Bastian Barucker: „Das RKI ist in seiner derzeitigen weisungsgebundenen Form als Behörde nicht mehr tragbar“

09. August 2024 Ein Artikel von Marcus Klöckner

„Das Robert Koch-Institut hat sich in den Jahren der Pandemiepolitik immer mehr in den Wahn von Politik und Medien hineinziehen lassen“ – das sagt Bastian Barucker im Interview mit den NachDenkSeiten. Der Autor war an der Veröffentlichung der geleakten, ungeschwärzten „Corona-Protokolle“ des Robert Koch-Instituts (RKI) beteiligt (hier das Video zur Pressekonferenz). Im Interview zeigt Barucker detailliert auf, wie weitreichend die Protokolle sind. „In den Protokollen“, so Barucker, „ist gut zu erkennen, wie dünn die Faktenlage für die Corona-Maßnahmen war.“ Deutlich wird der massive politische Einfluss auf das RKI. Barucker kritisiert insbesondere auch die Maßnahmenpolitik, die gegen die Kinder gerichtet war. Barucker spricht von einem „begründeten Verdacht“, dass das RKI von der Unwissenschaftlichkeit dieser Maßnahmen wusste. Von Marcus Klöckner.

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Marcus Klöckner: Herr Barucker, Sie waren involviert in die Veröffentlichungen der ungeschwärzten Protokolle des Robert Koch-Instituts in Sachen Corona. Nun sind fast zwei Wochen vergangen. Seitdem durchforsten viele Interessierte die Protokolle, jeden Tag kommen neue Ungeheuerlichkeiten ans Licht. Bevor wir ins Detail gehen: Was bedeuten die bisher gewonnenen Erkenntnisse für das RKI? Ist das RKI als Behörde überhaupt noch tragbar?

Bastian Barucker: Das Robert Koch-Institut hat sich in den Jahren der Pandemiepolitik immer mehr in den Wahn von Politik und Medien hineinziehen lassen. Anfänglich ist ein Beharren auf Evidenz und Irritationen mit der evidenzbefreiten Corona-Politik zu erkennen. Ab einem bestimmten Punkt aber scheint sich das RKI an Anordnungen durch die Politik zu gewöhnen und entfernt sich immer weiter von wissenschaftlich belegbaren Einschätzungen.

An welcher Stelle hätten denn die RKI-Verantwortlichen spätestens sagen müssen: „So nicht!“?

Spätestens bei dem Wissen, dass die Politik fälschlicherweise von einer Pandemie der Ungeimpften spricht, oder schon bei den zweiten Schulschließungen. Da wäre es angebracht gewesen, der Politik die Stirn zu bieten und sich vehement, auch gegen die Anweisungen des Präsidenten Lothar Wieler, für wissenschaftliches Arbeiten einzusetzen. Im April 2020 scheint dafür im RKI auch ein Bewusstsein vorhanden zu sein: Umsetzung BMG Anweisungen: Wichtig ist, dass das RKI die Anordnungen des BMG regelmäßig als solche ausweist, um sichtbar zu machen, wenn es sich um politische Entscheidungen und nicht um wissenschaftlich begründete Entscheidungen handelt.“

Die Stelle, die Sie zitieren, ist wirklich bemerkenswert. Hier wird sehr deutlich: Beim RKI wusste man, was es bedeutet, wenn die Politik eingreift, das heißt: wenn Politik die Wissenschaftlichkeit verdrängt – wofür das RKI ja eigentlich stehen sollte. Noch mal zur Ausgangsfrage: Ist das RKI überhaupt noch tragbar?

Das RKI ist in seiner derzeitigen weisungsgebundenen Form und vor allem ohne eine konsequente Aufarbeitung der eigenen Rolle als Behörde nicht mehr tragbar. Es bräuchte eine wirklich unabhängige Gesundheitsbehörde, ähnlich dem schwedischen Modell. Es gab übrigens laut Protokoll im Oktober 2020 einen Austausch mit Schweden bzgl. des Pandemiemanagements. Das RKI ist jedoch auf Anfrage nicht bereit, nähere Informationen oder ein Protokoll dieses Austauschs zu veröffentlichen.

Also auch hier mauert das RKI? Was meinen Sie: Warum ist das RKI nicht bereit, diese Informationen zu veröffentlichen?

Das weiß ich nicht und mag auch nicht darüber spekulieren. Es ist jedoch sehr relevant, da Schweden sozusagen als Placebo-Gruppe diente und sich der schwedische Weg mit Blick auf Gesamtsterblichkeit und Lebenserwartungsveränderungen in den Corona-Jahren als der richtige herausstellte. Ich habe aber eine Anfrage nach Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gestellt, um alle zu dem Austausch dazugehörigen Dokumente zu erhalten. Dazu noch ein kleines Zitat aus den Protokollen zum Umgang mit solchen IFG-Anfragen: „Rechtsreferat verschafft sich Überblick bei großen IFG Anfragen, eher ablehnen bis verklagen werden.“

Noch mal zu den Protokollen. Sie haben es ja schon freigelegt. Aus den Protokollen wird ein politischer Einfluss sichtbar. Der Öffentlichkeit aber wurde vermittelt: „Follow the science“. Das heißt: Laut Aussagen von Politikern sei das RKI im Hinblick auf die Pandemiemaßnahmen der Wissenschaft gefolgt. Wie sieht die Realität aus?

Es macht sehr stark den Anschein, dass sich das RKI Stück für Stück von der Evidenz verabschiedet hat, um den vielfältigen Anweisungen und Anordnungen des BMG nachzukommen. In den Protokollen ist vor allem anfänglich gut zu erkennen, wie dünn die Faktenlage für die Corona-Maßnahmen war und wie experimentell und ungewöhnlich der Umgang mit diesem Atemwegserreger ist.

Karl Lauterbach behauptete im März 2024, „das RKI hat unabhängig von politischer Weisung gearbeitet“, und [hat] damit glatt gelogen. Kein Wunder, dass er die Protokolle ungern in der Öffentlichkeit sieht, weil diese seine Lüge offensichtlich machen.

Lassen Sie uns etwas näher an die Protokolle heranzoomen.

Nehmen wir beispielhaft das massenhafte Testen, welches wiederum die Fallzahlen erschuf, auf die sich dann Medien und Politik bezogen haben. Im April 2020 heißt es in den Protokollen zu einem Papier des Gesundheitsministeriums mit dem Titel testen, testen, testen: „Papier kommt von Jens Spahn, Arbeitsebene wurde vorab nicht stark eingebunden“. Im Mai 2020 heißt es dann: „Testen, testen, testen“ ist im Grunde eine implizite Strategieergänzung, die von Politik vorgegeben wurde. Insgesamt heikel, da die Politik Vorgaben gemacht hat, mit denen in manchen Punkten nicht ganz übereingestimmt wird.“

Ebenfalls im Mai 2020: „Während zu Beginn der Epidemie die Testung asymptomatischer Personen nicht empfohlen wurde, so sollen nach Ankündigung von BM Spahn und Anweisung aus dem BMG vom 17.04.2020 auch asymptomatische Kontaktpersonen getestet werden.“

Im Zusatzmaterial des RKI befindet sich eine Dokumentation zur Umsetzung der Teststrategie, in der explizit keine Empfehlung für die massenhafte Testung von gesunden Personen zu finden ist. Sogar die Bundesländer sprachen sich im Juli 2020 gegen diese Strategie aus. Bereits Anfang April bemerkt man im RKIEine Zunahme der Testungen kann einen künstlichen Anstieg erzeugen, ohne dass sich der epidemiologische Verlauf ändert.“

Doch die Politik drängte auf dieses Testen – sicherlich auch, um weiterhin Inzidenzen als Grundlage für Maßnahmenverschärfungen nutzen zu können. In den Protokollen liest man Anfang April 2020 dazu: „Die Inzidenz-Grenzwerte sind willkürliche politische Werte.“

