un diplomático de la UE, aunque “no había cuestiones fundamentales”, casi no era necesario hacer declaraciones a la prensa. “Es una mini-ONU, un mercado en el que los líderes pueden negociar y negociar”, cita Político a un diplomático, a quien se concedió el anonimato para hablar del asunto con franqueza.
Skillful manipulators make frequent use of a cognitive bias known as the illusory truth effect, a glitch in the way human minds tend to operate which makes it hard for us to differentiate between the experience of hearing a well-evidenced fact and the experience of hearing something that they’ve heard repeated multiple times.
We’re seeing the western political/media class bleating the word “unprovoked” in unison again, this time in reference to the massive multi-pronged operation launched by Hamas against Israel on Saturday morning which reportedly killed hundreds of Israelis.
“The United States unequivocally condemns the unprovoked attacks by Hamas terrorists against Israeli civilians,” reads a statement from the White House.
“The loss of life in Israel as a result of the violent, calculated and unprovoked attack by Hamas is heartbreaking,” reads a statement by House Minority Leader Hakeem Jeffries.
“The unprovoked terror attack today and the murders of innocent Israeli citizens are a stark reminder of the brutality of Hamas and Iran-backed extremists,” reads a statement by congressman and house speaker contender Jim Jordan.
“This ignominious, unprovoked, and barbaric attack on Israel must be met with world condemnation and unequivocal support for the Jewish state’s right to self-defense,” tweeted presidential candidate Robert F Kennedy Jr.
“This is an ‘unprovoked attack on civilians’: Lt. Gen. Keith Kellogg,” reads a recent Fox News report.
“Unprovoked aggression by Hamas terrorists,” reads a tweet by former secretary of state Mike Pompeo.
“I forcefully condemn these cowardly, horrifying, unprovoked attacks on Israel by Hamas,” tweeted congressman John Fetterman.
“These attacks by Hamas against Israel were heinous and unprovoked,” tweeted Senator Mark Kelly.
“As a steadfast supporter and ally of Israel, I unequivocally condemn the unprovoked and unprecedented terrorist attack launched by Hamas and stand with the people of Israel as it rightly defends itself,” tweeted congressman Richie Torres.
“The unprovoked attacks on Israel by Hamas through Gaza and via air and sea, are absolutely a terrorist attack,” tweeted Democratic Party pundit Ed Krassenstein.
“I unequivocally condemn Hamas’ horrific, unprovoked attacks and call on all parties to take steps to prevent civilian harm,” tweeted congresswoman Sara Jacobs.
I could cite many, many more examples, but I think that’s enough to make the point I’m trying to make. Isn’t it strange seeing the same oddly specific word choice inserted over and over and over again about the same event in statements by politicians and pundits, regardless of their political affiliation? When you lay them all out together it starts to sound highly suspicious, like someone always referring to his car as “my car, which I did not steal,” or always introducing his spouse as “my wife, whom I do not beat.”
It’s clear by now that whenever you see the word “unprovoked” being forcefully repeated in a uniform way across the entire political/media class, whatever they’re talking about was definitely massively provoked.
As Noam Chomsky quipped last year, “Of course, it was provoked. Otherwise, they wouldn’t refer to it all the time as an unprovoked invasion.”
And the same is of course true of the latest Hamas offensive. There are all kinds of arguments you could legitimately make about it, but one argument you definitely cannot defend is that it was unprovoked. As Palestinian-American writer and comedian Amer Zahr put it on Twitter, “75 years of ethnic cleansing. 15 years of blockade. Confiscation of Palestinian lands. Pogroms on Palestinian towns. Desecration of Palestinian sacred sites. Daily raids into Palestinian homes. Constant humiliation of a entire people. Nothing about today is ‘unprovoked.’”
