Nakba ohne Ende. Israel feiert 75 Jahre Staatsgründung – Palästinenser gedenken der Vertreibung. Bombardement gegen Gaza geht weiter. – Von Jakob Reimann (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/450680.nahostkonflikt-nakba-ohne-ende.html

VOR 90 JAHREN WURDEN NOCH BÜCHER VERBRANNT – HEUTE HEUERT MAN “FAKTENCHECKER” AN

Von Albrecht Künstle

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Fakten zu “FakeNews” umzudichten – das Geschäftsmodell der linken Wahrheitswächter (Symbolbild:Imago)

Vor 90 Jahren wurden in den Städten Deutschlands Bücher verbrannt – auf Anordnung von Hitlers NSDAP. Darunter waren nicht nur bekannte Werke deutscher Kulturschaffender: auch wissenschaftliche Literatur wurde ein Raub der Flammen. Die Idee der damnatio memoriae und symbolische geistige Vernichtung ist jedoch älter, ja uralt. Schon vor der Antike wurden Bildnisse in den Tempeln Ägyptens geschändet. Nicht nur Portraits voriger Pharaonen wurden herausgemeißelt, sondern auch in Kartuschen gravierte Botschaften. Kulturrevolutionen gab es später auch unter Mao in Rotchina und unter Pol Pots Roten Khmern. Heute sind es bei uns andersfarbige Khmer, die nicht weniger radikal in der Auslöschung von unliebsamen Vorfahren agieren, indem sie Straßennamen und anderes aus der Erinnerung tilgen.

Deshalb braucht man sich eigentlich nicht zu wundern, dass in Deutschland auch die Klimadebatte so unerbittlich geführt wird: Es bilden sich unversöhnliche Lager, die tatsächlich das Zeug haben, das Land zu spalten und letztlich zu ruinieren. Das zeigt sich nicht nur in der Brutalität der Klima-Aktivisten gegen das normale Leben des Volkes und seiner öffentlichen Einrichtungen. Das geht dann soweit, wie etwa in diesem Video (siehe Minuten 2 bis 6). Es klingt unglaublich – doch ein Professor Helge Peukert berät die Klima-Radikalen darin, was sie zu tun haben, um uns alle ins Mittelalter zurück zu beamen – bis hin zum Verzicht auf Fleisch und das Grillen. Sorry, schlimmer: Denn im Mittelalter durfte wenigstens noch Fleisch gegrillt und gegessen werden. Wer die Anstiftung der Klimaaktivisten nicht glaubt, kann sich bei “Business Insider”, der “Jungen Freiheit”, beim “Münchner Merkur“ oder beim “Pleiteticker” vergewissern. Peukert postuliert zig Einzelpunkte, die in der Summe das Programm einer totalitären Ökodiktatur ausmachen.

Bezahlte deutsche Hilfsarmee des IPCC

Auch die Lager der Wissenschaftler stehen sich unerbittlich gegenüber. Die von uns bezahlte deutsche Hilfsarmee des “Weltklimarates” IPCC setzt Thesen in die Welt, die zwar nicht von Medien und Politik (meist naturwissenschaftliche Banausen), wohl aber von tausenden unabhängigen Wissenschaftlern in Abrede gestellt werden. Es würde zu viel Raum einnehmen, hier einzelne Professoren exemplarisch heranzuziehen, dies wurde bereits in früheren Publikationen getan und ist in aberhunderten Quellen im Internet verfügbar. Immerhin werden deren Schriften nicht mehr verbrannt, was auch schlecht gehen würde: Das Netz vergisst nichts. Es wird trotzdem versucht, sie auf andere Weise kaltzustellen. Auch “Tichys Einblick” thematisiert das.

Dazu gehört die probate Methode, dem irritierten Publikum sogenannte Faktenchecker vorzusetzen, die meist gekauft und kompromittiert sind und eine scheinbare Objektivität und Seriosität suggerieren, von der sie in Wahrheit weiter entfernt sind als die von ihnen “untersuchten” Publikationen. Man sollte sich diese Quelle aus der Schweiz wirklich zu Gemüte führen (was auch für die anderen Quellen gilt, die in meinen Artikeln herangezogen und verlinkt werden). Die Kernfrage dieser Abhandlung ist: Wie kommt es, dass sogar die für die Klimadebatte maßgebende Naturwissenschaft der Physik so einseitig ge- und missbraucht wird? Die Antwort kann uns eine Nonne aus dem Vatikan liefern, die wirtschaftswissenschaftlich promovierte und zwei Doktorarbeiten auf dem Gebiet der Zivilökonomie verfasst hat: Sr. Dr. Dr. Alessandra Smerilli.

