Das BRICS-Bündnis als Alternative (german-foreign-policy.com)

Vor dem heute beginnenden Gipfel der EU mit Lateinamerika bemühen sich mehrere dortige Staaten um ein Gegengewicht zum Westen und bauen ihre Zusammenarbeit mit dem BRICS-Bündnis aus. Berlin und Brüssel wollen den Gipfel nutzen, um stärkeren Zugriff auf Rohstoffe für die Energiewende zu erlangen, über die Lateinamerika in großen Mengen verfügt. Zudem versuchen sie, den lateinamerikanischen Zusammenschluss CELAC gegen Russland in Stellung zu bringen. Die CELAC, die sich gegen die Anmaßungen der EU seit Wochen entschlossen zur Wehr setzt, hat in den vergangenen Tagen die Forderung nach einer Bitte um Entschuldigung für die Verbrechen der Kolonialzeit und nach Entschädigung auf die Tagesordnung gesetzt; allerdings gilt als schwer vorstellbar, dass die EU sich darauf einlässt. Auf der Suche nach einem Gegengewicht gegen den Druck der EU und des Westens ist Argentinien um eine Mitgliedschaft im BRICS-Bündnis bemüht, dessen Wirtschaftsleistung inzwischen diejenige der G7 übertrifft; Uruguay ist der BRICS-Bank beigetreten, Honduras strebt es an. Kürzlich hat der Außenminister der Demokratischen Republik Kongo gefordert, die BRICS sollten „eine neue internationale Ordnung schaffen“.

Gedämpfte Erwartungen

Die ursprünglich hohen Erwartungen an das heute beginnende Gipfeltreffen der EU mit dem lateinamerikanischen Zusammenschluss CELAC (Comunidad de Estados Latinoamericanos y Caribeños) sind mittlerweile recht gedämpft. Zwar wird mit einer hochrangigen Beteiligung beider Seiten gerechnet. So haben 26 der 33 CELAC-Staaten angekündigt, mit ihren Staats- bzw. Regierungschefs in Brüssel vertreten zu sein; erwartet wird unter anderem Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva. Die EU ist mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident Charles Michel und dem Außenbeauftragten Josep Borrell zugegen; aus Berlin reist Bundeskanzler Olaf Scholz an. Deutschland und die EU haben großes Interesse, sich stärkeren Zugriff auf Lateinamerikas beträchtliche Vorräte an Rohstoffen zu verschaffen, die für die Energiewende unverzichtbar sind – von Lithium bis zu grünem Wasserstoff. Mit Blick auf die Spannungen zwischen beiden Seiten, die dem Gipfel in den vergangenen Wochen vorausgingen, urteilt nun allerdings etwa der Staatssekretär im Außenministerium Argentiniens, Gustavo Martínez Pandiani, „das Wichtigste“ sei, dass der Gipfel erstmals seit 2015 wieder stattfinde: In den seitdem vergangenen acht Jahren habe man mit der EU überhaupt keine Verbindungen auf breiter Ebene herstellen können.[1]

Streit um das Mercosur-Abkommen

Ursache für die Spannungen ist zum einen, dass die CELAC-Staaten auf eine Abkehr von dem ungleichen, seit je neokolonial geprägten Verhältnis zwischen beiden Seiten dringen und explizit auf „Beziehungen unter Gleichen“ bestehen.[2] Konkret hat dies zuletzt zu neuen Auseinandersetzungen um das seit fast 25 Jahren geplante Freihandelsabkommen der EU mit dem Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay) geführt. Die Verhandlungen darüber sollen am Rande des EU-CELAC-Gipfels fortgesetzt werden; mit einem Durchbruch wir allerdings nicht gerechnet. Einerseits fordern Argentinien und Brasilien Korrekturen, die eine Benachteiligung ihrer Unternehmen bei Staatsaufträgen verhindern sollen (german-foreign-policy.com berichtete [3]). Andererseits setzt vor allem Brasilien sich gegen eine von der EU geplante Zusatzerklärung zur Wehr, die Maßnahmen zum Schutz des Regenwaldes verlangt und bei Nichterfüllung mit Strafen droht. Allerdings verbergen sich hinter dem Konflikt um die Erklärung im Kern innereuropäische Auseinandersetzungen: Frankreich und Österreich gehen die Zugeständnisse im geplanten Mercosur-Abkommen an die Mercosur-Agrarindustrie, die für ihre Landwirte nachteilig sind, zu weit; sie torpedieren die Vereinbarung deshalb mit angeblicher Sorge um das Amazonasgebiet.

Streit um den Ukraine-Krieg

Heftigen Unmut bei der CELAC hat die EU zudem mit dem Versuch ausgelöst, einen Keil zwischen die Staaten Lateinamerikas und Russland zu treiben. Dazu hatte sie einen Entwurf für eine Abschlusserklärung vorgelegt, in dem der russische Angriff auf die Ukraine ausdrücklich „verurteilt“ wurde. Zwar haben sich die meisten Staaten Lateinamerikas den Resolutionen der UN-Generalversammlung angeschlossen, in denen der Angriff „bedauert“ wird. Allerdings lehnen sie es bis heute ab, sich im Machtkampf des Westens gegen Moskau offen auf eine Seite zu schlagen. Entsprechend wies die CELAC den Entwurf für die Abschlusserklärung zurück und antwortete mit einem Gegenentwurf, der auf eine schnelle Beendigung des Krieges drang und Verhandlungen zwischen beiden Seiten forderte.[4] Nachdem zunächst ein Verzicht auf jegliche Abschlusserklärung nicht auszuschließen war, heißt es nun, man sei einem Kompromiss womöglich nähergekommen.[5] Allerdings haben die CELAC-Staaten in ihrem Gegenentwurf auch gefordert, die europäischen Staaten müssten sich zu einer Anerkennung des Leides bereiterklären, das die Kolonialverbrechen und insbesondere der transatlantische Sklavenhandel hervorgerufen hätten, und sich zur Zahlung von Reparationen bzw. Entschädigung verpflichten.

„Wie die Konquistadoren“

Dass die EU diesbezüglich zu ernsthaften Zugeständnissen bereit sein könnte, kann als ausgeschlossen gelten. Als vor rund vier Jahren Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador Spanien aufforderte, für die Verbrechen der Kolonialzeit um Entschuldigung zu bitten, antwortete Spaniens damaliger Außenminister, das komme „offensichtlich“ nicht in Frage; schließlich verlange Spanien ja auch nicht von Frankreich, sich für die Invasion der napoleonischen Truppen zu entschuldigen.[6] Der Minister, der die jahrhundertelange, massenmörderische koloniale Ausplünderung nicht für dramatischer hielt als die wenige Jahre währende Besetzung eines europäischen Staates durch einen anderen, hieß Josep Borrell. Heute amtiert Borrell als Außenbeauftragter der EU. Er hat Ende 2022 auf einem Treffen mit lateinamerikanischen Abgeordneten gefordert, die Beziehungen zwischen Lateinamerika und Europa wieder zu intensivieren, und dazu geäußert, man müsse in dem „perfekten Sturm“ der Gegenwart ganz genauso vorgehen wie einst „die Entdecker und Konquistadoren“ und „eine Neue Welt erfinden“.[7]

