Schafft die Union noch eine Wende?

Schafft die Union noch eine Wende?

Um den Niedergang von Wirtschaft und Staat in Deutschland zu beenden, genügt es nicht, sich von Rot-Grün zu distanzieren. CDU und CSU müssten sich klar und selbstkritisch von ihrer eigenen festgefahrenen Politik der leichten Auswege verabschieden.

Das abrupte Ende der Ampel-Koalition kann man als Erlösung begrüßen. Aber es gibt auch die Gefahr, dass die jetzige Beschleunigung der Dinge dazu führt, dass die tieferen Probleme des Landes aus den Augen verloren werden. Es geht um mehr als um die „Zerstrittenheit“ einer Regierung. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten haben in Deutschland schwerwiegende Eingriffe in die Grundaufstellung von Wirtschaft und Staat stattgefunden, die sich nun als Irrweg erweisen. Mit dieser Aufstellung steuert das Land auf einen fundamentalen Engpass zu.

Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik war das Missverhältnis zwischen den Belastungen des Landes und seiner Produktivität so groß. Die Konsequenz ist eine Reproduktionskrise. Es gelingt nicht mehr, die Grundelemente von Wirtschaft und Staat aus den eigenen Erträgen zu finanzieren. Der Niedergang ehemals tragender Industriebranchen wie Automobilbau, Chemie und Maschinenbau ist viel mehr als eine konjunkturelle Krise. Das gleiche gilt für die immer größere Sanierungslücke bei der Brücken-, Straßen- und Schienen-Infrastruktur. Zur dieser Reproduktionskrise gehören auch die Nachwuchsprobleme in vielen Berufen und die sinkende Bereitschaft, längerfristige Investitionen von Kapital einzugehen.

Zugleich beobachten die Bürger auch einen Hoheits- und Substanzverlust bei den gemeinsamen Beständen und Rechtsgütern des Landes, die dem Staat anvertraut sind. Es gibt nicht nur einzelne Fehlentwicklungen, sondern insgesamt ein eklatantes Missverhältnis zwischen einer zunehmenden Gewaltneigung und Verwahrlosung im öffentlichen Raum einerseits und den Schutzleistungen des Staates andererseits. Für die Mehrheit der Bürger gehört es inzwischen zur Normalität, bestimmte Bahnhöfe oder Parks in den Abend- und Nachtstunden zu meiden. Bei der Massenimmigration laufen die Dinge ganz offensichtlich aus dem Ruder, aber das Regierungshandeln läuft oft darauf hinaus, dass die Bürger diesen Zustand hinnehmen sollen. Ähnliches lässt sich von der Leistungskrise des Bildungssystems sagen.

Sie verlieren die Fähigkeit, ihre Dinge selbst zu bestimmen

Bemerkenswert an der deutschen Krise ist, dass es gar nicht hochspezielle und unerhört neue Dinge sind, die fehlen, sondern es sind eigentlich elementare Errungenschaften, die unsicher geworden sind. Die „einfachen“ Dinge gelingen nicht mehr. Die Bürger sehen auch, dass die so stark ins Rampenlicht gestellten „Innovationen“ oft als Ersatz wenig taugen, sondern das Leben umständlicher machen. Diese Entwicklung geht auf Kosten eines zentralen Elements jeder modernen, freiheitlich-demokratischen Ordnung: der selbsttragenden Grundeinheiten.

Die Haushalte der Bürger, die Unternehmen, die Kommunen werden immer mehr mit Aufgaben überfrachtet und von Subventionen abhängig gemacht. Sie verlieren die Fähigkeit, ihre Dinge selbst zu bestimmen und das mit den Mitteln und dem Wissen zu tun, über die sie selbst verfügen. Wie hieß noch Immanuel Kants Wahlspruch der Aufklärung: „Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Für die Ordnung eines Landes bedeutet dieser Wahlspruch, dass die Grundeinheiten von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft so eingerichtet sein müssen, dass sie aus eigener Mündigkeit und eigenen Mitteln ihr Dasein gestalten können. Von dieser elementaren Souveränität hat Deutschland sich weit entfernt. Deshalb kommt jetzt gerade aus den Unternehmen, aus den Kommunen und aus den Bürger-Haushalten die Klage:
Unsere eigenständige Existenz wird kaputt gemacht. Leichte Auswege gibt es nicht mehr.

Einige Jahrzehnte lang konnte man in Deutschland darauf setzen, dass die Produktivität der deutschen Industrie und die Tragfähigkeit der Infrastruktur so hoch waren, dass das Land bei Konjunktur-Einbrüchen und einzelnen Struktur-Krisen „wie von selbst“ immer wieder auf die Füße fiel. „Politik“ bedeutete da nur ein begleitendes, moderierendes, allenfalls überbrückendes Handeln.

Überschüsse stehen nicht mehr zur Verfügung

Ebenso beruhte die internationale Stellung Deutschlands auf einem Produktsegment, das im Zuge des Wachstums der Weltwirtschaft stark nachgefragt wurde – wie Maschinen- und Anlagenbau oder die Produktion von Automobilen gehobener Standards. Gelegentliche Schwächen im deutschen Binnenmarkt konnten durch Exportstärke aufgewogen werden. In politisch-militärischen Krisen konnte man im Schatten der USA eine eher weiche, vermittelnde Rolle spielen. So gewöhnte man sich hierzulande daran, von wirtschaftlichen und politischen Krisen mit einer routinierten Leichtigkeit zu sprechen. Immer wieder wurde die Erwartung geweckt, dass „wir gestärkt aus der Krise hervorgehen werden“. Was die Regierenden nicht daran hinderte, im gleichen Atemzug die Gefahr immer größerer „sozialer“ und „ökologischer Krisen“ in düsteren Farben an die Wand zu malen.

Doch nun zeigt sich die Krise an einer Stelle, an der man das Land für unverwundbar hielt: Die Überschüsse, die dem Land früher über alle Krisen hinweghalfen, stehen nicht mehr zur Verfügung. Auch der Ausweg auf die Exportmärkte wird zum Engpass, denn immer mehr Länder stellen die Produkte des „deutschen Segments“ nun selber her oder beziehen sie von anderen Lieferanten – siehe China. Auf einmal muss Deutschland die eigene industrielle Basis rehabilitieren. Zugleich erlauben die politisch-militärischen Krisen kein leichtes Mitfahren mehr. Aber eine „Flucht nach vorne“ in eine neue europäische Weltmacht-Politik wäre auch keine Lösung, sondern abenteuerlicher Leichtsinn. Vielmehr müssten in dieser Lage viel strikter die Grenzen der deutschen Möglichkeiten als mittelgroßem Land klar definiert und gewahrt werden.

In dieser Lage wäre es ein Gebot der Redlichkeit, offen zu sagen, dass der gewohnte Ausweg aus Krisen jetzt nicht mehr funktioniert und eine Revision der Grundaufstellung dieses Landes vorzunehmen. Doch die Regierung der „Ampelkoalition“ brachte die Kraft zu dieser Redlichkeit nicht auf. Ihre Krisenpolitik folgte dem Schema längst vergangener Jahrzehnte: Man setzte darauf, dass „Innovation“ und „Exportüberschuss“ schon bald wieder die zusätzlichen Erträge liefern würden, um aus der Krise „herauszuwachsen“.

Substanzverzehr und Verschuldung

Man baute eifrig weiter an der „großen Transformation“. Und man versuchte, mit teuren Subventionen und zusätzlichen Leistungen für „Soziales“ gute Stimmung zu machen und nochmal etwas Zeit zu kaufen. Einerseits wurde so die Substanz verzehrt, andererseits gewöhnte man sich mit dieser Politik an eine ständig wachsende Verschuldung. Man deklarierte „Notlagen“ und griff zu rechtswidrigen Umbuchungen. Man gelangte schließlich an den Punkt, dass die im Grundgesetz verankerte „Schuldenbremse“ angetastet werden sollte. Exakt an diesem Punkt ist die Ampelkoalition zerbrochen.

Wie zu hören ist, will der rot-grüne Ampelrest diese Scheinlösungen durch Schuldensteigerung bis zu den Neuwahlen weiter verfolgen, eventuell im Rahmen einer europäischen Gemeinschaftsverschuldung. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Ursache zu benennen, die bis zu diesem Punkt geführt hat. Es ist der Versuch, Wirtschaft und Staat unter einen höheren Zweck zu stellen: das „Soziale“ und das „Ökologische“. Es liegt auf der Hand, dass SPD und Grüne sehr empfänglich für eine solche sozial-ökologische Verschiebung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung sind.

Doch was ist eigentlich mit der CDU/CSU? Die Christdemokraten waren ja einmal so etwas wie die Gründungs- und Ordnungspartei der Bundesrepublik. Sie hatten die Weitsicht, um wichtige Grundentscheidungen für Staat und Wirtschaft zu treffen. Und sie hatten die Statur, um sie auch durchzusetzen und nachhaltig zu wahren. So richteten sich immer dann, wenn Deutschland vor schwierigen Entscheidungen stand, die Blicke auf die Union. Auch jetzt bieten sich die christdemokratischen Parteien als die große und einzige Alternative für Deutschland an.

Allerdings gibt es hier ein großes Fragezeichen. Denn in der jüngeren Vergangenheit haben die beiden Schwesterparteien in ihrer Ordnungsaufgabe versagt. Sie haben selber einen beträchtlichen Anteil an der Weichenstellung, die Deutschland auf das falsche Gleis gebracht hat. Sie haben an der Illusion leichter Krisen-Auswege führend mitgewirkt. Und sie sind auch jetzt weit davon entfernt, von dieser Illusion ausdrücklich Abschied zu nehmen.

Die CDU und das Ziel „Klimaneutralität“

Im neuen Grundsatzprogramm der CDU, das im Frühjahr 2024 beschlossen wurde, findet sich folgender Satz: „Bei einem Prozent Weltbevölkerung und zwei Prozent CO2-Ausstoß global wollen wir zu 20 Prozent zu der Lösung beitragen: mit Technologien für die Welt.“ Dieser Satz stammt von Friedrich Merz persönlich, wie man einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Mai entnehmen kann. Er drückt die Erwartung aus, dass man die „Klimaziele“ (die nicht in Frage gestellt werden) mit einer Stärkung der deutschen Wirtschaft und ihrer Rolle in der Welt verbinden kann.

Das scheint auch die generelle Botschaft des neuen CDU-Grundsatzprogramms zu sein, wenn man Andreas Jung, dem stellvertretenden Parteivorsitzenden, folgt. Er wird in der „FAZ“ mit folgenden Worten zitiert: „Wir sind die Partei der Nachhaltigkeit, die Wirtschaft, Umwelt und Soziales zusammenbringt. Nur wenn wir ein starkes Industrieland bleiben, erreichen wir auch die Klimaziele.“ Das hört sich so an, als sei das Industrieland Deutschland bei der CDU in guten Händen. In Wirklichkeit wird hier ein Junktim zwischen allen möglichen Zielen formuliert. Eine Zurücknahme oder auch nur eine Verschiebung der Klimaziele wird ausgeschlossen. Dabei sind bei den Ausgaben für „Soziales“ die Einsichten schon weiter. Dort wird vielfach offen ausgesprochen, dass es mit dem „Zusammenbringen“ nicht getan ist, sondern Kürzungen unvermeidlich sind. Doch bei Umweltthemen ist die Union offensichtlich nicht zu diesem Schluss gelangt.

Die „Klimaziele“ sind inzwischen durch höchste Institutionen festgeschrieben. Jede Revision oder Relativierung wird dadurch extrem erschwert. Und es geht nicht nur um Ziele, sondern um handfeste Maßnahmen. Immer höhere Normen und Kosten, immer weitergehende Verbote sind beschlossene Sache. Die Klimaziele haben eine Prioritätsstellung im Land erobert, bei der für die Bürger nur die Alternative Friss oder Stirb übrig bleibt.

Das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts

Das ist nicht irgendein „grüner Ausrutscher“, der dem Geist der Christdemokraten eigentlich fremd ist. Im Gegenteil: Die Klimapolitik ist von prominenten Vertretern der CDU aktiv in die höchsten Institutionen Deutschlands und Europas transportiert worden. Das gilt für die ehemalige Kanzlerin Angela Merkel genauso wie für die Vorsitzende der EU-Kommission Ursula von der Leyen wie auch für Stephan Harbarth, den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) und Vorsitzenden jenes ersten Senats, der das Klimaurteil vom März 2021 gefällt hat.

In diesem Urteil wurde die Aufstellung eines Fahrplans zur Erreichung der Klimaneutralität Deutschlands zum Verfassungsgebot erklärt und daraus direkt Handlungspflichten des Parlaments (der Legislative) und der Regierung (der Exekutive) abgeleitet. In diesem Urteil ist der Fall, dass das Schutzgebot des Klimas mit der Existenz von Wirtschaft und Staat in Konflikt gerät und eine Abwägung von Rechtsgütern vorzunehmen ist, gar nicht vorgesehen. So ist eine Revision der Klimaziele vom höchsten deutschen Gericht eigentlich ausgeschlossen worden.

Der Marsch in die Klimaneutralität wird damit zu einer Art Zweitverfassung der Bundesrepublik. Die Aufnahme des Klimaziels ändert dabei das Wesen der Verfassung. „Klimaneutralität“ ist nur ein Postulat, das dem Bereich von Wunsch und Vision zugehört. Eine Verfassung, die aus Postulaten besteht, ist etwas ganz anderes als eine Verfassung, deren Rechte und Pflichten sich auf die gegebenen Ressourcen und realgeschichtlichen Errungenschaften eines Landes beziehen. Das Ziel „Klimaneutralität“ legt die Bundesrepublik auf die sogenannte „große Transformation“ fest. Sie macht aus unserem Grundgesetz eine Transformations-Verfassung. Mit anderen Worten: Sie wirft das Land in den Strom einer Veränderung, deren erfolgreicher Abschluss noch in den Sternen steht. Denn hinreichende technologische und zivilisatorische Voraussetzungen für das Erreichen der Temperaturziele sind noch gar nicht in greifbarer Nähe. Das Urteil ist daher ein tiefer Einschnitt in der deutschen Verfassungsgeschichte. Und an diesem Urteil war mit Stephan Harbarth ein ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion beteiligt.

Wettbewerbs-Metaphysik

Roland Koch, Ex-CDU-Ministerpräsident von Hessen und gegenwärtig Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung konstatierte in seiner wöchentlichen Kolumne („Erhard heute“) Anfang Oktober:

Der Kern des europäischen Klimapaktes ist die schrittweise Verteuerung von CO2-Emissionen, um den Anreiz zu schaffen, fossile Energieträger durch klimafreundliche Alternativen zu ersetzen. (…) Ohne die sichere Erwartung der Zertifikate-Verknappung und des Preisanstiegs rechnen sich weder E-Autos noch Wasserstoff-Wirtschaft noch Wärmepumpen und so weiter. Nur wenn das allen klar ist, beginnt der Wettbewerb um preiswerte E-Autos, kostengünstige und flächendeckende Wasserstoffversorgung und effiziente neue Heizungssysteme.

Während die deutsche Wirtschaft in diesem Herbst 2024 nicht aus der Rezession herausfindet, sieht Koch seine Aufgabe darin, die EU-Klimapolitik zu retten. Die zitierte Passage enthält eine wundersame Wandlung: Zuerst wird alles teurer, damit es „klimafreundlich“ wird. Dann aber wird auf einmal alles billiger: Auf einmal sollen E-Autos „preiswert“ sein, soll es eine „kostengünstige und flächendeckende Wasserstoffversorgung“ geben, und die neuen Heizsysteme sollen so „effizient“ sein, dass die Bürger ihre bisherige Heizung schnellstmöglich zum alten Eisen werfen wollen.

Das ist nicht eine von Kapital und Arbeit getragene Marktwirtschaft, sondern eine naive Wettbewerbs-Metaphysik. Wie soll die Verteuerung der Güter, die ja durch die ökologischen Eingriffe in die Produktionssphäre verursacht ist, einfach „durch Wettbewerb“ verschwinden? CO2-Emissions-Zertifikate kann man schnell beschließen, aber die Entwicklung von Technologien und Arbeitsprozessen ist ungleich zäher. Oft erweisen sich vielversprechende Zukunftsprojekte als reine Luftschlösser. Roland Koch will nicht die Klimaziele revidieren, sondern die Verteuerung der fossilen Energieträger nur ergänzen – durch das sogenannte „Klimageld“. Es soll an „einkommensschwache Haushalte“ gezahlt werden. Finanziert werden soll es aus den Einnahmen durch die CO2-Zertifikate. Ihr Verkauf spült einen Batzen Geld ins Staats-Säckel, und da denkt Herr Koch: Na super, da kann man einfach einen Teil an die Bedürftigen zurückgeben, und alle gesellschaftlichen Probleme sind erledigt. Die Tatsache, dass die CO2-Einnahmen erst einmal von der ganzen Gesellschaft bezahlt werden müssen, taucht gar nicht mehr auf. Die gigantische Kostenwelle, die eine Verteuerung der Energie quer durchs ganze Land auslöst, soll weiter rollen, sie muss weiter rollen, sonst kann das Klimageld ja nicht bezahlt werden – fürwahr eine sozial-ökologische Großtat.

