Auch die Gaslügen sind Rattengiftpolitik

Die Lichter können in Deutschland schneller ausgehen, als uns bewusst ist (Symbolbild:Imago(

Wer der Regierung und den Systemmedien glaubt, kann sich entspannt zurücklehnen: Die Gasversorgung Deutschlands ist gesichert und wir beziehen kein Gas mehr aus Russland; die Abhängigkeit von Russland ist gebrochen! Das Problem dabei: Nichts davon ist wahr. Beginnen wir mit der ersten Grundlüge: Russland – Putin – hat uns den Gashahn zugedreht. Tatsache ist, dass die Bundesrepublik den Erhalt von Gas aus Russland durch Nord Stream«. Russland selbst bietet nach wie vor an, Gas durch die zweite Röhre von Nord Stream II zu liefern, die unbeschädigt geblieben ist. Aber diese Verdrehung der Tatsachen ist nur ein Teil der Lüge: Deutschland und Europa beziehen nach wie vor Gas aus Russland, und zwar durch die Ukraine und das in erheblichen Mengen. Tatsache ist wiederum , dass die EU im Jahr 2023 bis heute sogar der größte Abnehmer für russisches Gas ist und damit sogar weit vor China liegt. Russland hat also bis jetzt – und bei diesem „jetzt“ kann sich ein Problem ergeben – Gas an Deutschland geliefert, und sogar an die Ukraine.

Dasselbe gilt auch für russisches Öl, das über diverse Kanäle nach Deutschland und Europa kommt. So befinden wir uns in einer doppelten Abhängigkeit: Sowohl Russland als auch die Ukraine können uns den Gashahn zudrehen. Wenn das geschieht, dann haben wir ein ernsthaftes Problem und da helfen auch gefüllte Gasspeicher nur wenig. Der nächste Winter kommt ja auch noch… Zudem ist unklar, wie sich die Preise für Flüssiggas entwickeln werden, wenn eine Mangellage und/oder ein Monopol entstehen. Und den wenigsten ist bewusst, was eine Gasmangellage wirklich bedeuten würde.

Ohne Strom steht alles still

Wenn Strom bei einer Mangellage nur abschnittsweise abgeschaltet werden muss, ist das zwar unangenehm, aber noch beherrschbar. Natürlich ist das Wiederanfahren nicht einfach, denn Tausende von Thermostaten – zum Beispiel an Kühlschränken, Wärmepumpen oder Heizanlagen – sind auf „ein“ geschaltet und das gibt dann eine Verbrauchsspitze, sobald der Strom wieder zugeschaltet wird. Beim Gas sieht das ganz anders aus: Fehlt der Druck, werden alle Pilotflammen gelöscht. Man kennt das von Gasherden, die nach dem Zünden erst eine Weile gehalten werden müssen, bis der Thermofühler die Kochstelle freigibt. Will man also eine Gastherme wieder in Betrieb nehmen, muss zuerst die Pilotflamme gezündet werden. Moderne Anlagen können das manchmal automatisch, aber wenn gerade kein Strom da ist, geht das nicht. Und Gasthermen können ohne Strom sowieso nicht arbeiten.

Vergessen wir nicht, dass Verbrauchsspitzen beim Strom mit Gaskraftwerken abgefedert werden. Und was, wenn dann zu wenig Gas zur Verfügung steht? Dann beginnt die Not- und Mangelwirtschaft. Über den Stillstand von Industrien will man da gar nicht nachdenken; ebenso wenig darüber, dass es Industrieanlagen gibt, die grundsätzlich nie erkalten dürfen, weil dann aus einem Topf mit flüssigem Eisen ein solider Eisenblock wird, den man kaum noch schmelzen kann; die Anlage ist dann kaputt. So muss man erkennen: Wenn das Gas ausgeht, heißt es “Gute Nacht!” für Deutschland, und das im wahrsten Sinn des Wortes. Stellen Sie sich doch einfach mal vor, wie es wäre, einen, gar zwei oder drei Abende ohne Strom zu verbringen – also ohne Fernsehen, Computer und natürlich auch ohne Unterhaltung von Streaming, Blue-Ray oder DVD verbringen. Haben Sie schon mal versucht, nur bei Kerzenlicht zu lesen? Und das dann im Winter, bei ausgefallener Heizung? Und nein: Nicht einmal ein warmes Bad oder eine Wärmflasche wären möglich, was ja sonst bei Kerzenlicht ganz romantisch sein könnte. Und was geschieht wohl mit dem Inhalt von Kühl- und Gefrierschränken?

Günstige Energie ist Wohlstand

Energie ist die Lebensgrundlage für moderne Gesellschaften und Wohlstand. Genau deswegen wurden langfristige Verträge abgeschlossen mit Russland. Russland hat sich immer an diese Verträge gehalten und tut das auch bis jetzt. Es ist die deutsche Bundesregierung, die den Gasvertrag mit Russland nicht einhält. Den mit der Ukraine schon – denn die Einnahmen für die Durchleitung dürfen Kiew ja nicht genommen werden! Tatsächlich war es allein diese perverse Vorgehensweise, die uns über den letzten Winter gerettet und uns ermöglicht hat, die Gasspeicher zu füllen. Aber was wird sein, wenn dem Kreml – Putin – irgendwann der Geduldsfaden reißt? So, wie sich die Regierung in Berlin gegenüber Russland verhält, bettelt sie geradezu darum, dass der Energiefluss aus Russland abgeschnitten wird. Und nicht nur das: Deutschland befindet sich formal bis heute im Zustand des Waffenstillstand mit Russland – und mit den USA, Frankreich, England und einem weiteren Dutzend ebenso.

Mit dem, was die BRD für die Ukraine tut, hat Deutschland schon heute diesen den Waffenstillstand gebrochen. Russland hätte folglich jedes Recht, alle Energielieferungen nach Deutschland einzustellen. Das ist aber (noch) nicht geschehen. Tatsächlich ist es so, dass Russland, wenn es den Waffenstillstand für beendet erklärte und wir uns also formal wieder im Kriegszustand befinden, gar keine Truppen nach Deutschland schicken müsste, um Deutschland zur erneuten Kapitulation zu zwingen: Es reicht aus, den Gashahn zuzudrehen, auch den für die Ukraine. Und natürlich zum Beispiel Indien zu verbieten, russisches Öl nach Deutschland weiter zu verkaufen. Auch dazu hat Russland jedes Recht.

Ohne Russland gehen die Lichter aus

Wir sehen also: Russland sitzt am längeren Hebel. Nicht nur gegenüber Deutschland; ganz Europa ist abhängig von Russland, und dabei habe ich die Kernbrennstäbe aus Russland für Atomkraftwerke noch nicht erwähnt, die nicht nur Frankreich benötigt. Jede Behauptung, die Gas- und Energieversorgung für Deutschland sei “gesichert”, ist deshalb eine infame Lüge, ja, eine gefährliche Lüge, die wohl nur einem Zweck dient: Einen sofortigen Aufstand gegen die Russlandpolitik zu unterdrücken. Oder ist es noch schlimmer? Hat Selenskij gar von sich aus gedroht, den Gasfluss durch die Ukraine abzudrehen, wenn Deutschland nicht pariert? Nord Stream II in Betrieb zu nehmen, ist uns ja von Washington verboten worden.

