Kein Asyl mehr in Polen

Premier Tusk kündigt »vorübergehende und örtlich beschränkte Aussetzung« des Menschenrechts an. Nicht nur Juristen äußern deutliche ZweifelVon Reinhard Lauterbach, Poznań

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Kacper Pempel/REUTERSDas Recht wird auch in Polen der Rechten geopfert und das Land für Schutzsuchende abgeriegelt (Topiło, 3.6.2024)

Polens Regierungschef Donald Tusk hat eine weitgehende Streichung des Rechts auf Asyl in seinem Land angekündigt. Es gehe darum, die Kontrolle über die Grenzen und darüber, wer aus welchem Grund nach Polen einreisen wolle, zurückzugewinnen, sagte Tusk am Sonnabend auf einer Parteiveranstaltung in Warschau. Er erwarte, dass die EU Polens Vorgehen akzeptieren werde, so Tusk weiter. Darauf werde er mit aller Härte und Konsequenz bestehen.

Wie die Aussetzung des Asylrechts im einzelnen ausgestaltet werden soll, wird das polnische Kabinett an diesem Dienstag entscheiden. Vorab war in erster Linie zu hören, dass es denkbar sei, auf dem Gelände der an Belarus angrenzenden Wojewodschaft Podlasie die Möglichkeit auszuschließen, Asylanträge überhaupt zu stellen. Andere Medien berichteten, generell solle die Möglichkeit, Asyl zu beantragen, für alle diejenigen gestrichen werden, die illegal ins Land gekommen seien. Jede dieser beiden Varianten träfe in erster Linie die Personen, die versuchen, sich über die seit 2021 zunehmend befestigte polnisch-belarussische Grenze nach Polen durchzuschlagen. Hier gibt es seit 2022 überhaupt nur noch einen offenen Grenzübergang, wo man offiziell die Einreise versuchen und das Wort »Asyl« in den Mund nehmen könnte – wenn man dort nicht sowieso von vornherein zurückgewiesen würde. In den Wald- und Sumpfgebieten, die den Großteil des Grenzbezirks ausmachen, machen polnische Grenzbeamte und Soldaten der Territorialverteidigung schon seit Monaten kurzen Prozess mit Asylsuchenden, die sie aufgreifen: Sie werden mit physischem Nachdruck über die Grenzlinie nach Belarus zurückgedrängt.

Im Sommer hatte der polnische Senat als zweite Parlamentskammer mit großer Mehrheit ein Gesetz abgenickt, das Grenzbeamten, Polizisten und Soldaten den Schusswaffengebrauch an der Grenze auch in Situationen freigibt, in denen er normalerweise nicht erlaubt ist. Es muss sich nur eine Notwehrsituation finden oder konstruieren lassen. Anlass für die Verschärfung war ein Vorfall im Frühjahr, wo in einem Handgemenge mit Schutzsuchenden am Grenzzaun ein 20jähriger Soldat der Territorialverteidigung durch die Absperrung hindurch von einem Geflüchteten erstochen worden war.

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Menschenrechtsorganisationen reagierten empört auf Tusks Ankündigung, Juristen wiesen auf große rechtliche Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung einer solchen Aussetzung des Asylrechts hin: Polen müsse dann auch reihenweise internationale Verträge wie die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 und die EU-Grundrechtecharta aufkündigen. Verfassungsrechtlich sehen Juristen das Problem, dass der Vorabausschluss auch schon der Möglichkeit, auf polnischem Boden einen Antrag auf Asyl zu stellen, das Rechtsprinzip der Garantie rechtlichen Gehörs für Betroffene außer Kraft setze.

