DEUTSCH WIRD IM EIGENEN LAND ZUR FREMDSPRACHE

Von Alex Cryso

„Sprechen Sie Deutsch?” (Symbolbild:Shutterstock)

Rund 12,3 Millionen Menschen in Deutschland bevorzugen mittlerweile die eigene Muttersprache anstelle der des Gastgeberlandes – und weil es sich bei ihnen um Migranten und Migrationsstämmige handelt, ist diese nicht Deutsch. Tendenz – wie immer – steigend. Das teilte das Statistische Bundesamt vergangenen Dienstag zum „Tag der Muttersprache“ mit. Spitzenreiter sind hierbei die die größte deutsche Ausländergruppe und den größten Anteil der „Deutschen mit Migrationshintergrund” stellenden Türken, sowie vor allem Migranten aus den arabischen Ländern, die natürlich nicht nur um den Erhalt ihrer ursprünglichen Kultur bemüht sind, sondern Deutsch – erst recht auch in den eigenen vier Wänden – kategorisch verweigern. Zur Entstehung neuer Parallelgesellschaften wird damit weiterer Nährboden geschaffen, während die vielzitierte „Integration” auf der Strecke bleibt.

Nur noch 80 Prozent aller Menschen in Deutschland sprechen Deutsch im eigenen Zuhause, fünf Prozent sprechen „vorwiegend Deutsch”, 15 Prozent hingegen „kaum oder nie“ die deutsche Sprache. Interessanterweise stammen die meisten dieser Erhebungen Zahlen noch aus der Zeit vor dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine.

„Ich bin stolz, ein Türke zu sein…“

Wie schon erwähnt bilden Türken und Araber die Hauptgruppe der Verweigerer – darunter sind auch viele Nachkommen jener, die in den 1960er Jahfen als Gastarbeiter nach Deutschland kamen, die also bereits in der vierten Zuwanderergeneration bei uns leben, deutsche Staatsbürger sind, sich aber immer noch in erster Linie als Türken fühlen und selbstbewusst so bezeichnen. 15 Prozent aller hier lebenden Türken und Türkischstämmigen lehnen die deutsche Sprache konsequent ab; bei der Gesamtzahl aller weiteren Orientalischstämmigen hierzulande sind es immerhin 10 Prozent – bisher; auch diese Zahl steigt massiv, denn während sich die Kurve der Ukraine-Flüchtlinge bei über 1,1 Millionen (zwar weiterhin leicht steigend) abflacht, weist die der Zuwanderer aus orientalischen Ländern – und neuerdings, infolge der Erdbebenopfer, auch aus der Türkei – weiter steil nach oben.

In Deutschland gelten mittlerweile 13,4 Millionen Menschen als Migranten – weitere 22,6 Millionen werden als „Menschen mit Migrationshintergrund“ bezeichnet, bei denen zum Beispiel ein direkter Vorfahre von nicht-deutscher Herkunft ist. Von diesen sprechen 18 Prozent entweder kein Deutsch oder mehrere Sprachen daheim. Migrationsverherrlichende und gegenüber dem eigenen Volk tendenziell feindselig gestimmte Parteien wie die Grünen, die SPD oder Linkspartei versuchen, diese Entwicklung in künftige Wählerstimmen für sich umzulenken, indem sie die Migration immer weiter ankurbeln und beschleunigen wollen, um so den Bevölkerungsaustausch Stück für Stück voranzutreiben und die eigene Klientel zu vergrößern.

Dank Corona kaum Deutsch gelernt

Mit „Erfolg”: Die bürokratischen Einwanderungshürden werden immer mehr abgebaut, zunehmende Probleme wie Einzelfälle ignoriert und das Risiko ethnischer Spannungen, sozialer Unruhen  bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen konsequent in Kauf genommen.

Bereits 2020, zu Beginn von Corona, wuchs jedes fünfte Kita-Kind zuhause mit einer Fremdsprache auf: Von rund 3,2 Millionen Kita-Kids erwartete daheim 675.000 eine andere Sprache als unter ihren Spielkameraden. Dementsprechend musste 21,4 Prozent aller Kita-Kinder in einer Tagesstätte die deutsche Sprache beigebracht werden. 2018 lag der Anteil von Kita-Kindern, bei denen zuhause kein Deutsch gesprochen wird, bei 19,4 Prozent. Spitzenreiter war hier Nordrhein-Westphalen mit 27 Prozent; im Osten waren es hingegen nur 12 Prozent, etwa lediglich fünf Prozent in Mecklenburg-Vorpommern. Die zwischenzeitliche Corona-Krise und das damit verbundene Social Distancing, das unter anderem das langfristige Fernbleiben vom Schulunterricht bedingten, haben die Problematik nur noch verschärft. Zunehmend sind es verstärkt bildungsferne junge Migranten, die mit ihren Soziolekten und Slangs, die an den Schulen und innerhalb der Jugendkultur dann auch von einheimischen Jugendlichen der „Generation Shisha“ nachgeplappert werden, die deutsche Sprache immer mehr verhunzen, verwässern und zum „Sound des neuen Prekariats“ verkommen lassen.

New York Times sues European Commission over vaccine deal with Pfizer – ECD1 / TCO1

The New York Times is suing the European Commission for failing to publish text messages exchanged by Commission President Ursula von der Leyen and Albert Bourla, the head of pharmaceutical giant Pfizer throughout the pandemic (*).

The European Commission negotiated a contract with Pfizer to supply 1.8 billion doses of vaccine.

It was not the Spanish media, nor the European media that wanted to inform. They have had to come from outside. That says a lot about the lack of transparency of the European institutions and the role of the media to cover up the leak of news that escape from the script.

The petition by the New York Times, the first media outlet to reveal the SMS affair in April 2021, was filed on January 25, but was not released until Monday in the registry of the European Court of Justice.

NEW YORK TIMES SUES EUROPEAN COMMISSION OVER VACCINE DEAL WITH PFIZER – ECD1 / TCO1

Vandalen zerstören niedergelegte Blumen am Panzer gegenüber der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin

Ukrainer und proukrainische Aktivisten wollten provozieren, als sie vergangene Woche einen angeblich russischen Panzer vor der russischen Botschaft in Berlin aufstellten. Berliner kehrten die Aktion am Sonnabend in ihr Gegenteil, indem sie Blumen und Friedensbotschaften am Panzer niederlegten. Die ukrainische Rache kam am Sonntag.