Calling Palestinian violence against Israel “unprovoked” is easily even more ridiculous than calling the Russian invasion unprovoked, because the abuses of Israeli apartheid are so well-known by the general public at this point. Multiple mainstream human rights organizations have accused Israel of administering an abusive apartheid regime which treats Palestinians as lesser people. Palestinians who live in the open-air prison known as Gaza are deliberately subjected to undrinkable water, food shortages, energy shortages and bombing campaigns. Those outside Gaza are subjected to racist, violent policing and land seizure and live under a different set of laws than Jewish Israelis. The entire people were forced out of their homes to make way for a new state for reasons that had nothing to do with them, and any attempt to resist this has seen them killed as “terrorists”.
Isn’t it odd that the western political/media class would begin uniformly asserting something so easily disprovable? So transparently false? Why would they keep choosing over and over and over again in each instance to make use of that specific word “unprovoked” in their condemnations of the attacks by Hamas?
The answer is that this choice is not so much something they are saying as something they are doing. They’re not attempting to communicate with their audiences, they’re attempting to circumvent the critical thinking of their audience and trick them into accepting a blatant falsehood as true.
Skillful manipulators make frequent use of a cognitive bias known as the illusory truth effect, a glitch in the way human minds tend to operate which makes it hard for us to differentiate between the experience of hearing a well-evidenced fact and the experience of hearing something that they’ve heard repeated multiple times. If you want the public to believe something false you won’t be able to use facts and evidence to make your case to them, so what you can do is just repeat something over and over again until it starts sounding like the truth. Repeat the lie enough times and boom, you’ve perception-managed westerners into viewing the world from an understanding that Israel did nothing to provoke Palestinians into their actions.
After the news broke about the Hamas offensive I tweeted, “Here come days and days of western news media slyly reversing the aggressor-defender relationship and reporting as though the violence began with the Hamas offensive, spontaneously out of nowhere.”
Fakten zu “FakeNews” umzudichten – das Geschäftsmodell der linken Wahrheitswächter (Symbolbild:Imago)
“Deutscher Herbst” ist ein feststehender Begriff, der sich auf die Monate September und Oktober des Jahres 1977 bezieht. Nach der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer durch die Rote Armee Fraktion (RAF), der Entführung der Lufthansa-Maschine Landshut, dem Selbstmord der führenden Topterroristen in Stuttgart/Stammheim und der daraufhin erfolgten Ermordung der Geisel Schleyer durch die RAF, war es mit dem deutschen Herbst an der Oberfläche zu Ende.
Die Sympathisanten der Terroristen überlebten jedoch und nicht wenige von ihnen fanden sich in den Folgejahrzehnten als Professoren an den Universitäten, in den Sendeanstalten und Redaktionen, den Institutionen sowie den Parteien wieder, besonders bei den Jusos in der SPD und später dann auch bei den 1980 gegründeten Grünen. Überall dort, wo sie hingekommen waren, zeugten sie reichlich gesinnungsterroristischen Nachwuchs. Und der steckt nun in seiner pseudointellektuellen Sackgasse fest. Das wird zunehmend auch von der Öffentlichkeit erkannt. Es ist wieder Herbst in Deutschland.
Die Herrschaft des Narrativs zerbröselt
Die Narrative haben sich seit dem deutschen Herbst ’77 vermehrt wie die Karnickel. Ihre Existenz verdanken sie der linken Idee, daß sich Realität konstruieren lasse, daß sie als nächstes beschrieben werden muß, um politische Maßnahmen daraus abzuleiten – und daß sich auf diese Weise eine “bessere Zukunft” nach Gusto der Linken für “uns alle gemeinsam” schaffen lasse. Wir müssen, wir brauchen und wir dürfen nicht.
