DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI

Von Jens Woitas

Die Krise ist da – und bleibt (Symbolbild:Imago)

Der politische Stimmungswandel, wie er sich etwa durch die jüngsten Meinungsumfragen, den AfD-Erfolg bei der Landratswahl im Kreis Sonneberg und die Demonstration gegen das Heizungsgesetz in Erding zeigt, bestätigt eine ihrem Ursprung nach eher „linke“ These: Es sind letzten Endes doch ökonomische Themen, die ein wirkliches Ausgreifen der Opposition in die politische Mitte erst möglich machen. Der Kampf für Demokratie und Freiheit gegen die Corona-Politik hat diese Wirkung leider genauso wenig erzielen können wie das Eintreten für Frieden angesichts der zunehmenden Bedrohung Deutschlands durch den Ukraine-Krieg oder die Bedrohung der kulturellen Substanz des deutschen Volkes durch Masseneinwanderung und Bildungsmisere.

Es ist nicht meine Absicht, sich mit dieser Feststellung moralisch über einen „Materialismus“ zu erheben. Es liegt in der Natur des Menschen, nach Wohlstand zu streben und diesen auch zu genießen. In diesem Artikel will ich aber vor aus meiner Sicht gefährlichen Illusionen warnen. Diese entspringen aus der Vorstellung, man könnte auf einfache Weise in das Zeitalter des „Wirtschaftswunders“ zurückspringen, wenn nur die Politiker nicht so dumm und böse wären. Teilweise sind sie das auch wirklich. Trotzdem ist die ökonomische Krise des heutigen Deutschland hauptsächlich die Folge teils jahrzehntelanger Fehlentwicklungen, deren Korrektur nur unter großen Schmerzen möglich sein wird.

Absehbare Folgen schlimmer Entwicklungen

Die Analyse beginnt mit einem eigenartigen Merkmal der gegenwärtigen Demonstrationen. Es sind nicht die in der „Internationale“ besungenen „Verdammten dieser Erde“, die auf die Straße gehen oder anderweitig protestieren, sondern vielmehr Menschen, denen es (noch) relativ gut geht: Hausbesitzer, Selbständige und Arbeitnehmer in mittleren bis gehobenen Positionen. Es sind also die Sieger der Wettbewerbsgesellschaft der letzten Jahrzehnte, die heute um die Früchte ihres hart umkämpften Erfolges bangen. Diese seien ihnen selbstverständlich vergönnt. Sozialneid will ich hier nicht erzeugen. Wenn diese Sieger aber die vielen Verlierer der von ihnen gewonnenen Wettbewerbe nicht aus dem Blick verloren hätten, dann wären ihnen sehr viel früher schlimme Entwicklungen aufgefallen, deren Folgen jetzt sie selbst einholen.

Schon während meiner Gymnasialzeit in den 1980er Jahren herrschte ein vergiftetes Klima, weil Schule zunehmend nicht mehr unter dem Gesichtspunkt der Bildung gesehen wurde, sondern als Ort der Konkurrenz um knappe Lebenschancen. Klassische „Brotstudien“ wie Medizin, Jura, Theologie oder Lehramtsstudiengänge waren plötzlich mit einem Numerus clausus belegt und führten nicht mehr automatisch in sichere Akademikerberufe. Diese Misere setzte sich jahrzehntelang fort. Heute beklagt man gerade auf diesen Feldern einen unerklärlichen Arbeitskräftemangel. Eine noch schlimmere Problematik nahm ebenfalls schon in jener Zeit ihren Anfang. Der bis dahin fast selbstverständliche Bildungsweg, der von einem Haupt- oder Realschulabschluss direkt in eine Berufsausbildung und dann zu einer sozial akzeptierten und keineswegs schlecht bezahlten Berufspraxis als Handwerker, Facharbeiter oder Angestellter führte, wurde zunehmend holprig. In der weiteren Entwicklung wurde daraus ein endloses Kreisen in staatlichen Berufsförderungsmaßnahmen – und schließlich ein Zustand, der durch Begriffe wie „Niedriglohnsektor“ und „Unterschicht“ beschrieben wird. Beides gab es in den 1980er Jahren nicht einmal dem Namen nach, und zwar weder in der Bundesrepublik noch in der DDR.

Schleichende Auszehrung industrieller Substanz

Nach 1990 kam es im Zuge der Globalisierung zu einem bis dahin in Deutschland für unmöglich gehaltenen industriellen Kahlschlag, besonders im Osten. Die eigentlich fast selbstverständliche Erwartung, dass der gewaltige Nachholbedarf, den das Scheitern der DDR-Wirtschaft hinterlassen hatte, durch Produktion im Beitrittsgebiet selbst befriedigt werden und so zu einem sich selbst tragenden Wirtschaftsaufschwung führen würde, erwies sich als falsch. Stattdessen kam es auch im Westen zu einer schleichenden Auszehrung der industriellen Substanz und Arbeitskraft durch Verlagerung der Produktion in die Billiglohnländer Asiens und Osteuropas. Ehrliche, auf einer soliden Berufsausbildung aufbauende Arbeit war immer weniger gefragt und wurde sogar für volks- und betriebswirtschaftlich schädlich erklärt. Um das Jahr 2005 herum bot etwa die Volkswagen AG jedem Tarifbeschäftigten eine Ablösesumme von 250.000 € für eine Kündigung an.

Um die letzten Arbeitsplätze entwickelte sich ein irrsinniger Wettbewerb. Noch in meiner Schulzeit glaubte man allgemein, dass Gymnasiasten gar nicht lernen müssten, Bewerbungen zu schreiben, weil sie nach einem Studienabschluss von potentiellen Arbeitgebern umworben werden würden. Einige Jahre später musste fast jeder Arbeitsplatz in einer Konkurrenz mit Dutzenden Mitbewerbern errungen werden. Auf die Einstellung folgte meistens ein jahrelanger Ausleseprozess mittels Befristungen und unterbezahlter Zeitarbeit. Die wenigen Sieger hatten weder Zeit noch Interesse sich um das Schicksal der Verlierer zu sorgen.

“Bullshit Jobs”

Eine Zeitlang schien noch ein Ausweg in sinnlosen und unproduktiven Bullshit Jobs im mittleren und unteren Management zu bestehen. Noch heute stürzen sich Millionen junge Menschen mit diesem Ziel in schmalspurige Bachelor-Studiengänge. Das Ende davon sind vielfach massive psychische Krankheiten und Frühverrentung, was mich übrigens auch selbst betrifft. David Graeber stellte in seinem Buch „Bullshit Jobs“ die These auf, dass Inhaber solcher Arbeitsplätze unvermeidlich Hass auf Menschen entwickeln, die sinnvollen Tätigkeiten nachgehen, und deshalb mit allen Mitteln versuchen, deren Arbeitsplätze zu vernichten. Völlig unrealistisch ist dies höchstwahrscheinlich nicht.

Die unvermeidlichen Folgen dieser jahrzehntelangen Unkultur der Arbeitslosigkeit zeigen sich heute in katastrophaler Weise. Allenthalben herrscht ein „Fachkräftemangel“. Dieser verschärft sich noch einmal dramatisch dadurch, dass eine ganze Generation hauptsächlich aufgrund prekärer Lebensverhältnisse viel zu wenig Kinder in die Welt setzte. Diese wenigen Kinder haben aus dem oftmals vergeblichen Kampf ihrer Eltern um sichere und gut bezahlte Arbeit schon früh gelernt, dass es besser ist, diesen Kampf gar nicht erst aufzunehmen. Dadurch entstand jene heute viel kritisierte „Generation Z“ mit ihren Defiziten an Fleiß und Bildungsehrgeiz. Übelnehmen können wir Älteren ihr dies angesichts der Vorgeschichte dieser Entwicklung kaum. Dass Einwanderung dieses Problem nicht lösen kann, muss hier kaum noch erwähnt werden. Wirkliche Fachkräfte müssten sehr viel besser bezahlt werden, um aus dem Ausland in ein ungemütlich gewordenes Deutschland zu ziehen. Die heute dominierenden Herkunftsländer sind – gelinde gesagt – nicht unbedingt für ein gutes Bildungs- und Ausbildungswesen bekannt.

Produktivität und Qualität im Sinkflug

Die bisher beschriebene Problematik ist zentral für unsere heutige Wirtschaftsmisere, vor allem weil gut ausgebildete und leistungsfähige Menschen schon immer der „Rohstoff“ waren, aus dem Deutschland seinen wirtschaftlichen Erfolg produzierte. Es gibt aber noch weitere Ursachen, die einen ähnlich tiefgreifenden Charakter besitzen. Eine davon ist, dass sich die Terms of trade des Welthandels, die lange Zeit sehr günstig für uns waren, in unserer Gegenwart unaufhaltsam gegen uns wenden. Wir haben uns an einen Zustand gewöhnt, in dem gleichsam die ganze Welt als Beute vor uns lag. Jeder Supermarkt war voll mit preisgünstigen Produkten aus der ganzen Welt, und Rohstoffe erschienen als unbegrenzt verfügbar. Dass in diesem Zustand jeder Deutsche indirekt eine Vielzahl moderner Sklaven in Billiglohnländern beschäftigte, wurde genauso erfolgreich verdrängt wie der globale Raubbau an natürlichen Ressourcen, der mit dieser Wirtschaftsweise einherging. Ökonomisch war das Ganze nur solange möglich, wie unsere Volkswirtschaft das Geld für diese Importe mit dem Export hochwertiger Güter verdienen konnte. Heute sind die einstigen Schwellenländer Ost- und Südasiens schon vielfach in einer Situation, in der sie diese Güter selbst herstellen können.

Gleichzeitig haben – aufgrund von Bildungsmangel, Billigmacherei und der erzwungenen Ausrichtung unserer Unternehmen auf kurzzeitige Kapitalgewinne auf Kosten von langfristigen Investitionen – bei uns Produktivität und Qualität deutlich nachgelassen. Rohstoffe und Nahrungsmittel werden angesichts einer weltweit steigenden Nachfrage bei gleichzeitiger Übernutzung von Ressourcen immer knapper und damit teurer, und dies keineswegs nur aufgrund des Ukraine-Krieges. „Stagflation“ ist kein rätselhaftes Phänomen, sondern entsteht unvermeidlich dann, wenn der Markt infolge einer unabänderlichen Knappheit eine Nachfrage nicht befriedigen kann, die sich ihrerseits nur schwer reduzieren lässt. Beispiele dafür finden sich in unserem Alltagsleben. Auf dem Wochenmarkt in meiner Heimatstadt Wolfsburg fällt mir immer wieder auf, dass das wenige Obst, das dort noch zu Mondpreisen verkauft wird, schon mehrere Stunden vor Ende der Marktzeit vergriffen ist. Die knappste – und auch wichtigste – aller natürlicher Ressourcen ist schon heute vielerorts Wasser. Anstatt mit verfehlten politischen Maßnahmen das Wetter selbst bestimmen zu wollen, müsste eine verantwortliche Politik angesichts einer unübersehbaren Tendenz zur Dürre heute mit hoher Dringlichkeit Konzepte für einen sparsameren Umgang mit diesem Lebenselixier ausarbeiten.

Flächendeckende Wirtschafts-“Zombifizierung”

Eine weitere katastrophale Entwicklung betrifft die Geldwirtschaft. Die Globalisierung hat – durch Produktionsverlagerung, Einkommensverluste und Automatisierung – den Input menschlicher Leistung in den Produktionsprozess gegenüber den dadurch erzeugten Güter und Dienstleistungen systematisch abgewertet. Dadurch können Angebot und Nachfrage nicht mehr über Preise in ein Gleichgewicht kommen wie in einer funktionierenden Marktwirtschaft. Die Lücke zwischen ihnen muss durch Kredite und kreditfinanzierte staatliche Transferleistungen geschlossen werden, wodurch Privathaushalte, Unternehmen und Staaten praktisch weltweit in eine Schuldenfalle geraten sind, aus der es nach menschlichem Ermessen keinen Ausweg mehr gibt. Die verantwortlichen Politiker scheinen dies schon lange zu wissen, denn sonst hätte es weder die flächendeckende „Zombifizierung“ der Wirtschaft in der Corona-Krise gegeben noch das gegenwärtige Umherwerfen mit Geld, das der Staat in Wirklichkeit nicht besitzt. Für eine gewisse Zeit kann die Illusion von Stabilität und Wohlstand noch durch die Verteilung von Geld aufrechterhalten werden, das nicht einmal mehr als Kredit aufgenommen, sondern einfach gedruckt wird. Ein schreckliches Ende durch einen Finanzcrash oder eine Hyperinflation, vielleicht sogar eine Kombination aus beidem, erscheint als unausweichlich.

Es gibt aus dieser Problematik keine einfachen und schnellen Auswege. Man muss akzeptieren, dass die fetten Jahre vorbei sind und für sehr lange Zeit nicht wiederkehren werden. Sozialdarwinistische Antriebe der noch Wohlhabenden, radikal zur Marktwirtschaft zurückzukehren und die Empfänger von Transferleistungen einfach über Bord zu werfen, sind vielleicht verständlich, aber sie nützen letztendlich niemandem. Sobald der Staat nämlich das bereits jetzt verbreitete soziale Elend nicht mehr mit Geld zuschütten kann, müssen Konflikte offen ausbrechen, die bis jetzt noch unter der Decke bleiben. Insbesondere könnte es dann zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen einheimischer und zugewanderter Unterschicht um knappe Ressourcen kommen, an denen wohlgemerkt beide Seiten ihren Anteil hätten. Dies würde auch für die Mittelschicht das Ende von Stabilität und innerer Sicherheit bedeuten. Die Oberschicht könnte sich in abgeschottete Schutzzonen zurückziehen, deren Umgebung zunehmend sich selbst überlassen wird. Das kann man nicht guten Gewissens wollen. Andererseits scheitern linke sozialpolitische Ansätze daran, dass das Volumen der staatlichen Umverteilung offensichtlich nicht weiter gesteigert werden kann. Transferleistungen im Umfang von etwa einem Drittel des Volksvermögens gab es nicht einmal im real existierenden Sozialismus.

Effizienz statt Wachstum

Endgültig an der harten Realität des 21. Jahrhunderts gescheitert ist auch die Vorstellung von einem utopischen Kommunismus mit einer unbegrenzten Verfügbarkeit materieller Güter, und zwar sowohl in der klassisch marxistischen Variante als auch im kapitalistischen Gewand des „. Die Welt ist kein Schlaraffenland und wird auch nie ein solches sein. Sehr viel realistischer ist eine Zukunftsvision, die der rechte Sozialist Ernst Niekisch (1889-1967) in seinem während der NS-Zeit im Untergrund erschienenen Buch „“ entwickelte. Niekisch zufolge endet der Kapitalismus von selbst, „wenn es nichts mehr auszubeuten gibt“. An seine Stelle tritt nicht Karl Marx‘ Kommunismus, sondern ein Zustand, in dem Mangel gerecht verwaltet werden muss und das höchste ökonomische Gebot nicht mehr Wachstum, sondern Effizienz ist.

Daraus lässt sich zumindest ein Lösungsansatz für die ökonomischen Probleme unserer Gegenwart gewinnen. Wir müssen einen Zustand anstreben, in dem wir vorrangig von den Ressourcen unseres eigenen Landes leben, und zwar von den menschlichen wie den natürlichen. Menschliche Arbeit muss wieder den Stellenwert erhalten, der ihr zukommt. So gesehen ist es gar nicht einmal verkehrt, wenn uns die Weltpolitik heute zu einer Aufgabe der Abhängigkeiten etwa von Russland und der Volksrepublik China zwingt, denn diese Staaten haben kaum ein Eigeninteresse an Deutschland. Die Förderung inländischer Energieträger ist durchaus sinnvoll, auch wenn unser Energiebedarf natürlich nicht komplett durch Windkraft und Solarenergie gedeckt werden kann. Vielleicht werden wir eines Tages noch sehr froh über die Vorkommen an Braun- und Steinkohle in Deutschland sein.

Stolz und Heimat

Abschließend soll noch auf einen Zusammenhang der hier beschriebenen „harten“ ökonomischen Problematik mit zwei „weichen“ Begriffen eingegangen werden, die gerade auf der rechten Seite des politischen Spektrums eine große Rolle spielen: Stolz und Heimat. Der auch aus meiner Sicht erschreckende Verlust sowohl des nationalen als auch des europäisch-westlichen Selbstbewusstseins wird oftmals entweder mit kulturpessimistischen Gründen (Spenglers „Untergang des Abendlandes“) oder mit der Re-education durch die westlichen Siegermächte des Zweiten Weltkrieges erklärt. Dies halte ich für falsch. Die Erklärung ist sehr viel einfacher: Auf den gegenwärtigen Zustand Deutschlands und Europas kann niemand stolz sein, und vor allem fehlt es an einem Selbstwertgefühl, das sich aus erfolgreicher und nützlicher Arbeit speist.

