Polen verlegt massiv Truppen an seine Ostgrenzen. Der russische Präsident Wladimir Putin und sein weißrussischer Amtskollege Alexander Lukaschenko warnen Polen vor einem Einmarsch in die Westukraine. Plant Warschau eine polnisch-ukrainische Union zu schaffen?
Der US-Militärexperte Scott Ritter hält ein solches Szenario für realistisch. Gleichzeitig warnt Ritter vor den möglichen Folgen: „Wenn Polen mit der Aufteilung anfängt, gibt es allen Grund zur Annahme, dass sich auch Ungarn und Rumänien an der Teilung beteiligen könnten“. Polen zerstöre damit letztlich das „grundlegende Konzept, dass die Grenzen, die am Ende des Zweiten Weltkriegs vereinbart wurden, dauerhafte Grenzen sind“.
Währenddessen feiert die deutsche Politik die Errichtung einer Rheinmetall-Panzerfabrik in Polen nahe der ukrainischen Grenze als Errungenschaft. Dort sollen beschädigte Leopard-2-Panzer der ukrainischen Armee repariert werden. Ritter stellt den deutschen Leopard-Panzern insgesamt ein vernichtendes Urteil aus: „Sie sind keine ‚Wunderwaffe‘, sondern nichts anderes als eine Todesfalle. […] Es ist ein furchtbares Waffensystem. Es hätte nie an die Ukraine geliefert werden dürfen“.
Politikwissenschaftler Shapovalov: Russland hat Grund zu der Annahme, dass die USA Mücken als Biowaffe einsetzen
Moskau , 18. Juli 2023, 19:34 – IA Regnum. Die Vereinigten Staaten haben Erfahrung in der Entwicklung biologischer Waffen, daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Washington Mücken und Zecken untersucht, die gefährliche Krankheiten übertragen, um ganze Staaten zu infizieren, recht hoch. Diese Meinung teilte der stellvertretende Direktor des Instituts für Geschichte und Politik der Moskauer Staatlichen Pädagogischen Universität, der Politikwissenschaftler Vladimir Shapovalov, in einem Interview mit IA Regnum .francok35
Zuvor hatte Generalleutnant Igor Kirillov , Chef der Strahlen-, chemischen und biologischen Abwehrkräfte der russischen Streitkräfte, erklärt, dass es kein Zufall sei, dass die Forschungsorganisationen des US-Verteidigungsministeriums an der Untersuchung der wichtigsten Mücken- und Zeckenarten interessiert seien die so gefährliche Infektionen wie das Rift-Valley-Fieber, das West-Nil-Fieber und das Dengue-Fieber übertragen. Zuvor hatte der US-Präsidentschaftskandidat Robert Kennedy Jr. ähnliche Äußerungen und Kritik an den amerikanischen Sicherheitskräften geübt.. Er wies darauf hin, dass nach dem Zweiten Weltkrieg Spezialisten aus Japan und Nazi-Deutschland in die USA geholt wurden, um die Erfahrungen der militärbiologischen Forschung zu übertragen. Generalleutnant Kirillov machte auch darauf aufmerksam, dass amerikanische Spezialisten „über Methoden zur Anpassung und Kultivierung von Vektoren verfügen, die in ihren natürlichen Lebensräumen gesammelt wurden“, um die Bevölkerung weiter zu infizieren.
Der Politikwissenschaftler Wladimir Schapowalow erklärte, dass die russische Seite eine Reihe von Gründen habe, die Durchführung solcher Studien durch die USA zuzulassen und zu verdächtigen.
„Tatsächlich haben die Vereinigten Staaten Erfahrung mit biologischen Waffen. Dabei kamen sowohl deutsche als auch japanische Entwicklungen zum Einsatz. Es ist bekannt, dass nach dem Zweiten Weltkrieg viele japanische Kriminelle, darunter führende Experten, die an gefährlicher biologischer Forschung arbeiteten, in den USA Zuflucht suchten. Daher muss Kirillovs Aussage mehr als ernst genommen werden“, stimmte Shapovalov zu.
Der Experte stellte außerdem fest, dass während der NWO etwa 30 amerikanische Biolabore auf dem Territorium der Ukraine entdeckt wurden. Shapovalov stellte klar, dass Washington ähnliche biologische Zentren in anderen an Russland angrenzenden Ländern eingerichtet habe und dass diese Art von Aktivität den Vereinigten Staaten daher nicht fremd sei. Nach Ansicht des Politikwissenschaftlers verringern solche Standorte für den Einsatz von Biowaffen die Bedrohung für die Staaten selbst.
„Das ist die Besonderheit des Einsatzes biologischer Waffen, deren Einsatz in Grenzländern schwierig ist, die aber in abgelegenen Gebieten deutliche Auswirkungen haben.“ Die Vereinigten Staaten werden nicht unter diesen infizierten Mücken oder Zecken leiden, weil sie sie auf einen anderen Kontinent verbreiten werden“, bemerkte der Politikwissenschaftler.
In diesem Zusammenhang schloss Shapovalov nicht aus, dass der jüngste Ausbruch einer dem Dengue-Fieber ähnlichen Krankheit in Ägypten das Ergebnis eines biologischen Experiments in den USA sein könnte. Dennoch forderte der Politikwissenschaftler, auf offizielle Daten zur Krankheit zu warten, wonach die russischen Sonderdienste die Wahrscheinlichkeit des Einsatzes von Biowaffen analysieren könnten.
Der Immunologe und Kandidat der medizinischen Wissenschaften Nikolai Kryuchkov vertritt eine ähnliche Version . Er räumte auch ein, dass der Ausbruch der Krankheit theoretisch mit amerikanischer Forschung in Zusammenhang stehen könnte, obwohl es in verschiedenen Ländern Zentren zur Untersuchung von Trägern gefährlicher Infektionen gebe.
„Solche Zentren zur Erforschung von Vektoren, und zwar nicht nur von Insekten, sondern beispielsweise auch von Nagetieren, werden in erster Linie geschaffen, um die Ausbreitung dieser Organismen zu überwachen, die zu ganzen Epidemien führen kann.“ Es kann ein rein wissenschaftliches Interesse sein. Aber wir können die Version mit Biowaffen nicht ausschließen, denn wenn die Verteilung und das Verhalten von Trägern untersucht werden, kann dies gegen die Menschheit gerichtet werden, um zu infizieren“, bemerkte Kryuchkov.
