The WHO: Building a Permanent Pandemic Market, by Max Jones

It’s always easier to run a business if you can get in bed with the government. From Max Jones at unlimitedhangout.com:

In the face of a potentially industry-ending slew of patent cliffs, Big Pharma has begun acquiring biotechnology companies to stave off collapse. To get these drugs to market, the industry is pursuing the only solution left for their dying model: a full takeover of the WHO to capture the global regulatory system.

Big Pharma must soon confront an industry-wide hazard that reaches magnitudes far greater than the typical concerns of corporate profit margins and business politics. Through years of industry consolidation, it has essentially made itself “too big to fail.” Only now, the model which it once could never fail within — that is, the practice of obtaining patent exclusivity over drugs that are approved through clinical trials and regulations — has become obsolete, even impossible, under the current conditions of the industry. 

In this new climate, the trials and regulations Big Pharma once successfully navigated may very well lead to its total demise. However, the pharmaceutical sector has set its eyes on the only solution that can keep its money and power intact; the full takeover of the public sector, specifically the World Health Organization (WHO), and the regulatory system that now holds the entire market hostage. 

The problem begins with the looming financial threat that the top 20 Big Pharma companies face: from now until 2030, $180 billion in sales will be at risk. This threat, called a patent cliff, is a regularly occurring problem for the pharmaceutical industry. Big Pharma has long made its money by attaining patent exclusivity of certain drugs, thereby monopolizing all potential profits made off of them for a finite amount of time. When that patent exclusivity ends, the drug rolls head first off of a “patent cliff,” and tens of billions of dollars in revenue are put at risk. 

Typically, companies address patent cliffs through mergers and acquisitions (M&A) of other, often smaller drug companies that produce products with market potential. This time around, however, according to Biopharma Dive, “after years of industry consolidation, there are not many major large drugmakers left as attractive merger targets.” In other words, Big Pharma has become “too big to fail” and – over the next 6 years – faces a new round of potentially disastrous patent cliffs. Further, traditional chemical drugs already exist for many diseases and regulators have increased approval standards for them, delaying the time in which new products obtained from M&As can be taken to market. 

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Der Niedergang des Bidenismus | Von Hermann Ploppa

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Nach dem Fiasko in der TV-Debatte ist die zunehmende Demenz des US-Präsidenten nicht mehr zu übersehen. Die New York Times fordert ganz ungeniert die Ablösung von „Sleepy Joe Biden“. Doch wer soll jetzt für die Demokraten die Kohlen noch aus dem Feuer holen?

All die vielen Jahre hatte die einflussreichste Zeitung des US-Establishments, nämlich die New York Times, Joe Biden immer wieder gegen Kritik und Spott und Häme tapfer in Schutz genommen. Kritik am (noch) amtierenden US-Präsidenten war gleichbedeutend mit Landesverrat. Negativer Input über „Sleepy Joe“ konnte nur das Werk russischer Propaganda sein. Die bösen Russen halten es doch sowieso mit diesem Polterer und Ex-Präsidenten Donald Trump. Also: Mund halten und durch.

Doch nach dem blamablen Auftritt des betagten Präsidenten im TV-Duell gegen seinen Amtsvorgänger und Herausforderer Trump ist jetzt Schluss mit lustig. Biden war völlig konfus und brachte so manchen Satz gar nicht mehr zu Ende, so dass Trump noch mal nachfragen musste, was Biden eigentlich gesagt hatte. Das wusste Biden dann allerdings auch nicht mehr so ganz. Bidens Fans brachen am Fernseher weinend zusammen angesichts dieser menschlichen Tragödie. Die New York Times entschloss sich mit einem so genannten Editorial zum Abschuss der Gnadenkugel gegen den auf offener Bühne strauchelnden Alterspräsidenten Biden. In einem Editorial erlauben sich die Herausgeber einer Zeitung, ihre Neutralität aufzugeben und zu einem wichtigen Thema persönlich Stellung zu nehmen. Und so lobten die diplomatisch vorgehenden Herausgeber der New York Times die „gute Arbeit“ des Präsidenten in den letzten vier Jahren, und dass Biden den bösen Trump so schön besiegt habe. Aber, sorry, es ist auch mal Zeit zum Gehen, wie die Zeitung befand:

„Der klarste Weg für Demokraten, einen durch seine Lügen definierten Kandidaten zu besiegen, besteht darin, ehrlich mit der amerikanischen Öffentlichkeit umzugehen: anzuerkennen, dass Herr Biden sein Rennen nicht fortsetzen kann, und um ein Verfahren zu schaffen, jemanden auszuwählen, der fähiger ist, an seine Stelle zu treten und Mr. Trump im November zu besiegen.“ <1>

Harter Tobak. In dem famosen Märchen des Hans Christian Andersen ist es das unbedarfte Kind, das endlich etwas sagt, was sich kein noch so hohes Mitglied des Hofstaats zu sagen traut: „Aber der Kaiser ist ja nackt!“ Ja, Biden ist nackt. Das hat doch jeder aufmerksame Beobachter schon erkannt, als „Sleepy Joe“ vor vier Jahren ins Weiße Haus einzog. Biden redete schon damals wirres Zeug, sprach mit Leuten, die schon lange tot sind. Doch der Hofstaat tat so, als wäre nichts passiert. Doch hinter der New York Times steht der mächtige Council on Foreign Relations, der seit über einhundert Jahren die politischen Puppen in Washington tanzen lässt <2>. Und der ein fein gewebtes Netz von Einflussorganisationen weltweit ausgebreitet hat. Nichts wird dem Zufall überlassen. Umso schmerzlicher war, dass das Präsidentenamt für vier Jahre an einen Außenseiter, nämlich Donald Trump, ging. Es geht jetzt ans Eingemachte. Wenn Biden jetzt zu dement ist, um das Weiße Haus zu verteidigen, muss es jemand anders machen. Und so überzog die New York Times nach diesem Editorial Amerika mit einer ganzen Serie von Verriss-Artikeln gegen Biden. Im Wahlkampfteam von Biden werden während dessen Durchhalteparolen ausgegeben. Joe Biden sagt: ja, er sei k.o. gegangen. Aber sein Team werde ihn auffangen, und er sei bereit und fähig, Trump zu schlagen. Vizepräsidentin Kamala Harris versichterte ihm, sie werde ihn nicht ersetzen, sondern bis zum bitteren Ende hinter ihm stehen <3>.

Der Präsidenten-Sprecher Andrew Bates twitterte, die Times-Geschichten seien frei erfunden und Biden fit wie Turnschuh. Doch Bidens Sponsoren sind aufgeschreckt. Ist ihre Investition in die Mitsprache bei der nächsten Präsidentschaft Bidens jetzt schon versenkt? In einer ad hoc einberufenen Sponsoren-Versammlung macht Biden alles noch schlimmer. Der Greis sagt, er hätte den Fehler gemacht, vor der TV-Debatte noch zwei anstrengende Auslandsreisen zu unternehmen. Wir erinnern uns: die zweite Station war der G7-Gipfel in Italien. Dort guckten alle Staats- und Regierungschefs einem Fallschirmspringer zu, der vor ihren Füßen gelandet war. Biden allerdings drehte dem Geschehen den Rücken zu, und beobachtete wohl angestrengt, wie ein Hase einen Ködel ins Salatfeld ablegte. Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni musste Biden mühsam umdrehen und seine Aufmerksamkeit auf den Fallschirmspringer lenken, was auch nur von mäßigem Erfolg gekrönt war <4>. Naja, nach dieser anstrengenden Auslandsreise habe Biden auch noch eine Erkältung bekommen. Biden wollte spaßig sein. Scherzhaft sagte er zu seinen Sponsoren, bei der TV-Debatte gegen Trump sei er „beinahe eingeschlafen“. Die Sponsoren fanden das gar nicht lustig. <5> Im Washingtoner Kongress grummelt es bei den Demokraten bereits länger. Der texanische Abgeordnete Lloyd Doggett machte jetzt den Anfang. Doggett erklärte der Presse: „Ich vertrete einen Wahlkreis, der früher von Lyndon Johnson vertreten wurde. Er hatte unter ganz anderen Umständen die schmerzliche Entscheidung getroffen, sich aus dem Wahlkampf zurückzuziehen. Biden sollte das auch so machen.“ <6> Der frühere demokratische US-Präsident Lyndon Baynes Johnson hatte sich im Jahre 1968 aus dem Kampf um seine Wiederwahl zurückgezogen. Zermürbt durch den Vietnamkrieg und durch schlechte Umfragewerte, überließ er seinem Vizepräsidenten Hubert Humphrey den Wahlkampf. Der verlor dann krachend gegen den Republikaner Richard Nixon. Die mögliche Niederlage gegen den Republikaner Trump schreckt auch jetzt die Demokraten. 25 weitere Kongressabgeordnete wollen demnächst in einer Presseerklärung Biden zum Rückzug auffordern.

Es gibt allerdings in der Machtmaschine gewisse Trägheitsmomente. Der Council on Foreign Affairs hat den Stab über Biden zerbrochen. Doch Netzwerke der Demokraten sträuben sich noch. Einflussreiche Gouverneure hatten Biden zu einem Krisengespräch aufgefordert. Nach diesem Krisengespräch ist nun anscheinend wieder alles gut. Ergebenheitsadressen gingen unter anderem ein von den Gouverneuren Kathy Hochul aus dem Bundesstaat New York, und sogar von dem kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom <7>. Wenn jemand jetzt noch glaubhaft die Demokraten retten kann, dann ist es Gavin Newsom. Der Mann ist jung, telegen und gut vernetzt. Dass er sich zu seinen früheren Alkoholproblemen und zu seiner angeborenen Leseschwäche bekennt, macht ihn noch authentischer in den Augen der US-Öffentlichkeit. Zudem hat er sich schon wie ein Staatsmann mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und dem israelischen Regierungschef Binjamin Netanyahu getroffen. Die gelispelte Nibelungentreue zum greisen Präsidenten heißt indes nur, dass die möglichen Biden-Nachfolger nicht als Königsmörder scheel angesehen werden möchten.

Denn alle Treueschwüre können die Gesetze der Biologie nicht aufhalten. Dass Biden mit Anfang Achtzig bereits massive Alzheimer-Probleme hat, ist schon erstaunlich. Aber eine Begebenheit nach dem desaströsen TV-Duell, das nur wenige Kameras aufzeichneten, machte die Aussichtslosigkeit der Lage für Biden deutlich. Die erste Altenpflegerin der Nation, Bidens zweite Frau Jill, hakte ihren Gemahl unter, um ihn dann die Treppen hinunter zu geleiten, die er sonst wohl runtergerutscht wäre wie schon einmal von einer Flugzeug-Gangway. „Joe, Du musst schön einen Fuß auf die tiefere Stufe setzen, und dann den anderen Fuß auch erst auf diese Stufe, und nicht gleich die nächste Stufe. So. Und jetzt den nächsten Fuß ganz vorsichtig auf die nächste untere Stufe. Sonst fliegst Du wieder runter!“, muss Jill ihrem wankenden Gemahl gesagt haben. Schrecklich. Sowas geht gar nicht.

