Zombieland – Deutschland, Land der frustrierten Ferngesteuerten

 

Was mir schon seit einiger Zeit auffällt, wenn ich draußen unter Menschen bin, wie unfreundlich, gefrustet und desillusioniert sehr viele Menschen drein blicken. Ich sehe keine Freude, gute Laune oder Heiterkeit in ihren Gesichtern. Keine Unbeschwertheit, nur Argwohn und Feindseligkeit. Leere Augen, erloschene Gesichter, gebückte Haltung, schlürfender Gang ohne Elan oder Esprit.

Zombieland

Absolut erschreckend ist es in die Gesichter vieler Menschen zu sehen und auch auf ihren Gang und ihre Körperhaltung und Körperspannung zu achten. „Haltung“ haben diese Schlaffis und Gummirücken tatsächlich nur in der Form bewiesen, im grausamen und menschenfeindlichen Corona-Regime auf der „richtigen“ Seite zu stehen. Dieses Corona-Regime, das nur das Schlechteste aus den Menschen herausholte, sehe ich als eine der Hauptursachen für den Frust der Menschen um mich herum an. In diesen fürchterlichen zwei Jahren wurden in den Menschenherzen Hass gesät, sowie die Ausgrenzung und das Denunzieren der „Ungläubigen“ oder Unfolgsamen staatlich gefordert. Ich habe ja viel darüber geschrieben und diese unsägliche Coronazeit begleitet und immer mehr kommt ans Tageslicht, wie wir regierungsseitig belogen und betrogen wurden und wie sehr die bösen Coronaleugner doch recht hatten. Da zeigten Mitläufer „Haltung“ ebenso wie sie „Haltung“ zeigen, wenn es gegen Rechts geht, also gegen Menschen, die es wagen, eine andere Meinung als die vom Staat Vorgegebene zu haben. Denn das sind ja neuerdings alles Nazis. Seit Corona scheint es arg zugenommen zu haben, dass die Menschen ihren Spaß und ihre Freude am Leben sowie ihr Vertrauen in den Staat verloren haben. Vielleicht merkt der ein oder andere auch in den Tiefen seines Unterbewusstseins, dass es irgendwann auch mal gegen ihn selbst gehen könnte, wenn er es wagen sollte, aus der Mainstreammeinung auszuscheren und dann ebenso ausgegrenzt zu werden, wie er selbst andere Menschen ausgrenzte?
Sollte man sagen, dass die Menschen eigentlich unschuldig daran sind, dass sie so gefrustet sind? Nein. Ich spreche hier niemanden frei. Jeder ist verantwortlich für sein Tun und jeder ist auch verantwortlich dafür, mit was für einem Gesichtsausdruck er herumläuft und ob er Frust oder Freude empfindet. Das bedeutet natürlich nicht, dass es nicht auch äußere Ursachen dafür gibt. Auf diese komme ich weiter unter zu sprechen.

Twitter-Brainstorming

Auf meinen Tweet, der dieses Thema ansprach, habe ich unendlich viele Antworten von Euch erhalten und so gut wie jeder hat ebenso diese Beobachtung gemacht, dass mit den Menschen etwas geschehen ist, etwas unendlich Trauriges und auch Deprimierendes.

Ein paar Antworten habe ich mal zusammengetragen. Schaut mal:

Soweit erstmal eine kleine Auswahl unendlich vieler Antworten. Vielen Dank dafür.

Was könnten mögliche Ursachen sein?

Neben dem menschenverachtenden Corona-Regime, das ich oben schon beschrieben habe, gibt es noch weitere mögliche Ursachen dafür, dass viele Menschen ihre Lebensfreude verloren haben. Natürlich gab es auch schon zu allen Zeiten Menschen, die niemals Lebensfreude empfinden und daher auch nicht ausstrahlen konnten, aber um die geht es mir hier nicht. Es geht um jene, die nur noch obergefrustet oder mit leerem Gesichtsausdruck durch die Gegend laufen, die keinerlei Freude oder Heiterkeit ausstrahlen und innerlich abgestorben scheinen.

Bespaßungs-, Konsum- und Berieselungsgesellschaft

Tatsächlich ist es doch so, dass die Menschen verlernt haben, sich selbst zu genügen und sich selbst zu beschäftigen und auch, sich selbst eine Meinung zu bilden. Sie sind faul und träge geworden, lassen sich von der Glotze tagein tagaus dauerberieseln, schauen sich Scheißdreck im Fernsehen an, brauchen sogar im Urlaub Animation und tauschen anstatt Gedanken nur noch Karten aus (Schopenhauer). Kein Wunder, dass man verhärmt und innerlich abstirbt. Da ist kein eigenes Leben mehr, keine eigenen und vor allem keine neuen Gedanken und Ideen mehr. Man denkt nur noch das nach, was andere (Medien, Politiker) einem vor denken. Es ist auch absolut uninteressant sich mit solchen langweiligen Menschen zu unterhalten. Außer seichtem Smalltalk kommt da nichts mehr. Woher soll dann auch ein intelligenter oder interessierter Gesichtsausdruck kommen? Die meisten hören doch am liebsten nur sich selbst reden, gerne dann von der Arbeit, denn mehr haben viele nicht auf der Pfanne. Selten, dass sich einer mal für den anderen interessiert und Fragen stellt. Und wehe man wagt es, auf die inzwischen zur Floskel verkommenen Frage „wie geht es Dir?“ wahrheitsgemäß zu antworten. Das interessiert doch kein Schwein mehr, wie es dem anderen wirklich geht. Und so manch eine versteinerte Visage wird nur noch dann locker, wenn genug Alkohol dafür sorgt, dass sich die Zunge lockert.

Keine Feier ohne Meier

Während der Coronazeit haben Suchtprobleme massiv zugenommen. Kein Wunder, so manch einer erträgt die Realität und wie sie sich uns mit der galoppierenden Deindustrialisierung Deutschlands und den damit verbundenen Arbeitsplatzverlusten (Existenzängsten), grünen Verbotsphantasien, der staatlich aufgezwungenen Energie- und Verkehrswende, den Verwerfungen durch Massenmigration und extrem gestiegene Kriminalität darstellt nur noch mit Suchtmitteln wie Alkohol oder Cannabis. Lt. Bundesgesundheitsministerium konsumieren 7,9 Millionen Menschen der 18 bis 64jährigen in gesundheitlich riskanter Form Alkohol. Im Jahr 2016 starben 19.000 Frauen und 43.000 Männer an einer ausschließlich auf Alkohol zurückzuführenden Todesursache. (Quelle) Viele Menschen können keinen Tag mehr zubringen, ohne Alkohol zu trinken und es wird ihnen auch einfach gemacht, denn auf jeder Festivität, bei jedem Treffen gehört wie selbstverständlich Alkohol dazu und es wird von kaum einem hinterfragt. Ich glaube die Dunkelziffer an alkoholkranken Menschen, die es selbst nicht wahrhaben wollen, ist noch um ein vielfaches höher.

Arbeitswelt

Auch die Arbeitswelt gleicht manchmal einem Haifischbecken. Von den Arbeitnehmern wird immer mehr verlangt und gesucht werden vor allem blind positivistische Ja-Sager. Im Buch „Der Arschlochfaktor“ beschreibt der Autor Robert I. Sutton die Wichtigtuer, Intriganten, Tyrannen und Egomanen im Berufsleben und konstatiert, dass Arschlöcher auch nur Arschlöcher einstellen. Lest dieses Buch einmal, der Mann hat sowas von recht. Da wird so manch einer des Lebens nicht mehr froh und da aber sein hippes Vorstadthäuschen und der teure Reitunterricht der Tochter auch (ab)bezahlt werden will, macht/spielt man halt mit und lässt sich in dieser Tretmühle eben weiter treten und tritt auch selbst weiter nach unten. Dass solche Menschen im Privaten, wenn sie dann ihre falsche Arbeits-gute-Laune-Maske abgelegt haben, dann nicht mehr fröhlich dreinblicken können, kann man schon verstehen.

Emanzipation der Frau

Auch das ist so eine Frage, die mich schon länger beschäftigt. Seitdem sich die Frauen so emanzipiert haben, Karriere gemacht haben und selbst ihren Mann stehen, was ist seitdem denn wirklich besser geworden? Sie leiden unter chronischem Zeitmangel, versuchen Kind, Mann und Familie unter einen Hut zu kriegen, sie sind nur noch gehetzt, die Kinder werden schon früh in die Kita gegeben und für deren Erziehung sorgen nun professionelle „Erzieher/innen“, die Scheidungsrate ist extrem gestiegen, viele Familien sind kaputt und auch hier leiden wieder die Kinder. Man hat den Frauen erfolgreich eingeredet, wie toll es ist, beruflich auf eigenen Füßen zu stehen und Karriere zu machen und Frauen, die nur Hausfrau sind, werden als ewig Gestrige mitleidig belächelt und nicht ganz für voll genommen. Tatsache ist, dass ein starker Familienverbund ein Garant war (ist) für gesunde und gefestigte Kinder aus denen dann gesunde und gefestigte Erwachsene erwachsen. Wie fruchtbringend ist das für ein Kind, eine Mutter zu haben die Zeit hat oder sich Zeit nimmt bzw. nehmen kann. Die nicht gehetzt und ungeduldig ist und die Erziehung des Kindes aus Zeitmangel an die Glotze oder das Daddelding abgibt. Kein Wunder, warum so viele Kinder heute einen regelrecht gestörten Eindruck machen und nur noch herumschreien und zetern und die Umwelt terrorisieren. In kaputten Familien können eben keine geistig gesunden Kinder heranwachsen.

Das waren jetzt nur mal ein paar meiner Gedanken dazu, wie es gekommen sein könnte, dass die Menschen so gefrustet sind und wie Zombies herumlaufen. Was ist nur mit unserer Gesellschaft geschehen? Wie konnte es so weit kommen?

Falls Ihr auch Gedanken dazu habt, seid Ihr herzlich eingeladen, diese mit uns allen im Kommentarbereich unter dem Artikel zu teilen.

Gewöhnliche Menschen überlegen nur, wie sie ihre Zeit verbringen. Ein intelligenter Mensch versucht, sie auszunutzen. – Arthur Schopenhauer

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Faschismus 2.0 – Das wandelnde Gesicht der Social-Media-Zensur

Datum:  2024Autor: DirtyWorld0 Kommentare

Eine KI-gesteuerte Inhaltsmoderation beeinflusst subtil die öffentliche Meinung und das politische Engagement.

von Paul Lancefield

Facebook verdient damit im Vereinigten Königreich nur etwa 34 Pfund pro Jahr an einem durchschnittlichen Kunden – etwas weniger als 3 Pfund pro Monat – und das vor Abzug der Kosten.

Es gibt also offensichtlich keinen Spielraum oder keine Motivation für einen Kundenservice, oder eine Kundenbetreuung auf menschlicher Ebene. Der Benutzer ist nicht der Kunde, sondern das Produkt, dessen Daten an Werbetreibende verkauft werden.

Benutzer haben also keine direkte Kundenbeziehung zur Plattform. Das Netzwerk hat keinen direkten Anreiz, sich zuerst um den Benutzer zu „kümmern“, bevor es um den Werbetreibenden geht.

Und egal, wo man sich auf dem Spektrum zwischen „absoluter Meinungsfreiheit“ und „private Unternehmen haben das Recht, jeden Benutzer zu zensieren“ befindet, bei so geringen Gewinnspannen ist es unvermeidlich, dass maschinelle Verarbeitung zum Moderieren von Posts und zur Handhabung der Kundenschnittstelle eingesetzt werden muss.

Aber es ist eine Tatsache, dass die Kundenverarbeitungs- und -verwaltungsfunktionen, die soziale Netzwerke jetzt entwickeln, auf vielfältige Weise genutzt werden und über die Moderation hinausgehen.

Und es ist auch wahr, dass diese automatisierte Verarbeitung in großem Maßstab erfolgt und jetzt auf jeden Beitrag jedes Mitglieds angewendet wird. 68% der US-Wähler sind auf Facebook. In Großbritannien sind es 66% und in Frankreich 73,2%.

Die Zahlen sind für alle demokratischen Länder im Westen ähnlich. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass die angewandten Regeln politisch neutral sind.

Die Macht, die in der Fähigkeit steckt, die Beiträge aller Benutzer maschinell zu verarbeiten, ist viel tiefgreifender, als viele vielleicht erkennen. Und obwohl es nicht direkt diktieren kann, was Benutzer in ihren Nachrichten schreiben, hat es die Fähigkeit, grundlegend zu beeinflussen, welche Nachrichten Anklang finden.

