„Die Vereinigten Staaten entschuldigen sich nicht“

Amerika und ein schlechter Witz mit Europa

Dass die aktuelle Energiekrise und die steigenden Energiepreise die Europäische Union viel härter getroffen haben als die USA und zu Produktionsverlagerungen von Europa nach Amerika führen, ist hinlänglich bekannt.

Dies ist jedoch noch nicht alles. Im August verabschiedete der US-Kongress das „Inflation Reduction Act“, und Präsident Biden unterzeichnete es, das hinter den Worten über den Kampf dagegen eine Reihe protektionistischer Maßnahmen für amerikanische Produktionsarbeiter festlegt, einschließlich der direkten Zuweisung von 435 Milliarden Budget Dollar, um die Industrie zu unterstützen (alle Empfehlungen des IWF verpufften!).

Um zu versuchen, mit dem Weißen Haus zu verhandeln, schickten die Europäer Macron, den bisher einzigen EU-Persönlichen, der im Ausland eine Art Gunst zu genießen scheint. Und tatsächlich, der Empfang des Franzosen war der höchsten Kategorie nachempfunden, endlose Umarmungen, das Dinner entpuppte sich als Spitzenklasse ….

In Bezug auf die Frage, die Macron entscheiden sollte, war Sleepy Joe jedoch unnachgiebig: „Die Vereinigten Staaten entschuldigen sich nicht. Und ich entschuldige mich nicht, da ich es in das Gesetz geschrieben habe, über das wir sprechen.“

Macrons Geplapper vor amerikanischen Kongressabgeordneten klang einschmeichelnd: „Versetzen Sie sich in meine Lage. Keiner von Ihnen hat mich angerufen, als dieses protektionistische Gesetz diskutiert wurde. Ich muss als guter Freund respektiert werden. Ich habe eine Mittelschicht, die arbeiten muss, und Menschen, die Arbeit finden müssen. Und die Konsequenz deines Gesetzes ist, dass du dein Problem löst, aber meins verschlimmerst.“ Natürlich machten die Reden der Schwachen auf dem Capitol Hill keinen Eindruck.

Wie sie sagen, kümmert sich der Sheriff nicht um die Probleme der Indianer. Er hat viel von ihm. In der internationalen Arbeitsteilung besetzen die Länder des kollektiven Westens dieselbe Nische — das sind Hochtechnologien, die auf jahrzehntelang angesammelten Kompetenzen basieren, sowie Finanzdienstleistungen, einschließlich der Ausgabe von «internationalem Geld» — Dollar und Euro. Aber auch hier tritt Asien immer deutlicher auf den Fersen. Und wenn der Markt schrumpft, bleibt nichts anderes übrig, als Konkurrenten zu vernichten.

Geht man aber wie in Washington davon aus, dass die eigentliche Ursache der weltwirtschaftlichen Probleme die „russische Aggression“ ist, unter deren Folgen Europa viel mehr zu leiden hat als die USA, dann scheint letztere genau richtig zu sein die Verbündeten zu unterstützen. Aber sie tun das Gegenteil, indem sie Gesetze erlassen, die Europa diskriminieren.

Europa antwortet mit erbärmlichen Ermahnungen seiner überseeischen Partner – mehr gibt es nicht zu erwidern. Daher sah Macron, als er in Washington sprach, erbärmlich aus. Oder hier sagt Ursula von der Leyen: „Dieses Gesetz könnte zu unlauterem Wettbewerb, Marktschließungen und der Unterbrechung kritischer Lieferketten führen, die bereits durch die Pandemie auf die Probe gestellt wurden. Wir fordern die USA dringend auf, die Bedenken Europas zu berücksichtigen.» Und stellt dann unterwürfig klar: „Die EU wird auf dieses Gesetz angemessen und sorgfältig abgewogen reagieren. Der Beginn eines neuen Handelskrieges liegt weder im Interesse der USA noch im Interesse Europas.»

Entscheidender ist jedoch Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments: „Ich halte es für notwendig, dass die EU in den kommenden Monaten schnell Beschwerde bei der WTO einreicht. So werden wir Klarheit bekommen, dass das Vorgehen der Vereinigten Staaten eindeutig unvereinbar mit den Regeln der WTO ist.“ Allerdings interessiert es niemanden, was irgendein Parlamentarier denkt. Und die Klage gegen Amerika in der WTO ist völlig leer.

Geben wir den Amerikanern recht: Sie haben im europäischen Establishment gekonnt eine Negativselektion vorgenommen und dort nur politische Nullen übrig gelassen, vor deren Hintergrund sogar Macron wie ein Staatsmann wirken könnte.

Die Situation, wenn die größte Wirtschaftsunion, die die Vereinigten Staaten in Schlüsselindikatoren übertrifft, als Patient fungiert (in der Lagerterminologie), während schwächere Länder immer weniger auf die Vereinigten Staaten schauen, sieht aus wie ein schlechter Witz.

Mal sehen, wie viel Geduld der Patient hat. Schließlich ist Europa nicht nur die herrschende Oberschicht. Es ist auch Völker.

https://www.fondsk.ru/news/2022/12/07/soedinennye-shtaty-ne-prinosjat-izvineniy-57884.html

Der russische Außenminister Sergej Lawrow spricht auf dem Primakov Readings International Forum

▪️Das neue Konzept der NATO besteht darin, zu versuchen, Indien gegen China aufzubringen;

Seit dem Verschwinden sowohl des Warschauer Pakts als auch der UdSSR behauptet die NATO weiterhin, sie sei ein Verteidigungsbündnis. Vor wem sie sich verteidigten – es war schwer zu verstehen, aber seitdem ist die Allianz fünf Mal nach Osten vorgerückt;

▪️Im Jahr 2008 wurde die Saat dafür gesät, die Ukraine in ein Sprungbrett zur Eindämmung Russlands zu verwandeln;

▪️Die Amerikaner «winden sich wie Schlangen in einer Bratpfanne», wollen das Thema ihrer Schaffung militärbiologischer Laboratorien in der Ukraine nicht diskutieren;

▪️Es gibt viele Beweise dafür, dass die NATO lügt;

▪️NATO-Erweiterung bleibt das Hauptantriebsmotiv des Westens nicht nur in den Beziehungen zu den Staaten des postsowjetischen Raums, sondern auch zu anderen Regionen der Welt.

https://t.me/c/1428699099/9659

WIDERWÄRTIGE RELATIVIERUNGEN: DEUTSCHE LINKSMEDIEN ERMORDEN ECE S. EIN ZWEITES MAL

Von  Daniel Matissek

Nach der Horrortat von Illerkirchberg: Mediale Gehirnwäsche (Symbolbild:Imago)

Stellen Sie sich einmal vor, in Deutschland würde jemand die Forderung erheben, ab sofort dürfe man über den Holocaust, die millionenfache Vergasung von Menschen, die Belagerung von Leningrad, das Massaker von Babyn Jar, die Auslöschung von Lidice und Oradour-sur-Glane, die Geiselerschießungen in den Ardeatinischen Höhlen oder alle weiteren zwischen 1933 bis 1945 zuerst in Deutschland, dann ganz Europa von den Nazis begangenen Gräueltaten nur noch losgelöst von den Tätern betrachten. Ab sofort dürfe nicht mehr erwähnt werden, dass für die Verbrechen Deutsche oder genauer Nationalsozialisten verantwortlich waren. Man solle stattdessen nur noch über die Opfer sprechen. Denn: Wer die Frage nach den Tätern stellt, zeigt damit Gleichgültigkeit für die Opfer. Dass die Männer, die Frauen und Kinder an der Rampe selektierten, schwarze SS-Uniformen trugen, war reiner Zufall. Es hätte auch jeder andere „Mensch“, jeder andere Täter sein können – und wer das anders sieht, lenkt nur von den Opfern ab. Deshalb also: Am besten gar nicht mehr über die Täter sprechen!

