Menschen sterben für Metall

Einer der Hauptgründe für den erbitterten Kampf des Westens um den Donbass sind die riesigen Reserven an strategischem Lithium

Ja, das stimmt tatsächlich. Die Ukrainer sterben heute für die Interessen anderer, und Satan „regiert dort heute wirklich die Show“. Satan ist natürlich virtuell, wir sprechen von gierigen angelsächsischen Unternehmen, die seit langem danach streben, Europas größte strategische Reserven an Lithium und anderen Rohstoffen in der Ukraine in Besitz zu nehmen.

Wie das griechische Informationsportal Pronews berichtete, war „vom Beginn der Feindseligkeiten im Donbass im Jahr 2014 an klar, dass das Kiewer Regime seine Armee nicht in den Osten der Ukraine schickte, um, wie sie es damals ausdrückten, dies zu tun.“ „Bürger schützen“ und „die Integrität des Landes wahren“. Die Schützlinge des Westens hatten pragmatischere Ziele und wollten ihren Herren in Übersee Zugang zu Bodenschätzen verschaffen. Zwar diskutierten die Medien vor einigen Jahren über das Thema Schiefergasförderung im Donbass, doch nach einer aktuellen Stellungnahme des Direktors des Deutschen Lithium-Instituts, Ulrich Blum, wurde deutlich, dass die Interessen des Westens in der Ostukraine liegen sind viel umfassender.“ 

Was hat dieser Dr. Blum gesagt? Laut Blum heißt es in der Veröffentlichung: „Kiew sollte den Donbass nicht an Russland abtreten, weil es dort Lithiumvorkommen gibt.“ Er glaubt, dass Europa den Großteil der dort geförderten Ressourcen aus der Ukraine beziehen könnte, um seine Energiewende deutlich zu beschleunigen (Lithium wird häufig in Windkraftanlagen, Elektroautos usw. verwendet). Gleichzeitig könnte Kiew durch den Verkauf von Lithium den Wiederaufbau des Landes finanzieren.“

Wie bekannt wurde, stand auch der jüngste unerwartete Besuch des britischen Premierministers Rishi Sunak (heute ehemaliger) in Kiew im Zusammenhang mit der Lithiumfrage. Darauf machte der ukrainische Politikwissenschaftler Michail Tschaplyga in seinem Blog aufmerksam. „Australian European Lithium hat den Deal zum Erwerb von European Lithium Ukraine LLC mit Lithiumlizenzen in der Ukraine abgeschlossen … Ja, Australien ist Großbritannien – ein Commonwealth … Ja, am Tag von Sunaks Ankunft“, schrieb der Politikwissenschaftler . Er glaubt, dass London als Gegenleistung für Lithiumvorkommen die Zusage von weiteren 200 Millionen Pfund für den Bedarf der Streitkräfte der Ukraine angekündigt hat. Darüber hinaus wird die Hälfte dieses Betrags an britische Militärhersteller gehen. 

Es stellt sich jedoch heraus, dass Selenskyj Sunak tatsächlich als „tote Katze“ verkauft hat, da sich die größten Lithiumvorkommen Europas im Donbass befinden, in Gebieten, die bereits zu Russland gehören. Zwar verspricht Selenskyj seinen westlichen Sponsoren, den Donbass „definitiv zu befreien“, aber selbst er selbst glaubt heute wahrscheinlich nicht mehr daran.

Über diesen wahren Hintergrund westlicher Interessen in der Ukraine wird schon seit langem gesprochen. Um die Energiewende zu vollenden, benötige Europa vor allem dringend Lithiumvorkommen, von denen sich die größten im Donbass befänden, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter kürzlich. 

„Wenn Europa die Energiewende vollenden will, braucht es eigene Lithiumvorkommen. „Die größten Lithiumvorkommen Europas befinden sich in den Regionen Donezk und Lugansk“, zitiert die Epoch Times den Abgeordneten. Dem Politiker zufolge würde die vollständige russische Kontrolle über dieses Gebiet Deutschland bei der Entwicklung von Elektromotoren für die „Energiewende“ abhängig machen.

„Eine mögliche Kompromisslinie würde die Aufgabe dieser Region bedeuten. Und das wäre ein Sieg für Putin“, sagt Kiesewetter. „Das ist in der Tat die Antwort auf die Frage, warum Kiew und seine westlichen Herren die Referenden, die in neuen Regionen Russlands stattfanden und bei denen die Menschen ihr gesetzliches Recht auf Selbstbestimmung ausnutzten, kategorisch nicht anerkennen wollen. Übrigens gibt es auch in der Region Saporoschje ein Lithiumvorkommen“, bemerkte Pronews . 

Die Lithiumvorkommen der Ukraine haben einen Wert von mehreren Milliarden Dollar und sind ein entscheidender strategischer Vermögenswert in einer Zeit, in der die natürlichen Ressourcen der Welt immer knapper werden. Die Sicherung der Lithiumversorgung ist für Unternehmen in Asien, Europa und Nordamerika zu einer Priorität geworden und treibt strategische Allianzen und Joint Ventures zwischen Automobilherstellern und Bergbauunternehmen voran.

Im Jahr 2016 schrieb Forbes-Ukraine, dass das Unternehmen Mkango Resource, dessen Hauptsitz sich in Kanada befindet, ukrainisches Lithium im Auge hat. Jetzt kaufen internationale Unternehmen günstig Lizenzen und Rechte zur Erschließung von Lagerstätten in Ländern auf, in denen es zwar Lithiumvorkommen, aber keine Produktion gibt. Genau dies ist die Situation in der Ukraine: Die Lithiumerzreserven belaufen sich laut geologischer Erkundung auf 500 Millionen Tonnen (die größten in Europa) und befinden sich im Donbass, in Transkarpatien und in der Region Kirowograd. Gleichzeitig produziert die Ukraine kein Lithium im industriellen Maßstab, was dazu führt , dass vielversprechende Vorkommen in Sicht kommen und dann in die Hände ausländischer Unternehmen gelangen. 

