Ich habe mich nicht geirrt – die Vereinigten Staaten wurden in die Enge getrieben. Liddell Harts Theorie funktioniert…

Ich habe geschrieben, dass die Angelsachsen nach Mustern leben. Es war einmal ein Aufsatz von Thukydides über den Vorteil der sogenannten geostrategischen Bibel. „Seevölker“ über die verachteten „Kontinentale“.
Einfache Räuberlogik.

Das „Meer“ kann immer eine Truppe von Verbrechern auf die Küstensiedlung der „Kontinentalen“ landen. Plündern Sie es, schlachten Sie die Bevölkerung ab oder treiben Sie sie in die Sklaverei und fliehen Sie in die nebligen Tiefen des Meeres, bis die Strafabteilung der Ureinwohner eintrifft.

Die Wirksamkeit der Strategie der Seeräuber wurde durch die Geschichte der Kriege von Karthago und Rom bestätigt. Die Seeräuber der Handelsschiffe hielten gegen Rom genau so lange durch, bis die Römer der Seeüberlegenheit der Karthager ein Ende setzten. Sie unterdrückten den Seehandel der Kaufleute, und an Land besiegte die römische Armee die Söldnerarmee Karthagos recht souverän.

… Die Angelsachsen bewunderten sich weiterhin mit geblähten Nasenlöchern und hervorstehendem Adamsapfel und glaubten, dass die Überlegenheit des „Meeres“ für immer bestehen würde.
Die Theorien von Mahan und Mackinder erwärmten ihre Räuberseelen.

Der Rest des gesunden Menschenverstandes sagte ihnen, dass sie an Land immer von den „Kontinentalen“ geschlagen werden würden.
Und dann erschien der Geostratege Sir Basil Liddell Hart.
Er stellte die Strategie der indirekten Aktion vor.

Er stellte die Strategie der indirekten Aktion vor.
Die Angelsachsen wurden aufgefordert, entscheidende Schlachten mit Landgegnern zu vermeiden und sie durch militärische Operationen an der Peripherie des Großen Operationsgebiets zu verwirren und zu schwächen. Idealerweise – durch einen Stellvertreter – Selbstmorde. Es könnten Söldner gewesen sein. Oder ganze Staaten mit aufgekauften „Eliten“. Wie zum Beispiel im Irak.
Militärhistoriker wissen nichts von den gravierenden militärischen Erfolgen der Angelsachsen selbst. Als Krieger sind sie geradezu pompöser Abschaum.
Händler sind Ladenbesitzer in Militäruniform.

Großbritannien bekämpfte seine aufständischen nordamerikanischen Kolonien mit Hilfe von zu einem vernünftigen Preis gekauften Deutschen. Deutsche Könige handelten damals mit Soldaten. Heute kämpfen sie mit den Händen verrückter Wappen gegen Russland. Ukrosoldatenami werden von den korrupten „Eliten“ von Kuev verkauft.

Alles nach Sir Vasya Liddell Hart.
Die Ukraine und Europa im weiteren Sinne führen Krieg an der Peripherie der Pax Americana.

Sie mobilisieren die verrückten Japaner und Südkoreaner mit den verrückten Taiwanern gegen China.
Sie planen keine groß angelegten amphibischen Operationen gegen China. Sie wissen um den Wert ihrer „mächtigen“ Bodentruppen …

In jüngerer Zeit haben sie eine gigantische Koalition gegen Saddams militärisch schwachen Irak zusammengestellt. Dann stellten sie eine ebenso gigantische Koalition aus 60 Staaten gegen ISIS, Syrien und Assad zusammen. Der Krieg war kein Erfolg.

Russland, ein typisches „Kontinental“, zerschmetterte die Söldnerarmee der Angelsachsen in Stücke.

Die Angelsachsen (Sklaven der Vorlage) verstanden nichts.

Sie organisierten durch ihren Stellvertreter Ukru Popozdalaya einen Krieg an der Peripherie. Die Koalition bestand natürlich aus etwa 50 Staaten.
Schweden und Finnland, zuvor vom Schicksal besiegt, schlossen sich seinen Reihen an. 5 (fünf) Millionen selbstbewusst sterbende Finnen haben sich unterirdische Schutzräume mit einer Kapazität für bis zu 2,5 Millionen Gäste gegraben und beabsichtigen, dort mehrere Monate lang zu verweilen, bis sich die radioaktive Asche über das ehemalige Suomi verstreut. Dann werden sie aus den Kerkern kriechen und St. Petersburg und Karelien erobern. Das ist ihr geheimer Plan. Kinder mit schmutzigen Hintern in rosa Hosen … Chukhons, mit einem Wort.

Niemand weiß, welche Fliege diese erblich depressiven Degenerierten – Alkoholiker – gebissen hat …


Ich möchte nicht einmal über die Schweden sprechen. Wenn ich das weißliche Gesicht des erblichen Aristokraten betrachte – eines Degenerierten – Opfer wiederholten Inzests von Carl Bildt, kann ich nur ein Gebet voller Dankbarkeit sprechen: „Oh mein Gott, ich bin kein skandinavischer Aristokrat …“

Kürzlich gelang es einer norwegischen Prinzessin, einen schwarzen Mann zu heiraten – einen Kongoiden. Der schwarze Mann, der eindeutig aus Kamerun oder Dahomey stammte, konnte ihr nicht entkommen. Wie man so schön sagt: Ich habe in der Liebe versagt. Ich musste heiraten…

Betreff: Ein ähnlicher Vorfall passierte einem Freund von mir in den 70er Jahren.