Wie die öffentliche Reaktion auf eine solche Forderung ausfallen würde, kann sich jeder selbst ausmalen. So verrückt es klingt – aber genau mit dieser geisteskranken Logik argumentieren aktuell (und beileibe nicht zum ersten Mal) linke Journalisten und Meinungsmacher, wenn es um die tödliche Messerattacke von Illerkirchberg geht, bei der am Montag ein 14-jähriges Mädchen getötet wurde. Weil der Täter ein Flüchtling aus Afrika war, der sich nach keiner erdenklichen gültigen Rechtsnorm legal in Deutschland aufhalten konnte (die Tatsache, dass er einen „Aufenthaltstitel“ bis 2023 hat, steht dieser Bewertung nicht entgegen, weil derartige Duldungen mit Artikel 16a GG, Abs. 1 zur Einreise über sichere Drittstaaten schlichtweg nicht vereinbar sind!), sehen sie ihr idealisiertes Menschenbild wieder einmal durch die Realität bedroht und sorgen sich um die weitere Akzeptanz – besser: Duldungsstarre – der Mehrheit für ihren Masterplan der bedingungslosen Massenzuwanderung.

Debatten- und Diskursverhinderung über alles

Also wollen sie mit aller Macht verhindern, dass über den Täter gesprochen wird – denn jede Frage führt zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass die Hauptverantwortung für diesen und zahllose weitere Morde in Berlin liegt: Bei der nur noch verbrecherisch zu nennenden explosiven Migrationspolitik zuerst der Merkel-Groko, dann der Scholz-Ampel. Wer dies dennoch anspricht und problematisiert, bedient damit „rechte“ Ressentiments oder leistet ebendiesen „Vorschub”, wie sich die Ulmer Polizei in ihrer Presseerklärung am Montag nach der Tat als erstes mitzuteilen beeilte.

Natürlich sind die NS-Greuel quantitativ und qualitativ nicht mit den Kollateralschäden der Politik der offenen Grenzen zu vergleichen, auch wenn letztere mittlerweile in die Tausende gehen dürften. Aber die Argumentation, die uns von den Erziehungsmedien in diesem Landaktuell zugemutet wird, ist genau dieselbe wie im Eingangsbeispiel. Beispiele gefällig? Das regionale Nachrichtenportal „In Franken“ schreibt gestern zu dem Messeranschlag von Montag ernsthaft: „Wer nach der Herkunft des Täters fragt, schert sich einen Dreck um das Opfer… Nach Gewalttaten wird das Geschrei nach Informationen zur Herkunft des Täters laut. Das ist schäbig und zeigt, worum es den Menschen, die danach verlangen, wirklich geht.”

Fassungslos über diese perfide Denke, setzte der Kölner Blogger Ali Utlu diese Sätze geistesgegenwärtig in Bezug zum türkisch-alivitischen Hintergrund des getöteten Mädchens Ece S. – gerade mit Blick auf die Tatsache, dass in der Türkei seit vorgestern, anders als in Deutschland, dieser Fall riesige Wellen schlägt und sogar zeitweise die dortigen Nachrichten dominierte:

(Screenshot:Twitter)

Ece S. und ihre Eltern sind, wohlgemerkt, deutsche Staatsbürger und gelten als mustergültig integriert. Die Familie glaubte, in der idyllischen schwäbischen Provinz (noch) weitestgehend verschont zu werden von den Abgründen einer zunehmenden Prekariatszuwanderung nach Deutschland, die vor allem Analphabeten, aber keine Fachkräfte ansaugt – und die nicht zuletzt deshalb vor allem von hier seit fast drei Generationen heimischen Gastarbeiterfamilien besonders kritisch gesehen wird. Die Medien in der Türkei sehen dies inzwischen ebenso, wobei beim konkreten Fall die dortige Öffentlichkeit nicht allein das Schicksal des (dort als Volksgenossin dargestellten und insofern wohl durchaus politisch fragwürdig vereinnahmten) Opfers bewegt… sondern vor allem auch die Sorge umtreibt, welchen kriminellen Bodensatz Deutschland (und zwar heute noch schlimmer als 2015) da offenbar ungeprüft und ungehindert ins Land lässt, und welche Bedrohungen sich daraus auch für türkisches Leben in Deutschland ergeben.

Anscheinend nämlich wird dieses nicht nur von „deutschen” Gefahren wie NSU oder schizophrenen Muttersöhnchen wie dem Hanauer Attentäter bedroht, sondern zunehmend von eingewanderten Psychopathen und Schwerkriminellen aller Herren Länder. Mit diesen Bedenken beweist die Türkei immerhin weit mehr Verantwortungsgefühl für ihre Exilbürger (Auslandstürken, Ex-Türken oder Doppelstaatsbürger) als alle deutschen Regierenden für die Bevölkerung des eigenen Landes zusammen; auch wenn letzteres niemanden mehr ernstlich verwundert. Dies zeigte sich auch daran, dass gestern der türkische Botschafter in Deutschland, Ahmet Basar Sen, persönlich in Illerkirchberg anreiste – während sich bislang kein einziges Mitglied der deutschen Bundesregierung dort blicken ließ. Von Sen kamen denn auch die einzigen unvoreingenommenen, messerscharfen und angemessenen Worte, wie sie von keinem der Betroffenheit heuchelnden, wie sediert vor dem neuesten Prachtresultat ihrer schlafwandlerischen Zerstörungs- und Umvolkungspolitik verharrenden deutschen Politikkasper (idealtypisch vertreten durch Baden-Württembergs schwurbelndem CDU-Innenminister Thomas Strobl) zu hören gewesen war: Sen mahnte zum einen eine lückenlose Aufklärung an und forderte andererseits unmissverständlich eine angemessene Bestrafung des Täters.

Victim Blaming wie 2019?

Letzteres dürfte eine Anspielung auf das übliche gewollte Justizversagen Fall einer Gruppenvergewaltigung ebenfalls in Illerkirchberg vor drei Jahren gewesen sein, als ebenfalls ein 14-jähriges Mädchen in der Halloween-Nacht von einer Horde Afghanen und Araber in die nahegelegene Flüchtlingsunterkunft gelockt, betäubt und bestialisch missbraucht worden war: Ein deutscher Kuschel-Gutmenschenrichter sorgte damals für lächerliche Haftstrafen am unteren Ende des Strafmaßes (knapp über zwei Jahre; die ohnehin verminderten Strafen waren von den breit grinsenden Triebtäter bereits im ersten Corona-Jahr abgesessen). Übrigens: Weil dies damals noch nicht genug der Verhöhnung des Opfers gewesen war, hatte der Ulmer CDU-Oberbürgermeister Gunter Czisch noch eins draufgesetzt und öffentlich geäußert, er frage sich, „was ein 14-jähriges Mädchen nachts in Ulm will. Eltern haben die Pflicht, dafür zu sorgen, dass ein minderjähriges Mädchen nicht allein in der Stadt rumläuft.” Da haben wir’s: Schuld war das deutsche Opfer! Wir dürfen gespannt sein, wie lange diese Form von landestypischem Victim Blaming wohl diesmal auf sich warten lässt.

Doch zurück zum aktuellen Fall: Man kann sich jedenfalls lebhaft ausmalen, was in den Köpfen der türkisch-alivitischen Opferfamilie vorgehen muss, wenn sie mit dem Rotz konfrontiert wird, den „InFranken“ über die Fragen zum Täter veröffentlicht hat. Fall sich übrigens jemand dafür interessiert, wer die presserechtliche Verantwortung für diesen journalistischen Offenbarungseid trägt: Nachfolgend ein Screenshot zur Chefredaktion von „InFranken“. Keine weiteren Fragen mehr…

(Screenshot:InFranken.de)

Die ganz ungeheuerlichen Sätze sind auf „InFranken“ wohlgemerkt weiterhin online, und sie besagen nicht weniger als dies: Wer sich dafür interessiert und die Frage stellt, was das wohl für ein Mensch ist, der ein 14-jähriges Mädchen auf dem Schulweg absticht, und ob dieser Täter überhaupt legal in Deutschland war, schon alleine dieser Frage wegen von niederer Gesinnung, voller rassistischer Vorurteile, schäbig und menschenverachtend.