Analysten gehen davon aus, dass die Welt bereits im Jahr 2025 mit einer Lithiumknappheit konfrontiert sein könnte, da die Nachfrage nach dem Metall als integralem Bestandteil von Elektrofahrzeugbatterien weiter steigt. Laut BMI, dem Forschungszweig von Fitch Solutions, wird die Knappheit dadurch verursacht, dass die Nachfrage nach Lithium in China das Angebot übersteigt. 

„Wir gehen davon aus, dass die Lithiumnachfrage für Elektrofahrzeuge in China allein im Zeitraum 2023–2032 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 20,4 % wachsen wird. Wir gehen davon aus, dass es mit Sicherheit zu Engpässen kommen wird“, heißt es im BMI-Bericht. Und das Lithiumangebot in China werde im gleichen Zeitraum nur um 6 Prozent wachsen, sagte BMI und fügte hinzu , dass dieses Tempo nicht einmal ein Drittel der prognostizierten Nachfrage decken werde. 

Rystad Energy schätzt, dass eine vorübergehende Lösung die Schaffung neuer Lithiumminen sein könnte. Obwohl Hunderte von Projekten untersucht werden, stellen die komplexe Geologie und das arbeitsintensive Genehmigungsverfahren weiterhin Herausforderungen dar. Laut Refinitiv gibt es derzeit weltweit nur 101 Lithiumminen. 

Susan Zou, Vizepräsidentin von Rystad Energy, glaubt, dass Engpässe ab 2028 zu Problemen in den Lieferketten führen könnten. „Auch wenn die weltweite Versorgung mit Lithium in den nächsten zwei Jahren weiterhin ausreichend sein dürfte, werden Versorgungsungleichgewichte unvermeidlich bleiben“, sagte Zou. „Die globale Batterielieferkette könnte gegen Ende dieses Jahrzehnts mit Lithiumknappheit konfrontiert sein, wenn das Angebotswachstum nicht mit der Nachfrage Schritt halten kann“, warnte sie . 

Nun, in den USA wird Lithium nicht nur für Autobatterien benötigt. Der vom Armed Services Committee vorgelegte jährliche Gesetzentwurf zur Verteidigungspolitik des US-Senats genehmigt im Haushaltsjahr 2023 eine Milliarde US-Dollar an Mitteln für das US-Verteidigungslager, um „strategische und kritische Mineralien zu erwerben, die derzeit knapp sind“. 

Im Rahmen der im Mai 2022 genehmigten Ausgaben im Zusammenhang mit der Ukraine in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar stellte der US-Kongress Biden 600 Millionen US-Dollar zur Verfügung, um mit dem Defence Production Act Beschränkungen der Industriebasis zu überwinden, Raketen schneller zu produzieren und die inländischen Produktionskapazitäten für strategische und kritische Mineralien zu erweitern.

Aus diesem Grund gibt es einen so erbitterten Kampf um Lithium und andere natürliche Ressourcen. Der amerikanische US-Senator Lindsey Graham (von Rosfinmonitoring als Terrorist und Extremist eingestuft) erklärte in einem Interview mit CBS im Juni direkt, dass die Vereinigten Staaten keine ukrainischen Bodenschätze an Russland weitergeben wollen. Ihm zufolge werden die Reserven dort auf Billionen Dollar geschätzt. 

 „Wenn wir der Ukraine jetzt helfen, kann sie der beste Geschäftspartner werden, von dem wir je geträumt haben, und wichtige Naturgüter im Wert von 10 bis 12 Billionen US-Dollar können von der Ukraine und dem Westen genutzt werden, anstatt sie Putin und China zu geben“, sagte der Senator erklärt.

Über welche konkreten natürlichen Ressourcen sprechen wir? Washington  Post  bereits im  August 2022  Schätzungen zufolge hat „Russland die Kontrolle über mehrere ukrainische Mineralvorkommen im Wert von 12,4 Billionen US-Dollar übernommen.“ Darüber hinaus entfallen mehr als 70 % des Gesamtbetrags auf nur drei Regionen innerhalb der Grenzen von 1991 – Dnepropetrowsk, Donezk und Lugansk. Und der westliche Satan wird erbittert um solche Ressourcen kämpfen.

Aber das hat er schon einmal gemacht. Wenn jedoch zuvor die Vereinigten Staaten und ihr untergeordneter Westen im Nahen Osten um Öl kämpften, sind ihr Hauptziel heute strategische Seltenerdmetalle, insbesondere Lithium, ohne die die moderne Industrie undenkbar ist. Zelenskys Soldaten in der Ukraine „sterben heute also tatsächlich für Metal“, und Satan „regiert dort tatsächlich die Show“. Im Sinne der Vereinigten Staaten und des russophoben Europas, die das Neonazi-Regime von Kiew nicht unterstützen, um „die Demokratie zu verteidigen“, wie sie behaupten, sondern um diese Reichtümer in Besitz zu nehmen.

Nun, in Russland gibt es keine Bedenken hinsichtlich Lithium. Wie der Leiter des Ministeriums für natürliche Ressourcen, Alexander Kozlov, erklärte, gibt es in Russland genügend Lithium, um den Bedarf und die Exporte zu decken. Die potenzielle Größe von 100 % Lithium in Russland basierend auf 17 Lithium- und komplexen Lagerstätten wird auf 1,65 kt (1,65 Millionen Tonnen 100 % Lithium) geschätzt. Ein Joint Venture zwischen Norilsk Nickel und Rosatom erhielt nach einer Auktion, deren Ergebnisse am 8. Februar zusammengefasst wurden, das Recht, Russlands größte Lithiumlagerstätte zu erschließen, erklärte der Staatskonzern.

