Kiew beantwortet Russlands Luftangriffe mit Drohnen-Attacken auf die Krim und bis weit hinein in russisches Territorium. Langfristig könnte das eine nachhaltige Wirkung erzeugen, sagt Militärexperte Markus Reisner. Solche Angriffe senden eine unmissverständliche Botschaft an Moskau.
Stefan Beig1. September 2023 09:04
Einen Drohnen-Krieg solchen Ausmaßes hat die Welt noch nicht erlebt. Beide Seiten – Russland und die Ukraine – setzen immer mehr auf den Einsatz der unbemannten Luftfahrzeuge, nicht nur an der Front, wo winzige Drohnen sogar Panzer zerstören, sondern immer öfter in den Städten des Feindes. Während Russland in jeder Nacht ganze Geschwader in die Ukraine schickt, reagiert Kiew mit Drohnen-Attacken auf die Krim und bis weit hinein in Russland.
Es ist gut möglich, dass Kiew künftig vermehrt auf solche Angriffe setzen wird. Langfristig könnte das eine Strategie mit Erfolg sein. Gegenüber der „ZiB1“ erklärte Oberst Markus Reisner am Donnerstagabend warum: „Die erste Absicht ist es, die strategische Luftkampagne der Russen gegen die Ukraine zu beantworten, indem man selbst Angriffe auf russischem Territorium führt“, sagt der Militärexperte. „Die zweite Absicht ist es, Russland zu zeigen, dass der Krieg nicht nur in der Ukraine geführt wird, sondern dass man diesen Krieg auch nach Russland tragen kann.“
Drohnen erreichen auch Kiew.
Russland muss nun Abwehrsysteme woanders einsetzen
Die Drohnen-Produktion hat sich in der Ukraine seit der Invasion verzehnfacht. Kürzlich konnte ein Drohnenangriff auf den Kreml knapp vereitelt werden. Ebenso konnte die Ukraine ein hunderte Kilometer entferntes Flugfeld treffen.
Drohnen aus der Ukraine schafften es schon bis nach Moskau.
Diese Angriffe setzen Russland unter Druck. Sie zwingen Moskau, Abwehrsysteme im eigenen Land einzusetzen anstatt an der Front. Russland will bereits sein Luftabwehrsystem ausbauen, denn oft gelingt es nicht, die Drohnen abzuwehren.
Zwei Probleme für Russland
Oberst Reisner sieht zwei Probleme für die russische Seite: „Erstens sind Drohnen sehr klein. Sie haben einen sehr geringen Radar-Querschnitt. Radarsysteme tun sich sehr schwer, diese zu erkennen. Herkömmliche militärische Radarsysteme sind kalibriert auf Kampfflugzeuge und -hubschrauber, aber nicht auf derartig kleine Radar-Querschnitte. Zweitens ist Russland ein riesiges Land. Es ist sehr schwierig für die russische Seite an der richtigen Stelle die entsprechenden Abwehrsysteme einzusetzen.“
Eine gefährliche Botschaft für Moskau
Die wichtigste Wirkung der ukrainischen Drohnenangriffe sei aber die Botschaft, die sie aussenden: „Man kann zeigen, dass der Krieg eigentlich von der Ukraine dominiert wird, und nicht von der russischen Seite. Das kann einen nachhaltigen Effekt auslösen.“
Der erfahrene Klimageograph, Prof. Dr. Werner Kirstein, redet Klartext. In einem Interview mit „Punkt.PRERADOVIC“ am 1.12.2022 weist er darauf hin, dass es Klimawandel immer gebe und gegeben habe, völlig unabhängig vom Menschen und von CO2. Eine angeblich menschengemachte Klimaerwärmung sei ein von der Politik in Auftrag gegebener Schwindel. Politiker bestellten Studien, mit denen die Öffentlichkeit getäuscht werden solle. Es werde so Angst vor einer Klimakatastrophe erzeugt, so dass die Menschen hörig würden und das tun, was von ihnen verlangt werde. Nachfolgend der erste Teil des Video-Transkripts. Die Zwischenüberschriften stammen von mir (hl).
Prof. Dr. Werner Kirstein, geb. 1946, studierte Physik und Klimageographie/ Klimatologie an der Universität Würzburg. Seine Schwerpunkte in der Physik waren „Theoretische Thermodynamik“ und in der Geographie „Globale und regionale Klimavariabilität“. Nach seiner Doktorarbeit (1981) mit dem Thema: „Häufigkeiten von Korrelationen zwischen Sonnenaktivität und Klimaelementen“, einer wissenschaftlichen Tätigkeit im Forschungszentrum Jülich, seiner Habilitation mit dem Thema (1991): „Geographische Verteilungsmuster der rezenten Klimavariabilität – Aspekte zur Klimageographie der Nordhemisphäre“ und einem Lehrauftrag an der Universität Würzburg übernahm er vom Frühjahr 1997 bis zu seiner Emeritierung 2011 eine Professur an der Universität Leipzig. Insgesamt arbeitete er über 40 Jahre als Klimageograph auf dem Gebiet der Klimavariabilität mit zahlreichen Veröffentlichungen zu diesem Thema.
Prof. Dr. Werner Kirstein
Das Interview
1. Schon immer Klimawandel
Milena Preradovic: Sie sind Autor des Buchs „Klimawandel – Realität, Irrtum oder Lüge“. Fangen wir mit dem ersten Begriff an. Klimawandel ist Realität, oder? Prof. Kirstein: Ja, stimmt. Und die anderen Dinge stimmen auch, das ist ja das Verrückte. Das reizt vielleicht auch, das Buch zu lesen. Es kann sein, dass man also sieht: Die Realität ist da, ist aber auch ein Irrtum, und es gibt auch die Lüge. Also Realität: Es gab schon immer Klimawandel, vor allen Dingen, wenn man in die prähistorische Erdgeschichte zurückgeht, da sieht man ganz starke Veränderungen. Ich meine damit die Eiszeiten. Es war da immer sehr kalt, und dann kam eine Warmzeit, da zieht dann die Temperatur enorm an, dann kam wieder eine Eiszeit, wieder eine Warmzeit. Das ging also so fünf, sechs Mal hin und her. – Eine Graphik wird eingeblendet, siehe Video Min. 2:40 – Auf der Graphik sieht man nur ganz links, wo wir aus der letzten Eiszeit rauskommen, hier geht’s eigentlich noch unter die Kurve, so dass also da am Ende der Eiszeit die Temperatur um 15 – 20 Grad angestiegen ist, 15 – 20°! Heute spricht die Politik von 1,5°. Frage:Und es gab ja auch nicht nur Eiszeiten, es gab ja auch Warmzeiten. War es denn schon wärmer als heute? Prof. Kirstein: Ja, deutlich wärmer. Die letzte Warmzeit, die …?-Warmzeit, war deutlich wärmer als heute. Und auch in historischer Zeit, sagt ja die Graphik auch, war es auch deutlich wärmer. … Frage: Was sind denn die Ursachen für Eis- und Warmzeiten. Prof. Kirstein: Da sprechen Sie ein heißes Thema an. In meiner Studienzeit ist man davon ausgegangen, dass die sogenannten Milanković-Zyklen dafür verantwortlich sind, also für diese starken Veränderungen. Das heißt also, das sind Erdbahn-Elemente, die sich verschieben, sich verändern – die Position der Sonne mit ihren Planeten verändert sich auch in der Galaxis – und die Erdbahnelemente zur Neigung der Erdbahn, Exzentrizität und lauter solche Dinge. Das ist eine ziemlich komplexe Geschichte. Und dann gab es wieder Leute, die gesagt haben: Ah, stimmt alles gar nicht, die Sache ist woanders. Also die Sache ist zwar geklärt aus meiner Sicht. Aber es ist doch ein ziemlich komplexer Vorgang. Frage: Wie sieht es denn mit der Sonnenaktivität aus? Da sagen ja auch manche, dass die Sonnenaktivität auch einen Einfluss darauf hätte. Prof. Kirstein: Ja, die hat auch einen Einfluss, allerdings ist dieser Einfluss erst nachweisbar, seit man die Sonnenaktivität kennt, also numerisch festmachen kann. Und das ist erst seit 150 Jahren, maximal 200 Jahren der Fall. So dass die letzte Spanne sagen kann: Ja, die Sonne ist da mitbeteiligt. Das sind aber die kleinen Amplituden, die großen, von denen ich sprach, haben andere Ursachen.
