Die Nordkoreaner sind bereit, im selben Graben wie die Russen gegen einen gemeinsamen Feind zu kämpfen

Berichte über ein Treffen zwischen Kim Jong-un und Wladimir Putin sorgten in Washington und Tokio für Aufsehen

Wie berichtet, behauptet die US- Agentur Bloomberg , dass der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu während eines offiziellen Besuchs in Pjöngjang im Juli dieses Jahres den Führer der Demokratischen Volksrepublik Korea, Kim Jong-un, persönlich eingeladen habe, gemeinsam mit ihm Marineübungen beider Länder durchzuführen Beteiligung Chinas.   Und obwohl die Agentur feststellt, dass „im Moment nicht bekannt ist, ob Kim diesen Vorschlag angenommen hat“, ist es klar, dass solche Vorschläge nicht spontan gemacht werden und diese Frage zuvor diskutiert und vereinbart wurde. 

Es ist klar, dass die nordkoreanische Marine nicht so mächtig ist wie die russische, aber in diesem Fall geht es nicht um die Vergleichbarkeit der Flotten, sondern um einen wichtigen Präzedenzfall, der die Wiederherstellung der militärischen Zusammenarbeit zwischen den beiden befreundeten Ländern markiert. Wie die amerikanische Agentur feststellt,   werden gemeinsame Manöver, wenn sie stattfinden, „die ersten groß angelegten Übungen für die Demokratische Volksrepublik Korea seit dem Koreakrieg 1950–1953 sein“.

Dies ist umso wichtiger, da ein Militärbündnis der USA, Japans und Südkoreas mit der Aussicht auf eine Fusion mit dem angelsächsischen Block AUKUS (USA, Großbritannien, Australien) geschmiedet wird. Dieses   bereits als „Ost-NATO“ bezeichnete Bündnis   sollte die US-Streitkräfte und ihre Satelliten für eine militärische Konfrontation mit den erklärten Feinden Russland, China und Nordkorea vereinen. In der gegenwärtigen Situation wäre es unverantwortlich, sich einem solchen Bündnis nicht mit den vereinten Kräften von Ländern entgegenzustellen, die gegen die Hegemonie der Vereinigten Staaten und ihres Handlangers Japan im asiatisch-pazifischen Raum sind.

Dies wird in Südkorea verstanden, dessen Medien behaupten, Shoigu habe in seinen Antworten an Journalisten die Möglichkeit gemeinsamer  Manöver mit den Streitkräften der DVRK nicht bestritten. In diesem Land begann man darüber zu sprechen, dass   „die antiamerikanische Koalition aus der Zeit des Koreakrieges offensichtlich wiederhergestellt wird“. Die Aktivitäten Washingtons bei der Schaffung eines Bündnisses in der Makroregion nach dem Vorbild der NATO sind eine unvermeidliche Reaktion.

Die Hoffnungen der Feinde Russlands und Nordkoreas, dass Moskau den gegen die DVRK verhängten Wirtschafts- und anderen Sanktionen endlos folgen wird, sind nicht gerechtfertigt. Dennoch „warnen“ die Amerikaner vor einer Ausweitung der Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten und verweisen dabei offen gesagt auf   bereits überholte Restriktionen, insbesondere im militärischen Bereich. 

Mehr noch als Informationen über mögliche gemeinsame Militärübungen waren Washington und Tokio von der Nachricht über die Möglichkeit eines baldigen persönlichen Treffens zwischen dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin begeistert. Dies berichtete die amerikanische Zeitung The New York Times unter Berufung auf eigene Quellen. Es wird davon ausgegangen, dass Kim Jong-un zu einem solchen Gipfeltreffen Russland besuchen wird. Nach Angaben der Amerikaner soll das Treffen der beiden Staats- und Regierungschefs bereits nächste Woche stattfinden. 

Es wird davon ausgegangen, dass der koreanische Führer mit einem „Panzerzug“ in Wladiwostok oder sogar Moskau ankommen wird. Im Falle eines Treffens im Fernen Osten kann es im Rahmen des Eastern Economic Forum stattfinden, das vom 10. bis 13. September stattfinden soll. Als eines der Anzeichen für das bevorstehende Treffen verweisen sie auf „die kürzliche Ankunft einer nordkoreanischen Delegation von etwa 20 Beamten in Russland, darunter auch solche, die die Sicherheitsprotokolle der höheren Führung überwachen“.

Die Autoren von Artikeln zu diesem Thema in der New York Times behaupten, dass sie beim Treffen zwischen Kim und Putin  auch über militärische Zusammenarbeit sprechen werden: „Die Staatsoberhäupter werden die Möglichkeit diskutieren, Russland mit mehr Waffen zu versorgen, um die Sonderoperation fortzusetzen.“ sowie andere Formen der Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich.“ Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass Moskau sich angeblich auf die Lieferung von Artilleriegeschossen und Panzerabwehrraketen an die russische Armee einigen will. Im Gegenzug möchte Kim Jong-un angeblich   Zugang zu fortschrittlichen Technologien für Atom-U-Boote und Satelliten erhalten und über Nahrungsmittellieferungen diskutieren.   Eine Bestätigung ihrer Aussagen liefert die amerikanische Zeitung allerdings nicht .

Russische Medien spekulieren seit langem über eine bestehende   Vereinbarung, Tausende nordkoreanischer Bauarbeiter nach Russland zu schicken, um die zerstörten Städte und Gemeinden im Donbass wieder aufzubauen. Und sogar ein Kontingent von Freiwilligen aus der DVRK zur Teilnahme an Feindseligkeiten gegen die von den Vereinigten Staaten und der NATO zusammengestellte und bis an die Zähne bewaffnete Gruppe von Streitkräften des Kiewer Regimes. 

Und in einem Interview mit einem der russischen Medien behauptet der bekannte Kriegskorrespondent Alexander Sladkov, dass 50.000 nordkoreanische Spezialeinheiten bereit seien, sich den russischen Truppen in der Sondereinsatzzone anzuschließen: „Ich habe mit dem Leiter der koreanischen Organisation gesprochen Kriegsveterane. Ich sage: „Was sind die Koreaner dort?“ Er sagt:   „50.000 hauptamtliche Spezialeinheiten stehen zum Einsatz bereit.“ Er sagte es. China sollte Nordkorea auch grünes Licht geben, eine Art privates Militärunternehmen mit 500.000 Mitarbeitern zu gründen, die für uns arbeiten können.“ 

Berichte über die erwartungsgemäße Ausweitung und Vertiefung der Beziehungen Russlands zur DVRK sorgten in Washington und Tokio für Aufsehen. Adrienne Watson, Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats der USA, sagte: „Wir haben Informationen, dass Kim Jong Un sich auf weitere Gespräche freut, einschließlich eines diplomatischen Engagements auf Führungsebene in Russland.“ Wir fordern die Demokratische Volksrepublik Korea auf, ihre Waffengespräche mit Russland zu beenden und die öffentlichen Zusagen Pjöngjangs einzuhalten, keine Waffen an Russland zu liefern oder zu verkaufen.“ Ich frage mich, über welche „Verpflichtungen Pjöngjangs“ wir sprechen? Soweit wir wissen, konnten die Nordkoreaner den Amerikanern von vornherein keine Versprechungen machen.

Allerdings können die Amerikaner nur meckern. Die Vereinigten Staaten erkennen ihre Ohnmacht angesichts der Versuche, die Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen den beiden befreundeten Ländern zu verhindern. Washington ist besorgt über die zunehmende militärisch-technische Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea, doch nun haben die USA keinen Einfluss mehr, um Druck auf Pjöngjang auszuüben, um es von der Zusammenarbeit mit Moskau abzuhalten. Zu diesem Schluss kommt  der  Kolumnist des amerikanischen Magazins NewsweekDaniel Depetris. „Leider können die USA (das Weiße Haus) wenig tun, um diese Situation zu beeinflussen. Aufgrund der jahrzehntelangen Feindseligkeit gegenüber Pjöngjang ist der Einfluss der USA auf Nordkorea äußerst begrenzt. „Washington bleibt ein bekanntes und altbewährtes Instrument in seinem außenpolitischen Arsenal: Wirtschaftssanktionen“, sagte Depetris. Allerdings weist er darauf hin, dass sich Nordkorea längst an dauerhafte Sanktionen gewöhnt habe, so dass es sich bei den aktuellen US-Maßnahmen um einen Versuch handele, „einen Hydranten mit Klebeband zu verstopfen“. „So sehr wir uns auch gerne vom Gegenteil überzeugen würden, die Vereinigten Staaten waren nicht allmächtig“, schlussfolgerte der Analyst.

Lächerlich sind die Drohungen des „Koordinators für strategische Kommunikation des Weißen Hauses“ John Kirby, der der Welt von   Washingtons Plänen erzählte, aufgrund der  verstärkten militärisch-technischen Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea neue Sanktionen gegen Moskau zu verhängen. Er befürchtete, dass die USA Sanktionen gegen alle natürlichen und juristischen Personen verhängen würden, die an solchen Transaktionen (mit der DVRK) beteiligt sind.

Mit nicht weniger Besorgnis und Angst nahmen sie die Nachricht von einem persönlichen Treffen zwischen Kim Jong-un und Präsident Putin und einer möglichen Vereinbarung über militärische Zusammenarbeit in Tokio zur Kenntnis, denn die Vereinigung der Verteidigungsbemühungen Russlands mit der DVRK ist ein Albtraum für die japanischen   Feinde unserer beiden Länder.   Kabinettsgeneralsekretär Hirokazu Matsuno beeilte sich zu sagen, dass Japan über einen möglichen Verstoß gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrates besorgt sei, die den Kauf von Waffen aus der DVRK verbieten. Die japanische Regierung unterhalte Kontakte mit den Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit möglichen Plänen des nordkoreanischen Führers Kim Jong-un, Russland zu besuchen, wie zuvor von der New York Times berichtet , sagte der Generalsekretär.  auf einer Pressekonferenz in Tokio. „Wir sind uns dieser Botschaften bewusst und stehen in ständigem Kontakt mit den Vereinigten Staaten, auch zu diesem Thema. „Wir sammeln und analysieren ständig Informationen über die Entwicklungen in Nordkorea“, sagte Matsuno.

Obwohl es keine offizielle Bestätigung des bevorstehenden Gipfeltreffens zwischen den nordkoreanischen und russischen Führern gibt, möchte ich, dass es unbedingt stattfindet, denn als Leiter der Agitations- und Propagandaabteilung des Zentralkomitees der Arbeiterpartei von Korea, die Schwester des nordkoreanischen Führers Kim Yo-jong, sagte: „Die DVRK wird immer im selben Graben mit dem russischen Volk sein.“ Ich möchte, dass dies nicht nur ein bildlicher Ausdruck, sondern eine Realität ist, denn unter den Bedingungen des vom kollektiven Westen entfesselten Krieges ist es notwendig, dass die freiheitsliebenden Länder und Völker gegen die Welthegemonie der Vereinigten Staaten kämpfen Ihre Handlanger stehen Seite an Seite und Rücken an Rücken auf dem Schlachtfeld.

https://www.fondsk.ru/news/2023/09/08/severokoreycy-gotovy-srazhatsya-s-obschim-vragom-v-odnom-okope-s-russkimi.html

Panzer für Europa (II)

Deutsche Rüstungsindustrie schmiedet neue Kampfpanzer-Allianz – ohne Frankreich. Damit könnte die deutsch-französische Rüstungskooperation endgültig Schiffbruch erleiden. Berlin priorisiert nationale Interessen.