In Wahrheit ist es genau andersherum: Wer einen solchen Artikel schreibt, muss zynisch und amoralisch bis ins Mark sein – folgt er doch einer kranken Ideologie, die sich Xenophilie und blinde Migrationsverherrlichung auf die Fahnen schreibt und die die schädlichen Folgen der mörderischen deutschen „Willkommenskultur“ konsequent ausblendet. Wer eine Tat wie die von Illerkirchberg vom Täter abkoppelt, erweist damit in keiner Weise dem Opfer „Respekt” oder gar sein „Mitgefühl“ – sondern ermordet es ein zweites Mal. Was muss in den Hirnen von Journalistinnen wie Dunja Hayali vorgehen, wie zynisch, degeneriert und verroht muss diese völlig vergaloppierte ÖRR-„Moralistin” inzwischen sein, wenn sie folgendes twittert:

(Screenshot:Twitter)

Also nochmal zum Mitschreiben: „Wenn der Täter wichtiger ist, als die Opfer.“ Hätte sich Hayali auch zu den Nürnberger Prozessen so geäußert? Oder zu den seitherigen Tribunalen beim Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte? Oder, um sich auf die Gegenwart zu beschränken: Hat sie so etwas auch nach dem Anschlag von Hanau getwittert? Natürlich nicht – denn dort deckte sich die öffentliche Anklage, die hemmungslose Täterverachtung ja vollauf mit ihren eigenen Wertungen und Vorurteilen. Und in Hayalis Weltbild (wie auch dem der meisten ihrer öffentlich-rechtlichen Kollegen) existieren nur Täterethnien und Opferethnien. Weiße Deutsche, Kartoffelalmans, sind potentiell rechte Menschenfeinde, Flüchtlinge sind edle Wilde, die unseren selbst- und bedingungslosen Schutz benötigen. Allerdings ist Hayali damit auch politisch in guter Gesellschaft – bei den Erben der Mauerschützenpartei, wie etwa Bernd Riexinger, der in dieselbe Bresche.

Und geschwiegen werden soll, wann immer die Rollen von der Realität plötzlich vertauscht wurden: Wenn etwa Deutsche (mit oder ohne Migrationshintergrund) zu Opfern von Migrantengewalt werden, und die Täter afrikanische „Schutzsuchende“ sind (und somit Personen mit Opfernimbus), dann wird abstrahiert und relativiert, bis sich die Balken biegen. Wurde hingegen ein Asylbewerber auch nur mutmaßlich, dem Anschein nach und prima vista, zum das Opfer einer „fremdenfeindlichen“ Straftat (selbst wenn sich diese später, wie in den meisten Fällen, dann als Konflikt zwischen verschiedenen Zuwanderergruppen herausstellt): Dann sind Empörung und Betroffenheit oberste Bürgerpflicht.

Flüchtlingsschicksale wichtiger als die von Einheimischen

Gerade in Hayalis journalistischer Heimat, beim öffentlich-rechtlichen Propagandafunk, zeigte sich dies vorgestern wieder mustergültig. Am Abend der Tat brachte die Tagesschau einen Beitrag zu Illerkirchberg als siebte (!) Meldung der Sendung. Weit größere Priorität hatte stattdessen ein Bericht über einen an der EU-Außengrenze angeschossenen Flüchtling. Da stimmte dann wieder das Weltbild – weshalb diese Meldung für die Framingspezialisten der ARD natürlich auch viel wichtiger, und prompt vor dem Bericht über die Bluttat von Schwaben gezeigt wurde. Sublim wurde so auch gleich zum Ausdruck gebracht, wessen Leben für die „Tagessschau”-Redaktion mehr zählt: Im Zweifel immer das von „Flüchtlingen”, die vom „brutalen Grenzregime“ anderer EU-Länder am illegalen Grenzübertritt gehindert werden. Nicht das Leben von in Deutschland heimischen Menschen und 14-jährigen unschuldigen Schulmädchen. Sogar wenn diese selbst Migrationshintergrund haben.

Wem bei diesem perversen Relativismus, mit dem eine schonungslose und objektive Aufklärung der Tat nach Kräften sabotiert werden soll, noch nicht das kalte Kotzen kam, dem gaben dann die Einlassungen Georg Restles den Rest. Der „Monitor”-Hetzer und linksradikale Agitator nutzte in seiner ganzen zynischen Kaltschnäuzigkeit die öffentliche Empörung zum Fall von Illerkirchberg, sein spalterisches Gift zu verspritzen und den Menschen wieder einmal ihr Denken, Fühlen und Reden diktieren zu wollen. Mit folgenden unerträglichen Tweets stach Restle die 14-jährige Ece gleich nochmal ab:

(Screenshots:Twitter)

Restle übt sich hier in lupenreiner Täterverharmlosung und psychologischer Übertragung. Sein Feindbild, der virtuelle, überall lauernde „Rassist”, ist stets das wahre Böse. Er ist sogar noch viel böser als jeder illegal eingereiste Vergewaltiger oder Messermörder. Und wo kommt dieser Rassist zum Vorschein? Richtig: Latent bei jedem, der diesen Mord hinterfragt – weil jeder, der dies tut und damit zwangsläufig zu dem Schluss kommen muss, dass eine völlig unverantwortliche und gemeingefährliche Migrationspolitik für diese Tat hauptursächlich war, ebendiese „instrumentalisiert„. Denn er argumentiert ja schließlich genau wie „Rechte“ (zum Beispiel die AfD, die für die Restles, Hayalis & Konsorten bekanntlich aus nichts als Faschisten und Rassisten besteht). Die Gehirnwäsche, natürliche menschliche Regungen wie Zorn, Schmerz, Wut und der Wunsch nach Ermittlung eines Schuldigen – wie sie nach einer solchen Horrortat völlig normal sind – zu kriminalisieren und zu verwerflichen Ressentiments zu erklären, beherrschen die zwangsgebührenfinanzierten Politkommissare inzwischen virtuos. Orwell hätte seine helle Freude an diesen „Journalisten“.

Doch geht sogar noch kranker, wie der nachfolgende Tweet zeigt: Iris Rohmann (Name ist Programm), eine Kollegin Restles bei „Westdeutschen Rundfunk” (WDR), verwob feministische Stereotypen mit der politisch korrekten „Einordnung“ der Tat. Nach dem Motto: Auf die Identität des Täters als Ausländer oder Flüchtling hinzuweisen, ist pfui, aber auf seine Identität als toxischer Mann abzustellen, geht völlig in Ordnung.

Es scheint inzwischen ganz so, als ob diese Abscheulichkeiten der Haltungspresse, diese Zeugnisse einer zutiefst gestörten, moralisch degenerierten Geisteshaltung auch einem taktischen Zweck dienen: Durch maximale Provokation und Gegendruck soll offenbar dem „populistischen“ Moment, der der legitimen Empörung normalempfindender Menschen innewohnt, Einhalt geboten werden. Um jeden Preis soll eine Kanalisierung der hochkochenden Emotionen, die sich in der politischen (überfälligen) Forderung nach einem sofortigem Stopp der wahnsinnigen deutschen Migrationspolitik niederschlagen könnte, verhindert werden.