Die Standhaftigkeit Ludwig Erhards

Was Roland Koch vorschlägt, ist das glatte Gegenteil von dem, was Ludwig Erhard vertrat. Das vorgeschlagene „Klimageld“ ist Teil aller möglichen Konsum- und Investitionsbeihilfen, die jetzt, wo allmählich die wahren Kosten der „großen Transformation“ sichtbar werden, installiert werden. Hier findet nicht nur eine neue Ausdehnung von Sozialausgaben statt, sondern eine sozialökologische Zentral-Bewirtschaftung des ganzen Landes. In diesem Räderwerk gibt es weder Platz noch Motivation für die Leistungen von Unternehmern und Belegschaften. So kann das Brachfallen vieler Wirtschaftsstandorte nicht verhindert werden. Und so wird auch kein verlorener Produktionszweig wieder ins Land zurückgeholt.

An dieser Stelle ist eine Rückbesinnung auf die tatsächliche Leistung Ludwig Erhards sinnvoll. In der Aufbauphase der Bundesrepublik, vor dem Hintergrund der Zerstörungen und Knappheiten nach dem zweiten Weltkrieg, gab es starke Tendenzen, ein Zentral-Bewirtschaftungssystem einzuführen. Die Ordnungspolitik Ludwig Erhards misstraute dagegen dem bloßen „Machen“ von oben und setzte darauf, die eigenständige Handlungsfähigkeit der Unternehmen, der Bürger-Haushalte und der verschiedenen Staatsebenen wiederherzustellen. Das bedeutete, dass nicht alle Ansprüche sogleich bedient und alle Notlagen sogleich behoben werden konnten. Die Ordnungspolitik hatte also auch ihre eigenen Härten.

So waren damals in Deutschland Weitsicht und Durchhaltevermögen gefragt. Das war in den kargen, angespannten Nachkriegsjahren alles andere als selbstverständlich, aber es gelang. Dazu hat damals – vor allem in Wirtschaftsfragen – die ordnungspolitische Standhaftigkeit von CDU und CSU ganz wesentlich beigetragen. Es wurde zum Markenkern der Christdemokratie, aber auch – für einige Zeit – zum Markenkern des politischen Lebens der Bundesrepublik.

Ordnungspolitik: Härte und Freiheit

Wo es einst diese Grundfähigkeit im Lande gab, klafft heute eine große Leerstelle. Das ordnungspolitische Versagen der heutigen Christdemokratie macht diese Leerstelle besonders deutlich. Wir haben keine klare Vorstellung mehr von dem, was eine gute Grundaufstellung leisten könnte. Doch wir sehen, wie kurzatmig und zugleich unbeweglich die Dinge im Lande geworden sind. Wir sehen, wie schwer es fällt, bei kurzfristigen Wünschen „Nein“ zu sagen, und wie zugleich die Fähigkeit verloren geht, langfristige Investitionen aus eigenen Erträgen zu finanzieren.

Ganz ähnlich wurzelt auch die Unfähigkeit, die Souveränität über die Grenzen unseres Staatswesens zu wahren, in einer solchen Schwäche des Nein-Sagens.

Wenn ein Land in einer tiefen Krise gefangen ist, gibt es keine nachhaltige Lösung ohne eine Verschiebung in der Sichtweise der Bürger – in der Bildung einer neuen demokratischen Mehrheit. Dazu müssen die lange Zeit vernachlässigten Ordnungsaufgaben wieder deutlicher von den tausend Vormundschaften und Fördertöpfen, die man uns täglich andient, unterschieden werden. Es geht darum, dass die Bürger eine realitätsfeste, dauerhafte und keineswegs extreme Grundaufstellung von Wirtschaft und Staat als ihre eigene Ordnung verstehen, aus der heraus sie dann ihr eigenes Ding machen können.

Dieser Beitrag erschien zuerst beim GlobKult Magazin.

Dr. rer. pol. Gerd Held, geb. 1951, studierte Sozialwissenschaften sowie Sozialphilosophie und promovierte und habilitierte an der Universität Dortmund, wo er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Privatdozent tätig war. Von 2008 bis 2015 war er Leitartikler und Essayist bei der Tageszeitung „Die Welt“. Seit 2016 war er als freiberuflicher Publizist tätig. Er lebt in Berlin. 

https://www.achgut.com/artikel/ist_die_union_reif_fuer_eine_wende

Ministerpräsident von Gnaden der Linken

Es sollte in Sachsen keinen „Ministerpräsidenten von Gnaden der AfD“ geben, sagte eine linke Abgeordnete. Und weil Michael Kretschmer (CDU) schon im Koalitionsvertrag eine Abhängigkeitserklärung nach links abgegeben hat, hat ihn eine Landtagsmehrheit im zweiten Anlauf gewählt.

Eines muss man dem wiedergewählten Ministerpräsidenten zugestehen: Dass er noch in diesem Jahr zum Ministerpräsidenten gewählt würde, darauf hätten noch vor einigen Wochen wohl nur ganz Wenige größere Beträge gewettet. Da lag die Vermutung näher, dass im nächsten Jahr wieder gewählt werden müsste, weil kein Ministerpräsident eine Mehrheit zusammen bekäme, weil das höchste politische Prinzip in Deutschland die Unverletzlichkeit der sogenannten Brandmauer zur AfD zu sein scheint. Aber Kretschmer trat mit seiner CDU-SPD-Minderheitskoalition an und gewann jetzt tatsächlich im zweiten Wahlgang.

Ähnlich wie sein Kollege und Parteifreund Mario Voigt in Thüringen steht er nun einer potenziellen Allparteien-Kooperation vor. In seinem Fall wäre das allerdings unnötig gewesen. Er hätte, mit der stärksten Fraktion im Rücken, dem Landtag auch eine alleinige CDU-Minderheitsregierung anbieten können. Die hätte wenigstens eine Chance zur mindestens teilweisen Umsetzung jener bürgerlichen Politik gehabt, die Kretschmer im Wahlkampf versprach. Er hätte sich seine Mehrheiten – je nach Sachlage – sowohl links als auch rechts suchen können. Er hätte für seine Politik mit allen Stimmen der frei gewählten Abgeordneten rechnen können und müssen, auch jenem Drittel, die sächsische Bürger mit ihrer Stimmabgabe für die AfD in den Landtag entsandt haben. Er hätte dafür allerdings die heilige Brandmauer praktisch infrage stellen und heftigen Gegenwind von seinem CDU-Bundesvorsitzenden, vielen führenden Parteifreunden, etlichen Ministerpräsidentenkollegen und nicht zuletzt vielen Medien aushalten müssen. Dafür bringt Kretschmer – wie jeder wusste – nicht die nötige Statur und Festigkeit mit. Eine eigene Haltung gegen Widerstände zu vertreten, das gehört erkennbar nicht zu seinen Kernkompetenzen. Stattdessen kann er umstandslos zwei verschiedene Meinungen zu einem Thema vertreten.

Statt also einen vielleicht für den Freistaat besseren, aber für ihn unbequemen Weg in die eigene Amtsnachfolge zu wählen, setzte er auf das aus der Merkel-CDU weitergeführte Politik-Muster: Mehrheiten werden nur links gesucht. Koaliert wird nur mit der SPD, aber in der Koalition vereinbaren die beiden Parteien nicht nur parlamentarischen Gleichschritt, sondern auch die Kungelei mit den anderen linken und grünen Abgeordneten, damit nie mehr ein Antrag Zustimmung mit einer Mehrheit im Landtag findet, zu der es AfD-Abgeordnete brauchte. Die Stimmen der von einem Drittel der sächsischen Wähler entsandten Mandatsträger sollen praktisch wirkungslos gemacht werden.

Mangelnder Mut

Wenigstens soweit das möglich ist, denn bei Entscheidungen, die eine Zweidrittelmehrheit erfordern, braucht auch das informelle CDUSPDBSWGrüneLinke-Bündnis Stimmen aus der AfD oder die des unabhängigen Abgeordneten Matthias Berger. Aber für den politischen Alltag reicht es noch für hinreichende Mehrheiten aus CDU und Linksparteien.

Die CDU beraubt sich so jeder Möglichkeit, auch nur einen kleinen politischen Schritt zu tun, der nicht von mehreren linken Parteien abgesegnet wurde. Dieser Kurs des Ministerpräsidenten Kretschmer sorgte in den letzten Monaten zwar für vernehmliches Grummeln innerhalb der CDU, aber offenbar hatte kaum einer jener Abgeordneten, die einem im persönlichen Gespräch sogar recht deutlich sagen, wie sehr sie den einseitigen Linkskurs ihrer Partei ablehnen, den Mut, bei dieser Abstimmung im Landtag dem eigenen Gewissen statt der Räson einiger Parteifunktionäre zu folgen. Nicht einmal unter der Bedingung einer geheimen Wahl konnten sie sich zum Abweichen von der Parteilinie durchringen.

Dieser mangelnde Mut christdemokratischer Politiker ist ein Anlass, die tatsächliche Handlungsbereitschaft christdemokratischer Bundestagskandidaten genau zu hinterfragen, wenn sie jetzt vernünftige Dinge sagen. Aber das nur am Rande.

Sieg der Angst

Kretschmers Sieg ist zudem zu einem nicht geringen Teil ein Sieg der Angst. Dieser Angst, die viele Landtagsabgeordnete vor einer Neuwahl hatten. Wer mag schon statt fünf gesicherter Jahre als Mitglied des Landtags vor sich zu haben, schon nach wenigen Monaten wieder bei unsicherem Ausgang in den Wahlkampf ziehen? Zumal gerade die linken und grünen Parteien weitere Verluste und damit um Mandate fürchten müssten. Die SED-Erben sitzen nur wegen der Grundmandatsklausel noch in Fraktionsstärke im Parlament. Die Grünen hatten die Fünfprozenthürde nur knapp genommen, und auch die SPD hat nur noch einen recht geringen Abstand zu jener magischen Grenze.

Ebenso müssten manche Wagenknecht-Anhänger Verluste bei Neuwahlen fürchten, denn der Zustimmungs-Höhenflug dieser Bewegung einer alles dominierenden Vorsitzenden ist längst vorbei. Und in der CDU wäre sich auch nicht jeder Abgeordnete des Wiedereinzugs sicher. Das motivierte sicher viele zur Erkenntnis, dass im eigenen Interesse Neuwahlen in jedem Falle vermieden werden müssten, was bedeutet, dass ein Ministerpräsident gewählt werden sollte.

Als der Einzelabgeordnete der Freien Wähler, Matthias Berger, dann seinen Hut in den Ring warf und als Ministerpräsident kandidierte, keimte bei manch sächsischem Bürger, der die scheinbare Alternativlosigkeit CDU-linker Regierungen unerträglich findet, die Hoffnung, dass abtrünnige Abgeordnete aus verschiedenen Parteien, vor allem die Unzufriedenen aus der CDU, und die AfD-Mandatsträger eine Mehrheit für den früheren Oberbürgermeister von Grimma zusammen bekämen.

„Ministerpräsidenten von Gnaden der AfD“

Was für die einen eine Hoffnung war, erschreckte die anderen, also die, die sich anschickten, ihre eigenen Nachfolger zu werden. Und sie taten alles, um diese Mehrheit zu verhindern. Wer Macht und Einfluss hat, hat naturgemäß auch Möglichkeiten, den einen oder anderen schwankenden Mandatsträger in den eigenen Reihen zur Einhaltung der Fraktionsdisziplin zu motivieren.

Und auch den links vom Koalitionspartner SPD stehenden Mehrheitsbeschaffern, war am Ende wohl das Hemd näher als die Jacke. Im ersten Wahlgang bekam Berger – wahrscheinlich aus den Reihen des BSW – noch sechs Stimmen. Im zweiten Wahlgang erhielt Berger neben seiner eigenen noch 38 Stimmen aus der AfD, aber keine mehr von anderen Parteien. Nicht nur die Koalitionsfraktionen haben im zweiten Durchgang offenbar geschlossen für Kretschmer gestimmt, sondern auch immerhin 18 Abgeordnete vom BSW, von den Grünen und/oder aus der Linkspartei.

Die Fraktionsvorsitzende der SED-Erben, Susanne Schaper, hatte sich im MDR-Interview nach der Kretschmer-Wahl auch dazu bekannt, dass es besser war, Kretschmer zu wählen, als einen „Ministerpräsidenten von Gnaden der AfD“.

„Kemmerich-Moment“

Das wurde von der politischen Konkurrenz, aber auch vielen Medien-Meinungsbildnern dem unabhängigen Kandidaten Matthias Berger auch am stärksten angelastet, dass er bereit war, sich mit den Stimmen der AfD wählen zu lassen. Immer wieder wird versucht, ihn auf diese Weise in eine AfD-Nähe zu rücken. Dabei stört die meisten eher links stehenden Parteipolitiker wahrscheinlich vor allem der unideologische pragmatische Politikansatz des Ex-OB, für den nicht die eventuelle Rettung der Welt, sondern der sicht- und abrechenbare Nutzen für Bürger und Gemeinwesen im Mittelpunkt ganz oben auf der Prioritätenliste steht. Wer zusätzlich auch an das Wohl seiner vielen gefühlten Vorfeldorganisationen achten muss, dem ist das sicher suspekt.

Jetzt wussten natürlich plötzlich alle schon immer, dass Berger chancenlos war. Doch bis zum Schluss peinigte sie die Angst vor dem, was die Medien gern den „Kemmerich-Moment“ nannten. Der Schreck nach jenem Moment im Februar 2020, als die Mehrheit der Thüringer Landtagsabgeordneten in der Einsamkeit der Wahlkabine den FDP-Mann Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten wählten, sitzt tief. Das Grummeln in der CDU ist ja – trotz aller Koalition-Parteitagsbeschlüsse – deutlich vernehmbar, wenn man es nicht gerade überhören will. So ganz sicher war sich die Parteiführung daher nicht, ob in diesem Jahr auch in Dresden aus ihrer Sicht zu viele CDU-Mandatsträger im unbeobachteten Moment das Kreuz an der „falschen“ Stelle machen würden. Wer hätte denn diesmal das Rückabwickeln einer solchen Wahl durchsetzen können?

Gut, ein wenig Vorsorge für diesen Fall hatten die Grünen getroffen. Ihr parlamentarischer Geschäftsführer Valentin Lippmann hatte kurz vor der Wahl ein Problem ins Spiel gebracht, das der Landtag 20 Jahre zuvor eigentlich schon entschieden hatte. Wenn es nur einen Kandidaten für das Ministerpräsidentenamt gibt, dann kann der Abgeordnete mit „Nein“ stimmen, wenn er den Kandidaten ablehnt. Im Unterschied zu einer Enthaltung ist das eine Stimmabgabe, was für die Berechnung, ab wann ein Kandidat eine Mehrheit erreicht hat, wichtig ist. Wenn es mehrere Kandidaten gibt, dann fällt die Möglichkeit der Nein-Stimme weg. Die Grünen wollten diese nun auch für diesen Fall einführen und beantragten eine entsprechende Änderung, weil die gegenwärtige Praxis gegen die Sächsische Verfassung verstoßen würde.

Einen vernünftigen Kurs der Mitte hätte das Land bitter nötig

Der Antrag scheiterte, allerdings bekam dieser Grünen-Vorstoß die ausdrückliche Zustimmung und auch die Stimmen der AfD-Fraktion. Was wäre geschehen, wenn der Antrag noch mit weiteren Stimmen eine Mehrheit gefunden hätte? Es wäre doch ein grüner Brandmauerfall gewesen, oder?

Doch – so meine Vermutung – den Grünen ging es nicht so sehr um neue Wahlzettel. Viel wichtiger: Wenn die Wahl nicht in ihrem Sinne ausgegangen wäre, hätten sie vielleicht die Gültigkeit wegen nicht verfassungsgemäßer Stimmzettel anfechten können.

Das wird nun nicht geschehen, und die Sachsen haben eine Regierungszeit von Michael Kretschmer vor sich, in der er wieder nur die gleiche linkslastige Politik machen kann, die er – wie bisher – gelegentlich mit einer Restvernunft simulierenden Sprechblase garnieren wird. Ein paar Wochen vor der Bundestagswahl zeigen jetzt sowohl Voigt als auch Kretschmer immerhin, was CDU-Kandidaten am Ende aus CDU-Wählerstimmen machen können. Sie halten die Brandmauer nach rechts und haben die nach links völlig geschleift. Das verstehen sie offenbar unter einem Kurs der Mitte. Schade, denn einen vernünftigen Kurs der Mitte hätte das Land bitter nötig.

