Wenigstens sie können noch lachen: Scholz, Lindner, Habeck (Foto:Imago)
Die “Ergebnisse” der Ampel-Kabinettsklausur im brandenburgischen Meseberg, die die Ampel-Regierung vorgestern stolz verkündete, verdeutlichen einmal mehr, dass die, die uns regieren, in einer völligen Parallelwelt leben und an der Realität in Deutschland schamlos und lichtjahreweit vorbeiregieren. Bundeskanzler Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner, die gebetsmühlenartig die Geschlossenheit der Regierung betonen, sind bei einer geistigen Neuauflage von Wandlitz angelangt – wobei die Abschottung von der Lebenswirklichkeit der Bürger noch drastischer ist als jene der DDR-Nomenklatura in der Endphase ihrer Greisenherrschaft. Dass sich Olaf Scholz nicht schämt, seiner Regierung auch noch eine „sehr erfolgreiche Leistungsbilanz“ zu attestieren, ist der Gipfel dieser Politiksimulation.
In praktisch allen Bereichen regiert dieses Kabinett so, dass es zum maximalen Schaden Deutschlands gereicht. Statt Anreize für Zuwanderung zu senken, erhöht sie das Bürgergeld. Die Umverteilung greift Platz: Kindergrundsicherung, die ebenfalls vor allem Migranten zugute kommt; Pläne zu einer steuerfinanzierten planwirtschaftlichen Senkung der selbstverschuldet hochgetriebenen, industriefeindlichen Strompreise. Das Klimageld soll „mit Hochdruck“ ausgezahlt werden – sobald die dafür erforderlichen Daten beschafft sind. Maßnahmen für weniger Bürokratie und mehr Digitalisierung eingeleitet werden, um “Hindernisse für Investitionen” abzubauen – obwohl das genaue Gegenteil geschieht, nun auch noch durch das neue EU-Nachhaltigkeitsgesetz.
Kein Signal des Aufbruchs – im Gegenteil
Das von der grünen Familienministerin Lisa Paus letzte Woche noch blockierte „Wachstumschancengesetz“, ein marginaler Tropfen auf den heißen Stein, soll nun zwar doch verabschiedet werden; die Bundesanwaltskammer warnte jedoch, dass dieses wenig bis gar keine Entlastung bringen werde. Denn dadurch werde das Steuerrecht nicht vereinfacht, wohl aber gäbe es einen „erheblichen Verwaltungsmehraufwand“ und „eine weitere Bußgelddrohung“, zudem würden die Anwälte gezwungen, dem Staat die Daten ihrer Klienten zur Verfügung zu stellen. Scholz schert sich darum nicht – so wenig wie um das alles überlagernde Thema der Massenmigration, von der Deutschland an allen Grenzen heimgesucht wird: Dieses wurde in Meseberg nur am Rande erwähnt, indem Georgien und Moldau zu sicheren Herkunftsländern erklärt wurden – obwohl von dort nur geringe Flüchtlingszahlen kommen. Dass dies erst jetzt geschieht, ist geradezu aberwitzig,
Innenministerin Nancy Faeser verkaufte diese überfällige Selbstverständlichkeit ernsthaftals Erfolg bei der Reduzierung „irregulärer Migration“ – verweigert jedoch nach wie vor wirksame Grenzkontrollen, weshalb Sachsen nun dazu übergehen will, seine Grenze zu Polen selbst zu sichern. Ein Signal des Aufbruchs geht von der Meseberger Klausur genauso wenig aus wie von Scholz und seinen Ministern selbst. Diese Ampel ist die rücktrittsreifste Regierung aller Zeiten; sie verliert sich in Banalitäten und Halbheiten, dümpelt vor sich hin – und hat noch die Chuzpe zu behaupten, ihre katastrophalen Umfrageergebnisse seien vor allem darauf zurückzuführen, dass es nicht gelungen sei, die eigenen “Erfolge richtig zu kommunizieren”. „Wir sind eine Regierung, wo gehämmert und geschraubt wird. Das führt zu Geräuschen – wie sie schon festgestellt haben – aber es kommt eben auch was raus“, faselte Lindner von der grünen Bettvorlegerpartei FDP. Das Einzige, was beim Hämmern und Schrauben dieser Amokkoalition herauskommt, sind die völlige Spaltung und der wirtschaftliche Zusammenbruch des Landes.
Scharfe Worte für die sich häufende Kritik fand der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba: „Das langsame Tempo der Gegenoffensive zu kritisieren, ist gleichbedeutend damit, ukrainischen Soldaten in das Gesichts zu spucken.“ Die Kritiker mögen selbst versuchen, in der Ukraine auch nur einen Quadratzentimeter zu befreien.
Redaktion1. September 2023 10:48
Kiew ist zunehmend verärgert über die westliche Kritik an der ukrainischen Gegenoffensive.APA/AFP/POOL/Oleg PETRASYUK
In westlichen Medien wurde die seit drei Monaten andauernde Gegenoffensive Kiews zuletzt scharf kritisiert, vor allem wegen ihres langsamen Tempos. Der Ukraine reißt deshalb zunehmend der Geduldsfaden. Den Kritikern teilte der Außenminister nun unmissverständlich mit: „Haltet den Mund“. Damit brachte er schärfer als bisher Kiews Frustration über die negativen Äußerungen einiger westlicher Beamter zum Ausdruck.
Außenminister Dmytro Kuleba griff die Kritiker nun scharf an.APA/AFP/Michal Cizek
Beamte kritisieren Strategie der Ukraine
Seit dem Start der lange erwarteten Gegenoffensive, bei der westliche Militärausrüstung im Wert von mehreren Milliarden Dollar zum Einsatz kam, hat die Ukraine mehr als ein Dutzend Dörfer zurückerobert, ist aber noch nicht in die Hauptverteidigungslinien Russlands eingedrungen.
In der vergangenen Woche zitierten die „New York Times“, die „Washington Post“ und andere Medien amerikanische und andere westliche Beamte mit der Aussage, die Offensive bleibe hinter den Erwartungen zurück. Einige bemängelten die Strategie der Ukraine und warfen ihr unter anderem vor, ihre Kräfte an den falschen Stellen zu konzentrieren.
Bilder von zerstörten Leopard-Panzern zu Beginn der Gegenoffensive nährten erste Zweifel.
Gegenoffensive für Moskau gescheitert, gemäß Kiew absichtlich langsam
Moskau zufolge ist die ukrainische Offensive bereits gescheitert. Ukrainische Befehlshaber erklären, absichtlich langsam vorzugehen. So würden sie Russlands Verteidigung und Logistik schwächen und die Verluste zu verringern, wenn sie schließlich mit voller Stärke angreifen.
Die Ukraine erhielt im Vorfeld der Gegenoffensive milliardenschwere Unterstützung, vor allem von den USA. Im Bild: US-Präsident Joe Biden mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.APA/AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLDS
Scharfe Worte für die Kritiker fand nun der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba. „Das langsame Tempo der Gegenoffensive zu kritisieren, ist gleichbedeutend damit, ukrainischen Soldaten in das Gesichts zu spucken, die jeden Tag ihr Leben opfern und einen Kilometer ukrainischen Bodens nach dem anderen befreien“, sagte er vor Reportern. „Ich würde allen Kritikern empfehlen, die Klappe zu halten, in die Ukraine zu kommen und zu versuchen, einen Quadratzentimeter selbst zu befreien”, sagte er bei einem Treffen der EU-Außenminister in Spanien.