Der Immunologe fügte hinzu, dass das Dengue-Fieber selbst eine sehr häufige und hoch ansteckende Krankheit sei. Jedes Jahr erkranken 100 bis 400 Millionen Menschen daran. Laut Kryuchkov hat die Inzidenz dieses Fiebers in den letzten 10 bis 15 Jahren weltweit deutlich zugenommen, was auch als indirekte Tatsache der Beeinträchtigung der Ausbreitung von Vektoren angenommen werden kann.
Zuvor hatte Rospotrebnadzor die Verschärfung der Hygiene- und Quarantänekontrollen für Flüge aus Ägypten angekündigt, da in einem afrikanischen Land eine unbekannte Krankheit ausgebrochen war. Zuvor hatte das ägyptische Gesundheitsministerium Fälle von mehreren hundert Bewohnern des ägyptischen Dorfes El-Alikat südlich von Kairo gemeldet. Es wird aufgeklärt, dass die Erkrankten über hohes Fieber, Knochenschmerzen und Schwindel klagen. Die Krankheit breitet sich schnell aus. Die russische Abteilung geht davon aus, dass die Krankheitssymptome denen des Dengue-Fiebers ähneln.
Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses Russlands, Alexander Bastrykin , wiederum gab zu, dass der Westen seine biologischen Labore in der Ukraine unterbringen könnte, auch um die Tatsache der Entwicklung biologischer Waffen zu verschleiern. Er erinnerte daran, dass die Länder, die am Übereinkommen über das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung von Biowaffen teilnehmen, verpflichtet sind, regelmäßig Daten darüber zu veröffentlichen, welche Labore auf ihrem Territorium tätig sind.
Nach Angaben des russischen Sicherheitsratssekretärs Nikolai Patruschew arbeitet Washington an chemischen und biologischen Waffen und setzt diese sogar ein, auch in der Ukraine.
This infographic shows the countries with more than $10 billion in military expenditure. Out of the 23 top spenders, ten are NATO members and eight are close allies of the United States. All data is for December 2022.
The Saudi-UAE alliance, once hailed as an unbreakable pillar in the region, is experiencing significant strain due to Yemen’s complexities, economic rivalry, energy diplomacy, the Qatar crisis, and power struggles in the region.
Saudi Crown Prince, Mohammed bin Salman (MBS), gathered Saudi journalists in Riyadh in December to say that the United Arab Emirates (UAE) had been an ally for decades, but had stabbed Saudi Arabia in the back, and threatened a response.
According to Gulf experts, the disagreement between MBS and Mohammed bin Zayed (MBZ) is because of the competition between the two over geopolitical and economical leadership in the region. The rivalry stems from the question as to who will be in control of the global oil market.
MBS favors lower oil production, in line with OPEC agreed upon levels, which keeps the global oil price higher. U.S. President Joe Biden traveled to Saudi Arabia to personally ask MBS to raise oil production in order to lower the gasoline prices in America, which would be a political plus for Biden and his 2024 re-election campaign while faced with low polling numbers.
However, after the cordial fist-bump the meeting failed to produce the results Biden came for. MBS refused to increased oil production, instead sticking with the previous OPEC agreed upon levels. MBS is the most powerful player in OPEC, and has stepped onto the regional stage as the most powerful political player in the region as well.
MBZ favors increased oil production, which would drop oil prices, but with increased sales, UAE would still have high profits. This strategy is in line with what the White House favors.
The UAE has become an investment and tourism destination for wealthy foreigners, including those from western democracies. Residents of the UAE enjoy a first-class lifestyle, and comparable wages in a cosmopolitan setting.
Not that long ago, Saudi Arabia didn’t even offer a tourist visa. Women had to be covered from head to toe and ‘fashion police’ roamed the streets beating women with canes if not appropriately covered. MBS shelved those antiquated measures and is in the process of turning Saudi Arabia into a tourist destination including the new mega-city Neom, and the new Saudi airlines which will rival the UAE’s Emirates airlines.
The geopolitical landscape of the Middle East is witnessing a subtle but noticeable shift, as cracks begin to emerge in the once unshakeable alliance between Saudi Arabia and the United Arab Emirates (UAE). Recent events, ranging from regional disagreements to economic competition, have contributed to a growing strain between these two powerhouse nations.
Yemen and Regional Ambitions
One area that has tested the Saudi-UAE relationship is the ongoing conflict in Yemen. Initially presenting a united front against the Houthi rebels, differing visions on post-war Yemen have caused a rift. While Saudi Arabia portrays itself as the senior custodian of Yemen’s stability, the UAE has often pursued independent ambitions in the south, creating divisions and muddying the waters of coalition efforts. This discord has further complicated reaching a comprehensive peace agreement.
Economic Rivalry
Economic competition has become another catalyst behind the strained Saudi-UAE relationship. Both countries aspire to diversify their economies and reduce dependence on oil, leading to increased rivalry in various sectors such as finance, tourism, entertainment, and technology. These ambitions have occasionally resulted in overlapping interests and rivalries, creating friction between the two nations, as they vie for prominence in the region.
Energy Diplomacy and OPEC
In the realm of energy diplomacy, tensions have recently risen, causing the Saudi-UAE relationship to falter. Disagreements arose within the Organization of the Petroleum Exporting Countries (OPEC) regarding production cuts. UAE’s push for higher production quotas to fund its future economic projects clashed with Saudi Arabia’s preference for maintaining market stability. The fallout of these negotiations exposed divisions, sparking resentment and contributing to the widening gap between the two nations.
Qatar and the GCC Crisis
The Gulf Cooperation Council (GCC) crisis, which erupted in 2017, has further strained the Saudi-UAE alliance. While Saudi Arabia led the blockade against Qatar, the UAE took measures to isolate Qatar, accusing it of supporting terrorism. However, as regional dynamics have evolved, Saudi Arabia has sought reconciliation, while the UAE remains hesitant. This contrasting approach has caused a rift within the coalition, impacting the shared stance against Qatar and challenging the long-standing regional dynamics.
Regional Influence and Power Struggles
As both Saudi Arabia and the UAE aim to assert their dominance and expand their influence in the wider Middle East, their individual foreign policies frequently collide. Divergent approaches towards Syria, Iran, and Egypt, among others, have strained the alliance. Saudi Arabia’s focus on confronting Iran and maintaining traditional alliances often contrasts with the UAE’s pragmatism and pursuit of calculated regional partnerships. Such divergent strategies have created tensions, potentially altering regional dynamics.