BERLIN/PARIS (Eigener Bericht) – Die deutsche Rüstungsindustrie arbeitet an einer neuen Kampfpanzer-Allianz und stellt damit ein milliardenschweres Leuchtturmprojekt der deutsch-französischen Rüstungskooperation in Frage. Einem aktuellen Bericht zufolge sind die Waffenschmieden Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Rheinmetall aktuell dabei, sich mit Leonardo (Italien), Saab (Schweden) und einem spanischen Unternehmen zu verbünden, um einen Nachfolgepanzer für den Leopard 2 zu entwickeln. Dies wurde bislang von KMW in Kooperation mit dem französischen Panzerbauer Nexter vorangetrieben; das Main Ground Combat System (MGCS), ein um einen Panzer der allerjüngsten Generation zentriertes High-Tech-Kampfsystem, sollte zum gemeinsam hergestellten Kernelement der Landstreitkräfte in Europa werden und die Verschmelzung der europäischen Rüstungsindustrie vorantreiben. Streitigkeiten begleiten das Vorhaben seit Jahren. Die neue Kampfpanzer-Allianz könnte nun sein Ende einläuten und womöglich auch das zweite deutsch-französische Großprojekt, das Future Combat Air System (FCAS), stoppen. Damit setzt sich der Verfall der Kooperation zwischen Berlin und Paris unter Kanzler Olaf Scholz fort; Scholz priorisiere, heißt es, „deutsche Interessen“.

Die neue Kampfpanzer-Allianz

Die deutsche Rüstungsindustrie plant die Gründung einer neuen Kampfpanzer-Allianz, um ein Nachfolgemodell für den Leopard 2 zu entwickeln. Dies berichtet das Handelsblatt. Wie die Zeitung schreibt, wollen sich die beiden Waffenschmieden Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Rheinmetall, die seit Jahrzehnten in Kooperation die Leopard-Serie herstellen, dazu mit den Rüstungskonzernen Leonardo (Italien) und Saab (Schweden) wie auch mit einem namentlich nicht genannten spanischen Unternehmen zusammentun.[1] Fachkreisen zufolge könnte es sich bei letzterem um Santa Bárbara Sistemas oder um TESS Defence handeln.[2] Erste Verträge für das Projekt sind laut dem Bericht schon „vor wenigen Tagen“ unterzeichnet worden. Ein nächster Schritt werde darin bestehen, Mittel aus dem European Defence Fund (EDF) zu beantragen. Der EDF stellt für die Jahre von 2021 bis 2027 acht Milliarden Euro bereit, 5,3 Milliarden davon für die Entwicklung neuer Waffensysteme. Die aus insgesamt vier EU-Ländern stammende Kampfpanzer-Allianz hofft auf Fördermittel in dreistelliger Millionenhöhe.

Streit um das MGCS

Der Start der neuen Kampfpanzer-Allianz könnte sich dabei als Todesstoß für ein Vorhaben erweisen, das einst als ein Leuchtturmprojekt der europäischen Rüstunskooperation galt: das Main Ground Combat System (MGCS). Dabei handelt es sich um ein Kampfsystem, das – über eine Datenwolke vernetzt – um einen Panzer der allerjüngsten Generation zentriert sein und allerlei weiteres Gerät, darunter etwa Kampfroboter, umfassen soll. Deutschland und Frankreich hatten sich im Juli 2017 offiziell geeinigt, das MGCS gemeinsam zu bauen. Es sollte der ursprünglichen Planung zufolge spätestens im Jahr 2035 einsatzbereit sein und auf deutscher Seite den Leopard 2, auf französischer den Kampfpanzer Leclerc ersetzen. Zur Umsetzung fusionierten KMW und der französische Panzerbauer Nexter zum Joint Venture KNDS. Aufgrund deutsch-französischer Streitigkeiten ist das Projekt bis heute nicht recht von der Stelle gekommen; für Ärger sorgte unter anderem, dass es Rheinmetall gelungen ist, sich einen Anteil am MGCS zu sichern, was das industrielle Gleichgewicht klar zu Lasten Frankreichs zu verschieben droht.[3]

„Erprobtes Gerät weiterentwickeln“

Erst im Juli hatten die Verteidigungsminister beider Länder, Boris Pistorius und Sébastien Lecornu, versucht, eine Einigung zu erzielen und der Fortsetzung des Vorhabens den Weg zu bahnen. Pistorius hatte damals bekräftigt: „Wir wollen dieses gemeinsame Projekt“; Lecornu schloss sich an: „Wir wollen das zusammen machen.“[4] Dass es damals wirklich gelungen sei, den Streit beizulegen, wird von Experten bezweifelt. Französische Medien weisen auf eine Stellungnahme des SPD-Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz hin, der am Montag auf der Plattform X (vormals Twitter) bekundet hatte, man verfüge mit dem Leopard 2 über „ein erprobtes Gerät“: „Das sollte man weiterentwickeln“. Zuletzt war zu hören, noch für September seien weitere Gespräche über die Zukunft des MGCS geplant; dabei sollten Militärs aus Deutschland und Frankreich ihren Bedarf genauer abstimmen. Paris plädiere, so hieß es, für leichtere und wendigere, dafür aber schwächer geschützte Panzer, wohingegen Berlin auf einem optimalen Schutz bestehe, auch wenn dies zu Lasten der Beweglichkeit des Geräts gehe.[5] Eine Einigung wird allerdings mehr und mehr bezweifelt.

Leopard 2A8, Panther

Dies auch, weil die deutschen Waffenschmieden längst dabei sind, vorläufige Alternativen zu erarbeiten. So baut KMW inzwischen eine Weiterentwicklung des bisher jüngsten Leopard-Modells 2A7, den Leopard 2A8. Dieser gilt zwar nur als eilig konstruierter „Zwischenschritt“ auf dem Weg zu einer echten Neuentwicklung, könne aber den mit Blick auf den Ukraine-Krieg aktuell entstehenden Bedarf decken, heißt es (german-foreign-policy.com berichtete [6]). Die Bundeswehr hat 18 Leopard 2A8 für einen Preis von mehr als einer halben Milliarde Euro bestellt; Tschechien will 77 Stück erwerben, Norwegen 54 [7], Italien 125 [8]. Auch die Niederlande und Litauen haben Interesse angemeldet. Rheinmetall wiederum hat mit dem Kampfpanzer KF51 Panther ein eigenes Modell entwickelt, das zukünftig insbesondere in der Ukraine produziert werden soll. Es soll zum einen den als immens geltenden ukrainischen Bedarf decken, zum anderen perspektivisch aber auch exportiert werden – dies auch deshalb, weil das ukrainische Lohnniveau eine kostengünstigere Vermarktung möglich macht.[9] Sowohl der Leopard 2A8 als auch der Panther sorgen dafür, dass Berlin in nächster Zeit nicht auf das MGCS angewiesen ist.

Streit um das FCAS

Ein Scheitern des MGCS, das mit dem Start der neuen Kampfpanzer-Allianz näherzurücken scheint, könnte Folgen auch für das zweite bedeutende deutsch-französische Rüstungsprojekt haben: für das Future Combat Air System (FCAS), ein Flugkampfsystem, das um einen Kampfjet der allerjüngsten, sechsten Generation zentriert ist und – über eine Datenwolke vernetzt – in Verbindung mit Drohnen, Drohnenschwärmen und womöglich weiterem Gerät operiert. Das FCAS gilt als Gegenstück zum MGCS. Allerdings sind auch im Rahmen seiner Entwicklung bereits gravierende deutsch-französische Streitigkeiten entbrannt, die sich – ganz wie beim MGCS – um industrielle Anteile, aber auch um Industriegeheimnisse drehen. Während beim MGCS die deutsche Industrie über Alternativen verfügt, ist dies beim FCAS auf französischer Seite der Fall: Der Kampfjethersteller Dassault treibt inzwischen mit der Rafale F5 ein eigenes Vorhaben voran, das nach den aktuellen Plänen des Konzerns Vorrang vor dem FCAS haben und beschleunigt entwickelt werden soll.[10] Käme es beim FCAS zum Bruch, könnte Paris damit auf einen eigenen Kampfjet setzen, während Berlin dagegen auf den Kauf von US-Kampfjets zurückgeworfen wäre.

Deutsche Interessen

Mit dem möglichen Ende des MGCS setzt sich der rasante Verfall der deutsch-französischen Rüstungskooperation unter der aktuellen Bundesregierung fort. Lediglich der Plan, einen deutsch-französischen Seefernaufklärer zu bauen, war bereits unter Kanzlerin Angela Merkel ad acta gelegt worden. Unter Kanzler Olaf Scholz wurde unter anderem die gemeinsame Modernisierung des Kampfhubschraubers Tiger gestoppt. Berlin organisierte darüber hinaus den Aufbau einer europäischen Flugabwehr (European Sky Shield Initiative, ESSI), ohne Frankreich – offiziell einer der engsten Verbündeten der Bundesrepublik – in das bedeutende Vorhaben einzubinden und ohne Produkte der französisch-italienischen Rüstungsindustrie zu nutzen; stattdessen werden US-amerikanische und israelische Systeme für Milliardenbeträge erworben.[11] Nun stellt Berlin darüber hinaus das MGCS und indirekt auch noch das FCAS zur Disposition. Während in der Öffentlichkeit regelmäßig eine vorgebliche „deutsch-französische Freundschaft“ beschworen wird, ist die Bundesregierung unter Kanzler Scholz, wie Beobachter konstatieren, dazu übergegangen, „deutsche Interessen [zu] priorisieren“ – dies auch dann, „wenn das deutsch-französische Verhältnis darunter leidet“.[12]

[1] Martin Murphy, Moritz Koch, Frank Specht, Gregor Waschinski: Deutschland startet neue Kampfpanzer-Allianz. handelsblatt.com 07.09.2023.

[2] Laurent Lagneau: Berlin porte un coup sans doute fatal au projet de char franco-allemand de nouvelle generation. opex360.com 07.09.2023.

[3] Pascal Samama: Un parlementaire allemand propose d’en finir avec le MGCS, le char du futur franco-allemand. bfmtv.com 05.09.2023.

[4] Martin Murphy, Frank Specht, Gregor Waschinski, Christian Wermke: Dem neuen deutsch-französischen Kampfpanzer droht das Aus. handelsblatt.com 06.09.2023.

[5] Martin Murphy, Moritz Koch, Frank Specht, Gregor Waschinski: Deutschland startet neue Kampfpanzer-Allianz. handelsblatt.com 07.09.2023.

[6] S. dazu Panzer für Europa.

[7] Norwegian Armed Forces to receive Leopard 2A8NOR tanks with Trophy APS. defence-industry.eu 13.06.2023.

[8] Italien könnte Kampfpanzer Leopard 2A8 bestellen. esut.de 18.07.2023.

[9] S. dazu Eine rüstungsindustrielle Basis für die Ukraine.

