Liebe Teilnehmer des internationalen Wettbewerbs „Erzählen Sie der Welt von Ihrer Heimat“, Lehrer und Eltern!
Wir haben Tausende von Arbeiten für den Wettbewerb erhalten und möchten, dass Ihre Kreationen leben und von unserem Mutterland erzählen! Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag Russlands werden das Außenministerium, Rossotrudnichestvo und die Stiftung Russkiy Mir ausgewählte Werke in ihren Ressourcen veröffentlichen, Ihre Meisterwerke werden in Russischen Häusern und Russischen Zentren im Ausland gezeigt.
Wir möchten auch, dass Millionen von Russen Ihre Arbeit sehen, damit sie etwas über die Traditionen, die Kultur und die Geschichte jedes Winkels Russlands erfahren, von dem Sie in Ihren Kreationen erzählt haben! Und dabei brauchen wir die Hilfe eines jeden von Ihnen. Wir laden Sie ein, sich aktiv an der gesamtrussischen Kampagne „UNSER MUTTERLAND IN DEN AUGEN DER KINDER“ zu beteiligen, die zeitlich mit der Feier des Tages Russlands zusammenfällt. Der Beitrag jedes Einzelnen von Ihnen, auch wenn er noch so klein ist, ist sehr wichtig! Und wenn Sie jemand fragt, was Sie getan haben, um Ihr Land zu einem besseren Ort zum Leben zu machen, werden Sie eine Antwort haben! Ekaterina Averkieva, Organisatorin des Wettbewerbs „Erzählen Sie der Welt von Ihrer Heimat“
ÜBER DIE ALLRUSSISCHE AKTION „UNSER MUTTERLAND IN DEN AUGEN DER KINDER“, die zeitlich mit der Feier des Tages Russlands zusammenfällt
ZWECK: Jugendlichen aus russischen Regionen und im Ausland lebenden Landsleuten die Ursprünge, Traditionen und Modernität unseres Vaterlandes durch Netzwerkreplikation der Werke der Teilnehmer des Wettbewerbs „Erzähl der Welt von deinem Mutterland“ näher zu bringen. ZIEL FÜR DIE TEILNEHMER DER AKTION: Während des Aktionszeitraums eine maximale Reichweite der Veröffentlichungen/Reposts ihrer Arbeit zu erreichen, die an den Wettbewerb „Erzählen Sie der Welt von Ihrer Heimat“ gesendet werden. WERBEDATUM:
Mai – Ankündigung des Beginns der Aktion
Mai – 12. Juni – Die Teilnehmer der Aktion veröffentlichen in sozialen Netzwerken Veröffentlichungen mit einer Beschreibung ihrer Arbeit, nominiert für den Wettbewerb „Erzählen Sie der Welt von Ihrer Heimat“. 13.-14. Juni — Annahme der gemäß dem festgelegten Formular ausgefüllten Berichte der Teilnehmer der Aktion.
Juni – Zusammenfassung der Ergebnisse der Aktion AUFGABEN FÜR TEILNEHMER DER AKTION:
Veröffentlichen Sie im Aktionszeitraum (29. Mai – 12. Juni 2023) möglichst viele Publikationen zu Ihrer kreativen Arbeit (Textpräsentationsseite oder Video), die Sie zuvor beim Wettbewerb „Erzählen Sie der Welt von Ihrer Heimat“ eingereicht haben. auf eine der folgenden Arten:
Veröffentlichung eines Links (Repost) zu Ihrer kreativen Arbeit, die in den Wettbewerbsgruppen „Erzähl der Welt von deinem Mutterland“ in den sozialen Netzwerken „VKontakte“ oder „Odnoklassniki“ hochgeladen wurde, mit einer kurzen Beschreibung der Arbeit und des Wettbewerbs;
Hochladen Ihrer kreativen Arbeit in einen separaten neuen öffentlichen Beitrag der angegebenen sozialen Netzwerke mit einer kurzen Beschreibung der Arbeit und des Wettbewerbs.
Bei der Zusammenfassung und Rangfolge der Teilnehmer der Aktion, die die gleichen quantitativen Ergebnisse erzielt haben, werden diejenigen bevorzugt, die eine zusätzliche Bedingung erfüllt haben – die Aufnahme von Textblöcken mit einer Beschreibung des Wettbewerbs in alle ihre Veröffentlichungen (Ziffer 1). (mit folgendem Inhalt: „Im Jahr 20xx habe ich (a) die Teilnahme am internationalen Wettbewerb „Erzählen Sie der Welt von Ihrer Heimat“ angenommen, organisiert vom ANO „Innovatives Zentrum für die Entwicklung und Bildung von Kindern und Jugendlichen“ mit der Unterstützung von die Staatsduma, das Außenministerium der Russischen Föderation, Rossotrudnichestvo, Rosmolodezh, Rospatriottsentr und die Moskauer Staatliche Pädagogische Universität. Der Wettbewerb zielt darauf ab, Gefühle des Patriotismus, der Liebe und des Respekts für das Mutterland zu stärken, und bietet die Möglichkeit, über Ihre Heimat zu sprechen Land und lernen Sie die kleine Heimat von Kollegen aus anderen Ländern und Regionen unseres großen Russlands kennen»), sowie persönliche Eindrücke und Emotionen, die sie bei der Vorbereitung ihrer Wettbewerbsarbeit erlebt haben.
Erzielen Sie die größtmögliche Gesamtzahl (für alle Ihre gemäß Ziffer 1 veröffentlichten Veröffentlichungen) der abgedeckten Netzwerknutzer (Abonnenten der Öffentlichkeiten, in denen Veröffentlichungen veröffentlicht werden – d. h. das beste Ergebnis ergibt sich nicht aus der Anzahl der veröffentlichten Veröffentlichungen, sondern nach dem Status und der Größe der Öffentlichkeit, in der es ihnen gelungen ist, sie zu bewerben. Beispielsweise führt eine Veröffentlichung in einem Telegram-Kanal mit 5.000 Abonnenten zu einem höheren Ergebnis als 5 Veröffentlichungen in Gruppen und auf persönlichen Seiten von Blogs, dem Publikum von jeweils nicht mehr als 500 Abonnenten). Die resultierende Reichweite ist definiert als die Summe der Abonnentenzahlen aller Öffentlichkeiten, in denen der Aktionsteilnehmer seine Publikation platzieren konnte.
Aber! Jede Veröffentlichung von Arbeiten ist besser als keine!
Es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen Ihre Arbeit sehen und etwas über unser Mutterland erfahren. Füllen Sie bis zum 14. Juni 2023, 23:59 Uhr (Moskauer Zeit), das Berichtsformular (Online-Fragebogen) zu den Ergebnissen Ihrer Teilnahme an der Aktion mithilfe des Standard-Google-Formulars https://forms.gle/9f38SRmb9bndpNwi7 aus die Berichtstabelle des Aktionsteilnehmers (gemäß dem Standardformular: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1oEKJBbjqcHNdj..). Das Vornehmen von Änderungen an der Struktur einer typischen Berichtstabelle ist strengstens untersagt, es soll nur deren Zellen ausgefüllt werden, ohne die Tabelle selbst zu verändern. Im Fragebogen ist die Antwort auf Frage Nr. 15 zur Gesamtzahl der abgedeckten Netznutzer der Betrag, der nach dem in Abschnitt 3 genannten Algorithmus berechnet wird.
WERBEREGELN:
Bei der Zusammenfassung der Ergebnisse werden Veröffentlichungen über ihre kreative Arbeit berücksichtigt, die zuvor beim Wettbewerb „Erzähl der Welt von deinem Heimatland“ eingereicht und nur in den öffentlichen sozialen Netzwerken „VKontakte“, „Odnoklassniki“, „Zen“, Telegram und RuTube veröffentlicht wurden Konto. Veröffentlichungen in anderen sozialen Netzwerken unterliegen nicht der Abrechnung.
Veröffentlichungen in geschlossenen Gruppen und privaten Nachrichten werden nicht berücksichtigt. Auch Veröffentlichungen, deren Echtheit von den Veranstaltern der Aktion nicht überprüft werden kann, unterliegen nicht der Registrierungspflicht (sofern die Veröffentlichung durch den Link nicht überprüft werden kann, weil aus irgendeinem Grund der freie Zugang für die Öffentlichkeit eingeschränkt ist). Beschreibungen eines kreativen Werks unterliegen nicht mehr als einer Veröffentlichung in derselben Öffentlichkeit (wenn beispielsweise 10 verschiedene Beiträge mit einer Beschreibung desselben Werks in derselben Öffentlichkeit veröffentlicht werden, unterliegt nur einer von ihnen der Bewertung). die restlichen 9 Veröffentlichungen werden ignoriert). An der Aktion können alle Teilnehmer eines der fünf Wettbewerbe „Erzähl der Welt von deiner Heimat“ in den Jahren 2017-2023 teilnehmen, deren Arbeit gemäß den Kriterien der Wettbewerbsordnung abgeschlossen wurde und zur Teilnahme berechtigt ist.