The Saudi-UAE alliance, once hailed as an unbreakable pillar in the region, is experiencing significant strain due to Yemen’s complexities, economic rivalry, energy diplomacy, the Qatar crisis, and power struggles in the region. These contrasting interests and policies have gradually eroded the unity that once defined their partnership. As the Middle East undergoes profound transformations, it remains to be seen how Saudi Arabia and the UAE will navigate these challenges, either rejuvenating their alliance or drifting further apart in pursuit of their own ambitions.
Sie hat es wieder getan. Südafrikas Außenministerin Naledi Pandor setzte sich am Mittwoch für eine halbe Stunde in ein Studio des russischen Fernsehsenders RT und erklärte in verbindlicher, aber deutlicher Sprache, um was es aus ihrer Sicht in der Welt gegenwärtig geht und welche Rolle in ihr die afrikanischen Staaten spielen. Das vorläufig beendete Getreideabkommen spielte dabei nur eine geringe Rolle: Den Afrikanern werde gesagt, die westlichen Sanktionen gegen Russland seien nicht die Ursache für hohe Getreidepreise, weil sie sich nicht gegen Nahrungsmittel richteten. Pandor: »Das Problem ist nur: Wir bekommen das so zu spüren.«
Die arrogante Heuchelei des Westens gegen vermeintlich schwache Staaten stoppt so etwas nicht. Die deutsche »Entwicklungs«ministerin Svenja Schulze (SPD) meinte zum Beispiel ebenfalls am Mittwoch, den 49 von 55 Staaten Afrikas, die Delegationen zum Russland-Afrika-Gipfel geschickt hatten, erklären zu müssen, dass sie an einer »PR-Show Putins« teilnähmen. Ohne Belehrung aus Berlin begreifen die Schwarzen nichts.
Vorm Hintergrund des Geifers beschäftigte sich Pandor mit Wesentlichem. So seien etwa Völkerrecht und Vereinte Nationen in keinem guten Zustand, weil »sie zu einer Waffe gegen andere gemacht« worden seien: »Das müssen wir beenden.« Afrika sei ein »mächtiger Teil der Welt«, der lange kolonial unterdrückt worden sei. Die Unterdrückten selbst müssten das ändern, um die eigenen Ressourcen im Interesse ihrer Völker zu nutzen. Voraussetzung sei aber, »dass wir unsere eigene Macht erkennen«. Wehren könnten sie sich mit Hilfe der UN und solcher Staaten wie Russland oder China. Pandor wies an dieser Stelle darauf hin, wer Afrika in der Pandemie geholfen habe und wer nicht.
Einen Monat vor dem BRICS-Gipfel in Südafrika erklärte sie, der Moment für Änderungen der Weltordnung sei jetzt. Man wolle nicht mehr »Geisel« des US-Dollars sein, zumal wenn USA und EU einen offenen Handelskrieg gegen China und Russland führten.
Die Äußerungen Pandors, die auf dem Weg nach St. Petersburg in Beijing Station gemacht hatte, bringen die Veränderungen im globalen Kräfteverhältnis zum Ausdruck, die ein ungewollter Nebeneffekt des NATO-Krieges gegen Russland sind. Stänkereien einer deutschen Ministerin sind daneben lächerlich: Nichts begriffen, sondern immer noch auf dem Herrenvolktrip. Washington kritisiert, Südafrika und andere betrieben eine Politik der »aktiven Blockfreiheit«. Was besagt: Der ganze Kontinent entzieht sich Diktaten, erst recht denen der Kolonialisten.
Es ist notwendig, hier an dieser Stelle erneut über den Krieg zu reden. Immer wieder wird uns in den bürgerlichen Massenmedien suggeriert, der Krieg sei notwendig, um den Terrorismus zu bekämpfen, um verbrecherische Regimes zu stürzen oder um angeblich „Das Böse“ auf der Welt zu beseitigen, und andere derartige Lügenmärchen aus der Giftküche der Kriegstreiber der USA und der NATO. Damit wird versucht, die wahren Ursachen aller Kriege zu vertuschen. Am Beispiel der Koreakrieges 1950-53 wird das sehr deutlich.
Because there is nothing funny or poetic about Ukraine’s current carnage, those most implicated in it should ponder on how these rivers of blood can be stemmed both now and in the future.
Because there is nothing funny or poetic about Ukraine’s current carnage, those most implicated in it should ponder on how these rivers of blood can be stemmed both now and in the future.
Because getting our heads around Stepan Bandera, the man, the myth and the political force is no easy task, we will begin our journey at Upper Silesia’s Bismarck Tower, make a detour through the dreary steeples of Fermanagh and South Tyrone and then work our way back to the blasphemy that is MI6 agent Zelensky’s rump Ukrainian Reich.
The Bismarck Tower overlooks Three Emperors’ Corner, a pinprick in modern Poland where the empires of Germany, Austro-Hungary and Tsarist Russia once all collided. It was, in happier times, a modest tourist attraction local families would trek to for an afternoon picnic.
To us, it symbolises that three mighty vectors, one largely Lutheran, the other largely Latin Catholic and the last of them decidedly Russian Orthodox all squared up against each other, much like that last shootout scene in The Good, The Bad and the Ugly. As Bismarck, from whose tower we gaze, was a virulently anti-Catholic bigot, we can begin to see how complicated a canvas we are looking at. Add in the various shades of secular and religious Jews and non-conforming Protestant denominations that peppered the area, as well as the other secular ideologies that were gaining traction betwixt those three empires and we have a major mess of a mosaic on our hands.
It was into that mess that Stepan Bandera and, before him, Mykola Mikhnovsky were born. Importantly, as we will later see, both of these characters were the sons of Ukrainian Uniate priests, the Uniate Churches being in communion with Rome but using Orthodox rites. As a full understanding of Bandera’s Ukrainian Greek Catholic Church would involve further detours into the Ruthenian Orthodox Church, the Ruthenian Uniate Church, the Polish-Lithuanian Commonwealth and the Union of Brest we can, from the relative simplicity of the dreary steeples of Fermanagh and South Tyrone, say that both Bandera and Mikhnovsky before him were born into a very diverse tinderbox.
And Mikhnovsky, it appears, had something of the pyromaniac about him. His Taras Fraternity decided to fight for an independent, sovereign Ukraine “with no master and no boor, without the class struggle within the federation”. Although Mikhnovsky, like Semenyaka and other modern Ukrainian ideologues, never spelled out in detail how such a corporatist utopia would work in practice he did, like God and Moses before him, lay out Ten Commandments for his Ukrainian pure-breds which excluded ab ovo Jews, Poles, Russians and a host of other undesirables.