„Eine neue internationale Ordnung“

Der erstarkende Widerstand der CELAC-Staaten gegen die Zumutungen durch die EU ist deshalb möglich, weil der lateinamerikanische Subkontinent in wachsendem Maße über Alternativen zur Kooperation mit Europa verfügt und sie auch zunehmend nutzt. Dies gilt nicht nur für die vor allem wirtschaftliche Kooperation mit China, das inzwischen größter Handelspartner Südamerikas und zweitgrößter Handelspartner ganz Lateinamerikas ist und auch als Investor an Bedeutung gewinnt, während der Einfluss der europäischen Staaten schwächer wird.[8] Neue Optionen beginnt auch das BRICS-Bündnis (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) zu eröffnen. Der Zusammenschluss von fünf aufstrebenden Schwellenländern aus dem Globalen Süden erzielte 2020, berechnet nach Kaufkraftparität, erstmals einen größeren Anteil an der Weltwirtschaftsleistung (31,4 Prozent) als die G7-Staaten (30 Prozent) und wächst weiterhin schneller als diese.[9] Er hat sich im Laufe des vergangenen Jahres gegen den Druck des Westens, Russland fallenzulassen, behauptet. Vor kurzem wurde der Außenminister der Demokratischen Republik Kongo, Christophe Lutundula Apala, mit der Einschätzung zitiert, der Westen sei offenbar nicht bereit, Frieden und Wohlstand zu ermöglichen; deshalb müssten die BRICS „eine neue internationale Ordnung schaffen“.[10]

Süden statt Westen

Aktuell sind die BRICS-Staaten dabei, eine Erweiterung ihres Bündnisses, BRICS+, zu diskutieren. Kommt es dazu, gilt Argentinien als wahrscheinliches Neumitglied. An einem Beitritt ist Berichten zufolge auch Kuba interessiert. Weitere Staaten Lateinamerikas sind an einer engeren Kooperation mit der New Development Bank (NDB) interessiert, die von den BRICS 2014 gegründet wurde und als eine Art Alternative zur Weltbank auftritt. Seit einigen Jahren nimmt die NDB neue Mitglieder auf. Uruguay ist bereits als solches anerkannt und muss nur noch seine Anteile einzahlen, um in der NDB tätig werden zu können; an der NDB-Mitgliedschaft interessiert sind unter anderem Argentinien und Honduras. Damit nimmt die Bindung auch südamerikanischer Staaten an den Westen, darunter Deutschland und die EU, ab und ihre Orientierung auf die aufstrebenden Schwellenmächte des Globalen Südens zu.

[1] El optimism rodea la cumbre UE-CELAC de la próxima semana. es.mercopress.com 15.07.2023.

[2] III Cumbre EU-Celac por relaciones entre iguales. prensa-latina.cu 14.07.2023.

[3], [4] S. dazu Die Lateinamerika-Offensive der EU (III).

[5] El optimism rodea la cumbre UE-CELAC de la próxima semana. es.mercopress.com 15.07.2023.

[6] Sonia Corona, Miquel Alberola, Eva Saiz: La carta de López Obrador provoca una refriega política en España. elpais.com 27.03.2019.

[7] Andrés Gil: Borrell, ante diputados latinoamericanos en Bruselas: „Como los conquistadores, tenemos que inventor un Nuevo Mundo”. eldiario.es 01.12.2022.

[8] S. dazu Auf bröckelndem Boden.

[9] Sharad Raghavan: Led by China, India, the 5 BRICS nations now contribute more to world GDP than industrialised G7. theprint.in 04.04.2023.

[10] BRICS considers expanding bloc, meets ‘friends’. thedailystar.net 02.06.2023.

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9299

Horst Schötzki: „Der Schlächter von Lyon“ – Karriere eines faschistisch-deutschen Massenmörders

von sascha313

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Barbie

Der Name Klaus Barbie stand im Jahre 1945 nach der Zerschlagung des faschistischen Deutschlands durch die Sowjetunion auf den französischen Fahndungslisten ganz oben. Als Gestapochef von Lyon hatte Barbie ein blutiges Schreckensregiment in der Stadt errichtet. Er folterte und mordete persönlich. An seinen Händen klebte das Blut von Widerstandskämpfern aus allen politischen Lagern Frankre­ichs: Kommunisten, Sozialisten, Gaullisten. Als die alliierten Truppen vorrückten, tauchte Barbie mit falschen Papieren unter. Die französische Justiz fahndete vergeblich nach dem Massenmörder. Barbie hatte einen neuen Dienstherren gefunden. Das Corps für Spionageabwehr der 66. US-Armee rüstete den früheren Gestapochef mit falschen Pässen aus. Barbie wohnte in einer Villa in Augs­urg, die dem USA-Geheimdienst gehörte. Sein neuer Auftrag bestand darin, für den USA-Geheimdienst In­formationen über die Kommunistische Partei Deutschlands zu sammeln. [1]

Über diesen faschistischen Massenmörder schrieb Horst Schötzki im Juni 1985
in der DDR-Zeitschrift „Das Magazin“:

Horst Schötzki

Die Karriere eines Massenmörders

Augenzeugen berichten, es sei am Abend des 4. Februar 1983 auf der Hochebene von La Paz bit­terkalt gewesen, obwohl auf der südlichen Halb­kugel unseres Planeten um diese Zeit eigentlich Hochsommer herrscht. Jedenfalls habe Klaus Bar­bie, der – mit Handschellen gefesselt – zu einem bereitstehenden Flugzeug geleitet wurde, am gan­zen Körper gezittert, vor Kälte sicherlich, aber auch vor Zorn und Angst. Der Staatssekretär im bolivianischen Innenministerium, Sanchez, be­fahl deshalb, ihm einen Mantel umzuhängen; un­geachtet dessen aber habe der Gefangene sich weiterhin renitent aufgeführt, woraufhin ihm Sanchez entgegenhielt, er sei ein Mörder. Barbie ant­wortete: „Ich habe niemanden umgebracht. Der Tod, das ist eine sehr ernste Sache, eine grausame Sache. Ich habe das erfahren müssen, als mein Sohn verunglückte.“ – „Sie sind ja ein Monster“, stieß der Staatssekretär empört hervor und brach das Gespräch ab.

Ein Mörder in den Diensten des BND

Der Zorn des Bolivianers war mehr als verständ­lich. Ein Monster freilich ist dieser Klaus Barbie, der jetzt buchstäblich an der Stätte einstigen verbrecherischen Wirkens in einem Sondertrakt des Gefängnisses in Lyon einsitzt und als der am be­sten bewachte Gefangene Frankreichs gilt, den­noch nicht. Er ist noch nicht einmal ein unge­wöhnlicher Mensch mit seltenen Eigenschaften, weder besonders dumm noch überragend intelli­gent; äußerlich eine Dutzenderscheinung, den­noch Mörder. Auch das ist so selten nicht. Allerdings beenden Massenmörder nach Aufdeckung ihrer Verbre­chen häufig ihre Laufbahn am Galgen oder unter dem Fallbeil. Für Barbie galt das genaue Gegen­teil: Daß er als Massenmörder bekannt war, prä­destinierte ihn für eine Fortsetzung seiner Kar­riere und die verdankt er imperialistischen Ge­heimdiensten, insbesondere amerikanischen, aber auch dem bundesdeutschen BND.