Wissenschaft als ideologisch vorgeprägtes Sammelsurium

Smerilli resümiert: “Die Grundlage jeder ökonomischen Theorie ist eine anthropologische Hypothese.” Auch Wirtschafts- und Naturwissenschaft seien nicht objektiv neutral: “Wenn wir denken, dass das Individuum egoistisch ist, konstruieren wir auf Egoismus basierende Modelle. Wenn wir denken, dass es dem Individuum nur dann gut geht, wenn es der Gemeinschaft gut geht, machen wir andere Modelle.” Will heißen: Die vermeintliche „Wissenschaft“ ist zuerst einmal eine des Denkens beziehungsweise des Glaubens. Und um diesen Glauben herum wird dann alles herangezogen, was diesem Glauben entspricht. Was wohl für alle Seiten gilt. Wissenschaft ist somit ein ideologisch vorgeprägtes Sammelsurium von selektiven Erkenntnissen, die alles andere ausblendet.

Die Politik aber glaubt nur denen, die von ihr bestellt und bezahlt werden. Und diese liefern wiederum das, was die Auftraggeber von ihnen erwarten. So war es auch in den drei Jahren der Corona-Herrschaft: RKI und Stiko setzten die Maßstäbe, alternative Mediziner wurden kaltgestellt und sogar kriminalisiert. Die Mafia der Pharmaindustrie im Verein mit der für die Impforgien verantwortliche Politik setzten das Gerücht in die Welt, das Virus sei für ältere Menschen tödlich und nur die Mehrfachimpfungen aller würden vor eigener Ansteckung und Übertragung schützen. Nichts davon stimmte. Im Gegenteil wurden mehr Geimpfte infiziert und die Opfer der Covid-Impfung sind längst zahlreicher als diejenigen, die “an und mit” dem Coronavirus starben.

Geliefert wie bestellt

Geliefert wird also immer das, was bestellt wird. Das gilt für alle Bereiche. Wer Antidiskriminierungsbeauftragte bestellt, bekommt mehr Diskriminierung geliefert, als es sie tatsächlich gibt. Wer Frauenbeauftragte bestellt, bekommt Konflikte mit Männern geliefert. Wer Gleichstellungsbeauftragte bestellt, bekommt ein Heer von benachteiligten Menschen geliefert. Wer Migrationsbeauftragte bestellt, bekommt mehr Immigration geliefert, als er eigentlich wollte. Wer Antirassismusbeauftragte bestellt, bekommt „Rassismus“ in allen Varianten – auch wenn es gar nicht um Rassen geht. Wer Genderlehrstühle schafft, bekommt mittlerweile 250-fachen Gender-Stuhlgang geliefert. Dasselbe trifft auch und gerade für den Kernbereich „Klimaschutz“ zu.

Ein Kanzler, der einen Superminister für Wirtschaft und Klima bestellt, muss damit rechnen, dass nichts anderes herauskommt als genau die Klima-Vetternwirtschaft von Minister Robert Habeck und seinen installierten Lobbyseilschaften. Und dieser versteckt sich noch mehr hinter denen, die nicht weniger korrumpiert sind als bereits der “Weltklimarat” IPCC. Von niemandem gewählte Gremien der UNO, der EU und Minister dieser Regierung bestimmen, was “Wissenschaft” ist und wo es langzugehen hat. Und die wohlgelittenen “Experten” dieser “Wissenschaft” wiederum bestimmen, was in Schulen und Universitäten „gelehrt“ – besser “geleert”- wird. Und so bestimmen sie das Denken der kommenden Generation. Unserer Jugend stehen dabei interessanterweise eigentlich weitaus mehr Informationsquellen zur Verfügung, als es meiner Generation möglich war. Wird das Internet aber denn auch dazu genutzt – oder begnügt sich die Jugend damit, Musik und Filme zu „streamen“, während sie der einseitigen Propaganda glaubt und kein Interesse daran hat, deren Behauptungen zu recherchieren?

Geistige und wissenschaftliche Inzucht

Sich eine faktengestützte Meinung bilden zu können, erfordert Informationsbeschaffung aus verschiedenen Quellen, auch gegensätzlicher und sogar Außenseiter-Informationen. Eine solche informative Quelle bietet etwa das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) mit seinem wöchentlichen Newsletter. Wichtig ist dabei natürlich zu wissen, dass diese Quelle leider ebenso einseitig ist wie umgekehrt die Statements des IPCC und seiner deutschen Ableger (weshalb ich für diese auch nicht mehr schreibe); trotzdem ist es allemal besser, aus Gründen der Ausgewogenheit zwei tendenziöse Quellen zu nutzen, um unterschiedliche Sichtweisen zu kennen, als nur der einen blind zu vertrauen. Außerdem möchte ich die teilweise hochwertigen EIKE-Abhandlungen nicht missen, weil ausschließlicher Mainstream-Medienkonsum geistige oder wissenschaftliche Inzucht zur Folge hat.