Zur Ermittlung der Gewinner wird weder die Wettbewerbsnominierung herangezogen, in der das beschriebene Werk zum Wettbewerb eingereicht wurde, noch die Altersgruppe des Teilnehmers, noch das Jahr des Wettbewerbs, noch der endgültige Platz, den das Werk am Ende des Wettbewerbs belegte , macht nichts. Die Gewinner der Aktion werden ausschließlich durch die Gesamtreichweite des Publikums ermittelt, in dem es ihnen gelungen ist, eine Veröffentlichung über ihre kreative Wettbewerbsarbeit zu platzieren. Die einzige Möglichkeit, zusätzliche Punkte und einen Vorteil gegenüber Konkurrenten mit gleichen Abdeckungsindikatoren zu erhalten, ist die Erfüllung der in Absatz 2 der Beschreibung der Werbeziele genannten Bedingungen. Die Hilfe von Freunden, Verwandten, Kollegen, Mentoren, Bloggern und den Medien bei der Verbreitung von Publikationen über ihre kreative Arbeit aus dem Wettbewerb „Erzähl der Welt von deinem Heimatland“ in möglichst vielen verschiedenen Öffentlichkeiten in diesen sozialen Netzwerken ist erlaubt und willkommen.
ZUSAMMENFASSUNG DER AKTION:
Basierend auf den Ergebnissen der Aktion werden 5 Führungskräfte ermittelt, die die maximale Gesamtpublikumsabdeckung aller Öffentlichkeiten erreicht haben, in denen es ihnen gelungen ist, Veröffentlichungen über ihre kreative Arbeit zu veröffentlichen. Diese 5 Gewinner erhalten das Zertifikat „Reporter des Internationalen Wettbewerbs „Erzähl der Welt von deinem Mutterland“ 1. Klasse“ und erhalten als Geschenk eine professionelle Version des VSDC-Videoeditorprogramms. Als Geschenk erhalten die jungen Anführer der Aktion außerdem ein Stofftier der russischen Marke Mr.TIM. Alle Teilnehmer der Kampagne, die innerhalb der festgelegten Fristen einen gemäß den angegebenen Google-Formularen ausgefüllten Bericht (Fragebogen und Tabelle mit Daten zu veröffentlichten Veröffentlichungen) gesendet haben, erhalten Zertifikate „Reporter des Internationalen Wettbewerbs „Erzählen Sie der Welt von Ihrem Mutterland““ . Die Verleihungsurkunden werden ihnen elektronisch zugesandt.
Wir bitten die Teilnehmer der Aktion, deren Werke in Publikationen mit großer Netzwerkabdeckung (mehr als 5.000 öffentliche Abonnenten) veröffentlicht wurden, SOFORT einen Link zu diesen Veröffentlichungen in der PM der Gruppe zu senden (die Schaltfläche „Nachricht“ oben auf der Seite). Seite der Wettbewerbsgruppe „Erzähl der Welt von deinem Mutterland“ im sozialen Netzwerk In Kontakt mit). Das Organisationskomitee wird umgehend Links zu ihnen in der Wettbewerbsgruppe veröffentlichen!
VERANSTALTER DER AKTION: ANO „Innovatives Zentrum für die Entwicklung und Bildung von Kindern und Jugendlichen“, Veranstalter des Internationalen Wettbewerbs „Erzählen Sie der Welt von Ihrem Mutterland“.
💬 Wir sprechen über die Schaffung eines globalen Systems von Immunpässen, das Informationen über alle Impfungen und den Gesundheitszustand der Bürger enthalten wird. Die WHO kann dieses Dokument jederzeit nutzen, um Beschränkungen zu verhängen, auch für Reisen, Behandlung und Studium.
Le célèbre investisseur Peter Schiff, défenseur de l’Or et véhément critique du Bitcoin, s’est exprimé la semaine dernière lors de la London Blockchain Conference, partageant ses vues sur divers sujets, y compris l’état de l’économie mondiale, la dette américaine, le rôle de monnaie de réserve du Dollar, et le rôle que l’Or pourrait jouer à l’avenir.
« Je pense que le monde est sur le point de connaître un bouleversement monétaire », a-t-il déclaré, expliquant que « le système monétaire actuel repose en grande partie sur le dollar américain » et que « le problème, c’est que depuis 1971, le dollar américain ne repose sur rien. »
Schiff a ainsi rappelé le fonctionnement du système de l’étalon-or en vigueur avant 1971, alors que le dollar américain était légalement défini comme une mesure de l’or, l’or étant le support de chaque dollar.
L’investisseur a rappelé que c’est grâce à ce système que les États-Unis ont pu convaincre le reste du monde d’adosser leurs propres monnaies au dollar. Cependant, l’abandon de ce système n’a pas entrainé le monde à se détourner du dollar.
Il a donc déploré que le monde fonctionne actuellement sur la base d’un système fiduciaire dans lequel une autre monnaie soutient une autre monnaie, mais où il n’y a en fin de compte rien de concret qui soutienne le système.
« À l’heure actuelle, les États-Unis accusent un déficit budgétaire de plus de 2 000 milliards de dollars par an » a-t-il souligné, ajoutant que « dans le même temps, nos déficits commerciaux dépassent 1 000 milliards de dollars par an ».
Schiff a donc averti que l’économie américaine est devenue dysfonctionnelle, face à la « possibilité de créer la monnaie de réserve à partir de rien », ce qui « signifie que les Américains n’ont pas besoin de produire pour consommer » et qu’ »il leur suffit d’imprimer du papier et de l’échanger contre des biens produits par le reste du monde. »
Or, selon lui, cette situation ne pourra pas durer et débouchera sur une inflation si rapide que la monnaie fiduciaire ne pourra plus servir de moyen d’échange.
« Ce sont les vendeurs de biens et de services, qui veulent être payés en monnaie réelle, qui seront à l’origine d’une alternative. Ils ne vendront pas quelque chose et n’accepteront pas de monnaie fiduciaire en échange si la valeur s’érode trop rapidement » a-t-il expliqué.
Cependant, contrairement à d’autres, il ne voit pas une autre monnaie remplacer le billet vert, « car toutes les autres monnaies fiduciaires sont dans la même situation », a-t-il ajouté, appelant à ce que ce soit l’or qui remplace le dollar en tant qu’actif de réserve mondial.
Le problème de l’or est qu’il est difficile à stocker et transférer, un problème qui pourrait trouver sa réponse dans la blockchain selon Schiff.
« L’un des moyens d’y parvenir est le secteur privé, probablement même avant le gouvernement, par le biais de la blockchain » a-t-il en effet déclaré, appelant à la tokénisation massive du métal précieux :
« Ce qu’il faut, c’est qu’une blockchain soit utilisée pour donner des jetons à de l’or réel, en offrant tous les avantages promis par la blockchain (à savoir la facilité, la rapidité et la rentabilité des transactions) sans renoncer à la valeur réelle offerte par l’or » a en effet déclaré Schiff.
L’armée russe a reconnu mardi la mort de 71 de ses soldats dans les opérations destinées à repousser des attaques ukrainiennes sur tout le front ces trois derniers jours, et assuré que les Ukrainiens ont perdu 3700 de leurs effectifs.
«Au total, 71 militaires ont été tués et 210 ont été blessés» parmi les forces «engagées pour repousser l’attaque ennemie», a déclaré dans un communiqué le ministre russe de la Défense, Sergueï Choïgou, alors que Moscou fait rarement état des pertes dans les rangs de ses troupes. De même pour Kiev.
Choïgou a aussi fait état de 15 chars et neuf blindés endommagés, ainsi que deux voitures et neuf pièces d’artillerie.
Selon lui, l’Ukraine a lancé «une grande quantité d’équipements et de forces» sur différentes parties du front à partir de dimanche et a subi des pertes dans ces attaques.
«Les tentatives d’attaque ont été déjouées (…) l’ennemi n’a pas atteint ses objectifs, il a subi des pertes importantes», a-t-il ajouté.