Aufgewachsen im Geiste des Faschismus

Der „Schlächter von Lyon“, als der Barbie schon während des zweiten Weltkrieges in Frankreich gefürchtet und gehaßt wurde, kam in einem klein­bürgerlichen Milieu auf die Welt. Geboren 1913, im letzten Friedensjahr vor Ausbruch des ersten Weltkrieges, aufgewachsen in der finanziell halbwegs gesicherten, allerdings bescheidenen Häus­lichkeit eines Volksschullehrers im damals leicht verträumten, wenn auch schon mondänen Bad Godesberg, konnte er das Gymnasium der Mosel­stadt Trier besuchen. Dort erlebte er die Machtübertragung an die Nazis, dort trat er auch im April 1933 in die Hitlerjugend ein.

Die Nazis auf der Suche nach Helfershelfern

Hitler wurde Reichskanzler am 30. Januar 1933, aber der Aufbau des Machtapparates der faschisti­schen Diktatur vollzog sich natürlich nicht von heute auf morgen. Mittlere, höhere und höchste Chargen der Nazipartei reisten damals durch Deutschland auf der Suche nach geeigneten Hel­fern und Helfershelfern für ihr Terrorregime. Wohl bei solcher Gelegenheit wurde Barbie dem „Reichsführer SS“, Heinrich Himmler, persönlich vorgestellt. Zunächst in der Abteilung IV (Gestapo) des Reichssicherheitshauptamtes in Berlin tätig, wurde er 1937 nach Düsseldorf versetzt, heiratete 1940 eine Frau, deren fanatisch-nazistische Gesin­nung der seinigen nicht im geringsten nachstand.

Eine typische faschistische Karriere

Die Flitterwochen des inzwischen zum Unter­sturmführer Beförderten waren kurz; nachdem Hitlers Wehrmacht im Mai 1940 die Niederlande überfallen hatte, wurde Barbie der sogenannten Judenabteilung des SD in Den Haag zugeteilt. Seine Aufgabe: Aufspüren von Juden, gleich wel­chen Alters oder Geschlechts, und deren Einlieferung in Konzentrationslager; Barbie erzählte später oft, wie er in jenen Tagen einen Juden tötete, indem er ihm mit einer Schreibmaschine den Schädel zertrümmerte. 1942 wurde er nach Lyon in das besetzte Frankreich geschickt, als Leiter der Gestapo in die Rhône-Stadt. Seine Aufgabe hier: Polizeiterror der Gestapo gegen die französische Bevölkerung und Jagd auf Widerstandskämpfer.

In diesem Haus in einem Vorort von Lyon wurde am 21. Juni 1943 der ehemalige Gründer des Nationalkomitees der Résistance, Jean Moulin, vom damaligen SS-Hauptsturmführer Klasu Barbie verhaftet.


Der „Schlächter von Lyon“ überlebte…

Französische Gerichte haben später ermittelt, daß Barbie persönlich sowohl an 4.342 Morden beteiligt war als auch an der Verhaftung, teilweise Folterung von über 14.000 Widerstandskämpfern, daß er an der Deportierung Zehntausender in faschistische Vernichtungslager mitwirkte. Zwei seiner schlimmsten Verbrechen waren die Liquidierung eines jüdischen Kinderheims und die von ihm selbst vorgenommene Folterung und Ermordung Résistance-Führers Jean Moulin. Infolgedessen hätte Barbie nach dem totalen Zusammenbruch des faschistischen Deutschland im Mai 1945 sein verdientes Ende auf einem Schafott finden müssen. Tatsächlich stand er auch – inzwischen zum Hauptsturmführer befördert und mehrfach mit Orden dekoriert, unter der Num­mer 239 auf der Liste 1 der deutschen Kriegsver­brecher, zu deren Verfolgung und Bestrafung sich die Hauptmächte der Antihitlerkoalition völker­rechtlich verpflichtet hatten. Aber der „Schlächter von Lyon“ überlebte.

BRD-Behörden schützen den „Schlächter von Lyon“

Sühne für seine Morde und seine Quälereien ver­langten die nach Zehntausenden zählenden Ange­hörigen seiner Opfer, französische Strafverfol­gungsbehörden fahndeten nach ihm, und die internationale Öffentlichkeit forderte seine Verur­teilung. Jahrzehntelang wurde nicht zuletzt in BRD-Massenmedien die Legende verbreitet, Bar­bie gehöre zu jenen, denen es – leider – gelungen sei, „sich der Bestrafung oder wenigstens einem Gerichtsverfahren zu entziehen“. Er sei eben „un­tergetaucht“, vermutlich in Südamerika, vielleicht auch schon nicht mehr am Leben. Es war dies nicht leichtfertige Journalistenerfin­dung; dergleichen wurde vielmehr bewußt in die Welt gesetzt, um die eigentliche Ungeheuerlich­keit zu verbergen. Barbie tauchte nicht unter, son­dern wurde beschützt, der Massenmörder wurde von denen, die ihn hatten, nicht gerichtet oder wenigstens einem Gericht überstellt, sondern ge­nutzt.

Von den westlichen Besatzern nur selten verfolgt…

Des Massenmörders Laufbahn wurde Konti­nuität gegeben, wenn auch mit leicht veränderter Zielrichtung. Auch die westlichen Besatzungsmächte suchten nach der Kapitulation Hitlerdeutschlands in ihren Besatzungszonen mehr oder weniger eifrig nach Nazi-Kriegsverbrechern. In der amerikanischen Besatzungszone (heute BRD-Bundesländer Hes­sen, Bayern, Teile Baden-Württembergs und Bremerhaven) war dies vornehmlich Sache des Counter Intelligence Corps (CIC), des Geheim­dienstes der amerikanischen Armee. Man fand durchaus Kriegsverbrecher und nicht einmal we­nige. Aber man verfuhr mit ihnen sehr unter­schiedlich:

Einige, darunter Spitzennazis, wurden dem Internationalen Militärtribunal in Nürnberg zur Aburteilung überstellt. Andere freilich nutzte man auf unterschiedliche Weise; zahlreiche Ge­nerale zum Beispiel wurden in geheime Lager ge­steckt, um dort bei guter Verpflegung und man­cherlei Komfort ihre „Erfahrungen“ im Feldzug gegen die Sowjetunion für die Strategen des Pen­tagon niederzuschreiben. Andere wurden vom CIC als Agenten übernommen, mit speziellen Auf­gabenbereichen. Den spektakulärsten Fang die­ser Art machten die US-Besatzer, als sich der Lei­ter der Abteilung „Fremde Heere Ost“ in Hitlers Generalstab, der General Reinhard Gehlen, mitsamt seinem Stab und seiner Agentenkartei zu Diensten anbot und nach einigem Hin und Her so­zusagen komplett übernommen wurde.


Die zweite kriminelle Karriere des Klaus Barbie

Zu solcher Art von Kriegsbeute gehörte auch Bar­bie. Wer jene Zeiten in den westlichen Besat­zungszonen miterlebt hat, weiß, daß diese Prakti­ken, speziell der amerikanischen Besatzungs­macht, gerüchteweise bekannt wurden. Ob Bar­bie sich den USA-Truppen stellte, oder ob er bei irgendeiner Razzia erwischt wurde, ist vergleichs­weise belanglos. Erwiesen ist, daß das CIC ihn sich „reserviert“ hatte, erwiesen ist auch, daß man dort wußte: Dieser Barbie ist ein gesuchter Kriegs­verbrecher und Massenmörder. Aber ungeachtet dessen befanden die CIC-Oberen, dieser Barbie könne von Nutzen sein. Inwiefern? Er kam gewissen Kreisen in der damaligen USA-­Administration und in den Geheimdiensten, die mit dem Gedanken an einen Krieg gegen die So­wjetunion zu spielen begannen, wie gerufen.

