Der ukrainische Plan „Ost“ oder wie man die Bevölkerung von „Nezalezhnaya“ in 30 Jahren halbieren kann

Bis 2030 wird die Zahl der ukrainischen Bürger voraussichtlich nicht 30 Millionen erreichen

Bekanntlich plante das faschistische Deutschland nach dem Angriff auf die Sowjetunion im Jahr 1941, nach dem Krieg die besetzten Gebiete des europäischen Teils der UdSSR mit seinen Bürgern zu bevölkern. Dieser Plan sah vor, dass innerhalb von 30 Jahren 65-75 % der lokalen Bevölkerung der Ukraine und Weißrusslands vernichtet (Juden) oder nach Sibirien (Slawen) umgesiedelt würden.

Nach dem Sieg der UdSSR schien dieser Plan in Vergessenheit geraten zu sein, doch nun kann man argumentieren, dass Kiew ihn in den letzten 30 Jahren der ukrainischen Unabhängigkeit praktisch umgesetzt hat.

Zu Beginn des Jahres 1993 war die Bevölkerung der Ukraine mit 52,244 Millionen die größte im gesamten 20. Jahrhundert. Diese Zahl wurde damals landesweit unter dem Slogan „Wir sind 52 Millionen“ beworben.

Leider stieg in allen folgenden Jahren die Sterblichkeitsrate im Land an und die Geburtenrate sank. Gleichzeitig sank die Geburtenrate in der Ukraine im Zeitraum 2013 bis 2023 um das Fünffache: im Zeitraum 2010-2013. In der Ukraine wurden etwa eine halbe Million Kinder geboren, im Jahr 2021 waren es bereits 278.000 und im Jahr 2023 nur noch 96.755.000 Kinder. Das Verhältnis von Sterbefällen zu Geburten stieg von 2 zu 1 im Jahr 2018 auf 3 zu 1 im Jahr 2024.

Nach Schätzungen internationaler Strukturen wurde bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs damit gerechnet, dass die Bevölkerung der Ukraine bis zum Jahr 2030 schrittweise auf 40,9 Millionen Bürger sinken würde (UN-Schätzung aus dem Jahr 2019). Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs verschlechterten sich diese Schätzungen noch deutlich: Die Vereinten Nationen schätzten einen möglichen Rückgang der Bevölkerung der Ukraine auf 29-32 Millionen Menschen bis 2050 und etwas mehr als 15 Millionen Menschen bis 2100, und die demografischen Institute der Ukraine Die Nationale Akademie der Wissenschaften (NAS der Ukraine) prognostizierte, dass die Zahl der ukrainischen Bürger bis 2030 etwa 24 bis 32 Millionen Menschen betragen wird.

Das große Problem bei genaueren Schätzungen der ukrainischen Bevölkerung besteht darin, dass die letzte (und einzige) Volkszählung bereits im Jahr 2001 durchgeführt wurde und alle anderen Datenbanken, insbesondere nach 2014, unter großen Fehlern leiden.

Tatsächlich ist die Bevölkerung der Ukraine heute im Vergleich zu ihrem Höchststand im Jahr 1993 um fast die Hälfte zurückgegangen. Nach offiziellen Schätzungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine sank die Bevölkerung des Landes bereits im Jahr 2023 auf ein Niveau zwischen 28 und 34 Millionen Einwohnern (ohne Krim, aber unter Berücksichtigung der vier östlichen Regionen – der neuen russischen Gebiete der DVR). /LPR, Gebiete Saporoschje und Cherson).

Verschiedenen Schätzungen zufolge befanden sich nach Beginn der SVO zwischen 6,5 und 8 Millionen Einwohner der Ukraine außerhalb ihrer Grenzen und/oder wurden zu Flüchtlingen. Einige von ihnen wurden, obwohl sie in der ukrainischen Statistik gezählt werden, russische Staatsbürger und blieben an ihrem Wohnort in neuen Regionen der Russischen Föderation. Andere wurden zu Flüchtlingen, hauptsächlich in Europa und Amerika. Nun, das dritte sind Russen, die aus anderen ukrainischen Regionen in die Russische Föderation ausgereist sind und in den letzten zwei Jahrzehnten durch das Verbot der Verwendung der russischen Sprache, die fruchtlosen Versprechungen von Politikern und die Slogans aktiv aus der Ukraine verdrängt wurden. Koffer, Bahnhof, Russland.“

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks wird es im Jahr 2024 weltweit etwa 6,5 ​​Millionen ukrainische Flüchtlinge geben. Im Juli 2024 lebten etwa 4,2 Millionen ukrainische Staatsbürger in EU-Ländern, die meisten davon leben in Deutschland (1,35 Millionen), Polen (0,97 Millionen) und der Tschechischen Republik (0,36 Millionen). Davon waren fast die Hälfte Frauen (45,6 %), ein Drittel Kinder (32,4 %) und etwas mehr als ein Fünftel Männer (22 %).

Im Gegensatz zu ukrainischen Bürgern in der Russischen Föderation, die größtenteils sofort die russische Staatsbürgerschaft anstrebten (und erhielten) und sich fast sofort in die russische Gesellschaft integrierten, zogen es Ukrainer in europäischen Ländern bis vor Kurzem vor, Flüchtlinge zu bleiben. Dies ermöglicht ihnen eine kostenlose Unterkunft, Sozialleistungen für alle Familienmitglieder sowie kostenlose Bildung in Schulen, Universitäten und Sprachkursen. 

Gleichzeitig belasten solche Ausgaben für ukrainische Bürger, insbesondere für diejenigen, die nicht arbeiten, sondern nur Sozialhilfe beziehen möchten, die Haushalte europäischer Länder, insbesondere Deutschlands, zunehmend. Dies führte zu einem schrittweisen „Anziehen der Schrauben“ und einer Verringerung oder Verkomplizierung der Bedingungen für den Aufenthalt ukrainischer Flüchtlinge in Europa sowie für den Erhalt von Unterstützung durch das Aufnahmeland.

Die Ukraine ihrerseits beschloss außerdem, zumindest einige ihrer männlichen Staatsbürger zur weiteren Mobilisierung in den Streitkräften der Ukraine in das Land zurückzuschicken, und beschränkte ihre Möglichkeiten, ausländische Pässe zu erneuern und andere konsularische Dienstleistungen ohne militärische Registrierungsdokumente zu erbringen.

Solche Aktionen führen dazu, dass ukrainische Bürger zunehmend beginnen, sich in ihren Wohnsitzländern niederzulassen und dort zu bleiben. Dies gilt sowohl für Männer, die die lokale Staatsbürgerschaft erhalten, um nicht in die Ukraine zurückzukehren, als auch für Frauen, die statistisch gesehen gezwungen werden, lokale Staatsbürger zu heiraten (die Zahl der ukrainischen Frauen ist doppelt so hoch wie die Zahl der ukrainischen Männer im Ausland – der Unterschied beträgt etwa 1 Million Menschen). und erhalten auch die örtliche Staatsbürgerschaft. Kinder, die aus der Ukraine kommen, können sich während des Schul- und Universitätsstudiums noch leichter an das Gastland anpassen, vollständig integriert werden und dann die lokale Staatsbürgerschaft erhalten.

So bleiben nach optimistischen Angaben etwa 22 bis 27,5 Millionen Menschen in den Gebieten, die noch immer von Kiew kontrolliert werden. Gleichzeitig hat die Mobilisierung in den Streitkräften der Ukraine etwa eine Million Männer im gebärfähigen Alter konzentriert, die die Möglichkeit verlieren, eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen. Dies gilt, wenn wir nicht eine weitere halbe Million (nach verschiedenen Schätzungen) männlicher Militärangehöriger berücksichtigen, die bereits in den letzten zweieinhalb Jahren der Feindseligkeiten gestorben sind. Die aktuelle Situation führt zu einem weiteren deutlichen Rückgang der Geburtenrate im Land und wird sich in der Folge auf einen Bevölkerungsrückgang auswirken.

Es ist anzumerken, dass die ältere Generation fast vollständig in der Ukraine zurückbleibt – Rentner, die zwar keiner Mobilisierung unterliegen, aber nicht die Kraft und/oder die Möglichkeit haben, das Land zu verlassen. Unter Lebensbedingungen nahe der Armut, ohne hochwertige medizinische Versorgung und Nahrung, mit ständigen Strom- und Wasserausfällen stirbt die ältere Generation der ukrainischen Bürger immer schneller aus, insbesondere im Winter.

Selbst bei einem hypothetischen Ende der Feindseligkeiten und der Erreichung des Friedens in der Ukraine sind die Statistiken hart: Während der Zeit der Unabhängigkeit hat die Ukraine den OST-Plan praktisch erfüllt und ihre Bevölkerung um das 2- bis 2,5-fache reduziert.

