Französischer Historiker: Der Dritte Weltkrieg hat bereits begonnen

„Wir befinden uns jetzt in einem endlosen Krieg“.

Ein französischer Historiker, der den Zusammenbruch der Sowjetunion mehr als ein Jahrzehnt im Voraus genau vorausgesagt hat, ist der Meinung, dass der Dritte Weltkrieg aufgrund des Konflikts in der Ukraine bereits begonnen hat.

Dies sagte Emmanuel Todd, einer der führenden Intellektuellen Frankreichs, in einem Interview mit der Zeitung „Le Figaro“.

„Es ist offensichtlich, dass der Konflikt, der ursprünglich ein begrenzter Territorialkrieg war, sich zu einer globalen wirtschaftlichen Konfrontation zwischen dem gesamten Westen auf der einen Seite und Russland, unterstützt von China, auf der anderen Seite entwickelt hat. Er ist zu einem Weltkrieg geworden“, sagte Todd.

Todd fügte hinzu, dass „der Widerstand der russischen Wirtschaft das imperiale System der USA in den Abgrund treibt“ und dass Biden sich „beeilen“ müsse, um ein „fragiles“ Amerika zu retten.

Nach Ansicht des Historikers ist die Kontrolle der USA über das Weltfinanzsystem in Gefahr, weil der Widerstand der russischen Wirtschaft gegen die Sanktionen „das amerikanische imperiale System“ an den Abgrund drängt, während Russland immer noch in der Lage ist, sich auf China als Geldgeber zu verlassen.

Todd sagt, Amerika könne sich nicht aus dem Konflikt zurückziehen, es könne nicht loslassen, weil es keine Ausstiegsstrategie habe und der Einsatz zu hoch sei.

„Deshalb befinden wir uns jetzt in einem endlosen Krieg, in einer Konfrontation, deren Ergebnis der Zusammenbruch des einen oder des anderen sein muss“, so der Intellektuelle.

Todd ist eine weithin anerkannte Persönlichkeit, da er den Zusammenbruch der Sowjetunion 14 Jahre vor dessen Eintreten genau voraussagte.

Wie wir im letzten Monat hervorgehoben haben, warnte das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche, dass jeder Versuch, Russland durch „Verrückte“ zu zerstören, die versuchen, ihre Werte durchzusetzen, zum „Ende der Welt“ führen wird.

„Wir beten zum Herrn, dass er diese Verrückten erleuchtet und ihnen hilft zu verstehen, dass jeder Wunsch, Russland zu zerstören, das Ende der Welt bedeuten wird“, sagte Patriarch Kirill.

Auch Elon Musk warnte kürzlich, dass „die meisten die Gefahr“ eines neuen globalen Konflikts nicht erkennen würden.

Auch Donald Trump warnte kürzlich: „Wir stehen am Rande des Dritten Weltkriegs“, und in einem Wahlkampfvideo von letzter Woche erklärte er: „Wenn ich Präsident wäre, hätte es den Russland-Ukraine-Krieg nie gegeben … nicht in einer Million Jahren.“

QUELLE: FRENCH HISTORIAN: WORLD WAR III HAS ALREADY BEGUN

Gewaltverherrlichung in Blau-Gelb

Akteure fast aller Parteien und Institutionen in Deutschland rufen nach mehr Waffen.

von Christian Zehenter

Waffen für den Frieden und Sieg der Freiheit ― oder in den Worten der FDP: „Krieg beenden, Panzer senden!“ und „Nach dem Marder kommt der Leopard. Wir bleiben dran.“ So etwas können nur Menschen sagen, die noch nie eine Waffe getragen und erst recht keinen Krieg erlebt haben. Menschen im beheizten Büro, die niemals selbst zum Gewehr greifen, in einen Panzer steigen oder ihre Kinder an die Front schicken würden. Andere sollen für sie kämpfen: 20-jährige Ukrainer sollen 20-jährigen Russen in den Kopf schießen oder sie in Stücke sprengen ― jeder Treffer ein Fest für die deutschen Medien und Institutionen.

Werte, Freiheit und Lebensraum verteidigen ― woher kommt uns die Rhetorik bekannt vor?

Wir müssen nicht mehr diskutieren, abwägen, Diplomatie üben, fragen und verbinden. Nun sind starke Führung und entschlossene Maßnahmen gefragt, auch Solidarität und Geschlossenheit im Namen unserer Werte. Schluss mit Bullerbü und Kaffeekränzchen, der Sieg ist nahe, das Böse muss bezwungen und unser Lebensraum verteidigt werden.