Zweifellos ist die Verschandelung deutscher Landschaften mit potthässlichen Windrädern heute Realität, um nur ein Beispiel zu nennen. Erreicht wurde das über das Narrativ vom Menschen als einem ressourcenverbrauchenden Schädling am lieben Planeten. Es bleibt aber trotzdem eine, der eigentlichen Wirklichkeit aufgepfropfte Scheinrealität, weil sich an der grundlegenden, dewr eigentlichen Realität nichts ändert dadurch. Das Windrad schont keine Ressourcen, sondern es verbraucht enorm viel davon. Es muß energieaufwendig produziert werden, es muß an seinen Standort transportiert werden, es muß augestellt werden, es müssen mitunter Waldwege zu schwerlastfähigen Trassen ausgebaut werden, es müssen Rodungen erfolgen, es müssen wahnsinnige Betonfundamente im Erdboden versenkt werden, es fallen jede Menge Fahrten an, es werden nicht recyclebare Materialien verwendet, es schädigt Flora und Fauna und sao weiter und so fort. Die ganze sogenannte “Energiebilanz” eines Windrades ist eine, die nur ausgesprochene Schildbürger für einen Gewinn halten können – kurzum: Das Windrad ist ein sichtbares Hirngespinst in der unabänderlichen Wirklichkeit. Die Existenz des Hirngespinstes wurde zu einer Realität gegen die eigentliche Realität. Die eigentliche Realität hätte aber die ausschlaggebende geblieben zu sein. In der eigentlichen Realität bleibt eben auch ein Hirngespinst, was es ist: ein Hirngespinst. Ob es sichtbar geworden ist oder nicht, spielt keine Rolle. Es bleibt ein Hirngespinst.
Unterschiedle der menschlichen Vorstellungskraft
Analog verhält sich das mit der Vielzahl der je “eigenkonstruierten Geschlechter“. Es gibt aber nur zwei. Die “Vielzahl der Geschlechter” ist ein soziologisches Hirngespinst wider die Biologie. Daß die Menschen alle gleich seien, ist ebenfalls ein Hirngespinst, das sich lediglich auf der Wunschvorstellung gründet, die lieben “die Menschen” mögen doch bitte alle gleich sein, weil das ihre Verwaltung erleichtert. Sie sind es nicht. Der Wunsch, daß sie alle gleich sein mögen, ist so stark, daß sogar die Sprache ihres Sinngehalts beraubt wird. Wäre es ein chrtistliches Gebot, den Übernächsten zu lieben, dann würde es auch so lauten: Liebe deinen Übernächsten. So heißt es aber nicht. Es heißt “Liebe deinen Nächsten”. Es gibt einen Unterschied zwischen dem Nächsten und dem Übernächsten, so, wie es einen zwischen morgen und übermorgen gibt. Und den zwischen dem Letzten und dem Vorletzten. Realität ist, daß der Mensch in unterschiedlichem Maße über Vorstellungskraft verfügt. Machen Sie ein Experiment: Fragen Sie Ihre Familienmitglieder, Freunde und Bekannten, an welcher Stelle sie als Teilnehmer eines 5.000-Meter-Laufes liegen würden, wenn sie den an zweiter Stelle Liegenden überholt hätten. Sie werden staunen, wieviele jener “die Menschen”, die Sie für vernünftige Leute gehalten haben, der Vorstellung erliegen, sie befänden sich dann auf dem ersten Platz. Die Realität: Der erste Platz im Kopf der Befragten entspringt ihrer Vorstellungskraft. Kräftig, kräftiger, am kräftigsten.