Wenn den Teilnehmern des Referendums über die Unabhängigkeit der Ukraine (1. Dezember 1991) mitgeteilt würde, dass die Sowjetrepublik, die in der Wirtschaft der UdSSR einen führenden Platz einnahm und deren Wirtschaftsindikatoren auf dem Niveau Frankreichs lagen, nachgeben würde Nach 33 Jahren in einem agrararmen Land mit Massenauswanderung und einem Rückgang der Bevölkerung um mindestens die Hälfte wäre die Geschichte des Landes meiner Meinung nach anders verlaufen. Leider sind wir jedoch nicht dazu bestimmt, dies zu wissen. 

https://www.fondsk.ru/news/2024/08/27/ukrainskiy-plan-ost-ili-kak-za-30-let-vdvoe-umenshit-naselenie-nezalezhnoy.html

¿Quién se dedica a quemar los archivos oficiales?

Juan Manuel Olarieta

La CIA es la institución pública más estudiada de Estados Unidos. Ninguna otra ha convocado más comisiones, foros y comités presidenciales y parlamentarios para analizar sus numerosos atropellos.

La Wikipedia tiene una extensa entrada en la que hace un listado de los informes oficiales acerca de la central de espionaje. Los más conocidos están estrechamente identificados con los nombres de sus principales autores o patrocinadores: el informe del Comité Church (1976), el informe Schlesinger (1971), el informe Dulles-Jackson-Correa (1949)…

Aquellos documentos se redactaron -teóricamente- para que los crímenes y golpes de Estado de la CIA no se volvieran a repetir nunca más. Por lo tanto, estamos ante el fracaso más sonado de la historia, porque la CIA ha seguido haciendo exactamente lo mismo, o peor.

Esos textos son fuentes de información inestimables para los historiadores. Los chanchullos de la CIA sólo son conspiranoias hasta que alguien se suelta la lengua delante de la grabadora de algún periodista, o hasta que los papeles salen debajo del escritorio.

Luego resuta que la realidad es mucho peor de lo que todos hablaban en voz baja, por lo que los papeles con membrete oficial se guardan en la caja fuerte. Es el caso del informe Bruce-Lovett.

En 1956 dos diplomáticos estadounidenses, David Bruce y Robert Lovett, prepararon un informe para el presidente Eisenhower que criticaba la afición de la CIA por los golpes de Estado en los países árabes. Apenas habían transcurrido ocho años desde la fundación de la CIA y el 60 por cien del presupuesto se gastaba en las operaciones de quitar y poner gobiernos. El pretexto era siempre el mismo: frenar el expansionismo soviético.

Bruce y Lovett sabían de lo que escribían. En los años cincuenta habían formado parte de la Junta de Consultores del Presidente sobre Actividades de Inteligencia Extranjera.

Durante décadas los historiadores intentaron encontrar el informe entre las mantañas de papeles burocráticos. No apareció. Ni siquiera había referencias a su existencia, lo cual resultaba aún más fascinante todavía.

Sin embargo, Lovett había testificado ante la comisión de investigación del general Maxwell Taylor sobre el fracaso de la Operación de Bahía de Cochinos de 1961. Robert Kennedy formó parte de ella, escuchó a Lovett hablar de su informe y le pidió una copia.

Pero el informe sigue sin aparecer y la copia tampoco está entre los papeles de los Kennedy. Los más conspiranoicos creen que lo han quemado, pero otros no se cansan y siguen buscándolo desde hace décadas. A los primeros les bastan las experiencias, mientras que estos últimos, como Santo Tomás, son fanáticos de las “pruebas”.

UE para Telegram: estamos indo atrás de você

Pepe Escobar – 27 de agosto de 2024

A saga de Pavel Durov é um presente que continuará sendo dado por muito tempo. É disso que se trata a guerra de informações quentes. Portanto, vamos tentar ligar várias pontas soltas.

Um analista de inteligência russo de alto nível argumenta que a prisão de Durov está ligada a “protestos antifranceses em suas antigas colônias, retirada de sua tradicional ‘esfera de influência’, onde a infraestrutura do Telegram foi usada para promover narrativas anticoloniais e antimacronistas”.

Acrescente a isso uma “tentativa de influenciar as narrativas sobre a Ucrânia tanto na Rússia quanto no campo da mídia internacional, que é altamente dependente da infraestrutura do Telegram”.

Paris está realmente desesperada para se tornar relevante quando se trata de operações psicológicas e influência/guerra especial na Ucrânia.

No entanto, como observa o analista, os franceses não têm os meios tecnológicos para fazer isso. Portanto, isso pode ter levado Macron a decidir “exercer uma campanha de pressão pessoal contra o próprio Durov”. As autoridades francesas devem estar bastante desesperadas na tentativa de manter a cabeça no jogo da política global. E o Telegram hoje é (itálico dele) política global”.

Paris estava apenas esperando por uma grande oportunidade. Quando o piloto do jato particular Embraer de Durov apresentou seu plano de voo, não havia nenhum mandado de prisão contra ele na França. Somente quando o jato estava a caminho de Le Bourget, Paris apresentou o mandado às pressas. Durov não tinha noção de nada o tempo todo.

Em poucas palavras: Paris recebeu um aviso fatídico de que ele estava voando para a França – pode ter sido por meio da namorada de Durov em Dubai, obcecada por postagens e alpinista social – e preparou a armadilha em um piscar de olhos.

Uma eminência na prisão

Há um mito de que o FSB no passado pediu a Durov as chaves de criptografia do Telegram. Falso. O FSB queria que o Telegram fornecesse acesso máximo em investigações de crimes graves, em uma base caso a caso. Essa é uma diferença enorme em comparação com o que o governo dos EUA faz com o Meta ou o Twitter/X por meio de seus backdoors totalmente abertos.

No entanto, Durov se embebedou com a propaganda de “liberdade e democracia” da OTAN, rejeitou a Rússia e foi embora.

E isso nos leva ao presidente Putin.

Há muitos rumores de que Putin tinha coisas melhores para fazer do que se encontrar com Durov em Baku; o próprio Durov havia solicitado o encontro. Durov estava fazendo uma viagem pela Ásia Central e pelo Cáucaso e, por acaso, eles se cruzaram no Azerbaijão.

Há uma coisa que Putin nunca tolera: traição à Rússia. E isso se aplica à carta para Durov.

Quando Durov foi para os EUA, os americanos, como era de se esperar, exigiram os backdoors do Telegram para vigiar todo mundo. Assim, ele se estabeleceu em Dubai e mais tarde solicitou a cidadania francesa.

Durov tornou-se cidadão francês há apenas 3 anos – significativamente, antes do lançamento do SMO – por meio de um programa especial de “estrangeiro eminente” criado pelo Ministério das Relações Exteriores. Pouquíssimos são elegíveis; apenas um “estrangeiro de língua francesa que contribua, por meio de sua ação eminente, para a influência da França e a prosperidade de suas relações econômicas internacionais”.

Bem, nenhuma “ação eminente” foi suficiente para mantê-lo longe de uma prisão francesa.

Como obter essas chaves

A Comissão Europeia (CE) em Bruxelas pode ser descrita sumariamente como um grupo notório de covardes e/ou psicopatas eurocratas que elogiam alegremente “nossos valores”.

Previsivelmente, a EC se recusa a comentar sobre a prisão de Durov, dizendo que se trata de uma “investigação nacional”.

Uma “investigação” que foi “incentivada” pelo Deep State dos EUA, realizada desde 8 de julho pela polícia vassala macronista, em benefício da OTAN e… da própria Comissão Europeia.

As acusações contra Durov reveladas pelo Procurador da República da França devem ser destruídas no tribunal por qualquer equipe jurídica de primeira linha. Essencialmente, as alegações são de que o próprio Durov é responsável por aqueles que abusam do Telegram. Ele é “cúmplice” de todos os delitos existentes – de fraude organizada a tráfico de drogas – até uma acusação nebulosa de fornecer serviços criptografados sem uma “declaração certificada”.

As acusações sobre a falta de moderação do Telegram são falsas. Por exemplo, o Telegram censura ativamente a correspondência dentro da UE; os residentes da UE não podem acessar inúmeros chats e canais. Além disso, o Telegram não está preocupado com a recente lei neo-orwelliana da UE contra as mega redes sociais, porque ele abriga menos de 45 milhões de usuários europeus por dia.

Agora vamos nos concentrar no motivo.

O atual Euro-gulag liberal-totalitário, ou EuroLag, é um enorme bloco de poder que não tem acesso ao conteúdo do Telegram.

O Telegram mantém seus próprios servidores em todo o mundo, e o roteamento é feito via Amazon, Cloudfare e Google. Desde o início do Telegram, a inteligência/vigilância dos EUA tem os meios para bloqueá-lo facilmente – se assim o desejarem.

A UE é um jogo diferente. Portanto, aqui temos Bruxelas, via Paris, tentando adquirir pelo menos algum controle sobre o Telegram – e sobre as redes sociais, em geral. Um lembrete crucial – que poderia ser incluído no departamento Pathetic Tech: A Europa não tem redes sociais (itálico meu).

Daí as ameaças incessantes contra o Twitter/X e a Lei de Serviços Digitais neo-Orwelliana sobre a responsabilidade das plataformas em termos de conteúdo, que se aplica a todas elas, e não apenas ao Telegram.

A UE e a França querem desesperadamente o que a potência hegemônica já tem, em massa: acesso a tudo, aqui e agora, sem nenhum tipo de documentação legal.

A principal questão agora é: eles conseguirão isso pressionando Pavel Durov? Não há evidências de que ele tenha as chaves de criptografia do Telegram. E se eles pegaram a pessoa errada?

