Wie die USA Europa eroberten – von Dr. Werner Rügemer (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

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Der Publizist Werner Rügemer äußert sich im Gespräch mit den Deutschen Wirtschaftsnachrichten zum Anspruch der USA, alleinige Weltmacht zu werden und zu den Kräften, die hierbei im Hintergrund am Wirken sind. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund. (Moritz Enders)

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: In Ihrem neuen Buch „Verhängnisvolle Freundschaft – Wie die USA Europa eroberten“ beleuchten Sie die beiden Weltkriege und die Zeit dazwischen. Kann uns das Buch auch helfen, die aktuellen politischen Entwicklungen und Konflikte heute, nach dem Fall der Berliner Mauer, besser zu verstehen?

Werner Rügemer: Im Buch werden die Prinzipien des US-Staates dargestellt. Sie bestehen seit der Gründung darin: Die Grenzen und der Einflussbereich des ursprünglichen Staates werden im „nationalen Interesse“ ständig erweitert, und zwar mit einer Kombination von Kapital und Militär, in immer neuen fremden Territorien, auch mithilfe von Völkermord und zivilen Opfern. So wurde vom kleinen Gründungs-Staat an der Ostküste zunächst ein großer Teil Nordamerikas kapitalistisch-militärisch erobert. Dann folgten der lateinamerikanische Hinterhof, dann Asien und Europa. Die „Monroe-Doktrin“ galt zunächst in Nordamerika – kein anderer Staat durfte dort intervenieren. Und heute gilt die modernisierte Monroe-Doktrin für die USA als „einzige Weltmacht“ im globalen Maßstab, angepasst an regionale, kontinentale Machtverhältnisse.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Aber wie war und ist das möglich?

Werner Rügemer: Diese Praxis wurde und wird unterstützt durch eine Kombination von Prinzipien, Ideologien und Institutionen:

  • das „nationale Interesse“ der USA bezieht sich tendenziell auf jeden Punkt der Erde, auf jede Person, jeden Staat, jedes Unternehmen, auch auf die Meere und den Weltraum:
  • deshalb haben die USA als einziger wichtiger Staat kein Außenministerium, sondern nur ein State Department: So beschloss zum Beispiel 2019 der US-Kongress im „nationalen Interesse“ ein Gesetz zur Sicherheit der Energieversorgung Europas. Die USA beschließen also, wie die Energiesicherheit Europas auszusehen hat. Zur Begründung gehört: „Der Einfluss Russlands in Europa und Eurasien muss zurückgedrängt werden“!

Aber es geht noch weiter:

  • die USA beanspruchen die globale Führung als „einzige Weltmacht“,
  • die USA betreiben knapp 900 offizielle US-Militärstützpunkte rund um die Erde, auf allen Kontinenten, auf annektierten Inseln in allen Weltmeeren ebenso wie in etwa 60 Staaten. Sowas hat kein anderer Staat,
  • die USA inszenieren sich zudem als „Gottes eigenes Land“ und beschwören ihre „Exzeptionalität“,
  • die USA traten und treten für internationale Institutionen wie den Völkerbund, die UNO und die WTO ein, wurden dann aber beim Völkerbund nicht Mitglied – oder bauen zugleich neben UNO, WTO Weltgerichtshof eigene, von den USA geführte Institutionen auf wie die G7, eine eigene globale Strafjustiz, eine „Koalition der Willigen“ für bestimmte Kriege, oder „die internationale regelbasierte Ordnung“, mit der sie nachhaltig und global das geltende Völkerrecht verletzen.

Wichtig ist auch die professionelle Fake-Produktion: Die USA hatten seit der Gründung 186 Jahre lang ein Kriegs-Ministerium (War Department), das entspricht der Praxis. Aber mit dem endgültigen Beginn ihrer globalen militärischen Expansion, nach dem 2. Weltkrieg, benannten die USA 1947 ihr Kriegs-Ministerium in „Verteidigungs“-Ministerium um. Seitdem gilt jeder von den USA vorbereitete und durchgeführte Krieg als „Verteidigung“, wie jetzt in der Ukraine.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Früher unterstützten die USA direkt oder indirekt, wie Sie schreiben, faschistische Regime wie das von Mussolini, Franco und Hitler. Heute singen sie das Hohelied auf „liberale Demokratien“. Ist das nicht ein radikaler Bruch in ihrer Außenpolitik?

Werner Rügemer: Nach dem 1. Weltkrieg war die internationale sozialistische und Arbeiterbewegung für den Kapitalismus eine Systemgefahr, in den USA selbst und weltweit, vor allem in Europa durch die Gründung des ersten sozialistischen Staates, der Sowjetunion. Deshalb haben die Wall-Street-Banken und die international expandierenden US-Konzerne jeden Diktator in Europa unterstützt, der die Arbeiterbewegung erfolgreich vernichtete. Das waren Mussolini in Italien, Franco in Spanien, Hitler in Deutschland, auch etwa Salazar in Portugal, Metaxas in Griechenland, Pilsudski in Polen – und gleichzeitig feierten sich die USA als führende Demokratie.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Aber ging das denn so einfach? War das mit dem Anspruch der Demokratie vereinbar?

Werner Rügemer: Da gibt es insbesondere in den USA ein hochentwickeltes Rollenspiel verschiedener Akteure: Die Regierung tritt öffentlich für Frieden, Völkerrecht und Frieden ein – und gleichzeitig machen, weniger öffentlich, Konzerne und Banken das Gegenteil.

Erstes Beispiel: US-Präsident Woodrow Wilson war 1913 mit dem hochheiligen Versprechen gewählt worden, dass sich die USA aus dem Krieg, der sich in Europa anbahnte, herauszuhalten. Das galt bis 1917. Aber sofort mit Kriegsbeginn 1914 wurden Wall Street und US-Konzerne Kriegsparteien: Sie kreditierten die Kriegsführung der Alliierten, die die Rüstungsgüter in den USA kaufen mussten. Wilson gab weiter den Friedensengel. 1917 drängten dann Wall Street und Konzerne die Regierung in die auch militärische Kriegsteilnahme: Die Rückzahlung der Kredite sollte gesichert werden. So erklärte Wilson plötzlich den Krieg. Der gewendete Edel-Sozialist Walter Lippmann führte die schnell gegründete Regierungs-Kommission an, die nun hochprofessionell das Gegenteil der bisherigen Doktrin verkündete und mit tausenden von Rednern landesweit für die Kriegsteilnahme Propaganda machte.

Zweites Beispiel: Unter US-Präsident Franklin Roosevelt beschloss der US-Kongress in den 1930er-Jahren drei Neutralitäts-Gesetze: Die USA bleiben bei den Konflikten in Europa neutral! Die Regierung blieb neutral, aber gleichzeitig rüsteten US-Konzerne Francos Militär aus und verhalfen ihm, zusammen mit Hitler und Mussolini zum Sieg über die Republik. Die Roosevelt-Regierung gehörte dann mit dem Vatikan und Hitler-Deutschland zu den ersten, die die faschistische Putsch-Regierung diplomatisch anerkannten und während des 2. Weltkriegs und lange darüber hinaus unterstützten.

Nach dem 2. Weltkrieg unterstützten die USA in Europa nachfaschistische Kapital-Demokratien. Aber erstens wie in der Bundesrepublik Deutschland haben die USA praktisch alle unternehmerischen Nazi-Aktivisten und Nazi-Profiteure geschützt, haben sie weder bestraft noch enteignet noch ihre Gewinne eingezogen. Die USA verhinderten sogar auch die Rücknahme von Arisierungen. Unter Adenauer – unter Aufsicht des US-Hochkommissars McCloy – und den Folgeregierungen wurden 99 Prozent der führenden Nazi-Aktivisten im Staatsapparat und in den Medien belassen. Und zweitens haben die USA tausende Nazi-Kollaborateure aus Osteuropa aufgenommen, finanziert und in Reserve gehalten. Und drittens haben die USA mit NATO und Europäischer Union nach 1990 überall in den ex-sozialistischen Staaten Osteuropas bei Bedarf auch rechtsradikale, nationalistische, rassistische, faschistoide Kräfte gefördert und an die Regierung gebracht – in Kroatien, Polen, Ungarn, im Baltikum und so weiter, auch in der Ukraine. Also die Kapital-Demokratie nach US-Muster ist im Bedarfsfall immer nach rechts und ganz rechts offen.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Der britische Geograph Halford McKinder sagte schon 1904: „Wer das Herzland beherrscht, beherrscht die Welt.“ Was meinte er mit „Herzland“ und inwieweit haben seine Gedanken die US-amerikanische Geopolitik geprägt?

Werner Rügemer: Mit Herzland meinte er das damalige Russische Reich, als riesiges Territorium mit seinen Ressourcen. Die USA brauchten seine Gedanken nicht, sie kamen in ihrer eigenen Logik zu ähnlichen Schlüssen. Deshalb marschierten US-Militärs nach dem 1. Weltkrieg in Russland ein, gemeinsam nicht nur mit ihren Alliierten, sondern auch mit dem Kriegsgegner Deutschland: Die Sowjet-Regierung sollte vernichtet werden. Das gelang damals nicht, weil die Rote Armee zu viel Unterstützung in der russischen Bevölkerung hatte.

Aber das Ziel blieb bis heute. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verkündete das der langjährige US-Berater Zbigniew Brzezinski 1997 in seinem Buch „Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft“: Damit die USA sich auf Dauer als einzige Weltmacht halten können, auch gegen aufstrebende Konkurrenten wie China, brauchen sie Eurasien „von Lissabon bis Wladiwostok“. Brzezinski fügte hinzu: Der Schlüsselstaat für die Beherrschung Eurasiens ist die Ukraine.