NATO-General Stoltenberg: „Ukrainer haben Erwartungen wieder und wieder übertroffen“
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg forderte mehr Vertrauen gegenüber Kiew im CNN-Interview: „Die Ukrainer haben die Erwartungen wieder und wieder übertroffen. Wir müssen ihnen vertrauen. Wir beraten, wir helfen, wir unterstützen. Aber es sind die Ukrainer, die diese Entscheidungen treffen müssen.“
NATO-General Stoltenberg rät dazu, Kiew zu vertrauen.
Nach monatelangem Kampf durch schwere Minenfelder haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen Tagen die wichtigsten russischen Verteidigungslinien erreicht, und zwar südlich des Dorfes Robotyne, das sie vergangene Woche in der westlichen Region Saporischschja erobert haben.
Sie rücken nun zwischen den nahe gelegenen Dörfern Nowopokropiwka und Verbove vor und suchen nach einem Weg, um die Panzerabwehrgräben und die Reihen der als Drachenzähne bekannten Betonpyramiden zu umgehen, die die wichtigsten russischen Befestigungsanlagen bilden und vom Weltraum aus sichtbar sind.
Kiew berichtet von Erfolgen in Bakhmut
Ein Durchbruch wäre der erste Test für die tieferen Verteidigungsanlagen Russlands, von denen die Ukraine hofft, dass sie anfälliger und weniger stark vermint sind als die Gebiete, die ihre Truppen bisher durchquert haben.
Ein ukrainischer Kommandeur in dem Gebiet sagte Reuters, dass seine Männer die schwierigste Linie durchbrochen hätten und in weniger stark verteidigte Gebiete vorgedrungen seien. Nun rechneten sie mit einem schnelleren Vormarsch. Die Aussangen konnten nicht überprüft werden.
Außenminister Alexander Schallenberg (r.) im Gespräch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Dmytro Kuleba beim informellen EU-Au?enministerrat in ToledoAPA/AUSSENMINISTERIUM/MICHAEL GRUBER
Kiew gibt nur selten Einzelheiten über seine Offensivoperationen bekannt. In einer Erklärung vom Donnerstag meldete die stellvertretende Verteidigungsministerin Hanna Maliar nicht näher bezeichnete Erfolge in der Nähe von Nowopokropiwka, ohne Einzelheiten zu nennen.
Sie sagte auch, dass die ukrainischen Streitkräfte in der Nähe von Bakhmut im Osten vorrückten, der einzigen Stadt, die Russland in seiner eigenen Offensive Anfang des Jahres erobert hatte. In den Dörfern südlich der Stadt tobten schwere Kämpfe, sagte sie. Oleksandr Syrskyi, Kommandeur der ukrainischen Bodentruppen, berichtete von einer „positiven Dynamik“ in der Nähe von Bakhmut.
Großer Fang für Selenskys Geheimdienst: Agenten entlarvten ukrainische Geschäftsleute, die versuchten, 80 Panzermotoren zu einem überhöhten Preis an das Verteidigungsministerium zu verkaufen.
Redaktion1. September 2023 09:33
80 Millionen Hrywnja (zwei Millionen Euro) wollten die Ukrainer von ihren Streitkräften für die Motoren kassieren. Der tatsächliche Wert beträgt aber nur 600.000 Euro. Der Geheimdienst beschlagnahmte die Motoren, verhinderte so die Verschwendung von Haushaltsmitteln in besonders großen Beträgen, wie es heißt.
Auch Nachtsichtgeräte entdeckt
Bei der Durchsuchung des Lagers wurden den Verdächtigen Panzermotoren beschlagnahmt, für die sie Staatsgelder veruntreuten. Außerdem wurden Nachtsichtgeräte und andere Komponenten für gepanzerte Fahrzeuge entdeckt. Den Tätern drohen bis zu 12 Jahre Gefängnis.
Die Panzermotoren sollten weit über Wert verkauft werdenSBU
Kiew beantwortet Russlands Luftangriffe mit Drohnen-Attacken auf die Krim und bis weit hinein in russisches Territorium. Langfristig könnte das eine nachhaltige Wirkung erzeugen, sagt Militärexperte Markus Reisner. Solche Angriffe senden eine unmissverständliche Botschaft an Moskau.
Stefan Beig1. September 2023 09:04
Einen Drohnen-Krieg solchen Ausmaßes hat die Welt noch nicht erlebt. Beide Seiten – Russland und die Ukraine – setzen immer mehr auf den Einsatz der unbemannten Luftfahrzeuge, nicht nur an der Front, wo winzige Drohnen sogar Panzer zerstören, sondern immer öfter in den Städten des Feindes. Während Russland in jeder Nacht ganze Geschwader in die Ukraine schickt, reagiert Kiew mit Drohnen-Attacken auf die Krim und bis weit hinein in Russland.
Es ist gut möglich, dass Kiew künftig vermehrt auf solche Angriffe setzen wird. Langfristig könnte das eine Strategie mit Erfolg sein. Gegenüber der „ZiB1“ erklärte Oberst Markus Reisner am Donnerstagabend warum: „Die erste Absicht ist es, die strategische Luftkampagne der Russen gegen die Ukraine zu beantworten, indem man selbst Angriffe auf russischem Territorium führt“, sagt der Militärexperte. „Die zweite Absicht ist es, Russland zu zeigen, dass der Krieg nicht nur in der Ukraine geführt wird, sondern dass man diesen Krieg auch nach Russland tragen kann.“
Drohnen erreichen auch Kiew.
Russland muss nun Abwehrsysteme woanders einsetzen
Die Drohnen-Produktion hat sich in der Ukraine seit der Invasion verzehnfacht. Kürzlich konnte ein Drohnenangriff auf den Kreml knapp vereitelt werden. Ebenso konnte die Ukraine ein hunderte Kilometer entferntes Flugfeld treffen.
Drohnen aus der Ukraine schafften es schon bis nach Moskau.
Diese Angriffe setzen Russland unter Druck. Sie zwingen Moskau, Abwehrsysteme im eigenen Land einzusetzen anstatt an der Front. Russland will bereits sein Luftabwehrsystem ausbauen, denn oft gelingt es nicht, die Drohnen abzuwehren.
Zwei Probleme für Russland
Oberst Reisner sieht zwei Probleme für die russische Seite: „Erstens sind Drohnen sehr klein. Sie haben einen sehr geringen Radar-Querschnitt. Radarsysteme tun sich sehr schwer, diese zu erkennen. Herkömmliche militärische Radarsysteme sind kalibriert auf Kampfflugzeuge und -hubschrauber, aber nicht auf derartig kleine Radar-Querschnitte. Zweitens ist Russland ein riesiges Land. Es ist sehr schwierig für die russische Seite an der richtigen Stelle die entsprechenden Abwehrsysteme einzusetzen.“
Eine gefährliche Botschaft für Moskau
Die wichtigste Wirkung der ukrainischen Drohnenangriffe sei aber die Botschaft, die sie aussenden: „Man kann zeigen, dass der Krieg eigentlich von der Ukraine dominiert wird, und nicht von der russischen Seite. Das kann einen nachhaltigen Effekt auslösen.“
Der erfahrene Klimageograph, Prof. Dr. Werner Kirstein, redet Klartext. In einem Interview mit „Punkt.PRERADOVIC“ am 1.12.2022 weist er darauf hin, dass es Klimawandel immer gebe und gegeben habe, völlig unabhängig vom Menschen und von CO2. Eine angeblich menschengemachte Klimaerwärmung sei ein von der Politik in Auftrag gegebener Schwindel. Politiker bestellten Studien, mit denen die Öffentlichkeit getäuscht werden solle. Es werde so Angst vor einer Klimakatastrophe erzeugt, so dass die Menschen hörig würden und das tun, was von ihnen verlangt werde. Nachfolgend der erste Teil des Video-Transkripts. Die Zwischenüberschriften stammen von mir (hl).