La Russie avait déjà affirmé lundi 5 juin avoir contré des attaques ukrainiennes d’ampleur.
Pertes urkainiennes selon la Russie
L’Ukraine a de son côté revendiqué des gains territoriaux près de la ville dévastée de Bakhmout, l’épicentre des combats. Sans indiquer le chiffre de ses tués et pertes.
Selon le ministre russe de la Défense, ces trois derniers jours, les forces armées ukrainiennes ont perdu plus de 3700 soldats, ainsi que 207 blindés, 134 autres véhicules, cinq avions, deux hélicoptères, 48 pièces d’artillerie et des drones. Les militaires russes ont également réussi à détruire huit chars Leopard de conception allemande et trois à roues, des AMX-10RC de conception française. Et ceci sans compter 136 équipements militaires, dont 79 de production étrangère, poursuit-il, selon l’agence russe Sputnik.
Selon le quotidien américain New York Times, dont les données recueillies à partir de responsables américains rendent compte du lancement de la contre-offensive ukrainienne, il n’est pas clair comment ces gains ont été réalisés.
Kiev a détruit le barrage de Kakhovka ?
Choïgou a également accusé les forces ukrainiennes d’être responsables de la destruction du barrage hydroélectrique de Kakhovka, situé à 150 km de la centrale nucléaire de Zaporijia, dans le sud de l’Ukraine. Cette centrale est occupée par les Russes mais supervisée par l’Agence internationale de l’Énergie atomique (AIEA).
Selon le ministre russe, ce «sabotage»« vise à «empêcher les actions offensives de l’armée russe sur cette partie du front», alors que Kiev serait selon lui en train de transférer des troupes depuis ce secteur pour renforcer son potentiel d’attaque ailleurs.
En décembre 2022, le général ukrainien Andriy Kovalchuk expliquait au Washington Post que le barrage de Kakhovka était une cible importante pour Kiev : «Les Ukrainiens ont même mené une frappe d’essai avec un lanceur HIMARS sur l’une des vannes du barrage». «Le test a été un succès», se réjouissait-il.
Le barrage hydroélectrique de Kakhovka (dans la nouvelle région russe de Kherson) est en partie détruit suite à un pilonnage, a annoncé le maire de la ville de Novaïa Kakhovka.
«À la suite de plusieurs frappes à 2h du matin, la partie supérieure du barrage où se trouvent les vannes a été démolie», a détaillé Vladimir Leontiev.
Le niveau de l’eau est monté à 5 mètres, les services d’urgence sont en intervention. Une vingtaine de localités ont été inondées et des milliers de personnes évacuées, selon l’AFP.
Le barrage de Kakhovka avait été régulièrement pilonné par Kiev cette année, et la Russie avait adressé une lettre au Conseil de sécurité de l’ONU demandant d’empêcher la destruction du site.
En mars, le maire de la ville a annoncé que la centrale avait été sérieusement endommagée, mais était maintenue en fonctionnement.
«Pas de danger nucléaire», selon l’AIEA
«Il n’y a pas de danger nucléaire immédiat», a affirmé sur Twitter l’AIEA dont les experts présents sur le site «surveillent de près la situation».
Le niveau d’eau dans le réservoir de refroidissement de la centrale nucléaire de Zaporijia a sérieusement diminué suite à la destruction du barrage de Kakhovka, a déclaré le directeur général de l’AIEA.
Un manque d’eau continu pourrait perturber le fonctionnement des générateurs diesel d’urgence, selon Rafael Grossi. La centrale utilise l’eau du fleuve Dniepr pour refroidir le combustible des cœurs des réacteurs.
«Les réacteurs sont à l’arrêt»
Même diagnostic du côté de l’Institut français de radioprotection et de sûreté nucléaire (IRSN), qui écarte par ailleurs «tout risque d’inondation puisque le barrage est en aval, et non en amont», à 150 kms, a précisé à l’AFP la directrice générale adjointe Karine Herviou.
«La bonne nouvelle est que les réacteurs sont à l’arrêt depuis plusieurs mois. La puissance est donc plus faible», et les calories à évacuer moindres par rapport à un site en fonctionnement, ajoute Mme Herviou.
Cette centrale, la plus grande d’Europe, produisait auparavant 20% de l’électricité ukrainienne. Elle a continué à fonctionner les premiers mois de l’opération russe avant d’être stoppée en septembre. Depuis, aucun de ses six réacteurs ne génère de courant.
Alarmisme ukrainien
Seule l’Ukraine s’est montrée alarmiste. «Le monde se retrouve une fois de plus au bord d’une catastrophe nucléaire car la centrale a perdu sa source de refroidissement» et «ce danger augmente désormais rapidement», a déploré le conseiller à la présidence ukrainienne Mykhaïlo Podoliak, dans un message adressé à des journalistes.
Am 1. Juni 2023 machte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz nach dem Gipfeltreffen der „Europäischen Politischen Gemeinschaft“ (EPG)(1) in Moldau der Ukraine wenig Hoffnung auf eine schnelle Einladung zum NATO-Beitritt und betonte, dass eine zügige Aufnahme des Landes selbst nach einem Ende des russischen Angriffskrieges nicht garantiert ist:
„Es gibt sehr klare Kriterien für die Mitgliedschaft”(2),
sagte Scholz und verwies darauf, dass ein Land mit Grenzkonflikten nicht aufgenommen werden kann. Ähnlich äußerte sich die deutsche Bundesaußenministerin Annalena Baerbock, sie verwies allerdings auf die NATO-Politik der „offenen Tür“. Immer wieder wird in diesem Zusammenhang die Selbstbestimmung der Länder auf „freie Bündniswahl“ betont. Natürlich können die Länder frei wählen, sie haben jedoch keinen Anspruch darauf, in ein Bündnis tatsächlich aufgenommen zu werden.
So hatte Russland nie eine Chance, ein Mitglied der NATO zu werden. Unter dem ersten Präsidenten des jungen russischen Staates, Boris Yeltsin, wurde 1991 der NATO-Beitritt seines Landes erklärt(3). Ein Jahr zuvor wollte Michail Gorbatschow die Sowjetunion in das Nordatlantische Bündnis integrieren. 1994 unterzeichnete Russland offiziell das Programm „NATO Partnership for Peace“, eine militärische Kooperationsinitiative vor allem für ehemalige Länder des Sowjetblocks. US-Präsident Bill Clinton bezeichnete die Konstruktion NATO Partnership for Peace als „Weg in die NATO-Mitgliedschaft“, was sich ja auch für alle anderen ehemaligen Ostblockstaaten – bis auf Russland – bewahrheitete.
Im Gründungsvertrag der NATO (4. April 1949) wird die Einsicht verlangt, dass wirtschaftlicher Wiederaufbau und Stabilität wichtige Elemente der Sicherheit jedes NATO-Mitglieds sind. Vor diesem Hintergrund muss auch der Marshall-Plan gesehen werden. Unumwunden erklärte 1949 der erste NATO-Generalsekretär Lord Ismay die Aufgabe der NATO-Gründung:
“Keeping America IN, the Russians OUT and the Germans DOWN“(4)
sinngemäß übersetzt: Der Einfluss der Vereinigten Staaten auf Europa soll stärker werden, die Russen sollen davon ausgeschlossen bleiben und die Deutschen sollen weiterhin dominiert werden. Hintergrund dieser Überlegung war auch: ein Militärbündnis ohne äußeren Feind würde bald auseinanderfallen.
Am 19. Dezember 1949 verabschiedeten die USA den Kriegsplan “Dropshot”, mit dem 1957 die Sowjetunion angegriffen werden sollte. In der Grundannahme heißt es wörtlich: „Am oder um den 1. Januar 1957 ist den Vereinigten Staaten durch einen Aggressionsakt der UdSSR und/oder ihrer Satelliten ein Krieg aufgezwungen worden.“(5) Daraufhin sollten 300 Atombomben und 29.000 hochexplosive Bomben auf 200 Ziele in 100 Städten der Sowjetunion abgeworfen werden, um 85 Prozent der industriellen Kapazität der UdSSR mit einem einzigen Schlag zu vernichten. Der Zeitpunkt war zweifellos auf den ursprünglich geplanten Abschlusstermin der Remilitarisierung Westdeutschlands abgestimmt. Als dann jedoch 1957 Sputnik seine Kreise um die Erde zog, mussten die Kriegsplanungen überarbeitet werden, und der Zeitpunkt für Dropshot wurde vertagt. In Moskau aber ist der Plan unvergessen.