To bring that intermarium into being, Mikhnovsky’s lot attacked Pushkin’s monument in Kharkov. Now, as Pushkin had expired long earlier, on 10 February 1837, I am unsure why he and his poetry were hated so, but today’s Zelensky’s regime loves Mikhnovsky and they hate Pushkin, whose poetry is in the same league as Shakespeare’s, Dante’s, Homer’s, Miltons, Virgil’s, Ovid’s and Yeats’.
The young Bandera, more influenced by Mikhnovsky than by Pushkin, first came to global prominence when, as part of his efforts to rid Ukraine of Pushkin’s couplets, he and his Organisation of Ukrainian Nationalists (OUN) murdered Bronislaw Pieracki, Poland’s Minister of the Interior, one of a very large number of violent actions the OUN perpetrated against the Second Polish Republic.
When the Wehrmacht swept eastwards in 1941, the OUN, with Bandera at the helm, not only willingly collaborated with them but slaughtered Russians, Jews and Poles so brutally that even the Nazis were outraged. Although the OUN thought their collaboration would endear them to the Nazis, that was to misread the racial hierarchical ideology underlining the Third Reich. Importantly, the OUN’s ideological descendents are making the same mistake today as they die in droves to serve NATO’s aims.
But they also seem to be repeating an even much bigger mistake in looking for lebensraum at the confluence of the three empires. That simply cannot be: it is impossible, no matter how many churches they loot and Orthodox priests they murder.
Faith Of Our Fathers
Here, from the dreary steeples of Fermanagh and South Tyrone, one of the ugliest angles in this whole Ukrainian affair is the role of religion. For my own part, here and anywhere else, we should retain the faith of our fathers (and, more importantly of our mothers and grandmothers) because that is what we are. Go look at Faith Of Our Fathers, this free low budget movie about the British, their Anglican cultists and their local collaborators genociding the Irish for practicing their own religion and speaking their own language, the only language they knew. Recall that the Faith Of Our Fathers hymn, though now associated with Ireland, was written in homage to those English who suffered “dungeon, fire and sword” for resisting the vile cult of Anglicanism, whose modern tin god is King Jug Ears of tampon infamy.
Now journey back to Zelensky’s repulsive Reich where his vile cult, with the collaboration of religious leaders beyond his borders, is not only hell bent on destroying the Orthodox Church but replacing it with a mockery of all that is good and holy. Pushkin’s poetry can, of course, speak for itself in the now banned Russian language or any other language for that matter.
The excellent Stephen Karganovic, in another of his incisive articles, has juxtaposed the current lack of publicity being given to Orthodox Metropolitan Pavel to that Hungary’s Cardinal Mindszenty and Ukraine’s own (Greek Catholic) Cardinal Josyf Slipyj got in days gone by. Though the article could have compared the silence surrounding the mass looting of churches in Zelensky’s Ukraine with the faux outrage regarding Assyrians torching Korans in Sweden or Russian President Putin’s sobering promise that anyone convicted of torching a Koran on his turf would have to serve their sentence in a Muslim-majority part of Russia, one article cannot address all angles of the blasphemy that is Zelensky’s Fourth Reich.
Mindszenty, whatever his faults, was a Habsburg Catholic Royalist, as was his right. But what of those Ukrainians who are trying to obliterate the Ukrainian Orthodox Church as the Anglican cultists tried to do with Irish Catholicism and the Irish language? Here is the Ukrainian Orthodox Church propounding on that very issue.
You don’t have to be a theologian of the calibre of the late Pope Benedict to know that God, not Bandera, is our Father and that “Muscovites” are not the devil incarnate just because they practice the faith of their fathers’ holy faith.
As Bandera himself was not a “Muscovite” but was a Greek Catholic in communion with Rome, one has to ask why his name is even invoked in an Orthodox Church, be it a real one or, as is now the case, a pretend one.
The Catholic Church was, to quote the late Brendan Behan, founded on the rock of Peter, not, like the Anglican cult, on the balls of Henry VIII or, like Zelensky’s rump church, on the anti-Semitism, Russophobia and sheer economic and religious ignorance of Bandera and the other architects of Ukrainian nationalism which is the darkest of all Europe’s nationalistic strains.
Tough truths that even MI6’s Guardian admitted when it called Kiev by its proper name, as did the hard line New Statesman, even as it perversely claimed that these truths played into Russian propaganda.
But truths do not play into anyone’s propaganda as they are simply truths. The Ukrainians, like the Third Reich’s Germans before them, have been led up the garden path and have died in droves for Bandera’s big fat nothing. I can say that from my vantage point atop the dreary steeples of Fermanagh and South Tyrone, whilst admiring the works of Donne, Shakespeare and Milton, retaining the faith of my father’s holy faith and laughing along with James Joyce as he brilliantly cuts to ribbons the shallow pretensions of what he regarded as our Stepan Baderas of his day.
Because there is nothing funny or poetic about Ukraine’s current carnage, those most implicated in it should ponder on how these rivers of blood can be stemmed both now and in the future. One such tourniquet involves abandoning our tin gods and their feet of clay.
Though Stepan Bandera and his family suffered terribly because of the confluence of those three empires, without labouring the point, so did many others of the Greek Uniate Church, of other faiths and of none. But because today’s task is to end such suffering for everybody, the Greek Uniate Church, the Latin Catholic Church and all other forces that helped, for fair reasons or foul, to spread the Bandera myths should, even at this late stage, re-evaluate their positions and redress the ongoing wrongs still being perpetrated in the rump Reich those toxic Banderite myths helped bring into being.
Moscow now seems to enjoy all it takes to build a fruitful, Global Majority-centered strategic partnership.
The second Russia-Africa summit, this week in St. Petersburg, should be seen as a milestone in terms of Global South integration and the concerted drive by the Global Majority towards a more equal and fair multipolar order.
The summit welcomes no less than 49 African delegations. President Putin previously announced that a comprehensive declaration and a Russia-Africa Partnership Forum Action Plan all the way to 2026 will be adopted.
Madaraka Nyerere, the son of Tanzania’s legendary anti-colonial activist and first President, Julius Nyerere, set the context, telling RT that the only “realistic” way for Africa to develop is to unite and stop being an agent for foreign exploitative powers.
And the path towards cooperation goes through BRICS – starting with the crucial upcoming summit in South Africa, and the incorporation of more African nations into BRICS+.
Nyerere’s father was a very important force behind the Organization of African Unity, which later became the African Union.