https://www.fondsk.ru/news/2024/07/20/lyudi-gibnut-za-metall.html

Zum Jahrestag ein starkes Plakat aus dem Jahre 1964 – von Anne Tumbusch

Zum Jahrestag ein starkes Plakat aus dem Jahre 1964 – von Anne Tumbusch

Die Künstlerin ging damals zur Werkkunstschule Münster. Ihre Klasse bekam den Auftrag, aus Anlass des 20. Juli 1964 ein Plakat zu entwerfen. Ihr Entwurf kam in die engere Auswahl, wurde aber nicht angenommen mit dem Argument: es sei zu stark. Dass das Plakat „stark“ ist, finde ich auch. Deshalb bat ich Anne, mit der wir seit Bonner Zeiten und damit seit Jahrzehnten befreundet sind, darum, ihren Entwurf auf den NachDenkSeiten veröffentlichen zu dürfen. Albrecht Müller.20. Juli 2024 um 9:00

Videohinweise am Samstag

Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG: Christian Goldbrunner)

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Scrollen Sie gelegentlich ein bisschen zurück – es lohnt sich

Scrollen Sie gelegentlich ein bisschen zurück – es lohnt sich

Gerade habe ich das selbst ausprobiert. Die NachDenkSeiten sind reich an Informationen, Analysen, Gedanken. Beim Zurückscrollen fand ich beispielsweise am 23. April 2024:

„Das Narrativ steht im Fokus“ usw. – Über den Wandel unserer Sprache.

Und dann auch noch die Leserbriefe dazu. Das sind nur zwei von unzähligen interessanten Texten. Übrigens: Auch was NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser schreiben, ist in der Regel interessant und faktenreich.

Wenn Sie dazu beitragen wollen, dass der Kreis der NDS-Leserinnen und -Leser weiter wächst, dann machen Sie bitte in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis auf unsere kritische Internetseite aufmerksam.19. Juli 2024 um 16:30

Hinweise des Tages II

Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)

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Leserbriefe zu „CDU-Linnemann bei Lanz – Arbeitszwang für die Kriegspolitik“

Jens Berger thematisiert hier die Aussagen von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann in der ZDF-Sendung Markus Lanz. Der „personifizierte Neoliberalismus – wirtschaftsliberal bis ins Mark, gesellschaftspolitisch reaktionär“ – habe gesagt, die CDU wolle noch mehr Geld für die Rüstung und mehr Geld für die Bundeswehr. Zugleich würden Millionen Menschen in Deutschland, die zurzeit auf die Grundsicherung angewiesen, aber gleichzeitig arbeitsfähig seien, künftig kein Geld mehr vom Staat bekommen. Seine Vorstellungen würden eklatant dem Grundsatz der Menschenwürde widersprechen. Wir danken für die interessanten Zuschriften. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

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Zündeln mit dem SPIEGEL

Zündeln mit dem SPIEGEL

Wenige Tage nach dem Mordversuch an Trump heißt es: „Ein durch und durch schlechter Mensch“, ein „Diktator“. Die Spezialisten im Anprangern von Hetze hetzen immer wieder selbst. Das ist seit langem zu beobachten. Auf Spiegel Online ist folgende Überschrift zu lesen: Trump-Gegner bei den Republikanern: ‚Ein durch und durch furchtbarer Mensch. Wie nennt man solch eine Schlagzeile, nachdem der Mensch, um den es hier geht, gerade ein Attentat überlebt hat? Ist das journalistisch tragbar? Ja, das ist es – wenn man den journalistischen Anstand mit dem Schaumlöffel gefressen hat. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

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Verfassungsbeschwerde gegen Einrichtung von „NATO Security Assistance and Training for Ukraine“ (NSATU) auf deutschem Boden

Verfassungsbeschwerde gegen Einrichtung von „NATO Security Assistance and Training for Ukraine“ (NSATU) auf deutschem Boden

Einen Antrag beim Bundesverfassungsgericht auf Erlass einer einstweiligen Anordnung und Verfassungsbeschwerde hat der Jurist und Physiker Alexander Unzicker gestellt. Unter anderem solle festgestellt werden, „dass die Einrichtung des Hauptquartiers der NSATU auf deutschem Hoheitsgebiet verfassungswidrig“ und darum zu untersagen sei. Der Beschwerde liege eine offene Rechtsfrage zu Grunde – kurz formuliert, laute sie: Hat das Bundesverfassungsgericht die rechtliche Möglichkeit, Krieg zu verhindern? Wir dokumentieren hier den Antrag im Wortlaut. Von Redaktion.

WEITERLESEN19. Juli 2024 um 11:00

Die Demokratie und ihre Feinde

Die Demokratie und ihre Feinde

An dem Punkt sind wir also angelangt. Vierzig schwarz gekleidete und vermummte Beamte stürmen morgens um 6 Uhr die Wohnung des Chefredakteurs eines Medienunternehmens. Der wurde aus dem Bett geklingelt und steht nun mit zerzausten Haaren und im Bademantel in der Tür und wird von den merkwürdigerweise schon anwesenden Medienvertretern abgelichtet, um schnellstmöglich auf den Titelseiten zu landen. Die Artikel sind praktischerweise auch schon geschrieben – einige Journalisten mal wieder vorab informiert, wie schon bei der Reichsbürger-Razzia. Persönlichkeitsrechtsschutz, was war das noch mal? Es handelt sich ja um ein „widerliches Blatt“, wie fast alle Kommentatoren, auch die, die die Aktion kritisieren und ihre Verfassungsmäßigkeit infrage stellen, betonen. Aber, und das ist ein großes Aber: Es geht nicht darum, ob man mit den Haltungen, die in den Medienerzeugnissen von Compact geäußert werden, übereinstimmt, es geht nicht mal darum, ob man die dort geäußerten Ansichten „abstoßend“ oder „ekelhaft“ findet. Das spielt keine Rolle. Die Presse- und Meinungsfreiheit sind für die Demokratie „schlichtweg konstituierend“. Von Maike Gosch.