Mit der “National Security Decision Directive 54” (NSDD-54) vom 2. September 1982 wurde ein Instrument geschaffen, mit dem der gesamte Sowjetblock subversiv untergraben werden konnte. Ein Staat nach dem anderen wurde mit dem Versprechen amerikanischer Unterstützung zur Ablösung von der Sowjetunion veranlasst. Neben destruktiven Operationen („Unterminierung der Militärkapazitäten des Warschauer Paktes“) wurden ökonomische Anreize geschaffen, vor allem die Aussicht auf Kredite und kulturell-wissenschaftlichen Austausch.(6)
Als Weiterentwicklung und Ergänzung dienen die Langzeitstrategiepapiere TRADOC 525-5 von 1994 und 525-3-1 („Win in a Complex World 2020-2040“) von 2014.
Gezielt wurden Russland und China als bedrohliche Feinde aufgebaut, um die militärische Schutzmacht USA durch die NATO und durch verschiedene asiatische Verteidigungsbündnisse zu etablieren.(7) Schon 1945 orakelte der US-Philosoph James Burnham, die USA seien dazu berufen,
„in der Auseinandersetzung mit den anderen Supermächten die Weltmacht zu erringen“.(8)
Auf dem EPG-Gipfeltreffen in Moldau hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine klare Einladung für die NATO-Mitgliedschaft seines Landes bereits beim kommenden Bündnisgipfel in Litauen (11.-12. Juli 2023) gefordert:
„Wir brauchen Frieden. Deshalb sollte jedes europäische Land, das an Russland grenzt und das nicht will, dass Russland es auseinanderreißt, ein vollwertiges Mitglied der EU und der NATO sein“(9).
Selenskyi sah dazu nur eine einzige Alternative: ein offener Krieg oder eine grausame russische Besatzung.
Geopolitische Bedeutung der Ukraine
Schon die Geostrategen des ausgehenden 19. Jahrhunderts sahen im Eurasischen Herzland den Schlüssel für Weltmachtträume – zu einem Zeitpunkt, als niemand die dort lagernden Energiereserven auch nur erahnen konnte. In der Geopolitik der Briten bereits vor dem Ersten Weltkrieg ebenso wie in jener der Amerikaner nach dem Zweiten Weltkrieg und vor allem dem Kalten Krieg spielte die Ukraine eine Schlüsselrolle.
Im April 1904 erschien im Geographical Journal der Royal Society in London eine Abhandlung des englischen Geographen Sir Harold Mackinder, Mentor von Generationen britischer Diplomaten, eine nachhaltige Schilderung andauernder, auch heute noch beherrschender Antriebe in der Weltpolitik. Unter dem Titel “Der geographische Drehpunkt der Geschichte” (The Geographical Pivot of History) schilderte Mackinder „das uralte, ewig neue Gegenspiel der großen zentralen Steppenmacht der alten Welt, die sich immer wieder erhebt, gegen die meerbestimmten Randländer, die zuerst, wie die Griechen gegenüber den Persern, mittelmeerisch lebten“(10) und heute mit den USA ozeanisch verankert sind.
US-Brückenköpfe am inneren Gürtel des „Eurasischen Herzlandes“ Collage: Wolfgang Effenberger
Mackinder prägte die Begriffe der eurasischen Zentralregion (Pivot Area) und des ostmitteleuropäischen Herzlandes. Jede dieser Regionen bezeichnete er als Sprungbrett zur Erlangung der Herrschaft über den Kontinent Eurasien. Zum Durchbruch verhalf er seiner Theorie mit dem berühmten Ausspruch:
„Wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland(11): Wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel (Eurasien). Wer über die Weltinsel herrscht, beherrscht die Welt.“(12)
Die Strategische Ellipse deckt sich mit Mackinders Herzland. (Erdöl- bzw. Erdgasvorräte in Gigatonnen – 1 GT entspricht einer Milliarde Tonnen)
Der Erste Weltkrieg bot Britannien die Gelegenheit, erneut im Kaukasus einzugreifen. Nachdem 1917 die Menschewiki in Russland die Regierung übernommen hatten, erklärten sich Armenien, Aserbaidschan und Georgien für unabhängig. Diesem Beispiel folgten die Tschetschenen, Dagestaner und andere Bergstämme. Die Lage im Ersten Weltkrieg erlaubte den Briten noch 1918 ganz unverhüllt mit einer 23.000 Mann starken Expeditionsarmee unter General William Thomson von Persien her in den Kaukasus einzudringen und strategische Punkte zu besetzen.(13) Die damaligen britischen geopolitischen Manipulationen ebneten den Weg für Konflikte, die bis auf den heutigen Tag anhalten. Der Militäraufmarsch im zentralen US-Kommandobereich CENTCOM ist für viele Bewohner des globalen Südens beängstigend.
Heute wird das Gebiet, welches sich „vom Nahen Osten über den Kaspischen Raum bis in den Hohen Norden Russlands erstreckt“(15), auch strategische oder geopolitische Ellipse genannt. In diesem Gebiet befinden sich etwa zwei Drittel der weltweit bekannten natürlichen Erdöl- und Erdgaslagerstätten, für die sich momentan eine wirtschaftliche Förderung lohnt. Auf diesen Raum legt der einstige Sicherheitsberater von Präsident Carter und immer noch auch unter Barack Obama einflussreiche Berater des “Center for Strategic and International Studies” in Washington, Zbigniew Brzezinski, sein Augenmerk und nennt Iran, Irak, Afghanistan und die kaspisch-kaukasische Region von der Ukraine bis Usbekistan den “Eurasischen Balkan”. Die Parallele zum europäischen Balkan ist bewusst gewählt, denn,
„… die dortigen Staaten sind nicht nur hochgradig instabil, ihre Lage und innenpolitische Verfassung fordern die mächtigen Nachbarn zum Eingreifen geradezu heraus … Es ist dieses wohlvertraute Phänomen des Macht-vakuums mit der ihm eigenen Sogwirkung, das die Bezeichnung Eurasischer Balkan rechtfertigt.“(16)
Da dieser “Eurasische Balkan” als Machtvakuum wahrgenommen werde, so Brzezinski in seinem skrupellosen geopolitischen Denken, müsse dieser Region die ganze Aufmerksamkeit der US-Geopolitik und ihrer Geostrategen gelten.
Filetstücke der Energie-Ressourcen sichern!
Brzezinski hat in diesem Zusammenhang keine Skrupel, Karl Haushofer, auf den sich Hitlers Konzept vom notwendigen Lebensraum im Osten stützte, als einen seiner theoretischen Vorläufer zu nennen.(17) Von dieser Tradition ausgehend liefert Brzezinski zum Verständnis des jetzigen Krieges im Nahen und Mittleren Osten eine wichtige Erkenntnis:
Wenn die USA ihre globale Hegemonie erhalten wollten, müssten sie Eurasien beherrschen – „eine Dominanz auf dem gesamten eurasischen Kontinent“ sei „noch heute die Voraussetzung für eine globale Vormachtstellung“(18). In diesem Raum gelte es für Amerika, sich die “Filetstücke” der globalen Energie-Ressourcen zu sichern,(19) während Russland unter allen Umständen daran gehindert werden müsse. Dazu können die USA auf drei eurasische “Brückenköpfe”(20) zurückgreifen: Im Westen durch NATO- und EU-Erweiterungen, im Osten durch einen Block aus Japan, Korea, Taiwan und im Süden, am Bauch Russlands, durch Eingriffe in den “Eurasischen Balkan”.
Vorausschauend erklärte die Carter-Doktrin Anfang der 80er Jahre die Region im Persischen Golf zum amerikanischen Interessen- und Sicherheitsgebiet und Brzezinski zimmerte dafür als Sicherheitsarchitektur das US-Kommando CENTCOM. Nach Einschätzung Obamas folgte auf Carter der „vielleicht größte Politiker dieser Zeit“,(21) Ronald Reagan, und dessen kompromissloser Antikommunismus. Mit den neuen Pershing II(22) und Cruise Missiles hoffte Reagan, einen Atomkrieg mit der UdSSR auf Europa begrenzen zu können. Das inspirierte Joseph Beuys zu einem Protestlied, das wir hier im Auszug wiedergeben:
Sonne statt Reagan
Aus dem Land, das sich selbst zerstört und uns den “way of life“ diktiert, da kommt Reagan und bringt Waffen und Tod und hört er Frieden, sieht er rot. Er sagt als Präsident von USA Atomkrieg? – Ja, bitte dort und da ob Polen, Mittlerer Osten, Nicaragua – er will den Endsieg, das ist doch klar.(23)
In Foreign Affairs: Sofortiger NATO-Beitritt der Ukraine
Anfang Juni 2023 erschien in der US-Publikation Foreign Affairs der Artikel “To Protect Europe, Let Ukraine Join NATO – Right Now”, in dem der Vorsitzende des Zentrums für ukrainische Verteidigungsstrategien, Andriy Zagorodnyuk, von 2019 bis 2020 Verteidigungsminister der Ukraine, den sofortigen NATO-Betritt forderte.