Soziale Mediendienste sind zu De-facto-Marktplätzen geworden. Die meisten würden zustimmen, dass ihre Unternehmenseigentümer es vermeiden sollten, jemals ihre Hand in die Waagschale zu legen und die Politik beeinflussen zu wollen.

Darüber hinaus, wie jeder Facebook-Benutzer weiß, wird das System, insbesondere wenn es um politisch sensible Themen geht, die Reichweite einer Person einschränken – manchmal sogar in extremem Ausmass. Oder der Benutzer wird einfach für einen bestimmten Zeitraum, oder vollständig, aus dem Netzwerk verbannt.

Wir können also die Frage stellen: Woher wissen wir, dass die Social-Media-Konzerne, wenn sie über so viel Zensurmacht verfügen, nicht unethische politische Einmischung betreiben? Kann man ihnen diese Verantwortung anvertrauen? Ich werde auf diese Frage zurückkommen, aber es ist klar, dass das Vertrauen in diese Konzerne zutiefst fehl am Platz ist.

Die Pandemie hat vielen Menschen die Augen dafür geöffnet, wie viel Kontrolle die Verantwortlichen unserer sozialen Netzwerke ausüben. Sie schreiben die Regeln, um das Engagement für von ihnen favorisierte Beiträge zu steigern, und machen die Followerzahlen bestimmter Personen wertvoller.

Umgekehrt erleben Nutzer, die gegen den Strom – oder gegen die Erzählung des Establishments -schwimmen, eine subtile Verringerung ihres Engagements, oder sogar einen Totalverlust. Oder aber, sie können vollständig vom Dienst ausgeschlossen werden.

Und die Beweise zeigen, dass bei Facebook, Twitter und YouTube, intensiv nach „Andersdenkern“ Ausschau gehalten wurde, wenn etwas entgegen den Prinzipien der Demokratie durchschimmerte.

Als Elon Musk Twitter kaufte, lud er die unabhängigen Journalisten Matt Taibbi, Bari Weiss und Michael Schellenburger in die Twitter-Büros ein, um die interne Unternehmenskommunikation zu untersuchen und herauszufinden, in welchem ​​Ausmaß die Vorbesitzer die Tweets der Nutzer zensiert hatten.

Die Twitter Files sind das Ergebnis, und sie zeigen deutlich, dass es eine Einmischung in großem Umfang gegeben hat, und dass es in vielen Fällen auch aus politischen Gründen geschah. Das Twitter Files-Team hat sich so eingerichtet, dass Regierungsbehörden fest in das Unternehmen eingebettet sind, US-Bürger überwachen und zensieren.

Die Bürger anderer Nationen und Regierungsbehörden forderten regelmäßig starke Zensurmaßnahmen. Aber darüber hinaus deckten sie auf, dass ein ähnliches Maß an Einmischung in andere Social-Media-Netzwerke, wie Facebook, stattgefunden hat.

Aber seit Twitter Beweise für die Einmischung eingereicht hat, ist eine neue und möglicherweise noch größere Einmischungsgefahr aufgetaucht. KI, die Künstliche Intelligenz.

Es gab eine Zeit, in der es so schien, als wären Algorithmen das einzige Gesprächsthema, über das digitale Marketer diskutieren konnten. Und da es auf der Ebene einzelner Beiträge keinen Spielraum für menschliche Eingriffe gibt, wurden Algorithmen verwendet.

Am Anfang waren sie recht einfach, wie die Gleichungen, die wir im Matheunterricht in der Schule geübt haben, so dass sie relativ einfach zu berechnen waren. Der Aufstieg von Google wurde von einer einfachen, aber brillanten Idee angetrieben: Externe Links zu einer Webseite, die als Indikator für die Relevanz dienen.

Doch Algorithmen sind inzwischen komplexeren Modellen des maschinellen Lernens gewichen, die im Kern zwar immer noch auf Algorithmen basieren. Diese werden jedoch inzwischen automatisch generiert und sind so umfangreich, dass jeder menschliche Versuch, sie zu entwirren, zum Scheitern verurteilt ist.

Daher beschränken wir unsere Überlegungen dazu auf das, was sie leisten können und welche wichtigen Dinge sie unterscheiden können, anstatt genau zu wissen, wie der Code funktioniert. Und jetzt sind wir in eine dritte Technologiegeneration eingetreten. Das maschinelle Lernen hat sich in die Entwicklung von „Large Language Models“ (LLMs) oder, populärer, KI verwandelt.

Und mit dieser jüngsten Entwicklung haben Korporatisten enorme und beängstigende neue Möglichkeiten für Macht und Kontrolle gefunden.

Die Erstellung von LLMs beinhaltet Schulungen. Die Schulung vermittelt ihnen spezifische Fähigkeiten und Vorurteile. Der Zweck der Schulung besteht darin, Lücken zu füllen, sodass es keine offensichtlichen Lücken in der Fähigkeit der LLMs gibt, mit Bausteinen der menschlichen Konzeptualisierung und Sprache umzugehen.

Und das ist das Unterscheidungsmerkmal von LLMs: Wir können uns mit ihnen unterhalten, die Konversation fließt und die Grammatik und der Inhalt erscheinen normal, flüssig und vollständig. Im Idealfall verhält sich ein LLM wie ein kultivierter englischer Butler – höflich, informativ und korrekt, ohne unhöflich zu sein. Aber auch eine spezifische Ausbildung verleiht dem LLM sein Können.

Im Kontext sozialer Medien – und hier wird das beängstigende Ausmaß der Macht deutlich – werden LLMs als Fluraufsicht eingesetzt, um die „Inhaltsmoderation“ durchzusetzen. Metas Llama Guard ist ein Paradebeispiel dafür, da er nicht nur darauf trainiert ist, zu moderieren, sondern auch, über Benutzer zu berichten.

Und diese Berichtsfunktion verkörpert nicht nur die Möglichkeit zu berichten, sondern durch diese Berichtsdaten auch die Gewinnung von Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen und Vorschläge über den Benutzer und den Benutzer selbst zu machen.

Und wenn ich Vorschläge sage, kann ein LLM nicht nur die offensichtliche Art von Vorschlägen machen, die der Benutzer begrüßen und gerne annehmen würde, sondern auch eine hinterhältigere unbewusste Art, die manipulativ und auf Kontrolle ausgelegt sein kann.

Es liegen noch keine Beweise vor – soweit ich weiß – dass LLMs im Besonderen auf diese Weise verwendet werden, noch nicht. Aber die Fähigkeit ist mit Sicherheit vorhanden, und wenn vergangenes Verhalten auf zukünftige Entwicklungen hindeutet, wird sie wahrscheinlich auch so eingesetzt.

Sie müssen sich nur die Folge von Derren Browns Fernsehshow „Derren Brown: The Heist“ aus dem Jahr 2006 ansehen, in der er eine Gruppe Fremder davon überzeugt, einen Banküberfall zu begehen, um zu verstehen, wie tiefgreifend und mächtig der Einsatz von Suggestion sein kann.

Für diejenigen, die Derren Brown nicht kennen: Er ist ein Bühnenhypnotiseur und Mentalist, der die Macht der Suggestion gegenüber der Hypnose betont – die meisten seiner Shows enthalten überhaupt keine Hypnose. Allein durch die Macht der Suggestion bringt er Menschen dazu, die außergewöhnlichsten Dinge zu tun.

„Derren-Brown-artige“ Vorschläge funktionieren, weil das menschliche Gehirn tatsächlich viel weniger beweglich und viel linearer ist, als wir gerne denken. Bewusstsein ist eine wertvolle Ressource und viele Handlungen, die wir häufig ausführen, werden zur Gewohnheit, sodass wir sie ohne Nachdenken ausführen können und so das Bewusstsein für die Stellen bewahren können, an denen es am meisten gebraucht wird.

Durch Gewohnheit wechseln wir in einem Auto mit Schaltgetriebe den Gang, ohne darüber nachdenken zu müssen. Wir alle kennen das Spiel, bei dem man eine festgelegte Zeit hat, um sich eine Liste von Dingen wie Ländern auszudenken, die mit dem Buchstaben A endet.

Wenn man vor einer Menschenmenge auf die Probe gestellt wird, kann es manchmal schwierig sein, überhaupt etwas zu finden. Das Gehirn ist oft nicht so gut darin, kreativ zu denken oder sich schnell bewusst auf der Stelle zu erinnern.

Aber wenn Ihnen jemand, mit dem Sie ein paar Minuten vor dem Spiel gesprochen haben, von seinem Urlaub in Kenia erzählt, können Sie sicher sein, dass Kenia die erste Antwort ist, die Ihnen in den Sinn kommt. Darüber hinaus wird die Assoziation automatisch erfolgen, ob wir es wollen oder nicht! So funktioniert das Gehirn nun einmal.

Wenn Informationen genau zum richtigen Zeitpunkt und auf die richtige Weise übermittelt werden, kann man fast sicher sein, dass ein bestimmter Vorschlag befolgt wird. Derren Brown versteht das und ist ein Meister darin, es auszunutzen.

Suchmaschinen und Social-Media-Plattformen verfügen über eine enorme Macht, das Verhalten durch subtile Vorschläge zu beeinflussen. Und tatsächlich gibt es genug Beweise dafür, dass Facebook und Google auf diese Weise fungieren.

Professor und Forscher Dr. Robert Epstein hat Google sozusagen „überführt“, als es das Suchvorschlagsfeld manipulierte, das unter dem Textfeld erscheint, in das Benutzer eine Suchanfrage eingeben. Die ganze Episode wurde noch schmutziger, als klar wurde, dass sie trügerisch waren.

Bis zu einem gewissen Grad waren sie sich darüber im Klaren, dass ihre Experimente unethisch sind. Ich werde nicht alle Einzelheiten wiedergeben, aber sehen Sie sich die Links dazu an – es ist eine interessante Geschichte für sich.

Nutzer sind bei der Verwendung der Linkvorschlagsfunktion von Google in einer besonders vertrauensvollen und aufnahmebereiten Verfassung und bemerken nicht, wenn die Ergebnisse Handlungs- und Handlungsvorschläge enthalten, die keineswegs die beste Antwort auf die Suchanfrage darstellen, sondern darauf abzielen, die nachfolgenden Aktionen des Nutzers zu manipulieren.

In Bezug auf Social-Media-Posts ist der Einsatz von Vorschlägen oft viel subtiler, was es schwieriger macht, sie zu erkennen und ihnen zu widerstehen. Eine LLM-Analyse der Datenbank mit Benutzerposts kann verwandte Posts aufdecken, die Handlungsvorschläge liefern. Hier kann das Netzwerk die Tatsache nutzen, dass es viele Millionen Benutzernachrichten zur Verfügung hat, darunter auch Nachrichten, die bevorzugte Ergebnisse vorschlagen.

Solche Nachrichten können ausgewählt und bevorzugt in Benutzer-Feeds beworben werden. Natürlich ist eine Inhaltsmoderation notwendig, um mit inakzeptabler Sprache und asozialem Verhalten umzugehen. Es gibt jedoch eine große Grauzone, in der unangenehme Meinungen als „Hassrede“ bezeichnet werden können. Und weil es sich um eine Grauzone handelt, gibt es viel Spielraum für das soziale Netzwerk, in den persönlichen, politischen und freien Meinungsäußerungsraum einzudringen.

Der Begriff „Hassrede“ war ein sehr wirksames Mittel, um den Einsatz des Verbotshammers zu rechtfertigen. Die größte Sorge besteht jedoch jetzt darin, dass mit der Einführung von LLMs ein wichtiger historischer Meilenstein fast ohne ein Flüstern überschritten wurde. Dies stellt ein ganz neues Niveau solcher Einschränkungen und Bedrohungen für die Kommunikationsfreiheit der Benutzer dar.

Ausserdem beinhaltet dieser Meilenstein, dass LLMs nun zur Steuerung menschlichen Verhaltens eingesetzt werden, und nicht umgekehrt. Das Erreichen dieses Meilensteins wurde kaum bemerkt, da wir zuvor bereits einfachere Algorithmen hatten, die diese Rolle erfüllten, und dies geschah ohnehin im Dunkeln.