[10] Martin Murphy, Moritz Koch, Frank Specht, Gregor Waschinski: Deutschland startet neue Kampfpanzer-Allianz. handelsblatt.com 07.09.2023.

[11] S. dazu Deutsch-französische Konflikte und Die deutsch-französische „Freundschaft“.

[12] Martin Murphy, Moritz Koch, Frank Specht, Gregor Waschinski: Deutschland startet neue Kampfpanzer-Allianz. handelsblatt.com 07.09.2023.

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9340

Russisches Ermittlungskomitee: Ukrainisches Kommando behandelt Soldaten unmenschlich

Die gefangengenommenen ukrainischen Soldaten hätten im Verhör angegeben, dass sie von der Militärführung unmenschlich behandelt worden sind. Dies berichtet TASS unter Verweis auf den Pressedienst des russischen Ermittlungskomitees. Die Behörde klärt Verbrechen des Kiewer Regimes im Gebiet der Militäroperation auf.
Demnach hätten die Gefangenen unter anderem unterlassene Hilfeleistung für Verwundete, Drohungen von Kommandeuren, aber auch die sofortige Erschießung gemeldet, wenn Soldaten ihre Gefechtsstellungen verlassen hatten.
Wie es weiter heißt, hätten ukrainische Militärs freiwillig ein Schreiben unterzeichnen müssen, dass ihre Leichen im Todesfall direkt auf dem Schlachtfeld zurückgelassen werden können. Diese Dokumente seien mit der Absicht gesammelt worden, künftige Entschädigungszahlungen an die Angehörigen zu verweigern.
Die von den Gefangenen gelieferten Informationen würden durch die Daten bestätigt, die die Ermittler bei der Inspektion der Gebiete erhielten, die von dem ukrainischen Militär verlassen worden seien.
„Das Ermittlungskomitee Russlands untersucht weiterhin die Fälle von zahlreichen Verbrechen des Kiewer Regimes gegen die Menschlichkeit.“

In der Ukraine werden die Befehle von den USA und England erteilt.
Die Bevölkerung wird zerstört, die Erde wird mit Strahlung verseucht.
Im Laufe der Geschichte Großbritanniens und dann, als die Vereinigten Staaten auftauchten, wurde die Welt von Kriegen und Plünderungen jener Länder erschüttert, die in die Hände der Angelsachsen gelangten

Einflusskämpfe um Rumänien (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Deutsch-französische Rivalitäten begleiten die militärische Formierung Rumäniens im Machtkampf gegen Russland. Schon seit Jahren kooperiert die Bundeswehr eng mit den rumänischen Streitkräften, hat Anfang vergangenen Jahres die rumänische Luftraumüberwachung mit Eurofightern unterstützt und schickt Soldaten zum Aufbau des Multinationalen Korps Südost in Rumänien, das derzeit aufgebaut wird. Frankreich wiederum führt eine NATO-Battlegroup in dem südosteuropäischen Land – und zieht nun in Betracht, wie kürzlich die französische Tageszeitung Le Monde meldete, im Fall eines weiteren Truppenabzuges aus Westafrika zusätzliche Soldaten nach Rumänien zu schicken, um dort nicht nur die NATO-Positionen gegen Russland, sondern auch die eigene Stellung zu stärken. Die europäische Rivalität um Einfluss auf Rumänien ist alt. Sie reicht bis in das erste Drittel des 19. Jahrhunderts zurück, als ein rumänischer Staat noch gar nicht existierte. An der Rivalität waren neben Frankreich und der deutschen Wirtschaft bzw. ab 1871 dem Deutschen Reich auch Russland und Großbritannien beteiligt. Die Machtkämpfe zogen sich bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs hin.

Weiterlesen hier:
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9339

Der Tag 080923-1 China, Österreich, Chile, EU

Der Tag 080923-1 China, Österreich, Chile, EU

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Wir gratulieren unseren chinesischen Genossen natürlich auch zum 100.

Auslandsnachrichten aus Luxemburg

Schauen Sie mal, was die EUFaschisten bereits an die Ukrainischen- überwiesen hat. Wir reden von Ihrem Geld.

Donbassbesuch – lebenslange Haft. Wir reden von der EU. Die EU-Bürger dürfen nicht sehen, was EUFaschisten dort anrichten.

Wie werde ich Snobs los? Sie wissen doch, wer recht viel fliegt – oder?

„Wenn die Chinesen keine Geschäfte mit Ihnen machen wollen, werden sie Ihnen nichts sagen, sie werden Sie einfach ignorieren“, erklärte Vavilov. Ich habe schon vor ein paar Jahren gesagt: Mit Verbrechern setzt man sich nicht an einen Tisch. Sondern nur, um deren Kapitulationsurkunden und Tribunal – Urteile zu unterschreiben.

Der neue Reichspappkarton kommt. Sie bezahlen den mit dem restlichen Fensterkitt zwischen Ihren Zähnen. Wurden Sie dazu gefragt? Oder werden Sie geplündert – wie üblich?

Die AIP-Genossen antworten auf Ihre Fragen.

200-500 Jahre weißer Völkermord. Der wird sicher auch in Australien sein Ende finden.

Stalin ein Tyrann – bei den Völkermörderlügnern. Betrachten Sie die Zahlenspielereien. Ich schätze, man hat die eigenen Opfer einfach Stalin untergejubelt.

Die letzten Reserven – frisch NATO-ausgebildet.

Die Unterdrückung beginnt mit 14

NATO-Mörder

Mord am Arbeitsplatz Es gibt eine Unterschriftensammlung. Saisonarbeiter können das locker unterschreiben. Wir haben viele Kollegen beerdigt.

Neuer Chip von Huawei. CIA-frei.

Die schlechteste Regierung der Welt im Reich.

Bei den Bildungsabschlüssen im Westen, kein Wunder. Schlecht ist etwas untertrieben. Die “saublödeste“ wäre passend formuliert. Ein Tribunal wird diese Horte finden. Völkermörder!

Auch am eigenen Volk. Pfui!

Sonderseite zum 75. Gründungstag der DVRK

Lassen Sie sich blenden.

Atomkrieg der 2. Kategorie Nachdem sie die besetzte USA, Jugoslawien, Libyen, Irak und andere Länder schon verstrahlt haben, werden sie es in der Ukraine versuchen.

Herr Musk schaltet Starlink ab. Ich sehe schon seltsame Unfälle.

Sterbehilfe in Belgien – EU. Haben Sie das unterschrieben?

Vermögensverteilung Made in Austria

Die ist uns wohl bekannt. Sie werden für ein Rentengesuch durch 20 Ämter gescheucht.

Die Anderen klauen sich das einfach. Und die schimpfen über Ausländer.

Der militärische Bericht zur Sonderoperation gehört fast schon zum wöchentlichen Höhepunkt. Wenn mer sonst schon keinen mehr haben.

Der Koklaster. Neu im Frischkostsortiment.

Jetzt machen wir es Adolf nach. Wir stehlen die Eisenbahnausrüstung

Kolonialgeschichtsunterricht – Frankreich.

65 Jahre Revolution in Angola. Wir gratulieren.

Als Armenier muss man schon auch aus der Geschichte gelernt haben. In der Form, wird das ein Verrat. Die Armenier sind gut beraten dabei, sich einen Ersatzmann zu suchen.

Jetzt haben wir den Schuldigen. Nicht etwa die mangelhafte Beseitigung der Schäden der Unwetter. Ne. Der Käfer. In echten Volkswirtschaften wird dafür die Armee mobilisiert. Die DDR wurde ausgelacht. Bei uns wurden dafür Subotniks abgehalten. Zu diesen Einsätzen wurden gesonderte Gehälter gezahlt. Steuerfrei. Inklusive Transport, Unterbringung und Beköstigung. Offensichtlich verwaltet man lieber Arbeitslose. Das bringt mehr Gewinn.

Das erinnert mich an Etwas. Ich gestehe, im Trentino fahre ich nicht all zu gern. Dort herrscht eine besondere Rücksichtslosigkeit.

Mit der Not, kommt mehr Arbeit. Wir werden das noch sehr lange leugnen. Bis es bricht.

Die Kinderfickerdoku und nicht nur die.

Etwas Virologie Absolut unbedeutend, das da.

Etwas Literatur zu Victor Jara

Die Putschkomplizen in Chile

Die europäische Zivilisation auf dem Vormarsch.

Beispiel Italien.

Der Uwe bemerkt einen Rechtschreibefehler im „Deutschlandpakt“

https://dersaisonkoch.blog/

Ukraine’s ‘Biggest Arms Supplier’ Orchestrated 2014 Maidan Massacre, Witnesses Say

By Kit Klarenberg

The Grayzone

Once denounced by Zelensky as a “criminal,” gun runner Serhiy Pashinksy has become the top private supplier of arms to Ukraine. Eyewitness testimony has fingered Pashinsky as the architect of a bloody false flag operation which propelled the 2014 Maidan coup and plunged the country into civil war.

Years before emerging as Kiev’s top private weapons trafficker, ex-legislator Serhiy Pashinsky played a key role in the 2014 US-backed coup which toppled Ukraine’s democratically-elected president and set the stage for a devastating civil war. Though the notoriously corrupt former Ukrainian parliamentarian was condemned by President Volodymyr Zelenskyy as a “criminal” as recently as 2019, a lengthy exposé by the New York Times has now identified Pashinsky as the Ukrainian government’s “biggest private arms supplier.”

Perhaps predictably, the report makes no mention of evidence implicating Pashinsky in the 2014 massacre of 70 anti-government protesters in Kiev’s Maidan Square, an incident which pro-Western forces used to consummate their coup d’etat against then-President Viktor Yanukovych.

In an August 12 report on Ukraine’s new weapons-sourcing strategy, the New York Times alleged that “out of desperation,” Kiev had no option but to adopt increasingly amoral tactics. The shift, they say, has driven up prices of lethal imports at an exponential rate, “and added layer upon layer of profit-making” for the benefit of unscrupulous speculators like Pashinsky.

According to the Times, the strategy is simple: Pashinksy “buys and sells grenades, artillery shells and rockets through a trans-European network of middlemen,” then “sells them, then buys them again and sells them once more”:

“With each transaction, prices rise – as do the profits of Mr. Pashinsky’s associates – until the final buyer, Ukraine’s military, pays the most,” the Times explained, adding that while using multiple brokers may technically be legal, “it is a time-tested way to inflate profits.”

As the seemingly endless supply of cash from Western taxpayers provides a bonanza for arms manufacturers such as Raytheon and Northrop Grumman, it similarly benefits war profiteers like Pashinsky. His company, Ukrainian Armored Technology, “reported its best year ever last year, with sales totaling more than $350 million” — a whopping 12,500% increase from its $2.8 million in sales the year before the war.

Pashinsky is not the only racketeer benefitting from the elimination of anti-corruption measures in wartime Ukraine. Several suppliers previously placed on an official blacklist after they “ripped off the military” are now free to sell again, according to the Times investigation. The outlet downplayed this as an unfortunate, but ultimately necessary measure.