Nur ein Bespiel für die tendenziöse Informationspolitik der herrschenden Klasse: Besonders Deutschland, heißt es, sei mit seinem CO2-Ausstoß für die “Klimakatastrophe” verantwortlich – wobei dieser laut Umwelbundesamt und Statista in den letzten Jahren stetig sank. Trotzdem schlage jetzt das Klima zurück und räche sich an uns mit einer doppelt so starken lokalen “2,2-Grad-Erhitzung” im Vergleich zu den global langsamer steigenden Temperaturen (1,1 Grad in 170 Jahren). Diese These bezweckt, jeden Unsinn der Regierenden zu rechtfertigen, indem vermittelt wird, wir hätten – weltweit gesehen – noch Nachholbedarf. Doch auch fast alle anderen Länder verkünden, dass sie es doppelt warm hätten – was sogar stimmt.

Entsetzlich falsch gestellte Weichen

Der einfache Grund dafür: Die globale Durchschnittstemperatur resultiert aus der Temperatur der Meere und derjenigen an Land. Die Ozeane bedecken 71 Prozent der Erdoberfläche, sie sind aufgrund ihrer Masse und Reflexion temperaturmäßig träger als die Landmasse. Die Landfläche – 29 Prozent der Erdoberfläche – gerechnet mal +2,2 Grad, plus 71 Prozent Meeresanteil gerechnet mal +0,65 Grad, ergibt also die weltweiten +1,1 Grad. Was noch dazu kommt, ist der Umstand, dass sich die Landmasse zu 68 Prozent auf unserer Nordhalbkugel befindet und auf dieser 90 Prozent aller Menschen leben; übrigens zunehmend in städtischen Ballungsräumen, die immer größer und zu tatsächlichen Hotspots werden. Dummerweise sind ausgerechnet dort die meisten Messstationen angesiedelt; standortidentisch befanden sie sich noch vor wenigen Jahrzehnten in der freien Landschaft, heute sind sie fast alle in “Wärmeinseln” und liefern folglich verfälschte Resultate. Aber solche Dinge lernt man in der Schule natürlich nicht – insbesondere wenn freitags klimastreikfrei ist.

Ein Trost nur, dass meine Generation das alles nicht mehr ausbaden muss, was jetzt an Weichen energiepolitisch und ökonomisch so alles falsch gestellt wird. Leider werden unsere Kinder diejenigen nicht mehr zur Rechenschaft heranziehen können, die sie heute irreführen, bis hin zu Selbstkastration und Selbstmorden aus Angst vor dem Weltuntergang. Ob die Geschichte einmal darüber urteilen wird? Wahrscheinlich schon; aber auch die künftige Geschichtsschreibung wird die Geschichtsschreibung der dann Herrschenden sein.

Dieser Artikel wurde ohne KI, sondern ausschließlich durch “Künstle-Intelligenz” erstellt und erscheint auch auf der Webseite des Autors.

Poland: Weimar Triangle pushes NATO-EU absorption of Ukraine, Bosnia, Moldova

Polish, German, French ministers hold Weimar Triangle talks

The Polish, German and French ministers for European affairs gathered for a Weimar Triangle meeting in western Poland on Friday to discuss Russia’s war in Ukraine and plans to enlarge the European Union and reform its institutions….

The meeting at Kórnik Castle in the country’s western Wielkopolskie region was being hosted by Poland’s European Affairs Minister Szymon Szynkowski vel Sęk….

Ukrainian Deputy Prime Minister Olha Stefanishyna, who is in charge of her country’s bid to join the EU and NATO, was also taking part in the meeting.

“We will also talk about the European perspective of Moldova and the Western Balkans,” he said.

***

The Weimar Triangle group was set up by Poland, Germany and France in the early 1990s to help…integrating Poland with European and Euro-Atlantic structures. That goal was achieved through Poland’s accession to NATO, and then to the European Union.

Photo: Polish Press Agency.