Das Narrativ vom Segensreichtum der massenhaften Immigration von lauter “Nächsten“, die in der Realität noch nicht einmal die Übernächsten wären, geschweige denn die Nächsten: So manchem Immigranten ist egal, ob er für einen Nächsten gehalten wird. Er sticht einfach zu, zockt staatliche Unterstützung über Mehrfachidentitäten ab, schwingt lästerliche Reden über diejenigen, die ihn “lieben”, weil er ja “der Nächste” ist – und dergleichen mehr. Nein, “so mancher” ist keine Verallgemeinerung. Furchtbar schlecht für die Nächstenliebe ist es trotzdem. Tote lieben nämlich keine Nächsten mehr. Sie haben mit ihrer Nächstenliebe indirekten Selbstmord begangen. Schon gibt es einen, wie man heute formulieren würde, “Nächstenliebenden” weniger. Wegen eines Hirngespinsts. Das ist kontraproduktiv im Sinne der Überzeugung. Aus christlicher Sicht hat nämlich der Selbstmord seit jeher einen ganz schlechten Ruf, denn der Herr hat’s gegeben und er nimmt’s auch wieder. Sich im Namen der Liebe zu einem zum Nächsten umdefinierten Übernächsten abstechen zu lassen, heißt, dem Herrn ins Handwerk zu pfuschen. Der hat sein Geschöpf nämlich nicht nur mit der Nächstenliebe beauftragt, sondern ihm außerdem noch einen Verstand mit auf den Weg gegeben, auf daß er ihn nutze. Der Christenmensch kann schon glauben, daß “die Menschen” alle gleichermaßen Geschöpfe des Herrn sind. Realität ist aber, daß nicht alle, die er für Geschöpfe des Herrn hält, auch Christen sind. Nichtchristen haben oft sehr eigene Vorstellungen davon, wer wohl ihr Nächster sei, selbst dann, wenn sie ebenfalls Geschöpfe des Herrn sind. So ist das eben mit der Vorstellungskraft: Sie hebelt die Realität einfach nicht aus. Realität: Der Nächste wird so genannt, weil er der Nächste ist. Der Übernächste wird als solcher bezeichnet, weil er der Übernächste ist. Der wiederum hat seine eigenen Nächsten. Wenn ich aber schon einmal beim Glauben bin …
Die Wissenschaft
Es ist ja nicht so, daß die Atheisten allesamt Ungläubige wären. Die glauben bloß alles mögliche andere. Zum Beispiel glauben sie an “die Wissenschaft”. Besondes gern glauben sie an die Medizinwissenschaft. Das ist ein alter Hut. Dr. Best zieht sich schließlich nicht umsonst einen weißen Kittel an, ehe er im Fernsehen seine Zahnbürsten anpreist. Der Eckart von Hirschhausen hängt sich gern ein Stethoskop um, ehe er sich für die Medien fotografieren läßt und gerade keinen weißen Kittel zur Hand hat. Mit der Wissenschaftsgläubigkeit wird kalkuliert. Warum in der “Coronadebatte” den Leuten einen stinknormalen Röntgendoktor namerns Ulrich präsentieren, wenn man auch sagen kann, daß der Ulrich mit Nachnamen Montgomery heißt und Präsident der Bundesärztekammer ist, ein Funktionär also? Sehr beliebt ist auch die Klimawissenschaft, weswegen in den vergangenen Jahrzehnten auch der “Klimaforscher” populär geworden ist, einhergehend mit einem Heer von “Experten”, die suggerieren sollen, sie seien die Abgesandten für die Zivilreligiösen Gläubigen der Wissenschaftskirche.
Bevor ich hier zu einer Buchbesprechung von Matthias Matussek komme, die in der “Weltwoche” erschienen ist und in der es unter dem Titel “Die Welt auf der Couch” um ein Buch des belgischen Psychoanalytikers Mattias Desmet geht, verweise ich außerdem auf einen eigenen Artikel von mir aus dem Jahr 2019, der heute noch bei “Staseve Aktuell – Arbeitsgemeinschaft staatlicher Selbstverwaltungen” zu finden ist und sich Orbáns “illiberaler Demokratie” in Ungarn widmete, beziehungsweise mit dem zu hoch angesiedelten Stellenwert des Liberalismus unter Orbáns Kritikern. Das kreist alles um das Thema “Grenzen des Verstandes” und die eitle Weigerung der Wissenschaftsgläubigen, diese Grenzen als Wirklichkeit anzuerkennen, mithin also hinzunehmen, daß das Unbegreifliche Teil des Ganzen bleiben wird. Das ist interessant, weil es den Rahmen verdeutlicht, innerhalb welchem die Wissenschaftsgläubigkeit realitätswidrig marodiert und für die politische Agenda instrumentalisiert werden kann. Es ist nämlich auffälligerweise so: Die wenigsten der heutigen Wissenschaftsgläubigen können oder wollen wahrhaben, daß derselbe Verstand, mit dem sie die sogenannten Sinnfragen stellen können, nicht ausreicht, um sie zu beantworten. Außerdem können die heutigen Zivilreliösen nicht beantworten, was die Ewigkeit zeitlich und die Unendlichkeit räumlich sein sollen. Das heißt, daß sie den Teil der Realität ausblenden, der ihrem Erkenntnisvermögen prinzipiell verschlossen bleibt. Sie glauben aber, daß die Zeit eine Richtung hat, die Vergangenheit “hinten” (Retrospektive) – und die Zukunft “vorne” liegt. Daher diese Redewendungen: Nach vorne schauen, “Vorwärts!” zur Sonne, zur Freiheit, strahlende Zukunft, dunkle Vergangenheit.