2. Es kann eher kälter werden
Frage: Von Verfechtern des menschengemachten Klimawandels heißtes ja immer: Ja, es gab zwar Klimawandel, aber niemals in der Erdgeschichte hätte sich das Klima so schnell erwärmt. Das hört man immer. Stimmt das? Prof. Kirstein: Das stimmt gar nicht. Das ist so eine Art Propaganda, die man betreiben will. Man will ja die Menschen verängstigen, das war das Prinzip. Und dann dreht man richtig so an der Angst-Kurbel und sagt: Jetzt ist es ganz schnell angestiegen. Wenn Sie sich das anschauen in der Graphik, sehen Sie auch, dass das relativ schnell ging und dann wieder langsamer und wieder schneller. Also auch diese Perioden von langsam und schnell, die haben sich auch (jeweils) geändert. Frage: Wird es eigentlich momentan, also jetzt in dieser Zeit, seit 2000 oder 1980, kontinuierlich immer wärmer, wie propagiert? Prof. Kirstein: Nein, das wird es nicht. Es wird leicht wärmer, und es wird auch wieder weniger warm. Was richtig ist, dass CO2 immer noch ansteigt. Und das wird ja irrtümlicherweise als Ursache gesehen.Das steigt an, immer noch, aber die Temperatur macht was ganz anderes. Frage: Kann man eigentlich abschätzen, ob es in den nächsten Jahrzehnten wärmer oder kälter wird? Prof. Kirstein: Also was in Zukunft passiert, ist immer eine tolle Sache. Es ist sehr schwierig. Die sogenannten Klimawissenschaftler – für mich sind das Pseudo-Wissenschaftler – die arbeiten ja mit Modellen, und die lassen sich von Modellen leiten und sagen: Nach den Modellen wird es noch wärmer. Nun gibt es zwar auch Wissenschaftler in Russland, in Japan, die sagen: In Zukunft wird es nicht wärmer, sondern im Gegenteil, es wird kälter. Und jetzt kommt der Grund mit der Sommeraktivität, weil die nämlich zurzeit abnimmt. Und dadurch kann es jetzt kälter werden. Frage: Halten Sie das auch für möglich? Stimmen Sie den russischen Wissenschaftlern da zu? Prof. Kirstein: Ich halte es für möglich, aber ich halte mich mit den Prognosen immer zurück. Ich mache das wie Niels Bohr, der berühmte Physiker, der gesagt hat: Prognosen sind immer schwierig, besonders wenn es sich um die Zukunft handelt. Also man kann Prognosen machen, aber ich bin da zurückhaltend. Ich sage: Ja, möglich, es kann eher kälter werden als wärmer, ja, dem stimme ich zu, aber genaue Zahlen kann man nicht angeben.
3. Unsinn und Trug der Klima-Modelle
Frage: Kommen wir noch mal ganz kurz zu den Modellen. Machen diese Klima-Modelle einen Sinn? Prof. Kirstein: Nein, für mich machen die gar keinen Sinn. Da sind doch rangegangen damals vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung Leute, die gar keine Klimatologen sind, auch keine Meteorologen, die haben einen Spaß am Computer gehabt. Und die geben dann Daten ein, die man hat, und je mehr Daten man hat, umso schöner ist das, und dann kriegt man das – einer hat mal gesagt, ich weiß nicht mehr, es war rein Amerikaner oder Kanadier: Ich kann hier eingeben, was ich will, was ich haben will im Endeffekt, kriege ich immer, das, was ich brauche. Frage: Werden diese Modelle so gemacht, das heißt: Ist das Ergebnis bereits eingepreist, wenn man die Modelle erstellt? Prof. Kirstein: Ja das Ergebnis noch nicht, die rechnen schon noch was, aber man ist natürlich ganz stark von den Eingangsdaten abhängig, und die kennt man auch gar nicht alle. Die Parameter, die da eine Rolle spielen, sind zum Teil bekannt, z.B. die atmosphärische Zirkulation, das ist ein großes Rätsel, die kann man nicht voraussagen. Auch die Meeresströmungen kennt man eigentlich, aber die haben auch mal Varianten. Also es gibt einige Dinge, die sehr schwer einzugeben sind im Computer. Und deswegen ist das mit den Modellen für mich eine Spielerei. Frage: Es gab ja, ich glaub 2009 war`s, Climategate, Sie erinnern sich? Was war denn das, können Sie mich da noch mal aufklären? Da gab es auch Wissenschaftler, oder ist am Ende ein E-Mail-Verkehr geleakt worden, dass Wissenschaftler im Grunde die falschen Ergebnisse bekommen haben und versucht haben zu vertuschen? Prof. Kirstein: Also ich weiß nur so viel, dass der Prof. von Storch, der war ja auch beim IPCC (Weltklimarat), der hat gesagt: Im Moment sehen wir keine Erwärmung, und wenn das so bleibt, dann müssen wir unsere Modelle verändern. Und das ist eine starke Aussage. Der war ein Verfechter dieser Modelle.
4. Kein Zusammenhang zwischen CO2 und Erwärmung
Frage: Jetzt kommen wir zu dem, was die Verfechter des menschengemachten Klimawandels sagen. Sie sagen: Je mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt, desto heißer wird es bei uns. Was sagen Sie als Klima-Geograph? Prof. Kirstein: Ja das stimmt nicht! Denn es ist so, dass CO2 schon immer gestiegen ist und auch noch weiter steigen wird. Das hat bestimmte Gründe – wir können gerne darauf eingehen – und die Temperatur tut das eben nicht. – Eine Graphik wird eingeblendet, s. Video Min. 9:43 – Wir haben ja diese Graphik, da sieht man genau, dass im Mittelteil dieser Graphik die Kurven parallel sind, dass Temperaturanstieg genauso steht wie CO2. Da hat man damals, 1985, gesagt: Da haben wir den Beweis, dass die Temperatur steigt, wenn das CO2 steigt. Das stimmt aber nicht! Denn wenn man mal den linken Teil der Graphik sieht, dann sieht man, dass diese 25 Jahre antiparallel sind. Das heißt, CO2 ist gestiegen, aber die Temperatur ist nicht gestiegen, ist gesunken. Und jetzt, seit 2.000 ungefähr, sieht es wieder so aus, dass das auseinandergeht, also dass die Parallelität, die Korrelation zwischen Temperaturanstieg und CO2-Anstieg nicht mehr stimmt. Das ist eine Zufalls-Korrelation. Frage: Also es hat eine Zeitlang gestimmt, die beiden Werte sind nebeneinander hergelaufen. Und daraus hat man dann geschlossen, das hat einen direkten Zusammenhang? Prof. Kirstein: Das hat einen Kausalzusammenhang, hat man geschlossen. Aber dieser Kausalzusammenhang stimmt nicht, das ist ein zufälliger Zusammenhang. Und es gibt ja in der Statistik viele zufällige Zusammenhänge. Man denke nur an das eine Beispiel: Rückgang der Zahl der Störche und Geburten-Rückgänge. Das passt sehr gut. … Frage: Also ist CO2 überhaupt relevant für Klimaverschiebungen oder Klimapendelungen, wie es auch heißt? Prof. Kirstein: Ja also ich bin der festen Überzeugung – das weiß ich auch von anderen Kollegen – dass das CO2 überhaupt keinen Einfluss auf das Klima hat. Es gibt Arbeiten von Prof. Gerlich und Scheuschner in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift – das ist natürlich schon ein bisschen her, die leben beide inzwischen auch nicht mehr – die haben geschrieben, ich übersetze es mal gleich: „Die Falsifizierung (Widerlegung, hl) des CO2-Treibhauseffektes im Rahmen der Physik“. Die Physik sagt also nein, gibt es nicht. Wer ja sagt, das ist der Rahmen der Politik. … Frage: Das heißt, wenn CO2 in die Atmosphäre gelangt, hat das keine Auswirkung auf die Temperatur? Prof. Kirstein: Nein, keine Auswirkung. Wie gesagt, das war zufällig, 25 Jahre, und das hat keine Auswirkungen. Da wird unterstellt, wenn CO2 steigt, steigt auch die Temperatur. Das war 25 Jahre zufällig der Fall, aber das hat keinen kausalen Hintergrund. 5. Machenschaften der Politik