Manfred Grätz, General a. D. der NVA, warnt vor den Folgen der Kriegseskalation in der Ukraine

Mutig für den Frieden

Tradition verpflichtet: Die Ehrenformation der Nationalen Volksarmee am Tag der Befreiung 1956 vor dem Sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow. (Foto: Bundesarchiv, Bild 183-37968-0010 / Sturm-Krueger / CC-BY-SA 3.0)

Generalleutnant a. D. Manfred Grätz (Jahrgang 1935) war stellvertretender Verteidigungsminister der DDR und bis zum Ende der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR Ende September 1990 Chef des Hauptstabes. Im Januar dieses Jahres hat er sich mit einem offenen Brief zu Wort gemeldet und gegen die angekündigten bundesdeutschen Panzerlieferungen in die Ukraine protestiert. Schon in den Jahren zuvor hatte er gemeinsam mit anderen ehemaligen DDR-Militärs vor der zunehmenden Kriegsgefahr gewarnt.

UZ: Herr Grätz, Sie haben wie Generalmajor a. D. Sebald Daum im Januar 2023 ihre Position zur deutschen Politik in Sachen Ukraine-Krieg geäußert. Sie kritisieren die bundesdeutschen Waffenlieferungen. Warum haben Sie das gemacht?

Manfred Grätz: Der offene Brief unter dem Titel „Deutsche Panzer gegen Russland – Aufruhr meines Gewissens“ erfolgte nicht zufällig. Nachdem schon mit Beginn der Spezialoperation der russischen Streitkräfte (im Folgenden Krieg genannt) ein wesentlicher Grundsatz deutscher Außenpolitik – keine Waffenlieferungen in Krisengebiete – außer Kraft gesetzt worden war, die Ukraine mit Waffen, Munition und anderem militärischen Kleingerät fleißig unterstützt wurde, war nunmehr der nächste Schritt erfolgt. Der Bundeskanzler hatte, nach längerem Zögern zunächst, dem Drängen der Politiker aus der Opposition und der eigenen Koalition stattgegeben und die Ausfuhr deutscher Panzer in die Ukraine, bestimmt für den Kampf gegen Russland, verkündet. Eine weitere Eskalationsstufe, nicht nur für mich! Das war der Anlass, meinen Protest, meine ganze Unzufriedenheit mit dieser Politik der deutschen Regierung zu offenbaren.

Dieses Ereignis war aber nur der Anlass. Einige Stichworte verdeutlichen, worum es mir geht:

Die unsägliche Gleichschaltung aller öffentlichen Medien, ihre russophobe Ausrichtung, wurde immer unerträglicher. Russland ist an allem schuld, Putin der Aggressor und Kriegsverbrecher – so tönte und las es sich überall und weckte Erinnerungen an Zeiten, in denen dem deutschen Volk schon einmal Ähnliches auf gleiche Weise eingebläut wurde.

Das gesamte Paket der NATO-Osterweiterung, all die Lügen und Verleumdungen, die sich darum ranken, einschließlich dessen, was geflissentlich verschwiegen wird, gehört dazu, ebenso wie die Vasallentreue zum transatlantischen Bündnis, zu den USA und zu allem, was aus dieser Richtung kommt.

Die plötzliche Hinwendung zur Ukraine als demokratisches Land, wo es „unsere westlichen Werte“ zu verteidigen gilt.

Die Hochstilisierung, nahezu Verherrlichung des Schauspielers Wladimir Selenski und seines ehemaligen Botschafters in Deutschland, Andrej Melnyk, in ihrer arroganten, fordernden Art zu „Volkshelden“ und so weiter.

All das zusammengenommen, dazu noch das überhebliche Auftreten der Außenministerin mit ihrer schon oft zitierten Forderung, Russland müsse „ruiniert“ werden, hatte meine Unzufriedenheit gesteigert und allmählich zu Frust und Wut werden lassen.

UZ: Sie erwähnen in dem Brief Ihre Erinnerungen als Kind an den Zweiten Weltkrieg. Woran erinnern Sie sich da am stärksten?

Manfred Grätz: Ich bin ein Kind des Krieges, das als Halbwüchsiger den Krieg nicht nur kennen, sondern auch hassen lernte und den Frieden herbeisehnte. Nicht nur nebenbei gesagt: Dieses kindliche Trauma war rund acht Jahre später, 1952, mitbestimmend für meinen Entschluss, Soldat zu werden – aus einer einzigen Motivation: Mitzuhelfen, den Frieden zu erhalten. Damals ahnte ich noch nicht, dass das einmal mein Beruf werden würde.

UZ: Welche Aufgabe hatten Sie in der NVA? Ein General bereitet sich und seine Soldaten auf den Krieg vor. Warum spricht jetzt mit Ihnen ein General gegen Krieg?