Aus solch einer politischen und ökonomischen Entfremdung resultierende Selbsthassphänomene sind völlig verständlich. An politischem und kulturellen Selbstbewusstsein hat es in der alten Bundesrepublik trotz der „Amerikanisierung“ keineswegs gefehlt, und es wurde damals auch nicht politisch unterdrückt. Es bezog sich auf den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, den dadurch erreichten Wohlstand und das Funktionieren der bundesdeutschen Staatsordnung. Dass dabei aufgrund der NS-Vergangenheit und der deutschen Teilung das Nationale nur selten politisch beschworen wurde, war eher von Vorteil als von Nachteil. Es war aber in Gestalt von Sprache, Kultur und einem Geschichtsbewusstsein, das auch die positiven Aspekte der Zeit vor 1933 sah, als etwas nahezu Selbstverständliches vorhanden. Auch die DDR konnte übrigens mit Recht stolz auf einen Wiederaufbau und einen bescheidenen Wohlstand sein, die unter sehr viel schwierigeren Bedingungen erreicht wurden als im Westen.

Rückkehr zu “Heimatstolz”

Heimat“ beschreibt natürlich zunächst einen Lebensraum, in dem wir von geliebten und vertrauten Menschen und nicht von Fremden umgeben sind. Der Begriff bleibt aber unvollständig, solange er nur das Leben in einem Land meint und nicht auch das Leben von diesem Land in Gestalt seiner natürlichen Ressourcen. Die vielen schönen und leider in Vergessenheit geratenen Heimatlieder sind nicht „rechts“, sondern preisen vor allem den jeweiligen Lebensraum dafür, dass er – auf seine fast immer einzigartige Weise – die Lebensgrundlage der in ihm existierenden Menschen darstellt, genauso wie in den alten Kirchenliedern Gott als Quelle allen Daseins gepriesen wird. Wenn wir uns selbst wieder damit bescheiden können, was unser eigenes Land uns zur Verfügung stellt, kehren wir also quasi von selbst zu einem Heimatbegriff zurück, der nicht mehr politisch vergiftet ist. Streben wir also einen post-globalistischen Zustand an, in dem wir im besten Sinne dieser Wörter wieder stolz auf unsere Heimat sein können.

Die fetten Jahre sind zwar vorbei, und die Korrektur der jahrzehntelangen ökonomischen Fehlentwicklungen wird nur unter großen Schmerzen gelingen. Am Ende könnte aber trotzdem ein materiell wie mental sehr viel gesünderer Zustand stehen als das imaginäre Schlaraffenland falschen Wohlstandes und falscher Utopien.

Das Jahr der Rüstungsindustrie

Der Rüstungskonzern Rheinmetall erwartet Aufträge in zweistelliger Milliardenhöhe und nennt 2023 sein „bestes Jahr ever“. Die NATO ist um Abnahmegarantien für Rüstungsfirmen bemüht.

DÜSSELDORF/BERLIN (Eigener Bericht) – Der Rüstungskonzern Rheinmetall rechnet mit bald eingehenden Neuaufträgen in zweistelligem Milliardenwert und schließt für die nächsten Jahre ein Umsatzwachstum von jeweils 20 bis 30 Prozent nicht aus. Dies hat Konzernchef Armin Papperger nach einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister mit Führungspersonal von mehr als 20 transatlantischen Rüstungsfirmen bestätigt. Bei den Aufträgen werde nicht 2022, das Jahr der Scholz‘schen „Zeitenwende“, sondern 2023 „das beste Jahr ever“ werden, sagt Papperger voraus. Der Manager räumt offen ein, Rheinmetall verdanke sein immenses aktuelles Wachstum dem Ukraine-Krieg. Dabei kann die Düsseldorfer Waffenschmiede sogar ihre Produktpalette erweitern: Sie wird künftig Teile für den US-Kampfjet F-35 fertigen – ein Gegengeschäft für den Kauf von 35 Exemplaren des Flugzeugs durch die Bundesregierung, das die transatlantische Rüstungsbasis weiter festigt. Um die Rüstungsindustrie zur rascheren Ausweitung ihrer Munitions- und Waffenproduktion zu veranlassen, sind die NATO-Staaten um langfristige Abnahmegarantien bemüht. Das Bündnis erarbeitet dazu eigens einen ausführlichen Defence Production Action Plan.

Aufrüsten nach Plan

Ursächlich für die Erstellung des neuen Defence Production Action Plan durch die NATO sind zum einen Unsicherheiten auf Seiten der Rüstungsindustrie, zum anderen Befürchtungen mehrerer NATO-Staaten, einige Mitglieder des Bündnisses könnten in ihren Bemühungen um schnelle Aufrüstung früher oder später nachlässig werden. Aus der Industrie heißt es, man wolle beim Bau neuer Produktionskapazitäten Gewissheit haben, dass diese genügend Profit abwürfen und die Bestellungen von Waffen und Munition nicht unmittelbar reduziert oder gar beendet würden, wenn der Ukraine-Krieg dereinst, wann auch immer, zu Ende gehe und die westlichen Lagerbestände, aus denen die Ukraine zur Zeit beliefert werde, wieder aufgefüllt seien. Dazu wünsche man Garantien bzw. langfristige Verträge. In der NATO wiederum heißt es, es genüge nicht, die Zwei-Prozent-Schwelle, wie aktuell vorgesehen, zum Mindestwert für die Militärhaushalte aller Mitgliedstaaten zu erklären. Man müsse auch sicherstellen, dass wirklich erhebliche Summen in die Beschaffung neuer Waffensysteme investiert würden.[1] Beides leisten soll der Defence Production Action Plan, über den die Verteidigungsminister des Bündnisses in der vergangenen Woche verhandelten. Außerdem soll er helfen, die Waffen- und Munitionsbestände der NATO-Staaten weiter zu vereinheitlichen.

Die NATO und die Industrie

In diesem Kontext kamen die NATO-Verteidigungsminister in der vergangenen Woche am Rande ihres Brüsseler Treffens mit führenden Vertretern von mehr als 20 Rüstungskonzernen zusammen – ein Schritt, den Experten als „sehr ungewöhnlich“ einstufen.[2] Im Mittelpunkt stand, wie berichtet wird, eine möglichst schnelle und umfassende Ausweitung der transatlantischen Munitionsproduktion.[3] Weil die ukrainischen Streitkräfte riesige Mengen an Munition verschießen, kommen die NATO-Staaten mit der Lieferung kaum nach – dies, obwohl sie ihre eigenen Bestände empfindlich plündern.[4] Maßnahmen zur Ausweitung der Munitionsproduktion sind längst eingeleitet worden; allein die EU stellt gut eine Milliarde Euro zum Aufbau neuer Produktionskapazitäten bereit.[5] Organisiert wurde das Treffen laut Berichten von der NATO Industrial Advisory Group (NIAG), einem Gremium, das 1968 – mitten im Kalten Krieg – gegründet wurde und nach Eigenangaben ein Netzwerk mit ungefähr 5.000 einschlägigen Firmen unterhält. Dabei sollte die Zusammenkunft nur ein Auftakt zu weiteren NATO-Industrie-Treffen sein, die sich nicht mehr bloß auf die Fertigung von Munition konzentrieren, sondern ein erheblich breiteres Spektrum an Waffen abdecken sollen; auch Gespräche im einfachen NIAG-Rahmen sind geplant.

Innere Rivalitäten

Allerdings hat die Zusammenkunft erhebliche Rivalitäten zwischen den Mitgliedstaaten ausgelöst. Eingeladen waren unter anderem die US-Konzerne Raytheon Technologies und Lockheed Martin sowie die Unternehmen BAE Systems (Großbritannien) und Thales (Frankreich). Vertreten waren außerdem Leonardo (Italien) und Patria (Finnland), FN Herstal (Belgien) und Baykar (Türkei), der Hersteller der berüchtigten Bayraktar-Drohnen, sowie eine Reihe weiterer Unternehmen. Aus Deutschland waren Rheinmetall und die deutsch-französische KNDS, ein Zusammenschluss von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit der französischen Nexter, präsent. Protest kam nicht bloß von Unternehmen, die keine Einladung nach Brüssel erhalten hatten – darunter die deutschen Firmen Diehl und Hensoldt und die französischen Firmen Dassault und Safran –, sondern auch von der Regierung Spaniens. Weil kein spanisches Rüstungsunternehmen an dem NATO-Treffen beteiligt wurde, nahm die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles nicht daran teil und kündigte zudem an, die weitere Arbeit am Defence Production Action Plan der NATO aus Protest verzögern zu wollen – wenigstens so lange, bis eine stärkere Beteiligung spanischer Rüstungskonzerne an dem NATO-Koordinationsprozess und an den erwarteten Profiten gewährleistet sei.[6]

Transatlantische Profite

Zu den großen Profiteuren des NATO-Treffens vom vergangenen Donnerstag gehört die Düsseldorfer Waffenschmiede Rheinmetall. Der Konzern konnte bereits im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von 6,4 Milliarden Euro erzielen [7] und hat seinen Umsatz im ersten Quartal 2023 erneut gesteigert – um 7,6 Prozent [8]. Der Auftragsbestand lag schon Ende des vergangenen Jahres bei einem Wert 26,6 Milliarden Euro, mehr denn je zuvor. Rheinmetall-Chef Armin Papperger räumt offen ein, dass sein Unternehmen vom Ukraine-Krieg profitiert; dieser habe einen „entscheidenden“ Anteil am Rheinmetall-Boom: „Ein Großteil unseres Wachstums ist auf den schrecklichen Krieg in der Ukraine zurückzuführen.“[9] Ursache ist demnach nicht nur, dass die ukrainischen Streitkräfte gewaltige Mengen an Waffen sowie vor allem an Munition verbrauchen, sondern auch, dass die europäischen NATO-Staaten ihre Streitkräfte erheblich schneller und massiver gegen Russland rüsten denn zuvor. Rheinmetall wird sogar seine Produktpalette erweitern und Teile für den US-Kampfjet F-35 fertigen, ein Gegengeschäft dafür, dass Berlin 35 Stück davon kaufen wird.[10] Die Düsseldorfer Waffenschmiede wird dabei laut Papperger F-35-„Teile für sämtliche Märkte außerhalb der USA produzieren“ – wohl ein Milliardengeschäft, das die rüstungsindustrielle Basis des transatlantischen Bündnisses weiter zementiert.

„Das beste Jahr ever“

Das NATO-Treffen hat nun offenkundig weitere Profitperspektiven eröffnet. In Brüssel sei es vor allem „um die Kapazitäten“ gegangen, „die wir haben“, und um die Frage, „wie viel Kapazität wir aufbauen müssen“, teilte Papperger anschließend mit. Vergleiche er den bisherigen Rüstungsboom mit den Zukunftsaussichten, dann komme er zu dem Resultat: „Im letzten Jahr ist nicht sonderlich viel passiert. Aber in diesem Jahr wird wahrscheinlich alles passieren.“[11] Er erwarte verlässlich, „dass in den nächsten Wochen und Monaten viele, viele Aufträge platziert werden, viele Milliarden … auch für Rheinmetall“: „Das wird das beste Jahr im Auftragseingang sein ever“. Papperger rechnet mit bald eingehenden Aufträgen im zweistelligen Milliardenbereich. Allein mit der Bundesregierung wird Rheinmetall demnach schon in wenigen Wochen einen Rahmenvertrag mit einem Volumen von mehreren Milliarden Euro schließen. Zuletzt kamen unter anderem Verträge über die Lieferung von Logistikfahrzeugen an Österreich (525 Millionen Euro) und von Militär-Lkw an Norwegen (150 Millionen Euro) zum Auftragsbestand hinzu. Nicht zuletzt will Rheinmetall sich am Aufbau einer rüstungsindustriellen Basis für die Ukraine beteiligen und dazu dort eine Panzer- und eine Munitionsfabrik sowie ein Werk zur Herstellung von Flugabwehrsystemen errichten – german-foreign-policy.com berichtete.[12]

[1] Aurélie Pugnet: NATO eyes new defence industry investment pledge to boost arms production. euractiv.com 18.04.2023.

[2] Treffen mit Branche „ungewöhnlicher Schritt“. zdf.de 15.06.2023.

[3] Aurélie Pugnet: NATO ministers to meet defence manufacturers amid capacity woes. euractiv.com 12.06.2023.

[4] S. dazu Munitionsduell mit Russland.

[5] Ukraine – EU gibt eine Milliarde Euro für Munition frei. esut.de 13.04.2023.

[6] María R. Sahuqillo: España bloquea el plan industrial de defensa de la OTAN por la exclusion de sus empresas de una reunion. elpais.com 15.06.2023.

[7] Geschäftszahlen 2022: Rheinmetall auf Erfolgskurs – Allzeithoch beim Ergebnis, Rekord beim Auftragsbestand. rheinmetall.com 16.03.2023. S. auch Kampfpanzer statt Dialyse.

[8] Finanzbericht zum 1. Quartal 2023: Rheinmetall startet mit Umsatzsteigerung ins Geschäftsjahr – Jahresprognose wird bestätigt. rheinmetall.com 04.05.2023.

[9] Andreas Niesmann, Frank-Thomas Wenzel: Rheinmetall-Chef: „Kein Land in Europa ist gut auf einen Überfall vorbereitet“. rnd.de 09.06.2023.

[10] S. dazu Festtage für die Rüstungsindustrie (II).

[11] Rheinmetall vor Milliardenvertrag mit der Bundesrepublik. manager-magazin.de 16.06.2023.

[12] S. dazu Eine rüstungsindustrielle Basis für die Ukraine.

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9271

Die internationale Arbeiterbewegung und die sozialreformistischen Geschichtsfälscher

Erstellt am 18. Juni 2023 von sascha313

Arbeiterbewegung

Es ist klar, daß wir uns heute aufgrund der massiven ideologischen Beeinflussung durch die Massenmedien (Zeitungsartikel, Bücher, sog. „Dokus“ und Nachrichten) mit einer Fülle von Geschichtsfälschungen konfrontiert sehen. Dies alles dient der Ablenkung vom Hauptwiderspruch unserer Epoche (dem Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit) und der Verhinderung des Klassenkampfes zwischen Bourgeoisie und Proletariat. Da werden Bücher veröffentlicht „über den wahren Stalin“, Zeitungsbeiträge über das „Staatsdoping in der DDR“, über „die Schtasi“ usw. usf. In schöner Regelmäßigkeit wird fast jede Woche „eine neue Sau durch Dorf getrieben“, egal ob es sich dabei um den vermeintlich drohenden „Klimawandel“, um eine erfundene „Pandemie“ oder um den angeblich „völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Putins auf die Ukraine“ handelt. Auch die Geschichte der Arbeiterbewegung ist solchen Fälschungen ausgesetzt. Mit Letzterem hat sich 1981 ein sowjetisches Autorenkollektiv unter Leitung von Prof. W.W. Sagladin befaßt. Daraus nun einige interessante Auszüge…

Die Lehren aus der Geschichte

In den Augen der Marxisten-Leninisten wird die Bedeutung der Kontinuität der Erfahrungen, Lehren und Traditionen, die sich das Weltproletariat bei seinem Voranschreiten zu eigen macht, durch die Spezifik jeder Epoche nicht gemindert, sondern im Gegenteil noch stärker hervorgehoben. Diese Kontinuität eben meinte Lenin, als er beispielsweise von der internationalen Bedeutung der Pariser Kommune sprach und betonte, daß sie das Proletariat gelehrt habe, die Aufgaben der sozialistischen Revolution konkret zu stellen, und daß die Bolschewiki „auf den Schultern der Kommune“ [1] stehen.

Heftige politische und ideologische Kämpfe

Um die Wertung der internationalen Erfahrungen, die die Arbei­terbewegung im zur Debatte stehenden Zeitraum gesammelt hat, gibt es naturgemäß einen heftigen politischen und ideologischen Kampf. Starke diesbezügliche Aktivität entfaltet die sozialreformistische Geschichtsschreibung, die um die Jahrhundertwende von S. und B. Wob, E. Bernstein, E. Vandervelde, T. Kirkup und anderen [2] begründet und später in den Büchern und Artikeln von K. Kautsky, P. Louis, G. D. H. Cole, J. Braunthal und anderen Sozialreformisten weiterentwickelt wurde. [3] In ihrer Entwicklung lassen sich mehrere Etappen unterscheiden.