Vandalen haben am Sonntag Blumen von einem vor der russischen Botschaft in Berlin aufgestellten Panzer zertrampelt und entfernt, meldet ein vor Ort anwesender Korrespondent der Nachrichtenagentur . Proukrainische Aktivisten haben die Blumen eingesammelt und vernichtet. Es kam dabei zu Zusammenstößen mit Friedensaktivisten, die versuchten, die Blumen wieder aufzustellen. Polizeibeamte nahmen die aggressivsten Demonstranten beiseite, hielten jedoch andere nicht davon ab, die Blumen zu zerstören. Anwohner versuchten ihrerseits, die proukrainischen Aktivisten zu besänftigen. Sie schlugen insbesondere vor, das Niederlegen der Blumen als Zeichen der Trauer um alle in dem Konflikt Getöteten zu deuten.

„Jemand, der Blumen vernichtet, kann kein guter Mensch sein. Offensichtlich wollen sie, dass der Krieg auch nach Berlin kommt“, sagte ein Deutscher, der die Szene beobachtete.

Schließlich kletterten die Vandalen auf den Panzer, wo sie nicht mehr behindert werden konnten, und zerstörten trotzig die Überreste der Blumen.

Der angeblich im russisch-ukrainischen Krieg zerstörte rostige Panzer des sowjetischen Modells T-72 ist am Freitag mit Erlaubnis der Behörden durch ukrainische Nationalisten und proukrainische Aktivisten im Zentrum Berlins aufgestellt worden, unmittelbar vor dem Gebäude der Botschaft der Russischen Föderation auf der Berliner Prachtallee Unter den Linden. Die Mündung des Schussrohres des Panzers ist dabei auf die russische Botschaft gerichtet. Am Sonnabend verkehrten Tausende Berliner am Rande der Großkundgebung gegen die deutsche Kriegsbeteiligung am Brandenburger Tor die proukrainische Aktion in ihr Gegenteil, indem sie Blumen am Panzer niederlegten. Ein Teil der Blumen wurde zusammen mit antifaschistischen Symbolen niedergelegt.

Der Aufruf, die Blumen wieder zu beseitigen, kam von dem Ukrainer Sergej Sumlenny, der für die der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet. Auf seinem Twitter-Account fabrizierte der selbst ernannte „Osteuropaexperte“ einen geradezu krankhaften „Entrüstungssturm“ ob der niedergelegten Blumen.
Obwohl kein deutscher Staatsangehöriger, verstieg er sich gar zu der Behauptung, dass „wir“ keine russische Botschaft in Berlin benötigten.
Sumlenny stellt sich damit in die Tradition des unseligen Ex-Botschafters Melnyk, der ebenfalls meinte, den Deutschen vorschreiben zu dürfen, was sie brauchen und was sie denken oder tun müssen.

Die Berliner, die Blumen am Panzer niedergelegt hatten, bezeichnete der Ukrainer als „russische Nazis“ und wiederholte ukrainische Kriegspropaganda: „Die russischen Nazis brachten tonnenweise Blumen für den russischen Nazi-Panzer, um ihre Solidarität mit dem russischen Völkermord an den Ukrainern zu bekunden.“

Später löschte Sumlenny seinen ursprünglichen Aufruf, die Blumen zu beseitigen, und rief nunmehr dafür auf, neben den Blumen Bilder „ukrainischer Kriegsopfer“ aufzustellen. Sein Aufruf zum Vandalismus war da jedoch bereits dokumentiert und verbreitete sich in russischen sozialen Netzwerken wie ein Lauffeuer.
Bei der ukrainischen Aktion um 12.00 Uhr war Sumlenny vor Ort und ließ sich filmen und fotografieren.

Sergej Sumlenny war in den Jahren 2015 bis 2021 Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Kiew. Seine derzeitige Funktion innerhalb der Stiftung konnte von hier aus nicht geklärt werden. Der wehrfähige Ukrainer hält sich jedoch spätestens seit Beginn der russischen militärischen Intervention vor einem Jahr in Berlin auf und beschränkt die „Verteidigung“ seiner Wahlheimat gegen den angeblich „völkermordenden Aggressor“ auf hetzerische Äußerungen im Twitter. In einem Interview für den Deutschlandfunk im März 2022 bezeichnete er sich als „Politikberater“.

Geboren wurde Sumlenny 1980 in Russland und arbeitete bis zu seiner Berufung in die Heinrich-Böll-Stiftung offenbar seit 2005 als Deutschland-Korrespondent des Moskauer Nachrichtenmagazins . In Russland ist er als Autor seichter, pseudowissenschaftlicher Bücher über das deutsche politische System und eines Reiseführers über Berlin bekannt. Die Bücher sind bis heute im russischen Buchhandel erhältlich. Seinen Schulabschluss machte er an einer Schule im Moskauer Vorort Odinzowo und studierte Journalistik an der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität (MGU). Die Journalismus-Fakultät der MGU hat seit Langem den Ruf, eine Schmiede russophober, prowestlicher, staatsfeindlicher Kader für die fünfte Kolonne in Russland zu sein. Sumlenny ist ein Beispiel dafür, wie junge Menschen dort staats- und russlandfeindlich indoktriniert werden.

Dabei lernen die Studierenden auch, ihre wahren Überzeugungen gut zu verstecken: Auf RIA Nowosti publizierte Sumlenny noch im April 2015 russisch-patriotische Durchhalteparolen. Wie ein russisches Sprichwort sagt, tanzt „das Mädchen“ für denjenigen, der ihr das Essen zahlt.

1,600 people march through Naha protesting Japan’s defense buildup in Okinawa

A thousand-plus people joined a demonstration in Okinawa’s prefectural capital on Feb. 26 to protest the Japanese government’s plans to build up its defense capabilities on a group of islands in the country’s south for a possible contingency in Taiwan.1,600 people march through Naha protesting Japan’s defense buildup in Okinawa

Related:

U.S., Japan, South Korea Hold Ballistic Missile Defense Drills after North Korean Launches

Two People’s Liberation Army Navy (PLAN) destroyers were sighted 2 a.m. Saturday, sailing southeast in an area six miles west of Kume island, which is a part of the Okinawa Islands, according to a Monday JSO release.

Air defense identification zones over Japan (blue), South Korea (green), China (pink), and Taiwan/ROC (Orange).

Chinesisches Staatsfernsehen CCTV berichtet über das Anti-War Cafe in Berlin und das Strafverfahren gegen den Betreiber Heinrich Bücker

Zum Video LINK

Hier in chinesisch und nur teilweise in englischer Sprache.

Friedensaktivist und Antifaschist Heinrich Bücker kritisiert Verengung des Debattenraums wegen Ukrainekonflikt – Interview mit YouTube-Kanal Satellit aus Moskau

Der Friedensaktivist und Antifaschist Heinrich Bücker hat in seinem Kunstcafe in Berlin-Mitte eine einzigartige Plattform für politische Debatten und freie Meinungsäußerung geschaffen.