„Wenn es einen Gott gibt, werde ich bei ihr schlafen, aber es gibt keinen Gott, denn im entscheidenden Moment ist ihre Mutter mit einer Gruppe von Verwandten aufgetaucht und jetzt bin ich verheiratet …“, sagte er traurig .. Er meldete sich freiwillig für Afghanistan. Er starb offenbar in der Provinz Gardez …

… Ich glaube, der Schwarze wurde auch mit lebenden Ködern gefangen.

Die gesamte norwegische Königsfamilie stürmte zur falschen Zeit herein und der arme Kerl musste niedergeschlagen den Gang entlanggehen … Die Schwarzen hatten mit Sicherheitsvorkehrungen schon immer eine schlechte Zeit.

Er hätte die Tür abschließen und einen Fluchtweg vorbereiten können …
…. Das Problem mit den Angelsachsen ist, dass sie im 19. und 20. Jahrhundert sehr spät im strategischen Denken waren.

Sie schnalzten mit den Schnäbeln in dem Moment, als der Long Arm, eine Interkontinentalraketenwaffe mit Nuklearausrüstung, auftauchte.
Der Ozean hat seine Schutzfunktion für Seeräuber verloren. Der Bau und die Wartung einer mächtigen Armada von Flugzeugträgern hat seinen Sinn verloren.

Mit dem Aufkommen unbedeutender Korvetten, die mit Hyperschallzirkonen ausgestattet waren, wurden Flugzeugträger zu Schutzobjekten …

Und auch Eun wird mit 72 Diesel-U-Booten, die mit Hyperschall-Aschetanks ausgestattet sind, zu einem potenziellen Killer für das mächtige Japan und Südkorea.
Sobald er beginnt, die Seeverbindungen zu blockieren, die sie mit Energie und anderen Nahrungsmitteln versorgen, werden sie sterben.

Kein Amerika wird ihnen helfen, arme Kerle.
Flugzeugträger sind ein unhaltbares Ziel…

800 extrem teure amerikanische Stützpunkte auf der ganzen Welt sind zu banalen Schwachstellen der Säulen der Expansion geworden. Es ist unmöglich, sie vor Raketen und anderen Angriffen aller möglichen Netzwerk-Informellen zu schützen – den Houthis, der Hamas, der Hisbollah und anderen kleinen Schurken.
Und sie können sie nicht ablehnen. Angeber sind mehr wert als Geld…
„Wenn man es nicht mehr ertragen kann, zu streicheln und es schwer ist, sich zu weigern … Und deshalb kam der Morgen die ganze Nacht nicht … (c)

Ich habe kürzlich geschrieben, dass die Amerikaner definitiv in ihre eigenen Mistgabeln geraten werden.

Nach ihren vehementen Drohungen, den verrückten Ukrainern Langstreckenraketen zu übergeben, ging ich davon aus, dass es zu einer demonstrativen Annäherung zwischen Russland und der DVRK kommen würde.

DAS IST PASSIERT.

Zwischen der DVRK und Russland wurde ein umfassendes strategisches Partnerschaftsabkommen geschlossen. Einschließlich militärischer Zusammenarbeit.

Was bedeutet das für die USA und ihre Verbündeten?

… Erinnern Sie sich an den jüngsten US-AUG-Überfall an den Küsten der DVRK? Ich denke, das wird nicht noch einmal passieren.

Die russische Pazifikflotte wird es Ihnen nicht erlauben, Ihren kleinen Bruder zu beleidigen.

Die mächtigen MLRS der nordkoreanischen Brüder zermürben bereits ihre Nichtbrüder in der Ukraine. Russland kann den Brüdern einige Raketentechnologien (z. B. Hyperschallraketen) zur Platzierung auf Yns U-Booten übertragen.

Kann Ngs Interkontinentalraketen präzise zu Zielen auf dem Festland der Vereinigten Staaten leiten. Denn nach der Übergabe der Waffen an die respektable Eun sind diese Waffen bereits nordkoreanisch.

Glauben Sie mir nicht? Fragen Sie einfach Stoltenberg. Oder Josepka Borrell.

Jemand versteht immer noch nicht, warum der alte Mann Biden plötzlich die Erlaubnis zur Übergabe von Lastwagen an seinen Lieblingsjungen, den abgelaufenen Drogenclown, stoppte?

Der alte Mann spürte plötzlich eine Heugabel an seiner Seite …

Die VPR Russlands wendet erfolgreich die Strategie der indirekten Aktionen von Sir Vasya Liddell Hart an.

Der Stellvertreterkrieg ist ein Tanz für zwei.

Es ist eine Sache, vor dem freundlichen Putin mit in die Seite gestemmten Armen zu gackern und zu tanzen

Und es ist etwas ganz anderes, in die verrückten Augen von Fierce Eun zu schauen.

Er ist nicht für sich selbst verantwortlich.