Benutzer sehen es nicht, bis sie auf offensichtliche Weise davon betroffen sind. Aber trotzdem gibt es genügend Gründe zu glauben, dass wir in Zukunft zurückblicken und erkennen werden, dass dieser Meilenstein eine Art kritischer Wendepunkt war, nach dem eine Art „Sky-Net“-ähnliche Zukunft unvermeidlich wurde.

Erst letzte Woche hat der britische Premierminister Keir Starmer eine Polizeiinitiative angekündigt, um soziale Medien zu nutzen. Man will diejenigen identifizieren, die an der Unterdrückung öffentlicher Unruhen beteiligt sind. Dies zeigt auf, wie die automatisierte Berichterstattung über LLMs über die sozialen Medien hinaus, und im Kontext der Strafverfolgung, eingesetzt werden soll.

Es gibt noch keine Einzelheiten darüber, wie diese Überwachung erfolgen soll. Aber da sie Erfahrung mit der Präsentation von Technologieprojekten haben, können Sie sicher sein, dass die Regierung eine Liste von Technologieunternehmen haben wird, die Lösungen vorschlagen. Und Sie können sicher sein, dass LLMs als integraler Bestandteil von fast allen davon angepriesen werden!

Wir haben also festgestellt, dass die sozialen Medien eingeschränkt und proprietär sind, und die Etablierung neuer Machtstrukturen in den Medien ermöglicht haben. Wir haben gesehen, dass Social-Media-Eigentümer die Macht haben, die Viralität eines Posts zu unterdrücken oder zu steigern.

Ausserdem haben sie nun eine Überwachung und Berichterstattung durch LLM (KI) implementiert, die sich voraussichtlich auf die Polizeiarbeit in der realen Welt ausweiten wird.

Wir haben durch die Twitter-Dateien gelernt, dass Social-Media-Unternehmen während der Pandemie gegen Gesetze verstoßen und ihre Bereitschaft gezeigt haben, mit Regierungsbehörden zusammenzuarbeiten, um missliebige Ansichten zu zensieren und zu unterdrücken.


Quelle: offG

BIOTERRORISMUS

Datum:  2024Autor: DirtyWorld

Gates-Stiftung vergibt 9,5 Millionen Dollar an die Universität von Wisconsin-Madison, um Vogelgrippe H5N1 auf Menschen übertragbar zu machen

von Ethan Huff

Es sieht so aus, als könnte H5N1, auch als „Vogelgrippe“ bekannt, die nächste „Pandemie“ sein, die die Globalisten auslösen wollen.

Was unter anderem einer 9,5 Millionen Dollar schweren Spende der Gates-Stiftung an die University of Wisconsin-Madison zu verdanken ist, um H5N1 auf Menschen und andere Säugetiere übertragbar zu machen.

Die McCullough Foundation, ein Projekt von Dr. Peter McCullough, twitterte, dass die Gates Foundation der UW-Madison und dem leitenden Forscher Yoshihiro Kawaoka 9,5 Millionen Dollar gespendet habe, um H5N1 – möglicherweise durch Gain-of-Function-Manipulation – so zu modifizieren, dass es „bevorzugt Rezeptoren menschlichen Typs erkennt und sich effizient auf Säugetiere überträgt“.

Ähnlich wie Fledermaus-Coronaviren, von denen wir jetzt wissen, dass sie im Labor so verändert wurden, dass sie von Fledermäusen auf Menschen überspringen können, infiziert H5N1 in seinem natürlichen Zustand Vögel.

Aufbauend auf der Forschung von Ron Fouchier, der H5N1 zuvor so verändert hat, dass es auf Frettchen übertragbar ist, liefert die Forschung von UW-Madison und Kawaoka zwei zusätzliche Mutationen, die erforderlich sind, damit das ägyptische H5N1 „Varianten“ produziert, die „Übertragbarkeitsmerkmale“ für Säugetiere aufweisen.

„Dies deutet darauf hin, dass die @gatesfoundation bioterroristische Aktivitäten im Zusammenhang mit H5N1 finanziert und Blaupausen für andere böse Akteure bereitgestellt hat, die möglicherweise eine Biowaffe entwickeln wollen“, twitterte die McCullough Foundation zu diesen beunruhigenden neuen Enthüllungen.“

Die H5N1-„Pandemie“ von 2006 ist nie eingetreten, also versuchen sie es jetzt erneut

Bereits 2006 veröffentlichten Kawaoka und sein Kollege Taisuke Horimoto eine Studie, die auf die Entwicklung neuer „Impfstoffe“ gegen das Influenza-A-Virus H5N1 abzielte.

Wie Sie sich vielleicht erinnern, wenn Sie damals dabei waren, gab es eine konstruierte Panikmache vor dem H5N1-Virus, die im Vergleich zu dem, was bei COVID geschah, zu nichts führte.

Berichten zufolge infizierten sich damals sowohl Geflügel als auch Menschen mit dem Virus H5N1, was laut Kawaoka und Horimoto „Befürchtungen auslöste, dass es in naher Zukunft zu einer neuen Grippepandemie kommen könnte“.

„Wirksame Impfstoffe gegen das H5N1-Virus werden daher dringend benötigt“, fügten sie hinzu.

Natürlich ist es nie zu einer H5N1-Pandemie gekommen, also wird jetzt alles noch einmal versucht.

Millionen angeblich infizierter Vögel wurden im ganzen Land abgeschlachtet, und jetzt pumpt die Gates-Stiftung Geld in die weitere Forschung zu H5N1, die praktischerweise darauf abzielt, die Krankheit leichter auf den Menschen übertragbar zu machen.

Laut UW-Madison geht es bei dem auf fünf Jahre angelegten Stipendium von Gates darum, bestimmte Virus-„Mutationen“ zu identifizieren, von denen Gates nach eigenen Angaben wissen möchte, dass sie „als Frühwarnung vor möglichen Pandemien der Grippe dienen könnten“.

„Ein frühzeitiges Eingreifen ist für die Eindämmung von Grippeausbrüchen von entscheidender Bedeutung“, so Kawaoka.

„Um jedoch eingreifen zu können, müssen wir das Pandemiepotenzial neu auftretender Grippeviren frühzeitig erkennen.“

In einem Nachrichtenupdate zu dieser Forschung heißt es, dass Vogelviren im Allgemeinen weder Menschen noch andere Säugetiere infizieren.

Weiter heißt es, dass es hin und wieder zu „Mutationen“ komme, die alles verändern und eine Pandemie auslösen.

Wie diese „Mutation zustande kommt“, wird in dem Artikel nicht erklärt, aber Berichten zufolge werden Kawaoka und Horimoto von Gates dafür bezahlt, ein Frühwarnsystem zu entwickeln, sobald eine Mutation eintritt, die zu einem globalen Ausbruch und einer Pandemie führen könnte.

„Die verbesserte Fähigkeit, vorherzusagen, ob ein Virus das Potenzial einer Pandemie hat, wäre für die Weltgemeinschaft von unschätzbarem Wert“, fügte Kawaoka in einer Erklärung zur Forschung hinzu.

„Millionen von Leben könnten gerettet werden, wenn Interventionsmethoden – wie soziale Distanzierung, Verteilung antiviraler Präparate und Entwicklung/Produktion von Impfstoffen – frühzeitig umgesetzt werden könnten.“

Wenn eine Vogelgrippe-„Pandemie“ ausgerufen wird, können Sie sicher sein, dass Bill Gates direkt daran beteiligt war. Weitere Informationen finden Sie auf Plague.info.

Video:

Droht jetzt eine Vogelgrippe-Krise?

Quellen für diesen Artikel sind unter anderem:

Twitter.com

NaturalNews.com

Pubmed.ncbi.nlm.nih.gov

News.wisc.edu


Quellehttps://www.naturalnews.com/2024-06-17-gates-foundation-uw-madison-h5n1-transmissible-humans.html

https://dirtyworld1.wordpress.com/2024/06/24/bioterrorismus/

Putins Schlag gegen Großbritannien ist nicht zu verhindern

Es ist nicht nur Paranoia (sie ist es auch), die den britischen Ex-Verteidigungsminister Ben Wallace dazu bewogen hat, seine Landsleute vor „Putins Rache“ für die franko-britische Belagerung Sewastopols im 19. Jahrhundert zu warnen.

von Pjotr Akopow

Die britische Katze weiß bestens, wer jahrhundertelang sein „Geschäft“ in Moskaus Hausschuhen erledigt.

„Merkt euch: Putin will sich an uns rächen. Wir müssen auf das Unvermeidliche vorbereitet sein.“

So endet ein Artikel des ehemaligen britischen Verteidigungsministers und gescheiterten NATO-Generalsekretärs Ben Wallace.

Welches „Unvermeidliche“ meint Wallace? Die Überschrift des Artikels des pensionierten Ministers in The Telegraph lautet:

„Putin wird seine Kriegsmaschinerie bald gegen Großbritannien richten.“

Nimmt man nur die Überschrift und den letzten Absatz, könnte man meinen, es handele sich um das übliche Beispiel für russophobe Propaganda und Hysterie: Die Russen werden in der Ukraine nicht Halt machen, sie werden das Baltikum, Polen und Rumänien angreifen, und dann werden sie auf Berlin marschieren.

All dies hören wir seit langem aus dem Munde von Transatlantikern (auch hochrangigen) und Kiewer Führern. Nun muss sich also auch Großbritannien auf die russische Bedrohung vorbereiten, alles klar.

Ganz anders das Pathos von Ben Wallace, der sich sicher ist, dass Russland sich an Großbritannien nicht für die Lieferung von Raketen an die Ukraine, sondern für den Krimkrieg (1853–1856) rächen wird:

„Die Leute an der Spitze Russlands schreiben die Geschichte neu, korrigieren die am Ende des Kalten Krieges erlittene Demütigung und begleichen Rechnungen, die Jahrhunderte zurückliegen. Während Russland sich meisterhaft selbst demütigt, müssen wir erkennen, dass in Putins Version die Wurzel all seiner Probleme nicht einmal die USA sind, sondern Großbritannien.“

Weiter lesen wir: 

„In Putins verdrehter Weltsicht waren wir es, die den Krimkrieg angezettelt haben, der für die Zaren mit einer Niederlage endete, wir waren es, die den Aufstieg Hitlers choreografiert haben, wir waren es, die die Konterrevolution unterstützt haben, und es war unsere Spionage, die die Sowjetunion zu Fall brachte. Putin hat Großbritannien im Fadenkreuz.“

So sieht es also aus… Es stellt sich heraus, dass Putin wie der Bruder von Danila Bagrow mit seinem „Ihr Bastarde werdet noch für Sewastopol büßen!“ ist, nur dass er sich nicht an Westukrainer, sondern an die Briten wendet, und mit „für Sewastopol büßen“ sich auf dessen franko-britische Belagerung im Jahr 1855 bezieht?

Doch leider ist der sensible Ex-Verteidigungsminister des Vereinigten Königreichs der einzige, der diese Drohung hört, und sich darum beeilt, seine Landsleute zu warnen. Er weist sie auf „Putins wahre Motivation“ hin, die nur er durchschaut hat. Andernfalls werde es Ärger geben – für Großbritannien.

Es ist nicht das erste Mal, dass Wallace, Hauptmann der Scots Guards a.D., an den Krimkrieg des 19. Jahrhunderts erinnert: Am Tag vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine sagte er, dass die Scots Guards „Zar Nikolaus in den Hintern getreten haben und es wieder tun können“.

Der Krimkrieg ist in der Tat das einzige Beispiel für eine direkte englische Aggression gegen Russland, das einzige Mal überhaupt, dass Russland und England in einem offenen Krieg gegeneinander kämpften, aber unsere historischen Erfahrungen mit dem „nebligen Albion“ erschöpfen sich bei weitem nicht darin und auch nicht in den Dingen, die Wallace sonst aufgezählt hat.

Da steht noch die Ermordung von Kaiser Paul I. auf der historischen Rechnung, im Hintergrund konspirierte London, um sein Bündnis mit Napoleon gegen England zu verhindern. Und auch bei der Ermordung von Grigorij Rasputin hatte London seine Finger im Spiel.

Getötet wurde der bei der Zarin gern gesehene Rasputin, um Russland von einem mythischen Separatfrieden mit Deutschland abzuhalten, in Wirklichkeit ebnete der feige Mord den Weg zur Katastrophe vom Februar 1917. Erinnert sei zudem an die von London ausgespielte Kombination, um Deutschland und Russland im Ersten Weltkrieg gegeneinander aufzuhetzen. Die Zahl der offenen Rechnungen ist groß und unser Gedächtnis ist gut.