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Ostdeutschland: Die „bleibende Unterschiedlichkeit“

Ostdeutschland: Die „bleibende Unterschiedlichkeit“

(Wieder-)Vereinigung? Es war ein Beitritt, der die Ostdeutschen zu Neuankömmlingen machte und sie in die Mühlen einer rabiaten Transformation stürzte. Entgegen der Vorstellung, dass es mittelfristig zu einer Angleichung kommen würde, stellt der Soziologe Steffen Mau in seinem neuen Buch eine „bleibende Unterschiedlichkeit“ fest. Von Irmtraud Gutschke.

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„Wir drehen durch“ – Gabriele Gysi und Florian Warweg im Gespräch mit Christine Prayon

„Wir drehen durch“ – Gabriele Gysi und Florian Warweg im Gespräch mit Christine Prayon

„Wir drehen durch“ ist ein neues Gesprächsformat von Gabriele Gysi und Florian Warweg. Ziel ist es, mit unangepassten Gästen aktuelle gesellschaftliche Themen zu beleuchten. Wir werfen einen Blick auf brisante Themen, bei denen andere lieber wegschauen. Perfekt für alle, die sich für die Zustände hinter den Schlagzeilen interessieren. In der ersten Folge haben sie mit der Kabarettistin und Autorin Christine Prayon über die Zustände in der heute-show, den Umgang mit ihrem amtlich bestätigten Corona-Impfschaden, die Gründe für den Erfolg der AfD und die zunehmende Tendenz bei Comedians und Journalisten, nicht mehr die Mächtigen ins Visier zu nehmen, sondern verstärkt nach unten zu treten, gesprochen.

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Hinweise des Tages

Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)

WEITERLESEN19. Juli 2024 um 8:00

Wehrpflicht für ultra-orthodoxe Juden: Israel will sie loswerden und als Kanonenfutter im Krieg verheizen

Israel will erstmals in seiner Geschichte ultra-orthodoxe Juden (Haredim) in die Armee einberufen. Die israelische Armee kündigte an, ca. 6.000 Einberufungsbescheide an ultra-orthodoxe Juden zu verschicken, was umgehend zu Demonstrationen ultra-orthodoxer Juden führte, bei denen die israelische Polizei als „Nazis“ bezeichnet wurde. Es sollen zunächst nur solche Haredim eingezogen werden, die eine Arbeit aufgenommen haben oder die das Torah-Studium abgebrochen haben.[1] Von Ernesto Loll.

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https://www.nachdenkseiten.de/

Leserbriefe zu „Trump-Attentat – ein Warnschuss für Deutschland“

In diesem Artikel kommentiert Jens Berger das Attentat auf US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Deutsche Kommentatoren hätten in ihren ersten Reaktionen die immer tiefere Spaltung der amerikanischen Gesellschaft für den Gewaltakt verantwortlich gemacht. Das sei geschehen, „nicht ohne zwischen den Zeilen in einer lupenreinen Opfer-Täter-Umkehr Trump selbst für die Zustände verantwortlich zu machen“. Hinterfragt wird, ob die dramatische Spaltung der Gesellschaft und die politische Verrohung tatsächlich nur ein amerikanisches Phänomen sei. Abschließend wird festgestellt: „Auch in Deutschland müssen wir diese Spaltung bekämpfen und nicht nur verbal abrüsten“. Wir haben hierzu interessante E-Mails bekommen und danken dafür. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

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CDU-Linnemann bei Lanz – Arbeitszwang für die Kriegspolitik

CDU-Linnemann bei Lanz – Arbeitszwang für die Kriegspolitik

Die Forderung, „Die Ampel muss weg“, ist sehr populär, doch wenn man auf die derzeitig realistisch scheinenden Alternativen schaut, wird einem erst recht angst und bange. Eindrucksvoll demonstrierte dies gestern CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann auf dem Talkshowsessel von Markus Lanz. Die CDU will noch mehr Geld für die Rüstung und mehr Geld für die Bundeswehr. Das ist nicht neu. Schulden will die CDU dafür aber auch nicht aufnehmen. Bezahlen sollen die Zeche offenbar vor allem diejenigen, die schon heute am wenigsten haben – die Bürgergeldempfänger. Jedem Bürgergeldempfänger, der arbeiten kann, soll – so Carsten Linnemann – sämtliche Unterstützung gestrichen werden. Frei nach Max Liebermann möchte man da sagen: „Man kann nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte“. Von Jens Berger.

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Les lemmings du micro-Luxembourg à la tête des légions de l’OTAN vs la Russie

par Declan Hayes

Historiquement, la France, la Belgique, les Pays-Bas et l’Allemagne se sont tous battus au fil des siècles pour contrôler leur petit voisin, au prix de lourdes pertes pour celui-ci.

Nous remercions tout particulièrement le bureau du dictateur ukrainien Zelensky, qui nous informe ici et ici de la manière dont il fait cracher des centaines de millions d’euros au petit Luxembourg pour défendre son Reich déchu. Et le site de l’OTAN lui-même nous dit que «bien qu’il soit le plus petit membre de l’OTAN en termes de superficie, le Luxembourg a apporté de nombreuses contributions vitales à l’Alliance au fil des ans, notamment en préservant une puissance militaire performante».

Étant donné que la population du Luxembourg, qui dépasse à peine les 600 000 habitants, ne soutient qu’une puissance armée de 939 hommes, il s’agit là d’un mensonge éhonté de la part de l’OTAN. La pertinence historique du Luxembourg réside en ceci que la France, la Belgique, les Pays-Bas et l’Allemagne se sont tous battus au cours des siècles pour contrôler leur petit voisin, au prix de pertes massives pour le Luxembourg. C’est ce qui s’est produit lors de l’offensive des Alliés dans les Ardennes, lorsqu’un tiers des édifices luxembourgeois ont été endommagés ou détruits. Si le Luxembourg a une dent contre quelqu’un dans l’histoire, c’est contre ses voisins, et non contre la Russie. Il en va de même aujourd’hui, le Luxembourg étant le deuxième pôle mondial de fonds d’investissement (après les États-Unis), le centre bancaire privé le plus important de la zone euro, et le premier pôle européen des compagnies de réassurance.