Peter Grimm ist Journalist, Autor von Texten, TV-Dokumentationen und Dokumentarfilmen und Redakteur bei Achgut.com.

https://www.achgut.com/artikel/ministerpraesident_von_gnaden_der_linken

Proletennachrichten in Proletensprache vom: 20.12.2024

Ich kann endlich mein Gebiß heraus nehmen. Vorher war das etwas ungewohnt. Sebastian hatte zwei kleine Scharten in die restlichen zwei Haltezähne geschliffen. Darin wird das Gebiß eingehangen. Es braucht recht viel Übung, das zu lösen. Zwecks Reinigung usw.. Das Gebiß soll ja auch recht fest sitzen. Jetzt bleibt nur noch die Sprachübung. Der Zungenanschlag hat sich verändert. Und das muss geübt werden. Vorher kann ich meine Bücher nicht vorlesen.

national:

Die Maßnahmen gegen das „schwarz“ Campen in der Stadt oder in Ortschaften. Es dauert auch nicht mehr lange und die werden in unserem Ort auch umgesetzt. Bedenken Sie, wir haben für Camper etc., sehr viel Geld in die Hand genommen und Denen anständige Plätze gebaut!

Das Risiko besteht darin, dass es Kinder gibt, die den Altersheimbeitrag ihrer Eltern nicht mehr bezahlen können und am Ende müssen wir als Gemeinde dafür aufkommen.“

Luxusgut Altenheim in Südtirol. Eine Schande. Ich habe bekanntlich auch ein Jahr in einem Altenheim gedient. Altenheime sind eigentlich die Pflicht der Gesellschaft als Ganzes. „Es ist unsere Pflicht, sich um unsre älteren Mitbürger zu kümmern“. Wie sagt mer so schön: Was bei der Jugend nicht gelingt, gelingt bei Älteren schon gar nicht. Sie können sich gerne fragen, warum? Wenn sich dort eine Gruppe, gewaltige Summen zusammen stiehlt, ist das die reine, folgende Realität.

Ich staune. Unser Niveau in der Migranten – Gastronomie

Nicht jeder weiß, dass die Sozialversicherung dem Arbeitnehmer ein Gehalt von umgerechnet etwa 5 Euro netto pro Stunde gewährt . Mit diesem Hungereinkommen müssen Zehntausende Stellantis-Arbeiter für einen Großteil des nächsten Jahres in Italien leben.

Ich sage es gern deutlicher. Mit diesem Einkommen und der damit folgenden Rente, können Sie 100% – sicher, keine Miete drücken. Wandern Sie aus! Das nennt sich Terror! Gehen Sie! Legen Sie die Arbeit hin!Selbst Sklaven ging es besser! Wohnen ist ein Menschenrecht wie Essen und Gesundheit. Ihre Faschistendiktatoren haben das unterschrieben! Wir reden von organisiertem Völkermord.

International:

Jetzt sehe ich schon wieder die Hetzblätter voller Verleumdungen. Die russischen Muslime dürfen jetzt mehrere Frauen heiraten. Beneidenswert….ich muß lachen. In Europa hält man es nicht mal mit einer aus, die vorgibt, eine Frau zu sein. Stellen Sie sich vor, welchen Umfang allein Ihr Bankkonto haben müßte. Allein, wenn ich die Paketlieferungen sehe, auf denen: „Naturkosmetik“ steht. Kurz zur Erklärung: Botox und Schwefel sind genauso Natur, wie Blattläuse, Blutekel, Hühnerscheiße, Pferdepisse und Nachgeburten.

Man fragt sich manchmal, was die Britenvölkermörder mit der Einmischung in Georgien versuchen. Was geht diese strotzdummen Kriminellen, Georgien an?

Die kriminellen Briten sind wohl beim „Tea“- klauen erwischt worden? Oder haben die auf getrocknete britische Kuhscheiße: Original Georgish Tea gedruckt?

Die EUFaschisten wollen tatsächlich in die Ukraine 100000 Mann „Friedenstruppen“ schicken. Aaah. Das hatte damals auch Adolf vor. Seinen wir ehrlich. Die Truppen sind schon lange da. Das ist der Nachschub.

Geld stehlen, mit Terroristen, Kriminellen, die einzige Deutsche Politik im Ausland im Balkanblog.

Der Visa Skandal, Bundestags Ausschuss, zeigte 2004 schon Abgründe, der Dumm Kriminellen Banden des Auswärtigem Amtes, aber dann wurde es noch Schlimmer, finanzierten erneut Terroristen in Syrien und Mord und Folter Nazis in der Ukraine! Immer mit Kriminellen und mit Vorsatz auch in Afghanistan um möglichst viel Geld zu stehlen, Schutzgebühr zu zahlen, an Clans, …auf dem Bild:

Svenja Schulze: Sichtbar Geisteskranke Ministerin, die nur Drogen und Tabletten fressen kennt

Schauen Sie sich das Hurenpodium an:

DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel

Hier die „Friends of Syria“ eine DAAD, BND finanzierte Terroristen Gruppe von Kriminellen

Frauen wollen in der Politik keinen Krieg. Kriminelle Huren schon!

Ich denke, die Klima- und Luftreinigungsanlage in dem Saal läuft auf Maximallast. Bei dem perversen Gestank.

Kenia will auch in die BRICS

Das wird für einige Gestapooffiziere aus dem Reich recht gefährlich.

Eine große panafrikanische parlamentarische Delegation aus zwölf afrikanischen Staaten besuchte die Hauptstadt der Volksrepublik Donezk. Die Parlamentarier vertreten Äthiopien, Malawi, Südsudan, Tansania, Uganda, Komoren, Äquatorialguinea, Sambia, Dschibuti, Eswatini, Somalia und Mosambik. Das Treffen mit den Abgeordneten wurde vom Präsidenten der Volksrepublik Donezk Denis Puschilin und dem Senator des Föderationsrates der Volksrepublik Donezk Alexander Woloschin abgehalten

Ich möchte nur hinzufügen, dass alle Gelder von diesen Konten, die ausländischen Agenten gehören, die auf der Fahndungsliste des Bundes stehen, in Staatseinkommen umgewandelt werden. Der Oberst zu Sonderkonten ausländischer Agenten in Rußland.

Das erinnert mich an die Moskauer Prozesse.

1. Die Entscheidung zur Gründung der SVO hätte früher getroffen werden müssen.

2. Es war notwendig, sich sorgfältiger auf die SVO vorzubereiten.

Herr Putin gibt das endlich zu. Ich hätte auch nicht auf die Verarschung:Minsk- gewartet.Wobei der zweite Aspekt, vor allem hinsichtlich der Folgen, wichtiger war.

Kennen Sie noch Adolfs Kursk?

3. Der Feind setzt den Großteil der NATO-Panzerfahrzeuge in der Region Kursk ein. Heute befindet sich dort der größte Friedhof für NATO-Panzerfahrzeuge. Putin sieht keinen militärischen Sinn in der Offensive des Feindes in der Region Kursk.

Wissen Sie noch, was ich dazu schrieb? Danach begann die Offensive gegen die Achsenmächte mit der Befreiung Europas vom Faschismus. Da das Faschistengesindel auf der ganzen Welt zündelt, dürfen Sie jetzt den Untergang einzelner Fronten live miterleben.

Wir haben nicht die Kraft, den Donbass und die Krim zurückzuerobern“, sagt Wolodymir Selenski jetzt

Seit dem 1. Januar 2024 haben sich 86 Häftlinge das Leben genommen.

Das nennt sich: Kapitalistische Rehabilitierung.

Rund 90% aller Verbrechen in kapitalistischen Systemen, sind Verbrechen in Folge von Not.

Die echten Verbrechen, Völkermord, Erniedrigung, Vergewaltigung, Nötigung, Erpressung und Raub, werden nicht verfolgt. Nur die Opfer davon.

Am 15. November nahm das Urteilsvollstreckungsgericht den Antrag auf Freilassung von Georges Ibrahim Abdallah an, einem libanesischen Kommunisten und palästinensischen Widerstandskämpfer, der seit 40 Jahren in Frankreich inhaftiert ist, obwohl er seit 1999 freigelassen wurde Sie wollten gerne wissen, wie französischer Faschismus funktioniert. Bitte.

Hyperschalldrohnen aus China. Ich denke: Guam ade

Ich muss lachen.

Keine Revolution, sondern eine imperialistische Invasion. Wir reden von Syrien. Wie Sie wissen, werden diese Art – Invasion nur von breits besetzten Kolonien gestartet. Im Auftrag der Kolonialvölkermörder Europas. Siehe Achsenmächte. Man möchte kein Kernland riskieren und verlieren. Sich schadlos und das eigene Volk – dumm halten.

Die Vereinigten Staaten, schreibt die Tehran Times in einem Artikel, der eine eingehende Studie zu diesem Thema vorschlägt, haben seit dem 11. September rund 8.000 Milliarden Dollar für Kriege ausgegeben, was zu Instabilität und unkalkulierbaren menschlichen Verlusten geführt hat.

Völkermord und Raub in unglaublichen Dimensionen. Wir reden von 8 Billionen.Zusammen mit deren folgenden Reparationen – weltweit, sind das jetzt bereits 208 Billionen. D.h., bildlich ausgesprochen: Die Verantwortlichen müßten jetzt bereits, jeweils 20 Todesstrafen hinnehmen. Damit wird eigentlich deutlich: Wir reden nicht von Menschen. Das hier ist eine kriminelle Lava von asozialstem Abschaum!

Wir reden heute von der kriminellen Hure Kallas. Wie gewohnt auf dem Strich, geht sie dem gemeinen Diebstahl nach. Erst beklaut die Hure ihr Volk und jetzt will die ihr kriminelles Treiben, auf andere Länder ausdehnen. Gearbeitet hat diese stinkfaule Krücke nie. Höchstens mit ihrer stinkenden Vulva. Können Sie sich an den 30-jährigen Krieg erinnern? Dieben wurden die Hände abgehackt. Vergewaltigern die Hoden bei lebendigen Leib abgeschnitten. Nutten in Form von Hexen, wurde die Vulva mit flüssig Blei versiegelt. Die Hure wünscht sich das sehnlichst.

Sie kennen verbannte Erde? Gut. Hier ist sie. Eigentlich kann man nur mit der totalen Vernichtung dieser Faschisten reagieren. Ich sage nicht umsonst – total.

Achso? Keine Frage mehr. Das Selbstgeständnis eines Faschisten.

Nehmen wir das steuerbare Einkommen einer Durchschnittsfamilie und die Miete beziehungsweise den Kaufpreis einer 90 bis 140 Quadratmeter großen Wohnung – zum Beispiel den Durchschnitt der ersten fünf Angebote auf Homegate.ch.

In der Stadt Zürich liegt das steuerbare Medianeinkommen von Paarhaushalten bei rund 7500 Franken, die Miete bei 4650 Franken und der Kaufpreis bei 1,85 Millionen

Und Die reden von Menschenrechten? Ich muss lachen.

Im Vergleich: eine 86m² Neubauwohnung der DDR, ein Kinderzimmer, Balkon, Küche u. Bad eingerichtet, kostete genau 84,-Mark-warm.

Das Dach über dem Kopf ist ein Menschenrecht. In der Schwiz gilt das schon mal nicht.

Hirntod ist eine Erfindung von Völkermördern

Der Faschist Rutte hat den Krieg gegen Rußland auf 2028 angesetzt. Der Faschist hat noch nicht gemerkt, daß er 2028 schon nicht mehr lebt und nicht mal nach Humus stinkt.

Unsere Tschechischen Genossen zum Ukrainekrieg und den politischen Gefangenen

Mein Genosse und Blogkollege über Weihnachtsgeschenke

Eigentlich kennen Kommis nur ein Weihnachtsgeschenk. Die Abschaffung des Kapitalismus und seiner Folgeerscheinungen. Ich kenne viele Genossen, die vom System praktisch zur Selbstversorgung gezwungen wurden/werden. Wenn das von bescheidenem Erfolg gekrönt wird, sollen die plötzlich keine Kommis mehr sein. Sagt die Propaganda. Andere Genossen gratulieren. Danke.

Die Dummheit des Michels. Bei Latex. Sie möchten mir bitte entschuldigen, daß ich dafür oft sehr grobe Worte benutze. Vor allem in Richtung des Westens. Neuerdings auch in Richtung besetzte DDR. Schon in der SED lernten wir, „halte ja nicht das Maul“. Das erzog uns auch in Richtung Kritikempfang. Also, in die persönliche Richtung. Damit war aber auch eine sofortige, persönliche Überprüfung der Kritik gepaart. Und schon entwickelte sich das fruchtbare Streitgespräch. Und glauben Sie mir, das wurde und wird nicht in Unideutsch geführt.

Die Impffaschisten wollen jetzt eine Verjährung durch bringen. Bei Latex.

von Caitlin Johnstone

Der Lieblingstrick des Imperiums besteht darin, die Geschichte dann zu beginnen, wenn seine Feinde Vergeltung für seine Missbräuche üben.

Versetzen Sie England und den USA einen Haselnussschlag. Ich denke, dass die Mehrheit der Weltbevölkerung diese Forderung unterstützen wird. Lyumon versteht schon, was die Bevölkerung von Herrn Putin fordert. Trotz meines Einsatzes an der Trasse, verstehe ich jetzt Russisch praktisch nur noch in einzelnen Worten. Ich wüßte jetzt auch nicht, ob ich das je wieder so fein lernen könnte. Die herrliche singende Melodik dieser Sprache, sagt eigentlich mehr als das gedrucke Wort.

Eigentlich, und da widerspreche ich vielleicht vielen Leuten, haben Energiepreise keinen Einfluss auf die Wirtschaft. Warum? Weil das Kosten sind. Der Einfluss dieser Preise wirkt ausnahmslos auf das Volk. Auch indirekt. Es wird weniger Steuereinnahmen geben deswegen. Dazu wirkt das, wie beim Volk, ausnahmslos auf wirklich kleine Unternehmen. Damit möchte ich Ihnen den Zusammenhang zwischen der „Pandemie“, dem Krieg und den Energiepreisen erklären. Es werden immer mehr Menschen in das Proletariat gedrückt. (Marx) Wir reden von einem Monopolisierungsprozess.

Wie Sie bereits merken, suchen wir praktisch schon im Kollektiv, die passenden Nachrichten für Arbeiter und Proleten. Ich bitte Sie, die Zusammenfassung, die ich von „Der Tag“ als PDF und -PUB anlege, einfach zu honorieren. Ich werde allen Redakteuren dann die entsprechenden Prozente zuweisen.

https://dersaisonkoch.blog/

[Sharing] Israel’s Support for Syrian Opposition Exposed – Kit Klarenberg

[my illustration: on December 11, 2024, an Israeli tank is hanging around near the so-called Alpha line, between the already annexed Golan heights and former secular Syria (Morning Star)]

In the wake of ultra-extremist militants Hayat Tahrir al-Sham seizing Damascus, Zionist entity premier Benjamin Netanyahu gave a smug address from the Golan Heights, Syrian territory illegally occupied ever since 1967. Along the way, he took personal credit for the fall of Bashar Assad’s government and the Syrian Arab Army’s defeat, while pledging the ground on which he stood would be part of Israel “for eternity”. Ever since, Israeli Occupation Forces have pushed ever-deeper into Golan, unimpeded and unopposed.

Tel Aviv’s criminal seizure of yet further territory from its neighbours was an absolutely inevitable upshot of Syria’s collapse. However, some Western journalists and politicians have expressed dismay – in many cases, the same figures were cheering Assad’s fall just 24 hours prior. Consternation has also widely abounded over the foreign-dominated and controlled opposition groups that overran Damascus effusively praising the Zionist entity’s assistance in their offensive against the SAA

HTS militants celebrate after the fall of Damascus

Speaking to Israeli TV on December 2nd, one rebel fighter thanked Tel Aviv for striking Hezbollah and other Resistance groups, stating the opposition was “very satisfied” with the support. They added:

We love Israel and we were never its enemies…[Tel Aviv] isn’t hostile to those who are not hostile toward it. We don’t hate you, we love you very much

‘Striking Deeper’

While never acknowledged in the mainstream, the Zionist entity’s sinister alliance with extremist opposition groups arrayed against Damascus has long-laid in plain sight. A September 2018 investigation by US Empire house journal Foreign Policy spelled out in detail “Israel’s secret program to back Syrian rebels.” It documented how, since 2013, Tel Aviv “armed and funded at least 12 rebel groups” in the country. The ostensible purpose was to “prevent Iran-backed fighters and militants of the Islamic State from taking up positions near the Israeli border.”

The entity’s “military transfers” to anti-Assad opposition groups were vast. They “included assault rifles, machine guns, mortar launchers and transport vehicles.” The materiel was funnelled via the illegally occupied Golan Heights. Israel even “provided salaries to rebel fighters…and supplied additional money the groups used to buy arms on the Syrian black market.” Initially, arms transferred were “mostly US-manufactured”, but these were later “switched” to “non-American weapons…apparently to conceal the source of the assistance.”

Every step of the way, Israel’s backing of the Syrian opposition ratcheted. Foreign Policy attributes this ever-aggressive stance to Tel Aviv’s failed “appeals” to the US and Russia “to secure a deal that would ensure that Iranian-backed militias would be kept away from southern Syria.” This prompted the entity to “[begin] striking deeper inside Syrian territory, targeting not just individual weapons shipments from Iran to Hezbollah but also Iranian bases across the country.”