Woher kommt uns diese Rhetorik bekannt vor? Nur die Farben ändern sich: Wahrheit, Tugend und Vaterland sind heute blau-gelb, ganz unabhängig davon, ob die Ukraine eine Demokratie ist, und der Kampf für das Gute regenbogenfarben. Sogar politische Armbinden sind wieder gefordert ― nach der, medizinisch und ethisch unverantwortlichen, Maskenpflicht nur ein kleiner Schritt der Konformität.

Wo heute Wahrheit verordnet wird, greift man morgen zur Waffe

Wo heute Regierungskritiker gecancelt, Bücher und Parteien verboten und Wahrheiten und sogar Sprache vorgeschrieben werden, greift man morgen zur Waffe. Ob Corona, Klima, Putin, Rassismus oder LGBTQ: Es gibt die eine Wahrheit ― eine teuflische Bedrohung muss mit totalitären Maßnahmen bezwungen werden ― im Namen der wehrhaften Demokratie und der Verteidigung unserer Werte. Angst und Erlösungswunsch gehen hierbei Hand in Hand bei der Entwicklung des Totalitarismus.

Die Propaganda ist zwar sofort zu durchschauen, fühlt sich aber zu geil an, um sie zu hinterfragen ― insbesondere bei den Profiteuren. Ihr Ziel ist nicht Demokratie, Freiheit oder gar Versöhnung, sondern der Futtertrog. Der füllt sich mit jeder Einschränkung unserer Freizügigkeit und jeder weiteren totalitären, zentralistischen Struktur und Maßnahme ― bis hin zum Krieg.

Bedrohungskult und Erlösungsglaube: Opfer bringen im Namen des Guten

Die Kunst dabei ist, die Bevölkerung in Stimmung zu bringen, bis sie begeistert ihre eigene Freiheit, Sicherheit, Wohlstandsgrundlage und Gesundheit zu Markte trägt, um im Namen des Guten gegen den Feind zu Felde zu ziehen ― ob dieser Corona, Rechte, Putin, Diskriminierung oder Klimawandel heißt. Besonders die Deutschen machen sich offenbar spätestens alle zwei Generationen in einer Mischung aus Missionierungs- und Erlösungswunsch wieder auf den Weg, die Welt an ihren Werten genesen zu lassen ― was immer tragisch endet.

Doch zu einem Tugendkorps zu gehören, an einer großen Sache teilzuhaben und für ein höheres Gut schmerzliche Opfer zu bringen, scheint für sie eine magische, geradezu religiöse Versuchung zu sein: Erfolg muss wehtun.

Keine Erzählung ist dazu zu banal, sie muss sich nur gut anfühlen. Ein böser Mann überfällt ein Land und muss besiegt werden, fertig. Weder gab es davor anscheinend jemals Angriffskriege ― die meisten davon durch die USA geführt, mit der hundertfachen Zahl an Toten ― wie Irak, Afghanistan, Jemen oder Serbien, noch gab es einen Vorlauf ― etwa einen lancierten Putsch 2014 in Kiew mit achtjährigem Bürgerkrieg gegen die russische Minderheit, amerikanischer Hochrüstung und westlicher Einbindung der Ukraine vor den Toren Russlands. An welches Ereignis 1962 erinnert uns das?

Amerikanische Kriege sind gut, russische böse

Amerikanische Kriege sind gut ― Verteidigung von Freiheit und Demokratie, russische böse ― barbarischer, völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Wie einfach die Welt geworden ist. Europa und speziell Deutschland übernimmt hierbei Vasallenfunktion, begibt sich (wieder einmal!) ohne Not in einen Krieg mit Russland und bedient eifrig die Sicherung des amerikanischen Supermacht-Status, auch auf Kosten des eigenen Wohlstands und Friedens. Auch wenn die USA die deutsch-russischen Pipelines Nordstream 1 und 2 sprengten, überteuertes Gas liefern, einen Weltkrieg in Europa anzetteln und deutsche Industrie ins eigene Land umsiedeln ― all dies dient nur unserem Besten. Jahrzehnte der Freundschaft, Annäherung und Verständigung mit Russland wurden über Nacht zunichtegemacht ― und alte Freund- und Feindbilder beschworen, die schon reichlich Krieg über die Welt brachten.