Im Gespräch mit Satellit geht er an seinem eigenen Beispiel darauf ein, wie der Debattenraum in Deutschland mit Blick auf den Ukraine-Krieg weitgehend verengt wird – bis hin zur strafrechtlichen Verfolgung derjenigen, die es wagen, sich nicht mainstreamkonform zu äußern.

In der Schweiz machen private Betreiber von Solaranlagen in jeder zweiten Gemeinde Verluste — Blackout News

Eine neue Studie der Universität Bern und der ETH Zürich zeigt, dass Privatpersonen mit Solaranlagen in der Schweiz in jeder zweiten Gemeinde Verluste machen. Dies hat Auswirkungen auf den Ausbau von Solarenergie in der Schweiz. 409 weitere Wörter

In der Schweiz machen private Betreiber von Solaranlagen in jeder zweiten Gemeinde Verluste — Blackout News

Flauschige, freundliche Finnen zeigen ihre Hörner und Hufe

Sozial engagierte finnische Bürger betrachten es ehrlich und öffentlich in Solidarität mit den Maydanuts als eine erhebende und nützliche Tat, Menschen im Haus der Gewerkschaften bei lebendigem Leibe zu verbrennen. Angebot zur Erweiterung und Vertiefung.

Sie wissen, wovon sie sprechen. Der erste organisierte Völkermord an den Russen war genau die Finnen im Jahr 1918 — das «Wyborg-Massaker».

Er schrieb über diese „Leistung des finnischen Volkes“ und widmete dabei nicht so sehr den Fällen vor 100 Jahren besondere Aufmerksamkeit, sondern dem zärtlichen historischen Gedenken der Finnen, die zum 100. Jahrestag dieses „rührenden“ Ereignisses gedruckt wurden – in 2018 — eine Gedenkmedaille, die einen «besonders fröhlichen Moment» darstellt — die Hinrichtung russischer Zivilisten durch finnische Nationalisten:

Wie Sie sehen, hat sich nichts geändert, und all diese «finnisch-sowjetische» und «finnisch-russische» Freundschaft ist nur ein Schleier auf dem dämonischen Gesicht des finnischen russophoben Nazismus — der wichtigsten und einzigen ideologischen Bindung der finnischen Nation.

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Nachdem die Finnen offiziell ihren NATO-Beitritt angekündigt hatten, schrieb ich einen „Glückwunsch“-Beitrag zum Thema russisch-finnische Freundschaft und las dann eine ganze Woche lang die Wutanfälle der Ashevskaya statt einer Party über Vasiliev, der das nicht versteht Schmerz des finnischen Volkes, die bescheidene finnische Schwäche widerlich zur Schau stellt und buchstäblich das einzige Hindernis für die unzerstörbare und tiefste finnisch-russische Freundschaft ist.

Genosse Advisor, der anonyme Hauptanstifter des Bastard-​Wassiljew, brach sogar mit einer ganzen Reihe von Werbeartikeln aus, die den unterhaltsamen, entspannten Tourismus in diesem „reizenden und freundlichen Land des Nordens“ aggressiv förderten.

Nun, ich warte auf die Fortsetzung des betörenden statt linken Narrativs, traditionell beginnend mit einem „Lied über die Hauptsache“ – „Raus“ und „Das ist was anderes“ …

Sergej Wassiljew

https://aftershock.news/?q=node/1216725

P.S. Die Finnen lebten auf Kosten der UdSSR … sie bauten ihre Hufe auf)

diese Tatsache ist an sich schon interessant… ich meine diese Freundschaft

persönliche Freundschaft zwischen Kekkonen und Kosygin … es war seltsam für die Sowjetzeit

Was haben die Bombardierung deutscher Städte und der Krieg in der Ukraine gemeinsam?

Wie jedes Jahr wurde in Pforzheim wieder der verheerenden britischen Bombardierung vom 23. Februar 1945 gedacht, durch die in der damals kleinen Stadt von ca. 60.000 Einwohnern in 20 Minuten ca. 18.000 Menschen getötet wurden. Das diesjährige offizielle Gedenken war geprägt von der Einbeziehung des gegenwärtigen Krieges, den der „Autokrat Putin“ mitten in Europa entfesselt habe, und des Mitfühlens mit den Ukrainern. Der damit unterschwellig nahegelegte Vergleich mit der „Entfesselung des Zweiten Weltkrieges durch den Diktator Hitler“ hat jedoch nur eine einzige Gemeinsamkeit aufzuweisen: Bei beiden Kriegen wird die Vorgeschichte ausgeblendet.

Teilansicht der völlig zerstörten Innenstadt Pforzheims

Oberbürgermeister Peter Boch (CDU), so berichtet die Pforzheimer Zeitung (PZ) am 24.2.2023, habe in der zentralen Gedenkveranstaltung auf dem Marktplatz in Erinnerung gerufen: „Vor einem Jahr gingen wir zu Bett in der Hoffnung, dass der Autokrat Wladimir Putin es nicht wagen würde, einen Krieg mitten in Europa zu entfesseln. Doch als wir erwachten, war genau dies geschehen.“

So seien es neben den fast 18.000 Opfern des Luftangriffs auf Pforzheim vor 78 Jahren auch sämtliche Tote, Verletzte, Verfolgte und Vertriebene von Kriegen und Konflikten früher und heute, derer die Teilnehmer gedenken.Man stehe hier auch zusammen in Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, von denen mittlerweile mehr als 2.000 in Pforzheim Zuflucht gefunden hätten.

Selbstverständlich ist es berechtigt, bei der Gedenkfeier an die eigenen Opfer der Bombardierung auch der Opfer des gegenwärtigen Krieges in der Ukraine zu gedenken. Aber man darf sie nicht einfach gleichsetzen und den Unterschied unterschlagen. Die alliierten Bombenangriffe auf deutsche Städte kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges waren gezielt gegen die deutsche Zivilbevölkerung gerichtet, von der so viel wie möglich vernichtet werden sollte. Das waren barbarische Kriegsverbrechen. Die Russen dagegen haben in der Ukraine von Anfang an nur militärische Ziele angegriffen und bewusst vermieden, die Zivilbevölkerung zu treffen.

Vergleichbar wäre es, wenn man an den Beschuss der Zivilbevölkerung in der Ostukraine durch die ukrainische Armee erinnert hätte, der seit 2014 unaufhörlich auf Wohngebiete, Einkaufzentren, Schulen und Krankenhäuser stattfindet und bis heute über 14.000 Menschen, darunter Frauen und Kindern, das Leben gekostet hat.