In providing this largesse, Tel Aviv “relied on relationships it developed with individual commanders” of extremist militias, sending “assistance directly to them.” Representatives of these factions “would communicate with Israeli officials by phone and occasionally meet them face to face” in the Golan Heights. “When commanders switched groups and locations, Israeli assistance followed them” – and the entity’s chosen proxies frequently served as distributors of Zionist-supplied weaponry “to other groups”, giving them “outsized influence” in the dirty war

The IOF careens around Golan Heights

Foreign Policy records, “as a result of Israel’s humanitarian and military assistance, many residents of southern Syria came to perceive it as an ally.” A nameless opposition fighter told the outlet, “Israel is the only one with interests in the region and a little bit of humanity and [provides] assistance to civilians.” However, “as troops loyal to Assad, aided by Russian and Iranian forces, reasserted control over more and more areas of Syria,” Tel Aviv cut a secret deal with Moscow, to the opposition’s detriment.

Under its auspices, SAA forces returned to “areas adjacent to the Golan Heights,” while Russia promised “to keep Iran-backed militias 80 kilometers” from the area, “and not to start hindering Israeli strikes on Iranian targets across Syria.” Despite this, Tel Aviv didn’t desert its murderous surrogates. As government forces closed in, “rebels reached out to their Israeli contacts and asked for asylum.” They and “their immediate family members” were duly permitted to flee to Israel, Jordan, and Turkey, with Tel Aviv’s assistance and protection.

With eerie foresight, Foreign Policy concluded that Israel’s policy of backing the rebels would contribute to significant and enduring unresolved security problems not only in Damascus, but throughout West Asia more widely:

[This] raises questions about the balance of power in Syria as the civil war there finally winds down. With the Iranian forces that helped Assad defeat the rebels showing no inclination to withdraw from Syria, the potential for the country to become a flash point between Israel and Iran looms large. Without deft diplomacy, confrontations in Syria, protests in Gaza, and tensions over the Iran nuclear deal could plunge the Middle East into chaos

‘Military Capabilities’

Foreign Policy was at pains to portray Israel’s assistance to the Syrian opposition as being predominantly informed by a desire to crush ISIS. For example, the outlet claimed Tel Aviv “provided fire support to rebel factions” fighting an Islamic State affiliate near the Yarmouk river. This purportedly extended to drone strikes targeting ISIS commanders, “and precision-missile strikes against the group’s personnel, fortifications, and vehicles during battles with the rebels.” Meanwhile, the Zionist entity “did not extend similar fire support for rebel assaults on regime forces.”

Yet, such an exculpatory narrative is at glaring odds with multiple public admissions by Israeli officials. For example, in April 2017 former entity defence minister Moshe Ya’alon revealed that “recently”, ISIS had “apologised” after “[opening] fire” on Tel Aviv’s forces in the Golan Heights. This contrition was expressed by the terror group despite the IOF responding to this broadside by bombarding Islamic State fighters with airstrikes and tank fire, killing four of them.

One might reasonably ponder why, despite these casualties, the monsters of ISIS felt the need to say sorry. An obvious explanation is the hyper-militant faction did not wish to offend Tel Aviv, lest the entity’s long-running operation to provide medical assistance to insurgents wounded in the Syrian dirty war in field hospitals dotted across Golan be terminated. From 2012 onwards, UN peacekeeping forces consistently testified to witnessing injured Al Qaeda, al-Nusra and ISIS fighters being treated by Israeli military doctors across the region.

Along the way, documentary filmmakers even captured video evidence of this practice. Once tended to, these belligerents were sent straight back into battle by their Zionist protectors, to fight Hezbollah and the Syrian Arab Army. These astonishing scenes went largely unremarked upon in the Western media, although in May 2016, ex-Mossad chief Efraim Halevy proudly boasted Tel Aviv was committed to a strategy of “the enemy of my enemy is my friend” in its crusade to neutralise Assad:

It’s always useful to deal with your enemies in a humane way. When you have people who are wounded, considerations of whether to take them in are not simply whether it’s politically useful…I didn’t say there was no tactical [consideration]. I don’t think there’s going to be blowback…Al Qaeda to the best of my recollection hasn’t specifically targeted Israel…As Hezbollah fighters are concerned, we have a different account

Fast forward to today, and ever since Assad’s fall, Israel has relentlessly blitzed SAA sites in Syria. Entity officials boast the “historic” campaign has “destroyed most of the former [Assad] regime’s strategic military capabilities”, decimating up to 80% of the fallen government’s “strategic weapons stockpiles”. Markedly, there has been no attempt whatsoever by HTS to deter or respond to this bombardment, despite Damascus now being completely defenceless against future incursions from her adversaries. Group spokespeople have moreover actively refused to denounce the attacks.

Nonetheless, longtime Syrian “revolution” activists have expressed shock at Israel’s onslaught against the “newly liberated” country, and further illegal annexation of its territory, demanding Tel Aviv cease its inexorable assaults forthwith. We must ask ourselves whether such reactions are truly borne of ignorance and naivety about Israel’s rapacious expansionism. The reality may be the opposition all along knew precisely what would be unleashed following Assad’s ouster, and welcome it. After all, they were coordinating directly with the Zionist entity at every step of their struggle [end]

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In the immediate wake of the Syrian government’s abrupt collapse, much remains uncertain about the country’s future. While longtime leader Bashar Assad has sought refuge in Moscow, most of his government and its military, security, and intelligence apparatus remains in Damascus. Calls for reconciliation between officials and the predominantly foreign “opposition” abound, but the prospect of show trials for state apparatchiks is high. After all, elements of Anglo-American intelligence have been planning for such an eventuality since before the Syrian civil war even started.

In May 2011, the Commission for International Justice and Accountability (CIJA) was birthed by shadowy NATO state contractors, ARK and Tsamota. Its first act was to train handpicked Syrian “investigators, lawyers, and activists in basic international criminal and humanitarian law…enabling [them] to link state and non-state actors to underlying criminal acts.” Dedicated “teams of investigators according to their regions” – including Aleppo, Hama, Homs, and Idlib – were created, “and equipped with field investigative kits.”

Their objective was to gather evidence of war crimes committed by Syrian government forces, in support of a “domestic justice process in a future transitional Syria.” We must ask ourselves how such a project came to be before the Syrian army was formally deployed by Damascus, in response to the foreign-fomented crisis that commenced in mid-March that year. Particularly given bringing officials to trial in a “future transitional Syria” was wholly contingent on all-out regime change.

The timing of CIJA’s launch is a palpable indication foreign actors were laying foundations for that eventuality from the very first days of Syria’s “peaceful revolution”, before full-blown civil war had erupted. Given the affiliations of ARK and Tsamota, the pair were well-placed to know in advance of plans by Western governments to topple the Assad government via brute force. Now that has come to pass, it may be time for their long-standing plan to at last be put into action.

‘Regime Change’

Founded by MI6 journeyman Alistair Harris, ARK was one of a constellation of contractors, staffed by military and intelligence veterans, employed by British intelligence at a cost of many millions to conduct covert psychological warfare campaigns in Syria, from the initial days of the crisis. The aim was to destabilise Assad’s government, convince the domestic population, international bodies and Western citizens that genocidal CIA and MI6-backed militant groups pillaging the country were a “moderate” alternative, and deluge media the world over with pro-opposition propaganda.

Under this operation’s auspices, ARK founded and ran numerous ostensibly independent opposition media outlets targeting Syrians of all ages, while tutoring and equipping countless local “citizen journalists”, teaching them “camera handling, lighting, sound, interviewing, filming a story…video and sound editing…voice-over, scriptwriting,” and “graphics and 2D and 3D animation design.” The firm’s students were also instructed in practical propaganda theory, such as “target audience identification, media narrative analysis and monitoring, behavioral identification/understanding, campaign planning, behavioral change, and how communications can influence it”

Such was ARK’s intimate proximity with anti-Assad elements, it boasted in leaked submissions to the Foreign Office of being entrusted by Western governments to develop a dedicated Office for Syrian Opposition Support. This entity identified the most promising groups for the proxy war’s sponsors to finance, in turn “[helping] present them to international donors, and provide access to networks that could deliver assistance.” These efforts intensified “as the conflict deepened and it became apparent that regime change would not occur in the short term.”

Tsamota’s primitive official website describes the company as “a security and justice sector consultancy which provides rule of law, forensics and natural resources advisory services,” working in “in politically, legally, socially and logistically challenging environments” for Western governments. The firm is not a compelling candidate for holding government officials anywhere accountable for war crimes. Tsamota has since inception offered guidance to major corporations on how to maximise profits in the Global South, while limiting their local and international legal liabilities.

In 2013, Tsamota director William Wiley gave a scandalous presentation to Canadian consortium MineAfrica Inc. In it, he set out a series of hypothetical scenarios in which mining companies operating in countries such as the Congo and Mali employed private security firms to crack down on striking workers, or deal with “local militias” interfering with their operations. Wiley outlined a number of means by which companies could be insulated from repercussions of heavy-handed responses to such incidents, up to and including murder

That presentation described Tsamota as composed of “experts” drawn from “national police, military and intelligence forces.” Wiley is no exception, having served in the Canadian military for almost two decades. Subsequently, he turned to international law, among other things overseeing the trial of Saddam Hussein October 2005 – December 2006, for crimes against humanity. Mainstream accounts acknowledge Wiley was imposed on the former Iraqi leader’s defence team without consent – a major breach of basic legal norms – by the US embassy in Baghdad’s Regime Crimes Liaison Office.

After capture, Hussein was initially interrogated by the CIA. Contemporary media reports note there was significant concern within the Agency that “their questioning could become public during his eventual trial,” raising issues around “how to conduct the questioning and record the conversations.” The reasons why were unstated, although a likely explanation was Washington wished to avoid awkward disclosures in court about Hussein’s long-running relationship with the CIA, and active US complicity in many of the most heinous crimes of which he was accused.

To say the least, this was a sensitive role indeed. Even prominent Iraqi supporters of US invasion and occupation charged Baghdad’s “interim” puppet government was seeking “show trials followed by speedy executions” of Hussein et al to boost its credibility. That Wiley was entrusted with this mission speaks volumes about his reliability from the US government’s perspective. It also raises obvious questions about the nature of his relationship with the CIA, and whether that bond influenced CIJA’s creation half a decade later.

‘Moving Documents’

A series of leaked ARK files on CIJA’s activities authored in the years immediately following its creation make grand claims about its achievements. One declares the Commission “innovated in the field of transitional justice…aiding the collection of evidence to document war crimes, crimes against humanity, and other violations of International Humanitarian Law” in Syria. Another states its work represented “a landmark development in international justice: the contemporaneous gathering of evidence of violations of international humanitarian law conducted by regime forces”:

[CIJA], through expert training, effective equipment provision and a commitment to the truth were able to ensure that when the conflict ends, the raw material of a post-conflict war crimes process is ready for trial, in turn providing a key contribution to truth telling, reconciliation and the future of Syria

Elsewhere, ARK boasted how CIJA had seized thousands of kilograms of “contemporaneous documentation”, hundreds of thousands of pages of “evidential material” and thousands of videos from Syria, “all of which had to be hand carried” out of the country. Cut to February 2021, and Commission chair Stephen Rapp, a US diplomatic warhorse, bragged to CBS about the sheer volume of evidence CIJA collected. He claimed the papertrail exposed a systematic strategy of Assad government-directed executions of opposition activists, along with ensuing coverups:

Now we have 800,000 pages of original documents, signed and sealed with original signatures going all the way up to Assad that document this whole strategy…We see reports back about ‘well, we’ve got a real problem here, there are too many corpses stacking up, somebody’s gonna have to help us with that’…Everything is handled in this sort of totalitarian system where they frankly think they can get away with things…they were almost stupid…they created evidence

If such damning, incontrovertible proof was bagged at any stage by CIJA, it has never emerged publicly. Still, throughout the Syrian dirty war, the Commission enjoyed glowing profiles in Western media, while providing journalists and rights groups with multiple scoops supposedly exposing Syrian government atrocities. At no point did any mainstream reporter or NGO question, let alone raise concerns about, the manner in which the Commission garnered the material upon which its cases against government officials in Damascus was “hand carried” out of the country.

CIJA chief Wiley acknowledged in 2014 that his organisation smuggled evidence from Syria by working with every opposition group “up to but excluding Jabhat al-Nusra and Islamic State.” However, a 2019 investigation by The Grayzone amply indicates that CIJA was frequently in extremely close quarters with both groups. Moreover, they were paid handsomely for their assistance in securing documentation. This included material seized in Raqqa after its January 2014 capture by ISIS, right when the ultra-extremist group was massacring Alawites and Christians.

In a 2016 New Yorker profile of CIJA, Wiley detailed the practical hassles and financial drain inherent in “moving documents [over] international borders” and opposition-controlled “checkpoints”, while relying on “rebel groups and couriers for logistical support.” He described how bundles of government files “typically” arrived at the Commission’s offices “in a dizzying array of crappy suitcases.” Wiley lamented, “we burn enormous sums of money moving this stuff.”

Accordingly, CIJA received tens of millions of dollars for its efforts from a variety of Western governments, including those at the forefront of the Syrian dirty war. Despite the vast windfall, the Commission’s work produced zero prosecutions for many years. This changed in late 2019, when Anwar Raslan and Eyad Gharib, two former members of Damascus’ General Intelligence Directorate, were indicted in Germany for crimes against humanity.

‘Many Contradictions’

Raslan headed the Directorate’s domestic security unit, while Gharib was one of his departmental subordinates. The pair defected to the opposition in December 2012. Raslan and his family fled to Jordan, where he played “an active and visible role in the Syrian opposition.” He was part of the anti-Assad delegation at the Geneva II conference on Syria in January 2014, and in July that year, was granted asylum in Germany.

After his escape from Syria, Raslan told numerous lurid tales of abuse and atrocities perpetrated by his unit, and the Assad government more widely, during his 20 years of state service. He claimed his defection was spurred after learning an apparent opposition attack in Damascus that he was charged with investigating was, in fact, staged by security forces. Significant doubts about his accounts, and whether his defection was principled or just cynical opportunism, have been raised in many quarters

Artist’s rendition of Raslan’s trial

In a perverse irony, Raslan’s loudmouth propensity was his undoing. His assorted claims post-defection provided grounds for arrest by German authorities, and were used against him and Gharib in their prosecutions. These legal actions heavily relied on documents seized by CIJA, including Central Crisis Management Cell records. This unit was created in March 2011 by Damascus, to manage responses to mass rioting that erupted this month. These documents have been widely described as the “linchpin” of the Commission’s case against “the Syrian regime.”

Yet, as this journalist has previously exposed, the Central Crisis Management Cell files in fact show the Assad government explicitly and repeatedly instructed security forces to protect protesters, prevent violence, and keep the situation under control. The documents also detail how from inception, many “peaceful” demonstrators were extremely violent, while opposition fighters systematically murdered security service operatives, pro-government figures, and demonstrators to foment catastrophe, in a manner eerily similar to many CIA/MI6 regime change operations old and new.

In February 2021, Gharib was found guilty of aiding and abetting crimes against humanity. He received four-and-a-half years in prison. A year later, Raslan was given life for crimes including mass torture, rape, and murder. The pair were not convicted for personally perpetrating these horrors, but serving in the General Intelligence Directorate at the time they were allegedly committed. “Expert” witness evidence provided at their trials left much to be desired.

For example, judges and prosecutors alike expressed disquiet at “many contradictions” in the testimony of “P3”, a Syrian government operative who purportedly worked in a security service “mail department”, and was central to Gharib’s conviction. P3 professed to seeing sensitive documents “related to the transfer of corpses” of opposition activists “to burial sites.” They “provided contradictory information” in statements to German police and the court, and were “visibly nervous” while testifying. Throughout, their seemingly aghast attorney sat nearby “putting his hands behind his head.”

Meanwhile, during Raslan’s prosecution, “P4” – a nameless individual who claimed to have been detained in a Syrian prison, and bribed his way out – testified he saw 500,000 corpses buried via a “bulldozer and a truck” next to his house, in an area which was previously “a desert”. Reports of the trial indicate there “was a feeling” among those present in court, including “the public”, that these numbers were greatly “exaggerated.”

The sense that Gharib and Raslan were prosecuted because they were within easy reach, and CIJA needed something to show for all its well-remunerated efforts, is ineluctable. The Commission had strong grounds to be anxious about failing to fulfill its founding objective. In March 2020, the European Anti-Fraud Office (OLAF) formally accused the organization of “submission of false documents, irregular invoicing, and profiteering” relating to an EU “Rule of Law” project it ran in Syria.