Die Lüge von der Reformierbarkeit des Kapitalismus

Die Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene Literatur spiegelte die Ansichten der diversen Strömungen innerhalb des Sozialreformismus wider: des Zentrums, das auf eine eigene Interpretation des Marxismus Anspruch erhob und den Marxismus mit den verschiedenen bürgerlichen Lehren vereinigen wollte, und der Rechten, die sich vom Marxismus losge­sagt hatten und die bürgerliche Ideologie nun unmittelbar als ihre ansahen. Dabei enthalten einige Bücher von Sozialreformisten über die internationale Arbeiterbewegung zu Beginn des 20. Jahr­hunderts, beispielsweise Arbeiten von S. und B. Webb, von Cole, Louis, und anderen umfangreiches Tatsachenmaterial zu vielen, hauptsächlich partiellen Fragen.

Der Kampf gegen den Bolschewismus von Hitler bis Ollenhauer

Später dann, vornehmlich nach dem ersten Weltkrieg, gewann die rechtsreformistische Strömung die Oberhand und nahm die Feindseligkeit gegenüber dem revolutionä­ren Flügel der Arbeiterbewegung, namentlich gegenüber den Bol­schewiki und dem Leninismus, extreme, ja oftmals pathologische Formen an. Diese Arbeiten verloren an wissenschaftlichem Wert. Insgesamt haften der sozialreformistischen Geschichtsschreibung prinzipielle Fehler an, die es ihr verwehren, ein wahrheitsgetreues Bild der internationalen Arbeiterbewegung jener Zeit zu zeichnen. Vor allem das Herangehen der Sozialreformisten an das Studium und die Beleuchtung des damaligen Zeitgeschehens ist klassenmäßig inkonsequent.

(Anmerkung: Es ist kein „Fehler“ in der Geschichtsschreibung, daß der Kapitalismus reformierbar sei, sondern eine glatte Lüge!)

Sozialreformismus ist Antikommunismus!

Die positive Einstellung zum Bestreben der Werktä­tigen, ihre Lage zu verbessern, paart sich gewöhnlich mit einer Verurteilung ihrer entschlossenen Aktionen gegen die Unterdrücker, ein Umstand, der besonders bei der Wertung von revolutionären Massenaktionen spürbar wird. Das Fehlen eines klaren Klassen­standpunktes schlägt infolgedessen in einigen Fällen in politisch tendenziöse, gegenüber den grundlegenden Interessen des Proleta­riats feindselige Haltung um. [4]

Woran erkennt man den Sozialreformismus?

Allgemeines Merkmal der sozialreformistischen Geschichtsschrei­bung der internationalen Arbeiterbewegung ist der Eklektizismus. Nahezu alle Geschichtsschreiber dieser Richtung bedienen sich gewöhnlich marxistischer Begriffe und Termini, während sie gleich­zeitig ihre methodologische Grundkonzeption bei den bürgerlichen Forschern entlehnen. Der Eklektizismus, der die Einheit der Metho­dologie ausschließt, führt

  • zur Verneinung der objektiven Gesetzmäßigkeiten der Arbeiterbewegung und der wissenschaftlichen Periodisierung ihrer Geschichte,
  • zur Verzerrung der kausalen Zusam­menhänge sowie des Verhältnisses von objektiven und subjektiven Faktoren und dergleichen mehr.
  • Damit wird dem Subjektivismus Tür und Tor geöffnet, wird folgerichtige Darstellung unmöglich gemacht, und
  • es kommt zu Einseitigkeit und Schematismus.

Eine Abkehr vom Sozialismus

Cha­rakteristisch ist ferner das Bestreben der sozialreformistischen Ge­schichtsschreibung, die Entwicklung der Massenarbeiterbewegung retrospektiv von der Entwicklung des sozialistischen Gedankengutes loszulösen und beide getrennt zu behandeln, ohne dabei den objektiv bestehenden Zusammenhang zu berücksichtigen, wodurch die Ge­schichte sowohl der Massenbewegung der Werktätigen als auch der sozialistischen Gedankenwelt entstellt wird. [5]

Die reformistische Verharmlosung des Imperialismus

Bei aller Mannigfaltigkeit der Ansichten zu einzelnen Aspekten der internationalen Arbeiterbewegung verfechten die sozialreformi­stischen Historiker gemeinhin einige gemeinsame Thesen. Vor allem werten sie den Imperialismus nicht als Entwicklungs­stadium des Kapitalismus, sondern im Geiste der kautskyanischen Tradition als die vom Finanzkapital bevorzugte Politik, als „politi­sches Phänomen“. Die neuen Erscheinungen in Wirtschaft und Poli­tik jener Jahre werden zuweilen mit der Arbeiterbewegung in Zusam­menhang gebracht, aber in erster Linie von der Warte einer Erweite­rung der Zusammenarbeit zwischen Proletariat und Bourgeoisie aus gesehen.

Bernstein sagt: Bewegung ist alles – Ziel ist nichts!

So soll die historische „Berechtigung“ der sogenannten Herausforderung des Marxismus durch Bernstein begründet werden, den die rechten Führer der Sozialdemokratie gewöhnlich als „Vater und Begründer des demokratischen Sozialismus“ ausgeben. [6] Die „Beweisführung“ für die falsche These vom „Fehlen“ der objektiven Voraussetzungen für eine sozialistische Revolution im Weltmaßstab wie auch in einzelnen Ländern (darunter in Rußland) basiert ebenfalls auf der Tatsache, daß die Zuspitzung der grundle­genden sozialen Antagonismen der bürgerlichen Gesellschaft in der Epoche des Imperialismus außer acht gelassen wird.

Das angebliche Verschwinden des Klassenkampfes

Was nun die relativ „friedliche Periode“ in der Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung betrifft, so wird sie von der heu­tigen sozialreformistischen Geschichtsschreibung als Zeit des „Ab­klingens“ des Klassenkampfes und der Beginn des 20. Jahrhunderts ungeachtet der einschneidenden Veränderungen in den objektiven Entwicklungsbedingungen der Arbeiterbewegung, vor allem der sich zuspitzenden sozialen und politischen Lage in den führenden kapi­talistischen Ländern, lediglich als Fortsetzung der „friedlichen Periode“ interpretiert.

Die Lüge vom „friedlichen Übergang“ zum Sozialismus

Die Entwicklung des Monopolkapitalismus wird in einzelnen Fällen als direkte Verwirklichung der Prinzipien des Sozialismus hingestellt und die nationale Befreiungsbewegung beinahe als Hindernis auf dem Wege des Fortschritts gewertet. Gleichzeitig werden Bedeutung und Erfolge der sozialreformistischen Richtung, die als „Hauptweg“ der internationalen Arbeiterbewegung hingestellt wird, überbewertet. Dabei werden Revisio­nismus und die ihm folgenden anderen Spielarten des Sozialrefor­mismus entweder gelobpreist [7], worauf bereits eingegangen wurde, oder aber die Gefahren des Revisionismus abgetan und der Zentris­mus gepriesen. Beide Strömungen werden ungerechtfertigterweise dem Marxismus gleichgestellt. [8]

Die rechten sozialdemokratischen Volksverführer

Die sozialreformistischen Tendenzen in den Arbeiterparteien Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts wie auch in der II. Internationale werden als die Linie bezeichnet, die den objektiven Bedingungen jener Zeit und den Interessen des Proletariats entsprochen hätte. Entgegen der geschichtlichen Wahr­heit werden sämtliche Errungenschaften der Arbeiterorganisationen jener Jahre den Opportunisten und nicht dem Klassenkampf der Werktätigen zugeschrieben. [9] Gleichzeitig bagatellisieren die sozial­reformistischen Geschichtsschreiber den Einfluß der revolutionären Richtung innerhalb der internationalen Arbeiterbewegung um die Jahrhundertwende, um sie so abzuwerten. Gewöhnlich stellen sie in Abrede, daß die revolutionären Sozialdemokraten in den Massen sozial verwurzelt waren und sich auf diese stützten. [10]

Die verächtliche Haltung gegenüber der Revolution

Die sozialreformistischen Geschichtsforscher beziehen gegenüber den marxistischen Revolutionären in der Arbeiterbewegung vieler Länder der Welt eine verächtliche Haltung. Ihre Bemühungen richten sich dabei jedoch vor allem gegen den Leninismus und die Bolschewiki. Den Bolschewismus bezeichnen sie als Anomalie, als Seitenzweig der internationalen Arbeiterbewegung, als ein lediglich für einzelne, „rückständige“ Länder typisches Ergebnis der spezifi­schen Bedingungen Rußlands. [11]

(Anmerkung: Die Ablehnung des Bolschewismus ist hier auch gleichzusetzen mit einer Ablehnung des sozialistischen Aufbaus in der Sowjetunion unter der Führung J. Stalins!)

Die reaktionäre Rolle der II. Internationale wird vertuscht…

Dem Bestreben, den Einfluß des Leninismus auf die internationale Arbeiterbewegung [12] sowie die historische Bedeutung der Entstehung und der Entwicklung einer revolutionären Arbeiterpartei neuen Typus herabzuwürdigen, dient auch die Tendenz, die heftigen und tiefgehenden Meinungsverschie­denheiten in der II. Internationale zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu vertuschen und deren Klassencharakter zu verhehlen. [13]

Die gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten werden geleugnet…

Ein weiterer Wesenszug der sozialreformistischen Geschichts­schreibung ist, daß die Bedeutung der allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Klassenkampfes herabgemindert und die Spezifik der Arbeiter­bewegung der einzelnen Länder überbewertet wird. [14] Diese Überbe­wertung wird gewöhnlich dazu benutzt, den Opportunismus, ins­besondere die nationalistischen Tendenzen, zu rechtfertigen; sie führt zur Herabsetzung, ja mitunter zur Leugnung der gemeinsamen Ziele und Aufgaben der Arbeiterklasse sowie der internationalen Einheit. Dabei wird die Internationale zuweilen als einfache Summe der nationalen Arbeiterorganisationen betrachtet und die Rolle der internationalen Verbindungen sowie des internationalen Zusam­menwirkens der Arbeiter unterschätzt.


Welchen Wert hat die bürgerliche Geschichtsschreibung?

Die bürgerliche Geschichtsschreibung der internationalen Arbeiterbewe­gung, ob reaktionär oder liberal, ist von Objektivität weit entfernt und besitzt insgesamt nur geringfügigen wissenschaftlichen Wert. Ihre Bemühungen auf diesem Gebiet sind letztlich der Aufgabe unter­geordnet, die Schwächen der proletarischen Organisationen und der gesamten Arbeiterbewegung herauszufinden, damit die wirk­samsten Wege zu deren Bekämpfung festgelegt werden können. Das schließt natürlich nicht aus, daß einige Arbeiten bürgerlicher Geschichtsforscher mitunter nützliches Tatsachenmaterial und ein­zelne kritische Schlußfolgerungen enthalten. So verwies Sombart auf die nationalistischen Tendenzen in der sozialdemokratischen Bewe­gung Deutschlands und Österreichs [15], Brunhuber auf die Wider­sprüche zwischen den Parteiprogrammen und den Stimmungen der Wähler [16] Einige Arbeiten liefern interessantes Material zu den internationalen Beziehungen des Proletariats. [17]

(Anmerkung: die bürgerliche Geschichtsschreibung beruht auf einwer Mischung aus Halbwahrheiten und Lügen. Demnach wird die Rolle der Sowjetunion bei der Zerschlagung des Faschismus in Europa geleugnet und der Sozialismus in der DDR durch systematische Fälschungen und Lügenmärchen verunglimpft.

Trotz mannigfaltiger Strömungen ist die bürgerliche Geschichts­schreibung durch eine Reihe gemeinsamer Merkmale gekennzeichnet.

  1. Die bürgerlichen Historiker sehen die Arbeiterbewegung und die Tätigkeit der proletarischen Organisationen um die Jahrhundert­wende in der Regel nicht in Zusammenhang mit den sozialökonomi­schen Bedingungen und dem Kampf der werktätigen Massen jener· Zeit.
  2. Vom Verständnis für die objektiven Bedingungen und die historischen Aufgaben der Arbeiterklasse sind sie noch weiter als die Sozialreformisten entfernt. Keiner von ihnen hat, wie am Beispiel selbst gründlichster Arbeiten deutlich wird, vermocht, sich in dem komplizierten Kampf der Strömungen völlig zurechtzufinden.
  3. Für die meisten bürgerlichen Historiker ist die Arbeiterbewegung entweder eine „apolitische“ Bewegung, die nichts weiter als die Verbesserung der Lage der Werktätigen fordert [18] oder das „unbe­wußte Instrument des Triumphes des Liberalismus“, das heißt der Bourgeoisie, beziehungsweise eine demokratische Bewegung, der indessen sozialistisches Ideengut fremd ist. [19] Dabei werden die Widersprüche zwischen Proletariat und Bourgeoisie bagatellisiert und die Massenaktionen der Werktätigen negativ gewertet.
  4. Die Sympathien der Autoren gehören gemeinhin den bürgerlich-reformi­stischen oder sozialreformistischen Organisationen. Der politisch-ideologische Kampf innerhalb der Arbeiterbewegung wird mitunter durch Gleichsetzung der Zentristen mit den revolutionären Sozial­demokraten und der revolutionären Sozialdemokraten mit den Anarchosyndikalisten extrem simplifiziert. [20]
  5. Viele Schlußfolgerungen der bürgerlichen Geschichtsschreibung über die Arbeiterbewegung um die Jahrhundertwende werden in star­kem Maße in der antikommunistischen Massenliteratur herangezogen.
  6. Falsch interpretiert werden die Erfahrungen der Geschichte der Arbeiterbewegung auch in den Arbeiten, die die weltanschaulichen Positionen kleinbürgerlicher „ultrarevolutionärer“ Strömungen, von der „Neuen Linken“ bis hin zu Trotzkisten, Neoanarchisten und ande­ren widerspiegeln. Diese Arbeiten sind durch Gleichsetzung der· Klasseninteressen des Proletariats mit den Interessen der eigenen Sekte beziehungsweise dieser nahestehenden nichtproletarischen sozialen Gruppen sowie durch unverhohlene Mißachtung der wis­senschaftlichen Objektivität und des Historismus um einer falsch verstandenen „politischen Zweckmäßigkeit“ willen gekennzeichnet.

Wie beurteilen die Sozialreformer den Sozialismus?

Den hier abgehandelten Zeitabschnitt in der Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung malen die Autoren dieser Rich­tung nur in den schwärzesten Farben. Das Entstehen proletarischer Massenparteien ist für sie ein Prozeß, bei dem diese „verwässern“ und auf das Niveau „ökonomischer“ Organisationen des Proletariats sinken. Die Erfolge der einzelnen nationalen Formationen der Ar­beiterklasse beim wirtschaftlichen und politischen Kampf werten sie als Faktor, der das revolutionäre Potential der proletarischen Massen schwächt.

Dementsprechend beurteilen sie die Aktivität der Gewerkschaften und Genossenschaften negativ. Die Erfahrungen in Zusammenhang mit der Arbeit sozialistischer Parlamentsabgeordne­ter werden rundweg geleugnet. (Die Tätigkeit der II. Internationale galt ihnen bereits von Anfang an als opportunistisch und reformi­stisch, wobei die Organisation selbst mit jener gleichgesetzt wird, die nach dem ersten Weltkrieg an ihre Stelle trat.)

Warum ist die Arbeiterbewegung so „inaktiv“?

Zu den Kardinalproblemen der Arbeiterbewegung in jener Zeit gehörten auch die Fragen, die mit der Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Strömungen, vor allem zwischen der revolutionären und der opportunistischen Tendenz innerhalb der proletarischen Massenorganisationen, darunter auch der internationalen, zu tun hatten. Die falsche, unwissenschaftliche Behandlung der Probleme, die sich auf die sozialen und ökonomischen Ursachen, den ideologi­schen Inhalt sowie die politischen Ergebnisse und Auswirkungen des Kampfes zwischen den diversen Richtungen in der Arbeiterbewegung beziehen, rückt die Ideologen des „linken“ Opportunismus ungeachtet aller äußerlichen Unterschiede ganz in die Nähe der rechten Revisio­nisten.