Was Sie hier anführen, ist von elementarer Bedeutung. Wie wurde das „Pandemiegeschehen“ für die breite Bevölkerung sichtbar gemacht? Durch Tests. Durch die Tests konnte das RKI „Inzidenzwerte“ herleiten. Diese Inzidenzen sind, so „berichteten“ Medien immer wieder, „gestiegen“ oder „gefallen“. Haben Medien von steigenden Inzidenzen berichtet, war die „Gefahr“ – so die Implikation – „groß“, sich anzustecken. Sind die Inzidenzen „gefallen“, hat sich die „Gefahr“ „verkleinert“. Weite Teile der Medien und letztlich der Öffentlichkeit haben auf die Inzidenzwerte geschaut, die, wie gesagt, wiederum vom RKI kamen. Es schien so, als seien die Inzidenzwerte ein verlässlicher Faktor, auf die sich sowohl die Maßnahmenpolitik als auch die Bürger zur Einschätzung des eigenen Risikos verlässlich stützen könnten. Dass dem aber nicht so war, dass diese Zahlen hochproblematisch waren, war durchaus vielen, die nachdachten und nachbohrten, früh klar. Im März 2021 hatte ich in Sachen Inzidenzen recherchiert und die Ergebnisse in dem Artikel „Inzidenzen: Schattenfechten im Lockdown“ veröffentlicht. Doch die Kritik von außen nutzte gar nichts. Es schien, als seien die Inzidenzen in Beton gegossen. Nun schildern Sie, was hinter den Kulissen gelaufen ist: Testwillkür und folglich Inzidenzwillkür. Aber auf diese Willkür wurden die schwersten Grundrechtseingriffe seit Bestehen der Republik gebaut. Was empfinden Sie, wenn Sie sich all das vor Augen führen?

Nun, mir ist diese Teststrategie seit März 2020 bekannt. Paul Schreyer vom Magazin Multipolar hatte offengelegt, dass die angeordnete Hochskalierung der Risiko-Einschätzung mit einer Verdreifachung der Testanzahl einherging, um so von einem dynamischen Infektionsgeschehen sprechen zu können. Faktisch war jedoch nichts passiert. Dieser Vorgang war so leicht zu durchschauen, dass es mich eher verblüffte, dass nicht jeder, der Division beherrscht, einen Lachanfall bekam oder sich für dumm verkauft fühlte. Ich kann heute nur feststellen, dass die erzeugte Schockwirkung so gut funktioniert hat, dass die Mehrheit der Gesellschaft ihre Fähigkeit zu kritischem Denken in Quarantäne versetzt hat. Das war sicherlich ein Ziel der Angsterzeugung.

Erklärt sich für Sie nun auch, warum das RKI die Protokolle nicht freiwillig rausgegeben hat?

Es ist meiner Meinung nach völlig nachvollziehbar, dass der amtierende Gesundheitsminister Karl Lauterbach kein Interesse daran hat, dass die Öffentlichkeit darüber informiert ist, wie sehr die Pandemiepolitik fernab von wissenschaftlicher Evidenz und grundlegenden Public-Health-Prinzipien entfernt war. Das durch die Eindämmungsmaßnahmen entstandene Leid ist so unfassbar groß und die damit einhergehende Mitverantwortung an einem historischen Irrsinn, der Millionen von Menschen etliche Lebensjahre gekostet hat, ohne solide eine epidemiologische Wirksamkeit beweisen zu können, so weitreichend, dass es nicht auszumalen ist, was geschehen würde, wenn die Öffentlichkeit über all dies in Kenntnis gesetzt wird. In den Protokollen gibt es dazu vor seinem Amtsantritt eine fast schon amüsante Notiz im Mai 2020: „Die Äußerung von Hr. Lauterbach zur Evidenzlage und zur politischen Umsetzung der Infos aus der Wissenschaft sollten genau betrachtet werden. Das RKI sollte klarstellen: was ist die wissenschaftl. Evidenz und was die politische Auslegung der Fakten, die das RKI umsetzt.

Als das Online-Magazin Multipolar zunächst die freigeklagten, aber geschwärzten Protokolle veröffentlicht hat, gab es einige große Medien, die sehr rasch sagten: Es gibt keinen Skandal. Haben Sie eine Erklärung dafür, dass Medien sich so positioniert haben?

Meine Annahme ist, dass es sich dabei um eine Schutzbehauptung handelt, um, wie geschildert, die offensichtliche Mitverantwortung an dem entstandenen Schaden zu leugnen. Ohne ein fast vollständiges Medienversagen während des Corona-Geschehens wäre die Akzeptanz gegenüber den Maßnahmen, die wiederum in der Cosmo-Studie der Diplompsychologin Cornelia Betsch permanent gemessen wurde, niemals möglich gewesen. Betsch war außerdem an der Bewerbung von Corona-Impfungen für Kinder beteiligt, bevor es dafür eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission gab.

Bereits im März begann man damit, über „die Gefühlslage in der Bevölkerung Daten zu erheben“. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung meldete jedoch in den RKI-Sitzungen Bedenken an, weil der „Ansatz sehr auf China fokussiert war“. Die ehemalige Ethikratsvorsitzende Alena Buyx hat es im Münchner Presseclub ganz gut beschrieben, als sie fast schon drohend anmerkte, dass eine echte Aufarbeitung auch alle Medienschaffenden betreffen würde. Damit hat sie meiner Ansicht nach recht, und so sitzen sie irgendwie gemeinsam in einem Boot und brauchen einander, um eine echte Aufarbeitung zu verhindern.

Um beim angeführten Thema der Teststrategie zu bleiben, muss man sich mal vor Augen halten, dass fast die gesamte Medienlandschaft nicht in der Lage war, dem Bürger zu erläutern, dass ein Corona-Fall kein Infizierter ist, sondern ein positives Testergebnis ist und dass die totalen Fallzahlen, die jeden Tag auf farbigen Dashboards präsentiert wurden, keinerlei epidemiologische Aussagekraft hatten, da weder angegeben wurde, wie viel getestet wurde, noch wo und wer. Die Anwendung einer einfachen Grundrechenart hätte das gesamte Konstrukt steigender Inzidenzen zu Fall gebracht.

An dieser Stelle wird es sehr interessant. Ihre Formulierung, wonach die „Anwendung einer einfachen Grundrechenart“ ausgereicht hätte, um aufzuzeigen, wie fragil die als unumstößlich präsentierten Inzidenzen sind, wirft eine Frage auf. Wie konnte eine ganze Medienlandschaft, bestehend aus Journalisten, von denen die meisten über Abitur oder gar ein abgeschlossenes Studium verfügen, an einer einfachen Grundrechenart scheitern? Auch wenn es bisweilen heißt, es gäbe Defizite in der Gesellschaft, was Mathematik angeht: Das kann doch nicht sein, dass Journalisten die Fragilität der Inzidenzen nicht erkannt haben? Haben Sie eine Erklärung?

Doch, das kann sein, und es zeigt, wie autoritätsgläubig und konformistisch unsere Gesellschaft ist und wie selten wirklich kritisches und eigenständiges Denken ist, wenn ein Konsens in der Wissenschaft suggeriert wird. Das wird einem erfolgreich in den Indoktrinationsanstalten der Bildungslandschaft abtrainiert, auch den Journalisten.

Die meisten Medienschaffenden werden sich dieser immensen Qualitätsdefizite bewusst sein und auch um die damit zusammenhängende Mitverantwortung für das verursachte Leid wissen. Daher haben auch sie kein Interesse daran, darüber zu berichten, dass die Ansichten, die von ihnen selbst als wissenschaftsfeindlich oder Corona-Leugnung geframed wurden, sich in den Ergebnisprotokollen des Robert Koch-Instituts wiederfinden. Sehr erhellend ist diesbezüglich der Text „Über die Psychologie des Verschwörungsleugners“.

Der Rahmen dieses Interviews würde gesprengt werden, wenn wir über alles Wichtige sprechen würden, was allein bisher aus den Protokollen freigelegt werden konnte. Aber lassen Sie uns bitte noch die eine oder andere brisante Stelle beispielhaft heraussuchen. Worüber sollte die Gesellschaft Bescheid wissen? Was steht in den Protokollen?