South Africa’s Julius Malema succinctly expanded the geoeconomic concept of a united Africa: “They [neocolonial powers] thrive on the division of the African continent. Can you imagine the minerals of the DRC combined with the minerals of South Africa, and with a new currency based on the minerals? What can we do to the dollar? If we become a United States of Africa, with our minerals alone, we can defeat the dollar.”
No humanitarian nature, no deal
The Russian-African Conference of the Valdai Club functioned like a sort of final expert watch synchronization in the run-up to St. Petersburg. The first session was particularly relevant.
That came after the publication of a comprehensive analysis by President Putin of Russia-Africa relations, with a special emphasis on the recently collapsed grain deal involving the UN, Turkey, Russia and Ukraine.
Valentina Matviyenko, speaker of the Russian Federation Council, has stressed how “Ukraine, Washington and NATO were interested in the grain corridor for sabotage”.
In his Op-Ed, Putin explained how, “for almost a year, a total of 32.8 million tons of cargo were exported from Ukraine under the ‘deal’, of which more than 70% went to high-and above-middle-income countries, including the European Union, while countries such as Ethiopia, Sudan and Somalia, as well as Yemen and Afghanistan accounted for less than 3% of the total volume – less than one million tons.”
So that was one of the key reasons for Russia to leave the grain deal. Moscow published a list of requirements which would need to be fulfilled for Russia to reinstate it.
Among them: a real, practical end to sanctions on Russian grain and fertilizers shipped to world markets; no more obstacles for banks and financial institutions; no more restrictions on charter of ships and insurance – that means clean logistics for all food supplies; restoration of the Togliatti-Odessa ammonia pipeline.
And a particularly crucial item: the restoration of “the original humanitarian nature of the grain deal.”
There’s no way the collective West subjected to the Straussian neocon psychos who control US foreign policy will fulfill all or even some of these conditions.
So Russia, by itself, will offer grain and fertilizers free of charge for the poorest nations and contracts for grain supply at normal commercial terms for the others. Supply is guaranteed: Moscow had the biggest grain harvest ever during this season.
This is all about solidarity. At the Valdai session, a key discussion was around the importance of solidarity in the struggle against neo-colonialism and for global equality and justice.
Oleg Ozerov, Ambassador-at-Large of the Russian Foreign Ministry, and Head of the Secretariat of the Russia-Africa Partnership Forum, stressed how European “former” partners persist on the one-way track of shifting blame to Russia as Africa is “acquiring agency” and “denying neo-colonialism.”
Ozerov mentioned how “France-Afrique is collapsing – and Russia is not behind it. Russia is ensuring that Africa acts as one of the powers of the multipolar world”, as “a member of the G20 and present in the UN Security Council.” Moreover, Moscow is interested to expand Eurasia Economic Union (EAEU) free trade deals towards Africa.
Welcome to Global South “multi-vector” cooperation
This all spells out a common theme in the Russia-Africa summit: “multi-vector cooperation”. The South African perspective, especially in the light of the raging controversy over Putin’s non-physical presence in the BRICS summit, is that “Africans are not taking sides. They want peace.”
What matters is what Africa brings to BRICS: “Markets, and a young, educated population.”
On the Russian bridge to Africa, what is needed, for instance, is “railways along coastlines”: connectivity, which can be developed with Russian assistance, much as China has been investing widely across Africa under BRI projects. Russia, after all, “trained many professionals across Africa.”
There’s a wide consensus, to be reflected in the summit, that Africa is becoming an economic growth pole in the Global South – and African experts know it. State institutions are becoming more stable. The abysmal crisis in Russia-Western relations ended up boosting interest in Africa. No wonder that’s now a national priority for Russia.
So what can Russia offer? Essentially an investment portfolio, and crucially the idea of sovereignty – without requesting anything in return.
Mali is a fascinating case. It goes back to investments by the USSR training the workforce; at least 10,000 Malians, who were offered first-class education, including 80% of their professors.
That intersects with the terrorism threat of the Salafi-jihadi variety, “encouraged” by the usual suspects even before 9/11. Mali holds at least 350,000 refugees, all of them unemployed. France’s “initiatives” have been deemed “totally inefficient”.
Mali needs “broader measures” – including the launch of a new trading system. Russia after all taught how to set up infrastructure to create new jobs; time to fully profit from the knowledge of those trained in the USSR. Moreover, in 2023 over 100 students from Mali are coming to Russia on state-sponsored scholarships.
As Russia makes inroads in French-speaking Africa, former “partners”, predictably, demonize Mali’s cooperation with Russia. With no avail. Mali has just dropped French as its official language (that has been the case since 1960).
Under the new constitution, passed overwhelmingly with 96.9% in a June 15 referendum, French will be only a working language, while 13 national languages will also receive official language status.
Essentially, this is about sovereignty. Coupled with the fact that the West, as recognized from Mali to Ethiopia – the only African nation never colonized by Europeans – is losing moral authority across Africa at astonishing speed.
Multitudes in Africa now understand that Russia actively encourages freedom from neocolonialism. When it comes to geopolitical capital, Moscow now seems to enjoy all it takes to build a fruitful, Global Majority-centered strategic partnership.
Die transatlantische Denkfabrik „European Council on Foreign Relations“ (ECFR) hat in einem „Policy-Brief“ mit dem Titel „Die Kunst der Vasallisierung: Wie Russlands Krieg gegen die Ukraine die transatlantischen Beziehungen verändert hat“, den Europäern vorgehalten, dass sie zwar ihre sicherheitspolitische Abhängigkeit von der US-Schutzmacht anerkennen, aber zu wenig dafür tun würden. Ihr eigenes Streben nach „strategischer Autonomie“ komme nicht voran, wie der Ukraine-Krieg zeige, in dem die USA die Kriegsstrategie diktierten. Es drohe eine Vasallisierung Europas, das jedoch ein stärkerer und unabhängigerer Teil des atlantischen Bündnisses werden müsse. Diese Worte verbergen aber ganz andere Botschaften.
antispiegel.ru
Der ECFR wurde 2007 auf Initiative des im Sinne des US-Imperialismus wühlenden Milliardärs George Soros von fünfzig prominenten Persönlichkeiten gegründet, zu denen auch die deutschen Flachdenker Joschka Fischer, Cem Özdemir und Karl-Theodor zu Guttenberg gehören. Ziel des ECFR sei es, so Wikipedia, „sich für eine starke Rolle der EU in der Welt einsetzen“. Das deutsche Büro in Berlin wurde bis Ende September 2013 von der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot und wird heute von der Transatlantikerin Jana Puglierin geleitet.