So hat die Russlandpolitik in keiner Weise irgendeine Abhängigkeit reduziert. Im Gegenteil hat sich Berlin von einem zuverlässigen Partner abgewendet, um sich jetzt mit einer unkalkulierbaren Menge an neuen Abhängigkeiten in eine Situation zu bringen, die die Energieversorgung zu einem unsicheren Tagesgeschäft macht. Aber das ist ein Zustand, den eine Industrienation auf Dauer nicht überleben kann. So wird mit der Gaslüge die Rattengiftpolitik fortgesetzt. Rattengiftpolitik heißt, dass Gesetze gemacht werden, die erst in einigen Jahren ihre fatale Wirkung entfalten. So, wie man Ratten nur Gift geben kann, das erst nach einigen Tagen tödlich wirkt; auf diese Weise können Ratten nicht mehr erkennen, was zum Tod geführt hat, und sie fressen die tödlichen Köder weiter. Ein aktuelles Beispiel dafür ist das Verbrennerverbot. Es soll erst 2035 in Kraft treten. Wer will dagegen schon heute auf die Straße gehen? Ist ja noch lange hin…

Rattengiftpolitik auf allen Ebenen

Die Gaslüge selbst ist da noch schlimmer. Habeck & Co. lügen uns glatt an mit ihrer Behauptung, die Gasversorgung wäre sicher. So lehnen sich die denkfaulen Bürger entspannt zurück, anstatt eine sichere Energieversorgung zu fordern. Obendrauf kommt noch die Wasserstofflüge, die im Übrigen ebenfalls ein Beispiel für Rattengiftpolitik ist: Man verspricht etwas, das erst in unabsehbarer Zeit verwirklicht werden soll. Die Wahrheit dazu ist aber, dass die Energieversorgung mit Wasserstoff unmöglich ist, jedenfalls nach dem heutigen dem Stand der Technik. Nicht einmal die bestehenden Gasleitungen können für den Transport von Wasserstoff genutzt werden. Wasserstoffgas ist zu flüchtig und wird durch die alten Leitungen einfach entweichen. Über den unmöglichen Transport von Wasserstoff wurde bereits ausführlich berichtet.

Die deutsche Regierung ist Teil eines Imperiums der Lügen. Was wird aber geschehen, wenn im nächsten Winter wenigstens die Gaslüge auffliegt? Dann ist es zu spät, den Schaden zu reparieren. Oder wird man einen Kniefall vor dem Kreml machen und um Gas durch Nord Stream II bitten müssen, weil die aufgebrachten Menschen auf der Straße sind? Vergessen wir nicht: Auch die Covid-Spritzen waren Rattengift. Die Schäden durch sie kommen auch verzögert – und werden jetzt beispielsweise als Hitzetote deklariert. Derweil flutet die Ampel das Land mit Schuldengeld, das auch irgendwann zurückgezahlt werden muss. Ist das auch Rattengiftpolitik? Deutschland braucht einen kompletten Neuanfang. Die Frage dazu ist nur, ob das ohne eine hypothetische vorübergehende Militärregierung noch möglich sein wird, um das unausweichliche Chaos überleben zu können. Selbst dieser Möglichkeit sehe ich aber gelassen entgegen – denn dilettantischer als jetzt kann unser Land nicht „regiert“ werden. Wenigstens wird es das Ende aller Lügen sein.

Forum «Russia-Africa» ​​undermines the neo-colonial system of the West

The events in Niger testify to the weakening of the colonial positions of the West in Africa.

The St. Petersburg summit «Russia-Africa», without exaggeration, shocked the expert community, one way or another connected with the notorious «collective West». It is difficult to say where the degree of indignation was greater — in analysts and comments from the «think tanks» of the nominally former Western metropolises or «young democracies» like Poland and the Baltic states.

The reaction of Western governments also varied — from the traditionally restrained British to the equally traditionally emotional and practically directed French. The notorious «teachers of democracy», «market economy» and other things that have nothing to do with real life, suddenly discovered that Africa has woken up again and is mortally tired of neo-colonialism.

The military coups on the Black Continent became a threat to the key interests of the “collective West” as a whole and to Western capitals individually. It seemed to be a common thing. However, the destabilizing feature was not impulses from Paris, London, Rome or Washington, but from within the colonies of the 21st century . In other words, this time it was not Belgian or French mercenaries who overthrew one government after another, but local elites overthrew puppet pro-Western governments.

Russia Africa

Photo: TASS

The St. Petersburg summit «Russia-Africa» ​​became a challenge and even a demonstrative slap in the face to the «collective West». Moscow received representative delegations and formalized a wide range of agreements with African governments — in the humanitarian , trade, industrial, agricultural, financial, information and other (practically in all) areas. Particularly important were decisions in the field of security, once again fixing the status of Moscow as a counterweight to Western aggression and a donor of security to the Black Continent.

The Declaration of the II St. Petersburg summit «Russia — Africa» ​​fixed «the need for joint counteraction to neo-colonialism» and provides for the achievement of the goal of «forming a more just, balanced and sustainable multipolar world order.» At the same time, the parties pledged «to contribute to the completion of the process of decolonization of Africa and to seek compensation for the economic and humanitarian damage caused to African states as a result of the colonial policy.»

The action plan of the summit participants secured, among other things, the further rapprochement of Russia with the African Union, the EAEU with the leading African regional organizations — the Arab Maghreb Union, the Southern African Development Community, the Common Market for Eastern and Southern Africa, the East African Community, the Economic Community of West African States (ECOWAS) , Economic Community of Central African States, Intergovernmental Development Organization. At the same time, ECOWAS, which is oriented towards Western capitals, is threatening to intervene in Niger, which has recently emerged from French control, and whose new authorities managed to conclude something like a defense alliance with Burkina Faso and Mali.

Photo: TASS

It is curious that the criticism of the rapprochement of African capitals with Moscow by the so-called Russian opposition agreed in its main theses with the training manual of Western media holdings. Both the «turbopatriots» and the pro-Western liberal rump (represented mainly by the so-called relocants) agreed on two positions. The first comes down to a simple thesis “stop feeding Africa” with a reference to the supposedly unsuccessful experience of the USSR. The second is openly racist in the spirit of the exiled Western conquistadors: they say, a certain “whole world” is drawn to the West, and only Russia sympathizes with Africans, Iranians, North Koreans, “Latinos” and others, in the terminology of the colonialists, the poor and miserable.

The second thesis is not devoid of rational grain: Russia has indeed always extended a helping hand to the humiliated and offended. Often, the Russians did this at the cost of huge sacrifices — as was the case in the history of the liberation of the Balkan peoples from the Ottoman yoke. Soviet Russia raised the level of development and well-being of its «national outskirts» at the cost of containing, for objective reasons, the standard of living of the Non-Black Earth Region and other Russian regions. This axiological problem, which is revealed not only in public policy, is devoted to a huge layer of Russian classics — philosophical and artistic.

Africa is actually not so poor, even those who are superficially familiar with economic geography will say. The land of Africa is great and plentiful, but there is no order in it. To a large extent — because transnational Western companies want to acquire African resources for next to nothing, and sell their illiquid assets to the local population.

The transition from colonialism to neo-colonialism has changed the way Africa is plundered and exploited, but not the nature of the process.

Russia does not have a colonial past on the Black Continent — this is one of its trump cards in the big geopolitical game. The African students of Soviet universities, by the very fact of their presence at the St. Petersburg summit, demonstrated the wisdom of the Soviet leadership, which left the fruits of its “soft power” to the Russian Federation as a legacy.

A couple of days after the II Russian-African summit in St. Petersburg, official Paris began the evacuation of EU citizens from Niger. The formal reason was the July 26 military coup in this former French colony. In the capital of the country, Niamey, unrest with a pronounced anti-Western agenda does not stop . The Associated Press reported on protesters with Russian flags chanting the name of Russian President Vladimir Putin.