Die reaktionäre Rolle der Opportunisten

Für die Arbeiten, die aus der Feder von Autoren anarchosyndi­kalistischer oder trotzkistischer Prägung stammen, ist das Bestreben kennzeichnend, den grundsätzlichen Charakter der Divergenzen in der internationalen proletarischen Bewegung zu entstellen und die Bedeutung der objektiven Gesetzmäßigkeiten des Klassenkampfes herabzumindern. Besonders hartnäckig spielen sie die Rolle der persönlichen Sympathien und Antipathien hoch, wobei sie vergeb­lich versuchen, die Richtigkeit des marxistisch-leninistischen metho­dologischen Leitsatzes, daß man „nicht Personen und nicht Gruppen, sondern gerade die Analyse des Klasseninhalts gesellschaftlicher Strömungen und die ideologisch-politische Untersuchung ihrer haupt­sächlichen, wesentlichen Prinzipien“ [21] zur Grundlage nehmen muß, in Zweifel zu ziehen.

Kampf gegen den Marxismus-Leninismus auf allen Ebenen

Von diesem Klassenstandpunkt aus sind alle Bemühungen der Ideologen des Anarchismus und des Trotzkismus, ihre Gegner, die den schöpferischen Marxismus und Leninismus verfechten, mit jeglichen Mitteln (darunter durch Anhängen aller möglichen Eigen­schaften) in Verruf zu bringen, ganz besonders untauglich. Am cha­rakteristischsten für diese Linie sind die Versuche einiger „Theoreti­ker“, sowohl die wichtigsten Fragen der Geschichte der internationa­len Arbeiterbewegung als auch die eigentlichen Begriffe „Revisionis­mus“, „Sozialimperialismus“ usw. außerhalb des geschichtlichen Zusammenhanges und losgelöst von den Realitäten des Klassen­kampfes zu sehen, wobei sie ihre falschen Interpretationen für den Kampf gegen die wahren Marxisten-Leninisten nutzen.

Anmerkungen:

[1] Siehe W.I. Lenin: Plan einer Vorlesung über die Kommune. In: Werke, Ed. 8, S. 198.
[2] S. Web: Wahrer und falscher Sozialismus. „Der Sozia­lismus in England“. Petrograd_1918, muss.; B. Wee: Die Ge­nossenschaftsbewegung in Großbritannien. Moskau 1918, russ.; T. Kirkup: A History of Socialism. London 1906; E. Vander­velde: Neutrale und sozialistische Genossenschaften. Stuttgart 1914.
[3] G. D. H. Cole: A History of Socialist Thought. Vol. III. The Second International 18891914, p. 1, 2. London 195$; J. Braunthal: Geschichte der Internationale, Bd. I, Hannover 1961; K. Kautsky: Die Internationale. Wien 1920; P. Louis: Cent cinquante ans de pensee socialiste. Paris 1953.
[4] Siehe zum Beispiel „The Encyclopedia of the Labor Move­ment“, vol. 1-3, Detroit 1971; C. A. Landauer: European Socialism. A History of Ideas and Movements, vol. I. Berkley and Los Angeles 1959; „Die Sozialdemokratie. Geschichtsabriß und Standortbestimmung“. Hamburg 1972, und andere.
[5] Typisch in dieser Hinsicht sind G. D. II. Cole: a. a. O.; A. Gran: The Socialist Tradition from Moses to Lenin. New York-London-Toronto 1946; H. Felling:· A Short History of the Labour Party. London 1964; S. Miller: Das Problem der Freiheit im Sozialismus. Freiheit, Staat und Revolution in der Programmatik· der Sozialdemokratie von Lassalle bis zum Revisionismusstreit. Frankfurt a. M. 1964.
[6] P. Gay:· The Dilemma of Democratic Socialism. Eduard Bernstein’s Cballenge to Marx. New York 1952; ,,Vorwärts“, 17. Januar 1974; H. Wachenheim: Die deutsche Arbeiterbewe­gung 18441914. Köln Opladen 1967; „Histoires des doctri­nes sociales du Parti Ouvrier Belge au Parti Socialiste Belge“, Bruxelles 1974, p. 30/31.
[7] Siehe zum Beispiel H. W. Laidder: History of Socialist Thought. New York 1927; D. Ligou: Histoire du socialisme en France (1871-1961). Paris 1962; J. Pree: The International Labour Movement. London-New York-Toronto 1945; H. Schmidt: Kritischer Rationalismus und Sozialdemokratie (Vorwort). Berlin-Bonn-Bad Godesberg 1975.
[8] Siehe zum Beispiel J. Braunthal: a. a. O.; Compere-Morel: Grand dictionnaire socialiste. Paris 1924.
[9] Siehe zum Beispiel J. Deutschkron, F. Heine: The Internatio­nal. Hannover 1966; H. W. Laidder: History of Socialism. Ne York 1968; N. Mackenzie: Socialism. A Short History. London 1966; 0. Pollak: Das ABC der Internationale. Wien 1928; W. Theimer: Von Bebel zu Ollenhauer. München 1957, etc.
[10] Siehe zum Beispiel J. Conlin: Bread and Ross too. Westport 1970; P. van der Esch: La deuxieme Internationale 1889-1923. Paris 1957; H. Felling: a. a. O.; J. Weinstein: The Decline of Socialism in America, 19021925. New York London 1967; H.-J. Steinberg: Sozialismus und deutsche Sozialdemokratie. Zur Ideologie der Partei vor dem I. Weltkrieg. Hannover 1967, und andere.
[11] Siehe zum Beispiel G. D. H. Cole: a. a. 0.; J. Braunthal: a. a. O.; C. Landauer: a. a. O.
[12] Siehe zum Beispiel J. Braunthal: Geschichte der Internatio­nale, Bd. II, Hannover 1971; A. Schlesinger: Lenin as a Member of the International Socialist Bureau. „Soviet Studies vol. XVI, 1965, N.
[13] Siehe zum Beispiel G. D. ff. Cole: a. a. 0.; P. van der Esch: a. a. O.
[14] Siehe zum Beispiel „International. A Documentary History“. New York 1970; ff. W. Laidder: History of Socialism; B. G. de Montgomery: British and Continental Labour Policy. London 1923, etc.
[15] W. Sombart: Die Arbeiterinternationale. Sankt Petersburg 1906, russ.
[16] R. Brunhuber: Die heutige Sozialdemokratie. Jena 1906. “
[17] Siehe zum Beispiel L. Lorwin: The International Labour Movement. History, Policies, Outlook. New York 1953.
[18] Zum Beispiel P. Taft: The American Federation of Labor in the Time of Gompers. New York 1970; G. Grob: Workers and Utopia. A Study of Ideological Conflict in the American Labor Movement. Evanston 1961.
[19] Zum Beispiel E. Tompson: The Making of the British Working Class. London 1963.
[20] Zum Beispiel H. Rothfels: Marxismus und auswärtige Politik. München und Berlin 1922.
[21] W.I. Lenin: Unter fremder Flagge. In: Werke, Bd. 21, S. 143.

Quelle: Die internationale Arbeiterbewegung in sieben Bänden, Verlag Progreß Moskau, 1981, Bd. 2, S. 689-695. (Zwischenüberschriften eingefügt!)

From The Ukraine Hype Offensive to the Great Russian Leopard Hunt – Cinquini

The saga of the Western Panzerkampfwagen in Donbass and Ukraine

from thefreeonline on /2023/06/18 by Nicolas Cinquini at nicolascinquini.blog/flash-7/

Humor on social networks
  • Overture

A little over 80 years ago, in 1941, under the leadership of Germany, Europe invaded the Soviet Union. In June 1942, Ukraine was the rear base of a Nazi offensive toward the Caucasus and Volga river, but in January 1943, the annihilation of Friedrich Paulus’ 6. Armee at Stalingrad reversed the tide of WW2. The last Nazi offensive, in July, triggered around Kursk the largest tank battle in history and a new Soviet victory. The Red Army liberated Kiev in November 1943 and seized Berlin in May 1945

French propaganda poster in 1941

Lviv is in western Ukraine the epicenter of a Nazi legacy since WW2. Late 2013, an economic dispute with the European Union led, in western Ukraine and Kiev, to a pro-Europe uprising against the legal government.

With the help of Nazi political organizations from Lviv and likely, foreign provocative gunmen, NATO achieved a rightist coup in February 2014.

Later, Russian-speaking residents of Crimea and Donbass have rose up against the Russophobia of the new authorities, which called them terrorists and cracked down on them with the loyal members of the armed forces and the same Nazi militants, now legalized as paramilitaries.

That was the outbreak of war in Donbass. NATO countries offered their military support to Ukraine from the beginning.

Galvanized, the successive Ukrainian governments did not seriously negotiate and did not implement the Minsk peace agreements. Former German KanzlerinAngela Merkel confessed the ‘Minsk deception’ to der Zeit on December 7, 2022 later confirmed by others.

2014 Minsk agreement was an attempt to buy Ukraine time. It has used this time to strengthen itself, as can be seen today

Angela Merkel (left) is introduced at the carnival parade in Düsseldorf on March 3, 2014. The character at right is so shabby that he does not deserve to be named (Martin Meissner / AP)

France and Germany were hypocritical when they sponsored an agreement which was supposed to cease fire and bring peace.

The Western goal was actually to gain time, in order for NATO to reinforce the military power of the Ukrainian Nazi deep State. Ukraine has carried on with the terrorist shelling of civilians.

Finally on February 24, 2022, Russia started a special military operation, in order to liberate Donbass, demilitarize and denazify Ukraine.

That is the proxy war that NATO was seeking. Why ? In order to preserve a hegemony on the decline if not already an illusion, against Russia, China and most of the wide world, for a new world order against a multipolar one, the US and their European vassals are regarding that war as an opportunity of strategic victory. Their wet dream is to dismember Russia and subdue China

Humor on May 15, 2022 (Liu Rui / Global Times)

Among other symbolic references to Nazism and German army during WW2, the Ukrainian military vehicles are displaying a white cross since September 2022

(Screenshot)

The Balkenkreuz [bar cross] was the common sign on German Panzer on September 1, 1939, when began the invasion of Poland and WW2. The symbol later evolved and remained until 1945

Russia began enforcing an attrition strategy. The operations became a carnage for the Ukrainian forces. While the Ukrainian artillery is firing around 6,000 shells a day all along the front line, the Russian consumption may rise to 50,000, claimed a senior anonymous NATO official.

In view of the Russian air supremacy and tactical, operational and strategic strikes on military targets, despite the massive involvement of Western intelligence, the Ukrainian casualties are obviously far higher

In the suburb of Bakhmut, a Russian T-80 is collaborating with an observer and his drone, is treating a Ukrainian entrenchment at less than 30 m, in order to ease the advance of infantry (screenshot on December 30, 2022)
Ukrainian servicemen complain on line about lack of equipment, flight of officers and terrible casualties. These thirty men, one platoon, are the last able-bodied fighters, maybe 25%, within a whole company of the 25th airborne brigade (screenshot on December 12, 2022)
As often in Ukraine, here in Kiev on December 30, 2022, women are demonstrating and demanding news or the corpses of their missing relatives, who are likely dead but nobody has informed the families. For propaganda reason, the authorities are hiding the reality of severe military losses. Moreover, no pension is paid for a missing service member

According to a Russian mathematical model, the Ukrainian military fatalities since February 24 are currently above 150,000. On November 30, the president of the European Commission, Ursula von der Leyen, confirmed that the death toll was already above 100,000. The fatalities are not restricted to the Ukrainian cannon fodder, Western mercenaries are also killed in the ranks of that Atlanticist army

(by the start of the Great Offensive Ukrainian military deaths have reached over 300,000 -confirmed by RF Kennedy)

Coffins of Polish and US fighters near Kharkov on December 9, 2022 (social networks)

The stronghold of the Atlanticist defense system in the still occupied part of Donbass, Bakhmut, also called Artemovsk, was a hot spot, where the Ukrainian reserves were sacrificed

Situation map around Bakhmut on January 23, 2023 (RYBAR)

In the hope of turning the tide in 2023, Ukraine received Western armored fighting vehicles (AFV), 59 US infantry fighting vehicles (IFV) Bradley, 40 German IFV Marder and 30 French AMX-10 RC, which are not tanks, despite their 105 mm gun, but old armored recce vehicles

Turkish media early January

On January 11, 2023, Volodymyr Zelenskyy met in Lviv, western Ukraine, his counterparts from Lithuania and Poland, Gitanas Nausėda and Andrzej Duda. Together, they decided to reinforce in Ukraine the defense of the so-called Euro-Atlantic coalition.

Poland would transfer a company of German-made Leopard tanks

(Official)

In the wake, the UK announced the delivery of 14 Challenger tanks. But in matter of Leopards, Poland and the other east European good wills needed that Germany allows their export.

On January 19, der Bundestag debated the delivery of Panzer to Ukraine. Member of parliament Peter Bystron, AfD (Alternative für Deutschland, Alternative for Germany, right-wing), stated

German Panzer against Russia in Ukraine ? By the way, you already tried that with the Melnyks and Banderas [Stepan Bandera, Ukrainian Nazi leader during WW2] and what is the result ? Unspeakable suffering, millions of dead on both sides and in the end, Russian tanks here in Berlin !

(Screenshot)

He added

The conflict in Ukraine cannot be solved with Panzer, only with diplomacy […] Only the US armaments companies benefit from arms deliveries […] The majority of the German people reject arms deliveries to Ukraine. The traffic light government [red-greenshould finally start conducting politics in the interests of the German people

A number of parties were opposing the transfer and the decision was postponed. Meanwhile, the Russian regular forces started attacking in the south, are threatening Orekhovsky, 65 km southeast of Ukrainian-occupied Zaporojie, on the left bank of Dnieper river. If confirmed and successful, such an offensive could lead to the destruction of the Atlanticist forces east of the river

Situation map on January 20 (RYBAR)

Andriy Melnyk is the previous ambassador to Germany, a revisionist and an apologist of his national heroUkrainian Nazi war criminal Stepan Bandera. On November 18, Volodymyr Zelenskyy has appointed him deputy foreign affairs minister. On January 20, 2023, Melnyk called for a tank coalition in Ukraine

Representatives of the Atlanticist coalition, the US, Ukraine and their auxiliaries, met the same day in the US military base in Ramstein, Germany, but did not announce the delivery of Leopard or Abrams tanks

(Wolfgang Rattay / Reuters)

According to dem Spiegel, the Bundesnachrichtendienst (BND, German intelligence) was then assessing that the Atlanticist forces were losing three-digit numbers of soldiers every day around Bakhmut.

On January 21, a Wagner fighter proudly displayed his trophies, including the chevrons that he had seized in Bakhmut area, on demilitarized foreign mercenaries from Canada, Georgia, Italy, Turkey, the UK and US

(Screenshot)

In the Ostgebiete [eastern territories] on January 23, the psychodrama went on when Polish prime minister Mateusz Morawiecki stated

We will apply for such consent from Germany, but this is a secondary topic. Even if we do not get this consent at the end, as part of a small coalition, even if the Germans would not be in this coalition, we will still hand over our tanks [German Leopards] together with others to Ukraine. The condition for us at the moment is to build at least a just small coalition of States […] in Western Europe […]

The campaign #FreeTheLeopards began trending on social networks, with involvement of characters like Finnish prime minister Sanna Marin

(Screenshots)

and German stylist Frank Peter Wild, who was advocating for a while on Instagram, from his elevator in Berlin

Here was the distribution of Leopard Panzerkampfwagen across Europe on January 23, 2023

The suspense ends the same day, when according to dem Spiegel and other German outlets, Kanzler Olaf Scholz agreed to send German Panzerkampfwagen to Ukraine. The historians will measure the part of the submission to the US and that of a pure German neurosis

Hasso von Manteuffel in the Baltic States on August 31, 1944

My brief forecast : the Western tanks are carrying four crew members, require training, will not be soon on the front line. A few dozens will not turn the tide in Ukraine, but will be destroyed.

According to the Russian defense ministry, the Atlanticist forces have already lost more than 7,600 tanks and other AFVs in 11 months, since February 24, 2022.

The spectacle of the combustion on the battlefield of Western tanks may have a larger psychological and political impact than their military influence

  • January 25, 2023

The government confirms that Germany will send 14 Leopards to Ukraine. The plan is to form two battalions, that is about 88 tanks, with contribution of other countries. New German defense minister, Boris Pistorius predicts that these formations may reach the front line in about three months, that is early May.

Besides, we already know the way (Les Humeurs d’Oli)

Poland has already announced the delivery of a company, that is 14 vehicles. Germany has managed to convince the US, which will deliver 31 Abrams, confirms Joe Biden. 14 British Challengers should be also part of the 88 Western Panzerkampfwagen ultimately engaged in Ukraine.