Für Zagorodnyuk muss der Westen akzeptieren, dass die Bedrohung durch Russland nicht verschwindet. Er ist überzeugt, dass Russlands imperiale Ambitionen weit über die Ukraine hinausgehen und tiefer reichen als nur bis zu Putin. Russlands gesamte Führungsspitze sei von Hass auf den Westen durchdrungen und auf die Wiedererrichtung eines Imperiums ausgerichtet:
„Sie wird Osteuropa auch dann bedrohen, wenn Kiew einen vollständigen Sieg erringt und Putin aus dem Amt gejagt wird. Um Russland in Schach zu halten, braucht die demokratische Welt ein integriertes Militär, das die Aggression des Kremls aufhält und abschreckt.“(24).
In der NATO sieht Zagorodnyuk diese Kraft unter der Voraussetzung, dass sie aufhört, die Ukraine als einen bedrängten Nachbarn zu betrachten, der versucht, in ihren Unterschlupf einzudringen. Stattdessen müsse sie die Ukraine als das anerkennen, was sie ist:
„der beste Vollstrecker der Welt und ein Staat, der viel für die Sicherheit Europas tun kann. Die NATO muss also die Ukraine aufnehmen“(25).
Warnende Stimmen
Der frühere US-Botschafter in Russland und heutige CIA-Direktor William J. Burns, Vizeaußenminister (2011-2014) und Präsident des Carnegie Endowment for International Peace (2014-2021) gab 2008 in einem geheimen Botschaftskanal zu, dass die NATO – Moskaus “rote Linien” – mit der Erweiterung um die Ukraine überschreitet und
„das Land möglicherweise in zwei Hälften spalten könnte, was zu Gewalt oder sogar, wie manche behaupten, zu einem Bürgerkrieg führen würde und Russland zwingen würde, zu entscheiden, ob es eingreifen soll“(26).
2008 wussten also hochrangige US-Regierungsbeamte, dass die Möglichkeit eines NATO-Beitritts der Ukraine von Russland als ernsthafte militärische Bedrohung angesehen wurde, die Moskaus Sicherheitsgrenzen überschreitet und das Land zum Eingreifen zwingen könnte.
Trotzdem wurde die bereits 2004 begonnene Orangene Revolution bis zum Maidan-Putsch durch das US-Außenministerium sowie die CIA weiter forciert. Und das unter Vizepräsident Joe Biden, der 1997 schon klar geäußert hatte, dass eine Ausdehnung des US-geführten Militärbündnisses bis an die Grenzen Russlands den Kreml zwingen würde, mit Gewalt zu antworten, wie es Moskau schließlich im Februar 2022 mit dem Einmarsch in die Ukraine tat. Biden bemerkte dies am 18. Juni 1997 auf einer Veranstaltung des Atlantic Council, dem Think-Tank der NATO, damit einer der mächtigsten Think-Tanks in Washington.(27)
Vor diesem Hintergrund ist zu befürchten, dass das US-Langzeitstrategie-Papier TRADOC 525-3-1 “Win in a Complex World 2020-2040” bis auf das letzte Komma hin umgesetzt wird.
NATO-Luftoperation „AIR- DEFENDER 23“
Am 12. Juni 2023 beginnt die NATO ihre größte Luftoperation seit Bestehen des Bündnisses (Bezeichnung: “Air Defender 2023”). An diesem in der Geschichte der NATO beispiellosen Manöver von Luftstreitkräften werden bis zu 10.000 Soldaten mit rund 220 Flugzeugen aus 25 Nationen teilnehmen. Diese Luftoperation wird im europäischen Luftraum sogar unter dem Kommando der deutschen Luftwaffe stattfinden.
Die 25 teilnehmenden Nationen wollen für ihre Luftstreitkräfte im Falle einer militärischen Krisenreaktion die gegenseitige Unterstützung unter Beweis stellen. Zum Einsatz kommen 23 verschiedene Flugzeugtypen, darunter die F-35 der Amerikaner und Holländer, ein AWACS-Aufklärungsflugzeug der NATO und zum ersten Mal überhaupt ein Transportflugzeug der japanischen Luftwaffe. Von den 220 beteiligten Flugzeugen werden allein 100 aus 35 US-Bundesstaaten eintreffen. Diese US-Flugzeuge stellen den größten Einsatz von Flugzeugen der Air National Guard seit der “Operation Desert Storm” (Irak, 1991) dar.
In diesem Zusammenhang ist brisant, dass Deutschland als Drehscheibe für die kollektive Verteidigung des europäischen Luftraums fungiert, wobei die Luftoperationen unmittelbar außerhalb der Konfliktzone Ukraine-Russland stattfinden – Provokation oder Zufall?
Während der Kreml die Frühjahrsoffensive Kiews erwartet, muss dieser NATO-Übung besonderes Augenmerk geschenkt werden.
In einem Interview mit dem Wall Street Journal sah am 3. Juni 2023 der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Ukraine bereit für die seit langem angekündigte Gegenoffensive zur Befreiung seiner Gebiete von der russischen Besatzung:
“Ich denke, wir sind heute dafür bereit”(28)
Der russische Generalstab wird nämlich nicht ausschließen können, dass die NATO-Übung als Deckung für einen echten Angriff genutzt werden könnte. Vor einem Jahr wurde das NATO-Manöver “BaltOps-2022” nach Darstellung des Enthüllungsjournalisten Seymour Hersh als Tarnung für den Sprengstoffanschlag auf die NordStream2-Gaspipelines genutzt.
Die NATO-Übung “Defender 23” ist sicherlich nicht geeignet, die Welt friedlicher zu machen.
Ebensowenig die außergewöhnliche Unterstellung des größten Kriegsschiffes der Welt, der USS Gerald R. Ford, unter das NATO-Kommando. Seit dem 2. Juni 2023 bereitet sich der US-Flugzeugträger mit ca. 90 Kampfflugzeugen (darunter mehr als 60 F-35) darauf vor, zusammen mit anderen alliierten Streitkräften Aktivitäten in der Norwegischen See durchzuführen. (29) Damit hat die Eskalationsspirale eine weitere Drehung erhalten.
Quellen und Anmerkungen
Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete „atomare Gefechtsfeld“ in Europa. Nach zwölfjähriger Dienstzeit studierte er in München Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm
1) Am 9. Mai 2022 („Europa-Tag“) wurde in Straßburg in einer Rede des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron im Rahmen der französischen EU-Ratspräsidentschaft vorgeschlagen, eine neue Form der europäischen politischen Zusammenarbeit zu finden. Er schlug dafür den Namen Europäische Politische Gemeinschaft vor. Die EPG ist eine europäische, zwischenstaatliche Organisation aus 47 europäischen und vorderasiatischen Staaten, die in den Bereichen Politik, Sicherheit, Energie, Verkehr, Investitionen, Infrastruktur und Personenverkehr zusammenarbeiten.
7) Bereits im Herbst 1945 sah der Plan mit Namen TOTALITY (JIC 329/1) einen Atomangriff auf die Sowjetunion mit 20 bis 30 Atombomben vor. Details in Kaku, Michio/ Axelrod, Daniel: To Win a Nuclear War. The Pentagons´s Secret War Planes. Boston 1987, S. 30–31
10) Haushofer, Karl: Weltpolitik von heute. Berlin 1934, S. 51
11) Das Herzland als Drehpunktraum ostwärts des Urals vom Eismeer bis zum Kaspischen Meer. In einem großen inneren Halbmond dieses Drehpunktraums liegen Deutschland, Österreich, die Türkei, Indien und China und in einer weiteren äußeren Sichel Großbritannien, Südafrika, Australien, die Vereinigten Staaten, Kanada und Japan (https://www.westendverlag.de/kommentare/die-heartland-theorie-oder-der-schluessel-zur-weltherrschaft/)
12) Brzezinski, Zbigniew: Die einzige Weltmacht. Frankfurt a.M 1999, S. 63
13) Die Briten brachten die Bahnstrecke Batumi-Baku und andere strategisch wichtige Punkte unter ihre Kontrolle und setzten in Batumi, Baku und anderen Gebieten in Georgien, Armenien und Aserbaidschan Militärgouverneure ein. Die Gebiete blieben bis zur Wiedereroberung durch Rußland im Jahre 1920 unter direkter militärischer Besetzung
15) Vgl. Rempel, Schmidt, Schwarz-Schampera u.a.: Kurzstudie Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen 2006. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (Hrsg.), 2006, S. 29
16) Brzezinski a.a.O. 1999, S. 181f.