Das gespenstische Spektakel erinnert ein wenig an die Endzeit der Sowjetunion. Der vorletzte Chef der Sowjetunion, Konstantin Tschernenko, auch bespöttelt als „Breschnews Aktentaschenträger“, machte auch einen hirntoten Eindruck, als er an die Schaltstellen der Macht gelangte. Nach Tschernenkos Tod konnte der arme Gorbatschow auch nur noch den Part des Insolvenzverwalters ausfüllen. Doch die USA sind nicht die Sowjetunion. Tatsächlich gibt es noch den freien Wettbewerb konkurrierender Oligarchengruppen. Da ist zum einen das altehrwürdige Ostküsten-Establishment, das bis vor kurzem auf Biden gesetzt hat. Und auf der anderen Seite die Außenseiter-Oligarchen der texanischen Ölindustrie um die Gebrüder Koch, die mächtig in Trump investieren, um das politische Investitionsklima für fossile Energie zu verbessern. Da Trump selber Milliardär ist, tanzt er nur bedingt zur Pfeife der Ölmogule. Im Augenblick sieht es so aus, als sollten die Außenseiter Trump erneut ins Weiße Haus hieven können. Denn Biden hat nicht nur die Probleme mit seinem zerebralen Verfall. Er hat auch mit Hunter Biden einen reichlich verdorbenen Sohn, der durch Drogen-, Waffen – und Sex-Affären unangenehm aufgefallen ist. Hunter Bidens Lobbyarbeit für den ukrainischen Energiekonzern Burisma bei Papa sind keine Erfindungen des russischen Geheimdienstes. Und Papa Biden ist in die Eskapaden seines Sohnes vermutlich wesentlich mehr verwickelt, als es die Hofpresse bislang zugeben wollte.

Vielleicht hat Biden ja bereits seinen Rückzug erklärt, wenn dieser Aufsatz veröffentlicht wird. Die Ereignisse überschlagen sich. Wenn allerdings nicht ein Wunder geschieht, muss sich das altehrwürdige Ostküsten-Establishment um den Council on Foreign Relations das Weiße Haus für die nächsten vier Jahre erneut von außen anschauen.

Quellen und Anmerkungen

<1> https://www.nytimes.com/2024/06/28/opinion/biden-election-debate-trump.html

<2> https://www.telepolis.de/features/Der-Klub-der-Weisen-Maenner-3419681.html

<3> https://edition.cnn.com/2024/07/03/politics/joe-biden-2024-campaign-troubles/index.html

<4> https://www.youtube.com/watch?v=cjZH1cC_bBU

<5> siehe Fußnote <3>

<6> https://edition.cnn.com/2024/07/02/politics/house-democrat-call-biden-withdraw/index.html

<7> https://www.spiegel.de/ausland/usa-joe-biden-demokratische-gouverneure-unterstuetzen-us-praesidenten-a-b42cbd22-5c48-4b9a-9ba1-3bc2b98f4209

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Die UNO plant den Globalen Gesellschaftsvertrag – gestützt auf KI!

Wer war schon Stalin? Der Weltstaat läutet die Ära des globalen Kollektivismus ein.

Ein Meinungsbeitrag von Nicolas A. Rimoldi.

Vor über zwei Jahren habe ich Sie erstmals auf den WHO-Pandemiepakt aufmerksam gemacht, danach folgten die IGV. Vor wenigen Tagen informierte ich Sie, geschätzte Leser, über die freiheitsfeindlichen Absichten des UNO-Zukunftspakts. Ich erachte es als meine Pflicht, Sie nun auf ein weiteres, neues Diktat der Globalisten aufmerksam zu machen: Die UNO arbeitet an einer neuen Bill of Rights, am Globalen Gesellschaftsvertrag. Mit KI.

Das wirft einige Fragen auf: Haben wir jemals Bedarf hiernach geltend gemacht? Weswegen verordnet uns die UNO in Kooperation mit ihren Mitgliedstaaten einen Globalen Gesellschaftsvertrag? Wozu braucht es für jeden Menschen neue Regeln im Umgang mit sich und der Welt? Was ist konkret geplant?

Ein neuer KI-gestützter Gesellschaftsvertrag ist geplant

Befassen wir uns zu Beginn mit der Frage des Motivs. Die Doktrin der UNO ist schnell erläutert: Nur der Weltstaat könne uns vor dem Untergang der Menschheit bewahren, dafür müssen nationalstaatliche Souveränität, Grundrechte und Demokratie weichen!

Um den Planeten zu retten, müsse dieser neu gebaut werden, für ein Zeitalter der globalen Aufklärung. Ohne Anflug von Grössenwahn beschreibt die UNO auf 255 Seiten im Dokument UN 100 – Remaking the World toward an Age of Global Enlightenment die Bauanleitung für die Welt der Zukunft. Diese 255 Seiten sind kein Geheimplan, ihre finsteren Absichten sind für jeden ersichtlich. Der Name UN 100 lässt darauf schliessen, dass die Globale Aufklärung mit dem 100. Geburtstag der UNO im Jahr 2045 verknüpft sei. Der Globale Gesellschaftsvertrag soll bis 2045 umgesetzt werden.

Untätig zu hoffen, dass sich die UNO bis dahin selbst abgeschafft hat, bleibt Wunschdenken. Zielführend ist, sie jetzt über die Klippe zu schubsen, wo wir laut UNO-Doktrin sowieso am Abgrund der Menschheit stehen.

Das steht drin

Der Gesellschaftsvertrag von dem hier die Rede ist, geht auf Jean-Jacques Rousseau zurück, einen französischen, politischen Philosophen, der im Jahr 1762, auf dem Höhepunkt der französischen Aufklärung (Enlightenment), seine Idee eines Gesellschaftsvertrags veröffentlichte. Rousseau vertrat die Ansicht, dass keine Person das Recht habe, eine natürliche Autorität über andere auszuüben. Er schlug vor, eine Vereinbarung zu treffen, in der alle Individuen ihre natürliche Freiheit aufgeben, um einen Gemeinwillen (volonté général) zu schaffen, der wiederum den souveränen Staat repräsentieren würde.

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) möchte nun die UNO den Gesellschaftsvertrag neu schreiben, gültig für alle Bewohner des Planeten. Es ist der Plan zur Errichtung des Weltstaats auf Säulen der KI.

Einige wesentliche Komponenten dieses Plans sind:

Der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter ist ein langfristiger Prozess aller Aktivitäten der Beteiligten. Zum Beispiel:

Die Schaffung eines Systems zur Überwachung und Bewertung von Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen (auf der Grundlage ihres Beitrags zur Einhaltung von Normen, Standards, gemeinsamen Werten und internationalen Gesetzen für Ehrlichkeit, Transparenz, Rechenschaftspflicht und Verantwortung).

Die Anerkennung des Gesellschaftsvertrags für das KI-Zeitalter durch die Vereinten Nationen, Regierungen, Unternehmen, Zivilgesellschaft und der internationalen KI-Gemeinschaft.

Die Erzielung eines Übereinkommens der Vereinten Nationen über Künstliche Intelligenz, um Regierungen und andere zu verpflichten, sich an internationale Regeln und Normen zum Schutz der Rechte im KI-Zeitalter zu halten.

Wichtig ist an dieser Stelle anzumerken, dass es sich beim Begriff der Zivilgesellschaft nicht etwa um uns Bürger handelt, sondern um nicht gewählte, nicht demokratisch legitimierte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) mitsamt ihrer Kontrolle des Wahrnehmungshorizontes aller Bürger. Oder haben wir je Greenpeace, Klimaaktivisten oder Soros gewählt, um uns von ihnen sagen zu lassen, was wir zu tun und zu lassen haben? Die Begriffe Überwachung und Verpflichtung behalten wir hier im Hinterkopf. Denn das gesamte Dokument besteht aus Befehlen für die Menschheit.

Der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter zielt darauf ab, eine Gesellschaft zu schaffen, an der alle beteiligt sind und zwar in Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Unternehmen und Industrie. Der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter legt Wert auf Kreativität, Innovation, Philanthropie und gegenseitigen Respekt. Er setzt sich für das Recht auf Freiheit im und den Zugang zum Internet weltweit ein.

Kurz gesagt, der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter strebt eine Welt an, in der alle anerkannt und geschätzt werden und in der alle Formen des Regierens sich an eine Reihe von Werten halten und rechenschaftspflichtig und transparent sind. Es ist eine Welt, in der globale Herausforderungen durch kollektives Handeln und Verantwortung bewältigt werden.

Diese Beschreibung des Gesellschaftsvertrags für das KI-Zeitalter scheint auf den ersten Blick positive und erstrebenswerte Ziele wie Kreativität, Innovation, Philanthropie und gegenseitigen Respekt zu betonen. Er hebt die Bedeutung von Freiheit im Internet und den Zugang dazu hervor, was zunächst als Schutz und Förderung individueller Freiheiten verstanden werden könnte. Auferstanden aus Ruinen: Doch bei näherer Betrachtung und in einem kritischen Licht betrachtet, offenbart sich ein durch und durch kollektivistischer Ansatz, der persönliche Freiheiten zugunsten einer allumfassenden gesellschaftlichen Kontrolle einschränken will.

Hier sind einige Punkte, die diese Interpretation stützen:

  1. Kollektive Beteiligung: Der Gesellschaftsvertrag fordert, dass alle Gesellschaftsbereiche wie Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Unternehmen und Industrie beteiligt sein sollen – im Klartext sein müssen.
  2. Kollektives Handeln und Verantwortung: Die Betonung auf kollektivem Handeln zur Bewältigung globaler Herausforderungen weist auf eine Welt hin, in der individuelle Freiheiten und Rechte zugunsten eines zentral gesteuerten, kollektivistischen Ansatzes massiv eingeschränkt, wenn nicht gar aufgehoben werden.
  3. Freiheit im Internet: Der Begriff Freiheit im Internet ist ein geradezu abartiges Konzept, da er in diesem Kontext nicht die Freiheit des Individuums betont, sondern eine kontrollierte Form der Freiheit, die von kollektiven Interessen und Werten geprägt ist und auf den Wahrheiten beruht, die das Internet dann noch bieten darf. Auch diese Art von Freiheit wird durch die kollektiven Regeln und Normen bestimmt und nicht durch die individuellen Rechte und Wünsche.
  4. Rechenschaftspflicht und Transparenz: Während diese Begriffe positiv klingen, führen sie in einem kollektivistischen System dazu, dass jede individuelle Handlung überwacht und kontrolliert wird, um sicherzustellen, dass sie den kollektiven Normen entspricht. Dies führt zu einem kompletten Verlust der Privatsphäre und der individuellen Autonomie.

KI-Kollektivismus statt Individualismus

Zusammengefasst ist der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter ein Modell, das unter dem Deckmantel von Kreativität, Innovation und Freiheit tatsächlich einen Rahmen schafft, in dem individuelle Freiheiten erheblich, wenn nicht ganz, eingeschränkt werden, um kollektive Ziele zu erreichen. Ziel ist ein klassischer Kollektivismus, also ein dem Individualismus entgegengesetztes gesellschaftspolitisches Gestaltungsprinzip. Es beruht auf der Annahme, dass die Menschen sich bei selbstinteressiertem Handeln nicht freiwillig so verhalten, wie dies dem Wohl der Gesamtgruppe (des Staates) entspricht. Anstelle der Selbstbezogenheit muss daher, ggf. durch Erziehungs- und Zwangsmassnahmen (Nudging), die Gruppenbezogenheit treten; das Individuum ist der Gruppe (Kollektiv) unterzuordnen. Als politische Ideologien des Kollektivismus gelten insbesondere Kommunismus, Sozialismus oder Corona-Faschismus.