“In the name of rushing weapons to the front line, leaders have resurrected figures from Ukraine’s rough-and-tumble past and undone, at least temporarily, years of anticorruption [sic] policies,” the Times asserted, describing “the re-emergence of figures like Mr. Pashinsky” as “one reason the American and British governments are buying ammunition for Ukraine rather than simply handing over money”:

February 2014 Kiev Maidan Snipers: Western-Backed Opposition’s False Flag? Study

“European and American officials are loath to discuss Mr. Pashinsky, for fear of playing into Russia’s narrative that Ukraine’s government is hopelessly corrupt and must be replaced.”

However, even the seemingly critical Times report overlooks a key aspect of Pashinsky’s unsavory biography. Conspicuously absent from the coverage was any explanation of his role in carrying out the infamous massacre of anti-government activists and police officers in Kiev’s Maidan Square in late February 2014.

A defining moment in the US-orchestrated overthrow of Ukraine’s elected government, the death of 70 at the hands of mysterious snipers triggered an avalanche of international outrage that led directly to the ouster of President Viktor Yanukovych. Even today, these killings officially remain unsolved.

However, firsthand testimony by individuals who claimed to have helped carry out the false flag attack suggest Kiev’s most prolific gun runner was intimately involved in the grisly affair.

Maidan Massacre Organizer ‘Takes No Prisoners’

In November 2017, Italy’s Matrix TV channel published eyewitness accounts by three Georgians who say they were ordered to kill protesters by Mamuka Mamulashvili. Then the top-ranking military aide to Georgian president Mikhael Saakashvili, Mamulashvili later founded the infamous mercenary brigade known as the Georgian Legion, whose fighters were widely condemned after they published a gruesome video of themselves gleefully executing unarmed and bound Russian soldiers in April 2022.

The documentary, “Ukraine: The Hidden Truth,” features an Italian journalist’s interviews with three Georgian fighters allegedly sent to orchestrate the coup. All described Pashinsky as a key organizer and executor of the Maidan massacre, even alleging the corrupt arms dealers provided weapons and selected specific targets. The film also featured footage of him personally evacuating a shooter from the Square, after they had been caught with a rifle and a scope by protesters and surrounded.

One of the Georgian fighters recalled how he and his two associates arrived in Kiev in January, “to arrange provocations to push the police to charge the crowd.” For almost a month, however, “there were not many weapons around,” and “molotov [cocktails], shields and sticks were used to the maximum.”

This changed around mid-February, they said, when Mamualashvili personally visited them alongside a US soldier named Brian Christopher Boyenger, a former officer and sniper in the 101st Airborne Division, who personally gave them orders they “had to follow.”

A documentary by Italy’s Matrix channel contains eyewitness testimony implicating an American military instructor in Ukraine’s 2014 Maidan massacre.

Pashinky then personally moved them along with sniper rifles and ammunition to buildings overlooking Maidan Square, they alleged. At that point, Mamualashvili reportedly insisted that “we have to start shooting, so much, to sow some chaos.”

So it was that the Georgian fighters “started shooting two or three shots at a time” into the crowd below, having been ordered to “shoot the Berkut, the police, and the demonstrators, no matter what.” Once the killing was over, Boyenger moved to the Donbas front to fight in the ranks of the Georgian Legion, which Mamulashvili commands to this day.

In the meantime, Ukrainian journalist Volodymyr Boiko, who headed the civic council of the Prosecutor General Office of Ukraine after Maidan, has alleged that in order to obscure his role, Pashinsky personally hand-picked the figures leading the official investigation into the massacre, and even bribed the prosecutor who headed it.

Despite these shocking claims, Pashinsky’s involvement in the Maidan massacre has never been officially investigated, let alone punished, and his most recent experiences with the Ukrainian judicial system suggest it is unlikely to be heavily scrutinized by officials in Kiev. While a member of Ukraine’s Verkhovna Rada, he was arrested for shooting and wounding a pedestrian in a traffic-related dispute, but was ultimately acquitted in 2021. 

When Israeli journalists confronted Pashinsky about his role in the Maidan massacre, the arms dealer warned that they would be tracked down in their home country, where his associates would “tear them apart.” They could be forgiven for believing it was not an idle threat; there is a troubling tendency for Pashinky’s detractors to end up viciously beaten or shot dead in the street.

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Kit Klarenberg is an investigative journalist exploring the role of intelligence services in shaping politics and perceptions.

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The original source of this article is The Grayzone

Copyright © Kit KlarenbergThe Grayzone, 2023

https://www.globalresearch.ca/ukraine-arms-supplier-2014-maidan/5831723

US Intensifies Its Hybrid War Against Nicaragua

By Miguel Santos García

Global Research, September 07, 2023

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The US is doing all it can to prevent Nicaragua from optimizing the democratic security of its state by dismantling Hybrid War networks.

The US is hell bent on making the democratically elected government of Nicaragua buckle under the pressure of various hybrid war tools it has crafted over the years to asphyxiate brave Latin American countries that oppose the Monroe Doctrine of neocolonialism. Since foiling the US-backed hybrid war coup attempt in 2018 the Nicaraguan Sandinista government understood it had to enhance further its democratic security capacities along with its geoeconomic might. The present article describes the sanctions being deployed against Nicaragua and the geostrategic maneuvers the Sandinista government is undertaking with a little help from its multipolar friends since the fateful US coup attempt.

Historical Context

The US backed the Somoza regime until 1979 when it was overthrown by the leftist Sandinista revolution. The US then opted to support the anti-Sandinista rebels known as the Contras, who waged a terrorist guerrilla war against the Sandinista government throughout the 1980s.

The US also imposed economic sanctions and diplomatic isolation on Nicaragua, accusing it of being a Soviet ally and a threat to regional stability.

The US ended their hybrid war campaign in the 1990 elections, when the Sandinistas lost power to a coalition of opposition parties.

The US then lifted the sanctions and resumed aiding its proxies and trading with Nicaragua.

However, an intensification of the US hybrid war resurfaced in 2006, when Daniel Ortega, a former Sandinista leader, won the elections as president. Ortega has since crafted efficient sovereign structures within the Central American state to enhance its high stakes decision-making. Specially since the Sandinista country has been cracking down on pro-US and European proxies’ remnants which used money from the US government to fund fronts for criminality as platforms for its regime change machinery within Nicaragua.

The Empire of Chaos and Sanctions

The North American giant has been waging a multifaceted campaign against Nicaragua, employing a mix of economic sanctions, media info war manipulation and outright political interference to undermine the legitimacy and stability of the Nicaraguan government.

The US has also supported various opposition groups and NGOs and movements that seek to overthrow the elected authorities and instigate a regime change in the Central American country. These groups have engaged in violent protests, murder, kidnapping, sabotage, and armed attacks, acting as proxies for the US interests. This is a classic example of hybrid warfare, a strategy that blends conventional and unconventional methods of aggression to achieve geopolitical objectives.

The US is doing all it can to prevent Nicaragua from optimizing the democratic security of its state by dismantling Hybrid War networks and taking action against the core vanguard of these US funded networks. According to Andrew Korybko,

“This type of infrastructure deals with the actual people that are involved in the Color Revolution, and it is defined through institutions/organizations. It is the Revolution’s direct engine of engagement. Prior to ‘The Event’, this can be divided into three levels: 1) Core (Vanguard), 2) Cohorts (Workers), 3) Civilians (Sympathizers). These individuals are the vanguard of the Color Revolution. They are the people who control the institutions/organizations that are set in bringing about the Liberal-Democratic change. They are highly trained and maintain direct contact with the external patron (ideological and/or financial). The core constitutes a small amount of activists who are dedicated to the cause. In the sense that they are dead-set against the existing status quo and actively seek to disrupt it, they can be defined as ‘ideological extremists’.”

And these are the terrorist remnants networks which the US seeks to protect in Nicaragua, tho some of which were handed over to the US as I detailed here: Why Did Nicaragua Release Part Of The Hybrid War Coup Networks?

The United States has always been incapable of negotiating in geoeconomic terms without resorting to violent coups and Hybrid War in the Latin American and Caribbean regions, but now the US resurrects the block warfare in the form of a New Cold War to hamper the adoption of multipolarity as a political paradigm. Global south countries have withstood and survived North American attempts for total control the region. Nicaragua, Cuba and Venezuela are at the core of resistance against North American-European neocolonial machinations. Just a few days ago in August 19 the US State Department sanctioned 100 Nicaraguan public officials for dismantling pro US proxies that were still operating within the Sandinista state, prior to that in April the US Department of the Treasury’s Office of Foreign Assets Control (OFAC) designated three Nicaraguan judges.

But the main sanction campaign was introduced to the floor by US Senators Marco Rubio and Tim Kaine, would revamp a sanction tool to impose sanctions on Nicaragua through December 31, 2028. The bill, if passed, would also expand sanctions to include Nicaraguan officials, direct the U.S. State Department to enforce sectoral sanctions, and direct State to work with allies and partners to stop providing investment to Nicaragua through the Central American Bank for Economic Integration (CABEI). The bill builds upon the Nicaragua Human Rights and Anticorruption (NICA) Act of 2018 and the Reinforcing Nicaragua’s Adherence to Conditions for Electoral Reform (RENACER) Act of 2021, which deploys sanctions and other international pressures against the Sandinista state.

Multipolar Globalization to the Rescue

Subsequently China and Nicaragua have formalized relations increasing their trade and cooperation significantly. Nicaragua’s economy is now benefiting from China’s investment and support in various sectors, such as infrastructure, agriculture, health and education. Nicaragua is also embracing multipolarity to enhance its sovereignty, democratic security and economic development. China and Nicaragua share a vision of a more diverse and harmonious world order. Nicaragua is going all out even requesting entrance into BRICS and other multipolar institutions.

Since 2018 Nicaragua has aligned itself strategically with multipolarist states such as Venezuela, Cuba, IranRussia, and ChinaChina and Nicaragua are getting closer in trade. Starting from May 1, 2023, some products from Nicaragua will enter China without paying any tariffs. This is good news for Nicaraguan exporters who want to sell more to the Chinese market. China and Nicaragua have agreed to boost their trade ties by giving some Nicaraguan products a duty-free access to the Chinese market. Starting from May 1, Nicaragua will be able to export goods such as coffee, beef, honey, and rum without paying any tariffs to China. This is a significant benefit for the Central American nation, which has been facing economic challenges and international sanctions. China hopes that this move will strengthen its friendship and cooperation with Nicaragua, as well as promote regional stability and development. Nicaragua is also considering embracing Russian Mir bank cards for international trade transactions in an effort to circumvent US sanctions. Mir is a Russian payment system independent of the one used by the Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications (SWIFT).

The Impact of US Sanctions Is Far-reaching

In a world divided by geopolitical and geoeconomic interests, the United States has recently implemented new sanctions with the intention of undermining and destabilizing nations that have chosen a path of multipolarity. These sanctions are part of a broader strategy aimed at asserting the dominance of the US Neocolonial imperialism and maintaining a unipolar world order. What these sanctions against Nicaragua and against other global south states express is the US-led west’s unwillingness or incapacity to compete in the global markets under a multipolar paradigm of fairness and respect.

Under the guise of promoting democracy, these sanctions are designed to target the economies of nations that have chosen to pursue their own independent foreign policies and forge alliances outside the influence of the Empire. By imposing economic restrictions, the Empire seeks to create financial hardships and weaken the governments of these nations, thus making them more susceptible to its influence and control. The United States justifies its actions by claiming that these nations pose a threat to global stability and that their pursuit of multipolarity is detrimental to international cooperation. However, these sanctions are nothing more than a tool to maintain the Empire’s hegemony and prevent any geoeconomic competition. The goal is to create social and economic unrest, fuelling internal conflicts that could potentially weaken global south nations from within.