Ehemalige SS- und Gestapo-Führer im Solde der USA

Man suchte unter fanatischen Nazis und Antikommuni­sten, insbesondere ehemaligen SS-Leuten, nach ebenso willfährigen wie erfahrenen Werkzeugen für spezielle Aufgaben. Barbie kannte viele „Brü­der im Geiste“, infolgedessen war er geeignet, solche Kumpane um sich zu sammeln und ein fe­stes Verbindungsnetz unter ihnen aufzubauen. Der „Schlächter von Lyon“ wußte aber auch von zahlreichen einstigen Nazi-Kollaborateuren, die im befreiten Frankreich wieder eine politische Rolle spielten. Damit war er für das CIC geradezu prädestiniert, politische Vorgänge in diesem Land für die USA auszuspionieren, insbesondere im Be­reich der politischen Linken und einer möglichen, mißtrauisch beäugten französisch-sowjetischen Zusammenarbeit.

Massenmörder Barbie von der Verhaftungsliste gestrichen

Barbies Domizil war damals eine Dienstvilla, ge­stellt und unterhalten vom CIC, zunächst in Augs­burg, später in Memmingen. Bei seinen zahlrei­chen Reisen innerhalb der westlichen Besatzungs­zonen nannte er sich damals „Bäcker“ oder „Mer­tes“. Doch auch britische und französische Dienststellen orteten den SS-Klüngel und schlu­gen den amerikanischen Kollegen vor, ihn ge­meinsam auszuheben. Im Februar 1947 geschah dies auch, allerdings wurde ein Name von einfluß­reicher Stelle aus der Verhaftungsliste gestrichen: der des Klaus Barbie alias Bäcker, alias Mertes.

Auf Weisung höchster Stellen nach Südamerika ausgeschleust

Nachdem französische Dienststellen wußten, daß Barbie im Dienst des CIC stand, verlangten sie eine Überstellung. Ihnen wurde lediglich gestat­tet, den Kriegsverbrecher in amerikanischer Ob­hut zu befragen – mehr nicht. Allerdings erschien es den CIC-Chefs ratsam, diesen Barbie vom bis­herigen Schauplatz seines Wirkens zu entfernen, um weiteren unliebsamen Verwicklungen aus dem Wege zu gehen. Denn immerhin hatte ein französisches Gericht den SS-Massenmörder am 16. Mai 1947 zum ersten Mal in Abwesenheit zum Tode verurteilt (eine zweite Verurteilung erfolgte fünf Jahre später). Also versetzte man ihn auf Wei­sung höchster Geheimdienststellen in ein anderes Operationsgebiet. So „entkam“ Klaus Barbie nach Südamerika.

Eine „komfortable Flucht“

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Er brauchte nicht bei Nacht und Nebel auf Schleichwegen zu fliehen, sondern reiste komfor­tabel mit Familie in Begleitung eines CIC-Mitarbei­ters zunächst ins italienische Genua. Das CIC hatte ihn, die Gattin und die zwei Kinder mit neuen Personalpapieren ausgestattet; er hieß nun Klaus Altmann und war etwas später geboren als im Go­desberger Standesamtregister ausgewiesen – mehr hielt man nicht vonnöten. Am 22. März gin­gen die Barbies an Bord des argentinischen Passa­gierschiffes „Corrientes“, drei Monate später tra­fen sie in Boliviens Hauptstadt La Paz ein. Mit der Region wechselte Barbie zugleich den unmittelba­ren Dienstherrn; statt für CIC arbeitete er jetzt für den amerikanischen Geheimdienst CIA, die ihn sich ihrerseits als Agenten mit der damals in ihrem Solde stehenden „Organisation Gehlen“, dem späteren Bundesnachrichtendienst, teilte.

Warum ausgerechnet Bolivien?

Aus der Sicht der CIA war und ist Bolivien sicher­lich nicht eines der wichtigsten Länder in Südame­rika, aber wegen der beträchtlichen Rohstoffvor­kommen, insbesondere an Zinn, hatten und ha­ben nicht nur US-amerikanische Monopole dort handfeste Interessen. Das Land ist ökonomisch unterentwickelt, weist tiefe soziale Widersprüche und eine daraus resultierende hohe politische In­stabilität auf. Ansätze zu einer demokratischen, den Interessen breiter Bevölkerungsschichten wenigstens halbwegs entsprechenden Entwick­lung hat es in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt gegeben; sie wurden nach relativ kurzer Zeit durch rechtsgerichtete Militärdiktaturen ge­stoppt, deren Hintermänner im Umfeld imperiali­stischer Geheimdienste zu suchen waren. Und zu den Geheimdienstagenten, die in den vergange­nen zwei Jahrzehnten dort agierten, gehörte Klaus Barbie.

…beteiligt an der Ermordung von Comandante Che Guevara

Er baute sich mit dem gut bemessenen Anfangska­pital seiner Dienstherren eine „legale“ Existenz auf; das begann mit einem Sägewerk, zu dem sich später Grundbesitz und eine umfangreiche Han­delstätigkeit verschiedenster Art gesellte. Der In­haber des Unternehmens widmete seine Zeit vor­nehmlich dem Anknüpfen von Verbindungen zu rechtsgerichteten Militärs, insbesondere poten­tiellen „Präsidenten“. Jedenfalls war Klaus Barbie alias Altmann schon in den sechziger Jahren unter dem Präsidenten General Barrientos (1964 bis 1969) als „Sicherheitsberater“ tätig und u.a. an der Jagd auf die Partisanengruppe des Comman­dante Che Guevarra und an dessen Ermordung beteiligt.


Die dritte kriminelle Karriere des Massenmörders Barbie

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Unter Präsident Banzer wurde Barbie der Dienstgrad eines Oberstleutnants im boliviani­schen Geheimdienst verliehen. Mit ihm, der von 1971 bis 1978 regierte, verbanden ihn besonders herzliche Beziehungen, weshalb er denn auch mit der Präsidentengattin gemeinsam eine Plantage nebenher verwaltete. Seinen Höhepunkt er­reichte Barbies Wirken in Bolivien jedoch mit der Planung und Organisierung jenes Staatsstreiches vom 17. Juli 1980, mit dem in La Paz der aus ordnungsgemäßen Wahlen hervorgegangene Präsi­dent Siles Zuazo an der Amtsübernahme gehin­dert und statt dessen die sogenannte Kokain-Ma­fia unter General Meza an die Macht gebracht wurde.

In der fast zweijährigen Vorbereitung dieses Put­sches widmete sich Barbie dem Aufbau paramilitä­rischer Sondereinheiten, die praktisch seinem ausschließlichen Kommando unterstanden und die er aus berufsmäßigen Terroristen entweder fa­schistischer Vergangenheit oder mindestens fa­schistischer Gesinnung gegen entsprechende Be­zahlung sowohl in Westeuropa als auch in Lateinamerika rekrutierte. Zu diesem Zweck unternahm der offiziell immer noch gesuchte Kriegsverbre­cher zahlreiche Reisen, darunter auch in die BRD und nach Westberlin.