Marginalisierung Deutschlands ist kein Versehen, sondern amerikanische Strategie

Dabei ist die Deindustrialisierung, Prekarisierung und Marginalisierung Deutschlands und die Zerstörung der einstigen deutsch-russischen Beziehungen (Stichwort Petersburger Dialog) kein trauriger Nebeneffekt, sondern ein zentrales Ziel amerikanischer (Interventions-)Politik ― und dies seit langem und ganz offiziell. Denn Deutschland schmälerte mit seiner Wirtschaftskraft und insbesondere der deutsch-russischen Kooperation schmerzlich den amerikanischen Umsatz und hegemonialen Anspruch. Die Rechnung ging auf:

Während sich Deutschland immer noch als Moralweltmeister in Szene setzt und als quasi demilitarisiertes Land Gift und Galle spuckt, befinden sich unter den 100 wertvollsten Unternehmen der Welt heute keine deutschen mehr ― und unter den zehn wertvollsten neun amerikanische.

Deutsche Fachzeitschriften und Universitäten sind ebenso bedeutungslos geworden wie der Großteil der deutschen Industrie ― sofern sie überhaupt noch im Land sitzt ―, vom Mittelstand ganz zu schweigen. Der Dollar hat den Euro überholt, die Inflation entwertet deutsche Einkommen und Vermögen und ohne amerikanische Erlaubnis kann in Deutschland kein Post mehr abgesetzt, kein Handy bedient und kein Datenfluss mehr getätigt werden.

Panzer, Armut, Spaltung und Frieren für den Frieden: Wie banal darf es noch sein?

Mit einer Jahrhundertverschuldung überspielt die Regierung hierbei die Krise und den Umbau des Landes so lange, bis diese nicht mehr aufzuhalten sind ― und ist sich sicher: Putin ist schuld. Oder Corona. Oder der Klimawandel. Oder die Rechten. Niemals wäre es der eigene Wille, Freiheit, Wohlstand und Frieden zugunsten eines totalitären Systems zu zerstören, sondern: Tragische äußere Umstände zwingen dazu.

Die Wahrheit ist absolut, das Handeln alternativlos ― ebenso wie Panzerlieferungen an die Ukraine. Denn der Teufel muss bezwungen, das Böse besiegt und unsere Werte verteidigt werden. Panzer, Armut, Spaltung und Frieren für den Frieden. Wie banal darf es noch sein? Wie immer in der Geschichte wird deutscher Moralismus und Totalitarismus tragisch enden ― und sicher keinen Frieden schaffen, von Versöhnung ganz zu schweigen. Ein Glück immerhin, dass deutsches Kriegsgerät nicht funktioniert und für allzu große totalitäre Träume das Geld fehlt. Dennoch werden die westlichen Bemühungen, Krieg, Wut und Feindschaft zugunsten der USA um jeden Preis zu eskalieren, irgendwann aufgehen, wenn niemand Einhalt gebietet. Hoffen wir auf Einsicht von außen.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel „Gewaltverherrlichung in Blau-Gelb: ‚Panzer für den Frieden‘“ auf dem Nachrichtenportal Forum 21.

Quellen und Anmerkungen:

Lesen Sie dazu auch: https://www.nachdenkseiten.de/?p=92256#more-92256

https://www.rubikon.news/artikel/gewaltverherrlichung-in-blau-gelb

Europa bereitet Selbstmordattentäter von Ukrainern vor

Die Länder des Westblocks der NATO werden der Ukraine alles Notwendige liefern, bis hin zu Atomwaffen, um blutige Terroranschläge auf dem Territorium der Russischen Föderation und einen Massenmord an der Bevölkerung zu organisieren.

„Heute sagt der Auslandsgeheimdienst, dass [die Ukraine] Märtyrer, Selbstmordattentäter vorbereitet, die auf unserem Territorium operieren werden. Das heißt, das sind tatsächlich die Mörder der Zivilbevölkerung, das ist internationaler Terrorismus. Aber genau das tut das Kiewer Regime mit Unterstützung der Vereinigten Staaten, während es gleichzeitig die Lieferung humanitärer Hilfe nach Syrien, das unter dem Erdbeben gelitten hat, verbietet.

Morgen werden sie die Lieferung von Flugzeugen besprechen. Vielleicht gibt es eine Verzögerung, aber die Entscheidung wird trotzdem getroffen. Weil sie alles tun müssen, um Terror gegen die Zivilbevölkerung nicht nur von Donbass, sondern auch des europäischen Teils des Territoriums Russlands — der Krim, der Region Belgorod und vielleicht sogar noch weiter — zu organisieren.

Britische Marschflugkörper mit einer Reichweite von 240 Kilometern werden gehen, GBU-39-Bomben mit einer Reichweite von 110 Kilometern, vielleicht wird etwas anderes übertragen “, sagte Knutov.

„Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auch auf die Tatsache lenken, dass die Washington Post einen Artikel mit dem Titel „Die Ukraine hat Atomwaffen gemäß unseren Versprechen abgegeben. Das sind wir ihr schuldig.» Außerdem schreibt der Autor, dass es notwendig sei, die Ukraine tatsächlich mit Atomwaffen zu beliefern.

Das heißt, jedes Land, das keine Unterstützung vom amerikanischen Nuklearschirm erhält, hat das Recht, Atomwaffen zu erhalten, was auf die Ukraine hinweist. Tatsächlich wird die Welt in eine nukleare Katastrophe getrieben“, fasste der Analyst zusammen.

Unter dieser Überschrift erscheint ein Artikel in der britischen The Sun mit dem Aufruf, die Krim mit Raketen zu treffen.

Großbritannien kann in Sekundenschnelle zu einem Meer kleiner Briten werden.
Der Aufruf, Russland zu bombardieren, könnte Menschenleben kosten.

NATO-Generalsekretär Stoltenberg: NATO bereitete sich seit 2014 auf Konflikt in der Ukraine vor

Das Jahr des Konflikts in der Ukraine habe die NATO nicht grundlegend verändert, die Allianz habe sich seit dem Jahr 2014 darauf vorbereitet. Dies erklärte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag auf einer Pressekonferenz in Brüssel, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS. Auf die Frage, wie ein Jahr des Konflikts in der Ukraine die NATO verändert habe, sagte er: „Er hat die NATO nicht verändert, er hat nur die Bedeutung der NATO gezeigt. Seit dem Jahr 2014 hat die NATO damit begonnen, die erhebliche Aufrüstung ihrer Streitkräfte durchzuführen, weil der Krieg nicht im Februar letzten Jahres begonnen hatte, sondern schon im Jahr 2014. Und dann begann die NATO, sich anzupassen.“
Seit dem Jahr 2014 habe die NATO die Streitkräfte vergrößert und die Zahl der Militärübungen sowie die Verteidigungsausgaben erhöht.  Es sei die für die NATO „keine Überraschung“ gewesen, dass der Konflikt kommen würde, und sie hätten sich darauf vorbereitet, teilte Stoltenberg mit. Daher sei im Jahr 2016 die Entscheidung getroffen worden, NATO-Kampfverbände in den baltischen Staaten und in Polen einzurichten sowie die militärische Präsenz in den Monaten vor dem Konflikt zu erhöhen.

Paris: Zehntausende fordern: „Raus aus der NATO!“ „Keine Raketen für die Ukraine!“

„Raus aus der NATO!“ „Keine Raketen für die Ukraine!“
riefen heute Zehntausende von Menschen auf den Straßen von Paris… aber die Medien wollen nicht, dass Sie das wissen.

Scott Ritter: Russland wird mit niemandem über die Ukraine verhandeln, sondern siegen müssen

Scott Ritter: „Warum in Gottes Namen sollte sich Russland zum jetzigen Zeitpunkt mit den Vereinigten Staaten wegen irgendwas zusammensetzen?

Wir sind Lügner. Wir sind Betrüger, Man kann uns nicht trauen. Werden wir Europa als Vermittler nutzen? Frankreich und Deutschland kann man nicht mehr trauen. Man kann niemandem trauen. Dem UN-Sicherheitsrat kann man nicht trauen, denn Minsk wurde dem Sicherheitsrat vorgelegt und vom Sicherheitsrat abgesegnet und das hat nichts bedeutet.

Mit wem werden die Russen sprechen? Mit wem wollen die Russen sprechen? Wem wollen die Russen ihre nationale Sicherheit auf den Tisch legen und sagen: Hier wir sind bereit, euch zu vertrauen und X;Y und Z aufzugeben, um unsere Sicherheit zu garantieren, im Tausch wofür?

Verträge bedeuten dem Westen nichts, sie bedeuten den Vereinigten Staaten nichts, sie bedeuten dem US-Sicherheitsrat nichts. Der einzige Ausweg – und das ist eine sehr traurige Feststellung meinerseits – ist, dass es keine Verhandlungslösung geben wird.