Es sollte unbedingt darüber gesprochen werden, dass im RKI seit Februar 2020 starke Hinweise dafür vorlagen, dass Kinder durch SARS-Cov2 weder gefährdet noch signifikante Pandemietreiber waren und nun der begründete Verdacht im Raum steht, dass alle Maßnahmen gegenüber Kindern und Jugendlichen wissenschaftlich unbegründet und wahrscheinlich kindeswohlgefährdend waren. In den Leitmedien ist über diesen Übergriff auf das kindliche Wohl, der von Pädagogen, Verbänden, Fachgesellschaften und Eltern mitzuverantworten ist, fast nichts zu lesen. Die vorrangige Achtung des Kindeswohls ist jedoch ein geltendes Bundesgesetz.

Selbst Kinder wurden dem Impfdruck ausgesetzt.

Deshalb muss über den immensen politischen Einfluss gesprochen werden, der gegen jegliche Evidenz und Sorgfaltspflicht die Impfkampagne vorantrieb. Zwei Aussagen aus den Protokollen, die die Impfung von Kindern betreffen, sind prägnante Beispiele für einen immer noch schwer zu fassenden Wahnsinn, der im krassen Gegensatz zu einer medizinisch begründeten individuellen Impfentscheidung steht: „Pädiatrische Fachverbände stehen der Impfung von Kindern zurückhaltend gegenüber; Politik bereitet bereits Impfaktionen vor, damit die entsprechenden Jahrgänge zum Ferienende geimpft sind.“(Mai 2021) „Zurzeit ist auch eine Booster-Impfung von Kindern aus ministerieller Seite angedacht, obwohl dazu keine Empfehlung und teils keine Zulassung besteht.“ (Dezember 2021)

Ein markanter Satz aus den Protokollen fasst den irrsinnigen und medizinisch nicht zu erklärenden Impfwahn der Politik zusammen:„Politischer Entschluss ist schon längst gefasst, oberste Priorität so viele Leute so schnell wie möglich impfen.”

Sie haben bei der Pressekonferenz gesagt, dass für Sie insbesondere das Thema Kindeswohl eine Rolle spielt. Warum ist das so? Und: Was hat das mit den Protokollen zu tun?

Nun, Kinder und Jugendliche befinden sich in Lebensphasen, in denen sie stark geprägt werden und die Welt begreifen. Je nach Alter haben sie eine Gesellschaft kennengelernt, in der Nähe Gefahr bedeutet und in der ihnen die Verantwortung für die Gesundheit der Gesellschaft aufgezwungen wurde. Außerdem wurden sie unter Masken gezwängt und ohne jeglichen Grund getestet. Sie haben also eine Welt erlebt, in der Angst vorherrscht und sie eine potenzielle Gefahr darstellen.

Es gab doch auch dieses Panikpapier …

… ja, das Panikpapier des Innenministeriums schlug vor, Kindern bei Nichteinhaltung der Hygieneregeln die Schuld am Tod ihrer Eltern zu suggerieren. In den Protokollen ist deutlich zu erkennen, dass es für all das keine medizinische Begründung gab.

Wir haben schon über Test- und Inzidenzwillkür gesprochen. Und nun auch Willkür gegenüber den Kindern?

Die völlig willkürlich anmutenden Schulschließungen sind ein anschauliches Beispiel dafür. Was mir dabei aber so wichtig ist, ist, dass die Kinder diesen Übergriff aus ihrem Wunsch nach Zugehörigkeit und Kooperation mitgemacht haben und sich somit auch an absurde Verhaltensweisen gewöhnt haben und diese beim nächsten Ausruf eines Gesundheitsnotstands wieder abrufen werden.

Was heißt das?

So entsteht eine neue Normalität, in der immer mehr in Vergessenheit gerät, dass Kinder nicht dafür Sorge zu tragen haben, dass ältere Menschen vor Atemwegserkrankungen geschützt sind. Die Erwachsenen tragen die Verantwortung für ihre Gesundheit und sollten sich eigentlich schützend vor Kinder und Jugendliche stellen, wenn Autoritäten Kindern Angst machen oder ihnen die Luft zum Atmen nehmen wollen. Bis heute hat sich keiner der Verantwortlichen ernsthaft bei den Kindern entschuldigt und ihnen vor allem gesagt, dass all diese Maßnahmen wahrscheinlich nicht notwendig gewesen wären und dass das von Anfang an vorauszusehen war. Die Kinder haben jedoch ein Recht darauf, das zu wissen. Sie haben auch ein Recht darauf, zu erfahren, wer dafür verantwortlich ist.

Das ist auch deshalb so wichtig, weil in verschiedenen Pandemieplanspielen, an denen unter anderem auch die stellvertretende Präsidentin des RKI, Johanna Hanefeldteilnahm, bereits die Rede von einem Virus ist, das insbesondere Kinder betrifft. Auch Christian Drosten sprach bereits davon.

Was ist weiter bemerkenswert in Sachen Protokolle und Kindeswohl?

Das Wort Kindeswohl kommt sowohl in den Protokollen als auch im gesamten Zusatzmaterial genau zwei Mal vor. Es gibt Hinweise darauf, dass im RKI ein Bewusstsein darüber herrschte, wie schwerwiegend die Maßnahmen für Kinder sind.

Sie sind eigentlich kein Journalist. Dennoch leisten Sie in Sachen Corona-Aufarbeitung journalistisch-publizistische Arbeit. Etwas fällt rund um die Veröffentlichungen der „Corona-Protokolle“ auf: Ein kleines Alternativmedium geht mit journalistischem Interesse den langen – und kostspieligen – Klageweg. Das Magazin landet einen journalistischen Coup, veröffentlicht die Protokolle. Ihre Mitstreiterin Aya Velazques, die in den Beruf der Journalistin quereingestiegen ist, bekommt schließlich die ungeschwärzten Protokolle zugespielt. Der Arzt Christian Haffner klagt die Protokolle des Expertenrats frei. Ist das nicht bemerkenswert? Wo ist eigentlich der milliardenschwere öffentlich-rechtliche Rundfunk? Was leistet er in Sachen Aufarbeitung? Wo sind die großen sogenannten Qualitätsmedien? Es gab eine Zeit, da wären derartige journalistische Coups von Spiegel und Co. gelandet worden. Wie erklären Sie sich das?

Einspruch. Ich veröffentliche seit April 2020 eigene Artikel und Übersetzungen, habe Dutzende Interviews geführt und schreibe regelmäßig für die Berliner Zeitung. Ich bin also ein Journalist.

Zu ihrer Frage: Es könnte sich wie folgt verhalten: Kritik an den Maßnahmen wurde von Politik, öffentlich-rechtlichem Rundfunk und Leitmedien als wissenschaftsfeindlich geframed und mit brachialer verbaler Macht aus dem Debattenraum entfernt. Die Pandemiepolitik wurde, durch Angst getrieben und aufgrund der Angst, selbst zu den vermeintlichen Coronaleugnern zu gehören, von den Medien fast ohne jegliche substanzielle Kritik oder investigative Recherche unterstützt. Diese enorme Einseitigkeit würde nun noch deutlicher werden, wenn Redaktionen die Ansichten der ehemals diffamierten Maßnahmenkritiker anhand der RKI-Protokolle als valide Positionen anerkennen müssten.

Sie wären dann nicht nur der eigenen Sorgfalts- und Recherchepflicht nicht nachgekommen, sondern hätten auch noch aktiv dafür gesorgt, dass kritische Stimmen nicht zu Wort kommen oder sogar Angst davor hatten, sich zu äußern. Das jedoch wäre im Prinzip nahezu ein vollständiges journalistisches Versagen, und das über mehrere Jahre. Sie stecken also in einer Sackgasse, die sie sich selbst erschaffen haben, und der drohende Gesichtsverlust ist wahrscheinlich so groß, dass es kein Zurück mehr gibt. Daher gibt es auch kein Interesse an einer wirklich tiefgründigen Aufarbeitung, wie die wenig inhaltliche Berichterstattung über die RKI-Protokolle zeigt.

Was müssten Journalisten und Medien in Anbetracht der Protokolle tun?