17) Brzezinski a.a.O. 1999, S. 64
18) Ebda.
19) Brzezinski a.a.O. 1999, S. 182
20) Es handelt sich um ein „kleines Geländestück, das auf dem gegnerischen Flussufer besetzt worden ist und die Ausgangsbasis für weitere Kampfhandlungen bildet“ (https://www.dwds.de/wb/Brückenkopf).
21) Obama, Barack: Hoffnung wagen. München 2007, S. 369
22) Es handelt sich um eine Weiterentwicklung des Waffensystems Pershing I als primäre nuklearfähige Waffe, mit der nun auch die Kommandozentralen um Moskau (Stichwort Enthauptungsschlag) vernichtet werden können.
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Ich möchte mich an ein Ereignis erinnern, das vor zehn Jahren passiert ist. Es geschah in Zypern, aber die Resonanz war auf der ganzen Welt zu spüren, auch in Russland.
Im Frühjahr 2013 habe ich mehrere Artikel über Zypern veröffentlicht. Ihre allgemeine Idee lief auf Folgendes hinaus: Dieser Inselstaat ist zu einem Testgelände für die globale Finanzoligarchie geworden. Im Bankensektor Zyperns wurde ein groß angelegtes Experiment zur teilweisen Enteignung von Einlegergeldern durchgeführt, die auf Einlagen von Kreditinstituten angelegt waren.
Zypern war Opfer einer Reihe von Ereignissen aus früheren Zeiten, auch außerhalb des Inselstaates. Nach der globalen Finanzkrise 2008-2009. In Europa befand sich Griechenland in einer besonders schwierigen Situation, da es viel mehr Auslandsschulden hatte. Für die Behörden von Hellas ist es deutlich schwieriger geworden, neue Anleihetranchen auf internationalen Märkten zu platzieren. Zypriotische Banken kauften jedoch weiterhin griechische Schulden auf. Die Banken taten dies ohne große Freude, die Akquisitionen hatten den Beigeschmack von freiwilligen Zwangsgeschäften. Allerdings war Zypern Mitglied der EU und viele Entscheidungen im Bankensektor der Insel wurden unter dem Druck der supranationalen Institutionen der Europäischen Union getroffen. Der größte Geldzufluss für zypriotische Bankeinlagen kam von russischen Kleptomanen, die diese Insel mit ihren Vorzügen der Offshore-Gerichtsbarkeit liebten.
Im Jahr 2012 verschlechterte sich die finanzielle Situation Griechenlands. Seine Hauptgläubiger waren der IWF, die EZB und Goldman Sachs. Um ihr Geld mit Zinsen zurückzubekommen, beschloss das Dreieck der Hauptgläubiger, eine Umstrukturierung der griechischen Schulden zu organisieren, und „andere“ Gläubiger mussten die Schulden umstrukturieren. Unter ihnen sind die Banken Zyperns. Die Abschreibung griechischer Schulden gegenüber „anderen“ Gläubigern lag zwischen 50 und 70 Prozent. Die Griechen wurden gerettet, aber die zypriotischen Banken befanden sich in einer schwierigen Situation. Nun standen Brüssel und die EZB vor der Aufgabe, die Banken Zyperns zu retten. Doch auf wessen Kosten? Und es entstand die Idee, zypriotische Banken auf Kosten von … Kunden zu retten, jenen Kunden, die ihr Geld auf Einlagen von Kreditinstituten angelegt haben. Die Ereignisse im Bankensystem Zyperns können kurz mit dem Wort „Beschlagnahme“ bezeichnet werden. Die Technik der Beschlagnahme ist zweitrangig. Es könnte sich um eine „einmalige Steuer“ handeln, es könnte ein Einfrieren von Geldern für die kommenden Jahre bedeuten. Schließlich handelt es sich hierbei um eine Methode wie die Umwandlung eines Teils der Einlagen in Aktien lokaler Banken. Ein Bankkunde wird zwangsweise zum Investor und Anteilseigner der Bank gemacht, auch wenn die sogenannten Investitionen offensichtlich unrentabel sind.
Das Dauerspektakel „Schutz der Einlagen der Bankkunden“ ist vorbei. Die weltweiten Kredithaie waren der Ansicht, dass es nicht länger notwendig sei, sich gegenüber den Kunden an Zeremonien zu halten. Die Masken wurden fallen gelassen.
Ein erheblicher Teil der Einlagen zyprischer Banken gehörte Bürgern russischer Herkunft. Als sie von der von Nikosia unterstützten Brüsseler Initiative hörten, gaben sie der Initiative einen Namen: Haarschnitt. Die New York Times verwendete in ihrer Ausgabe vom 10. Januar 2013, in der sie die Situation in Zypern beschrieb und vorhersagte, sogar das russische Wort „strizhka“. Die Zeitung erläuterte Brüssels und Bonns Pläne für einen „Schuldenschnitt“ auf der vorgelagerten Insel. Sie schrieb: „Die Russen, die etwa ein Fünftel aller Bankeinlagen in Zypern besitzen, werden sehr leiden.“ Es überrascht nicht, dass amerikanische Journalisten wussten, was in zwei Monaten in Zypern passieren würde. Erstaunlich ist die Nachlässigkeit vieler russischer Kunden zypriotischer Banken, die an die Unverletzlichkeit von Offshore-Aktivitäten glaubten.
Von jeder Einlage, deren Höhe 100.000 Euro überstieg, wurde eine einmalige Abschreibung von 9,9 % vorgenommen. In den Medien wurde dieser Betrag als „Zypriotischer Zehnter“ bezeichnet. Von Einlagen unter diesem Betrag — 6,75 %. Die Entscheidung gilt für absolut alle – vom Konzern über Schüler bis hin zu Bürgern anderer Staaten. Nach Schätzungen der Europäischen Kommission (deutlich unterschätzt) haben die Kunden der beiden größten Banken Zyperns – Laiki Bank und Bank of Cyprus – durch den „Haircut“ der Einlagen 8,3 Milliarden Euro verloren. Zum damaligen Kurs — mehr als 10 Milliarden Dollar. Nicht versicherte Einlagen wurden auf unbestimmte Zeit eingefroren. Die genaue Höhe der Einlagen russischer Staatsbürger bei den Banken Zyperns ist unbekannt, Experten, die zuvor von der Financial Times befragt wurden, schätzten sie jedoch auf 8 bis 35 Milliarden Euro. Schätzungen zufolge haben die Russen damit zwischen 800 Millionen und 3,5 Milliarden Euro verloren. Aber das war zu dieser Zeit nicht alles russische Geld in Zypern. Die internationale Ratingagentur Moody’s hat errechnet, dass russische Unternehmen Ende 2012 Einlagen in Höhe von 19 Milliarden US-Dollar bei zypriotischen Banken hielten, rund 12 Milliarden US-Dollar mehr entfielen auf Einlagen russischer Banken. Insgesamt etwa weitere 3 Milliarden Dollar Verlust.
„Haircut“ fand im März 2013 statt. Und im April desselben Jahres sagte der Präsident der Republik Zypern, Nikos Anastadiasis: „Ich hoffe aufrichtig, dass dieser Präzedenzfall für Zypern nicht anderswo in Europa angewendet wird.“ Allerdings werden dafür, wie Sie wissen, Präzedenzfälle geschaffen, um daraus Normen und Prinzipien zu entwickeln, die ständig und überall angewendet werden sollten.