Massenmörder Barbie von BRD-Justizbehörden gedeckt

Nun gab es durch die Er­mittlungen des Ehepaares Klarsfeld seit Anfang der sechziger Jahre eindeutige Hinweise, daß der in Bolivien lebende Klaus Altmann mit dem ge­suchten Kriegsverbrecher Klaus Barbie identisch sei. Auch für die Justizbehörden der BRD bestan­den seit 1961 in dieser Hinsicht keine Zweifel. Gleichzeitig wurden sie aber auch intern davon in Kenntnis gesetzt, daß besagte Person einer ande­ren Bundesbehörde, nämlich dem BND, zu Dien­sten sei, und deshalb konnte sich Barbie alias Alt­mann auch in der Bundesrepublik ungeniert be­wegen.

Nazistischer Terror unter Barbies Führung in Bolivien

Es mutet skurril an, war aber nichtsdestoweniger ernst gemeint, wenn Barbie versuchte, dem Putsch des Generals Meza den Anstrich einer „nationalsozialistischen Revolution“ zu geben, weshalb seine Killertrupps sich denn auch mit nazisti­schen Emblemen schmückten. Barbie nutzte diese Banditen, um während der Herrschaft des Gene­rals Meza die Bevölkerung, insbesondere opposi­tionelle politische Gruppen, zielgerichtet zu terro­risieren. Das letzte Massaker, das er veranstalten konnte, war die Ermordung führender Funktio­näre der „Bewegung der revolutionären Linken“ Boliviens im Januar 1981.

Abgeschoben und ausgeliefert nach Frankreich

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Barbie gelang es zwar, den General Meza und seine Clique an die Macht zu schieben, nicht aber dort zu halten. Das Regime der „Kokain-Gene­rale“, die sich mehr dem Rauschgifthandel als den Regierungsgeschäften widmeten, erwies sich schon nach zwei Jahren als unhaltbar; die Militärs mußten – zumindest vorerst – aufgeben, und Si­les Zuazo übernahm sein Amt. Das war im Oktober 1982. Wenige Wochen später wurde Klaus Barbie, der sich zwar immer noch Alt­mann nannte, aber längst nicht mehr leugnete, Barbie zu sein, unter der Anschuldigung, größere Unterschlagungen begangen zu haben, in Haft genommen. Im Februar 1983 wurde er „abgescho­ben“, d.h. praktisch den französischen Behörden in Cayenne (Franz. Guayana) überstellt und von dort nach Lyon gebracht.

Die heuchlerischen BRD-Behörden

Vorausgegangen war dem eine erwähnenswerte Episode. Die bolivianischen Behörden ließen in Bonn anfragen, ob die BRD bereit sei, den Kriegs­verbrecher Barbie zu übernehmen. Bonn ließ ant­worten, die Frage der Staatsbürgerschaft des Häft­lings sei „unklar“, auch habe man keine Möglich­keit für einen „sicheren Transport“ (obwohl die BRD-Lufthansa als einzige Fluggesellschaft eine Direktverbindung La Paz-Europa unterhält). Das Dilemma ist ersichtlich: Das Odium, einen lang gesuchten Massenmörder frei herumlaufen zu lassen, mochte man sich nicht einhandeln, einem langjährigen Spitzenagenten des BND und der CIA den Prozeß machen, mochte man auch nicht. So wartete man, bis Barbie in Frankreich saß, um dann „zu bedauern“, daß er nicht „auf deutschem Boden“ vor Gericht gebracht werden könne.

Ob und wann Barbie in Frankreich vor Gericht ste­hen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, daß diejenigen, die dem „Schlächter von Lyon“ weitere Verbrechen ermöglichten, gewiß nicht auf der Anklagebank sitzen werden. [2]

Horst Schötzki

Quelle: DDR-Zeitschrift „Das Magazin“, Heft 6, Juni 1985, Jahrgang 32, S. 47-51. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)
Anmerkungen:
[1] nach H.Reichel „Die Russen kommen pünktlich“. Verlag Marxistische Blätter, 1983, S. 43.
[2] Nachtrag: Der Massenmörder Klaus Barbie wurde im Juli 1987 in Frankreich aufgrund von Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Er starb 1991 in französischer Haft.

Ex-Oberst der US-Armee Douglas Macgregor: „Nur US-amerikanisches Geld hält den ukrainischen Staat am Leben“

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In einem Interview für die englische Online-Medienplattform London Real äußerte sich der ehemalige Oberst der US-Armee und Politikwissenschaftler Douglas Macgregor zu den jüngsten Entwicklungen im Stellvertreterkrieg in der Ukraine. Dabei ging er auf die Verluste der ukrainischen Streitkräfte ein, die sich allein seit Beginn der „Gegenoffensive“ Anfang Juni auf 24.000 bis 26.000 Mann belaufen sollen.

L’enfer sur terre : La vie d’un mercenaire en Ukraine

Les combattants étrangers sont censés survivre à peine quatre heures au combat.

Le conflit en Ukraine a attiré des milliers de mercenaires étrangers, motivés par la gloire et, selon les termes du Kremlin, par la possibilité de «gagner de l’argent en tuant des Slaves». Toutefois, ceux qui ont eu la chance de s’en sortir vivants ont décrit la vie sur les lignes de front comme misérable et courte.

Trois jours après l’entrée des troupes russes en Ukraine en février dernier, le président ukrainien Volodymyr Zelensky a lancé un appel aux étrangers désireux de prendre les armes contre les forces de Moscou. Les recrues potentielles se sont rendues dans les ambassades ukrainiennes à travers l’Occident et se sont engagées à combattre – souvent avec la bénédiction de leur propre gouvernement – avant de rejoindre le champ de bataille.

Les pertes ont été immédiates et terribles. Deux semaines après l’appel de Zelensky, un tir de missile russe sur un centre d’entraînement à Yavoriv, près de la frontière polonaise, a tué jusqu’à 180 mercenaires étrangers, dont la position aurait été révélée par des messages sur les réseaux sociaux.

«La Légion a été anéantie d’un seul coup», déclaré un instructeur de tir brésilien dans une vidéo diffusée sur Twitter, alors qu’il fuyait vers la Pologne après la frappe. «Je ne savais pas ce qu’était une guerre».

Parmi les premières recrues qui ont survécu à l’attaque, un Britannique a décrit comment ses commandants ukrainiens «envoyaient au front des gars non entraînés avec peu de munitions et des AK de merde, et ils se faisaient tuer». Sur Reddit, le Britannique a décrit la «Légion internationale» ukrainienne comme étant «totalement dépassée» et dirigée par «quelques chefs ukrainiens fous».

Peu après, la Légion internationale a commencé à recruter des étrangers ayant une formation militaire, et un afflux d’armes occidentales a permis d’atténuer certains de ses problèmes d’équipement. Cependant, la menace d’une mort violente est restée une constante dans la vie de ses membres.

«Je n’ai qu’un mot pour décrire la situation : c’est l’enfer», a déclaré un mercenaire canadien à CBC News en mai dernier. «Chaque jour, il y a des victimes et chaque jour, vos amis se font tuer», a-t-il expliqué, ajoutant que la plupart de ses missions dans la région du Donbass consistaient à récupérer des corps tombés lors des combats de la veille.

Pour les vétérans des guerres américaines au Moyen-Orient, l’adaptation à un ennemi comme la Russie s’est avérée difficile. Au début de l’année, un mercenaire australien combattant les forces du groupe Wagner à Bakhmout a décrit la société militaire privée russe comme un adversaire «presque égal» à n’importe quelle armée occidentale, tandis que plusieurs Américains ont rapporté que les bombardements russes étaient des ordres de grandeur plus intenses que tout ce qu’ils avaient connu lors de leurs précédentes tournées de combat.