Die Rechnungen richten sich nicht bloß an Großbritannien als solches, sondern an das historische und das heutige Großbritannien.

Sie richten sich an die angelsächsische Elite und Finanzoligarchie, an die Kräfte, die London zur Finanzhauptstadt der Welt gemacht haben und das Vereinigte Königreich zum ersten Modell und Prototyp eines globalen militärischen Finanz- und Handelsimperiums. Für diese Kräfte war Russland schon immer ein Todfeind und eine Bedrohung.

Nicht, weil wir es zerstören wollten (nicht einmal in den Jahren der Sowjetunion stand das jemals auf der Tagesordnung), sondern schlicht, weil es uns gibt. Weil wir einen Schlüsselplatz in Eurasien besetzen, ein Gebiet, ohne dessen Kontrolle es unmöglich ist, ein globales Imperium aufzubauen.

Die russischen Kosaken wollten nicht nach Indien ziehen, hätten es aber theoretisch tun können. Diese theoretische Möglichkeit reichte den Briten, um sich an der Ermordung unseres Kaisers zu beteiligen.

Russland bedrohte die britischen Kolonien nicht, beanspruchte sie nicht, strebte nicht danach, seinen Einfluss dahin auszudehnen, hätte sich aber theoretisch aus dem Krieg gegen Deutschland zurückziehen können, den Großbritannien brauchte, um die deutschen Ambitionen einzudämmen. Und das reichte den Strippenziehern in London, um das Komplott gegen den Zaren im Februar 1917 zu unterstützen.

Großbritannien hat sich immer für berechtigt gehalten, sich in unsere inneren Angelegenheiten einzumischen, und ist dabei nie zimperlich gewesen. Weder beim Schüren des Gebirgsseparatismus während des Kaukasuskriegs im 19. Jahrhundert noch bei der Unterstützung der Ukraine im aktuellen Konflikt.

Die britische und die amerikanische Elite – letztere ist Blut vom Blut und Fleisch vom Fleisch der ersten – hat Russland immer eher als Objekt denn als Subjekt betrachtet. In den postsowjetischen Jahren ist der Glaube in die fehlende Subjektivität Russlands absolut geworden.

Die Transatlantiker haben sich auf die geopolitische Loslösung der Ukraine von Russland, also die tatsächliche Zerstückelung der russischen Zivilisation, eingeschworen.

Ist sich Putin dessen bewusst? Natürlich. Wird er einen militärischen Vergeltungsschlag gegen Großbritannien befehlen? Nein. Denn das Zentrum der Entscheidungsfindung ist jetzt über die gesamte westliche Welt verstreut, auf beiden Seiten des Atlantiks, mit Schwerpunkt an dessen westlichen Ufern.

Russland wird sich an der gesamten angelsächsischen Elite rächen: Zunächst, indem es ihre Angriffe abwehrt, sich ihnen entgegenstellt und seine zivilisatorische Einheit wiederherstellt. Und dann wird es seine Anstrengungen verdoppeln, um eine neue Weltordnung aufzubauen, womit es das gesamte angelsächsische globalistische Projekt zerschlägt. Die Trümmer dieses Projekts werden dann nicht nur Großbritannien, sondern auch die Vereinigten Staaten unter sich begraben.

Da kann Hauptmann Ben Wallace seine Landsleute noch so sehr warnen, dass Putin sie im Fadenkreuz hat, den russischen Schlag kann er trotzdem nicht verhindern. Denn dieser wird nicht aus der Luft oder von See kommen, sondern aus der geballten Energie der Unzufriedenheit mit den Angelsachsen in allen Ecken der Welt.

Unser eigener Beitrag zu diesem Vergeltungsschlag wird bedeutend sein, aber sicher nicht exzessiv angesichts dessen, was die Briten uns in den vergangenen Jahrhunderten angetan haben.

Der Originalartikel ist am 29. August 2024 auf ria.ru erschienen. 


Quelle: https://rtde.site/meinung/217318-london-wird-noch-fuer-sewastopol-buessen/

Globalisten planen Weltregierung: 75% Bevölkerungsreduktion

Autor: DirtyWorld

Wahrheitskommission, Erdsystemwährung, neue UN-Charta

Globalisten skizzieren den Weg der Weltregierung: 75%ige Bevölkerungsreduktion, globale Wahrheitskommission, Erdsystemwährung, überarbeitete UN-Charta

von Tim Hinchliffe

Ungewählte Globalisten wollen die UN-Charta so umschreiben, dass sie “die Regeln eines Weltparlaments” für “Weltbürger” mit verbindlichen Gesetzgebungs- und Durchsetzungsbefugnissen, die die Souveränität der Staaten beseitigen, festlegen könnte: Perspektive

Ein Rundtischgespräch des Club of Rome und des Council for the Human Future skizziert einen Weg zu einer Eine-Welt-Regierung durch eine Überarbeitung der Charta der Vereinten Nationen, zusammen mit einer Agenda zur freiwilligen Reduzierung von 75 Prozent der menschlichen Bevölkerung, zur Schaffung einer globalen Wahrheitskommission und zur Einführung einer Erdsystemwährung.

Am 1. August 2024 veröffentlichten der Club of Rome und der Rat für die Zukunft der Menschheit einen Bericht über einen Rundtisch, den sie im Juli gemeinsam veranstaltet hatten.

Der Bericht, “Roundtable on the Human Future: A World Call to Action on the Multiple Crises Now Enfolding Humanity” (Ein weltweiter Aufruf zum Handeln angesichts der vielfältigen Krisen, die die Menschheit derzeit bedrohen) besagt, dass “alles menschliche Leben ausgelöscht werden könnte” in der mittleren bis letzten Hälfte des 21.

Eine Lösung, die der Geschäftsführer des Global Governance Forum, Augusto Lopez-Claros, vorschlug, bestand darin, “die demokratische Legitimität der UNO zu stärken“, indem die UN-Charta umgeschrieben wird, um dem nicht gewählten globalistischen Gremium mehr Macht, Autorität und Rechtsprechung über souveräne Nationen zu verleihen.

Lopez-Claros ist ein ehemaliger Chefökonom des Weltwirtschaftsforums (WEF) und hatte hochrangige Positionen bei der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds inne.

“Einen Erdsystemrat schaffen, der das UN-System in die Lage versetzt, verbindliche Gesetze zum Schutz unseres planetarischen Umweltsystems und der von ihm bereitgestellten Gemeingüter zu erlassen, mit den notwendigen Durchsetzungsmechanismen.”

Augusto Lopez-Claros, Runder Tisch zur Zukunft der Menschheit: Ein weltweiter Aufruf zum Handeln, Juli 2024

Laut Lopez-Claros “bewegen wir uns auf eine potenziell katastrophale Zukunft zu, die von einem sich beschleunigenden Klimawandel, der fortgesetzten Auflösung unserer nuklearen Ordnung, einem aufkommenden und zerstörerischen Nationalismus und einem Wirtschaftsparadigma geprägt ist, das nicht mehr Wohlstand für alle auf eine Weise schafft, die keine soziale Spaltung hervorruft und die Grundlagen der Demokratie nicht untergräbt”.

Er sagte, dass unser derzeitiges “System der internationalen Zusammenarbeit nicht mehr zweckdienlich ist; es kämpft damit, die zahlreichen ungelösten Krisen zu bewältigen, mit denen wir konfrontiert sind, oft weil ihm die entsprechende Zuständigkeit fehlt“.

Daher schlagen er und das Global Governance Forum Reformen der UN-Charta vor, wie z.B. die Einrichtungeiner UNO der Staaten und Völker durch die Schaffung einer Parlamentarischen Versammlung” und einesErdsystemrates“, der die Befugnis hätte, verbindliche Gesetze“zu erlassen, zusammen mit dennotwendigen Durchsetzungsmaßnahmen“.

Übergang zu einer UNO der Staaten und Völker durch die Schaffung einer Parlamentarischen Versammlung als Ergänzung zur Generalversammlung und zur Stärkung der demokratischen Legitimität der UNO”

Augusto Lopez-Claros, Runder Tisch zur Zukunft der Menschheit: Ein weltweiter Aufruf zum Handeln, Juli 2024

Ein Ausgangspunkt und ein Projekt, mit dem wir uns in den letzten zwei Jahren beschäftigt haben, ist die Ausarbeitung einer detaillierten Vision, wie eine neue UN-Charta aussehen könnte, die die Bedürfnisse des 21. Jahrhunders,” sagt Lopez-Claros.

Dieses Dokument soll im September 2024 in New York veröffentlicht werden. Zu den Bestandteilen gehören:

  • Aufbau auf dem in der Charta von 1945 verankerten Konzept einer UNO der Staaten, um zu einer UNO der Staaten und Völker überzugehen, und zwar durch die Schaffung einer Parlamentarischen Versammlung als Ergänzung zur Generalversammlung und zur Stärkung der demokratischen Legitimität der UNO.
  • Schaffung eines Rates für das Erdsystem, der das UN-System in die Lage versetzt, verbindliche Rechtsvorschriften zum Schutz unseres planetarischen Umweltsystems und der von ihm bereitgestellten Gemeingüter zu erlassen, mit den erforderlichen Durchsetzungsmechanismen.
  • Die UNO soll in die Lage versetzt werden, die Abrüstung weltweit voranzutreiben und ein günstiges Umfeld für nachhaltige Fortschritte bei der nuklearen Abrüstung und der Reduzierung der Verbreitung anderer Waffensysteme zu schaffen.
  • Ein neues System zur Finanzierung der Vereinten Nationen zu schaffen, das eine verlässliche, entpolitisierte und unabhängige Einnahmequelle bietet, nicht unähnlich dem System, das bereits seit mehreren Jahrzehnten in der Europäischen Union besteht.
  • den Sicherheitsrat zu reformieren, um ihn repräsentativer zu machen und das Vetorecht abzuschaffen, das die ständigen Mitglieder von den Verpflichtungen der Charta befreit und somit eine Praxis darstellt, die in krassem Widerspruch zu den Grundsätzen einer guten Regierungsführung steht.

“Vorstellungskraft kann die Tür zu großartigen Ideen öffnen, wie z.B. das Infragestellen grundlegender Annahmen, wie die Rolle der staatlichen Souveränität in einer Welt globaler Interdependenz.

Global Governance Forum, “Ein Gedankenexperiment zum Tag der UN-Charta”, Juni 2024

Im Juni 2024 forderte das Global Governance Forum auch eine Neufassung der UN-Charta.

Eine reformierte Charta “könnte die Regeln eines Weltparlaments formulieren, um es repräsentativer zu machen; sie könnte die Fähigkeit der UNO zur Durchsetzung von Entscheidungen stärken, eine besser vorhersehbare Finanzierung bereitstellen und die Bürger der Welt besser in die internationale Entscheidungsfindung einbinden.”

In dem Bericht über den Runden Tisch fügte Lopez-Claros hinzu, dass die UNO ein Finanzierungssystem nach dem Vorbild der Europäischen Union einführen und gleichzeitig das Vetorecht der ständigen Mitgliedsstaaten abschaffen sollte.

“Ein neues System zur Finanzierung der UNO einführen […], das demjenigen nicht unähnlich ist, das bereits seit mehreren Jahrzehnten in der Europäischen Union existiert.
Den Sicherheitsrat reformieren, um ihn repräsentativer zu machen und das Vetorecht abzuschaffen, das die ständigen Mitglieder von den Verpflichtungen der Charta befreit.

Augusto Lopez-Claros, Runder Tisch zur Zukunft der Menschheit: Ein weltweiter Aufruf zum Handeln, Juli 2024

Der Bericht des Runden Tisches schlug auch die Einrichtung einer globalen Wahrheitskommission, eine globale Währung und einen Plan zur Reduzierung von drei Vierteln der menschlichen Bevölkerung vor.

Laut Julian Cribb, Mitbegründer des Council for the Human Future, “gibt es weltweit einen wachsenden wissenschaftlichen Konsens darüber, dass die menschliche Zivilisation in großen Schwierigkeiten steckt und wahrscheinlich Mitte des 21. In bestimmten Szenarien (z. B. unkontrollierte Erwärmung, globaler Atomkrieg) könnte das gesamte menschliche Leben ausgelöscht werden.”