75% of mankind are eager to watch their wrecks on the battlefield.

For a wide majority of Russians, the near involvement of Western tanks is a reminder of the Great Patriotic War against Nazi Europe. Some channels are giving advice on how to burn the new German Panzerkampfwagen

Ukraine needed crew members and more broadly, a new batch of cannon fodder. I guess some recruits were volunteers in March 2022, but most are likely dead by now.

The scenes of forced mobilization are increasingly cruel. An amateur video surfaces from Cherkasy. The woman has attempted to record the abduction of the man

(Screenshots)
  • January 26, 2023

The first rewards are offered on social networks. One million rubles for the first captured Panzerkampfwagen, the half for the first destroyed one..etc..

The Hunt is ON

The same day, Pentagon spokeswoman Sabrina Singh states

we just don’t have these tanks [Abrams M1A2] available in excess in our US stocks

That is why the vehicles for Ukraine shall be manufactured. According to Politico, the sole plant is producing 12 machines per month, is overbooked for Taiwan and Poland, which is eager to replace its 250 T-72 already delivered to Ukraine.

  • January 27, 2023

The near shipment of German Panzerkampfwagen to Ukraine makes people think in Charlottenburg, West Berlin

Vielleicht nicht wieder ? (screenshot)
  • January 29, 2023

The supposed Ukrainian crew members of British Challenger tanks have arrived in the UK for training

(British Ministry of Defence)
  • February 3, 2023

Berlin has approved their exportation, Rheinmetall company plans to sell 88 Leopard I (one) to Ukraine for €100 million. The tank entered service in 1965. The version should be 1A5, an improvement in 1987, but the gun is still 105 mm and the armor is feeble. The Westerners have no regard for the Ukrainian cannon fodder

Panzerkampfwagen I within the fascist forces during the Spanish civil war (1936 – 1939, Armin Freitag)
  • February 7, 2023

German defense minister Boris Pistorius (left) visits Kiev, has brought the model of a Leopard 2 to Oleksii Reznikov, who is still his counterpart for a few days. Reznikov is falling because of a corruption scandal within his ministry. Surprising. The prosecution of a corruption case is surprising in Ukraine

(Twitter)

Meanwhile, Ukrainian formations are training at the Belarus border, are displaying their Balkenkreuze

(Ukrainian accounts on social networks)
  • February 9, 2023

Handelsblatt has interviewed Armin Papperger, Rheinmetall CEO. The German company is talking to Kyiv about exporting the Panther […] in 15 to 18 months. Still under development, the KT (Kettenfahrzeug [tracked vehicle]) 51 Panther is based on the hull of the Leopard 2A4, with a new turret, a 130 mm gun and its auto-loader

(Rheinmetall)

The Panzerkampfwagen [armored fighting car] V Panther was intended to counter the Soviet T-34, was baptized in Kursk vicinity in July 1943, during the largest tank battle in history, a Soviet victory and a defeat for Nazi Europe

One destroyed Panther on Kursk battlefield

The disgrace is that so many Germans have forgotten so quickly that they are most offspring of Nazis. If modern Germany was a respectable country, its leaders would consider the legitimate demands of Russia, would strive to bring peace in such a situation, would not send Panzer.

  • February 10, 2023

Public radio station Deutschlandfunk broadcasts the interview of 96-year-old Joachim Höppner, who was tank gunner within the Wehrmacht, 2. Panzerdivision, was involved in the battle of the Bulge, from December 1944 to January 1945, was later taken prisoner on the east front and detained in Soviet Ukraine. The interview provokes the ire of Andriy Melnyk and BILD, a grassroots reactionary tabloid for German rednecks.

Melnyk is the current deputy foreign affairs minister in Ukraine, a revisionist and an ardent thurifer of Stepan Bandera, the Ukrainian Nazi leader during WW2.

Höppner has become paficist, states about Panzerkampfwagen shipment to Ukraine

What are these heavy weapons which are being supplied ? What are the people who make such decisions thinking about ? You can’t solve any problems with weapons

BILD trolls hard, attacks Höppner and Deutschlandfunk over the military experience of the first, veteran within the Wehrmacht, but is supporting a modern Ukrainian State who is usually paying tribute to the Ukrainian SS and the UPA, a Nazi paramilitary formation during WW2.

Its editorial line is for the Germans, the most in West Germany, who under the US umbrella, did not achieve their grieve about the German Nazi defeat against Soviet Union, which scored 80% of the German military losses during WW2. BILD is the prominent illustration of a German neurosis.

How dumm or rather neurotic are such Germans, who become mad when Russia is conducting a special military operation in Donbass and Ukraine, but duck when the US sabotage Nord Stream.

  • February 17, 2023

The Washington Post is a US militant outlet, which is expressing a strong support to Volodymyr Zelenskyy’s Ukraine. On February 14, Michael de Adder has drawn an interesting cartoon. The NATO team, no specific country, is hurrying up to prepare Ukraine for a spring offensive. And the tank is a German Leopard

But

WE HAVE LEFT OUT MARCH AND APRIL AND JUMP FORWARD TO

May 20, 2023

Wo sind die Panzer ? WHERE ARE THE F…..ING LEOPARDS?

Except some APCs, mostly destroyed or seized, no other Western armored vehicles, no Panzekampfwagen, have been involved so far on the battlefield. At 3:50 pm, local time, one year after another liberation, the surrender in Mariupol of Nazi Azov regiment, Yevgeny Prigozhin announces that the Russian forces have achieved a complete victory in Bakhmut, Donetsk People’s Republic, Donbass, Russia. No Atlanticist fighter remains alive in the city

(Screenshot)

I do not think that a few dozen Western tanks would turn the tide in Donbass or Ukraine. But the spectacle of their combustion may have a larger psychological and political impact than their military influence. That is the reason why failing a real counter-offensive so far, they have not been involved. Because the way the Atlanticist forces have been bled since August 2022, in the trap of Bakhmut meat grinder, may have ruined the opportunities for such a counter-offensive.

  • May 25, 2023

Remake in Amsterdam, the Netherlands, of what happened in Berlin, Germany, on February 25. In partnership with the Ukrainian authorities, the municipality displays a Russian damaged T-72 tank in the city. But people are later coming to lay flowers on the vehicle and demonstrate against the military support to Ukraine

(Social networks)

The mayor is 57-year-old Femke Halsema (left), member of GroenLinks [green left], the same political affiliation than Annalena Baerbock, the cataclysmic 42-year-old German foreign affairs minister.

full chronicle HERE https://nicolascinquini.blog/2023/01/25/panzer-marsch/

GREAT COUNTER-OFFENSIVE BEGINS!

  • June 5, 2023

In a region about 140 km north of Berdyansk, where Ukrainian formations have already tested the Russian defenses the day before, a few Leopard 2 are spotted in Novodonetskoye, a village that the assailants manage to seize, about 80 km southwest of Donetsk

(RYBAR)

As expected, the Atlanticist losses are already significant and the first photos of abandoned, likely damaged Western AFVs, surface on social networks. These are French AMX-10 recce vehicles

(Battle Sailor)

In the night, the Russian defense ministry counts 137 enemy armored vehicles, including 25 tanks, all destroyed that day in the same region. The Atlanticist forces would have lost eight Leopards and three AMXs.

  • June 6, 2023

Russia has regained Novodonetskoye, Donetsk People’s Republic, that the Atlanticist forces seized the day before at a heavy price.

The Ukrainian counteroffensive appears so far as a bloody failure and the Russian defense ministry releases a video from a helicopter which has destroyed a Leopard 2 Panzerkampfwagen

(Screenshots)
  • June 8, 2023

On social networks, some members of Azov regiment are bragging

tonight is the night of the nights

At 1:30 am, a new attack begins south of Orekhov, Zaporojie region, about 100 km southwest of the failure on June 6

(RVvoenkory)

The assault on the front line is synchronized with shelling in Tokmak, 40 km further south, 60 km north of Melitopol, which could be a new goal, in order to isolate Crimea from mainland Russia.

The ammunition are US made GMLRS rockets, that HIMARS are launching

(Screenshots)

In the evening, the Russian defense ministry releases a splendid video from Orekhov vicinity. An Atlanticist mechanized column is entangled in minefields and shelled, a platoon of Leopards 2 in front, US made M113 behind. At least one Leopard is burning, more seem disabled.

  • June 9, 2023

Volodymyr Zelenskyy publishes on Telegram the photo of a military meeting. Commander of the Ukrainian ground forces, colonel general Oleksandr Syrskyi stands at his right. Valery Zaluzhny, the chief of staff, is missing

At midnight, the Atlanticist attack resumes south of Orekhov. One mechanized battalion is committed, according to journalist Alexander Sladkov. The assailants do not succeed and for the first time, Russian sources are reporting the destruction of several US made Bradley infantry fighting vehicles (IFVs)

(Screenshot)

The outcome appears in the afternoon, through a video which has surfaced on social networks. One German made Leopard 2 and several Bradleys are burnt along a trail.

The analysis of the whole document shows, in that sole section of the battlefield, the wrecks of 5 Leopards, 6 Bradleys, 3 MaxxPro mine-resistant ambush protected vehicles (MRAP), one French VAB [véhicule de l’avant blindé] armored personnel carrier (APC) and several others

[Ach, mein Führer, wir hätten den Donbass verlassen sollen]
  • June 10, 2023

A third time in a row, the Atlanticist forces attack the same positions, south of Orekhov,

of the 42nd -Evpatoriyskaya Red Banner- guards motorized division. Minefield, artillery, kamikaze drones and anti tank guided missiles (ATGM) repel the mechanized columns.

The offensive is losing steam and this time, the Russian defenders do not even need air support

1943

On June 7, Olaf Scholz has stated

we are at war for so many weeks and now, it is important that we take decisive steps forward

Seid ihr ? But the situation has worsened for the German Panzerkampfwagen, since the battle around Kursk, in July 1943.

Nowadays, the Nazis are until now unable to break the first Russian defense line

(Screenshot)

New Bradleys have agglomerated at the site spotted the day before. Such a traffic jam of wrecked armored fighting vehicles is rare in history

[Ach, mein Führer, wir hätten den Donbass verlassen sollen]
  • June 11, 2023

On another site of the battlefield, south of Orekhov, members of the 22nd -Joukov- guards special brigade have recorded a video.

Here are new wrecks of Leopard 2A6 tank, Leopard 2R heavy mine breaching vehicle (HMBV), Bergepanzer 3 armoured recovery vehicle (ARV), Bradley and MaxxPro

(Screenshots)

In Strasbourg on September 14, 2022, Ursula von der Leyen, the German president of the European Commission, stated

Russian military is taking chips from dishwashers and refrigerators to fix their military hardware, because there are no semiconductors anymore. Russia’s industry is in tatters

Let’s have fun……..

  • June 16, 2023

The Atlanticist forces are attacking in vain Pyatikhatki, a village 15 km northeast of Vasilyevka, on the left bank of Dnieper river, in Zaporojie region

(RVvoenkory)

The 19th -Red Banner of Labor- motorized division is defending the area, has been reinforced with T-62 tanks, which are used as assault guns

(Screenshot)

Along the front line, Russian special forces (SSO) are bounty-hunting the Western Panzerhampfwagen with ATGMs, sometimes onboard customized civilian vehicles

(Screenshot)
  • June 18, 2023

After the breakage of dozens Leopard Panzerkampfwagen and Bradley IFVs, a British Challenger tank appears close to the front in a video that Ukrainian channels are sharing on social networks

(Screenshot)
  • Music

HERE CONCLUDED CINQUINI’S DIARY.. SEE FULL ORIGINAL HERE https://nicolascinquini.blog/2023/01/25/panzer-marsch/

Nicolas Cinquini at nicolascinquini.blog/flash-7/is a senior intelligence analyst in the field of security risk management..’ I am a former lieutenant detective and intelligence officer within French State agencies’

*********

The above summary follows the fate of western SUPER WEAPONS that were hyped to smash the Russians.

The Great Offensive has vanished in disgrace from the Western media after the spectacle of mass burning of Leopards, Bradleys etc, and pathetic mass attacks that “did not even reach the first Russian defence lines”.

Not even considered by the Western sponsors is the grisly fate, the needless deaths already of an estimated 7,500 Ukrainian soldiers, mostly forced conscripts, ordered into minefields under an artillery blitz with no air cover, to preserve the myth that ‘UKRAINE IS WINNING’ and keep the flood of money and weapons flowing.

So where does the western ‘LETS SMASH RUSSIA’ agenda go from here?

No Answer, No Real Strategy, Turn up the Propaganda volume, or Let’s talk about UFOs and Chinese Balloons instead….

Jetzt auch noch Antisemitismus-Vorwurf: Experte will Konzert-Verbot für Rammstein

Die schweren Sex-Vorwürfe junger Frauen bringen die deutsche Band Rammstein immer weiter in Bedrängnis. Wo Frauen verachtet werden, sei auch Antisemitismus nicht weit, analysiert ein Beauftragter der Bundesregierung – und fordert ein Konzert-Verbot.

Als seien die Vorwürfe, weibliche Fans misshandelt zu haben, nicht schwer genug, kommt es jetzt noch dicker für die Band um Sänger Till Lindemann (60). Wer nämlich Frauen verachtet, für den ist es nicht weit zu Rassismus und Antisemitismus. Das meint zumindest der Antisemitismusbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Felix Klein. Er hält es für fragwürdig, dass die Band ihr geplantes Konzert im Berliner Olympiastadion spielen wird.

«Antisemitismus und Verachtung gegen Frauen gehen Hand in Hand»: Antisemitismusexperte der Bundesregierung, Felix Klein

«Perfide Vernichtungslager-Optik»

Wir sollten die betroffenen Frauen ernst nehmen, genauso wie wir Jüdinnen und Juden ernst nehmen sollten, wenn es um Antisemitismus geht“, sagte er außerdem. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Grenzen des Sag- und Machbaren immer weiter verschoben werden, auch wenn das unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit geschieht“, erklärt Klein.

Zuvor hatten mehrere junge Frauen, vielfach anonym, berichtet, wie sie und andere gezielt für Sex mit dem Sänger rekrutiert wurden. Zwei Frauen berichteten zudem von mutmaßlichen sexuellen Handlungen, denen sie nicht zugestimmt hätten. Die Band wies die Darstellungen zurück, doch der Schaden scheint schon bereits durch die Anschuldigungen angerichtet. Experte Klein kritisierte gegenüber Medien der Funke-Gruppe zudem ein Musikvideo zu dem Rammstein-Song “Deutschland”, in dem sich Lindemann und weitere Mitglieder der Band als Häftlinge eines nationalsozialistischen Konzentrationslagers inszenierten. Rammstein habe damit “mit perfider Vernichtungslager-Optik die Opfer der Schoah verhöhnt”, so der Regierungsbeauftragte. Das Video ist übrigens aus dem Jahr 2019. Warum dieses Thema ausgerechnet jetzt wieder hochkommt, wurde er von Funke-Journalisten offenbar nicht gefragt.

Mit diesen Szenen aus dem Jahr 2019 sorgte die band für SchlagzeilenScreenshot: Youtube

Hat er Frauen zu sexuellen Handlungen gezwungen? Rammstein-Frontmann Lindemann ist in BedrängnisGetty

https://exxpress.at/rammstein-skandal-werden-die-konzerte-in-wien-jetzt-sogar-abgesagt/embed/#?secret=FE27x5tLax#?secret=BgH5fJSBrn

https://exxpress.at/nach-sex-vorwuerfen-sechs-von-acht-rammstein-alben-stuermen-die-charts/embed/#?secret=rb733Gbx3f#?secret=USRsE8bhrF

https://exxpress.at/rammstein-skandal-jetzt-packt-bandmitglied-aus/embed/#?secret=lCez2MIDEa#?secret=qslfS7zPBI

https://exxpress.at/jetzt-auch-noch-antisemitismus-vorwurf-experte-will-konzert-verbot-fuer-rammstein/?utm_source=CLEVERPUSH&utm_medium=Notifications&utm_campaign=cleverpush-1687105565#?cleverPushBounceUrl=https%3A%2F%2Fexxpress.at%2F&cleverPushNotificationId=wDANLScvbqZE8HXxa

VERHINDERTER IS-ANSCHLAG AUF WIENER PRIDE-PARADE: DIE REVOLUTION FRISST IHRE TRANSEN

Von Daniel Matissek

Der Halal-Metzger mit dem Kastratenmesser lauert schon: Bunt bis in den Untergang (Foto:Imago)

Zu den großen Irrungen & Wirkungen unserer Zeit des Übergangs, die man als die letzten Tage des alten, griechisch-römisch bzw. christlich-jüdisch geprägten Zivilisationsraums Europas bezeichnen kann, gehört der Treppenwitz der Geschichte, dass dieselben kulturmarxistischen linkswoken Kreise, die die von sarkastischen Zeitgenossen als “Maximalverschwulung des öffentlichen Raums” bezeichnete Entwicklung, die Transdoktrin und bunte Vielfaltsobsession bis zum Exzess “erkämpft” haben, gleichzeitig mit ihrer Migrations- und Islamverherrlichungen für den eigene Untergang gesorgt haben. Das Problem linker Politik allgemein und ihrer transqueerwoken Regenbogenausblühungen im Besonderen ist das Festhalten an einem kontrafaktischen, wirklichkeitsfernen und grundfalschen Menschenbild und die Annahme, dass die eigene Toleranzbesoffenheit von jenen geteilt würde, denen sie vermeintlichen Respekt und Akzeptanz verschaffen.