Frage: Diese Graphik ist ja nicht geheim, die müsste man ja eigentlich auch beim Weltklimarat kennen, oder? Prof. Kirstein: Ja, kennt man auch. Also ich bin der Meinung, dass die Leute, die das verfechten, genau wissen, wo es langgeht und dass eben die Bevölkerung das nicht wissen soll und für dumm gehalten werden soll. Das ist die Devise der Politik: Je weniger die Leute wissen, umso mehr können wir denen erzählen. Frage: Und welchen Sinn hat das dann? Prof. Kirstein: Ja letztlich steht dahinter: Angst machen den Menschen vor einer Klimakatastrophe. Ängste hat man ja schon viele: Rinderwahn, Schweinegrippe und was weiß ich, eine ganz lange Liste gibt es da. Und wenn man den Menschen Angst macht, werden sie hörig, dann tun sie genau das, was die Politik sagt, zum Beispiel CO2-Steuern. Dann stolpert keiner mehr darüber. Ja, CO2 muss besteuert werden, man muss mehr Geld haben, um diese Katastrophe abzuwenden. Das ist natürlich an den Haaren herbeigezogen. Das wissen die wenigsten. Frage: Haben wir eigentlich momentan eine ziemlich hohe CO2-Konzentrtion? Prof. Kirstein: Momentan haben wir 420 ppm (parts per million), also 420 Teile auf eine Million Luftteile. Das ist sehr wenig. Es gibt Leute, die behaupten: Es war schon mal wesentlich mehr, oder es war weniger, wir hätten heute einen maximalen Stand – stimmt auch nicht. Vor fünfzig Jahren hatten wir schon mal 500 ppm. Und um es mal extrem zu sagen – da hat allerdings noch kein Mensch gelebt -, vor Millionen Jahren hatten wir schon mal 7.000 ppm. Also auch das CO2 ist variabel und auch nicht immer steigend, sondern das wird auch wieder zurückgehen. Frage: Kann CO2 eigentlich gefährlich sein, ab einer gewissen Summe? Prof. Kirstein: Ja, es ist gefährlich – wenn ich da mehr aus der Erfahrung hier von Nachbarn spreche -, für die Leute, die Selbstmord begehen wollen, die ziehen sich eine Plastiktüte über den Kopf. Und die ersticken dann nicht, sondern die atmen CO2 aus, und CO2 macht schläfrig, und schlafen ganz friedlich ein, sie brauchen gar keine Tabletten zu nehmen. Also es ist gefährlich, kann lebensgefährlich sein, aber in hoher Konzentration. Frage: Und davon sind wir weit entfernt? Prof. Kirstein: Ja nun, sehr weit entfernt (lacht). Frage: Jetzt ist die Frage: Wieviel CO2 wird eigentlich natürlich erzeugt und wieviel vom Menschen? Prof. Kirstein: Ja, da kann man sagen: Es gibt Schätzungen dazu, die aber meiner Meinung nach ziemlich genau sind. Man sagt: Ungefähr 3-4 % des CO2 stammen vom Menschen aus seinen Aktivitäten – alles Mögliche, auch Autos, PKWs usw., und 97 % stammen aus der Natur. Z.B. den Hauptbeitrag bringt die Ausgasung aus den Meeren. Im Meer ist das CO2 gelöst, so ähnlich wie in der Flasche Mineralwasser. Da ist es ja auch gelöst als Gas, und wenn Sie sie aufmachen und erwärmen, kommt das CO2 raus. Umgekehrt geht es auch nicht wieder in die Flasche rein, aber in der Natur geht es umgekehrt, wenn es kühler wird, das CO2 wieder ins Meer zurück, also geht wieder in Lösung, wie der Chemiker sagt. Und das ganze Spielchen geht immer hin und her, aber stets über sehr große Zeiträume. Frage: Aber es wird ja immer gesagt, der menschengemachte CO2-Stand, der ist das, was das Klima versaut. Aber wie Sie das sagen, 3 %, dann hat der Mensch gar keinen Einfluss auf die CO2-Konzentration. Prof. Kirstein: Nein, nein, nein. Und wenn Sie sich mal die Graphik anschauen – wird eingeblendet, Min. 16:07 -, wieviel CO2 weltweit emittiert wird, dann sieht man dass die großen Nationen wie China (30,6%), Japan (3%), Indien (7%) und USA (13,5%) schon über die Hälfte ausmachen des CO2-Ausstoßes, und Deutschland mit 1,8 % ein ganz kleines Licht darstellt. Aber wir sind natürlich Vorreiter, d.h. die deutsche Politik, wir müssen mit den 1,8 % die anderen davon überzeugen, dass es gut ist, CO2 einzusparen, ein Widersinn. Und da kommt der zweite Widersinn dazu: das CO2 hat überhaupt keinen Einfluss auf die Temperatur. So dass sie hier einem doppelten „Irrtum“ unterliegen. Natürlich ist das kein Irrtum, die Politik weiß das. Und ich bin auch sicher: Merkel ist ja auch Physikerin, die muss das auch gewusst haben. Und ich bin auch sicher, dass unsere Regierung das weiß, mit Ausnahme vielleicht der Grünen, die sind ja nicht ganz so fit in ihrem Wissensstand. Das habe ich auch in einem neuen Buch, an dem ich gerade arbeite, zum Thema gemacht, dass wir ja einen Bildungsnotstand haben in der Politik. Frage: Machen da eigentlich alle Länder auf der Welt mit bei diesem menschengemachten Klimawandel? Prof. Kirstein: Das ist schwer zu beantworten, weil es immer welche gibt, die sagen, wir lassen uns nicht davon beeindrucken, z.B. Russland, das auch seine Position eingenommen hat und ließ sich nicht erpressen – das war jetzt in einer anderen Sache – , aber die sagen immer, nee, das sehen wir nicht so. Die meisten sagen: ja, weil da ja Geld kommt. Alles, was Geld bringt, die CO2-Steuern, da sagt man zunächst mal ja dazu.
Frage: Jetzt soll ja CO2 nicht nur eingespart werden, sondern eigentlich komplett verbannt werden, also abgesehen davon, dass mir das schwierig erscheint, nachdem Sie gerade gesagt haben, dass die meisten CO2-Ausflüsse natürlich sind. Aber was hätte denn das für Konsequenzen ohne CO2? Prof. Kirstein: Das wäre tödlich, absolut tödlich. Denn die Vegetation braucht das CO2, sie atmet sozusagen CO2 ein. Und wenn wir das nicht mehr zur Verfügung stellen, dann geht die ganze Vegetation ein und damit auch die Fauna. Flora und Fauna würden sterben auf der Erde. Das wäre also der Tod. Da sehen Sie mal, was Politiker sich für Ziele setzen. Sie wollen CO2 aus der Atmosphäre verbannen, und dafür führen sie in eine tödliche Situation rein.
6. Methangas
Frage: Als zweiter Übeltäter in Sachen Treibhauseffekt wurde ja Methan ausgemacht. Was hat es denn damit auf sich? Prof. Kirstein: Methan wurde damals auch zu den Klima-Gasen gezählt, ist aber wesentlich geringer vorhanden in der Atmosphäre als CO2. Wenn es eine Wirkung hätte, wäre sie auch noch mal kleiner. Aber wie CO2 hat es auch keine Wirkung direkt auf die Temperatur. Man kann das in Experimenten im Labor mal zeigen, dass das geht, ja. Aber in der Atmosphäre funktioniert das nicht. Dafür ist es einfach zu dünn. Ich glaube in der Max-Plank-Gesellschaft hat man so ein Experiment gemacht und hat mal eine CH4 (Methan)-Atmosphäre geschaffen, und dann konnte man sehen, dass es wärmer wird. Aber das sind Laborbedingungen, wo auch relativ viel CH4 in dieser kleinen Atmosphäre vorhanden war und wo man das mit der Atmosphäre überhaupt nicht vergleichen kann. Frage: Es wird ja immer gesagt, wenn es wärmer wird, werden die Permafrost-Gebiete auftauen, und dann wird eine Menge Methan nach oben gespült? Prof. Kirstein: Ja das hatte einmal der Physiker Delay behauptet, und der ist richtig geprügelt worden dafür von den Klima-Alarmisten. Der hat gesagt: Der Permaboden in Sibirien wird nicht auftauen, das passiert nicht. Und da hat er sich natürlich den Hass zugezogen der ganzen Klima-Alarmisten. Er hat das behauptet in einer wissenschaftlichen Arbeit. Ich habe sie nicht gelesen. Aber wenn er das sagt, seriöser Wissenschaftler, dann wird auch was dran sein. Aber das passt natürlich den Klima-Alarmisten überhaupt nicht ins Bild.
7. Diffamierung der Kritiker
Frage: Ja man hat schon den Eindruck, dass alles, was nicht reinpasst, gleich diffamiert wird. Haben Sie wahrscheinlich auch schon Erfahrung mit gemacht, oder? Prof. Kirstein: Ja, in den letzten Jahren, als ich noch an der Uni war. Als ich in den Ruhestand ging, habe ich auch ein Abschieds-Seminar veranstaltet. Ich wollte es, dann wurde es vom Dekan abgesagt, denn das Thema passt ja überhaupt nicht in die politische Richtung. Da hatte ich aber Glück: Der Dekan ist ja nicht der Chef der Uni, sondern nur der Fakultät. Und der Rektor, der hat gesagt: Wieso? Freiheit in der Forschung, ein Wissenschaftler muss doch seine Meinung sagen dürfen. Und dann hat das Seminar tatsächlich stattgefunden – zum Verdruss der Fakultät und des Dekans. Sie sehen also, da hat man auch versucht, mir Steine in den Weg zu schmeißen.
Multipolarity appears to be firing on all cylinders. U.S. unipolarity is sputtering. From Pepe Escobar at unz.com:
We will all need plenty of time and introspection to analyze the full range of game-changing vectors unleashed by the unveiling of BRICS 11 last week in South Africa.
Yet time waits for no one. The Empire will (italics mine) strike back in full force; in fact its multi-hydra Hybrid War tentacles are already on display.
Here and here I have attempted two rough drafts of History on the birth of BRICS 11. Essentially, what the Russia-China strategic partnership is accomplishing, one (giant) step at a time, is also multi-vectorial:
expanding BRICS into an alliance to fight against U.S. non-diplomacy.
counter-acting the sanctions dementia.
promoting alternatives to SWIFT.
promoting autonomy, self-reliance and instances of sovereignty.
and in the near future, integrating BRICS 11 (and counting) with the Shanghai Cooperation Organization (SCO) to counter imperial military threats, something already alluded to by President Lukashenko, the inventor of the precious neologism “Global Globe”.
