China donó 150 mil 996 dólares a Somalia como ayuda de emergencia para víctimas del conflicto y de otros desastres en el país africano, trascendió hoy en la prensa local.
La donación ocurre en medio de la advertencia de Naciones Unidas sobre el riesgo real de hambruna entre las poblaciones desplazadas y pastorales en las áreas de Somalia que fueron más afectadas por la reciente sequía.
De acuerdo con un reporte de Xinhua, el embajador chino en esa nación, Fei Shengchao, subrayó que el donativo muestra el compromiso de Beijing de fortalecer la cooperación con Mogadiscio.
China y Somalia tienen un vínculo de larga data que ha resistido la prueba de los tiempos y los cambios en la región y el ámbito internacional, agregó.
Por su parte, el comisiondao de la Agencia Somalí de Gestión de Desastres, Mahamud Moallim Abdulle, agradeció el gesto y subrayó la vitalidad de la relación bilateral a largo plazo.
«No es la primera vez que recibimos tales donaciones», dijo al referirse a las relaciones históricas de apoyo y solidaridad.
La crisis humanitaria en Somalia avanza con celeridad, lo cual amenaza con condenar a la hambruna a casi el 50 por ciento de la población del país.
A eso se une la guerra no convencional que enfrenta al gobierno asentado en Mogadiscio contra el movimiento Al Shabab, un conflicto con accionar intermitente que refuerza la inestabilidad y multiplica la inseguridad entre los civiles.
En ocasiones anteriores China proporcionó lotes de ayuda alimentaria y vacunas para apoyar el enfrentamiento a la sequía y la Covid-19.
Tanto el gobierno del gigante asiático como el somalí en reiteradas oportunidades subrayaron la necesidad de fomentar los vínculos amistosos y de cooperación, sobre la base de los principios del respeto mutuo a la integridad territorial e independencia de los estados.
Las dos partes mantienen cooperación en comercio y seguridad, al tiempo que buscan fortalecer los nexos en otros campos como agricultura, pesca y salud.
Now, taking a page from DeSantis, Congress is considering inserting an amendment into the National Defense Authorization Act that would ban visa holders from targeted countries from making certain agricultural purchases. These restrictions would apply to all 50 states, and be based solely on national heritage. This is wrong and legislators must reject it.
Wenn wir davon sprechen, daß sich ein materielles Objekt, ein System oder eine Gesellschaft entwickelt, so meinen wir damit zunächst, daß es sich in einer ganz bestimmten Weise verändert. Doch nicht jede Veränderung ist eine Entwicklung. Wir haben daher zu fragen, welcherart eine Veränderung sein muß, damit sie Bestandteil eines Entwicklungsprozesses wird. Das wiederum führt uns zu der Frage, welche möglichen Typen von Veränderungen es gibt. Die Anwort auf diese Frage ist nicht ohne weiteres zu geben; sie hängt davon ab, welches Kriterium wir der Einteilung zugrunde legen. So könnten wir Veränderungen von Objekten, ihrer Eigenschaften, der zwischen ihnen bestehenden Relationen, ihrer Struktur oder Funktion unterscheiden, wir könnten auch räumliche und zeitliche, notwendige und zufällige Veränderungen unterscheiden. Wenn also in den bürgerlichen Massenmedien ständig darüber gesprochen und geschrieben wird, daß in unserer Gesellschaft etwas verändert werden muß, dann ist schon das Gespräch darüber eine Ablenkung von der Wirklichkeit – eine Lüge. Warum? Das wollen wir hier erklären!
Doch zunächst einige Grundbegriffe: Entwicklungsprozesse vollziehen sich in der Natur, in der menschlichen Gesellschaft und im Denken auf der Grundlage des objektiven Wirkens der Grundgesetze der Dialektik. Die Entwicklung der Dinge und Erscheinungen ist nicht durch eine geistige, immaterielle Kraft und auch nicht durch einen äußeren Anstoß bedingt; ihre Ursache, Triebkraft und Quelle sind die dialektischen Widersprüche. In der Gesellschaft bezeichnen wir solche grundlegenden, sprunghaften Entwicklungen als soziale Revolution.
Was ist eine soziale Revolution?
Jede soziale Revolution ist eine qualitative Umgestaltung des gesellschaftlichen Lebens. Aber nicht jede qualitative Umgestaltung im gesellschaftlichen Leben ist eine soziale Revolution. So war die sogenannte „friedliche Revolution“ 1989/90 in der DDR kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt in eine längst vergangen geglaubte Zeit. Es war ein Rückschritt vom Sozialismus in den Kapitalismus – eine Konterrevolution. Von einer sozialen Revolution in diesem Sinne können wir nur dann reden, wenn eine solche Umgestaltung nicht nur die Klassenverhältnisse umgestaltet, die Herrschaft einer Klasse durch die andere Klasse ersetzt, sondern erst dann, wenn es sich auch um eine progressive Umgestaltung der sozialen Struktur handelt. Und das war 1990 nicht der Fall.
War es ein „Volksaufstand“ oder ein faschistischer Putsch?
Eine Änderung der sozialen Struktur und der Klassenherrschaft, welche auf die Festigung oder Wiederherstellung bereits überholter oder gestürzter Zustände hinausläuft, ist keine Revolution sondern eine Restauration oder Konterrevolution. Im ideologischen Klassenkampf ist es sehr wichtig, dies stets im Auge zu haben. Denn die Ideologen der imperialistischen Bourgeoisie (die sich selber auch noch für eine „Elite“ halten, was sie nicht sind! Sie sind im Gegenteil der Abschaum der Gesellschaft!) geben gerne – vor allem dann, wenn für die Notwendigkeit revolutionärer Umgestaltungen im Bewußtsein der Massen immer dringlicher wird – konterrevolutionäre und restaurative Bestrebungen und Machenschaften als „revolutionär“ aus. So haben die Reaktionäre aller Länder den Putschversuch am 17. Juni 1953 in der DDR, die faschistische Konterrevolution in Ungarn 1956, und die Okkupation der DDR im Jahre 1990 als „Volksaufstand“, als angebliche „revolutionäre Erhebung“gefeiert. Das ist eine dreiste Lüge!