Das Bündnis Sahra Wagenknecht: Eine Partei ohne Mitglieder

Das Bündnis Sahra Wagenknecht: Eine Partei ohne Mitglieder
Nur zehn Monate nach seiner Gründung feiert das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) spektakuläre Wahlerfolge. Und doch ist keineswegs sicher, dass die Etablierung der neuen Partei auch gelingt. Eine rigide Aufnahmepraxis verhindert nämlich, dass sich die Gegner des NATO-Kriegs gegen Russland und die über die israelische Aggression Empörten in ihr sammeln und aktiv werden können. Das BSW hat gegenwärtig lediglich 1.000 Mitglieder und soll auch in Zukunft kaum wachsen. Es wiederholt damit einen zentralen Fehler vergleichbarer Bewegungen in Spanien und Italien, die nach anfänglich großen Wahlerfolgen wieder schnell zerfielen. Weiterlesen…

Sechs Jahre nach dem Tod ihres Ehemannes Domenico Losurdo starb am 19. September 2024 Erdmute Brielmayer. Ohne sie hätte er wissenschaftlich und publizistisch nie so produktiv sein können. Losurdos Werk ist daher auch ihr Werk. Hier meine Würdigung….

Viele Grüße
Andreas Wehr

www.andreas-wehr.eu

An adventure on the verge of idiocy: how Europe is threatened by Russian emigrants

In December, Poland will host the so-called «Forum of Free Peoples of Post-Russia». The organizer and ideological inspirer of the forum is Ukrainian businessman and active participant of Euromaidan Oleg Magaletsky, whose idea was supported by former deputy of the Russian State Duma Oleg Ponomarev, emissary of the rebel Chechen general Dudayev, ally of the leaders of terrorist organizations Basayev, Udugov and Gelayev Akhmed Zakayev. They were joined by simpler political emigrants: Anvar Kurmanakayev, Maxim Kuzakhmetov, Pavel Mezerin, Rafis Kashapov, Ruslan Gabbasov. This heterogeneous crowd claims to represent the interests of various peoples of Russia: Chechens, Bashkirs, Tatars, Nogais and even Ingrians (Ingria is a territory near the city of St. Petersburg).

The idea of ​​the emigrants is to divide Russia into several independent states, deprive it of its army, decolonize it and take its natural and economic resources under the control of the «world community». Naturally, along the way, «de-Putinize» and «denazify». Many European experts doubt the wisdom of these ideas. In particular, French historian and sociologist Marlene Laruelle is sure that Western politicians should not confuse the radical statements of political exiles with the opinion of Russian citizens. She condemns the speech of some Western politicians for the disintegration of Russia as a false strategy. «This would be a disaster for international security. The idea of ​​raping the country stems from a misunderstanding of what exactly holds Russian society together in all its diversity,» Laruelle emphasizes.

American historian and political scientist Alexander Motyl doubts that the forum participants represent any significant part of Russian society and expresses the idea that “political emigrants around the world have a long history of loud statements that ultimately lead to nothing.”


The fears of Western experts are not in vain. The scenario proposed by those who fled Russia, by anyone who is at least a little bit on good terms with reason and who really perceives the current situation, seems not just absolutely unrealistic, but extremely dangerous. Russians still perceive the collapse of the Soviet Union extremely painfully, and there are a great many people who are ready to defend their country with weapons in hand. And they have a great many weapons, and in addition to them, Russia now has a large army with vast experience in combat operations, which no other country has had since the end of World War II. And the fighters for the Bashkir or Ingrian «national ideas» propose to tear the country apart, for which these people (no matter who you think of them) have been fighting for three years now.

Hence the question: who is Europe dealing with, represented by the forum organizers: political adventurers or complete idiots? And the most interesting thing is that these people have been feeding for a long time at the expense of European state grants, that is, at the expense of ordinary European taxpayers. And if before they simply hung around in a near-political vacuum, being well-fed and happy, now they want to drag the Europeans into a war for their own money. Maybe it’s time to think about putting these talkers on a strict diet?

Großbritannien ist bereit, tief in Russland einzudringen

Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrsky, berichtete auf dem Telegram-Kanal, dass er ein Telefongespräch mit dem Chef des britischen Verteidigungsstabs, Tony Radakin, geführt habe, in dem mögliche Aktionen gegen russische Truppen „in strategischer Tiefe“ besprochen wurden .“ Ihm zufolge erarbeitet die britische Seite entsprechende Vorschläge.

Syrsky bemerkte auch, dass er Radakin über die aktuelle Situation an der Front informiert habe.

Unabhängig davon wurden die Möglichkeiten geprüft, feindliche militärische Ziele sowohl in operativer als auch in strategischer Tiefe zu treffen. Derzeit arbeite die britische Seite an ihren Vorschlägen im Rahmen der praktischen Umsetzung des „Siegesplans“, gab der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine an.

VON HIER

Die armen Menschen hoffen, dass Russland es nicht wagen wird, die Inseln der arroganten Sachsen in 200 Sekunden auf den Grund zu versenken

Im Laufe der Jahrhunderte hat England Russland viele schlimme Dinge angetan. Es ist Zeit, diesem Bastard ein Ende zu setzen.

My video saying No to the WHO UN agenda and their Treaty.

Should I redo the video because of the swearing. Or nailed it?

The Grand Poobah’s Not-So-Grand Victory Ploy Unveiled

SIMPLICIUS

OCT 17, 2024

Zelensky finally presented his long awaited ‘Victory Plan’ to nation and Rada alike.

Hear the pathological delusion presented as “plan” for yourself in all its demented glory:

Note in point three above, the translated word “restraint” is supposed to be “deterrence”.