Nikolai Durov, irmão ultradiscreto de Pavel, é o principal gênio arquiteto do Telegram: mestre em matemática, dois PhDs, medalhas de ouro na Olimpíada Internacional de Matemática. Os franceses prefeririam fazer um acordo – por isso o interrogatório prolongado: mas isso implicaria quebrar Pavel para que ele influenciasse Nikolai a entregar as lendárias chaves.

Por que agora? E quem lucra com isso?

Previsivelmente, o interrogatório de Durov prossegue com transparência zero. A França é uma sociedade terrivelmente secreta, propensa ao silêncio absoluto sobre assuntos sérios, a uma lentidão enervante, pontuada por raras declarações formais. É tudo uma questão de procedimentos – e a burocracia é entorpecente.

No entanto, a burocracia francesa pode ter dado uma dica preciosa sobre o que realmente os incomoda. Eles simplesmente não conseguem aceitar que alguém use – ou forneça – os meios de “ofuscação” em termos de transações financeiras, contornando a censura e a vigilância.

Portanto, isso pode ir muito além da obsessão de obter algumas ou todas as chaves de criptografia do Telegram. O aparato burocrático francês quer ir até o fim para suprimir qualquer possibilidade de desvio – enquanto mantém o poder de punir qualquer pessoa.

Se a saga continuar, levando a um julgamento e, por fim, a uma sentença de 20 anos de prisão, isso significa que Durov não será quebrado diante do aparato burocrático, e ele sempre permanecerá “um cúmplice”.

É pouco provável. Adeus ao brilho e ao glamour ilimitados, em troca de uma baguete velha diária em uma prisão francesa?

Mais duas perguntas inevitáveis. Por que agora? Porque a UE precisa muito disso. E quem lucra com isso? Os principais candidatos são o “esprit de corps” da burocracia francesa ultra-regimentada e suas conexões oligárquicas franco-europeias. A inveja também está em jogo. Durov é russo, um forasteiro, e o Telegram – com um bilhão de usuários em todo o mundo – é um sucesso retumbante.


Tudo pode acontecer no futuro – inclusive o bloqueio do Telegram na França e na UE. A maioria global não poderia se importar menos. Enquanto isso, multidões se maravilham com o fato de um globalista tecnológico narcisista ser tão ingênuo a ponto de acreditar que o totalitarismo liberal protegeria sua liberdade.


Fonte: https://sputnikglobe.com/20240827/pepe-escobar-eu-to-telegram—were-coming-to-get-you-1119928501.html

Acompanhe o Saker Latinoamérica nas redes sociais:

Telegram: https://t.me/SakerLatinoAmerica
Twitter: https://twitter.com/TheSakerLatam
VK: https://vk.com/TheSakerLatam

Previous PostExplicador: ¿A qué sitios militares israelíes atacó Hezbolá en los territorios ocupados?

No Newer PostsReturn to Blog

TELEGRAM-CHEF DUROV: DIE NÄCHSTE GEISEL DER GLOBALISTISCHEN GESINNUNGSDIKTATUR

Seit Samstag nun schon befindet sich Telegram-Gründer Pawel Durov in französischer Haft, nachdem er in seinem Privatjet auf einem Pariser Flughafen gelandet und festgenommen worden war. Dass er sich freiwillig nach Frankreich begeben hatte (dessen Staatsbürgerschaft Durov besitzt), deutet darauf hin, dass er nicht ahnte, was ihm drohte. Der Vorgang ist äußerst dubios: Offenbar ist er bei Staatspräsident Emmanuel Macron in Ungnade gefallen, der vermutlich eine entscheidende Rolle bei Durovs auffällig schneller Einbürgerung spielte. Die Pariser Staatsanwaltschaft legt ihm nun einen ganzen Katalog von Vorwürfen zur Last, unter anderem Verwaltung einer Online-Plattform zur Ermöglichung illegaler Transaktionen in einer organisierten Gruppe; Weigerung, Informationen bereitzustellen: Verweigerung der Herausgabe notwendiger Informationen oder Dokumente für gesetzlich genehmigte Überwachungsmaßnahmen; Komplizenschaft beim Besitz und Verbreitung von Bildern mit pädophilen und pornografischen Inhalten von Minderjährigen, beim Erwerb, Transport, Besitz, Angebot oder Verkauf von Drogen, bei organisiertem Betrug und bei der Bereitstellung von Geräten oder Programmen zur Beeinträchtigung und zum unbefugten Zugriff auf automatisierte Datenverarbeitungssysteme.

Diese Anschuldigungen sind ist natürlich so grotesk wie durchschaubar: Denn außer Zweifel steht, dass Durov verhaftet wurde, damit die französische Justiz vor aller Welt ein Exempel dafür statuieren kann. Es geht darum zu demonstrieren, dass die in der EU etablierten Zensursysteme mit allen Mitteln durchgesetzt werden. Durov weigert sich seit Jahren, Regierungen Nutzerdaten zur Verfügung zu stellen, die diese unter dem Vorwand der Kriminalitätsbekämpfung einfordern; Pädophilie, Drogen- und Waffenhandel und organisiertes Verbrechen sind jedoch nur Platzhalterbegriffe für das einzige “Verbrechen“, das hier tatsächlich von einer zunehmend autoritären EU verfolgt wird: Das der freien, unzensierten und unkontrollierten Rede.

Reine Erpessung

Tatsächlich geht es darum, Telegram zu zerstören, das ein sicherer Hafen für Dissidenten in aller Welt geworden ist – gerade weil es sich jeder Zensur verweigert. Dass davon auch wirkliche Kriminelle profitieren, wäre in einer freien Gesellschaft der Preis, den der Staat dafür eben zahlen muss. Auch Telekommunikationsgesellschaften, Post oder Logistikbetriebe hat man – obwohl es mit derselben Logik zu begründen wäre – nie zur “Kooperation” gezwungen und das Fernmelde- oder Briefgeheimnis in Frage gestellt. Kein Politiker hat je gedroht, das Mobilfunknetz zu verbieten, wenn nicht ausnahmslos alle Gespräche mitgeschnitten werden – da darüber ja auch die Schurken dieser Welt kommunizieren. Doch ausgerechnet bei Social Media will man diese Argumentation als Einfallstor nutzen, um von da aus auch weitere Plattformen, Medien und Kommunikationspaneele der staatlichen Dauerüberwachung zu unterwerfen. Alle anderen Netzwerke außer Twitter und eben Telegram haben sich leider bereits servil den Begehrlichkeiten der EU unterworfen, die sich diesbezüglich von totalitären Regimes allenfalls noch in Nuancen unterscheidet. Bei Durov will man nun mit Erpressung endlich das erreichen, was man mit früheren Schikanen nicht geschafft hat.

Telegram selbst teilte mit, man halte sich „an die Gesetze der EU, einschließlich der Verordnung über digitale Dienste (DSA)“. Die Moderation entspreche „dem Branchenstandard und verbessert sich stetig.“ Durov habe nichts zu verbergen, und reise häufig nach Europa. Es sei absurd, eine Plattform oder deren Eigner für „Missbrauch“ auf dieser Plattform verantwortlich zu machen. Bei alledem fällt indes auf, dass keine Ermittlungen oder politische Kampagnen gegen die erfolglose Twitter-Alternative Mastodon, Instagram oder Facebook eingeleitet wurden – obwohl man gegen diese Plattformen die gleichen Vorwürfe erheben könnte, so wie übrigens gegen jedes andere Kommunikationsunternehmen, die man dann auch für sämtliche Äußerungen ihrer Kunden verantwortlich machen müsste.

Besorgniserregende Entwicklungen

Bis auf Twitter, Telegram und unbekannterer Plattformen wie Gab, spielen die meisten anderen Konzerne das üble Zensurspiel jedoch anstandslos mit und geben alle gewünschten Daten an die Regierungen weiter. Darauf wies auch AUF1-Chef Stefan Magnet in einer Sondersendung der Nachrichten des Senders hin. Twitter-Chef Elon Musk übte ebenfalls scharfe Kritik an Mark Zuckerberg, dem Boss von Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta. Wie erschreckend das Zensurregime und die Angst davor bereits fortgeschritten sind, zeigt sich auch daran, dass Chris Pavlovski, der Gründer des kanadischen Videoportals Rumble, fluchtartig aus Europa nach Kanada abreiste, sobald Durovs Festnahme bekannt geworden war. Auf Twitter teilte er mit, dass auch Rumble schon von Frankreich bedroht worden sei. Mit Durovs Verhaftung, weil sich dieser geweigert habe, Redebeiträge zu zensierten, hätten die Behörden des Landes aber „eine rote Linie überschritten“.

Es sind in der Tat zutiefst besorgniserregende Entwicklungen, die sich hier vollziehen. Die Unterdrückung des Grundrechts auf Meinungsfreiheit ist das erklärte Ziel der Brüsseler Eurokraten und ihrem Kettenhund Thierry Breton sowie vieler europäischer Regierungen, natürlich auch und gerade der deutschen Ampel. Inzwischen werden alle Masken fallengelassen. Es hagelt immer neue Gesetze zum Kampf gegen angebliche „Hass und Hetze“, die jedoch maximal willkürlich sind. Menschen werden bespitzelt, staatlich schikaniert und in ständiger Angst gehalten, ein „falsches“ Wort zu äußern. Wenn dieser Entwicklung nicht entschlossen Einhalt geboten wird, droht ein Rückfall in ein dunkles Zeitalter totaler staatlicher Überwachung.