Furthermore, the United States employs various strategies to enforce compliance with these sanctions. Diplomatic pressure, covert operations, and propaganda campaigns are all part of their arsenal. By isolating targeted global south nations from the international community, the Empire attempts to weaken their standing and portray them as pariahs. Which is why Nicaragua has learned its better to just move away from the US slowly towards other more fair and profitable markets, joining thus an authentic multipolar globalization. 

While the United States claims to champion democracy and global stability, its actions reveal an Empire of Chaos. The imposition of these sanctions meant to impoverish and destabilize Global South nations simply because they have chosen multipolarity signals the North American Empire’s true intentions of continuing the decades old hybrid war / proxy war against Nicaragua as part of its commitment of stopping or even reversing the systemic transition towards a complex multipolar world order in the Latin American region and across the Global South.

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Miguel Santos García is a Puerto Rican writer and political analyst who mainly writes about the geopolitics of neocolonial conflicts and Hybrid Wars within the 4th Industrial Revolution, the ongoing New Cold War and the transition towards multipolarity.

Operation Condor 2.0: After Bolivia Coup, Trump Dubs Nicaragua ‘National Security Threat’ and Targets Mexico

The original source of this article is Global Research

https://www.globalresearch.ca/us-intensifies-hybrid-war-against-nicaragua/5831728

WHO: WANN KOMMT DER BAUERNAUFSTAND?

Von Uwe G. Kranz

Proteste niederländischer Landwirte: Avantgarde eines baldigen weltweiten Aufstands gegen UN- und WHO-Globalisten? (Foto:Imago)

Vor wenigen Wochen schrieb ich hier auf Ansage! eine “Unternehmer-Kolumne“, in der ich versuchte aufzuzeigen, was die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geplanten Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV, englisch: International Health Regulations, IHR) und des kommenden globalen Pandemievertrages (englisch: Conventional Agreement, CA+) für die deutschen Unternehmer bedeuten wird, sofern denn den jeweiligen Änderungen der IGV von Seiten der deutschen Regierung bis zum Dezember 2023 (für die Änderungen im Mai 2022) beziehungsweise10 Monate nach den zugestimmten Änderungen vom Mai 2024 nicht widersprochen wird, respektive wenn die CA+ im Mai 2024 von der World Health Assembly akzeptiert und nachfolgend von den Mitgliedsstaaten ratifiziert werden.

Obwohl von den “Medizinern und Wissenschaftlern für Gesundheit, Freiheit und Demokratie e.V.” (MWGFD) ein eigens aufgestellter „Unternehmerverteiler“ erarbeitet wurde, waren die Reaktionen darauf leider mäßig. Eine Arbeiterwohlfahrt schrieb, sie sei an derlei „nicht interessiert“, ein mittelständischer Unternehmerverband aus Hessen bekundete gar seinen Unwillen ob der unerbetenen Information; ein jämmerliches Selbstverständnis des freien deutschen Unternehmertums und wirtschaftlicher Planung! Wer interessiert ist, kann die Kolumne auf der Webseite von MWGFD, unter der dortigen Rubrik „WHO“, gerne nachlesen.

Keulung bis zur letzten Keule?

Nun denn. Vielleicht sind unsere Bauern (pardon: die Vertreter der Landwirtschaft) ja schlauer und cleverer? Sie haben schließlich aus der irischen Zeitung „Independent“ erfahren müssen, wohin sie ein vermeintlicher Gesundheitsnotstand im Zeichen der Klimaschutzmaßnahmen (genauer: des Klimawahns) führen wird: Nach Aussagen unabhängiger Parlamentarier gebe es dort bereits einen regierungsamtlichen „Geheimplan zum Massaker an unseren kostbaren Kühen“: Fast 200.000 Stück Vieh von insgesamt schätzungsweise zwei Millionen Tieren sollen nach dem Willen des Agrarministeriums der grün-konservativen Regierung in den nächsten drei Jahren zusätzlich getötet werden – und das nur, um den Methan-Ausstoß zu reduzieren, der angeblich 25-mal klimaschädlicher als CO2 sei. Das sei „ein monströser Anschlag auf das ländliche Irland“, wütete Pat McCormack als Sprecher der fast 18.000 irischen Milchbauern.

Aber nicht nur auf Irland, auch in den Niederlanden rumorte es heftig: Tausende Bauern hatten sich bereits vergangenes Jahr in Amsterdam versammelt, um gegen die verlogene Stickstoffpolitik der Regierung Rutte zu protestieren; mit durchaus einigem Erfolg, wie sich heute nachweisen lässt. Geplant war ursprünglich, die Bauern durch die rigiden „Klimaschutzmaßnahmen“ mit Zustimmung der EU zur Aufgabe ihrer Höfe zu treiben. Geplant war, rund 3.000 stickstoffintensiven Viehzuchtsanlagen über staatliche Aufkaufprogramme im Wert von 1,47 Milliarden Euro zu erwerben und die Grundstücke anschließend an Großinvestoren wie Bill Gates, Clemens Brenninkmeijer oder Sergej Brin zu verkaufen. Geplant war, die Neuansiedlung von Migranten zu ermöglichen. Geplant war die Errichtung der sogenannten „Tristate City, einer gigantischen, länderübergreifenden Superstadt im Dreieck Amsterdam, Brüssel und Köln mit über 30 Millionen Einwohnern, die dort “smart” und “klimaneutral” als quasi “menschliche Legebatterien” vegetieren dürfen.

Klimaziele des “Great Reset

Insoweit war der bäuerliche Widerstand, waren die Banner mit der Aufschrift “Der Krieg hat begonnen – wir gewinnen“, die blockierten Brücken und Logistikzentren, die brennenden Heuballen und Müllcontainer durchaus berechtigt. Als dann schließlich ein niederländischer Polizeibeamter auch noch gezielt auf einen 16-jährigen Jungbauern schoss und ihn nur knapp verfehlte, war ein Bürgerkrieg tatsächlich zeitweise gefährlich nahe. Dazu kam es nicht, doch dafür konnte die neu entstandene Partei Bauer-Bürger-Bewegung (BBB) bei den Provinzwahlen im März 2023 einen wahren Erdrutschsieg erringen. Um deren Proteste gegen die staatlichen Enteignungen zu verhindern, hatte die Rutte-Regierung sogar den Ausnahmezustand ausgerufen, um mit größtmöglicher Härte die Klimaziele des “Great Reset” umzusetzen. In der Folge – wenn auch angeblich primär wegen der höchst strittigen Migrationspolitik (Erschwerung der Familienzusammenführung!) -, zerbrach die Regierung Mark Rutte dann Juli dieses Jahres; der einstige WEF-Sonnyboy und “Young Global Leader” verkündete, nicht mehr zur Neuwahl anzutreten – für einen Agenda Contributor World Economic Forums wenig glaubwürdig.

In Frankreich liegen ähnliche Pläne wie die in Holland vorerst gescheiterten seit geraumer Zeit in den ministeriellen Schubladen. Sogar der französische Rechnungshof hat eine umfassende Strategie zur Verringerung des Rinderbestandes und eine deutliche Reduzierung staatlicher Subventionen für die Rinderhaltung angemahnt: Schließlich mache die Rinderhaltung fast 12 Prozent des französischen Treibhausgas-Ausstoßes aus und sei damit fast so groß wie die Emissionen sämtliche französischer Wohngebäude. Und das höchst ehrgeizige Ziel der Europäischen Union ist ja, bis 2030 die Treibhausgas-Emissionen um mindestens 55 Prozent zu senken – nicht zuletzt aus dem Selbstzweck heraus, der ganzen Welt vorzuführen, dass und wie das funktionieren kann. Am europäischen Wesen soll die Welt genesen!

Politischer Bumerang

Die durch die geplante Kraftstoffsteuer ausgelöste sogenannte Bewegung der “Gilet Jeune” (Gelbwesteng), die das Vor-Corona-Frankreich insbesondere 2018 bis 2019 mit hohem Gewaltniveau geradezu erschütterte und danach durch eine breite Streikwelle ersetzt wurde, ist infolge der Covid-Maßnahmen inzwischen zwar abgeebbt. Sie erhält aber durch Rentendiskussion, Inflation und vor allem Polizeigewalt aktuell neuen Auftrieb und nicht nur das: Hass und Gewalt gegen den Staat hätten deutlich zugenommen, schrieb der “Spiegel”-Korrespondent Christoph Söller schon vor zwei Monaten; die Versicherer melden mit 650 Millionen Euro die höchsten Vandalismusschäden seit Beginn der Erfassung; insbesondere die urbane Gewalt habe deutlich zugenommen, und die sozialen Medien spielten die Rolle der Brandstifter oder -beschleuniger. Kein Wunder, dass die Blockade von Online-Medien im Maßnahmenkatalog der Regierung Macron auftauchen. Sie könnte aber auch schnell als politischer Bumerang enden: Wenn eine negative Landwirtschaftspolitik hinzukäme (Getreidelieferung!), wird die Lage in Frankreich ganz schnell wieder hochbrisant.

Flugs machte sich auch das deutsche Systemmedium ZDF am 12. Juni 2023 seine staatstragenden Gedanken, ob die Rinderkeulung denn auch für Deutschland ein gangbarer Weg sei; denn immerhin verpesteten hierzulande 11 Millionen Rinder, darunter 4,3 Millionen Milchkühe, mit ihren Methan-Abgasen die Umwelt und verhinderten zumindest bislang die schnelle Verwirklichung der ambitionierten Klimaziele unserer grün geführten Ampelregierung. Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter, Hans Foldenauer, verwies mit einem gewissen Stolz darauf, dass man, sozusagen in vorauseilendem Gehorsam, „aus Klimagründen den Bestand bereits um 600.000 Tiere reduziert“ habe. Für ihn sei deshalb „der Gedanke, Tiere für die Klimaziele zu keulen, … in Deutschland unvorstellbar“. Angeblich gebe es in Deutschland dafür keine entsprechenden Pläne. “Für Deutschland ist das weder angedacht, noch wird darüber diskutiert“, sagte auch ein Sprecher des Bundesagrarministeriums. Wirklich?