Doch diese Tatsache wird wie die gesamte übrige Vorgeschichte des russischen Einmarsches – die Nato-Osterweiterung, der von USA, Nato und EU betriebene Maidan-Putsch, die Stationierung gegen Russland gerichteter Raketen- und Waffenbasen in der Ukraine1. – ebenso unterschlagen, wie in den Pforzheimer Gedenkfeiern seit Jahren das Kriegsverbrechen der Britten außen vor bleibt und nur die Schuld des nationalsozialistischen Deutschlands am Kriege in den Mittelpunkt gestellt wird, dessen Vorgeschichte, die Installierung Hitlers mit Hilfe angloamerikanischer Finanzen aber ebenfalls ausgeblendet bleibt. Doch nur das Ganze ist die Wahrheit.

Wenn man schon – zu Recht – das menschenverachtende System des Nationalsozialismus immer wieder warnend in den Blick nimmt, dann ist es im höchsten Maße verwunderlich, dass die neonazistische Durchseuchung des ukrainischen Regimes, einschließlich entsprechender Militäreinheiten, vollkommen unerwähnt bleibt und im Gegenteil als freiheitlich demokratisch gefeiert wird, das Freiheit und Demokratie des Westens gegen Russland verteidige. Verlogener geht´s nicht.

Wir drucken nachfolgend unseren Artikel zur Pforzheimer Gedenkfeier von 2017 erneut ab, da er die verschwiegene Vorgeschichte des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges grundsätzlich behandelt hat. Diese historische Aufarbeitung wird von den derzeit regierenden deutschen US-Vasallen systematisch mit primitiven Argumenten verhindert, wie sie auch die SPD-Bundestags-Vizepräsidentin Aydan Özoguz als Gast in Pforzheim wieder vorgebracht hat. Sie hob zunächst lobend hervor, dass man sich in Pforzheim durchaus dagegen wehre, so zu tun, als wäre damals (am 23.2.1945) vorher nichts geschehen. Die deutsche Schuld würde hier „uneingeschränkt eingestanden“. Jeder Versuch, Tote gegeneinander aufzurechnen oder das deutsche Unrecht kleinzureden, müsse „auf entschiedenen Widerstand von uns allen“ treffen. (PZ)

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1 Siehe näher u.a.:

     Dunkle Tage für Europa;
     Die USA haben die russische Militäroperation bewusst provoziert

Siehe zum Thema auch:
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/die-dresden-luege-225000-tote-klagen-an/

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Selbst schuld – Gedenkkultur in Pforzheim

20.2.2017

„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!“ (Johannes 8,7)

Der jährliche Gedenktag der Stadt Pforzheim an die verheerende britische Bombardierung der Stadt am 23. Februar 1945, bei der in ca. 20 Minuten mehr als 17.600 Menschen den Tod fanden, ist seit Jahren durch zwei sich konträr gegenüberstehende Ereignisse gekennzeichnet: die offiziellen Gedenkfeiern der Stadt auf dem Hauptfriedhof bzw. dem Marktplatz und die Fackel-Mahnwache des als rechtsextrem eingestuften Freundeskreises „Ein Herz für Deutschland“ auf dem Wartberg. Das Gedenken der Stadt stellt das nationalsozialistische Deutschland in den Mittelpunkt, das die alleinige Schuld am 2. Weltkrieg trage und letztlich diese Bombardierung herbeigeführt habeDie Veranstalter der Fackel-Mahnwache sehen die Toten als Opfer des kriegsverbrecherischen alliierten Bombenterrors.

Es ist natürlich richtig, diese Feiern mit einem mahnenden Gedenken an das menschenverachtende Terror-Regime des Nationalsozialismus zu verbinden. Doch es ist einseitig. Es ist aber auch richtig, dass diese furchtbare Bombardierung Pforzheims durch britische Bomberverbände, die sich auf die barbarische Vernichtung der Zivilbevölkerung richtete, objektiv ein Kriegsverbrechen war. Doch alleine nur daran zu erinnern, ist ebenfalls einseitig. Beides gehört in eine Feier. Und würde die Stadt beider Faktoren zugleich gedenken, wäre dem Aufmarsch der Fackelträger, die als Bürger der Stadt zu Recht die mahnende Erinnerung an die Verbrechen der Briten erwarten, weitgehend der Boden entzogen.

Relativierung

Durch die Erinnerung daran, dass die Bombardierung ein Kriegsverbrechen der Briten war, werden die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht „relativiert“, wie oft oberflächlich argumentiert wird, wobei dem Begriff „relativieren“ die negative Bedeutung „verharmlosen“ untergeschoben wird.

„Relativieren“ (von lat. relatio = Beziehung) heißt: etwas in Beziehung zu etwas anderem setzen. Denn nichts besteht isoliert für sich, sondern alles in der Welt steht mit vielem anderen in Beziehung. Eine isolierte Betrachtung ist künstlich einseitig, reißt etwas aus dem Zusammenhang, in dem es in der Wirklichkeit steht. Mit ihm muss man es wieder in Beziehung setzen. Dadurch wird die absolute Geltung einer Sache, die es nicht gibt, auf das Maß zurückgeführt, das ihr im Gesamtzusammenhang zukommt, eben relativiert, und in ihrer tatsächlichen Bedeutung erkannt. Auf „The Free Dictionary“ im Internet heißt es treffend: „etwas (durch etwas) relativieren: etwas in einem größeren Zusammenhang und meist so in der richtigen Perspektive sehen: Alte wissenschaftliche Erkenntnisse werden durch neue meist nicht aufgehoben, sondern relativiert“. (Vgl. Geschichtsverständnis und Politik)

„Relativierung“ ist also eine wissenschaftliche Notwendigkeit. Wer sie bekämpft, bekämpft die Erkenntnis der Wahrheit. Denn „nur das Ganze ist die Wahrheit“, wie Hegel immer wieder betonte. Die Raffinesse besteht darin, dass dem Namen des eigentlichen Begriffs „Relativierung“ die negative Bedeutung des Begriffes „rechtslastige Verharmlosung“ untergeschoben, er insofern diskreditiert, und, mit diesem Virus besetzt, in seiner eigentlichen positiven Wirksamkeit ausgeschaltet wird. Umgekehrt werden durch die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus aber auch die Verbrechen der Briten nicht verharmlost.