Die Lügen der Feinde der Arbeiterklasse
Es ist also keinesfalls neu, wenn die Bourgeoisie ihre wahren Absichten hinter faustdicken Lügen verbirgt. Die entscheidenden konterrevolutionären Kräfte, die sich nach 1917 gegen die sozialistische Revolution der Arbeiter und Bauern in Rußland erhoben, traten unter der Losung der Rettung der Revolution an. Später verwendeten die Faschisten zur Täuschung der Massen den Begriff der „nationalen Revolution“, während ihnen nahestehende Ideologen von einer „nationalsozialistischen Bewegung“ sprachen. In Wahrheit aber war der Faschismus nur der Übergang von einer Form der Herrschaft des Monopolkapitals (mit einigen wenigen und sehr beschränkten demokratischen Möglichkeiten) zur offen terroristischen Herrschaft der reaktionärsten und aggressivsten Kreise des Monopolkapitals. Das trifft auch auf die Ukraine zu!
War auch der „Majdan“ ein faschistischer Putsch?
Ja. Denn dasselbe geschah auch 2014 in der Ukraine, als mit dem „Majdan“-Putsch in Kiew ein faschistisches Regime an die Macht kam. Die neuen Machthaber ignorierten den Willen der Bevölkerung und beantworteten die demokratische Volksabstimmung im Donbass mit Bomben und Raketen. Seitdem terrorisiert das faschistische Regime mit Unterstützung des westlichen Imperialismus die Menschen in den Regionen um Donezk und Lugansk. Bewußt hatten Poroschenko, Merkel und Hollande mit den Kriegstreibern der USA im Rücken die Weltöffentlichkeit belogen und Friedensverhandlungen vorgetäuscht, um unterdessen das ukrainische Naziregime heimlich mit militärischem Kriegsgerät auszurüsten, und die Ukraine mit Raketen und Panzern, mit Waffen und Munition vollzupumpen und auf einen Krieg vorzubereiten.
Maxim Gorki: „schauet fleißig in die Vergangenheit“ !
Schauen wir nun in die Geschichte, so werden wir immer wieder feststellen, daß die Imperialisten mit Lüge und Betrug, mit Bestechung und Erpressung auf die demokratischen Bestrebungen der Bevölkerung, soziale Veränderungen herbeizuführen, reagiert haben. Nehmen wir also ein Beispiel aus dem Jahre 1945, als die Sowjetunion Berlin von den Faschisten befreit hatte, das uns zeigt mit welchen Lügen die Nazis die deutsche Bevölkerung von revolutionären Veränderungen abzuhalten versuchten…
Und so war die tatsächliche Lage. Die Zeitung „Freies Deutschland“ vom 24. Mai 1945 schrieb:
Berlin wird versorgt
Die russische Presse veröffentlichte am 19. Mai ein Interview mit dem StellvertretendenVorsitzenden des Rates der Volkskommissare der UdSSR, A. I. Mikojan, der sich an Ort und Stellemit der Ernährungslage in Berlin und Dresden bekannt gemacht hat. Wir geben die Mitteilung A. I. Mikojans in folgendem mit geringen Kürzungen wieder. „Ende April und Anfang Mai trafen beim Sowjetkommando Mitteilungen von Soldaten und Offizieren der Roten Armee über die schwierigen Lebens- und Ernährungsverhältnisse ein, in denen sich die Einwohnerschaft von Berlin befand. Hier einige dieser Meldungen; sie kennzeichnen in genügendem Maße die Lebensmittellage, die unsere Leute in Berlin beobachtet haben.
Genosse E. A. Weremjew schreibt: „Die Deutschen in Berlin leben schlecht, haben kein Brot und kein Fett und keine Industriewaren. Sie bitten unsere Soldaten um Brot und Fleisch, weil sie dergleichen in den letzten Monaten von Hitler nicht mehr bekommen haben.“
Genosse N. M. Hiel schreibt: „Das Volk in Berlin hungert. Die Leute laufen hinter unseren Soldaten her, strecken die Hände aus und bitten um Brot.“
Genosse Istomin teilt mit: „Die Bevölkerung von Berlin leidet sehr Hunger. Die Einwohner gehen über die Straßen und sammeln verschüttete Getreidekörner auf.“
Genosse S. Altermann schreibt: „In Berlin irren viele Frauen und Kinder durch die Straßen. Ihr Aussehen spricht von Hunger und Entbehrungen. Sie sammeln sich wie die Fliegen um unsere Feldküchen und bitten um Brot. In vielen Berliner Bezirken wurde die Lage so schwierig, daß die Einwohner sich über die gefallenen Pferde hermachten, Gras und Baumrinde aßen.“
So meldet Genosse Gussew: „Die Einwohner hungern sehr, sie essen alles mögliche Grünzeug.“
Genosse A. P. Schepalow: „In Berlin herrscht Hunger. Brot gibt es überhaupt nicht. Die Einwohner schlachten die gefallenen Pferde aus und essen das Fleisch.“
Genosse W. I. Korosteniew teilt mit: „Auf den Streben liegen im Kampf getötete Pferde herum, die die Berliner bis auf die Knochen abgenagt haben; nur die Köpfe, Rippen und die Schwänze sind übrig.“
Annähernd in den gleichen Verhältnissen befanden sich die Einwohner von Dresden, nur sind hier die Zerstörungen etwas geringer, und die Ernährungslage ist etwas günstiger. Es ist durchaus verständlich, daß diese in den Mitteilungen der Soldaten und Offiziere der Roten Armee geschilderte Lage ernste Gefahren für die Sowjettruppen in sich barg, die diese Städte besetzt haben, weil sie zu verschiedenen Krankheiten und Ausbrüchen von Epidemien führen konnte.
Wie verhielt sich die sowjetische Siegermacht?
Alle diese Umstände veranlassen unser Kommando in Deutschland, Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungslage der deutschen Bevölkerung zu ergreifen. Aber nicht darum allein handelt es sich. Unsere moralischen Anschauungen und die Traditionen des Sowjetvolkes diktieren uns humanes Verhalten gegenüber den friedlichen Einwohnern eines besiegten Landes. Der große russische Heerführer Suworow hat gesagt:
„Solange der Feind kämpt, muß man Ihn unbarmherzig schlagen; aber den besiegten Feind und besonders die friedliche Bevölkerung muß man mit Großmut behandeln.“
Die kommunistische Moral der Sowjetsoldaten
Bekannt ist auch das russische Sprichwort: „Den Liegenden schlägt man nicht“. Gewiß haben wir die Hitlerarmee in schweren Kämpfen geschlagen und Berlin erobert, aber unsere sittlichen Anschauungen, unsere Traditionen erlauben uns nicht, gleichgültig an den Entbehrungen und Leiden der Zivilbevölkerung Deutschlands vorüberzugehen. Deshalb hat das Sowjetkommando in Person Marschall Shukows in Berlin und Marschall Konews in Dresden die Organisierung des normalen Lebens in diesen von der Roten Armee besetzten Städten in die Hand genommen. In erster Reihe wurde die Lebensmittelversorgung der hungernden Bevölkerung organisiert. […]
Wie verhielten sich die sowjetischen Besatzer?