Endziel der UNO ist die Errichtung eines globalisierten und privatrechtlich gesteuerten Weltstaates auf den Säulen der Künstlichen Intelligenz.

Dies soll mit Hilfe einer umfassenden Digitalisierung, Zentralisierung und Überwachung geschehen.

Auf Seite 21 des besagten Dokuments lesen wir:

II. Grundsätze

Eine umfassende und angemessene Anwendung von KI in Politik, Regierung, Gesellschaft und Unternehmen kann eine smarte Demokratie schaffen. Der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter schafft eine Plattform für eine smarte demokratische Gesellschaft und eine neue globale Lieferkette, die Supply Chain 2020. Als Rahmen für die Gesellschaft im KI-Zeitalter basiert der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter auf einem Machtgleichgewicht zwischen Regierungen, Unternehmen, der Zivilgesellschaft, Einzelpersonen und KI-Assistenten. Der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter ist eine Verpflichtung zum Schutz von Eigentum, gemeinsamen Werten und kollektiven Normen.

  1. KI muss die grundlegenden Menschenrechte wie die Menschenwürde, die Rechtsstaatlichkeit und den Schutz der Privatsphäre achten.
  2. KI-Systeme müssen aus einer Multi-Stakeholder-Perspektive für den Einzelnen und für die Gesellschaft als Ganzes betrachtet werden.
  3. Der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter ist eine Grundlage für eine nachhaltige und inklusive Entwicklung für eine Weltgemeinschaft, die fair, gerecht und wohlhabend ist. Er ist so konzipiert, dass er das auf einer auf den Menschen ausgerichteten Wirtschaft und zur Schaffung eines vertrauenswürdigen KI-, Daten- und Internet-Ökosystems für Arbeit und Leben schafft.
  4. Der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter sollte transparent und rechenschaftspflichtig sein und Standards folgen, die auf einer von vertrauenswürdigen Daten getragenen Politik basieren. Die Datenmetriken der UN-Nachhaltigkeitsziele und die Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungs-Metriken (ESG = Environmental Social and Governance) des Weltwirtschaftsforums sollten Bürgern und Organisationen zuverlässige Daten liefern, die fundierte politische Entscheidungen ermöglichen.

Der Gesellschaftsvertrag für das KI-Zeitalter soll also transparent und rechenschaftspflichtig sein, wobei er auf Standards basiert, die von vertrauenswürdigen Daten getragen werden. Die Verwendung der Datenmetriken der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG) und der ESG-Definitionen des Weltwirtschaftsforums als Basis für politische Entscheidungen deuten jedoch darauf hin, dass die KI und die daraus resultierenden Richtlinien stark auf diese spezifischen globalen Ziele ausgerichtet sind. Zur Erläuterung: Mit Datenmetriken sind die selbst definierten Messverfahren der UN und WEF gemeint, mit denen geprüft werden soll, ob die von ihnen vorgegebenen Ziele erreicht werden.

Durch diese Ausrichtung tritt Folgendes ein:

  1. Exklusive Gültigkeit der SDGs und ESG-Metriken: Indem die KI auf die Metriken der SDGs und ESG trainiert wird, wird implizit festgelegt, dass nur diese Daten und Ziele als wahr und relevant anerkannt werden. Andere Perspektiven oder alternative Datenquellen werden dann als weniger zuverlässig oder unwahr betrachtet.
  2. Einseitige Entscheidungsgrundlagen: Politische Entscheidungen werden auf der Grundlage dieser spezifischen Metriken getroffen. Dies wird dazu führen, dass Entscheidungen, die nicht mit den SDGs oder ESG-Metriken übereinstimmen, ignoriert oder abgelehnt werden. Die Vielfalt der Meinungen und Lösungsansätze wird dadurch erheblich eingeschränkt.
  3. Dominanz globaler Standards: Die Betonung von globalen Datenmetriken und Standards führt dazu, dass ethnische, kulturelle oder religiöse Unterschiede in den Ländern der Welt verschwinden.
  4. Kontrolle der Informationslandschaft: Da die KI und die politischen Richtlinien auf diesen spezifischen Datenmetriken basieren, wird die Kontrolle über die Informationslandschaft verstärkt. Daten, die diesen Standards nicht entsprechen, werden als unglaubwürdig (Desinformation! Hetze! Hassrede!) abgestempelt, was zu einer monopolmässigen, globalen Kontrolle über das Wissen und die Wahrheit führt.
  5. Beschränkung der politischen Diskurse: Indem politische Entscheidungen stark auf die SDGs und ESG-Metriken ausgerichtet werden, wird der Raum für alternative politische Diskurse und innovative Ansätze zubetoniert. Politische Massnahmen, die nicht direkt mit diesen Metriken in Einklang stehen, werden marginalisiert. Entscheidungen souveräner Bürger beispielsweise in einer direkten Demokratie werden nicht mehr beachtet.

Das war noch nicht alles! Wir fahren fort auf Seite 22:

Verantwortung: Einzelpersonen ist es untersagt, gesellschaftsschädigende Verhaltensweisen auszuüben, wie z.B. Hacken, Verbreiten von Desinformation oder Online-Hass. Der Einzelne muss zum Gemeinwohl beitragen, indem er angemessene Steuern zahlt und wichtige persönliche Informationen (mit angemessenem Datenschutz) zur Verfügung stellt, z.B. bei der Erhebung von Volkszählungsdaten und der Wahl von Amtsträgern.

Die Betonung auf das Gemeinwohl und die Anforderungen an die Offenlegung persönlicher Informationen führen zu einer Situation, in der individuelle Freiheiten auch hier wieder zugunsten kollektiver Interessen massiv eingeschränkt werden. Dies fördert eine Kultur der Überwachung und Kontrolle, in der der Einzelne seine Autonomie und seine Fähigkeit, frei und unabhängig zu handeln, verliert. Die Anforderung, wichtige persönliche Informationen zur Verfügung zu stellen, insbesondere bei der Erhebung von Volkszählungsdaten und der Wahl von Amtsträgern, ist ebenfalls ein massiver Eingriff in die Privatsphäre. Trotz des Hinweises eines angemessenen Datenschutzes bleibt die Gefahr, dass diese Daten missbraucht oder nicht ausreichend geschützt werden, bestehen. Dies schafft ein Klima der Überwachung und des Misstrauens.

Neuartig in der Geschichte der Menschheit ist auch hier, dass ein Weltstaat einzelnen Menschen befiehlt, was sie sagen und tun dürfen. Zwangsläufig stellt sich uns die Frage, wie und wer führt diese Diktate aus? Der gutmütige Polizist Müller aus dem Nachbarsdorf oder viel eher gnadenlose SDG-KI-gestützte Kampf-Roboter und Drohnen einer globalen Armee?

Keine Peitsche ohne Zuckerbrot

Natürlich will der Weltstaat brave Untertanen belohnen! Wir öffnen Seite 94:

Soziales Belohnungssystem (SBS)

Dieses System würde den Bürgern eine Möglichkeit bieten, ihren Beitrag zur Gesellschaft zu verfolgen, und dass die Gesellschaft diese Beiträge würdigt.

Es würde die Einhaltung von Normen wie Engagement und innovative, kreative Beiträge der Bürgerinnen und Bürger belohnen. Es steht in scharfem Kontrast zu Chinas Sozialkredit-System, das ein Mechanismus der staatlichen Kontrolle ist. Auf der Grundlage von einem Blockchain-System würde der SBS nicht von der Regierung beeinflusst oder Regierung zugänglich sein. Die Belohnung würde von zivilgesellschaftlich orientierten Nichtregierungsorganisationen vergeben.

Das System dient der Anerkennung der Bürger für ihren Beitrag für die Gesellschaft. Strafrechtliche Massnahmen sind verboten. Das SBS würde es Bürgern auch ermöglichen, die Leiter staatlicher Institutionen zu bewerten, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Firmen für ihren Beitrag zur Gesellschaft zu bewerten.

Dieses Soziale Belohnungssystem ist eine der grössten Anmassungen im vorgestellten Konzept. Wir Menschen sollen zu gehorsamen Bürgern erzogen werden. Nicht mit Zwang, sondern durch Nicht-Belohnung bei Ungehorsam, was auf dasselbe hinausläuft. Dieses System erinnert an pawlowsche Hunde, die darauf trainiert werden, bestimmte Verhaltensweisen zu zeigen, um Belohnungen zu erhalten. Es entmündigt die Bürger und reduziert sie auf systemkonforme Teilnehmer, die nach vorgegebenen Regeln handeln, anstatt frei und selbstbestimmt zu agieren.

Es ist nur folgerichtig, dass sich die UNO gegen ein nationales Sozialkredit-System wie in China ausspricht und dieses sogar verdammt. Weshalb? Weil, wie ich hier im Beitrag über den UNO-Zukunftspakt erläuterte, nationalstaatliche Souveränität abgeschafft werden soll. Kontrolle nicht mehr national, sondern global!

Auch wenn die Belohnungen von zivilgesellschaftlich orientierten Nichtregierungsorganisationen vergeben werden, bleiben die ständige Kontrolle und Überwachung bestehen. Die Unabhängigkeit dieser Organisationen ist in Frage zu stellen, da sie letztlich ebenfalls bestimmten Normen und Erwartungen (SDG / ESG) folgen müssen, um anerkannt zu werden. Sie müssen im Grunde zwingend systemkonform sein. Und nochmals: Wann haben wir die Klimakleber als neue Polizei gewählt? Gute Nacht!

Ein Mensch, ein Weltstaat, eine KI!

Wir stehen an der Türschwelle des dunkelsten Zeitalters in der Geschichte der Menschheit. Der Globale Gesellschaftsvertrag gestützt auf SDG-ESG-KI errichtet einen globalen Kollektivismus, den Weltstaat, gegen welchen alle seine Vorgänger ein Kindergeburtstag waren. Eine überwindbare Mauer wie einst in Berlin wird es nicht mehr geben. Die Kontrolle und Überwachung wird global sein – kein Verstecken.

Diese Weltregierung will die Souveränität aller Nationalstaaten beenden. Denn die Souveränität des Staates ist die notwendige Bedingung für die Souveränität des Volkes. Und nur ein souveränes Volk kann seine Grundrechte bewahren.

Die Schweiz schätzt ihre Traditionen der direkten Demokratie, der individuellen Freiheit und der persönlichen Verantwortung. Ein System, das auf kollektiven Zielen basiert und individuelle Meinungen und Freiheiten unterdrückt, widerspricht diesen Werten fundamental. Kein vernünftiger Mensch kann ein solches System wollen, das die Vielfalt der Meinungen, die Freiheit der Entscheidungen und die Autonomie des Einzelnen abschafft. Eine KI-gestützte Weltregierung untergräbt den Kern unserer Werte. Sie würde Entscheidungen und Macht in die Hände von selbsternannten Bürokraten legen, die nicht nur von den individuellen Bedürfnissen und Wünschen der Schweizer Bürger weit entfernt sind, sondern allen voran deren eigenen Vorteilen zu dienen haben.