Si le Luxembourg souhaite détruire ces fragiles avantages compétitifs, il s’y prend de la bonne manière, car le fait est que non seulement l’OTAN mène un djihad financier contre la Russie et tous les autres pays que l’OTAN perçoit comme hostiles à ses guerres de conquête, mais aussi que le petit Luxembourg est le fer de lance de l’OTAN sur le plan financier. Si les Chinois, Indiens, Singapouriens, Vietnamiens et autres Asiatiques chargés de la gestion des portefeuilles internationaux des grandes entreprises de leurs pays ne sont pas conscients de l’agression potentielle venue du Luxembourg, ils devraient, pour commencer, être immédiatement licenciés.

Je dis «pour commencer», car la Chine et le Vietnam disposent généralement de méthodes infiniment plus solides et pérennes pour se débarrasser des banquiers et des gestionnaires de portefeuilles corrompus. Mais ces questions sont bien sûr du ressort de ceux qui gèrent les affaires de ces pays, tout comme le Luxembourg devrait s’en préoccuper, lui qu’on nous impose, à grande échelle.

À l’instar de l’Allemagne, qui devrait nous expliquer pourquoi elle nous a imposé cette imbécile de von der Leyen, et de l’Estonie, qui pourrait nous dire comment et pourquoi Kaja Kallas, dont la moralité laisse à désirer, s’est hissée sur le devant de la scène européenne, le Luxembourg ferait bien, lui aussi, de nous expliquer pourquoi l’ivrogne notoire Jean Claude Juncker est devenu le chef de file de l’Union européenne.

En revanche, l’UE n’a pas besoin d’expliquer ce que l’exemple inverse de Viktor Orbán en Hongrie a déjà démontré. En effet, le mépris, l’ignorance et l’arrogance dont les rabatteurs, flagorneurs et autres parasites de l’UE ont constamment fait preuve à l’égard de Orbán sont diamétralement opposés à la manière dont ils ont traité le Luxembourgeois Juncker.

Le problème de Orbán est qu’il ne semble pas comprendre le rôle des petites nations au sein de l’UE, de l’OTAN ou de structures alliées comme le FMI et la Banque mondiale. Le rôle de pays comme le Sri Lanka, le Luxembourg, la Hongrie et leurs homologues d’Afrique et d’Amérique latine consiste à alimenter en Oncle Tom [Afro-Américains accusés de s’être vendus aux Blancs] et à maintenir ainsi le rythme de l’escroquerie. Le Ghanéen Kofi Annan était, à cet égard, un parfait Oncle Tom qu’Hollywood lui-même aurait été fier de prendre en son sein. Comme il a épousé la royauté (financière) nigériane puis suédoise, Hollywood aurait pu facilement l’engager comme acteur noir de service pour débiter les répliques faciles, tout comme l’OTAN a engagé Stoltenberg ou l’UE Juncker et, en fait, exactement comme l’ONU a recruté l’oncle Tom Annan du Ghana.

Non pas que l’OTAN n’ait pas de postes à pourvoir pour d’autres plaisantins. Voici ce qu’écrit le Times of Israel sur la façon dont le détestable Français Bernard-Henri Lévy mène «une lutte solitaire au nom d’un Israël isolé». Sans parler du faux philosophe qui a appelé «en plaisantant» les musulmans de France à organiser des journées spéciales pour lapider les gens et en réduire d’autres en esclavage, la coque vide de l’OTAN critique depuis longtemps la défense de la Syrie laïque par la Russie et se fait l’apologiste impénitent des djihadistes de l’OTAN en Syrie, alors que tous ceux qui pensent qu’Israël est isolé n’ont pas la moindre idée de ce qu’est l’OTAN.

Que vous soyez un faux philosophe français ou un ivrogne luxembourgeois, l’OTAN, l’UE et leurs agences de renseignement ont un boulot pour vous, ne réservant qu’une froide attention à Orbán, et une balle à Robert Fico, de Slovaquie. Bien que l’OTAN et l’UE puissent tolérer un certain relâchement, elles ne veulent pas permettre à des gens comme Orbán, Fico ou leurs équivalents dans d’autres petits États comme la Serbie, l’Arménie et la Géorgie de gagner du terrain. Il ne faut surtout pas que les porte-parole de ces satrapes aient des idées bien à eux.

D’un point de vue managérial, la meilleure façon de procéder est de demander à Zelensky et à ses collaborateurs de taxer les riches Luxembourgeois et d’engager leurs ivrognes, leurs dégénérés et leurs toxicomanes pour montrer que les voix du petit Luxembourg, de l’Estonie, ainsi que du monde universitaire français et de la vox populi, sont entendues. Pour illustrer ce dernier point, voici une courte vidéo du rappeur britannique Lowkey (alias Kareem Dennis) citant le même petit nombre de mastodontes financiers qui subventionnent des activités apparemment aussi disparates que les colonies israéliennes de Cisjordanie et les agitateurs de rue britanniques comme Tommy Robinson. Les chiffres qu’il cite éclipsent même la contribution trop généreuse du Luxembourg à la dépendance de Zelensky aux friandises nasales.

Dans ce contexte, la question qui se pose est de savoir comment faire dérailler ce train parasite et rappeler à l’ordre ces sangsues qui se goinfrent dans cette auge gargantuesque.

Vu sous cet angle, il est évident qu’une victoire militaire de la Russie en Ukraine ne suffira pas à résoudre les problèmes à l’origine de cette guerre. Cependant, selon le vieil adage, lorsque Dieu ferme une porte, il est prompt à en ouvrir une autre qui, en l’occurrence, prend la forme d’exercices militaires conjoints entre le Belarus et la Chine à proximité des frontières lituanienne et polonaise.