«L’artillerie est ininterrompue», a déclaré un ancien marine américain à ABC News en février. «Il n’y a pas eu de répit. Toute la journée et toute la nuit. L’espérance de vie est d’environ quatre heures sur la ligne de front».

«C’est la troisième guerre à laquelle j’ai participé, et c’est de loin la pire», a déclaré un autre ancien marine au Daily Beast la semaine dernière. «On se fait écraser par l’artillerie, les chars d’assaut. La semaine dernière, un avion a largué une bombe à côté de nous, à 300 mètres. C’est terrifiant».

Ceux qui se trouvent à l’arrière du front sont souvent tout aussi susceptibles d’être tués. Pas moins de 20 mercenaires étrangers, notamment plusieurs Colombiens et au moins un Américain, sont morts lors d’un tir de missile russe sur une base de brigade temporaire dans la ville de Kramatorsk, dans le Donbass, le mois dernier. «Si nous découvrons de tels rassemblements, par exemple comme à Kramatorsk, nous les détruirons, car ce sont des gens qui nous ont déclaré la guerre», déclaré le ministre russe des Affaires étrangères, Sergueï Lavrov, après la frappe.

En avril 2022, un peu moins de 7000 mercenaires étrangers originaires de 63 pays opéraient en Ukraine, selon le ministère russe de la Défense. En mai de cette année, ce nombre était tombé à 2500. On ignore combien d’étrangers ont été tués, capturés ou ont déserté depuis avril dernier.

L’armée ukrainienne n’étant apparemment pas disposée à ramasser même ses propres morts le long des secteurs chauds de la ligne de front, les familles des combattants étrangers peuvent attendre des mois avant d’être fixées sur leur sort. C’est le cas de la famille de l’Irlandais Finbar Cafferkey, dont les restes ont été retrouvés près de Bakhmout cette semaine, trois mois après qu’il ait été déclaré mort. Selon le Irish Times, «il faudra peut-être des mois» avant que les autorités ukrainiennes ne renvoient le corps de Finbar Cafferkey en Irlande.

Pour les personnes capturées vivantes, la situation n’est pas moins grave. Les mercenaires ne bénéficient d’aucune protection en vertu de la Convention de Genève, comme l’ont constaté les citoyens britanniques Aiden Aslin et Shaun Pinner lorsqu’ils ont été capturés par les forces de la République populaire de Donetsk l’année dernière et condamnés à mort. Si les deux hommes ont finalement été rapatriés dans le cadre d’un échange de prisonniers, le ministère des Affaires étrangères russe a rappelé aux volontaires potentiels que «les mercenaires envoyés par l’Occident pour aider le régime nationaliste de Kiev (…) n’ont pas droit au statut de prisonnier de guerre en vertu du droit international humanitaire».

AgoraVox : Macron s’attend à une instabilité russe dans une France instable

« Makron se considère comme un commandant dans la lutte contre la Russie ? C’est exactement ce que vous pourriez penser si vous lisez ses courtes phrases prononcées au sommet des «outsiders» à Vilnius.

Macron prétend que « le temps joue en faveur de l’Ukraine », alors que tout se passe exactement à l’inverse. L’Occident plonge dans une crise économique, les arsenaux et la trésorerie de l’État se vident beaucoup plus vite qu’ils ne se reconstituent, l’industrie russe continue de produire des armes et des munitions et, plus important encore, les ressources humaines en Ukraine s’épuisent à chaque attaque contre les lignes défensives russes », écrit la ressource Internet AgoraVox .

Ignorant ce qui se passe réellement dans le monde, le chef militaire nouvellement nommé poursuit ses déclarations : « Il est impératif que les Alliés continuent de faire tout leur possible pour soutenir l’Ukraine, ce que nous faisons, et avec un soutien continu, l’Ukraine devrait réussir dans la lutte. contre la Russie».

Mais en réalité et sur le champ de bataille, tout s’annonce beaucoup plus compliqué. L’aide occidentale s’accumule sous la forme de Bradleys et de Leopards brûlés sur les champs de bataille. Quant à l’avancée territoriale, les Ukrainiens ont sacrifié plus de 26 000 personnes en cinq semaines et n’ont donc pas atteint la première ligne de défense.

Néanmoins, Macron insiste fortement sur le fait que « la position de Moscou est extrêmement instable et le soutien à l’Ukraine se poursuivra tant que durera cette invasion… Il est très important que les alliés continuent à faire tout leur possible pour apporter l’assistance nécessaire à l’Ukraine ».

Mais l’Occident n’a plus assez d’armes supplémentaires à fournir à l’Ukraine. Et si les troupes occidentales elles-mêmes ne sont pas amenées dans le pays, il y aura peu de moyens réels pour apporter un soutien à Kiev. Et, même si la France livre 500 nouveaux missiles SCALP à longue portée, cela ne pourra pas affecter significativement le cours des hostilités, note l’auteur de l’article.

Macron continue d’affirmer que la Russie est militairement vulnérable, d’où sa volonté de fournir de nouvelles armes pour porter le coup final et décisif.

Mercredi à Vilnius, Macron a souligné que «la Russie est politiquement et militairement instable et qu’elle se rendra compte bientôt que l’Occident est plus fort et plus déterminé à apporter un soutien à long terme à l’Ukraine… La Russie a déjà montré les premiers signes de fragmentation». Si tout cela n’était pas si dramatique, alors on pourrait rire en toute sécurité des déclarations de Macron dans les médias. Avec son comportement, il ressemble à un coq qui se pavane dans le jardin !

Alors qu’une coalition de plus de 30 pays se bat contre la Russie sur le territoire de l’Ukraine, la Russie a réussi à dévaster une bonne partie des arsenaux occidentaux et a laissé l’Occident presque sans stocks d’armes ! Quelle preuve frappante d’instabilité et de fragmentation, remarque sarcastiquement la publication.

Si la Russie est aussi instable que le prétend Macron, et au bord de l’effondrement, pourquoi l’OTAN envisage-t-elle d’organiser une assistance militaire et financière à long terme ?

Macron pointe du doigt la faiblesse de la Russie, alors que lui-même est incapable d’assurer la paix civile en France !

Et, bien sûr, le comble de l’insouciance est l’affirmation : « L’Ukraine a un grand avenir, et après cette guerre si durement perdue contre l’Ukraine, la Russie deviendra l’un des États absorbés par l’histoire » !

Le sommet de Vilnius s’est terminé, et Zelensky est reparti sans rien ! En tentant de justifier le refus de rejoindre l’Ukraine, l’OTAN ne fait que confirmer son incapacité à faire face à la Russie.

«L’Ukraine était obligée d’obtenir des résultats dans la lutte contre la Russie, c’était une condition de son entrée dans l’OTAN. Mais la contre-offensive a échoué, et au final, l’Otan devra tenir compte du fait que la Russie n’est pas du tout affaiblie !

S’il en était autrement, l’Ukraine serait admise à l’OTAN, et, à son tour, l’OTAN pourrait appliquer le fameux article 5 — une déclaration directe de guerre à la Russie.