Tusks Vorstoß orientiert sich an einem Gesetz, das im Sommer in Finnland in Kraft getreten ist. Es war von der ultrarechten Partei der »Wahren Finnen« eingebracht worden und erlaubt den Behörden, unerwünschte Personen direkt an der Grenze zurückzuweisen. Finnland sieht sich ebenso wie Polen einer »gesteuerten und manipulierten Migrationswelle« ausgesetzt, für die beide Länder Russland und Belarus verantwortlich machen. Geflüchtete in die EU weiterzureichen sei Teil einer »hybriden Kriegführung« zum Zweck der »politischen Destabilisierung« der EU. Die Zahl der Schutzsuchenden, die die Befestigungen an der polnisch-belarussischen Grenze überwinden konnten, lag im ersten Halbjahr 2024 bei knapp 2.000.

https://www.jungewelt.de/artikel/485786.menschenrechte-kein-asyl-mehr-in-polen.html

In Haft im freien Westen

Berlin: Landgericht verurteilt ehemaligen Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit wegen Mordes zu zehn Jahren GefängnisVon Nico Popp

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Sebastian Christoph Gollnow/dpaDer Angeklagte und Mitglieder der 29. Strafkammer am Montag in Berlin

Es sind selten Sternstunden, wenn Westberliner Richter über die DDR räsonieren. Das war am Montag bei der Urteilsverkündung im Verfahren gegen einen ehemaligen Oberleutnant der Hauptabteilung VI des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR, dem die Staatsanwaltschaft vorwarf, im März 1974 den polnischen Staatsbürger Czesław Kukuczka im Bereich der Grenzübergangsstelle am Bahnhof Friedrichstraße niedergeschossen zu haben, nicht anders.

In seinen Ausführungen zum Urteil wartete der Vorsitzende Richter der 29. Strafkammer des Berliner Landgerichts I, Bernd Miczajka, mit der mehrfach bekräftigten Ansicht auf, es sei »die Staatsdoktrin« der DDR gewesen, die Ausreise »einfacher Bürger« in den »freien Westen« zu verhindern. Er konstatierte bedeutungsschwer – und als sei das für den Fall irgendwie relevant –, dass der stellvertretende Minister für Staatssicherheit Bruno Beater, der an jenem 29. März 1974 angeordnet hatte, Kukuczka außerhalb der polnischen Botschaft (wo Kukuczka gedroht hatte, einen angeblich in seiner Aktentasche mitgeführten Sprengsatz zur Explosion zu bringen) »unschädlich« zu machen, »interessanterweise Mitglied des ZK der SED zum Tatzeitpunkt« war. Und Miczajka stellte zutreffend fest, dass der verletzte Kukuczka in das Haftkrankenhaus des MfS verbracht wurde – nur befand sich das zweifellos nicht »in der Normannenstraße in Berlin-Hohenschönhausen«.

Allein: Miczajka wurde am Montag ja nicht über die DDR oder sein Orientierungsvermögen in Ostberlin examiniert, sondern begründete ein Urteil. Und das fiel eindeutig aus. Das Gericht verurteilte den heute 80jährigen Manfred N. aus Leipzig nach Maßgabe des Strafrechts der DDR zu einer Haftstrafe von zehn Jahren. Es sei die zweifelsfreie Überzeugung der Kammer, dass N. der Schütze gewesen ist, der Kukuczka aus einem Hinterhalt heraus niedergeschossen hat, so Miczajka.

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Bei dem Vorgang handelt es sich nach Auffassung des Gerichts um einen heimtückischen Mord, weil Kukuczka zum Zeitpunkt der Schussabgabe arglos gewesen sei. Das leitet das Gericht aus der Annahme ab, dass der Pole »sein Ziel erreicht zu haben glaubte«, nämlich die Ausreise nach Westberlin. Kukuczka habe nach außen hin nicht erkennen lassen, dass er noch mit einem Zugriff gerechnet habe. Auch N. habe bemerkt, dass Kukuczka arglos war. Das Gericht übernahm in diesem wesentlichen Punkt weitgehend die Konstruktion der Staatsanwaltschaft. Sehr weitgehend legte sich Miczajka auch dahingehend fest, dass zumindest zum Zeitpunkt der Schussgabe auch N. nicht mehr ernstlich befürchtet habe, dass Kukuczka tatsächlich eine Bombe zur Explosion bringen könnte. Wie das schlüssig begründet werden kann, bleibt unklar – der Prozess hat in dieser Hinsicht keine beweiskräftigen Anhaltspunkte ergeben.