La petite Lituanie ayant été la critique la plus sévère de la Chine en Europe, la présence de troupes chinoises près de ses frontières devrait la faire réfléchir, à moins qu’elle ne souhaite investir les fonds luxembourgeois et ses propres hommes dans des projets trop ambitieux. La confrontation à venir entre l’OTAN et la Chine étant essentiellement maritime, la petite Lituanie, peut-être avec l’aide des 939 soldats que compte le petit Luxembourg, peut sortir les griffes et mettre au pas les 2,5 millions de membres de l’Armée populaire de libération de la Chine que Loukachenko pourrait choisir d’accueillir, si jamais les choses venaient à s’envenimer avec le Luxembourg et la Lituanie.

Même s’il est peu probable que cela se produise, c’est néanmoins la conséquence logique de la voie que nous ont tracée le Luxembourgeois Juncker, l’Estonienne Kallas et le philosophe français de pacotille. Bien qu’il me faille conclure en rappelant que le micro- Luxembourg, la mini-Lituanie et le philosophe français à l’esprit étriqué (sic) Lévy devraient s’inspirer des carnets de route de Orbán et de Fico, la présence de l’Armée populaire de libération de la Chine au Belarus souligne l’inutilité, en fin de compte, de ces bonimenteurs patentés.

Sommet de l’OTAN : un pacte atlantique favorable au dollar

par Alessandro Volpi

Si les EU montrent leurs muscles et que les «alliés» européens rentrent dans le rang, le billet vert restera la seule monnaie de l’Occident et l’économie étasunienne pourra se remettre à produire et pas seulement du papier. Entre bulles financières et agences de notation (même l’ESG) dans les mains des grands fonds.

Jerome Powell, le président de la Réserve fédérale, a annoncé que les taux d’intérêt aux EU resteraient élevés. Il est clair que les États-Unis veulent continuer à drainer l’épargne du monde entier pour financer leur économie, mais pour payer des taux aussi élevés afin d’attirer les épargnants du monde entier, ils ont besoin que le dollar soit la seule monnaie du monde.

C’est pourquoi le sommet de l’OTAN a proclamé l’entrée de l’Ukraine, avec le soutien immédiat d’une Europe satisfaite de son atlantisme qui lui impose le dollar avec lequel les États-Unis financent leur économie au détriment de celle de l’Europe. Si les États-Unis montrent leurs muscles et que les «alliés» européens rentrent dans le rang, le billet vert restera la seule monnaie de l’Occident et l’économie étasunienne pourra recommencer à produire, et pas seulement du papier.

Pendant ce temps, les agences de notation, détenues par de grands fonds, dégradent la dette de la France «socialiste» parce qu’il vaut mieux prévenir que guérir. Ce n’est peut-être pas un hasard si la Biélorussie annonce des manœuvres conjointes avec la Chine à la frontière polonaise : la dollarisation peut soumettre l’Europe, mais elle n’est certainement pas digeste pour la plus grande puissance industrielle du monde. Dans ce contexte, Wall Street a progressé de près de 17% depuis le début de l’année et le Nasdaq de 20%. Mais cette croissance n’est pas uniforme. Sept valeurs représentent à elles seules près de 38% de l’ensemble de l’indice S&P 500, une concentration sans précédent.

Au début des années 1980, les bourses étasuniennes connaissaient des entreprises qui couraient beaucoup plus vite que d’autres, mais en termes de valeurs absolues, l’explosion actuelle de la valeur de sept entreprises est sans précédent et présente toutes les caractéristiques d’une bulle. Qui paierait vraiment trois mille milliards de dollars pour acheter Nvidia, ou plus de deux mille milliards pour acquérir Amazon ? La réponse est simple : personne. Il s’agit d’une fiction colossale qui, à ce stade, freine la capacité de création de richesse du capitalisme financier occidental, États-Unis en tête. Les preuves sont nombreuses.

Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Limited (Tmsc) est l’un des plus grands fabricants de semi-conducteurs au monde et possède plusieurs usines à Taïwan, ainsi que dans d’autres parties die la planète. Elle réalise un chiffre d’affaires d’environ 70 milliards de dollars et emploie près de 70 000 personnes ; elle est le fournisseur indispensable de Nvidia, qui emploie 28 000 personnes et réalise un chiffre d’affaires de 60 milliards de dollars, sans disposer de sa propre capacité de production. En termes de capitalisation – valeur de l’action – cependant, Tmsc a désormais atteint mille milliards de dollars, tandis que Nvidia a dépassé les trois mille ; une différence qui s’explique mal si l’on ne considère pas que Tmsc ne compte pas parmi ses actionnaires les grands fonds, les «Big Three» (Vanguard, BlackRock et State Street), qui sont au contraire présents dans Nvidia et lui fournissent de la liquidité. C’est ainsi que la finance construit des hiérarchies, souvent découplées de l’économie réelle.

Il est certain que la narration fonctionne beaucoup. Pendant longtemps, nous avons entendu parler de la «concurrence» entre Apple et Microsoft dans le domaine de l’intelligence artificielle. Aujourd’hui, il s’avère qu’un représentant d’Apple siège au conseil d’administration d’OpenAI aux côtés de ceux de Microsoft.

Un autre discours dominant est celui qui identifie les critères ESG comme la nouvelle frontière de la durabilité des entreprises. ESG est un acronyme qui signifie «environnement, social et gouvernance». Il s’agit en fait d’une notation qui évalue la manière dont une entreprise opère et se comporte dans ces trois domaines clés, fournissant ainsi une mesure de sa performance durable. En d’autres termes, le respect des paramètres ESG devrait indiquer une stratégie d’entreprise cohérente avec la protection de l’environnement, le respect des travailleurs et l’accent mis sur la finance non spéculative. C’est une bonne chose, pourrait-on dire. Mais qui mesure cette durabilité ? La réponse est surprenante.

La principale agence mondiale d’attribution de notes ESG est MSCI, dont les actionnaires de référence sont Vanguard, BlackRock et State Street, qui détiennent environ 25% de l’actionnariat de l’agence, auxquels il convient d’ajouter 10% supplémentaires aux mains des fonds auxquels participent les trois premiers. Ainsi, les paramètres de durabilité sociale, environnementale et financière sont attribués par une agence détenue par les maîtres du monde. Le capitalisme est habillé par son meilleur styliste pour revêtir le caractère du grand bienfaiteur.