Dem „Volkszorn“ soll so lange standgehalten werden, bis entweder Verdrängung und Vergessen eingesetzt haben – oder bis die ersten psychiatrischen Gutachten vorliegen, die dem Täter auch diesmal wieder Unzurechnungs- und Schuldunfähigkeit wegen irgendeiner „Traumatisierung” oder psychischen Störung attestieren werden. Ein Aufhänger scheint schon gefunden: Dem Vernehmen nach soll der 2016 als klassischer „Merkel-Gast” in Deutschland eingereiste Eritreer bislang „nur einmal” polizeilich auffällig geworden sein, wegen Schwarzfahrens. Vielleicht erklärt man ihn ja deswegen für gestört – weil seine Strafakte so untypisch kurz ist.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Journalistenwatch.

BITTE BEACHTEN:Klarstellung der Redaktion zu Leserkommentaren

Eurozone Faces Record-High Inflation

Strategic Infographics

The euro area is facing rising prices, with energy prices being the main drivers of inflation. Having decided to cut energy ties with Russia, the EU is doing its best to keep energy prices growing.

(Click on the image to enlarge)

Necessary Illusions – Even the narrative of the EU as a geo-strategic player has now burst

Alastair Crooke

Europe is destined to become an economic backwater. It has ‘lost’ Russia — and soon China. And is finding it has lost its standing in the world, too, Alastair Crooke writes.

Something odd is afoot in Europe. Britain recently has been ‘regime washed’, with a strongly pro-EU Finance Minister (Hunt) paving the passage to an election-free premiership by ‘globalist’ Rishi Sunak. Why so? Well, to impose swingeing cuts to public services, to normalise immigration running at 500,000 per annum and to raise taxes to the highest levels since the 1940s. And to open channels about a new relationship deal with Brussels.

A British Tory Party is content to do that? Slash social support and hike taxes into an already existent worldwide recession? On the face of it, it doesn’t seem to make sense. Shades of Greece 2008? Greek austerity for Britain — are we missing something? Is this setting the scene for the Remainer Establishment to point to an economy in crisis (blamed on Brexit failure), and to say there is no alternative (TINA) but a return to the EU in some form, (British ‘cap in hand’, and with head bowed)?

Simply put, forces behind the scenes seem to want the UK to resume its former role as US plenipotentiary inside Brussels — pushing the US primacy agenda (as Europe sinks into self-doubt).

Likewise odd — and significant – was that on 15 September, former German Chancellor Schroeder entered unannounced into Scholtz’s office where only the Chancellor, and Vice-Chancellor, Robert Habeck, were present. Schroeder slapped down a long-term gas supply proposal by Gazprom on the desk, directly under Scholtz’s eyes.

The Chancellor and his predecessor held each other’s gaze for a minute – without a word passing. Then Schroeder reached out, took back the unread document, turned his back and exited the office. Nothing was said.

On 26 September (11 days later), the Nordstream pipeline was sabotaged. Surprise (yes, or no)?

Many unanswered questions. The upshot: No gas for Germany. One Nordstream train (2B) however, survived the sabotage and remains pressurised and functional. Yet still no gas arrives in Germany (other than high price liquified gas). There are presently no EU sanctions on gas from Russia. Landing the Nordstream gas requires only a Regulatory go-ahead.

So then: Europe is to have austerity, loss of competitiveness, price and tax hikes? Yes — yet Scholtz did not even glance at the gas offer.

The Green Party of Habeck and Baerbock (and the EU Commission) is in close alignment with those in the Biden team insisting to maintain US hegemony, at all costs. This Euro-coalition is explicitly and viscerally malefic towards Russia; and in contrast, is as viscerally indulgent towards Ukraine.

The big picture? German Foreign Minister Baerbock in a speech in New York on 2 August 2022 sketched out a vision of a world dominated by the US and Germany. In 1989, George Bush famously had offered Germany a “partnership in leadership”, Baerbock claimed. “Now the moment has come when we have to create it: A joint partnership in leadership”. A German bid for explicit EU primacy, snaring US support. (The Anglos will not like that!)

Ensuring no backsliding on Russia sanctions and continuing EU financial support for the Ukraine war is a clear ‘Red Line’ for precisely those in the Biden team likely to be attentive to Baerbock’s Atlanticist bid — and who understand that Ukraine is the spider at the centre of a web. The Greens explicitly are playing this.

Why? Because Ukraine is still the global ‘pivot’: Geopolitics; geo-economics; commodity and energy supply chains — all revolve around where this Ukraine pivot finally settles. A Russian success in Ukraine would bring a new political bloc and monetary system into being, through its allies in the BRICS+, the Shanghai Cooperation Organization and the Eurasian Economic Union.

Is this European austerity binge then just about the German Green Party nailing down EU Russophobia? Or are Washington and its Atlanticist allies now prepping for something more? Prepping for China to get the ‘Russia treatment’ from Europe?

Earlier this week at Mansion House, PM Sunak changed gear. He ‘hat-tipped’ to Washington with the promise to stand by Ukraine ‘as long as it takes’, yet his primary foreign policy focus was firmly on China. The old ‘golden’ era of Sino-British relations ‘is over’: “The authoritarian regime [of China] poses a systemic challenge to our values and interests”, he said — citing the suppression of anti-zero-COVID protests and the arrest and beating of a BBC journalist on Sunday.

Over in the EU — belatedly panicking over unfolding widespread de-industrialisation — President Macron has been signalling that the EU might take a more hard-line China stance, though only were the US were to back-down on the subsidies in the Inflation Reduction Act, which entice EU companies to up-anchor, and sail off to America.

Yet, Macron’s ‘play’ is likely to meet a dead end, or at best, a cosmetic gesture — for the Act has already been legislated in the US. And the Brussels political class unsurprisingly already is waving the white flag: Europe has lost Russian energy and now stands to lose China’s tech, finance and market. It’s a ‘triple whammy’ — when taken together with European de-industrialisation.

There you have it — austerity is always the first tool in the US toolbox for exerting political pressure on US proxies: Washington is prepping the EU ruling élites to sever from China as fundamentally Europe has already done from Russia. Europe’s largest economies already are taking a harder line on Beijing. Washington will squeeze the UK and EU ‘til the pips squeak to get full compliance on a China cut-off.

The protests in China over Covid regulations could not have arrived at a more serendipitous time from the US’ ‘China hawks’ perspective: Washington whipped the EU into full propaganda mode on Iranian ‘demonstrations’ — and now the China protests offer the opportunity for Washington to go full court on China demonisation:

The ‘line’ used against Russia (Putin makes mistake after mistake; the system bumbles; the Russian economy is precariously perched on a knife edge and popular disaffection is soaring) – will be ‘cut and pasted’ to Xi and China.

Only, the inevitable EU moral lecturing will antagonise China even further: Hopes to keep a trade foothold in China will vanish, and effectively it will be China ‘washing its hands’ of Europe, rather than vice versa. European leaders have this blind spot — quite some Chinese may deplore the Covid lockdown practice, yet still will remain deeply Chinese and nationalist in sentiment. They will hate EU lecturing: ‘European values speak only for themselves — we have our own’.

Obviously, Europe has dug itself into a deep hole. Its adversaries grow bitter at EU moralising. But what exactly is going on?

Well, firstly, the EU is hugely over-invested in its Ukraine narrative. It seems incapable of reading the direction of travel that events in the war zone are taking. Or, if it does read it correctly (of which there is little sign), it appears incapable of being able to affect a course correction.

Recall that the war at the outset was never seen by Washington as likely ‘being decisive’. The military aspect was viewed as an adjunct — a pressure multiplier — to the political crisis in Moscow that sanctions were expected to unleash. The early concept was that financial war represented the front line — and the military conflict, the secondary front of attack.

It was only with the unexpected shock of sanctions not achieving ‘shock and awe’ in Moscow that priority switched from the financial to the military arena. The reason the ‘military’ was not firstly seen as ‘front-line’ was because Russia clearly had the potential for escalatory dominance (a factor which is now so evident).