Es sind heute eben nicht “AfD-Anhänger”, ewiggestrige vermeintliche “Rechtsextreme”, “völkische Deutsche“, “Stolzmonat”-Beschwörer, “Nazis” oder was dergleichen noch alles an vorgefassten Feindbildern in den Hirnen der ideologisch linientreuen LBGTQ+-Gemeinde und ihrer superweltoffenen Unterstützerszene herumspukt, die die “Vielfalt” bedrohen – sondern genau die zweite große vermeintliche Schutzgruppe, die angeblich dauerdiskriminierten Flüchtlinge und Muslime, die hier ihre aus ihren Heimatländern mitgebrachte Verachtung für “alternative Lebensentwürfe” und als widernatürlich empfundene sexuelle Orientierungen offen ausleben. Und das Problem wird sich potenzieren.

Göttliche Komödie

Noch sind es nur “Einzelfälle“, tätliche Übergriffe von als “Schutzsuchenden” hergekommenen Muslimen auf Schwule, traditionsbewusste Araber und Afrikaner, die vor homosexuellen Paaren und Regenbogenfahne ausspucken oder sie herunterreißen und aus ihrer Aversion keinen Hehl machen, so wie Mitte Mai vor einem Supermarkt im Ruhrgebiet geschehen.Der Realitätsschock ist allgegenwärtig, wird jedoch (noch) tapfer verdrängt von den “Pride”-Vernarrten und Paradiesvögeln, die heute bei ihren Regenbogenparaden dieselben wohligen Schauder und Gefühle von Genugtuung und Selbstbestätigung verspüren, wie speziell in Deutschland und Österreich drei Generationen zuvor die Massen unter Hakenkreuz und Reichskriegsflaggen. Die göttliche Komödie der menschlichen Deviationen, die im Inferno mündet, zitiert sich wieder und wieder selbst.

In Wien, bei der dortigen “Regenbogenparade” zum “Pride Month” am Samstag, zeigte sich nun das radikale Potenzial dieser kleingeredeten oder totgeschwiegenen Entwicklung: Hier konnte die Polizei nach Angaben der Sicherheitsbehörden gerade noch einen Terroranschlag vereiteln: Unmittelbar vor der Veranstaltung, die dann von mehr als 300.000 Menschen besucht wurde, wurden drei Verdächtige festgenommen, die einen Anschlag geplant haben sollen, berichtete der Staatsschutz am Sonntag. Laut “Bild” sind die Verhafteten sind 14, 17 und 20 Jahre alte junge Männer aus dem Islamistenmilieu mit bosnischen und tschetschenischen Wurzeln. Sie würden mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sympathisieren, so der Chef der österreichischen Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst, Omar Haijawi-Pirchner. Bei anschließenden Hausdurchsuchungen seien Säbel, eine Axt, Gaspistolen, Wurfsterne und Messer gefunden worden.

Kulturkampf zu islamischen Bedingungen

Das ist der neue Kulturkampf, der eben auf islamische Weise mit den “importierten” Methoden ausgetragen wird – und in dem es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis die ersten Köpfe jener rollen, die mit offenen Armen und geschlossenen Augen im queeren Rausch der “Selbstbestimmung” und Neigungsauslebung in ihr Verderben galoppieren. Anabel Schunke twitterte hierzu heute: “Jetzt passiert das, wovor ‘böse Rechte’ wie ich immer gewarnt haben. Ihr müsste keine Angst vor irgendwelchen Konservativen, AfDlern und Co haben. Ihr müsst Angst vor denen haben, deren Einwanderung ihr gerade von linkswoker Seite immer befürwortet habt. Es sind Muslime, die in England gegen den LGBTQ-Unterricht ihrer Kinder demonstriert haben, es sind Muslime in Kanada, die gegen die Transideologie protestieren und es sind Muslime, die einen Anschlag in Wien auf die Pride geplant haben.

Und ein anderer “böser Rechter”, der scharfzüngige österreichische Publizist Georg Grosz, bringt es gleichsam auf den Punkt: “Ein Terroranschlag auf die Vienna Pride konnte verhindert werden. Dämmert es nun endlich allen Linken, dass die von ihnen betriebene Politik der Unterwanderung das Ende unserer offenen Gesellschaft ist?” Bis die politischen Erfüllungsgehilfen der Regenbogencommunity das schnallen, sind sie längst Opfer der von ihr mitangestoßenen “Revolution” geworden.

Dieser Beitrag erscheint auch auf jouwatch.

Die Finnen vergessen lieber die Kaiserliche Standarte

Wie kann man auf die Sojasubstanz subtil hinweisen, dass das aktuelle finnische Strafgesetzbuch mit den Worten beginnt:
„Wir, Alexander der Dritte, von Gottes Gnaden der Kaiser und Souverän von ganz Russland, der Zar von Polen, der Großfürst von Finnland und so weiter und so weiter und so weiter …“?

Und ja, man kann es nicht hören…

https://t.me/expensive_hurma_chat/1278987

Putin hielt dem Nazi-Westen einen Spiegel vors Gesicht

Das im SPIEF gezeigte Video im Rahmen eines Gesprächs zwischen V. Putin und D. Simes über den Antisemitismus der Bandera-Bewegung und ihr nationalsozialistisches Wesen trifft den wunden Punkt des gesamten westlichen Publikums.

▪️ Banderas Verbindung mit dem Juden Selenskyj und Hitlers Nationalsozialismus ist ein Schlag in die Tiefe der liberalen Öffentlichkeit des Westens, die mit dem Thema des Holocaust und des Völkermords an den Juden als dem schlimmsten Verbrechen des Nationalsozialismus im Zweiten Weltkrieg aufgewachsen ist.
Es ist klar, dass angesichts der formalen Anziehungskraft des Videos auf das im Saal sitzende Publikum aus Ost und Asien (das russische Publikum weiß das alles schon lange und vollkommen) der wahre Empfänger der Botschaft gerade die westlichen Eliten sind ethnische Juden spielen eine große Rolle. Sie waren es, die auf das Video über Babi Jar und das Massaker von Lemberg reagierten. Aber das ist natürlich die Wählerschaft der amerikanischen Demokraten, für die Black Lives Matter („Black Lives Matter“) – und dementsprechend auch Juden.

▪️ Warum ist diese Nachrichtensendung speziell für ein westliches Publikum konzipiert? Ja, denn das Leben der Russen und Chinesen (der Völker, die im Zweiten Weltkrieg die größten Verluste erlitten haben) zählt für den Westen nicht. Es ist für sie sinnlos, Videos über die Allee der Engel in Donezk und die „Gorlovskaya-Madonna“, Aufnahmen der zerrissenen Körper von Russen im LDNR, Chroniken von Chatyn und Massenhinrichtungen von Russen im Großen Vaterländischen Krieg zu zeigen. Der Westen wird von der Chronik des von den Japanern organisierten Nanjing-Massakers nicht berührt sein. Dieses Thema wird nicht in den Westen gelangen, denn es heißt: „Das ist anders!“

Aber zum Thema der Einheit der modernen Ukraine mit Hitlerdeutschland, die nicht durch Beispiele von Russophobie, sondern durch Beispiele von Antisemitismus gezeigt wird, ist es besonders schmerzhaft zu sprechen: Für den Westen ist dies die unzerstörbarste Karte. Das Leiden der Juden ist dem Westen heilig, im Gegensatz zum Leiden der Russen und Chinesen. Der Westen hat darauf nichts zu antworten…

Weiterlesen https://vizitnlo.ru/putin-podnyos-zerkalo-k-liczu-naczistskogo-zapada/

Die Elite des Aggressorlandes sollte zum Hauptziel des russischen Vergeltungsschlags werdenDieser Beitrag wurde vor 8 Jahren veröffentlicht!

Bereits 2007 schrieb der futuristische Schriftsteller Maxim Kalashnikov einen Artikel „Stake on Horror“, in dem er ausführlich darlegte, wie die Expansion des Westens im Verhältnis zu Russland gestoppt werden kann. Stoppen Sie einfach, entschieden und bedingungslos.
Bleiben Sie in dem Bereich stehen, in dem der Westen nicht über die unbestreitbaren Vorteile verfügt, auf die er jetzt setzt.

Stimmt, dann sah der Text von M. Kalaschnikow ziemlich futuristisch aus.
Allerdings vergeht die Zeit.
Die Situation wird immer schlimmer.
Der Westen schwächt Russland konsequent und treibt es in die Enge, indem er stellvertretend agiert und seine wirtschaftliche, finanzielle und technologische Überlegenheit auf jede erdenkliche Weise ausnutzt.
Und wenn eine solche Politik fortgesetzt wird, und daran besteht kein Zweifel, wird Russland in dem Moment, in dem es erkennt, dass es einfach keinen Rückzugsort mehr hat, unermesslich schwächer sein als jetzt.

Die Frage ist, warum dann warten, bis wir noch schwächer sind?
Vor diesem Hintergrund kann das, was M. Kalaschnikow 2007 schrieb, durchaus noch einmal gelesen und verstanden werden.
So…

Russland ist systematisch und konsequent von NATO-Stützpunkten umgeben. Sein Militärbudget ist im Vergleich zu den Verteidigungsausgaben der USA vernachlässigbar, ganz zu schweigen vom gesamten NATO-Block. Und obwohl heute niemand über einen möglichen militärischen Konflikt zwischen der aufstrebenden Russischen Föderation und dem Westen spricht, ist dies morgen in unserer unvorhersehbaren Welt durchaus möglich.
Eine globale, „hochpräzise“ Sabotagestrategie kann neben Lang- und Mittelstreckenraketen mit Atomsprengköpfen zu einem der wichtigsten Bestandteile der asymmetrischen Reaktion Russlands werden. Die Schaffung einer klaren Drohung zur Zerstörung der Elite der NATO-Länder in einem möglichen Konflikt wird eine starke Abschreckung darstellen.

Angesichts der Raumüberlegenheit

Die Vereinigten Staaten setzen auf eine kolossale, überwältigende militärische Überlegenheit, nicht nur gegenüber Russland oder China, sondern gegenüber der ganzen Welt. Sie treten in die nächste militärische Ära ein: Sie machen Raumfahrtsysteme zur Hauptschlagkraft ihrer Streitkräfte. Die Vorherrschaft im erdnahen Raum ist ein Fortschritt im Vergleich zur Vorherrschaft der Amerikaner auf See und in der Luft. Da die Vereinigten Staaten nicht nur über Aufklärungssatelliten, sondern auch orbitale Angriffsbomber (Hyperschall-Raumschiffe und Marschflugkörper) verfügen, werden sie in der Lage sein, jeden Punkt auf der Oberfläche des Planeten anzugreifen. Und wenn nötig, führen Sie einen alles zerstörenden, hochpräzisen Schlag darauf aus. Amerikas Aufklärungs- und Angriffsraumsysteme bewegen sich in großer Höhe und sind gegenüber Flugabwehrraketen und konventionellen Abfangjägern unverwundbar. Wiederum, Sie können gezielte und unwiderstehliche Angriffe ausführen: Schließlich fallen ihre Raketen und Bomben, wenn sie aus dem Orbit eingesetzt werden, fast senkrecht auf die Erde. Es ist fast unmöglich, sie abzufangen. Ihre Geschwindigkeit bei der Annäherung an das Ziel wird auf 20.000 Kilometer pro Stunde geschätzt.
Die kinetische Energie weltraumgestützter Munition ist so groß, dass sie nicht mit nuklearen oder konventionellen Sprengstoffen ausgerüstet werden muss. Beim Auftreffen auf ein Ziel durchdringt selbst ein massiver Uranstab jede Panzerung. Die Flugzeit von Weltraumangriffswaffen liegt im Minutenbereich, und hinsichtlich der Zerstörungsgeschwindigkeit sind keine ballistischen Raketen mit ihnen zu vergleichen. Sie fliegen das Ziel für eine halbe Stunde (bei einem Interkontinentalangriff) oder 8-10 Minuten (wenn der Angriff mit einer Mittelstreckenrakete aus Europa auf ein Ziel auf dem Territorium der Russischen Föderation erfolgt) an.

Weltraumwaffen werden es den Vereinigten Staaten ermöglichen, feindliche Raketentruppen am Boden zu zerstören, auf die Vereinigten Staaten abgefeuerte Raketen (die es geschafft haben, abzufeuern) im Weltraum abzufangen – und das Opferland mit präzisen Schlägen vollständig zu lähmen. Mit der Zerstörung der Behörden, Schlüsselpersonen der Regierung, Kontrollzentren usw.

Alle anderen Komponenten der Militärmacht der Vereinigten Staaten (Bodentruppen, Luftwaffe und Marine) fügten sich erfolgreich in die Neuauflage von Star Wars ein. Sie sind außerdem mit intelligenten Präzisionswaffen mit großer Reichweite ausgestattet.

Mit dieser Wende im Wettrüsten befindet sich Russland in einer äußerst gefährlichen Lage. Eine Weltraumaggression kann ein Land wirklich „enthaupten“, seine strategischen Raketentruppen zerstören und die Verkehrsanbindung und Stromversorgung des Territoriums stören. Die Stationierung strategischer Raketenabwehrstützpunkte in Tschechien und Polen ist bereits Realität. Aber morgen könnten dieselben Einrichtungen in Georgien und Aserbaidschan und möglicherweise in der Ukraine entstehen. Höchstwahrscheinlich wird Georgien dem NATO-Block beitreten – und dann wird dieses Militärbündnis direkt an den Grenzen der Russischen Föderation liegen. Darüber hinaus wird es seiner weichen südlichen Unterseite, der Grenze zum unruhigen Tschetschenien, nahe kommen. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie sich Tschetschenien im richtigen Moment in ein neues Kosovo verwandeln kann. Wenn die Aktion separatistischer Abteilungen durch NATO-Angriffe aus der Luft und aus dem Weltraum unterstützt wird.

Wir müssen nach neuen Abschreckungssystemen suchen.

Ein US-Angriff mit voller Luft- und Raumfahrtmacht auf ein konventionelles Atomraketenland wie die Russische Föderation würde stark an die NATO-Aggression gegen Jugoslawien im Jahr 1999 erinnern. Dann wurden die Jugoslawen einfach mit Luftangriffen geschlagen. Da die Serben über eine um 20 Jahre veraltete Flugabwehr verfügten, konnten sie die Angriffe einfach nicht verhindern. Tauschen Sie Flugzeuge gegen Orbitalbombersysteme aus, erhalten Sie das gleiche Bild.

Während sich die Russen von den Folgen der Katastrophe von 1991 erholen und Russland beginnt, der Welt seine nationalstaatlichen Interessen zu demonstrieren, verschärfen sich die Beziehungen zwischen Moskau und der NATO deutlich. In der Welt von morgen werden die Architekten der globalen Ordnung wirklich die Kontrolle über russische Ressourcen benötigen: Territorium, Energieressourcen, Süßwasser, Mineralien. Nun, wie die Vereinigten Staaten in der Lage sind, andere Länder anzugreifen und dabei alle internationalen Normen und Gesetze missachten, zeigt das Beispiel der Aggression gegen den Irak im Jahr 2003 deutlich. Schließlich geschah dies unter einem völlig weit hergeholten Vorwand. Aber auch das traurige Schicksal Jugoslawiens darf nicht vergessen werden.