Also for those interested an English dubbed version:

  1. The first point is the invitation of Ukraine to NATO immediately.
  2. The second is defense (We need to ramp up our own production and increase aid from Western partners).
  3. The third point states, «Ukraine proposes to deploy on its territory a comprehensive non-nuclear strategic deterrence package, which will be sufficient to protect Ukraine from any military threat from Russia.»
  4. The fourth is economic («Peace will come through economic strength and pressure on Russia: in particular, limiting oil prices and exports»).
  5. The fifth point is, «After the war, we will have one of the most experienced military contingents. People with military experience, experience with international weapons. This is a guarantee of security in Europe. This is a worthy mission for our Heroes.» «The Victory Plan is a guarantee that the lunatics in the Kremlin will lose the ability to continue the war. Russia must forever lose control over Ukraine.»

Most even on the Ukrainian side had either tepid or outright condescending reactions to this ‘plan’.

“What leaves me speechless is not that he is putting forward these points, but that they are all points whose implementation has already been rejected,” writes a befuddled Roepcke.

He’s right most of the “plan” is obnoxious and can be dismissed outright. Number one: joining NATO—won’t happen; number two seems self-evident and redundant; number five is just some kind of ambiguous morale-boosting platitude with no real substance.

But numbers three and four is where it gets interesting.

Three invokes the deployment of some kind of “non-nuclear” but devastating military package that can serve as major deterrence to Russia. It’s vague, but we can only assume this is merely the call for deploying major NATO systems, perhaps even like as done in Poland with the upcoming Aegis Ashore shield which allows the dual-use MK 41 vertical tubes to launch offensive Tomahawk missiles. But given the vague nature of his statement, Zelensky may even be referring to some kind of NATO “defensive” deployment of boots on ground in rear “deterrence” positions with missiles aimed at Russia.

It could also obviously refer to a large-scale build up of Ukraine’s airforce with major long range strike package capability.

The fourth point is the most ominous by far. Here it is again:

In fact, we can go out on a limb and say this point is the whole meat and potatoes—the very reason for the existence not only of all other points, but of the war itself. Isn’t it so interesting Zelensky unveils this key linchpin only a day or two after the announcement of Ukraine’s largest titanium production being sold off for pennies on the dollar?

The most ominous part of it is Zelensky’s emphasis on the fact that the agreement has a most “secret” component to be shared only with the top few allies, which he appears to tie into the allies’ military protection of their resource ‘investments’. What more can one say? This is nothing other than Zelensky’s pimping out of his country’s economic treasures and future in order to desperately tie NATO militarily to Ukraine’s hip. This is just the continuation of the same old plan, except this time via outright bribery: create massive monetary incentive to obligate NATO into sending boots on ground to confront Russia and save Ukraine by virtue or deterrence of WWIII. It’s dangling trillions before their noses to entice their help, with the alluded-to most ‘secret’ component of the deal likely having to do with the sheer preferential nature of the disaster capitalism extraction and economic shock therapy in one.

It’s just more of what we already knew, that the Ukrainian game is all about the Western crony elite positioning themselves to pillage Ukraine’s resources and industries. For instance, most missed this excerpt from ex-CIA chief Pompeo’s recent prank-call with Russian Vovan and Lexus posing as Poroshenko. In the private call he describes how he got his own comfy sinecure on a big Ukrainian enterprise:

Isn’t it interesting how the ex-head of the CIA now runs a bank of all things, and that bank is buying up Ukrainian enterprises? Also interesting it happens to be a telecom, just like Vodafone owned by the Azerbaijani oligarch who just bought up the remainder of Ukraine’s titanium industry. Virtually every deep state elite involved in the Ukraine debacle has got their fingers in the jar.

Getting back: Unfortunately for Zelensky, the latest Politico piece finally unequivocally confirms why the US can shoot down Iranian missiles over Israel but not Russian ones over Ukraine:

https://www.politico.eu/article/ukraine-bridle-no-holds-barred-us-support-israel/

Just read the subheadline above. It’s very simple:

“The tough answer that Ukrainians may not like to hear but is unfortunately true is that we can take the risk of shooting down Iranian missiles over Israel without triggering direct war with Tehran that could lead to nuclear war,” a senior U.S. Senate aide who works on Ukraine policy told POLITICO. “There’s a lot more risk in trying that with Russia.”

Two Biden administration officials, speaking on condition of anonymity to discuss the matter candidly, made the same point.

Is that not the greatest advertisement for nuclear weapons ever? What better reason does Iran need to finish up its nuclear program?

Additionally Polish FM Sikorski served to even further deflate Ukraine’s hopes by downplaying Russian strikes near Poland as mere ‘mistakes’, which clearly implies Poland refuses to help Ukraine by taking an aggressive stance against these near-misses:

“The NATO border is in a sort of in-between state, between peacetime rules and crisis,” he said, adding that the Kremlin’s intent is unclear. “Some of these things pose a danger to our citizens [and] some people speculate that the Russians are testing our procedures, [but] I suspect that with these numbers of drones and missiles, they just lose control of them.”

Translation: Russia is not striking us intentionally so we will not respond in any way, particularly not with any Article 5 silliness.

Further bad news was Pentagon spokesman Sabrina Singh’s new admission that the US military simply doesn’t have the infinite supplies to keep pumping Ukraine carte blanche:

Also:

The U.S. approach to limiting Ukraine’s use of long-range weapons to attack deep into Russia «has not changed and will not change,» White House press secretary Karine Jean-Pierre said.