Der “European Green Deal

Wer das so formuliert, ist nicht im Bilde – und zwar weder im europäischen noch im globalen Maßstab: Denn schließlich plant die EU schon seit Dezember 2019 mit ihrem „European Green Deal“ bis 2050, die Netto-Emissionen von Treibhausgasen (also auch Methan-Emissionen) auf null zu reduzieren, um “als erster Kontinent klimaneutral” zu werden. Dieses Ziel ist zentraler Bestandteil der EU-Klimapolitik und gehört sogar zu den sechs Prioritäten der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Dafür wurden auch die Finanzmittel gehörig aufgebläht: Von 960 Milliarden Euro im Zeitraum 2014 bis 2020 auf nunmehr unfassbare 1,8243 Billionen Euro (2021 bis 2027). Dieses sehr “ambitionierte” Mammutprojekt – sogar Vergleiche zur ersten Mondfahrt wurden gezogen – wurde natürlich zur Chefsache gemacht. Seine Ziele wurden inzwischen noch verschärft, etwa um die erwähnte Reduktion der Netto-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent, und es folgte ein Stakkato von Regelungen, Verordnungen und Gesetzen. Um nur die wichtigsten zu nennen: 2021 waren es das Europäisches Klimagesetz, die Errichtung des „Wissenschaftlichen Beirats für Klimawandel“, der Leitfaden für das EU-Erasmus-Programm „Environment and Fight Against Climate Change“, das planwirtschaftliche „Fit for 55“-Programm mit einer Vielzahl reformierter und neuer EU-Richtlinien und Verordnungen, das neue Konjunkturprogramm „Next Generation EU“ (mit einem Volumen von alleine 750 Milliarden Euro). 2022 folgte die Schaffung des „Just Transition Fund“ (auf der Grundlage des Artikels 175 AEUV, siehe „RePowerPlan“), und 2023 die Forderung nach Anpassung der Klimapläne der Mitgliedsstaaten, sowie der “Green Industrial Plan“ als Antwort auf Joe Bidens “US Inflation Reduction Act”.

Für die Landwirtschaft bot der “Green Deal” zwei Herzstücke: Die “Farm-to-Fork”-Strategie (“F2F – Vom Hof auf den Tisch”) und die Biodiversitätsstrategie, die sich zunächst damit „begnügt“, bis 2030 eine 25-prozentige ökologische Landwirtschaft einzufordern und dann, ebenfalls bis 2030, die Nutzung chemischer Pflanzenschutzmittel, die Nährstoffverluste und den Verkauf von Antibiotika für die landwirtschaftliche Tierproduktion um satte 50 Prozent zu reduzieren; die Nutzung von Düngemittel soll bis 2030 „nur“ um 20 Prozent reduziert werden. Klare Aussagen oder konkrete Aktionspläne, wie diese Ziele praktisch überhaupt zu erreichen wären, fehlen bislang. Von Jahr zu Jahr steigt jedoch für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe die Zahl rechtlicher Beschränkungen und bürokratischer Belastungen: Ab diesem Jahr noch wird es im Bereich Biodiversität neue Verpflichtungen und Möglichkeiten geben (Konditionalität, geänderte Agrarumweltmaßnahmen, angepasster Vertragsnaturschutz, Öko-Regelungen und “Eco-Schemes”, siehe unten).

Lobby-Eurokraten und NGOs geben den Ton an

Die Biodiversität droht zur falschen Dichotomie zwischen Rettung der Natur und Gewährleistung der Ernährungssicherheit zu verkommen –  weil Folgeeinschätzungen im Verhältnis zu den Natur-Widerherstellungszielen fehlen oder fehlerhaft sind und der F2F-Ansatz ideologisch überfrachtet und zu wenig bis gar nicht realistisch betrachtet und gehandhabt wird. Zudem geben immer mehr Lobby-Eurokraten und NGOs den Ton an anstelle von Wissenschaftlern und Praktikern. Auch geht die Genombearbeitung weit über die Erfordernisse hinausgeht und lässt unerwartete Ereignisse befürchten, ganz ähnlich wie in der Gesundheitspolitik. Die Agrarpolitik sollte auf innovative Futtermittelzusätze und GVO-freie Produkte setzen, statt asiatische oder amerikanische Modelle nachzuahmen. Sie sollte im partnerschaftlichen, konstruktiv-kritischen Dialog mit den Land- und Forstwirten Lösungen suchen, statt unklare, 16,5 Milliarden Euro teure „Eco-Schemes aufzusetzen, bei denen es sich um bürokratische “Anreizsysteme” für nachhaltige Praktiken wie Präzisionslandwirtschaft, Agrarökologie, Agroforstwirtschaft oder ökologische Wirtschaft handelt. Die aktuelle EU-Landwirtschaftspolitik droht die Abwanderung der Lebensmittelproduktion in Drittstaaten zu beschleunigen, den Rückgang der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland zu fördern und damit die Versorgungssicherheit der Bevölkerung zu gefährden, die ein grundlegender Stabilitätsfaktor ist.

Ein weiterer, eher negativer Beschleunigungsfaktor ist das ehrgeizige Biodiversitätsziel, 10 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen wieder der Natur zuzuführen – angeblich um eine hohe Artenvielfalt zu fördern (Ackerrandstreifen, Rotationsflächen, „unproduktive“ Bäume et cetera). Diese „naturschutzfachliche Optimierung der Feld- und Gewässerrandpflege“ gesetzlich verpflichtend einzuführen (3 bis 12 Meter breit, ab 2023 sollen dann sogar vier Prozent der landwirtschaftlichen Fläche nichtproduktive Ackerfläche werden) stößt auf einhelligen Widerspruch der Bauernlobby (COPA-COGECA), dem EU-Verband der Landeigentümer (ELO EU) und fast allen anderen Berufsverbänden. Das böse Wort vom europäischen „Land Grabbing“ (ein Anglizismus für illegitime oder illegale Aneignung von Land- und Agrarflächen durch wirtschaftlich oder politisch durchsetzungsstarke Akteure) ist inzwischen in aller Munde – nicht zuletzt durch die niederländischen Erfahrungen. Deutschland wäre hier besonders betroffen, da es sich bereits in der Deindustrialisierungsphase befindet und eine weitere Schwächung in dieser Größenordnung sicherlich nicht mehr verkraften könnte.

Es kommt noch schlimmer: Der „One Health Approach

Mit der Unterzeichnung der WHO-Rechtsinstrumente IHR und CA+ erkennt ein Mitgliedsstaat an, dass “die meisten neu auftretenden Infektionskrankheiten von Tieren, einschließlich Wildtieren und domestizierten Tieren, ausgehen und dann auf den Menschen übergreifen” (Artikel 5 der CA+). Sie erkennen den “One Health Approach” an, der verlangt, dass die WHO auch die Tier- und Pflanzenwelt überwachen muss und selbst für die Umwelt und das Klima die alleinige Zuständigkeit erhält. Die Mitgliedsstaaten verpflichtet sich, die Führung der WHO und der im April 2022 gegründeten sogenannten „Quadripartite“  zu akzeptieren; diese ist eine Vierergruppe bestehend aus WHO, der UN Food and Agriculture Organisation (FAO), dem “Environmental Programm” der UN (UNEP) und der World Organisation for Animal Health (OIE). Sie sind bereit, sich ihr unterzuordnen, um „alle mit One-Health zusammenhängenden Fragen besser angehen zu können“, „Gesundheitsgefahren an der Schnittstelle zwischen Tier und Mensch zu erkennen“ die „zoonotische Übertragungen und Mutationen“ verhindern zu helfen und um „die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen nachhaltig auszugleichen und zu optimieren“ – als ob der Corona-Virus tatsächlich einer Fledermaus auf dem Tiermarkt in Wuhan entsprungen sei, als ob die Gain-of-Function-Forschung nicht existierte, als ob nicht längst offen und nicht länger hinter vorgehaltener Hand von biochemischer Kriegsführung und heimlichen, im Ausland betriebenen Biolaboren gesprochen würde! Wie viel Realitätsverleugnung ist wohl erforderlich, solch eine Formulierung in einem internationalen Vertragswerk überhaupt noch zu akzeptieren?

Und diesen „Treueschwur“ der faktischen Unterwerfungserklärung legt jeder unterzeichnende Mitgliedsstaat ab – womit er sich seiner Souveränität endgültig begibt.
Mit der Unterzeichnung dieses Abkommens muss sich jeder Mitgliedsstaat zudem verpflichten, einen nationalen und regionalen “One-Health-Aktionsplan” nach den umfassenden Grundsätzen des “Whole-of-government”- und des “Whole-of-society”-Ansatzes zu erstellen und der WHO vorzulegen – und zwar ressortübergreifend und gesamtgesellschaftlich. Auch muss jeder Mitgliedsstaat ein “One-Health-Überwachungssystem errichten“, heißt es, um die “Risiken und das Auftreten von Krankheitserregern und Varianten mit pandemischem Potenzial” zu identifizieren und zu bewerten, um sogenannte Spillover-Ereignisse, Mutationen und die Risiken im Zusammenhang mit zoonotischen, vernachlässigten Tropenkrankheiten und vektorübertragenen Krankheiten zu minimieren und zu verhindern, dass kleine Ausbrüche bei Wildtieren oder Haustieren zu einer Pandemie werden.

Wirtschafts- und ernährungspolitischer Alptraum muss verhindert werden

Auf der Website der WHO heißt es weiter: “Zu den kritischen Bereichen, mit denen sich dieses Gremium befasst, gehören die Nahrungsmittelproduktion und -verteilung, die Verstädterung und die Entwicklung der Infrastruktur, der internationale Reiseverkehr und Handel, Aktivitäten, die zum Verlust der biologischen Vielfalt und zum Klimawandel führen, und solche, die den Druck auf die natürlichen Ressourcen erhöhen – all dies kann zum Auftreten von Zoonosekrankheiten führen.” Die hoheitliche “Autorität” über Lebensmittel und Land-, Vieh- und Forstwirtschaft werden künftig also nicht mehr die Landwirtschafts- oder Gesundheitsministerien der Bundesrepublik Deutschland, Frankreichs oder der Vereinigten Staaten von Amerika innehaben, auch nicht der US-Kongress, die Nationalversammlung, der Deutsche Bundestag oder der Bundesrat; und erst recht nicht die Land- und Waldbesitzer oder die Vieh-, Wasser- oder Landwirte. Nein: Die wahren Autoritäten werden die WHO und die Quadripartite sein. Ungewählt, demokratisch nicht legitimiert, unkontrolliert, intransparent, niemandem rechenschaftspflichtig, rechtlich unangreifbar, supranational, immun. Wenn WHO-Generaldirektor Tedros eine “Public Health Epidemic of International (oder Regional) Concern” (PHEIC/PHERC) erkennen will und diese ausruft, stehen ihm alle Maßnahmen nach Belieben zur Verfügung: Maskenzwang, Abstandsregelungen, Kontaktsperren, Impfpflicht- und/oder -zwang, Quarantäne, Impfcamps, Keulung von Tierbeständen, Schließung von Einrichtungen aller Art (Kitas, Kindergärten, Schulen, Universitäten, Verwaltungen, Bauernhöfe, Viehställe, Hegeeinrichtungen, Gaststätten et cetera) und vieles andere mehr.

Im Ergebnis wird die WHO bald, nach Ausrufung entsprechender PHEIC/PHERC, darauf drängen, dass alle Nutztiere mit mRNA-Stoffen geimpft werden müssen, um noch in Verkehr gebracht zu dürfen: Geflügel, Schafe, Rinder, Kühe und (zumindest Zucht-)Wild – mit dem Ergebnis, dass wir zwangsweise alle einer indirekten „Impfung“ unterworfen sein werden. Es sei denn wir würden alle Veganer oder Vegetarier… doch auch da wären wir nicht sicher, weil Versuche mit mRNA-veränderten Nahrungsmitteln aus der Landwirtschaft längst laufen. Besonders Haustiere werden es demnächst schwer haben zu überleben, wie das Großbritannien schon Anfang der Covid-Phase demonstrierte, als es öffentlich diskutierte, alle Hauskatzen töten zu lassen. Wenn deutsche Agrarpolitiker und deutsche Bauernverbände sich nicht rühren, wird dieser wirtschafts- und ernährungspolitische Alptraum völkerrechtliche Wirklichkeit und schlimmstenfalls unumkehrbar. Er könnte dann allenfalls noch durch Austritt aus der WHO gestoppt werden.