Manfred Grätz: Nahezu vier Jahrzehnte habe ich in den Bewaffneten Kräften der DDR gedient, zunächst in der Kasernierten Volkspolizei und ab 1956 in der Nationalen Volksarmee, jener deutschen Armee, die keinen Krieg geführt hat. Den Soldatenberuf habe ich von der Pike auf gelernt, habe in allen Kommandoebenen gedient, gelernt, Verantwortung zu tragen – vom Leutnant bis zum General, von der kleinsten militärischen Einheit bis zum Ministerium für Nationale Verteidigung. Und auf welcher Ebene auch immer – stets stand die Einsatzbereitschaft von Mensch und Technik an erster Stelle. Der Verfassungsauftrag verlangte von der NVA, jederzeit bereit zu sein, die DDR zuverlässig gegen alle Angriffe von außen zu schützen.

1913 Generalleutnant Graetz - Mutig für den Frieden - DDR, Manfred Grätz, NVA, Ukraine-Krieg - Hintergrund

Warum sollte ich dann heute nicht gegen einen Krieg, für den Frieden auftreten dürfen, als ein General für den Frieden? Ihre Frage kann zu Irrtümern führen, die ich hier ausräumen möchte: General und Krieg sind doch keine Synonyme. Natürlich hat ein General, hatten alle Vorgesetzten dafür zu sorgen, dass die ihnen anvertrauten Soldaten und Einheiten befähigt werden, im Falle eines möglichen Krieges erfolgreich zu bestehen. Folglich war die Ausbildung kriegsnah, gefechtsnah zu gestalten. Das schließt doch nicht aus, dass wir genau damit einen Krieg verhindern, den Frieden erhalten wollten und konnten. Das ist kein Widerspruch. Ich hatte mir im Verlauf meiner Dienstzeit, mit zunehmender Verantwortung immer deutlicher, das Credo zurechtgelegt und auch beherzigt, „alles dafür zu tun, um niemals im Ernstfall anwenden zu müssen, was ich als Soldat und Militär gelernt hatte“. Für meine Begriffe ist das ein Alleinstellungsmerkmal für den Soldatenberuf. Etwas später gesellte sich dann die folgende Erkenntnis hinzu: „Lasst uns mit überzeugender militärischer Präsenz einen möglichen Krieg verhindern.“ Mit einer solchen Herangehensweise bin ich und sind wir gut gefahren.

UZ: Der letzte DDR-Chef-Aufklärer, Generaloberst a. D. Werner Großmann, hat 2017 in einem Interview gesagt: „Wenn Russland keine Atombomben hätte, wäre schon wieder Krieg.“ Nun gibt es den Krieg, mit der drohenden Gefahr eines Atomkriegs. Wie sehen Sie das?

Manfred Grätz: In weiten Kreisen der Bevölkerung geht die Angst um, die durch fortlaufende Waffenlieferungen an die Ukraine und deren ständige „Forderungen nach mehr“ noch geschürt wird. Ob sich darüber die uns Regierenden im Klaren sind, ist sehr, sehr fraglich.

Natürlich gibt es über den möglichen Einsatz von Atomwaffen und seine Wahrscheinlichkeit unterschiedliche, mitunter nur in Nuancen voneinander abweichende Meinungen.

Die zwei größten Atommächte haben großen Respekt voreinander und das Wissen darüber, dass dem Erstschlag „auf dem Fuße“ der adäquate Antwortschlag folgen würde. Die latente Gefahr besteht dennoch, ausgelöst wodurch auch immer. Technisches oder menschliches Versagen, Kurzschlussreaktionen, Zusammentreffen unglücklicher Umstände, Cyber-Aktivitäten – wer kann oder will so etwas ausschließen?

UZ: Hatten Sie Kontakt zu ehemaligen Bundeswehr-Offizieren, auch zu Bundeswehr-Generälen wie Harald Kujat oder Erich Vad? Die äußern sich ja ebenfalls öffentlich.

Manfred Grätz: Im Zusammenhang mit meiner Veröffentlichung hatte ich keinen Kontakt zu Bundeswehr-Offizieren oder -Generälen, auch nicht zu Militärs anderer westlicher Staaten. Das heißt nicht, dass ich nicht mir zur Verfügung stehende oder zur Kenntnis gelangte Veröffentlichungen aus diesem Personenkreis aufmerksam verfolgen würde – im Gegenteil.

UZ: Sie schreiben, dass die Regierenden weitgehend beratungsresistent seien und nicht auf ehemalige hochrangige Militärs hören würden. Warum ist das so?