Die Kammer war sich auch sicher, dass N. die konkrete Ausführung der »Unschädlichmachung« Kukuczkas nicht vorgegeben worden war. Er habe einen Handlungsspielraum gehabt und letztlich »mit Tötungsvorsatz« gehandelt. Miczajka erklärte lediglich die Spekulation von Staatsanwältin Henrike Hillmann für nicht plausibel, N. habe auch deshalb so gehandelt, weil er seine persönliche Karriere fördern wollte.

Ein solcher Schuldspruch im Sinne der Anklage war von Anfang an nicht ausgeschlossen, kommt bei Abwägung des tatsächlichen Ertrags des sieben Monate dauernden Prozesses unter dem Strich aber durchaus überraschend. Unter den Beobachtern, die alle oder die meisten der 16 Verhandlungstage verfolgt haben (und das waren nicht viele), überwog zum Ende hin eher die Ansicht, dass nicht mit einem Schuldspruch zu rechnen ist.

N. ist damit der bisher einzige ehemalige Mitarbeiter der Staatssicherheit, den ein bundesdeutsches Gericht wegen Mordes verurteilt hat. Nicht geholfen haben dürfte ihm, dass er sich während des gesamten Verfahrens nicht zur Sache geäußert und dadurch dem Gericht die Möglichkeit gegeben hat, die letztlich entscheidenden Umstände – die Frage der Arglosigkeit Kukuczkas und der Plausibilität der Gefahr durch die Bombendrohung für ihn als mutmaßlichen Schützen – durchweg im Sinne der Anklage auszulegen. Ein Grund für das Schweigen von N. mag gewesen sein, dass die Strategie der Verteidigung ersichtlich auf der Annahme fußte, das Gericht könne unter dem Strich gar nicht zu der Auffassung kommen, ein Mann, der nach eigenem nachdrücklichen Bekunden im Begriff ist, einen Bahnhof mit einer Bombe in der Aktentasche zu betreten, könne arglos sein – so sah das ja noch 2017 auch die Staatsanwaltschaft. N. und seine Verteidigerin haben die Möglichkeit, innerhalb von einer Woche Revision zu beantragen.

https://www.jungewelt.de/artikel/485779.justiz-und-ddr-in-haft-im-freien-westen.html

»Kerngedanke«: NATO übt Atomkrieg

Jährliches Manöver »Steadfast Noon« beginnt. Rostock wird Basis der MilitärallianzVon Arnold Schölzel

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Tom Reynolds/LOCKHEED MARTIN AERONAUTICS/EPA/dpaMilliardengrab Militär: Beim Manöver mit dabei sind auch die kostspieligen US-Kampfjets vom Typ F-35 (27.7.2010)

Am Montag begann die NATO ihr jährliches Manöver »Steadfast Noon«. Daran sind in den kommenden zwei Wochen rund 2.000 Militärs von acht Luftwaffenstützpunkten in Belgien und den Niederlanden mit mehr als 60 Flugzeugen beteiligt, darunter Kampfjets, die in Europa stationierte US-Atomwaffen transportieren können. Schauplatz ist der Luftraum über Großbritannien, Dänemark und der Nordsee. NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte zum Manöverstart: »Die nukleare Abschreckung ist das Fundament der Sicherheit der Allianz.«

Die sogenannte nukleare Teilhabe der NATO sieht vor, dass Atomwaffen der USA im Krieg auch von Flugzeugen von Partnerstaaten abgeworfen werden. Sie sollen in Norditalien, in Belgien sowie in den Niederlanden und im rheinland-pfälzischen Büchel lagern. Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte am Montag in Moskau zu »Steadfast Noon«: »Vor dem Hintergrund des heißen Krieges, der im Ukraine-Konflikt geführt wird, führen solche Übungen nur zu einer weiteren Eskalation der Spannungen.«