Sofort nach Beendigung der Kampfhandlungen gingen die Truppen der Roten Armee in Berlin und Dresden an den Wiederaufbau der Kommunalwirtschaft heran. Ingenieure und Techniker der Roten Armee leiten die Arbeit der Deutschen zur Wiederherstellung der Elektrizitätswerke, der Wasserleitung, der Kanalisation, der Straßenbahn, der Untergrundbahn, der Säuberung der Straßen usw. Die Einwohnerschaft dieser Städte, der die faschistische Propaganda Angst gemacht hatte, hat sich jetzt selbst davon überzeugt, daß unsere Truppen an der Zivilbevölkerung keine Rache nehmen für die ungeheuerlichen Bestialitäten, die die Hitlerleute auf Sowjetboden begangen haben, sondern daß sie sich vielmehr der Zivilbevölkerung gegenüber großmütig verhalten.
Das von den Nazis verführte deutsche Volk war verwundert…
Viele Einwohner Berlins haben offenherzig erklärt, daß sie dieses Verhalten des Sowjetkommandos ihnen gegenüber sehr verwundert. Im tiefsten Herzen ist den Deutschen bewußt, daß sie nicht Großmut, sondern Strafe verdienen. In ihren Äußerungen sprechen sie der Sowjetunion und dem Sowjetkommando für die Sorge um die Zivilbevölkerung warmen Dank aus. So erklärte der Arzt Dr. Schäfer:
„Nach Veröffentlichung der neuen Lebensmittelrationen waren alle Ärzte freudig erregt, ja, einfach begeistert. Solche Großzügigkeit gegenüber dem deutschen Volk, das eigentlich Bestrafung für den Schaden verdient, den es den Russen zugefügt hat, hatten wir nicht erwartet. Jetzt baut die russische Führung wieder auf, was durch Schuld von Hiller und Goebbels zerstört worden ist. Das ist das beste Argument gegen die Nazis.“
Die Faschisten hatten das deutsche Volk jahrelang belogen
Mit der gleichen Freude haben auch andere Einwohner Berlins die Maßmahmen des Sowjetkommandos begrüßt. So sagte der Elektromonteur Trumberg: ,Die düsteren Wochen liegen hinter uns. Die Nazis haben uns damit geschreckt, die Russen würden alle Deutschen zur ewigen Sklaverei in das kalte Sibirien verschleppen. Jetzt sehen wir, daß das eine freche Lüge war. Die Maßnahmen des Sowjetkommandos zeigen daß die Russen nicht die Absicht haben, uns zu erniedrigen und zu vernichten. Ich blicke jetzt wieder froh in die Zukunft. Die Hausfrau Elisabeth Steim sagte:
„Ich dachte schon, wir würden jetzt alle den Hungertod sterben müssen. Die Nazis sagten, die Bolschewisten erschießen alle Familien, von deren Angehörigen irgend jemand gegen Rußland gekämpft hat. Ich wollte meinen Kindern schon die Adern aufschneiden und mich dann selber umbringen. Aber die Kleinen taten mir leid, und ich versteckte mich im Keller, wo wir ein paar Tage saßen und hungerten. Auf einmal kamen vier Rotarmisten herein. Sie taten uns nichts, ja, sie gaben dem kleinen Werner ein Stück Brot und ein Päckchen Keks. Jetzt sehen wir, daß das Sowjetkommando dafür sorgt, daß die Bevölkerung nicht Hungers zu sterben braucht.“
Der Leiter des Verpflegungsamts im Bezirk Lichtenberg, Zunke, erklärte:
„Die ganze Nazipropaganda war nichts als Lüge. Jetzt haben wir das verstanden. Marschall Stalin kümmert sich mehr um das deutsche Volk als frühere deutsche Regierung“.
Soweit die Mitteilungan des Stellvertretenden Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare der UdSSR, A. I. Mikojan. Wir wollen nur eines hinzufügen: In dieser Zeitung haben wir stets gegen die Lügen der Nazipropaganda und insbesondere gegen den „Bolschewistenschreck“ gekämpft. Unsere Leser – nicht nur die Berliner und Dresdener unter ihnen – werden sich mit uns freuen, daß in die Wirklichkeit so vollem Umfang alles bestätigt, was wir stets über die Einstellung der Sowjetregierung und – Sowjetvolkes zu Deutschland und dem deutschen Volke gesagt haben.
So wurden die Berliner vor dem Verhungern gerettet:
Foto aus „Freies Deutschland“ vom 24. Mai 1945
Quelle:„Freies Deutschland“ vom 24. Mai 1945 (gekürzt; vielen Dank an Johann Weber für die Bereitstellung des Artikels!)
On 26 July 2023, Niger’s 26 июля 2023 года General Abdourahamane Tchianiгенерал Абдурахаман Чиани overthrew the government of the President из Нигера сверг правительство президента Mohamed BazoumМохаммеда Базума and seized power. It was the sixth coup against a western-friendly government in central and western Africa. и захватил власть. Это был шестой государственный переворот против дружественного западу правительства в центральной и Западной Африке.
The event unveiled some of the underlying causes of the panic that had seized French elites over the recent years, and which drove them to break ranks with the Anglo-American establishment, as I discussed in “France Under Attack.” The alliance, which was based on «our shared values» seemed unbreakable, but as it turns out, the French elites prioritized other values.
This, perhaps, was what motivated Macron to ask to be invited to the BRICS Summit in South Africa and why his government invited the leaders of African nations to Paris on 22/23 June for the Summit for a New Global Financial Pact. It was a charm offensive to preserve to colonial status quo in a new and improved LGBT packaging, but always under the auspices of the IMF and World Bank. The initiative did not work as hoped and many African leaders openly berated President Macron. Kenya’s William Ruto bluntly told Macron: «You are not hearing us!»