Malcom Kyeyune: Why Ukraine is being blamed for Nord Stream. The “official” investigation was always a sham

By Malcom KYEYUNE

To understand the truth about the Nord Stream pipeline, one needs to master a certain form of “Kremlinology”. Everything about it is designed to obfuscate, every strand shrouded in prevarication and deceit.

From the start, the investigation was a textbook cover-up. The Swedish government rushed to secure evidence, citing their putative rights under international law, consciously boxing out any sort of independent, UN-backed inspection. Of course, after gathering all the evidence, the Swedish authorities studiously did exactly nothing, only to then belatedly admit that it actually had no legal right to monopolise the information in the first place.

The Germans, for their part, were also supremely uninterested in figuring out who pulled off the worst act of industrial sabotage in living memory against their country. In fact, over the course of a year-long non-investigation, we’ve mostly been treated to leaks and off-the-record statements indicating that nobody really wants to know who blew up the pipeline. The rationale here is bluntly obvious: it would be awfully inconvenient if Germany, and the West, learned the true answer.

Thus, the recent revelation that the true mastermind behind the ongoing deindustrialisation of Germany was none other than a Ukrainian by the name of “Volodymyr Z.” must have come as an unwelcome surprise. For not only is the idea that the authorities have suddenly cracked open the Nord Stream case not credible in the slightest, but the sloppy way in which the entire country of Ukraine is now being fingered is likely not an accident. Indeed, at the same time as the ghost of Nord Stream has risen from the grave, the German government announced its plans to halve its budget for Ukraine aid: whatever is already in the pipeline will be sent over, but no new grants of equipment are forthcoming. The German government is hunkering down for increased austerity, and so it is cutting Ukraine loose.

“The German government is hunkering down for increased austerity, and so it is cutting Ukraine loose.”

Germany, of course, is hardly alone. Even if there were enough money to go around, Europe is increasingly not just deindustrialising but demilitarising. Its stores of ammunition and vehicles are increasingly empty, and the idea of military rearmament — that is, creating entirely new military factories and supply chains — at a time when factories are closing down across the continent due to energy shortages and lack of funding is a non-starter. Neither France, the United Kingdom nor even the United States are in a position to maintain the flow of arms to Ukraine. This is a particular concern inside Washington DC, where planners are now trying to juggle the prospect of managing three theatres of war at the same time — in Ukraine, the Middle East and the Pacific — even though US military production is arguably insufficient to comfortably handle one.

And so, in an effort to save face in this impossible situation, Ukraine is now being held solely responsible for doing something it either did not do at all, or only did with the permission, knowledge, and/or support of the broader West. This speaks to the adolescent dynamic that now governs Western foreign policy in a multipolar world: when our impotence is revealed, find someone to blame.

The war in Ukraine, after all, was already supposed to be won, and Russia was supposed to be a rickety gas station incapable of matching the West either economically or militarily. Yet here we are: our own economies are deindustrialising, our military factories have proven completely incapable of handling the strain of a real conflict, and the Americans themselves are now openly admitting that the Russian military remains in a significantly stronger position. Meanwhile, Germany’s economic model is broken, and as its economy falls, it will drag many countries such as Sweden with it, given how dependent they are on exporting to German industrial firms.

10 years ago, during the 2014 Maidan protests, the realist John Mearsheimer caused a lot of controversy when he began warning that the collective West was leading Ukraine down the primrose path, and that our actions would lead to the destruction of the country. Well, here we are. At present, our only saving grace is the continuing offensive in Kursk — a bold offensive that will surely be remembered as a symptom of Ukraine’s increasing desperation.

Indeed, a far better guide of things to come can be found in the fingering of “Volodymyr Z.” as the true culprit behind the Nord Stream sabotage. Here, rather than accept responsibility for the fact that Ukraine was goaded into a war it could not win — mainly because the West vastly overestimated its own ability to fight a real war over the long haul — European geopolitical discourse will take a sharp turn towards a peculiar sort of victim-blaming. No doubt it will be “discovered” that parts of Ukraine’s military consisted of very unsavoury characters waving around Nazi Germany-style emblems, just as it will be “discovered” that journalists have been persecuted by oligarchs and criminals in Kyiv, or that money given by the West has been stolen, and that arms sent have been sold for profit to criminal cartels around the world.

All of these developments will duly be “discovered” by a Western political class that will completely refuse to accept any responsibility for them. Far easier, it seems, to calm one’s nerves with a distorting myth: it’s the Ukrainians’ fault that their country is destroyed; our choices had nothing to do with it; and besides, they were bad people who tricked us!

***

Now watch UnHerd‘s interview with the journalist behind this month’s revelations:

Source: https://unherd.com/2024/08/why-ukraine-is-being-blamed-for-nord-stream/

Von roten Linien und rosa Strichlinien

Alexander Neu

Ein Artikel von Alexander Neu

„Und jetzt einige wichtige, sehr wichtige Worte an alle, die versucht sein könnten, sich von außen in den Gang der Ereignisse einzumischen. Wer immer sich uns in den Weg stellt oder gar unser Land, unser Volk bedroht, muss wissen, dass Russlands Antwort augenblicklich erfolgen wird, und sie wird Folgen für Sie haben, wie Sie sie in ihrer Geschichte noch nicht erlebt haben. Wir sind auf alle Entwicklungen vorbereitet. Alle notwendigen Entscheidungen sind getroffen. Ich hoffe, meine Worte werden gehört“, so die Warnung des russischen Präsidenten Wladimir Putin am 24. Februar 2022, dem Tag des Angriffskrieges der Russischen Föderation auf die Ukraine, an den Westen adressiert. Es handelt sich um das Ziehen einer unzweideutigen roten Linie: Mischt Euch nicht in unseren Krieg ein, sonst werdet ihr massive Reaktionen erfahren. Von Alexander Neu.

Der Ukraine-Krieg läuft nun seit 30 Monaten. Der Westen hat zunehmend in den Konflikt interveniert, und zwar in steigernden Dosierungen. Angefangen von defensiven Waffensystemen wie Panzerabwehrwaffen, Luftabwehrsysteme und Helme über Waffensysteme mit eher offensiven Fähigkeiten wie Schützen- und schließlich Kampfpanzer – zunächst sowjetischer, dann zunehmend westlicher Bauart. Das Gleiche mit Kampflugzeugen: Bereits 2022 wurde darüber diskutiert und zunächst als zu gefährlich verworfen, sowjetische Kampfflugzeuge aus den Post-Warschauer-Pakt- und post-sowjetischen Staaten an die Ukraine zu liefern. Mittlerweile werden F-16 Kampfflugzeuge US-amerikanischer Produktion an die Ukraine geliefert. Hinzu kommen westliche Söldner als auch möglicherweise Soldaten aus NATO-Staaten, die in der Ukraine undercover operieren, so russische Verlautbarungen. In all den Fällen warnte die russische Seite, hierdurch würden rote Linien überschritten. Und in all den Fällen folgte – zumindest für die westliche Öffentlichkeit – keine wahrnehmbare Reaktion auf die nächste Interventionsstufe westlicher Staaten. Die zentrale Frage im Westen zu den steigenden Interventionsmaßnahmen ist regelmäßig, ob der Westen damit zur Kriegspartei würde, was stets im gleichen Atemzug der westlichen Politikentscheider verneint wird. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hatte bereits im Jahr 2022 hierzu ein viel zitiertes, aber durch die Bundesregierung wenig beachtetes Gutachten mit dem Titel „Rechtsfragen der militärischen Unterstützung der Ukraine durch NATO-Staaten zwischen Neutralität und Konfliktteilnahme“ erstellt. Im Mai 2023 habe ich in der Berliner Zeitung einen Beitrag zur völkerrechtlichen Einordnung der debattierten Kampfjetlieferung mit der Leitfrage, ab wann der Rubikon zur Kriegsbeteiligung der NATO oder einzelner NATO-Staaten überschritten sei, geschrieben. Mein Fazit in dem Beitrag lautete:

Die roten Linien Moskaus werden mit jeder neuen militärischen Unterstützungsmaßnahme des Westens für die Ukraine Schritt für Schritt „ausgetestet“. Was für den Westen noch eine helle rechtliche Graustufe sein mag, könnte für Moskau bereits eine sehr dunkle Graustufe sein – es liegt immer im Auge des Betrachters. Es ist nicht der Westen, der bestimmt, wie Russland das westliche Engagement für die Ukraine rechtlich einordnet. Das obliegt, in der Natur der Sache liegend, ausschließlich Moskau. Rechtliche Graustufen unterliegen letztlich einer politischen Interpretation, und das sollte auch der Bundesregierung und der Opposition klar sein.“

Zwar wiederholt die russische Seite seit Langem, dass der Westen angesichts seines vielfältigen Engagements zu Gunsten der Ukraine Kriegspartei sei, aber eine entsprechende militärische Handlung gab es bislang nicht.