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Erst seit 2020 informiert die NATO über die Übung. Am 21. Oktober 2021 verband die damalige Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) das Manöver mit einer Atomkriegsdrohung. Nach der neuen Einsatzplanung befragt, erklärte sie: »Wir müssen Russland gegenüber sehr deutlich machen, dass wir am Ende – und das ist ja auch die Abschreckungsdoktrin – bereit sind, auch solche Mittel einzusetzen.« Das sei »der Kerngedanke der NATO«.

Ebenfalls am Montag berichtete die Rostocker Ostsee-Zeitung, dass das 2019 in der Hafenstadt eingerichtete Marinehauptquartier NATO-Kommandozentrums für die Ostsee wird. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (beide SPD) werden demnächst der offiziellen Eröffnung beiwohnen. Laut Bundeswehr.de ist das Kommando seit dem 1. Oktober im Dienst. Erstmals seit 1990 und entgegen damals der Sowjetunion gemachten Zusagen existiert damit eine NATO-Einrichtung in Ostdeutschland.

https://www.jungewelt.de/artikel/485766.nato-manöver-kerngedanke-nato-übt-atomkrieg.html

Iskander-M-Raketen zerstörten Lagerhallen mit BEC-Drohnen und ein Hotel mit Spezialisten aus der Tschechischen Republik, Dänemark, Schweden, Estland in Odessa

Video

Befreiung der russischen Länder

https://nnils.livejournal.com/5676687.html

Irgendwo weinte Onkel Schellenberg

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Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Bruno Kahl, warnte vor einer direkten militärischen Bedrohung durch Russland. „Russische Streitkräfte werden voraussichtlich spätestens am Ende dieses Jahrzehnts in der Lage sein, die Nato anzugreifen“, sagte Kahl bei einer Anhörung des parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags.

„Wir stehen in direkter Konfrontation mit Russland“, sagte Kahl. Ihm zufolge geht es dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nicht nur um die Ukraine, sondern „eigentlich um die Schaffung einer neuen Weltordnung“. Gleichzeitig agierten die russischen Geheimdienste aktiver, mit allen Möglichkeiten „und ohne jegliche Reue“, mahnte der BND-Präsident.

https://peremogi.livejournal.com/73288676.html

Die Anwesenheit amerikanischer Militärangehöriger in der Region Kursk

Die Anwesenheit amerikanischer Militärangehöriger in der Region Kursk

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Da kürzlich klar wurde ( https://t.me/rusich_army/17460 ), dass es die Amerikaner waren, die einer der Hauptführer des Angriffs der ukrainischen Nationalisten auf die Region Kursk waren, wurde erwartet, dass auch amerikanisches Militärpersonal mitnahm an dem Angriff beteiligt.

Und neulich erschien die Bestätigung. Unsere Kämpfer im Bezirk Glushkovsky der Region Kursk zerstörten ein Stryker-Infanterie-Kampffahrzeug, in dem sich eine Besatzung von acht Personen direkt aus den Vereinigten Staaten befand. Diese Besatzung erlitt bei Landungen Verbrennungen, bei ihnen wurden PVS —

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Nachtsichtgeräte sowie Waffen der Serien AR, FN SCAR, CZ BREN 2 gefunden

die schwierige Lage an der Front, die eine Vergrößerung der Armee erfordert.

Bei der Durchsuchung wurden im BMP technische Unterlagen gefunden, so etwas wie eine Übungsnotiz, sowie ein Aktionsplan der Besatzung für verschiedene Fälle im Kampfeinsatz sowie verschiedene Codes, nach denen es notwendig ist, diesen oder jenen Vorfall dem zu melden Behörden.