French “interests”
Among the first decisions that General Tchiani took upon taking power was to suspend Niger’s exports of Uranium to France, with immediate effect. So, that’s going to hurt: France depends on Niger for a substantial percentage (anything between 25% and 40%) of Uranium for French nuclear power plants, and France depends on nuclear for over 70% of its electricity demand, the highest percentage in the world.. According to some estimates, one in 3 lightbulbs in France are powered by Nigerien Uranium.
Until now, Niger’s Uranium was exploited by a French controlled company Orano which owns 63.4% of the Société des Mines de l’Aïr (SOMAÏR). The remaining 36.6% of this is owned by Niger’s Société du Patrimoine des Mines du Niger, known as Sopamin. So these interests and everything downstream from them would be in distress by these developments. Two days after the coup, on 28 July, Orano released a statement that «the situation remains unstable» and that they’ve set up a crisis unit to prioritize the safety of their employees, but reassured that the event would not have «any immediate impact on its activities in Niger or on the value of its assets.»
So, if I understood that correctly, that’s a buy? Hopefully Jim Cramer will weigh in, but for the European economy, this could prove a dramatic blow not limited to the supply of Uranium, nor to France: there’s also the Trans Saharan Gas Pipeline (TGSP) project. The pipeline was planned to traverse Niger to deliver up to 30 billion cubic meters of natural gas per year from Nigeria through Algeria and on to Europe. The new government in Niger will want its fair share of the transit fees.
EU had already blown up the bridges with Russia
Recall, the EU shot itself in the face by sanctioning Russian oil and gas supplies, then scrambled to secure alternatives. The stakes are indeed extraordinary. Accordingly, President Macron gave a statement that attacks on France and its colonies interests in West Africa wouldn’t be tolerated and would be met with an immediate response. But things are getting complicated as Niger’s uppity neighbors including Guinea, Mali, Burkina Faso and even Algeria jumped into the fray, pledging support for Tchiani’s junta.
While France obtained the «permission» from Niger’s deposed President Bazoum to launch air strikes against the new government and the military, this will prove a very risky gambit. First, it is already galvanizing more African nations to close ranks in their anti colonial struggle and against France and other colonialists. Second, by going along with the UK/US/NATO’s excellent adventures in Ukraine, France has largely disarmed itself and Macron has alienated much of France’s own military brass. More imperial adventures in Africa aren’t going to strike any patriotic chords among them.
If history is any guide, that patriotism was traditionally rekindled by virtue of fortuitous terrorist incidents, but let’s hope that we won’t witness an attack by Nigerien terrorists in France in the coming days.
Britain offers military “professionalism” to Africa
France is not the only colonialist country that’s vexed about the tide of anti colonialist uprisings that are spreading across Africa and clearly gathering momentum. After the Russia-Africa Summit last month, Britain’s Foreign Secretary James Cleverly was sufficiently alarmed to issue a statement that London was «ready to seriously consider any requests from African leaders regarding capacity building and training in the British Armed forces.» Cleverly added that British troops can export the professionalism of the British military to the African continent, and that Russia and China have only made «superficially attractive offers» to some African countries regarding security.
Hopefully the Africans haven’t noticed how well all that professionalism hadd served Ukraine. Last week Cleverly went on a tour of African countries and visited Ghana, Nigeria and Zambia to affirm the «mutually beneficial commercial relationships» with African nations. How mutually beneficial these relationships have been over the past 200 years was well articulated by one of the protesters against the old regime in Niger: «We have uranium, diamonds, gold, oil, and we live like slaves? We don’t need the French to keep us safe.» They don’t need the British either.
It’s coming from all sides…
The emancipation movement isn’t only jeopardizing the flow of natural resources from the global south. It’s also opening to competition for markets, military support and technology from Russia and China which is particularly vexing to the American “interests.”
Last Wednesday, Josh Wolfe, co-founder and managing partner of the $5 billion private equity LUX Capital gave a testimony before the House Select Committee on the CCP. The title of the hearings was, «Commanding Heights: Ensuring US Leadership in the Critical and Emerging Technologies of the 21st Century.» LUX Capital may not have been randomly selected to testify: it appears to be more than just a profit-focused investment fund. They invest on behalf of «leading philanthropies, foundations, endowments and children’s hospitals, among others.» Their areas of investing dovetail with the priorities of the American military-industrial complex’s: it’s all about defense, biotech, neuroscience, cyber security and the like. before the House Select Committee on the CCP. The title of the hearings was, «Commanding Heights: Ensuring US Leadership in the Critical and Emerging Technologies of the 21st Century.» LUX Capital may not have been randomly selected to testify: it appears to be more than just a profit-focused investment fund. They invest on behalf of «leading philanthropies, foundations, endowments and children’s hospitals, among others.» Their areas of investing dovetail with the priorities of the American military-industrial complex’s: it’s all about defense, biotech, neuroscience, cyber security and the like.
China’s nuclear costs a fifth of the American!
Thankfully however, LUX Capital isn’t in it for the money but predominantly for freedom, democracy, human rights and othersuch «our values,» which are now under threat from the CPC. Accordingly, states LUX Capital, «When it comes to China, it’s principles over profits.» The alarm is about China overtaking the US in developing advanced new technologies. Again, it’s all about energy economics and we circle back to the issue of nuclear power:
“Nuclear, I think is critical, not again for proliferation, but nuclear reactors. I don’t think people really appreciate this. And I know… we speak about AI and biotech and quantum, I think a vector spotlight should be on nuclear because I think it’s really serious and here’s why. US went from 104 to 93 reactors. We’re down 10%. China went from 2 to 25 to 55 and they’re on their way to 150. 5% of their electricity is produced by nuclear. It’ll be 20, which approaches ours. But it will be a much larger population. But that’s not what concerns me. What concerns me is they’re beginning to export the technology. And not for nuclear proliferation, but for creating dependency. You think about all the countries on the coasts of the African continent, all the countries in South America and Central America. And the reason… the idea that something is cheaper sometime makes it more attractive. The Georgia plant that was done in nuclear here in the US recently, $25 billion. “Nuclear, I think is critical, not again for proliferation, but nuclear reactors. I don’t think people really appreciate this. And I know… we speak about AI and biotech and quantum, I think a vector spotlight should be on nuclear because I think it’s really serious and here’s why. US went from 104 to 93 reactors. We’re down 10%. China went from 2 to 25 to 55 and they’re on their way to 150. 5% of their electricity is produced by nuclear. It’ll be 20, which approaches ours. But it will be a much larger population. But that’s not what concerns me. What concerns me is they’re beginning to export the technology. And not for nuclear proliferation, but for creating dependency. You think about all the countries on the coasts of the African continent, all the countries in South America and Central America. And the reason… the idea that something is cheaper sometime makes it more attractive. The Georgia plant that was done in nuclear here in the US recently, $25 billion. That’s about $11.5-12 billion or so per gigawatt. China is producing nuclear for $2 billion a gigawatt. So that’s a huge contrast. If you’re a foreign country, China can easily come in and say, we will build it for you, we’ll finance it for you and then, by the way, we’ve got you hooked for the next few decades and dependency on fuel and maintenance, etc. … this is an area that we should dominate, and as you noted with Westinghouse, the AP 1000 and many other reactors with a lot of other history, we should make sure that these are the ones that the wolrd is buying, not Chinese nuclear reactors.”