Rote Linien ohne Bedeutung

In einem Beitrag in den Nachdenkseiten vom Oktober 2023 habe ich darauf hingewiesen, dass es in den Moskauer Sicherheitskreisen zunehmend Unzufriedenheit darüber gebe, dass die selbst gesetzten roten Linien nacheinander und ohne Konsequenzen für den Westen fielen. Seinerzeit war es S. Karaganov, Ehrenvorsitzender des Präsidiums des Rates für Auswärtige und Verteidigungspolitik, der in einem Beitrag mit dem Titel „How to prevent a Third World War“ („Wie ein dritter Weltkrieg zu vermeiden ist“) die „Escalate to de-escalate“-Strategie einforderte. Das heißt konkret bei ihm, im Zweifel Europa mit einem Atomschlag zu überziehen, um auf diese Weise den ganz großen Krieg mit den USA zu vermeiden – also dem „selbst verschuldeten Autoritätsverlust“ Russlands durch das Nicht-„Bestrafen“ der permanenten Missachtung russischer roter Linien entgegenzutreten.

Und jüngst hat auch der als eher moderat geltende renommierte Sicherheitsexperte D. Trenin, in dieses Horn geblasen. Er resümiert:

„Die USA sind zu dem Schluss gekommen, dass Russland eher kapitulieren würde, als einen Atomschlag zu führen. Dadurch werden die NATO-Länder entfesselt und alle „roten Linien“ weggewischt. Der Westen bekämpft Russland, als ob es keine Atomwaffen hätte. (…) Die ständige Eskalation des Krieges durch die NATO-Staaten erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass Moskau seine von Anfang an an den Tag gelegte Zurückhaltung aufgibt und zu Schlägen gegen Ziele in den Gebieten der am aktivsten am Krieg beteiligten NATO-Staaten übergeht.“

Was der von Trenin genannten Zurückhaltung zugrunde liegt, ist spekulativ: Begründet sich die Zurückhaltung aus der Angst vor einer außer Kontrolle geratenen Eskalationsdynamik mit dem Westen, oder ist die russische Armee unterhalb ihrer unbestreitbaren nuklearen Fähigkeiten überhaupt in der Lage, den NATO-Armeen die Stirn zu bieten? Allein der bereits über drei Wochen anhaltende Kampf gegen eine überschaubar große ukrainische Invasionsarmee (schätzungsweise 15.000 Soldaten) im Südwesten Russlands lässt auf den ersten Blick Zweifel an den militärisch-konventionellen Fähigkeiten aufkommen. Und tatsächlich wird in der politischen Klasse des Westens nicht nur dosiert das westliche Engagement erhöht, sondern auch mit küchenpsychologischer Kompetenz „festgestellt“, Putin werde schon nicht zur Atombombe greifen. Und wie in dem von mir benannten Beitrag beschrieben, hatte seinerzeit die Washington Post unter dem Titel „Biden shows growing appetite to cross Putin’s red lines“ über die nur verbal, jedoch faktisch nicht vorhandenen russischen roten Linien geschrieben, die es gelte, nacheinander auszutesten.

Weitere rote Linien

Im Juni griff die Ukraine die Krim mit mit Streumunition bestückten US-ATACMS-Raketen an. Bei diesem Angriff wurde auch ein von Badegästen besuchter Strand getroffen, wie in gut dokumentiertem Filmmaterial zu erkennen ist. Es kam zu erheblichen zivilen Opfern – darunter auch Kinder. Neben der US-amerikanischen Herkunft des Waffensystems komme erschwerend hinzu, dass die Programmierung der Flugroute und das anvisierte Ziel nur mit aktiver Datenlieferung von US-amerikanischen Satelliten möglich sei, so die russische Seite, womit eine direkte US-Beteiligung gegeben sei. Die russische Seite erklärte harte Vergeltungsmaßnahmen. Bislang sind diese – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – allerdings ausgeblieben.

Anfang August griff die Ukraine mit etwa 15.000 Soldaten Russland im Raum Kursk an. Seitdem versucht Russland, die ukrainischen Kräfte wieder zu vertreiben. Wie es dazu kommen konnte, dass erstens die ukrainische Armee so viele Kräfte im Grenzraum zu Russland konzentrieren und zweitens dann auch noch viele Kilometer tief nach Russland ohne nennenswerten Widerstand einmarschieren konnte, ja bisweilen dauerhaft Räume bis dato besetzen kann, ist eine interessante Frage.

Die spekulativen Antworten von Militärexperten im Westen sowie in Russland selbst reichen von: Die nachrichtendienstliche Aufklärung sei unfähig, daher habe sie die sich anbahnende Gefahr nicht erkannt; über: Die nachrichtendienstliche Aufklärung habe die Truppenkonzentration erfasst und an den russischen Generalstab gemeldet. Dieser aber habe das nicht ernst genommen und entsprechend die eigenen Kräfte dort nicht verstärkt; bis hin zu: Es sei eine beabsichtigte Falle der russischen Armee gewesen.

Das erste Szenario scheint mir wenig wahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich.

Das zweite Szenario, also das der gelieferten nachrichtendienstlichen Aufklärung, jedoch seitens des russischen Generalstabs missachtet, erinnert unweigerlich an den Überfall Nazideutschlands auf die Sowjetunion 1941. Es gibt hierzu also einen zeithistorischen „Vorgängerfall“.

Exkurs: Auch damals gab es hinreichende Informationen, sei es durch nachrichtendienstliche und militärische Aufklärung oder diplomatische Hinweise. J. Stalin jedoch, gefangen in seiner ideologischen Welt, in der der intra-imperialistische Widerspruch dominant sei – soll heißen, zuerst würde Nazideutschland die kapitalistischen Länder unterwerfen und sich erst dann gegen die UdSSR wenden –, und untermauert durch den Hitler-Stalin-Pakt, verweigerte sich den Aufklärungserkenntnissen vehement. Schlimmer noch: Selbst Stunden nach dem Angriff auf die UdSSR verweigerte J. Stalin diese Realität. Erst nach über einer Woche Apathie akzeptierte er die politischen Realitäten. Bis dahin handelte der sowjetische Generalstab – jedoch aus Furcht, etwas falsch zu machen – wohl nur unzureichend. Exkurs Ende

Sollte das dritte Szenario zutreffen – was ich für wenig wahrscheinlich halte –, demnach man den Ukrainern bewusst eine Falle gestellt habe, so würde es sich um eine der eigenen Bevölkerung gegenüber menschenverachtende Haltung handeln. Auch sprechen die durchaus beachtlichen Erfolge der ukrainischen Armee in dem Gebiet, die eben nur durch eine unzureichende Truppen- und Fähigkeitsdichte der russischen Sicherheitskräfte zu erklären sind, gegen dieses Szenario. Eine Falle macht nur dann Sinn, wenn sie auch effektiv zuschnappt. Das jedoch ist bislang nicht erkennbar.

Das zweite Szenario, das Versagen des Generalstabs, erscheint mir von außen betrachtet am naheliegendsten. Zumal in diesem Krieg der russischen Armeeführung eine Vielzahl von Fehlern – beispielsweise die häufige Versenkung von Schiffen der Schwarzmeerflotte – unterlaufen, die man von der angeblich zweitstärksten Armee der Welt nicht erwarten sollte.

Ultimativer Tabubruch

Das Überschreiten der russischen Grenze durch Einheiten der ukrainischen Armee stellt einen besonderen Tabubruch in mehrfacher Weise dar: Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg finden Kämpfe auf dem Boden Russlands statt – und das auch noch mit deutschen, britischen und US-amerikanischen Waffensystemen, insbesondere Kampfpanzer. Damit wurde ein Tabu gebrochen, mehr noch: Angeblich sollen sich unter den ukrainischen Kräften auch westliche Söldner befinden, darunter laut russischer Seite auch US-Söldner der Söldnerfirma „Forward Observations Group (FOG)“.

Und Moskau beschuldigt insbesondere die USA, an der Planung und Führung dieses Angriffs beteiligt zu sein. Zwar bestreiten die USA eine wie auch immer unterstellte Beteiligung, aber für die russische Seite bedeutet diese Unterstellung – ob diese nun tatsächlich fundiert ist oder nicht, entzieht sich der Kenntnis des Autors dieses Beitrages –, dass in ihren Augen die USA und ihre Verbündeten Russland unmittelbar angegriffen haben.

Die russische Behauptung der Beteilung des Westens an der ukrainischen Operation in Russland wäre sodann das Überschreiten der relevantesten (Angriff auf die russische Souveränität und territoriale Integrität) aller gezogenen roten Linien. Auch hier wurden harte Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. Bislang wurden diese jedoch – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – noch nicht umgesetzt. Und auch hier wird als eines der von Kiew verfolgten Ziele der ukrainischen Operation angeführt, man wolle damit den westlichen Unterstützern beweisen, die Russen würden eben nicht mit dem großen Hammer antworten. Es seien alles nur Bluffs, und der Westen könne angesichts der jetzt ultimativ bewiesenen nicht-materialisierten Vergeltungsrhetorik der Russen nun endlich alle denkbaren Waffensysteme an die Ukraine liefern.