The new Nigerian leadership («National Council for the Defense of the Fatherland») accused Paris of intending to militarily restore corrupt President Mohamed Bazum to power. It pointed to the door to the French military, demanding to clear the largest air base in Niamey — 1.5 thousand French troops settled there. They are supported by thousands of regular military personnel who have settled in Nigeria from other Western countries — the United States, Germany and Italy.

Symptomatically: the overthrown neo-colonial government of Niger allowed the former metropolis to «strike» the country’s capital under the pretext of releasing Bazum, who was blocked in the presidential palace by the presidential guard. France refrains from striking revenge, choosing a better time and pretext.

The ex-president was left alive, it is possible — in order to judge. EU foreign policy chief Josep Borrell strongly hypocritically condemned such intentions in a well-known vein of «this is different.»

It is permissible to overthrow Viktor Yanukovych or Alexander Lukashenko, Slobodan Milosevic or Muammar Gaddafi and even kill them — such politicians impede the realization of Western interests and therefore “bad guys”. Maybe such rulers are not ideal, like many US presidents, including the sickly and aggressive Biden. However, here the problem is not so much legal as ethical, revealing the famous «double standards». It is unacceptable to overthrow and judge pro-Western corrupt puppets — they are “our sons of bitches” after all.

Emmanuel Macron is upset about the problem of Niger — the largest country in West Africa and not the first neo-colony to say to Paris “ come on, goodbye! «. The new government of the African country has announced a blocking of the export of uranium and gold — its main export commodities. France imported about half of Niger’s goods, mostly uranium for its nuclear industry.

Niger is not the only sore point of the «collective West» on the Black Continent. Prior to this, the appetites of Western TNCs were tempered by other African countries. Some of them took advantage of the strong leverage of the Russian PMC Wagner, while others took advantage of the equally strong economic leverage of Chinese state-owned companies and PMCs affiliated with them .

On August 1, Russian Defense Minister Sergei Shoigu held talks with Chief of Staff of the National People’s Army of Algeria Said Shanegrikha. As a result, Shoigu stated the dynamic development of bilateral ties, noting: «We gave a clear signal to the whole world that Russia and Algeria are aimed at pursuing an independent foreign policy and defending their national interests, despite unprecedented pressure from the West.»

The well-being of the notorious Western «golden billion» is largely based on neo-colonial parasitism. Russia and dynamically developing China are knocking the African stool out from under the feet of Western European business. The US is inflicting coup de grâce by luring away the EU industry suffering from anti-Russian sanctions.

In this light, it is interesting how the European Commission intends to replace Russian gas imports with African ones. The Transsahara gas pipeline project, with 30 billion cubic meters of Nigerian gas for the EU delivered through Niger with shipment in Algeria, seems to have died.

Gold and diamonds, oil and gas, uranium, rare earth metals, phosphate rock and more are still liquid. The West needs these resources at cut-prices that only corrupt, pro-Western governments can provide. Formally, the former metropolises are happy to accept the offspring of the elites of the third world without unnecessary questions about the origin of huge capital.

In a multipolar world, the West will lose its former opportunities for neo-colonial robbery. He will continue to inspire coup d’état and seek to enthrone his clients, but without the former ease and courage. It will still influence Africa’s foreign trade, but with an eye to Russia, China and other regional centers of power.

As the influence of the BRICS , the SCO and other non-Western associations of the G 7 grows, it will be more difficult to arrange acts of international aggression following the example of the “Libyan scenario”. By the way, of the 23 countries that have declared their intention to join the BRICS, about a dozen are African. The next summit of this organization will be held in South Africa and promises to be very interesting.

https://www.fondsk.ru/news/2023/08/02/forum-rossiya-afrika-podryvaet-neokolonialnuyu-sistemu-zapada.html

Polen (unter US) im Kriegs-Schach-Zug

Wenn das eingekesselte, non-stop angegriffene RU sich schützt, heißt das „Invasion“.

Beide Seiten erklären Unterschiedliches

Polen sind die Schakale Europas. Sie waren ruhig, als sie eine Region Russlands waren. Die Russen hielten sie in ihren Händen.

Ni à l’est ni à l’ouest : Les difficultés de la Turquie en tant qu’État pivot

Au milieu d’un jeu de pouvoir mondial, la Turquie se trouve au cœur d’un exercice d’équilibre aux enjeux considérables, alors qu’elle s’efforce de jongler avec les attentes et les pressions d’acteurs influents tels que les États-Unis et la Russie, avec des implications cruciales pour sa politique étrangère et son économie.

La semaine dernière, le site web du ministère des Affaires étrangères russe a publié deux communiqués de presse sur les conversations du ministre des Affaires étrangères Sergueï Lavrov avec ses homologues turc et iranien, Hakan Fidan et Hossein Amir-Abdollahian, respectivement. Ces conversations ont eu lieu à l’initiative des parties turque et iranienne.

La conversation de Lavrov avec Fidan s’est déroulée de manière formelle et professionnelle, tandis que celle avec Amir-Abdollahian, le plus haut diplomate iranien, s’est déroulée dans un climat de détente et de liberté, «basé sur la confiance» et signalant «l’intérêt mutuel à coordonner étroitement les approches» de la politique mondiale. (ici et ici)

L’alchimie des relations russo-turques a nettement changé, tandis que le partenariat stratégique avec l’Iran s’est consolidé et qu’un haut niveau de maturité et de prévisibilité est visible.

Préoccupations russes et diplomatie turque

La décision unilatérale du Kremlin de laisser l’initiative sur les céréales de la mer Noire expirer le 17 juillet est un facteur récent qui a corrompu les relations russo-turques. Ankara a tenté en coulisses d’éviter ce moment, mais la décision russe n’était pas centrée sur la Turquie. C’est là que réside l’espoir – et le désespoir.

La Russie a depuis proposé qu’un nouvel accord sur les céréales avec la Turquie soit possible si les exigences de Moscou sont satisfaites, annonçant des travaux sur de nouveaux itinéraires d’exportation. Le président turc Recep Tayyip Erdogan a rendu la pareille en appelant les pays occidentaux à «donner suite aux attentes de Poutine».

Cependant, la crise de confiance dans les relations russo-turques a une dimension géopolitique et concerne la guerre en Ukraine. En bref, les politiques étrangères turques ont récemment fait preuve d’un «occidentalisme» nuancé qui affecte les intérêts vitaux de la Russie.

En effet, il n’existe aucune explication plausible à la visite soudaine du président ukrainien Volodymyr Zelensky à Istanbul le 8 juillet, à la libération soudaine des fameux commandants Azov qui étaient détenus par la Turquie en vertu d’un accord avec la Russie sur l’échange de prisonniers, ou au projet de création d’une entreprise de coproduction en Ukraine pour les drones turcs Bayraktar.

L’une des façons de comprendre ce revirement brutal de la Turquie pourrait être que les groupes d’intérêt de l’industrie de la défense turque sont manipulés par Zelensky. Le soutien ouvert d’Erdogan à l’adhésion de l’Ukraine à l’OTAN est un geste symbolique flagrant.

Le tableau d’ensemble est que Zelensky, encouragé par les États-Unis, cherche des occasions d’éroder la confiance mutuelle qui s’est accumulée dans les relations turco-russes au cours des dernières années, grâce à la diplomatie pratique entre Erdogan et le président russe Vladimir Poutine.

Quoi qu’il en soit, à la veille du sommet de l’OTAN à Vilnius (11-12 juillet), où Erdogan devait rencontrer le président américain Joe Biden (et Zelensky), Lavrov a fait part des préoccupations de Moscou au ministre des Affaires étrangères Hakan lors d’une conversation téléphonique à l’initiative de ce dernier.