Prof. Dr. Werner Kirstein, geb. 1946, studierte Physik und Klimageographie/ Klimatologie an der Universität Würzburg. Seine Schwerpunkte in der Physik waren „Theoretische Thermodynamik“ und in der Geographie „Globale und regionale Klimavariabilität“. Nach seiner Doktorarbeit (1981) mit dem Thema: „Häufigkeiten von Korrelationen zwischen Sonnenaktivität und Klimaelementen“, einer wissenschaftlichen Tätigkeit im Forschungszentrum Jülich, seiner Habilitation mit dem Thema (1991): „Geographische Verteilungsmuster der rezenten Klimavariabilität – Aspekte zur Klimageographie der Nordhemisphäre“ und einem Lehrauftrag an der Universität Würzburg übernahm er vom Frühjahr 1997 bis zu seiner Emeritierung 2011 eine Professur an der Universität Leipzig. Insgesamt arbeitete er über 40 Jahre als Klimageograph auf dem Gebiet der Klimavariabilität mit zahlreichen Veröffentlichungen zu diesem Thema.
Prof. Dr. Werner Kirstein
Das Interview
1. Schon immer Klimawandel
Milena Preradovic: Sie sind Autor des Buchs „Klimawandel – Realität, Irrtum oder Lüge“. Fangen wir mit dem ersten Begriff an. Klimawandel ist Realität, oder? Prof. Kirstein: Ja, stimmt. Und die anderen Dinge stimmen auch, das ist ja das Verrückte. Das reizt vielleicht auch, das Buch zu lesen. Es kann sein, dass man also sieht: Die Realität ist da, ist aber auch ein Irrtum, und es gibt auch die Lüge. Also Realität: Es gab schon immer Klimawandel, vor allen Dingen, wenn man in die prähistorische Erdgeschichte zurückgeht, da sieht man ganz starke Veränderungen. Ich meine damit die Eiszeiten. Es war da immer sehr kalt, und dann kam eine Warmzeit, da zieht dann die Temperatur enorm an, dann kam wieder eine Eiszeit, wieder eine Warmzeit. Das ging also so fünf, sechs Mal hin und her. – Eine Graphik wird eingeblendet, siehe Video Min. 2:40 – Auf der Graphik sieht man nur ganz links, wo wir aus der letzten Eiszeit rauskommen, hier geht’s eigentlich noch unter die Kurve, so dass also da am Ende der Eiszeit die Temperatur um 15 – 20 Grad angestiegen ist, 15 – 20°! Heute spricht die Politik von 1,5°. Frage:Und es gab ja auch nicht nur Eiszeiten, es gab ja auch Warmzeiten. War es denn schon wärmer als heute? Prof. Kirstein: Ja, deutlich wärmer. Die letzte Warmzeit, die …?-Warmzeit, war deutlich wärmer als heute. Und auch in historischer Zeit, sagt ja die Graphik auch, war es auch deutlich wärmer. … Frage: Was sind denn die Ursachen für Eis- und Warmzeiten. Prof. Kirstein: Da sprechen Sie ein heißes Thema an. In meiner Studienzeit ist man davon ausgegangen, dass die sogenannten Milanković-Zyklen dafür verantwortlich sind, also für diese starken Veränderungen. Das heißt also, das sind Erdbahn-Elemente, die sich verschieben, sich verändern – die Position der Sonne mit ihren Planeten verändert sich auch in der Galaxis – und die Erdbahnelemente zur Neigung der Erdbahn, Exzentrizität und lauter solche Dinge. Das ist eine ziemlich komplexe Geschichte. Und dann gab es wieder Leute, die gesagt haben: Ah, stimmt alles gar nicht, die Sache ist woanders. Also die Sache ist zwar geklärt aus meiner Sicht. Aber es ist doch ein ziemlich komplexer Vorgang. Frage: Wie sieht es denn mit der Sonnenaktivität aus? Da sagen ja auch manche, dass die Sonnenaktivität auch einen Einfluss darauf hätte. Prof. Kirstein: Ja, die hat auch einen Einfluss, allerdings ist dieser Einfluss erst nachweisbar, seit man die Sonnenaktivität kennt, also numerisch festmachen kann. Und das ist erst seit 150 Jahren, maximal 200 Jahren der Fall. So dass die letzte Spanne sagen kann: Ja, die Sonne ist da mitbeteiligt. Das sind aber die kleinen Amplituden, die großen, von denen ich sprach, haben andere Ursachen.
2. Es kann eher kälter werden
Frage: Von Verfechtern des menschengemachten Klimawandels heißtes ja immer: Ja, es gab zwar Klimawandel, aber niemals in der Erdgeschichte hätte sich das Klima so schnell erwärmt. Das hört man immer. Stimmt das? Prof. Kirstein: Das stimmt gar nicht. Das ist so eine Art Propaganda, die man betreiben will. Man will ja die Menschen verängstigen, das war das Prinzip. Und dann dreht man richtig so an der Angst-Kurbel und sagt: Jetzt ist es ganz schnell angestiegen. Wenn Sie sich das anschauen in der Graphik, sehen Sie auch, dass das relativ schnell ging und dann wieder langsamer und wieder schneller. Also auch diese Perioden von langsam und schnell, die haben sich auch (jeweils) geändert. Frage: Wird es eigentlich momentan, also jetzt in dieser Zeit, seit 2000 oder 1980, kontinuierlich immer wärmer, wie propagiert? Prof. Kirstein: Nein, das wird es nicht. Es wird leicht wärmer, und es wird auch wieder weniger warm. Was richtig ist, dass CO2 immer noch ansteigt. Und das wird ja irrtümlicherweise als Ursache gesehen.Das steigt an, immer noch, aber die Temperatur macht was ganz anderes. Frage: Kann man eigentlich abschätzen, ob es in den nächsten Jahrzehnten wärmer oder kälter wird? Prof. Kirstein: Also was in Zukunft passiert, ist immer eine tolle Sache. Es ist sehr schwierig. Die sogenannten Klimawissenschaftler – für mich sind das Pseudo-Wissenschaftler – die arbeiten ja mit Modellen, und die lassen sich von Modellen leiten und sagen: Nach den Modellen wird es noch wärmer. Nun gibt es zwar auch Wissenschaftler in Russland, in Japan, die sagen: In Zukunft wird es nicht wärmer, sondern im Gegenteil, es wird kälter. Und jetzt kommt der Grund mit der Sommeraktivität, weil die nämlich zurzeit abnimmt. Und dadurch kann es jetzt kälter werden. Frage: Halten Sie das auch für möglich? Stimmen Sie den russischen Wissenschaftlern da zu? Prof. Kirstein: Ich halte es für möglich, aber ich halte mich mit den Prognosen immer zurück. Ich mache das wie Niels Bohr, der berühmte Physiker, der gesagt hat: Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn es sich um die Zukunft handelt. Also man kann Prognosen machen, aber ich bin da zurückhaltend. Ich sage: Ja, möglich, es kann eher kälter werden als wärmer, ja, dem stimme ich zu, aber genaue Zahlen kann man nicht angeben.