Tatsächlich wurde die Erfahrung Zyperns in mehreren Ländern gleichzeitig auf praktischer Ebene diskutiert – in Neuseeland, Kanada, den USA und einigen anderen. Und auch in der Europäischen Union. Begann mit der Ausarbeitung von Gesetzentwürfen zur Legalisierung des „Haircuts“ von Einlagen. In Kanada beispielsweise erstellte die Regierung 2013 ein Dokument mit dem Titel „Aktionsplan für die Wirtschaft“. Hier ist ein merkwürdiges Fragment aus dem „Plan“:„Für systemrelevante Banken schlägt die Regierung vor, bei Bedarf eine Regelung der Zwangsbeteiligung der Inhaber von Bankobligationen in den Prozess der Nothilfe einzuführen. Dieses System wird so funktionieren, dass systemrelevante Banken im Falle einer ungünstigen Situation der Kapitalerschöpfung durch die rasche Umstrukturierung bestimmter Bankverbindlichkeiten in regulatorisches Kapital Rekapitalisierung und Wiederherstellung ihrer Rentabilität erreichen können.“ Laienhaft ausgedrückt bedeutet dies, dass die Gelder der Einleger zur Rettung von Banken verwendet werden können.
Zu diesem Zeitpunkt war es nirgendwo möglich, eine gesetzgeberische Genehmigung für den „Haircut“ der Einlagen zu erreichen. Aber es gab einen Präzedenzfall in Zypern. Und Gesetzesentwürfe, die die Einziehung von Kundengeldern legalisieren, werden in den Archiven aufbewahrt. Vorerst. Es gibt Anzeichen dafür, dass die USA, die Europäische Union, das Vereinigte Königreich und andere Länder in diesem Jahr in eine massive Bankenkrise geraten könnten. Aber die Behörden werden sich sicherlich an den Präzedenzfall Zypern erinnern. Es wäre schön, wenn Millionen von Kunden von Kreditinstituten auf der ganzen Welt (einschließlich Russland) dies auch nicht vergessen würden.
Von David Swanson, Geschäftsführer von World BEYOND War; Kathy Kelly, Präsidentin von World BEYOND War; John Reuwer, Vorstandsmitglied von World BEYOND War; Brad Wolf, Direktor von Peace Action, Lancaster, PA
Achtundvierzig Stunden vor Beginn einer globalen Friedenskonferenz in Wien, Österreich, sagte der Gastgeber abrupt ab. Über Frieden, so scheint es, kann nicht gesprochen werden, schon gar nicht über Frieden in der Ukraine.
Diese Nachricht ist ein beunruhigender Schritt in einem wachsenden Trend.
Die Eigentümer des Veranstaltungsortes, an dem der Friedensgipfel in der Ukraine stattfinden sollte, gaben am Mittwoch, dem 7. Juni 2023, ihre Entscheidung bekannt, die Vereinbarung über die Durchführung des Gipfels in ihren Räumlichkeiten aufzuheben. Glücklicherweise wurde ein neuer Standort in Wien gesichert (und jeder auf der Welt kann sich online für die Teilnahme anmelden), allerdings erst, nachdem eine Hetzkampagne gegen den Gipfel gestartet worden war.
Berichten zufolge erklärten die Veranstaltungsorteigentümer: „Wir haben beschlossen, den Wünschen der Ukraine und ihrer in Österreich tätigen Botschaft nachzukommen und die Vermietung aller Räume im ÖGB-Katamaran für die Veranstaltung „Internationaler Friedensgipfel in der Ukraine“ am kommenden Wochenende zu stornieren.
Dies war nicht nur ein Veranstaltungsort, der diese Position einnahm. „Auch der Presseclub Concordia weigerte sich am Mittwoch, seine Räumlichkeiten in zentraler Lage in der Wiener Innenstadt für eine Pressekonferenz des ‚Gipfels‘ zur Verfügung zu stellen.“
Befürworter des Gipfels nehmen die erschreckenden Anspielungen zur Kenntnis, die durch die abrupte Absage des Gipfels verursacht wurden. Redner, die wegen ihrer moralischen und intellektuellen Orientierung allgemein anerkannt sind, wurden in Erklärungen untergraben, die ihre Einwände gegen den Gipfel rechtfertigen sollten.
Dies ist kein Einzelfall. Westliche liberale Idealisten behaupten seit langem, dass die beste Antwort auf falsches Reden klügeres Reden und mehr davon sei. Wir haben jetzt einen schnell wachsenden liberalen Konsens dafür, Medien zu zensieren, Vortragsveranstaltungen abzusagen und Menschen mit unerwünschten Standpunkten zu verbieten, sich überhaupt zu versammeln, anstatt Medien zu zensieren. Regierungen, Social-Media-Plattformen und anderen Technologiekonzernen werden Befugnisse eingeräumt, von denen Anhänger der demokratischen Selbstverwaltung jahrhundertelang behauptet haben, dass sie niemandem zustehen sollten.
Diejenigen, die sich gegen die freie Meinungsäußerung wenden, sind oft Gruppen, die Angst haben, eine ehrliche Debatte nicht gewinnen zu können. Und so greifen sie zur Zensur. Die Friedensbewegung in der Ukraine kann dies als Kompliment auffassen. Regierungen haben Angst vor einer solchen Friedensdiskussion und verunglimpfen stattdessen diesen Friedensgipfel und seine Redner.
In einem österreichischen Pressebericht hieß es am Donnerstag, der Veranstaltungsort (ÖGB-Katamaran) sei gekündigt worden, da die Veranstaltung „unter Propagandaverdacht“ stünde. Was für eine Propaganda? Nun: „Der ‚Internationale Friedensgipfel in der Ukraine‘ wollte nach eigenen Angaben Wege aus dem Krieg aufzeigen.“ Nach internationalem Recht ist Kriegspropaganda illegal und muss verboten werden. Kein einziges Land auf der Erde erfüllt diese Anforderung und stellt den Wert der freien Meinungsäußerung höher als den Rechtsstaat. Doch das Befürworten einer Kriegsbeendigung hat mittlerweile den Status einer verbotenen Propaganda erlangt.
Darüber hinaus heißt es in dem Bericht: „Einige der angekündigten Teilnehmer haben derzeit keine Berührungsängste mit den Medien des Aggressors.“ Mit anderen Worten: Wenn in den Medien, die nur von einer Seite eines Krieges kontrolliert werden, nicht über Friedensverhandlungen gesprochen wird, ist es gerechtfertigt, mit Medien zu sprechen, die von der anderen Seite kontrolliert werden – selbst um genau das zu sagen, was man zu jedem anderen Medienunternehmen gesagt hätte nicht nur für Zensur, sondern auch für ein Versammlungs- und Strategieverbot.
Der Bericht nennt einige Einzelheiten: „Der international bekannte US-Ökonom Jeffrey Sachs etwa sowie Anuradha Chenoy, ehemalige Dekanin der indischen Jawarharlal-Nehru-Universität und wichtige Vertreterin der globalen zivilgesellschaftlichen Vernetzung, haben dem russischem Fernsehsender RT Interviews gegeben.“ Der Kanal wurde im Zuge der EU-Sanktionen für russische Kriegspropaganda in der gesamten Union gesperrt. Sachs beantwortete im Dezember 2022 auch Fragen des russischen Fernsehmoderators und Kriegsbefürworters Wladimir Solowjow. Solowjow hat oft dazu aufgerufen, auch Deutschland und Großbritannien anzugreifen.“
Auch der „Press Club Concordia“ erklärte, das Problem bestehe darin, dass Jeffrey Sachs möglicherweise ein Interview für russische Medien gebe.
Diplomatie wird nicht nur gemieden, sondern mit Medienvertretern zu sprechen, mit denen man nicht einverstanden ist, ist gleichbedeutend damit, das zu befürworten, wofür diese Journalisten eingetreten sind. Dies kann nur zu Misstrauen, Feindschaft und endlosem Krieg führen.
Der Veranstaltungsort erklärte nicht nur, dass er den Wünschen der ukrainischen Botschaft nachkomme, sondern der ukrainische Botschafter in Österreich twitterte auch, dass Friedensaktivisten die fünfte Kolonne und Handlanger der russischen Regierung seien.
Und wer hat die Idee erfunden, dass die ganze Welt den Wünschen der ukrainischen Regierung gehorchen muss? Die Regierung der Vereinigten Staaten – ein Land, in dem heutzutage kaum Zeit vergeht, ohne dass die Nachricht kommt, dass eine Veranstaltung abgesagt wurde, um den Wünschen der Regierung Israels nachzukommen.
Darüber hinaus „glaubt Noam Chomsky, der auf dem Gipfel beispielsweise per Video sprechen wird, dass die NATO Russland zu lange ‚marginalisiert‘ hat.“ Ob diese Tatsache strittig ist oder ob es lediglich akzeptabel ist, sie laut auszusprechen, wurde nicht erläutert.
