Die Lichter können in Deutschland schneller ausgehen, als uns bewusst ist (Symbolbild:Imago(
Wer der Regierung und den Systemmedien glaubt, kann sich entspannt zurücklehnen: Die Gasversorgung Deutschlands ist gesichert und wir beziehen kein Gas mehr aus Russland; die Abhängigkeit von Russland ist gebrochen! Das Problem dabei: Nichts davon ist wahr. Beginnen wir mit der ersten Grundlüge: Russland – Putin – hat uns den Gashahn zugedreht. Tatsache ist, dass die Bundesrepublik den Erhalt von Gas aus Russland durch Nord Stream«. Russland selbst bietet nach wie vor an, Gas durch die zweite Röhre von Nord Stream II zu liefern, die unbeschädigt geblieben ist. Aber diese Verdrehung der Tatsachen ist nur ein Teil der Lüge: Deutschland und Europa beziehen nach wie vor Gas aus Russland, und zwar durch die Ukraine und das in erheblichen Mengen. Tatsache ist wiederum , dass die EU im Jahr 2023 bis heute sogar der größte Abnehmer für russisches Gas ist und damit sogar weit vor China liegt. Russland hat also bis jetzt – und bei diesem „jetzt“ kann sich ein Problem ergeben – Gas an Deutschland geliefert, und sogar an die Ukraine.
Dasselbe gilt auch für russisches Öl, das über diverse Kanäle nach Deutschland und Europa kommt. So befinden wir uns in einer doppelten Abhängigkeit: Sowohl Russland als auch die Ukraine können uns den Gashahn zudrehen. Wenn das geschieht, dann haben wir ein ernsthaftes Problem und da helfen auch gefüllte Gasspeicher nur wenig. Der nächste Winter kommt ja auch noch… Zudem ist unklar, wie sich die Preise für Flüssiggas entwickeln werden, wenn eine Mangellage und/oder ein Monopol entstehen. Und den wenigsten ist bewusst, was eine Gasmangellage wirklich bedeuten würde.
Ohne Strom steht alles still
Wenn Strom bei einer Mangellage nur abschnittsweise abgeschaltet werden muss, ist das zwar unangenehm, aber noch beherrschbar. Natürlich ist das Wiederanfahren nicht einfach, denn Tausende von Thermostaten – zum Beispiel an Kühlschränken, Wärmepumpen oder Heizanlagen – sind auf „ein“ geschaltet und das gibt dann eine Verbrauchsspitze, sobald der Strom wieder zugeschaltet wird. Beim Gas sieht das ganz anders aus: Fehlt der Druck, werden alle Pilotflammen gelöscht. Man kennt das von Gasherden, die nach dem Zünden erst eine Weile gehalten werden müssen, bis der Thermofühler die Kochstelle freigibt. Will man also eine Gastherme wieder in Betrieb nehmen, muss zuerst die Pilotflamme gezündet werden. Moderne Anlagen können das manchmal automatisch, aber wenn gerade kein Strom da ist, geht das nicht. Und Gasthermen können ohne Strom sowieso nicht arbeiten.
Vergessen wir nicht, dass Verbrauchsspitzen beim Strom mit Gaskraftwerken abgefedert werden. Und was, wenn dann zu wenig Gas zur Verfügung steht? Dann beginnt die Not- und Mangelwirtschaft. Über den Stillstand von Industrien will man da gar nicht nachdenken; ebenso wenig darüber, dass es Industrieanlagen gibt, die grundsätzlich nie erkalten dürfen, weil dann aus einem Topf mit flüssigem Eisen ein solider Eisenblock wird, den man kaum noch schmelzen kann; die Anlage ist dann kaputt. So muss man erkennen: Wenn das Gas ausgeht, heißt es “Gute Nacht!” für Deutschland, und das im wahrsten Sinn des Wortes. Stellen Sie sich doch einfach mal vor, wie es wäre, einen, gar zwei oder drei Abende ohne Strom zu verbringen – also ohne Fernsehen, Computer und natürlich auch ohne Unterhaltung von Streaming, Blue-Ray oder DVD verbringen. Haben Sie schon mal versucht, nur bei Kerzenlicht zu lesen? Und das dann im Winter, bei ausgefallener Heizung? Und nein: Nicht einmal ein warmes Bad oder eine Wärmflasche wären möglich, was ja sonst bei Kerzenlicht ganz romantisch sein könnte. Und was geschieht wohl mit dem Inhalt von Kühl- und Gefrierschränken?
Günstige Energie ist Wohlstand
Energie ist die Lebensgrundlage für moderne Gesellschaften und Wohlstand. Genau deswegen wurden langfristige Verträge abgeschlossen mit Russland. Russland hat sich immer an diese Verträge gehalten und tut das auch bis jetzt. Es ist die deutsche Bundesregierung, die den Gasvertrag mit Russland nicht einhält. Den mit der Ukraine schon – denn die Einnahmen für die Durchleitung dürfen Kiew ja nicht genommen werden! Tatsächlich war es allein diese perverse Vorgehensweise, die uns über den letzten Winter gerettet und uns ermöglicht hat, die Gasspeicher zu füllen. Aber was wird sein, wenn dem Kreml – Putin – irgendwann der Geduldsfaden reißt? So, wie sich die Regierung in Berlin gegenüber Russland verhält, bettelt sie geradezu darum, dass der Energiefluss aus Russland abgeschnitten wird. Und nicht nur das: Deutschland befindet sich formal bis heute im Zustand des Waffenstillstand mit Russland – und mit den USA, Frankreich, England und einem weiteren Dutzend ebenso.