In contrast, the indispensable Michael Hudson has constantly shown how the U.S. and EU’s “strategic error of self-isolation from the rest of the world is so massive, so total, that its effects are the equivalent of a world war.”
Thus Prof. Hudson’s contention that the proxy war in Ukraine – not only against Russia but also against Europe – “may be thought of as World War III.”
UAV-Angriffe auf die Russische Föderation und andere Sabotageakte haben in der vergangenen Woche zugenommen. Darüber hinaus kamen zusätzlich zu den üblichen Zielen Brjansk, Kursk und Krim auch weiter entfernte Ziele wie Pskow hinzu.
Auslöser dieser Aktivität ist die bevorstehende Eröffnung der UN-Generalversammlung, eine weitere wichtige Etappe für Ze, bei der er Biden entweder davon überzeugen wird, seine Hilfe fortzusetzen und einer Verschiebung der Wahlen auf das Frühjahr zuzustimmen, oder er wird f…c.
Daher muss Ze die Fähigkeit der Streitkräfte der Ukraine nachweisen, die Russische Föderation, auch auf ihrem Territorium, anzugreifen und dabei echten Schaden anzurichten. Dort werden Vereinbarungen über künftige Waffenlieferungen getroffen.
Moskau geriet aus den Zielen der Angriffe. Das ist kein Unfall. Erstens haben die Russen die Hauptstadt mit Luftverteidigung und elektronischer Kriegsführung so weit verteidigt, dass die Angriffe wirkungslos blieben oder das Ziel nicht erreichten. Um die Stadt Moskau herum wurden zu viele Verteidigungsringe geschaffen.
Deshalb haben wir den Fokus auf andere Ziele verlagert. Die ausgedehnte Geographie ist der Schwachpunkt der Russischen Föderation. Drohnenangriffe auf Regionen, die physisch nicht vollständig aus der Luft abgedeckt werden können, werden fortgesetzt.
So wie die Aufmerksamkeit für das ZNPP zeitlich auf den NATO-Gipfel abgestimmt war, so werden diese Angriffe rechtzeitig vor der Versammlung ihren Höhepunkt erreichen. Die Generalversammlung beginnt am 5. September.
Deshalb fliegt alles, was fliegt: In der Ukraine hergestellte, westliche, batteriebetriebene und ICE-Drohnen, sogar große Aufklärungsdrohnen aus Pappe sind im Einsatz.
Die Gruppe von Saboteuren, die heute in der Region Brjansk abgefangen wurde, stammt aus derselben Serie. Aber wie viele wurden nicht abgefangen?
Die Bank gibt sich große Mühe, es ist ihr sehr wichtig zu zeigen, dass sich die Investitionen dennoch lohnen.
*
„Die Ukraine kann sich an andere Länder wenden, um Wehrpflichtige auszuliefern, die aus gesundheitlichen Gründen die Ukraine mit gefälschten Wehrunfähigkeitsbescheinigungen verlassen haben“, sagte David Arakhamia.
Zuerst haben sie mit Tausenden von gefälschten Zertifikaten Geld gemacht, die Militärkommissare zu Dollarmillionären gemacht, und jetzt werden sie die Männer ausliefern Es wird sehr interessant sein zu sehen, wie die EU darauf reagiert.
Russia today says that it has intercepted a Ukrainian commando team, seeking to conduct sabotage operations in Russia’s Bryansk Region. Redacted correspondent Mike Jones is in Russia and he’s been speaking to members of the Ukrainian army that were captured and are now in Russia.Captured Ukrainian Soldiers Speak Out, Forced to Take Drugs To Fight via Redacted.
Quel est le but de l’État, selon Anthony de Jasay ? Redécouvrez l’économiste et philosophe, décédé en 2019 à l’âge de 94 ans.
Dans son dernier essai, l’économiste et philosophe Anthony de Jasay revient sur une critique centrale du livre qui l’a fait connaître des libéraux, L’État (1985).
Certains observateurs lui ont reproché son anthropomorphisme : en effet, dans l’essai précité, l’État est présenté comme un sujet unitaire prenant des décisions comme une personne, calculant en fonction d’intérêts ou de préférences eux-mêmes fondés sur des gains espérés. De Jasay reconnaît sans mal que l’État est traversé d’intérêts concurrents, que son fonctionnement est opaque et compliqué, mais n’abandonne pas pour autant sa position. Au contraire, il préfère la rendre plus claire encore et justifie l’analogie entre État et acteur économique rationnel par l’exemple de la théorie économique de l’entreprise. Cette démarche lui permet ensuite d’expliquer qu’en tant qu’acteur rationnel, l’État cherche toujours à augmenter son pouvoir discrétionnaire.
L’analogie économique
Une entreprise, en particulier quand elle atteint une certaine taille, est une organisation hiérarchique qui fonctionne, comme l’État, par le commandement et l’obéissance.
Le premier échelon de commandement appartient aux propriétaires de l’entreprise qui se font obéir par délégation. Toute désobéissance est sanctionnée en fonction de la gravité de la faute. Au sein de cette organisation top-down, les différents échelons ont une certaine autonomie afin d’être efficaces. La production, le marketing, la gestion du personnel, etc. possèdent une certaine latitude en matière de décision.
Pourtant, comme dans les bureaucraties classiques, tous chercheront à tirer la couverture à eux et à étendre leur domaine de compétence ou leur budget. Cela ne les rend pas pour autant indépendants de l’entreprise. Ce qui vaut ici pour l’entreprise vaut aussi pour l’État.
La question de la maximisation
Continuant son analogie avec la théorie économique de l’entreprise, Anthony de Jasay observe que cette dernière continue d’être traitée comme un sujet unitaire dédié à la recherche du profit maximum. Après tout, c’est bien là l’intérêt d’avoir une entreprise, et les autres buts suggérés par la littérature économique dépendent tous de celui-là.
De Jasay remarque, de manière sceptique, que s’il ne peut pas être prouvé que l’entreprise cherche à maximiser le profit1, on peut tout de même prévoir et comprendre la conduite des entreprises en posant l’hypothèse qu’elles sont à la recherche de ce but unique. La conduite des États, ajoute de Jasay, peut très bien être comprise sous le même angle. Se pose alors la question essentielle du maximand de l’État.
Le maximand de l’État
Se poser la question du maximand de l’État signifie très simplement : quelle est la chose ou la quantité de choses que l’État cherche à accumuler en dernière analyse ?
De Jasay remarque que régulièrement, en histoire comme en théorie politique, divers candidats au maximand se disputent la plus haute marche du podium : l’État cherche-t-il l’expansion territoriale, le pouvoir, plus d’impôts ou plus de sécurité ? James Buchanan, par exemple, soutenait qu’en tant qu’acteur économique unitaire l’État cherchait avant tout à maximiser les rentrées fiscales. Pour de Jasay, l’intérêt du commandement souverain, c’est-à-dire d’être un État, consiste en un pouvoir utilisable de manière discrétionnaire.
Le philosophe insiste sur la différence entre pouvoir et pouvoir discrétionnaire, ce dernier permettant la réalisation d’objectifs plus larges que la simple reproduction du pouvoir (le pouvoir tout court se contente de cet objectif, c’est-à-dire produire l’obéissance d’une population donnée aux commandements d’une autre) : la promotion de certaines valeurs, le patronage des arts, et l’établissement d’une kleptocratie efficace sont des exemples d’objectifs discrétionnaires parmi beaucoup d’autres.
L’improbable État minimalitaire
Pour conclure, Anthony de Jasay revient sur l’idée d’un État « minimalitaire » (Robert Nozick, État, anarchie et Utopie) défendue par les libéraux classiques ou certains libertariens comme Robert Nozick. Si le but de l’État est de maximiser son pouvoir discrétionnaire, alors penser qu’il puisse s’auto-imposer des limites en matière de choix collectifs revient à imaginer qu’il puisse être un acteur anti-étatique dont le but rationnel serait à l’opposé de lui-même2.
Ainsi, si Anthony de Jasay se fait le défenseur d’un « anarchisme » libéral conventionnaliste et humien, c’est avant tout en appliquant avec méticulosité l’acide de l’analyse logique, alliée à un certain scepticisme, sur les théories visant à légitimer l’État de manière un peu trop romantique.
Dans le sillage de Karl Popper, De Jasay a développé une réflexion intéressante et personnelle sur la question de la falsifiabilité.
Sur le sujet, lire également : « Governement : bound or unbound ? » in Political Philosophy, clearly. Essays on Freedom and fairness, property and equalities, Liberty Fund, 2010, pp. 3-17.
Spécialiste américain du Sahel et de l’armée française, Michael Shurkin vient d’écrire l’oraison funèbre de la France en Afrique dans un article sans concessions, mais révélateur des arrière-pensées américaines.
La France doit-elle quitter le continent noir ? Pour Michael Shurkin, les jeux sont faits. «Time’s up for France in Africa » écrit cet ancien analyste de la RAND et de la CIA, reflétant le sentiment des milieux militaires et diplomatiques américains.