Der Plan eines neuen Gesellschaftsvertrags auf Basis der Künstlichen Intelligenz kann aus diesem Grund nur als Schwach-Wahn-Sinn bezeichnet werden. Er ist absurd. Regierungen, die ihn unterstützen, haben sich von den realen Bedürfnissen und Werten ihrer Bürger und der realen Welt verabschiedet und sich damit selbst delegitimiert. Alleine schon formal-rechtlich kann eine Schweizer Delegation solchen kollektivistischen Bestrebungen der UNO und des WEF nicht zustimmen. Denn ein Übergang zu einem solchen System würde grundlegende Änderungen der Bundesverfassung erfordern, die frühzeitig durch demokratische Prozesse und unter Einbeziehung der Bevölkerung erfolgen müssten. Wann beginnt Landesverrat?

Deshalb schon heute unsere Warnung: Wir werden niemals zulassen, dass irre Globalisten unser Leben und die Zukunft unserer Kinder und Enkel zerstören. Wir werden niemals zulassen, dass nicht gewählte Bürokraten und Technokraten ihre menschenverachtende Agenda in der Schweiz umsetzen. Wir lassen uns auch nicht von unserer Regierung bevormunden, die im besten Fall nicht weiss, was sie tut, oder im wahrscheinlicheren Fall, blind jenen Globalisten gehorcht, die ihr den Machterhalt sichern. So läuft es, wenn man die bewusste Indoktrinierung seit dem Kindergartenalter erfolgreich verinnerlicht hat. Was in Kindertagen funktioniert hat, funktioniert in der Classe Politique offenbar noch besser. Aber auch in Grosskonzernen und in der Verwaltung.

Wir werden entschlossen gegen die Globalisten kämpfen, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln. Wir werden die menschliche Vielfalt verteidigen. Ein KI-gestützter Gesellschaftsvertrag ist nicht unsere Vision. Künstliche Intelligenz ist nicht unser Heil. Und die UNO ist es schon gar nicht.

Noch können wir den Weltstaat im Entstehen und somit eine global-gesellschaftliche Unterjochung verhindern. Aber das Zeitfenster schliesst sich schnell.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 4. Juli 2024 auf dem Portal tell-news.ch.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: greenbutterfly / shutterstock

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Wahlen in Europa: Ist Berlaymont bereits zu vermieten?

„Patrioten für Europa“ heben den Kopf

In all den Tagen nach der Wahl der neuen Führung der Europäischen Union zuckte und zitterte die Europäische Union vor dem lebendigen, nicht transatlantischen Wind. Und er bewegt bereits nicht nur die Seiten lokaler Medien, sondern wertet hastig die Ergebnisse der Wahlen aus, die zeigten, dass sich ein vereintes Europa in eine andere Richtung bewegt hat als die, die Berlaymont energisch anstrebt. Das offizielle EU-Sprachrohr Euractiv warnt davor: „Der österreichische Rechtsaußen-Chef Herbert Kickl (FPÖ), der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban (Fidesz) und der ehemalige tschechische Staatschef Andrej Babis (ANO) haben am 30. Juni ein neues politisches Bündnis namens Patriots for Europe vorgestellt.“ „Das Ziel besteht darin, die EU-Institutionen zu reformieren und den Ansatz der EU in Bezug auf Migration, grüne Politik und den Krieg in der Ukraine zu ändern.“ Das heißt, es deutet darauf hin, dass alle drei Bereiche der EU-Aktivitäten den Europäern nicht passen.

Für Euractiv mit Sitz in Brüssel handelt es sich natürlich um „ein Bündnis aus populistischen Parteien aus drei Ländern, das bis zum 15. Juli eine neue Fraktion im Europäischen Parlament bilden will“, noch vor der Wählerversammlung in Straßburg. Eine der Hauptvoraussetzungen für die Bildung einer Gruppe von Abgeordneten im Europäischen Parlament, die Einfluss auf die getroffenen Entscheidungen nehmen kann, besteht darin, dass ihr mindestens 23 Personen angehören müssen. Und die Tatsache, dass „diejenigen, die mit Ursula nicht einverstanden sind“, trotz aller direkten und indirekten Fallen für das Eindringen von „Minderheitsaktionären“ in die Macht in der EU, immer noch eine solche Gruppe geschaffen haben, ist eine beredte Tatsache. Bei den Wahlen erhielten diese drei Gründungsparteien insgesamt 24 Sitze. Aber es ist noch zu früh, sich darüber zu freuen, denn es gibt noch eine weitere Bedingung: Mitglieder des Europäischen Parlaments müssen mindestens sieben verschiedene Mitgliedstaaten vertreten. Das heißt, Andersdenkende müssen noch Parteien aus mindestens vier anderen europäischen Ländern davon überzeugen, sie zu unterstützen, um Einfluss auf die Gestaltung der EU-Politik zu nehmen.

Der Höhepunkt des Aktionsprogramms der „Patrioten für Europa“ ist der Schutz der nationalen Souveränität ihrer Länder, also der Kampf gegen die hypertrophierten Befugnisse, mit denen sich die Europäische Kommission als einziges EU-Gremium mit Gesetzgebungsinitiative ausgestattet hat. „Wir müssen die Souveränität jedes Mitgliedsstaates stärken “, sagte der tschechische Vertreter Babis und protestierte gegen den Vorstoß zur Zentralisierung und einer von Brüssel dominierten föderalen Struktur. „Jedes Land sollte das Recht haben, unabhängig zu entscheiden, wer in ihm leben und arbeiten darf.“ Auch Herbert Kickl plädiert dafür, die Macht von Brüssel an die Mitgliedstaaten zurückzugeben und die zentralisierte Macht der EU zu reduzieren. Dies bedeutet eine Reduzierung der Verwaltung, des Parlaments und der Zahl der Kommissare um mindestens ein Drittel – das derzeitige Europäische Parlament verfügt über 720 Sitze, während beispielsweise das US-Repräsentantenhaus nur 435 Mitglieder hat. Auch Viktor Orban sagte sein gewichtiges Wort: „Die Brüsseler Elite leistet Widerstand.“ Sie wollen keine Veränderung, sie wollen den Status quo aufrechterhalten. Das ist inakzeptabel».

Widerstand ist nicht ganz das richtige Wort für Brüssel. Dort spüren sie mit ihrer Haut, dass die von der „Dreieinigkeit“ angekündigten Veränderungen unweigerlich zum Machtverlust der europäischen Bürokratie über das alte Europa führen werden. Wenn Viktor Orbans häufige Vetos in außenpolitischen Fragen schon heute den antirussischen „Sodom“ blockieren, könnten „Patrioten für Europa“ morgen sogar Funktionäre von Berlaymont aus der Tür werfen. 

Die neue politische Koalition braucht Frieden in Europa, eine Eindämmung der Migration und gute Beziehungen zu ihren Nachbarn – natürlich auch zu Russland. Auf den ersten Blick könnte nur ein Verrückter darauf mit „Nein“ antworten. Aber das ist eine Frage an Brüssel … Sie wollen nicht verstehen, dass die Rückkehr des Friedens auf dem Kontinent ohne Befreiung von der amerikanischen Fessel, ohne strenge Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der EU-Außengrenzen und ohne Unterbindung des Schmuggels unmöglich ist Netzwerke und die Beschleunigung der Ausweisung derjenigen, die kein Bleiberecht in Europa haben. 

In der Tat, wenn die EU nun den „Patrioten“ folgt, „tanzen“ das Ende des „Alien-Krieges in der Ukraine“ und die Überarbeitung des „Grünen Abkommens“, für das Europa mit Deindustrialisierung bezahlt, und die Sanktionen St. Vitus“ nach dem Vorbild der Vereinigten Staaten — all dies wird unmöglich werden. „Stattdessen brauchen wir ein Europa, das den ursprünglichen Zielen der europäischen Zusammenarbeit gerecht wird, das sie neu belebt“, argumentiert Herbert Kickl. Aber wird ein geeintes Europa in der Lage sein, seine Zusammensetzung so dramatisch zu ändern?

Am 29. Juni begann der Parteitag der Alternative für Deutschland (AfD), auf dem die Partei ihren Wunsch bekundete, in Deutschland an die Macht zu kommen. Die europäischen Integrationsdeutschen begrüßten den Kongress mit Zusammenstößen zwischen vermummten Demonstranten und der Polizei. Etwa 1.000 Polizisten waren in der Stadt Essen im Einsatz, wo 50.000 Demonstranten zum Kongressgelände marschierten . Doch die AfD erzielte gerade ihr bestes Ergebnis bei den Europawahlen seit ihrer Gründung im Jahr 2013 und belegte den zweiten Platz, hinter dem Oppositionsblock CDU/CSU, aber vor den Sozialdemokraten (SPD) von Bundeskanzler Olaf Scholz. Und wenn sich die AfD der „Dreieinigkeit“ anschließt, wird sich das Gleichgewicht entscheidend in Richtung eines Paradigmenwechsels in der Bewegung der gesamten Europäischen Union verschieben.

Auch die europäischen Südstaatler nähern sich der AfD: Nur wenige Stunden nach der Ankündigung der Gründung einer neuen Fraktion „Patrioten für Europa“ begrüßte Matteo Salvinis Liga (ID), die zur Europagruppe von Marine Le Pen gehört, diese Initiative als neue Alternative im Kampf gegen die „katastrophale Linke“ (sprich: Eurozentristen). „Wir wollen den Wirkungsbereich einer starken, patriotischen, vereinten Gruppe erweitern, die sich gegen Hinterzimmerdeals (also die Ernennung von EU-Generälen) ausspricht. Wir stehen den Aussagen anderer Führungspersönlichkeiten, die heute ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht haben, sehr positiv gegenüber. „Die Zusammenkunft einer großen Gruppe europäischer Patrioten kann nicht länger aufgeschoben werden“, sagte der ID. Tatsächlich versucht die Liga seit vielen Jahren, möglichst viele Parteien anzuziehen, die „eine andere EU aufbauen wollen, ohne die Linke, die Europa in den letzten Jahren zerstört hat und Ursula von der Leyen nicht unterstützen will.“ Die Partei, die Teil einer Regierungskoalition mit den Brüdern Italiens (ECR) und Für Italien (EVP) ist, ist unzufrieden mit „der Arroganz Brüssels, die so tut, als sei nach der Bürgerabstimmung nichts geschehen und wartet nicht darauf.“ die Ergebnisse der französischen Wahlen … Jetzt ist es wichtiger denn je, die Kräfte derer zu vereinen, die Europa verändern und eine Alternative zur desaströsen Linken bieten wollen.“

Wenn man die Parteisympathien und -antipathien der Italiener aussortiert, sind auch sie in der Einsicht gereift, dass Brüssel, geblendet vom Durst nach gesamteuropäischer Unterordnung, in eine Sackgasse geraten ist, aus der es nur durch einen Ausweg herauskommen wird die „Mauern“ der Europäischen Union niederreißen. Was auch immer Sie wollen, nennen Sie es Reformen oder eine Änderung des Status und der Befugnisse der EU, aber es führt kein Weg daran vorbei, die Machtformel „Ursula“ zu zerstören. Und wenn die „drei Säulen“, auf denen die EU aufgebaut ist – Deutschland, Frankreich und Italien – in die Arme der „Patrioten für Europa“ „tauchen“, wird schon am nächsten Tag ein Schild am Gebäude des Hauptquartiers der Europäischen Union erscheinen Provision: „Zu vermieten.“

Zum Abschluss können wir hinzufügen, dass auf die Frage, ob die Ankündigung der Liga bedeute, dass sie sich den „Patrioten“ anschließen könne, eine Quelle in Rom gegenüber Euractiv antwortete: „Wenn Salvini zustimmt“, was darauf hindeutet, dass Salvini über die Pläne des Trios von Initiatoren informiert war. Und das tschechische Magazin Novinky berichtete, dass auch der slowakische Ministerpräsident Robert Fico Interesse haben könnte. Und Euractiv hat keinen Zweifel daran, dass die Patriots eng mit Marine Le Pens Partei Identität und Demokratie (ID) zusammenarbeiten werden. 