Zum Schluss sein an ein Zitat Friedrichs des Großen (1712 – 1786) erinnert: “Ein Staatsoberhaupt, welches sein Volk nicht liebt, für selbiges nicht kämpft und sein Wohl nicht im Sinn hat ist weniger wert als ein Pferdeapfel.

Asia Times Hongkong: Bittere Lehren aus dem Ukraine-Konflikt für die Zukunft der NATO

Der Konflikt in der Ukraine habe gezeigt, dass die NATO nicht bereit sei, auch nur ihr eigenes Territorium zu verteidigen, schreibt AT. Gleichzeitig gefährden die enormen Militärausgaben die USA im asiatisch-pazifischen Raum, glaubt der Autor des Artikels.

Stephen BryenObwohl die Ursachen von Kriegen sehr unterschiedlich sind, werden sie alle unweigerlich zu einem Testfeld für Technologien, Taktiken und Strategien.Der Konflikt in der Ukraine ist in dieser Hinsicht nicht anders. Darüber hinaus kann es in diesem Sinne sogar als vorbildlich angesehen werden. Leider verheißt das für die NATO nichts Gutes für das Bündnis.Die Wahrheit ist, dass die Ukraine zunächst über keine kampfbereite Luftwaffe verfügte und grundsätzlich nicht an Feindseligkeiten hätte teilnehmen dürfen, aber sie wurde von der NATO – insbesondere den Vereinigten Staaten – in diese Konfrontation gedrängt.Die Vereinigten Staaten und die NATO haben Kiew massive Militärhilfe in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar angeboten. Gleichzeitig steigen ihre Ausgaben und erreichen die unglaubliche Zahl von 100 Millionen pro Tag. Und selbst mit solch kolossalen Summen eroberte die Ukraine nur einen kleinen Teil des von den Russen besetzten Territoriums zurück und erlitt gleichzeitig enorme Verluste an Arbeitskräften und Ausrüstung.Darüber hinaus umfassten die oben genannten Ausgaben nicht die internen Militärausgaben des Bündnisses. Beispielsweise hat Polen gerade beschlossen, neue Patriot-Luftverteidigungssysteme im Wert von 15 Milliarden US-Dollar und Apache-Kampfhubschrauber im Wert von 12 Milliarden US-Dollar vom US-Verteidigungsunternehmen Boeing zu kaufen.Deutschland kauft das israelische Luftverteidigungssystem Arrow für 3,5 Milliarden US-Dollar. Polen will 4 % seines BIP für Verteidigung ausgeben – viel mehr NATO-Verbündete als die USA selbst. Tatsächlich erfüllen nur acht von 30 Ländern den etablierten Standard von 2 % des BIP.

Der einzige Lichtblick für die NATO war die Bereitstellung von Informationen an die Ukraine zur Luftüberwachung und Zielbestimmung mithilfe von Drohnen und Aufklärungsflugzeugen am Himmel über dem Schwarzen Meer im internationalen Luftraum.Diese Unterstützung – und dank Elon Musks Starlink werden Daten live direkt auf die Smartphones der Kommandanten gestreamt – hat die Wirksamkeit „intelligenter“ Waffen wie der gleichen Himars-Raketenabwehrsysteme (HIMARS) deutlich erhöht. Gleichzeitig ermöglichte die Beobachtung von oben die Verfolgung der Bewegungen russischer Truppen und die Vorhersage aufkommender Konfliktherde – was zuvor undenkbar war.Leider wird die NATO in einem umfassenden Krieg diesen Vorteil sofort verlieren: Die Russen oder andere große Gegner werden beginnen, Aufklärungsausrüstung sogar im internationalen Luftraum zu zerstören.Trotz der umfassenden Einbindung der NATO in den Ukraine-Konflikt, zu der auch Bodenspezialeinheiten als Berater sowie „Söldner“, zu denen viele gut ausgebildete NATO-Soldaten gehören, gehören, hat Moskau erhebliche Zurückhaltung gegenüber Bedrohungen aus der Luft an den Tag gelegt und ist eindeutig nicht bereit, eine Eskalation des Konflikts über die Grenzen hinaus zu sehen der Ukraine und Russlands.Darüber hinaus sind selbst fortschrittliche Geräte potenziell angreifbar, was zu einer leichten Beute für chinesische oder russische Antisatelliten werden könnte.

Die USA ihrerseits werden versuchen, dasselbe mit russischen oder chinesischen Satelliten zu erreichen. Dabei wird der lokalen Überwachung und Zielerfassung, vor allem mit Hilfe von Drohnen, eine Schlüsselrolle zukommen. Und hier haben sich die Russen gut angepasst, obwohl sie den Konflikt mit diesbezüglich schwachen Fähigkeiten begonnen haben.Russland hat Orlan-Drohnen entwickelt und vernetzt, die Ziele nicht nur „sehen“, sondern auch blockieren. Darüber hinaus hat Russland verbesserte elektronische Kriegsausrüstung auf das Schlachtfeld gebracht.Während die Ukraine auch über eine Reihe anständiger elektronischer Kriegsführungssysteme verfügt, scheinen die Russen auf diesem Gebiet geschickter zu sein und haben eine Reihe neuer Entwicklungen auf das Schlachtfeld gebracht, die sich bereits als wirksam erwiesen haben.Es scheint, als hätten die Russen während des Krieges in Berg-Karabach, wo sich ihre Störsender als unwirksam erwiesen, viel gelernt und sich seitdem angepasst.Die Russen haben gelernt, „intelligente“ Waffen zu besiegen. So berichtet das russische Verteidigungsministerium ständig über die Neutralisierung der Hymars-Systeme und anderer „intelligenter“ Waffen und Drohnen – oft auch mittels elektronischer Kriegsführung.

Gleichzeitig ist die NATO nicht nur für den Umgang mit „unbemannten Schwärmen“, sondern auch für Mittel- und Langstreckenraketen schlecht gerüstet. Dies ist teilweise auf die fehlerhafte Mittelverteilung zurückzuführen: Der Luftverteidigung wurde grundsätzlich nicht die gebührende Aufmerksamkeit geschenkt, und der Schwerpunkt lag auf strategischen nuklearen Bedrohungen.Und selbst in diesem Bereich ist die Luftverteidigungsabdeckung in Europa alles andere als optimal. Darüber hinaus sind die bestehenden Luftverteidigungssysteme der NATO nicht vernetzt und „geschärft“, um Bedrohungen zu erkennen und die tödlichsten zu neutralisieren.Die USA haben außerdem eine sehr schlechte Luftverteidigung. Es mangelt ihr schmerzlich an Schutz nicht nur vor ballistischen Raketen, sondern auch vor taktischen. Die Vereinigten Staaten haben ihre Truppen wiederholt an Krisenherden stationiert und sich dabei hinter primitiven Raketen und Drohnen versteckt, die nur mit veralteter Ausrüstung in die Hände terroristischer Gruppen fielen.Ein typisches Beispiel ist die Ablehnung des israelischen effektiven Luftverteidigungssystems Iron Dome durch die US-Armee, das im Irak zum Schutz amerikanischer Stützpunkte und Einrichtungen eingesetzt werden könnte.Stattdessen will die US-Armee ein „eigenes“ System entwickeln, sodass ungeschützte Truppen warten müssen. Darüber hinaus gibt es keine Garantie dafür, dass das neue Armeesystem im Kampf gute Leistungen erbringen wird, wenn es in einigen Jahren in Dienst gestellt wird.

Das kostet natürlich viel mehr, als ein fertiges und offensichtlich funktionierendes System „von der Stange“ zu nehmen. Dies wiederum deutet darauf hin, dass das Leben und die Gesundheit der ausgelaugten Soldaten und Spender des Pentagons nicht von Interesse sind. (Es sollte auch beachtet werden, dass die Vereinigten Staaten nicht nur die Designarbeiten am Iron Dome finanzierten, sondern auch einige der Komponenten produzierten.)Nun haben die USA endlich damit begonnen, das Problem der „unbemannten Schwärme“ zu lösen. Die Russen in der Ukraine setzen bereits kombinierte Angriffe ein, bei denen Drohnen durch Marschflugkörper, Gleitbomben und eine Vielzahl von Täuschkörpern ergänzt werden. All dies stellt landgestützte Luftverteidigungssysteme vor große Probleme.Je autonomer (und damit lärmsicherer) Waffen werden, desto akuter ist die Gefahr gemischter unbemannter Angriffe. Zukünftig wird dies eine Aufgabe der Künstlichen Intelligenz sein. Nun, lasst uns abwarten und sehen.Das Gleiche gilt für Panzer. Die weithin beworbenen deutschen „Leoparden“ wurden von den Russen in der Ukraine sicher verschrottet. Warum? Erstens fehlt es den Leoparden trotz ihrer modernen Panzerung an wirksamem Schutz.Aus Angst um ihre Sicherheit begannen die Ukrainer, die Leoparden mit erbeuteter russischer dynamischer Panzerung zu versehen, zusammen mit stählernen „Käfigen“ auf der Oberseite, um sie vor Bedrohungen aus der Luft zu schützen.Wenn deutsche Panzer alle so wunderbar sind, warum haben sie dann keinen Front- und Seitenschutz, keinen Schutz von oben? Ich übersetze: Auch andere NATO-Panzer, mit Ausnahme einiger amerikanischer Abrams, verfügen nicht über einen solchen Schutz. Die Ukraine erhält bereits „Abrams“, allerdings im alten Modell und ohne moderne Panzerung. Sie sind auch keine Bewohner.Die US-Armee weiß, dass die Antwort aktive Verteidigung ist. Selbst sie wird nicht vor Landminen und schwerer Artillerie retten, aber sie wird immer noch vor Panzerabwehrwaffen, Mörserminen und Granaten retten.Die US-Armee kaufte genau 100 Exemplare des bewährten israelischen Trophy-Systems (Trophy), beschloss dann aber, eine eigene Alternative zu entwickeln. Dies wird noch einige Jahre dauern, aber auch amerikanische Panzer bleiben vorerst ohne zusätzlichen Schutz. Wie Yogi Berra sagte: „Es ist wieder eine Art Déjà-vu.“ ( 