“Entwicklung eines tragfähigen Plans für das Überleben der Menschheit auf einer bewohnbaren Erde, einschließlich: Eine globale Wahrheitskommission, ein Plan zur freiwilligen Reduzierung der menschlichen Bevölkerung, eine Erdsystemwährung, eine zirkuläre globale Wirtschaft”

Julian Cribb, Runder Tisch zur Zukunft der Menschheit: Ein weltweiter Aufruf zum Handeln, Juli 2024

In einer Videopräsentation aus dem letzten Jahr sagte Cribbs, dass eine freiwillige Verringerung der Bevölkerung um 75 Prozent “einer Katastrophe vorzuziehen” sei und dass die kostenlose Aufklärung über Familienplanung den Eltern beibringen sollte, “ein Kind weniger zu bekommen”.

Julian Cribbs @Council_HF plan to REDUCE human population by 75%, establish a WORLD TRUTH COMMISSION & create an EARTH STANDARD CURRENCY. Info from last year just went into the new Club of Rome Roundtable on the Human Future.
– https://t.co/f38iHSfVrj
– https://t.co/mI3D8n3Ha2 pic.twitter.com/6lgeERUXcv— Tim Hinchliffe (@TimHinchliffe) August 5, 2024

Cribbs forderte auch die Einrichtung einer “Weltwahrheitskommission” und einer “Weltintegritätskommission“, “um die Lügner und ihre Lügen der öffentlichen Schande preiszugeben“, sowie eine “Erdsystemwährung“, die als “endliche Währung für einen endlichen Planeten” fungieren würde.

In dem Bericht des Runden Tisches identifizierte Cribb Bedrohungen und Lösungen für mehrere Polykrisen, darunter:

Bedrohungen:

  • Ein neues atomares Wettrüsten mit gefährlichen neuen Waffen und Killerrobotern
  • Unkontrollierte Technologien – wie KI, Biotechnologie, Nanotechnologie und universelle Überwachung
  • Fehlinformationen und Massenwahn – lähmen die Fähigkeit der Gesellschaft, sich selbst zu retten
  • Überbevölkerung – die Zahl der Menschen übersteigt die Tragfähigkeit der Erde bei weitem
  • Neue pandemische Krankheiten – die aus zerstörten Umgebungen und/oder wissenschaftlichen Labors kommen

Lösungen:

  • Ein vollständiges Verbot von Atomwaffen
  • Eine globale Kreislaufwirtschaft, die weder verschwendet noch verschmutzt
  • Eine Welttechnologiekommission zur Überwachung der sicheren Nutzung gefährlicher neuer Technologien und zur Verhinderung künftiger Pandemien
  • Eine globale Wahrheitskommission
  • Ein Plan zur freiwilligen Senkung der Bevölkerungszahl
  • Eine Erdsystemwährung

“Weltweit wächst der wissenschaftliche Konsens darüber, dass die menschliche Zivilisation in Schwierigkeiten steckt und Mitte/Ende des 21. Jahrhunderts zusammenbrechen könnte. Unter bestimmten Klima- und Kriegsszenarien könnte die Menschheit aussterben.

Julian Cribb, Runder Tisch zur Zukunft der Menschheit: Ein weltweiter Aufruf zum Handeln, Juli 2024

“Das globale Wirtschaftssystem wird zusammenbrechen und Milliarden von Menschen werden verarmen. Revolutionen sind jetzt unvermeidlich”

Roger Hallam, Runder Tisch zur Zukunft der Menschheit: Ein weltweiter Aufruf zum Handeln, Juli 2024

My friend Phoebe is a revolutionary. Listen to what she has to say. https://t.co/d9VNXD0KIc— Roger Hallam (@RogerHallamCS21) July 30, 2024

Für den Mitbegründer von Just Stop Oil und Extinction Rebellion, Roger Hallam, sind Reformen keine Option; nur eine umfassende globale Revolution kann die Menschheit vor sich selbst retten.

Letzten Monat wurde Hallam der “Verschwörung zur Erregung öffentlichen Ärgernisses” für schuldig befunden, weil er im November 2022 vier Tage lang direkte Protestaktionen auf der M25 koordiniert hatte, und er wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Hallam sagte, dass sie beabsichtigten, “die größte Störung in der modernen britischen Geschichte” zu verursachen, um die Regierung zu zwingen, die Kernforderung von Just Stop Oil zu erfüllen, nämlich ein Ende der neuen Öl- und Gasexploration in der Nordsee”, berichteteder Guardian.

In den Rundtischgesprächen sprach sich Hallam für gewaltfreie Proteste aus, mit dem Ziel, den Staat zur Gewalt zu provozieren und so eine Revolution auszulösen.

Er nannte diese Art der Revolution “eine radikaldemokratische Übernahme des Staates”, um “Bürgerversammlungen einzuführen“.

Eine wachsende Allianz der Willigen muss ‘die Wirtschaft’ lahmlegen – das heißt, die Todesmaschine, die uns in den Untergang führt – und Straßen und Verkehrsinfrastrukturen, Stadtzentren und Finanzviertel blockieren, Woche für Woche, bis die Verhaftungen zu staatlicher Gewalt und Gefängnis führen.”

Roger Hallam, Runder Tisch zur Zukunft der Menschheit: Ein weltweiter Aufruf zum Handeln, Juli 2024

Last week, myself and four others were imprisoned for four to five years.

The conservatives and the liberals have got it all sewn up. The narrative is set: for the conservatives, it’s a job well done. For the liberals, it’s another chance to go through the motions of an… pic.twitter.com/P8IcgQZmuB— Roger Hallam (@RogerHallamCS21) July 27, 2024

Hallam: “Es muss eine absolut gewaltfreie Disziplin aufrechterhalten werden, damit eine innere, offene demokratische Kultur gedeihen kann, und wir können die Bevölkerung auffordern, sich uns anzuschließen. Die Revolution wird von Frauen, jungen und alten Menschen angeführt werden, nicht von aggressiven Männern, sonst wird sie in Bürgerkrieg und Faschismus münden.”

Anfang dieses Monats enthüllte The Telegraph, dass sowohl Extinction Rebellion als auch Just Stop Oil teilweise von einer von Hillary Clinton geführten Kampagnenorganisation finanziert werden.

Laut The Telegraph ist der größte Geldgeber von Just Stop Oil eine umstrittene kalifornische Non-Profit-Organisation, der Climate Emergency Fund (CEF), der Umweltgruppen auf der ganzen Welt, einschließlich Extinction Rebellion, finanziert.

“Ein von The Telegraph eingesehenes Dokument mit Transparenzangaben zeigt, dass einer der größten Unterstützer des CEF Onward Together ist, eine Wahlkampforganisation, die von Frau Clinton im Anschluss an ihre Präsidentschaftskampagne 2016 gegen Donald Trump gegründet wurde.

“Onward Together” hat der CEF im Jahr 2021 300.000 Dollar und im Jahr 2022 weitere 200.000 Dollar gespendet. Das von ihrer Gruppe gespendete Geld wurde in einen Fonds eingezahlt, aus dem die Proteste von Just Stop Oil in Großbritannien bezahlt wurden.”

“Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns vereinen könnte, kamen wir auf die Idee, dass Umweltverschmutzung, die drohende globale Erwärmung, Wasserknappheit, Hungersnöte und Ähnliches dazu passen würden […] All diese Gefahren werden durch menschliches Handeln verursacht und können nur durch veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen überwunden werden. Der wahre Feind ist also die Menschheit selbst.

Die erste globale Revolution: Ein Bericht des Rates des Club of Rome, 1991

Der Runde Tisch zur Zukunft der Menschheit war ein Aufruf zum Handeln, um die Menschheit vor sich selbst zu retten.

Im vergangenen Monat rief der Club of Rome die Nationen dazu auf, weniger Fleisch zu essen, den Wohlstand umzuverteilen, eine Kreislaufwirtschaft einzuführen, die Steuern zu erhöhen, das Bildungswesen umzustrukturieren und hohe Preise für fossile Brennstoffe zu verlangen.

Der Club of Rome hat seit seiner Gründung vor über 50 Jahren Degrowth-Agenden vorangetrieben, und viele seiner politischen Empfehlungen beruhen auf marxistischen Ideologien.

Sie plädieren für die Umverteilung von Reichtum, die Vergemeinschaftung von Privateigentum, die Einschränkung des Eigentums, die Umgestaltung der Bildungssysteme, die Einführung einer kritischen “feministischen Ökonomie”, die künstliche Aufblähung der Preise für fossile Brennstoffe und die Kontrolle darüber, was die Menschen essen.


Quelle: https://sociable.co/government-and-policy/globalists-world-govt-population-reduction-truth-commission-system-currency-un-charter/

Die Wahrheit über den Zustand der Demokratie in Europa.

Autor: DirtyWorld

Wir sehen Warnzeichen, dass die Demokratie ausgehöhlt wird.

Das ist ein sehr wichtiges Thema, das in den Mainstream-Medien zu wenig diskutiert wird.

Freiheit und Demokratie stehen in Europa unter Beschuss.

von Peter Imanuelsen

Sie haben vielleicht noch nichts davon gehört, aber in Deutschland hat die Regierung kürzlich eine rechtsextreme Zeitschrift verboten – der größte Angriff auf die Pressefreiheit seit dem Zweiten Weltkrieg – und die Polizei hat das Haus des Herausgebers gestürmt.

Was Sie vielleicht nicht in den Nachrichten gehört haben, ist die Tatsache, dass als Reaktion auf den Sieg der rechtsextremen Partei von Marine Le Pen in der ersten Runde der französischen Wahlen die Linksextremen randaliert haben, um die Wähler einzuschüchtern.

Trotzdem erhielten sie im zweiten Wahlgang die meisten Stimmen. Da Macron sich jedoch mit der extremen Linken verbündet hatte, wurden sie trotz der meisten Stimmen nur drittstärkste Kraft.

Vielleicht haben Sie in den Nachrichten gehört, dass die Rechten die Wahlen in Frankreich verloren haben. Tatsächlich haben sie mit satten 37 Prozent die meisten Stimmen erhalten.

Aber jetzt sind sie von wichtigen Posten im Parlament ausgeschlossen, weil sich die anderen Parteien gegen sie verschworen haben.

Und nun wird das rechte Bündnis “Patrioten für Europa” von wichtigen parlamentarischen Posten in der EU blockiert, obwohl es über 20 Millionen Wähler vertritt.

Der linke Flügel und die liberalen Parteien haben sich abgesprochen, um sie von der Macht fernzuhalten. Ist das der Wille des Volkes?

Aber es gibt noch eine andere Form der Aushöhlung der Demokratie, die viel sanfter vor sich geht. Es handelt sich um die “aufgeweckte Cancel-Kultur”.

Journalisten der Mainstream-Medien arbeiten mit linksradikalen Aktivisten zusammen und versuchen, Menschen für das Verbrechen zu vernichten, eine politische Meinung rechts von Stalin zu haben.

Ich selbst bin ein Opfer dieser schmutzigen Taktik, denn die Medien schreiben Schlagzeilen und lügen über mich.

Das ist eine sehr bewusste Methode, um Menschen davon abzuhalten, ihre Meinung zu äußern, und damit die Meinungsfreiheit und die Demokratie selbst zu untergraben.

Kurz gesagt, der Woke ist eine andere Form des Kommunismus und eine Bedrohung für die Demokratie.

Dies ist meine Analyse als politischer Experte über den Zustand der Demokratie in Europa.

Zunächst möchte ich auf die politische Landschaft in Europa eingehen. Wir haben erlebt, wie eine massive Welle der Rechten über Europa hinweggefegt ist.

Die Menschen scheinen die Klimaagenda und die Politik der offenen Grenzen satt zu haben. In vielen Ländern sind die Rechten massiv auf dem Vormarsch.

Aber aus irgendeinem Grund scheint es, dass die Rechten darum kämpfen, an die Macht zu kommen, und das liegt daran, dass die anderen linken und liberalen Parteien sich zusammentun, um sie fernzuhalten.

Dies geschieht in Schweden seit mehr als 10 Jahren.

Die rechtsgerichteten Schwedendemokraten erzielen seit vielen Jahren hervorragende Wahlergebnisse. Die Schweden haben die Nase voll vom Versagen der Sozialisten und von den offenen Grenzen. Bei den letzten Parlamentswahlen wurden sie zweitstärkste Partei.

Aber alle anderen Parteien in Schweden haben viele Jahre lang alles getan, um die Schwedendemokraten von der Macht fernzuhalten.