Schon damals machte die NATO, wie Brzezinski lobte, gemeinsame Manöver mit dem ukrainischen Militär. Auch die politisch dafür geeigneten, antirussischen Kräfte standen parat: Nach 1945 hatten die US-Geheimdienste ukrainische Nazi-Kollaborateure in ihre Dienste geholt. Ein Teil wurde in den USA alimentiert. Bekannt ist die antisemitisch-faschistische Führungsfigur Stepan Bandera, der mit den Nazi-Besetzern zusammengearbeitet hatte. Er wurde nach dem 2. Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland postiert, in München, und konnte hier seine Exil-Organisation Ukrainischer Nationalisten weiterführen. Hier in München finanzierten die USA ein vielfältiges Zentrum für offene und verdeckte Operationen in den sozialistischen Staaten, etwa mit Radio Free Europe / Radio Liberty: Der Sitz blieb bis 1995 in München, dann wurde er nach Osten verlegt, nach Prag. Nach 1990 wurde Bandera, auch von den USA gefördert, in der Ukraine zum Nationalhelden stilisiert, seine alte wie neue Anhängerschaft gewann an Einfluss.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Welche US-amerikanischen Unternehmen haben Geschäftsinteressen in der Ukraine? Und kann das auch mit dem jetzigen Krieg gut gehen?

Werner Rügemer: In der Ukraine sind zahlreiche US-Akteure aktiv, seit Jahrzehnten. Die dem US State Department unterstehende Behörde USAID (United States Agency for International Development) hat seit den 1990er-Jahren bei der Organisation von Wahlen geholfen, Stipendien vergeben, Medien mitbegründet.

Der weltgrößte Zigarettenkonzern Philip Morris hat ab 1994 die Zigarettenfabriken aufgekauft und produziert mit billigsten Arbeitskräften und extrem niedriger Zigarettensteuer vor allem für den Export und den Schmuggel. Die Europäische Kommission hat wegen der Steuerverluste in EU-Mitgliedsstaaten protestiert, aber ohne Erfolg.

Die großen US-Konzerne des Agrobusiness beherrschen die Landwirtschaft der Ukraine, so John Deere (Landmaschinen, Silos), Monsanto (Saatgut) und Cargill (internationaler Getreidehandel). Sie profitieren wie tausende andere westlichen Unternehmen vom niedrigsten gesetzlichen Mindestlohn Europas, er beträgt 1,21 Euro pro Stunde – 2015 bei der Ersteinführung hatte er 34 Cent betragen.

Die US-dominierte Weltbank vergab Kredite an den völlig überschuldeten Staat, BlackRock handelt mit ukrainischen Staatsanleihen. Die größten Gewinne machen die Rüstungs- und die Fracking-Konzerne, wo überall BlackRock, Vanguard & Co. zu den führenden Aktionären gehören.

Und BlackRock ist jetzt auch offizieller Koordinator für den „Wiederaufbau“. Je mehr jetzt im Krieg zerstört wird und je länger das dauert – umso lukrativer ist nicht nur die Zerstörung, sondern auch der Wiederaufbau danach.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Früher schien die Bundesrepublik Deutschland ein Schlüsselstaat für die US-Geopolitik Richtung Osten gewesen zu sein – jetzt betreiben die USA die Demontage Deutschlands, etwa durch die Sprengung der Nordstream-Pipelines?

Werner Rügemer: Ja, nach 1945 war die Bundesrepublik der wichtigste Frontstaat der USA in Richtung Osten, auch wegen des aus dem Faschismus übernommenen, weiter gepflegten antikommunistischen Potentials. Aber mit der Osterweiterung der NATO und der EU haben die USA die Front weiter in Richtung Russland verschoben.

Damit bekamen die besonders antirussisch geführten Staaten wie Polen, Litauen, Rumänien, Kroatien ein zusätzliches Gewicht, auch industriell, etwa für US-Raketenstandorte und als neue Zulieferstandorte für die e-Mobilität. Deutschland wird de-industrialisiert, einerseits. Andererseits wird Deutschland re-industrialisiert: Aber die höchsten Subventionen gehen an US-Konzerne wie Intel, Tesla und den taiwanesischen Konzern TMSC. Auch der größte „deutsche“ Rüstungskonzern Rheinmetall ist inzwischen ein US-Konzern: 9 der 10 führenden Aktionäre kommen wie BlackRock aus den USA. Und auch der einzige der 10 Aktionäre, der nicht aus den USA kommt, kommt aus einem anderen Staat: der norwegische Staatskonzern Norges. Aber Deutschland dient weiter gut als größter europäischer Standort für US-Militärstützpunkte.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: Wird sich der Ukraine-Krieg Ihrer Meinung nach noch lange hinziehen? Würde der Konflikt NATO-Russland in eine weitere Runde gehen? Und gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?

Werner Rügemer: Die Beherrschung nicht nur Westeuropas, Europas, sondern ganz Eurasiens „von Lissabon bis Wladiwostok“ gehört zu den Essentials der US-Geopolitik. Zuerst, auch für die Gründung der NATO, wurde das mit der „kommunistischen Gefahr“ und dem „Warschauer Pakt“ begründet. Als diese „Gefahr“ weg war und die Begründung für die NATO wegfiel, wurde die Begründung geändert und die NATO immer weiter ausgebaut, mit zusätzlichen US-Militärstützpunkten etwa im Kosovo, in Polen und Rumänien.

Die Ukraine ist, wie schon Brzezinski erklärte, nur ein Zwischenschritt. Ein Waffenstillstand in der Ukraine und der Wiederaufbau würde bedeuten: die Ukraine wird noch mehr von westlichen Investoren durchdrungen – koordiniert vom Kapitalorganisator BlackRock, der mit Managern in der US-Regierung vertreten ist und die Europäische Zentralbank berät. Der US-Rüstungskonzern Rheinmetall hat mit der Selenskij-Regierung schon jetzt den Bau einer neuen Panzerfabrik abgesprochen. Mit dem NATO-Mitglied hat sich eine neue Direktgrenze zu Russland ergeben, 1.300 Kilometer lang.

Der vielleicht wichtigste Grund für diesen von den USA intensivierten Endloskrieg ist der wirtschaftliche und weltpolitische Aufstieg der Volksrepublik China, die von ihr angestoßenen, sich erweiternden kontinentalen Bündnisse wie BRICS, sowie die enge Kooperation Chinas mit Russland, dessen Territorium, dessen Entwicklungspotential und dessen auch nukleare Militärmacht. Zur US-Doktrin des nuklearen Erstschlags gehört, übrigens seit dem BRD-Gründungskanzler Konrad Adenauer, Deutschland und Mitteleuropa als mögliches Gefechtsfeld. In fünf europäischen Staaten lagern die USA Atombomben: Deutschland, Belgien, Niederlande, Italien, Türkei.

Der Ausweg aus diesem Dilemma, aus dieser Gefahr besteht neben dem jeweils nationalen Widerstand darin, dass Europa sich in die Neu-Organisation des immer größeren „Restes“ der Welt einklinkt. Diese Neuorganisation ist am UN-Völkerrecht und den UN-Menschenrechten orientiert, einschließlich der Sozial- und Arbeitsrechte. Das bedeutet unter anderem: „inklusive“ Globalisierung ohne militärische Begleitung, Aufbau material- und handelsgebundener Währungen, kultureller Austausch.

Zur Person: Der Publizist Dr. Werner Rügemer ist Autor unter anderem von „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“, „Imperium EU – Arbeitsunrecht, Krise, neue Gegenwehr“ und „Blackrock & Co enteignen“. Zuletzt erschien sein Buch Verhängnisvolle Freundschaft. Wie die USA Europa eroberten. 1. Stufe: Vom 1. zum 2. Weltkrieg.“ Im Papyrossa Verlag, Köln.

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Lavrov ante la ONU: EE.UU. debe cesar el bloqueo a Cuba, el “estrangulamiento” de Venezuela, Siria y otros países

os países

El ministro destacó que la incapacidad de cumplir los acuerdos se ha convertido en la tarjeta de visita de Occidente. El ministro de Asuntos Exteriores de Rusia, Serguéi Lavrov, intervino este sábado en el 78.º período ordinario de sesiones de la Asamblea General de la ONU. Al principio de su discurso, el canciller ruso destacó que ahora […]Lavrov ante la ONU: EE.UU. debe cesar el bloqueo a Cuba, el “estrangulamiento” de Venezuela, Siria y otros países

Thierry Meyssan: Die Verbindung zwischen MI6 und der CIA mit Banderass6910012. April 2022Nachdem der Autor gezeigt hat, dass der Krieg in der Ukraine von den Straussinianern geplant und am 17. Februar durch Kiews Angriff auf den Donbass ausgelöst wurde, kehrt er zur geheimen Geschichte zurück, die die Angelsachsen mit den Banderaiten seit dem Untergang des Dritten Reiches verbindet 

.Er schlägt Alarm: Seit dreißig Jahren haben wir das Wiederaufleben des Nazi-Rassismus in der Ukraine und den baltischen Ländern nicht bemerkt, wir haben nicht gesehen, dass viele der Ukrainer, die wir in Europa willkommen heißen, von der Bandera-Ideologie durchdrungen sind.Müssen wir wirklich warten, bis diese Nazis beginnen, Terroranschläge in Europa zu verüben, bevor wir aufwachen?

Die Verbindung zwischen MI6 und der CIA mit Bandera
Joachim Ribbentrop und Georges Bonnet unterzeichnen das deutsch-französische Abkommen über friedliche Zusammenarbeit (1938).

Joachim Ribbentrop und Georges Bonnet unterzeichnen das deutsch-französische Abkommen über friedliche Zusammenarbeit (1938).

Die massive Unterstützung der ukrainischen Banderaisten gegen Russland durch die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten ist vergleichbar mit ihrer Unterstützung für Hitlerdeutschland gegen die UdSSR.

Erinnern wir uns daran, dass ausnahmslos alle westlichen Länder den Nationalsozialismus in gewissem Maße als einen Ausweg aus der Wirtschaftskrise von 1929 betrachteten.

Nur die Nazis schienen in der Lage zu sein, eine verlässliche Alternative zum Kapitalismus zu bieten. Natürlich änderten fast alle diese Menschen ihre Meinung, als sich die Gefahr der Nazis gegen sie richtete.