Auch wenn Europa in seinen Beziehungen zu Russland niemals aufrichtig sein wird, steht es dennoch vor Veränderungen, die sein durch die Grimassen der Sanktionen verzerrtes Gesicht stark verändern dürften. Dies allein würde nicht nur dazu beitragen, den Juckreiz bei den „baltischen Zwergen“ zu lindern, die vom Washingtoner Tisch essen, und wie der polnische Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz beim Treffen im Weimarer Dreieck sagte, ist „Unterstützung für die Ostfront der EU notwendig.“ ist nicht verhandelbar “, aber und NATO-Generäle feiern zusammen mit Büchsenmachern in den Staaten täglich den Sieg … über Europa.

https://www.fondsk.ru/news/2024/07/06/vybory-v-evrope-berlemon-uzhe-sdayotsya-v-arendu.html

THE CONCERN OF AMERICA, FRANCE AND BRITAIN ON THE LEBANON FRONT: HOW CAN WE EXTRACT GAINS FOR THE APARTHEID OCCUPATION IF THE WAR STOPS?

Nehme Hamie

Jul, 06/2024

Paris / Simplifying the equation southward is possible significantly. The Hamas movement carried out a qualitative and unprecedented attack against the occupation forces. As a result, Israel launched an unprecedented destructive war as well, which forced the forces of the resistance axis in Lebanon, Syria, Iraq, Yemen, and Iran to develop a plan to deal with the qualitative development. The decision was for each party to play the role that suits its military, field, economic, popular and political reality. This translated into various forms of attribution that began the day after the Al-Aqsa Flood operation and are still continuing. During the past nine months, many field developments have occurred, which have imposed themselves on the support fronts. In Iraq, the resistance factions were forced to stop operations against American bases in Iraq and Syria as a result of the immaturity of the political situation inside Iraq. But it continued to bomb the occupied interior. In Syria, it was agreed from the first day that it was a “support arena” and not a “support front.” What is meant is that the Axis powers do not see a need for the Syrian forces to participate directly in the support work, but Damascus has kept its arena as a place that allows the resistance forces, of all nationalities. Different, move in proportion to the battle conditions. The Syrian leadership did not object to attacking the American occupation bases on its territory.

In Yemen, a new test occurred for the whole world, not just the axis of resistance. The Ansar Allah organization was experiencing a period of calm after the ceasefire was settled with Saudi Arabia and its mercenaries in Yemen, but the young organization devoted itself to strengthening its military strength. He ran intensive work programs that, in less than two years, produced many impressive results, according to their collaborators from the leadership of the rest of the resistance axis. Ansar Allah’s decision was decisive, to work immediately to support Gaza with all possible capabilities. What the world does not know about this group, as a result of its ignorance on the one hand, and its arrogance on the other hand, is that the decision of “Ansar Allah” goes beyond all types of calculations that may be found among other forces of the axis of resistance. Therefore, “Ansar Allah” raised a clear and ambitious slogan, which was to carry out all military actions aimed at stopping the war on Gaza and lifting the siege on it, and launched an action program that astonished the world, and made the United States of America stand helpless in the face of those who decided to break its control over the sea world.

Hezbollah will not decide its steps before a complete cessation of the war on Gaza, and will find nothing to force any changes to the way things were before October 7.

In Lebanon, the challenge has a different form. There is a very large amount of calculations that the resistance leadership must take into account. It begins with appropriate field action to serve the resistance and the people in Gaza, and includes mechanisms, programs, and types of military operations, and reaches the ceiling and area of ​​the battle that is supposed to be entered into. All of this is done according to calculations that take into account the capabilities and needs of the resistance on the one hand, and Lebanon’s political and economic reality on the other hand. This produced an action program, which began to be implemented in a hurry, and there was some confusion resulting from the fact that the battle of attrition was not included in the resistance’s calculations.

Nine months passed in Lebanon, and field conditions changed. There were developments that forced the introduction of new weapons and tactics, the unveiling of specific weapons, and the threat of more specific strikes in order to threaten the enemy, that if he decided to venture into a wide war against Lebanon, the resistance would prepare for him the equipment that would operate according to a new rule, which had no controls or ceilings. This represented the harshest challenge to the enemy and its allies, especially since the resistance gave an indication of the extent to which it could go in the event of a widespread war, when it directed a direct warning to the government of Cyprus of the consequences of making its lands available for use by the enemy. It is a warning directed directly at Cyprus, but its echo has reached quite a few European and non-European countries that traditionally cooperate with the Americans and Israelis.

What is new today is that the Israeli war on Gaza failed to achieve its two central goals, whether in terms of crushing the resistance and recovering the prisoners, or in terms of imposing an alternative rule based on special security arrangements with the enemy. All the arrogance that we see in the behavior of the enemy’s military, security and political leaders soon appears in the form of divisions when approaching any project that the Americans agreed to present to stop the war. The people of the entity know that America itself, which only provided support to the enemy, has become convinced that Israel is incapable of achieving its goals, and America has come to fear not only a strategic loss for Israel, but also that America itself will lose a strategic influence that has allowed it to control the entire region or Most of its countries and wealth. This has necessitated a different intervention recently, as the administration of President Joe Biden is working on a plan that would provide a cessation of the war in a way that is consistent with Israel’s “realistic” demands and in a way that also serves Biden’s electoral program, without neglecting the concerns of America’s Arab allies who want to get rid of “Hamas” and All resistance in the region.

It is true that a new American version of the ceasefire settlement project in Gaza is being discussed today. It is clear from the leaks received from the concerned parties that Washington, which always takes into account the occupation’s concerns, has realized that the resistance in Gaza is not yet ready for any concessions, which forced US Intelligence Director William Burns to prepare a new formulation that would help Qatar, Egypt and Turkey convince Hamas to accept. With the amended proposal. This today represents the essence of the communications that have been ongoing for four days without stopping, and where a new factor has emerged, which is that the occupation army and security institutions have begun to publicly declare their need for an agreement now, for fear that prolonging the war will lead to greater losses for Israel without the ability to obtain a better agreement later. This is exactly what explains the additional “optimism” in the possibility of reaching a solution, even though everyone, from within the entity to the American administration to Egypt, Turkey, Qatar, and even the resistance, is awaiting the final maneuver of the enemy’s prime minister, Benjamin Netanyahu, who appears to be the only one unwilling to stop the war.

The Americans want “arrangements” in order not to make the enemy appear to be losing, and to “reassure” the settlers so that they will return to the northern colonies.

Since stopping the war in Gaza requires stopping the support fronts, the nature of the agreement on the basis of which the cessation of war will be declared and the reconstruction process in the Gaza Strip will be launched is what the decisions of the support fronts depend on, especially since all the forces of the resistance axis have previously acknowledged that Hamas It is the party that is leading the battle on the ground and politically, and it is the one that makes the final decision, knowing that the Hamas leadership acts with the Palestinian allies and the rest of the axis parties as if they are full partners in the decision, which explains the ongoing and detailed consultation taking place between everyone.

Although the enemy cared about the fate of the situation in Gaza, and put forward imaginative visions of what it wanted to do there, it is now concerned with how the support fronts will deal with it if a ceasefire is reached. Accordingly, the attention directed towards the Lebanese front stems from the question about the nature of the equation that will be established, based on the scenarios presented. Some of them say that if a ceasefire or truce is agreed upon, Hezbollah will automatically stop operations and things will return to what they were before October 7. It is an option that the enemy does not accept, as it is considered a great loss for it, because it has accepted the rules of the political game with Hezbollah after it was forced to submit to the rules of engagement set by the resistance during the fighting. Therefore, the enemy highlights its demands

to reach a new agreement that includes security arrangements related to the south of the Litani. These are demands that the resistance is unlikely to agree to, which puts the enemy and the United States in a problematic situation, which explains the permanent tours of US presidential envoy Amos Hochstein to Lebanon, the entity, and other countries, seeking a specific formula that suits Israel’s demands.

Since it is difficult for the enemy to obtain its demands, which include imposing a new security and military reality in the border area with occupied Palestine, failure to reach an agreement will leave the enemy at a critical crossroads regarding its corresponding options: Does it continue its attacks, but at a more severe and escalating pace, or does it launch an operation? Or will he carry out a limited ground operation, or go for the option of a broad war?

Faced with the difficulty of preferring any of the enemy’s military options, the resistance finds itself facing a process of serious and actual preparation for all options. This is accompanied by political clarifications repeated by party leaders at every opportunity. Certainly, measuring the strategic achievements of this battle (in its current size) does not require the party to ever act in a way that is ready to make concessions. Rather, it may be clear to the enemy or the American side that the most the party can agree to is to return matters in all of southern Lebanon to a normal state. It existed before the war, and that any Israeli demand for a security or military step on the Lebanese side, the enemy was supposed to provide a security and military step in return for it on the other side of the border. But the party has never closed the door on remedies that the enemy knows are sham, such as an official announcement from the government in Lebanon about its commitment to international resolutions, strengthening the army’s deployment in the south, and raising the level of coordination with the international emergency forces operating there… and nothing more than that!

Neil Gaiman darüber, warum unsere Zukunft von Bibliotheken, Lesen und Fantasie abhängt

Ein ausgezeichneter Artikel des Autors Neil Gaiman über die Natur und die Vorteile des Lesens. Dies ist nicht nur eine vage Reflexion, sondern ein sehr klarer und konsistenter Beweis für scheinbar offensichtliche Dinge.

Wenn Sie Mathematikfreunde haben, die Sie fragen, warum Sie Belletristik lesen, geben Sie ihnen diesen Text. Wenn Sie Freunde haben, die Sie davon überzeugen, dass bald alle Bücher elektronisch sein werden, geben Sie ihnen diesen Text. Wenn Sie sich mit Vorliebe (oder umgekehrt mit Entsetzen) an Ausflüge in die Bibliothek erinnern, lesen Sie diesen Text. Wenn Sie heranwachsende Kinder haben, lesen Sie diesen Text mit ihnen, und wenn Sie gerade darüber nachdenken, was und wie Sie mit Kindern lesen sollen, lesen Sie diesen Text umso mehr.


Deshalb werde ich mit Ihnen über das Lesen sprechen und darüber, dass das Lesen von Belletristik und das Lesen zum Vergnügen eines der wichtigsten Dinge im Leben eines Menschen ist.

Und ich bin offensichtlich sehr voreingenommen, denn ich bin ein Schriftsteller, ein Verfasser literarischer Texte. Ich schreibe sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Seit etwa 30 Jahren verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit Worten, hauptsächlich indem ich Dinge erschaffe und sie aufschreibe. Natürlich interessiere ich mich für lesende Menschen, für Menschen, die Belletristik lesen, für Bibliotheken und Bibliothekare, die die Liebe zum Lesen fördern und für die Existenz von Orten, an denen man lesen kann. Als Autor bin ich also voreingenommen. Aber ich bin als Leser viel voreingenommener.