Dimensions géopolitiques de la crise ukrainienne

Le communiqué de presse russe indique que les deux parties ont échangé des points de vue sur la crise ukrainienne :

«Les parties ont échangé des opinions sur l’agenda régional et ont donné la priorité aux derniers développements autour de l’Ukraine, notamment la situation concernant le retour des «meneurs» du bataillon Azov d’Istanbul à Kiev. La partie russe a attiré l’attention d’Ankara sur le fait que la poursuite des livraisons d’équipements militaires au régime de Kiev constituait une voie destructrice. Il a été noté que des mesures ultérieures ne pouvaient qu’entraîner des conséquences négatives».

Interrogé sur ces démarches turques, le porte-parole du Kremlin, Dmitri Peskov, a réagi : «certes, en tant qu’État moderne, la Turkiye a le droit absolu de développer des relations avec n’importe quel pays, notamment l’Ukraine. Mais en tant que partenaires de la Turquie, nous espérons que ces relations ne seront pas dirigées contre nous».

Peskov a décrit les relations entre la Russie et la Turquie comme étant «assez étroites, développées, multiformes et mutuellement bénéfiques». Toutefois, «nous avons des divergences dans certains domaines», a-t-il ajouté. Mais Peskov a également déclaré que la mise en œuvre du projet de plateforme gazière commune à la Russie et à la Turquie ne serait pas affectée, étant donné que les intérêts «d’un très grand nombre de pays de la région, et même de pays européens» sont en jeu.

Il ne fait aucun doute que certaines questions restent en suspens, notamment en ce qui concerne l’empressement avec lequel l’Occident cherche à rétablir les relations diplomatiques avec Erdogan. En fin de compte, la liste des souhaits d’Erdogan reste remplie : l’approbation par Washington de la vente de nouveaux avions de combat F-16 et de kits de modernisation ; le soutien de l’UE à la reprise des négociations d’adhésion de la Turquie ; une invitation de Biden à Erdogan à se rendre à Washington : Erdogan est au pouvoir depuis plus de vingt ans, et Biden est le seul président américain à avoir refusé de le rencontrer à titre officiel, que ce soit à Washington ou à Ankara.

Il s’agit là de questions complexes. L’accord sur les F-16 pourrait se heurter à des vents contraires au Congrès américain, où la Turquie est un sujet toxique pour toute une série de raisons. Biden doit également garder à l’esprit le solide soutien du lobby grec en cette année électorale, qui a été un atout dans sa vie politique tout au long de sa carrière.

Quant à l’UE, il s’agit fondamentalement d’un club chrétien qui n’admettra jamais un pays musulman de 85 millions d’habitants, ce qui bouleverserait son écosystème. 

Les déboires d’un État pivot

La grande question qui se pose est donc celle du calcul de la Turquie en tant qu’«État pivot» sur le plan géopolitique. Le premier signe de l’évolution d’Erdogan vers une politique économique orthodoxe orientée vers l’Occident et vers la diplomatie musclée nécessaire pour la soutenir est apparu lors de l’annonce d’un nouveau cabinet le 3 juin, après une somptueuse cérémonie d’inauguration à Ankara marquant le début de sa troisième décennie au pouvoir.

Le choix de deux vétérans de Wall Street comme ministre des Finances et gouverneur de la banque centrale – Mehmet Simsek et Hafize Gaye Erkan – a donné des signes d’une nouvelle orientation potentielle pour son gouvernement, qui nécessiterait un rapprochement avec l’Occident.

De même, le choix de Hakan Fidan, longtemps à la tête de l’agence d’espionnage turque MIT (National Intelligence Organization), comme ministre des Affaires étrangères en remplacement du diplomate Mevlut Cavusoglu, laissait présager un futur changement dans le style des relations extérieures de la Turquie. Sous la direction de Fidan, le MIT avait organisé des pourparlers de paix secrets avec le groupe armé séparatiste hors-la-loi du Parti des travailleurs du Kurdistan (PKK) à Oslo, et avait également joué un rôle central dans les pourparlers de normalisation avec Israël et la Syrie.

Les experts turcs appellent cela une «diplomatie intelligente» – une politique étrangère destinée à progresser vers un niveau plus indépendant sans rompre les relations de la Turquie avec l’Occident, ce qui est dynamique mais ne constituerait pas un changement radical dans la position internationale de la Turquie, et permettrait d’approfondir et de renforcer les réalisations existantes et de négocier d’une manière qui n’épuiserait pas l’économie turque.

En résumé, cela implique que la Turquie maintienne une attitude de neutralité autant que possible dans une situation internationale fortement polarisée et dans les graves incertitudes qui règnent dans son propre voisinage.

La relation Erdogan-Poutine 

Comme le dit Mehmet Ozkan, éminent expert turc, professeur de relations internationales à l’Institut de guerre conjoint relevant de l’Université de la Défense nationale turque à Istanbul :

«La Turquie est une troisième voie. Tout en développant ses relations avec l’Ouest et l’Est, la politique d’Ankara vise à garantir son autonomie stratégique et sa capacité à agir de manière indépendante afin d’éviter d’être pris entre les deux blocs».

Mais Erdogan insiste également sur le fait que Poutine doit lui rendre visite en Turquie au mois d’août. Et, le Kremlin reste ouvert au modèle de contact intense entre Moscou et Ankara qu’Erdogan et Poutine ont établi ces dernières années.

De même, la Russie a fait savoir à la Turquie que l’accord sur les céréales auquel Erdogan était passionnément attaché était toujours réalisable, à condition que l’Occident tienne ses promesses d’autoriser les exportations russes de blé et d’engrais vers le marché mondial.  

Toutefois, la mentalité occidentale à somme nulle attend d’Erdogan qu’il renonce à ses liens amicaux avec Poutine et fasse reculer les relations turco-russes, et qu’il s’assure également qu’Ankara n’aidera pas Moscou dans les conditions prévues par les sanctions occidentales. Il est clair que les États-Unis ne toléreront pas que la Turquie, pays membre de l’OTAN, gravite autour de l’Organisation de coopération de Shanghai (OCS) ou des BRICS, ou cherche à s’intégrer à l’Eurasie sous quelque forme que ce soit.

Conflit d’intérêts entre les États-Unis et la Turquie 

Washington s’attend fondamentalement à ce qu’Ankara démantèle toute l’architecture de politique étrangère qu’Erdogan a construite au cours des deux dernières décennies au pouvoir, en particulier après la tentative de coup d’État ratée soutenue par les États-Unis pour renverser son pouvoir en 2016.

L’offensive diplomatique de Zelensky – encore une fois, de concert avec les États-Unis et l’OTAN – vise à rallier Erdogan à un projet visant à établir une nouvelle route maritime pour les exportations de céréales à travers le nord-ouest de la région de la mer Noire, en excluant la Russie, et en passant plutôt par les eaux territoriales d’un autre membre de l’OTAN, la Roumanie, où la 101e division aéroportée de l’armée américaine est déployée.

Il est fort possible qu’il s’agisse d’un prélude à l’insertion de «bottes sur le terrain» des États-Unis et de l’OTAN en Ukraine. Le fait est que les États-Unis et leurs alliés se rendent compte que l’armée ukrainienne meurtrie ne peut pas vaincre la Russie et qu’un plan B est nécessaire pour limiter tactiquement les forces russes à l’est de la rivière Dniepr jusqu’à ce qu’un axe militaire polono-lituano-ukrainien, actuellement en cours de préparation, puisse être inséré dans l’ouest de l’Ukraine d’ici l’automne.