Als Beispiel erinnern wir uns daran, dass der französische Außenminister Georges Bonnet, fasziniert von der Judenpolitik des Reiches, seinem deutschen Kollegen Joachim von Ribbentrop vorschlug, französische, polnische und deutsche Juden in eine entfernte Kolonie – Madagaskar – zu deportieren [ 1 ] .

Am 6. Dezember 1938 unterzeichnete derselbe Georges Bonnet mit dem Reichsaußenminister Joachim Ribbentrop ein deutsch-französisches Abkommen über gegenseitige Zusammenarbeit.

Der britische Premierminister Neuville Chamberlain orchestrierte das Münchner Abkommen vom 30. September 1938, das die Tschechoslowakei zugunsten des Reiches auflöste [ 2 ] , und der Gouverneur der Bank of England , Montagu Norman , stahl 27 Tonnen tschechoslowakisches Gold, um die Nazi-Armeen zu stärken [ 3 ] .

Oder Prescott Bush, Vater von Präsident George H. W. Bush und Großvater von Präsident George W. Bush, investierte 1940 in Fabriken im Gefangenenlager Auschwitz (das erst 1942 in ein Konzentrationslager umgewandelt wurde) [ 4 ] .

Nach dem Fall des Nationalsozialismus wurden diese Menschen nicht vor Gericht gestellt. Im Gegenteil, es wurden Anstrengungen unternommen, um die Reihen zu schließen und ihre Verbrechen zu vergessen. Seien wir vorsichtig und wiederholen Sie nicht die gleichen Fehler!

Radio Liberty-Gebäude in München. Dort arbeiteten gleichzeitig Stepan Bandera, der Anführer der ukrainischen Nazi-Kollaborateure, und Said Ramadan, Hassan el-Bannas Nachfolger als Chef der Muslimbruderschaft.


DIE ROLLE DER UKRAINER WÄHREND DES KALTEN KRIEGES

Während des Zweiten Weltkriegs beauftragt der Nazi-Theoretiker Alfred Rosenberg und Ostminister den Letten Gerhard von Mende, die Unterstützung des Volkes der UdSSR für den deutschen Führer Adolf Hitler zu organisieren.

Gleichzeitig entwickelt er ein Modell zur Manipulation von Minderheiten, das nach dem Untergang des Dritten Reiches von der CIA übernommen wurde. Mit Hilfe der Großmufti von Jerusalem, Amina al-Husseini, gründet von Mende Schulen für Mullahs in Göttingen und Dresden, ernennt einen Großmufti auf der Krim und verstärkt die östlichen SS-Regimenter.

Er war auch ein Mentor des ukrainischen Nationalisten Stepan Bandera.

In Washington konzentrierten sich die Präsidenten Truman und dann Eisenhower auf die psychologische Kriegsführung gegen die Sowjets. Zu diesem Zweck gründet die CIA das Amerikanische Komitee zur Befreiung der Völker der UdSSR, das von München aus Radio Liberty betrieb. Es nutzte auch die Dienste von Gerhard von Mende.

Letzterer schlug die Gründung einer Moschee in München vor, die schließlich von Said Ramadan (Schwiegersohn des Gründers der Bruderschaft, Hassan el-Banna) durchgeführt wurde [ 5 ] . Er stellte auch Kontakt zu Stepan Bandera her und übergab ihn dem MI6 und der CIA [ 6 ] .

SS-Divisionsemblem

Der ehemalige Assistent von Stepan Bandera und der von den Nazis ernannte Ministerpräsident der Ukraine, Jaroslaw Stezko, wird auf Anweisung des Dritten Reiches einer der Gründer des Antibolschewistischen Blocks der Völker (ABN) während des Zweiten Weltkriegs.

Er führte die Aktivitäten der ABN während des Kalten Krieges fort, diesmal im Auftrag der Vereinigten Staaten. So wurde er zur tragenden Säule der von der CIA gegründeten Antikommunistischen Weltliga [ 7 ] .

ABN


Das Hauptquartier der ABN befand sich in München, von wo aus Stepan Bandera und Jaroslaw Stetsko Sabotageoperationen gegen die UdSSR leiteten. Vorsitzender der ABN war der Däne Ole Björn Kraft, ehemaliger Vorsitzender des Nordatlantikrats (der zivilen Körperschaft, die das Kommando über die alliierten Streitkräfte ausübte).

Mehrere Operationen wurden in Zusammenarbeit mit der CIA und dem MI6 geplant, insbesondere unter der Führung von Frank Wisner ( angeheirateter Großvater von Nicolas Sarkozy ) und Kim Philby. Doch diese verrieten die Krone und gaben Informationen an den KGB weiter, und ihre Pläne wurden vereitelt [ 8 ] .

Emblem des Asowschen Regiments

Einer von Yaroslav Stetskos Mitarbeitern, Lev Dobryansky, wurde US-Botschafter auf den Bahamas, und seine Tochter Paula Dobryansky war Unterstaatssekretärin für Demokratie in der Regierung von George W. Bush.

Es war Frau Dobryansky, die zehn Jahre lang historische Forschung finanzierte, die darauf abzielte, die Menschen vergessen zu lassen, dass der Holodomor, der die Ukraine 1932–33 heimsuchte, eine Katastrophe war, die Russland und Kasachstan gleichermaßen verwüstete, und glaubte, dass er von Stalin geplant wurde, um ihn zu zerstören das Volk der Ukraine.

Anschließend bekleidete sie leitende Positionen bei Reuters und arbeitet heute für den Atlantic Council. Während des Maidan-Putsches war sie Vizepräsidentin des National Endowment for Democracy.

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Diese Kommunikationskampagne der ukrainischen Regierung basiert auf dem Mythos des Holodomor. Die Göttin erzählt von den uralten Verbrechen der Russen gegen die Ukrainer, um die Ernte anzukündigen. Dann enthauptet sie den Russen, so wie Dschihadisten Ungläubige köpfen.

Präsident Ronald Reagan und Vizepräsident George W. Bush bei einem Treffen mit Bandera-Mitgliedern unter der Leitung von Jaroslaw Stetsko. Weißes Haus, 1983 [ 9 ] .

Bandera wurde 1955 von KGB-Agenten liquidiert. Stetsko starb 1986. Beide sind auf dem deutschen Friedhof Walfriedhof begraben.

23. September 1953 Präsident Eisenhower begrüßt eine Delegation der Muslimbruderschaft im Weißen Haus. Heute wird diese Terrororganisation von der CIA unterstützt.


Angelsächsische Unterstützung für die Dschihadisten

1979 genehmigte US-Präsident Jimmy Carter die Operation Cyclone. Die Idee war, arabische Dschihadisten, Mitglieder der Muslimbruderschaft, nach Afghanistan zu schicken, um gegen die kommunistische Regierung zu kämpfen.

Damals entwickelte sich aus dieser kleinen Terrororganisation eine echte Armee [ 10 ] . Und den Kriegen in Afghanistan, Jugoslawien und Tschetschenien folgten ISIS-Kriege im Irak und in Syrien [ 11 ] .

Vierzig Jahre lang wurden alle NATO-Mitgliedstaaten gebeten, Dschihadisten, die angeblich von arabischen Diktaturen verfolgt wurden, politisches Asyl zu gewähren.

Mindestens 17 verbündete Nationen beteiligten sich an der Operation Timber Sycamore und lieferten Waffen im Wert von mehreren Milliarden Dollar an die Dschihadisten [ 12 ] , bis diese den Westen bedrohten.

Seien wir vorsichtig und lassen nicht zu, dass sich dieselben Fehler wiederholen!

Junge Ukrainer, Mitglieder der OUN-B (Organisation Ukrainischer Nationalisten mit Bandera-Orientierung), absolvieren Schulungen für Sabotageoperationen auf einem NATO-Stützpunkt in Estland (2006). Der Kurs endete mit der Ehrung der für das Dritte Reich gefallenen deutschen, estnischen und finnischen Soldaten.


WESTLICHE UNTERSTÜTZUNG FÜR UKRAINISCHE BANDEROVISTEN, KROATISCHE USTASHA UND BALTISCHE NEONAZISTEN

Während des Kalten Krieges wurden ehemalige Spezialisten für die Unterdrückung der Nazis von den Vereinigten Staaten für antisowjetische Aktivitäten eingesetzt.

Man kann sich zum Beispiel an den Lyoner Schlächter Klaus Barbie erinnern, der die Repressionen in Bolivien anführte, oder an Alois Bruner, der nach seiner Vernichtung der Juden in Österreich Sonderberater des syrischen Präsidenten (vor der Gründung der Baath-Partei) wurde. Griechenland und Frankreich. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR scheint diese Aktivität eingestellt worden zu sein.

Nach dem Zusammenbruch des Warschauer Pakts und der Unabhängigkeit der ehemaligen Sowjetrepubliken entstanden jedoch Bandera, Ustascha und andere Nazi-Milizen im postsowjetischen Raum.

Sie genießen die Unterstützung der Angelsachsen aufgrund der Zusammenarbeit ihrer Eltern mit ihnen während des Kalten Krieges. Zum Beispiel:

— In Bulgarien fanden in den letzten fünfzehn Jahren in Sofia jährliche Veranstaltungen zum Gedenken an General Hristo Lukov statt [ 13 ] .

In Estland begann alles im Jahr 2009 mit der Rückgabe der Asche von SS-Oberst Alfons Rebane (estnischer Rommel) und der Anbringung einer Gedenktafel für ihn [ 14 ] . Beides wurde mit der aktiven Unterstützung von Präsident Toomas Hendrik Ilves (selbst ein amerikanischer Beamter) erreicht.

Verteidigungsminister Urmas Reinsalu besuchte 2012 die Insel Saaremaa und nahm an der Zeremonie der „Union der estnischen Freiheitskämpfer“ (Nazi-Kollaborateure) teil, bei der er ehemaligen SS-Männern zur „Befreiung des Heimatlandes“ gratulierte [ 15 ] ..

— In Lettland behauptet Präsidentin Vaira Vike-Freiberga (1999-2007), dass „die SS-Männer Helden des antisowjetischen Kampfes waren“. Sie erzwang Änderungen in den Geschichtsbüchern der Schulen und genehmigte Veranstaltungen zum Gedenken an diese „Helden“.