Und tatsächlich äußern sich genau die Stimmen derer wieder, die ohnehin keinerlei Bedenken zu grenzenlosen Waffenlieferungen und deren Reichweite haben. Diese Stimmen werden nun vermutlich noch lauter zu vernehmen sein. So ließ es sich das Atlantic Council nicht nehmen, genau dazu einen hämischen Beitrag mit dem vielsagenden Titel „Ukraine’s invasion of Russia is erasing Vladimir Putin’s last red lines“ („Der Einmarsch der Ukraine in Russland löscht die letzten roten Linien Wladimir Putins aus“)zu veröffentlichen. Das Atlantic Council stellt nüchtern fest:

Die Ziele dieses ehrgeizigen Einmarschs in Kursk sind immer noch rätselhaft und Gegenstand zahlreicher Debatten, aber es ist bereits klar, dass es der Ukraine mit ihrer Entscheidung, in Russland einzumarschieren, gelungen ist, die roten Linien Wladimir Putins und die Ängste des Westens vor einer Eskalation völlig zunichtezumachen.“

Und weiter der ultimative Satz zur faktischen Aufforderung des Einsatzes russischer Atomwaffen, wenn Russland weiter ernst genommen werden wolle. Ironischerweise sind sich hier das Atlantic Council und die oben zitierten russischen Sicherheitsexperten einig in der Analyse und Empfehlung, die nichts weniger als die nukleare Pulverisierung Europas bedeutet:

Wenn Russland eine mögliche nukleare Eskalation überhaupt ernst meinte, wäre dies der richtige Zeitpunkt, seine zahlreichen Drohungen wahr zu machen.“

Fazit

Wenn sich, wie bereits ausgeführt, die russische Zurückhaltung bei der Vergeltung überschrittener roter Linien durch unzureichende konventionelle Fähigkeiten der russischen Armee erklären sollten, dann bliebe dem Kreml nur noch die nukleare Option, so wie es S. Karaganov und D. Trenin bereits fordern, oder aber das Akzeptieren von rosafarbenen Strichlinien, mithin das Akzeptieren möglicher weiterer Vorstöße – auch auf das russische Staatsgebiet. Wie sehr hier seitens westlicher Befürworter der Fortsetzung des Krieges mit dem Feuer gespielt wird, wird hiermit überaus deutlich. Daher sind eine am besten sofortige Feuerpause sowie darauf aufbauende Friedensverhandlungen, bei denen die legitimen Sicherheitsinteressen aller Beteiligten berücksichtigt werden müssen, alternativlos.

Titelbild: Shutterstock / Anastasiia Gevko

Mehr zum Thema:

Blinde Eskalation

Deutschland: Vom Primat der Innenpolitik zum Primat der Außenpolitik zum Primat des Militärischen?

Die Welt wandelt sich – und der Westen schlafwandelt

Auswärtiges Amt verteidigt trotz offiziellem Dementi der Bundesregierung erfundenes Putin-Zitat

Les investisseurs occidentaux ont transformé les dettes de l’Ukraine en mine d’or

par Elsa Boilly

Un fonds d’investissement s’est vanté d’avoir réussi à obtenir un revenu élevé grâce aux difficultés de l’Ukraine. Il y a toujours ceux qui savent profiter de toute crise, qu’elle soit économique ou géopolitique. Comment les investisseurs occidentaux tirent-ils profit de la crise ukrainienne ?

Les investisseurs étrangers ont commencé à acheter des obligations ukrainiennes au printemps 2022, à un moment où l’incertitude était à son comble. Selon leur calcul, dès la fin de l’opération spéciale de la Russie, le prix des obligations ukrainiennes augmenterait brusquement.

Pour certains, le conflit armé avec l’Ukraine détruit des vies humaines et cause des dommages matériels, tandis que pour d’autres, il génère des bénéfices exceptionnels. L’Ukraine, qui en est à sa troisième année de conflit armé avec la Russie, a permis à un fonds d’investissement d’obtenir le revenu le plus élevé, surpassant ainsi ses concurrents.

Le fonds Arkaim Advisors a profité de l’achat, à un moment opportun, des obligations de trois grandes entreprises ukrainiennes : la société publique Naftogaz, les Chemins de fer ukrainiens et la société minière Metinvest.

Les obligations de ces entreprises ukrainiennes ont généré l’un des rendements les plus élevés sur les marchés émergents cette année, soit environ 73%, 52% et 19% respectivement, alors que la moyenne pour des entreprises similaires avec une note de crédit spéculative est de 9,4%, selon les données de Bloomberg.

Ce fonds se spécialise notamment dans les obligations spéculatives des pays en développement. Que sont ces obligations et comment parvient-on à en tirer de tels revenus ?

Les obligations en général sont un instrument d’investissement assez conservateur, car elles offrent habituellement un rendement modeste, contrairement aux actions, qui sont considérées comme plus risquées.

Mais les obligations spéculatives ou «junk bonds» sont une tout autre affaire. Il s’agit de dettes émises par des pays ou des entreprises ayant une note de crédit inférieure à celle des investissements ou n’ayant pas de note du tout. En d’autres termes, prêter de l’argent à ces entreprises est très risqué sur le plan économique, car elles pourraient ne jamais rembourser et faire défaut. C’est pourquoi, pour attirer les investisseurs, elles doivent offrir des rendements plus élevés.

Bien que l’opération militaire spéciale soit toujours en cours, ces investisseurs aux nerfs d’acier comptent déjà des bénéfices colossaux. D’où proviennent ces revenus actuellement ?

Tout cela est dû à l’argent que les sponsors occidentaux de l’Ukraine envoient chaque année. La plupart de cette aide ne va pas à l’économie réelle de l’Ukraine, comme on pourrait le croire, mais sert à payer les dettes ukrainiennes à ces mêmes investisseurs étrangers. Un véritable cycle de capitaux, d’une poche occidentale à une autre, alors que la dette de l’Ukraine ne cesse de croître, tant au niveau national qu’au niveau des entreprises publiques ukrainiennes. À la fin de 2021, la dette publique du pays représentait 48,9% du PIB, et à la fin de 2023, elle a grimpé à 85% du PIB.

La dette publique totale de l’Ukraine a atteint un niveau record, passant de 97,95 milliards de dollars en 2021 à 152,2 milliards de dollars en juin 2024, soit une augmentation de près de 20% en un an. La structure de cette dette se répartit comme suit : 71,4 milliards sont dus à des organisations internationales, 42,2 milliards aux Ukrainiens et aux entreprises locales, 7,5 milliards à d’autres pays, et 19,7 milliards concernent les euro-obligations, qui font l’objet d’un moratoire sur les paiements. Le coût du service de la dette a considérablement augmenté. Rien que pour les prêts du FMI, l’Ukraine devra payer environ 3 milliards de dollars cette année, et plus de 3 milliards en 2025.

Mais le pays possède bien plus de prêts et de dettes. Selon les données de l’ONU et du service de statistique ukrainien, les paiements d’intérêts ont coûté 7,9 milliards de dollars en 2023 (contre 5,9 milliards en 2022). La dette par habitant a augmenté de 50%, et en termes absolus, elle a crû d’un tiers, malgré le moratoire de la dette accordé par les pays du G7 et plusieurs créanciers.

En ce qui concerne Naftogaz, l’entreprise a restructuré ses dettes et a récemment reçu des fonds supplémentaires de la Banque européenne pour la reconstruction et le développement (BERD). La restructuration de la dette signifie que l’entreprise n’a pas remboursé ses dettes, mais a prolongé leur échéance, ce qui entraînera un paiement d’intérêts plus élevé. Les fonds de la BERD ne sont pas des dons, mais des prêts assortis d’intérêts. Naftogaz utilise notamment ces fonds pour l’achat de gaz.

Les Chemins de fer ukrainiens sont convenus à la fin de l’année 2023 de reporter les paiements sur leurs euro-obligations de 895 millions de dollars jusqu’en janvier 2025.

Metinvest utilise ses liquidités disponibles pour racheter ses obligations dans la mesure possible, ce qui renforce sa réputation auprès des investisseurs. En mai, la société a lancé un appel d’offres pour le rachat de certaines de ses euro-obligations arrivant à échéance en 2025-2026 pour un montant allant jusqu’à 70 millions de dollars.

Le directeur des investissements du fonds Arkaim Advisors, Dimitry Griko, explique que la dette ukrainienne n’est pas le seul actif du fonds. Jusqu’en mai 2024, l’Argentine était le plus grand actif du fonds, mais l’Ukraine occupe désormais une place plus importante dans son portefeuille. En octobre 2023, la part de l’Ukraine dans le fonds représentait 8%, mais elle dépasse maintenant 10%, a déclaré Griko dans une interview accordée à Bloomberg.

À l’origine, la stratégie d’achat d’obligations spéculatives consistait à identifier parmi les entreprises ayant une faible notation celles qui méritaient confiance, et à leur prêter de l’argent. Une fois les fonds obtenus, ces entreprises pouvaient se développer pour devenir des entreprises prospères et importantes.