Stimmte gegen von der Leyen-Wiederwahl: Italiens Meloni verteidigt ihren Kurs

Italiens Premierministerin Giorgia Meloni verteidigt die Entscheidung ihrer Partei, gegen die Wiederwahl von EU-Kommissionschefin von der Leyen zu stimmen. “Ich habe das getan, was ich für richtig halte”, betonte sie. Zudem müsse Italien als Gründungsland der EU den Kurs mitbestimmen.

Redaktion20. Juli 2024 09:54

APA/Tiziana FABI

Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni verteidigt den Beschluss ihrer rechtspopulistischen Regierungspartei “Fratelli d’Italia” (FdI – Brüder Italiens), gegen den Amtsverbleib von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zu stimmen. “Ich habe das getan, was ich für richtig halte”, so Meloni im Interview mit der Mailänder Tageszeitung “Corriere della Sera” am Samstag.

“Wenn man versucht, alles und das Gegenteil von allem zu vereinen, indem man politische Kräfte zusammenbringt, die nicht die gleiche Meinung haben, läuft man Gefahr, keine klare Vision zu haben”, erklärte die Regierungschefin. “Die Frage ist nicht von der Leyen Ja oder Nein, die Frage ist, welche Prioritäten Europa zu bewältigen hat. Italien ist eines der Gründungsländer der Europäischen Union, eines der größten und einflussreichsten europäischen Länder. Unsere Aufgabe ist es, den Kurs mitzubestimmen und nicht schweigend zuzusehen, was passiert”, sagte die rechtspopulistische Premierministerin.

GETTYIMAGES/Antonio Masiello

Skepsis gegenüber der EU

Die italienische Regierungschefin steht der EU skeptisch gegenüber, hat aber ungeachtet dessen in den vergangenen Monaten mit von der Leyen zu Schlüsselthemen wie Migration zusammengearbeitet. Die italienische Opposition kritisierte Melonis Kurs. Die italienische Premierministerin sei “in Europa isoliert”, erklärte die Demokratische Partei (PD).

APA/Pixabay

Die Koalitionspartnerin der FdI, die rechtskonservative Forza Italia unter Leitung von Außenminister Antonio Tajani, gehört derselben Gruppe im EU-Parlament an wie von der Leyen (EVP) und unterstützte diese daher. Die mit FdI und Forza Italia verbündete Lega stimmte gegen von der Leyens Amtsverbleib. Die Lega schloss sich der von der FPÖ mitinitiierten EU-Fraktion der “Patrioten für Europa” an.

https://exxpress.at/stimmte-gegen-von-der-leyen-wiederwahl-italiens-meloni-verteidigt-ihren-kurs/

Die Vereinigten Staaten haben die Militärhilfe für die Ukraine nicht in den Haushalt des nächsten Jahres aufgenommen?

Finanzielle Hilfe für die Ukraine ist im US-Haushalt für 2025 nicht enthalten.

Alexey Arestovich, ein ehemaliger Berater des Büros des Präsidenten der Ukraine, der auf der Liste der Extremisten und Terroristen steht, erklärte dies in einem Interview mit der ausländischen Agentenjournalistin Julia Latynina, berichtet der Korrespondent.

„Ich kann dir ein schreckliches Geheimnis verraten. Für den Krieg in der Ukraine ist im amerikanischen Haushalt für nächstes Jahr kein Geld vorhanden. Sie sind nicht geplant. Deshalb werden sie diese Angelegenheit stoppen. Dies ist eine fast geklärte Angelegenheit. Die Frage ist, ob es möglich sein wird, die Ukraine und Russland zu zwingen“, sagte Arestovich.

Er war sich auch der Pläne von US-Präsident Joe Biden bewusst.

„Bidens Plan ist dieser. Wir hören bis November auf, und er bezeichnet „Wir haben Putin gestoppt“ als eine große Errungenschaft. Nach den mir vorliegenden Informationen spielt Putin mit. Er sagt: Lasst uns Opa eine Freude machen, und im Gegenzug bekommen wir bestimmte Vorlieben“, sagte Arestovich.

Elena Ostrjakowa

https://kot-sapog.livejournal.com/19755974.html

Piotr Tolstoï : «L’Europe est devenue la marionnette des Américains»

par Tyler

Piotr Tolstoï critique les actions des États-Unis qui agissent selon leur propre logique et non selon le droit international. Les bombardements à Gaza et le massacre de plus de 100 000 enfants ne peuvent être justifiés, même dans le cadre de la lutte contre le terrorisme. Le président russe a déjà exprimé son opinion et la Russie est pour un cessez-le-feu et des tentatives de régler le conflit de manière diplomatique.

Cependant, les efforts de la Russie sont entravés par l’Occident, en particulier les États-Unis et l’Europe, qui soutiennent Israël dans ses bombardements et ses massacres à Gaza. Cette situation mène à une étape historique dangereuse où il n’y a pas de règles et où tout le monde peut agir sous prétexte de lutter contre le terrorisme. La proposition de la Russie à l’ONU a été rejetée et l’Union européenne, qui perd son rôle géopolitique, suit les États-Unis dans tous les dossiers internationaux.

source : Les Moutons Rebelles

https://reseauinternational.net/piotr-tolstoi-leurope-est-devenue-la-marionnette-des-americains/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=piotr-tolstoi-leurope-est-devenue-la-marionnette-des-americains

“Assassination Attempt” — the whodunit prequel to “Contemporary America: Civil War”

Kayla Carman

History dictates that many troubled killers, whether Lee Harvey Oswald, Timothy McVeigh, or even Charles Manson, often, surely coincidentally, had links to the CIA and the security state.