Lettland, wo ein Viertel der Bevölkerung Russen sind, hat den Gebrauch der russischen Sprache an weiterführenden Schulen verboten. Darüber hinaus errichtete Lettland zusammen mit Estland 2018 eine Mauer an der Grenze zu Russland [ 16 ] .

In Bolivien verließ sich der MI6 auf die kroatische Ustascha, um 2019 Präsident Evo Morales zu stürzen [ 17 ] .

Am 18. November 2020 verabschiedete der 3. Ausschuss der UN-Generalversammlung die Resolution UN A/C.3/75/L.49 („Bekämpfung der Verherrlichung des Nationalsozialismus, des Neonazismus und anderer Praktiken, die zur Eskalation zeitgenössischer Formen beitragen“) von Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit verbundener Intoleranz“).

Alle UN-Mitglieder stimmten dafür, nur die USA und die Ukraine stimmten dagegen. Alle NATO- und EU-Mitglieder enthielten sich der Stimme.

NATO-Geheimagent Dmitro Jarosch.


DIESELBEN GRÜNDE FÜHREN ZU DENSELBEN KONSEQUENZEN

Am 8. Mai 2007 gründen Nazi- und islamistische Gruppen in Ternopil (Westukraine) die „Antiimperialistische Front“, um gemeinsam gegen Russland zu kämpfen.

Beteiligt waren Organisationen aus Litauen, Polen, der Ukraine und Russland, darunter islamistische Separatisten aus der Krim, Adygeja, Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Karatschai-Tscherkessien, Ossetien und Tschetschenien.

Doka Umarov, der Emir von Itschkeria (Tschetschenien), den die Vereinten Nationen als Mitglied von Al-Qaida betrachten, konnte aufgrund internationaler Sanktionen nicht persönlich an dem Treffen teilnehmen. Der Vorsitzende der Front war Dmitri Jarosch, der in Tschetschenien kämpfte.

Zusammen mit Andrei Biletsky, dem „weißen Führer“, gründet er den „Rechten Sektor“, der den Staatsstreich durchführte – den Euromaidan und dann das Asow-Bataillon. Seit dem 2. November 2021 ist er Berater des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine, General Valery Zaluzhny.

Am 7. April 2022 sprach Präsident Selenskyj im griechischen Parlament. Während seiner Rede spielte er ein kurzes Video ab. Darin stellt sich ein Ukrainer griechischer Herkunft als Angehöriger des Asowschen Regiments vor und lobt den Kampf seiner Gruppe gegen die Russen.

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Zeremonie des Geheimordens von Centuria. Darunter sind deutsche, amerikanische, britische, kanadische, französische und polnische Offiziere.

Heute sind Banderas Reihen mit Einwanderern aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Polen, Großbritannien und den USA sowie Kadetten der Militärakademien dieser Länder besetzt.

Dazu gründeten sie 2019 den Geheimorden „Centuria“, der ihre Ideologie verbreitet. Diese Verordnung lehnt demokratische Verfahren und das allgemeine Wahlrecht ab.

Ihre Mitglieder lasen das „Gebet der ukrainischen Nationalisten“, das Joseph Maschtschak zwischen den beiden Weltkriegen verfasst hatte.

Sie tragen das dänische Sonnenkreuz und ehren den Thule-Orden, dem hochrangige Nazi-Funktionäre angehörten. Westliche Armeen nehmen diese Bedrohung nicht ernst.

Unterdessen verbreitet sich die Nazi-Ideologie von Bandera, ebenso wie die Ideologie der Muslimbruderschaft im Nahen Osten, wie ein Lauffeuer in ganz Europa.

Und dieses abscheuliche Monster wandert bereits durch unsere Städte und Dörfer.

Können wir in diesem Ausmaß blind sein?

1 ] „ La Russie rappelle que la Pologne et le Reich avaient planifié la déportation des juifs dès 1938 “, Réseau Voltaire , 25. Dezember 2019.

2 ] „ Ce jour que l’Occident préfère oublier “, von Michael Jabara Carley, Traduction Sophie Brissaud, Strategic Culture Foundation (Russie), Réseau Voltaire , 4. Oktober 2015.

3 ] „ Angelsächsische Bankari organisiert durch den Zweiten Weltkrieg “, von Valentin Katasonov, Übersetzung Fakti.org, Strategic Culture Foundation (Russie), Mrezha Volter , 16. Mai 2015.

4 ] „ Les Bush et Auschwitz, eine lange Geschichte “, von Thierry Meyssan, Réseau Voltaire , 3. Juni 2003. Lire sur les autres communications: „ Les bonnes Affaires du Patronat US avec le Reich “, von Vladimir Simonov, Réseau Voltaire , 3. Mai 2005.

5 ] Eine Moschee in München: Nazis, die CIA und der Aufstieg der Muslimbruderschaft im Westen , Ian Johnson, Houghton Mifflin Harcourt (2010).

6 ] Stepan Bandera: Das Leben und Nachleben eines ukrainischen Nationalisten: Facism, Genocide, and Cult , Grzegorz Rossoliński-Liebe, Ibidem (2015).

7 ] „ Die Antikommunistische Weltliga ist eine kriminelle Internationale “, Thierry Meyssan, Voltaire-Netzwerk , 12. Mai 2004.

8 ] MI6, Inside the Covert World of Her Majesty’s Secret Intelligence Service , Stephen Dorril, The Free Press (2000).

9 ] Alte Nazis, die Neue Rechte und die Republikanische Partei , Russ Bellant, South End Press, (1988).

10 ] „ Les Frères musulmans comme force d’appoint du MI6 et de la CIA “, von Thierry Meyssan, Réseau Voltaire , 28. Juni 2019.

11 ] Verbrechen des tiefen Staates. Vom 11. September bis Donald Trump , Meyssan Thierry.

12 ] „ Milliarden Dollar für Waffen gegen Syrien “, Thierry Meyssan, Übersetzung von Eduard Feoktistov, Voltaire-Netzwerk , 18. Juli 2017.

13 ] „ Manifestation nazie à Sofia “, Réseau Voltaire , 20. Februar 2018.

14 ] „ L’Estonie célèbre un criminel nazi “, Réseau Voltaire , 26. Juni 2018.

15 ] „ Le gouvernement estonien rend hommage au nazisme “, Réseau Voltaire, 8. Juli 2013.

16 ] „ Der neue Eiserne Vorhang “, Manlio Dinucci, Il Manifesto (Italien), Voltaire-Netzwerk , 20. September 2018. „ The Latvian Government’s Right of Reply “, Übersetzung Pravda i SVE, Voltaire-Netzwerk , 31. Oktober 2018./

17 ] „ Die Machtentmachtung von Evo Morales und der erste Lithiumkrieg “, Thierry Meyssan, Übersetzung von Eduard Feoktistov, Voltaire-Netzwerk , 16. März 2021.

Thierry Meyssan

***

Quelle .

The Coming Ukraine Collapse & The «Rebuilding» Headfake

Tyler Durden's PhotoBY TYLER DURDEN

Authored by Yves Smith via NakedCapitalism.com,

Marguerite Yourcenar salvaged one of the finest lines in all literature from the first version of her masterpiece Memoirs of Hadrian: “I begin to discern the profile of my death.” We are approaching that point with Ukraine, not just its military campaign, but also its economy. That baked-in collapse has been camouflaged by the bizarre pretense that there will be a huge reconstruction push, even more absurdly, funded by private sector interests. One has to think that the “rebuilding” patter is part of the cover for the fact that Project Ukraine is a lost cause.

At the end of this post, we are embedding a chapter on the devastation in Russia in the 1990s to give an idea of what the downside in Ukraine might look like. Recall that even though the USSR had suffered from underinvestment in many sectors, it still had ample resources and considerable manufacturing capacity. It did not, as Ukraine has, suffer from considerable infrastructure destruction, a fall in its population to half its former level, through flight, annexation, and death in the war, and the loss of some of its most economically developed areas.

The war is now entering a critical phase, with experts now warning of a breakdown of the Ukraine military in the not-terribly-distant future or using formulations that amount to the same thing. Scott Ritter had predicted that outcome for late summer-fall based on Ukraine’s dwindling missiles supplies, but that horizon has been extended by the US supply of cluster munitions, whose use is considered a war crime by many countries.

An indicator of the increased willingness to admit the inevitable military disintegration was coming is the early September article, How Ukraine’s Heroic Stand Against Russia Could Collapse Into Failure. Some parts of the press are admitting that the much-ballyhooed counteroffensive has failed; others are following official messaging via the revisionist history of claiming it had limited objectives and holding out the laughably false hope that Ukraine might still puncture Russian fortified defense lines and reach Tokmak before the fall mud season starts.

Seymour Hersh’s latest newsletter depicted both Biden and Zelensky as dug in on continuing the war without mentioning that Banderite guns at the back of Zelensky’s head mean he cannot act otherwise even if he wanted to. But as the saying goes, if wishes were horses, beggars would ride. And there is a noteworthy failure of wishes to translate into improved capabilities. From Hersh:

There are significant elements in the American intelligence community, relying on field reports and technical intelligence, who believe that the demoralized Ukraine army has given up on the possibility of overcoming the heavily mined three-tier Russian defense lines and taking the war to Crimea and the four oblasts seized and annexed by Russia. The reality is that Volodymyr Zelensky’s battered army no longer has any chance of a victory….

“There were some early Ukrainian penetrations in the opening days of the June offensive,” the official [ with access to current intelligence] said, “at or near” the heavily trapped first of Russia’s three formidable concrete barriers of defense, “and the Russians retreated to sucker them in. And they all got killed.” After weeks of high casualties and little progress, along with horrific losses to tanks and armored vehicles, he said, major elements of the Ukrainian army, without declaring so, virtually canceled the offensive. The two villages that the Ukrainian army recently claimed as captured “are so tiny that they couldn’t fit between two Burma-Shave signs”—referring to billboards that seemed to be on every American highway after World War II….

“The truth is if the Ukrainian army is ordered to continue the offensive, the army would mutiny. The soldiers aren’t willing to die any more, but this doesn’t fit the B.S. that is being authored by the Biden White House.”