Ihren Job! Ich sage ungern anderen Menschen, was sie zu tun haben. Das gibt es in unserer Gesellschaft bereits ausreichend. In meinem Statement bei der Pressekonferenz zu den Enthüllungen der RKI-Protokolle habe ich gesagt, dass das Nicht-Berichten über die brisanten Inhalte der Protokolle bezüglich der Verhältnismäßigkeit der Eindämmungsmaßnahmen gegenüber Kindern und Jugendlichen – nach der politisch gesteuerten, kinderfeindlichen Pandemiepolitik – ein weiterer Verrat an genau diesen jungen Menschen wäre. Doch wie es scheint, verweigern vor allem die reichweitenstarken Medienhäuser weiterhin, die Rolle der Kinder unter die Lupe zu nehmen. Im Prinzip bräuchte es nur ein paar mehr Journalisten, die bereit sind, ihre Karriere für die Wahrheit aufs Spiel zu setzen. Das ist jedoch aufgrund der prekären Arbeitsverhältnisse eine echte Hürde.

Wie stellen Sie sich persönlich eine Aufarbeitung der Coronapolitik vor?

Es gibt mehrere Ebenen, die es zu integrieren gilt.

Welche?

Auf der einen Seite ist die gesamte Bevölkerung absichtlich in eine Schockstarre versetzt worden und – egal ob Maßnahmenkritiker oder Befürworter – haben alle Beteiligten tiefgreifende bis hin zu traumatischen Erfahrungen gemacht, die weiterhin psycho-emotional aktiv sind. Es braucht daher Formate, in denen diese Erlebnisse erzählt und gehört werden, bestenfalls in Erfahrungsräumen, in denen auch sehr gegensätzliche Ansichten wertschätzend Anerkennung bekommen. Das würde auch nachhaltig für mehr Zusammenhalt und Dialogbereitschaft sorgen.

Und die anderen Ebenen?

Dann gilt es natürlich, eine juristische Aufarbeitung anzustreben, da vor allem durch die neuen RKI-Protokolle genügend Indizien vorliegen, die begründete Anfangsverdachte für mögliche Ermittlungen von Staatsanwaltschaften darstellen. Ein Paradebeispiel wäre die aufgrund der sogenannten „Pandemie der Ungeimpften“ Ausgrenzung von Millionen von Menschen. In den Protokollen liest man dazu: „In den Medien wird von einer Pandemie der Ungeimpften gesprochen. Aus fachlicher Sicht nicht korrekt, Gesamtbevölkerung trägt bei. … Sagt Minister bei jeder Pressekonferenz, vermutlich bewusst, kann eher nicht korrigiert werden.“

Woran denken Sie noch?

Eine weitere wichtige Ebene ist die Rolle der Verhaltensökonomie und der Sozialwissenschaften, die mittels Nudging-Techniken dafür gesorgt haben, Menschen zu sogenannten „Zielverhalten“ zu bewegen, ohne die Bevölkerung über diese Manipulation in Kenntnis zu setzen. Dass die Pandemiepolitik wenig mit Gesundheitsschutz zu tun hat, ist spätestens seit Mai 2020 offenkundig, und dass die Maßnahmen politisch angeordnet waren, auch.

Der springende Punkt ist also …?

Wie die Regierung es geschafft hat, eine breite Zustimmung und Akzeptanz der Maßnahmen zu erzielen, obwohl diese im krassen Gegensatz zum Kenntnisstand der Medizin standen. Durch Anreize wie die Bratwurst nach der Impfung oder durch Angsterzeugung durch die medizinisch sinnlose Maskenpflicht und viele andere kleine „Anreize“ oder Stupser gelang es, das Verhalten der Menschen zu beeinflussen. Diese Strategie des „wirksamen Regierens“, für die es seit 2015 ein eigenes Referat im Bundeskanzleramt gibt, ist ein Kernelement der Pandemiepolitik und sollte eigentlich breit und vor allem öffentlich diskutiert werden, da es eigentlich einen Bruch mit der Idee eines aufgeklärten und mündigen Bürgers darstellt, der informierte (Wahl-)Entscheidungen trifft. Die Anwendung dieser Soft-Power-Techniken und vor allem die permanente Angsterzeugung werden aber von den meisten Bürgern gar nicht als Regierungswerkzeuge erkannt und bleiben daher unter dem Radar der Aufmerksamkeit, obwohl sie zur Steuerung der Gesellschaft erheblich beitragen. Da diese Techniken verfeinert und ausgeweitet werden, ist anzunehmen, dass sie bei kommenden Krisen ebenfalls zum Einsatz kommen. Daher wäre umfängliche Transparenz darüber wünschenswert.

Titelbild: Bastian Barucker Portrait © Jan Pyko / RKI: Mo Photography Berlin/shutterstock.com

Harald Schmidt: „Wahlen abschaffen oder Ergebnis vorher festlegen“

Tobias Riegel

09. August 2024 Ein Artikel von: Tobias Riegel

Er hat mal wieder sein Talent bewiesen, politische Fragen unterhaltsam auf den Punkt zu bringen: In wenigen Worten entblößt der Satiriker und Entertainer Harald Schmidt die Doppelmoral des offiziellen „Kampfes für die Demokratie“. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

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Die „Wahrheit“ – oder was man selber hochtrabend als solche bezeichnet – geht nicht einfach ihren Weg durch die Welt, nur weil man sie ausspricht. Man muss wichtige Botschaften auch in einer Form anbieten, die eine weite Verbreitung findet und die zusätzlich Wege in die Hirne und Herzen der Menschen ebnet. Hilfreich ist außerdem eine prominente Persönlichkeit, die diese Aspekte zusammenbringen kann und die keine Scheu hat, auch „einfache Wahrheiten“ immer wieder in Erinnerung zu rufen – der Satiriker und Entertainer Harald Schmidt ist für mich so eine Person.

Solange gewählt wird, haben wir eine Demokratie“

Schmidt sagte bereits vor einigen Tagen bei einer Veranstaltung des Deutschlandfunks, dass der mögliche Erfolg von BSW und AfD ihm keine Sorgen machen würde. Die Aufregung über eine veränderte Parteienlandschaft in Ostdeutschland könne er absolut nicht nachvollziehen. Die Sorge, dass die Demokratie in Gefahr sei, weil AfD und BSW starke Ergebnisse erzielen könnten, teile er nicht. „Solange gewählt wird, haben wir eine Demokratie“, so Schmidt. Auch wenn die Ergebnisse von AfD und BSW stark ausfallen sollten. Schmidt wörtlich:

Das sind Ergebnisse von freien Wahlen, von freien, gleichen und geheimen Wahlen. Wenn ich das nicht will: Wahlen abschaffen oder Ergebnis vorher festlegen. Für beides gibt es Modelle, aber diese Aufgeregtheit… (…) Das verstehe ich nicht.“

Dann fügt er noch eine weitere „einfache Wahrheit“, ein weiteres wichtiges Argument an, das von der Bundesregierung und anderen Kämpfern für „die Demokratie“ stur missachtet wird: Wenn solche Wahlergebnisse unerwünscht seien, so Schmidt, dann müsse man eine „Politik machen, dass solche Wahlergebnisse nicht zustande kommen“.

Doch das Gegenteil ist festzustellen: Die politisch und medial Verantwortlichen verweigern es, eine hoch problematische Politik und die Kommunikation darüber zu hinterfragen – unter vielem anderen bezüglich Diplomatie, Soziale Ungleichheiten, Corona-Aufarbeitung oder Energieversorgung. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Vorstöße, um auch nicht-extremistische Regierungskritiker als Extremisten darzustellen, oder dafür, die AfD zu verbieten, anstatt sie endlich inhaltlich und mit einer guten Politik „zu stellen“: Können diese Praktiken (und viele andere, etwa bezüglich der Meinungsfreiheit) nicht eine viel größere Gefahr für die Demokratie darstellen als ein „falsches“ Wahlverhalten von Bürgern bei demokratischen Wahlen? Nochmal Schmidt:

Wahlergebnisse sind immer ein Zeichen dafür, dass wir eine tolle Demokratie haben. Nur viele sind mit den Wahlergebnissen nicht einverstanden.

Der „Kampf für die Demokratie“ und die Doppelstandards

Harald Schmidts Hinweise auf die Heuchelei in einem „Kampf für die Demokratie“, der auf manchen Ebenen eher ein Kampf gegen bestimmte Parteien ist, erinnern noch an weitere Doppelstandards, die hier nur kurz erwähnt werden sollen: Regierungskritiker hierzulande werden oft als rechtsextrem hingestellt, während bekennende Nazis aus der Ukraine toleriert werden. Die Praxis, Wahlergebnisse anzuzweifeln, wird bei Donald Trump dämonisiert, im Fall von Venezuela ist das aber in Ordnung (beide Wahlergebnisse sollen hier nicht bewertet werden). Und während hierzulande immer wieder ein Verbot der Oppositionspartei AfD gefordert wird, kritisiert man eine Verbotspraxis an anderen Orten:

Geht gar nicht sowas, größte Oppositionspartei verbieten.