Rotgrün als das Endstadium des Anthropozentrismus
Es würde zu weit führen, jene (Un)geisteshaltung bis zu ihren Ursprüngen zurückzuverfolgen, bis zu dem Punkt also, an dem das abendländische Verhängnis seinen Lauf genommen hat. Auch dazu gibt es ein Buch. Verfasser war der Philologe, Indologe, Hochschullehrer, Völkerkundler und Religionswissenschaftler Paul Hacker. Er beschäftigte sich mit dem “(Das) Ich im Glauben bei Martin Luther – Der Ursprung der anthropozentrischen Religion”. Kurzbeschreibung: “Schon bald nach dem Erscheinen 1966 wurde das Buch vom Markt genommen. Es war zu brisant und paßte nicht mehr zum neuen Geist der Ökumene des II. Vaticanums. Jahrzehntelang hat man versucht, es zu verschweigen – umsonst. Es blieb im Gedächtnis vieler und ist nach wie vor eines der bedeutendsten Werke zu Martin Luther.” Anthropozentrismus: Der Mensch (nicht länger mehr Gott) steht im Mittelpunkt. Salopp ausgedrückt: Mit Luther ging die frömmlerische Nabelschau des abendländischen Menschen los. Und sie kommt allmählich an ihr Ende, weil sie an der Realität scheitert. Daher der Titel dieses Artikels: “Deutscher Herbst 2023: Rotgrün am Ende angekommen“. Rotgrün als das Endstadium des Anthropozentrismus.
Einige Schlüsselstellen aus Mattuseks Besprechung des Buches von Mattias Desmet. Zum Umwelt- und Weltklimawahn unter der Annahme seiner anthropogenen Ursachen. Eine sehr utilitaristische Annahme übrigens, da der Klimawandel ohne die Unterstellung, er sei “menschengemacht“, politisch nichts Verwertbares hergeben würde. Matussek: “Für Habeck und seine Teams scheint die Natur, dieses unendlich komplexe Wunderwerk der Schöpfung, nur noch eine Art Thermostat zu sein, der sich mit Verboten für Fleisch oder Autos oder dem Anordnen neuer Heizungstechnik herunterregeln lässt. Letzteres, im Kern eine Enteignungsverordnung, wurde gerade von allen Bundestagsparteien mit Ausnahme der AfD durchgesetzt, trotz kompletter Sinnlosigkeit, denn die eingesparte CO2-Menge bis 2030 pusten die Chinesen an etwa einem Tag in die Luft. Das Narrativ, das der belgische Psychoanalytiker Mattias Desmet die «Grosse Erzählung» nennt, erweist sich – noch – als äusserst robust und siegreich. Diese Erzählung behauptet seit der Aufklärung, dass sich mit Wissenschaft und Technologie alle Menschheitsprobleme lösen lassen”. Schlüsselsatz: “Sie ist ihrerseits zur Ideologie verhärtet, zu einem strikten Glaubenssystem”. Weiter: “Zudem ist die Wissenschaft, die einst als freche Herausforderin von Thronen und Mächten antrat, selber auf die Seite der Macht gewechselt. In einer anonymisierten Untersuchung des Soziologen Daniele Fanelli gaben 72 Prozent der Wissenschaftler zu, ihre Befunde durchaus im Sinne der Auftraggeber zu modifizieren. Tatsächlich sind Forscher ja von Geldern grosser Institutionen abhängig und verführbar, genau die Ergebnisse zu liefern, die Geldgeber erwarten. Selbst die Peer-Reviews sind keine unfehlbaren Qualitätsprüfungen mehr. So ergeben sich auch in der Wissenschaft Massenbildungen. In den Corona-Jahren wurden Statistiken gefälscht, Forschungsergebnisse manipuliert, derzeit beschäftigen sich Wahrheitskommissionen in Australien, Slowenien und anderen Ländern mit der Aufarbeitung der gesundheitlichen Schäden und der Korruption der beteiligten Politiker”.