3. Unsinn und Trug der Klima-Modelle
Frage: Kommen wir noch mal ganz kurz zu den Modellen. Machen diese Klima-Modelle einen Sinn? Prof. Kirstein: Nein, für mich machen die gar keinen Sinn. Da sind doch rangegangen damals vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Leute, die gar keine Klimatologen sind, auch keine Meteorologen, die haben einen Spaß am Computer gehabt. Und die geben dann Daten ein, die man hat, und je mehr Daten man hat, umso schöner ist das, und dann kriegt man das – einer hat mal gesagt, ich weiß nicht mehr, es war rein Amerikaner oder Kanadier: Ich kann hier eingeben, was ich will, was ich haben will im Endeffekt, kriege ich immer, das, was ich brauche. Frage: Werden diese Modelle so gemacht, das heißt: Ist das Ergebnis bereits eingepreist, wenn man die Modelle erstellt? Prof. Kirstein: Ja das Ergebnis noch nicht, die rechnen schon noch was, aber man ist natürlich ganz stark von den Eingangsdaten abhängig, und die kennt man auch gar nicht alle. Die Parameter, die da eine Rolle spielen, sind zum Teil bekannt, z.B. die atmosphärische Zirkulation, das ist ein großes Rätsel, die kann man nicht voraussagen. Auch die Meeresströmungen kennt man eigentlich, aber die haben auch mal Varianten. Also es gibt einige Dinge, die sehr schwer einzugeben sind im Computer. Und deswegen ist das mit den Modellen für mich eine Spielerei. Frage: Es gab ja, ich glaub 2009 war`s, Climategate, Sie erinnern sich? Was war denn das, können Sie mich da noch mal aufklären? Da gab es auch Wissenschaftler, oder ist am Ende ein E-Mail-Verkehr geleakt worden, dass Wissenschaftler im Grunde die falschen Ergebnisse bekommen haben und versucht haben zu vertuschen? Prof. Kirstein: Also ich weiß nur so viel, dass der Prof. von Storch, der war ja auch beim IPCC (Weltklimarat), der hat gesagt: Im Moment sehen wir keine Erwärmung, und wenn das so bleibt, dann müssen wir unsere Modelle verändern. Und das ist eine starke Aussage. Der war ein Verfechter dieser Modelle.
4. Kein Zusammenhang zwischen CO2 und Erwärmung
Frage: Jetzt kommen wir zu dem, was die Verfechter des menschengemachten Klimawandels sagen. Sie sagen: Je mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt, desto heißer wird es bei uns. Was sagen Sie als Klima-Geograph? Prof. Kirstein: Ja das stimmt nicht! Denn es ist so, dass CO2 schon immer gestiegen ist und auch noch weiter steigen wird. Das hat bestimmte Gründe – wir können gerne darauf eingehen – und die Temperatur tut das eben nicht. – Eine Graphik wird eingeblendet, s. Video Min. 9:43 – Wir haben ja diese Graphik, da sieht man genau, dass im Mittelteil dieser Graphik die Kurven parallel sind, dass Temperaturanstieg genauso steht wie CO2. Da hat man damals, 1985, gesagt: Da haben wir den Beweis, dass die Temperatur steigt, wenn das CO2 steigt. Das stimmt aber nicht! Denn wenn man mal den linken Teil der Graphik sieht, dann sieht man, dass diese 25 Jahre antiparallel sind. Das heißt, CO2 ist gestiegen, aber die Temperatur ist nicht gestiegen, ist gesunken. Und jetzt, seit 2.000 ungefähr, sieht es wieder so aus, dass das auseinandergeht, also dass die Parallelität, die Korrelation zwischen Temperaturanstieg und CO2-Anstieg nicht mehr stimmt. Das ist eine Zufalls-Korrelation. Frage: Also es hat eine Zeitlang gestimmt, die beiden Werte sind nebeneinander hergelaufen. Und daraus hat man dann geschlossen, das hat einen direkten Zusammenhang? Prof. Kirstein: Das hat einen Kausalzusammenhang, hat man geschlossen. Aber dieser Kausalzusammenhang stimmt nicht, das ist ein zufälliger Zusammenhang. Und es gibt ja in der Statistik viele zufällige Zusammenhänge. Man denke nur an das eine Beispiel: Rückgang der Zahl der Störche und Geburten-Rückgänge. Das passt sehr gut. … Frage: Also ist CO2 überhaupt relevant für Klimaverschiebungen oder Klimapendelungen, wie es auch heißt? Prof. Kirstein: Ja also ich bin der festen Überzeugung – das weiß ich auch von anderen Kollegen – dass das CO2 überhaupt keinen Einfluss auf das Klima hat. Es gibt Arbeiten von Prof. Gerlich und Scheuschner in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift – das ist natürlich schon ein bisschen her, die leben beide inzwischen auch nicht mehr – die haben geschrieben, ich übersetze es mal gleich: „Die Falsifizierung (Widerlegung, hl) des CO2-Treibhauseffektes im Rahmen der Physik“. Die Physik sagt also nein, gibt es nicht. Wer ja sagt, das ist der Rahmen der Politik. … Frage: Das heißt, wenn CO2 in die Atmosphäre gelangt, hat das keine Auswirkung auf die Temperatur? Prof. Kirstein: Nein, keine Auswirkung. Wie gesagt, das war zufällig, 25 Jahre, und das hat keine Auswirkungen. Da wird unterstellt, wenn CO2 steigt, steigt auch die Temperatur. Das war 25 Jahre zufällig der Fall, aber das hat keinen kausalen Hintergrund. 5. Machenschaften der Politik
Frage: Diese Graphik ist ja nicht geheim, die müsste man ja eigentlich auch beim Weltklimarat kennen, oder? Prof. Kirstein: Ja, kennt man auch. Also ich bin der Meinung, dass die Leute, die das verfechten, genau wissen, wo es langgeht und dass eben die Bevölkerung das nicht wissen soll und für dumm gehalten werden soll. Das ist die Devise der Politik: Je weniger die Leute wissen, umso mehr können wir denen erzählen. Frage: Und welchen Sinn hat das dann? Prof. Kirstein: Ja letztlich steht dahinter: Angst machen den Menschen vor einer Klimakatastrophe. Ängste hat man ja schon viele: Rinderwahn, Schweinegrippe und was weiß ich, eine ganz lange Liste gibt es da. Und wenn man den Menschen Angst macht, werden sie hörig, dann tun sie genau das, was die Politik sagt, zum Beispiel CO2-Steuern. Dann stolpert keiner mehr darüber. Ja, CO2 muss besteuert werden, man muss mehr Geld haben, um diese Katastrophe abzuwenden. Das ist natürlich an den Haaren herbeigezogen. Das wissen die wenigsten. Frage: Haben wir eigentlich momentan eine ziemlich hohe CO2-Konzentrtion? Prof. Kirstein: Momentan haben wir 420 ppm (parts per million), also 420 Teile auf eine Million Luftteile. Das ist sehr wenig. Es gibt Leute, die behaupten: Es war schon mal wesentlich mehr, oder es war weniger, wir hätten heute einen maximalen Stand – stimmt auch nicht. Vor fünfzig Jahren hatten wir schon mal 500 ppm. Und um es mal extrem zu sagen – da hat allerdings noch kein Mensch gelebt -, vor Millionen Jahren hatten wir schon mal 7.000 ppm. Also auch das CO2 ist variabel und auch nicht immer steigend, sondern das wird auch wieder zurückgehen. Frage: Kann CO2 eigentlich gefährlich sein, ab einer gewissen Summe? Prof. Kirstein: Ja, es ist gefährlich – wenn ich da mehr aus der Erfahrung hier von Nachbarn spreche -, für die Leute, die Selbstmord begehen wollen, die ziehen