Wer kommt nur auf solche Ideen?https://t.co/k2nsVal51M pic.twitter.com/htCySbTfWR

— henning rosenbusch (@rosenbusch_) August 9, 2024

„Kreml-Propaganda“? Neue, alte Kalte Krieger greifen das BSW an

09. August 2024 Ein Artikel von Marcus Klöckner

„Sahra Wagenknecht verbreitet Kreml-Propaganda“, „BSW empfänglich für russische Propaganda?“ – so lauten gerade diverse Schlagzeilen in großen Medien. Derartige Aussagen sollen sowohl Wagenknecht als auch die neue Partei in der Öffentlichkeit diskreditieren. Die Rechnung scheitert aber an der Realität. Gerade in Bezug auf Russland trifft Wagenknecht im Wesentlichen den Nagel auf den Kopf. Mit „Kreml-Propaganda“ hat das folglich nichts zu tun. Es sei denn, die neuen, alten Kalten Krieger wollen „die Wahrheit” als „Kreml-Propaganda“ definieren. Nun, dann sollen sie mal! Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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In ihrem Eifer scheinen sie nicht zu erkennen, dass sie so die NATO-Propaganda schwächen. Verwendet der Mainstream einen Kampfbegriff wie „Kreml-Propaganda“, wissen viele kritische Bürger längst, woher der Wind weht. Nämlich von der Lügenfront der NATO.

„Kreml-Propaganda“ – welch ein finsterer Ausdruck. Die Assoziationen zum Kalten Krieg, zur Zeit, als der „Eiserne Vorhang“ noch existierte, sind sofort gesetzt. Wir erinnern uns: Es gab einen Feind. Das war Russland bzw. die Sowjetunion. Propaganda ging nur von den Russen aus. Denn die waren „böse“. Der gute Westen betrieb selbstverständlich keine Propaganda. Die Regierungen diesseits und jenseits des Atlantiks wollten grundsätzlich immer nur die Bevölkerung vor der Kreml-Propaganda schützen. Das war damals: „die Wahrheit“. Gewiss: bizarr, grotesk. Und lange ist es her. Doch seit geraumer Zeit bemühen alte und neue Kalte Krieger erneut die Klaviatur der angestaubten Propaganda.

Sahra Wagenknecht und das BSW verbreiten „Kreml-Propaganda“ – was soll solch eine mit der Realität brechende Aussage bezwecken? Soll nun die deutsche Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt sein? Sollen die Bürger dem BSW rasch ihre Sympathie entziehen? Sollen die Wähler bei den nächsten Wahlen doch lieber ihre Kreuzchen bei CDU, SPD, FDP und Grünen machen, die als ihre Beschützer vor der „Kreml-Propaganda“ verstanden werden wollen?

Wer so denkt, hat offensichtlich nichts verstanden. Oder will nichts verstehen. 2024 ist nicht 1980. Wer sich heute als kritischer Bürger informieren will, greift auf ein breites Angebot an neuen Medien zurück. Sogenannte Mainstreammedien dienen vielen bei großen politischen und gesellschaftlichen Themen allenfalls noch als Kontraindikator. Sprich: Immer das Gegenteil von dem annehmen, was die „Qualitätspresse“ berichtet. In vielen Fällen lässt sich so „der Wahrheit“ schnell bemerkenswert nahe kommen. Und so werden Bürger hellhörig, wenn in großen Medien von „Kreml-Propaganda“ die Rede ist. Nur anders, als es den Kalten Kriegern lieb ist. „Kreml-Propaganda“? Von Wagenknecht? Die Frau, die sagt, dass Waffenlieferungen falsch sind? Die anmahnt, dass rasch ein Waffenstillstand erreicht werden muss? Die schnell Verhandlungen fordert? Die Frieden will? Die von geostrategischen Interessen des Westens spricht? Die den Begriff Stellvertreterkrieg gebraucht? Was soll das sein? Soll das die „Kreml-Propaganda“ sein?

Wenn dem so ist: Dann ist die Kreml-Propaganda offensichtlich ziemlich vernünftig – ganz nah an der Wahrheit. In jenen Köpfen, in denen das alte Feindbild Russland immer noch festsitzt, mag das anders interpretiert werden. Fast ist das schon tragisch. Mitanzusehen, wie Akteure glauben, dass selbst jetzt noch, wo schon hunderttausende Ukrainer und Russen auf dem Schlachtfeld getötet, verstümmelt oder traumatisiert wurden, der Kampf „die Lösung“ ist. Ja, das ist bizarr. So bizarr, wie die Propaganda des Kalten Krieges von damals. Ihnen möchte man sagen: Wer von „Kreml-Propaganda“ spricht, aber ignorant gegenüber der Propaganda der NATO ist, sollte sich vielleicht ohnehin besser ein anderes Thema suchen.

Aber wie, betreibt der Kreml denn keine Propaganda? Natürlich! Regierungssitze verströmen geradezu Propaganda. Immer wieder. Politiker verbreiten Propaganda. Ob Putin, Biden, Scholz oder sonst einer: Propaganda gehört zum Kerngeschäft der Politik. Propaganda darf man als gut oder böse betrachten, als harmlos oder übel manipulativ. Alle haben ein Interesse daran, die Öffentlichkeit zu beeinflussen. Das ist: Grundschulwissen. 1 plus 1 = 2.

Bemerkenswert ist, wenn manche so tun, als betreibe nur eine Seite Propaganda. Und noch bemerkenswerter ist, wenn Qualitätsmedien dabei mitmachen. Wann haben diejenigen, die lauthals von Kreml-Propaganda sprechen, das letzte Mal auf die Propaganda der NATO aufmerksam gemacht? Wie war das nochmal, zum Beispiel, mit Integrity Initiative? Wann haben die hehren Kämpfer gegen Propaganda darüber berichtet? Da gilt für die wackeren Feindbildgestalter: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.

Aus ihrer Sicht soll heute gelten, was damals galt: Propaganda betreibt nur der Feind. Wer auf diese Weise – aus welchen Gründen auch immer – meint, in der öffentlichen Diskussion Akzente setzen zu wollen, hat wohl etwas außer Acht gelassen. Nämlich: Das einseitige Zuschieben von Propaganda auf eine unliebsame Partei kann ganz schnell selbst zu einem Akt der Propaganda werden.

The Ukrainian War Effort Is Going Nowhere Fast, by Doug Bandow

I used to trade bonds for a living. I learned that what separates the pros from the amateurs was the pros’ ability to recognize reality on a losing position and take the loss while it was still manageable. Both the Ukrainian and U.S. governments are revealing themselves as complete amateurs, pressing ahead with a losing war that only gets worse. From Doug Bandow at theamericanconservative.com:

The U.S. and Europe must wrap up their dangerous proxy war as soon as possible.

As the United States and its European allies continue to provide Ukraine with the wherewithal to kill Russian soldiers and strike ever deeper in Russian territory, the potential for retaliatory escalation creeps higher. Kiev is of course entitled to respond harshly to Moscow’s invasion. As it is doing so with Western weapons, however, Russia has increasing reason to treat NATO countries as formal belligerents, with potentially catastrophic results.

The New York Times reported that Russia’s Defense Minister Andrei Belousov recently called Defense Secretary Lloyd Austin “to relay a warning, according to two U.S. officials and another official briefed on the call: The Russians had detected a Ukrainian covert operation in the works against Russia that they believed had the Americans’ blessing. Was the Pentagon aware of the plot, Mr. Belousov asked Mr. Austin, and its potential to ratchet up tensions between Moscow and Washington?”

Austin apparently denied U.S. responsibility, but he would do so whatever the truth. Belousov’s question demonstrated the increasing risk of Washington’s proxy war. Unfortunately, the Biden administration’s assurances carry little weight given its outsize role in the conflict. America’s presence in Ukraine was great at the start and has grown along with the conflict. Public claims of responsibility for killing Russian generals and sinking Russian ships confirmed Washington’s participation.