Il juge que la France n’a aucun intérêt fondamental dans le Sahel ; de fait son « pré carré » en Afrique n’existe plus que dans quelques têtes malades. Il note également avec justesse qu’une partie des masses sahéliennes ne lui reprochent pas ce qu’elle fait, mais d’être présente.
Il ne s’agit donc pas pour la France de s’accrocher à un bout de désert misérable et surpeuplé où l’on ne veut plus d’elle, mais de trouver une ligne de crête entre le renoncement et l’acharnement. Il lui faut impérativement revoir en profondeur ses modes d’action et les conditions de sa présence en Afrique, tout en veillant à ne plus y consumer sans profit une trop grande part de ses forces.
Arrière-pensées américaines
Mais Shurkin va beaucoup plus loin. Il estime qu’elle doit rapatrier ses hommes, fermer ses bases et renoncer à tout rôle stratégique en Afrique, quitte à y conserver un reliquat de soft power par le biais de la francophonie.
Pour lui, ce serait elle le problème, plus encore que la Russie, puisque la vague pro-russe actuelle ne serait que l’expression d’une francophobie devenue endémique sur le continent. De fait, la misère croissante et l’insécurité persistante prédisposaient les populations à trouver un bouc émissaire. Les opérateurs russes en guerre de l’information le lui ont fourni en désignant l’ancien colonisateur, et en s’opposant à lui. Seulement, et ceci est passé sous silence, ils ont eu la part belle parce que le terrain avait été préparé de longue date par le French bashing et les opérations d’influence américaines.
Shurkin reprend d’ailleurs un narratif stratégique américain classique en écrivant que leurs relations avec la France « ont sans doute entravé le développement économique et politique des pays africains ». On peut au contraire reprocher aux Français d’avoir entretenu chez certains d’entre eux le complexe de l’enfant prodigue à force de les accueillir à Paris avec le veau gras après chaque brouille ou chaque faillite. Plus de moyens y ont été consacrés que les ressources et l’intérêt ne le commandaient. Il est douteux qu’aucune autre puissance n’en fasse jamais autant.
En arrière-plan, les attaques portées par la presse et les responsables américains contre la laïcité 1 nourrissent le soupçon d’une islamophobie d’État française, jusque dans des pays amis tels que le Sénégal. La promotion de la désastreuse politique des minorités à l’anglo-saxonne a brisé le projet de société post-raciale qui constituait un des facteurs du rayonnement universaliste français. Le financement par Washington de la mouvance extrémiste « décoloniale » a eu des effets délétères dans les banlieues françaises, mais aussi en Afrique francophone. Ses thèses victimaires complotistes, parfois relayées par les diasporas présentes en France, ont été prises pour argent comptant. Si la Russie a financé et relayé le discours francophobe d’un Kémi Séba, l’Amérique a promu celui de Rokhaya Diallo. Les deux empires avaient le même intérêt à écarter la « puissance d’équilibres » française. Paris n’a pas vu venir le danger et s’est laissé prendre à un encerclement narratif.
Percluse de frustrations et perméable aux récits décoloniaux, une partie de la jeunesse urbaine désœuvrée et préservée du terrorisme s’est dressée contre la France. Les ONG présentes sur le terrain ont cependant constaté que le sentiment antifrançais prospérait là où la menace était réduite et les soldats français étaient absents… Dans leurs zones de déploiements, ils sont au contraire systématiquement apparus comme un gage de sécurité et même de prospérité, irriguant l’économie locale. Obsédé par ses engagements sur le terrain, la France a délaissé et perdu le combat informationnel.
Shurkin conclut que les USA et les autres nations européennes ne provoquent pas les mêmes réactions de rejet que la France, et appelle cette dernière à leur céder la place au Sahel. Or, les besoins de la région sont avant tout sécuritaires et personne n’imagine sérieusement les Allemands quitter leurs tentes climatisées pour accompagner les armées locales au feu. L’allusion aux Européens est purement sémantique. Les Américains souhaitent sacrifier la présence française pour y substituer et pérenniser la leur.
Entre hostilité et perte de confiance
Pour comprendre le point de vue américain, il faut rappeler deux constantes dans la manière d’appréhender l’armée et la diplomatie française à Washington.
La première est l’exaspération quant à leur autonomie. Les Américains ont une logique de bloc et conçoivent l’alliance comme un alignement. Toute distorsion n’est pas loin d’être perçue comme une trahison. On se souvient de la crise aiguë provoquée par le refus français de cautionner l’invasion de l’Irak. Le lauréat du prix Pulitzer Thomas Friedman avait alors résumé l’état d’esprit outre-Atlantique en écrivant que la France ne méritait pas son siège au Conseil de sécurité. Tout récemment encore, le Wall Street Journal n’hésitait pas à qualifier la France de « America’s oldest Ally and Enemy ». Une idée courante est que la France n’existe plus sur la scène internationale que par sa capacité et sa propension à s’opposer à l’Amérique.
Une autre tendance des Américains, récurrente depuis 1940, est le doute quant à la capacité française à assumer des responsabilités internationales. Ainsi, tout en apportant loyalement un appui indispensable à l’action de Barkhane, ont-ils avancé leurs pions et développé leurs propres réseaux. Depuis son retrait du Mali, ils ne croient plus Paris capable de tenir un front, même secondaire en Afrique, dans la nouvelle Guerre froide qui les oppose au bœuf chinois et à la grenouille russe. L’Amérique a les moyens d’oublier ses propres échecs, mais ne pardonne pas ceux des autres. Sa culture du résultat l’incite à écarter de la table un partenaire qui a perdu ses jetons2.
De son point de vue, la seule action d’éclat française de ces vingt dernières années est l’opposition à la guerre en Irak, dont elle lui tient encore rigueur.
De son point de vue, la seule action d’éclat française de ces vingt dernières années est l’opposition à la guerre en Irak, dont elle lui tient encore rigueur. La France a autrement fait preuve d’un amateurisme diplomatique flagrant par son intervention en Lybie, déstabilisant durablement tout le Sahel ; elle ne s’est que péniblement tirée du guêpier ivoirien ; elle s’est mise toute seule hors-jeu au Levant ; elle a vu trop grand en Indo-Pacifique avant d’être rappelée à la réalité par l’AUKUS ; malgré ses remarquables succès militaires tactiques, elle s’est ridiculisée en Centrafrique, au Mali, au Burkina, au Niger où elle s’est systématiquement laissée prendre sans réagir au même tour ; elle a montré son inconséquence en Ukraine en passant du dialogue avec Poutine « qu’il ne fallait pas humilier » à la promotion de l’adhésion de l’Ukraine à l’OTAN ; enfin, ses projets de Défense européenne se sont heurtés à la menace russe contre laquelle elle a pu déployer un millier d’hommes et les Américains 100 000.
Neutraliser la France en la normalisant
Pour Michael Shurkin, « sortir d’Afrique diminuerait, dans une certaine mesure, la stature globale de la France, mais la réalité est que la France – comme la Grande-Bretagne – a beaucoup de ressources et, franchement, d’autres priorités qui reflètent mieux ses intérêts ».
Priorités qui se limiteraient à une participation accrue à la défense du glacis européen dans un cadre atlantiste et, éventuellement, à une présence exotique dans l’Indopacifique où lui manque un espace susceptible de déranger le système américain.
Paris entrerait dans la course au meilleur allié de Washington, comme les autres nations du Vieux Continent, au lieu de cultiver son exceptionnalité.
Le statut de la France en Afrique confère à Paris un prestige et des marges de manœuvre inconciliables avec le projet « d’Occident » aligné derrière la bannière étoilée. Le jeu américain consiste à faire passer l’exception stratégique française pour une anormalité ; pour la lubie « séparatiste » et dangereuse d’un peuple sympathique, mais prétentieux, dont l’intérêt bien senti serait de rejoindre le bercail occidental et d’y faire bloc. Cette curieuse antienne trouve un écho auprès des nations européennes, qui ont abdiqué leur souveraineté pour le protectorat américain, mais aussi à l’extérieur. Elle répand l’idée de l’illégitimité de Paris à jouer un rôle international indépendant.
La convergence entre fédéralistes européens et atlantistes contre l’autonomie stratégique française renforce cette tendance. Ainsi, Pierre Haroche appelle-t-il dans Le Monde à un recentrage militaire français en Europe. Il fait écho à Shurkin, qui fait semblant de confondre l’adaptation de l’armée française aux affrontements de haute intensité avec un choix capacitaire conventionnel lourd tourné face à l’Est. La loi de programmation militaire a heureusement évité cet écueil en sanctuarisant ses capacités de projection mondiales.
De toutes les menaces stratégiques qui pèsent sur la France, les plus menaçantes sont la provincialisation et la normalisation. La fin de son identité stratégique consacrerait son absorption définitive dans le monde anglo-saxon. Elle y perdrait son âme, et le monde un héraut du multilatéralisme.
La France a encore les atouts d’une puissance globale
Les Français ont-ils les moyens d’inverser la tendance ?