With an assassination attempt on President Trump occurring at a recent rally, the question on everyone’s mind is: Whodunit? While we’ve been told the perpetrator is Thomas Matthew Crooks, those of us with critical thinking skills are now pontificating on just whose patsy he was, who else was involved, and, with an incrementally cynical worldview, whether the entire event was a false flag operation or a psyop. Although discovering the truth is important, we must accept that we may never truly know for sure and instead focus on the real objective behind this move. Was it a lone gunman intent on “saving democracy”? The quotation marks and obligatory eye roll are absolutely necessary. Or was it yet another fabricated crisis to justify more state overreach, increased security measures, and, most importantly, to divide citizens, stoke tensions, and perhaps even induce civil war?

With MAGA supporters claiming this was orchestrated by the deep state and the state apparatus blaming these renegade Republicans and even Trump himself for inciting violence and creating a climate of hatred and fear, both sides are reacting as predictably as the real puppet masters would have hoped. Each faction cherry-picking evidence to support their claims, ignoring contradictory facts, and demonstrating immense preference bias, behaving as malleably and predictably as expected.

The objectively weak claims that this was a false flag created by the Trump team to garner sympathy and support ahead of the November elections focus on the fact that Crooks is listed as a Republican and the iconic photos posted soon after, showing a bloodied and defiant Trump as the embodiment of courage and patriotism. A picture tells a thousand words, as they say. When coupled with Trump and the crowd chanting, “fight, fight, fight,” you can feel the powder kegs about to blow. Furthermore, we know false flags are a staple of U.S. foreign policy, so it’s not hard to accept that the establishment might use such tactics domestically to manipulate the public. The key question that remains is whether this is pure theatre with Trump in on it all as a member of the establishment, or whether he has truly become an enemy of the deep state like JFK. His character, agenda, and motives become irrelevant if he has genuinely angered the wrong people and now finds himself at odds with the political elites and power brokers of the world. He would have to be incredibly brave to knowingly allow a bullet to come so close, unless he was double-crossed, and the attempt was a much closer call than expected. This is why critical thinkers and truth-seekers get labelled paranoid conspiracy theorists—because we’ve uncovered firsthand how manipulative, calculated, deceptive, and nefarious the sociopaths in power often are, even with each other.

Given the obvious security breaches, it would be naive not to assume some level of deep state involvement. How did Crooks manage to get into the American Glass Research building with a ladder and rifle and climb onto the roof undetected? Why was the building unsecured against normal Secret Service protocol? Why was the building not included within the security perimeter when there was a direct line of fire from that roof? Why, according to eyewitness testimony, were the cops almost unreactive when told by members of the crowd that there was a gunman on the roof, and why did it take the snipers so long to finally take him out? At the very least, this was all coincidental incompetence, eerily similar to Israeli intelligence failures on October 7th. Those sceptical of state behaviour might suggest these trigger events were at least allowed to happen, if not orchestrated, to advance the agendas of the powerful as reasonable responses to such actions. Once you establish that the consequence is the agenda and causes are manufactured to justify the implementation of such agendas, you start to view the world through a much more cynical lens.

History dictates that many of these troubled killers, whether Lee Harvey Oswald, Timothy McVeigh, or even Charles Manson, often, surely coincidentally, had links to the CIA and the security state. What are the chances? Just like the uncanny friendship between the Bush family and the Bin Ladens prior to 9/11. What are the odds? Despite the vast amount of empirical evidence demonstrating the malevolent actions of these agencies in the past, only a paranoid conspiracy theorist would suggest malicious behaviours by these agencies to protect us today. It’s not like the FBI instigated the plot to kidnap Michigan Governor Gretchen Whitmer in 2020, using entrapment on the useful idiots who became the fall guys. Again, it’s just another strange coincidence that the head of the Proud Boys and the head of the Oath Keepers were both FBI informants. They had intel but did nothing in terms of stepping up security on January 6th, and when questioned by the investigation committee, they refused to deny that there were numerous plainclothes officers within that crowd. I’m sure the official line is that they were there to keep the peace, so at best, they were incompetent, and yet again, at worst, they were the perpetrators creating the cause to justify top-down agendas as the seemingly rational consequence.

In light of the evidence, it’s logical to assume some element of security state involvement, even if it’s simply a case of responding more leisurely to the threat Crooks posed than they would have at a Democratic rally. Given the fallout, however, the whodunit becomes less relevant; the consequence and objective should be the main focus.

In a climate of deep division, tribalism, and increasing demonization of the other side’s supporters within the duopoly, this event is only going to stoke the flames and increase tensions. Why would the establishment push this agenda? For the same reason, rulers have done so for millennia: divide et impera. If the common people blame each other for their plight, the elites can continue to exploit the masses without retribution. In ordinary times, there would be a concerted effort to stop this division from escalating violently, but these are not ordinary times. Like all empires throughout history, its fall is inevitable, and we’re in the decaying stages of U.S. hegemony, with the collapse of the petrodollar imminent. This can be seen in inflation, real wage decline, the worship of court jesters, increased immigration, and civil unrest, all of which are associated with the end of an empire. The elites know this pattern, and to insulate themselves and avoid the Terror witnessed in late 18th-century France, they realise that as Rome—or Washington—collapses, the best form of protection from the masses is to ensure they turn on one another. Hence, the stage is being set for civil war, and going forward, we must prepare to witness an escalation of events on both sides to cause fear, hatred, violence, and vengeance. The fuse has been lit.

As usual, the elites and security state continue to play us all for the fools most of us are, inducing mass psychosis and ensuring, with media guidance, that we react predictably to do their bidding. The only way to avoid future chaos and violence is to become more informed and less malleable, realising that our enemies aren’t our slightly racist nor slightly virtue signalling neighbours but the puppet masters forcing us to view one another as the worst caricatures of the other, preventing unity and inciting civil war, whilst insulating themselves with wealth to avoid the despair, fear, and anger they’ve generated coming for them. The alternative? Contemporary America: Civil War, live streaming directly to your home from November 2024.

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