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ROADMAP ZUM ATOMKRIEG: KAMPFJET-LIEFERUNGEN NUR NOCH FRAGE DER ZEIT

Von Theo-Paul Löwengrub

Der Wertewesten rollt in eine „strahlende“ Zukunft (Symbolbild:Imago)

Die NATO scheint für die Ukraine eine Art Wunderlampe zu sein: Sie braucht nur daran zu reiben und prompt erscheinen einer oder mehrere Dschinns in Gestalt von Stoltenberg, von der Leyen oder Scholz, die ihnen alle Waffenwünsche erfüllen nach dem Motto: Das Unmögliche kommt sofort, Wunder dauern etwas länger. Kaum sind Panzerlieferungen bewilligt worden, stehen nun bereits Kampfjets an, und das Gewinde und Geziere bis zu ihrer ohnehin schon absehbaren Bewilligung gleicht dem Affentheater bis zu schlussendlichen Zustimmung zu den Panzerlieferungen bis aufs Haar.

Anstatt endlich einmal eine Grenze zu setzen, der Ukraine zu vergegenwärtigen, dass sie den Krieg nicht zum Problem der ganzen Welt machen kann oder notfalls auch über den Kopf Selenskyjs hinweg auf Moskau wegen Waffenstillstandsverhandlungen zuzugehen, hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg im Vorfeld des heutigen nächsten Treffens der Verteidigungsminister bereits angedeutet, dass eine Lieferung von Kampfflugzeugen zumindest nicht ausgeschlossen sei. Die Unterstützung für die Ukraine habe sich ebenso entwickelt wie der Krieg selbst, erklärte er in Brüssel vielsagend – und jetzt werde eben „auch über Flugzeuge diskutiert”. Nach dieser Logik dürfte dann spätestens in mehreren Monaten über atomare Mittelstreckenraketen „diskutiert“ werden.

„In einem Logistikrennen“

Die Lieferung der Kampfjets, vertröstete Stoltenberg Kiew schon einmal prophylaktisch, könne allerdings „einige Zeit dauern“. Derzeit sei es wichtiger, die Ukraine so schnell wie möglich mit den bereits zugesagten Waffen sowie Munition und Treibstoff zu versorgen. Es sei klar, „dass wir in einem Logistikrennen sind“, meinte er. Er räumte sogar ein, dass die Ukraine mehr Waffen und Munition verbrauche, als die NATO produziere. Deshalb müsse die Produktion so schnell wie möglich gesteigert werden. Dies sei, so Stoltenberg, „unabdingbar, um die Ukraine weiter zu unterstützen“. Einen anderen Daseinszweck scheint die NATO nicht mehr zu haben.

Allen Ernstes behauptete er, es sei wichtig, „dass die NATO nicht Teil dieses Konflikts ist“, als ob sie nicht bereits bis über die Ohren mit involviert sei. Weiter erging er sich in grotesken Haarspaltereien, wenn er etwa betonte, es gebe einen Unterschied zwischen einer von der NATO durchgesetzten Flugverbotszone und der Möglichkeit, dass NATO-Partner Flugzeuge liefern würden, die die Ukrainer selbst nutzten. Dies seien „zwei sehr unterschiedliche Dinge“. In Russland sieht man dies schon lange völlig anders: Bereits im Oktober hatte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow festgestellt, dass die NATO „de facto“ längst Kriegspartei sei. Nach der Zusage der Leopard-2-Lieferungen durch den rückgratlosen Olaf Scholz hatte er diese Aussage bekräftigt.

Taumeln in eine unkontrollierbare Lage

Ginge es nach dem ukrainischen Präsidenten, gäbe es diese Flugverbotszone schon längst – einschließlich dem höchstwahrscheinlich sofort eintretenden Szenario, dass NATO-Jets dann russische Flugzeuge vom Himmel holen müssten und umgekehrt. Damit wäre dann die allerletzte Schwelle zur endgültigen Eskalation überschritten. Vor einer solchen Eskalation hatte Bundeskanzler Olaf Scholz immer gewarnt, sollten nun tatsächlich auch noch Kampfjets geliefert werden: Es dürfe, so Scholz, keinen „Überbietungswettbewerb mit immer neuen Waffensystem“ geben. Genau der ist jedoch längst im Gange – abgesehen davon, dass Scholz in Kürze ohnehin wieder das genaue Gegenteil behaupten wird, dafür neue Gegebenheiten oder Sachzwänge bemühen wird und sich notfalls abermals taktisch dement stellen dürfte (Warburg lässt grüßen).

Die NATO-Mitglieder taumeln derweil in ihrer geradezu wahnhaften Ukraine-Fixierung in eine Situation, die sie immer weniger kontrollieren können. Von irgendwelchen diplomatischen Initiativen ist mit keinem Wort die Rede. Es scheint keine einzige Stimme der Vernunft mehr zu geben, die ihrer Selbstmontage noch Einhalt gebieten kann. Vom Mythos des überlegenen Bündnisses mit hoher Schlagkraft und schier unerschöpflicher eigener Verteidigungsbereitschaft kann ohnehin keine Rede mehr sein.