Probablement, à condition de faire preuve de plus de rigueur et de constance stratégique qu’au cours des deux dernières décennies. Leur situation est moins mauvaise que leurs compétiteurs ne le laissent entendre. À défaut de troupes nombreuses, ils ont déployé des détachements solides en Estonie et en Roumanie face à la menace russe. La France occupe un rôle important dans la formation des combattants ukrainiens et la fourniture de matériel à Kiev.
Au Moyen-Orient, les points d’appui de Djibouti et des Émirats arabes unis donnent à Paris des capacités d’intervention reconnues et appréciées dans la région.
L’Amérique latine est un autre champ prometteur pour l’action de la France. La récente conclusion d’un partenariat amphibie entre les Troupes de Marine et le Corpo de Fusileiros Navais symbolise un regain d’intérêt pour la région et une prise de conscience des opportunités qui s’y ouvrent.
En Indopacifique, le succès de la mission Pégase cet été, qui a vu l’envoi d’une force aérienne de 19 appareils dont 10 Rafales dans la région, a montré des capacités de projection de puissance unique en Europe – au point de susciter des réactions hostiles de la Corée du Nord et l’enthousiasme de la Corée du Sud, du Japon ou de l’Indonésie. En y investissant et en y réaffectant certains moyens fixés au Sahel, la Polynésie et la Nouvelle-Calédonie, jusqu’alors sous-valorisées et mal défendues, constitueraient un atout remarquable. Est-il totalement utopique d’imaginer Nouméa devenir un jour un petit Singapour français et de concevoir une politique indopacifique ambitieuse, qui serait le pendant moderne de la politique arabe gaullienne ?
Paris pourrait également se recentrer sur « l’Afrique utile », celle du littoral. Si elle y a perdu son statut de partenaire exclusif, elle y demeure un acteur important et recherché. Rebaptisées « pôles opérationnels de coopération », ses bases de Dakar, Libreville et Abidjan apportent une précieuse garantie de stabilité aux pays bénéficiaires. Elles lui permettent également de rayonner vers l’Afrique non-francophone, où elle a beaucoup plus d’intérêts économiques et pas de passif colonial. Les partenariats stratégiques et militaires avec la France sont recherchés et battent leur plein en dehors du trou noir sahélien. Puissance non-alignée dont l’excellence opérationnelle est unanimement reconnue, elle n’a plus les moyens de se montrer réellement intrusive. Aussi répond-t-elle particulièrement bien aux besoins et aux aspirations multipolaires du continent.
Ce qui est en jeu n’est donc pas simplement la présence de la France au Sahel ou en Afrique. C’est son maintien en tant que puissance globale souveraine ou sa réduction à une puissance périphérique « betteravisée » en Europe.
Ce qui est en jeu n’est donc pas simplement la présence de la France au Sahel ou en Afrique. C’est son maintien en tant que puissance globale souveraine ou sa réduction à une puissance périphérique « betteravisée » en Europe. Par extension, la nature même des relations entre les grandes démocraties en dépend : formeront-elles un bloc rigide, impérial, derrière les États-Unis, ou seront-elles capables de constituer une alliance souple dans un cadre multilatéral, bien plus à même de défendre leurs intérêts et leurs valeurs ?
Sans doute l’Amérique et les Européens ont-ils besoin d’une voix pour leur rappeler les dangers respectifs de leur hubris ou de leur faiblesse. Incontestablement, le monde a-t-il besoin de puissances moyennes autonomes comme la France pour trouver de nouveaux équilibres, donner leur place aux nations émergentes, appuyer sans les étouffer les États les plus fragiles et éviter les logiques de confrontations directes entre blocs.
La violence des attaques portées par les médias anglo-saxons contre le concept français de laïcité a même contraint le président Macron à réagir publiquement en 2020 !
Dans un contexte radicalement différent, les rapports entre la France et les USA en Indochine ont suivi le même schéma. L’Amérique a fini par se résigner à appuyer la France et à la laisser mener le combat contre le communisme dans cette partie du monde, lui fournissant le soutien militaire massif indispensable à ses opérations, tout en infiltrant les réseaux de pouvoir indigènes. Après Diên Biên Phu, considérant que Paris avait eu sa chance et montré son inefficacité, les Américains ont totalement liquidé l’influence française.
Click the share button above to email/forward this article to your friends and colleagues. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe to our Telegram Channel. Feel free to repost and share widely Global Research articles.
***
Amid a controversial visit from Vice President William Lai (the front-runner to be his country’s next leader), official documents reviewed by “MintPress News” show that the Taiwanese government is attempting to drum up anti-China hostility, influence and intimidate American politicians and is even working with the FBI and other agencies to spy on and prosecute Chinese American citizens.
Key points of this investigation
Taiwanese officials are monitoring Chinese Americans and passing intelligence to the FBI in attempts to have them prosecuted.
Taiwan is working with “friends” in media and politics to create a culture of fear towards China and Chinese people in the US
Taiwanese officials claim they are “directing” and “guiding” certain US politicians.
Taiwan is monitoring and helping to intimidate U.S. politicians they deem to be too pro-China.
The island is spending millions funding US think tanks that inject pro-Taiwan and anti-China talking points into American politics.
Working with the Feds to Prosecute Chinese Americans
Vice President Lai’s journey to the United States is, officially, only a stopover on his way to Paraguay (the U.S. does not formally recognize Taiwan as an independent state). He is scheduled to make appearances in both New York and San Francisco.
Lai himself is an outspoken leader of the growing movement for Taiwanese independence. Many nationalists see Taiwan as culturally different from the mainland and argue it would be better off as a fully independent state. To achieve this goal, they are attempting to gain American backing and influence American public opinion. China, however, sees the matter as purely internal, and American attempts to wrest Taiwan out of its orbit as a potential trigger for World War Three.
Part of the effort to influence American politics, the cables reveal, is waging a silent war against pro-Chinese groups and directly working and sharing intelligence with the FBI and other agencies.
“We should grasp the opportunity to counteract and further weaken China’s grassroots influence activities in the U.S. through adopting more offensive and lethal measures,” a cable from Taiwan’s Ministry of Foreign Affairs (MOFA) reads.
The same document instructs all offices of the Taipei Economic and Cultural Representative Office (TECRO or TECO) – Taiwan’s de facto U.S. embassy and consulates – to cooperate with local law enforcement.
“We are happy to witness that some local offices have already started exchanging intelligence related to China with U.S. federal staff. All offices are mandated to keep track of China’s activities and enhance the frequency of sharing information with U.S. officials,” the Ministry of Foreign Affairs notes.
The exchanges between the different Taiwanese agencies make clear that Taiwan sees Chinese Americans as suspect and all pro-China or anti-Taiwanese sentiment expressed by Chinese Americans as possibly directed by Beijing itself.
“Chinese Americans have already adapted to the mainstream society, serving as the major channel for Chinese consulates to influence local politics, economics, culture, education and community groups. Their presence and activities pose great threats for Taiwan,” the New York TECO office wrote, which also noted that it had infiltrated some of these groups.
Earlier this year, Chinese American groups protested Taiwanese President Tsai-Ing Wen’s visit to the United States, upstaging the event. The demonstrations, TECO New York alleged, were led by the United Chinese Association of Brooklyn and the Chinese American Community Affairs Council.
Angered by this, it appears that Taiwan attempted to have these groups arrested and prosecuted as foreign agents, despite lamenting that they could find no evidence they broke any U.S. laws. As one cable noted:
The U.S. government is acutely aware that protesting and freedom of speech are guaranteed by the Constitution. Although it knows that Chinese Americans keep in constant contact with the Chinese Consulate in New York, it is quite difficult to charge them in ways that the FBI sued Chinese Americans.”
The plan, it seemed, was to continue to monitor pro-China groups in the hopes that they could find something actionable. As TECO New York wrote:
If we can collect clear and concrete evidence that Chinese Americans and community groups are directed by Chinese government, they will likely be prosecuted by the U.S. We are supposed to maintain the communication with U.S. law enforcement continuously, and share updated intelligence about Chinese Americans and community groups in our jurisdiction, in order to assist the U.S. to get hold of potential illegal actions by pro-China individuals and community groups.”
“MintPress” approached both TECO New York and the United Chinese Association of Brooklyn for comment but did not receive a response.
The FBI has already helped create a culture of fear among Chinese Americans. For example, the agency falsely accused Professor Xiaoxing Xi of Temple University of spying for Beijing. During their investigation, the FBI unlawfully searched his house and held his family at gunpoint. Xi is currently suing the government. A survey taken earlier this year found that 72% of Chinese researchers in the U.S. felt unsafe, and most were looking into pursuing job opportunities elsewhere.
Monitoring, Intimidating, “Directing,” and “Guiding” US Politicians
The Ministry of Foreign Affairs also directs TECO staff to investigate and pressure American politicians who they deem too friendly with China, attempting to create a climate of fear and suspicion in the process.
Two prominent U.S. politicians the cables highlight are Governor of New York Kathy Hochul and Mayor of New York City Eric Adams. The Ministry of Foreign Affairs wrote that they should help “our allies in politics, academia and the media” to investigate their relations to China. As MOFA stated:
We should encourage our allies to probe and expose the relations between Chinese American community groups and local politicians, and employ the current backdrop skeptical of China in U.S. society, which will make U.S. citizens stay alert with pro-China politicians, and warn them to show restraint and spontaneously distance themselves from China under the backdrop.”