This outcome is not a surprise to anyone who has ventured outside mainstream reporting to find sources that have been paying attention to what is happening on the battlefield and with weapons supplies. Russia was outproducing the entire Collective West in artillery when the war began, and if anything, that gap has widened. Russia also has the advantage in missile production, has substantially increased drone output, and already had the most advanced air defense systems. The West despite handwaves has done little to increase capacity.

Worse, Russia burning the hodge-podge of supposedly game-changing Western tanks and armored vehicles had been both so embarrassing and effective that Ukraine has been reduced to moving men on foot to assault Russia positions, resulting in predictably horrific loss rates. Alexander Mercouris has correctly called the results a killing field.

As the offensive has quietly slowed down, Ukraine’s support is also breaking down. Even if resolve had held, there was the unanswered question of where adequate weapons supplies would come from and how Ukraine would build yet another army, since by my count, its third is in the process of being destroyed. The idea of forced repatriation of military-aged men from the rest of Europe was a joke, another demonstration of Ukraine’s sense of entitlement.

But Zelensky’s effort to drum up more money and goodies from the West via his UN and Washington sales effort fell worse than flat. For one-stop shopping, see Simplicius the Thinker in Zelensky’s Terrible, Horrible, No Good, Very Bad D.C. Snubfest.

Zelensky’s visit revealed how the cost of Project Ukraine has become far too high as recognition rises that what would be required just to keep things going is an open checkbook…even before getting to the looming manpower problem. In an attempt to keep the optics up as Team Biden and other over-invested in Ukraine try to regroup, more and more spokescritters are shifting their patter from “Great Ukraine victory when it restarts the offensive” to the new sick fantasy of a multi-year war.

And even worse, European support is also buckling. As we discussed yesterday via Andrew Korybko’s post, Poland & Ukraine Have Plunged Into A Full-Blown Political Crisis With No End In Sight, both Slovakia and Poland have elections soon. Parties opposed to continuing high levels of support for Ukraine have good potential to win. If they were to prevail, it would knock the wind out of the pretense of NATO support for Ukraine.3

Poland in particular has been one of the most rabid supporters for Ukraine, and by virtue of location and inclination, has been imagined to be a source of troops if the US and NATO were to be so foolish as to put their own boots on the ground. Polish president Duda may be pandering to save his electoral hide by standing up to what he depicts as Ukraine’s abuse of the grain deal and describing Ukraine a drowning man that he will not allow to pull Poland down into the drink, even as Prime Minister Morawiecki says no new weapons will be sent to to Ukraine. But some things cannot be unsaid.

Now after that introduction, to the main event of the exceedingly poor economic prospects for what will be left of Ukraine… which is not even known. It’s pretty remarkable to see chipper talk in the West of rebuilding Ukraine, since it presupposes there will be a meaningful Ukraine left. It’s reminiscent of children discussing how much of an ailing parent’s wealth they expect to carve up when the process of dying could well wipe out the remaining assets.

The quality of data about Ukraine is terrible. Western reporters appear to have mainly visited Kiev, which so far has been spared most of the destruction, and only a few hardy souls have gone to the front lines. As far as I can tell, we don’t have sightings of conditions in much of Western Ukraine, save also for the shellings of Odessa. Note that Russia has increased its strikes on Lviv in the past month. So we don’t have much of an idea of how much physical damage has been done.

We have discussed Russia’s selective destruction of the electrical grid. Even though enough was patched up to keep it running, some have claimed that the repairs are glue-and-bandaid enough that parts will probably fall over on their own with increased winter load.

Russia has also been using drones a lot of late and holding back on missiles, which means it could easily rinse and repeat its grid attacks. Since only Russia makes the major components of the Ukraine electrical system, and Ukraine had been some of its replacements from former Warsaw Pact members, more Russian attacks would eventually put large parts of the electrical system beyond anyone’s ability to fix save Russia’s (the West is simply not going to build special purpose factories for the a big blip of Ukraine refitting).

So Russia if it wants to controls Western Ukraine’s future if it sufficiently takes out its power network.

Let’s consider other complicating factors. One is the loss of population, particularly of the working age. As Michael Vlahos pointed out:

However, Luttwak bases his prediction on Ukraine having a population of 30 million. That number comes from January 2022. In an analysis by the think tank Jamestown Foundation, which is connected to the American intelligence community, it is said that the Ukrainian population has today shrunk to just 20 million, slightly more than the Netherlands, but fewer than Taiwan. And of the 20 million, according to the Jamestown Foundation, retirees make up over half: 10.7 million.

Ukraine’s government is now substantially if not totally dependent on Western funding. Federal spending was $35 billion in 2021 and $61 billion in 2022. A substantial portion of US aid was to prop up the government.

And even if spending falls from war-level peaks, Ukraine’s fall in GDP (estimated at 25%, which seems low) in combination with not just an aged population, but now a large number of war disabled, including many amputees, means an increased social burden with greatly diminished productive capacity.

And we have not even factored in what happens if Russia eventually marches up to the Dnieper, getting even more of Ukraine’s most productive farm land, and/or takes the Black Sea coast, turning Ukraine into an even poorer landlocked rump state. The fact that the US is unwilling to make any concession to the key Russian demand of no Ukraine ever in NATO means Russia will prosecute the war until it has subjugated Ukraine, by whatever combination of conquest, installation of a captive government, and economic destruction needs to happen.

Consider what has happened to the hryvnia under the tender ministrations of the US:

What happens when the Western budget support to Ukraine dries up?

Huge deficit spending.

And what do big deficits in combination with a big loss of economic productive capacity produce? Hyperinflation.

Now with these sorry prospects, we nevertheless have the touting of the reconstruction plans, because big private sector names like BlackRock are attached to them.

President Biden just appointed the multi-billionaire heiress Penny Pritzker – Obama’s chief mega-donor – to oversee the profiteering plans in Ukraine of BlackRock, JP Morgan and Goldman Sachs: to «rebuild» the country with US funds once Raytheon and Boeing are done profiteering… pic.twitter.com/y10rI8alYx— System Update (@SystemUpdate_) September 16, 2023

People like Greenwald are concerned, but not to worry. This rebuilding program is a hollow mandate. The fact that various players might skim some fees while spinning their wheels does not meant there is a prospect of anything meaningful happening. I could go on at great length and may do a fuller kneecapping later. But this will hopefully do for now.

First, those who remember the 2015 Greek bailout crisis may recall that the Troika tried hawking Greek assets, hired agents, and had planned to reap €50 billion. As we wrote in Look What You Can Buy in the Greek Liquidation Sale!, that figure was wildly exaggerated. As far as I could tell, aside from the sale of the port of Pireaus, the effort was a huge flop. And remember, Greece was suffering merely from a very depressed economy and the related loss of workers with employment prospects in the rest of Europe, as it was nothing even remotely as bad a basket case as Ukraine will be.

Second, by making reconstruction a private sector initiative, governments are effectively washing their hands of Ukraine.4 The most critical parts of Ukraine to rebuild will be the foundations of functioning communities: roads, water systems, bridges. Those are built by governments because they are shared goods. Pray tell, what kind of society would Ukraine have if it ran on the infrastructure fund basis of having only/mainly toll roads and bridges?

Third, the numbers Ukraine needs are ginormous. Even the $300 billion of Russia assets that “seize not freeze” Ursula von der Leyen would like to get her hands on is not enough. Zelensky in July said Ukraine needed $750 billion for reconstruction.

Even if Zelensky were miraculously to get the funding, where would the know-how and skilled laborers come from? Very few Western countries (France and Australia high on the list) are good at large scale infrastructure. But all of the members of the Project Ukraine would want their piece of the reconstruction pie. Imagine the squabbling and the low odds that the best qualified players would get the green light.

Fourth, Zelensky is again selling hopium. Per the Daily Mail:

The meeting discussed the creation of a platform for attracting private capital to rebuild Ukraine. Zelensky also focused on directions of large investment projects in Ukraine specifically in green energy, IT, and agricultural technologies.

All those initiatives presuppose a functioning economy, such as a decent number of high-end professionals and well-functioning logistics. Those are conditions not likely to be much in evidence.

Finally, for an initiative this large to have any chance of success, you’d need to divvy the work among top infrastructure players around the world. Instead, Team Biden threw a US party. Note how far down on the Infrastructure Investor list below BlackRock is. Ukraine’s lead adviser JP Morgan is #78. KKR, which is #4, has strong Republican ties, which is the presumed reason for them not being much in evidence in this effort despite being the best qualified US player:

In other words, the Ukraine tragedy will not be over if and when the war ends. Americans should be embarrassed that we plan to add investor looting to the damage, even though as indicated that is actually unlikely to get much of anywhere.

Deutschlands militärische Unterstützung der Ukraine – ohne Strategie und ohne Moral

Ein Artikel von Jürgen Hübschen

Man kann grundsätzlich darüber streiten, ob es richtig war und ist, die Ukraine in ihrem Kampf gegen Russland militärisch zu unterstützen, aber diese politische Entscheidung ist ja bereits unmittelbar nach dem Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine gefallen. Die berechtigte Frage ist allerdings, ob die Bundesregierung diese Entscheidung unter dem Aspekt der aktuellen Waffenlieferungen durch Großbritannien und die USA nicht schon im Frühjahr dieses Jahres hätte auf den Prüfstand stellen müssen. Von Jürgen Hübschen.

Die veränderte Haltung der Bundesregierung von einem strikten Nein bis zur militärischen Unterstützung der ukrainischen Gegenoffensive

In diesem Zusammenhang ist zunächst noch einmal daran zu erinnern, dass die Bundesregierung weder das Ziel ihrer militärischen Unterstützung der Ukraine definiert hat noch über eine sicherheitspolitische Strategie verfügt, wie dieses nicht klar benannte Ziel erreicht werden kann. Dabei verläuft die Art der militärischen Unterstützung immer nach demselben Muster. Nachdem die Bundesregierung das bis zum Ukrainekrieg geltende Prinzip ‚keine Waffen in Kriegs- und Krisengebiete‘ aufgegeben hatte und damit als möglicher Vermittler für einen Waffenstillstand und eine darauf basierende Friedensregelung nicht mehr zur Verfügung stand, lieferte sie nach immer demselben Strickmuster immer schwerere Waffen. Nach der Aufgabe des Nein zur Waffenlieferung in Kriegs-und Krisengebiete lieferte Deutschland zunächst militärische Ausrüstung an die ukrainischen Streitkräfte. Auf diese Unterstützung folgte die Lieferung von Handfeuerwaffen zur Selbstverteidigung.