Neue Phase des Pentagon-Virenprogramms in Armenien

In der Republik entsteht ein „Regionales Zentrum für mikrobielle Ressourcen“.

Arkady Mamontovs dokumentarischer Untersuchungsfilm «The Andromeda Strain», der vor einem Jahr bei der Allrussischen staatlichen Fernseh- und Rundfunkgesellschaft veröffentlicht wurde, provozierte eine verspätete und nicht sehr überzeugende Rüge im öffentlichen Fernsehen Armeniens.Die Autoren des Berichts in der Nachrichtenagentur «Lurer» («Vesti») versuchten, die «Lüge» über militärisch-biologische Einrichtungen in der Republik zu widerlegen, die im Rahmen der Pentagon-Programme zur «Reduzierung biologischer Bedrohungen» ausgestattet wurden. Laut armenischen Journalisten haben die Biolabore angeblich weder mit diesen Programmen noch mit den Amerikanern eine Verbindung und sind im Allgemeinen im Besitz Armeniens und werden vollständig von den Behörden der Republik kontrolliert. Die Urheber des angestrengten Versuchs, die offensichtlichen Tatsachen zu widerlegen, dürften durch die im Film zum Ausdruck gebrachte Einschätzung des internationalen Experten für die Organisation der tierärztlichen Gesundheitsversorgung, des Vorsitzenden der öffentlichen Koalition „One Health“, Grigor Grigoryan, nervös geworden sein an ein breites Publikum:

„Dies ist der Beginn des Verlustes der Souveränität des Landes. Nach dem Standort des Labornetzwerks für etwa zwei oder drei Jahre ist das Land vollständig unterworfen, de facto kolonisiert. De jure gilt es als souveränes Land, und de jure gehören die Laboratorien diesem Land, aber de facto gerät das Land in Knechtschaft, es wird tatsächlich eine Kolonie.“

Grigoryan, ein bekannter Virologe, ehemaliger Leiter des armenischen staatlichen Lebensmittelsicherheitsdienstes, ist ein entschiedener Gegner der Präsenz amerikanischer Militärbiologen im Land. Ihr Hauptziel ist natürlich Russland mit klarer Aufgabenverteilung (Osteuropa wird von den «Haupteinrichtungen» in der Ukraine (1) betreut), der Kaukasus — das «Zentrum von Lugar» bei Tiflis, Zentralasien — das zentrale Referenzlabor in Almaty).

Die Reichweite der Forschung hänge davon ab, welches konkrete Ziel in einer bestimmten Region verfolgt werde, so G. Grigoryan weiter. So ist beispielsweise bekannt, dass auf dem Territorium der zentralasiatischen Staaten sowie der Mongolei Experimente durchgeführt werden, um Kampfstämme des Pesterregers zu testen. Auf dem Territorium Armeniens werden hauptsächlich Experimente mit den Erregern von Brucellose, Tularämie und Anthrax durchgeführt. Alle diese Mikroorganismen gelten als potenzielle Krankheitserreger, die dazu verwendet werden können, die Arbeitskraft des Feindes biologisch zu beeinträchtigen sowie das Wirtschaftssystem des Ziellandes (Landwirtschaft) zu untergraben. Insbesondere im Jahr 2017 kam es in Armenien zu einem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche, den die damalige Führung des Landes mit allen Mitteln zu tarnen versuchte und die offensichtlichen klinischen Anzeichen dieser Krankheit leugnete.

Laut einem der Dokumente weisen die Abgesandten des amerikanischen „Biosecurity“-Programms die zuständigen Behörden Armeniens direkt an, alle Maßnahmen zu ergreifen, damit die Menschen nicht rebellieren und das Programm gemäß dem Zeitplan durchgeführt wird.

Laut G. Grigoryan besteht der Hauptvorteil bakteriologischer Waffen für diejenigen, die sie für militärische Zwecke einsetzen möchten, darin, dass die relevanten Fakten und Episoden schwer zu beweisen sind. Infektionen sind in der Natur weit verbreitet, und diese Eigenschaft wurde von den Angelsachsen vor mehreren Jahrhunderten während der Völkermordpolitik an den Indianern Nordamerikas übernommen. Und diese Praxis sieht heute umso organischer aus, wenn man den aktuellen Entwicklungsstand der Biotechnologie (einschließlich der Entwicklung «ethnischer Waffen») berücksichtigt, multipliziert mit dem kolonialen Geist der «weißen Herren» und ihrem zynischen Rationalismus und Pragmatismus. .