Entre-temps, les États-Unis espèrent devancer toute offensive russe en direction de la ville portuaire d’Odessa, extrêmement stratégique. Cependant, toute tentative occidentale visant à saper la domination régionale traditionnelle de la Russie dans la mer Noire est vouée à l’échec sans la coopération de la Turquie. Notamment, le paragraphe sur l’agenda stratégique de l’OTAN pour la mer Noire mentionne spécifiquement la Convention de Montreux de 1936, qui est l’élément essentiel dans le contexte de la sécurité et de la stabilité de la mer Noire. Biden pourrait rendre la pareille en permettant au FMI de renflouer l’économie turque, qui est en grande difficulté.

La tournée d’Erdogan dans les États du Golfe la semaine dernière visait à créer un espace de négociation pour la Turquie en obtenant davantage d’investissements de la part des riches États d’Asie occidentale. Selon l’agence de presse officielle WAM, les accords signés lors de la visite d’Erdogan aux Émirats arabes unis sont «estimés à 50,7 milliards de dollars».

Le paradoxe est que les stratèges américains qui ont commencé à appliquer l’expression «État pivot» à la géopolitique à la fin des années 1990, alors que le «moment unipolaire» s’éloignait, ont attribué à la Turquie les caractéristiques classiques d’un pays dont les affiliations en géopolitique détermineraient l’issue de la rivalité entre les grandes puissances pour les décennies à venir. C’est ainsi qu’ont commencé l’agonie et l’extase de la politique étrangère de la Turquie.

Les difficultés actuelles montrent que cette trajectoire n’est pas facile. En faisant basculer un côté, on s’expose à une revanche punitive de l’autre côté. Et au bout du compte, la Turquie aurait peut-être intérêt à ne pas se balancer du tout et à s’en tenir au droit chemin. Erdogan doit savoir s’il se sentirait en sécurité en se promenant dans le noir avec Biden. Si ce n’est pas le cas, son choix est clair : il faut l’éviter à tout prix.

M.K. Bhadrakumar

source : The Cradle

traduction Réseau International

Skandal in Polen: Riesenbanner beim Fußballspiel erinnern an Wolhynien-Massaker durch UPA

Quelle: RT DE

Während des letzten Heimspiels von Śląsk Wrocław gegen Zagłębie aus Lubin kam es zu einer historisch-politischen Kundgebung der polnischen Fußball-Ultras. Wie das Nachrichtenportal Wrocławskie fakty am Sonntag berichtete, haben die Fans der Wrocławer Mannschaft auf den Tribünen mit mehreren Riesenbannern an das Wolhynien-Massaker erinnert.

Als erstes erschien ein Transparent auf den unteren Rängen mit dem Slogan: „Völkermord zum Schweigen gebracht, weil die Opfer Polen waren“. Doch dabei blieb es nicht. Wenige Augenblicke später erschien mittig auf der Tribüne ein großformatiges Stadionbanner mit der Aufschrift „80 Jahre beschämendes Schweigen liegen hinter uns – WOŁYÑ ’43“.

Weitere Spruchbänder waren offenbar von Hand bemalt und tauchten auf, kurz nachdem das Hauptspiel bereits angepfiffen worden war. Unter ihnen gab es solche starken Slogans wie: „Ukrainer ermordeten Kinder in Wolhynien“, „Scheiß auf die UPA“ oder das auch sonst weit verbreitete „Stoppt die Ukrainisierung Polens“.

Das sogenannte Wolhynien-Massaker wurde von den Truppen der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) während des Zweiten Weltkrieges in der westukrainischen Region Wolhynien im Sommer 1943 an polnische Zivilbevölkerung begangen. Verschiedenen Schätzungen zufolge kamen bis zu 100.000 Menschen dabei ums Leben. Überlebende berichteten über beispiellose Bestialität der Angreifer, die alles und jeden auf ihrem Weg töteten. In der Ukraine werden die UPA-Anführer als Kämpfer für die Unabhängigkeit glorifiziert, was in Polen für Unmut sorgt.

Der Fall wird nun vom Organisator dieses Fußball-Wettbewerbs, der polnischen Oberliga, aufgegriffen. Nach Angaben der polnischen Medien wird die Ligakommission bei einer Sitzung am 2. August eine Bestrafung des Vereins Śląsk Wrocław in Erwägung ziehen. Wrocławskie fakty war in der Beurteilung des Vorfalls unschlüssig und forderte seine Leser zur Diskussion auf, ob die Slogans auf den Spruchbändern antiukrainisch waren oder gerechte historische Wahrheit einforderten.

In einer später erschienen Stellungnahme hat ein Sprecher des Vereins sich von den auf den Slogans vertretenen Positionen distanziert. „Wir möchten darauf hinweisen, dass die darin enthaltenen Slogans nicht die Position des Vereins sind“, sagte er. Dabei meinte er offenbar die kleineren Transparente.
Er vermutete, dass sie wegen ihrer geringeren Größe nicht in fertiger Form ins Stadion gebracht wurden – die Aufschriften könnten bereits im Stadion angebracht worden sein, z.B. in den Toiletten, wo es keine Videoüberwachung gibt. Die verantwortlichen Personen, die nun per Videoaufzeichnung identifiziert werden, könnten mit Stadionverboten belegt werden, meinte der Sprecher.

Der polnische Präsident Andrzej Duda besucht regelmäßig die Ukraine und betont die politische Einigkeit beider Länder. Historische Traumata werden auf der polnischen Seite nur in einer abgemilderten, politisch korrekten Form thematisiert, während die ukrainische Seite kein Interesse an der kritischen Aufarbeitung der Verbrechen zeigt.


IN DER DEUTSCHEN PRESSE:

de.wikipedia.org › wiki › Massaker_in_Wolhynien_und_OstgalizienMassaker in Wolhynien und Ostgalizien – Wikipedia Polnische Zivilisten als Opfer des Massakers vom 26. März 1943, das von der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) mit Hilfe ukrainischer Bauern im Dorf Lipniki begangen wurde. Mit Massaker in Wolhynien und Ostgalizien (auch: Wolhynien-Massaker, [1] Massaker von Wolhynien, [2] poln. Rzeź wołyńska, ukr.

www.dw.com › de › 80-jahre-danach-das-massaker-von-wolhynienVor 80 Jahren: Das Massaker von Wolhynien – DW – 10.07.202310. Juli 2023 · Vor 80 Jahren: Das Massaker von Wolhynien Jacek Lepiarz (aus Warschau) 10.07.2023 Polen und die Ukraine sind im Widerstand gegen Russlands Aggression engste Verbündete. Doch die Gräueltaten im…

www.welt.de › geschichte › zweiter-weltkriegWolhynien-Massaker: “Männer und Frauen, grausam mit Äxten … -…26. Juni 2013 · Er hat das Massaker von Wolhynien als ethnische Säuberung bezeichnet. In Warschau soll am 11. Juli mit großem Zeremoniell ein Ort des Gedenkens an die Opfer von Wolhynien eingeweiht werden …

www.deutschlandfunk.de › polen-und-ukraine-dunkle-geschichtePolen und Ukraine – Dunkle Geschichte eines blutigen Sonntags11. Juli 2016 · Vor 73 Jahren erreichte das Massaker von Wolhynien seinen Höhepunkt: Am „Blutsonntag“ ermordeten ukrainische Nationalisten viele Tausende polnische Zivilisten. Viele Polen fordern, dass das…

www.welt.de › geschichte › plus239995517Massaker 1943: Zum Abschlachten reichen Beile, Forken und Messer25. Mai 2023 · Im Juli 1943 erreichten Massaker in Wolhynien einen grausamen Höhepunkt: Am „Blutsonntag“ ermordeten ukrainische Nationalisten etwa 3500 Polen. Timothy Snyder, Autor des Standardwerkes…

www.faz.net › aktuell › politikEreignisse und Gestalten: Das Massaker in Wolhynien8. Juli 2023 · A m 11. und 12. Juli 1943 griffen Einheiten der „Ukrainischen Aufstandsarmee“ (UPA) mehr als hundert Dörfer im westlichen Wolhynien an und töteten ihre polnischen Bewohner. Dies

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Devon Archer Spills The Beans: Tells Congress About Shady Burisma Dealings, Joe Biden’s «More Than 20» Conversations

Tyler Durden's PhotoBY TYLER DURDENWEDNESDAY, AUG 02, 2023 — 01:11 PM

Hunter Biden’s former business partner Devon Archer has spilled the beans to Congress, telling lawmakers in a closed-door session that Burisma Holdings pressured Hunter Biden in December 2015 to ‘deal with’ a Ukrainian prosecutor who was investigating the firm for corruption — shortly before then-VP Joe Biden threatened Ukraine with a quid-pro-quo over US aid in exchange for firing said prosecutor.