In einem zweiten Schritt wurde die persönliche Bewaffnung der Soldaten durch Panzerfäuste und Fliegerfäuste ergänzt. Diese Unterstützung wurde – wie immer nach erheblichem Zögern und nur auf innenpolitischen Druck sowie aufgrund von sehr präzisen und öffentlichen Forderungen Kiews – ausgeweitet auf Waffensysteme, die man im weitesten Sinne noch der Selbstverteidigung der Ukraine zuordnen konnte. Zusätzlich wurde – trotz einer Warnung durch den wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages vor einer möglichen Kriegsbeteiligung – damit begonnen, ukrainische Soldaten in Deutschland an den Waffensystemen auszubilden, die die Bundesrepublik an die Ukraine lieferte. Nach erneutem Zögern stimmte die Bundesregierung in weiteren Schritten der Lieferung von Schützenpanzern und dann auch von deutschen „Leopard“-Kampfpanzern zu.

Aktuell steht vermutlich die nächste Eskalation an, nachdem sich die Bundesregierung lange genug geziert hatte, nämlich die Lieferung von Lenkflugkörpern „Taurus“. Wie schon in der Vergangenheit – Kampfpanzer nur zu liefern, wenn die USA das auch machen – beruft man sich dabei erneut auf die Verbündeten. Großbritannien hatte mit dem Lenkflugkörper „Storm Shadow“ bereits eine Waffe geliefert, mit der das russische Kernland erreicht werden kann.

Neben der Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland agiert die Bundesrepublik mittlerweile ganz offiziell als militärischer Berater der ukrainischen Armeeführung. So hat jüngst der Leiter des Planungsstabes im Bundesministerium der Verteidigung, Brigadegeneral Dr. Christian Freuding, an einer entsprechenden Konferenz in Kiew teilgenommen und dort auch vorgetragen. Unter anderem sagte der General: „Ich kann hier versichern, wir unterstützen die Ukraine, so lange es nötig ist“, und weiter: „Wir teilen ihre Vision des Sieges.“ Die Ukraine müsse ihre territoriale Integrität komplett zurückbekommen. Auf die Frage der amerikanischen Moderatorin der Veranstaltung, Anne Applebaum: „In den Grenzen von 1991?“ antwortete der deutsche General: „Exakt“ – also offensichtlich inklusive der Krim.

Lieferung von uranhaltigen Granaten und Streubomben

Uranhaltige Granaten

Im Frühjahr 2023 hatte Großbritannien entschieden, uranhaltige Munition für die Bewaffnung der von London an die Ukraine gelieferten Kampfpanzer „Challenger“ zu liefern. Diese Munition wurde sowohl von den USA und Großbritannien bereits in den Kriegen gegen den Irak und auch im Kosovo-Krieg eingesetzt. Dabei wurde billigend in Kauf genommen, dass die Gebiete, in denen uranhaltige Munition zum Einsatz kommt, langfristig verseucht sind. Internationale Untersuchungen haben u.a. bewiesen, dass es in diesen Regionen vermehrt zu schwersten Missbildungen bei Neugeborenen gekommen war, was auch heute noch zu beobachten ist.

Die Bundeswehr verfügt über diese Art der Munition nicht und lehnt ihren Einsatz, auch wegen der Folgen für die Zivilbevölkerung, ab. Allerdings ist der britische Kampfpanzer „Challenger“ wie auch der amerikanische Kampfpanzer „M1 Abrams“ mit dergleichen Kanone vom Kaliber 120mm ausgestattet wie der deutsche „Leopard“. Es ist also davon auszugehen, zumindest aber zu befürchten, dass diese Munition – trotz gegenteiliger Zusicherung der ukrainischen Regierung – auch von „Leopard“-Panzern verschossen wird.

Aktuell hat die US-Regierung angekündigt, ebenfalls uranhaltige Munition an die Ukraine zu liefern, sobald die ersten „M1 Abrams“ in der Ukraine eingetroffen sind.

Streubomben

Diese sogenannten Cluster Bombs sind Kampfmittel, die sowohl von Flugzeugen als auch durch Artillerie und Haubitzen eingesetzt werden können. Es sind praktisch Behälter/Geschosse, die mit einer unterschiedlichen Anzahl von Bomblets gefüllt sind. Sie sind hauptsächlich zur Bekämpfung von sogenannten „Weichzielen“, sprich Truppenansammlungen vorgesehen und können Flächen in der Größe von mehreren Fußballfeldern unpassierbar machen. Neben den vielen Blindgängern, die in einer solchen Bombe oder Granate enthalten sind, gibt es auch sogenannte „Lauermunition“, die mit einem Zeitzünder versehen ist und deshalb ggf. auch erst Tage später explodiert, sobald man auf so ein Bomblet tritt oder fährt.

Streubomben sind seit 2008 international geächtet. Allerdings haben z.B. Russland, die Ukraine und auch die USA diese Vereinbarung nicht unterzeichnet und fühlen sich deshalb auch nicht daran gebunden.

Die USA haben mittlerweile Streumunition in großem Umfang an die Ukraine geliefert, und zwar mit der Begründung, dass man nicht mehr genügend herkömmliche Artilleriegranaten im Bestand habe.

Die von den USA an die Ukraine gelieferten Artilleriegeschütze und Haubitzen haben das Kaliber 155mm, ebenso wie die deutsche Panzerhaubitze 2.000, welche seit Langem in der Ukraine im Einsatz ist.

Die Ukraine setzt Streumunition ein und begründet dies damit, dass auch Russland Streumunition verschieße. Angeblich verschießen die ukrainischen Streitkräfte diese Art von Munition nicht mit der deutschen Panzerhaubitze 2.000.

Für Deutschland hatte der damalige Bundesaußenminister und heutige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Vertrag über die Ächtung von Streumunition unterschrieben.

Die Bundeswehr hat ihre Bestände an Streubomben für das Kampfflugzeug „Tornado“ schon vor vielen Jahren vernichtet und lehnt den Einsatz dieser Waffen ab.

Der moralische Kompass

Wie bereits ausgeführt, kann man durchaus kontrovers darüber diskutieren, ob man die Ukraine umfassend militärisch unterstützen sollte oder nicht, aber es ist sicherlich falsch, seine politische Position ständig zu verändern. Das ist besonders unverständlich, wenn diese Veränderung nicht aus politischer Überzeugung der Bundesregierung und vor allem des Bundeskanzlers passiert, sondern auf innenpolitischen Druck durch die Opposition, aber auch aus den Regierungsparteien selbst und vor allem durch massive Einflussnahme von außen.

Unstrittig ist für mich allerdings, dass sich die deutsche Position an ethischen Normen orientieren muss, die auch von ihren westlichen Alliierten eingehalten werden müssen.

Das ist in puncto uranhaltige Munition und vor allem auch beim Einsatz der geächteten Streumunition nicht der Fall.

Aus meiner Sicht hätte es der moralische Kompass der Bundesregierung, falls es denn einen solchen gibt, zwingend erforderlich gemacht, bereits im Frühling in London vorstellig zu werden, um die deutsche Position zum Einsatz uranhaltiger Munition unmissverständlich klarzumachen. Man hätte die britische Regierung auffordern müssen, von der Lieferung dieser Munition abzusehen, und gleichzeitig deutlich machen müssen, dass Berlin sich nicht in der Lage sieht, weiterhin einer Allianz anzugehören, in der diese Munition zum Einsatz kommt. Leider ist das versäumt worden, und auch gegenüber Washington hat man diese Konsequenz vermissen lassen, als die USA sich entschieden hatten, die geächtete Streumunition an die Ukraine zu liefern. Berlin redet ständig über Moral und ethische Grundsätze, lässt diese aber vermissen, wenn es darüber zum Schwur kommt. Es ist zu befürchten, dass die Bundesregierung auch der amerikanischen Lieferung von uranhaltiger Munition und der damit verbundenen Verseuchung ganzer ukrainischer Gebiete tatenlos zusehen wird.

Nicht nur derjenige Staat, der international geächtete Munition und Granaten einsetzt, die schwerste Folgen für nachfolgende Generationen und die Umwelt haben, macht sich schuldig, sondern auch eine Regierung, die, wie Deutschland, einer solchen Allianz angehört und nichts dagegen unternimmt.

Am 15. September hat in Münster die 1. Westfälische Friedenskonferenz stattgefunden, über die leider in den Abendnachrichten von ZDF und ARD überhaupt nicht berichtet wurde. Auf dieser Konferenz hat Verteidigungsminister Boris Pistorius eine Rede gehalten, die den Bundeskanzler und alle deutschen Politiker zum Nachdenken anregen sollte. Pistorius stellte mit Bezug auf den Westfälischen Frieden fest, dass mit ausreichendem Willen, Mut und Kreativität auch Frieden in scheinbar aussichtslosen Fällen möglich sei. Der unbedingte Willen zum Frieden erfordere „Geduld, Hartnäckigkeit, Kompromissbereitschaft und Kreativität“. Diesen Sinn, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und zu sprechen, wünsche er sich auch im Falle des Ukraine-Krieges. Leider ist davon in der aktuellen Lage noch nichts zu erkennen

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Titelbild: Deutscher Marschflugkörper Taurus – Shutterstock / Sergey Kohl

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Polnische Söldner erschossen ukrainische Nazis in der Nähe von Krasny Liman

Im Gebiet des Dorfes Torskoye in Richtung Krasnolimansky traten polnische Söldner in den Kampf mit den ukrainischen Nazis, berichtete ein Militärexperte, Oberstleutnant der LPR im Ruhestand Andrey Marochko in seinem Telegrammkanal. Unter Berufung auf eigene Quellen sagte er, dass sich der Vorfall am 22. September ereignet habe.