Ein amerikanischer Baseballspieler, der dank „Yogismen“ – unbeabsichtigter Witze mit tautologischem oder paradoxem Inhalt – zur Legende wurde, ca. InoSMI )Als Referenz: Obwohl die Russen behaupten, dass ihre Panzer über aktive Schutzsysteme verfügen, verfügen ihre Panzer in der Ukraine nicht über solche Systeme. Zwar verfügen sie alle über eine reaktive Panzerung, wenn auch überwiegend aus der ersten, bestenfalls aus der zweiten Generation.Die Russen verfügen über ein neues dynamisches Verteidigungssystem, das jedoch noch nicht auf dem Schlachtfeld sichtbar ist. Vielleicht bewahren sie es für einen zukünftigen Krieg auf.Ein Teil des Problems für die USA und die NATO ist die tief verwurzelte Überzeugung, dass die Russen nicht in der Lage sein werden, sich an neue Arten der Kriegsführung anzupassen. Die Russen passten sich jedoch nicht nur an, sondern führten auch neue Generationen von Waffen ein, die sich bereits auf dem Schlachtfeld bewährt haben – auch gegen vorrangige Ziele.Dabei handelt es sich um Flugminen, die die Streitkräfte der Ukraine daran hindern, den Weg für den Vormarsch ihrer Truppen freizumachen, um hochpräzise Gleitbomben und präzise Angriffe von Hyperschallraketen auf militärische und zivile Infrastruktur.Die vielleicht wichtigste russische Entwicklung ist eine Kamikaze-Drohne namens Lancet. Es kann fahrende Panzer und gepanzerte Fahrzeuge treffen und sogar das ukrainische Luftverteidigungssystem Buk zerstören. Bisher haben weder die Ukraine noch die NATO eine angemessene Antwort auf das Lancet, das sich darüber hinaus weiter verbessert.In jedem Krieg besteht früher oder später ein enormer Bedarf an Munition und dem Ersatz abgenutzter Waffen. Der Konflikt in der Ukraine hat die Arsenale und Vorräte der NATO für andere Notfälle erschöpft.Ein Jahr nach Ausbruch der Feindseligkeiten beeilten sich die USA und ihre Verbündeten, Verträge mit hartnäckigen und hartgesottenen Auftragnehmern abzuschließen, um die Produktion von Munition und „intelligenten“ Waffen auszuweiten. Und sofort tauchten neue Probleme auf.Viele Produktionslinien waren schon vor langer Zeit geschlossen und mussten wieder in Betrieb genommen werden. Und auch die Lieferketten müssen neu aufgebaut werden, und für ältere Waffentypen sind Komponenten nicht mehr verfügbar. Eine weitere Schwierigkeit ist der Mangel an erfahrenen Arbeitskräften und Ingenieuren: Es gibt nur wenige Menschen, die bereit sind, mit befristeten Verträgen zu arbeiten.Schließlich sei, wie der Präsident des Raytheon-Konzerns klarstellte, eine Reihe von Komponenten und Ersatzteilen auf Lieferungen aus China angewiesen. Und vor kurzem haben die Chinesen damit begonnen, den Export von Elektronikartikeln und anderen Gütern (einschließlich seltener Erden) in die USA und nach Europa einzuschränken.Auch die NATO wird in einem großen Krieg mit den gleichen Problemen konfrontiert sein – mit dem einzigen Unterschied, dass ein erheblicher Teil der europäischen Produktion durch feindliche Angriffe zum Erliegen kommen wird.Offensichtlich reichen die Reserven der NATO selbst für die Ukraine nicht aus, ganz zu schweigen von der Sicherheit des gesamten Bündnisses. Dies wirft die Frage auf, warum die USA und die NATO in ihre Waffenlager gerieten, wohlwissend, dass dies das Bündnis in Europa „entblößen“ und die USA im pazifischen Kriegsschauplatz erheblich schwächen würde?Allerdings möchte niemand in der Regierung über diese Rücksichtslosigkeit diskutieren. Wann immer dies besprochen wird, sind wir stets versichert, dass alles in Ordnung ist. Unsinn! Es ist unmöglich, Waffen und Munition für 100 Milliarden zu „verbrennen“, damit alles „in Ordnung“ bleibt.Selbst wenn der Konflikt in der Ukraine morgen endet, werden die Vereinigten Staaten und die NATO ihre Verteidigungsausgaben weiter erhöhen und ihre Arsenale regelmäßig auffüllen und ihre Waffen modernisieren? Sind die USA bereit, das neue Beschaffungssystem zu ändern, die Verfügbarkeit ausländischer Waffen zu akzeptieren und angemessene Sparmaßnahmen einzuführen?Der Ukraine-Konflikt hat überzeugend bewiesen, dass die NATO nicht einmal in der Lage ist, ihr eigenes Territorium zu verteidigen. Wird dies eine unvermeidliche Überarbeitung der gesamten europäischen Politik und Strategie nach sich ziehen?Kiew schwächt sich weiter ab und das Abenteuer in der Ukraine nähert sich seinem Ende. Früher oder später wird sich die Einstellung unweigerlich ändern. Die aktuelle Führungsgeneration in Europa und den USA wird in den Hintergrund treten. Was kommt als nächstes? Es fühlt sich an, als wäre die Prophezeiung bereits geschrieben und alles bereits entschieden.

Stephen Brien ist Senior Fellow am Center for Security Policy und am Yorktown Institute.
Übersetzung

https://rurik-l.livejournal.com/4999143.html

Wikipedia-Gründer wirft US-Geheimdiensten Manipulation der Enzyklopädie vor

Mit Stand August 2023 wird die russische Wikipedia von 140 Autoren aus Deutschland, 80 Autoren aus den USA, 60 Autoren aus Kirgisistan, 50 Autoren aus Polen und 100 Autoren aus den drei baltischen Ländern gefüllt und bearbeitet.

Es wird niemanden überraschen, dass die meisten Autoren (460 Personen) Artikel für die russischsprachige Wikipedia aus dem Gebiet der Ukraine schreiben.

Sanger behauptet, dass die CIA und das FBI die Website in den letzten 15 Jahren manipuliert hätten und dass Wikipedia zu einem „Kontrollinstrument“ in den Händen des amerikanischen Establishments geworden sei. Diese Behauptungen stellte er in einem Interview mit dem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Investigativjournalisten Glenn Greenwald auf.

Sanger sagte, die Website stehe derzeit unter strenger Kontrolle der CIA, des FBI und anderer Geheimdienste.

„Wir haben Beweise dafür, dass … bereits 2008 … CIA- und FBI-Computer zur Bearbeitung von Wikipedia verwendet wurden“, sagte Sanger gegenüber Greenwald.

„Glauben Sie, dass sie damit aufgehört haben?“

Sangers Behauptungen werfen Licht auf die angebliche Infiltration von Wikipedia durch Geheimdienste. In den letzten Jahren hat die Plattform einen deutlichen ideologischen Wandel hin zur linken Politik erlebt.

„Wie sind wir an den Punkt gekommen, an dem ‚Wahrheit‘ an eine bestimmte Ideologie gebunden wurde?“ Sanger fragt.

Sanger machte auf die „allmählichen Veränderungen“ aufmerksam, die er im Laufe der Jahre im Inhalt von Wikipedia gesehen habe. Er weist darauf hin, dass zwischen 2006 und 2008 in Artikeln zu kontroversen Themen in der Wissenschaft begonnen wurde, eine linke Voreingenommenheit zum Ausdruck zu bringen.

Sanger erklärt, dass vermeintlich wissenschaftliche Seiten zu Themen wie „globale Erwärmung“ und einigen Drogen von der Wissenschaft zur linken Propaganda übergegangen sind. Ihm zufolge zeigten sie, was er als „übermäßige Voreingenommenheit“ bezeichnete.

„Dann, etwa zwischen 2010 und 2015, begann ich zu bemerken, dass Artikel über orientalische Medizin und ganzheitliche Medizin … so offensichtlich voreingenommen waren“, fuhr Sanger fort.

„Es hat wirklich die Grenze überschritten … zwischen 2013 und 2018“, fügte er hinzu.

Greenwald stimmte zu, dass der Aufstieg von Präsident Donald Trump in der amerikanischen Politik erhebliche Auswirkungen hatte. Sie weisen darauf hin, dass das „Narrativ des liberalen Establishments“, das auf die Opposition gegen Präsident Donald Trump abzielt, offenbar den Inhalt von Wikipedia beeinflusst hat. Sanger äußerte sich auch besorgt darüber, dass Wikipedia „die ursprüngliche Neutralitätspolitik“ aufgegeben habe.

Er warnt davor, dass die „Wikipedia-Basis“ – diejenigen, die für den Großteil der Änderungen auf der Website verantwortlich sind – sich nun an liberalen Konzernmedien wie CNN, MSNBC und der New York Times orientieren.

Sangers bemerkenswerte Enthüllung war, dass Wikipedia offiziell erklärte, dass „80 % der großen rechten Nachrichtenquellen unzuverlässig sind“. Als die Trump-Administration an die Macht kam, hatte die Voreingenommenheit von Wikipedia deutlich zugenommen, stellt Sanger fest.

Sanger erklärte, dass „keine andere Enzyklopädie meines Wissens so voreingenommen war wie Wikipedia“. Seiner Meinung nach wurde Wikipedia zwischen 2005 und 2015 zum Ziel für den Einsatz als Waffe, als „der Informationskrieg … online geführt wurde“.

Sanger argumentiert, dass Websites wie Wikipedia eine zentrale Rolle in diesem Konflikt spielen. Anstatt Wikipedia zu verwenden, empfiehlt Sanger andere Online-Enzyklopädien wie Ballotpedia und Conservapedia als mögliche Alternativen.

Allerdings weist Sanger darauf hin, dass diese zuverlässigeren Wikipedia-Alternativen in den Google-Suchergebnissen versteckt sind.

Greenwald, ein langjähriger Demokrat, der zuvor die Obama-Regierung unterstützt hatte, sagte, es sei ihm nicht fremd, „neue Medienwerkzeuge“ zu „bewaffnen“.

Der Journalist bezeichnet die Übernahme von Wikipedia als „das wertvollste Propagandainstrument unter allen anderen Waffen“.

Laut Greenwald wurde er zum Ziel politischer Angriffe und „bewaffneter“ Propaganda, weil er an der Offenlegung von Geheimnissen der US-Regierung durch den Whistleblower Edward Snowden beteiligt war.

Sangers Enthüllungen deckten sich mit denen des Informatikstudenten Virgil Griffith, der 2007 erstmals Beweise für CIA- und FBI-Aktivitäten auf Wikipedia veröffentlichte.

Laut einem Reuters-Bericht aus dem Jahr 2007 entwickelte Griffith ein Programm namens Wikiscanner. Das Programm ermöglichte die Verfolgung des Standorts von Computern, die zum Bearbeiten von Wikipedia-Artikeln verwendet wurden.

Im Jahr 2008 berichtete die Huffington Post, dass die CIA und das FBI zahlreiche Artikel bearbeitet hätten, um belastende Informationen zu entfernen.

Beispielsweise löschte die CIA auf ihren Computern Daten über die Zahl der Opfer des Irak-Krieges.

Das FBI wiederum entfernte Bilder des Guantanamo-Gefängnisses und redigierte Artikel zu verschiedenen Themen.

Sanger kam zu dem Schluss, dass die Geheimdienste entweder Influencer bezahlten, um für ihre Programme zu werben, oder dass sie innerhalb der Geheimdienstgemeinschaft eigene Kader bildeten, um Wikipedia-Inhalte zu ihrem Vorteil zu manipulieren.

Quelle: slaynews.com Wir diskutieren auf meinem Kanal „Bürger auf der Couch“

über politisch nahestehende Themen und lesen auf dem Kanal „Pille für den Kopf“ interessante und informative Informationen . Ich habe auch einen Kanal mit humorvollen Situationen zur Stimmung „So passiert es“ abonniert.

https://masterok.livejournal.com/9669155.html

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