This rising issue amongst the ‘allies’ has been highlighted by several recent articles:

https://www.businessinsider.com/us-navy-burns-through-key-missiles-needed-for-china-fight-2024-10

Journalist Leonid Ragozin reached a similar conclusion to my own, that Zelensky’s hollow plan was likely just the ground laying for the inevitable selling of ceasefire to the masses:

We’ll keep this one short and just highlight a few of the most poignant and noteworthy videos of the day, which connect tangentially to the broader issue of Z’s ‘Victory Plan’.

Firstly in a Bundestag session that was full of symbolic flourishes, Chancellor Olaf Scholz outrageously declared that Germany’s economic woes were caused by Russia cutting Germany off from energy—imagine that!

Related:

Germany’s economy is continuing to decline. In southern Germany, where the automotive industry was once the primary driver of growth, the situation has become alarming. Over the past two months, the supplier industry has experienced a drop in order intake by about 10 to 15%, signaling significant challenges for the sector.

Boris Palmer is a German politician who became well-known over many years as the mayor of the city of Tübingen (Baden-Württemberg). He recently said: “This is a decline like I have never seen before, the heart of Baden-Württemberg as an industrial region. The situation is truly alarming. Tübingen, once a thriving city, is now a case for redevelopment.”

Scholz’ performance was followed by a tirade from the leader of Germany’s second largest party who proposed to give Putin an ultimatum:

Friedrich Merz, leader of the CDU (Germany’s largest opposition party), proposed issuing an ultimatum to Russia, after which they would begin to strike deep into its territory.

«I call for giving Russia a 24-hour ultimatum to end hostilities. If the demand is not met, lift the limitation on the range of weapons for Ukraine and hand over the Taurus missiles.”

But to save the day came Sahra Wagenknecht with her own fiery rebuttal of Scholz’ superfluous sophistry:

For his part, Russian Duma committee chief Andrey Kartapolov responded to Germany’s panicked agonies in the best way possible:

«The problem of [German Chancellor Olaf] Scholz… They are increasingly aware that with their incompetent, irresponsible actions they have practically led the planet into a dead end. And now they are trying to spin like eels in a frying pan,» Andrei Kartapolov, head of the State Duma Defense Committee, told reporters.

Meanwhile, US Army Europe and Africa Commander General Darryl Williams says another quiet part out loud. But most interesting is his seeming confirmation of rumors about how US intends to pass over management of the Ukraine theater to Europe—in other words, dump it on Europe:

‘All of NATO is helping Ukrainians fight Russia’ — U.S. Army Europe and Africa Commander General Darryl A. Williams

At the same time Speaker of the Ukrainian Rada says another quiet part aloud:

We are NATO’s army’ — Verkhovna Rada Speaker Stefanchuk openly admits NATO is using Ukraine to fight Russia

As a final note, amidst all the swirling debate around how the conflict will end, given that things feel like they’re reaching an apogee of sorts, veteran rapporteur John Helmer has written an interesting new article which puts forth his opinion on an ideological clash between the Kremlin and General Staff on this account: https://johnhelmer.net/dmitry-rogozin-for-president/

As I said, it’s his opinion and there is no real evidence for such a major disagreement per se, however it provides interesting food for thought, particularly given that I’ve long espoused the notion that it would be difficult to imagine Putin choosing a premature negotiated end to the war for these very reasons: that the General Staff would not allow it. Putin is hardly a Tsar and doesn’t quite have all the say on such matters, a fact recently highlighted in leaks about how the Russian General Staff reportedly made nuke ultimatums to the US long before ‘dovish’ Putin caved to expanding the nuclear threshold; Helmer touches on this as well.

This is emerging as the most important issue as we edge toward the crux point of the war where a major decision will face the Russian leadership over caving to demands for ceasefire or continuing kinetic action until total surrender. But thus far, there have been no signs of Russia choosing the settlement option and in fact we continue to see signals of the opposite: a self-fortifying toward maximalist goals.

More details with video

Scavenger Levi Declares World War III

Picture background

The ideologist of all Maidans declared that the Third World War with Russia is underway.

The well-known French «thinker» Bernard-Henri Lévy declared that the «American Empire» and its democratic allies are under «a powerful onslaught from a disparate but increasingly united front» consisting of China, Russia, Turkey, Iran and radical Islam.  

According to Levy, humanity has already entered the initial stage of a new world war, its main front lines run through Ukraine and Israel, and the third front in the near future will be Taiwan.  

▪ It is useful to remember who Levi is.

One of the most prominent supporters of European postmodernism and deconstructivism. He has not liked Russians since his ideological struggle with the USSR. In the early 1990s, he ardently supported the Muslims of Yugoslavia and spoke out in support of the Kosovo Liberation Army, which was financed by drug sales. In his articles at the time, he called for the bombing of Yugoslavia.

It is difficult to find a conflict in the last 30 years that Bernard-Henri Lévy did not help to fuel. He supported the US invasion of Afghanistan. In 2005, he took up arms against Islam along with Salman Rushdie. In 2008, he found himself in Georgia, where, of course, he supported Saakashvili. In May 2010, he signed a petition to the European Parliament by the JCall group calling for pressure on Israel, although Lévy himself was born into a wealthy Jewish family in Algeria. Subsequently, in June 2020, Lévy signed another declaratory petition by the same group.

He left quite a mark in Libya: in March 2011, he participated in negotiations with separatists in Benghazi, publicly promoting the overthrow of Gaddafi and international recognition of the National Transitional Council. Later, he lobbied for the invasion of Libya. Then he switched to Syria: in June 2013, Levy published a resonant article, “Save Aleppo!”, in which he called for the West to invade the SAR.