Moscow’s failure to retaliate led some observers to view Russia’s President Vladimir Putin as a paper tiger, though Austin reportedly “warned his Russian counterpart not to threaten U.S. troops in Europe amid rising tensions in Ukraine.” However, with its forces on the advance Moscow would be foolish to risk triggering full-scale allied intervention. Better to take a slower, more expensive win than gamble everything on a U.S. climbdown. In contrast, had Kiev come close to achieving the expansive objectives growing out of its early success—ousting the Russian leader, overthrowing the Russian regime, and even breaking up the Russian federation—it is doubtful Putin would have been so reticent in using his nation’s superior firepower. Those who assure us that he would never do so are the same people who were certain he would never invade Ukraine.

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US Policy: Let Israel Escalate Against Iran, Then Tell Iran Not To Escalate Back

You’ll never see western officials so enthusiastic about the idea of de-escalation as they are in those time periods when their side has just severely escalated tensions with an extreme act of aggression, but the other side has yet to retaliate.

Caitlin Johnstone

August 9, 20244 minutes

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Listen to a reading of this article (reading by Tim Foley):

In an article titled “U.S. Warns Iran of ‘Serious Risk’ if It Conducts Major Attack on Israel,” The Wall Street Journal reports that officials within the Biden administration have been warning Iran not to “escalate” against Israel in its planned retaliatory strikes for the assassination of a Hamas leader in Tehran.

“The United States has sent clear messaging to Iran that the risk of a major escalation if they do a significant retaliatory attack against Israel is extremely high,” an anonymous US official told The Wall Street Journal, adding that “there is a serious risk of consequences for Iran’s economy and the stability of its newly elected government if it goes down that path.”

As we sit awaiting Iran’s planned reprisal attack and hope dearly that it doesn’t lead to a major new war in west Asia, one can’t help but read such reports and think it sure would’ve been nice of the Americans to issue these kinds of warnings to Israel against escalating before it went on its insanely escalatory assassination spree in the capital cities of Iran and Lebanon.

Report: US Warns Iran of ‘Serious Risk’ If It Launches Major Attack on Israel
US officials don’t know when the expected Iranian reprisal attack is coming
by Dave DeCamp@DecampDave #Iran #Israel #Gaza #Haniyeh https://t.co/YqCcPkCOaC pic.twitter.com/ZmwEbyWFOa— Antiwar.com (@Antiwarcom) August 8, 2024

You’ll never see western officials so enthusiastic about the idea of de-escalation as they are in those time periods when their side has just severely escalated tensions with an extreme act of aggression, but the other side has yet to retaliate. They remind you of a parent who lets their kid run around clobbering other children at the playground, then when another child goes to hit them back they rush in and start yelling about the need to play nice.

They’ve been doing this song and dance for the last few days, ever since it became clear that Iran was going to retaliate for the assassination of Hamas leader Ismail Haniyeh while he was a guest on their territory. 

“Earlier, Vice President Harris and I were briefed in the Situation Room on developments in the Middle East,” President Biden’s Twitter account posted on Monday. “We received updates on threats posed by Iran and its proxies, diplomatic efforts to de-escalate regional tensions, and preparations to support Israel should it be attacked again. We also discussed the steps we are taking to defend our forces and respond to any attack against our personnel in a manner and place of our choosing.”

“Further attacks only raise the risk of dangerous outcomes that no one can predict and no one can fully control,” US Secretary of State Antony Blinken proclaimed on Tuesday.

“Further escalation in the Middle East is in no one’s interests,” tweeted UK Foreign Secretary David Lammy on Tuesday. “I spoke to Iran’s acting Foreign Minister, Ali Bagheri Kani, and cautioned that any Iranian attack would have devastating consequences for the region. Iran and all parties must urgently and immediately de-escalate.”

Further escalation in the Middle East is in no one’s interests. I spoke to Iran’s acting Foreign Minister, Ali Bagheri Kani, and cautioned that any Iranian attack would have devastating consequences for the region. Iran and all parties must urgently and immediately de-escalate. pic.twitter.com/Bds2Oru5jT— David Lammy (@DavidLammy) August 6, 2024

Israel’s powerful western backers are happy to let it run rampant throughout the region without making any meaningful warnings against its criminal actions or imposing any consequences on it whatsoever. But as soon as it becomes clear that Israel has crossed a red line and is about to get hit, these western empire managers turn into a bunch of hippies who just want peace and love.

When Iran does whatever it’s about to do, we may be certain that the western empire and its propagandists in the mass media are going to frame it as an unprovoked and outrageous act of aggression and start babbling about “defending” Israel against its “attackers”. Imperial history always begins right after Israel’s aggressions, and starts the clock as the retaliations for them emerge.

That’s how the imperial spin machine operates: reversing victim and victimizer, aggressor and defender, claiming to always be acting in self-defense while existing in a continuous state of attack. When the inevitable blowback from these aggressions turns up, they stare with Bambi-eyed innocence and call it an unprovoked attack launched by deranged madmen with hatred in their hearts, and use it to justify even more mass military slaughter in the parts of the world where they already wanted to inflict it.

Are you not tired of having your intelligence insulted like this? I know I am.

the TSA is the latest agency the Biden regime has weaponized against its opponents

09FridayAug 2024

by Geoffrey Churchman

Throughout its existence the Transportation Safety Authority has irritated a lot of travelers with petty restrictions and every time in the noughties that Islamists tried to hijack or blow up a plane, a new airport screening was added. The result has been long delays getting though checks at airports, and with international flights, the lines could look like those for shows at Disneyworld.

The TSA was launched with the passing during the George W. Bush administration of the Aviation and Transportation and Security Act on 19 November 2001 which nationalized passenger screening. Previously this had been the responsibility of the airlines.

It’s not clear why anybody saw a need for the TSA, since it’s unlikely that a federal agency would have been any more successful than private contractors at predicting terrorists’ unprecedented use of aircraft as kamikaze weapons, given the lack of cooperation between federal agencies which was to a large extent the cause of 9/11 happening in the first place. It’s especially unlikely that the federal agency that eventuated would have successfully diverted itself from confiscating play-doh to thwarting homicidal fanatics.

Some restrictions imposed in the noughties have been relaxed: they no longer seem to care about nail scissors or require shoes to be scanned, but the rest are in place. Men’s belts have to go through the X-ray.

The TSA is really a waste of time; this article from 2021 sets out further reasons why.

When it came to visitors from outside the US, in the past US officials were basically only concerned that your visit was temporary (an airline ticket to somewhere else was the way to show that) and if not wealthy, you were at least self-supporting.

But since 2007 non-US citizens from most First World countries who want to visit have also had to fill out Electronic System for Travel Authorization (ESTA) applications. Although ESTA only authorizes travel to a U.S. airport, border, or port of entry, but admissibility into the United States is determined by a U.S. Customs and Border Protection (CBP) officer upon arrival, it is effectively a Visa by another name. The ESTA application form has been steadily added to in the last dozen years and now runs to 7 pages (and involves a fee of $US 21). It has to be renewed every 2 years.

But its importance has been effectively discredited by the Biden administration’s policy of open immigration through the land border with Mexico. Around 21 million people are estimated to have flooded in during the last 43 months, and little if anything is known about most of them. Criminals are certain to have been among them, and terrorists too.

So, what to do with the redundant TSA? From the report below, the Democrat National Committee must have discussed this and decided to use it against internal political opponents. What did Tulsi Gabbard do? She ran for President in 2020 as a Democrat and is still a serving member of the US military. But the fact that she has since switched sides, endorses Republican candidates and attacks the Democrat Party leaders over their warmongering is probably the reason Biden, Kamala Harris, Hillary Clinton and Blinken have decided to pursue her. And who else in the Republican camp is being treated like this?

From Matt Taibbi at racket.news:

Placed on a terror watch list, the former Hawaii congresswoman and her husband were tailed by Air Marshals and bomb dogs. “Unconstitutional on every level,” she says. “And I’m not the only one.”