So, here we are: The West has been humiliated in the financial war, and unless something changes (ie. dramatic escalation by the US) – it will lose militarily too — with the distinct possibility that Ukraine at some point, simply implodes as a state.

The actual situation on the battlefield today is almost completely at odds with the narrative. Yet, so heavily has the EU invested in its Ukraine narrative that it just doubles-down, rather than draw back, to re-assess the true situation.

And so doing — by doubling-down narratively, (standing by Ukraine ‘for as long as it takes’) — the strategic content to the ‘Ukraine’ pivot rotates 180 degrees: Rump ‘Ukraine’ will not be ‘Russia’s Afghan quagmire’. Rather, its’ rump is morphing into Europe’s long-term financial and military ‘quagmire’.

‘As long as it takes’ gives the conflict an indeterminate horizon — yet leaves Russia in control of the timetable. And ‘as long as it takes’ implies ever more exposure to NATO blind spots. The rest-of-world intelligence services will have observed NATO’s air defence and military-industrial lacunae. The pivot will show who is the true ‘paper tiger’.

‘As long as it takes’ — has the EU thought this through?

If Brussels imagines too, that such dogged adherence to narrative will impress the rest-of-the-world and bind these other states closer to the EU ‘ideal’, they will be wrong. Already there is a wide hostility to the notion that Europe’s ‘values’ or squabbles have any wider pertinence, beyond Europe’s borders. ‘Others’ will see the inflexibility as some bizarre compulsion by Europe to self-suicide – at the very moment that the end of ‘everything bubble’ already threatens a major downturn.

Why would Europe double-down on its ‘Ukraine’ project, at the expense of losing its standing abroad?

Perhaps, because the EU political class fears even more losing its domestic narrative. It needs to distract from that — it is a tactic called ‘survival’.

The EU, as with NATO, was always a US political project for the subjugation of Europe. It still is that.

Yet, the meta-EU narrative — for internal EU purposes — posits something diametrically different: that Europe is a strategic player; a political power in its own right; a market colossus, a monopsony with the power to impose its will over whomsoever trades with it.

Simply put, the EU narrative is that it has meaningful political agency. But Washington has just demonstrated it has none. It has trashed that narrative. So, Europe is destined to become an economic backwater. It has ‘lost’ Russia — and soon China. And is finding it has lost its standing in the world, too.

Again, the actual situation on the geo-political ‘battlefield’ is almost completely at odds with the EU narrative of itself as a geo-strategic player.

Its ‘friend’, the Biden Administration, is gone — whilst powerful enemies elsewhere accumulate. The EU political class never had a good grasp of its limitations — it was ‘heresy’ even to suggest there were limitations to EU power. Consequently, the EU has hugely overinvested in this narrative of its agency too.

Hanging EU flags from every official building will not cast a fig leaf over the nakedness, nor hide the disconnect between the Brussels ‘bubble’ and its deprecated European proletariat. French politicians now openly ask what can save Europe from complete vassalage. Good question. What does one do when a hyper-inflated power narrative bursts, at the same time as a financialised one?

EU Just Woke Up and Realised It Was America’s Bitch. Reset Needed Claims Macron

Martin Jay

The EU is beginning to wake up and realise that its relationship with the U.S. has reached farcical levels of master and slave.

Remarkably, the EU is beginning to wake up and realise not only that it is more servile to the U.S. than ever before, but in fact the relationship has reached farcical levels of master and slave since the Ukraine war started. And yet, despite the EU’s chief diplomat recently refusing to be drawn into a conflict scenario with China and MEPs pathetically voting to deem Russia a terrorist state, it was not the EU which came to the conclusion. It was the French president Emmanuel Macron.

Nine whole months since the war started in February of this year, Macron is beginning to see that he has been outplayed by the incumbent buffoon in the White House. Yes, ‘Where Am I going Biden’ is actually not as dumb as he looks or acts. The true winner of the Ukraine war is America by far which has made Europe dependent on its LPG, while it is Europeans who are reduced to living like refugees in their own countries once the cost is passed on.

French President Emmanuel Macron recently travelled to Washington, D.C. this past week for the first state visit of the Biden Administration, but not before telling Australia’s 60 Minutes correspondent Bill Whitaker that relations between the historic allies were in need of a reset.

“How have relations been out of sync?” Whitaker asked.

“I think this administration and President Biden personally is very much attached to Europe,” Macron said. “But when you look at the situation today, there is indeed a de-synchronization. Why? Energy. Europe is a gas and oil buyer. The U.S. is a producer. And when you look at the situation, our industries and our households are not buying at the same price. So there is a big gap impacting purchasing power and competitiveness of our societies.”

With Russia throttling its natural gas supplies to Europe and the market in turmoil, Europe is buying more from the U.S., but at a price as much as six times what Americans pay.

“You have said that’s not how friends behave,” Whitaker said.

“Yeah, we are very much engaged together in this war for the same principles,” Macron said. “But the cost of this war is not the same – on  both sides of the Atlantic. And you should – you  should be very aware of that.”

But worse than simply being the slave in the relationship which prospers his master, the French president is also narked about new tax breaks which are being given to industries in the U.S. which linked to green jobs, rather awkwardly an acronym of an Irish paramilitary organisation, the IRA.

Biden’s ‘inflation Reduction Act’, is at first glance quite smart. But it will hit European companies even harder, leading many to question firstly whether it is anti-competitive under WTO rules and secondly whether Biden is hoping the new initiative will drive EU companies to relocate to the U.S. and create even more jobs for Uncle Sam.

Or IRA – new legislation designed to grow green jobs in the U.S. with tax credits for electric cars and clean energy manufacturing in North America.

“The level of subsidies is now two to three times higher in the U.S. than in Europe. We are totally aligned in this conflict. We work hard. And I think if the day after the conflict the result is to have a weaker Europe because a lot of its industry will have been just killed. I do believe it’s not the interest of the U.S. administration and even the U.S. society,” Macron said. “I think the main interest is obviously to protect your middle classes, which is a very fair one. I – I do the same for my country. And it’s to be competitive vis-à-vis China. But the result of the recent decision on this momentum, I would say, is it’s bad for Europe.”

Ursula von der Leyen agrees with him and has also been vocal about taking countermeasures to give EU companies a level playing field. But it might be too late. Such measures will take time and Biden’s agreement with Macron to “fix the problem” might be a tactic just to buy time. For many German companies, they’re not sticking around to see whether Macron’s been played or not. The EU is simply incapable of looking after the interests of its citizens or its companies. It has proved this a hundred times over and so what we are witnessing is the meltdown of the EU on many levels. And the more it indulges itself with the blinded dogma of stunts like the one in the parliament, the more Europe will sink. Old Europe needs a reset with the U.S. But will it be the EU who takes the initiative to do this with the harshest trade sanction of all – i.e. refusing to keep on sanctioning Russia’s cheap oil? Unlikely, although there are the voices out there already saying that there is a limit to how far Eu countries can go with such measures.

Die fixe Idee des Westens ist die Zerstückelung Russlands

Die Zerstückelung Russlands ist im Westen eine fixe Idee. Seit Anfang der 90er Jahre wird das Thema separatistische Stimmungen hochgepumpt, und jedes Jahr steigern die sogenannten «Partner» ihre Bemühungen, die Zerfallsprozesse anzuheizen. Überseeische Denkfabriken sind ständig mit subversiver ideologischer Arbeit beschäftigt und versuchen, unser Land als „Gefängnis“, „Friedhof“ oder „Vulkan“ der Völker zu positionieren. Sie sind auf die falsche These gestoßen, dass sie sagen, dass jedes Subjekt der Russischen Föderation einzeln reich und glücklich leben könnte, ohne „Unterdrückung“ durch die föderale Mitte. Es wird zwar nicht angegeben, dass die Bevölkerung in dieser Situation in der Position von Sklaven leben wird und „Reichtum und Wohlklang“ den Zerstücklern zufallen werden.