Manfred Grätz: Ich halte es für sehr bedauerlich, dass sich die derzeitige Regierung in militärischen und militärpolitischen Fragen kaum von ehemaligen sachkundigen Militärs beraten oder zumindest unterrichten lässt. Zumindest ist das mein Eindruck, hervorgerufen dadurch, dass bestimmte kompetente Namen in den öffentlich-rechtlichen Medien immer seltener vorkommen – wenn überhaupt, dann in den Social-Media-Plattformen oder in ausländischen Militärzeitschriften. Ich hatte das in meiner Veröffentlichung als beratungsresistent bezeichnet. Ich bleibe auch dabei, sieht man doch auch in den einschlägigen politischen Talkshows der öffentlich-rechtlichen Sender zu militärpolitischen Themen immer die gleichen parteipolitisch argumentierenden Personen und Experten.

Wenn man sogar noch sachkundige exakte Einschätzungen und Analysen des höchsten US-Militärs – des Chefs des Generalstabes der US-Armee, General Mark Milley – in der Versenkung verschwinden lässt, da seine Äußerungen über Perspektiven des Ausgangs des Krieges in der Ukraine nicht in die antirussischen Argumentationslinien passen – frei nach dem Motto: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“ –, dann ist das doch ein deutliches Zeichen dafür, wie die Bevölkerung in die Irre geführt wird, wie untertänig wir unserem treuesten transatlantischen Partner folgen.

UZ: Die „Neue Zürcher Zeitung“ hat kürzlich mit Brigadegeneral a. D. Gert Gawellek einen ehemaligen NVA-Offizier vorgestellt, „der den Deutschen erklärt, wie der Russe kämpft“. Gegenüber der Zeitung erklärte er, dass Brutalität ein dunkler Teil der „russischen Seele“ sei, und bezichtigte russische Soldaten brutaler Kriegsverbrechen an Ukrainern. All das scheint Ihren Erfahrungen zu widersprechen. Was sagen Sie zu den Aussagen Gawelleks, der heute die Bundesregierung berät?

Manfred Grätz: Wiederholt hatte ich Gelegenheit, in der Sowjetunion zu studieren – an Militärakademien und zwei Höheren Akademischen Kursen. Nahezu sieben Jahre lebte ich in Moskau, lernte Land und Leute kennen, freundliche, offenherzige, überaus gastfreundliche Menschen. Freundschaften entstanden, auf dienstlicher wie auf privater Ebene, die zum Teil noch heute bestehen, sofern der Zahn der Zeit nicht schon das eine oder andere Leben ausgelöscht hat. Nicht selten kam es vor, dass man sowjetische Studienfreunde später in der einen oder anderen Garnison der Sowjetarmee bei uns in der DDR wiedertraf. Es waren immer sehr herzliche Begegnungen. Die Waffenbrüderschaft im Warschauer Vertrag war keine staatlich verordnete, wie fälschlicherweise behauptet wird. Sie war eine sehr herzliche, im praktischen Leben erprobte und bewährte.

Selbst wenn ich mich wiederhole: So etwas prägt einen Menschen, hinterlässt seine Spuren. Ich bekenne erneut: Ich liebe und achte dieses Land und seine Menschen. Ich verzichte auch gern auf eine Belehrung darüber, dass Russland nicht mehr die Sowjetunion ist – das habe ich sehr wohl zur Kenntnis genommen. Aber die Menschen, deren Väter und Großväter schon ihr Vaterland erfolgreich gegen faschistische Eindringlinge verteidigten und sie bezwangen, damit uns und ganz Europa vom Hitlerfaschismus befreiten – diese Menschen sind noch da.

Manfred Graetz 06 2017 - Mutig für den Frieden - DDR, Manfred Grätz, NVA, Ukraine-Krieg - Hintergrund

Ich lege besonderen Wert darauf, gerade das noch einmal zu betonen – angesichts der von Ihnen zitierten Aussagen des Brigadegenerals a. D. Ich möchte mich dazu nicht weiter äußern. Aber es stößt wohl auf Verständnis, wenn ich dafür alles andere als Hochachtung empfinden kann – weder für die Vita selbst noch für die bekannt gewordenen Äußerungen.

UZ: Welche Reaktionen haben Sie auf Ihren Brief bekommen? In der Bundesrepublik wurde er weitgehend medial verschwiegen, international aber sehr stark beachtet. Wer heute für Frieden eintritt, wird ja als „Kriegsverherrlicher“ beschimpft.