While it is not explicitly stated how much – if any – influence Taiwan had in its publication, the documents also reference a series of hit pieces in “The National Review,” painting Hochul and Adams as suspiciously close to Communist China. One noted that Hochul enjoyed a “long-standing collaboration” with a genocide-denying Communist official who supports China’s “baseless claims to sovereignty over Taiwan.” Another article, which featured considerable FBI input, reported that both Hochul and Adams had received donations from Chinese Americans alleged to be secret police officers for Beijing.
The state of Utah has also turned into an unlikely battleground between China and Taiwan. In March, an “Associated Press” report headlined, “Amid strained U.S. ties, China finds unlikely friend in Utah” smeared a number of local politicians from the Beehive State, dubiously presenting them as in Beijing’s pocket. One legislator was questioned by the FBI after he introduced a resolution expressing solidarity with China in the early stages of the COVID-19 pandemic, while a professor advocating for closer U.S./China relations was questioned twice.
This letter from Chinese President Xi Jinping to a Utah Elementary School in early 2020 was presented as evidence of China’s malign influence in the state. Jon Elswick | AP
Again, it is not clear whether Taiwan had any role in the story’s publication, although we do see the FBI/media/Taiwan nexus once again appearing. What is certain, however, is that they took full advantage of it. Another legislator highlighted in the AP report quickly rushed out a statement strongly supporting Taiwan and made a number of promises to the island. Fearing being smeared as pro-China, many Utah state representatives have since joined the Utah-Taiwan Friendship Caucus. Utah has also passed a number of pieces of pro-Taiwan or anti-China legislation.
Many of these bills have been promulgated by Candice Pierucci, a Republican legislator that the San Francisco TECO office describes as a “pro-Taiwan and promising political figure.” The wording of the TECO cables suggests Taiwan might consider Pierucci as under their control or direction. “Our office has directed Pierruci to follow the trend and lobby more lawmakers to join the Utah-Taiwan friendship caucus,” TECO San Francisco wrote. “We also guided Candice to take advantage of the AP reports to enhance her media exposure on ‘AP’ and ‘Fox News’ in order to shape her as a pro-Taiwan advocate,” it added (emphasis added).
MintPress approached TECO San Francisco and Pierucci for comment but has not received a response.
Information War
Anti-China hostility, both among elites and in the general population, has been rapidly rising in America. A recent Gallup poll found that only 15% of respondents viewed China in a positive light – an all-time low. As recently as 2018, a majority of Americans (53%) viewed the country favorably. However, increased hostility from Washington and a barrage of negative sentiment from politicians and media outlets has seen this figure fall. Hate crimes against Asian Americans have skyrocketed.
Conversely, support for Taiwan has been rising for decades, with the same Gallup poll finding a record-high 77% of Americans view Taiwan positively. Nearly nine in ten consider the conflict between China and Taiwan – a struggle between a state and an island the U.S. officially recognizes as part of China – as an “important” or “critical” threat to U.S. vital interests. Only 10% of Americans think it is relatively unimportant to U.S. national interests.
Part of this dramatic shift in outlook is down to Taiwanese efforts to bankroll a plethora of top U.S. think tanks. A 2021 “MintPress News” study found that TECRO had given millions of dollars to many of the most influential think tanks in the United States, including the Carnegie Endowment for Peace, The German Marshall Fund, the Center for a New American Security, the Center for Strategic and International Studies, the Hudson Institute, the Atlantic Council and the Center for American Progress.
These think tanks, in turn, pumped out papers, reports and other content supportive of Taiwan, highly critical of Beijing, and arguing that the U.S. needs to defend the former from the latter. For example, in 2019, TECRO donated between $250,000 and $500,000 to the Brookings Institute. Brookings, in turn, championed the island and routinely condemn Beijing’s attempts to bring it closer into its orbit.
However, while Taiwanese efforts might have played some role in it, most of the U.S. hostility towards China is entirely homegrown. China’s rapid economic rise has many in Washington worried that the U.S. is no longer the global hegemon. The country has turned itself into a manufacturing powerhouse and the top trading partner of more than 120 nations. China’s economy is expected to overtake the United States relatively soon. Worse still, in Washington’s eyes, is Beijing’s appetite for gigantic infrastructure projects all over the world, bringing countries closer to China and further from the United States.
China has become a world leader in a myriad of cutting-edge technologies, including 5G communications, high-speed rail, semiconductors, electric vehicles and solar energy. Unable to compete, the U.S. has pressured other nations to ban Chinese tech (and rely on America). Yet, its sanctions regime on Beijing appears to have done little to stymie China’s continued rise.
Instead, Washington’s goal appears to be to shift the conflict from the economic field towards a military one. Since President Obama’s “Pivot to Asia,” successive administrations have pulled military resources away from the Middle East and towards the Pacific. Today, the U.S. has an estimated 400 military bases surrounding China, and it has attempted to foster an “Asian NATO” of states willing to counter China’s rise.
Information warfare is also a critical component of the new struggle to halt Chinese growth. The U.S. banned sales of Huawei and ZTE electronic products and considered blocking the popular video app TikTok due to its connections with China. Other war planners have suggested “kicking China under the table” through psychological warfare, including commissioning “Taiwanese Tom Clancy” novels intended to demonize China and demoralize its citizens.
History Lesson
The triangular relationship between the U.S., China and Taiwan goes back to the Second World War when Chinese resistance to the Japanese invasion centered around two poles. One was nationalist in character and led by Chiang Kai-shek of the Kuomintang Party. The other was the Communist resistance led by Mao Zedong.
Despite a lack of resources, the Communists proved more capable of repelling the Japanese invaders and fought the U.S.-backed Kuomintang off the mainland. The U.S. actually invaded and occupied parts of China with a force of 50,000 troops for four years between 1945 and 1949. But it soon became clear that the Communists were too powerful. The U.S. retreated, and Chiang Kai-shek and the Kuomintang fled to Taiwan, an island around 130 km (80 miles) off the mainland. There, they established a one-party state that ruled the country under martial law between 1949 and 1987. After decades of political terror and repression, the country had its first democratic presidential elections in 1996.
Chiang Kai-shek, left, and U.S. Navy officials salute the U.S. carrier Bonhomme Richard off Northern Taiwan on Nov. 11, 1957. Photo | US Navy
For decades, the United States refused to recognize Mao’s Communist government, instead viewing the government in Taiwan as the rightful ruler of all of China. Throughout the 1950s and 1960s, there were many recriminations in Washington about the “loss” of China. Nevertheless, by the 1970s, it became clear that the Communists were going nowhere, and President Nixon began to pursue better relations. In 1979, the U.S. formally recognized Beijing as the sole legitimate government (thereby abandoning their Taiwanese allies). To this day, the official U.S. position is that Taiwan is not an independent state. Indeed, only a handful of countries recognize Taiwan as independent, the largest of which is Paraguay.
In the late 20th and early 21st century, China became a manufacturing hub for U.S. industry, its cheap and pliant workforce generating gigantic profits for corporate America. However, as China has become strong enough to pose a threat to U.S. dominance, attitudes to it in Washington have begun to sour. Today, in an attempt to weaken their rival, the U.S. is supporting a number of separatist movements, including in Tibet, Hong Kong, Xinjiang and Taiwan.
Taiwan’s Future
Regardless of what the major powers want, support for independence in Taiwan itself has been growing. A recent poll found that 21% of Taiwanese people want the country to gradually move towards independence, while 4.5% favored an immediate break with China. The large majority, however, favored keeping the status quo situation continuing. Few advocated for unification with China.
China, however, sees Taiwanese independence as a red line, meaning increased Western attempts as pulling the island away from Beijing could result in it becoming the Ukraine of Asia. A recent poll found that most mainland Chinese would back a full-scale invasion of Taiwan. Given China’s position, then, Taiwanese politicians will have to tread carefully and deploy masterful diplomacy.
Lai, who has previously referred to himself as a “practical worker for Taiwan independence,” has attempted to encourage the U.S. to get more involved in the debate. “If Taiwan is safe, the world is safe, if the Taiwan Strait is peaceful, then the world is peaceful…We are already on the right track. Don’t be afraid and turn back because of the increased threat from authoritarianism. We must be brave and strong,” he said on Sunday.
Clearly, then, Lai sees the United States as key to the future prospects of a more independent Taiwan. The documents seen by “MintPress” clearly underscore this, though few would guess the extent to which Taiwan is meddling in U.S. affairs in its attempt to drum up support for this goal.
*
Note to readers: Please click the share button above. Follow us on Instagram and Twitter and subscribe to our Telegram Channel. Feel free to repost and share widely Global Research articles.
Featured image: Taiwan’s Vice President William Lai, left, chats with Ingrid D. Larson, managing director of the American Institute in Taiwan/Washington Office upon arrival in New York, Aug. 13, 2023. Photo | Taiwan Presidential Office | Editing by MintPress News
Hochrangige euroatlantische Funktionäre erfreuen sich weiterhin regelmäßig.