Mit dem, was die BRD für die Ukraine tut, hat Deutschland schon heute diesen den Waffenstillstand gebrochen. Russland hätte folglich jedes Recht, alle Energielieferungen nach Deutschland einzustellen. Das ist aber (noch) nicht geschehen. Tatsächlich ist es so, dass Russland, wenn es den Waffenstillstand für beendet erklärte und wir uns also formal wieder im Kriegszustand befinden, gar keine Truppen nach Deutschland schicken müsste, um Deutschland zur erneuten Kapitulation zu zwingen: Es reicht aus, den Gashahn zuzudrehen, auch den für die Ukraine. Und natürlich zum Beispiel Indien zu verbieten, russisches Öl nach Deutschland weiter zu verkaufen. Auch dazu hat Russland jedes Recht.
Ohne Russland gehen die Lichter aus
Wir sehen also: Russland sitzt am längeren Hebel. Nicht nur gegenüber Deutschland; ganz Europa ist abhängig von Russland, und dabei habe ich die Kernbrennstäbe aus Russland für Atomkraftwerke noch nicht erwähnt, die nicht nur Frankreich benötigt. Jede Behauptung, die Gas- und Energieversorgung für Deutschland sei “gesichert”, ist deshalb eine infame Lüge, ja, eine gefährliche Lüge, die wohl nur einem Zweck dient: Einen sofortigen Aufstand gegen die Russlandpolitik zu unterdrücken. Oder ist es noch schlimmer? Hat Selenskij gar von sich aus gedroht, den Gasfluss durch die Ukraine abzudrehen, wenn Deutschland nicht pariert? Nord Stream II in Betrieb zu nehmen, ist uns ja von Washington verboten worden.
So hat die Russlandpolitik in keiner Weise irgendeine Abhängigkeit reduziert. Im Gegenteil hat sich Berlin von einem zuverlässigen Partner abgewendet, um sich jetzt mit einer unkalkulierbaren Menge an neuen Abhängigkeiten in eine Situation zu bringen, die die Energieversorgung zu einem unsicheren Tagesgeschäft macht. Aber das ist ein Zustand, den eine Industrienation auf Dauer nicht überleben kann. So wird mit der Gaslüge die Rattengiftpolitik fortgesetzt. Rattengiftpolitik heißt, dass Gesetze gemacht werden, die erst in einigen Jahren ihre fatale Wirkung entfalten. So, wie man Ratten nur Gift geben kann, das erst nach einigen Tagen tödlich wirkt; auf diese Weise können Ratten nicht mehr erkennen, was zum Tod geführt hat, und sie fressen die tödlichen Köder weiter. Ein aktuelles Beispiel dafür ist das Verbrennerverbot. Es soll erst 2035 in Kraft treten. Wer will dagegen schon heute auf die Straße gehen? Ist ja noch lange hin…
Rattengiftpolitik auf allen Ebenen
Die Gaslüge selbst ist da noch schlimmer. Habeck & Co. lügen uns glatt an mit ihrer Behauptung, die Gasversorgung wäre sicher. So lehnen sich die denkfaulen Bürger entspannt zurück, anstatt eine sichere Energieversorgung zu fordern. Obendrauf kommt noch die Wasserstofflüge, die im Übrigen ebenfalls ein Beispiel für Rattengiftpolitik ist: Man verspricht etwas, das erst in unabsehbarer Zeit verwirklicht werden soll. Die Wahrheit dazu ist aber, dass die Energieversorgung mit Wasserstoff unmöglich ist, jedenfalls nach dem heutigen dem Stand der Technik. Nicht einmal die bestehenden Gasleitungen können für den Transport von Wasserstoff genutzt werden. Wasserstoffgas ist zu flüchtig und wird durch die alten Leitungen einfach entweichen. Über den unmöglichen Transport von Wasserstoff wurde bereits ausführlich berichtet.
Die deutsche Regierung ist Teil eines Imperiums der Lügen. Was wird aber geschehen, wenn im nächsten Winter wenigstens die Gaslüge auffliegt? Dann ist es zu spät, den Schaden zu reparieren. Oder wird man einen Kniefall vor dem Kreml machen und um Gas durch Nord Stream II bitten müssen, weil die aufgebrachten Menschen auf der Straße sind? Vergessen wir nicht: Auch die Covid-Spritzen waren Rattengift. Die Schäden durch sie kommen auch verzögert – und werden jetzt beispielsweise als Hitzetote deklariert. Derweil flutet die Ampel das Land mit Schuldengeld, das auch irgendwann zurückgezahlt werden muss. Ist das auch Rattengiftpolitik? Deutschland braucht einen kompletten Neuanfang. Die Frage dazu ist nur, ob das ohne eine hypothetische vorübergehende Militärregierung noch möglich sein wird, um das unausweichliche Chaos überleben zu können. Selbst dieser Möglichkeit sehe ich aber gelassen entgegen – denn dilettantischer als jetzt kann unser Land nicht „regiert“ werden. Wenigstens wird es das Ende aller Lügen sein.