Kriegsverbrechen

Die Bombardierungen auf die deutschen Städte hatten mindestens ab Herbst 1944, als der Krieg praktisch entschieden war, nicht primär militärische Objekte zum Ziel. „Der rationale Bombenkrieg, geführt mit dem Ziel, die deutsche Rüstungsindustrie zu treffen, Verkehrsadern zu durchtrennen und die Lufthoheit über dem Kriegsgebiet zu erringen, war zumindest auf britischer Seite in ein militärisch unsinniges, verbrecherisches Abschlachten von Zivilbevölkerung übergegangen“, schrieb Peter Carstens am 24.2.2015 in der FAZ. Die gebürtige Pforzheimer Historikerin Ursula Moessner-Heckner belegt in ihrem Buch „Pforzheim – Code Yellowfin“ nach intensiven Studien

der einschlägigen Dokumente in Militärarchiven von London und Washington und anderen wichtigen Archiven Englands und der USA …, dass weder Vergeltung, noch die Pforzheimer Rüstungsindustrie die ausschlaggebenden Gründe für den Angriff der Alliierten waren. … Aus alliierter Perspektive gesehen war Pforzheim militärisch und rüstungs-wirtschaftlich von geringer Bedeutung. … Die alliierten Zielkommitees gaben Pforzheims Industrien die niedrigste industrielle Einstufung, nämlich Stufe drei – , die Industrien von geringer Wichtigkeit für die deutsche Rüstungsindustrie bezeichnete.“ 1.

Und wörtlich schrieb die Wissenschaftlerin:

„Ich fand, dass die Wahl Pforzheims, wie auch die anderer Städte, als Ziel der Zerstörung zu diesem Zeitpunkt stark vom Zufall beeinflusst wurde, wie auch von dem Faktor, dass Pforzheim eine ältere Stadt mit engen Straßen und Gassen und einem leicht brandanfälligen Stadtkern, sich gut für einen Flächenangriff eignete. Und letzten Endes musste ich zu dem tragischen Fazit kommen, dass der Angriff ein Terrorangriff war.“ 2.

Es ging um die großflächige Vernichtung möglichst vieler deutscher Zivilisten, eine Absicht, die auch aus vielen Äußerungen des britischen Kriegspremiers Winston Churchills spricht:

Kurz nach der Jalta-Konferenz (5.-11. Februar 1945) wiederholte Churchill 1945 zudem öffentlich, was er damals bereits intern gesagt hatte. Deutschland brauche seine Ostgebiete nicht mehr, „da weitere sechs oder sieben Millionen Deutsche im nächsten Jahr umkommen würden.“ 3.

Der britische The Telegraph schrieb am 13.2.2015 in einem Artikel:

„Unterstützer von Großbritanniens „Flächenbombardements“ (gegen Zivilisten anstelle von militärischen oder industriellen Zielen) behaupten, dass es ein wichtiger Teil des Krieges war. Churchill schrieb, dass er „absolut verheerende, vernichtende Angriffe durch sehr schwere Bomber dieses Landes auf das Nazi-Heimatland“ wollte. In einem weiteren Brief nannte er es `Terror-Bombing`.“ 4.


Eine Sprengbombe trifft immer nur an einem Punkt auf. Eine Großstadt wäre mit Sprengbomben allein nicht mit vertretbarem Aufwand zerstörbar, und viele Menschen kämen noch mit dem Leben davon, fand die britische Führung. Ein Brandbomben-Angriff schafft dagegen ein großes Vernichtungsareal. Millionen abgeregnete Stabbrandbomben erzeugen einen Raum, in dem kaum noch Leben stattfinden kann, in dem die Hitze mit ca. 1.700 ° so stark ist, dass man keine Luft mehr bekommt. Die heiße Luft steigt so rasch nach oben, dass unten ein Vakuum entsteht, in das Luft nicht so schnell nachströmen kann. Der ungeheuren Sog zieht den Sauerstoff aus den Kellern, in denen die Menschen ersticken, und der Sturm, der dadurch entfesselt wird, reißt die Menschen außerhalb mit und schleudert sie wie Puppen hinein in die Flammen.5

Der Historiker Jörg Friedrich, Autor des Buches „Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945“, weitet das Szenario noch aus: Britische und amerikanische Jagdflugzeuge gingen ab Herbst 1944 noch speziell „auf eine Menschenjagd“, „auf alles, was sich am Boden bewegte“. Er bringt das Beispiel von Überlebenden der „Gustloff“. Vor der Roten Armee nach Swinemünde geflohen, lagerten sie zusammen mit Tausenden anderen Vertriebenen in den Kurparks des Badeortes. „Und die US-Bomber tun in Swinemünde das, was sie in ganz Deutschland tun. Nicht nur, dass sie den Park bombardieren, sondern sie tauchen auch hinunter und mähen diese Bevölkerung, schwangere Frauen, mit Maschinengewehren nieder.“ 6.

Das haben die britischen Alliierten auch in Pforzheim gemacht. Vor ca. 20 Jahren las ich in einer Ausgabe der Pforzheimer Zeitung, dass am Tag nach dem Pforzheimer Feuersturm Überlebende in der Bleichstraße an einem Suppenwagen anstanden, als britische Tiefflieger kamen und viele niedergemäht haben. Ich selbst habe das als Fünfjähriger bei Marburg auf dem Felde mit meinem Großvater auch erlebt. Wir warfen uns in eine Ackerfurche, als Jagdflugzeuge nahten und 10 m über uns hinwegdonnerten. Zum Glück haben sie nicht geschossen. Aber andere Dorfbewohner sind auf dem Feld erschossen worden, und ein Nachbarjunge wurde von einer Maschinengewehrsalve getroffen, als er aus der Tür schaute.

Es waren Kriegsverbrechen und Verbrechen wider die Menschlichkeit, selbst dann, wenn Nazi-Deutschland ähnliche Verbrechen gegen England begangen hat. Gandhi bezeichnete dieses Vorgehen der Alliierten als „HITLER mit seinen Waffen bekämpfen, und das Ende ist, daß sie HITLER mit HITLER übertroffen haben.“ 7. Beide Seiten in einer angeblich christlichen westlichen Welt sind auf demselben moralischen Niveau. Ein edler Hindu wendet sich da ab mit Grausen.

Die Benennung des britischen Kriegsverbrechens ist kein Hass und kein Verzicht auf Versöhnung. Das schonungslose Anschauen der ganzen Wahrheit ist erst die Voraussetzung von Verzeihung und wirklicher Versöhnung. Auf Verzerrung und Lüge lässt sich keine Versöhnung aufbauen, weil im Untergrund Verdrängtes unaufgearbeitet zurückbleibt.

Kriegsschuld

Die Beziehung (Relation) zwischen Großbritannien, bzw. der britischen Elite und dem Nazi-Regime in Deutschland hat noch eine ganz andere historische Dimension. Doch diese wird von der herrschenden Geschichtsversion ausgeblendet. „Die Geschichtsschreibung ist der zweite Triumph der Sieger über die Besiegten“, schrieb schon der französische Philosoph Michel de Montaigne aus dem 16. Jahrhundert. Und der britische Feldmarschall Bernard L. Montgomery soll nach dem 2. Weltkrieg fast gleichlautend formuliert haben: „Die Geschichtsschreibung ist immer der zweite Sieg des Siegers über den Besiegten.“

So ist die Geschichtsschreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg im Überleitungsvertrag von 1954, Artikel 7 an die Darstellungen im Urteil des Nürnberger Tribunals gebunden worden. Die beamteten Historiker in den staatlichen Hochschulen müssen sie lehren, wenn sie ihre Stellung nicht verlieren wollen, und die Kultusministerien sind in Bezug auf die Zulassung der Schulbücher darauf verpflichtet. Das hat die „Vereinbarung“ vom 27./28.9. 1990 zum Zwei-plus-Vier-Vertrag verlängert und gilt bis heute.8 Das ist eben den wenigsten bekannt.