Religion und Zivilreligion: Putin gegen den “Wertewesten”
Matusseks hervorragende Buchbesprechung in der “Weltwoche” habe ich oben verlinkt. Ich denke, es ist schon klar, worum es geht: Darum, daß ein zivilreligiöses Ersatz-Glaubenssystem installiert wurde, das zur Zeit an seinen eigenen, inneren Widersprüchen scheitert. Der Ukrainekrieg ist im Grunde ein Kulturkampf – und wenn es “dumm” läuft, dann weitet der sich aus zum globalen Endkampf. Danach wäre dann erst einmal Ruhe im Puff (R.I.P.). Weder Wladimir Putin noch Victor Orbán oder die polnische Regierung werden sich auf die Gottlosigkeit und damit den Verlust des kulturellen Fundaments ihrer Nationen einlassen. Die Religion ist im Gegensatz zur Zivilreligion nämlich tatsächlich ein brauchbares Fundament. Weil der “Gesetzgeber” dem Zugriff des ach-so-wissenschaftsgläubigen Menschen in seiner natürlichen Begrenztheit entzogen bleibt. Er ist nicht von dieser Welt. Das Thema Klerus ist eine ganz andere Geschichte. Man muß die Schöpfungsgeschichte gar nicht eins zu eins übernehmen, um anzuerkennen, daß ein unantastbares geistiges Fundament genau das ist, worauf sich bauen läßt. Der Ideologe hingegen ist von dieser Welt und kann allein deshalb schon jederzeit in Frage gestellt und bekämpft werden. Die Herausnahme des “Gesetzgebers” aus der Welt war ein unendlich kluger Schachzug der jüngeren Vergangenheit. Jüngere Vergangenheit? Da lacht der Anthropozentriker spöttisch und merkt an, daß das Christentum schließlich schon gute 2.000 Jahre alt sei. Nichts als Aberglauben sei das, meint er. Ewiggestrig, überholt. Die Wissenschaft sei da heute schon viel weiter, meint er.
Tatsächlich ist es aber “jüngere Vergangenheit”, allein schon, wenn man es ins Verhältnis zu ca. 300.000 Jahren Homo sapiens setzt. Und wenn man diese 300.000 Jahre, eine knappe Drittelmillion also, wieder ins Verhältnis zu den 4.500 Millionen Jahren Erdgeschichte setzt, auf die das Alter der Erde ausgerechnet von der Wissenschaft geschätzt wird, dann wird einem schnell klar, was für ein verzagtes Würstchen das wissenschaftsgläubige und zivilreligiöse Bescheidwisserlein der fortschrittlichen Art – “Vorwärts!” – tatsächlich ist. Es nimmt sich selbst zum Maßstab für absolut alles – und dann bekommt man solche “klugen Sätze” zu hören wie den hier: “In meiner Jugend hatten wir Schnee von November bis März. Heute haben wir kaum noch Schnee. Das beweist doch, daß wir einen unnormalen Klimawandel haben.” – Der verzagte Anthropozentriker ist sich sein eigener Maßstab. Alter Schwede, Hänsel & Gretel Thunberg. Luisa Neubauer trimphalisch: “Wir haben die Wetterdaten der vergangenen 100 Jahre“- und was sie daraus ablesen kann, hält sie für einen Beweis. Sie hält sich und ihren Verstand für das Maß aller Dinge. Jedoch: Bereits in Meyers Konversationslexikon aus dem 19. Jahrhundert war nachzulesen, daß der CO2-Anteil in der Erdatmosphäre bei rund 0,04 Prozent liegt. Dort liegt er heute noch. Trotz der seither fortgeschrittenen Industrialisierung und einer Vervielfachung der Weltbevölkerung.