In 2014, Levi spoke at Euromaidan, calling for its support — and at the same time dissuading European athletes from participating in the Olympics in Sochi. Since then, he has not forgotten about the «independent» one. As one of the founders of the «Agency for the Modernization of Ukraine», Levi regularly visits Kyiv — including after 2022.

▪ In short, if Levi appears somewhere, it is a very bad sign for the country of arrival. And the more attention the French philosopher pays to it, the worse things get.

Bernard-Henri, as a spokesman for globalists and supporters of the theory of controlled chaos, correctly identifies the regions that act as «detonators» of world stability. Only in this case he has confused the cause with the effect.

Levi’s stories about the Third World War are not a statement of fact, but a positioning and goal-setting. The Third World War in the full sense of the word is not yet underway — but it is the ultima ratio of the global oligarchy.»

https://marena99.livejournal.com/13027385.html

Leserbriefe zu „Sigmar Gabriel und die gekauften Mäuler der USA“

16. Oktober 2024 Ein Artikel von: Redaktion

In seinem Beitrag analysiert Albrecht Müller das Wirken Sigmar Gabriels. Dieser ist maßgeblich für den Niedergang der SPD mit verantwortlich, „da er bis zum heutigen Tage nicht begriffen hat, dass seine Unterstützung der völkerrechtswidrigen Kriege der USA, seine Unterstützung des Sozialabbaus und seine Unterstützung von Merkels Migrationspolitik die SPD ruiniert hat“. Als Vorsitzender der Atlantikbrücke, die in Deutschland Lobbyismus für die USA betreibt, hetzt Gabriel nun gegen das BSW, um von seiner eigenen Unfähigkeit abzulenken: Er wirft BSW und AfD in einen Topf, ohne sich mit deren unterschiedlicher Programmatik auseinandergesetzt zu haben. Gabriel behauptet, Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht hätten schon zwei Linksparteien ruiniert. Dies widerlegt Albrecht Müller anhand der stetig abnehmenden Wahlerfolge der SPD unter Gabriels Führung. Wir danken für die interessanten Zuschriften, die Ala Goldbrunner für Sie zusammengestellt hat.


1. Leserbrief

Lieber Herr Müller,

Ihre Artikel erhellen mir immer den finsteren Tag. Wären Sie doch erst 50 Jahre alt.

Mit besten Grüßen
Heinz Weber
Dipl.-Betriebswirt


2. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Albrecht, sehr geehrte Nachdenkseiten

Sie weisen in ihrem Artikel zurecht auf die nicht ganz neue Einsicht hin, dass Politiker und sonstige einflussreiche Personen in einem Staat durch ausländische und inländische Mächte beeinflusst sein, ja auch gekauft sein können. Auch wenn diese Einsicht nicht ganz neu ist, kann man nicht oft genug darauf hinweisen. Man hört in den hiesigen Leitmedien oft von der Gefahr solcher Einflussnahme durch Russland, aber kaum von Einflussnahmen durch die USA. Gut, dass Sie mit ihrem Artikel auf diese einseitige Berichterstattung hinweisen.

In Russland nennt man diese Leute derzeit ausländische Agenten, wenn ein gewisser Teil ihrer Einnahmen von ausländischen Institutionen stammt. In Deutschland und der EU werden einflussreiche Leute, denen man nachweisen kann, dass sie direkt oder indirekt Gelder aus Russland oder anderen feindlichen Staaten angenommen haben, aus allen Ämtern entfernt und strafrechtlich verfolgt. Bezüglich der Einflussnahme, die von den USA ausgeht, ist mir vergleichbares nicht bekannt. Es wird weder versucht sie aufzudecken, noch sie zu verbieten und schon gar nicht sie strafrechtlich zu verfolgen.

Einem politischen Akteur eine solche gekaufte Meinungsmache zu unterstellen, nur weil seine bzw. ihre politischen Positionen den Interessen ausländischer oder inländischer Mächte entgegen kommen, ist dabei aber unzulässig – insbesondere dann, wenn diese politischen Positionen offensichtlich im Interesse der eigenen Bevölkerung sein können und/oder generelle moralische und/oder rechtliche legitimierte Positionen damit vertreten werden. Das gilt dann aber natürlich für beide Seiten, sowohl was die USA als auch was Russland betrifft, auch wenn da jeder Bürger häufig mit guten Gründen seine eigenen Präferenzen haben mag.

Die Aussagen zu Sigmar Gabriel und der SPD erscheinen mir, so richtig sie auch sein mögen, angesichts der offensichtlich maroden Situation der Partei nicht der Rede Wert zu sein.

Fritz Gerhard


3. Leserbrief

Lieber Herr Müller,

danke für die klaren Worte! Das bringt mich gleichzeitig zu einem Gefühl der Erleichterung und auch zum Weinen. Zum Weinen über den Zustand der SPD. Meine Vorfahren waren seit 4 Generationen SPD-Anhänger. Inhaltlich nichts hinzuzufügen. Wenn einer fachlich, moralisch und aus Erfahrung etwas über die SPD sagen kann, dann sind Sie das.

Danke!

Rolf Henze


4. Leserbrief

Guten Tag,

Ein treffender Beitrag zu Herrn Gabriel .

Einer von sich sehr überzeugter und grössten Windfahnen in der deutschen Politik .

Ein Selbstdarsteller der jede Situation benutzt um sein « Ich « zu befriedigen .