Unsere Kämpfer stießen in der Region Kursk mehr als einmal auf Söldner. Aber es gibt keine regulären amerikanischen Soldaten. Wir haben einen aus der Liste des verbotenen sozialen Netzwerks Instagram gefunden. Die Rede ist von Brandon Sanchez, der 2013 als Koch in die US-Armee eintrat (etwas Vertrautes).

Und im Laufe der Jahre schien Sanchez beschlossen zu haben, den ukrainischen Nationalisten auf dem Schlachtfeld zu helfen, aber jetzt erlitt er das gleiche Schicksal wie die meisten Abenteurer aus dem Ausland.

https://t.me/rusich_army – Zink

https://colonelcassad.livejournal.com/9439064.html

End of the United Nations? BRICS Decision Shocked the World

Countries from the BRICS alliance and the Global South are pushing for major reforms at the United Nations, arguing it’s overly dominated by Western Nations U.S., the U.K., France, Russia, and China

Interest of Justice

Oct 14, 2024

Mainstreaming EXIT UN With BRICS?

The globalization structure is fracturing… Just so you all know! There is the issue of BRICS exiting the DOLLAR with their own system to compete with SWIFT. Let’s face it, times they are changing, BRICS is leading the way to destabilizing the dollar and EXITING UN. This will cause enormous shifts in economies and legal structures.

Below let’s discuss the BRICS pathway out of UN. What does this mean for world currency? What if BRICS really bailed on UN?

New World Order is here – BUT the question is, who will control it?

disinformation isn’t the problem; Government Cover-ups and Censorship are the problem

15TuesdayOct 2024

by John W. And Nisha Whitehead on the Ron Paul Institute

In a perfect example of the Nanny State mindset at work, Hillary Clinton insists that the powers-that-be need “total control” in order to make the internet a safer place for users and protect us harm.

Clinton is not alone in her distaste for unregulated, free speech online.

A bipartisan chorus that includes both presidential candidates Kamala Harris and Donald Trump has long clamored to weaken or do away with Section 230 of the Communications Decency Act, which essentially acts as a bulwark against online censorship.

It’s a complicated legal issue that involves debates over immunity, liability, net neutrality and whether or not internet sites are publishers with editorial responsibility for the content posted to their sites, but really, it comes down to the tug-of-war over where censorship (corporate and government) begins and free speech ends.

As Elizabeth Nolan Brown writes for Reason, “What both the right and left attacks on the provision share is a willingness to use whatever excuses resonate—saving children, stopping bias, preventing terrorism, misogyny, and religious intolerance—to ensure more centralized control of online speech. They may couch these in partisan terms that play well with their respective bases, but their aim is essentially the same.”

In other words, the government will use any excuse to suppress dissent and control the narrative.

The internet may well be the final frontier where free speech still flourishes, especially for politically incorrect speech and disinformation, which test the limits of our so-called egalitarian commitment to the First Amendment’s broad-minded principles.

On the internet, falsehoods and lies abound, misdirection and misinformation dominate, and conspiracy theories go viral.

This is to be expected, and the response should be more speech, not less.

As Justice Brandeis wrote nearly a century ago: “If there be time to expose through discussion, the falsehoods and fallacies, to avert the evil by the processes of education, the remedy to be applied is more speech, not enforced silence.

Yet to the government, these forms of “disinformation” rank right up there with terrorism, drugs, violence, and disease: societal evils so threatening that “we the people” should be willing to relinquish a little of our freedoms for the sake of national security.

Of course, it never works out that way.