„Physisch anwesend in Wien soll laut Programm auch Clare Daly sein, eine Irin und Abgeordnete des EU-Parlaments und der Fraktion Die Linke.“ Daly sprach gegenüber RT auch wiederholt über die „Mitschuld“ des Westens am Krieg in der Ukraine. Sie hält die Sanktionen für falsch: Sie würden Russland nicht schaden und der Ukraine nicht helfen. Im EU-Parlament stimmte das Parlament Anfang 2023 gegen eine Resolution, die Russland rechtlich für den Krieg verantwortlich macht. Daly sagte, sie unterstütze die Teile des Textes, die Russland für die Invasion verurteilen und die Regierung in Moskau auffordern, alle Militäraktionen sofort einzustellen und sich aus der Ukraine zurückzuziehen. Allerdings lehnte sie die Lieferung von Waffen an die Ukraine und die Ausweitung der NATO-Präsenz in der Region ab.“
Nach Ansicht dieser Zensoren ist es daher genauso inakzeptabel, sich in einem Krieg gegen beide Seiten zu stellen, wie gegen eine Seite.
Hier sind wir angekommen. Der Vorschlag, Friedensverhandlungen auszuhandeln – ohne auch nur das Ergebnis dieser Verhandlungen vorzuschlagen – ist für Kriegsbefürworter so inakzeptabel, dass er nicht diskutiert werden kann – nicht in einer größeren Versammlung. Und doch ist trotz der Kriege, die im Namen der „Demokratie“ geführt werden, nicht klar, wie eine solche Zensur von der Demokratie vorangetrieben wird oder mit demokratischen Werten im Einklang steht. Es ist auch nicht klar, wie viele Schritte, wenn überhaupt, zwischen den Formen der Zensur, die wir heute haben, und den Bücherverbrennungen der Vergangenheit verbleiben.
Neueste Drohnen-Bilder dürften die ersten Propaganda-Meldungen aus dem Kreml bestätigen: Bei der nun gestarteten Gegenoffensive der ukrainischen Armee dürfte zumindest ein Leopard-2A5-Kampfpanzer zerstört worden sein, ein Stück kostet etwa 7 Millionen Euro.
Weitere Einheiten der ukrainischen Streitkräfte setzten in der Nacht auf heute die seit langem geplante Gegenoffensive gegen die russische Armee fort – es kommt immer wieder zu heftigen Panzerschlachten und Artillerieduellen, verschiedene Telegram-Quellen sprechen von 950 toten ukrainischen Soldaten allein am ersten Tag der Angriffsoperation.
Die Regierung der Russischen Föderation nutzt die ersten Drohnen-Bilder von der Panzerschlacht im Donbass für ihre Propaganda: Tatsächlich dürften eine ukrainische Panzerkompanie sowie mehrere Schützenpanzer in einen Feuerüberfall der Artillerie geraten sein, wie ein Video nun zeigt, das auch der eXXpress veröffentlicht.
Auch wenn die Aufnahmen aus großer Distanz gemacht worden sind und unscharfe Bilder liefern: Die auffälligen eckigen Konturen von Leopard-2A5-Kampfpanzern sind klar erkennbar.
Links im Drohnenvideo eindeutig zu erkennen: ein Leopard 2A5. Rechts ein brennendes Fahrzeug.
Heftige Panzerschlacht in der Ukraine dauerte zwei Stunden
Die Kameradrohne zeigt dann auch einen Leopard-2A5, der in Flammen steht, die offene Turmluke ist ebenfalls gut zu erkennen – der Panzer dürfte von der Besatzung bereits aufgegeben worden sein. Laut russischem Verteidigungsministerium dauerte die erste große Panzerschlacht zwei Stunden, angeblich sollen dabei 30 ukrainische Kampfpanzer zerstört worden sein, ebenso werden eigene Verluste zugegeben.
Auch die deutsche Bild-Zeitung berichtet über die Zerstörung eines Leopard-2A5-Panzers in der Ukraine. Bekanntlich sind diese Panzer erst vor wenigen Wochen aus Deutschland und Polen nach Kiew geliefert worden.
Der Einsatz der etwa sieben Millionen Euro teuren Leopard 2A5 bei Offensivoperationen der Ukraine gilt nach wie vor als großes Risiko für die westeuropäischen Nationen, die diesen Typ Kampfpanzer in ihren Armeen einsetzen: Die russische Rüstungsindustrie sollte an keine der bisher streng geheimen technischen Details kommen.
Etwa 30 Leopard 2A5 hat die ukrainische Armee derzeit im Einsatz.
Das Drohnenbild zeigt gut die Konturen eines deutschen Kampfpanzers Leopard 2A5, die Turmluke ist geöffnet.
Einmalig in Frankreichs Geschichte: Keine Abstimmung über Gesetz von grundlegender BedeutungVon Hansgeorg Hermann, Paris
Sarah Meyssonnier/REUTERSMathilde Panot, Fraktionschefin der linken La France insoumise, hat am Donnerstag einen Misstrauensantrag gegen die Regierung eingebracht
Die parlamentarischen Gehilfen des rechten französischen Präsidenten Emmanuel Macron waren auch am Donnerstag erfolgreich. Yaël Braun-Pivet, Präsidentin der Nationalversammlung und ergebene Gefolgsfrau des Staatschefs, verhinderte Debatte und Abstimmung eines Gesetzantrags der Opposition, der die seit Monaten hart umkämpfte »Rentenreform« der Regierung erneut in Frage gestellt hätte. Pivet-Braun bediente sich für ihre in Medien und der Politikszene des Landes überwiegend als schockierend wahrgenommene Entscheidung des Verfassungsartikels 40, der noch nie in der jahrzehntelangen Geschichte der Fünften Republik in irgendeiner Form zu Rate gezogen worden wäre oder gar ein Votum der Abgeordneten verhindert hätte. Über einen von der linken Partei La France insoumise (LFI) eingebrachten Misstrauensantrag gegen die Regierung – einzige »symbolische Waffe«, die den Abgeordneten noch blieb – soll Anfang kommender Woche abgestimmt werden.
Da der sogenannte Verfassungsrat, besetzt von Macrons Leuten, im vergangenen Monat auch eine von den Oppositionsfraktionen beantragte Volksabstimmung nicht zuließ, ist das Kapitel »Rentenreform« für die französischen Beschäftigten nun zumindest formaljuristisch abgeschlossen: Alle nach August 1961 geborenen Frauen und Männer des Landes werden in Zukunft zwei Jahre länger arbeiten müssen, das Renteneintrittsalter steigt von 62 auf 64 Jahre.
Der Verfassungsartikel 40, den Braun-Pivet aus der Mottenkiste des Verfassungsrechts gezogen hat, ordnet an, dass »von den Abgeordneten formulierte Änderungsanträge (zu einem Gesetz) nicht zulässig sind, wenn sie eine Verschlechterung der öffentlichen Ressourcen zur Folge hätten«. Da Macron und seine Regierungschefin die gesamte »Rentenreform« – von der Opposition als »noch nie erlebte Trickserei« verurteilt – in die Abstimmung über die Haushaltsgesetze plaziert hatten, gab ihnen die Verfassung die Möglichkeit, ihre »Reform« mit Hilfe des Artikels 49.3 ohne Beteiligung des Parlaments per Dekret durchzusetzen.
Una imagen publicada en la cuenta de Twitter del Ministerio de Defensa de Ucrania mostraba a un soldado ucraniano con un parche que contiene el símbolo Totenkopf, un ejemplo de la iconografía nazi. Luego la fotografía fue borrada
El gobierno ucraniano y los aliados de la OTAN han publicado, y luego borrado de manera discreta, tres fotografías al parecer inofensivas de sus redes sociales: un soldado de pie entre un grupo, otro descansando en una trinchera y un trabajador de emergencias posando frente a un camión.
En cada fotografía, los ucranianos de uniforme usaban parches con símbolos que se hicieron famosos en la Alemania nazi y que desde entonces han formado parte de la iconografía de los grupos de odio de la extrema derecha.
Las fotografías, y su eliminación, recalcan la complicada relación del ejército ucraniano con los símbolos nazis, una relación forjada bajo la ocupación soviética y alemana durante la Segunda Guerra Mundial.
La iconografía de estos grupos, incluyendo un parche con la calavera y las huesos cruzados que usaban los guardias de los campos de concentración, además de un símbolo conocido como el Sol Negro, ahora se ve con cierta regularidad en los uniformes de los efectivos que luchan en el frente, incluyendo a soldados que afirman que esos símbolos representan la soberanía y el orgullo ucranianos, no el nazismo.