Was mir schon seit einiger Zeit auffällt, wenn ich draußen unter Menschen bin, wie unfreundlich, gefrustet und desillusioniert sehr viele Menschen drein blicken. Ich sehe keine Freude, gute Laune oder Heiterkeit in ihren Gesichtern. Keine Unbeschwertheit, nur Argwohn und Feindseligkeit. Leere Augen, erloschene Gesichter, gebückte Haltung, schlürfender Gang ohne Elan oder Esprit.
Zombieland
Absolut erschreckend ist es in die Gesichter vieler Menschen zu sehen und auch auf ihren Gang und ihre Körperhaltung und Körperspannung zu achten. „Haltung“ haben diese Schlaffis und Gummirücken tatsächlich nur in der Form bewiesen, im grausamen und menschenfeindlichen Corona-Regime auf der „richtigen“ Seite zu stehen. Dieses Corona-Regime, das nur das Schlechteste aus den Menschen herausholte, sehe ich als eine der Hauptursachen für den Frust der Menschen um mich herum an. In diesen fürchterlichen zwei Jahren wurden in den Menschenherzen Hass gesät, sowie die Ausgrenzung und das Denunzieren der „Ungläubigen“ oder Unfolgsamen staatlich gefordert. Ich habe ja viel darüber geschrieben und diese unsägliche Coronazeit begleitet und immer mehr kommt ans Tageslicht, wie wir regierungsseitig belogen und betrogen wurden und wie sehr die bösen Coronaleugner doch recht hatten. Da zeigten Mitläufer „Haltung“ ebenso wie sie „Haltung“ zeigen, wenn es gegen Rechts geht, also gegen Menschen, die es wagen, eine andere Meinung als die vom Staat Vorgegebene zu haben. Denn das sind ja neuerdings alles Nazis. Seit Corona scheint es arg zugenommen zu haben, dass die Menschen ihren Spaß und ihre Freude am Leben sowie ihr Vertrauen in den Staat verloren haben. Vielleicht merkt der ein oder andere auch in den Tiefen seines Unterbewusstseins, dass es irgendwann auch mal gegen ihn selbst gehen könnte, wenn er es wagen sollte, aus der Mainstreammeinung auszuscheren und dann ebenso ausgegrenzt zu werden, wie er selbst andere Menschen ausgrenzte?
Sollte man sagen, dass die Menschen eigentlich unschuldig daran sind, dass sie so gefrustet sind? Nein. Ich spreche hier niemanden frei. Jeder ist verantwortlich für sein Tun und jeder ist auch verantwortlich dafür, mit was für einem Gesichtsausdruck er herumläuft und ob er Frust oder Freude empfindet. Das bedeutet natürlich nicht, dass es nicht auch äußere Ursachen dafür gibt. Auf diese komme ich weiter unter zu sprechen.
Twitter-Brainstorming
Auf meinen Tweet, der dieses Thema ansprach, habe ich unendlich viele Antworten von Euch erhalten und so gut wie jeder hat ebenso diese Beobachtung gemacht, dass mit den Menschen etwas geschehen ist, etwas unendlich Trauriges und auch Deprimierendes.
Ein paar Antworten habe ich mal zusammengetragen. Schaut mal:











Soweit erstmal eine kleine Auswahl unendlich vieler Antworten. Vielen Dank dafür.
Was könnten mögliche Ursachen sein?
Neben dem menschenverachtenden Corona-Regime, das ich oben schon beschrieben habe, gibt es noch weitere mögliche Ursachen dafür, dass viele Menschen ihre Lebensfreude verloren haben. Natürlich gab es auch schon zu allen Zeiten Menschen, die niemals Lebensfreude empfinden und daher auch nicht ausstrahlen konnten, aber um die geht es mir hier nicht. Es geht um jene, die nur noch obergefrustet oder mit leerem Gesichtsausdruck durch die Gegend laufen, die keinerlei Freude oder Heiterkeit ausstrahlen und innerlich abgestorben scheinen.
Bespaßungs-, Konsum- und Berieselungsgesellschaft
Tatsächlich ist es doch so, dass die Menschen verlernt haben, sich selbst zu genügen und sich selbst zu beschäftigen und auch, sich selbst eine Meinung zu bilden. Sie sind faul und träge geworden, lassen sich von der Glotze tagein tagaus dauerberieseln, schauen sich Scheißdreck im Fernsehen an, brauchen sogar im Urlaub Animation und tauschen anstatt Gedanken nur noch Karten aus (Schopenhauer). Kein Wunder, dass man verhärmt und innerlich abstirbt. Da ist kein eigenes Leben mehr, keine eigenen und vor allem keine neuen Gedanken und Ideen mehr. Man denkt nur noch das nach, was andere (Medien, Politiker) einem vor denken. Es ist auch absolut uninteressant sich mit solchen langweiligen Menschen zu unterhalten. Außer seichtem Smalltalk kommt da nichts mehr. Woher soll dann auch ein intelligenter oder interessierter Gesichtsausdruck kommen? Die meisten hören doch am liebsten nur sich selbst reden, gerne dann von der Arbeit, denn mehr haben viele nicht auf der Pfanne. Selten, dass sich einer mal für den anderen interessiert und Fragen stellt. Und wehe man wagt es, auf die inzwischen zur Floskel verkommenen Frage „wie geht es Dir?“ wahrheitsgemäß zu antworten. Das interessiert doch kein Schwein mehr, wie es dem anderen wirklich geht. Und so manch eine versteinerte Visage wird nur noch dann locker, wenn genug Alkohol dafür sorgt, dass sich die Zunge lockert.