Den am 4. April 2023 veröffentlichten „Policy Brief“ 1 haben Jana Puglierin und Forschungsdirektor Jeremy Shapiro verfasst. Dieser, man wundere sich nicht, war früher Sonderberater des stellvertretenden Außenministers für Europa und Eurasien im US-Außenministerium. Und die energische Handschrift amerikanischen Willens ist auch deutlich zu spüren. Den USA geht es offensichtlich darum, dass sie einerseits von den Europäern durch eine viel stärkere europäische militärische Führung in der Ukraine entlastet und andererseits von der wirtschaftlichen Macht Europas im Kampf gegen China unterstützt werden.
Dies wird eingepackt in die Aufforderung, eine eigene „strategische Autonomie“ zu entwickeln und „ein stärkerer und unabhängigerer Teil des atlantischen Bündnisses“ zu werden. Solche Formulierungen, wie auch die der „atlantischen Partnerschaft“, sind strategische Phrasen, hinter denen der unbedingte Herrschaftswille des Weltimperialisten verborgen wird. Denn selbstverständlich sind die europäischen Staaten nicht erst in der Gefahr, Vasallen der USA zu werden, sondern sie sind es bereits seit Ende des 2. Weltkrieges, wie auch immer sie von ihrem Lehnsherrn schmeichelnd genannt werden.
Das hat der führende US-Geostratege Zbigniew Brzezinski 1997 unmissverständlich klargestellt: „Tatsache ist schlicht und einfach, dass Westeuropa und zunehmend auch Mitteleuropa weitgehend ein amerikanisches Protektorat bleiben, dessen alliierte Staaten an Vasallen und Tributpflichtige von einst erinnern.“ 2
Doch dies wird durch ein spezifisches Herrschaftssystem kaschiert. Das moderne amerikanische Imperium ist anders als frühere Imperien nicht durch ständige Ausübung von Macht oder Androhung von Gewalt hierarchisch organisiert – natürlich steht die militärische Präsenz immer mahnend im Hintergrund – aber die Herrschaft wird, wie Brzezinski es ausdrückt, durch ein globales Ordnungssystem gesichert: „Amerika steht im Mittelpunkt eines ineinander greifenden Universums, in dem die Macht durch dauerndes Verhandeln, im Dialog, durch Diffusion und dem Streben nach offiziellem Konsens ausgeübt wird, selbst wenn diese Macht letztlich von einer einzigen Quelle, nämlich Washington DC, ausgeht. Das ist auch der Ort, wo sich der Machtpoker abspielt, und zwar nach amerikanischen Regeln.“ 3
Ein offizielles ausgeklügeltes Bündnissystem mit den abhängigen Staaten bildet den idealen Rahmen „für die Ausübung der indirekten und scheinbar konsensbestimmten Hegemonie der Vereinigten Staaten. …Amerikas Ordnungssystem stellt stärker auf die Methode der Einbindung (wie im Fall der besiegten Gegner Deutschland und Japan und in jüngster Zeit sogar Russland) als die früheren Großmächte. Ebenso stark setzt es auf die indirekte Einflussnahme auf abhängige ausländische Eliten.“ 4
Also ein wesentliches Element der indirekten Herrschaft ist die Einflussnahme auf die ausländischen Eliten in Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur, d. h. ihre psychische und karrierefördernde Abhängigkeit, ihre moralische Prostitution.
Die militärisch oder wirtschaftlich unterworfenen Staaten werden „Alliierte“ oder „Partner“ genannt, mit denen man ein gemeinsames Vorgehen „aushandelt“ – so wird es vor allem der Bevölkerung und den unteren naiven Politikern vorgegaukelt – in Wahrheit sind sie Vasallen, die letztlich zu gehorchen haben.
Dieses Muster sehen wir auch in dem „Policy-Brief“ des ECFR, in dem sogar scheinheilig vor einer „Vasallisierung“ Europas gewarnt und zu einer größeren Unabhängigkeit von Amerika aufgefordert wird, was aber den Vasallenstatus nur kaschieren soll. Denn der macht ja für das angebliche demokratische Vorzeige-Land in der Weltöffentlichkeit keinen guten Eindruck.
Norbert Häring, der sich auf seinem Blog mit dem „Policy-Brief“ auseinandersetzt 5, lässt sich nicht täuschen und interpretiert daher den Text „als Drohbrief des US-Außenministeriums an die Europäer“, dessen Botschaft es zu „dechiffrieren“ gelte. Treffend fasst er die Botschaft wie folgt zusammen:
„Die Europäer können sich nicht selbst verteidigen und verlassen sich auf die USA. Dafür geben sie Vasallengehorsam. Die USA werten die passive Haltung der Europäer zunehmend als Dienst nach Vorschrift. Die US-Regierung findet es zu anstrengend und zu wenig ertragreich, Dutzenden europäischer Staaten, die mehr oder weniger widerwillig gehorchen, zu sagen, wo es langgeht. Deshalb die Drohung: Anders als im kalten Krieg ist ein prosperierendes Europa als Puffer gegen Russland für die USA nicht mehr wichtig. Umso wichtiger, und durch China in Frage gestellt, ist die ökonomische Vormachtstellung der USA in der Welt. Wenn die Europäer ihre wirtschaftliche Macht nicht einsetzen, um die US-Regierung aktiv in der Konkurrenz mit China zu unterstützten und ihr dafür durch größeres militärisches Engagement gegenüber Russland den Rücken freizuhalten, dann wird die US-Regierung zum eigenen Vorteil Europa die Basis seiner wirtschaftliche Stärke wegnehmen.“
Bei größerem Wohlverhalten werde Europa in Aussicht gestellt, dass es für die USA wichtig bleibe und nicht weiter ausgeplündert werde.
Dies wird in folgenden Zitaten aus dem „Policy Brief“ deutlich.