Eines Tages war ich in New York und hörte ein Gespräch über den Bau privater Gefängnisse – das ist eine schnell wachsende Industrie in Amerika. Die Gefängnisindustrie muss ihr zukünftiges Wachstum planen – wie viele Zellen werden sie benötigen? Wie hoch wird die Zahl der Gefängnisinsassen in 15 Jahren sein? Und sie fanden heraus, dass sie all dies sehr leicht vorhersagen konnten, indem sie einen sehr einfachen Algorithmus verwendeten, der auf Umfragen darüber basierte, wie viel Prozent der 10- und 11-Jährigen nicht lesen konnten. Und natürlich kann er nicht zum eigenen Vergnügen lesen.

Darin besteht kein direkter Zusammenhang; man kann nicht sagen, dass es in einer gebildeten Gesellschaft keine Kriminalität gibt. Aber der Zusammenhang zwischen den Faktoren ist sichtbar. Ich denke, der einfachste dieser Zusammenhänge ergibt sich aus dem Offensichtlichen:

Gebildete Menschen lesen Belletristik.

Belletristik dient zwei Zwecken:

• Erstens macht sie Sie zu einer Lesesucht. Der Drang, herauszufinden, was als nächstes passieren wird, der Drang, die Seite umzublättern, der Drang, weiterzumachen, auch wenn es schwierig ist, weil jemand in Schwierigkeiten steckt und man herausfinden muss, wie alles endet … das ist der wahre Antrieb. Es zwingt Sie dazu, neue Wörter zu lernen, anders zu denken und weiterzumachen. Zu entdecken, dass das Lesen selbst ein Vergnügen ist. Sobald Sie dies erkennen, sind Sie auf dem Weg zum ständigen Lesen.

• Der einfachste Weg, um sicherzustellen, dass Kinder lesen und schreiben lernen, besteht darin, ihnen das Lesen beizubringen und ihnen zu zeigen, dass Lesen ein unterhaltsamer Zeitvertreib ist. Am einfachsten ist es, Bücher zu finden, die ihnen gefallen, ihnen Zugang zu gewähren und sie sie lesen zu lassen.

• Es gibt keine schlechten Autoren für Kinder, wenn Kinder sie lesen und nach ihren Büchern suchen wollen, denn jedes Kind ist anders. Sie finden die Geschichten, die sie brauchen, und gehen in diese Geschichten hinein. Eine abgedroschene, abgedroschene Idee ist für sie nicht abgedroschen und abgedroschen. Schließlich entdeckt es das Kind zum ersten Mal. Entmutigen Sie Kinder nicht vom Lesen, nur weil Sie denken, dass sie das Falsche lesen. Literatur, die Sie nicht mögen, ist ein Tor zu Büchern, die Ihnen gefallen könnten. Und nicht jeder hat den gleichen Geschmack wie Sie.

• Und das zweite, was Fiktion bewirkt, ist, dass sie Empathie erzeugt. Wenn Sie eine Fernsehsendung oder einen Film ansehen, beobachten Sie Dinge, die anderen Menschen passieren. Fiktion ist etwas, das man aus 33 Buchstaben und einer Handvoll Satzzeichen macht, und man allein erschafft mit seiner Fantasie eine Welt, bewohnt sie und schaut sich mit den Augen eines anderen um. Sie fangen an, Dinge zu fühlen, besuchen Orte und Welten, von denen Sie nie etwas gewusst hätten. Du wirst lernen, dass die Außenwelt auch du bist. Du wirst jemand anderes, und wenn du in deine Welt zurückkehrst, wird sich etwas in dir ein wenig verändern.

Empathie ist ein Werkzeug, das Menschen zusammenbringt und es Ihnen ermöglicht, sich nicht wie narzisstische Einzelgänger zu verhalten.

Auch in Büchern findet man etwas Lebenswichtiges für die Existenz in dieser Welt. Und hier ist es: Die Welt muss nicht so sein. Alles kann sich ändern.

2007 war ich in China zum ersten von der Partei genehmigten Science-Fiction- und Fantasy-Kongress. Irgendwann fragte ich den offiziellen Vertreter der Behörden: Warum? Schließlich war SF lange Zeit nicht zugelassen. Was hat sich geändert?

Es ist einfach, sagte er mir. Die Chinesen erschufen großartige Dinge, wenn man ihnen Designs mitbrachte. Aber sie haben selbst nichts verbessert oder erfunden. Sie haben nicht erfunden. Und so schickten sie eine Delegation in die USA, zu Apple, Microsoft, Google und befragten die Menschen, die die Zukunft erfanden, nach sich. Und sie entdeckten, dass sie als Jungen und Mädchen Science-Fiction lasen.

Literatur kann Ihnen eine andere Welt zeigen. Sie kann Sie an Orte führen, an denen Sie noch nie zuvor waren. Wenn Sie einmal andere Welten besucht haben, wie diejenigen, die die magische Frucht probiert haben, können Sie mit der Welt, in der Sie aufgewachsen sind, nie ganz zufrieden sein. Unzufriedenheit ist eine gute Sache. Unzufriedene Menschen können ihre Welt verändern und verbessern, sie verbessern, anders machen.

Ein todsicherer Weg, die Leselust eines Kindes zu ruinieren, besteht natürlich darin, dafür zu sorgen, dass keine Bücher in der Nähe sind. Und es gibt keine Orte, an denen Kinder sie lesen könnten. Ich habe Glück gehabt. Als ich aufwuchs, hatte ich eine tolle örtliche Bibliothek. Ich hatte Eltern, die man überreden konnte, mich in den Ferien auf dem Weg zur Arbeit in der Bibliothek abzusetzen.

Bibliotheken sind Freiheit. Freiheit zum Lesen, Freiheit zur Kommunikation. Es ist Bildung (die nicht mit dem Tag endet, an dem wir die Schule oder Universität verlassen), es ist Freizeit, es ist Zuflucht und es ist Zugang zu Informationen.

Ich denke, es hängt alles von der Art der Informationen ab. Informationen haben ihren Preis, und die richtigen Informationen sind unbezahlbar. Im Laufe der Menschheitsgeschichte haben wir in Zeiten der Informationsknappheit gelebt. Die Beschaffung der benötigten Informationen war schon immer wichtig und hat immer etwas gekostet. Wann man Pflanzen anbaut, wo man Dinge findet, Karten, Geschichten und Geschichten – das sind Dinge, die seit jeher wichtiger sind als Essen und Gesellschaft. Informationen waren eine wertvolle Sache, und wer sie besaß oder erlangte, konnte mit Belohnungen rechnen.

In den letzten Jahren sind wir von einem Mangel an Informationen zu einer Übersättigung mit ihnen übergegangen. Laut Eric Schmidt von Google erstellt die Menschheit heute alle zwei Tage so viele Informationen wie vom Beginn unserer Zivilisation bis 2003. Das sind etwa fünf Exabyte an Informationen pro Tag, wenn Sie ein Zahlenmensch sind. Die Aufgabe besteht nun nicht darin, eine seltene Blume in der Wüste zu finden, sondern eine bestimmte Pflanze im Dschungel zu finden. Wir brauchen Hilfe bei der Navigation durch diese Informationen, um das zu finden, was wir wirklich brauchen.

Bücher sind eine Möglichkeit, mit den Toten zu kommunizieren. Es ist eine Möglichkeit, von denen zu lernen, die nicht mehr unter uns sind. Die Menschheit hat sich selbst geschaffen, entwickelt und eine Art Wissen hervorgebracht, das weiterentwickelt und nicht ständig auswendig gelernt werden kann. Es gibt Geschichten, die älter sind als viele andere Länder, Geschichten, die die Kulturen und Mauern, in denen sie erstmals erzählt wurden, längst überlebt haben.

Wenn Sie Bibliotheken nicht schätzen, dann legen Sie auch keinen Wert auf Informationen, Kultur oder Weisheit. Sie bringen die Stimmen der Vergangenheit zum Schweigen und schaden der Zukunft.

Wir müssen unseren Kindern laut vorlesen. Lesen Sie ihnen etwas vor, das sie glücklich macht. Lesen Sie ihnen Geschichten vor, die wir schon satt haben. Sprechen Sie mit verschiedenen Stimmen, interessieren Sie sie und hören Sie nicht auf zu lesen, nur weil sie es selbst gelernt haben. Machen Sie das Vorlesen zu einem Moment der Zweisamkeit, einer Zeit, in der niemand auf sein Telefon schaut und in der die Versuchungen der Welt beiseite gelegt werden.

Wir müssen Sprache benutzen. Sich weiterentwickeln, lernen, was neue Wörter bedeuten und wie man sie verwendet, klar kommunizieren und sagen, was wir meinen. Wir sollten nicht versuchen, die Sprache einzufrieren und so zu tun, als wäre sie eine tote Sache, die geehrt werden muss. Wir müssen die Sprache als ein Lebewesen nutzen, das sich bewegt, das Wörter trägt und dessen Bedeutung und Aussprache sich im Laufe der Zeit ändern kann.

Schriftsteller – insbesondere Kinderbuchautoren – haben eine Verpflichtung gegenüber ihren Lesern. Wir müssen wahrheitsgemäße Dinge schreiben, was besonders wichtig ist, wenn wir Geschichten über Menschen schreiben, die nicht existierten, oder Orte, an denen wir nicht waren, um zu verstehen, dass die Wahrheit nicht das ist, was tatsächlich passiert ist, sondern das, was uns gesagt wird: Wer sind wir?

Schließlich ist Literatur unter anderem eine wahre Lüge. Wir dürfen unsere Leser nicht langweilen, sondern sie dazu bringen, die nächste Seite umzublättern. Eines der besten Mittel für unwillige Leser ist eine Geschichte, die sie nicht aus der Hand legen können.

Wir müssen unseren Lesern die Wahrheit sagen, sie ausrüsten, ihnen Schutz bieten und die Weisheit weitergeben, die wir während unseres kurzen Aufenthalts in dieser grünen Welt gesammelt haben. Wir dürfen nicht predigen, Vorträge halten oder unseren Lesern vorgefertigte Wahrheiten aufdrängen, wie Vögel, die ihre Küken mit vorgekauten Würmern füttern. Und wir sollten um keinen Preis und unter keinen Umständen etwas für Kinder schreiben, was wir selbst nicht lesen wollen.

Wir alle – Erwachsene und Kinder, Schriftsteller und Leser – müssen träumen. Wir müssen erfinden. Es ist leicht, so zu tun, als könne niemand etwas ändern, als würden wir in einer Welt leben, in der die Gesellschaft riesig ist und der Einzelne weniger als nichts ist, ein Atom in einer Wand, ein Korn in einem Reisfeld. Aber die Wahrheit ist, dass Individuen die Welt immer wieder verändern, Individuen die Zukunft gestalten, und sie tun dies, indem sie sich vorstellen, dass die Dinge auch anders sein könnten.

Umschauen. Ich bin ernst. Halten Sie einen Moment inne und schauen Sie sich den Raum an, in dem Sie sich befinden. Ich möchte etwas zeigen, das so offensichtlich ist, dass es jeder schon vergessen hat. Hier ist es: Alles, was Sie sehen, einschließlich der Wände, wurde irgendwann erfunden. Jemand entschied, dass es viel einfacher wäre, auf einem Stuhl zu sitzen als auf dem Boden, und entwickelte einen Stuhl. Jemand musste sich eine Möglichkeit einfallen lassen, jetzt mit euch allen in London zu sprechen, ohne das Risiko einzugehen, nass zu werden. Dieser Raum und alle Dinge darin, alle Dinge im Gebäude, in dieser Stadt existieren, weil sich Menschen immer wieder etwas einfallen lassen.