Man kann sich die Folgen der Niederlage Russlands als Folge einer solchen Aggression vorstellen. Chaos im Land, Anfälle interethnischer Massaker, eingefroren im kommenden Winter der Stadt. Die Zahl der Opfer wird Hunderttausende, wenn nicht Millionen betragen. In dieser Situation muss die Russische Föderation nach neuen Schemata suchen, um einen potenziellen Angreifer abzuschrecken, der die Umsetzung seiner (nach dem Verständnis des Nürnberger Tribunals) kriminellen Pläne stoppen kann.
Wir haben bereits einige Aspekte einer asymmetrischen Reaktion auf einen potenziellen Angreifer betrachtet. Hier — und Antisatellitenwaffen und manövrierende Bodenkomplexe ballistischer Raketen. Aber es braucht auch eine dritte Komponente: eine globale Sabotagestrategie.

WIE SIE DIE „GLOBALS“ IN SICH BRINGEN

Die Russen sollten zunächst die Elite potenzieller Gegner zum Ziel von Vergeltungsschlägen machen. Schließlich werden Kriege nicht von Nationen, sondern von ihren Herrschern geführt. Die Politik der USA und der NATO-Staaten wird von ihrer Spitze bestimmt: Finanzmagnaten, Industriellen, der höchsten politischen Führungsebene, Chefs von Geheimdiensten und Eigentümern von Massenmediennetzwerken.

Sie sollten wissen, dass sie im Falle eines Angriffs auf Russland einer rücksichtslosen Zerstörung ausgesetzt sein werden. Allein die Tatsache, dass eine solche asymmetrische Strategie existiert, wird den Willen der Eliten, die sich uns widersetzen, schwächen und ihre Psyche treffen.

So paradox es auch erscheinen mag, der Westen selbst gibt uns hier einen guten Hinweis. Erinnern wir uns an die frühen 1980er Jahre, als US-Präsident Ronald Reagan den Krieg erklärte, um die Sowjetunion zu zerstören. Erstens war es psychologische Kriegsführung. Seit 1980 planen die Vereinigten Staaten etwa 3.000 Schlüsselziele für die strategische Niederlage der UdSSR. Das Hauptziel ist die Vernichtung der sowjetischen parteistaatlichen Elite. Um unser Land zu enthaupten, machten sie sich daran, im Kriegsfall 11.000 Parteifunktionäre in der Sowjetunion zu vernichten. Natürlich ging dieser Plan nicht auf, aber als psychologische Waffe funktionierte er sehr gut.

Nun, es ist an der Zeit, dass wir die wertvolle Erfahrung des Feindes nutzen. Wenn sich die Welt verändert, wenn sie immer mehr die Sprache der Macht spricht, dann müssen wir auch unsere Arsenale neu ausrichten, um den Hauptfeind zu vernichten. Versuchen wir, diese vielversprechenden Ziele für unseren Thrillerkrieg zu skizzieren. Womit sollten die Russen also drohen und was sollten sie in diesem Fall tatsächlich mit aller Kraft und mit echten Verlusten und Zerstörungen festnageln?

Erstens sind dies die Geschäftszentren der globalisierten Elite, der Mittelpunkt ihrer Macht und eine besondere Infrastruktur. Wir listen diese Ziele auf:
1) Börsen;
2) der Hauptsitz transnationaler Unternehmen;
3) große Banken, Abwicklungszentren und Anwaltskanzleien;
4) Geschäftszentren;
5) Technoparks und Technopole;
6) Zentralagenturen weltweiter Fernsehsender und großer Nachrichtenagenturen;
7) US-Geheimdienste und ihre NATO-Verbündeten;
8) die höchsten staatlichen Institutionen des Feindes;
9) Satellitenkonstellationen und Kommunikationszentren;
10) Internet.
Daran sollten interkontinentale „Ballisten“ und Marschflugkörper, Hackerangriffe und Sabotagegruppenoperationen arbeiten, um den vollständigen Eindruck zu erwecken, dass solche Angriffe durchgeführt werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In einigen Fällen kann die Gefahr eines direkten Angriffs entstehen, in anderen besteht die Wahrscheinlichkeit, dass das gewünschte Objekt nach einem Angriff auf den nächstgelegenen Staudamm oder einen Kernreaktor stirbt.

Doch die Liste der neuen Ziele lässt sich fortführen. Es ist notwendig, die Orte zu berücksichtigen, an denen die „Globalen“ leben, lernen, entspannen und Spaß haben. Daher betrachten wir weiter:

11) Riesenschiffe – schwimmende Inseln für „Luxusurlaub“;
12) isolierte „Elite“-Dörfer, ihre Villen und Luxushotels;
13) die luxuriösesten Resorts;
14) Privatinseln mit Anwesen und Yachten der „Asse“ der westlichen Gesellschaft;
15) privilegierte Golf-, Cricket-, Pferdepolo- und Formel-1-Clubs sowie allgemein private Clubs der westlichen Elite, in denen sie in einem informellen Rahmen Zeit verbringt und strategische Entscheidungen trifft;
16) superteure Kliniken;
17) renommierte Universitäten wie Harvard, Princeton, Yale, Oxford, Cambridge usw.

FEUER AUF LAPUTA!

Im März 2003 las ich mit Interesse einen Artikel in Popular Mechanics über Alstoms Vorschlag, ein schwimmendes Resort im Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar zu bauen. Diese ovale Arche mit den Maßen 300 mal 400 Meter muss für immer mit zehn Knoten der Sonne folgend durch die warmen Gewässer wandern, ohne in die Häfen einzulaufen. Es wird zehntausend superreiche Menschen beherbergen. Es wird eine eigene künstliche „Untiefe“, einen Hafen für Yachten und Versorgungsfähren sowie 15-stöckige Türme mit fünftausend Wohnungen geben. Natürlich ist dieses ganze Projekt speziell für die westliche globalisierte Elite konzipiert, die auf dieser privaten Insel leben kann, die keinem Staat der Welt gehört – und keine Steuern an irgendeinen Haushalt der Welt zahlen kann. Dies ist so etwas wie die Insel Laputa von Jonathan Swift, die Nomadeninsel der Herrscher der Welt. Die Analogie ist fast vollständig. Die Herrscher des Planeten schweben im ewigen Sommer – und beherrschen ihre Geschäftsnetzwerke mit Hilfe modernster Kommunikationsmittel. Sie sitzen auf Liegestühlen unter der tropischen Sonne, verkaufen und kaufen Aktien, bestechen Politiker, arrangieren Krisen, Kriege und Staatsstreiche. Sie versuchen beispielsweise herauszufinden, wie die Überreste Russlands und sein Erbe aufgeteilt werden sollen. Sie sind sicher vor der Welt der Armen und Verzweifelten mit ihren Problemen. Sie leben in einem ewigen Feiertag, in einem von Menschen geschaffenen Paradies, fernab der Flüche der Menschen, denen sie entbehren. Und plötzlich… Sie leben in einem ewigen Feiertag, in einem von Menschen geschaffenen Paradies, fernab der Flüche der Menschen, denen sie entbehren. Und plötzlich… Sie leben in einem ewigen Feiertag, in einem von Menschen geschaffenen Paradies, fernab der Flüche der Menschen, denen sie entbehren. Und plötzlich…
Im Falle eines Angriffs auf Russland aus dem Westen schießt ein russisches U-Boot quasi einen Torpedo mit Atomsprengkopf in diesen Leviathan und verwandelt die „goldene Insel“ mit zehntausend Superreichen an Bord in einen Haufen geschmolzenen Metalls. Einmal – und es gibt keins! Eine solche Masse ist nicht in der Lage, einem Torpedoangriff auszuweichen. Und wenn der Westen immer noch schockiert ist über den Tod einer kleinen, im Allgemeinen „Titanic“ im Jahr 1912, dann lähmt ihn der Tod seiner „Aristokratie“ an Bord der schwimmenden Insel einfach. Oder alternativ die Möglichkeit einer solchen Katastrophe.

Die Logik der Entwicklung der Globalisierung, die Zerstörung der ehemaligen Nationalstaaten und die völlige Gier der „Rasse der Globalisten“ werden unweigerlich zum Bau solcher schwimmenden Inseln führen. Aber wenn ihre Bewohner wissen, was sie im Falle eines Krieges mit den Russen erwartet, werden sie zehnmal darüber nachdenken, ob sie uns anfassen oder uns trotzdem in Ruhe lassen sollen.

Okay, nehmen wir einen kleineren Maßstab. 1984 schuf der Deutsche Klaus Kobiell seine eigene Welt: das ungewöhnliche Hotel Schindlerhof, das sich vor vier Jahrhunderten in einem alten Bauerngut befand. Beginnend mit Angeboten traditioneller fränkischer Küche und gesunder Naturkost hat Cobiell im Hotel ein Seminar- und Tagungszentrum eingerichtet, in dem regelmäßig Meinungsmacher aus Deutschland auftreten. Es gelang ihm, nicht nur ein Dienstleistungsunternehmen, sondern ein echtes Orchester aus Gleichgesinnten und Enthusiasten zu gründen. Er baute sein Hotel auf der Grundlage der Blumenlehre des großen Dichters Goethe und anderer anthroposophischer Lehren. Stellen Sie sich nun vor, dass die deutschen Meinungsmacher wüssten, dass, wenn ihr Land zusammen mit der NATO die Russen angreift, eine Marschflugkörper aus dem Osten in dieses gemütliche Hotel fliegen wird.

„Der Bohemian Grove Club („Bohemian Grove“) ist eine der seltsamsten Strukturen in einem umfangreichen Netzwerk „weltweiter Verschwörung“. Sie reden weniger darüber als über den berüchtigten Bilderberg Club oder die Tech Side Commission – aber in Bohemian Grove leben fast die Hälfte der reichsten Menschen Amerikas. Ehemalige und aktuelle Geheimdienstmitarbeiter, Präsidenten und Senatoren sind Mitglieder des Clubs, der in den unberührten Redwood-Wäldern Nordkaliforniens ansässig ist. Kandidaten für den Beitritt zum Club sind bereit, mehrere Jahrzehnte auf dieses Ereignis zu warten. Hier, in einem Umfeld, das eindeutig nicht dem Ernst der Lage entspricht – die Bewohner von Bohemian Grove leben in Zelten, benutzen keine Toiletten und missbrauchen Alkohol – wurden viele der wichtigsten Fragen der Weltordnung gelöst …“ — Oleg Leonov schrieb („Im russischen Flusstal“ – „Experte“, Nr. 34, 12.-18. September 2005),

Im Jahr 2005 gehörten dem Club der ehemalige Präsident Bush Sr., die ehemaligen Außenminister James Baker und Colin Powell, der berühmte Henry Kissinger und der ehemalige Chef der Federal Reserve Paul Volcker an. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts war jeder amerikanische Präsident am Ende seiner Amtszeit Teil des „Bohemian Circle“. Bis 2005 waren alle prominenten republikanischen Politiker und Falken Mitglieder des Clubs. Hier ist die Farbe der Geschäftswelt. Zum Beispiel David Rockefeller, der Vorsitzende von Exxon Mobil, Ed Galante, die Gründer von Hewlett-Packard und so weiter.

HOFFEN SIE, DASS SIE SICH FÜR DAS LEBEN WÄHLEN?

Russland, das eine neue Art von Streitkräften geschaffen hat (bei der strategische Kräfte mit Geheimdiensten und Spezialdiensten gekreuzt werden), wird in der Lage sein, schnell eine Liste von Angriffszielen zu erstellen. Öffnen Sie eine spezielle Website im Internet, schreien Sie – und Tausende unserer freiwilligen Helfer auf der ganzen Welt, die die Globalisierung aufrichtig hassen, werden uns grundsätzlich von Hunderten verlockenden Zielen erzählen. Es bleibt nur noch, diese „Tipps“ zu überprüfen. Und dann bleibt noch der zweite Schritt: Mit Hilfe von Computern und talentierten Regisseuren ein paar Thrillerfilme über einen zukünftigen Krieg drehen und darin zeigen, wie wir im Falle eines „heißen“ Krieges mit Feinden umgehen wollen. Untermauern Sie diese Filme mit der „Weitergabe von Informationen“ an die Presse „aus dem russischen Hauptquartier“, machen Sie ein paar Aussagen der ersten Personen – und schon ist alles erledigt. Das Bewusstsein des Feindes wird bereits vor Beginn der Feindseligkeiten getroffen und wird zum primären Abschreckungsmittel. Und dieser Strategiethriller mit der Drohung, den Feind zu enthaupten, funktioniert auch in allen anderen Fällen, bei allen anderen Arten unserer Feinde. Weder die Anführer der separatistisch-fundamentalistischen Banden noch die Staatsmänner – die Herrscher der neuen asiatischen Reiche – wollen den physischen Tod.

Das Moratorium für den KSE-Vertrag sollte ein Rücktritt
vom Vertrag über das Verbot von Mittel- und Kurzstreckenraketen (INF)

sein . Das von Moskau angekündigte Moratorium für die Einhaltung des KSE-Vertrags sollte nur der erste Schritt sein. Wenn die Behörden der Russischen Föderation wirklich die Sicherheit des Landes und die nationalen Interessen gewährleisten wollen, ist es notwendig, mindestens einen weiteren Vertrag zu brechen. Und beginnen Sie mit dem Aufbau einer neuen Militärmaschinerie in einem radikal veränderten Russland. Andernfalls wird alles zu einer Propaganda-„Pfeife“. In einem unverantwortlichen Spiel, das nur Washington in die Hände spielt.

Der 1990 von Gorbatschow unterzeichnete Vertrag über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE) ist für uns ein äußerst demütigendes Dokument. Es schränkt die Aktionen der Russen im Süden und im Kaukasus (sowie im Nordwesten) ein und entlarvt die Verteidigung der Russischen Föderation in westlicher Richtung vollständig. Gleichzeitig hindert es die NATO nicht daran, ihre Angriffskräfte in die Nähe unserer Grenzen zu verlegen, es verhindert nicht die Schaffung des baltischen Stützpunkts des Nordatlantischen Bündnisses und hindert die Amerikaner nicht daran, Raketenabwehrsysteme in Osteuropa zu stationieren.

Ist ein Rücktritt vom KSE-Vertrag notwendig? Ohne jeden Zweifel. Wir brauchen freie Hand, das Recht, unsere Verteidigung so aufzubauen, wie wir es wollen, denn das ist für das Land von Vorteil.

Indem wir die absurden Anforderungen des KSE-Vertrags nicht mehr erfüllen, erhalten wir die Möglichkeit, die Istanbuler Vereinbarungen von 1999 zu brechen und unsere Streitkräfte nicht aus Transnistrien abzuziehen. Mit anderen Worten: Moskau wird in der Lage sein, die Republik Tiraspol (innerhalb der Grenzen der Moldauischen ASSR nach dem Modell von 1939) zu unterstützen und hier eine starke Basis zu schaffen. Wenn Sie möchten, können Sie eine Truppengruppe in Abchasien bilden – im Gegensatz zum offiziellen Tiflis, das unbedingt der NATO beitreten möchte.
Doch das alles reicht jetzt nicht mehr aus. Es reicht nicht aus, einfach aus dem KSE-Vertrag auszutreten und erst wieder zu ihm zurückzukehren, wenn alle NATO-Staaten ihn ratifiziert haben. Der Rückzug aus dem Vertrag ändert in keiner Weise die Ausrichtung der Streitkräfte im Raum vom Ärmelkanal bis zum Ural, wo die Russen völlig ratlos sind.
Es ist notwendig, eine echte strategische Antwort auf die kolossale Überlegenheit der „Nordatlantier“ an Arbeitskräften und militärischer Ausrüstung zu schaffen. Letztendlich also nicht, Opfer der NATO-Aggression zu werden.
Natürlich werden wir nicht in die Zeit vor der Unterzeichnung des KSE-Vertrags zurückkehren können, als der NATO in Europa die mächtigsten Militärgruppen der UdSSR in Ostdeutschland, Polen, Ungarn und der Tschechoslowakei sowie riesige Streitkräfte in der Ukraine gegenüberstanden und Weißrussland. Die Russische Föderation wird niemals in der Lage sein, zwei Millionen Kampfflugzeuge sowie Zehntausende Panzer und Flugzeuge einzusetzen. Das Land altert, es gibt nur wenige junge Menschen darin, die Armee des alten Modells verfällt unwiderruflich. Und es wird keine „Zukunftskriege“ mit riesigen motorisierten Infanterie- und Panzermassen geben.
Wir müssen genau eine asymmetrische Antwort auf die militärisch-strategischen Realitäten des neuen Jahrtausends schaffen.
Also, im Kriegsfall, um die Luft-, Land- und Seestützpunkte der NATO mit weitreichenden Angriffen zu besiegen.
Um im Falle eines Konflikts mögliche Luftangriffe (und Luft-See-Operationen) von Nord-Atlantis gegen die Russische Föderation zu stoppen. Die Bodentruppen der NATO lahmlegen, die Zentren der westlichen Luftverteidigung und Raketenabwehr zerstören.