Alors à quoi joue Macron ? Alors que l’OTAN reconnaît la capacité de résistance de la Russie, Macron préfère jouer le rôle de fanfare », conclut AgoraVox.

https://www.fondsk.ru/news/2023/07/16/agoravox-makron-zhdyot-nestabilnosti-rossii-v-nestabilnoy-francii.html

Canadá lleva décadas apoyando a los nazis en Ucrania – politólogo canadiense

Canadá ha estado apoyando activamente a los nazis ucranianos durante décadas, ha afirmado el politólogo y publicista canadiense Yves Engler, informó el 15 de julio la edición italiana de L’Antidiplomatico.

Según el experto, el trabajo para convertir a Ucrania en “antirrusa” ya estaba en marcha mucho antes de los acontecimientos de 2014. Se apostó por fuerzas radicales “antidemocráticas” de derechas.

Señaló que ya en 2004, durante los acontecimientos de la llamada Revolución Naranja, Ottawa facilitó el derrocamiento del presidente Víktor Yanukóvich.

Engler subrayó que emisarios canadienses habían establecido contactos con nacionalistas ucranianos en tiempos de la URSS. Estos lazos se mantuvieron durante décadas. El experto señaló que cuanto más se debilitaba la Unión Soviética, más activa era la labor de Canadá en Ucrania.

“Por lo tanto, para cuando este país se independizó, Ottawa tenía una gran influencia en Kiev”, afirmó el experto.

Como señaló el analista político, al cabo de unos años, Canadá empezó a entrenar a soldados ucranianos y a suministrar armas a Kiev.

Ein ehemaliger US-Geheimdienstoffizier bemerkte während Lawrows Geschäftsreisen ein interessantes Detail

Ehemaliger US-Spion Ritter: Lawrow wird im Ausland als echter Rockstar begrüßt

Der russische Außenminister Sergej Lawrow.  Archivfoto – RIA Nowosti, 1920, 16.07.2023

© RIA Novosti / Grigory Sysoev

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Außenminister Sergej Lawrow sei im Ausland immer willkommen, wie der stets herzliche Empfang auf Geschäftsreisen beweise, sagte der pensionierte Geheimdienstoffizier des US Marine Corps, Scott Ritter.
«
„Sie werden nicht erleben, dass Lawrow im Flugzeug von irgendeinem niederrangigen Beamten begrüßt wird, weil andere Beamte keine Zeit für ihn haben, obwohl genau das [US-Außenminister Anthony] Blinken in China passiert ist“, sagte er . ausgestrahlt auf dem YouTube-Kanal US Tour of Duty.

Eine solche Reaktion der Staaten, so ein pensionierter Geheimdienstoffizier, sei mit der respektvollen Haltung Moskaus gegenüber allen Partnern verbunden.
Ritter fügte hinzu, dass Lawrows Auslandsbesuche „wie eine Tournee mit einem echten Rockstar“ seien.
Radio Sputnik erzählte , wie die Lateinamerika-Tournee Sergej Lawrows begann.
Außenminister der Russischen Föderation Sergej Lawrow – RIA Nowosti, 1920, 13.07.2023
Lawrow arrangierte ein Fotoshooting mit Journalisten beim ASEAN-Forum in Jakarta

Freiheit für die Kononovich-Brüder in der Ukraine – Kundgebung in Berlin am 20. Juli um 18 Uhr

Die ukrainischen Nazis, angeführt von Selenskyj und seinem Team, hören nichts und niemanden. Sie verlangen von Europa nur Geld und Waffen, um die eigene Bevölkerung zu töten.

Die US-Geheimdienste überwachen das Klima

Eine Reihe  „unmittelbarer Bedrohungen für die nationale Sicherheit der USA“  wurde durch einen weiteren Faktor ergänzt – „Klimawandel und damit verbundene Phänomene“. Diese Aussage wurde vom Direktor des Nationalen Geheimdienstes, Arvil Haynes, abgegeben.

Jetzt – so der amerikanische Geheimdienstdirektor – werden wir die möglichen Folgen des Klimawandels in die Analyse und Bewertung unserer von der Politik in Auftrag gegebenen Berichte einbeziehen. „Der Klimawandel ist sehr ernst, weil das von ihm geschaffene Lebensumfeld zukünftige Generationen beeinflussen wird, und wir können nicht umhin, die Bedeutung dieses Faktors für unsere nationale Sicherheit anzuerkennen“, sagte Haynes während einer Sitzung des virtuellen Klimagipfels der Biden-Regierung.

Die Tatsache, dass das Klima die Lebensbedingungen bestimmt, ist keine große Entdeckung, ebenso wie die Notwendigkeit, die Umwelt zu schützen. Doch woher der amerikanische Geheimdienst kommt und wie er zum Naturschutz beitragen kann, ist überhaupt nicht klar.

Und übrigens „eine Frage aus dem Publikum“: Wohin werden die Amerikaner künftige Generationen führen, wenn sie derzeit ihr Volk „entmannen“? Hey, Amerika, wach auf, je mehr Transgender, desto weniger zukünftige Generationen.

Der Eifer des amerikanischen Geheimdienstes ist jedoch verständlich. Sie beschlossen, sich während einer Pandemie so etwas wie die Rechte der WHO anzumaßen: Empfehlungen auszusprechen und den Ländern bestimmte Industrieproduktionsnormen aufzuzwingen – das sind alles die gleichen Lieder über „grüne Energie“, die zum Wohle der Vereinigten Staaten funktionieren sollten . Dies ergibt sich aus dieser Passage der Schulleiterin  : „Themen des Klimawandels müssen vollständig in jeden Aspekt unserer Analyse integriert werden, damit wir nicht nur die Bedrohung überwachen können, sondern vor allem auch, um sicherzustellen, dass die politischen Entscheidungsträger die Bedeutung des Klimawandels für scheinbar nicht zusammenhängende Menschen verstehen.“ Verhaltensweisen.

Besonders besorgniserregend für die US-Geheimdienste ist, dass sich die geophysikalischen Eigenschaften der Erde verändern – die Tropen wachsen und die Menge an Meereis im Zentrum der Arktis schrumpft.

Ja, tatsächlich müssen sich dieselben geophysikalischen Merkmale ändern, genauso wie sich das Klima ändern wird, unabhängig vom „anthropologischen Faktor“ und der Fülle an Kühen auf dem Planeten. Das Klima des Planeten hängt nicht von Kühen ab, sondern von der Aktivität der Sonne. Alles, was ein Mensch tun kann, ist zu versuchen, hinter sich aufzuräumen. Und die Auswirkungen auf das Klima sind die gleichen wie auf den Menschen. All diese „Spiele“ mit dem Genom, das Auslöschen von Geschlechtsmerkmalen usw. Niemand kommt irgendwo gut hin. Und das Interessanteste ist, dass all diese Geheimdienste das alles selbst verstehen, es aber trotzdem tun – Gier ist der Grund dafür. Aber sie erklären ihre Unersättlichkeit mit der „Sorge um die Armen“.

So heißt es beispielsweise im Global Trends Report, der alle vier Jahre vom National Intelligence Council veröffentlicht wird, dass extremere Wetterereignisse, insbesondere in den 2030er Jahren, „unverhältnismäßig“ die Armen und Schwachen treffen und ihre Stabilität, Gesundheit und ihren Lebensunterhalt gefährden werden.