sich eine Plastiktüte über den Kopf. Und die ersticken dann nicht, sondern die atmen CO2 aus, und CO2 macht schläfrig, und schlafen ganz friedlich ein, sie brauchen gar keine Tabletten zu nehmen. Also es ist gefährlich, kann lebensgefährlich sein, aber in hoher Konzentration. Frage: Und davon sind wir weit entfernt? Prof. Kirstein: Ja nun, sehr weit entfernt (lacht). Frage: Jetzt ist die Frage: Wieviel CO2 wird eigentlich natürlich erzeugt und wieviel vom Menschen? Prof. Kirstein: Ja, da kann man sagen: Es gibt Schätzungen dazu, die aber meiner Meinung nach ziemlich genau sind. Man sagt: Ungefähr 3-4 % des CO2 stammen vom Menschen aus seinen Aktivitäten – alles Mögliche, auch Autos, PKWs usw., und 97 % stammen aus der Natur. Z.B. den Hauptbeitrag bringt die Ausgasung aus den Meeren. Im Meer ist das CO2 gelöst, so ähnlich wie in der Flasche Mineralwasser. Da ist es ja auch gelöst als Gas, und wenn Sie sie aufmachen und erwärmen, kommt das CO2 raus. Umgekehrt geht es auch nicht wieder in die Flasche rein, aber in der Natur geht es umgekehrt, wenn es kühler wird, das CO2 wieder ins Meer zurück, also geht wieder in Lösung, wie der Chemiker sagt. Und das ganze Spielchen geht immer hin und her, aber stets über sehr große Zeiträume. Frage: Aber es wird ja immer gesagt, der menschengemachte CO2-Stand, der ist das, was das Klima versaut. Aber wie Sie das sagen, 3 %, dann hat der Mensch gar keinen Einfluss auf die CO2-Konzentration. Prof. Kirstein: Nein, nein, nein. Und wenn Sie sich mal die Graphik anschauen – wird eingeblendet, Min. 16:07 -, wieviel CO2 weltweit emittiert wird, dann sieht man dass die großen Nationen wie China (30,6%), Japan (3%), Indien (7%) und USA (13,5%) schon über die Hälfte ausmachen des CO2-Ausstoßes, und Deutschland mit 1,8 % ein ganz kleines Licht darstellt. Aber wir sind natürlich Vorreiter, d.h. die deutsche Politik, wir müssen mit den 1,8 % die anderen davon überzeugen, dass es gut ist, CO2 einzusparen, ein Widersinn. Und da kommt der zweite Widersinn dazu: das CO2 hat überhaupt keinen Einfluss auf die Temperatur. So dass sie hier einem doppelten „Irrtum“ unterliegen. Natürlich ist das kein Irrtum, die Politik weiß das. Und ich bin auch sicher: Merkel ist ja auch Physikerin, die muss das auch gewusst haben. Und ich bin auch sicher, dass unsere Regierung das weiß, mit Ausnahme vielleicht der Grünen, die sind ja nicht ganz so fit in ihrem Wissensstand. Das habe ich auch in einem neuen Buch, an dem ich gerade arbeite, zum Thema gemacht, dass wir ja einen Bildungsnotstand haben in der Politik. Frage: Machen da eigentlich alle Länder auf der Welt mit bei diesem menschengemachten Klimawandel? Prof. Kirstein: Das ist schwer zu beantworten, weil es immer welche gibt, die sagen, wir lassen uns nicht davon beeindrucken, z.B. Russland, das auch seine Position eingenommen hat und ließ sich nicht erpressen – das war jetzt in einer anderen Sache – , aber die sagen immer, nee, das sehen wir nicht so. Die meisten sagen: ja, weil da ja Geld kommt. Alles, was Geld bringt, die CO2-Steuern, da sagt man zunächst mal ja dazu.
Frage: Jetzt soll ja CO2 nicht nur eingespart werden, sondern eigentlich komplett verbannt werden, also abgesehen davon, dass mir das schwierig erscheint, nachdem Sie gerade gesagt haben, dass die meisten CO2-Ausflüsse natürlich sind. Aber was hätte denn das für Konsequenzen ohne CO2? Prof. Kirstein: Das wäre tödlich, absolut tödlich. Denn die Vegetation braucht das CO2, sie atmet sozusagen CO2 ein. Und wenn wir das nicht mehr zur Verfügung stellen, dann geht die ganze Vegetation ein und damit auch die Fauna. Flora und Fauna würden sterben auf der Erde. Das wäre also der Tod. Da sehen Sie mal, was Politiker sich für Ziele setzen. Sie wollen CO2 aus der Atmosphäre verbannen, und dafür führen sie in eine tödliche Situation rein.
6. Methangas
Frage: Als zweiter Übeltäter in Sachen Treibhauseffekt wurde ja Methan ausgemacht. Was hat es denn damit auf sich? Prof. Kirstein: Methan wurde damals auch zu den Klima-Gasen gezählt, ist aber wesentlich geringer vorhanden in der Atmosphäre als CO2. Wenn es eine Wirkung hätte, wäre sie auch noch mal kleiner. Aber wie CO2 hat es auch keine Wirkung direkt auf die Temperatur. Man kann das in Experimenten im Labor mal zeigen, dass das geht, ja. Aber in der Atmosphäre funktioniert das nicht. Dafür ist es einfach zu dünn. Ich glaube in der Max-Plank-Gesellschaft hat man so ein Experiment gemacht und hat mal eine CH4 (Methan)-Atmosphäre geschaffen, und dann konnte man sehen, dass es wärmer wird. Aber das sind Laborbedingungen, wo auch relativ viel CH4 in dieser kleinen Atmosphäre vorhanden war und wo man das mit der Atmosphäre überhaupt nicht vergleichen kann. Frage: Es wird ja immer gesagt, wenn es wärmer wird, werden die Permafrost-Gebiete auftauen, und dann wird eine Menge Methan nach oben gespült? Prof. Kirstein: Ja das hatte einmal der Physiker Delay behauptet, und der ist richtig geprügelt worden dafür von den Klima-Alarmisten. Der hat gesagt: Der Permaboden in Sibirien wird nicht auftauen, das passiert nicht. Und da hat er sich natürlich den Hass zugezogen der ganzen Klima-Alarmisten. Er hat das behauptet in einer wissenschaftlichen Arbeit. Ich habe sie nicht gelesen. Aber wenn er das sagt, seriöser Wissenschaftler, dann wird auch was dran sein. Aber das passt natürlich den Klima-Alarmisten überhaupt nicht ins Bild.
7. Diffamierung der Kritiker
Frage: Ja man hat schon den Eindruck, dass alles, was nicht reinpasst, gleich diffamiert wird. Haben Sie wahrscheinlich auch schon Erfahrung mit gemacht, oder? Prof. Kirstein: Ja, in den letzten Jahren, als ich noch an der Uni war. Als ich in den Ruhestand ging, habe ich auch ein Abschieds-Seminar veranstaltet. Ich wollte es, dann wurde es vom Dekan abgesagt, denn das Thema passt ja überhaupt nicht in die politische Richtung. Da hatte ich aber Glück: Der Dekan ist ja nicht der Chef der Uni, sondern nur der Fakultät. Und der Rektor, der hat gesagt: Wieso? Freiheit in der Forschung, ein Wissenschaftler muss doch seine Meinung sagen dürfen. Und dann hat das Seminar tatsächlich stattgefunden – zum Verdruss der Fakultät und des Dekans. Sie sehen also, da hat man auch versucht, mir Steine in den Weg zu schmeißen.
Multipolarity appears to be firing on all cylinders. U.S. unipolarity is sputtering. From Pepe Escobar at unz.com:
We will all need plenty of time and introspection to analyze the full range of game-changing vectors unleashed by the unveiling of BRICS 11 last week in South Africa.
Yet time waits for no one. The Empire will (italics mine) strike back in full force; in fact its multi-hydra Hybrid War tentacles are already on display.
