Von Jürgen Stark
Kiez-Kultfigur Schwensen macht mobil gegen Klima-Kriminelle und linke Heuchler (Foto:Imago)
Inzwischen ist leider vieles anders… insofern ist diese Wortmeldung fast schon wie ein verzweifelter Ruf an der Schwelle zum Jenseits, denn der alte Kiez ist tot. Aber „Neger-Kalle“ lebt noch. “Neger…?”! Ja, so hieß dieser Mann einst. Nicht “N-Wort-Kalle“, nicht “N-Kalle“, sondern “Neger-Kalle”. Ja, Karl-Heinz „Kalle“ Schwensen ist eine lebende Legende – und trotz seiner Hautfarbe und seiner Herkunft aus der echten Unterschicht werden ihn die Grünen, Woken und sonstigen Linken niemals lieben. Und jetzt erst recht nicht mehr: „Wenn es Finanziers gibt, die die chaotischen Straßen-Kleber dafür bezahlen, dass diese den Verkehr, die Wirtschaft und Urlaubsflüge zum Erliegen bringen, dann finde ich, ist es legitim und angebracht, dass aufrechte Bürger, die sich die Nötigungen der Klimakleber nicht tatenlos gefallen lassen, finanziell unterstützt werden, falls sie für ihr beherztes Eingreifen juristisch belangt werden.“ Das schrieb Schwensen und auf seiner Facebook-Seite haben sich inzwischen 40.725 (!) Follower eingefunden, die mit großer Begeisterung auf seine Botschaft reagierten, er habe nun eine Initiative „Recht für Helfer“ gegründet.
Gemeint damit sind jene, die dem Klima-Terror auf der Straße, der selbstangemaßten Regel- und Gesetzlosigkeit der gehirngewaschenen, zombiegleichen Klimasektenjünger, notfalls selbst in die Hand nehmen, wenn es mutlose, sympathisierende und/oder vom Linksstaat intern zur Untätigkeit verpflichtete Polizisten nicht mehr tun möchten oder dürfen. Weil denjenigen dann, in typischer deutscher Rechtspervertierung, mehr juristischer Unbill wegen ihrer “Selbstjustiz” droht als den Klimakriminellen selbst, will Schwensen ein Zeichen der Solidarität setzen. Sein Motiv ist überdeutlich: Seine offenkundige Wut auf den aktiven Gesinnungsterror der „Letzten Generation“ und deren mächtiges Unterstützerumfeld aus zwielichtigen „Philanthropen“, Parteien und Politikern bis in die Ampel-Regierung hinein, sowie auf das Gros der ökolinken Medien, die diese Psychose als anständigen und letztlich legitimen “Aktivismus” verbrämt, brachten bei ihm – aus gegebenem Anlass quasi vor der eigenen Haustür – das Fass zum Überlaufen.
Rüstiger Kiez-Rentner trägt sein Herz auf der Zunge
Schwensen, eine Ikone der alten Bundesrepublik, der als fitter Senior und rüstiger Kiez-Rentner mit seinen 70 Lenzen vermutlich heute noch mit nur einer Handkante eine ganze Horde feige-vermummter Antifanten krankenhausreif schlagen könnte, liegt mit allem, was er zur Gründung seiner Initiative seriös vortrug, so dermaßen richtig, dass selbst der zuständigen Redakteur (oder der Redakteurin?) des altehrwürdigen „Hamburger Abendblattes“ ein gewisses Verständnis und seinen privaten Unmut über die kriminellen Klimakleber nicht verbergen konnte: „Sie kämpfen für mehr Klimaschutz, aber hinterlassen mit ihren Aktionen Schäden von mehreren Zehntausend Euro und mehr: Allein für das Besprühen des Rathauses mit orangener Farbe erhielt die ‘Letzte Generation’ eine Rechnung über mehr als 17.000 Euro.“ Bezeichnend, dass dieser Artikel wohl deshalb nur mit „Redaktion“ gekennzeichnet war; im kaputten Deutschland dieser Tage will es sich wohl niemand namentlich mit den geistigen Kleberkomplizen aus der rot-grünen Senatsregierung verscheißen.