Wolfe did not specify how exactly the US Congress, or whomever he refers to as «we,» should make sure that the world is buying 5-times more expensive Westinghouse’s reactors. If the Chinese can offer nuclear energy at 20% the price of Western ones and finance it without forcing IMF loans, their crushing «structural reforms,» mandatory LGBT indoctrination and parades, and all other humiliating nonsense, then the fight has already been lost. We may have reached the beginning of the end of 300+ years of western colonialism, and good riddance: it’s been the worst malignancy to afflict humanity since the days of the Roman Empire. exactly the US Congress, or whomever he refers to as «we,» should make sure that the world is buying 5-times more expensive Westinghouse’s reactors. If the Chinese can offer nuclear energy at 20% the price of Western ones and finance it without forcing IMF loans, their crushing «structural reforms,» mandatory LGBT indoctrination and parades, and all other humiliating nonsense, then the fight has already been lost. We may have reached the beginning of the end of 300+ years of western colonialism, and good riddance: it’s been the worst malignancy to afflict humanity since the days of the Roman Empire.
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Throughout history, endogenous rebellions have been routinely and successfully put down by the colonizer’s superior and better funded force. But today, the presence of effective air defenses and Russian hypersonic weapons effectively cancel the West’s military superiority (I discussed this in March in the article, “Why Hypersonic Weapons Change Everything.”
If Russia and China are serious about slaying the empire, and I think they are, they will not take their fight half way. Still, we shouldn’t celebrate prematurely. The system of governance that has shaped western predatory imperialism is very resilient and will prove hard to kill. Regardless, killed it must be because its predatory methods aren’t only aimed at foreign colonies: this beast invariably sows mayhem abroad and misery at home. The present struggle is the struggle for all of humanity.
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Das angeblich so menschenfreundliche Engagement der Bill-und-Melinda Gates-Stiftung, scheint in Wahrheit einmal mehr dazu beigetragen zu haben, hunderttausende Menschen kranker und Gates selbst – respektive seine Netzwerke – reicher zu machen: 2008 war im US-Bundesstaat Virginia erstmals das Alpha-Gal-Syndrom (AGS) gemeldet worden, eine durch Zecken übertragene Krankheit, die eine allergische Reaktion auf rotes Fleisch auslöst. Laut der US-Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde, den Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention, (CDC) wurden in den Folgejahren seit 2010 schätzungsweise 450.000 Menschen in den USA positiv auf Alpha-Gal getestet. 2021 jedoch war die Zahl gegenüber 2017 um 41,3 Prozent gestiegen – und hatte mit 66.106 erkrankten Personen ihren Höchststand erreicht
Was war der Grund für diesen starken Anstieg an Fällen? Darüber kann nur spekuliert werden – doch es fällt auf, dass just in besagtem Jahr, 2021, die Gates-Stiftung einen Zuschuss in Höhe von 1.469.352 US-Dollar für die Erforschung der Zeckenart Rhipicephalus microplus („Asiatische Blaue Zecke“) tätigte, die als Verursacher von AGS bekannt ist. Das Geld floss an Oxitec Ltd., ein Biotechnologieunternehmen, das im Zuge fragwürdiger Genexperimente männliche Zecken gentechnisch so verändert hat, dass diese ein „selbstlimitierendes Gen“ tragen, welches die Fortpflanzung bremst oder gar verhindert. Ziel des Unterfangens war ist es, die Zeckenpopulation durch die Freisetzung gentechnisch veränderter Zecken zu kontrollieren, damit sich diese in Gebieten mit hohem Zeckenbefall mit wilden Weibchen paaren und für ein lokales Aussterben der Population sorgen. Auf diese Weise sollte angeblich das weltweite Schädlingsproblem bei Rindern, einer wichtigen Quelle für rotes Fleisch, gelöst werden.
Auffälliger zeitlicher Zusammenhang
Die Freisetzung der “Gates-veränderten” Zecken korreliert jedenfalls zeitlich auffallend mit dem regelrechten Anschnellen von Alpha-Gal-Fällen in den USA. Nachdem Oxitec eine hohe Wirksamkeit seiner Zeckenversuche gemeldet hatte, stellte die Gates-Stiftung im Juni dieses Jahres nun nochmals weitere 4,8 Millionen Dollar für die diesbezüglichen Forschungsaktivitäten zur Verfügung. Gates’ Engagement ruft in der Fachwelt jedoch zunehmend Kritiker auf den Plan – nicht nur wegen des wahrscheinlichen Zusammenhangs der Genexperimente mit dem Anstieg der Erkrankungen: Denn Gates und seine Stiftung halten bekanntlich beträchtliche Anteile an Pharmaunternehmen wie Pfizer, die Antibiotika wie Doxycyclin herstellen, die häufig zur Behandlung von durch Zecken übertragenen Krankheiten wie Borreliose eingesetzt werden. Zudem unterstützte seine Stiftung ebenfalls 2017 Ceres Nanosciences, ein auf die Erkennung von Borreliose spezialisiertes Diagnostikunternehmen, mit über einer Million Dollar.