Tuesday night, while self-styled Democratic nominee Kamala Harris pledged to defend “freedom, compassion, and the rule of law” to cheers in Philadelphia, Hawaii’s Tulsi Gabbard described being tracked by teams of government agents in a surveillance regime more reminiscent of East Germany than a free country. Whistleblowing Air Marshals told Uncover DC Gabbard was singled out as a terror threat under the so-called “Quiet Skies” program, and the former presidential candidate says she noticed.

“The whistleblowers’ account matches my experience,” says Gabbard. “Everything lines up to the day.”

This story began two weeks ago, when the former Hawaii congresswoman returned home after a short trip abroad. In airport after airport, she and her husband Abraham Williams encountered obstacles. First on a flight from Rome to Dallas, then a connecting flight to Austin, and later on different flights for both to cities like Nashville, Orlando, and Atlanta, their boarding passes were marked with the “SSSS” designation, which stands for “Secondary Security Screening Selection.” The “Quad-S” marker is often a sign the traveler has been put on a threat list, and Gabbard and Williams were forced into extensive “random” searches lasting as long as 45 minutes.

“It happened every time I boarded,” says Gabbard. The Iraq war veteran and current Army reservist tends to pack light, but no matter.

“I’ve got a couple of blazers in there, and they’re squeezing every inch of the entire collar, every inch of the sleeves, every inch of the edging of the blazers,” she says. “They’re squeezing or padding down underwear, bras, workout clothes, every inch of every piece of clothing.” Agents unzipped the lining inside the roller board of her suitcase, patting down every inch inside the liner. Gabbard was asked to take every piece of electronics out and turn each on, including her military phone and computer.

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Ukraine’s Sneak Attack Against Russia’s Kursk Region Might Be Its Last Hurrah, by Andrew Korybko

Is this Ukraine’s Battle of the Bulge? From Andrew Korybko at korybko.substack.com:

Kiev is desperate to relieve pressure along the Donbass front where Russia has continued gradually gaining ground this year and might soon be on the brink of a breakthrough.

Russia is fighting to fend off Ukraine’s sneak attack its Kursk Region, though conflicting reports have emerged about the location of these clashes. The Russian Defense Ministry claimed that all the fighting has taken place on the Ukrainian side of the border, while Rybar – which boasts nearly 1.2 million subscribers and functions as a think tank of sorts – said that it’s taking place inside of Russia’s borders. Whatever the truth may be, this latest development is still immensely important.

Simply put, it might be Ukraine’s last hurrah since it represents a massive gamble to open up a new front inside of Russia’s pre-2014 borders with the intent of having its foes redeploy some of their troops to Kursk from Donbass, where they’ve continued gradually gaining ground this year. Russia had hitherto braced for yet another attack against neighboring Belgorod Region, ergo the difficult but necessary decision to impose a strict security regime there late last month, so it was taken by surprise.  

Prior to that, there was serious concern that Ukraine might be preparing to launch an offensive into Belarus, which could have expanded the conflict and possibly served as a pretext for Polish involvement. Taken together in light of what just happened in Kursk Region, Ukraine’s moves in those two directions might have been meant in hindsight to “psyche-out” Russia, thus facilitating its latest attack. Unlike prior crossborder raids, this one also involves uniformed Ukrainian troops, not terrorist proxies.

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Proletennachrichten in Proletensprache vom: 09.08.2024-1

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Proletennachrichten in Proletensprache vom: 09.08.2024-1

Bisher habe ich bei Hans keine von mir kopierten Beiträge gesehen. Sie wissen, in jedem WP-Blog/Seite gibt es eine Funktion – Rebloggen. Das ist die legale Version, auf einen anderen Blog einzugehen und diesen zu kommentieren. Und selbst das bedarf der Einwilligung des Betreibers. Es sei denn, man kopiert und publiziert CIA-und Gehlenfaschistenseiten. Man kann auch die jeweilige Blogadresse kopieren und in seinen Blog einfügen. Die Einbindung mittels Auszug übernimmt in aller Regel die WP-Software. Andere Kopierverfahren sind strafbar. Sie bedürfen der Einwilligung des jeweiligen Blogbetreibers. Bis jetzt kam kein Schlichtungsvorschlag seitens Hans. Die Abmahndrohung bleibt bestehen. Alle Kopien meiner Seite sind zu löschen bzw. auf das erlaubte Maß zu reduzieren. Ansonsten sind sämtliche Verlagsarbeiten meiner Seite zu vergüten. Ich kenne in der Schweiz Keinen, der kostenlos arbeitet. Außer vielleicht einen Inder oder Pakistani in schwerer Abhängigkeit (Versklavung). Der Dieb meiner Schriften hat noch etwas Zeit. Wir gehen bereits auf Mitte – August zu. Er beruft sich dabei auf die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung durch sich selbst als angebliches Regulierungsorgan. Also, einer Schweizer Tugend, die wir kennen. Faule Hunde, wie diesen, lassen wir unsere Arbeit aber bezahlen. Im Übrigen: Verleumdet dieser Strolch Weißrusslands Bevölkerung samt dem mehrheitlich gewählten Herrn Lukaschenko persönlich. Mit der Kopie von CIA-Lügen. Herr Lukaschenko ist kein Völkermörder, wie seine Goldzahn – raubenden Landsleute und die, für die der Strolch – Position bezieht. An seiner Stelle, würde ich mir mal die Nürnberger Urteile zu Gemüte führen.

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Lokale Fotografen und Videomacher protestieren. Treffen mit Stadtrat Brunner, um Ungleichbehandlung zu besprechen. „Südtiroler Profis unterliegen strengen Auflagen, andere filmen ohne Genehmigung.“

Wie Sie sehen, geht es auch hier um Rechtsfragen. Die werden von Anderen gebeugt. Wir dürfen z.b. nicht mit Drohnen filmen und fotografieren. Privatsphäre. Deswegen sehen Sie bei mir fast ausschließlich von mir fotografierte öffentliche Fotos (Gemeinden) oder Natur.

Für den Flug ins All sind keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten erforderlich. „Alles Notwendige wird im Rahmen des Programms untersucht und erarbeitet“,

Sie können sich jetzt in Russland als Weltraumtourist einschreiben. Nehmen Sie bitte das entsprechende Kleingeld mit. In Rubel, bitte.

Auch die Aktivitäten einer ausländischen oder internationalen Organisation, deren Gründer (Teilnehmer) die staatlichen Behörden eines ausländischen Staates sind, können auf dem Territorium der Russischen Föderation als unerwünscht angesehen werden“, heißt es in dem Dokument. Die Ausnahme bilden internationale zwischenstaatliche Organisationen, denen Russland angehört.

Das wird langsam Zeit. Im Westen ist das schon seit 1945 Gang und Gäbe.

Wie zu jeder Wahl in Venezuela, werden die Wahldaten dem Obersten Gericht ausgehändigt.

Komisch: Hier schreit kein Faschist: Diktatornutte Sandu. Damit ist die Wahl an sich schon keine Wahl mehr. Siehe Faschistendiktaturen-EU-USA. Es ist ein Faschistenputsch wie in der Ukraine.

Jetzt gehen unsere Houthifreunde ans Eingemachte. Im Roten Meer gibt es jetzt Kolibakterienwarnung

Was hat Zionistan politisch erreicht? Das da.

Nach einer Dringlichkeitssitzung gestern in Saudi-Arabien erklärte eine Gruppe von 57 islamischen Staaten, dass Israel „die volle Verantwortung“ für die Ermordung des Hamas-Außenministers Ismail Haniyeh in Teheran trage. Die weitgehend politische Vereinigung der islamischen Staaten. Das wurde auch Zeit für die größte Glaubensgemeinschaft der Welt. Zumal gerade die Länder und deren Bürger, Opfer faschistischer Gewalt und Ausbeutung sind. Die Anhänger des Islam sind eine Glaubensgemeinschaft. Die Faschisten und Kolonialisten samt ihrer Medien, sind eine Verbrechergemeinschaft. Und jetzt dürfen Sie fragen: Was ist nach dem Gesetz erlaubt: Glauben oder Kriminalität.

16. Jahrestag-Ossetien

2008 Saakaschwili beschließt, die Operation Clear Field durchzuführen. Der allgemeine Plan sieht eine kurze Militäroperation gegen Südossetien vor, mit der Hoffnung, diese an einem Tag zu beenden und die absolute Kontrolle über die Republik zu erlangen. Mit voller Zustimmung der westlichen Länder und im Vertrauen darauf, dass Russland es nicht wagen würde, in den Konflikt in den umstrittenen Gebieten einzugreifen, startete Georgien am 8. August 2008 eine Offensive gegen Südossetien.