According to Just the News, Archer also told the House Oversight and Accountability Committee that Hunter Biden was hired to sit on the board of Burisma because his family’s «brand» had value at a time when the firm was facing corruption allegations from not only Ukraine’s own prosecutor general’s office, but the US and Great Britain as well.

«Devon Archer testified that the value of adding Hunter Biden to Burisma’s board was ‘the brand’ and confirmed that then-Vice President Joe Biden brought the most value to ‘the brand,'» an anonymous source told JTN. «Archer also stated that Burisma would have gone under if not for ‘the brand.»

Selling the brand

Archer also contradicted Joe Biden’s claims that he had never met with Hunter Biden’s foreign business associates — telling the committee that Joe Biden had gotten on speakerphone over 20 times with his son’s business clients — not to engage in specific business, but he «was put on the phone to sell ‘the brand.'»

The former business partner at the Rosemont Seneca firm, who was convicted in 2018 in a tribal bond fraud scheme, also told lawmakers that Hunter Biden was pressured in late 2015 to help deal with Prosecutor General Viktor Shokin’s corruption investigation as Joe Biden was preparing to travel to Ukraine. -JTN

«In December 2015, Mykola Zlochevsky, the owner of Burisma, and Vadym Pozharski, an executive of Burisma, placed constant pressure on Hunter Biden to get help from D.C. regarding the Ukrainian prosecutor, Viktor Shokin,» the source told JTN. «Shokin was investigating Burisma for corruption. Hunter Biden, along with Zlochevsky and Pozharski, ‘called D.C.’ to discuss the matter. Biden, Zlochevsky, and Pozharski stepped away to take make the call.»

A few days after that meeting, Joe Biden visited Ukraine as vice president and began an effort to force Ukraine’s president to fire Shokin, eventually threatening to withhold $1 billion in U.S. loan guarantees if the termination did not happen. Biden’s defenders have long maintained the firing was not related to Burisma and was a result of U.S. policy because the Obama administration felt Shokin was corrupt.

Devon Archer’s testimony:•In December 2015, Mykola Zlochevsky, the owner of Burisma, and Vadym Pozharski, an executive of Burisma, placed constant pressure on Hunter Biden to get help from D.C. regarding the Ukrainian prosecutor, Viktor Shokin. Shokin was investigating Burisma…— Miranda Devine (@mirandadevine) 

July 31, 2023

Rep. Marjorie Taylor Greene echoed JTN‘s source, telling the Daily Caller: «The biggest significant thing that has come out so far is that we now have proof that Joe Biden lied. He’s been telling everyone for years now that he knows nothing about Hunter Biden’s business deals, that he’s never talked to his son about it. Well, this morning Devon Archer confirmed for all of us that that is not true.»

Devon Archer, Hunter Biden’s former best friend and business associate, asked Hunter why appointees from the Obama/Biden Admin arrested him.
Hunter explained, “It’s democracy…every presidents family is held to a higher standard…it’s the price of being the most powerful group… pic.twitter.com/K5PFVKLbHm— Rep. Marjorie Taylor Greene🇺🇸 (@RepMTG) 

July 31, 2023

«He told us in his transcribed interview that he heard Hunter Biden speak to Joe Biden more than 20 times about their business deals. Not about anything else, but about the business deals,» she added.

Meanwhile, trust fund Democrat Dan Goldman (Schiff Jr.) continues to run cover…

Just IN: After years of denying speaking with Hunter Biden’s business partners abroad, lawyer now says of POTUS “he never said he has never spoken with anyone”, and might have said “hello” to SOME business partners. pic.twitter.com/8OE2160RCU— Anthony Cabassa (@AnthonyCabassa_) 

July 31, 2023

This was always predictable about where this was headed.
Next will be «he would have been stupid not to take bribes from hostile foreign entities.» https://t.co/LrhJREocDr— Stephen L. Miller (@redsteeze) 

July 31, 2023

And Democrats are of course starting to cry foul at the rules they themselves made during the Trump years…

Welcome to the new rules you guys created! https://t.co/xyemugAXia— Stephen L. Miller (@redsteeze) 

July 30, 2023

Leserbriefe zu „Deutschland ist Schlusslicht bei IWF-Konjunkturprognose und Robert Habeck sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“

Ein Artikel von: Redaktion

Jens Berger kommentiert hier die IWF-Prognose eines negativen Wachstums von -0,3 Prozent für Deutschland und die Reaktion von Bundeswirtschaftsminister Habeck darauf. Der sehe keinen Grund für eine „German Angst“, obwohl dessen Ministerium im Frühjahr noch von +0,4 Prozent Wachstum ausgegangen sei. Deutschland sei die einzige entwickelte Volkswirtschaft, der vom IWF überhaupt ein Rückgang der Wirtschaftsleistung vorhergesagt werde. Habeck rede sich die Zahlen schön und habe „noch nicht einmal im Ansatz verstanden, warum die deutsche Volkswirtschaft schwächelt“. Wir danken für die interessanten Leserbriefe. Es folgt nun eine Auswahl: Zusammengestellt von Christian Reimann.


1. Leserbrief

Hallo Herr Berger,
 
ja, man fühlt sich bei den Einlassungen der Bundesregierung – gleich ob von Robert Habeck oder Olaf Scholz, der im März ein “Wachstum wie zu Zeiten des ‘Wirtschaftswunders’ ” versprochen hatte – zunehmend an das letzte Politbüro der SED unter Erich Honecker erinnert. Der postulierte Anfang Oktober 1989 noch “Vorwärts immer, rückwärts nimmer”, während der Niedergang bereits unübersehbar war. – Blendungen der Macht!
 
Beste Grüße
Hae-Joo Chang


2. Leserbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
der ökonomische Niedergang war nur eine Frage der Zeit.Ideologen interessiert dies nicht, denn sie haben immer recht und schuld sind immer die anderen. Der fehlende fachliche background wird durch Überalimentation wett gemacht. D.h. die ökonomische Misere trifft diese Leute (noch!) nicht. Die ökonomische Bildungsschwäche der Entscheidungsträger wird immer offensichtlicher. Wie ich schon mal anmerkte werden die Gewinner die rohstoffreichen Länder sein, denn ohne Rohstoffe gibt es kein Wachstum und diese wacklige Energiewende ist doch nur ein schlechter Witz, durchgeführt von ökonomisch völlig unbeleckten Leuten die auf öffentliche Kasse ihr Leben finanzieren lassen. Die Frage bleibt, wie lange solche Hasardeure unsere Gesellschaft ruinieren können ohne dafür zur Verantwortung gezogen werden zu können.
 
Mit freundlichen Grüßen
P. Ehrental


3. Leserbrief

Guten Tag

Mit den meisten Leuten kann man über die Ursache des jetzigen Krieges in der Ukraine nicht diskutieren . Ihr Argument : Den Krieg im Februar 2022 hat Russland begonnen ! ( Er hat aber schon gleich mit den Vorbereitungen nach dem Betrug an Russland ( Gorbatschow ) 1991 begonnen .)