Wir müssen die Dinge schön machen. Machen Sie die Welt nicht hässlicher als vor uns, entleeren Sie nicht die Ozeane, geben Sie unsere Probleme nicht an zukünftige Generationen weiter. Wir müssen hinter uns selbst aufräumen und dürfen unsere Kinder nicht in einer Welt zurücklassen, die wir so dumm ruiniert, gestohlen und verstümmelt haben.

Albert Einstein wurde einmal gefragt, wie wir unsere Kinder schlauer machen können. Seine Antwort war einfach und weise. Wenn Sie möchten, dass Ihre Kinder klug sind, lesen Sie ihnen Geschichten vor, sagte er. Wenn Sie möchten, dass sie noch schlauer werden, lesen Sie ihnen noch mehr Märchen vor. Er verstand den Wert des Lesens und der Fantasie.

Ich hoffe, dass wir unseren Kindern eine Welt vermitteln können, in der sie lesen und vorgelesen bekommen, in der sie sich vorstellen und verstehen können.

Neil Gaiman
von hier

Saying Democracy Is In Jeopardy In America Is Like Saying Beaches Are In Jeopardy In Wyoming

Saying democracy is in jeopardy in America is like saying beach front properties are in jeopardy in Wyoming. Your country is run by a few billionaires and government agencies. You don’t get a real vote, and even if you did you’re all propagandized anyway. It’s not a real thing.

Caitlin Johnstone

Notes From The Edge Of The Narrative Matrix

Listen to a reading of this article (reading by Tim Foley):

Liberals will often say you are privileged if you don’t care who wins the US election.

Actually, you’re privileged if you DO care. You think people in Gaza give a fuck whether Biden or Trump is genociding them? You think the US empire will be any less murderous and tyrannical with a (D) or an (R) over it?

Saying democracy is in jeopardy in America is like saying beach front properties are in jeopardy in Wyoming. Your country is run by a few billionaires and government agencies. You don’t get a real vote, and even if you did you’re all propagandized anyway. It’s not a real thing.

It’s actually pretty obnoxious to live in the imperial core and yet spend most of your political energy fixating on a presidential race whose outcome will have no effect on the murderousness and tyranny of the imperial war machine abroad. Focus on opposing the empire itself.

“Foreign policy” gets treated as just one of many issues in the politics of the imperial core, but it’s actually almost all of the issues. The overwhelming majority of the empire’s abusiveness happens outside the borders of the US and its pale-complexioned allies.

Note the date on the tweet below. Normal people were talking about this shit five years ago.

Biden’s Brain Is Swiss Cheese And It’s Creepy That We’re Not Talking About It

«I’ve typed out transcript of what Biden actually said, verbatim… Try to read through it slowly, resisting the instinct to mentally re-frame it into something more coherent:»https://t.co/oZQzNd91kw— Caitlin Johnstone (@caitoz) September 16, 2019

Israel has approved the largest seizure of land in the occupied West Bank in over three decades, according to the activist group Peace Now. 

One of the leaders of Israel’s settlement movement, Daniella Weiss, explained the push to expand West Bank settlements in remarkably frank language during an interview with The New Yorker back in November:

“In Israel, there’s a lot of support for settlements, and this is why there have been right-wing governments for so many years. The world, especially the United States, thinks there is an option for a Palestinian state, and, if we continue to build communities, then we block the option for a Palestinian state. We want to close the option for a Palestinian state, and the world wants to leave the option open. It’s a very simple thing to understand.”

That one paragraph right there will teach you more about the present-day realities of Israel and Palestine than an entire year of watching CNN. It’s horrid, and it’s jarring to hear it spoken out loud in a favorable way… but it’s true.

The “two-state solution” that mainstream western liberals keep babbling about is a complete lie. There is no two-state solution as long as the entity known as Israel continues to exist in the way that it exists. Until there is a complete overhaul of everything the Zionist entity is and always has been, saying you support a Palestinian state is no more a “solution” than saying Palestinians can grow wings and fly away to Narnia.

The main arguments for supporting Democrats these days all revolve around pretending really really hard that the capitalist warmongering ecocidal tyranny of mainstream liberalism is significantly different from the capitalist warmongering ecocidal tyranny of Trumpism.

To be a Democrat in 2024 is to spend half your time praying November gets here before Israel starts a full scale war with Lebanon and the other half praying November gets here before your president’s brains start visibly leaking out his ears.

The central political argument of the mainstream so-called “moderate” is that we can solve our problems by working collaboratively with the giant corporations, banks and imperialist interests who are causing all our problems.

Think about the manic, frenzied way that western politicians, pundits and celebrities focused on unconfirmed reports of rapes on October 7, and their complete lack of interest in all the reports that have been coming out about Israel using rape as an instrument of torture.

Why the discrepancy? Is it just political bias, or is it something uglier as well? Do Israel apologists perhaps focus on one set of rape allegations with such freakish intensity because they know that it resonates with generations of superstitious paranoia in white societies about dark-skinned men wanting to rape white women? That it appeals to deeply racist and xenophobic notions that dark-skinned foreigners are going to come to your cities and begin raping your women if they are not controlled or exterminated?

The gibbering, shrieking hysteria that Israel apologists have demonstrated toward one set of rape allegations while ignoring much more well-evidenced ones perpetrated by Israel suggests there’s a lot more going on there besides one narrative being more favorable to one side than another. It points to something deeply unwholesome lurking just below the surface in our society, and the fact that it’s being knowingly inflamed and exploited by Israel’s supporters shows how deeply depraved these people are.

Americans Are More Likely To Go to War With the Government Than Submit to the DraftBy Brandon Smith

Alt-Market.us

In a national poll last month Americans were asked if they believed a new civil war was likely to happen within their lifetime. The establishment media was shocked to report that 47% of the population said yes. Those of us in the liberty media were not so surprised; I believe according to the evidence that we were already a short step away from civil war in 2021-2022.

There were A LOT of guys (millions) getting ready for the possibility of vaccine passport enforcement. Gun ownership in the US hit record highs during that time period and conservative/patriot groups saw a spike in public interest. As it turned out, the “conspiracy theorists” were right all along, there really was an organized agenda to eliminate constitutional protections…

If we had allowed the vax passport policy to take hold, our liberties would have been officially erased forever. Economic freedoms would be abolished. Access to the jobs market and trade would be impossible for anyone refusing the vaccine. Real-time tracking of the population along with a social credit system would have become the norm using mandatory cell phone apps. After that, America would essentially turn into a Chinese-style concentration camp.

A lot of people woke up during that period and realized that an attempt at a totalitarian state in the US was not only possible, it was happening right in front of them. Luckily, anti-mandate conservatives were loud enough and the majority of red states passed legislation to block lockdowns and vax passport efforts. The Biden Administration, the CDC, the WHO and globalist groups like the WEF abruptly backed away from their draconian programs and gave up on the mandates by the end of 2022.  And to anyone who actually believes the CDC numbers on total vaccinations are accurate, I have a bridge in Brooklyn to sell you…

That said, the same people are still in power today and those people are looking for another avenue to institute sweeping controls on the populace. One tried and true method for them to achieve that goal is to start a global war and then use the inevitable chaos and fear to bring in authoritarian measures. In other words, WWIII might be Plan B.

The signs of this plan are everywhere, but perhaps most disconcerting is the growing discussion among western nations about military conscription (the draft).

The most recent passage of the NDAA (National Defense Authorization Act) included a measure to automatically register all males ages 18-26 for the selective service list. To be clear, signing up for the selective service was already mandatory, the new NDAA only made it immediate instead of relying on young men to sign up on their own accord. There has also been a drive to automatically add women to the draft database.

Critics argue that the public is “overreacting” to the bill because it changes very little in terms of the draft scenario. What these people don’t understand is that it’s not the minor revisions in the NDAA that have the public concerned, it’s the overall increase in rhetoric surrounding the draft that matters. Numerous military officials in the US and Europe have mentioned conscription in the past year.

Chris Miller, the former acting Defense Secretary, publicly suggested that the government should bring back mandatory service.

Last month, a Washington DC-based think-tank group called Center For A New American Security (CNAS) released a report in which they war-gamed several conscription scenarios for a large scale mobilization against China. The Department of Defense used to run conscription simulations but has not done so in over 50 years (at least not any simulations that have been made public).  It should be noted that the CNAC’s financial supporter list is basically a Who’s-Who of globalist foundations and corporations from George Soros’ Open Society Foundation to JP Morgan.

The group found that the mobilization of a force of 100,000 new recruits within 200 days would be nearly impossible under current cultural conditions. They noted that the internet and social media present a significant obstacle, ostensibly because it allows people to share unfiltered information.

Even during the covid lockdowns, the insane level of control alphabet agencies and Big Tech companies used to throttle information was not enough to stop Americans from spreading the truth.

The think tank also suggested that any significant draft could only succeed if the public knew they could face real punishment if they refused to comply. Interestingly, in a recommendation to the president the report mentions that ‘older recruits’ should be targeted for conscription FIRST. It doesn’t cite a specific age group, but I find this suggestion highly suspicious – Older American men are more likely to resist any draft effort. Why go after us first, unless the goal is to remove us from the equation and throw us in prisons before we have a chance to organize?

If you think that these kinds of discussions are limited to smoky backrooms in Washington DC among military analysts, think again. Far-left media outlet Vox just published an article titled ‘The World Is Running Out Of Soldiers’, and it’s written as if that’s a bad thing.

Vox seems to be in favor of the war machine and they examine an extensive list of issues showcasing why a draft might be necessary. They specifically mention the Center for a New American Security report and even discuss why drone technology simply isn’t enough to fight the next big conflagration. These people want men (and women) to fill the current gaps in military recruitment and conscription is a built in measure, not only in the US but also in Europe.

Most Americans know that when the government and the media start talking about a sweeping societal change they know the citizenry isn’t going to like, they are trying to incrementally acclimate the public to the eventual enforcement.

The US government and media warnings about low military recruitment numbers have been endless, while “experts” assert that war is coming soon with Russia, China and perhaps renewed conflicts in the Middle East. European governments have also been promoting conscription propaganda while doom mongering over a possible Russian invasion.

The reality is that global elites aren’t “predicting” a war, they are preparing to CREATE a war from thin air. And, in order to create a global war they have to get people to show up and fight. But what if no one wants to fight? What if no one shows up? Conscription is the only answer. The question is, what will the population do when faced with forced military service and forced participation in a war between major national powers?

Public trust in the US government is at all time lows in 2023-2024. Less than 20% of the US population supports a return to the draft similar to what we witnessed during the Vietnam War. People have to care about motivations for a war before they’re willing to die in one. This has never been more true than it is today. Beyond that, we have to take into account who the war fighters are – Who does America typically send to fight and die?

In the past it has always been majority conservatives who joined the cause; the people who had the mental and physical capacity to fight along with the patriotic motivation. These are the front line combat soldiers – Not the rear echelon people. Not the logistics people. Not the mechanics and cooks and people working at a desk; the guys who actually pull the trigger.

The US military has spent the better part of the past seven years driving conservatives away from military service in favor of woke ideology and DEI propaganda. So who is left to do the real fighting? Well, what about progressives?