Jedenfalls geht das Gerücht um, dass die folgenden Zeilen auch etwas mit dem PKW eines gewissen ranghohen “Abendblatt”-Redakteurs zu tun hätten, der wohl zur falschen Zeit am falschen Ort in der Hansestadt geparkt hatte: „Die Blockade des Rollfeldes am Hamburger Flughafen dürfte nach Einschätzung eines Experten sogar eine Schadenhöhe im Millionenbereich verursacht haben. Teils sind aber auch Einzelne betroffen: In der Nacht zum Dienstag haben Aktivisten – wie zuvor in Harvestehude – nun in Nienstedten die Luft aus Reifen von rund 30 SUV gelassen.“ Wenn sie selbst von der Medizin zu schmecken bekommen, die sie bei anderen “Klima-Sünder” insgeheim für angebracht halten, sieht Die Welt plötzlich anders aus.
Bürger helfen Bürgern
Jedenfalls sind Kalle Schwensen nicht nur die Sympathien seiner Social-Media-Follower sicher; er scheint neben Hamburgs größter Tageszeitung auch andere Teile der Medien irgendwie “erreicht” zu haben, die sich mit Kritik an seiner vermeintlichen Beihilfe und Unterstützung für jene, die ihr Recht selbst in die Hand nehmen und die Straßen von verrückten Klima-Kletten säubern, erstaunlich zurückhalten. Und das wohl nicht aus Angst, sich bei Kritik an Schwensen dem Rassismusvorwurf auszusetzen – sondern weil das Maß inzwischen voll ist: Immer öfter kommt es zu einzelnen, teils gewalttätigen Affekthandlungen, zu Gegenreaktionen auf die kriminellen Straßensperren der “allerletzten Degeneration” (so der Volksmund) im Zuge aktiver “Störerbeseitigung”, wobei anschließend die gänzlich unbescholtenen Bürger, die hier von verbrecherischen Provokateuren regelmäßig zur Weißglut gebracht werden, medienwirksam vor Gericht gezerrt werden und dort eben nicht die Milde erwarten können, die den wahren Kriminellen, den Klima-Irren, zuteil wird. Zu ihrem juristischen Ärger kommen für sie dann auch noch empfindliche Kosten hinzu, ganz zu schweigen von den durch die Kleber-Blockaden verursachten Folgen wie Sachbeschädigung oder Schmierereien an öffentlichen Gebäuden, die von niemandem erstattet werden.
Schwensen will genau hier Abhilfe schaffen – und dies könnte sich wiederum bundesweit zum Gegenmodell der rotgrünen Finanzkader-Politik anwachsen: Bürger helfen Bürgern – ein kommunitaristisches Modell, das den Sozialisten ein Dorn im Auge ist. Explizit stellt Schwensen fest, dass die Opfer des Klimaterrors juristische Hilfen und Geld bekommen müssen – es sei eine Frage des Rechtsempfindens, des Anstandes und der Moral der Normaldenkenden. Sprache, und rief öffentlich zur Hilfe von Juristen auf. Und siehe da, das Wunder geschah: „Wenige Tage habe es Schwensen zufolge gerade einmal gedauert, da hätten sich vier namhafte Rechtsanwaltskanzleien bei ihm gemeldet. Darunter auch die Kanzlei Mingers mit Sitz in Köln und Jülich, die Schwensen zufolge nun versuchen solle, ‘eine Sammelklage auf Schadenersatz gegen die Flughafen-Besetzer/Kleber anzustrengen.‘”Initiator Schwensen gab dem “Abendblatt” noch zornig zu Protokoll: „Die wissen gar nicht, was die mit ihren Aktionen bewirken!“
Schnauzbart und Ray-Ban-Brille
Die Sache wird nun brisant, denn die linke Meute hat inzwischen Witterung aufgenommen: Schon zirkulieren Hinweise auf Statements, die Schwensen als „Querdenker“ verorten. Doch als Feindbild taugt dieser „Held“ aus dem mythischen St. Pauli-Kiez-Milieu überhaupt nicht: Als Sohn eines Afroamerikaners und einer Deutschen war er im Nachkriegsdeutschland durchaus harter Diskriminierung ausgesetzt, als es noch keine staatlichen “Beauftragten” für sowas gab und darüber noch keine BLM-Wokisten und bleiche Kolonialscham-Aktivisten öffentlichkeitswirksam jammerten. Doch im Gegensatz zu linkswoken heutigen Wasch- und Jammerlappen sowie Heulsusen-Linken forderte Schwensen damals nicht mehr „Bürgergeld“ und “zivilgesellschaftliches Engagement”, er opferte auch nicht in Talkshows herum – sondern ging in Boxvereine, bündelte seinen Zorn, verschaffte sich Respekt und wurde prompt Hamburger Jugendmeister. Offiziell war der populäre „Gangsta“ mit Schnauzbart und Ray-Ban-Brille für eine Grundstücks- und Vermögensverwaltung auf St. Paul tätig, inoffiziell mischte er im Rotlichtmilieu mit – und zwar dort, wo man ein ganzer Kerl und mutig sein musste.