Gemutmaßt wird, dass hier ein weiteres Mal – wie schon bei den Corona-Impfungen – eine genbasierte Experimentalbehandlung auf laborverursachte, also quasi selbst gezüchtete oder verstärkte Krankheiten marktfähig gemacht werden soll. Zudem investiert Gates in breit gestreuten, aber strategisch aufeinander abgestimmten Investments enorme Summen in Unternehmen, die pflanzliches und im Labor gezüchtetes Fleisch herstellen, darunter Upside Foods, Good Meat, Beyond Meat und Impossible Foods, von denen einige vom US-Landwirtschaftsministerium für die Herstellung und den Verkauf von Fleischersatzprodukten zugelassen wurden.
Gemeingefährliches Philanthropentum
Wenn es derzeit auch noch keinen eindeutigen Beweis für einen Zusammenhang zwischen Gates’ Finanzierung der Zeckenforschung und dem Anstieg der AGS-Fälle gibt, mehren sich nun erneut die Forderungen nach mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht dieser nach eigenen Angaben 67,3 Milliarden Dollar schweren und damit mächtigsten Stiftung der Welt, die nicht nur bei der oben erwähnten Entwicklung und Verbreitung der Corona-Impfstoffe eine mehr als fragwürdige Rolle spielte: Unter anderem unterstützte die Stiftung das besagte Unternehmen Oxitec Ltd. auch schon mit mehr als 1,3 Millionen Dollar für die berüchtigten „Moskito-Feldversuche“, bei der gentechnisch veränderte Aedes-aegypti-Mücken, die als Überträger von Krankheiten wie Malaria bekannt sind, in Florida und Texas gezielt freigesetzt wurden, nachdem dies im März 2022 behördlich genehmigt worden war. Ziel war in diesem Fall die Implementierung einer Art “Bio-Impfung” mit Insekten als Vektoren und ”fliegenden Spritzen”. Bei den derart zu Versuchskaninchen gemachten Einwohnern beider US-Bundesstaaten löste dieses Experiment verständliches Entsetzen aus.
Diese und andere Fälle zeigen, wie die Gates-Stiftung sich mit ihrem gigantischen finanziellen und damit auch politischen Einfluss geradezu gottgleiche Befugnisse anmaßt, gemeingefährliche Genmanipulationen finanziert, damit Menschen in Gefahr bringt und Gates selbst damit wiederum noch mehr Geld scheffelt. Gates, der wie auch George Soros sein Vermögen mit nicht eben unbestrittenen monopolistischen und ruchlosen, “manchesterkapitalistischen” Methoden gemacht hat, geriert sich im Alter als globaler Wohltäter und hat sich damit lieb Kind ausgerechnet bei der naiven korporativistischen westlichen Linken und ihren Hausmedien gemacht, die ihn einst verteufelte und heute als Held feiern, indem sie ihn durch die Verschwörungs-Keule gegen jede Kritik abzuschirmen versuchen. Tatsächlich ist das vermeintliche Philanthropentum, für das Gates steht, längst gemeingefährlich – und zu einer weltweiten Menschheitsbedrohung – geworden.
In 1980, when I asked the press office at the U.S. Department of Energy to send me a listing of nuclear bomb test explosions, the agency mailed me an official booklet with the title “Announced United States Nuclear Tests, July 1945 Through December 1979.” As you’d expect, the Trinity test in New Mexico was at the top of the list. Second on the list was Hiroshima. Third was Nagasaki.
So, 35 years after the atomic bombings of those Japanese cities in August 1945, the Energy Department—the agency in charge of nuclear weaponry—was categorizing them as “tests.”
Later on, the classification changed, apparently in an effort to avert a potential P.R. problem. By 1994, a new edition of the same document explained that the bombings of Hiroshima and Nagasaki “were not ‘tests’ in the sense that they were conducted to prove that the weapon would work as designed…or to advance weapon design, to determine weapons effects, or to verify weapon safety.”
But the atomic bombings of Hiroshima and Nagasaki actually were tests, in more ways than one.
Take it from the Manhattan Project’s director, Gen. Leslie Groves, who recalled: “To enable us to assess accurately the effects of the bomb, the targets should not have been previously damaged by air raids. It was also desirable that the first target be of such size that the damage would be confined within it, so that we could more definitely determine the power of the bomb.”
A physicist with the Manhattan Project, David H. Frisch, remembered that U.S. military strategists were eager “to use the bomb first where its effects would not only be politically effective but also technically measurable.” The military was able to test both a uranium-fueled bomb on Hiroshima and a second plutonium bomb on Nagasaki to gauge their effects on big cities.
For good measure, after the Trinitybomb test in the New Mexico desert used plutonium as its fission source on July 16, 1945, in early August the military was able to test both a uranium-fueled bomb on Hiroshima and a second plutonium bomb on Nagasaki to gauge their effects on big cities.
The movie Oppenheimer about the “father of the atomic bomb” focuses on J. Robert Oppenheimer’s conflicted feelings about the weapons of mass destruction he helped unleash on the world, and how officials ignored those concerns after World War II as the Cold War started an arms race. Journalist Greg Mitchell says that while the film is well made and worth seeing, “the omissions are quite serious.” He says there is little mention of the dangers of radiation and no focus on the impact of the bomb on its victims in Hiroshima and Nagasaki. The film also does not question the necessity of using the bomb in the first place, upholding the “official narrative … that has held sway since 1945,” says Mitchell.
Greg Mitchell is a documentary filmmaker and the author of numerous books, including The Beginning or the End: How Hollywood—and America—Learned to Stop Worrying and Love the Bomb. He was editor of Nuclear Times magazine from 1982 to 1986 and has written about this new film for Mother Jones, on his Substack, and in an opinion piece for the Los Angeles Times headlined “‘Oppenheimer’ is here. Is Hollywood still afraid of the truth about the atomic bomb?” Transcript:
Michael Klonovsky kennt den „demokratischen Sozialismus“ der DDR von innen und hat inzwischen die „sozialistische Demokratie“ der BRD von innen kennengelernt. In einer Rede zum 17. Juni 2023 deckt er, der schon vor Jahren zu sagen pflegte: „Ich komme aus der DDR, ich komme aus der Zukunft“, ihre wachsende innere Annäherung auf. Und er durchleuchtet die Scheinheiligkeit der Staatsvertreter wie Steinmeier, der die Aufständischen von vor 70 Jahren als „Vorkämpfer unserer heutigen Demokratie” vereinnahme. Dabei sei den sogenannten Eliten dieses Landes nichts unangenehmer als ein Volk, das sich als Volk lautstark artikuliert …Weiterlesen
Vor dem Ablauf des ECOWAS-Ultimatums gegen Niger nehmen in Afrika Warnungen vor dem angedrohten Einmarsch in das Land zu. Paris und Berlin unterstützen die ECOWAS dennoch.