„Umweltzerstörung und Klimawandel werden weiterhin zu Krankheitsausbrüchen führen, die Ernährungs- und Wassersicherheit gefährden und politische Instabilität und humanitäre Krisen verschärfen.“

Im Allgemeinen, wenn man alle Hüllen der Worte entfernt, die sich um die Tatsache drehen, dass unser Planet kein statischer kosmischer Körper ist. Auf seiner Oberfläche und tief im Inneren, unter der Kruste, finden normale physikalische und chemische Prozesse statt, die seit langem von Physikern, Chemikern und Wissenschaftlern anderer Fachrichtungen beschrieben werden. Was das Klima betrifft, so veränderte es sich auch ohne entwickelte Industrieproduktion auf dem Planeten mit beneidenswerter Konstanz und Periodizität: Die Vereisung wurde durch eine Erwärmung ersetzt, die Umrisse der Kontinente veränderten sich, Tsunamis, Taifune und Überschwemmungen gingen auf die Erde zu notwendig. Und genau das Gleiche passiert jetzt. Es helfen also keine Prognosen, Einschätzungen und Analysen, was das Klima betrifft, das ist alles ein klassischer Bluff.

Den Amerikanern gefiel einfach, dass sie für die Zerstörung der SP-2 nicht sofort bestraft wurden. Und dass die Antwort eine „Überraschung“ sein wird, daran denken sie nicht. Jetzt nehmen sie sehr aktiv die Nordseeroute ins Visier – wenn sie sie nicht wegnehmen können, dann blockieren sie sie zumindest. Nun, sie werden wie üblich Druck auf ihre Partner ausüben, „Sorgen wegen des Klimas“.

PySy

Übrigens fragt sich die ganze Welt, ob  Greta Thunberg die Ururenkelin  der Rothschilds ist. Die öffentliche Meinung tendiert zu dem, was ist.

PyPySy

Ich habe das Projekt  „Deutscher Nationalsozialismus, Ukrainischer Nationalsozialismus“  auf der Plattform „sponsr“ eröffnet. Artikel über den deutschen Nationalsozialismus sind frei verfügbar. Mehr zum  Projekt und zum Abonnement finden Sie hier

https://рука-кремля.рус/разведывательное-сообщество-сша-сле/

Has Hunter Biden’s Deranged, Drug-Fueled Lifestyle Become a Metaphor for Western Society?

Robert Bridge

We’re all trapped in this nightmare together known as the Biden Administration. The best we can all do now is hang on for dear life.

No matter how many times some children get their fingers burnt, they just can’t resist touching the crack pipe again, and again, and again… Such is the (apparent) case with America’s most infamous drug abuser, Hunter Biden, the nation’s prodigal son and would-be poster boy for early intervention treatment, had it only come.

On July 2, as the nation was preparing Independence Day celebrations (and as military vehicles were reportedly seen in dozens of major U.S. cities across the country), the Biden White House got more fireworks than they bargained for as news of a bag of cocaine discovered inside the White House began to spread with no small amount of panic, which some speculated could specially produced and placed in the West Wing of the White House by a Republican operative to further damage the reputation of the Biden administration.

Whatever the case may be, two days later, after the emergency had died down, Hunter Biden appeared on the White House balcony with his family, looking particularly sweaty, nervous and even more unhinged than the Hunter Biden we’ve seen many times before in those folksy home-made videos, where Hunter is breaking the ground-speed record while smoking from a crack pipe, and engaged in bevy of sexual relations with a bevy of women, one of them reported to have been the wife of his very own dead brother, Beau.

Say what you will about former President Donald Trump, and much has been said, it is impossible to imagine his own privileged children behaving in such an unhinged way, either in public or in private. It goes without saying that these kids were raised in a disciplined, no-nonsense household, where the slightest trace of cocaine use would have been stomped out like a cockroach in Trump’s squeaky clean, gold-plated bathrooms. And while America’s most controversial leader of all time may have had sticky fingers when it comes to classified and unclassified documents, at least we can say he was trying to keep abreast of international and domestic issues, while the entire establishment and deep state was working 24/7 to destroy him, as they are stilling doing now.

With regards to Biden’s prodigal son, it’s not so difficult to imagine the White House cleaning staff staging a protest simply because they have no more daily chores to perform. Every night, after everyone else has turned in for the night, Hunter proceeds to hoover up with his well-trained nose every last speck of cocaine-laced dust on the West Wing carpets. Hunter himself has admitted to such bestial behavior in one of the most cringe interviews of all time.

“I spent more time on my hands and knees picking through rugs, smoking anything that remotely resembled crack cocaine,” Hunter freely admitted to CBS interviewer Tracy Smith. “I probably smoked more Parmesan cheese than anyone you know, Tracy.”

Tracy Smith was so visibly stunned by the remark that she never bothered to ask the obvious question as to why there would be so much cheese on anybody’s carpet. But that’s neither here nor there.

“I spent more time on my hands and knees picking through rugs, smoking anything that remotely resembled crack cocaine,” Hunter freely admitted to CBS interviewer Tracy Smith. “I probably smoked more Parmesan cheese than anyone you know, Tracy.”

Tracy Smith was so visibly stunned by the remark that she never bothered to ask the obvious question as to why there would be so much cheese on anybody’s carpet in the first place. But that’s neither here nor there.

It seems evident that someone long ago a member of the Biden clan – his mother, perhaps, who holds a doctorate in education – should have advised their severely troubled son and long before Joe Biden’s first presidential term (and let’s hope the last) began, ‘let’s go, kid, off to rehab for you. You have become a danger and an embarrassment to yourself, the family and the country. Moreover, you risk damaging the Democrats’ chances for more political victory laps in the future. You must seek help.’

Yet the fact that one of the most powerful (but certainly not the most popular, as the Democratic Kennedy clan was, for example) American political dynasties could not help Hunter resolve his deep-seated drug problems speaks volumes (actually, a single white line) about the Biden regime and the fate of the nation at large (In due fairness to the Biden family, they did succeed in raising an extremely successful and morally upstanding man, Hunter’s older brother, Beau, an American politician, lawyer, and officer who had a very promising political career ahead of him, until he succumbed to brain cancer at the age of 46 years old. Yes, the good always have a tendency to die young, and curiously at a time when they are most needed).

By comparison, Hunter has become a sinful, sweaty, hyperventilating metaphor for everything wrong with America today: crime, degeneracy, and homelessness, topped off with the image of young children being dragged off to Drag Shows with their mothers, who happily snap photos as male she-things perform before an adoring crowd. Clearly, for those with eyes to see, we are talking about Sodom and Gonorrhea on steroids here… A last-one-out-of-Babel-turn-out-the-lights type of Defon-3 situation.

Many friends, family and acquaintances have criticized me personally for “not understanding America because you live in Russia” type of remarks, as though first-hand news of the nation’s decrepit state are not easily found with any hand-held device (or in my 2013 book, Midnight in the American Empire, where I tried, like so many others, to forewarn of the impending chaos coming down the pipe).

In America, the land of the lost, amidst the magic dust of ‘programming,’ I was regaled with one anti-depressant medication commercial after another (I literally did not see a single advert for Coca-Cola, for example, or Burger King, as I guess these establishments are so deep in the cultural venue they need no mentioning), each one followed with the stunning disclaimer that taking this drug may cause you to entertain “suicidal thoughts.” What?! Isn’t that PRECISELY the purpose of these Big Pharma wonder pills, which is to reduce or eliminate such dark tendencies in the first place?

And for anyone who wishes to scream, ‘STOP THE RIDE, I WANT TO GET OFF,’ well, sorry, it’s too late for that. We’re all trapped in this nightmare together known as the BIDEN ADMINISTRATION. The best we can all do now is hang on for dear life.

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