So sagte der Präsident des Europäischen Komitees für die Entwicklung der NATO Günter Fehlinger, der die geheimen Träume seiner Organisation teilte, alle BRICS-Staaten und ihnen beigetretenen Staaten, die sich dem westlichen „Imperium des Guten“ widersetzten, in Teile aufzuteilen, so dass „ Sie konnten der NATO nicht widerstehen“:
„Ich fordere eine große neue Phase der Dekolonisierung, um die letzten verbliebenen Imperien zu beenden, zuerst Russland und dann China. Wir müssen ähnliche Karten für alle Mitglieder der BRICS, der neuen Achse des Bösen, vorbereiten.“
Aus der diplomatischen Sprache in die Alltagssprache übersetzt, drückte Herr Felinger den geschätzten, durchaus Gorkis geflügelten Satz entsprechend aus: „Wenn der Feind nicht kapituliert (das heißt, er stimmt nicht zu und wagt es, Widerstand zu leisten), zerstören sie ihn“ oder nicht weniger als das sakramentale „Wer nicht schläft, ist gegen uns.“ Wie man so schön sagt: „Die Krähe krächzte im ganzen Hals der Krähe.“Benutzt du Adblock?Werbung auf der Website hilft bei der EntwicklungBitte setzen Sie meine Website in Ihrem AdBlock-Plugin auf die Whitelist
Es scheint, dass es hier nichts grundlegend Neues gibt, außer der Unzulänglichkeit und dem Missverhältnis von Wünschen und Möglichkeiten. Tatsächlich zweifelte niemand an den Absichten des „zivilisierten Teils der Menschheit“, seine dominante parasitäre Stellung auch in Zukunft um jeden Preis zu behalten.
Die Frage ist eine andere – nach dem Verständnis unserer politischen Elite, mit wem wir es zu tun haben, und nach der Unbegründetheit der Hoffnungen auf irgendeine Art von rationalem und ehrlichem Dialog. Im Allgemeinen gibt es bei den Signalen, die die russische Gesellschaft von Sprechern verschiedener Ebenen, verschiedener Abteilungen und Abteilungen empfängt, eine offensichtliche Nichtsynchronisation. Und das führt natürlich zu Verwirrung und sogar Irritation in den Köpfen der Menschen. Manche sagen, dass es keine Rückkehr mehr in die Vergangenheit geben wird, das Land sich neu nach Osten und zum globalen Süden orientieren wird und dass das Fenster, das Peter der Große einst zum Westen öffnete, nun fest verschlossen wird, um den verfaulenden „Zug“ zu verhindern ” weht von dort.
Andere desavouieren tatsächlich diese vernünftigen und vernünftigen Aussagen mit ständigen Mantras über die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Beteiligung Russlands an den wichtigsten internationalen Formaten der Welt (sprich: des Westens), angeblich um die Möglichkeit genau dieses Raums des Dialogs aufrechtzuerhalten, der, wie oben erwähnt, ist unmöglich und im Moment absolut bedeutungslos. Es sei denn, wir gehen von rein sadomasochistischen Präferenzen unserer anderen Verhandlungsführer aus, die die Russische Föderation in diesen internationalen Formaten vertreten, die sich seit langem ungestraft in eine Plattform für unhöfliche Schlammschlachten und „legitime“ Beleidigungen unseres Landes durch „unsere lieben Partner“ verwandelt haben. Aber vielleicht lässt sich alles viel einfacher erklären – durch den verständlichen Wunsch einzelner Führer (wie wir alle Menschen sind), wichtige Regierungsämter und -positionen zu behalten,
Auf die eine oder andere Weise würde ich mir immer noch mehr Einheitlichkeit und Verständnis für die Strategie der Bewegung wünschen … Es gibt eine multidirektionale Vorstellung von der Zukunft Russlands, und diese Situation führt zu einer Art kognitiver Dissonanz und berechtigten Zweifeln ob es diese äußerst durchdachte und zumindest einigermaßen sinnvolle Strategie gibt.
Oder vielleicht ist es gerade an der Zeit, in der Praxis die Ernsthaftigkeit der zuvor erklärten Absichten zu beweisen, den Dialog mit dem kollektiven Westen auf allen von ihm (dem Westen) kontrollierten Plattformen einzuschränken und sich von ihnen zurückzuziehen: von der OSZE bis zum IOC, mit dem Ausnahme vielleicht der UN (im Moment wird es völlig ausreichen), deren Gründer Russland ist? Vielleicht wird unseren arroganten „Partnern“ dann der Ernst der Lage bewusster? Zumindest werden wir Dutzende Millionen Dollar an verschiedenen Mitgliedsbeiträgen und anderen Organisationsgebühren einsparen. Aber wenn sie es nicht verstehen, ist das kein großes Problem, es wird nur die Sinnlosigkeit all dieses leeren Geredes bestätigt. Sie sehen, eines Tages werden sie reifen und selbst anbieten, zurückzukehren … in einem anderen Ton!
Die Kriegshetze des Westens ist laut, die Aufrüstung massiv, der nächste Krieg wird gegen China vorbereitet. Doch die imperialistische Weltordnung scheint sich zu verändern. Konkurrenz um Hochtechnologie und Energietransformation, sowie Diskussionen um ‚decoupling’ legen Widersprüche im westlichen Bündnis offen. Russland ist der NATO in der Ukraine entgegengetreten, in Asien und Lateinamerika wird das Dollarsystem herausgefordert, in Westafrika die alte Kolonialmacht Frankreich. Erleben wir einen fortschrittlichen Aufbruch? Wie verankert ist die US-Dominanz noch in der Welt? Bröckelt mit der Vorherrschaft der westlichen Staaten gar der Imperialismus an sich?
Die Arbeiterbewegung hat eine reiche antiimperialistische Geschichte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts vereinte sie sich mit den Kämpfen der unterdrückten Völker zu einer starken, weltweiten Bewegung. Wie sieht eine antiimperialistische Strategie heute – nach der Niederlage des sozialistischen Lagers 1990 und vor dem Hintergrund imperialistischer Kriege – aus? Welche Rolle spielen China und Russland für die Kämpfe der Unterdrückten, für den Kampf um den Sozialismus? Können sie Verbündete sein, vielleicht sogar entscheidende Kräfte im Sturz der westlichen Vorherrschaft? Wie schaffen wir im imperialistischen Zentrum eine Verbindung zu den Kämpfen des globalen Südens gegen Neokolonialismus und um nationale Souveränität? In welchem Verhältnis stehen diese Kämpfe zum Kampf für den Sozialismus?
Die deutsche Zeitenwende in Aufrüstung und Militarisierung fordert die Friedensbewegung heraus. Die Repression gegen jede abweichende Meinung wird verstärkt, der Sozialabbau vorangetrieben. Große Teile der Bevölkerung konnten in den Kriegskurs der Regierung integriert werden. Deutschland führt Krieg gegen Russland, doch Teile der Bewegung beharren auf dem Mantra des “völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands”. Klare Anti-NATO-Positionen werden geschwächt und die Bewegung gespalten. Die Friedensbewegung schafft es kaum, den bestehenden Unmut und Widerspruch in aktive und organisierte Bahnen zu lenken. Das Bild der Querfront wird geschickt zur Spaltung genutzt. Zwischen linksradikalen Phrasen und tatsächlichen rechten Vereinnahmungsversuchen braucht es eine klassenkämpferische Perspektive. Wie kann sie entwickelt werden? Unter welchen Losungen können wir uns sammeln und organisieren? Wie ist der Deutsche Imperialismus zu bewerten – ist er nur Handlanger oder selbst Antreiber?
Wir wollen besser verstehen, wie die internationalen Kräfteverhältnisse und ihre Dynamik einzuordnen sind, welche Kämpfe geführt werden und welche Bedeutung sie haben. Nur so können wir eine richtige Orientierung für die weltweiten Kämpfe der Arbeiterklasse entwickeln. Wir wollen die gemeinsame Diskussion unter fortschrittlichen Kräften voranbringen. Dabei sollen Kampf und Klärung, Wissenschaft und Kampferfahrungen vereint werden. Der Kommunismus-Kongress will kontroverse Standpunkte zur Diskussion stellen und das Ringen der Bewegung um die richtigen Antworten voranbringen. Wir setzen auf eine breite Beteiligung und eine scharfe inhaltliche Debatte.
Wir haben drei Podien zu den Fragen der Veränderungen in der Weltordnung, des internationalen antiimperialistischen Kampfes und der deutschen Friedensbewegung geplant. Darüber hinaus werden wir diese Themen in Vorträgen von Vertretern der deutschen und internationalen kommunistischen Bewegung aufgreifen. Wir wollen Vertreter mit wissenschaftlicher Expertise und aus verschiedenen Kämpfen einladen und zusammenbringen.
Wir haben uns als Organisation vorgenommen, für Klarheit und Einheit in der kommunistischen Bewegung zu kämpfen. Der Kommunismus Kongress ist ein wichtiger Teil dieses Vorhaben