Was erfordert das? Es ist notwendig, einen weiteren beschämenden Gorbatschow-Vertrag – das Verbot von Mittel- und Kurzstreckenraketen (INF) von 1987 – aufzubrechen und mit der Entwicklung „verkürzter Topols“ zu beginnen – zweistufige Mittelstreckenraketen mit hoher Kampfgenauigkeit. Mit nuklearen und nichtnuklearen Sprengköpfen. Mit einem entwickelten System zur Bestimmung von Weltraum- und Luftzielen für die neuen Raketentruppen. (Tatsächlich sprechen wir über die Wiederbelebung des sowjetischen Programms „Constellation-R“). Mit solchen Kräften können wir keine Angst vor einem „konventionellen Krieg“ der NATO haben. Und es ist unwahrscheinlich, dass sich das Bündnis in absehbarer Zeit für einen Atomkrieg gegen Russland entscheiden wird.

Die oberste Führung der Russischen Föderation hat mehrfach angedeutet, dass der INF-Vertrag gekündigt wird. Ich hoffe, dass dieser Schritt getan wird!
Darüber hinaus müssen sich die Russen für eine asymmetrische Reaktion auf die NATO-Erweiterung auf kleine mobile Streitkräfte verlassen, die mit Waffen mit geringer Sichtbarkeit ausgestattet sind – mit hoher Genauigkeit und Reichweite. Vielleicht muss die Russische Föderation ein Programm zur Wiederbelebung der Langstreckenluftfahrt verabschieden – mit ihrem Überschallflugzeug Tu-160, das jeweils 12 Marschflugkörper vom Typ Kh-55 (und vielversprechende nichtnukleare Kh-555) trägt. Darüber hinaus können wir starke Gruppierungen aus dem fast „euro-strategischen“ Su-34-Jagdbomber bilden, der begonnen hat, in die Truppen einzudringen. Es ist endlich notwendig, den Prozess der Indienststellung der luftgestützten Marschflugkörper Kh-101 abzuschließen. All diese Schritte bergen die Gefahr einer schnellen Niederlage der Schlüsselzentren des „Nord-Atlanter“-Blocks und Angriffen auf die Konzentrationsorte ihrer Elite (wir haben darüber im Artikel „Wetten auf Horror“ gesprochen).

Der westliche Teil der Russischen Föderation kann durch den Einsatz eines Netzwerks von Stationen zur Störung der Signale des GPS-Satellitennavigationssystems (USA) und von Galileo (Europäische Union) vor den Luftangriffen eines potenziellen Feindes geschützt werden. Diese billige „asymmetrische“ Technik wurde vom berühmten Valentin Kashinow erfolgreich entwickelt und getestet. (Die Störfestigkeit von US-Satellitenempfängern erwies sich als Mythos). Indem wir den Betrieb der Satellitennavigation stören, verringern wir die Zielgenauigkeit westlicher Marschflugkörper und „intelligenter Bomben“.

Es ist auch notwendig, die Luftverteidigung der zentralen Industrieregion der Russischen Föderation mit Moskau in der Mitte zu modernisieren, um hier die erste Luft- und Raumfahrtverteidigungsregion zu stationieren. Dies ist notwendig, um das Land vor einem lähmenden Schlag zu schützen.
Auch in westlicher Richtung ist der Einsatz einer kleinen, aber sehr mobilen und gut bewaffneten Bodengruppe erforderlich. Mit einer Stärke von 30-40.000 professionellen Kämpfern, mit modernsten Panzern, Kampfhubschraubern und gepanzerten Fahrzeugen, mit automatisierten integrierten Kampfkontrollsystemen sowie Aufklärungs- und Angriffssystemen. Ausgestattet mit einer neuen Art der Kommunikation, die vom Feind nur schwer zu unterdrücken ist.

Es lohnt sich, über die ultrabreitbandige paketierte und verschlüsselte Kommunikation nachzudenken, die in der UdSSR-Russland dank der Arbeit eines Forscherteams unter der Leitung von A.F. am Ioffe-Institut für Physik und Technologie in Leningrad entstand. Kardo-Sysoev. Es gibt noch eine andere Richtung – V. Korobeinikov, der 1992 den Schlüssel zur Schaffung einer grundlegend neuen, sehr stabilen Funkkommunikation gab.

Es lohnt sich auch, über den Einsatz von Einheiten mit fortschrittlichen Waffen nachzudenken: billige unbemannte Luftfahrzeuge, die den Feind wie Hitchcock-Vögel erkennen und angreifen können – „Schwarm“ oder „Schwarm“ (die Informationen untereinander austauschen).

Wir werden die Liste möglicher Maßnahmen durch die Stärkung der Gruppierung im Kaliningrader Gebiet (bis hin zur Ausrüstung mit taktischen Atomwaffen) und die Schaffung mehrerer Brigaden von Spezialeinheiten für Sabotageangriffe auf NATO-Militäreinrichtungen im Falle einer Bündnisaggression gegen Russland ergänzen.

Zukünftig gilt es auch, eine „asymmetrische“ Flotte zu entwickeln, die in der Lage ist, die Wassergebiete der Nordsee, der Ostsee, des Schwarzen Meeres und des Mittelmeers zuverlässig abzudecken, von denen aus US-Flugzeugträgerformationen und Schiffe mit Marschflugkörpern zuschlagen können.

Um diese Pläne in die Tat umzusetzen, muss sich die Russische Föderation wirklich von einem „Ölstaat“ zu einer Innovationsmacht entwickeln, zu einem Land der „Wissensökonomie“ und echter nationaler Projekte.

Nun, was wäre, wenn alles in die alte Richtung geht und sich die Angelegenheit auf den propagandistischen Rückzug Russlands aus dem KSE-Vertrag beschränkt? In diesem Fall besteht die Gefahr, dass Moskau zu einem Spielzeug in amerikanischen Händen wird – zu einem vorgetäuschten „Reich des Bösen“ aus Pappe. Dies nutzend, werden die Machthaber Amerikas die Europäer noch enger an sich binden und deren Zustimmung zum Einsatz von Raketenabwehrsystemen erreichen. Nachdem sie die Angst vor der „neuen russischen Bedrohung“ überwunden haben, die die verschwundene „rote Bedrohung“ aus der UdSSR ersetzen könnte, werden sie den Nordatlantikblock zu ihrem Vorteil stärken. Und wenn die Russische Föderation (nach wie vor ein „Ölland“) in den 2010er Jahren in eine schwere Systemkrise gerät, wird die NATO in der Lage sein, hier so etwas wie den Jugoslawienfeldzug von 1999 zu organisieren.
Und dann befinden wir uns an der Stelle, an der die Serben aus der Luft geschlagen werden.

Quelle

https://skeptimist.livejournal.com/5416417.html

Michael Hudson : L’administration Biden mène une «guerre de classe» contre les travailleurs américains

Les politiques économiques du président américain Joe Biden ont encore enrichi les élites financières aux dépens des Américains de la classe ouvrière, a déclaré le professeur Michael Hudson, économiste américain et ancien analyste de Wall Street, dans le podcast «New Rules» de Sputnik.

Biden a conclu un accord sur le plafond de la dette avec le président de la Chambre des représentants, Kevin McCarthy, en grande pompe à la fin du mois dernier, à la suite des pronostics apocalyptiques de la secrétaire au Trésor, Janet Yellen, concernant un défaut de paiement «imminent» des États-Unis. Selon Michael Hudson, ces avertissements spectaculaires étaient destinés à masquer les véritables objectifs de l’administration Biden.

«Il n’y a jamais eu de crise de la dette», a déclaré Hudson à Sputnik. «Le gouvernement aurait pu simplement continuer à payer ses factures pour des projets que le Congrès avait déjà approuvés, il n’y avait aucune chance que le gouvernement fasse défaut sur sa dette du Trésor parce que, après tout, la dette du Trésor est détenue par les 10% les plus riches et le gouvernement ne va pas faire quelque chose qui nuit aux 10% et profite aux 90%».

Consensus bipartisan sur le transfert de richesse des 90% vers les 10%

Ce qui s’est réellement passé, selon l’économiste, c’est un accord bipartisan sur une nouvelle redistribution des richesses des 90% vers les 10%. Cependant, les démocrates ne pouvaient pas se contenter de cet accord, car ils se sont toujours positionnés comme un parti pro-travail et pro-justice économique. C’est pourquoi, selon Hudson, il y a eu un mois de «lutte entre les bons et les méchants» entre le président et le parti démocrate. Finalement, Biden a accepté «à contrecœur» de réduire les programmes sociaux et d’annuler l’aide aux pauvres.

Il ne faut pas oublier que Joe Biden est originaire du Delaware, un «État où la plupart des entreprises américaines ont leur siège social parce que les règles du Delaware sont tellement favorables aux entreprises et hostiles aux travailleurs que les entreprises veulent s’y installer».

«Tout cela n’est que pure invention», poursuit Hudson. «Lorsqu’ils parlent de réduire la dette publique, ce qu’ils veulent dire, c’est qu’ils réduisent les services sociaux. Ils voudraient faire ce que Biden et [Barack] Obama voulaient faire après 2009. Ils veulent réduire la sécurité sociale. Ils veulent la privatiser, comme si cela allait résoudre le problème. Ils veulent réduire les soins médicaux. Ils veulent réduire la plupart des programmes sociaux, afin que l’argent dépensé par le gouvernement serve exclusivement à soutenir le secteur financier, le secteur militaire, le secteur de l’assurance et le secteur de l’immobilier».

Pour illustrer son propos, Hudson a rappelé qu’au lendemain de la conclusion de l’accord sur la dette et de la réduction des programmes sociaux, certains membres du Congrès du Parti républicain (GOP), notamment la sénatrice Susan Collins du Maine, ont appelé à une augmentation des dépenses militaires pour aider à financer la guerre par procuration menée par les États-Unis en Ukraine. Ces augmentations du budget militaire se feraient au détriment des programmes sociaux américains, a souligné l’économiste.

Sans surprise, l’accord sur le plafond de la dette a été critiqué par le groupe parlementaire progressiste de la Chambre des représentants des États-Unis. La chef de file de ce groupe, la républicaine Pramila Jayapal, a ouvertement remis en question les «récupérations» de l’aide COVID ainsi que les exigences en matière de travail dans le cadre du programme d’aide nutritionnelle supplémentaire (SNAP), également connu sous le nom de «bons alimentaires». Jayapal fait partie des 46 démocrates qui ont voté contre l’accord sur la dette qui a été adopté la semaine dernière à la Chambre des représentants sous le nom de «Fiscal Responsibility Act» (loi sur la responsabilité fiscale).

«Ce que vous voyez, c’est que la guerre des classes est de retour aux États-Unis», a déclaré Hudson. «C’est la guerre des classes avec une vengeance que l’on observe et l’on voit que les travailleurs sont comprimés sans avoir grand-chose à faire. Les budgets locaux des villes et des agglomérations sont réduits dans tout le pays. C’est l’un des grands problèmes – la compression budgétaire. Les banques sont acculées par les défauts de paiement sur les biens immobiliers commerciaux auxquels elles sont exposées et par l’augmentation des défauts de paiement sur les dettes personnelles auxquelles elles sont exposées. L’économie est donc vraiment en difficulté et, dans une crise comme celle-ci, la détresse des autres permet de faire fortune. On va assister à une énorme aspiration de l’argent des 90% de la population vers les 10% les plus riches de la finance».

Pendant combien de temps les États-Unis pourront-ils continuer à «dépenser sans compter» ?

Étant donné que la limite de la dette a été suspendue jusqu’au 1er janvier 2025, de nombreux observateurs se demandent combien de temps encore les États-Unis pourront continuer à dépenser de manière apparemment illimitée. La dette nationale américaine explose et le déficit budgétaire du gouvernement fédéral a atteint 1100 milliards au cours du premier semestre de l’année fiscale en cours. Le Congressional Budget Office (CBO) prévoit que ce problème ne fera que s’aggraver au cours de la prochaine décennie, à mesure que les taux d’intérêt augmenteront.

«Comme la dette est libellée dans sa propre monnaie, et tant que vous imprimez la monnaie, vous pouvez imprimer autant que vous voulez», a répondu Hudson.

«Vous ne serez jamais en défaut de paiement parce que vous pouvez simplement créer le crédit», a expliqué l’économiste. «C’est ce qu’a fait la Réserve fédérale avec sa politique de taux d’intérêt zéro. Cela fausse l’économie, qui peut se contracter et se déchirer. Mais le gouvernement peut toujours payer sa dette en imprimant simplement de l’argent. Le problème qui déchire l’économie américaine n’est pas la dette publique. C’est la dette privée qui conduit à un défaut de paiement. Et lorsque vous ne remboursez pas votre dette, vous perdez vos biens au profit des créanciers. Nous assistons donc à un transfert de propriété à grande échelle, un transfert de biens immobiliers, un transfert de voitures que les gens avaient achetées mais qu’ils ne pouvaient pas payer, un transfert de revenus des 90% vers les 10%. Et c’est de la dette privée qu’il s’agit. C’est là qu’est le vrai problème».

Le nœud du problème est que l’objectif du gouvernement américain est d’aider les 1% les plus riches au détriment des 99%, selon Hudson : «Ils veulent réduire la sécurité sociale, l’assurance-maladie, les dépenses sociales locales, le soutien aux villes et aux États locaux – tout ce qui a rendu l’Amérique plus démocratique et plus forte dans le passé», a fait remarquer l’économiste.

Qui est responsable de l’effondrement de l’économie américaine ?

Pour compliquer encore les choses, l’élite bipartisane américaine a délocalisé de nombreux emplois de cols bleus, promettant aux Américains qu’ils obtiendraient à la place des emplois de cols blancs plus avancés dans les domaines de la finance et de la technologie. Cependant, Hudson a souligné que selon lui, l’externalisation de la fabrication de biens et de services vers la Chine et l’Asie pourrait finir par vider l’économie américaine de sa substance.

«La finance ne fait vraiment pas partie de l’économie», a déclaré l’analyste. «Il y a deux économies dans chaque pays. Il y a l’économie de la production et de la consommation, que l’on appelle souvent «l’économie réelle», qui consiste à fabriquer des produits, à les vendre et à les utiliser. Il y a ensuite le secteur financier qui fournit les crédits nécessaires. Le secteur financier vit à court terme».

«Si votre idée de la richesse est le prix du marché de vos maisons, de vos actions et de vos obligations, alors l’Amérique s’est enrichie financièrement [au cours des deux dernières décennies]. Mais l’économie réelle ne s’enrichissait pas. Les salaires réels n’augmentaient pas. La richesse en actions et en obligations des 10% les plus riches a énormément augmenté, mais les 90% restants de la population ne possèdent que 10% des actions et des obligations. Ces personnes dépendent de leur travail et de leur salaire. Leur niveau de vie n’a pas augmenté et leurs conditions de travail se sont considérablement dégradées et sont devenues beaucoup plus strictes et désagréables», poursuit Hudson.

Ce qui met généralement fin à une telle situation, c’est une révolution politique, a suggéré Hudson. Mais tant que les États-Unis auront un système politique où il n’y a que deux partis qui sont en réalité le même parti, cela pourra continuer indéfiniment parce que les gens n’auront pas d’alternative politique pour laquelle voter, selon lui.

«Il n’y a pas d’alternative. Les élections vont se dérouler en alternance, des républicains aux démocrates et vice-versa. Pourtant, ni les uns ni les autres ne constituent une alternative à la financiarisation de l’économie qui a lieu depuis la Seconde Guerre mondiale et surtout depuis les années 1980».

Les démocrates et les républicains sont tous deux responsables de la situation actuelle ; qui plus est, ils semblent déterminés à résoudre le problème de la dette en faisant en sorte que les Américains consomment de moins en moins, que le niveau de vie baisse de plus en plus, que les salaires réels baissent de plus en plus, que les services sociaux soient de plus en plus réduits, que la sécurité sociale et l’assurance-maladie soient de plus en plus supprimées, selon l’économiste.

«C’est le programme des deux partis politiques américains», conclut Hudson.

Создайте подобный сайт на WordPress.com
Начало работы