Ähnliche Taktiken sehen wir jetzt auch in anderen europäischen Ländern. Zum Beispiel in Frankreich.

Die rechte Partei von Marine Le Pen sah in den Umfragen so aus, als könnte sie sogar die absolute Mehrheit im Parlament erringen. Das Establishment geriet in Panik.

Macron hat sich dann mit den Sozialisten/Kommunisten abgesprochen, taktisch Kandidaten in bestimmten Regionen zurückzuziehen, um die Zahl der Sitze, die die Rechten gewinnen würden, zu reduzieren.

Und diese Taktik ging auf. Die Rechten erhielten mit 37% die weitaus meisten Stimmen. Die extreme Linke kam mit nur 26% der Stimmen auf den zweiten Platz. Aber die extreme Linke bekam mehr Sitze im Parlament als die Rechte.

Die Menschen wollten eindeutig einen Wandel, aber stattdessen wurde der Wille des Volkes ignoriert, weil die anderen Parteien zusammenarbeiteten, um die Rechten von der Macht fernzuhalten.

Tatsächlich haben sich die anderen Parteien zusammengetan, um die Rechte in Frankreich von wichtigen Positionen im Parlament auszuschließen.

Etwas Ähnliches erleben wir im Europäischen Parlament.

Vor kurzem gab es eine große Nachricht, als der Ungar Viktor Orbán ein neues rechtes Bündnis namens Patrioten für Europa gründete.

Viele Parteien aus ganz Europa schlossen sich an und machten sie schnell zur drittgrößten Fraktion im EU-Parlament.

In der Tradition des Europäischen Parlaments mit seinen Proporzregeln würde dies normalerweise bedeuten, dass sie einige wichtige Positionen in den Ausschüssen erhalten müssten.

Aber der linke Flügel und die liberalen Parteien haben sich abgesprochen, die Patrioten für Europa von der Macht fernzuhalten, was gegen demokratische Normen verstößt. Sie nennen das “cordon sanitaire”.

Man darf nicht vergessen, dass die Patrioten für Europa mehr als 20 Millionen Wähler in der gesamten EU vertreten, deren Stimmen aber nicht gehört werden.

Ein Sprecher des Patriots-Bündnisses nennt das “undemokratisch”.

Ein Europaabgeordneter der italienischen Lega-Partei sagte: “Sich dem Willen der Europäer zu widersetzen, einem Willen, der von Millionen europäischer Wähler demokratisch zum Ausdruck gebracht wurde, ist eine enorme Verantwortungsübernahme und ein Mangel an Respekt”.

Interessanterweise haben die Grünen bei den Europawahlen miserabel abgeschnitten. Die Menschen haben genug von ihrer Klimaagenda, die den Landwirten schadet.

Obwohl die Rechten viel mehr Stimmen bekommen haben als die Grünen, arbeiten sie mit den anderen Parteien zusammen, um die Rechten von der Macht fernzuhalten.

Sie sagen, dass sie das tun, um die Demokratie und so weiter vor dieser imaginären “extremen Rechten” zu schützen.

Aber in Wirklichkeit ist es die Linke, die die Demokratie blockiert.

Genau das passiert jetzt. Die Leute wählen die Rechten, aber die Linken arbeiten zusammen, um sie von der Macht fernzuhalten, was gegen demokratische Normen und Traditionen verstößt.

Eine andere Sache, die wir beobachten, ist die Einschränkung der Redefreiheit als Mittel zur Kontrolle der Menschen und der öffentlichen Meinung.

Ein wichtiger Punkt ist hier die Agenda der “Woke Cancellation Culture”. Diese ist nicht organisch. Sie wird von linksradikalen Aktivisten, vorwiegend in den Mainstream-Medien, vorangetrieben. Aber auch durch tyrannische Hate Speech Gesetze, die wir an einigen Orten sehen.

Die Leute werden eingeschüchtert, damit sie bestimmte Dinge nicht denken. Sehen Sie, die Linksextremen können ihren eigenen Argumenten nicht standhalten. Also wollen sie nicht, dass man sie kritisiert.

Ihre geniale Strategie besteht also darin, jeden zu ächten und anzugreifen, der es wagt, die Linksextremen als das zu entlarven, was sie wirklich sind.

Ich selbst bin Opfer von Hassattacken der extremen Linken und ihrer Helfershelfer in den Mainstream-Medien geworden. Sie haben Schlagzeilen geschrieben, über mich gelogen und mich beschimpft, nur weil ich ein normaler Mensch bin, der sich nicht ihrer totalitären und bösen Agenda beugt.

Das ist ihre Strategie. Und wenn die Öffentlichkeit zum Beispiel sieht, dass eine prominente Person angegriffen wird, weil sie etwas gesagt hat, was in die richtige Richtung geht, dann überlegt sie sich vielleicht, ob sie etwas öffentlich unterstützt, wenn sie weiß, dass der “Woke Mob” sie dafür verfolgt. Das ist eine klassische Einschüchterungsstrategie der extremen Linken.

Und das ist nichts Neues. Das war auch in der Sowjetunion so. Andersdenkende wurden geächtet und angegriffen, und schließlich hatten die Menschen so viel Angst vor den Konsequenzen, dass niemand mehr wagte, das Regime infrage zu stellen.

Kurz gesagt, der wachsame Mob unterscheidet sich nicht vom Kommunismus. Denn sie sind Kommunisten.

Anstelle des klassischen Kommunismus, der die Reichen als Unterdrücker und die Armen als Opfer sieht, praktizieren die Woken das, was ich Sozialkommunismus nenne.

Wir sehen, dass Demokratie und Freiheit von der extremen Linken bedroht werden.

Und es wäre noch beängstigender, wenn sie Dinge wie den digitalen Personalausweis (an dem bereits gearbeitet wird) und digitale Zentralbankwährungen einführen würden. Damit wäre es sehr einfach, Andersdenkende aus der Gesellschaft auszuschließen.

Man kann sich kaum vorstellen, was passieren wird, wenn wir die Macht über solche Technologien erlangen – Dinge, von denen Stalin nur träumen konnte.

Ein neues Gesetz, das gerade in Kraft getreten ist, schreibt vor, dass alle neuen Autos in der EU mit einem Fahrtenschreiber ausgestattet sein müssen, der den Fahrer überwacht.

Und eine Blackbox, die alle Daten im Auto aufzeichnet. Zu Ihrer Sicherheit heißt es. Es wird sicher nie dazu missbraucht werden, die Rechte von Menschen zu verletzen!


Quelle: https://petersweden.substack.com/p/the-truth-about-the-state-of-democracy

Stimmen aus Lateinamerika: US-Soft Power und „demokratischer Wandel”

01. September 2024 Ein Artikel von amerika21

Wenn ich Ihnen eine Pistole an den Kopf hielte und verlangte, dass Sie mir Ihr ganzes Geld geben, wäre das ein schwerer Raubüberfall. Wenn ich Sie mit einem Trick dazu bringen würde, mir Ihr ganzes Geld auszuhändigen, indem ich Sie dazu verführe, meinem Schneeballsystem beizutreten, wäre das ebenfalls ein Raub. Bei dem einen handelt es sich um stumpfe Gewalt, bei dem anderen um Manipulation, aber beide verfolgen denselben kriminellen Zweck. Wenn wir diese Szenarien auf die Art und Weise übertragen, wie die USA andere Nationen nötigen, um einen Regime Change zu erreichen und ihre Ressourcen zu stehlen, würde man das erste Beispiel als „harte Macht” (Pistole an den Kopf) und das zweite als „sanfte Macht” bezeichnen. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille, die von den USA eingesetzt werden, um das gleiche Ziel zu erreichen. Von Andreína Chávez Alava.

Die Konzepte der harten und weichen Macht wurden erstmals in den 1990er-Jahren von Joseph S. Nye, dem ehemaligen stellvertretenden US-Verteidigungsminister, vorgestellt. Nye schreibt immer noch Artikel über die Politik von Zuckerbrot und Peitsche und rät Washington, die sanfte Macht nicht zu untergraben, denn: „Kurzfristig sind Schwerter mächtiger als Worte, aber langfristig leiten Worte die Schwerter.” Seine süffisanten (aber durchaus zutreffenden) Bemerkungen stammen aus einem seiner jüngsten Artikel.

Laut Nye wird harte Macht durch militärische Interventionen, Zwangsdiplomatie und Wirtschaftssanktionen ausgeübt. Im Gegensatz dazu wird weiche Macht ausgeübt, indem Kultur, politische Werte und Initiativen der „Zivilgesellschaft” genutzt werden, um Veränderungen zu bewirken. So haben die USA zum Beispiel Soft-Power-Strategien eingesetzt, um Länder mit linken Regierungen politisch und wirtschaftlich zu destabilisieren.

Venezuela ist ein Paradebeispiel für diese tödliche Kombination aus harter und weicher Macht. Im jüngsten Fall der „Pistole an den Kopf”-Taktik hat Washington seit 2017 versucht, einen Regime Change herbeizuführen, indem es Sanktionen gegen jeden Sektor der venezolanischen Wirtschaft, insbesondere die Ölindustrie, verhängte und umfassende diplomatische Bemühungen unternahm, um die Regierung von Nicolás Maduro zu isolieren.

Die Sanktionsstrategie hat der Wirtschaft des Landes und der Bevölkerung große Schäden zugefügt und zu schweren Engpässen bei Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff geführt. Es brauchte Jahre, sie zu überwinden.

Die diplomatische Isolation bröckelte jedoch, nachdem die selbst ernannte „Interimsregierung” unter Juan Guaidó endete, ohne einen Regime Change zu erreichen. Zuvor kam sie jedoch in den Genuss jährlicher Budgets von rund 50 Millionen US-Dollar, die aus eingefrorenen venezolanischen Staatsgeldern stammen und vom US-Finanzministerium genehmigt wurden.

Zwar ist es Venezuela bisher gelungen, einer militärischen Intervention zu entgehen, es gab jedoch eine Reihe nennenswerter Versuche. Beispiele hierfür sind der 2019 unternommene Versuch, eine ausländische Intervention mit Hilfe eines betrügerischen humanitären Konvois zu inszenieren, und der 2020 vereitelte Vorstoß von Söldnern, bekannt als „Operation Gideon”.

Verständlicherweise stechen diese Hard-Power-Strategien aufgrund ihres zerstörerischen Charakters immer am meisten hervor, aber es ist die Soft Power, die unerbittlich und stillschweigend weiter Regime-Change-Pläne vorantreibt. Wie kleine Lecks in einer Rohrleitung können sie großen Schaden anrichten, wenn sie unbeachtet bleiben.

Ein berüchtigtes Beispiel für verstärkte Soft Power ist der US-Kulturimperialismus (Hollywood, Musikindustrie usw.), der dazu dient, den Einfluss der USA weltweit auszuweiten.

Es gibt jedoch auch direktere Formen, die speziell zur Durchsetzung der Agenda Washingtons im globalen Süden eingesetzt werden.

In Venezuela ist eine gängige Methode die Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Obwohl sie als Menschenrechtsinitiativen getarnt sind, dienen sie in Wirklichkeit den Interessen der USA, helfen bei der Umsetzung der Destabilisierungsmaßnahmen des rechten Sektors und tragen zur Manipulation der Realität des Landes seitens der Konzernmedien bei.

Allein in diesem Jahr bewilligte die US-Auslandshilfe für Lateinamerika und die Karibik 54 Millionen Dollar „zur Unterstützung von demokratischen Akteuren, Menschenrechtsverfechtern und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft”. Außerdem wurden zusätzliche Mittel für lateinamerikanische Länder bewilligt, die venezolanische Migranten aufgenommen haben, die „vor der humanitären Krise im Land geflohen sind”.

Der Bericht führt aus, dass Washington seit zwei Jahrzehnten „Demokratiehilfe für die venezolanische Zivilgesellschaft” leistet, die in den letzten Jahren angesichts der „autoritären Herrschaft von Nicolás Maduro” verstärkt wurde. Das Schlüsselwort ist „Demokratie”, denn jede „Hilfe” muss dem Zweck dienen, den angeblichen Mangel an Demokratie in dem Zielland zu unterstreichen.

Über die Verwendung dieser Gelder wurde nie Rechenschaft abgelegt, und sie dienen häufig der Finanzierung regierungsfeindlicher Propaganda. Letztendlich arbeiten diese NGOs in bedürftigen Gemeinden und bieten irgendeine Form von materieller Hilfe an, die später dazu benutzt wird, das Narrativ voranzutreiben, dass die Wirtschaftskrise Venezuelas ausschließlich mit der gescheiterten sozialistischen Politik zusammenhängt und dass eine ausländische Intervention und ein „demokratischer Wandel” notwendig sind.