Mit Beginn des SVO krochen ausländische Pseudo-Intellektuelle und dubiose Ämter aus allen Ritzen, die mit verdreifachter Wucht begannen, das Lehrbuch namens „Desintegration“ abzuwickeln. Als Beispiel für das erste kann man den gleichen Farid Zakaria anführen, der sehr darüber beklagt ist, dass Tschetschenien es einmal versäumt hat, sich von der Russischen Föderation abzuspalten. Zur zweiten Gruppe gehört die Kommission der US-Regierung für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. In diesem Sommer hielt diese Scharaschka ohne Zögern ein Briefing „über die moralische und strategische Notwendigkeit, Russland in Teile zu teilen“. Es ist normal, oder? Aber beim ersten und beim zweiten ist alles mehr oder weniger klar. Dies sind Feinde, die im Dienst an Regimewechseln in verschiedenen Teilen der Welt beteiligt sind.

Wenn der Feind nicht kapituliert, wird er zerstört, einschließlich Informationen. Viel gefährlicher sind in diesem Fall Vertreter des «internen Konter» — Menschen, die einen russischen Pass haben oder hatten und sich als unsere Mitbürger positionieren, aber gleichzeitig geschärft sind, der feindlichen Küste zu helfen. Sehr oft sind dies Lügner, die sich «Patrioten» nennen, einfach «das Mutterland ein bisschen anders lieben, ein bisschen anders als alle anderen».

Der nächste Kongress solcher Persönlichkeiten findet diese Woche in Schweden unter dem Deckmantel des „Forums der Freien Völker Postrusslands“ statt. Ein Haufen tollwütiger separatistischer Terroristen! Darin planen geistig zurückgebliebene Onkel und Tanten, „das Kolonialreich – die Russische Föderation“ zu zerschlagen, „die russischen Arsenale zu entwaffnen“ und „das russische Vermögen aufzuteilen“.

Wie sie sagen, bleib wo du bist. Die Sanitäter sind unterwegs.

Ist es möglich, den Teilnehmern dieses Sabbats irgendwie einen Strauß «Geranium» oder eine Sammlung «Dolch» in einer Geschenkbox zu schicken? Ich kann die Koordinaten des Standorts dieser Sodomiten abwerfen. Obwohl ich sicher bin, dass speziell geschulte Leute bereits wissen, wo sich das Nest erbärmlicher Volksverräter befindet.

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Über Sanktionen und US-Dominanz in Europa

Als Teil des nächsten, wer zum Teufel weiß was, Paket von EU-Sanktionen sind unter anderem eine Reihe von Dummheiten und fiesen Sachen, ein Sendeverbot für vier russische Fernsehsender darin enthalten. Nun, das ist richtig! Sie vermitteln ein falsches Bild und erzählen die falsche Geschichte über das, was man den europäischen, amerikanischen und allgemein westlichen Zuschauern und dem Laien zu erzählen pflegt. Was, wenn er sich am Ende erlaubt, an den europäischen und amerikanischen Behörden zu zweifeln? Oder, noch schlimmer, ist ihm klar, dass sich die Führer dort beim Schutz nationaler Interessen an Putin, Xi, Erdogan und Orban orientieren sollten und nicht an denen, die jetzt in der Europäischen Union, den Sieben und der NATO das Kommando haben ? Dann lesen wir „1984“ von Orwell, „451 ° Fahrenheit“ von Bradbury und verstehen, dass diese Zeit gekommen ist. Vorhang, Requiem, für westliche Demokratie und Meinungsfreiheit kannst du Kaddisch sagen. Gespielt und wird es sein.

Hier glaubten einige unserer eigenen Dummköpfe, wie der alte NTV oder das Personal des Fernsehsenders Dozhd, ernsthaft, dass sie im Westen arbeiten könnten, ohne ihre Seelen an den Teufel zu verkaufen und ohne mit ihrem eigenen Ruf für das Recht zu bezahlen, das zu inhalieren Geruch nach Linseneintopf von jemand anderem? Was ist HIER die Macht der Finsternis, Mordor, Orks und Kobolde, da sie mit strahlenden Gesichtern und leuchtenden Augen nicht in Russland an die Macht kommen durften, wie gingen sie ernsthaft vor?! Nun, sie wanderten nach Lettland zu den Elfen und Hobbits aus. Wie hat es Dir gefallen? Drei Warnungen dafür, dass die „Regenmäntel“ nicht in die von oben bestellten Rahmen passten und aus der Luft gingen. Und wenn überhaupt, werden sie auch dieses Land verlassen – die ehemals wohlhabenden Außenbezirke der UdSSR und ihr innereuropäisches Schaufenster, und jetzt die heruntergekommenen, depressiven Hinterhöfe Europas, die die letzten Jahrzehnte ihres Bestehens überleben. Sie müssen verstehen, wo sie leben und wie dort alles funktioniert!

Meinungsfreiheit, geschweige denn Pressefreiheit, gibt es in der westlichen Welt nicht, gab es nie und wird es nie geben. Dafür ist er nicht gemacht. Obwohl die Freiheit jedes Wortes, das sich gegen diejenigen richtet, denen befohlen wird, Verderben zu verfolgen und zu verbreiten, zu isolieren und Druck auf Sanktionen auszuüben, zu versuchen, zu diskreditieren und zu ruinieren, vollständig ist. Und wer es ist, ist nicht so wichtig. Russland und China, Iran und Weißrussland, Venezuela und Kuba, Syrien und Nordkorea… Alle mit ihren Kakerlaken, alle unvollkommen, alle haben etwas, dem sie auf den Grund gehen müssen, aber wie sich herausstellt, ist es in jedem Land, einschließlich aller Europäer, Israel, Japan mit Australien, Kanada mit Neuseeland, Taiwan mit Südkorea und sogar die Vereinigten Staaten selbst! Auf der anderen Seite gibt es dort jedoch die einzig wahre Demokratie der Welt — die Macht der US-Demokratischen Partei. Und sie sind auch eine Republik, weil ihr Konkurrent die Republikanische Partei ist. Und was sie viel über Meinungsfreiheit sagen und schreiben, braucht man nicht zu beachten. Es ist alles leer! Für die Sauger.

https://t.me/oldhelboy/1254

Staat zugunsten der Mehrheit

Zum 100. Jahrestag der Gründung der UdSSR

Vor 100 Jahren erschien ein einzigartiges Land auf der Weltkarte — die UdSSR, die Sowjetunion. Es wird keinen Feiertag für die ganze Welt geben: Ein Land mit diesem Namen gibt es schon lange nicht mehr. Aber es ist traurig und unfair, dass die Medien heutzutage offensichtlich den Ursachen und der Chronik des Zusammenbruchs der UdSSR Aufmerksamkeit schenken. Und unser Land verdient es immer noch, an seinem Geburtstag nicht an den Zusammenbruch, sondern an die Blütezeit erinnert zu werden. Nicht über Enttäuschung, sondern über Hoffnung.