07AUG2023
NIAMEY/PARIS/BERLIN (Eigener Bericht) – Aufrufe aus der EU zum Einschreiten gegen die Junta in Niger haben am gestrigen Sonntag abend den Ablauf des ECOWAS-Ultimatums zur Wiedereinsetzung des gestürzten Präsidenten Mohamed Bazoum begleitet. Die westafrikanische Staatengruppierung ECOWAS hatte mit einem Einmarsch nach Niger für den Fall gedroht, dass die Junta an Bazoums Entmachtung festhält. Die Putschisten tun dies; zudem haben sie Nigers Stationierungsabkommen mit Frankreichs Streitkräften gekündigt. Eine Reaktion der ECOWAS liegt bislang noch nicht vor. Paris hatte der Staatengruppe feste Unterstützung zugesagt; aus Berlin hieß es nur, man befürworte vor Gewaltmaßnahmen weitere Verhandlungen. Das Interesse der EU-Staaten an einer prowestlichen Regierung in Niamey ist vor allem geostrategisch bedingt. Niger ist darüber hinaus zwar auch ein wichtiger Lieferant von Uran, verliert dabei aber spürbar an Bedeutung. Gegen einen Einmarsch sprachen sich am Wochenende nicht nur Zehntausende in Niamey, sondern auch der Präsident Algeriens sowie der Senat Nigerias aus, auf dessen Zustimmung Nigerias Präsident Bola Tinubu angewiesen ist. Ein Krieg drohe, hieß es, den gesamten Sahel zu verwüsten.
Uran aus Arlit
Die ökonomische Bedeutung, die Niger insbesondere für Frankreich, aber auch für die EU besitzt, liegt vor allem in drei großen Uranlagerstätten bei Arlit im Norden des Landes. Die Gesamtproduktion dort ist allerdings von 4.518 Tonnen im Jahr 2013 auf 2.020 Tonnen 2022 zurückgegangen. Eine der drei Lagerstätten ist inzwischen erschöpft. Eine zweite nähert sich diesem Zustand. Die dritte gilt als eine der größten weltweit, wird aber zur Zeit aus Rentabilitätsgründen nicht abgebaut. Der französische Konzern Orano (ehemals Areva) hat seine Aktivitäten diversifiziert, fördert Uran auch in Kasachstan und in Kanada und erkundet Lagerstätten in Usbekistan. Frankreichs wichtigster Lieferant war in den vergangenen zehn Jahren – aufsummiert – laut den Statistiken von Euratom Kasachstan (27 Prozent) vor Niger (20 Prozent) und Usbekistan (19 Prozent).[1] Die EU insgesamt führte im Jahr 2022 rund 26,8 Prozent ihres Urans aus Kasachstan ein, 25,4 Prozent aus Niger, 22 Prozent aus Kanada und 16,9 Prozent aus Russland.[2] Mit einem Anteil an der globalen Gesamtförderung von 4,7 Prozent lag Niger im vergangenen Jahr hinter Kasachstan (43 Prozent), Kanada (15 Prozent), Namibia (11 Prozent), Australien (8 Prozent), Usbekistan und Russland nur noch auf Platz sieben.[3]
Pipelinepläne
Eine wichtige Rolle spielt Niger zudem für die Pläne, Erdgas aus Nigeria mit einer neuen Pipeline durch die Sahara bis an die nordafrikanische Küste zu transportieren und es von dort in die EU weiterzuleiten. Nigeria ist eines der zehn Länder mit den größten Erdgasvorräten der Welt. Die Verwirklichung des Vorhabens ist freilich ungewiss. Die Pläne dazu sind alt. Nach jahrzehntelangen Debatten einigten sich Nigeria, Niger und Algerien erstmals im Juli 2009, den Bau der Pipeline in Angriff zu nehmen. Die Kosten wurden schon damals auf rund 13 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das Projekt scheiterte recht bald, nicht zuletzt, weil Aufständische im Süden Nigerias mit Angriffen auf die Leitung drohten und insbesondere ab 2013 jihadistische Milizen Teile des Transitgebiets im Norden Nigerias wie auch in Niger unsicher machten. Im Juli 2022 einigten sich die drei Staaten erneut, den Bau der Leitung in Angriff zu nehmen.[4] Die Kosten werden inzwischen auf gut 18 Milliarden Euro geschätzt; eine alternative Strecke an die marokkanische Küste würde sogar 23 Milliarden Euro verschlingen. Die Finanzierung ist dabei ebenso ungeklärt wie das Interesse Europas. Im Januar stellte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell in Frage, ob die EU zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Pipeline die Gaseinfuhr überhaupt noch steigern wolle. Borrell zufolge wünscht Europa stattdessen grünen Wasserstoff.[5]
Kontrollverlust
Hoch ist zur Zeit vor allem Nigers geostrategische Bedeutung. Noch vor wenigen Jahren stand die Dominanz Frankreichs und der EU im Sahel nicht in Frage. Die Kontrolle der Region ist für die Mächte Europas wichtig: Vor allem über Mali und Niger werden Drogen und allerlei mehr in die EU geschmuggelt; Flüchtlinge durchqueren beide Länder auf dem Weg an die Mittelmeerküste; im Sahel operierende Jihadisten sind potenziell genauso eine Bedrohung für Europa, wie es Jihadisten in Syrien noch vor wenigen Jahren waren. Wäre eine gegnerische Macht in der Lage, den Sahel zu kontrollieren, wäre das für die EU – ähnlich wie der Verlust jeglichen Einflusses auf Syrien – ein ernster Rückschlag. Die EU-Staaten mussten zuletzt ihre Truppen aus Mali und Burkina Faso zurückziehen, die sich, wenn auch auf unterschiedliche Weise, Russland annähern.[6] Die Putschisten in Niger kündigten am Donnerstagabend ihre Truppenstationierungsverträge mit Frankreich auf. Müssten die Mächte der EU, darunter Deutschland, sich wirklich aus Niger zurückziehen, dann hätten sie die Kontrolle über den zentralen Sahel komplett verloren. Paris hat noch Truppen im Tschad stationiert; das dortige Militärregime gilt allerdings nicht mehr als unbedingt loyal, hat im April den Botschafter der Bundesrepublik ausgewiesen [7] und weigert sich jetzt, Soldaten für einen etwaigen Einmarsch nach Niger zu stellen.