“Game Over”
Die linken Progressisten mit ihren zielgerichteten Narrativen an der Realität vorbei wissen, daß ihre Zeit abgelaufen ist. Sie haben Angst und es gilt tatsächlich, daß die angeschossene Wildsau die gefährlichste ist. Die Menschheit – und man darf das Wort hier ausnahmsweise einmal verwenden, weil der folgende Sachverhalt für die Mehrheit der “die Menschen” auf dem Globus zutrifft – hat die Nase gestrichen voll von ihren absichtsvollen Lügen. Der Klimawandel hat keine anthropogenen Ursachen. Es gibt zwei Geschlechter, nicht viele. Der Ukrainekrieg ist ein vom “Wertewesten” provozierter Krieg, keinesfalls aber “Putins unprovozierter Angriffskrieg“. Wir leben nicht im besten Deutschland, das wir je hatten. Die Bundesregierung besteht auch nicht aus Volksvertretern. Eine Demokratie von anthropozentrisch durchideologisierten Idioten mit ihrem jeweiligen Subjektivismus ist wertlos und wehrlos. Der Kompromiss ist eine Lösung für diejenigen, die ihn schließen, nie eine für das Problem, um das es geht. Es gibt keine Wahrheiten, sondern nur die Wahrheit als Synonym für Wirklichkeit oder Realität. Behauptungen sind entlang der einen Wahrheit entweder wahr oder eben nicht. “Gleichberechtigte Meinung” ist die Vermischung von Lüge und Wahrheit zur je “eigenkonstruierten Realität“. Das Rathaus bleibt dennoch, was es ist – das Rathaus nämlich; egal, wie es einem vorkommt je nachdem, aus welchem Blickkwinkel man es betrachtet. Nichts ist eine Frage der Perspektive, sondern alles ist absolut so, wie es eben ist. Wie ist es? – “Ich weiß es nicht” ist entlang der einen Wahrheit oft genug wahr – und so weiter und so fort. Niemand muß ausschließlich mit “die Wissenschaft” leben, sondern auch mit dem Wissen, daß er nicht alles wissen kann, weil er das Ganze gar nicht zu erfassen in der Lage ist. Nichts gibt es nicht. “Es gibt nichts” ist Quatsch.
Es kollabiert im Augenblick eine Zeitgeistepoche im “Wertewesten“. Die Profiteure dieser Zeitgeistepoche werden von Verlustängsten geplagt. Sie schlagen wie wild um sich und wollen sich “retten”. Deshalb soll die freie Rede mit sogenannten “Faktencheckern” kontrolliert werden, deshalb soll der ganze Zahlungsverkehr digitalisiert – und dadurch kontrolliert werden. Deswegen soll es 15-Minuten-Städte geben. Deshalb soll der abendländische Mensch zum besitzlosen Zahl- & Gehorsamssklaven herabgewürdigt werden, seiner Entscheidungsfreiheit verlustig gehen und abhängig von jenen werden, die sich in ihrem eigenen Anthropozentrismus für seine Götter halten wollen. Die Mehrheit auf dem Globus wacht aber auf, das beschleunigt sich allerweil exponentiell, die “Qualitätsmedien” verlieren ihren Status als “Wahrheitsverkünder” und die Mehrheit streckt den Möchtegern-Göttern, die sie in der angeblich “je eigenkonstruierten Realität” ihrer individuellen “Meinungsknechtschaft” gefangen halten wollen, den Mittelfinger entgegen: Fck you, Schwab. Fck you, Soros. Fck you, Fink. Fck you, Gates. Fck you, UN. Fck you, EU. F*ck you, WHO! Ihr kriegt uns nicht! Wir sind nicht euer Eigentum. Es wird eine neue Weltordnung geben, die den Unterschied heiligt. Man nennt sie die multipolare Weltordnung. Die kulturelle Vielfalt wird erhalten bleiben. Es wird keine gesichtslose Welt-Einheitskultur geben.