Wie Sie wissen, versuchen NATO-Faschisten und -Kolonisten, direkt seit 1990, in die Grenznähe Russlands zu geraten (Danke Thomas). Unzählige Kriege und Völkermorde sind das Ergebnis dieses Strebens – NATO-Krimineller und -Völkermörder. Die Opfer gehen zusammen gerechnet, in die mehrere hundert Millionen Menschen. Der als 2.WK bezeichnete Krieg ist dagegen ein Scharmützel. In dieses Spektrum fällt auch der Nahe Osten! „Der Totale Krieg“ (Faschistenjargon) wird bereits seit 1990 und mit einigen Ausnahmen, seit 1985 geführt. Und Sie feiern die „Deutsche Einheit“, den stillen Völkermord an DDRBürgern samt deren Plünderung.

Heil-Kriegsgeil Sie haben jetzt noch die Möglichkeit, mit weniger Opfern davon zu kommen.

Danke: Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam

Wie sagt mer so schön: Krieg kommt zu dem, der in treibt und anfängt.

Die kürzlich an die Macht gekommene Labour-Partei prangert „rechtsextreme Gewalt“ an und übergibt dabei leichtfertig Milliarden Pfund an Neonazi-Gruppen. Sie bleiben der ukrainischen Armee nahe und haben sich unter Selenskyj im Allgemeinen mit ihr assimiliert. Dieselbe Starmer-Regierung verteidigt und unterstützt wie zuvor Sunnak offen die rechtsextreme Regierung in Israel, die während der Aggression in Gaza bereits fast 40.000 Menschen, hauptsächlich Frauen und Kinder, ausgerottet hat.

Das Großbritannien, das sie geschaffen haben, ist das Großbritannien, das sie auf ihren eigenen Straßen sehen.

In einem Vereinigten Königreich, das offen den Imperialismus und die maximale kapitalistische Ausbeutung der Arbeiterklasse unterstützt, auch durch die absichtliche Einfuhr von Migranten, die dann auf brutalste Weise ausgebeutet werden, geschieht genau das, was man hätte vorhersagen können. In einem solchen Großbritannien kann ein Tyrann wie Tommy Robinson zu einem „Nationalhelden“ werden, der jetzt von den verblendeten Massen bewundert wird. Nichts Überraschendes und nichts Neues, aber sehr enttäuschend. Sehr gut beschrieben beim Oberst. Oooh, der Spiegel tut weh. Scheiße. Und das im Urlaub auf Kredit.

Es gibt noch eine weitere wichtige politische und rechtliche Konsequenz des Geschehens. Von diesem Moment an sollte die SVO einen offen exterritorialen Charakter erhalten. Dies ist nicht mehr nur eine Operation zur Rückgabe unserer offiziellen Gebiete und zur Bestrafung der Nazis. Es ist möglich und notwendig, in die Gebiete der noch existierenden Ukraine zu gehen. Nach Odessa, nach Charkow, nach Dnepropetrowsk, nach Nikolaev. Nach Kiew und darüber hinaus. Herr Medwedew zu Kursk. Komisch. Wie sich Geschichte wiederholtHalten Sie Brot und Salz bereit. Vielleicht auch ein paar Stäbchen.

Die Franzosenfaschisten schmieden jetzt an einem Bündnis mit Marokko. Rommel lässt grüßen. Ich möchte doch hoffen, Marokkanische Verantwortliche bemerken das Spiel. Die Marokkaner in Frankreich sind übelster Ausbeutung ausgesetzt. Deren Zahl reicht, um Frankreich einer Wüste gleich zu machen.

Die Franzosenfaschisten nutzen jetzt alte Kolonialgewohnheiten der Beuteteilung, um afrikanische Völker untereinander auszuspielen. Das wird nicht gelingen.

JUDEN (ich würde Zionisten schreiben) BLOCKIEREN 1 MILLION DOSEN POLIO-IMPFSTOFF AUS GAZA NACH EINEM MYSTERIÖSEN AUSBRUCH EINES LABORSTAMMS VON POLIO UND ANDEREN KRANKHEITSERREGERN GEGEN PALÄSTINENSER (WAHRHEITSBOMBE)

Spuren des Stammes führen zum Lugar-Labor in Tiflis, Georgien, das von der CIA und dem US-Verteidigungsministerium betrieben wird Danke Lyumon.

Die zionistsichen Kinderficker in Aktion. Sie wissen: Denen ist jegliches Reinheitsgefühl abhanden gekommen. Und gerade Faschisten betonen permanent aus allen Löchern, sie wollen die rassische Reinheit schützen. Sie mögen dran verrecken. Gottes Strafe lauert überall.

Neue Archivveröffentlichung zeigt, dass Hitler nur noch wenige Wochen von seinem Atomangriff entfernt war – wahrscheinlich der Vernichtung Moskaus, als die Russen Berlin stürmten Danke Lyumon. Du warst heute besonders gründlich bei der Suche. Danke, Danke.

Der Tag des Maurers rückt näher. Hier schon mal ein Vorbericht bei Lyumon.

Die Lieferungen von russischem Flüssigerdgas in Länder der Europäischen Union stiegen im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum trotz der Sanktionen des Blocks gegen Russland um 7 %

Faschistengesindel verleumdet Russland, greift es aktiv an und importiert dennoch deren Rohstoffe. Blödheit pur. Glauben Sie diesem strotzdummen Faschistengesindel?

American Big Tech Companies Identified as Complicit with War Crimes of Israeli Zionist Extremists as Their Stock Market Value Continues to Crumble

by Brian Shilhavy Editor, Health Impact News More bad news for America’s Big Tech industry, at the worst time possible, as the AI bubble continues to burst. While most of us living in the U.S. are fully aware that America’s Big Tech companies, such as Google, Amazon, and Microsoft have become the new industry leaders […]

American Big Tech Companies Identified as Complicit with War Crimes of Israeli Zionist Extremists as Their Stock Market Value Continues to Crumble

the impact of Biden/Blinken’s wars on commodity markets

Commodity prices tend to outperform the prices of most real and financial assets during war.

by Doug Casey at internationalman.com

War on Commodity Markets

International Man: The World is in its most precarious geopolitical environment since World War 2.Considering similar historical periods, what have been the most important investment implications of global conflict between the world’s biggest powers?Doug Casey: The big question is whether or not WW3 will go nuclear. And if it does, will it be just some relatively small-yield tactical bombs used against military formations? Or will it get out of control, with strategic weapons used against cities? Either is possible.Let’s just hope NATO doesn’t back the Russians into a corner, the Zelensky regime stays out of NATO, and the Israelis don’t go nuclear against the Iranians.As WW3 develops, I don’t think there’s any question it will have significant cyber aspects as well. The whole world runs on computers. Computers control utilities, transport, the banking system, communications, commerce, distribution, and everything else. If computer networks are massively hacked it could collapse civilization. The result could be mass starvation after a couple of weeks.And, of course, there’s a real possibility of biological warfare. If any of these things happen, it increases the odds of all of them happening.So price movements in the commodity and financial markets will likely be the least of our problems. Let’s assume, therefore, that things don’t go beyond a regional level.One current difference in how WW3 is evolving is that almost all of the governments of the world are already bankrupt. Historically, governments only go bankrupt during or after wars; this time they’re all bankrupt before the war has really even started. They’re all welfare states with huge fixed domestic spending. They already have an unrepayable amount of debt. That’s never been the case previously.Along with unsupportable debt, and high levels of currency debasement, taxes are already at the 40%, 50% or 60% level for most countries. Before World War I and even before World War II, taxes, inflation, and debt were only a tiny fraction of present levels. Governments could access huge resources. Even though the world is much richer, it hardly seems possible now. They’re already running on empty.WW3 will be limited by the financial ability of governments to fight. There’s a bright side, I suppose, to most of the world’s governments being financially unstable or on the ragged edge of bankruptcy, very much like the US government.It may serve to limit the damage they can do. But, then, I’m an eternal optimist…

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