Die herrschende Geschichtsschreibung der beiden Weltkriege hat entsprechend mit einem Tunnelblick den Focus fast ausschließlich auf die Taten Deutschlands gerichtet und blendet weitestgehend aus, was die anderen beteiligten Mächte dazu beigetragen haben und was sich parallel in ihren Ländern bereits im Vorfeld des Krieges abgespielt hat. Das hat mit Wissenschaft natürlich nichts zu tun, sondern mit politischer Tabuisierung bzw. Dogmatisierung. Wissenschaftler werden hier zu willfährigen Knechten der Macht. Wenn man den Anteil jedes Landes zu einem Gesamtbild zusammenträgt, wird nicht das geleugnet oder verkleinert, was auf das Konto Nazi-Deutschlands geht, sondern der Gesamtumfang der Wahrheit in den Blick genommen und in Beziehung zueinander gesetzt. Denn: „Nur das Ganze ist die Wahrheit.“

Historiker, die bisher ausgeklammerte Aspekte und Perspektiven einzubringen versuchen, werden noch immer systematisch rechtsaußen eingeordnet und gesellschaftlich diskreditiert. Unter hohem persönlichem Risiko und Opfer müssen sie ihre Forschungsergebnisse in kleinen Verlagen, wenig beachtet, veröffentlichen. Der britisch-amerikanische Wirtschaftshistoriker Anthony Sutton hat bereits 1976 in seinem Buch „Wall Street und der Aufstieg Hitlers“ auf interessante Zusammenhänge aufmerksam gemacht. In der Verlagsankündigung des im Basler Perseus-Verlag auf Deutsch erschienenen Buches heißt es: „Während die Halbwahrheit, dass der Hitlerismus mit Hilfe der amerikanischen Streitkräfte 1945 besiegt wurde, in alle Köpfe gehämmert wurde, bleibt die andere Hälfte der Wahrheit, dass derselbe Hitlerismus nur mit Hilfe westlicher (britisch-amerikanischer) Kapitalhilfe überhaupt aufgebaut werden konnte, bis heute ein Tabu akademischer Geschichtsschreibung.“ 9.

Sutton belegt, dass Hitler und die NSDAP nicht nur von deutschen Industriellen, sondern auch gezielt in erheblichem Umfang von Wallstreet-Finanziers finanziell unterstützt und gefördert wurden, deren Aufstieg zur Macht sonst nicht möglich gewesen wäre. Auch „der Beitrag des amerikanischen Kapitalismus zu den deutschen Kriegsvorbereitungen vor 1940 kann nur als phänomenal beschrieben werden. Er war mit Sicherheit von entscheidender Bedeutung für die deutschen militärischen Fähigkeiten“, schreibt er (S. 23).

Sutton wird bestätigt und in Bezug auf die Machenschaften der britischen Elite ergänzt durch die Forschungsarbeit des amerikanischen Wissenschaftlers Guido Giacomo Preparata mit dem Titel „Wer Hitler mächtig machte. Wie britisch-amerikanische Finanzeliten dem Dritten Reich den Weg bereiteten“, die 2010 im selben Verlag auf Deutsch erschienen ist. Preparata nimmt im Vorwort das Ergebnis seiner Forschungen vorweg und konstatiert,

„dass sich die angelsächsischen Eliten über einen Zeitraum von fünfzehn Jahren (1919-1933) in die deutsche Politik in der bewussten Absicht einmischten, eine reaktionäre Bewegung hervorzubringen, die sie dann als eine Art Pfand in ihren geopolitischen Intrigen verwenden konnten. … Damit soll nicht gesagt werden, dass England die Hitlerbewegung ersonnen hätte; es hat aber (von Versailles an) die Bedingungen geschaffen, unter denen ein solches Phänomen erscheinen konnte, und hat sich in der Folge der Aufgabe gewidmet, die Nationalsozialisten finanziell zu unterstützen und bis an die Zähne zu bewaffnen, in der Erwartung, sie anschließend manipulieren zu können. Ohne diese systematisch und reichlich gewährte ´Protektion` von Seiten der angloamerikanischen Eliten, zusammen mit der Stärkung von Seiten Sowjetrusslands, hätte es keinen Führer und keine Nazibewegung gegeben.“

Wesentliche Linien beider Bücher sind in vorangegangenen Artikeln dieses Blogs dargestellt worden.10 Der Zweite Weltkrieg war nicht die Folge des Nationalsozialismus, sondern dieser war ein von der britischen Elite aufgebautes Instrument, den Krieg glaubhaft herbeizuführen. Die wahren Absichten der Briten lassen z.B. auch die folgenden Äußerungen führender Persönlichkeiten erkennen. So sagte der Historiker und Generalmajor J.F.C. Fuller: „Nicht die politischen Lehren Hitlers haben uns in den Krieg gestürzt. Anlaß war der Erfolg seines Wachstums, eine neue Wirtschaft aufzubauen. Die Wurzeln des Krieges waren Neid, Gier und Angst.“ 11.

Deutschland müsse vernichtet werden, das gehörte zu den Überzeugungen, mit denen Winston Churchill bereits 1934 den emigrierten Heinrich Brüning in England begrüßte.12 Und zu einem Beauftragten des deutschen Widerstandes sagte der Kriegspremier Churchill während des Krieges: „Sie müssen sich darüber klar sein, daß dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.“ 13.

Als Hitler die deutsche Wehrmacht Polen angreifen ließ, worauf England Deutschland den Krieg erklärte, sagte der britische Außenminister Lord Halifax in London: „Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen, so dass er nicht mehr auf friedlichem Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann.“ 14

Um es noch einmal zu betonen: Es geht nicht um eine Verharmlosung des verbrecherischen Nazi-Regimes und seiner Machtpolitik. Es kann aber auch nicht um deren Verfälschung und erst recht nicht um eine Verharmlosung der britischen Machtpolitik gehen.