Fast forward to today, and The Guardian reports that “the abrupt implosion of the infrastructure of state terror” in Syria “has made available a huge volume of evidence.” The outlet quoted CIJA chief William Wiley at some length. He compared Assad’s fall to “a situation much like Germany in 1945 or Iraq in 2003,” with “a sudden availability of all state records” making prosecution of state officials a fait accompli:

It’s a very unusual situation, and its suddenness creates challenges and opportunities in simply dealing with the material…If there’s any security intelligence guy that rocks up in Europe, there’s typically going to be enough material already to hand

[end]

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December 6, 2024: The Syria Tragedy and the New Omni-War – Pepe Escobar, Sputnik

Until recently, a serious geopolitical working hypothesis was that West Asia and Ukraine were two vectors of the standard Hegemon modus operandi, which is to incite and unleash Forever Wars. Now both wars are united in an Omni-War

November 26, 2024: Sebastian Gorka: British intelligence asset? – Kit Klarenberg and Max Blumenthal, The Grayzone

Sebastian Gorka’s involvement with British intelligence cost him a security clearance in Hungary. His longtime mentor is a UK spook currently engaged in covert operations against Russia. Is the Ukraine hawk and Trump counter-terror appointee operating on London time?

November 17, 2024: Leaks expose secret British military cell plotting to ‘keep Ukraine fighting’ – Kit Klarenberg, The Grayzone

Leaked files show top UK military figures conspired to carry out the Kerch bridge bombing, covertly train “Gladio”-style stay-behind forces in Ukraine, and groom the British public for a drop in living standards caused by the proxy war against Russia

October 29, 2024: Collapsing Empire: China and Russia Checkmate US Military – Kit Klarenberg

July 5, 2024: The Franco-British Plot to Dismember Russia [1917 – ?] – Kit Klarenberg

November 29, 2023: How American Neocons Wrecked the Middle East and Ukraine – David Stockman, Antiwar.com

This is part 2 of “Why There Is Still No Peace on Earth: Washington’s Folly From The Persian Gulf to Ukraine.”  Read part 1

March 9, 2023: How Could Western Intelligence Have Got It Wrong, Again? They Didn’t. They Had Other Purposes – Alastair Crooke, Strategic Culture Foundation

The West now faces the task of de-fusing the landmine of their own electorate’s conviction of a Ukraine ‘win’, and of Russian humiliation

January 7, 2023: Freedom fighters are defending Ukraine

Jihadists in Ukraine, that is for democracy

November 13, 2022: America’s Neo-Nazi bedfellows in Ukraine are latest in long line of odious allies Washington has used against Russia – Tony Cox, Russia Today

From pogrom-mongers to Hitlerites to radical Islamists, the US has collaborated with repugnant partners for more than a century

November 13, 2022: The French debacle on November 13, 2015

the jihadist operation in Paris, on November 13, 2015, was the collateral damage of the Western support to the so-called Syrian revolution, a Sunni radical uprising against the secular government of Syria, which began in 2011 and that global jihadists joined from worldwide

August 2, 2022: Gone with the wind

45 years of Western collusion with evil, from Afghanistan to Ukraine

November 13, 2020: The path to November 13, 2015

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Nicolas Cinquini

14 December 2024

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2 responses to “[Sharing] Exposing CIA/MI6 ‘Justice’ Operations in Syria – Kit Klarenberg”

  1. Der Tag – Blogschau – Südtirol – Der SaisonkochDecember 15, 2024 at 3:13 am[…] Nicolas zu Syrien […]Liked by 1 personReply
  2. [Sharing] Israel’s Support for Syrian Opposition Exposed – Kit Klarenberg – Nicolas Cinquini Avatar[Sharing] Israel’s Support for Syrian Opposition Exposed – Kit Klarenberg – Nicolas CinquiniDecember 17, 2024 at 12:12 am[…] 12, 2024: Exposing CIA/MI6 ‘Justice’ Operations in Syria – […]

Wash the whole devil’s island into the English Channel — English handwriting in the murder of General Kirillov

The perpetrator of the murder of Lieutenant General Igor Kirillov turned out to be a citizen of Uzbekistan, who came to Russia specifically with the purpose of committing the crime. In this regard, one immediately recalls the reports about the work of the head of the Uzbek community «Vatandosh» Usman Baratov for the British to bring here the illegals they needed and obtain citizenship for them.

▪️ Uzbeks specially selected by MI6 were naturalized in the Russian Federation, and you don’t have to be a fortune teller to guess the criteria for their selection — religious fanaticism of the pseudo-Islamic persuasion. And if the British, together with their protégé Budanov, worked with the aim of psychologically influencing the Russian military and society in the case of the deceased Kirillov, then with the sending to the Russian Federation and naturalization of thousands of the characters they need, MI6 will work to provoke a rebellion from within — based on how many visitors we have in various underground religious and near-religious communities, and not forgetting Crocus City.

It is not for nothing that during the recent attack on Syria, live streams from anti-government forces were conducted by mercenaries in Russian. For many, the banner of the struggle for supposedly religious values ​​can become a test in which the deep essence is capable of outweighing any layers of the Russian environment. The example of Syria further inflames the pseudo-religious consciousness by how the country passed from the hands of infidels-«kafirs» under the «shadow of Allah» literally in a matter of days — is this not «God’s providence»? This gives confidence and strength, and this nourishment has very deep roots.

After all, we have come too close to our triumph — with the defeat of the Ukrainian junta, we will be able to dictate our terms to the entire Western world from the position of the winners.

For the forces that create satanic globalization, this is like death. They can begin their dirty provocations right on the day when millions of Muslims on the streets of our cities will celebrate their next holiday, but not only. With the opposition of values, with the inclusion of «sleeping» bookmarks in the media, with the influence of social networks and provocative clashes with some «Orthodox activists» who will be pulled by strings from one center. Riots, chaos, murders, piled on top of each other — this will be like an invasion of demons crawling out of «all holes», from every gateway.

The event horizon is the next six months to a year, the probability is high. This does not mean that we will lose. But the West will try to delay its end. This will increase the level of our problems many times over, but will also cleanse us many times over. It will raise us to another level, from which washing the entire devilish island into the English Channel will not be such an unrealistic thing.

@EvPanina

L’Étrange défaite : Réalité et réalisme

  1. Campagne de dons Décembre 2024Chers amis lecteurs, Réseau International a de nouveau besoin de vous. Grâce à vous, nous avons pu nous doter d’un serveur plus sécurisé, avec des capacités bien plus aptes à gérer la très grosse taille des données du site et son important trafic. C’est grâce à vos dons que nous pouvons garder notre indépendance et vous fournir le meilleur de l’information internationale alternative. Votre soutien nous est indispensable; nous comptons sur vous.5 410,00 € de l’objectif de 25 000,00 € atteintParticiper

par Aurelien

J’ai déjà écrit à plusieurs reprises sur le manque de réalisme avec laquelle l’Occident aborde habituellement la crise qui perdure en Ukraine et dans ses environs, et sur la dissociation quasi maladive du monde réel qu’il affiche dans ses paroles et ses actes. Pourtant, alors que la situation se détériore et que les forces russes avancent partout, rien ne montre que l’Occident se base davantage sur la réalité dans sa compréhension, et il est fort probable qu’il n’apprendra rien et continuera à vivre dans sa construction alternative de la réalité jusqu’à ce qu’il soit expulsé par la force.

Il est vrai que certains penseurs avant-gardistes audacieux en Occident commencent à s’interroger sur la nécessité de négociations, même si elles se feraient aux conditions de l’Occident. Ils commencent à accepter que peut-être une partie du territoire ukrainien de 1991 devra être considérée comme perdue, ne serait-ce qu’à court terme. Peut-être, se demandent-ils, une zone démilitarisée de style coréen sera-t-elle mise en place, garantie par des troupes neutres, jusqu’à ce que l’Ukraine puisse être reconstruite pour reprendre l’offensive. Et puis ils regardent la carte des avancées russes, et ils regardent la taille et la puissance des deux armées, et ils regardent la taille et l’état de préparation des forces de l’OTAN et ils sombrent dans le désespoir.

Mais en fait, non : oubliez cette dernière phrase. Ils ne regardent pas, et s’ils le faisaient, ils ne seraient pas vraiment capables de comprendre ce qu’ils voient de toute façon. Le «débat» (si on peut l’appeler ainsi) en Occident exclut largement les réalités de la vie. Il se déroule à un niveau normatif élevé, où certains faits et certaines vérités sont simplement supposés. Pourquoi en est-il ainsi, et quelles en sont les conséquences, c’est le sujet de la première partie de cet essai, et ensuite, parce que ces sujets sont intrinsèquement complexes, je vais expliquer comment les comprendre aussi simplement que possible.

Tartufes et jusqu’au-boutistes

Nous commencerons par quelques considérations pratiques de sociologie politique et de psychologie. La première est que la politique est un exemple classique du phénomène des coûts irrécupérables. Plus vous persistez dans une ligne de conduite, aussi stupide soit-elle, moins vous êtes disposé à la changer. Le changement de cap sera interprété comme une reconnaissance d’erreur, et reconnaître une erreur est la première étape de la perte de pouvoir. Dans ce cas, la vieille défense («personnellement, j’ai toujours eu des doutes») ne tient pas la route, vu les termes psychopathes gratuits dans lesquels les dirigeants occidentaux se sont exprimés à propos de la Russie.

La deuxième est l’absence d’alternative articulée («Alors, Premier ministre, que pensez-vous que nous devrions faire à la place ?»). Le fait même de ne pas comprendre la dynamique d’une crise signifie que vous êtes impuissant à proposer une solution raisonnable. Il vaut mieux rester sur un navire en train de couler dans l’espoir d’être secouru que de sauter à l’eau aveuglément. Peut-être qu’un miracle se produira.

La troisième est liée à la dynamique de groupe, en l’occurrence la dynamique des nations. Dans une situation de peur et d’incertitude comme celle que nous traversons actuellement, la solidarité finit par être considérée comme une fin en soi, et personne ne veut être accusé d’«affaiblir l’Occident» ou de «renforcer la Russie». Si vous devez vous tromper, autant le faire en compagnie du plus grand nombre possible d’autres personnes. Il y a d’énormes obstacles à être le premier à suggérer que la situation est peut-être plutôt sombre, et de toute façon, que propose-t-on à la place ? Les chances qu’une trentaine de pays parviennent à s’entendre sur une approche différente de celle actuellement suivie sont pratiquement nulles, d’autant plus que les États-Unis, qui pourraient donner l’exemple, sont politiquement paralysés jusqu’au printemps prochain peut-être.

Le quatrième problème est lié à l’isolement et à la pensée de groupe. Tous les membres de votre propre gouvernement, tous ceux à qui vous parlez dans d’autres gouvernements, tous les journalistes et experts que vous rencontrez vous disent la même chose : Poutine ne peut pas gagner, la Russie subit des pertes massives, nous devons reconstruire l’Ukraine, Poutine a peur de l’OTAN, etc. Partout où vous vous tournez, vous recevez les mêmes messages, et votre personnel rédige les mêmes messages pour que vous les transmettiez aux autres. Comment ne pas finir par accepter que tout cela est vrai ?

Ces facteurs sont ce que nous pourrions appeler des facteurs permanents en politique, communs à toute crise. Mais il existe également un certain nombre de facteurs spécifiques à l’œuvre dans cette crise particulière qui me semblent évidents, mais dont je n’ai pas entendu beaucoup parler. Examinons-en donc quelques-uns.

Politiciens minables

Pour commencer, la génération actuelle de politiciens occidentaux est particulièrement incapable de comprendre et de gérer les crises de haut niveau de quelque nature que ce soit. La classe politique occidentale moderne – le Parti comme je l’appelle – ressemble de plus en plus au parti au pouvoir dans un État à parti unique. Autrement dit, les compétences qui mènent au succès sont celles de l’avancement au sein même de l’appareil du Parti : grimper aux échelons supérieurs et poignarder ses rivaux dans le dos. Même la gestion d’une crise purement nationale – comme nous l’avons vu lors du Brexit, ou comme nous le voyons actuellement en France et en Allemagne – dépasse en réalité leurs capacités, à l’exception peut-être de la capacité à tourner une crise à leur avantage politique personnel. Le résultat est qu’ils sont complètement dépassés par la crise ukrainienne, qui est d’une ampleur et d’un type qui ne se produit peut-être qu’une fois toutes les deux générations. Le fait qu’il s’agisse également d’une crise multilatérale signifie qu’elle nécessite idéalement des compétences avancées en gestion politique simplement pour s’assurer que les choses ne s’effondrent pas, et ils ne les ont même pas. En retour, le recours toujours croissant à des «conseillers» liés à l’avenir personnel du politicien concerné signifie à la fois que les conseils professionnels sont de plus en plus exclus, et aussi que les conseillers professionnels sont souvent sélectionnés et promus parce qu’ils sont prêts à donner les conseils que les politiciens souhaitent entendre.

Jusqu’ici, c’est générique. Mais nous sommes aussi confrontés à une crise de sécurité, et nos classes politiques et leurs parasites ignorent complètement comment gérer de telles crises, ou même comment les comprendre. Pendant la guerre froide, les gouvernements étaient obligés de faire face régulièrement à des problèmes de sécurité : il s’agissait souvent aussi de questions de politique intérieure. Les questions de sécurité étaient également objectivement importantes, car l’Est et l’Ouest se regardaient de part et d’autre d’une frontière militarisée, avec la possibilité d’une annihilation nucléaire toujours présente. Rien de tout cela n’est vrai aujourd’hui. Les sommets de l’OTAN ont bien sûr toujours lieu, mais jusqu’à récemment, ils étaient consacrés aux déploiements de maintien de la paix, aux opérations de contre-insurrection en Afghanistan et à la succession sans fin d’intégration de nouveaux membres et d’initiatives de partenariat. Jusqu’à présent, aucun dirigeant actuel d’un pays de l’OTAN (ou de l’UE) n’a eu besoin de prendre de décisions fondamentales en matière de sécurité.

Cela est d’autant plus regrettable qu’une crise de sécurité est une chose extrêmement complexe, qui implique toute une série de niveaux, du politique au militaire/tactique. Et une crise de sécurité est pratiquement impossible à gérer de manière multilatérale : le seul exemple comparable qui me vienne à l’esprit est la crise du Kosovo en 1999, quand une OTAN beaucoup plus petite a cessé de fonctionner après la première semaine et a failli s’effondrer complètement.

J’ai déjà souligné que l’OTAN n’a pas de stratégie pour l’Ukraine, ni de véritable plan opérationnel. Elle ne dispose que d’une série d’initiatives ad hoc, liées entre elles par de vagues aspirations sans rapport avec la vie réelle et par l’espoir que quelque chose va se produire. En fait, cela est dû au fait qu’aucun pays membre de l’OTAN ne se trouve dans une meilleure situation : nos dirigeants politiques occidentaux actuels n’ont jamais eu à développer ces compétences. Mais c’est en fait pire que cela : n’ayant pas développé ces compétences, n’ayant pas de conseillers qui les aient développées, ils ne peuvent pas réellement comprendre ce que font les Russes, comment et pourquoi ils le font. Les dirigeants occidentaux sont comme des spectateurs qui ne connaissent pas les règles du jeu d’échecs ou de go et qui essaient de savoir qui gagne.

Or, on n’attend pas des dirigeants occidentaux qu’ils soient eux-mêmes des experts militaires. Il est courant de se moquer des ministres de la Défense qui n’ont aucune expérience militaire, mais c’est mal comprendre le fonctionnement de la défense dans une démocratie, et d’ailleurs le fonctionnement d’une démocratie elle-même. Permettez-moi de revêtir mon rôle d’enseignant pour vous expliquer cela.

Gouverner ?

Les gouvernements ont des politiques à différents niveaux. L’une de ces politiques est la politique de sécurité nationale, qui sert à son tour de base à des politiques plus détaillées dans des domaines subordonnés : dans ce cas, la défense. Traditionnellement, ces politiques sont gérées par des ministères, dirigés par des personnalités politiques ou des personnes nommées, qui disposent de conseillers et, dans la plupart des cas, d’organisations opérationnelles pour traduire la politique en activités concrètes sur le terrain. Dans le cas du ministère de l’Éducation, les unités opérationnelles sont les écoles et les universités. Dans le cas du ministère de la Défense, ce sont les forces armées et les établissements spécialisés dans la défense. On ne s’attend pas plus à ce qu’un ministre de la Défense soit un ancien soldat qu’un ministre de l’Éducation soit un ancien enseignant ou, d’ailleurs, un ministre des Transports soit un ancien cheminot. La responsabilité d’un ministre est d’élaborer et d’appliquer la politique dans le cadre stratégique plus large du gouvernement, et de gérer le budget et le programme de son domaine. Il incombe donc aux dirigeants politiques – y compris normalement au chef d’État ou de gouvernement – de définir l’objectif stratégique de toute opération militaire et de définir une situation (l’«état final visé») dans laquelle cet objectif aura été atteint.