As the DC think-tanks are well aware, social media outrage over the mere mention of a new draft shows clearly that Gen Z isn’t going to comply with conscription. Progressives are terrified of the idea while conservative are highly suspicious. Not to mention, 70% of Gen Z is physically or mentally unfit to meet basic training standards anyway.

What about adding women to the draft? Doesn’t that double the conscription pool? No, it actually weakens the conscription pool because in order to draft women into combat roles basic training standards would have to be lowered dramatically. As the Marine Corp discovered experimenting with mixed gender units, inclusion of women in combat roles greatly reduces unit performance.  Any military that fields a large number of women under front line conditions will lose, badly.

The men that are qualified to fight are mostly conservatives and they aren’t going to go to war for the current administration. They certainly aren’t going to die for Ukraine and I doubt many are interested in dying for Israel either. If they fight a war it’s going to be here at home to remove pervasive and corrupt puppet officials along with their globalist puppet masters.

Now, whenever I bring up this possibility there’s always a contingent of government-stroking shills that claim this outcome is impossible. Next week I will be publishing an article outlining exactly why any administration seeking to go to war with a conservative citizenry will lose. To summarize, it’s a numbers game and the numbers are in our favor.

Recent surveys show that around 30% of adult Americans are now preppers. The Federal Emergency Management Agency (FEMA) reported a 50% increase from just 2017 to 2020 in people capable of up to 30 days or more of self-reliance. That’s a HUGE concentration of liberty minded people, tens of millions. Along with the 50 million+ gun owners in the US, it’s the largest army in the world by far.

To be sure, there are foreign threats out there. But, it’s hard to take the government’s cries for military readiness seriously when our borders are wide open and they are allowing millions of foreigners into the country every year without knowing who they are. No, the fight is going to be here at home, not overseas, and I think there are a number of political elites that understand this. A global war and forced conscription is their attempt at removing the “malcontents” before we cause them too much trouble.

Reprinted with permission from Alt-Market.us.

The Best of Brandon Smith

Brandon Smith [send him mail] is founder of the Alternative Market Project (www.alt-market.com) as well as the head writer and co-founder of Neithercorp Press. He specializes in macroeconomic analysis as well as studies in mainstream media disinformation, and is now focusing on the creation of a national network of barter markets designed to insulate and protect local economies from the inevitable collapse of the current unsustainable fiat system.

Copyright © Alt-Market.us

Is Jill Biden Lady MacBeth?

Ex-husband Says She “Wants to Be President”

By Selwyn Duke
The New American

Some may want to praise Jill Biden for standing by husband Joe after his dementia-affected debate performance last week. But in reality she’s standing on him, say critics — in a quest to maintain her prestige and power.

And one of these critics is Mrs. Biden’s ex-husband, a man who says that Jill 2.0 is “not the same person I married or that I recognize in any way.”

Many Americans fed the lie that Joe Biden was functioning well — see this X thread (in which I participated) about a Newsweek writer who insisted three days before the debate that Biden’s health was “perfectly fine” — had their eyes opened last Thursday evening. Biden mumbled, fumbled, and stumbled through the debate in a clear state of sundowning confusion, even though he might’ve gotten the moderators’ questions in advance, some claim (others deny this). But Jill is undeterred.

As RedState wrote the day after the debacle:

Jill Biden cemented her place in history as the worst wife in presidential history Thursday night. Her behavior following one of the most tragic scenes in presidential debate history has all the markings of elder abuse.

Perhaps it’s time to change the term from “First Lady” to “Worst Lady.”

By now, you’ve surely either watched the debate between Joe Biden and Donald Trump, or you’ve seen a plethora of clips showing in no uncertain terms that the president is barely functioning cognitively.

And you’ve also seen media personalities on the left stopping just short of setting their hair on fire with sheer panic over the fact that the leader of the free world would barely be capable of tying his own shoes at this point. …[Jill] is shamelessly abusing this man before America’s eyes.

Others have accused the Thirst Lady (thirsty for fame and acclaim) of being a “Lady MacBeth.” But perhaps no one is more surprised than the man who was married to her for five years. As the New York Post reports:

“The Dr. Jill Biden who I’ve seen on TV in the last five years is not the same person I married or that I recognize in any way,” Bill Stevenson, who was married to Jill from 1970 to 1975, told The Post Saturday.

“She’s matriculated into a completely different woman.”

… “I just don’t understand why she is so adamant about defending him and keeping him in the race since it appears that he’s struggling,” Stevenson said.

… “I’ve watched Jill grow,” he added.

“I’ve been proud of her at certain moments. I have no hard feelings … I’m just surprised to see her front and center in the middle of this battle after flying under the radar for so many years. She’s always been very driven. People say she’s the one who wants to be president now.”

“Stevenson, who remarried and has a family of his own, once supported Biden, when he ran as vice-president with Barack Obama and when Biden ran for the US Senate in 1972,” the Post continues. But no more.

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Who Turned Off the Gaslight?

By James Howard Kunstler

Kunstler.com

Things were bad, and they knew things were bad, and they knew others must also know things were bad, and yet they would need to pretend, outwardly, that things were fine. The president was fine. The election would be fine. —Olivia Nuzzi, NY Magazine

There’s a reason that the fable of The Emperor’s New Clothes is so potent: it describes a mentally ill society that retreats into abject unreality, to avoid contending with truth. Alas, this archetypal human quandary shoves such a society towards nemesis: downfall and punishment. And that is exactly the consequence of our news media’s craven, dishonorable, degenerate behavior the past decade.

They have disordered our nation’s consensus about reality with peremptory lying about everything, in service to a political party that lies to its citizens about everything. The big question is: who or what recruited them into serving the Party of Chaos, and why did they go along?

You can explain the media’s initial repugnance to Donald Trump going back to his 2015 debut in politics. Much about him had a low-class odor, despite all the gold-plating — his origins in tawdry Queens, his career as a builder in Manhattan where the trades are mob-controlled, the Atlantic City casino debacle, bankruptcy, ditching Ivana and his mid-life playboy reputation, the tacky TV show, the increasingly mystifying hair-doo, his rough, jumbly manner of speech. Everything about him repelled the Ivy Leaguers who increasingly filled the ranks of national-level journalism.

Despite all that, Mr. Trump raised five kids successfully. The grown ones had careers and they all visibly loved him. With that and his overt masculinity, he assumed the lineaments of the archetypal Daddy, which enflamed the enormous cohort of feminists who had taken over the Democratic Party behind their avatar Hillary Clinton. And when he squeaked out an electoral victory over her in 2016, they were sure it was cheat. The menace of Daddy in da (White) house pushed them over the edge psychologically.

Daddy was all about setting boundaries, which was the antithesis to the “progressive” (and transgressive) agenda of the Dems, and was probably the reason that his talk of “building the wall” along the Mexican border drove them nuts. It signaled patriarchal control of a whole lot of other things, too. Boundaries galore!

Now, it happened that the Democratic Party was also the favored party of the DC permanent bureaucracy, which had been growing and growing for decades and had become overtly politicized during the eight years of Barack Obama. Mr. Trump threatened to downsize this leviathan government, meaning many patronage jobs might be lost. (Boundaries would be imposed!) The warrior branch of this Deep State was the Intel community. The FBI, the DOJ, the CIA, the State Dept, and elements of the military were commissioned by the Democratic Party to destroy Mr. Trump.

They used the machinery of the law to lay one trip after another on the president and effectively hog-tied him — RussiaGate, the Ukraine phone call impeachment, the George Floyd anarchy — and when those operations failed to oust him, they ran the Covid-9 caper (with enormous collateral damage to the people and their economy), which enabled rigging the 2020 election with mail-in ballots. Once Mr. Trump was squeezed out-of-office, the FBI turned the J-6 protest at the Capitol into a riot, which Nancy Pelosi then converted into an “insurrection” using the House J-6 committee. The J-6 incident, they dearly hoped, would rid them of Mr. Trump once and for all.

The news media went along with every bit of that, year after year, converting each mendacious act of the party and the bureaucracy into consumable narrative, and lying either overtly about all the ops, or just omitting to report on the dark truth behind it all. Any reality-based thread that happened to leak into public view from independent alt-news reporters was branded by CNN, The New York Times, the WashPo, and many others as “misinformation” — a newish concept produced by a cadre of language Stasi skilled at inverting the meaning of anything to bamboozle the public. It appears that the news media became so invested psychologically in its own dishonest product that it began to believe its own bullshit.

Or, at least, they wanted to pretend to believe it. One of the big problems was that absolutely everything they labeled “misinformation” or “conspiracy theory” turned out to be truthful, and that was becoming an inescapable embarrassment. And then the biggest blunder they made was going along with the Deep State’s selection of “Joe Biden” in the very sketchy Super Tuesday primary of 2020. The old grifter had next-to-zero support in all the preceding preliminaries and somehow (abracadabra !) he swept the field.

By then, the Democratic Party, and its public relations arm in the mainstream media, had descended into florid mental illness. Everything they stood for post-World War Two flipped to its opposite. Suddenly, they were against free speech. They weren’t coy about it. They just made-up some new bullshit about free speech being “hate speech.” Similarly, they were against a free press. They went along with all the misinfo / disinfo bullshit the government cooked up and supported its role in suppressing the news. They were no longer anti-war, the party-of-peace. They were now pro-segregation and pro-discrimination (white people need not apply) according to Critical Race Theory (a childishly sketchy doctrine). Most of all, they were no longer skeptical of anything that the leviathan establishment wanted to do, including abridging the liberties of American citizens.

Then there was the campaign to use the most powerful human instinct, sexuality, as a weapon to disorder the minds of American children, leading even to the mutilation of their bodies — a program that unmistakably tipped toward genuine evil, suggesting that actual psychosis lay behind the Cluster-B crypto-Marxism used to justify it.

“Joe Biden” was fine with all of that, and the news media was fine with “Joe Biden” and whoever was using him as a front. Of course, it was evident during the 2020 campaign that “Joe Biden” was not up to a job as demanding as Chief Executive of the US government — and that was even apart from the dense criminal web of influence peddling discovered around him and his family, which the news media ignominiously ignored. But now the years have gone by and there’s no hiding “Joe Biden’s” rather gravely diminished mental abilities.

Last week’s debate gave away the game. It had the effect of finally turning off the gaslight that the news media has been shining over the republic lo these many years. They can no longer pretend that this president is anything close to okay in body and mind. They can’t annul the gaslighted public’s delayed realization that they’ve been subject to a concerted program of deliberate lying for a long long time.

So now, inveterate pretenders and liars, such as Jake Tapper of CNN and Maggie Haberman of The New York Times — and many others — have to pretend that they were innocently duped into supporting all the turpitudes of the Democratic Party / Deep State axis-of-evil. It is really hard to imagine that they can successfully rehabilitate their reputations. They have done immense harm to our country. It’s hard to see how the Democratic Party might survive, too, no matter who they finally put up for election this year. Of course, there’s still plenty of time left for them to destroy the country altogether. Just keep giving American missiles to Ukraine to fire into Russia and see what happens.

Reprinted with permission from Kunstler.com.

The Best of James Howard Kunstler

James Howard Kunstler is the author of The Long Emergency, Too Much Magic, The Geography of Nowhere, the World Made By Hand novels, and more than a dozen other books. He lives in Washington County, New York.

Copyright © Kunstler.com

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