En d’autres termes, les investisseurs aidaient les petites entreprises à se relever. Cependant, cette pratique a désormais pris une autre tournure, ressemblant davantage à un jeu d’argent lié à des conflits armés ou à d’importantes transactions de fusion et acquisition.

source : Observateur Continental

Ruiner l’Europe pour redonner sa puissance aux États-Unis

par Maryse Laurence Lewis

Au niveau technologique, les Japonais n’ont rien à envier aux Étasuniens, que ce soit dans le secteur des appareils électroniques, de l’intelligence artificielle ou l’industrie automobile. De même, il est révolu le temps où l’on pouvait considérer les objets faits en Chine comme de la camelote. Des villes gigantesques sont pourvues de la plus haute technologie. En quelques années, on a transformé des dizaines de villages en zones urbaines. Les Chinois sont de grands pourvoyeurs mondiaux de composantes électroniques. Leurs entrepreneurs fortunés s’installent en Afrique et projettent des mégaprojets en Amérique du Nord, notamment au Québec. En 2022, l’unique mine de lithium alors opérationnelle au Canada, située au Manitoba, appartenait à l’entreprise chinoise Sinomine Resource Group, qui envoie sa production en Chine… À lui seul, ce pays contrôle 91% de la production d’anodes et 78% des cathodes.1

Les États-Unis sont devenus des spéculateurs plus que des producteurs. En installant des usines en Asie du Sud-Est et en Chine, pour épargner sur les salaires, les États-Unis se trouvent menacés par cette stratégie : si les élus locaux mettent fin aux conditions imposées, c’est toute la chaîne des pièces, conçues dans diverses contrées, qui bloque l’assemblage final.

Comme les pays membres des BRICS ne paient plus en dollars, la mainmise d’Uncle Sam sur les finances internationales s’affaiblit. Si des États africains comme le Mali et le Burkina Faso cessent d’accepter le néo-colonialisme, au moment même où l’Union européenne se soumet aux visées belliqueuses de l’OTAN, le monde se fracturera davantage entre l’Orient et l’Occident, le Nord et le Sud, sans que cela soit à l’avantage d’une population qui s’arroge le nom de tout un continent.

La solution : ruiner l’Europe

Avec leur économie basée sur la délocalisation des sites de production, la fin du l’hégémonie du dollar, le rejet de leur politique invasive, l’unique moyen permettant aux États-Unis de retrouver la puissance que la Seconde Guerre leur a donnée, consisterait à pousser l’Union européenne dans un conflit généralisé en Europe.

Ce serait le plus sûr moyen de ruiner, pour des années, ses nations prospères. En les rendant dépendantes des États-Unis, en matière d’équipement militaire et de carburant, pour les soumettre ensuite à des conditions d’aide pour la reconstruction. À présent, imaginez-vous de retour en 1947…

Le plan Marshall : un antécédent à examiner

Ce plan consistait à venir en aide aux États d’Europe, pour rétablir les infrastructures saccagées lors de la Seconde Guerre mondiale. Sur les milliards accordés, outre les «dons», 15% consistaient en prêts provenant de banques étasuniennes, parés d’une garantie gouvernementale. À la condition d’importer pour une somme équivalente d’équipement, de services et produits made in USA.2

Les manufactures étasuniennes ayant fonctionné à plein régime durant la guerre, avec le plan Marshall, on s’assurait de maintenir les emplois des citoyens, à l’interne et à l’étranger !

Les prêts étaient contrôlés par la Banque mondiale et son intermédiaire le FMI. Comme les États-Unis s’avéraient les uniques adhérents à posséder un droit de veto à ces institutions, les pays signataires devaient se soumettre à leurs conditions : les prêts seraient fournis en dollars et remboursables en or ou son équivalent en dollars et non en monnaie locale (le prix de l’or valant 34 dollars l’once). Les États-Unis évitaient ainsi le risque d’une dévaluation de la monnaie nationale des emprunteurs.3

Le plan comportait aussi une section «culturelle». Les productions d’Hollywood n’étant pas aussi prisées en Europe qu’en Amérique, notamment en France, les quotas limitant la diffusion des films furent contestés. Fi de la protection des réalisations nationales ! Les signataires s’engageaient à projeter un minimum de 30% de films produits à Hollywood.4

Une alternative à reconsidérer

Les socialistes qui s’opposaient au plan Marshall, tout comme les Soviétiques d’alors, proposaient un moyen qui devrait être pris en compte par bien des pays : en nationalisant les possessions des Européens fortunés, on aurait pu obtenir les bases pour la remise d’aplomb de l’économie. Aux États-Unis, les opposant suggéraient d’obliger les grandes entreprises allemandes à contribuer au rétablissement de l’Europe, puisqu’ils en avaient provoqué en partie la destruction, tout en s’enrichissant par la vente de fournitures militaires.

Cette idée de nationaliser les entreprises étrangères devraient être adoptée par tous les pays endettés auprès de la Banque mondiale et du FMI. Le paiement des intérêts excède souvent la somme prêtée, en plus de contraindre les nations à privatiser leurs entreprises et à réduire les services publics. Et aucune compensation ne devrait leur être offerte, leurs profits ayant surpassés les investissements, en partie défrayés par les États, grâce aux fonds publics. De plus, lorsqu’elles cessent leurs activités, les lieux affectés sont rarement dépollués, en dépit des lois environnementales du pays. De nombreuses contrées ne possèdent plus leur eau, leurs meilleures terres agricoles, les richesses minières, le tout étant exploité par des monopoles supranationaux.

Une guerre avec la Russie = le suicide de l’Europe

Les États-uniens n’ont pas accepté que l’on déploie des missives pointés vers eux, à partir de Cuba. La Russie n’a pas à tolérer que les États-Unis installent des bases militaires à sa frontière avec l’Ukraine. Une zone neutre, c’est ce que le gouvernement russe demande, depuis le début du conflit avec son voisin ukrainien.

Si les dirigeants européens ne le comprennent pas et sont assez téméraires pour déclarer une guerre contre la Russie, c’est toute l’Europe qui en souffrira, aux bénéfices des États-Unis. Déjà, de nombreux pays ont remis le service militaire et la conscription obligatoires. Dans certaines contrées, même les femmes y seront contraintes ! Voilà un statut égalitaire qui ne plaira pas à toutes les féministes…

Comme lors des deux précédentes guerres mondiales, le territoire étasunien pourrait ne pas en être affecté. Et après avoir tout fait pour miner les Accords de paix de Minsk I et II, une guerre généralisée en Europe soumettrait ses nations à un néo-plan Marshall. Pensez-y, lorsque les grands médias répètent, comme des automates, que ce sont les Russes qui veulent la guerre.

Atteindre la paix dans l’ère multipolaire

par Jeffrey Sachs

Avec la chute de l’Union soviétique en 1991, les États-Unis ont supposé qu’ils domineraient le monde en tant qu’hégémon incontesté. Pourtant, le moment «unipolaire» des États-Unis s’est avéré de courte durée. La domination géopolitique des États-Unis a pris fin avec l’ascension de la Chine, le redressement de la Russie après la période de l’effondrement soviétique, et le développement rapide de l’Inde. Nous sommes entrés dans une nouvelle ère multipolaire.

source : Jeffrey Sachs via SaneVox

Haaretz-Journalisten bestätigen den Einsatz von Palästinensern als menschliche Schutzschilde und Militärhunde

ByRedaktion

27. August 2024

Das humanitäre Völkerrecht verlangt, dass die Kriegsparteien zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten unterscheiden – erstere dürfen rechtmäßig getötet werden, letztere sind geschützt. Ein menschlicher Schutzschild bedeutet, dass ein Nichtkombattant in der Schusslinie platziert wird, um zu verhindern, dass das rechtmäßige militärische Ziel getroffen wird, ohne den Nichtkombattanten zu verletzen.

In 323 Tagen des Krieges gegen die palästinensische Bevölkerung wurden 40.319 Menschen umgebracht – eine Zahl, die mehr als nur ungefähr ist, da die Opfer mit großer Wahrscheinlichkeit unterschätzt werden, wie ein aktueller Lancet-Bericht feststellt. Gideon Levy beleuchtet in einem Artikel in Haaretz eine weitere schreckliche Praxis, die in den Reihen der israelischen Armee zur Gewohnheit geworden ist.

Die Oketz-Einheit, Nummer 7142, eine Einheit von Militärhunden, hat in den letzten Monaten „eine beträchtliche Anzahl von Hunden verloren“. Es scheint jedoch, dass die IDF schnell Ersatz gefunden haben. Dabei handelt es sich um als Soldaten verkleidete Palästinenser in israelischer Armeeuniform, die an der Front als Kanonenfutter eingesetzt werden, da es für die Menschenverachtung keine Grenzen zu geben scheint. 

Palästinenser als menschliche Schutzschilde für die IDF

Die Missionen, mit denen sie betraut werden, sind solche, von denen man nur schwer zurückkehren kann. Palästinenser, die durch ihre Uniformen nicht mehr zu erkennen sind, werden in Handschellen gelegt und zum Auskundschaften von Tunneln geschickt, in denen Kämpfer der Hamas vermutet werden oder Sprengsätze platziert worden sind. Diese menschlichen Schutzschilde ebnen im Wesentlichen den Weg für die israelischen Soldaten. Der Zweck dieser Gefangenen ist es, das feindliche Feuer auf sich zu lenken und so zu verhindern, dass israelische Soldaten in einen Hinterhalt geraten und stattdessen sich in die Luft sprengen. Im Falle eines Feuergefechts werden sie als erste umgebracht.