Here and here I have attempted two rough drafts of History on the birth of BRICS 11. Essentially, what the Russia-China strategic partnership is accomplishing, one (giant) step at a time, is also multi-vectorial:
expanding BRICS into an alliance to fight against U.S. non-diplomacy.
counter-acting the sanctions dementia.
promoting alternatives to SWIFT.
promoting autonomy, self-reliance and instances of sovereignty.
and in the near future, integrating BRICS 11 (and counting) with the Shanghai Cooperation Organization (SCO) to counter imperial military threats, something already alluded to by President Lukashenko, the inventor of the precious neologism “Global Globe”.
In contrast, the indispensable Michael Hudson has constantly shown how the U.S. and EU’s “strategic error of self-isolation from the rest of the world is so massive, so total, that its effects are the equivalent of a world war.”
Thus Prof. Hudson’s contention that the proxy war in Ukraine – not only against Russia but also against Europe – “may be thought of as World War III.”
UAV-Angriffe auf die Russische Föderation und andere Sabotageakte haben in der vergangenen Woche zugenommen. Darüber hinaus kamen zusätzlich zu den üblichen Zielen Brjansk, Kursk und Krim auch weiter entfernte Ziele wie Pskow hinzu.
Auslöser dieser Aktivität ist die bevorstehende Eröffnung der UN-Generalversammlung, eine weitere wichtige Etappe für Ze, bei der er Biden entweder davon überzeugen wird, seine Hilfe fortzusetzen und einer Verschiebung der Wahlen auf das Frühjahr zuzustimmen, oder er wird f…c.
Daher muss Ze die Fähigkeit der Streitkräfte der Ukraine nachweisen, die Russische Föderation, auch auf ihrem Territorium, anzugreifen und dabei echten Schaden anzurichten. Dort werden Vereinbarungen über künftige Waffenlieferungen getroffen.
Moskau geriet aus den Zielen der Angriffe. Das ist kein Unfall. Erstens haben die Russen die Hauptstadt mit Luftverteidigung und elektronischer Kriegsführung so weit verteidigt, dass die Angriffe wirkungslos blieben oder das Ziel nicht erreichten. Um die Stadt Moskau herum wurden zu viele Verteidigungsringe geschaffen.
Deshalb haben wir den Fokus auf andere Ziele verlagert. Die ausgedehnte Geographie ist der Schwachpunkt der Russischen Föderation. Drohnenangriffe auf Regionen, die physisch nicht vollständig aus der Luft abgedeckt werden können, werden fortgesetzt.
So wie die Aufmerksamkeit für das ZNPP zeitlich auf den NATO-Gipfel abgestimmt war, so werden diese Angriffe rechtzeitig vor der Versammlung ihren Höhepunkt erreichen. Die Generalversammlung beginnt am 5. September.
Deshalb fliegt alles, was fliegt: In der Ukraine hergestellte, westliche, batteriebetriebene und ICE-Drohnen, sogar große Aufklärungsdrohnen aus Pappe sind im Einsatz.
Die Gruppe von Saboteuren, die heute in der Region Brjansk abgefangen wurde, stammt aus derselben Serie. Aber wie viele wurden nicht abgefangen?
Die Bank gibt sich große Mühe, es ist ihr sehr wichtig zu zeigen, dass sich die Investitionen dennoch lohnen.
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„Die Ukraine kann sich an andere Länder wenden, um Wehrpflichtige auszuliefern, die aus gesundheitlichen Gründen die Ukraine mit gefälschten Wehrunfähigkeitsbescheinigungen verlassen haben“, sagte David Arakhamia.
Zuerst haben sie mit Tausenden von gefälschten Zertifikaten Geld gemacht, die Militärkommissare zu Dollarmillionären gemacht, und jetzt werden sie die Männer ausliefern Es wird sehr interessant sein zu sehen, wie die EU darauf reagiert.
Russia today says that it has intercepted a Ukrainian commando team, seeking to conduct sabotage operations in Russia’s Bryansk Region. Redacted correspondent Mike Jones is in Russia and he’s been speaking to members of the Ukrainian army that were captured and are now in Russia.Captured Ukrainian Soldiers Speak Out, Forced to Take Drugs To Fight via Redacted.
Quel est le but de l’État, selon Anthony de Jasay ? Redécouvrez l’économiste et philosophe, décédé en 2019 à l’âge de 94 ans.
Dans son dernier essai, l’économiste et philosophe Anthony de Jasay revient sur une critique centrale du livre qui l’a fait connaître des libéraux, L’État (1985).
Certains observateurs lui ont reproché son anthropomorphisme : en effet, dans l’essai précité, l’État est présenté comme un sujet unitaire prenant des décisions comme une personne, calculant en fonction d’intérêts ou de préférences eux-mêmes fondés sur des gains espérés. De Jasay reconnaît sans mal que l’État est traversé d’intérêts concurrents, que son fonctionnement est opaque et compliqué, mais n’abandonne pas pour autant sa position. Au contraire, il préfère la rendre plus claire encore et justifie l’analogie entre État et acteur économique rationnel par l’exemple de la théorie économique de l’entreprise. Cette démarche lui permet ensuite d’expliquer qu’en tant qu’acteur rationnel, l’État cherche toujours à augmenter son pouvoir discrétionnaire.
L’analogie économique
Une entreprise, en particulier quand elle atteint une certaine taille, est une organisation hiérarchique qui fonctionne, comme l’État, par le commandement et l’obéissance.
Le premier échelon de commandement appartient aux propriétaires de l’entreprise qui se font obéir par délégation. Toute désobéissance est sanctionnée en fonction de la gravité de la faute. Au sein de cette organisation top-down, les différents échelons ont une certaine autonomie afin d’être efficaces. La production, le marketing, la gestion du personnel, etc. possèdent une certaine latitude en matière de décision.
Pourtant, comme dans les bureaucraties classiques, tous chercheront à tirer la couverture à eux et à étendre leur domaine de compétence ou leur budget. Cela ne les rend pas pour autant indépendants de l’entreprise. Ce qui vaut ici pour l’entreprise vaut aussi pour l’État.
La question de la maximisation
Continuant son analogie avec la théorie économique de l’entreprise, Anthony de Jasay observe que cette dernière continue d’être traitée comme un sujet unitaire dédié à la recherche du profit maximum. Après tout, c’est bien là l’intérêt d’avoir une entreprise, et les autres buts suggérés par la littérature économique dépendent tous de celui-là.
De Jasay remarque, de manière sceptique, que s’il ne peut pas être prouvé que l’entreprise cherche à maximiser le profit1, on peut tout de même prévoir et comprendre la conduite des entreprises en posant l’hypothèse qu’elles sont à la recherche de ce but unique. La conduite des États, ajoute de Jasay, peut très bien être comprise sous le même angle. Se pose alors la question essentielle du maximand de l’État.
Le maximand de l’État
Se poser la question du maximand de l’État signifie très simplement : quelle est la chose ou la quantité de choses que l’État cherche à accumuler en dernière analyse ?
De Jasay remarque que régulièrement, en histoire comme en théorie politique, divers candidats au maximand se disputent la plus haute marche du podium : l’État cherche-t-il l’expansion territoriale, le pouvoir, plus d’impôts ou plus de sécurité ? James Buchanan, par exemple, soutenait qu’en tant qu’acteur économique unitaire l’État cherchait avant tout à maximiser les rentrées fiscales. Pour de Jasay, l’intérêt du commandement souverain, c’est-à-dire d’être un État, consiste en un pouvoir utilisable de manière discrétionnaire.