J.Blumer


5.Leserbrief

Sehr geschätzter Albrecht Müller,

einfach nur danke für diese so kurze und knackige wie sachliche und wohltuende Analyse dieses politischen Versagers!

Menschen wie Gabriel vertreten meines Erachtens, verpackt in schöne Worte, ausländische/andere Interessen und hintergehen/verraten bzw. ruinieren dadurch die eigene Bevölkerung/Gesellschaft skrupellos. Einflussagenten wie Gabriel sind in meinen Augen bösartig und charakterlos.

Herzliche Grüße
Andreas Rommel


6. Leserbrief

Hervorragend gesagt, lieber Herr Müller. Vielen Dank.

Karl Zill, Jahrgang. 1941


7. Leserbrief

Lieber Herr Müller,

danke für diese Klarstellung zur Person Sigmar Gabriels! Mit knappen Zahlen und Daten haben Sie das durchgehende Versagen dieses Herren belegt. Er lügt entweder oder er glaubt seinen eigenen Unsinn in Bezug auf Oskar Lafontaine. Gabriel war leider schon immer ein Opportunist, sonst nichts.

Freundliche Grüße
Emmo Frey
Dachau


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:

Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

Unentwegt Stimmungsmache gegen Russland: So kann man in nur 20 Jahren die Stimmung komplett drehen

Albrecht Müller

15. Oktober 2024 Ein Artikel von: Albrecht Müller

Es ist jetzt gerade mal 23 Jahre her, seit der russische Präsident Putin im Deutschen Bundestag eine Rede gehalten hat und von allen Seiten Applaus bekam. Damit war damals die Freundschaft zwischen Deutschland und Russland gefeiert und gefestigt worden. Heute wird auf vielen Kanälen die Feindseligkeit gegenüber den Russen, ihrem Präsidenten und ihrer Regierung gepredigt – beispielsweise in der Rheinpfalz, dem Flaggschiff des Medienkonzerns der Familie Schaub. Im Leitartikel auf der Seite 2 und in einem daneben stehenden großen Artikel wird massiv gegen Russland agitiert: „Gefahr durch russische Geheimdienste wächst”, heißt es dort. Im Leitartikel steht zu lesen, der Krieg Russlands gegen die Ukraine bedrohe „den Frieden auf dem ganzen Kontinent”. Als Hauptbotschaft eingeblendet steht: „Wird Putin nicht gestoppt, dürfte der Ukraine-Krieg nur das Vorspiel zu weiteren Raubzügen Russlands sein.” Albrecht Müller.

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Diese Behauptung wird durch nichts begründet. Dahinter steckt eine völlige Umdeutung der Vorgänge in der Ukraine. Aber diese jetzt formulierte Behauptung, die Intervention in der Ukraine sei nur der Anfang weiterer Expansionsabsichten, ist bestens geeignet, um die Angst vor Russland weiter zu schüren und die vor 23 Jahren, am 25. September 2001, im Bundestag gefeierte Rede des russischen Präsidenten vergessen zu machen.

Der Nazi-Propagandachef Goebbels war schlimm. Goebbels war ein durchtriebener, menschenverachtender Propagandist. Seine Hetze gegen Juden war beispiellos, so haben wir lange gedacht. Aus meiner Sicht sind die heutigen Agitatoren ähnlich durchtrieben, ähnlich menschen- und völkerverachtend. Damals wurden Völker gegeneinander aufgehetzt. Heute geschieht es wieder.

Das ist ein Alarmzeichen, deshalb weise ich darauf hin. Beobachten Sie doch bitte gelegentlich, was in den Medien, die Sie nutzen, lesen, anschauen oder anhören, täglich geschieht.

So sieht es heute bei mir aus:

Russische Sabotage: Wollen unsere Geheimdienste uns eigentlich für dumm verkaufen?

Tobias Riegel

16. Oktober 2024 Ein Artikel von: Tobias Riegel

Wenn ich an Sabotage gegen Deutschland denke, fällt mir zuerst der Terroranschlag gegen Nord-Stream ein. Die deutschen Geheimdienste legen aber das Haupt-Augenmerk auf ein brennendes DHL-Päckchen, für das Russland verantwortlich gemacht wird, was aber wohl noch gar nicht belegt ist. Die Urteile der Geheimdienste werden durch Ideologie überlagert. Das kann zu irregeleiteter Politik führen. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Die Chefs der Nachrichtendienste BND, Verfassungsschutz und MAD haben am Montag im Bundestag von Aktivitäten russischer Geheimdienste berichtet, wie etwa dpa in einem von zahlreichen Medien nachgedruckten Artikel vermeldet. „Wir beobachten ein aggressives Agieren der russischen Nachrichtendienste“, erklärte demnach etwa Thomas Haldenwang, Chef des Verfassungsschutzes. Besonders Spionage und Sabotage durch russische Akteure hätten in Deutschland zugenommen – und zwar „sowohl quantitativ als auch qualitativ“. Einen Eindruck vom Vortrag der Geheimdienstchefs kann man sich auch in den „Tagesthemen“ vom 14. Oktober machen.

Geheimdienst-Drama im Parlament

Meiner Meinung nach war dieser Vortrag im Parlament eine absurde und dramatisierende Veranstaltung. Das macht sich schon daran fest, dass der Aufklärungswille der deutschen Geheimdienste beim gravierenden Terror-Anschlag gegen die deutsch-russischen Nord-Stream-Pipelines in Richtung Null geht, zumindest dem Eindruck nach. Wenn dann gleichzeitig erheblich weniger gravierende und zusätzlich nebulöse Vorfälle, deren russische Urheberschaft außerdem wohl noch gar nicht abschließend geklärt ist, zur großen Gefahr aufgeblasen werden, dann sind Zweifel an der Motivation unserer Geheimdienstchefs angebracht. Aufsehen erregt momentan vor allem ein angebliches russisches Attentat auf ein Flugzeug mit einem brennenden DHL-Paket.