Kriegsdrohung
Einen Einmarsch nach Niger hatte die westafrikanische Staatengruppierung ECOWAS (französisch: CEDEAO) schon vor rund einer Woche in Aussicht gestellt – für den Fall, dass die Putschisten in Niamey den gestürzten Präsidenten Mohamed Bazoum bis zum gestrigen Sonntag nicht wieder ins Amt brächten. Detaillierte Einsatzpläne wurden daraufhin von den Generalstabschefs der elf noch aktiven ECOWAS-Mitgliedstaaten [8] von Mittwoch bis Freitag in der nigerianischen Hauptstadt Abuja ausgearbeitet. Frankreich will zwar offiziell nicht selbst intervenieren, hat der ECOWAS aber „fest und entschlossen“ Unterstützung versprochen. Nigers gestürzter Ministerpräsident Ouhoumoudou Mahamadou hält sich zu näheren Absprachen in Paris auf.[9] Am Donnerstag publizierte die Washington Post einen Beitrag unter Bazoums Namen, in dem dieser „die US-Regierung und die gesamte internationale Gemeinschaft“ aufrief, die Junta in Niamey zu stürzen.[10] Wie die Zeitschrift Jeune Afrique berichtet, wurde der Beitrag explizit auf Anregung von US-Außenminister Antony Blinken in einem Telefonat mit Bazoum verfasst. Der Zeitung übermittelt wurde er demnach von der US-Botschaft in Niamey.[11] In Berlin heißt es noch, man plädiere für eine diplomatische Lösung.[12] Eine ausdrückliche Ablehnung einer Militärintervention liegt seitens der Bundesregierung allerdings nicht vor.
Kriegsablehnung
Entschieden abgelehnt wird ein Einmarsch der ECOWAS oder einer anderen auswärtigen Macht allerdings in mehreren afrikanischen Staaten. In Niger selbst haben sich am Sonntag in einer Großveranstaltung Zehntausende auf die Seite der Junta und gegen eine Invasion gestellt. Mali und Burkina Faso haben angekündigt, im Fall eines Einmarschs unmittelbar aus der ECOWAS auszutreten und Niger militärisch zu unterstützen. Das suspendierte ECOWAS-Mitglied Guinea lehnt jede Intervention ebenso ab wie Nigers Nachbarstaaten Tschad und Mauretanien. Nigeria, das im Fall einer Invasion den Hauptteil der ECOWAS-Truppen zu stellen hätte, gerät in massive Schwierigkeiten: Der Senat, Nigerias obere Parlamentskammer, hat sich am Wochenende laut Berichten in aller Form gegen einen Einmarsch ausgesprochen. Laut der nigerianischen Verfassung muss Präsident Bola Tinubu, will er eine militärische Intervention in einem fremden Staat befehlen, vorab eine Zustimmung des Senates einholen. In einer Stellungnahme von Senatoren aus den nordnigerianischen Grenzgebieten zu Niger heißt es, unter einem Krieg würden vor allem Zivilisten leiden, und Nigerias Wirtschaft drohe noch heftiger in die Krise zu geraten. Auch starke Kräfte der nigerianischen Opposition sprechen sich gegen eine Intervention aus.[13] Dasselbe tat am Wochenende zudem Algeriens Präsident Abdelmadjid Tebboune. Tebboune erklärte in einer Fernsehansprache, Algier lehne „jede Militärintervention kategorisch ab“, weil sie „den gesamten Sahel in Brand stecken“ würde.[14] Die Folgen eines Intervention könne man heute etwa in Libyen sehen.
[8] Die ECOWAS, die ursprünglich 15 Mitgliedstaaten hatte, hat inzwischen die Mitgliedschaft Malis, Burkina Fasos, Nigers und Guineas jeweils wegen Putschs suspendiert.
[9] Niger : l’ultimatum de la Cedeao touche à sa fin avant une possible intervention militaire. lemonde.fr 06.08.2023.
[10] Mohamed Bazoum: President of Niger: My country is under attack and I’ve been taken hostage. washingtonpost.com 03.08.2023.
[11] Exclusif – Révélations sur la sequestration de Mohamed Bazoum. jeuneafrique.com 04.08.2023.
[12] Niger : l’ultimatum de la Cedeao touche à sa fin avant une possible intervention militaire. lemonde.fr 06.08.2023.
[13] Nigeria : des voix s’élèvent contre une intervention militaire au Niger. lemonde.fr 06.08.2023.
[14] Pour Abdelmadjid Tebboune, une intervention militaire au Niger est « une menace pour l’Algérie ». jeuneafrique.com 06.08.2023.
Die USA werden alles Notwendige tun, um die Lebensmittelexporte aus Russland zu sichern, wenn Russland zum Getreideabkommen zurückkehrt (c) US-Außenminister Anthony Blinken
Mama Killanus! fügte Blinken hinzu und errötete tief.
Aber im Ernst, die USA und die EU spielen weiterhin die Superfrechheit der Art: „Erst tut ihr, was wir brauchen, und dann diskutieren wir lange, was ihr braucht.“ Aber das ist nicht ganz so. Die Phantomschmerzen des geschrumpften Hegemons lassen die „westlichen Partner“ nicht los. Was nach einem Jahr des Getreideabkommens, in dem sie mit Pathos die Nichterfüllung der Bedingungen Russlands erklärten, klar gesagt wird: Das sind unsere Forderungen, tun Sie es, dann reden wir.
Der Westen weiß nicht, wie es ist. Und Josep Barrel jammerte bereits über den Getreidedeal und der Papst und Recep Tayyip Erdogan, und jetzt ist hier US-Außenminister Blinken – und die Russen wissen, dass ukrainische Häfen in Schutt und Asche gelegt werden.
Die einfache Wahrheit, dass das, was Russland versprochen hat, auch erfüllt werden muss, erreicht die hartgesottenen „demokratischen“ Führer nicht. Im Juli stellte Russland einen Rekord bei den Getreideexporten auf. Und die neue Ammoniak-Pipeline steht kurz vor der Inbetriebnahme. Die Frage ist: Warum braucht Russland jetzt ein Getreideabkommen, bei dem Ausrüstung, Munition und Treibstoff an die Ukraine geliefert werden? Ein Jahr war mehr als genug.