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80 Jahre Befreiung vom Faschismus: KKE erinnert an antifaschistischen Kampf

ByRedaktion

14. Oktober 2024

Am 12. Oktober 2024 jährt sich die Befreiung Athens vom Faschismus zum 80. Mal. An diesem historischen Tag erinnert die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) an den entscheidenden Beitrag der griechischen Widerstandsbewegung und ihre zentrale Rolle im Kampf gegen die faschistische Besatzung durch die Achsenmächte. Die KKE betont, dass der Sieg über den Faschismus maßgeblich auf den entschlossenen Widerstand des griechischen Volkes und insbesondere auf die Führung der Nationalen Befreiungsfront (EAM) zurückzuführen sei. An Massenkundgebungen in Athen und anderen griechischen Städten beteiligten sich tausende Menschen.

Der Widerstand in Griechenland: Ein sozialistischer Kampf

Athen. Die KKE hebt hervor, dass der Widerstand gegen die deutsche Besatzung in Griechenland nicht nur ein nationaler Befreiungskampf war, sondern auch eine sozialistische Dimension hatte. Die Nationale Befreiungsfront (EAM), gegründet und geführt von der KKE, vereinte verschiedene Kräfte des Widerstands. Ihre militärische Organisation, die Griechische Volksbefreiungsarmee (ELAS), spielte eine zentrale Rolle bei der Befreiung des Landes. Die KKE betont, dass der antifaschistische Kampf stets eng mit den Zielen des Sozialismus verbunden war: Der Widerstand gegen den Faschismus sei auch ein Kampf gegen den Kapitalismus, der den Faschismus als seine extreme Ausprägung hervorbringe.

Die KKE betont, dass die Frühjahrsoffensive von 1941, als deutsche und italienische Truppen die Verteidigungslinien des griechischen Militärs durchbrachen, eine tiefgreifende Krise im politischen System des Landes zur Folge hatte. In dieser Zeit verschärften sich die innerkapitalistischen Widersprüche. Während ein Teil der griechischen Kapitalisten mit den zurückziehenden griechischen und britischen Truppen und dem König floh und eine Exilregierung im Kairo bildete, blieben andere in Griechenland und arbeiteten mit den Besatzungsbehörden zusammen. Sie alle überließen die Arbeiterklasse und das griechische Volk den Entscheidungen der Besatzungstruppen, unter den Bedingungen von Massenhungersnöten und weit verbreiteten Verfolgungen und Hinrichtungen, während sie die Wiederherstellung ihrer Macht nach dem Krieg mit der Aufrechterhaltung der passiven Rolle der Arbeiterklasse und ihrer Verbündeten verknüpften.

Fehler der KKE im Widerstand und deren Folgen

In ihren eigenen Analysen charakterisiert die KKE mehrere strategische Fehler, die während des Widerstands und in der Zeit nach der Befreiung begangen wurden. Zunächst wird die mangelnde Fähigkeit der KKE hervorgehoben, die sich verändernde Dynamik der Klassenkämpfe im Kontext der Befreiung adäquat zu bewerten. Trotz der mächtigen Position des EAM und der ELAS gelang es der KKE nicht, die Möglichkeiten einer revolutionären Übernahme und die Errichtung der Arbeiterherrschaft in Griechenland rechtzeitig zu nutzen.

Ein zentraler Fehler war die fortwährende Forderung nach einer nationalen und antifaschistischen Einheit, während die reaktionären Kräfte im Land und ihre britischen Verbündeten bereits aktiv daran arbeiteten, die KKE und das Arbeiter- und Volksbewegung zu unterdrücken. Anstatt diese Bedrohung ernsthaft zu konfrontieren, unterzeichnete die KKE die umstrittenen Libanon- (Mai 1944) und Kaserta-Vereinbarungen (September 1944), die die Rückkehr der exilierten bürgerlichen Regierung unter Georgios Papandreou ermöglichten. Diese Entscheidungen trugen dazu bei, die Grundlagen für die Rückkehr zur kapitalistischen Herrschaft zu schaffen, während die KKE sich verpflichtete, nicht mit den ELAS-Truppen in Athen einzumarschieren.