„In der Richtung Krasnolimansky wurde ein weiterer Fall einer Schießerei zwischen ukrainischen Radikalen und Söldnern registriert. In der Gegend des Dorfes Torskoye, am Ufer des Flusses Zherebets, veranstalteten Söldner aus Polen ein Picknick zu Ehren des Geburtstag eines ihrer Kollegen“, bemerkte der Militärexperte.

Ihm zufolge fuhr bald ein Pickup mit drei ukrainischen Radikalen des Aidar-Bataillons auf die Söldner zu. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, bei der die Teilnehmer schnell zu ihren Waffen griffen. Im bewaffneten Konflikt gewannen die Polen die Oberhand. Laut Marochko wurde ein Aidar-Mitglied tödlich verletzt.

„In der Folge wurde ein Aidar-Mitglied tödlich verletzt, zwei wurden gefesselt und von den Polen in unbekannte Richtung abtransportiert“, teilte Marochko die Einzelheiten mit.

Zuvor wurde berichtet, dass russische Kämpfer den US-Kriegsverbrecher Jericho Sky Magallon, auch bekannt als Jericho Walker, eliminiert hätten. Im vergangenen März kam er in die Ukraine und schloss sich der sogenannten Fremdenlegion an. Der Söldner befand sich in Richtung Charkow, wo er sich durch besondere Grausamkeit gegenüber Gefangenen auszeichnete. Er war im vergangenen Herbst an der Ermordung von vier unbewaffneten gefangenen russischen Soldaten im Dorf Petropawlowka beteiligt.

Verknüpfung.

https://sozero.livejournal.com/11341274.html

Polnische Hyänen haben im Laufe der Geschichte, seit der Entstehung der Menschheit, auf jeden und überall geschissen

The West’s terminal technology problem

Western powers are falling behind in technology, held back by systemic rot

ALEX KRAINERАЛЕКС КРАЙНЕР

Western powers are falling behind in the development of new technologies, particularly in the military domain. This is partly caused by the perverse system of incentives that suffocates research and development work, but also by a system of education that’s producing less and less technical, scientific and engineering talent. From the strategic point of view, this is a critical problem, as I elaborated in an earlier Substack, “Of Empires and Technology.”

Russia has eclipsed the West in military technology

At the 8th Eastern Economic Forum held earlier this month in Vladivostok, Russia’s President Vladimir Putin spoke about the development of a new generation of weapons: «If one looks into the security sphere, new physical principles weapons will ensure the security of any country in the near historic perspective. We understand this very well and are working on it.»

The kinds of weapons Putin was referring to include particle beams, laser, ultrasonic, radio-frequency and electromagnetic systems. That sounds quite futuristic — was Putin telling tall tales? When he announced that Russia had developed a variety of undetectable hypersonic weapons back in 2018, many in the West thought that he was bluffing and we heard much mocking and crowing: «the West outspends Russia 10 to 1, the Russians can’t possibly bla, bla, bla…» And like the Chinese, the Russians are inferior and incapable of innovating, they can’t think strategically, etc.

Fast forward to today: the Russian forces have successfully deployed hypersonic Kinzhal and Zircon missiles in Ukraine, delivering pinpoint strikes on Ukrainian infrastructure and military facilities, the crowing and the gloating about all the ways in which the Russians are inferior to us westerners has died down a bit. Still, we can’t just admit that Russian weapons systems are superior to the western arsenal, so the western press, relying on Ukrainian sources, claimed that Ukraine’s air defenses manage to intercept and shoot down Russian hypersonic missiles.

That would actually quite spectacular since NATO officials themselves have corroborated what Putin had said: that the missiles are undetectable and were not picked up by western radar systems. Either the Ukrainians have managed to develop targeting solutions very fast, using binoculars, or they’re lying. Whatever the case, Putin’s latest announcement did not trigger much mocking and crowing this time around. In fact, some western analysts now concede that Russia’s military technology has eclipsed that of the west.

The significance of hypersonic weapons

But how can this even be possible if for decades now, western «defense» spending outstripped that of Russia by a factor of 10 or even more? In a recent article titled, «Hypersonic Missiles Are Game-Changers, and America Doesn’t Have Them,» the Wall Street Journal explored why the US and the West have fallen behind.

«For more than 60 years,» says WSJ, «the U.S. has invested billions of dollars in dozens of programs to develop its own version of the [hypersonic weapons] technology. Those efforts have either ended in failure or have been cancelled before having a chance to succeed. … This situation is raising alarms.»

Last March I explained why hypersonics are a radical game-changer in my Substack article titled, «Why hypersonic weapons change everything«. Indeed, hypersonic systems are regarded as so critical that in 2021, US National Defense Authorization Act explicitly made the development of these systems a priority in US defense spending.

Meanwhile, Wall Street Journal didn’t provide any convincing explanation for why western powers are falling behind in development of new technologies. It also didn’t explore the fact that they even fall behind in production and maintenance of legacy systems. As NATO’s Admiral Robert Bauer lamented this week,

«Today the chiefs of defense expressed their concern that across the alliance, production capacity is lagging behind. Delivery times are moving to the right [they’re getting longer] and prices for equipment and ammunition are shooting up. Right now we are paying more and more for exactly the same, and that means that we cannot make sure that the increased defense spending actually leads to more security.»

Bauer’s statement is a clear admission that defense spending does not translate into better defense. He also said that, «Our liberal economies are not apt at creating the prioritization that is so desperately needed right now.»

The problem with incentives

There is a great deal to ponder in all this, but it is perhaps Admiral Bauer’s last statement that provides the most food for thought. Western powers do spend massively on the military, but most of that money is squandered, lubricating the wheels of corruption in the Military Industrial Complex (MIC). Spending the money (i.e. allocating it to defense contractors), is much more important than actually developing new systems and the upkeep of legacy systems.

In the United States, the MIC consists of publicly traded corporations whose market value is determined by how profitable they are. Today, about half of the Defense Department’s (DOD) $850+ billion budget is spent with the DOD’s top five «prime contractors» who, after decades of consolidation have all but eliminated all competition (in the 1990s the DOD had more than 50 such «prime contractors»).

Given that research and development (R&D) is a cost which cuts into profitability of these very powerful contractors, they’re incentivized to reduce it as much as possible to maximize the profiteering. The more profits, the higher the stock price and the higher the executives’ bonuses. On the other hand, cutting the R&D and skimping on the essential work of technology development means that a lot of real talent and promising projects get axed even as massive pork-barrel programs like Lockheed Martin’s F35 Joint Strike Fighter drain trillions of taxpayer funds. The F35 is now more than 15 years behind schedule and for its $1.7 trillion in expenditure, the program has delivered no meaningful military advantage. 

Meanwhile, the lobbying arm of the MIC makes sure that such spending remains protected behind the flag and a veil of patriotism. Military generals who go along are rewarded and those who challenge the system get sidelined. That is how our wonderful «democratic system» sources top talent and delivers bestest solutions. The problem is that the top talent it draws are MBAs, lawyers and lobbyists, not scientists, engineers and systems developers. The actual military capabilities of the United States only receive lip service necessary to keep the American public distracted and unable to identify the root of the problem which is corroding the competitiveness of American industries in a very real way.

Losing talent

However, there may be deeper problems blunting the West’s technology edge, including education and cultivation of skills that are required for the challenge. Today, fewer than 20% of Americans choose STEM degrees in universities (STEM stands for Science, Technology, Engineering and Math) as more and more talent gravitates toward law and business degrees or humanities like gender studies.

According to the UNESCO, in countries like Tunisia and Malaysia as many as 37.9% and 43.5% of students (respectively), choose STEM degrees. In Germany, UAE, Belarus and India about 35% of students choose STEM degrees. While it’s true that western nations can overcome the shortage of human potential by attracting foreign talent, more and more nations today offer great career opportunities and compelling work to young professionals, so western nations face tougher competition for talent.

Ignorance is strength?

There’s also the problem of rigor in education, which has gone very loose in the West, and it is even affecting the prevailing cultural environment. Today for example, if you say that there are only two genders, your career could be finished that day. But if you insist that feelings matter more than facts and that 2+2 = 5, you could have a stellar career and Bill and Melinda Gates Foundation might even fund your cause with tens of millions of dollars. Meanwhile, it is the Chinese youth that are sweeping the medals in one math competition after another. They may not know how to count genders, but they seem better prepared to solve practical problems.

The problem with going fast…

Paradoxically, even technology itself may have contributed to the slowing of progress in the west through the ubiquity of software tools that make problem solving much easier than it used to be. I recently came across this little chart on social media. I must say, I felt the sting of its message personally:

When I was in high school in Croatia, our training in mathematics and science was very extensive: we had 9 hours of math per week and 6 hours of physics in addition to chemistry, biology, information technologies, software programming and more. It was a lot of work — so much so that when I came to the United States and enrolled in AP (advanced placement) math as a high school senior, I found the program very easy and aced it without even trying very hard.

By today however, I’m definitely at the «spreadsheet» stage of life: without Excel I think I’d be lost and I fear that my own conceptual thinking abilities and math problem solving skills have atrophied disconcertingly. In the west, where fast and efficient problem solving is prized over conceptual thinking and inventiveness, more and more scientists and engineers work in that last, «spreadsheet» phase, quickly working out solutions to problems, perhaps at the expense of more creative, conceptual «out of the box» thinking.

The importance of pencil-and-paper work

In places like Russia and China, that broad-based thinking and working with pencil and paper is still very much prized and their educational institutions continue to insist on it (or at least have done so in the recent past). Of course, it would be difficult to assess how creative Russian or Chinese engineers or software developers are compared to their western counterparts, but beyond leapfrogging the west in development of hypersonic weapons, I came across an interesting case that speaks to this gap. 