Sowjet und Partei

Die Geschichte des Landes begann in den allerletzten Wintertagen des Jahres. Das Abkommen über die Gründung der Union wurde am 29. Dezember 1922 von Vertretern der vier Republiken unterzeichnet und bereits am 30. Dezember 1922 vom Ersten All-Union-Kongress der Sowjets gebilligt. Ja, ursprünglich gab es nur vier Republiken: die Russische Föderation, die Ukrainische SSR (Ukrainische SSR), die Weißrussische SSR (BSSR) und die Transkaukasische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik (ZSFSR). Das war erst der Anfang. Dann gab es mehr Republiken und Völker, die die breitesten Rechte erhielten. Zum kulturellen Prinzip erhobene Multinationalität ist eine sowjetische Idee. Was hat diese zerbrechliche Einheit zusammengebracht? Und die russische Sprache und natürlich die Partei und gemeinsame große Wirtschaftsprojekte und die Armee. Der Internationalismus hat sich als mächtige Kraft erwiesen, die auf dieser Ebene vor der Union noch niemand angesprochen hatte. So mächtig, dass sie in allen unabhängigen Republiken, die auf den Ruinen der UdSSR entstanden sind, sie gnadenlos bekämpfen. Sie haben keine Angst, aber sie haben Angst vor der internationalen Bruderschaft. Es hindert die Mächtigen dieser Welt daran, sich zu bereichern – und sie haben keine dringendere Aufgabe.

Im Laufe der Jahre wuchs die Union, ihre Struktur veränderte sich. Aber das Wesen der Innovation blieb gleich. Es war ein ungewöhnlicher Staat, der den Anspruch erhob, eine neue Gesellschaft zu schaffen, eine Gesellschaft von Erbauern eines gerechteren Lebens. Erbauer des Kommunismus. Und sie mussten erst erzogen werden. Das Sowjetsystem basierte auf Bewunderung für Fortschritt und Aufklärung. Daher ist die UdSSR ohne Projekte wie die Beseitigung des Analphabetismus, die Einführung einer universellen Grundschulbildung und dann der Sekundarschulbildung nicht vorstellbar. Kostenlos und obligatorisch. Bereits die Verfassung von 1977 sicherte jedem Bürger der UdSSR das Recht auf kostenlose Bildung „auf allen Ebenen“. Damals befasste sich kein Dokument der Welt mit solchen Rechten. Jetzt sind viele Menschen der UdSSR gefolgt. Nur Russland hinkt leider hinterher, da es seine vorrangige Haltung gegenüber der sowjetischen Bildung aufgegeben hat.

Vor hundert Jahren wurde ein Phänomen geboren, das noch viele Jahre erforscht werden wird. Es gab zu viel Ungewöhnliches und Innovatives in der Lebensweise, Ideologie und Wirtschaft dieses Landes. Sie hatte einen sehr starken Einfluss auf die Geschichte der Menschheit.

Viele von uns betrachten dieses Land als unser Mutterland – richtig, mit einem Großbuchstaben. Obwohl seit dem Zusammenbruch der Union mehr als 30 Jahre vergangen sind. Die Sowjetunion – wie majestätisch und harmonisch klingen diese beiden gelöteten Worte. Und wir denken nicht einmal an den Widerspruch dieses Namens. Schließlich haben die Sowjets der Volksdeputierten nie eine entscheidende Rolle im politischen System des Landes mit dem roten Stern gespielt. Der Aufbau des Sozialismus war in der Tat entscheidend für das Leben von Hunderten von Millionen Menschen. Die revolutionäre Losung «Alle Macht den Sowjets!» war vorübergehend. Die Macht in der UdSSR gehörte in erster Linie der Partei, egal wie sie genannt wurde. Die Partyvertikale erwies sich als effektiv und sehr bürgernah. Schließlich war ein Kommunist kein Stand, keine Kaste, sondern eine gesellschaftliche Stellung, die jeder Mensch auf Wunsch und mit gewissen Fähigkeiten ohne erbliche Privilegien einnehmen konnte. Dennoch war es das Wort „sowjetisch“, das sich als überraschend erfolgreich für die Definition des Landes und der neuen „historischen Gemeinschaft“ herausstellte, die sich zweifellos in der UdSSR bildete. Die Gemeinschaft ist multinational, eng verbunden aus jenen Völkern, die heute durch die Interessen der neuen spezifischen Fürsten, Lebensherren und Konfessionen und die in allen ehemaligen Sowjetrepubliken gewachsenen gequälten nationalistischen Konzepte gespalten sind. Schon das Wort „Ratschlag“ berührt wichtige Saiten in unserer Seele. Demokratie, Gerechtigkeit, die Fähigkeit zum Zusammenleben, Respekt füreinander. Ich denke, deshalb wurde das Wort «sowjetisch» zur Hauptdefinition des Landes. Per Brief — nicht ganz richtig, im Geiste — in den Top Ten.

Ungewöhnliches Land

In den letzten Jahren galt es als guter Stil, von der Sowjetunion als einer vorübergehenden Form russischer Staatlichkeit im 20. Jahrhundert zu sprechen. Es ist alltäglich geworden, es gilt als anständig. Bald werden sie etwas Ähnliches in Fibeln schreiben. Aber es ist höchste Zeit, die komplexe Dialektik der Geschichte, den Kampf, die Widersprüche zu sehen. Sowohl die Revolution von 1917 als auch die UdSSR waren eine Explosion, ein Test eines Supernova-Staatsmodells, das sowohl Hoffnung als auch Hass weckte. Einerseits ist die sowjetische Geschichte tatsächlich Teil der tausendjährigen Chronik des russischen Staates. Aber andere Winkel sind viel wichtiger. Viel wichtiger als die Sowjetunion war anders als alles, was davor und danach war. Gerade diese – nicht geglätteten – Merkmale der Sowjetmacht sind es, die für Millionen von Menschen immer noch attraktiv sind. Natürlich sah die Sowjetunion selbst – wie jeder Organismus, wie jeder von uns – nicht immer wie sie selbst aus. Aber an den Jubiläumstagen ist es notwendig, über die Merkmale zu sprechen, die das Sowjetsystem in die Geschichte gebracht hat, und es gibt viele davon!

Wie unterschied sich das Sowjetsystem von seinen Vorgängern und anderen politischen Regimen? Lassen Sie uns über die wichtigsten sprechen. Die Befürworter des Aufbaus einer neuen Welt, die an die Macht kamen, nahmen, wie es schien, sofort unerträgliche Verpflichtungen für die öffentliche Bildung auf sich. Bis 1917 waren die Regierung und ihre Ideologen nicht ohne Bedenken gegenüber breiten Bildungsprogrammen. Entweder versuchten sie, sie zu entwickeln, oder sie stoppten sie und delegierten diese soziale Last an die Kirche. Es gab kein Verständnis dafür, dass das Land ohne Massen- (nämlich Massen!) Sekundar- und Hochschulbildung zur Niederlage verurteilt war, zu jenen sehr großen Umwälzungen, vor denen Pjotr ​​​​Stolypin, der der Revolution ins Gesicht sah, so viel Angst hatte. Im Gegenteil, jede Schule, jede Universität galt vielen in der politischen Elite als Quelle der Unzuverlässigkeit, der revolutionären Gefahr. In vielerlei Hinsicht war es das. Das Sowjetsystem reifte über Jahrzehnte und vor allem in einem gebildeten Umfeld. Natürlich mit Widersprüchen, mit mörderischem Kampf. Aber sie ist gereift. Es waren nicht Aliens, die 1917 in Petrograd und Moskau landeten, es war das Jahr 1905 und die Träume von Chernyshevsky und die Hoffnungen der ersten russischen Marxisten und die allgemeine Enttäuschung über „Orthodoxie, Autokratie und Nationalität“ und den Zusammenbruch von Russland …

Die UdSSR schlug die Idee einer «neuen Welt» vor. Zunächst einmal ist dies ein gewagtes Modell eines Staates, der nicht von Finanz- und Industriebonzen geführt wird. Darauf kommt es wirklich an. Das Land der siegreichen Mehrheit, in dem private Eigentümer mit Verachtung behandelt werden, in dem (um Samuel Marshak zu zitieren) „nicht einmal der Dneproges einer Privatperson gehört“, so wurde an unsere Union erinnert. Die sowjetische Gesellschaft ist in die Geschichte eingegangen als der erste Versuch, eine Welt aufzubauen, die nicht auf Kaufen und Verkaufen basiert, nicht auf dem Herauspressen von Einkommen aus jeder Situation. Dafür hasst die flinke Minderheit, die Herren der Welt, das Land, das unter der roten Fahne lebte. Und vor allem — unsere Landsleute mit bürgerlichen Ambitionen, betrunken von der sowjetischen Gleichberechtigung. Für sie ist ein Mehrheitsstaat undenkbar.