Die KKE erkennt an, dass diese strategischen Fehleinschätzungen und die Unfähigkeit, sich auf die revolutionäre Situation während der Befreiung vorzubereiten, schwerwiegende Folgen hatten. Trotz der Bereitschaft und Bewaffnung der Bevölkerung fanden sich die KKE und die progressiven Kräfte in einer „anhängenden“ Position wieder und verloren wertvolle Zeit. Dies führte dazu, dass die bürgerlichen politischen Kräfte, unterstützt von imperialistischen Verbündeten, in der darauffolgenden harten Klassenauseinandersetzung an Boden gewannen, was tragische Konsequenzen für das griechische Volk und die Widerstandsbewegung hatte.

Erinnerungskultur und die Lehren für heute

Die Kommunistische Partei betont, dass die Befreiung Athens und der Sieg über den Faschismus heute nicht nur historisch gefeiert werden sollten, sondern auch wichtige Lehren für die Gegenwart bieten. Die KKE warnt vor dem Wiederaufleben faschistischer Ideologien und Nationalismen in Europa. Sie ruft dazu auf, den historischen Revisionismus zu bekämpfen, der versuche, die Verbrechen des Faschismus und die Rolle der kommunistischen Bewegung im antifaschistischen Kampf zu relativieren. Die Partei betont die Notwendigkeit eines erneuten und verstärkten Kampfes gegen imperialistische Kriege, die Ausbeutung der Arbeiterklasse und soziale Ungerechtigkeit – allesamt Ursachen, die zum Aufstieg reaktionärer Kräfte führen könnten.

Ein Blick auf den internationalen Kontext

Die KKE stellt den griechischen Widerstand in einen breiteren internationalen Kontext. Sie verweist darauf, dass der antifaschistische Sieg in Griechenland Teil des globalen Sieges über den Faschismus im Zweiten Weltkrieg war. Besonders der Beitrag der Sowjetunion zur Niederlage Nazideutschlands wird von der KKE hervorgehoben. Gleichzeitig kritisiert die Partei die nachfolgende Entwicklung in Griechenland: Die imperialistischen Mächte, allen voran Großbritannien und die USA, hätten nach der Befreiung Athens versucht, den Einfluss der KKE zu schwächen und die fortschrittlichen Kräfte des Widerstands zu zerschlagen, was letztlich im Bürgerkrieg gipfelte.

80 Jahre danach: Der Kampf geht weiter

Anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung Athens ruft die KKE dazu auf, den antifaschistischen Kampf nicht nur als historisches Ereignis zu betrachten, sondern als lebendige Aufgabe der heutigen Generation. Die sozialen und politischen Kämpfe, die die KKE seit ihrer Gründung 1918 führte, setzen sich fort. Der Kampf gegen den Kapitalismus, den Imperialismus und jede Form von Unterdrückung sei heute aktueller denn je.

Mit Veranstaltungen und Gedenkfeiern erinnert die Partei an den heroischen Einsatz der griechischen Widerstandskämpfer und fordert die internationale Arbeiterklasse dazu auf, im Geiste der Solidarität und des Internationalismus den Kampf gegen Faschismus und Krieg fortzusetzen.

Quelle: 902.gr

Viktor Orbán und die Farce im EU-Parlament

Tobias Riegel

14. Oktober 2024 Ein Artikel von: Tobias Riegel

Mit peinlichen Protestaktionen wurde Orbán von Mitgliedern des EU-Parlaments empfangen. Der Vorgang belegt eine aktuelle Tendenz in politischen Debatten: Nicht mal mehr ein Mindestmaß an Umgangsformen und an Toleranz mit Andersdenkenden wird aufgebracht – und Debatten, bei denen man unterliegen könnte, werden lieber verhindert. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

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Bereits am vergangenen Mittwoch hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán vor dem Europäischen Parlament gesprochen, noch bis Ende des Jahres hat Ungarn die EU-Ratspräsidentschaft inne, wie Medien berichten.