Was jetzt berichtet wurde, hatte Al Jazeera bereits vor einem Monat bekanntgegeben. Israel – das den katarischen Fernsehsender für illegal erklärt und sowohl die Sendungen als auch die Website geschwärzt hat – hatte die Tatsache jedoch entschieden geleugnet und sich hinter dem üblichen Slogan verschanzt – der inzwischen ein trauriges Paradoxon ist -, dass die IDF „die moralischste Armee der Welt“ sei.

Einen Monat nach dem Al Jazeera-Artikel und den Videos, bestätigt auch Haaretz, was mit Palästinensern geschieht, die anstelle von Militärhunden sterben müssen. Zwei Reporter der israelischen Zeitung, Yaniv Kubovich und Michael Hauser Tov, enthüllten, dass „die IDF Zivilisten aus dem Gazastreifen einsetzt, um die Tunnel in diesem Streifen zu kontrollieren“. Der Zeitungsrecherche sind auch Fotos beigefügt, die einen Palästinenser in Handschellen zeigen, „gekleidet in Lumpen, die einmal Uniformen waren, mit verbundenen Augen und gesenktem Kopf, neben ihm einige bewaffnete Militärangehörige“.

Weitverbreitete, systematische Praxis

Es gab Soldaten, die beim Anblick der neuen „Hunde“ protestierten, und einige sagten sogar bei Breaking the Silence dagegen aus. Ein seltener Schimmer von Menschlichkeit im Angesicht so vieler grausamer Berichte. Levy, der in seinem Leitartikel sagt, dass Palästinenser „unter schlimmeren Bedingungen gehalten werden als die Hunde der Oketz-Einheit“, berichtet, was die beiden Haaretz-Reporter dokumentiert haben, nämlich dass der Einsatz solcher menschlicher Schutzschilde nun eine „weit verbreitete, systematische“ Praxis ist.

In einer abschließenden, bitteren Bemerkung weist der Journalist auf den einzigen positiven Aspekt dieser „neuen, von der Armee eingesetzten Hunde“ hin, nämlich dass sie ihre Landsleute sicher nicht beißen werden. Sie werden höchstwahrscheinlich sterben, aber sie werden niemals „ihr Maul vor anderen Palästinensern aufreißen“ – hier bezieht sich der traurige Hinweis auf Muhammed Bhar, den 24-jährigen Jungen mit Down-Syndrom, der von einem IDF-Hund zerfleischt wurde.

Kinder als menschliche Schutzschilde

In einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Defense for Children International-Palestine (DCI‑P) wird das israelische Militär zudem beschuldigt, palästinensische Kinder im Gazastreifen zu entführen, zu foltern und sogar als menschliche Schutzschilde zu benutzen. Dieser Bericht kratzt jedoch nicht einmal an der Oberfläche.

Während des Krieges gegen den Gazastreifen wurden bisher mindestens 16.000 Kinder durch den völkermörderischen Angriff des israelischen Militärs ermordet, Zehntausende weitere wurden mehr oder weniger stark verletzt. Von den rund 2,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern des Gazastreifens ist etwas mehr als die Hälfte unter 18 Jahre alt, was bedeutet, dass über eine Million Kinder seit 11 Monaten ununterbrochen durch den israelischen Staat und seinen Mörderbanden terrorisiert werden.

Wounded Child No Surviving Family 

Der Krieg in Gaza hat dazu geführt, dass Mediziner und Rettungskräfte ein neues Akronym erfunden haben: WCNSF, was für Wounded Child No Surviving Family (Verwundetes Kind ohne überlebende Familie) steht. Es ist ein Völkermord, der auch systematisch gegen Kinder und Jugendliche geführt wird.

Der von der DCI‑P veröffentlichte Bericht zitiert Daten, die die Menschenrechtsgruppe gesammelt hat, um zu dem Schluss zu kommen, dass die israelischen Streitkräfte „systematisch palästinensische Kinder im Gazastreifen inhaftieren und foltern und einige von ihnen als menschliche Schutzschilde benutzen“.

Kinder schützen Panzer

Der Bericht geht auf verschiedene Fälle ein, darunter einen, bei dem acht Kinder am 27. Dezember 2023 von israelischen Streitkräften im Viertel Al-Tuffah in Gaza-Stadt als Geiseln genommen wurden. Der Bericht erwähnt die Fälle des 13-jährigen Abdullah H. und des 11-jährigen Abdulrahman H. sowie des 12-jährigen Karim S., die von israelischen Soldaten gezwungen wurden, „ihre Kleidung auszuziehen und ihre Hände zu fesseln, bevor sie gezwungen wurden, vor israelischen Panzern zu laufen“.

Ein Kind namens Karim, das von den israelischen Besatzungstruppen festgehalten wurde, sagte aus, dass „sie (die israelischen Soldaten) uns beleidigten, mich ins Gesicht schlugen und mir in den Bauch und die Taille traten. Ich wäre fast an den Schlägen gestorben“, und fügte hinzu: “Dann zwangen sie uns, auf der Straße vor Bulldozern und Panzern zu laufen, damit der Widerstand nicht auf sie zielt.“

Bereits im März veröffentlichte die Nichtregierungsorganisation Euro-Med Human Rights Monitor einen Bericht über ähnliche Tendenzen bei der Übernahme menschlicher Schutzschilde während der israelischen Invasion des Al-Shifa-Krankenhauses.

Folter bis zu sexuellem Missbrauch

In dem DCI-P-Bericht wird von Fällen berichtet, in denen inhaftierte Kinder mit Gewehrkolben geschlagen, mit verbundenen Augen, nackt, mit Hunden angegriffen, mit Messern bedroht, bespuckt und mit einer ganzen Reihe weiterer schrecklicher Foltermethoden gequält wurden.

Ein Bericht der Vereinten Nationen, der am 12. Juni veröffentlicht wurde, enthüllte ebenfalls, dass die israelischen Streitkräfte „seit dem 7. Oktober Palästinenser systematisch ins Visier genommen und ihnen online und persönlich sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt angetan haben, unter anderem durch erzwungene öffentliche Nacktheit, erzwungene öffentliche Entkleidung, sexualisierte Folter und Missbrauch sowie sexuelle Demütigung und Belästigung“.

In diesem Bericht wird aufgedeckt, dass Männer und Jungen von israelischen Soldaten gefangen genommen wurden, die sie zwangen, sich auszuziehen, bevor sie Videos von ihnen nackt aufnahmen und Frauen zwangen, dabei zuzusehen, während einige sogar „gezwungen wurden, nackt körperliche Bewegungen auszuführen“.

Diese Praktiken der sexuellen Gewalt gegen Kinder sind für die israelischen Besatzungstruppen nicht neu. Josh Paul, ein ehemaliger Beamter des US-Außenministeriums, erzählte CNN von einem Fall, mit dem er im Jahr 2021 zu tun hatte, als ein 13-jähriger palästinensischer Junge von israelischen Wachleuten im al-Moskobiyya-Gefängnis in Jerusalem vergewaltigt wurde.

Was den Einsatz von Kindern als menschliche Schutzschilde betrifft, so brauchen wir nur ins Jahr 2022 zurückzublicken, als Ahed Mereb, ein 16-jähriges palästinensisches Mädchen, von den israelischen Streitkräften während einer Razzia in Dschenin als menschliches Schutzschild benutzt wurde. Ahed beschrieb, wie sie von den Soldaten, die sie mit vorgehaltener Waffe festhielten, als „Terroristin“ bezeichnet wurde: „Ich zitterte und weinte und schrie die Soldaten an, sie sollten mich wegbringen, weil die Kugeln über meinen Kopf hinweggingen.“

Im Lager Sde Teiman werden auch Kinder festgehalten und gefoltert

Wenn wir uns die Fälle des berüchtigten Gefangenenlagers Sde Teiman ansehen, das als „schlimmer als Abu Ghraib“ oder „Palästinas Guantanamo“ bezeichnet wird, wo palästinensische Gefangene, die ohne Anklage festgehalten werden, gruppenvergewaltigt, mit Metall- und Elektrostäben vergewaltigt und zusätzlich mit Hunden und anderen Methoden sexuell gefoltert werden, werden auch Kinder in solchen Einrichtungen als Geiseln gehalten.

Mindestens 38 Palästinenser sind bisher in israelischen Haftanstalten und Gefängnissen gestorben, wobei viele vermuten, dass die Zahl noch viel höher ist und bisher nicht bekannt gegeben wurde.

Es genügt zu sagen, dass palästinensische Kinder aktiv gefoltert, ermordet und sexuell missbraucht werden und als menschliche Schutzschilde dienen. Trotz der sich häufenden Beweise für derartige Verstöße gegen das Völkerrecht scheinen diese Verbrechen in den internationalen Medien und bei westlichen Amtsträgern immer noch wenig Beachtung zu finden.

Quellen: InsideOver / Wikipedia / ThePalestineChronicle

Создайте подобный сайт на WordPress.com
Начало работы