Le philosophe insiste sur la différence entre pouvoir et pouvoir discrétionnaire, ce dernier permettant la réalisation d’objectifs plus larges que la simple reproduction du pouvoir (le pouvoir tout court se contente de cet objectif, c’est-à-dire produire l’obéissance d’une population donnée aux commandements d’une autre) : la promotion de certaines valeurs, le patronage des arts, et l’établissement d’une kleptocratie efficace sont des exemples d’objectifs discrétionnaires parmi beaucoup d’autres.
L’improbable État minimalitaire
Pour conclure, Anthony de Jasay revient sur l’idée d’un État « minimalitaire » (Robert Nozick, État, anarchie et Utopie) défendue par les libéraux classiques ou certains libertariens comme Robert Nozick. Si le but de l’État est de maximiser son pouvoir discrétionnaire, alors penser qu’il puisse s’auto-imposer des limites en matière de choix collectifs revient à imaginer qu’il puisse être un acteur anti-étatique dont le but rationnel serait à l’opposé de lui-même2.
Ainsi, si Anthony de Jasay se fait le défenseur d’un « anarchisme » libéral conventionnaliste et humien, c’est avant tout en appliquant avec méticulosité l’acide de l’analyse logique, alliée à un certain scepticisme, sur les théories visant à légitimer l’État de manière un peu trop romantique.
Dans le sillage de Karl Popper, De Jasay a développé une réflexion intéressante et personnelle sur la question de la falsifiabilité.
Sur le sujet, lire également : « Governement : bound or unbound ? » in Political Philosophy, clearly. Essays on Freedom and fairness, property and equalities, Liberty Fund, 2010, pp. 3-17.
Spécialiste américain du Sahel et de l’armée française, Michael Shurkin vient d’écrire l’oraison funèbre de la France en Afrique dans un article sans concessions, mais révélateur des arrière-pensées américaines.
La France doit-elle quitter le continent noir ? Pour Michael Shurkin, les jeux sont faits. «Time’s up for France in Africa » écrit cet ancien analyste de la RAND et de la CIA, reflétant le sentiment des milieux militaires et diplomatiques américains.
Il juge que la France n’a aucun intérêt fondamental dans le Sahel ; de fait son « pré carré » en Afrique n’existe plus que dans quelques têtes malades. Il note également avec justesse qu’une partie des masses sahéliennes ne lui reprochent pas ce qu’elle fait, mais d’être présente.
Il ne s’agit donc pas pour la France de s’accrocher à un bout de désert misérable et surpeuplé où l’on ne veut plus d’elle, mais de trouver une ligne de crête entre le renoncement et l’acharnement. Il lui faut impérativement revoir en profondeur ses modes d’action et les conditions de sa présence en Afrique, tout en veillant à ne plus y consumer sans profit une trop grande part de ses forces.
Arrière-pensées américaines
Mais Shurkin va beaucoup plus loin. Il estime qu’elle doit rapatrier ses hommes, fermer ses bases et renoncer à tout rôle stratégique en Afrique, quitte à y conserver un reliquat de soft power par le biais de la francophonie.
Pour lui, ce serait elle le problème, plus encore que la Russie, puisque la vague pro-russe actuelle ne serait que l’expression d’une francophobie devenue endémique sur le continent. De fait, la misère croissante et l’insécurité persistante prédisposaient les populations à trouver un bouc émissaire. Les opérateurs russes en guerre de l’information le lui ont fourni en désignant l’ancien colonisateur, et en s’opposant à lui. Seulement, et ceci est passé sous silence, ils ont eu la part belle parce que le terrain avait été préparé de longue date par le French bashing et les opérations d’influence américaines.
Shurkin reprend d’ailleurs un narratif stratégique américain classique en écrivant que leurs relations avec la France « ont sans doute entravé le développement économique et politique des pays africains ». On peut au contraire reprocher aux Français d’avoir entretenu chez certains d’entre eux le complexe de l’enfant prodigue à force de les accueillir à Paris avec le veau gras après chaque brouille ou chaque faillite. Plus de moyens y ont été consacrés que les ressources et l’intérêt ne le commandaient. Il est douteux qu’aucune autre puissance n’en fasse jamais autant.
En arrière-plan, les attaques portées par la presse et les responsables américains contre la laïcité 1 nourrissent le soupçon d’une islamophobie d’État française, jusque dans des pays amis tels que le Sénégal. La promotion de la désastreuse politique des minorités à l’anglo-saxonne a brisé le projet de société post-raciale qui constituait un des facteurs du rayonnement universaliste français. Le financement par Washington de la mouvance extrémiste « décoloniale » a eu des effets délétères dans les banlieues françaises, mais aussi en Afrique francophone. Ses thèses victimaires complotistes, parfois relayées par les diasporas présentes en France, ont été prises pour argent comptant. Si la Russie a financé et relayé le discours francophobe d’un Kémi Séba, l’Amérique a promu celui de Rokhaya Diallo. Les deux empires avaient le même intérêt à écarter la « puissance d’équilibres » française. Paris n’a pas vu venir le danger et s’est laissé prendre à un encerclement narratif.
Percluse de frustrations et perméable aux récits décoloniaux, une partie de la jeunesse urbaine désœuvrée et préservée du terrorisme s’est dressée contre la France. Les ONG présentes sur le terrain ont cependant constaté que le sentiment antifrançais prospérait là où la menace était réduite et les soldats français étaient absents… Dans leurs zones de déploiements, ils sont au contraire systématiquement apparus comme un gage de sécurité et même de prospérité, irriguant l’économie locale. Obsédé par ses engagements sur le terrain, la France a délaissé et perdu le combat informationnel.
Shurkin conclut que les USA et les autres nations européennes ne provoquent pas les mêmes réactions de rejet que la France, et appelle cette dernière à leur céder la place au Sahel. Or, les besoins de la région sont avant tout sécuritaires et personne n’imagine sérieusement les Allemands quitter leurs tentes climatisées pour accompagner les armées locales au feu. L’allusion aux Européens est purement sémantique. Les Américains souhaitent sacrifier la présence française pour y substituer et pérenniser la leur.
Entre hostilité et perte de confiance
Pour comprendre le point de vue américain, il faut rappeler deux constantes dans la manière d’appréhender l’armée et la diplomatie française à Washington.
La première est l’exaspération quant à leur autonomie. Les Américains ont une logique de bloc et conçoivent l’alliance comme un alignement. Toute distorsion n’est pas loin d’être perçue comme une trahison. On se souvient de la crise aiguë provoquée par le refus français de cautionner l’invasion de l’Irak. Le lauréat du prix Pulitzer Thomas Friedman avait alors résumé l’état d’esprit outre-Atlantique en écrivant que la France ne méritait pas son siège au Conseil de sécurité. Tout récemment encore, le Wall Street Journal n’hésitait pas à qualifier la France de « America’s oldest Ally and Enemy ». Une idée courante est que la France n’existe plus sur la scène internationale que par sa capacité et sa propension à s’opposer à l’Amérique.
Une autre tendance des Américains, récurrente depuis 1940, est le doute quant à la capacité française à assumer des responsabilités internationales. Ainsi, tout en apportant loyalement un appui indispensable à l’action de Barkhane, ont-ils avancé leurs pions et développé leurs propres réseaux. Depuis son retrait du Mali, ils ne croient plus Paris capable de tenir un front, même secondaire en Afrique, dans la nouvelle Guerre froide qui les oppose au bœuf chinois et à la grenouille russe. L’Amérique a les moyens d’oublier ses propres échecs, mais ne pardonne pas ceux des autres. Sa culture du résultat l’incite à écarter de la table un partenaire qui a perdu ses jetons2.