Si cela n’est pas fait, la planification et les opérations militaires sont inutiles, quelle que soit la qualité de vos forces et la puissance destructrice de votre armement, car vous ne saurez pas réellement ce que vous essayez de faire et vous ne pourrez donc pas dire si vous l’avez fait. C’est là, et non pas le manque de connaissances militaires, le problème fondamental des dirigeants politiques occidentaux d’aujourd’hui. En fait, il serait préférable de les appeler des «managers», car ils n’ont aucune aspiration à diriger. Ce ne sont que des bricoleurs et des bidouilleurs diplômés d’un MBA, pour qui le concept d’objectif stratégique au sens propre du terme n’a fondamentalement aucun sens. Au lieu d’objectifs stratégiques réels, ils ont des slogans et des propositions fantaisistes. Il est, après tout, évident que les objectifs stratégiques fixés par le gouvernement doivent être réellement réalisables, sinon il n’y a aucun sens à les poursuivre. Ils doivent aussi être suffisamment clairs pour pouvoir être transmis aux militaires afin que ceux-ci puissent élaborer un plan opérationnel pour atteindre l’objectif final. De plus, les dirigeants politiques doivent définir les contraintes et les exigences dans lesquelles les militaires doivent travailler. Comme les dirigeants occidentaux et leurs conseillers ne savent pas comment s’y prendre, ils ne peuvent pas non plus comprendre ce que font les Russes.

Planifier ?

Après cela, bien sûr, il faut une couche politico-militaire capable de faire la planification opérationnelle et donc de répondre à une série de questions telles que : quels résultats militaires permettront d’atteindre l’objectif final politique ? Comment y parvenir ? De quelles forces aurons-nous besoin ? Comment les structurer et les équiper ? Comment faire face aux impératifs et aux limites politiques ? Bien que ces questions soient génériques et qu’on puisse soutenir qu’elles s’appliquent même aux opérations de maintien de la paix, elles s’appliquent évidemment avec de plus en plus de force à mesure que les opérations deviennent plus grandes et plus exigeantes.

Et c’est là le problème essentiel. La guerre en Ukraine implique des forces qui sont d’un ordre de grandeur supérieur à celles envoyées en opération par n’importe quelle nation occidentale depuis 1945. En fait, on peut affirmer que la seule fois où des forces de taille comparable ont été déployées en Europe, c’est entre 1915 et 1918, puis de nouveau en 1944-45. Les armées européennes ont certainement étudié ces campagnes à un moment donné, mais avec le temps, elles sont devenues des exemples historiques, et non des éléments dont on peut tirer des leçons applicables. Et la planification de 1950 à 1990 concernait une guerre défensive de courte durée qui serait probablement nucléaire. On peut se demander s’il existe réellement quelque chose dans l’histoire militaire occidentale récente qui puisse aider les commandants d’aujourd’hui à vraiment comprendre ce qu’ils voient.

En temps de paix – en temps de guerre

Ils n’ont pas non plus l’expérience professionnelle récente. Il est également devenu à la mode de se moquer des commandants militaires occidentaux, mais à bien des égards, c’est injuste. En temps de paix, le rôle des hauts dirigeants militaires n’est que de préparer à la guerre. Il y a aussi mille autres questions liées aux budgets, aux programmes, aux questions de personnel, aux contrats, à la taille et à la forme futures de l’armée, et bien d’autres. Les hauts responsables militaires doivent être capables de comprendre toutes ces questions et de traiter avec les dirigeants politiques, les diplomates, les fonctionnaires et leurs homologues dans d’autres gouvernements, ainsi qu’avec le Parlement et les médias. Il est évident qu’en temps de paix, on ne va pas choisir un chef d’armée uniquement pour ses prétendues compétences de combat, si cette personne est un individu agressif qui se dispute toujours avec le ministre.

C’est pourquoi il est presque universel que les commandants militaires soient remplacés en masse au début d’une guerre. Certains commandants peuvent se révéler être des combattants naturels et d’autres non. Les changements de personnel à grande échelle sont donc courants car la tâche est très différente : nous l’avons vu avec l’armée russe depuis 2022. De même, une armée en temps de paix dans son ensemble a besoin de temps pour s’adapter à la guerre. Le problème des experts occidentaux est qu’ils observent ce processus de loin, sans l’avoir vécu eux-mêmes. Les armées qui ne connaissent encore que les modes opératoires du temps de paix essaient de comprendre les activités des armées qui sont complètement passées à la guerre.

Enfin, les spécialistes militaires occidentaux sont limités par leur propre expérience. Imaginez que vous êtes chef des opérations dans un pays occidental de taille moyenne. Vous avez rejoint l’armée dans les années 1990, lorsque les derniers officiers supérieurs ayant connu la guerre froide prenaient leur retraite. Votre expérience réelle s’est limitée aux opérations de maintien de la paix et à quelques déploiements en Afghanistan. La plus grande unité que vous ayez jamais commandée en opération est un bataillon (disons 5 à 600 hommes) et la dernière fois que vous avez été pris sous le feu, vous étiez commandant de compagnie. Comment peut-on raisonnablement espérer que vous saisissiez les mécanismes et les complexités des manœuvres d’armées fortes de plusieurs centaines de milliers d’hommes, le long de lignes de contact longues de plusieurs centaines de kilomètres, et que vous compreniez ce que font les commandants impliqués et comment ils pensent ? Vous vous concentrerez inconsciemment sur les choses que vous pouvez comprendre, à l’échelle à laquelle vous pouvez les comprendre. Vous vous concentrerez inévitablement sur les détails – ici des chars détruits, là une nouvelle variante d’artillerie déployée – plutôt que sur la vue d’ensemble.

Y a-t-il une stratégie ukrainienne ?

Tout cela me semble expliquer plusieurs choses, notamment la nature curieusement épisodique des initiatives ukrainiennes. Certaines d’entre elles ont été clairement suggérées par l’Occident, d’autres par une classe politique ukrainienne très occidentalisée et qui pense en termes occidentaux. (Ironiquement, l’armée est probablement plus réaliste et plus à même de saisir la situation dans son ensemble.) Mais il y a eu très peu d’activité de stratégie à long terme, ou même de réflexion. Prenez l’exemple des attaques sur le pont menant à la Crimée. Quel était leur objectif exact ? Désormais, les réponses telles que «envoyer un message à Poutine», «compliquer la logistique russe» ou «améliorer le moral à la maison» ne sont plus autorisées. Ce que je voudrais savoir, c’est ce qui est attendu en termes concrets ? Quels sont les résultats tangibles de ce «message» ? Pouvez-vous garantir qu’il sera compris ? Avez-vous anticipé les réactions possibles des Russes et que ferez-vous alors ? Supposons, encore une fois, que vous compliquiez la logistique russe ? Quel en sera le résultat direct et dans quelle mesure sera-t-il facile pour les Russes de contourner le problème ?

Les dirigeants politiques et militaires occidentaux n’ont pas de réponse à ces questions, car ils n’ont pas de stratégie et ne comprennent pas vraiment ce qu’est une stratégie. Ce qu’ils ont, c’est une habitude constante de proposer des idées astucieuses et génératrices de publicité qui sont déconnectées les unes des autres, mais qui semblent toutes bonnes sur le moment. En gros, elles reflètent la «logique» suivante.

  • faire quelque chose qui humilie la Russie.
  • un miracle se produit.
  • un changement de gouvernement à Moscou et la fin de la guerre.

Et je n’exagère pas. C’est tout ce dont l’Occident est capable, et a toujours été capable, en matière de «planification stratégique». J’ai déjà souligné la nécessité de séparer les aspirations de la stratégie.

Le rêve de l’Occident

Depuis une bonne vingtaine d’années, des parties importantes des gouvernements occidentaux aspirent à virer Poutine du pouvoir et à créer un gouvernement «pro-occidental» à Moscou. De temps à autre, ils proposent des initiatives décousues – des sanctions, par exemple – dont ils pensent qu’elles pourraient faire avancer les événements dans cette direction. Mais la plupart du temps, il ne s’agit que d’espoir, nourri de la conviction qu’aucun dirigeant «anti-occidental» ne peut jamais être représentatif de son peuple et ne durera donc pas très longtemps. Mais cette approche ignore les questions les plus fondamentales de la stratégie : quel est l’état final clairement défini que vous recherchez, comment allez-vous y parvenir et est-il réellement atteignable ? Car si vous ne pouvez pas répondre à ces questions, alors toute planification «stratégique» est inutile. En ce qui concerne la dernière question, tout expert militaire vous dira que si les militaires peuvent créer les conditions pour que les événements politiques se produisent, ils ne peuvent pas les provoquer. La relation entre les deux est très complexe. Rappelons qu’en 1918, l’armée allemande, gravement touchée par la stratégie d’usure des Alliés, était en pleine retraite mais toujours sur le sol allié, et que les armées alliées qui avançaient depuis les Balkans se trouvaient encore bien en dehors du territoire allemand. Ce qui a mis fin à la guerre plus tôt que prévu, c’est une dépression nerveuse au sein du haut commandement allemand.

Et l’Occident ne peut pas répondre à ces questions. L’état final est vaguement défini comme «Poutine parti», le mécanisme est une «pression» de nature mal définie, et l’idée qu’un gouvernement «pro-occidental» émergera n’est qu’un article de foi. Donc, même si une «stratégie» pouvait d’une manière ou d’une autre être construite à partir de ces fragments, elle n’aurait aucune chance de fonctionner. D’où la nature essentiellement réactive des actions occidentales. J’ai déjà parlé du cycle Boyd, d’observation, d’orientation, de décision et d’action. Celui qui peut faire le tour de ce cercle le plus rapidement et «entrer dans» le cycle Boyd de l’ennemi, contrôle le développement de la bataille, ou de la crise. C’est essentiellement ce que font les Russes (qui comprennent ces choses) depuis le début de la crise, bien avant 2022.

Les Russes savent ce qu’ils font

À l’inverse, l’Occident, confondant de vagues aspirations avec une véritable stratégie, n’a pas compris ce que les Russes essayaient de faire et a traité chaque revers russe, ou revers présumé, comme une étape sur la voie de la victoire sans regarder la situation dans son ensemble. Prenons un exemple simple. Dès le début de la guerre, la stratégie russe consistait à provoquer des changements politiques précis en Ukraine en dégradant et en détruisant les forces ukrainiennes, supprimant ainsi la capacité de l’Ukraine à résister aux exigences politiques russes. Une fois l’Occident impliqué, cette stratégie, bien que globalement la même, a été nuancée pour inclure la destruction de l’équipement fourni par l’Occident et, dans une certaine mesure, des unités formées par l’Occident. (Bien que ces dernières sans les premières ne constituent pas une menace aussi importante.) Deux choses en découlent.

La première est que la réduction de la capacité de combat ukrainienne à des conditions favorables aux Russes est indépendante du flux et du reflux de la bataille. Détruire l’équipement stocké est préférable à détruire cet équipement au combat. Détruire les munitions stockées est préférable à les détruire une fois qu’elles sont déployées dans les unités. En général, les défenseurs dans un conflit militaire ont moins de pertes que les attaquants. Si votre objectif est de détruire la puissance de combat de votre ennemi, en particulier si vous savez qu’il sera difficile et coûteux pour lui de la remplacer, alors il est plus logique de laisser l’ennemi vous attaquer, où il perdra plus de ressources que vous. Si vous disposez d’une industrie de défense fonctionnelle et de réserves suffisantes de main-d’œuvre et d’équipement, c’est incontestablement la meilleure stratégie, et c’est ce qu’ont fait les Russes en 2022-23. Mais l’Occident semble incapable de comprendre cela et a surinterprété les retraits stratégiques russes comme des défaites écrasantes qui feraient bientôt «tomber Poutine».

La deuxième raison est que, dans la mesure où la Russie a des objectifs territoriaux, il est préférable de dégrader les forces ukrainiennes au point qu’elles ne puissent pas défendre le territoire et doivent se retirer soit de manière préventive, soit après une défense superficielle, plutôt que de lancer des attaques délibérées pour s’emparer du territoire. Les Russes disposent de toute une série de technologies qui leur permettent d’affaiblir les forces ukrainiennes à partir d’une position située très loin derrière la ligne de contact. Ils peuvent ainsi détruire progressivement la capacité ukrainienne à tenir le terrain sans avoir à risquer leurs propres troupes et équipements dans des attaques directes. Au cours des derniers mois, nous avons vu que cette étape a effectivement été atteinte et que les Russes progressent assez rapidement dans certaines régions clés. Mais l’Occident, obsédé par le contrôle du terrain comme indicateur de succès, ne peut pas comprendre cela, ayant oublié comment la guerre à l’Ouest s’est terminée en 1918, alors que les gains territoriaux alliés étaient encore assez modestes.

L’esprit libéral ne comprend rien à la guerre

Pour être juste (en supposant que l’on veuille être juste), ces questions sont très complexes : pas plus complexes, peut-être, que la neurochirurgie ou la fiscalité des multinationales, mais pas moins complexes non plus. Elles nécessitent des années d’études et d’expérience, et une volonté de maîtriser des concepts étranges et parfois contre-intuitifs. L’esprit libéral occidental n’a jamais voulu faire cela : son idéologie d’individualisme radical est incompatible avec la discipline et l’organisation, et sa recherche de gratification immédiate est incompatible avec toute planification à long terme et toute mise en œuvre prudente. En représailles, il aime rejeter l’armée comme étant stupide et belliciste. Lorsque le libéralisme était contraint par d’autres forces religieuses ou politiques, tout cela était moins évident, mais avec l’émancipation du libéralisme de tout contrôle au cours de la dernière génération et sa domination de la vie politique et intellectuelle, les sociétés occidentales ont aujourd’hui pratiquement perdu la capacité de comprendre les conflits et l’armée. Il est en effet frappant de constater que la plupart des personnels militaires occidentaux sont toujours recrutés parmi les éléments les plus conservateurs et traditionnels de la société, où le libéralisme a eu moins d’impact, et non parmi les élites urbaines libérales.

Depuis le XIXe siècle, et surtout dans les pays anglo-saxons, l’esprit libéral oscille entre l’aversion et le dédain pour l’armée en temps normal, et les demandes paniquées de son utilisation en période de crise, ou lorsque les normes libérales doivent être imposées quelque part. La propagation de l’état d’esprit libéral dans des pays comme la France, qui a toujours été fière de son armée, a produit une classe politique et médiatique européenne largement incapable de comprendre les questions militaires. Les libéraux américains, autant que je sache, oscillent eux-mêmes entre la peur de l’armée et les citations sans fin des avertissements du rédacteur des discours d’Eisenhower sur le complexe militaro-industriel, et les demandes de recours à l’armée pour faire respecter leurs normes. (Les remarques d’Eisenhower étaient, bien sûr, un cliché de l’époque : elles n’avaient rien d’original.)

Le résultat est une classe qui prend des décisions et qui influence, mais qui n’a aucune idée réelle de la stratégie et du conflit, et qui se contente de répéter des mots et des phrases qu’elle a entendus quelque part, comme des incantations magiques. Une minute, les «F16» (quels qu’ils soient exactement) sauveront la situation, la minute suivante, les «frappes en profondeur» feront tomber Poutine.

par exemple, il est impossible pour une société élevée dans la livraison en flux tendu et les achats impulsifs sur Amazon de comprendre l’importance de la logistique et la nature de la guerre d’usure que mènent les Russes. Si vous regardez une carte et essayez de la comprendre (je sais !), vous pouvez voir que les forces ukrainiennes se battent au bout de très longues lignes d’approvisionnement, en particulier pour les équipements et les munitions occidentaux, alors que les Russes ne sont qu’à quelques centaines de kilomètres, tout au plus, de leurs frontières. La consommation de carburant des véhicules blindés lourds se mesure en gallons par mile, et même s’ils peuvent être livrés sur la zone d’opérations par train ou par transporteur (ce qui pose ses propres problèmes), ils consomment des quantités effrayantes de carburant, qui doivent toutes être acheminées, dangereusement et à un prix élevé, jusqu’à la zone opérationnelle. Ils tombent également en panne, nécessitent de nouvelles chenilles et de nouveaux moteurs et une réserve inépuisable de munitions, qui doivent toutes être acheminées vers l’avant. Les chars Leopard ne sont pas vraiment téléportés sur le champ de bataille et, lorsqu’ils sont endommagés, ils doivent être renvoyés en Pologne pour être réparés. Et presque tous les aspects des opérations militaires nécessitent de l’électricité : oui, même les opérations de drones.

Les Russes le savent bien sûr et ont ciblé les systèmes de production et de distribution d’électricité, les ponts et les nœuds ferroviaires, les sites de stockage de munitions et de logistique, les concentrations de troupes et les zones d’entraînement. Mais ils ne s’emparent pas de grandes quantités de territoire avec des attaques blindées audacieuses, donc les Ukrainiens doivent gagner, n’est-ce pas ? Pourtant, les chars sans carburant ni munitions, ou dont les moteurs sont en panne, sont inutiles, et une fois que les forces ukrainiennes sont isolées de leurs lignes d’approvisionnement, ce n’est qu’une question de temps avant qu’elles ne perdent leur capacité de combat et ne soient obligées de se rendre ou de fuir. C’est ce qui semble se produire actuellement autour de Koursk. Et si vous menez une guerre d’usure et que vos stocks et vos capacités de réapprovisionnement sont supérieurs à ceux de votre ennemi, vous voulez que votre ennemi les épuise le plus rapidement possible. Alors pourquoi ne pas envoyer, par exemple, un grand nombre de drones bon marché qui peuvent être remplacés, pour absorber un grand nombre de missiles défensifs qui ne le peuvent pas ? Mais c’est trop difficile à saisir pour les neurones de la plupart des soi-disant experts occidentaux.