Der nächste Spruch dann : Ich schaue nur noch für mich und meine Familie , der Krieg interessiert mich nicht mehr.

Wie man hier in Europa aber sehr leicht sehen kann:

Nichtinteresse und Augen zu hilft nichts wenn an der Spitze deines Landes Leute stehen die mit allen Mitteln einen Krieg gegen Russland vorbereiten ! Die Auswirkungen der Fehlentscheidungen unsere Politiker auf Wirtschaft und Bevölkerung wird jeden treffen , ist er noch so friedlich.

Inzwischen haben sogar alle ehemals « Neutrale Staaten « Europas , Schweden , Finnland , Schweiz und Österreich sich auf die Seite des Aggressors USA ( seit 55 Jahren ) und EU gestellt ohne Rücksicht auf die eigene Bevölkerung!

Zuerst trifft diese verantwortungslose Politik die Wirtschaft und dann die ganze Bevölkerung

J.Blumer


4. Leserbrief

Lieber Herr Berger,

es gibt verschiedene Wälder. Die USA liegen mit einem Wachstum von 1,8 vor Russland (1,5). Dafür arbeitet Habeck. Also erfolgreich für seine Auftraggeber. Was auch wieder nicht ganz stimmt. Habeck arbeitet nicht, er liest Zettel ab.

Gruß,
Rolf Henze


5. Leserbrief

Guten Tag Herr Berger,
vielen Dank für diese deutlichen Worte.
 
Vielen Nachdenkseiten-Lesenden ist schon lange klar, von einem Wirtschaftsminister, der in seinem früheren Leben hoch intellektuelle Literatur wie Kinderbücher oder Bücher zu Selbstbeweihräucherung geschrieben hat, ist keine Wirtschaftsleuchte. Das er seit Amtsantritt hier auch nichts dazugelernt hat, hat Herr Habeck sehr umfangreich unter Beweis gestellt – Stichworte „der Bäcker, der aufhört zu verkaufen ist nicht insolvent” oder das dilettantische „Wärmepumpengesetz”.
 
Ja die Binnennachfrage ist eingebrochen.
Einerseits versuchen viele Menschen derzeit mit dem verfügbaren Einkommen das tägliche Leben zu meistern. Konzerne bzw. deren Aktionäre kommen wegen der sprudelnden Gewinne vor Lachen nicht mehr in den Schlaf.
Aber wie äußerte sich unser Superwirtschaftsminister hierzu: „Konzerne haben ein Rechtsanspruch auf Gewinne.”
Andererseits ist vielen Bürgern aber auch wegen der arroganten und bürgerfeindlichen Politik der gesamten Ampelregierung die Lust auf Konsum vergangen bzw. entscheiden sich bewusst gegen den Konsum bzw. Investitionen. Jeder Nichtkonsum entzieht diesem Staat schließlich die Einnahmen der Mehrwertsteuer. Auch dies ist eine Form von Protest gegen diese Politik.
 
Mein Urteil zur Arbeit dieser aktuellen Regierung: sub omnibus canonibus
 
@ Herr Berger – Herr Habeck kann weder Wald noch Bäume sehen, denn Bäume und damit Wald gibt’s in Deutschland kaum noch, auch dank der grünen Superpolitik
 
Nichtglaubend, Hinterfragend und Selbstdenkend
 
Marion Willig


6. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Berger,
 
ihre detaillierte Sachkenntnis bei nahezu allen Themen, über die Sie schreiben ist herausragend und hilfreich. Ähnlich wie Herr Flassbeck belegen Sie dies immer wieder durch Statistiken und Zahlen, was zwar gelegentlich langweilig erscheint, aber ja gerade deshalb wissenschaftlich belegt wird. Vielen Dank.

Gleichwohl tendiere ich persönlich eher zu Autoren wie Ernst Wolff oder Dr. Markus Krall, die die “Geschichte hinter der Geschichte” analysieren. Um es klar zu schreiben: Bei solchen Autoren wird mutiger über die Strippenzieher im Hintergrund und deren Agenda der Würdelosigkeit und Menschenverachtung berichtet, wobei Herr Habeck ja nur der bereitwillige kleine Helfer ist, der, wenn er scheitern wird durch die nächste Marionette ersetzt wird.
 
Beste Grüße 
Georg Gärtner  


7. Leserbrief

Guten Tag Herr Habeck.

Sie nerven einfach und können mit Deutschland  sowieso nichts anfangen. 

Ein Möchtegernpolitiker mit soviel Dreck am Stecken, hat in der Politik nichts zu suchen.

Sie verursachen nur Chaos, und was Sie machen ist zum Schaden für Deutschland. Die Wirtschaft hat keine Perspektive mehr, und mit E-Autos kommen wir auch weiter. Im Gegenteil, die Batterien verursachen in vielen Förderländern nicht nur Zerstörung von Landschaften, sondern fördern sogar Kinderarbeit, abgesehen von den gesundheitlichen Beeinträchtigungen. 

Jetzt soll auf Rügen ein Gasterminal geschaffen werden, obwohl sich Widerstand ohne Ende regt. Was fällt Ihnen ein sich so über den Bürgerwillen hinweg zu setzen.

Sie können mit Deutschland doch nichts anfangen, Ihre Worte, und können doch zurück treten und nach Dänemark ziehen.

Ich, und die Mehrheit der Deutschen, würden feiern ohne Ende.

Mit freundlichen Grüssen / Best regards
Werner Erfeling 


8. Leserbrief

Liebe Redaktion,
 
es ist Zeit mal zurückzuschauen !
 
“Deutschland ist Schlusslicht bei IWF-Konjunkturprognose und Robert Habeck sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht
 
Ein Artikel von: Jens Berger
 
„Das wird Russland ruinieren“ – mit diesem denkwürdigen Satz läutete Außenministerin Baerbock im Februar letzten Jahres das erste Sanktionspaket der EU gegen Russland ein. Heute, eineinhalb Jahre später, zeigen die aktuellen Prognosen des IWF, das nicht etwa Russland, sondern Deutschland der eigentliche ökonomische Verlierer der eigenen Sanktionen ist.
 
Und nicht nur der Märchenbuchautor äußerte diesen Wunsch, sondern auch die Englandstudentin mit hervorragenden Abschluß in London, die nicht richtig Englisch kann !
 
“Reaktion auf Ukraine-Angriff
 
Baerbock über Sanktionspaket: „Das wird Russland ruinieren“
 
und
 
“Harte Sanktionen beschlossen: Baerbock droht Putin in Brandrede direkt – „Das wird Russland ruinieren“
 
und die andere Sicht, des BlackRock Lobbyisten aus Sicht des Großkapitals
 
“Konflikt mit Russland Merz warnt vor »Atombombe für die Kapitalmärkte«
 
Der designierte CDU-Chef Friedrich Merz warnt davor, Russland aus dem internationalen Zahlungsverkehr auszuschließen. Die Folge wären »massive Rückschläge« für die deutsche Wirtschaft.
16.01.2022, 09.28 Uhr

Aber wir würden uns selbst erheblich schaden« als starke Exportnation, warnte Merz. Er befürchte große Rückwirkungen nicht nur auf den europäisch-russischen Dienstleistungs- und Warenhandel, sondern auch auf den weltweiten Handel.
 
und die Sicht eines ökonomischen Experten
 
“Ukraine-Krieg Sanktionen gegen Russland – Schauspiel der Illusionisten

Bei nüchterner Betrachtung lassen sich einige Hypothesen formulieren, was Sanktionen Erfolg versprechend macht:

  • Das sanktionierte Land ist eher klein.
  • Die Weltgemeinschaft ist möglichst vereint, wenn es um Sanktionen geht.
  • Das sanktionierte Land hat keine wesentliche Bedeutung in einzelnen Märkten.
  • Der Schaden für die sanktionierenden Staaten ist nicht zu groß.
  • Das sanktionierte Land hat keine Zeit, sich auf die Sanktionen vorzubereiten.