Gedenkkultur in Pforzheim

Auf der Gedenkfeier am 23. Februar 2016 sagte der Oberbürgermeister Pforzheims Gerd Hager (SPD) u.a.:

„Diese Erinnerung ist schmerzlich. Schmerzlich auch, weil wir wissen, was zu diesem 23. Februar geführt hat. Wir wissen, was diesem Tag vorausgegangen ist. Wir wissen, dass dieser Krieg, der im Februar 1945 auch unsere Stadt in der schrecklichsten Weise erreicht hat, von Deutschland ausgegangen ist. Von einem nationalsozialistischen Deutschland, das mit diesem Krieg millionenfachen Mord und Tod, Vertreibung und Elend verursacht hat und mit dem Holocaust ein Menschheitsverbrechen begangen hat, dessen Ausmaß all unsere Vorstellungskraft übersteigt.

Darum tun wir uns immer schwer mit dem Gedenken. Überall in diesem Land – und auch in unserer Heimatstadt Pforzheim. Denn auch hier hat es Menschen gegeben, zu viele Menschen, die das nationalsozialistische Regime – auch schon von Anfang an – unterstützt oder in Kauf genommen haben. Und es hat hier wie andernorts zu wenige gegeben, die sich dagegen gestellt haben. Viel zu wenige.“ 15

Ein deutscher Parteipolitiker hat hier den Tunnelblick der herrschenden Geschichtsschreibung tief verinnerlicht und befolgt ihn politisch korrekt. Das heißt, er lebt nicht in der historischen Wirklichkeit. Von der Komplexität der Geschichte mit ihren verschiedenen Ebenen, Dimensionen und Verflechtungen, ihrer Tragik hat er keine Ahnung. Für ihn gibt es nur die einfache monokausale Linie von Ursache und Wirkung, Schuld und Folge. Und wer Nationalsozialist war, trägt Mitschuld am Kriege. Darum tut er sich schwer mit dem Gedenken. Schmerzlich ist ihm daher die Erinnerung. Etwas später sagt er zwar: „Mit Schuldzuweisungen kommen wir dabei nicht weiter. Wir müssen vielmehr aufpassen, selbst nicht schuldig zu werden.“

Doch unausgesprochen schwingt der Vorwurf mit, die Pforzheimer Bevölkerung sei letztlich selbst schuld an ihrem Untergang gewesen. Er kann sie nicht mit ungeteiltem Schmerz als Opfer barbarischer britischer Verbrechen – die zu erwähnen er auch peinlich vermeidet – beklagen. Sie sind eher Mittäter und Mitläufer nationalsozialistischer Verbrechen, die letztlich die Folgen auch auf sich selbst gezogen haben. Auch ein anderer Parteipolitiker, Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), sprach vor kurzem dieselbe Gesinnung aus, nur deutlicher: „Dresden war keine unschuldige Stadt, das wurde wissenschaftlich ausgewertet.“ Und: „Es gibt immer noch Versuche, die Geschichte umzudeuten und Dresden in einem Opfermythos dastehen zu lassen.“

Also die Geschichte steht fest, „wissenschaftlich“ festgestellt. Da kann es gar keine anderen Erkenntnisse mehr geben. Wer etwas anderes bringt, will die Geschichte nur umdeuten, also verfälschen. Und das können dann nur unverbesserliche Rechtsaußen sein. – Aber ein wahrer Geschichtswissenschaftler weiß von dem Vorläufigen, Fragmentarischen, Ergänzungs-, und vielleicht auch Korrekturbedürftigen seiner Forschungen. Er hat es in der Geschichte seiner eigenen Zunft schon zu oft wahrgenommen.

Wo ist die Schuld in den oben skizierten Dimensionen der geschichtlichen Ereignisse? Bei den Briten oder den Deutschen? Natürlich bei beiden. Die Schuld der gigantischen weltpolitischen Intrigen der anglo-amerikanischen Eliten hebt die Schuld der Deutschen nicht auf. Aber diese steht zu jener in einer bestimmten Beziehung (Relation), wird durch sie relativiert. Die eine kann nicht ohne die andere behandelt werden, wenn nicht die Geschichte verfälscht werden soll.

Doch gibt es die Schuld einer ganzen Stadt, weil dort neben Gerechten, Schlafschafen, Gleichgültigen, unschuldigen Kindern, Gefangenen auch stramme Nationalsozialisten lebten? Schuld ist persönlich, individuell, sie ist menschlich, wie alle Schuld. Sie beruht zumeist auf eingeschränkter Sichtweise, auf Irrtum, Unbildung, tragischer Verstrickung, Verführung, Verblendung und Angst, die ein Terror- und Spitzelregime hervorbringt. Karl Jaspers bezeichnete den Nationalsozialismus als den Einbruch des Dämonischen in die Menschenwelt. Dessen suggestiver Überwältigung konnten sich viele nicht entziehen. Zugelassen haben es in erster Linie die geistverlassenen Intellektuellen und Politiker Deutschlands, die die spirituelle Hochkultur der Deutschen der Goethezeit verraten und ein geistiges Vakuum bereitet hatten, in das das Dämonische hineinfahren konnte.

Es ist leicht, aus sicherem Abstand als „Heutige“, die „an den NS-Verbrechen von damals keine persönliche Schuld“ haben, wie der OB anschließend bemerkt, „sich schwer zu tun mit dem Gedenken“. Und da passiert es leicht, dass eine versteckte, in Schmerz gekleidete Selbstgerechtigkeit angesichts der ungeheuren geschichtlichen Tragik nicht umfassendes Mitleid mit den Umgekommenen empfindet, sondern noch nachträglich „mit Steinen wirft“.

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1 Pforzheimer Zeitung vom 23.2.1995 „Zerstörung Pforzheims war ein Terrorangriff
2 zitiert nach Anm. 1
3 Brief Heinrich Brünings 26.10.1945, zitiert nach Stefan Scheil: Churchill, Hitler und der Antisemitismus 2009, S. 99
telegraph.co.uk 13.2.15
5 Vgl. Jörg Friedrich in der WELT vom 21.11.2002
http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv02/4802ob39.htm
7http://zitate-aphorismen.de/zitat/die-vereinigten-staaten-zogen-aus-hitler/
8 Vgl. Gerd Schultze-Rhonhof: Der Krieg, der viele Väter hatte, München, 2. Aufl., S, 12-13
9 Anthony Sutton: Wallstreet und der Aufstieg Hitlers, Basel 20147
10 Von der Wegbereitung des Nationalsozialismus
Das britische Schachspiel
11 Generalmajor J.F.C. Fuller, Historiker, England „Der Zweite Weltkrieg“, Wien 1950
12 Vgl. Stefan Scheil, Churchill, Hitler und der Antisemitismus, Berlin 2009, S. 105
13 Kleist, Peter „Auch du warst dabei“, Heidelberg, 1952, S. 370
und Emrys Hughes, Winston Churchill – His Career in War and Peace, S. 145
14 „Nation Europa“, Jahrgang 1954, Heft 1, S. 4
Wie es England dazu brachte, siehe: Zwang England Hitler zum Angriff gegen Polen?
15 pf.webseiten.cc

The US is preparing a color revolution in India

A series of suspicious events

British Financial Times reported that American billionaire George Soros, speaking at the Munich Security Conference, said that the head of the Indian conglomerate Adani Group, Gautama Adani, and Indian Prime Minister Narendra Modi are «close allies.» Soros believes that the problems faced by the Indian holding «will significantly weaken Modi’s control over the federal government of India» and «open the door for much-needed institutional reforms.»