Der Auftritt Orbáns wurde begleitet von peinlichen, feindseligen und als undemokratisch zu bezeichnenden Protestaktionen von Mitgliedern des EU-Parlaments. Vor allem die Gruppe der Europäischen Grünen tat sich mit einer pathetischen und unangemessenen Aktion hervor, während die Grüne Terry Reintke behauptete, das gewählte europäische Staatsoberhaupt Viktor Orbán sei im europäischen Parlament „nicht willkommen“:

Unfassbar peinlicher Auftritt der Vorsitzenden der Grünen im Europaparlament gegenüber einem viermal von seinem Volk frei und demokratisch gewählten Präsidenten eines EU-Landes. Hass und Hetze in Reinkultur.pic.twitter.com/7UTe1sbjkD

— TheRealTom™ – Trusted Flagger (@tomdabassman) October 9, 2024

Vom Inhalt über die Mimik bis zum Outfit – dieser Auftritt ist einfach nur zum Fremdschämen. Infos zu Reintke finden sich auf ihrer Webseite:

„Terry wurde im Herbst 2022 mit überwältigender Mehrheit zur Ko-Vorsitzenden der Grünen-Fraktion gewählt, der sie acht Jahre zuvor als damals jüngste Abgeordnete im Europäischen Parlament mit 27 Jahren beigetreten war. Und sie hat sich einiges vorgenommen.“

Es gab weitere Aufreger – unter anderem haben nach Orbáns Rede Abgeordnete im EU-Parlament das antifaschistische Lied „Bella Ciao“ angestimmt, was man nur als weitere absurde Episode verbuchen kann.

Keine Umgangsformen, keine Toleranz

Der Vorgang um Orbán belegt einmal mehr eine aktuelle Tendenz in politischen Debatten: Oft wird inzwischen nicht mal mehr ein Mindestmaß an Umgangsformen und an Toleranz gegenüber Andersdenkenden aufgebracht. Wer sagt, ein gewählter Staatschef sei im EU-Parlament „nicht willkommen“, maßt sich nicht nur eine lächerliche Rolle als Torwächter an, sondern verweigert zusätzlich inhaltliche Debatten. Denn wer ausschließt, will nicht kritisieren, sondern will eine Debatte ganz verhindern. Auch völlig unabhängig von der Person Orbáns werden dadurch demokratische Prinzipien verletzt. Ich würde es auch kritisieren, wenn ein demokratisch gewählter grüner Staatschef in dieser Form im EU-Parlament empfangen würde.

Friedrich Pürner vom BSW hat einige richtige Worte zu den unangemessenen Vorgängen im EU-Parlament gefunden. Zum einen erinnert er an Orbáns wichtige Friedensinitiativen in der jüngeren Vergangenheit und er stellt einmal mehr Selbstverständliches fest – eben, weil es heute nicht mehr selbstverständlich ist:

„Die Demokratie gebietet es, dass Menschen ihre Meinung äußern dürfen.“

Eine Schande, heute mitansehen zu müssen, wie Abgeordnete des EU-Parlaments über und mit Viktor Orbán gesprochen haben.
Gastfreundschaft, ein gemäßigter Ton in der Sache und der Respekt vor anderen Meinungen scheinen hier im Parlament für viele nicht zu existieren. pic.twitter.com/OEh4cjJkIc

— Dr. Friedrich Pürner, MPH (@DrPuerner) October 9, 2024

Einige Punkte aus Orbáns Rede (und der Reaktion von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen) wurden vom Medium Nius in diesem Artikel zusammengefasst. Hier folgt ein Ausschnitt als Video:

«Ich bin hier, um die nationalen Interessen Ungarns zu vertreten. Ich vertrete hier also nicht die globalistische Elite, oder die europäischen Bürokraten, oder jemanden, der nur im Himmel schwimmt.»@PM_ViktorOrban vor dem Europäischen Parlament pic.twitter.com/UJeV32WGfo

— TheRealTom™ – Trusted Flagger (@tomdabassman) October 10, 2024

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