Kalle Schwensen ist insofern heute ein Popstar, ein Relikt aus einer versunkenen Zeit; einer, dem nichts Angst macht, der nichts mehr zu verlieren hat, der verdammt souverän auftritt und jetzt im Internet knallharten Klartext spricht, einen regelrechten Frontalangriff per Rechtsausleger auf das linke juste milieu der Grünen Republik. Er kann sich das erlauben. Schwensen könnte und sollte jetzt T-Shirts bedrucken mit seinem legendären Ray-Ban-Konterfei darauf und der Unterzeile: „Du darfst nichts. Ich darf alles“ – ein dezenter Hinweis auf unsere meinungspolitische Knechtschaft dieser Tage. In der Tat: Er darf eine Menge, denn seine Vita ist tausendmal brisanter und beeindruckender als die jedes typischen vollgefressenen Diätenpolitikers unserer Jetztzeit. Beispiele gefällig?
Klare Kante gegen links
Bereits 1986 spielte er in einem Thriller namens „Das Miststück“ seine Rolle als Neger-Kalle vom Kiez und persiflierte sich selbst; jeder kannte ihn nur unter diesem Namen. Am 23. August 1996 wurde Kalle Schwensen wegen „Auseinandersetzungen im Milieu“ in einem Restaurant in Hamburg-Harvestehude von Unbekannten mehrfach angeschossen. Anschließend weigerte er sich noch auf der Trage des Notarztes, seine Sonnenbrille abzunehmen. Ein Kult-Titan, ein Gigant, ein Typ wie aus einem Marvel-Heldencomic! Die Bilder gingen bundesweit durch die Boulevardmedien. In weiterer Folge war Schwensen tatsächlich verantwortlich für die Versöhnung der Band Tic Tac Toe, und fungierte bis zu deren erneuter Auflösung im Januar 2007 als deren Manager.
Er nimmt bis heute kein Blatt vor den Mund – nicht nur was die wohlstandsverwahrlosten, lebensfremden Klima-Kids anbelangt. Auf seiner Facebook-Seite greift er auch ganz offen unter anderem Aktionen der Freiburger Linken gegen die AfD (!) an, die diese vom Zaun gebrochen hatten, weil die AfD zu einer Kundgebung gegen einen der unzähligen Vergewaltiger mit Migrationshintergrund aufgerufen hatte. Schwensen fragt die Gegendemonstranten der Kundgebung ganz offen: „Soll das Opfer seinen Vergewaltiger lieben?!“ Es ist erfrischend.
Der darf das
Und weil er das darf und kann, erst recht als äußerlicher Angehöriger der vermeintlichen Opfergruppe “People of Color” (als was sich Schwensen jedoch nie gesehen hat und auch nie würde!), wird seine Stimme lauter werden. Erste Podcasts und Talksendungen mit ihm sind bereits im Gespräch, und man darf sich freuen, dass dort die eigentliche “Stimme des Volkes” zu hören den wird.
Und besonders lustig wird sein, dass kein politisch korrekter Berufsempörter Schwensen als „alten weißen Mann“ anpöbeln kann. Einmal, weil er das objektiv nicht ist (allenfalls könnte man ihn “altersweise” nennen!), und zweitens, weil es auch trotz seines fortgeschrittenen Alter nicht ratsam wäre, sich ihn zum Feind zu machen – und sei es nur durch Drohanrufe, die in der hinterhältigen Antifa-Szene bekanntlich Alltag gegen Andersdenkende sind: Denn erstens ist Kalle Schwensen von fast noch jugendlicher Virilität, und zweitens ist er relativ siegreicher Vertreter eines Gladiatoren-Milieus, welches Anmachversuche linker Gesinnungsterroristen sicher mit Freude mit entgegen nehmen würde. Würde ihm ein Pöbelfant mit Sprüchen kommen wie „Natzi, dich machen wa’ kalt!“, dann folgen in dem Milieu, in dem Kalle daheim ist, breitgrinsende Antworten: „Mensch, Junge, komm gleich vorbei… kannst dich unten schon mal warmboxen, ich wollte heute sowieso noch etwas trainieren, bin gleich bei dir!”.