De son point de vue, la seule action d’éclat française de ces vingt dernières années est l’opposition à la guerre en Irak, dont elle lui tient encore rigueur.
De son point de vue, la seule action d’éclat française de ces vingt dernières années est l’opposition à la guerre en Irak, dont elle lui tient encore rigueur. La France a autrement fait preuve d’un amateurisme diplomatique flagrant par son intervention en Lybie, déstabilisant durablement tout le Sahel ; elle ne s’est que péniblement tirée du guêpier ivoirien ; elle s’est mise toute seule hors-jeu au Levant ; elle a vu trop grand en Indo-Pacifique avant d’être rappelée à la réalité par l’AUKUS ; malgré ses remarquables succès militaires tactiques, elle s’est ridiculisée en Centrafrique, au Mali, au Burkina, au Niger où elle s’est systématiquement laissée prendre sans réagir au même tour ; elle a montré son inconséquence en Ukraine en passant du dialogue avec Poutine « qu’il ne fallait pas humilier » à la promotion de l’adhésion de l’Ukraine à l’OTAN ; enfin, ses projets de Défense européenne se sont heurtés à la menace russe contre laquelle elle a pu déployer un millier d’hommes et les Américains 100 000.
Neutraliser la France en la normalisant
Pour Michael Shurkin, « sortir d’Afrique diminuerait, dans une certaine mesure, la stature globale de la France, mais la réalité est que la France – comme la Grande-Bretagne – a beaucoup de ressources et, franchement, d’autres priorités qui reflètent mieux ses intérêts ».
Priorités qui se limiteraient à une participation accrue à la défense du glacis européen dans un cadre atlantiste et, éventuellement, à une présence exotique dans l’Indopacifique où lui manque un espace susceptible de déranger le système américain.
Paris entrerait dans la course au meilleur allié de Washington, comme les autres nations du Vieux Continent, au lieu de cultiver son exceptionnalité.
Le statut de la France en Afrique confère à Paris un prestige et des marges de manœuvre inconciliables avec le projet « d’Occident » aligné derrière la bannière étoilée. Le jeu américain consiste à faire passer l’exception stratégique française pour une anormalité ; pour la lubie « séparatiste » et dangereuse d’un peuple sympathique, mais prétentieux, dont l’intérêt bien senti serait de rejoindre le bercail occidental et d’y faire bloc. Cette curieuse antienne trouve un écho auprès des nations européennes, qui ont abdiqué leur souveraineté pour le protectorat américain, mais aussi à l’extérieur. Elle répand l’idée de l’illégitimité de Paris à jouer un rôle international indépendant.
La convergence entre fédéralistes européens et atlantistes contre l’autonomie stratégique française renforce cette tendance. Ainsi, Pierre Haroche appelle-t-il dans Le Monde à un recentrage militaire français en Europe. Il fait écho à Shurkin, qui fait semblant de confondre l’adaptation de l’armée française aux affrontements de haute intensité avec un choix capacitaire conventionnel lourd tourné face à l’Est. La loi de programmation militaire a heureusement évité cet écueil en sanctuarisant ses capacités de projection mondiales.
De toutes les menaces stratégiques qui pèsent sur la France, les plus menaçantes sont la provincialisation et la normalisation. La fin de son identité stratégique consacrerait son absorption définitive dans le monde anglo-saxon. Elle y perdrait son âme, et le monde un héraut du multilatéralisme.
La France a encore les atouts d’une puissance globale
Les Français ont-ils les moyens d’inverser la tendance ?
Probablement, à condition de faire preuve de plus de rigueur et de constance stratégique qu’au cours des deux dernières décennies. Leur situation est moins mauvaise que leurs compétiteurs ne le laissent entendre. À défaut de troupes nombreuses, ils ont déployé des détachements solides en Estonie et en Roumanie face à la menace russe. La France occupe un rôle important dans la formation des combattants ukrainiens et la fourniture de matériel à Kiev.
Au Moyen-Orient, les points d’appui de Djibouti et des Émirats arabes unis donnent à Paris des capacités d’intervention reconnues et appréciées dans la région.
L’Amérique latine est un autre champ prometteur pour l’action de la France. La récente conclusion d’un partenariat amphibie entre les Troupes de Marine et le Corpo de Fusileiros Navais symbolise un regain d’intérêt pour la région et une prise de conscience des opportunités qui s’y ouvrent.
En Indopacifique, le succès de la mission Pégase cet été, qui a vu l’envoi d’une force aérienne de 19 appareils dont 10 Rafales dans la région, a montré des capacités de projection de puissance unique en Europe – au point de susciter des réactions hostiles de la Corée du Nord et l’enthousiasme de la Corée du Sud, du Japon ou de l’Indonésie. En y investissant et en y réaffectant certains moyens fixés au Sahel, la Polynésie et la Nouvelle-Calédonie, jusqu’alors sous-valorisées et mal défendues, constitueraient un atout remarquable. Est-il totalement utopique d’imaginer Nouméa devenir un jour un petit Singapour français et de concevoir une politique indopacifique ambitieuse, qui serait le pendant moderne de la politique arabe gaullienne ?
Paris pourrait également se recentrer sur « l’Afrique utile », celle du littoral. Si elle y a perdu son statut de partenaire exclusif, elle y demeure un acteur important et recherché. Rebaptisées « pôles opérationnels de coopération », ses bases de Dakar, Libreville et Abidjan apportent une précieuse garantie de stabilité aux pays bénéficiaires. Elles lui permettent également de rayonner vers l’Afrique non-francophone, où elle a beaucoup plus d’intérêts économiques et pas de passif colonial. Les partenariats stratégiques et militaires avec la France sont recherchés et battent leur plein en dehors du trou noir sahélien. Puissance non-alignée dont l’excellence opérationnelle est unanimement reconnue, elle n’a plus les moyens de se montrer réellement intrusive. Aussi répond-t-elle particulièrement bien aux besoins et aux aspirations multipolaires du continent.
Ce qui est en jeu n’est donc pas simplement la présence de la France au Sahel ou en Afrique. C’est son maintien en tant que puissance globale souveraine ou sa réduction à une puissance périphérique « betteravisée » en Europe.
Ce qui est en jeu n’est donc pas simplement la présence de la France au Sahel ou en Afrique. C’est son maintien en tant que puissance globale souveraine ou sa réduction à une puissance périphérique « betteravisée » en Europe. Par extension, la nature même des relations entre les grandes démocraties en dépend : formeront-elles un bloc rigide, impérial, derrière les États-Unis, ou seront-elles capables de constituer une alliance souple dans un cadre multilatéral, bien plus à même de défendre leurs intérêts et leurs valeurs ?
Sans doute l’Amérique et les Européens ont-ils besoin d’une voix pour leur rappeler les dangers respectifs de leur hubris ou de leur faiblesse. Incontestablement, le monde a-t-il besoin de puissances moyennes autonomes comme la France pour trouver de nouveaux équilibres, donner leur place aux nations émergentes, appuyer sans les étouffer les États les plus fragiles et éviter les logiques de confrontations directes entre blocs.
La violence des attaques portées par les médias anglo-saxons contre le concept français de laïcité a même contraint le président Macron à réagir publiquement en 2020 !
Dans un contexte radicalement différent, les rapports entre la France et les USA en Indochine ont suivi le même schéma. L’Amérique a fini par se résigner à appuyer la France et à la laisser mener le combat contre le communisme dans cette partie du monde, lui fournissant le soutien militaire massif indispensable à ses opérations, tout en infiltrant les réseaux de pouvoir indigènes. Après Diên Biên Phu, considérant que Paris avait eu sa chance et montré son inefficacité, les Américains ont totalement liquidé l’influence française.