Manfred Grätz: Die Reaktionen auf meinen Brief waren außerordentlich groß und vielfältig – sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland. Ehrlich gesagt: Ich hatte eine solche Vielfalt nicht erwartet. Es gab Zuschriften und Telefonate natürlich von Gleichgesinnten, von Bekannten, auch von mir Unbekannten, die einfach Respekt zollten. Es gab auch vereinzelte Zuschriften, die emotional unter die Haut gingen, so zum Beispiel ein Brief aus meinem Heimatdorf in der Nähe von Chemnitz, wo ich in den 1980er Jahren mehrere Jahre lang die Rede zur Jugendweihe hielt. Da schrieb mir ein damals 14-Jähriger: „Herr Grätz, wir sind mittlerweile erwachsen geworden. Wir haben damals schon über Sie gestaunt, einen General aus unserem Dorf. Und heute staune ich wieder, dass Sie sich trauen, solche Wahrheiten offen auszusprechen. Haben Sie keine Angst?“

Das ist eine Stimme aus dem Volke, eines einfachen Menschen. Sagt das nicht viel darüber aus, wie ein Großteil unserer Bevölkerung denkt, einfache Menschen auf dem Lande und in der Stadt? Für mich eine Aufforderung, auch künftig mit meiner Meinung nicht hinter dem Berge zu halten.

Die UZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 10. Februar über den offenen Brief von Manfred Grätz. Gleichzeitig meldete sich auch Generalmajor a. D. Sebald Daum zu Wort. 

Beide Briefe haben wir online dokumentiert.

Hunter Biden’s Divorce Lawyers Knew About ‘Romania Deal’ Payments

Hunter Biden and Kathleen Buhle’s divorce lawyers knew about the ‘Romania deal’ payments, according to 2016 and 2017 emails found on Hunter’s laptop from hell. House Oversight Chairman James Comer on Wednesday said the Biden family received over $10 million from foreign nationals while Joe Biden was Vice President. “Joe Biden’s son. Joe Biden’s brother.…

Hunter Biden’s Divorce Lawyers Knew About ‘Romania Deal’ Payments — The Gateway Pundit

„Wir erleben eine Krise, die alle vorher in den Schatten stellt“

Hohe Bauzinsen und gestiegene Energiepreise wirken sich inzwischen vielerorts auf die Bautätigkeit aus. Viele Bauprojekte müssen auf Eis gelegt werden, laufende Aufträge können oftmals nur mit Mühe fertiggestellt werden. Nun schlägt auch die Immobilienbranche Alarm.

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Internationaler Währungsfonds warnt vor Zahlungsausfall der USA

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor den „sehr ernsten“ Auswirkungen eines möglichen Zahlungsausfalls der USA auf die Weltwirtschaft gewarnt. „Aus diesem Grund fordern wir die betroffenen Parteien nachdrücklich auf, dringend einen Konsens zu finden, um diese Angelegenheit so schnell wie möglich zu lösen“, sagte IWF-Sprecherin Julie Kozack am Donnerstag in Washington. 19 weitere Wörter

Internationaler Währungsfonds warnt vor Zahlungsausfall der USA — pleiteticker.de

Zelenskyy is a Dead Man Walking

  Iain Muir 29 April 2023 3 min read

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As Zelenskyy continues to drive Ukraine further into complete destruction, it’s only a matter of time before he is either killed in the process of conflict or at the hands of his own people.

The moment will come when Zelenskyy will have to leave the country or risk being captured or strung from a Lamppost in Kiev by his own people. If we in the West have had enough, the Ukrainian people must certainly have had enough. He has achieved nothing and lost everything.

Western Nations don’t want to be in conflict or at war with Russia. We are past that stage in our evolution, yet here we are. 2023 with a raging conflict bringing death and destruction to our doorstep. And not just any old death and destruction. This could easily go Nuclear. It wouldn’t take much as we’ve already reached so many danger points.

Sitting safely away some 7,000 miles to the West are those responsible for this whole disgusting enterprise. The US administration with its practically Mummified President, Joe Biden, and his Troupe of Neandertal warmongering Zombies. Nuland, Blinken, and numerous more like them. War Criminals, and not just for what they have brought about in Ukraine, but all around our World. The constant stream of conflicts of which Ukraine is simply another disposable country on the list.

SCOTLAND TODAY ONLINE – ZELENSKYY IS A DEAD MAN WALKING

The Worthless Naval Base at Gitmo

The American empire has over 1000 overseas military bases with between a dozen and 45,000 personnel. The United States spends more to operate its overseas military bases each year than China spends on its entire military. Several of these bases have become worthless yet remain open because of bureaucratic resistance. The largest unneeded base is also the oldest overseas base, the US Naval Station at Guantanamo Bay, Cuba, known as Gitmo. No combat forces are based there or even combat support forces. There are no ships, no aircraft, no weapons, nor munitions based at Gitmo. The lights could be shut off at expensive Gitmo tomorrow and everyone flown home and the US Navy wouldn’t notice, except that it would free manpower and resources for a dozen more warships.