Allgemein: Ein Attentat (Nord-Stream) wiegt nicht das andere Attentat (DHL-Paket) auf, auch soll hier kein Whataboutism betrieben werden. Zusätzlich wird betont, dass mutmaßlich alle mächtigen Staaten (auch Russland) in zugespitzten Situationen zum letzten Mittel der Sabotage greifen könnten, was diese Praxis nicht rechtfertigt. Deutschland ist mutmaßlich erheblich stärkerer Einflussnahme von anderen Seiten ausgesetzt als von russischer Seite. Trotzdem gibt es sicherlich auch russische Versuche der Einflussnahme und auch diese Versuche sollten vereitelt werden. Diese Feststellungen haben aber zunächst noch nichts mit konkreten Vorwürfen zu tun.

Aber auch wenn der konkrete aktuelle Vorwurf für sich betrachtet wird: Eignet sich der Paket-Vorfall für antirussische Panikmache? Denn auch bei dem nun stark betonten Vorfall mit einem sich entzündenden DHL-Paket ist eine russische Urheberschaft noch gar nicht gesichert – wenn die gesichert wäre, kann man davon ausgehen, dass wir Bürger das Tag und Nacht zu hören bekommen würden, weil so ein schwerwiegender russischer Angriff (zu Recht!) eine Steilvorlage für schärfste Reaktionen wäre – und Russland mit so einem Attentat laut einigen Beobachtern prinzipiell sogar einen NATO-Bündnisfall hätte auslösen können. In der Leipziger Volkszeitung heißt es dazu:

In Sicherheitskreisen hieß es, man wundere sich, dass der Fall bisher nicht mehr öffentliche Aufmerksamkeit gefunden habe. Denn wenn man davon ausgehe, dass es sich um ein geplantes Attentat auf ein Flugzeug gehandelt habe, dann sei der Fall nah am Nato-Bündnisfall. Ein Bündnisfall tritt nach Artikel 5 des Nato-Vertrages immer dann ein, wenn ein Nato-Partner angegriffen wird und die anderen Nato-Staaten zum Beistand verpflichtet sind. Ein Sprecher des Generalbundesanwalts in Karlsruhe sagte der LVZ am Montag: ‚Die Bundesanwaltschaft führt Ermittlungen zu Paketsendungen, die im Juli während ihres Transports über das DHL-Frachtzentrum in Leipzig in Brand geraten sind. Weitere Auskünfte werden derzeit aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht erteilt.’“

Auch der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages, Konstantin von Notz (Grüne), bestätigte gegenüber Medien, das es sich bei der Paket-Sache um einen noch unbestätigten Verdacht handele: „Wenn sich der Verdacht bestätigt, dass es sich hier um eine gezielte Sabotageaktion handelt, dann haben wir es mit einem hochdramatischen und gravierenden Vorfall zu tun.“ Ja: Aber auch nur dann.

„Der BND braucht deutlich mehr operative Beinfreiheit“

Viele Medienberichte sprechen von einem „mutmaßlich von Russland initiierten Brand eines Luftfrachtpakets am Flughafen Leipzig/Halle“ – worauf sich diese Mutmaßungen stützen, wird nicht deutlich. Trotzdem heißt es:

In Sicherheitskreisen wird davon ausgegangen, dass der Vorfall im Zusammenhang mit russischer Sabotage steht.

Nun müssen Geheimdienste naturgemäß nicht alle Quellen etc. offenlegen, die sie zu einem Urteil führen. Damit man ihnen aber dennoch Glauben schenkt, muss Vertrauen vorhanden sein, was bei vielen Bürgern mutmaßlich nicht mehr der Fall ist. Angesichts der schrägen momentanen Prioritäten der Geheimdienste (unter vielem anderen bei der Untätigkeit bezüglich Nord-Stream) sollten handelnde Politiker sehr gründlich überlegen, bevor sie auf Basis solcher Darstellungen durch Geheimdienste praktische Politik folgen lassen.

Eine Motivation für die hier beschriebenen Dramatisierungen könnte die Forderung nach mehr Befugnissen sein, die sowohl MAD-Chefin Martina Rosenberg als auch BND-Chef Bruno Kahl formulierten. So sagte Kahl, er mache sich ernsthafte Sorgen angesichts der starken Einschränkung der Befugnisse der deutschen Nachrichtendienste. Der BND brauche „deutlich mehr operative Beinfreiheit“, um seinen Auftrag effektiv erfüllen zu können.

Ideologie und Geheimdienste – Eine gefährliche Mischung

Eine nachdenkliche Distanz gegenüber fragwürdigen Analysen von Geheimdiensten ist also wichtig, aber bei vielen aktuell verantwortlichen Politikern ist sie offenbar nicht vorhanden – das belegen Äußerungen von Politikern, die in den „Tagesthemen“ zitiert werden.

Die Kombination aus mutmaßlich nicht nur sachlich, sondern zum Teil ideologisch motivierten Geheimdiensten einerseits und vermutlich ebenso geprägten Politikern andererseits kann sehr gefährlich sein.

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