Ausgangslage
„Die Nationen Europas sind derzeit nicht in der Lage, sich selbst zu verteidigen, und so haben sie keine andere Wahl, als sich in einer Krise auf die USA zu verlassen.“ Als besonders schwach unter den europäischen Politikern wird Bundeskanzler Olaf Scholz herausgestellt: „Wie ein verängstigtes Kind in einem Raum voller Fremder fühlte sich Deutschland allein, wenn Uncle Sam nicht seine Hand hielt.“
„Seit der Finanzkrise 2008 sind die USA im Vergleich zu ihren europäischen Verbündeten immer mächtiger geworden. Das transatlantische Verhältnis ist nicht ausgeglichener, sondern stärker von den USA dominiert worden. Die mangelnde Handlungsfähigkeit der Europäer in der Russland-Ukraine-Krise rührt von diesem wachsenden Machtungleichgewicht im westlichen Bündnis her.“ Den Europäern sei es nicht gelungen, „einen Konsens darüber zu erzielen, wie mehr strategische Souveränität überhaupt aussehen sollte, wie sie sich dafür organisieren, wer ihre Entscheidungsträger in einer Krise wären und wie sie die Kosten verteilen sollen. Noch gravierender ist, dass sich die Nationen Europas nicht einig sind, was zu tun ist, und sich gegenseitig nicht genug vertrauen, um in diesen Fragen Kompromisse zu finden. In diesem Zusammenhang können die Europäer nicht wissen, was sie mit größerer Autonomie tun würden oder wie sie sich von Amerika unterscheiden könnten, weil sie keinen Prozess oder keine Fähigkeit haben, über ihre eigene Politik zu entscheiden. Die amerikanische Führung in Europa bleibt notwendig, weil die Europäer nach wie vor nicht in der Lage sind, sich selbst zu führen.“
Das ist in dem Sinne gemeint, dass die Europäer sich enger zusammenschließen und gemeinsam selbstbewusste, überzeugte Vertreter der politischen und militärischen Interessen der USA sein müssten. – Doch zeigt es auch ungewollt die Notwendigkeit der europäischen Völker auf, eine vollständige Unabhängigkeit vom Weltimperialisten zu erreichen und die eigenen kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Interessen zu vertreten, was nur dadurch möglich ist, dass sie sowohl zum Westen als auch zu den Ländern des Ostens friedliche Beziehungen pflegen und so eine ausgleichende, vermittelnde Rolle zwischen Ost und West einnehmen. Aber gerade das wollen die imperialistischen USA und die von ihnen gesteuerten transatlantischen „Think-Tanks“ mit allen Mitteln verhindern.
Nun wird Europa in dem Text vorgehalten, dass es in den letzten Jahren gegenüber den USA auf allen Gebieten ins Hintertreffen geraten seien:
„Die wachsende Dominanz der USA innerhalb des atlantischen Bündnisses zeigt sich in praktisch allen Bereichen nationaler Stärke. Gemessen am BIP sind die USA in den letzten 15 Jahren dramatisch über die EU und das Vereinigte Königreich hinausgewachsen. (…) Auch die technologische Dominanz der USA in Europa hat zugenommen. Die großen US-Technologieunternehmen – die „Big Five“ von Alphabet (Google), Amazon, Apple, Meta (Facebook) und Microsoft – stehen nun kurz davor, die Tech-Landschaft in Europa zu dominieren, wie sie es in den USA tun. (…)
Seit 2008 haben auch die Europäer im Vergleich zu den USA einen dramatischen Verlust an militärischer Macht erlitten. Der Anstieg der europäischen Militärausgaben nach der russischen Invasion in der Ukraine 2014 verschleiert diesen Trend manchmal. Aber natürlich ist jede Macht relativ: Da die Militärausgaben in Europa wesentlich weniger gestiegen sind als die der USA, sind sie weiter zurückgefallen. Zwischen 2008 und 2021 stiegen die US-Militärausgaben von 656 Milliarden US-Dollar auf 801 Milliarden US-Dollar. Im gleichen Zeitraum stiegen die Militärausgaben der EU27 und des Vereinigten Königreichs nur von 303 Milliarden Dollar auf 325 Milliarden Dollar. Schlimmer noch: Die Ausgaben der USA für neue Verteidigungstechnologien sind nach wie vor mehr als siebenmal so hoch wie die aller EU-Mitgliedstaaten zusammen.“
Folgen der Schwäche
„Die russische Invasion in der Ukraine im Februar 2022 fiel somit in einen Moment großer geopolitischer Schwäche Europas. (…) Und so haben die USA alle EU-Mitgliedstaaten zusammen bei der Bereitstellung militärischer und humanitärer Hilfe für die Ukraine überholt und sich auch bereit erklärt, viele der Waffensysteme aufzufüllen, die diese Verbündeten der Ukraine zur Verfügung gestellt haben. In nur wenigen Monaten stieg die Zahl der US-Truppen in Europa von einem historischen Tiefstand der Nachkriegszeit von rund 65.000 auf 100.000. Auf dem NATO-Gipfel im Juni 2022 kündigte Biden an, dass die USA ihre Truppenpräsenz in Europa weiter ausbauen werden, einschließlich erheblicher neuer Streitkräfte und Hauptquartiere in Polen, Rumänien und den baltischen Staaten.
Natürlich leisten viele europäische Länder und die EU-Institutionen wichtige Beiträge und leisten wichtige Hilfe für die Ukraine. (…) Aber insgesamt sind ihre Anstrengungen viel bescheidener als die der USA. (…) … bei der amerikanischen Führung geht es um mehr als nur Ressourcen. Die USA haben sich als notwendig erwiesen, um die westliche Reaktion auf die russische Invasion zu organisieren und zu vereinheitlichen. (…) In der Tat ist es schwierig, einen politischen Entscheidungsträger oder Experten auf beiden Seiten des Atlantiks zu finden, der glaubt, dass es einen anderen Weg gab, eine einheitliche und energische Reaktion auf die russische Invasion zu organisieren. Aus diesen Gründen kehren die Mitglieder des transatlantischen Bündnisses zu ihren Gewohnheiten des Kalten Krieges zurück, in denen die Amerikaner führen, während die Europäer entweder von hinten drängen oder einfach folgen. Auf beiden Seiten des Atlantiks gibt es wenig Appetit auf unabhängige europäische Bemühungen, selbst bei Themen wie dem Handel zwischen den USA und der EU, die früher als außerhalb des Sicherheitsbereichs betrachtet wurden.“
Es wird also ganz das konfrontative Ost-West-Bild vom bösen, imperialistischen Russen gemalt, gegen den man zusammenstehen und sich gemeinsam verteidigen müsse. Das würden nur die USA voll durchschauen und am entschiedensten die notwendigen Abwehrmaßnahmen ergreifen und für die halbherzigen, zerstrittenen Europäer auch in deren Interesse eine Verteidigungsstrategie organisieren.