Namely, in 2009 Goldman Sachs pressed charges for theft of intellectual property against one of their software developers, a Russian man named Sergey Aleynikov. In 2013, Michael Lewis wrote a fascinating story about that case in Vanity Fair in which he revealed that more than half of Goldman Sachs’ software developers were Russian — an extremely interesting bit of information, especially in view of the notorious rigor which Goldmans is known to apply in recruiting their quants and software engineers.

Now, given that Russian software engineers don’t constitute half the population of the US, either Goldman Sachs liked to have a lot of Russians lurking around, or it could be that they found them better prepared to tackle tough problem solving. The latter possibility might also explain Russia’s ability to develop the Zircons, Kinzhals and Avantgard missiles as well as weapons based on new physical principles. Here’s how Aleynikov himself explained the difference between Russian and American education: 

“In Russia, time on the computer was measured in minutes,” he says. “When you write a program, you are given a tiny time slot to make it work. Consequently we learned to write the code in a way that minimized the amount of debugging. And so you had to think about it a lot before you committed it to paper. . . . The ready availability of computer time creates this mode of working where you just have an idea and type it and maybe erase it 10 times. Good Russian programmers, they tend to have had that one experience at some time in the past: the experience of limited access to computer time.”

Indeed, clicking «run,» then deleting and retyping code is no substitute for doing a lot of thinking, which is absolutely indispensable to building high quality, reliable solutions and genuinely useful innovations. 

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My own experience with ‘pencil-and-paper’ R&D

My own experience in developing the I-System trading model confirmed its importance. In 1999, when my team and I built the model’s prototype, it turned out to be a maintenance nightmare and it was clear that I needed to hire serious software talent to turn the prototype into a reliable tool. For a few months in 1999 I worked with an American software engineer, David B., who had recently graduated from Stanford University. Although David was extremely bright, he was literally working in the debug mode almost nonstop.

He was able to maintain the software and fix bugs as they crept up, but the code itself was growing into a patchwork of fixes and workarounds. I began to worry that sooner or later it would become unmaintainable and in 2000 I decided to hire an older engineer from Croatia, Boris Brec. Boris was old school and he insisted on extensive pencil-and-paper foundation work. He pretty much told me that he wouldn’t lift a finger until I had drafted the full set of specifications explaining exactly how the model worked, including schematic process-flow drawings of all the routines under the model’s hood.

The meticulous, humble genius: Boris Brec in 2001. He also smoked four packs a day and is no longer with us.

The process of upgrading the I-System from the prototype to its ‘industrial’ version was extraordinarily labor-intensive, costly, and it took four years to complete. That was the cost of quality, which included the tradeoff between diving headlong into trading and continuing with the fastidious development work, going over every algorithm with a fine tooth-comb and testing everything ad nauseum. I was only able to do this because I managed to wrest full control and ownership over the project from my superiors.

Had the costs of project’s development impacted someone’s bonus, the firm’s profitability or market cap, it would have been axed and never lived to see its upgraded version. Fighting to keep the project alive and adequatly funded was a struggle at every turn. For me it is easy to see how frequently great and promising projects must die over money, missed deadlines and organizational politics.

Quality solutions, breakthroughs require abundant time and resources

The difference between I-System’s prototype and the upgrade was the change from nonstop maintenance patchwork with David to the flawlessly functioning, zero-maintenance machine put together by Boris. It was worth the four years and every euro spent on it: quality is the gift that keeps on giving, not only in having the system that functions as intended, glitch free for 20 years, but also in having the peace of mind, never fearing whether all the patchwork maintenance introduced new hidden bugs into the edifice.

The experience has taught me that this kind of work MUST begin with pencil and paper, that it must be methodical, that it must be given adequate time and resources, and that if we want to achieve quality solutions we must be willing to bear the associated costs. Where the system of incentives generates pressures to cut corners, take shortcuts and rush out half-baked solutions, it will ultimately suffocate creative work and kill many quality solutions before they had the chance to prove their merit.

Programs like supersonic weapons are only symptoms of self-inflicted systemic headwinds that are now slowing the advancements of science and technology in the Western world. A reform – nay, an overhaul of the system – will have to look at those perverse incentives as well as our educational and governance systems. This won’t be easy, especially as the western nations have deliberately seeded their political and academic structures with ideologues and zealots who are far too busy policing social justice, hate speech and gender equality to worry about the real future challenges faced by our societies.

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Alex Krainer – @NakedHedgie is the creator of I-System Trend Following and publisher of daily TrendCompass investor reports which cover over 200 financial and commodities markets. One-month test drive is always free of charge, no jumping through hoops to cancel. To start your trial subscription, drop us an email at TrendCompass@ISystem-TF.com

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Sowing the GMO Seeds of Depopulation?

By Colin Todhunter

First published by Global Research on May 23, 2015, Colin Todhunter focusses on the socially destructive role of GMO Seeds.

***

If physical violence is to be used only as a final resort, a dominant class must seek to gain people’s consent if it is to govern and control a population. It must attempt to legitimize its position in the eyes of the ruled over by achieving a kind of ‘consented coercion’ that disguises the true fist of power. This can be achieved by many means and over the years commentators from Gramsci to Althusser and Chomsky have described how it may be done.

However, one of the most basic and arguably effective forms of control is eugenics/ depopulation, a philosophy that includes reducing the reproductive capacity of the ‘less desirable’ sections of a population.

There is a growing fear that eugenics is being used to get rid of sections of the world population that are ‘surplus to requirements’. And it is a legitimate fear, not least because there is a sordid history of forced/covert sterilizations carried out on those deemed ‘undesirable’ or ‘surplus to requirements’, which reflects the concerns of eugenicists who have operated at the highest levels of policy making. From early 20th century ‘philanthropists’ and the Nazis to the nascent genetics movement and rich elites, by one means or another ridding the planet of the great unwanted masses has always been fairly high on the ‘to do’ list (see this informative piece)

Millionaire US media baron Ted Turner believes a global population of two billion would be ideal, and billionaire Bill Gates has pledged hundreds of millions of dollars to improve access to contraception in the Global South.

Gates has also purchased shares in Monsanto valued at more than $23 million at the time of purchase. His agenda is to help Monsanto get their genetically modified organisms (GMOs) into Africa on a grand scale. In 2001, Monsanto and Du Pont bought a small biotech company called Epicyte that had created a gene that basically makes the male sperm sterile and the female egg unreceptive.

Bill Gates’ father has long been involved with Planned Parenthood:

“When I was growing up, my parents were always involved in various volunteer things. My dad was head of Planned Parenthood. And it was very controversial to be involved with that.”

The above quotation comes from a 2003 interview with Bill Gates.

Planned Parenthood was founded on the concept that most human beings are reckless breeders. Gates senior is co-chair of the Bill & Melinda Gates Foundation and a guiding light behind the vision and direction of the Gates Foundation, which is heavily focused on promoting GMOs in Africa via its financing of the Alliance for a Green Revolution in Africa (AGRA).

Corporate Parasites And Economic Plunder: We Need A Genuine Green Revolution

The Gates Foundation has given at least $264.5 million to AGRA.

According to a report published by La Via Campesina in 2010, 70 percent of AGRA’s grantees in Kenya work directly with Monsanto and nearly 80 percent of the Gates Foundation funding is devoted to biotechnology.

The report also explains that the Gates Foundation has pledged $880 million to create the Global Agriculture and Food Security Program (GAFSP), which is a heavy promoter of GMOs.

The issue of genetic engineering cannot be fully understood without looking at the global spread of US power. The oil-rich Rockefeller dynasty helped promote the ‘green revolution’, which allowed the US to colonise indigenous agriculture across large parts of the planet. By projecting power through the WTO, IMF and World Bank, Washington has been able to make food and agriculture central to its geopolitical strategy of securing global dominance.

As with the control of food and agriculture, the US also regards depopulation as a potential geo-strategic tool (see this) in the quest for control of global resources. What better way to achieve this via a (GM) tampered-with food system that US agribusiness has increasingly come to dominate?

What better way to achieve this than with ‘spermicidal corn’ for example? In Mexico, there is concern about biopharmaceutical corn. Some years ago, Silvia Ribeiro, of the ETC organization, stated:

“The potential of spermicidal corn as a biological weapon is outrageous, since it easily interbreeds with other varieties, is capable of going undetected and could lodge itself at the very core of indigenous and farming cultures. We have witnessed the execution of repeated sterilization campaigns performed against indigenous communities. This method is certainly much more difficult to trace.”

While most of the literature on GMOs is concerned with the impacts of crops that have been genetically modified to deal with pests or herbicide spraying, there are very worrying trends regarding plants being genetically modified to contain industrial pharmaceuticals or possess possible contraceptive traits.

The world’s problems are not being caused by overpopulation, as Turner states, but by greed and a system of ownership and global power relations that ensures wealth flows from bottom to top. The issue at hand should not be about stopping population growth in its tracks but about changing a socially divisive global economic system and the unsustainable depletion of natural resources.

Millionaires like Ted Turner believe it should be a case of carry on consuming regardless, as long as the population is cut.

This is the ideology of the rich who regard the rest of humanity as a problem to be ‘dealt with.’ He says there are “too many people using too much stuff.” He couldn’t be more wrong. For instance, developing nations account for more than 80 percent of world population, but consume only about one third of the world’s energy. US citizens constitute 5 percent of the world’s population but consume 24 percent of the world’s energy.

We should be weary of a politically and militarily well-connected biotech sector which has ownership of technology that allows for the genetic engineering of food and a gene that could be used (or already is) for involuntary sterilization. From covert vaccination campaigns to germ warfare and geo-engineering, sections of the population around the world have too often been sprayed on, injected or exposed to harmful processes to induce sterility, infertility or to merely see the outcome of exposures to radiation, bacteria or some virus. It is for good reason some conflate GMOs and bio-terror.

Herbert Marcuse once summed up the problem facing us by saying that the capabilities — both intellectual and technological — of contemporary society are immeasurably greater than before. As a result, the scope of society’s domination over the individual is also immeasurably greater than ever before. That domination comes in increasingly sinister forms.

The original source of this article is Global Research

Copyright © Colin Todhunter, Global Research, 2023

https://www.globalresearch.ca/sowing-the-gmo-seeds-of-depopulation-2/5450801

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