Gautama Adani

Soros laid out his accusations against Modi: “India is an interesting case. This is a democracy, but its leader, Narendra Modi, is not a democrat… Incitement to violence against Muslims was an important factor in its meteoric rise… Modi maintains close relationships with both open and closed communities. India is a member of the Quartet, which also includes Australia, the US and Japan, but it buys a lot of Russian oil at a deep discount and makes a lot of money from it.”

“The woes of Gautam Adani will spur “a democratic renaissance in India… Modi and business tycoon Adani are close allies; their destinies are intertwined… Adani is accused of fraud with shares, his shares collapsed like a house of cards. Modi has remained silent on the matter, but he will have to answer questions from foreign investors in parliament as well. This will significantly loosen Modi’s stranglehold on the Indian federal government and open the door for much-needed institutional reforms,” Soros said, effectively calling for regime change in India.

“Soros is an old, rich, self-confident man sitting in New York who still believes that his views should determine how the world works,” Indian Foreign Minister Subramanyam Jaishankar said in response to the attacks of the American billionaire, who called Soros «dangerous».

“This [Soros statement] is not an attempt to damage India’s image. If you listen carefully, he’s talking about regime change. India has always dealt with foreign powers when challenged and will continue to fight back in the future,” said Indian Human Resource Development Minister Smriti Irani, who has been a member of India’s ruling Bharatiya Janata Party since 2014 with Modi.

Adani Group is one of the largest Indian conglomerates with leading positions in energy, agriculture and defense industries. The head of the companies, Gautam Adani, recently According to Bloomberg, he ranked second in the list of the richest people in the world with a fortune of $128 billion.

In recent years, the Adani Group has grown at a «breakneck pace» with Adani Enterprises growing 2,500% over five years, driven largely by speed,with which the conglomerate opened new campaigns.Adani’s fortune also grew rapidly. According to Forbes, it increased from $8.9 billion in 2020 to $125 billion by January 2023.

Western media attribute the group’s rapid growth and capitalization to Gautama Adani’s close personal ties to Indian Prime Minister Narendra Modi.

January 24 American investment research firm Hindenburg Research published a 106-page investigation into the Adani Group conglomerate.After that, the total capitalization of the companies that make up the Adani Group lost $118 billion in market value in a week (as of February 3, 2023), and its founder, Gautama Adani, dropped out of the lists of the richest people in the world.

Prior to this, Hindenburg Research published inside information on Chinese companies WINS Finance and China Metal Resources Utilization, bringing down their shares.

This is how they attacked China Metal Resources Utilization (CMRU): “We believe that China Metal Resources Utilization (CMRU) is nothing more than a zombie company; an organization technically alive but in such serious financial trouble and burdened with so many red flags that insolvency seems inevitable.”

In the same style, a 106-page investigation into the activities of an Indian conglomerate is written, which says that the Adani Group is pulling off the “biggest scam in corporate history”: the conglomerate is allegedly involved in massive fraud with securities and accounting, money laundering, theft of taxpayers’ funds, corruption , the creation of offshore front organizations, pressure on government agencies and freedom of the press.

Hindenburg Research’s attack on India was supported by major US media.

«Eta saga [doklad Hindenburg Research] prolila svet na otnosheniya mezhdu indiyskim biznesom i politicheskoy elitoy, postaviv pod vopros, smozhet li Indiya, stolknuvshis’ s obvineniyami v klanovom kapitalizme, stat’ global’nym ekonomicheskim gigantom, kak yeye blizhayshiy aziatskiy konkurent Kitay», – pishet Time.

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“This saga [Hindenburg Research report] sheds light on the relationship between Indian business and the political elite, calling into question whether India, faced with accusations of crony capitalism, can become a global economic giant like its closest Asian rival China,” writes Time

“Fraud and failure is hardly the image of India that Mr. Modi wants to create,” writes The New York Times, noting that “the story of a close working relationship between 60-year-old Adani and 72-year-old Modi began in earnest in 2002, when Hindu-Muslim riots have devastated Gujarat, the state on India’s west coast where Mr. Modi was chief minister and where the Adani Group is based. Mr. Modi’s image has been badly damaged by the mass clashes in which 1,000 people, most of them Muslims, were killed.»

The British BBC joined the attack on Narendra Modi, which released a two-part documentary India: The Modi Question.

The first episode was released on January 17, 2023. It focuses on Modi’s early political career and his role in the 2002 Gujarat riots that took place while he was the state’s chief minister. The film accuses Narendra Modi of ethnic cleansing of Muslims. In the second episode, aired on January 24, the day the Hindenburg Research report was published, «British academics» attributed numerous violations of human rights, freedom of the press and other «values» to Modi.

The response from the Indian government to the screening of this film was swift and harsh. India’s Ministry of Information has announced that all links to footage from it should be banned from social media.

Kanchan Gupta, a spokesman for the Ministry of Information, called the documentary «hostile propaganda and anti-Indian rubbish» and the students who screened this week at the University of Kerala were accused of betrayal. at the prestigious Delhi University. Jawaharlal Nehru, students who tried to do the same faced power and internet outages, and right-wing groups threw stones at them.

The response from the Indian government to the screening of this film was swift and harsh. India’s Ministry of Information has announced that all links to footage from it should be banned from social media.

Kanchan Gupta, a spokesman for the Ministry of Information, called the documentary «hostile propaganda and anti-Indian rubbish» and the students who screened this week at the University of Kerala were accused of betrayal. at the prestigious Delhi University. Jawaharlal Nehru, students who tried to do the same faced power and internet outages, and right-wing groups threw stones at them.

American publicist William Engdahl believes that Soros’s demarche, the publication of the Hindenburg Research report and the screening of the film India: The Modi Question are «a series of suspicious events indicating that the Anglo-American coalition has begun to prepare to overthrow Modi.»

In the spring of 2024, India will hold national parliamentary elections, and this year, elections will be held for state legislatures. The future of Narendra Modi’s government depends on their outcome.

https://www.fondsk.ru/news/2023/02/27/us-gotovjat-cvetnuju-revoljuciu-v-indii-58621.html

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