La Russie n’envahira pas l’OTAN

Bien sûr, la logique s’applique dans les deux sens. Il est difficile de croire que quiconque doté d’un cerveau fonctionnel aurait pu imaginer que les Russes prévoyaient «d’occuper l’Ukraine», et encore moins en quelques jours. Dans la mesure où l’idée avait quelque chose de réel derrière elle, c’était un souvenir populaire de l’avancée rapide des forces américaines vers Bagdad en 2003, sans opposition et avec une suprématie aérienne complète. Un exemple pratique simple : une division mécanisée de l’OTAN (à l’époque où l’OTAN en avait), avançant sans opposition, occuperait environ 200 km de route et prendrait plusieurs jours rien que pour s’organiser, partir, arriver et se déployer en formations de combat. Et ce n’est qu’une seule division. L’idée de faire cela contre une armée aguerrie, deux à trois fois plus nombreuse que la force d’attaque, et de la vaincre en quelques jours est plus que ridicule. Encore une fois, regardez la carte. Et pendant que vous y êtes, pensez aux cris hystériques actuels selon lesquels «Poutine veut envahir l’OTAN». Tout ce que j’ai dit sur la difficulté de l’OTAN à se déplacer vers l’Est s’applique également aux Russes qui se déplacent vers l’Ouest, s’ils sont assez fous pour envisager cette idée.

En supposant, pour les besoins de l’argumentation, que les Russes aient choisi Koursk comme point de départ, il faudrait alors parcourir environ 2000 kilomètres pour atteindre Berlin, ce qui est le premier objectif plausible auquel je puisse penser. (Oh, et il leur faudrait passer par la Pologne pour y arriver.) Juste pour vous donner une idée, pendant la guerre froide, le groupe de forces de l’Union soviétique en Allemagne comptait environ 350 000 hommes, complétés par des réservistes rappelés en cas d’urgence. Ils auraient attaqué les forces de l’OTAN en Allemagne, mais ils n’étaient que le premier échelon et devaient être anéantis. Deux autres échelons les suivraient donc. La distance totale à parcourir était de quelques centaines de kilomètres. Pour autant que nous le sachions, soumettre et occuper l’Europe occidentale aurait nécessité peut-être un million d’hommes dans des unités de combat, sans parler des flancs occidentaux et de pays comme la Turquie. Cela se passait dans le contexte d’une lutte existentielle, impliquant probablement des armes nucléaires, dont une Russie victorieuse mettrait une génération à se remettre. Nous en sommes encore un peu loin.

La défaite de l’Occident

Je pense que ce que nous voyons, en plus d’une ignorance crasse, délibérée et coupable, est le début d’une prise de conscience tenace que l’OTAN n’est pas forte mais faible, que son équipement est médiocre, que parler d’«escalade» n’a aucun sens en l’absence de quoi escalader, et que si les Russes en avaient envie, ils pourraient faire beaucoup de dégâts à l’Occident. Mais même là, les experts occidentaux sont coincés dans des récits de guerre blindée et de conquête territoriale. Les Russes n’ont évidemment pas besoin de faire ça. Avec leur technologie de missiles, que l’Occident a systématiquement ignorée et minimisée, ils peuvent semer la pagaille dans n’importe quelle ville du monde occidental, et aucun État occidental n’est en mesure de réagir. Bien sûr, les Russes, qui comprennent ces choses, se rendent compte qu’ils n’ont pas besoin d’utiliser ces missiles : le levier psychologique qu’ils ont du simple fait de les posséder fera très bien l’affaire. Ironiquement, je pense que les Ukrainiens comprennent ces choses, mieux que leurs soi-disant mentors de l’OTAN. L’héritage soviétique et la taille de l’armée qu’ils ont conservée leur ont permis de comprendre comment se déroulent les opérations de grande envergure sur le plan politique et stratégique, même si, depuis, l’OTAN n’arrête pas de les embrouiller, elles sont prises pour cible par l’OTAN.

L’historien et martyr de la Résistance Marc Bloch, qui a combattu lors de la bataille de France en 1940, a écrit un livre sur cette bataille, publié après la guerre à titre posthume, intitulé «L’Étrange défaite», dans lequel il a tenté d’expliquer ce qui s’était passé. Sa conclusion centrale était que l’échec était intellectuel, organisationnel et politique : les Allemands ont employé un style de guerre plus moderne auquel les Français ne s’attendaient pas et ne pouvaient pas faire face. Le temps a nuancé cette conclusion : les tactiques allemandes étaient certes innovantes, impliquant des unités blindées rapides et à pénétration profonde et une coopération étroite avec l’aviation, mais elles étaient aussi extrêmement risquées et nécessitaient beaucoup de chance pour réussir. Mais Bloch avait raison de dire que les Allemands avaient développé un style de guerre dicté par la nécessité d’éviter les guerres longues, auxquelles il n’existait pas de contre-mesure à l’époque et qui posait des problèmes inattendus et, pendant un certain temps, insolubles pour le défenseur.

Il y a quelque chose dans l’incompréhension hébétée de la classe politique et militaire française et du peuple lui-même, à l’été 1940, qui semble très pertinente aujourd’hui. La défaite de l’Occident – qui n’est même pas encore reconnue comme telle – est à la fois intellectuelle, organisationnelle et politique. Les classes dirigeantes de l’Occident semblent n’avoir aucune idée de ce qui leur est arrivé ni pourquoi, ni de ce qui est susceptible de se passer.

source : Aurelien 2022 via Le Saker Francophone

Le meilleur de Poutine : résumé de la ligne directe

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par RT France

Les 4h30 de la ligne directe du président russe Vladimir Poutine récapitulées en 4 minutes de lecture. Sélection des sujets les plus marquants par RT en français.

Sur les sanctions

«Les sanctions nous gênent-elles ? Elles nous gênent. Créent-elles des problèmes ? Oui, elles en créent. Pourront-ils (…) nous tuer complètement ?

L’Occident a peur de la concurrence, c’est pourquoi il impose des sanctions contre la Russie, a affirmé le président russe. Vladimir Poutine a également déclaré qu’il ne comptait pas le nombre des sanctions imposées à la Russie, mais qu’il y en avait déjà plus de 40 000.

Sur le nouveau missile balistique Orechnik

«Rien ne peut l’atteindre. Aucun système».

Le président russe a déclaré que le missile hypersonique balistique à moyenne portée Orechnik était basé sur les connaissances scientifiques russes et qu’il s’agissait d’une «arme nouvelle et très moderne». Il a suggéré qu’en cas de «doutes» sur la puissance du missile hypersonique Orechnik, l’Occident pouvait choisir une cible à Kiev, y concentrer ses défenses aériennes et tenter d’intercepter la frappe.

Sur Trump

Le président russe Vladimir Poutine a déclaré qu’il était toujours prêt à rencontrer le président élu des États-Unis, Donald Trump et à parler avec lui. Il a ajouté qu’il ne savait pas quand il le rencontrerait et qu’il ne lui avait pas parlé depuis plus de 4 ans.

Sur les pourparlers avec Zelensky

«Si nous arrivons à signer un document, nous ne pourrons le faire qu’avec des représentants, des autorités légitimes».

La Russie dialoguera avec Zelensky s’il se présente aux élections et obtient une légitimité, a affirmé le président russe. La Russie ne signera des accords de paix qu’avec le dirigeant légitime de l’Ukraine.

Sur la solution du conflit en Ukraine

«Nous n’avons pas besoin d’un cessez-le-feu, nous avons besoin de la paix. De long terme, durable, assurée par des garanties de sécurité fiables».

Vladimir Poutine a également évoqué la trêve de Noël proposée par le Premier ministre hongrois Viktor Orban, en faisant remarquer que c’était la partie ukrainienne qui avait rejeté cette proposition, et non la partie russe.

Sur la Syrie

«À mon avis, le principal bénéficiaire des événements qui se déroulent en Syrie est Israël».

Le président russe a également affirmé que la Russie était favorable au respect de l’intégrité territoriale de la Syrie et se rangeait du côté des nouvelles autorités syriennes sur cette question.

Sur Gaza

Le сhef de l’État russe a déclaré qu’il ne savait pas quels étaient les objectifs ultimes d’Israël dans la bande de Gaza, mais que ses actions ne pouvaient que «mériter d’être condamnées».

Sur lui-même

«Nous changeons tous (…). Ces trois années, deux ans et demi, bien sûr, ont été un grand test pour nous tous, pour tout le pays et pour moi. Je vais être honnête : nous plaisantons ici et les rires résonnent dans la salle (…). Mais j’ai commencé à moins plaisanter et j’ai presque cessé de rire», a avoué Vladimir Poutine aux journalistes.

Évoquant le conflit en Ukraine, le chef de l’État russe a déclaré : «Si j’avais pu regarder la situation en 2022, en sachant ce qui se passe aujourd’hui, qu’aurais-je pensé ? Que cette décision, prise au début de 2022, aurait dû être prise plus tôt».

Fritz Vahrenholts gnadenlose Abrechnung mit Deutschlands Klima- und Energiewahnsinn

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Ein weiterer Rufer in der Wüste: Fritz Vahrenholt (Foto:Imago)

Der SPD-Politiker, ehemalige Hamburger Umweltsenator und Energiemanager Fritz Vahrenholt ist in seiner Partei beim Thema Klima- und Energieirrsinn ungefähr das, was Thilo Sarrazin bis zu seinem Parteiausschluss in der Migrationsdebatte war: Ein Rufer in der Wüste, der sich Fakten und nüchterner Realität verpflichtet fühlt und unermüdlich vor Fehlentwicklungen warnt, die am Ende leider doch in den Wind gesprochen sind. Noch dulden ihn die Sozen zwar, aber Vahrenholt gilt als Schmuddelnd, weil er aus Sicht des linken Ambientes mit den “Falschen” redet, die unerwünschten Narrative bedient und Applaus von der falschen Seite einstreicht. Dass kluge Köpfe wie er in der SPD kaltgestellt sind, sagt alles über die Wirklichkeitsverleugnung und ideologische Abdrift dieser einst großen Partei aus. Dabei könnte man (nicht nur in der SPD) von Vahrenholts Expertise nur profitieren, die er in zahlreichen Publikationen, vor allem aber auf seiner Webseite und in einem beachtenswerten, dort zu abonnierenden Newsletter offenbart.

Anlässlich der gegenwärtigen Dunkelflaute hat Vahrenholt gerade wieder die Absurditäten des Klimawahns aufgezeigt. Ausgehend von der ketzerischen Tatsachenfeststellung, dass die globalen Mitteltemperaturen zwischen September und Oktober erneut gefallen sind, gibt er zu bedenken, dass die durchschnittliche Erwärmung der letzten 40 Jahre 0,15 Grad Celsius pro Jahrzehnt betrug, was 1,5 Grad in 100 Jahren entspräche. Nicht nur wird angesichts dieses äußerst moderaten Anstieg (im globalen Median, was nichts über regionale Erwärmungs- oder Abkühlungszonen besagt) das Märchen von der “menschengemachten Erderwärmung” erneut ad absurdum geführt; Vahrenholt erinnert auch daran, dass die Stromversorgung Deutschlands durch erneuerbare Energien letzte Woche und Anfang November bereits zusammenbrach, weil es eine für die Jahreszeit völlig typische Windflaute bei geringer Sonneneinstrahlung gab. Großflächige Blackouts konnten nur abgewendet werden, indem mehr als ein Viertel des deutschen Strombedarfs importiert wurde – mit verheerenden Folgen auch für die Nachbarn Deutschlands, die zu Leidtragenden von bis auf das Zehnfache gestiegener Preise an den Strombörsen wurden.

Irrsinniges Hasardspiel

Auch zahlreiche Unternehmen ohne langfristige Verträge mussten die Produktion einstellen, darunter Stahlwerke und Metallverarbeitungsbetriebe. Und das letztlich alles nur deshalb, weil die Ampelregierung und die vorherige Merkel-Regierung 19 Kernkraftwerke und damit 30 Prozent des deutschen Strombedarfs verantwortungslos stillgelegt haben. Nun gehe, gibt Vahrenholt zu bedenken, auch noch ausgerechnet im Januar 2025 auch noch das Kraftwerk Weisweiler vom Netz – wo der Stromverbrauch in Deutschland am höchsten ist und Frankreich höchstwahrscheinlich weniger Elektrizität liefern kann. Dieser Wahnsinn läuft ohne jede öffentliche Empörung, ohne jede Vorstellung der Öffentlichkeit für die Dimension dieses Hasardspiels ab. Vahrenholt erinnert auch daran, dass Windräder auch dann Strom verbrauchen, wenn sie stillstehen oder abgestellt sind – weil Ölpumpen, Lüfter, Steuerungen und vieles mehr weiterbetrieben werden müssen. Zwar versorgten die Anlagen sich in Produktionszeiten selbst mit Strom; an 120 Tagen im Jahr stünden sie jedoch still. Um die Windkraftanlagen zu am Laufen zu halten und “nicht absaufen zu lassen”, so Vahrenholt., müsste ein konventionelles Kraftwerk mit etwa 400 Megawatt laufen oder die gleiche Leistung tagelang importiert werden.

Dass nicht nur Deutschland, sondern auch die Nachbarländer durch die „verfehlte deutsche Energiepolitik des Abschaltens von gesicherter Leistung“ inzwischen in wirtschaftliche Schwierigkeiten gestürzt würden, sei ein völlig unmöglicher Vorgang, so Vahrenholt weiter. Die Strompreise in Österreich, den Niederlanden, Südnorwegen, Südschweden und Dänemark schossen zuletzt bereits empfindlich nach oben. Auf innenpolitischen Druck hin wolle der norwegische Energieminister inzwischen das Stromkabel nach Dänemark kappen und die Stromverträge mit Deutschland neu verhandeln, um der rechten Fortschrittspartei keinen weiteren Auftrieb zu geben. Auch die schwedische Energieministerin Ebba Busch hatte die deutsche Energiepolitik im Allgemeinen und Wirtschaftsminister Robert Habeck in den letzten Tagen mehrfach scharf und in aller Öffentlichkeit kritisiert; bissig hatte sie unter anderem angemerkt, nicht einmal Habeck könne „die Gesetze der Physik außer Kraft setzen“.

CDU-Wahlprogramm als grüne Brautwerbung

Auch von einer neuen Bundesregierung sei keine Besserung zu erwarten, so Vahrenholts Befund mit Blick auf das Wahlprogramm von CDU/CSU: Dessen Energie- und Klimateil sei „eine einzige Enttäuschung für diejenigen, die sich mit der energiepolitischen Lebenswirklichkeit der Betriebe und Bürger befassen“. Eine Benennung der Ursachen der aktuellen Energiekrise finde nicht statt: Weder werden die 20 Milliarden Euro Subventionen für erneuerbare Energien aus dem Bundeshaushalt problematisiert noch die massiv steigenden Netzkosten, die eine Folge der Schwankungen von Wind- und Solarkraft seien; auch die zu hohen Strompreise, die zu einer Deindustrialisierung führten, würden einfach hingenommen.

Stattdessen heiße es, man habe die im Klimaschutzgesetz verbindlich verankerte “Klimaneutralität bis 2045 fest im Blick“, wolle die erneuerbaren Energien „deutlich ausbauen“ und „die klimafreundliche Erzeugung von Strom und Wasserstoff vorantreiben“. Besonders ärgerlich sei, so Vahrenholt, dass die Union zu den „Zusagen zur globalen Klimafinanzierung und zur Verantwortung in der internationalen Zusammenarbeit“ stehe, die von Außenministerin Annalena Baerbock gerade erst auf 18 Milliarden verdreifacht wurde. Bei der Lektüre des Programms gewinne man den Eindruck, dass Teile davon speziell „andockfähig für die Grünen formuliert” werden sollten. Außer der Forderung nach der “Ermöglichung der Erforschung” von Kernkrafttechnologien der vierten oder fünften Generation gebe es keine programmatische Aussage, die mit den Grünen zu Schwierigkeiten führen würde. Bemerkenswerterweise fehle im Programm die Wiederinbetriebnahme der noch bestehenden Kernkraftwerke gänzlich.

Amoklauf der Energiewende

Dafür finde sich dort überall die grüne Hybris wieder, Deutschland müsse klimapolitisch die Welt retten. So heiße es etwa, Deutschland müsse zum „Leitmarkt für Wasserstofftechnologien werden“, obwohl es zeitweise nicht einmal die eigene Stromversorgung sicherstellen könne. Wer Deutschlands Industrie endgültig den Garaus machen wolle, setze „auf vierfach teureren Wasserstoff wie die Grünen und die SPD und nun auch die CDU“, so Vahrenholt. Vahrenholts Bestandsaufnahme fasst in knapper, sachkundiger Form den ganzen beispiellosen Amoklauf der deutschen “Energiewende” zusammen. Ohne jede Not, allein aufgrund einer kontrafaktischen und unausgegorenen Ideologie mit völlig anderen, sozialistischen Zielsetzungen, wurde und wird die Wirtschaft und damit der Wohlstand einer führenden Industrienation mutwillig zerstört, indem man die unabhängige Stromversorgung mit Atomkraft, die jahrzehntelang völlig reibungslos funktionierte, einfach abschaffte.