Ein berüchtigtes Beispiel (aus einer ganzen Flut von Beispielen) ist Provea, eine seit Langem existierende NGO, deren jährliche Berichte über die Menschenrechte von den Mainstream-Medien häufig zitiert werden. Diese Organisation wird von Open Society, der Ford Foundation, der britischen Botschaft und anderen internationalen Institutionen finanziert.

In ihrem Jahresbericht 2023 folgte Provea Zeile für Zeile dem Drehbuch Washingtons und prangerte Maduros Amtszeit als „dunkles Jahrzehnt der Verarmung und Unterdrückung” an. Und gleichzeitig stellte sie fest, dass die US-Sanktionen nur geringe Auswirkungen auf die Wirtschaftskrise des Karibiklandes und die daraus resultierende Migrationswelle hatten.

Ein weiterer Fall ist die Nichtregierungsorganisation Control Ciudadano, deren Präsidentin Rocío San Miguel im Februar wegen mutmaßlicher Beteiligung an einem Terroranschlag festgenommen wurde. Die Organisation, die seit 2017 mit der US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) in Verbindung steht, ist dafür bekannt, Informationen über Fragen der nationalen Sicherheit preiszugeben.

Es ist keine Überraschung, dass Venezuelas Nationalversammlung derzeit ein Gesetz zur Regulierung und Überprüfung von NGOs, insbesondere ihrer Finanzierungsquellen vorantreibt, um weitere verdeckte politische Destabilisierung im Dienste des westlichen Imperialismus zu verhindern.

Eine weitere Soft-Power-Strategie, die während des gesamten Bolivarischen Prozesses durchgängig angewandt worden ist, ist die Finanzierung von regierungsfeindlichen Medien.

Wie Declassified UK im Jahr 2021 enthüllte, unterstützt die britische Regierung mehrere venezolanische Medien wie El PitazoEfecto Cocuyo und Caraota Digital im Rahmen eines Programms zur „Demokratieförderung” finanziell.

Die US-amerikanische National Endowment for Democracy (NED), die weithin als Soft-Power-Variante des Auslandsgeheimdienstes CIA gilt, hat ebenfalls immer wieder oppositionelle Medien finanziert.

Schließlich ist eine der verführerischsten (und manchmal schwer zu erkennenden) Soft-Power-Strategien das Angebot von Stipendien und Zuschüssen, um Menschen für akademische Arbeiten zu gewinnen, die den Diskurs über den „demokratischen Wandel” fördern und sie den sogenannten „westlichen Werten” näher bringen – was heißt, kapitalistischen Idealen und der „regelbasierten Ordnung”.

Ein aktuelles Beispiel ist ein US-Stipendienprogramm, für das bis zum 30. Juni Bewerbungen eingereicht werden konnten. Die Initiative bot 25.000 Dollar für venezolanische Forschungskräfte, die Projekte zur „Stärkung unabhängiger Medien” und zur „Förderung demokratischer Werte” vorschlugen.

Das Programm wird von der Venezuela Affairs Unit (VAU) im Rahmen ihres Public Diplomacy Grants Program lanciert. Und die Ankündigung wurde auf der Website der real nicht existierenden US-Botschaft für Venezuela veröffentlicht (Caracas hat die diplomatischen Beziehungen zu den USA im Jahr 2019 abgebrochen). Nach Angaben des US-Außenministeriums ist die VAU ein enger Partner, und ihre „oberste Priorität ist die Wiederherstellung der Demokratie in Venezuela”.

Für den Fall, dass es irgendeine Verwirrung darüber gab, dass diese Stipendien einen Regime Change zum Ziel haben, erklärt die VAU ausdrücklich, dass die Vorschläge „eine amerikanische Komponente” enthalten müssen, sei es „US-Kultur, Geschichte und/oder gemeinsame Werte”. Alles, was die Nähe zwischen venezolanischen Forschern und US-Institutionen und -Experten garantiert, die „ein besseres Verständnis der US-Politik und -Perspektiven fördern”.

Es handelt sich um eine Gehirnwäscheoperation, die nach Opfern sucht. Das venezolanische Ministerium für Wissenschaft und Technologie prangerte zu Recht die „betrügerischen Angebote” an, die von einem „Phantombüro” ausgehen, und bezeichnete sie als einen weiteren Einmischungsversuch der USA, getarnt als finanzielle akademische Unterstützung.

Diese Soft-Power-Schläge sind nicht leicht abzuwehren, und der Schaden, den sie verursachen, ist oft viel schlimmer, als wir uns vorstellen können. Während „hard power” Menschen tötet (im Falle Venezuelas hauptsächlich durch Sanktionen), korrumpiert und manipuliert „soft power”: Worte und Schwerter, die genauso tief schneiden.

In vielerlei Hinsicht ist das Beste, was wir tun können, um westliche Soft-Power-Strategien zu bekämpfen, die Bekräftigung der nationalen Identität, der kulturellen Wurzeln und des politischen Projekts, das unsere Länder in erster Linie dazu gebracht hat, ein Feind des US-Imperialismus zu sein.

Und natürlich muss die ständige Entlarvung und Bekämpfung dieser Soft-Power-Taktiken, um ihre Auswirkungen zu minimieren und ihre Tentakel abzuschneiden – wie es dieser Artikel zu tun hofft –, eine ständige Priorität bleiben.

Andreína Chávez Alava wurde in Maracaibo geboren und studierte Journalismus an der Universität von Zulia. Sie arbeitete zunächst als Autorin und Produzentin bei einem lokalen Radiosender, 2014 wechselte sie zu Telesur. Seit März 2021 arbeitet sie als Autorin und Social-Media-Managerin bei Venezuelanalysis und ist Mitglied des venezolanischen Künstlerkollektivs Utopix. Sie lebt in Caracas.

Übersetzung: Vilma Guzmán, Amerika21.

DAS DILEMMA: FLUCH UND SEGEN DES ÖRR

Öffentlich-rechtliche Hohlraumbefüllung: Es müsste – und könnte – leicht auch ganz anders sein (Symbolbild:ScreenshotInstagramAmineKanzari)

Autokratische Machthaber aller Zeiten haben nach der unaufrichtigen Strategie „divide et impera“ – teile und herrsche – ihre Untergebenen in Uneinigkeit und Zwist gehalten, um sie leichter beherrschen zu können. Von solchen Zuständen sollte sich eine intakte Demokratie dadurch unterscheiden, dass ihre Bürger durch gemeinsame freiheitlich-demokratische Werte solidarisch miteinander verbunden sind. Daher ist die zunehmende Zerstrittenheit westlicher Bürger als Warnsignal aufzufassen, nämlich als Warnung vor dem Zutritt autokratisch motivierter polarisierender Kräfte, welche die Menschen unter anderem über die Informationsströme in den grossenteils privaten Medien beeinflussen – die selbstverständlich von der politischen Haltung und den Interessen ihrer Eigentümer beeinflusst sind.

Um trotz dieses weithin interessengeleiteten, wenig aufrichtigen Umganges mit Informationen die äußere und innere Pressefreiheit zu gewährleisten, bedarf es eines Gegengewichts. Die rechtlichen Rahmenbedingungen (fixiert im Rundfunkstaatsvertrag) prädestinieren den öffentlich-rechtlichen deutschen Rundfunk (ÖRR) für diese Aufgabe. Auf dem Weg zu dessen zukünftig strikt neutraler Berichterstattung wurden bereits wichtige Rechtsauseinandersetzungen gewonnen. Um den abschließenden Durchbruch zu erzielen, bedarf es jetzt vereinter Anstrengungen. Als Vorbild und Präzedenzfall könnte der ÖRR zugleich zum ersten Dominostein einer ethischen Zeitenwende werden, die uns in ein Zeitalter der aufrichtigen Informationen und damit weg von Polarisierung und Desintegration führt.

Völlige ÖRR-Abschaffung wäre kontraproduktiv

Verständlicherweise sind viele Menschen enttäuscht vom ÖRR, der ihnen gegen Zwangsbeitrag letztlich kaum mehr unabhängige Berichterstattung bietet als die privaten Mainstream-Medien. Der ÖRR hat seine an sich gute Gründungsidee nie konsequent umgesetzt, ohne dass dies mit hinreichender Deutlichkeit abgemahnt worden wäre. So konnte sich die genannte polarisierende Beeinflussung vor allem seit Beginn des Ukrainekrieges weiter verstärken, wobei sie immer deutlicher die Handschrift der NATO und des britisch-amerikanischen Militärisch-Industriellen Komplexes (MIC) tragen. Verfechter einer lebendigen Demokratie und konsequenten Pressefreiheit erkennen inzwischen die Chance, die staatsvertraglich vorgeschriebene Neutralität des ÖRR rechtlich einzufordern. Zu den bereits aktiven Aktivitäten und Gruppierungen gehören das Manifest “meinungsvielfalt.jetzt”, die Bürgerinitiative LeuchtturmARD und der Bund der Rundfunkbeitragszahler.

Wie bereits vergangenes Jahr vor dem Bayerischen Landtag persönlich vorgetragen, wäre der ÖRR ein “Juwel der Demokratie“, wenn er seinen wahren Funktionsauftrag erfüllen würde!
In einer von Kapital(-interessen) gesteuerten globalen und digitalen Medienwelt ist der ÖRR der einzige Milliardenkonzern, dessen Milliarden auf “Bürger-Crowdfunding” beruhen. Dieses Crowdfunding verschafft uns Bürgern allerdings Rechte, die wir nur einfordern müssen! Die Einhaltung des ÖRR-Funktionsauftrages durchzusetzen wäre daher ein wesentlicher Beitrag zur Stabilisierung unserer freiheitlich-demokratischen Zivilisation. Hingegen käme eine völlige Abschaffung der GEZ oder des ÖRR oligopolistischen Privatisierungsinteressen entgegen. Als Vorstufe zum Orwellschen Wahrheitsministerium würde dann die Informationskontrolle durch wenige Mediengiganten weiteren Auftrieb erhalten – frei nach dem Motto “Tagesschau, sponsored by Microsoft News!

“Crowdfunding” per GEZ bedingen Teilhabe und demokratische Kontrolle!

Die freiheitlich-demokratisch denkenden Bürger sollten diese Privatisierungsgefahr abwehren und sich die für ihre (Presse-)freiheit an sich überaus wertvolle Institution ÖRR nicht aus der Hand nehmen lassen. Dasselbe gilt für das “Crowdfunding” über die unbeliebte GEZ, welches den Bürgern jedoch die finanzielle und demokratische Kontrolle sichern müsste. Mittlerweile sind drei Ereignisse eingetreten, die das Thema ÖRR zum heißen Eisen machen, das auf seine abschließende Bearbeitung wartet:

  • Erfolg vor dem Bundesverwaltungsgericht, der ÖRR muss sich rechtfertigen (siehe hier);
  • Gründung des bereits genannten Vereins Bund der Rundfunkbeitragszahler e.V.
  • zwei Jahre entsprechend 105 Wochen durchgehende Mahnwachen vor den Medienhäusern (Stand 14. Juli 2024)

Daraus leiten sich für oppositionelle Freidenker unter einige wichtige Themen für eine strategische Diskussion ab, die nachfolgend skizziert werden sollen. So ergibt sich der hohe Wert von ÖRR und Beitragspflicht für die Zukunft der Demokratie vor allem aus der Reichweite des ÖRR und seiner Deutungshoheit. Er hat dadurch das Potenzial, innergesellschaftlich zu einer besser funktionierenden Gewaltenteilung beitragen und ähnliche stabilisierende Entwicklungen auf internationaler Ebene anstoßen. Ein weiterer Punkt ist, dass die wichtigste Reform – nämlich die Ausgewogenheit und Regierungsunabhängigkeit der ÖRR-Berichterstattung sicherzustellen – nicht viel mehr erforderte, als den politischen Willen herzustellen – was im Handumdrehen geschehen könnte. Idealerweise könnte diese Einzelreform zum Einstieg in eine überfällige globale Zeitenwende weren, in der das autokratisch motivierte, gefährlich polarisierende „divide et impera“ durch ein freiheitliches Gegenkonzept ersetzt wird und in der die demokratischen Initiatoren eine stetig wachsende, sich im Ideenaustausch stets erneut einigende Sammelbewegung bilden.