Sources:

All Bases Covered

Overseas Base Closure List

Related Tale: The Empires Cuban Colony 1898 -1959The Worthless Naval Base at Gitmo via Tales of the American Empire

Gates finance des millions de dollars à une ONG qui prétend que les enfants sont nés sexués et que les enfants de 10 ans devraient être informés sur le « commerce du sexe »

https://www.foxnews.com/media/gates-funded-ngo-claims-children-born-sexual-10-year-olds-should-learn-about-commercial-sex-work

Traduction : Strategika

La Fondation Bill et Melinda Gates verse chaque année des millions à la Fédération internationale pour le planning familial (IPPF), une organisation non gouvernementale qui affirme que les enfants naissent sexués et qu’ils devraient être initiés au « commerce du sexe » avant l’âge de 10 ans.

L’IPPF exerce une influence considérable sur l’éducation sexuelle dans le monde. L’ONG comprend 120 organisations indépendantes dans plus de 146 pays et a reçu – y compris son réseau européen – plus de 80 millions de dollars de la part de Gates. Parmi les autres donateurs importants figure l’Organisation mondiale de la santé.

Une boîte à outils publiée en 2017 donne un aperçu de la manière dont l’ONG enseigne l’éducation sexuelle aux enfants du monde entier.

« L’activité sexuelle peut faire partie de différents types de relations, y compris les rencontres, le mariage ou le commerce du sexe, entre autres », a déclaré l’IPPF au sujet de ce qui devrait être enseignés aux enfants de moins de 10 ans. Ceci a été signalé pour la première fois par Nicole Solas du Forum des femmes indépendantes.

Les enfants de moins de 10 ans devraient également être informés que lorsque ils grandiront, ils pourront commencer à s’intéresser à des personnes ayant des identités de genre différentes.

L’IPPF a suggéré à plusieurs reprises que les enfants naissent sexués.

Les enfants de moins de 10 ans devraient apprendre que « la sexualité fait partie de leur être dès la naissance et que leur sexualité se développe et évolue tout au long de leur vie.

« La positivité sexuelle reconnaît que les êtres humains, y compris les adolescents et les jeunes, sont des êtres sexuels autonomes.

Selon l’ONG, les éducateurs sexuels doivent « comprendre que les jeunes sont des êtres sexuels ».

« Toutes les personnes sont des êtres sexuels dotés de droits sexuels, quel que soit leur âge », a déclaré l’ONG.

Les droits sexuels comprennent le droit de dire oui ou non à la sexualité, le droit d’exprimer sa sexualité, y compris le droit de rechercher le plaisir, le droit de jouir de l’autonomie corporelle… ».

Bien que l’IPPF définisse un enfant comme étant âgé de moins de 18 ans – conformément à la Convention des Nations unies relative aux droits de l’enfant – la boîte à outils ne précise pas l’âge approximatif auquel un enfant est capable de consentir à une relation avec un adulte.

Il est précisé que « les associations membres sont encouragées à utiliser les données existantes pour évaluer les paramètres d’âge les mieux adaptés à leur contexte local ».

Selon le programme, les enfants de moins de 10 ans doivent connaître la règle générale suivante : « Personne ne peut te toucher si tu ne le veux pas ».

« Pendant l’enfance, les enfants devraient apprendre les conventions sociales de base de la vie privée, de la nudité et du respect des autres dans les relations, afin qu’ils puissent identifier les situations dans lesquelles leur droit à la sécurité est violé.

M. Gates a fait des dons à l’organisation des années avant et des années après la publication du rapport de 2017. La Fondation n’a pas immédiatement répondu à une demande de commentaire sur le fait qu’elle approuve ou non les messages contenus dans la boîte à outils d’éducation sexuelle de l’IPPF.

L’IPPF a été créée à l’origine par une eugéniste et la fondatrice de Planned Parenthood, Margaret Sanger, dans les années 1950.

Actuellement, l’organisation continue à travailler avec la Planned Parenthood Federation of America pour défendre les causes de l’avortement. L’organisation américaine de défense de l’avortement figure sur la liste des membres associés de l’IPPF.

Parmi les autres membres associés figurent Reproductive Health Uganda, Vietnam Family Planning Association, Syrian Family Planning Association, SECS – Contraception And Sexual Education Society, Romania, Sex & Samfund – The Danish Family Planning Association, et Palestinian Family Planning And Protection Association.

L’IPPF n’a pas répondu à notre demande d’éclaircissement.

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