Im konkreten Fall Russlands müssen wir uns eingestehen, dass keine der hier postulierten Voraussetzungen erfüllt ist.
 
Fazit
Wir haben das Wunschdenken aus der Politik, die ganz offensichtlich den Vertretern der Großkapitals und der Ökonomen entgegensteht.
 
Und “Das sanktionierte Land hat keine Zeit, sich auf die Sanktionen vorzubereiten.”, das impliziert dass derjenige der die Sanktionen verhängt, sich selbst darauf vorbereitet !
Da in diesem Fall Wunschdenken der Vater des Gedanken war, ist die deutsche “Regierung” nach wie vor im Blindflug statt zu reagieren. Von agieren kann ohnehin keine Rede sein.
 
Grüße
Dieter Gabriel


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:

Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

Jetzt erst recht: „Fuck The EU!“ – Victoria Nuland wird befördert

Ein Artikel von: Tobias Riegel

Wer solche „Freunde“ hat, braucht keine geopolitischen Gegner mehr: Die belastete US-Politikerin Victoria Nuland wurde zur vorläufigen stellvertretenden US-Außenministerin berufen. Nuland symbolisiert Krieg und Umsturz: Beim Maidan hat sie eine tragende Rolle gespielt, sie steht wie wenige Andere für eine radikale Eskalation gegen Russland, über die Zerstörung von Nord-Stream-2 ist sie „erfreut“. Ihre Beförderung ist ein direkter Affront der US-Regierung gegen die Interessen der Bürger Europas. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Allerspätestens jetzt müsste es auch für die größten Nostalgiker bezüglich der „deutsch-amerikanischen Freundschaft“ einen Moment der Klarheit geben. Denn die Beförderung der höchst problematischen Politikerin Victoria Nuland zur vorläufigen stellvertretenden Außenministerin der USA ist ein eindeutiges Signal, das (allerspätestens jetzt) einige Realitäten im europäisch/US-amerikanischen Verhältnis überdeutlich machen sollte.

„Antreiberin der Ukraine-Krise“

In einem aktuellen Gastbeitrag bei Telepolis wird Nuland unter dem Titel „Russlandhasserin Nuland steigt zur stellvertretenden US-Außenministerin auf“ treffend als „Antreiberin der Ukraine-Krise“ beschrieben, die nun das Amt der in den Ruhestand tretenden Wendy Sherman übernehme.

So sehr das eine schlechte Nachricht für die Bürger Europas (auch der Ukraine) ist – so gut wird Nuland wahrscheinlich mit jenen Militaristen und Kriegsverlängerern hierzulande zusammenarbeiten können, die bereit sind, die Interessen der USA über jene der Bürger Europas zu stellen.

Einem großen Publikum wurde Nuland bekannt, als sie 2014 in einem geleakten Telefonat die Regierungsbildung in der Ukraine nach dem Maidan-Umsturz mit dem Satz „Fuck The EU“ den US-Interessen unterordnen wollte. Die offizielle Meldung ihrer aktuellen Beförderung findet sich hier.

Nuland „erfreut“ über Terror gegen Nord-Stream

Schon 2021 – mit Abstand zu ihrem Wirken im Zusammenhang mit dem Maidan-Umsturz 2014, der als ein (voraussehbarer) Ursprung des heutigen Ukrainekriegs zu gelten hat, – sollte Nuland politisch rehabilitiert werden. Sie wurde damals zunächst für den Posten als Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten gehandelt. Bereits dagegen hatten über 20 US-Organisationen einen Offenen Brief unterzeichnet, über den Infosperber berichtet hatte. In dem Appell heißt es:

„Nuland spielte eine Schlüsselrolle bei der Ermöglichung eines Putsches in der Ukraine, der einen Bürgerkrieg auslöste, der bisher mehr als 10’000 Menschenleben kostete und über eine Million Menschen vertrieb. Sie spielte auch eine Schlüsselrolle bei der Bewaffnung der Ukraine. Sie befürwortet radikal erhöhte Militärausgaben, die Erweiterung der NATO, propagiert Feindseligkeit gegenüber Russland und Bemühungen, die russische Regierung zu stürzen.“

Kürzlich fiel Nuland damit auf, dass sie (inzwischen im Amt als Unterstaatssekretärin) unverhohlen ihre Freude über einen Terroranschlag gegen eine nach Deutschland führende Pipeline äußerte, wie die NachDenkSeiten in diesem Artikel berichtet haben:

„Senator Cruz, wie Sie bin auch ich – und ich denke, auch die Regierung – sehr erfreut darüber, dass Nord Stream 2 nun, wie Sie sagen, ein Haufen Metall auf dem Meeresgrund ist.“

Die aktuelle Beförderung Nulands ist ein deutliches Zeichen der politischen Härte gegenüber den Interessen der EU-Bürger. Ihre Berufung ist ein gefährliches Vorzeichen für eine weitere unverantwortliche Zuspitzung beim Ukrainekrieg.

Nuland und die deutschen Medien, Biden und die Kriegstreiber

Die Personalie Nuland wirft zusätzliches Licht auf die problematische Mannschaft von US-Präsident Joe Biden. Das US-Medium The Grayzone hat schon 2020 zu Bidens Übergangsteam geschrieben, es bestehe „aus Kriegsprofiteuren und Unternehmensberatern“. Telepolis hatte hier beschrieben, wie „Joe Bidens Mitarbeiter von der Rüstungsindustrie gesteuert“ würden und dass „ein Drittel des Teams für das Verteidigungsministerium mit Kontakten zu Waffenkonzernen und Lobbygruppen“ auffalle. Monitor hatte angesichts des „Netzwerks von Joe Biden“ geurteilt, dass es eine „Rückkehr der US-Falken“ bedeute. Angesichts dieses Personals und der aktuellen Außenpolitik der USA durch die US-Demokraten ist die Darstellung, dass die regierenden US-Demokraten dem Ex-Präsident Donald Trump politisch-moralisch überlegen wären, nur schwer haltbar.

In einem Beitrag des ZDF wurde kürzlich das Scheitern der Besetzung eines EU-Postens mit einer mutmaßlichen US-Lobbyistin als „Posse“ abgetan: Die Ablehnung von Fiona Scott Morton als Chefökonomin der Generaldirektion Wettbewerb in der EU diffamiert der Sender als Folge eines „Nationalismus der Europäer“ oder gar des „Anti-Amerikanismus der Franzosen“.

Über die Beförderung Nulands erfährt der deutsche Medienkonsument dagegen nur mit Mühe: Laut Google-News haben sich bislang keine großen deutschen Medien mit dem aktuellen Vorgang befasst. Auch die Suche bei Tagesschau oder beim Heute Journal zeigt keine aktuellen Beiträge zum Vorgang (Stand: Mittwoch, 12 Uhr). Vielleicht möchte man die „amerikanischen Freunde“ nicht in ein schlechtes Licht rücken, indem man die personellen Realitäten innerhalb der US-Regierung allzu genau betrachtet.

Mehr zum Thema:

Victoria Nuland feiert Terror gegen Nord-Stream-2: „Bin sehr erfreut“

«Fuck the EU»: Wird Victoria Nuland politisch reaktiviert?

Volle Breitseite gegen den Sinn

osted by germanmediawatchblog in Jouwatch

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