„Die USA und ihre europäischen Partner mögen zu ihren Bündnisgewohnheiten des Kalten Krieges zurückgekehrt sein, aber natürlich ist die aktuelle geopolitische Situation ganz anders als während des Kalten Krieges. Europa war damals die zentrale Front im Kampf gegen die Sowjetunion, und die Strategie der USA hing vor allem in der Anfangszeit davon ab, Westeuropa sowohl wirtschaftlich als auch militärisch wieder aufzubauen, damit es der Herausforderung aus dem Osten standhalten konnte. Dementsprechend haben die USA ihre dominante Sicherheitsrolle nie (oder zumindest nur selten) zum wirtschaftlichen Vorteil im Inland genutzt. Im Gegenteil, die USA ließen zu, dass ihr massiver Handelsüberschuss der Nachkriegszeit erodierte, und wurden zum bevorzugten Exportmarkt für die sich erholenden Nationen Europas. Die Nationen Westeuropas gediehen unter dem Sicherheitsschirm der USA. (…)
Der Kampf mit China im 21. Jahrhundert sieht ganz anders aus. Europa ist nicht die zentrale Front, und sein Wohlstand und seine militärische Stärke stehen nicht im Mittelpunkt der US-Strategie. (…) Die USA unter Biden haben bewusst eine strategische Industriepolitik verfolgt, die auf amerikanische Reindustrialisierung und technologische Dominanz gegenüber China abzielt. (…) Konzeptionell haben die europäischen Verbündeten eine Rolle in diesem geoökonomischen Kampf mit China, aber es geht nicht, wie im Kalten Krieg, darum, reich zu werden und zur militärischen Verteidigung der Zentralfront beizutragen. Im Gegenteil, ihre Schlüsselrolle aus US-Sicht besteht darin, die strategische Industriepolitik der USA zu unterstützen und dazu beizutragen, die amerikanische technologische Dominanz gegenüber China zu sichern. Sie können dies tun, indem sie sich der US-Industriepolitik beugen und ihre Wirtschaftsbeziehungen zu China nach amerikanischen Konzepten strategischer Technologien umschreiben.
Wichtig ist, dass es in diesem neuen geoökonomischen Kampf mit China keine rein wirtschaftlichen Fragen geben wird. Der technologische und wirtschaftliche Charakter des Konflikts mit China bedeutet, dass die USA fast jeden internationalen Streit für sicherheitsrelevant erklären können und werden. (…) Da diese Maßnahmen das Potenzial haben, das Wirtschaftswachstum in Europa zu verringern, eine (weitere) De-Industrialisierung zu bewirken oder sogar den Europäern eine beherrschende Stellung in den Schlüsselindustrien der Zukunft zu verwehren, könnte man erwarten, dass sie in der gesamten EU auf ernsthaften Widerstand stoßen. Und bis zu einem gewissen Grad haben sie das auch. …“
Hier wird ganz offen beschrieben, so bringt es Norbert Häring auf den Punkt, wie die USA sich re-industrialisieren werden, indem sie Europa de-industrialisieren.
Was die Europäer tun müssen
Doch noch besteht die Möglichkeit, dass sich die europäischen Vasallen, die keine sein und auch keine werden sollen, ihrem Lehnsherrn wieder gewogen machen: wenn sie sich in scheinbarer Unabhängigkeit mit vollem Einsatz der Unterstützung seiner weltweiten Machtinteressen verschreiben.
„Vasallisierung ist keine kluge Politik für die kommende Ära des intensiven geopolitischen Wettbewerbs – weder für die USA noch für Europa. Das Bündnis mit den USA bleibt für die europäische Sicherheit von entscheidender Bedeutung, aber wenn man sich beim wichtigsten Element der Souveränität voll und ganz auf ein abgelenktes und nach innen gerichtetes Amerika verlässt, werden die Nationen Europas dazu verdammt, bestenfalls geopolitisch irrelevant und schlimmstenfalls zum Spielball der Supermächte zu werden. Um ihre eigenen Wirtschafts- und Sicherheitsinteressen schützen zu können, die sich zuweilen von denen der USA unterscheiden, müssen die Europäer ausgewogenere transatlantische Beziehungen aufbauen.
Darüber hinaus wird die Vasallisierung letztlich nicht dazu beitragen, dass sich die USA in Europa engagieren. Washington hat oft und lautstark größere europäische Beiträge zu den gemeinsamen Verteidigungsanstrengungen gefordert. Auch wenn viele US-Maßnahmen die Vasallisierung fördern, wissen die meisten US-Politiker nach der Erfahrung der Autoren, dass sie einen starken europäischen Partner für den kommenden geopolitischen Wettbewerb brauchen. Sie wissen, dass ein solcher Partner unabhängiger wäre und dass diese Unabhängigkeit, auch wenn sie in bestimmten Fragen nicht immer willkommen ist, eine viel geringere Bedrohung für eine funktionierende Partnerschaft darstellt als zunehmend schwache und irrelevante europäische Partner. Letztlich wird das amerikanische Engagement in Europa nur dann Bestand haben, wenn die USA glauben, von ihren Partnern etwas zu gewinnen. Dies erfordert eine ausgewogenere Partnerschaft, nicht eine stärkere Vasallisierung.“
Dann folgen im Text fett gedruckte konkrete Forderungen, wie die Europäer die transatlantischen Beziehungen wieder ins Gleichgewicht bringen können:
„Aufbau einer unabhängigen Kapazität zur Unterstützung der Ukraine in einem langen Krieg.
Verstärkte Entsendung westeuropäischer Streitkräfte in den Osten, die in einigen Fällen die US-Streitkräfte ersetzen könnten.
Stärkung der europäischen militärischen Fähigkeiten und der Fähigkeit, sowohl innerhalb als auch außerhalb der NATO eigenständig zu handeln.
Die Bereitschaft signalisieren, dass die USA, die EU und das Vereinigte Königreich eine geoökonomische NATO bilden. Ziel eines solchen Forums wäre es, eine gemeinsame strategische Wirtschaftspolitik der USA und Europas gegenüber China zu entwickeln, die sowohl effektiver wäre als auch die Vasallisierung verringern würde.
Schaffung einer besonderen Verteidigungspartnerschaft zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich.
Erwägung einer europäischen nuklearen Abschreckung.“
Das kann man nur als Wahnsinn und den endgültigen Untergang Europas bezeichnen. Europas Zukunft, insbesondere Mitteleuropas, liegt in der Entfaltung kultureller Beziehungen, dem eigentlichen, primären Lebenselement des Menschseins, mit Ost und West. Und dieses ist von Natur aus nicht auf Konfrontation, sondern auf Verständigung und friedlichen Ausgleich gerichtet.