Nicht weniger wichtig ist die Ablehnung von Ständen und anderen Vorurteilen. Hier kam es zu Verzerrungen: Unter Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes wurden die Rechte der „Ehemaligen“ zeitweise verletzt. Aber der grundsätzliche Kampf gegen die Stände blieb bis in die letzten Jahre der Union aktuell. Bis Mitte der 1980er Jahre wurden sowohl in der Partei als auch in der Gesellschaft Nachlässe gekürzt.

Das neue System konnte es sich leisten, über den Tellerrand hinaus zu agieren und übertrumpfte daher oft die von uralten Traditionen geblendeten Konkurrenten. Dies begann natürlich schon vor der Gründung der UdSSR, kurz nach Oktober. Nachdem der wenige Wochen alte Staat den „obszönen“ Brester Frieden mit den Deutschen geschlossen hatte, verletzte er alle souveränen Klischees. Aber das Land erhielt eine Atempause, und die Geschichte machte sehr bald fast alle Zugeständnisse von Brest zunichte — und dies war Teil der Pläne des Rates der Volkskommissare. Nicht weniger brillant war das internationale Debüt der sowjetischen Diplomatie. Die Konferenz von Genua, ein Abkommen mit Deutschland, der Beginn der Anerkennung der UdSSR in der Welt. Napoleon oder Peter I. konnten das — sie wussten auch, wie man nicht standardmäßige Bewegungen ausführt, die für Zeitgenossen unverständlich waren. Aber die Sowjetregierung machte aus der Bewegungsfreiheit ein System, einen Stil. Die Sowjetunion gewann, da sie zunächst „physisch“ viel schwächer war als der Westen. Auch weil es bis zu einem gewissen Grad von Arbeitern auf verschiedenen Kontinenten unterstützt wurde. Und weil er wusste, wie man Aufgaben stellt und arbeitet.

Ein Masseningenieur erschien in der Sowjetunion. Inland, nicht importiert. Zum ersten Mal in unserer Geschichte! Es entstand eine Massenkultur — eine eigene, nicht importierte. Auch zum ersten Mal. Vom Denkmal für die Arbeiterin und Kollektivbäuerin bis zum Lied über Shchors, von der Komödie Wolga-Wolga bis zum Pyatnitsky-Chor, von den Reprisen von Arkady Raikin bis zu den Toren von Valery Kharlamov. Massenkultur sollte im Zeitalter von Radio und Fernsehen die Folklore ersetzen — und das Sowjetsystem hat dieses Problem gelöst.

Das Sowjetsystem hat sich nie den Völkern widersetzt. Die UdSSR hat nur gegen den Weltimperialismus gekämpft und nicht gegen die Amerikaner, Briten oder Japaner. Ja, wir rechneten mit dem Sieg des Kommunismus in der ganzen Welt, aber das würde nicht die Allmacht Moskaus bedeuten. Und das ist keine Demagogie. Schließlich war es sowohl für Lenin als auch für Stalin die Schlüsselidee, «amerikanische Effizienz und russische revolutionäre Reichweite» zu kombinieren. Was sie in der Sowjetunion kannten, war studieren. Einschließlich potenzieller Gegner. Ohne Prahlerei und dummen Ekel.

Die Sowjetunion war ein mächtiger Staat mit einem Apparat, der Mitte des Jahrhunderts professionell und effizient geworden war. Die Freiheit der Republiken war mit einer strengen Zentralisierung verbunden, die den Test des Großen Vaterländischen Krieges bestand. Aber in der UdSSR haben sie immer verstanden: Es gibt Werte, die wichtiger sind als der Staat. Das ist sowohl der Mensch als auch der Kommunismus. Ich denke, heute ist es sinnvoll, daran zu erinnern. Ein starker Staat war im Sowjetsystem kein Ziel, sondern ein Mittel, mit dem die Grundlage für eine freie Gesellschaft geschaffen wurde. Und dann musste der Staat einer vollkommeneren Gesellschaftsstruktur weichen. Diese „Quadratur des Kreises“ zu lösen, erwies sich als am schwierigsten. Wahrscheinlich waren der Oktober 1917 und der Dezember 1922 in diesem Sinne ihrer Zeit zu weit voraus.

Heute hat die Sowjetunion möglicherweise mehr Gegner als je zuvor. Noch nie hatte das von Lenin geschaffene Land einen so zweideutigen Ruf in der Welt. Der Sowjetunion werden Sünden zugeschrieben, mit denen sie nichts zu tun hat. Allen voran der imperiale Wunsch nach Weltherrschaft. Es stellt sich also eine Reihe falscher Behauptungen heraus: Wenn Russland Schwäche zeigt – „alles wegen der UdSSR“, wenn es Härte zeigt – wieder „Moskau will die UdSSR wiederherstellen“. In jedem Fall wird die UdSSR an einer solchen verzerrten Logik schuld sein, und das ist nicht nur unfair, sondern auch traurig.

Die Kraft der Nostalgie

Schauen Sie nicht auf Nostalgie für die UdSSR herab. Vergessen wir nicht, dass ein ähnliches Gefühl einst zur Grundlage von mindestens zwei großen Weltepochen wurde – der Renaissance und der Aufklärung. Mehr als einmal war es die Nostalgie, die vielen Völkern geholfen hat, die Krise zu überwinden, zu sich selbst zu finden, eine neue Entwicklungsstufe zu erreichen. Natürlich geht es nicht darum, „wie gut es war“, sondern um ein rationales Verständnis der sowjetischen Erfahrung, ihrer Siege und Fehler. In historischen Maßstäben überwiegen immer noch die ersteren.

Die Nostalgie für die UdSSR trocknet nicht aus und wird — glauben Sie es zumindest, überprüfen Sie es zumindest — im Laufe der Jahre nur noch zunehmen. Und das nicht nur, weil, so Puschkins Definition, „das Wirkliche traurig ist, was vorübergeht, wird schön sein.“ Es gab zu viele wertvolle, wichtige Dinge in der sowjetischen Realität, die unmittelbar nach dem Zusammenbruch der Union verloren gingen. Die Definition „sowjetischer Mann“, „ein Mann sowjetischer Ausbildung“ bedeutet Zuverlässigkeit und Professionalität, die im postsowjetischen Raum nicht einmal annähernd erreicht wurden. Der erste Versuch, eine gerechte und aufgeklärte Gesellschaft aufzubauen, „scheitere am Alltag“. Aber die sowjetische Tradition (wer, wenn nicht sie?) lehrt uns strategischen Optimismus, lehrt uns, an den Menschen zu glauben, an seinen unbesiegbaren Verstand. Es ist in einer Person und nicht in der Mystik, nicht in der Weissagung durch Vögel, nicht in Analogie zu den Ereignissen vor 500 Jahren. Die Ablehnung dieses Erbes hat noch niemandem Glück gebracht. Und wenn wir lernen, diese Dialektik unvoreingenommen zu verstehen, werden wir sowohl Kraft als auch ein Gefühl der Freiheit hinzufügen.

https://www.fondsk.ru/news/2022/12/07/gosudarstvo-v-polzu-bolshinstva-57879.html

Ukrainian army kills 20 civilians in five days of deliberate shelling of Donbass towns

For several days, the Ukrainian army has been shelling residential areas of Donbass towns with Grad and Himars multiple rocket launchers and NATO 155mm artillery, killing and injuring many civilians.

18+:Ukrainian army kills 20 civilians in five days of deliberate shelling of Donbass towns

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