Antihypokritische Funktion

Der dritte Diskussionspunkt ist die geopolitische Gesamtlage respektive der internationale Informationskrieg, der über Medien und teilweise enorm finanzstarke Organisationen geführt wird. In unserer transnationalen, globalisierten Welt kann ein ÖRR, der seinen verfassungsrechtlichen Funktionsauftrag erfüllt, zu einem Spiegel werden, in welchem die angepassten Vertreter des Mainstreamjournalismus ihre jahrzehntelang gesteigerte Selbstzensur und mangelnde Kritik gegenüber polarisierenden Einflüssen erkennen können. Diese antihypokritische Funktion steht für einen hohen ethischen Anspruch; denn sie liefert die Grundlage für Manipulationsresistenz, Verständnis, Verständigung, authentische Integration und Wertebewusstsein.

Neben den drei verfassungsmäßigen Staatsgewalten Legislative, Exekutive und Judikative stellt das Informationssystem die vierte Machtsäule dar. Leider lagen die Kommunikationstechniken zur Gründungszeit der USA und damit der neuzeitlichen Demokratie gegenüber dem heutigen Stand ein ganzes Zeitalter zurück, sonst wäre von vornherein klar gewesen, dass das Informationssystem ebenso einer demokratischen Kontrolle bedarf wie die drei anderen Machtsäulen. In der sich gegenwärtig weltweit abzeichnenden Zeitenwende geht es daher grundsätzlich darum, die in jahrhundertealten Funktionsmechanismen und Regeln erstarrte Demokratie mit neuen Impulsen auf ein höheres Niveau zu heben. In der nie endenden Evolution der Formen des menschlichen Zusammenlebens bedürfen die Schutzfunktionen gegen unablässige autokratische Machtambitionen (vermögender) Gruppierungen einer ebenso unablässigen Verbesserung.

Leuchtturm im Meer der Interessen des Großkapitals

Der ÖRR in Deutschland bietet einen besonders geeigneten Ansatzpunkt für den Hebel, mit dem sich die demokratische Zeitenwende in Gang bringen lässt. Den Hebel bildet hier der oben genannte Rundfunkstaatsvertrag, dem aber noch zur textgenauen Durchsetzung verholfen werden muss. Dafür bietet der Rechtsstaat den Rahmen; die Initiative hingegen muss aus den Reihen der Bürger kommen. Nur so gelangen wir zu einem starken und aufrichtigen ÖRR, der seinen wirklichen Funktionsauftrag erfüllt und der durch unsere “Crowdfunding-Pflicht” zum führenden finanziell unabhängigen Milliarden-Medienkonzern werden kann, einem Leuchtturm im Meer der Interessen des Großkapitals.

Das (manipuliert?) rabiate Aufreten der GEZ sowie negative Stimmen in den privaten Medien haben bislang keinen Optimismus aufkommen lassen, dass sich der ÖRR noch einmal zum Positiven wandeln könnte. Damit sind die Fronten klar: Verfolgung autokratischer Ambitionen mittels der Medienmacht einerseits versus demokratische Zeitenwende anderseits. Letztere verhilft dem Grundsatz der Pressefreiheit wieder zu seiner korrekten Auslegung: Nicht als die Freiheit einiger Ultrareicher, ihren Geld- und Machtambitionen unter Missachtung der Überlebensinteressen ihrer Nationen und ethischer Grundsätze nachgehen zu dürfen, sondern als Meinungsfreiheit aller –auch der abhängig beschäftigten Journalisten – auf einem Marktplatz der Ideen. Dort soll sich die beste Idee durchsetzen, nicht die mit dem meisten Geld gepushte!


Hinweis: Der obige Beitrag wurde in erster Linie von LeuchtturmARD-Gründer Jimmy Gerum verfasst; Christian Hamann wirkte als Co-Autor mit.

Walz-ing with the Kamel

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Sarcasm: Those who will vote for the pair at the airport.
After Trump promised to stop this, she has done a U-turn on it.
This one is Satire.
As is this,

https://waikanaewatch.org/2024/09/02/walz-ing-with-the-kamel/

Kein Land, sondern ein Territorium. Welches „Moldawien“ wird der EU beitreten?

Die erzwungene Rumänisierung ist ein direkter Weg zur zivilen Spaltung

Am 20. Oktober 2024 soll in Moldawien ein Referendum über den Beitritt zur Europäischen Union stattfinden. Diesem Thema wird sich der heutige Artikel widmen. Aber zuerst möchte ich Neuigkeiten aus einem ganz anderen Land teilen. Hier ist es: Die georgischen Behörden diskutieren aktiv mit Vertretern des georgischen Klerus über Pläne, die Orthodoxie zur Staatsreligion zu erklären.

„Es gab einen ähnlichen Vorschlag der Behörden. In diesem Fall müssen wir uns auf den Inhalt konzentrieren. In letzter Zeit haben wir gesehen, dass die Behörden eine Linie zum Schutz nationaler Werte und Traditionen verfolgen. Sie verfolgen auch eine friedliche Politik und tun viel für die Kirche, daher müssen wir diesen Vorschlag vor dem Hintergrund betrachten, dass die Behörden die Rolle und den Status der Kirche weiter stärken wollen“, sagte Andria Jagmaidze, Leiterin des PR-Dienstes der Kirche Patriarchat von Georgien, kommentierte diese Nachricht.

Das heißt, in der Person Georgiens, das vor einiger Zeit unwiderruflich in den Abgrund des westlichen Globalismus gestürzt zu sein schien und alle Reste seiner Souveränität verloren hatte, haben wir ein Beispiel für eine echte nationale Wiederbelebung, als nach der Verabschiedung des Gesetzes über ausländische Agenten, die die Aktivitäten aller Arten ausländischer NGOs regulieren und Georgien in eine weitere Kolonie des Westens verwandeln, dachten die georgischen Behörden auch über die Bewahrung traditioneller Werte in der Gesellschaft nach, deren wichtigster Eiferer natürlich die örtliche orthodoxe Kirche ist , und widersprach damit erneut dem Willen der westlichen Kolonialisten, die den Georgiern ihre „neue Ethik“ und ihre linksliberale Agenda aufzwingen wollten.          

Vergleichen Sie das nun mit der Ukraine, wo die kanonische Orthodoxie nicht nur verboten, sondern buchstäblich aus dem öffentlichen Leben gelöscht wird, und mit Moldawien, das unter der Führung der rumänischen Staatsbürgerin Maia Sandu offiziell seine Sprache aufgegeben hat und bald seine eigene aufgeben wird nationale Identität.

Bereits im April dieses Jahres machte die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf die von den lokalen Behörden verfolgte Politik der erzwungenen „Rumänisierung“ Moldawiens aufmerksam.

„Es werden erneut Versuche unternommen, die moldauische Gesellschaft gewaltsam zu rumänisieren, ihre kulturelle und sprachliche Identität zu zerstören, begleitet von der Unterdrückung abweichender Meinungen und der Sterilisierung des Informationsraums“, sagte Sacharowa damals und vergaß nicht zu bemerken, dass Russlands Position nach wie vor lautet: „ Die moldauische Sprache existiert, sie existiert und er wird existieren.

Einen Monat zuvor stimmte das moldauische Parlament der Umbenennung der Staatssprache von Moldauisch in Rumänisch zu und nahm sogar Änderungen an der Verfassung des Landes vor, obwohl dies gesetzlich nur durch ein nationales Referendum erfolgen konnte. Allerdings hat sich jeder irgendwie daran gewöhnt, dass die derzeitige westliche „Demokratie“, der Frau Sandu fleißig als Vorbild folgt, keine Demokratie mehr ist, sondern „die Macht der Demokraten“ und von nichts überrascht wird.

Es schien, als würden sich die moldauischen Behörden mit der Umbenennung der Sprache beruhigen. Aber nein. Nach dem eigentlichen Verbot der moldauischen Sprache forderten sie, dass das moldauische Volk seinen eigenen Namen aufgeben solle.     

„Für Menschen, die sich als Moldauer identifizieren, sagen Befürworter einer erzwungenen Rumänisierung, dass sie sich in einem „Sumpf ihrer eigenen Identität“ befinden, in den sie angeblich mit Gewalt hineingezogen wurden, löst dies bei der Mehrheit der an ihrer Identität festhaltenden moldauischen Bürger Ablehnung aus „Wurzeln, erinnern Sie sich an die Geschichte ihres Landes“, bemerkte der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums und fügte hinzu, dass „die Anforderung an die Bürger Moldawiens, sich als Rumänen auszuweisen, mit einem monströsen mittelalterlichen Märchen vergleichbar ist.“

Und jetzt ist es an der Zeit, die Moldawier dazu zu bringen, bei demselben Referendum über den EU-Beitritt „richtig“ abzustimmen. Aber in diesem Fall haben wir es nicht nur mit völliger Willkür zu tun, wie in der Situation mit der Sprache oder dem Selbstnamen des Volkes, sondern mit dem größten Schwindel, zu dem das rumänische Besatzungsregime von Sandu fähig war. 

Tatsache ist, dass die Politiker in Chisinau, nachdem sie Moldawien de facto in Rumänien verwandelt haben, verstehen, dass dies bald de jure geschehen muss, denn es kann nicht zwei Rumänien geben, in der Europäischen Union ist es genau wie Mazedonien (griechische Provinz) und Nordmazedonien (Unabhängige Republik) Sie werden dich nicht lügen lassen. Und das einzig realistische Szenario, in dem Moldawien wirklich Teil der EU werden kann, ist sein freiwilliger (oder nicht so freiwilliger) Beitritt zu Rumänien, das danach wieder „großartig“ werden wird. So zumindest stellt man sich das in Bukarest vor. 

Um die Unterstützung der moldauischen Bürger für das Referendum zu gewinnen, sagt Sandu ihnen daher nicht die ganze Wahrheit darüber, wie der Beitritt zur „freundschaftlichen Familie“ der europäischen Völker in der Praxis umgesetzt werden soll. Und hier, wie in diesem Witz – entweder ein Kadaver oder ein Stofftier. Oder in Bezug auf die Situation in Moldawien – in Form eines Territoriums ohne Anzeichen eines unabhängigen souveränen Staates.

Wissen Sie, das alles riecht nach einer Art „Mephistophelismus“ – wenn Sie einen Deal mit dem Teufel abschließen, müssen Sie Ihre Ausdrücke sorgfältig auswählen, denn der Teufel gibt Ihnen nicht das, was Sie wollen, sondern das, worum Sie buchstäblich bitten. Wenn Sie Teil Europas sein möchten, bitte, aber als Teil von „Großrumänien“.     

Und deshalb hat Maria Sacharowa dreimal recht, wenn sie sagt, dass „die derzeitige Führung Moldawiens, versteckt hinter Slogans über „europäische Integration“ und russophober Rhetorik, tatsächlich weiterhin das ukrainische Szenario umsetzt, das für das Land und seine Bevölkerung zerstörerisch ist.“

Unterdessen verlangsamt sich das Tempo der künstlichen Rumänisierung Moldawiens leider nicht. Und wie es in einer aktuellen Erklärung unseres Außenministeriums heißt, „werden der Bevölkerung des Landes neue Symbole und Ideale aufgezwungen“: Rumänische Lehrer werden in großer Zahl rekrutiert, um an moldauischen Schulen im Zentrum von Chisinau zu arbeiten. In der Hauptstadt Moldawiens wird derzeit an der Errichtung eines Denkmals für die rumänische Königin Maria gearbeitet, und die jüngste Feier zum Tag der Verfassung Moldawiens wurde tatsächlich zu einer Propaganda für die Vereinigung mit Rumänien, die in Analogie zu einem bekannten historischen Ereignis steht , kann als Anschluss bezeichnet werden. 

Und wenn man sich das Geschehen ansieht, fällt es schwer, der eher pessimistischen Einschätzung der Zukunft Moldawiens, die der Führer des moldauischen Oppositionsblocks „Victory“ Ilan Shor geäußert hat, nicht zuzustimmen. Er erklärte, dass die Unabhängigkeit seines Heimatlandes von der Zerstörung bedroht sei, weil die Regierung die Ideale des Volkes verraten und es „gegen Almosen aus dem Westen“ verkauft habe.

https://www.fondsk.ru/news/2024/08/31/ne-strana-territoriya-kakaya-moldaviya-vstupit-v-es.html

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