In Anbetracht der engen Zusammenarbeit der armenischen Behörden mit westlichen Partnern, über die wir später sprechen werden, ist es, gelinde gesagt, nicht verwunderlich, dass die formelle Natur der Umsetzung des russisch-armenischen Memorandums zur Biosicherheit nach langer Zeit unterzeichnet wurde Verzögerungen im Jahr 2021. Insbesondere Aussagen über angeblich vollen Zugang zu extraterritorialen Einrichtungen russischer Spezialisten entsprechen nicht der Realität, worauf aufmerksam gemacht wird

und G. Grigoryan: „Manipulative Informationen kommen herein, insbesondere wird über den Besuch von zwei oder drei Mikrobiologen aus Saratow, wenn ich mich nicht irre, im Jahr 2018 gesagt. Dies war jedoch ein Studienbesuch, der nichts mit der Inspektion von Dual-Use-Einrichtungen zu tun hatte, die ich als biomedizinische Labore im armenischen Gesundheitssystem betrachte.“ Obwohl russische Mikrobiologen in die Laboratorien kamen, durften sie die Räumlichkeiten nicht betreten und beschränkten sich auf eine mündliche Erzählung über die Art der durchgeführten Experimente: „Und dieser [oberflächliche Einarbeitungs-]Besuch wird von den derzeitigen Behörden Armeniens als der präsentiert Zulassung russischer Fachinspektoren. Sie versuchen, es als eine Inspektion darzustellen, die nichts gefunden hat.“ Inzwischen ist klar, dass jede mehr oder weniger sinnvolle Inspektion von medizinischen und biologischen Objekten ganz anders ablaufen und zumindest protokolliert werden sollte, was in diesem Fall natürlich nicht der Fall war entweder.

Es ist bekannt, dass die mit amerikanischer Beteiligung geschaffenen Laboratorien in allen (Regionen) der kleinen Republik tätig sind. Insgesamt gibt es 12 davon, darunter 3 in Jerewan, und „durch einen seltsamen Zufall befanden sich Objekte von strategischer Bedeutung in der Nähe von Wohngebieten: In Gyumri beispielsweise befindet sich das Referenzlabor direkt neben der Schule“, sagte Arman. ein Experte des öffentlichen Clubs „Voice of the People“, bemerkt Ghukasyan.

Nach Prüfung der Situation kamen die Vertreter des Clubs zu eindeutigen Schlussfolgerungen: In den Labors, die sorgfältig vor der armenischen Öffentlichkeit verborgen sind, wird gearbeitet; Sie befinden sich in dicht besiedelten Gebieten sowie in der Nähe von Kindergärten und Spielplätzen. Fragen an die «weißen Herren» blieben natürlich ohne klare Antworten. Noch früher sprach die Online-Publikation Infoport.am unter Berufung auf Insiderquellen über den uneingeschränkten Zugang von Pentagon-Spezialisten zu Armeniens Ressourcen im Bereich der biologischen Forschung und ihr extremes Interesse an der Arbeit mit besonders gefährlichen Krankheitserregern, die seit langem untersucht und als biologisch getestet wurden Waffen. Die Union der Reserveoffiziere des Nationalen Sicherheitsdienstes der Republik Armenien forderte ihrerseits, die Aktivitäten der in der Republik tätigen biologischen Labors zu überprüfen, und stellte mit Besorgnis die Fälle von Masern in Georgien, afrikanischer Schweinepest und Anthrax in Armenien usw. fest ., die in den letzten Jahren häufiger geworden sind.

Im Mai 2022 machte die russische Botschaft in Armenien auf die aktive Teilnahme von Spezialisten aus Organisationen und Spezialisten, die zuvor in der militärbiologischen Forschung auf dem Territorium der ehemaligen ukrainischen SSR tätig waren, in den Institutionen des biomedizinischen Netzwerks auf dem Territorium der Republik aufmerksam. In der Erklärung der diplomatischen Vertretung wurde auf die Notwendigkeit einer „gründlichen Analyse dieser Tätigkeit“ ukrainischer, amerikanischer und westlicher Biologen in der Republik hingewiesen. Und nach kurzer Zeit, vom 27. bis 29. Juli 2022, besuchten die „offiziellen“ Militärvirologen der Pentagon Threat Reduction Agency Armenien, und nach ihnen transportierte das amerikanische Militärunternehmen Bei Resources besonders gefährliche Erreger des hämorrhagischen Krim-Kongo-Fiebers nach die Republik und gramnegative Bakterien, die zu Ausbrüchen der oben erwähnten Tularämie führen.