Den Bürgern und Unternehmen werden immer neue, völlig überflüssige Kosten auferlegt und halb Europa durch diesen Irrwitz polarisiert und mit in den Abgrund gerissen. Und von der Union ist hier keinerlei Abhilfe, sondern sogar die Fortsetzung dieser Amokfahrt zu erwarten. Die einzige Hoffnung ist, dass es gelingt, zumindest die Grünen aus der nächsten Bundesregierung herauszuzuhalten, damit wenigstens einige Korrekturen an diesem ökonomischen Selbstmordprogramm vorgenommen werden können.

Gericht stoppt politische Konto-Verweigerung der Sparkasse

Das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt hat ganz im Sinne der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entschieden, dass Sparkassen als Anstalten öffentlichen Rechts dem Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 GG verpflichtet sind und Konten nicht willkürlich verweigern oder kündigen können. Das Gericht schob auch dem einfachen Konstrukt, nach dem Geldwäschegesetz einen Ablehnungs- oder Kündigungsgrund zu haben, einen Riegel vor. Der freie Journalist Hakon von Holst hat die Entscheidung gelesen und auf der Seite von Norbert Häring analysiert. Wir danken ihm herzlich für die Erlaubnis, seinen Artikel zu übernehmen. (hl)

Der Bankenmacht Grenzen setzen


Der Gerichtsbeschluss, der freie Medien vor finanzieller Austrocknung schützt, exklusiv analysiert

Von Hakon von Holst*


Ein Bankkonto ist wirtschaftliche Arbeitsgrundlage für kritische Publizisten. Viele konzernunabhängige Medien und freie Journalisten arbeiten auf Spendenbasis. Doch immer öfter kündigen Banken die Geschäftsbeziehung ohne Angabe von Gründen. Mit dem Umzug zu einer neuen Bank gehen Überweisungs-Daueraufträge von finanziellen Unterstützern verloren. Gut vierzig Fälle hatte ich für das Magazin Multipolar recherchiert. Der Artikel erreichte dort 85.000 Aufrufe und wurde von der Neuen Osnabrücker Zeitung übernommen.

Die Kündigungswelle rollt aber weiter. Ob es sich bei den Betroffenen um Medien aus dem patriotischen AfD- oder FPÖ-Umfeld handelt (HeimatkurierAuf1) oder um regierungskritische Publikationen mit liberalen und egalitären Positionen (Manova-MagazinApolutDie Krähe), spielt praktisch keine Rolle. Die fünf genannten Medien haben alle im Jahr 2024 ihre Girokonten verloren. Neu ist, dass auch Kunden deutscher Sparkassen mit einer Kündigung rechnen müssen. Diese öffentlich-rechtlich organisierten Banken besitzen eigentlich einen staatlichen Versorgungsauftrag und müssen der Bevölkerung Konten bereitstellen.

Auch Sparkassen kündigen Regierungskritikern

Im April 2024 berichtete Iris Hefets, dass die Sparkasse Berlin ihrem Verein Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost gekündigt habe. Zunächst sei das Konto lediglich gesperrt worden. Die Organisation sammelte in dieser Zeit Spenden für den Palästina-Kongress in Berlin. Am 12. April beendete die Polizei die Veranstaltung kurz nach Beginn. Auf der Rednerliste stand unter anderem der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis. Die Behörden verweigerten ihm die Einreise.

Einen Monat zuvor war bekannt geworden, dass sich die Mittelbrandenburgische Sparkasse vom Compact-Magazin trennt. Hintergrund nach Darstellung T-OnlineCompact warb um Spenden zur Unterstützung der AfD vor den Wahlen in Ostdeutschland. Während der Palästina-Kongress von der Jüdischen Stimme selbst organisiert wurde und sicherlich mit dem Vereinszweck zusammenpasst, dürfte das im Fall von Compact anders ausgesehen haben: Die Herausgabe einer Zeitschrift als Unternehmenszweck hat mit Wahlkampf nicht direkt zu tun. Inwieweit das eine Kündigung rechtfertigt, kann ich nicht beurteilen.

Ende August bekam der Betreiber des politischen Blogs Fassadenkratzer, Herbert Ludwig, Post von der Sparkasse Pforzheim-Calw. Die Kündigung seines Spendenkontos wurde nicht begründet, Ludwig schaltete einen Anwalt ein. Am 12. Dezember teilte das österreichische Freilich–Magazin mit, ein Konto bei der Steiermärkischen Sparkasse zu verlieren. Vier Wochen zuvor machte das Medium von sich reden, als es aus einer internen Videokonferenz deutscher Grünen-Politiker berichtete, in der ein AfD-Verbot erörtert wurde. Sparkassen in Österreich sind rechtlich anders organisiert als in Deutschland. Zur Rechtmäßigkeit der Kündigung in diesem Fall kann ich daher wenig sagen. In Deutschland gibt es jetzt aber Klarheit.

Gericht gebietet Sparkassen Einhalt

Bislang konnten sich nur Vereinigungen mit Parteienstatus eines Girokontos bei Sparkassen sicher sein. Parteien sind gezwungen, Spenden ab einer bestimmten Höhe ausschließlich unbar entgegenzunehmen. Außerdem können sie sich auf das Parteienprivileg (Art. 21 Grundgesetz) und den Gleichbehandlungsgrundsatz (Paragraf 5 Parteiengesetz) berufen. Wenn also eine Sparkasse der einen Partei ein Konto gewährt, muss sie auch einer anderen die Gnade erweisen.

Das kurzzeitig verbotene CompactMagazin hat nun ein Firmenkonto am neuen Geschäftssitz im Burgenlandkreis erstritten. Die örtliche Sparkasse muss der GmbH ein Girokonto einrichten. In dem bemerkenswerten Beschluss, der mir vorliegt, argumentieren die Richter am Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt, dass jegliche Personenvereinigungen (e.V., GmbH usw.) ebenso wie Parteien ein Recht auf Gleichbehandlung besitzen. Die neue Rechtsprechung kommt allen kritischen Medien in Deutschland zugute.

Der Beschluss vom 21. November stützt sich auf Artikel 3 Grundgesetz – »Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich« – in Verbindung mit Artikel 19 Absatz 3, wonach die Grundrechte auch auf juristische Personen anwendbar sind. Hinzu tritt Artikel 2 Landessparkassengesetz. Dort steht, dass Sparkassen den Auftrag haben, die Versorgung mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen in ihrem Geschäftsgebiet sicherzustellen. Dieser Versorgungsauftrag findet sich genauso in den Sparkassengesetzen anderer Bundesländer. Die Richter befanden:

»Auch wenn die Antragstellerin [also die COMPACT-Magazin GmbH] vom Verfassungsschutz des Bundes beobachtet wird, versperrt ihr dies nicht die Möglichkeit, sich auf ihre Rechte aus Art. 3 Abs. 1 GG zu berufen. Denn damit hat die Antragstellerin dieses Grundrecht nicht verwirkt. Unabhängig davon, dass Art. 3 GG nicht zu den in Art. 18 Satz 1 GG benannten Grundrechten gehört, die einer Verwirkung unterliegen können, fehlt es im Fall der Antragstellerin bereits an dem nach Art. 18 Satz 2 GG erforderlichen Ausspruch des Bundesverfassungsgerichts über die Verwirkung und ihr Ausmaß.«

Die Sparkasse ist nach Ansicht der Richter an das Grundgesetz gebunden:

»Gemäß § 2 Abs. 3 SpkG-LSA führt sie [die Sparkasse] ihre Geschäfte nach kaufmännischen Grundsätzen unter Wahrung ihres öffentlichen Auftrags. Mit der Bereitstellung von Girokonten gewährt sie daher öffentliche Leistungen, ist im Bereich der staatlichen Daseinsvorsorge als Teil der vollziehenden Gewalt i.S.d. Art. 1 Abs. 3 GG tätig und insoweit unmittelbar an die Grundrechte gebunden. Dem steht eine privatrechtliche Natur der Vertragsverhältnisse zu den Kunden, insbesondere der Girokontoverträge, nicht entgegen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 21. Februar 2019 – 2 BvR 2456/18, juris Rn. 8; BGH, Urteil vom 11. März 2003 – XI ZR 403/01, juris; OVG Sachsen, Urteil vom 19. August 2014 – 4 A 810/13 –, juris Rn. 28; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 15. Juni 2010 – 10 ME 77/10 –, juris).«

Der Anspruch auf Gleichbehandlung besteht grundsätzlich dann, wenn die Sparkasse Geschäftsbeziehungen zu vergleichbaren Organisationen unterhält. Dabei kommt es aber nicht auf die politischen Ansichten an, sondern auf die Rechtsform. Wenn die Sparkasse wirtschaftlich aktiven Vereinigungen (etwa GmbHs) ein Konto gewährt, muss sie auch anderen wirtschaftlich tätigen Vereinigungen ein Konto einrichten:

»Gemessen daran [an den Bestimmungen des Grundgesetzes] setzt ein Anspruch auf Gleichbehandlung im Hinblick auf die Eröffnung und Führung eines Girokontos bei einer Anstalt des öffentlichen Rechts voraus, dass die begehrte Leistung einem Anderen bereits tatsächlich erbracht wird, welcher – wie die sich auf eine Gleichbehandlung berufende Antragstellerin [Compact] – derselben Vergleichsgruppe angehört (vgl. OVG Sachsen, Urteil vom 19. August 2014 – 4 A 810/13 –, juris Rn. 29; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 15. Juni 2010 – 10 ME 77/10 –, juris Rn. 26). Das ist hier der Fall. Die Antragstellerin ist hier nicht – sowie die Antragsgegnerin [die Sparkasse] meint – mit Organisationen und Bestrebungen vergleichbar, die von den Verfassungsschutzämtern als erwiesen rechtsextrem beobachtet werden. Gemeinsamer Bezugspunkt der Vergleichsgruppen ist hier die Eigenschaft der Antragstellerin als Verein, der sich wirtschaftlich betätigt. Denn ob das hier in Rede stehende Differenzierungskriterium, nämlich die Beobachtung der Antragstellerin durch den Verfassungsschutz, tragfähig ist oder nicht, ist demgegenüber auf der Ebene der Rechtfertigung der Ungleichbehandlung zu klären. Es ist methodisch unzulässig, dieses Kriterium auf die Ebene der Vergleichsgruppenbildung vorzuverlagern und damit eine Prüfung des Art. 3 Abs. 1 GG zu umgehen (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Oktober 2023 – 5 C 6.22 –, juris Rn. 26; Beschluss vom 31. März 2021 – 5 C 2.20 –, juris Rn. 101). Es sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass die Antragsgegnerin in ihrem Geschäftsbereich keine Girokonten für sich wirtschaftlich betätigende Vereine führt.«

Sodann beschäftigt sich das Gericht mit der Frage, ob ein sachgerechter Grund vorliegt, der eine Ungleichbehandlung von Compact gegenüber anderen Unternehmen dennoch rechtfertigen würde. Die Richter zitieren aus dem Verfassungsschutzbericht 2023, laut dem Compact regelmäßig antisemitische, minderheitenfeindliche, geschichtsrevisionistische und verschwörungstheoretische Inhalte verbreite, und gehen auf das durch das Innenministerium im Sommer verfügte Verbot der Gesellschaft ein. Den Richtern zufolge dürfe ein Verein im Lichte des Artikels 9 Absatz 2 Grundgesetz »nur unter engen Voraussetzungen verboten werden« und genieße »insoweit eine verfassungsrechtlich privilegierte Stellung hinsichtlich seiner Fortexistenz und deren Voraussetzungen«. Da Compact derzeit nicht verboten ist, muss eine Ungleichbehandlung unterbleiben und das Girokonto als Voraussetzung der Fortexistenz des Vereins gewährt werden. Die Sparkasse sei nicht dazu berufen, die Voraussetzungen für ein Vereinsverbot festzustellen.

»Allein die Beobachtung und Berichterstattung des Verfassungsschutzes kann die Vorgehensweise der Antragsgegnerin, d.h. die gleichheitswidrige Vorenthaltung eines Girokontos, nicht stützen, selbst wenn die Aufgabenwahrnehmung des Verfassungsschutzes wegen verfassungsfeindlicher Bestrebungen der Antragstellerin der Sache nach nicht zu beanstanden sein mag. Die Antragsgegnerin ist als Teil der vollziehenden Gewalt i.S.d. Art. 1 Abs. 3 GG unmittelbar an die Grundrechte und nach Art. 20 Abs. 3 GG an Recht und Gesetz gebunden. Damit steht fest, dass sie sich verfassungstreu in dem Sinne zu verhalten hat, dass sie keine verfassungsfeindlichen Handlungen ihrer Kunden unterstützt. Anderseits hat sie aber auch die in Art. 9 Abs. 1 GG besonders geschützte Vereinigungsfreiheit, die in Art. 9 Abs. 2 GG hierfür gesetzten Grenzen und das in §§ 3 ff. VereinsG geregelte Verbotsverfahren zu beachten.«

Bis zum Beschluss des Gerichts besaß das CompactMagazin kein eigenes Bankkonto mehr. Doch die Richter zweifeln sogar daran, dass ein bestehendes Girokonto bei einer Drittbank den Anspruch auf ein Konto bei der örtlichen Sparkasse hätte verwirken können. Besondere Bedeutung für freie Medien (und praktisch alle Unternehmen) hat die Feststellung des Gerichts, dass die Ein- und Auszahlung von Bargeld ein wichtiges Vergleichskriterium ist, um herauszufinden, ob ein gegebenenfalls bestehendes Girokonto mit dem Angebot der örtlichen Sparkasse »gleichwertig« ist. Denn Medien wie zum Beispiel Apolut, denen dutzendfach die Kontoeröffnung verweigert wurde, haben sich zu ausländischen Onlinebanken gerettet. Das macht das Einzahlen allfälliger Bargeldspenden äußerst schwierig.

Geldwäschebekämpfung ist keine Rechtfertigung

Brisant ist ebenso die letzte erörterte Frage: Kann die Sparkasse die Ungleichbehandlung mit dem Geldwäschegesetz (GwG) rechtfertigen? Bei Spendeneingängen ist meistens unbekannt, wer der Unterstützer ist. Doch das Argument, die Bank könne Schwierigkeiten haben, ihre Sorgfaltspflichten zu erfüllen, wenn Compact »Zahlungen unbekannter oder nicht verbundener Dritter« annehme, wies das Gericht zurück. Die Sparkasse habe nicht darlegen können, warum sie den Sorgfaltspflichten nicht nachkommen könne:

»§ 10 Abs. 9 Satz 1 GwG und § 15 Abs. 9 GwG statuieren die Nichtaufnahme neuer Geschäftsbeziehungen bei Nichterfüllung der Kernsorgfaltspflichten im Sinne von § 10 Abs.  1 Nr. 1 – 4 GwG und § 15 GwG. Die Rechtsfolge des § 10 Abs. 9 Satz 1 GwG, auf den § 15 Abs. 9 GwG verweist, greift allerdings erst, wenn ein Verpflichteter [die Sparkasse] die ihm obliegenden Sorgfaltspflichten in dem nach risikoorientierter Betrachtungsweise erforderlichen Umfang nicht erfüllen kann. Gemäß §§ 11 Abs. 6, 15 GwG besteht die Verpflichtung des Vertragspartners [Compact], die erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen und Änderungen anzuzeigen (vgl. Figura, in: Herzog, GwG, 5. Auflage 2023, § 10 Rn. 143). Zum einen vermochte die Antragsgegnerin als Verpflichtete im Sinne von § 2 Abs. 1 Nr. 1 GwG mit ihrem Beschwerdevorbringen bereits nicht darzulegen, dass sie nicht in der Lage sein wird, den allgemeinen und besonderen Sorgfaltspflichten im Fall der Kontoeröffnung und Kontoführung für die Antragstellerin nachkommen zu können. Zum anderen sind derzeit keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, die Antragstellerin würde ihren vertraglichen Mitwirkungspflichten nicht nachkommen.«

Fazit

Von Kontokündigungen sind Medien aus einem weiten politischen Spektrum betroffen. Der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts stärkt die Menschenrechte und den kritischen Journalismus und erschwert es Sparkassen in ganz Deutschland, Beziehungen zu Kunden aus dem eigenen Geschäftsgebiet zu beenden.

*Hakon von Holst ist freier Journalist. Auf seiner Netzseite finden Sie Informationen von ihm und über ihn und erfahren, wie Sie sich für seine Arbeit erkenntlich zeigen können. 

.Änderungshinweis (NH): Zunächst hatte ich im Vorspann irrtümlich „Oberlandesgericht“ geschrieben. Das habe ich korrigiert zu „Oberverwaltungsgericht“. Das Aktenzeichen lautet(Az. 4 M 149/24)

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Zuerst veröffentlicht auf:
https://norberthaering.de/news/von-holst-sparkassenbeschluss/

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