Keine Feier ohne Meier
Während der Coronazeit haben Suchtprobleme massiv zugenommen. Kein Wunder, so manch einer erträgt die Realität und wie sie sich uns mit der galoppierenden Deindustrialisierung Deutschlands und den damit verbundenen Arbeitsplatzverlusten (Existenzängsten), grünen Verbotsphantasien, der staatlich aufgezwungenen Energie- und Verkehrswende, den Verwerfungen durch Massenmigration und extrem gestiegene Kriminalität darstellt nur noch mit Suchtmitteln wie Alkohol oder Cannabis. Lt. Bundesgesundheitsministerium konsumieren 7,9 Millionen Menschen der 18 bis 64jährigen in gesundheitlich riskanter Form Alkohol. Im Jahr 2016 starben 19.000 Frauen und 43.000 Männer an einer ausschließlich auf Alkohol zurückzuführenden Todesursache. (Quelle) Viele Menschen können keinen Tag mehr zubringen, ohne Alkohol zu trinken und es wird ihnen auch einfach gemacht, denn auf jeder Festivität, bei jedem Treffen gehört wie selbstverständlich Alkohol dazu und es wird von kaum einem hinterfragt. Ich glaube die Dunkelziffer an alkoholkranken Menschen, die es selbst nicht wahrhaben wollen, ist noch um ein vielfaches höher.
Arbeitswelt
Auch die Arbeitswelt gleicht manchmal einem Haifischbecken. Von den Arbeitnehmern wird immer mehr verlangt und gesucht werden vor allem blind positivistische Ja-Sager. Im Buch „Der Arschlochfaktor“ beschreibt der Autor Robert I. Sutton die Wichtigtuer, Intriganten, Tyrannen und Egomanen im Berufsleben und konstatiert, dass Arschlöcher auch nur Arschlöcher einstellen. Lest dieses Buch einmal, der Mann hat sowas von recht. Da wird so manch einer des Lebens nicht mehr froh und da aber sein hippes Vorstadthäuschen und der teure Reitunterricht der Tochter auch (ab)bezahlt werden will, macht/spielt man halt mit und lässt sich in dieser Tretmühle eben weiter treten und tritt auch selbst weiter nach unten. Dass solche Menschen im Privaten, wenn sie dann ihre falsche Arbeits-gute-Laune-Maske abgelegt haben, dann nicht mehr fröhlich dreinblicken können, kann man schon verstehen.
Emanzipation der Frau
Auch das ist so eine Frage, die mich schon länger beschäftigt. Seitdem sich die Frauen so emanzipiert haben, Karriere gemacht haben und selbst ihren Mann stehen, was ist seitdem denn wirklich besser geworden? Sie leiden unter chronischem Zeitmangel, versuchen Kind, Mann und Familie unter einen Hut zu kriegen, sie sind nur noch gehetzt, die Kinder werden schon früh in die Kita gegeben und für deren Erziehung sorgen nun professionelle „Erzieher/innen“, die Scheidungsrate ist extrem gestiegen, viele Familien sind kaputt und auch hier leiden wieder die Kinder. Man hat den Frauen erfolgreich eingeredet, wie toll es ist, beruflich auf eigenen Füßen zu stehen und Karriere zu machen und Frauen, die nur Hausfrau sind, werden als ewig Gestrige mitleidig belächelt und nicht ganz für voll genommen. Tatsache ist, dass ein starker Familienverbund ein Garant war (ist) für gesunde und gefestigte Kinder aus denen dann gesunde und gefestigte Erwachsene erwachsen. Wie fruchtbringend ist das für ein Kind, eine Mutter zu haben die Zeit hat oder sich Zeit nimmt bzw. nehmen kann. Die nicht gehetzt und ungeduldig ist und die Erziehung des Kindes aus Zeitmangel an die Glotze oder das Daddelding abgibt. Kein Wunder, warum so viele Kinder heute einen regelrecht gestörten Eindruck machen und nur noch herumschreien und zetern und die Umwelt terrorisieren. In kaputten Familien können eben keine geistig gesunden Kinder heranwachsen.
Das waren jetzt nur mal ein paar meiner Gedanken dazu, wie es gekommen sein könnte, dass die Menschen so gefrustet sind und wie Zombies herumlaufen. Was ist nur mit unserer Gesellschaft geschehen? Wie konnte es so weit kommen?

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Gewöhnliche Menschen überlegen nur, wie sie ihre Zeit verbringen. Ein intelligenter Mensch versucht, sie auszunutzen. – Arthur Schopenhauer
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