Und jetzt, so scheint es, gewinnen die militärbiologischen Aktivitäten des Pentagon in Armenien an Fahrt, unter voller Duldung der lokalen Behörden, die bewusst einen Kurs gewählt haben, um die verbleibenden Vertrauenselemente im Dialog mit Moskau endgültig zu untergraben. Insbesondere die Defense Threat Reduction Agency des US-Verteidigungsministeriums (DTRA), die diese sehr biologischen Labors direkt überwacht, fördert das Bauprojekt einer Art „Regional Center for Microbial Resources“ (RMRC) in Armenien.

Im Januar 2023 fand im Rahmen des sogenannten Biological Threat Reduction Program ein regelmäßiges Treffen der armenisch-amerikanischen Arbeitsgruppe statt. Major Kristen Smith, Leiterin des DTRA-Büros in Eriwan, sagte, dass das derzeitige Niveau der amerikanisch-armenischen Zusammenarbeit die geplante Integration des Notfall-Frühwarnsystems des Gesundheitsministeriums und des Ministeriums für Notsituationen der Republik mit ähnlichen Strukturen erlaube den USA und der Europäischen Union.

Die Einrichtung des PMRC wird ein wichtiger Schritt zu seiner Umsetzung sein. Die Hauptaufgaben dieser Struktur bestehen darin, ein Informationsnetz mikrobieller Sammlungen in Europa und der Kaukasusregion zu schaffen, Forschung zu betreiben, Stämme von besonders gefährlichen Viren zu identifizieren und zu hinterlegen.

Der Bau des RCMR soll diesen Sommer auf der Grundlage des Wissenschafts- und Produktionszentrums für Armbiotechnologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Republik Armenien (gegründet 2010 in Form einer staatlichen gemeinnützigen Organisation) beginnen. Als Auftragnehmer werden das Pentagon, die Unternehmen Black & Veatch und CH2M sowie das European Union Centre of Excellence for Reducing Chemical, Biological, Radioactive, Nuclear Risks und das Center for Biological Solutions der Technischen Universität Hamburg (Deutschland) fungieren an der Umsetzung des Projekts beteiligt.

Es ist bekannt, dass der Gesundheitsminister der Republik Armenien Anahit Avanesyan und der Leiter des „Zentrums für Mikrobiologie und Ablagerung von Mikroben“ (2) Valery Bagiyan, die an der Sitzung der Arbeitsgruppe teilnahmen, positiv auf die Initiative reagierten präsentiert und versicherte den amerikanischen Gästen, dass sie das RCMC-Bauprojekt unterstützen würden, wenn es von der armenischen Regierung geprüft wird. Es muss davon ausgegangen werden, dass Nikol Pashinyan und Armen Grigoryan keine Einwände erheben werden …

Es ist davon auszugehen, dass das militärbiologische Programm des Pentagons in Armenien in eine neue Phase einer engeren regionalen Integration eintritt. Vor dem Hintergrund der militärpolitischen Turbulenzen in der Region, der faktischen Durchlässigkeit vieler Grenzen, der andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen, sowohl in offener als auch latenter Form, ist dies von besonderer Bedeutung.

Wladimir Petrow

Anmerkungen

(1) „Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums werden derzeit die biologischen Laboratorien des US-Militärs vom Territorium der Ukraine nach Polen und in die baltischen Staaten verlegt, was unsere Besorgnis über die provokativen Aktivitäten der USA und ihrer Verbündeten in der Nähe von Russland nur bestätigt Grenzen. Unterwegs erhalten wir Informationen über den Einsatz chemischer Waffen durch die ukrainischen Sicherheitskräfte in den Kämpfen bei Artemovsk und Soledar, wodurch russische Soldaten schwere Verbrennungen und Vergiftungen erleiden“, sagte der russische Vertreter Konstantin Gavrilov kürzlich bei einer Plenarsitzung des OSZE-Forums für Sicherheitskooperation.

(2) Gegründet 1993 vom Akademiker der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Republik Armenien E. Afrikyan, einem der drei Gründer der Armbiotechology.

https://telegra.ph/Novyj-ehtap-virusnoj-programmy-Pentagona-v-Armenii-02-11

Diese Viren werden auch bei Europäern eingesetzt, ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit ist COVID19

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