Newsticker Corona und Aufarbeitung | Von Uwe Froschauer

Jenseits der Mainstreammedien – Newsticker Corona und Aufarbeitung, Juli 2024

Ein Kommentar von Uwe Froschauer.

Die angeblich angestrebte, orchestrierte Aufarbeitung der Corona-Vergangenheit dient vielen Tätern dem Zweck, einen Schlussstrich zu ziehen, um sich mit dieser „leidigen Frage“ nicht mehr auseinandersetzen zu müssen. Manch einer der Täter möchte dieses historisch nicht löschbare Unrecht aus seiner Erinnerung löschen, um wieder ein reineres Gewissen zu haben, soweit ein solches vorhanden ist. Die Täter wollen dem Schatten, den ihre menschenverachtenden Entscheidungen der vergangenen und dennoch in der Gegenwart höchst lebendigen Coronazeit auf sie geworfen hat, entrinnen. Die Peiniger der Coronazeit hätten es gerne, dass ihre Opfer alles vergeben und vergessen, was in dieser diktatorischen Phase der Menschheitsgeschichte ihnen widerfuhr. Manche Opfer können die große Geste des Vergebens nicht vollziehen – selbst, wenn sie wollten, weil sie frühzeitig das Zeitliche gesegnet haben.

Aus meiner Sicht dient eine seriöse Aufarbeitung dem kollektiven Gedächtnis, damit Derartiges „nie, nie wieder…“

Wie oft haben gerade die Deutschen diese Phrase schon in den Mund genommen, und wie oft eingehalten? Man sehe sich nur die erneut erstarkte „Kriegstüchtigkeit“ an, die uns bei einem weiteren ungebremsten Agieren der Kriegstreiber und ihrer ferngesteuerten Anhänger in einen dritten Weltkrieg führen wird. Die Schafe werden sich möglicherweise ein x-tes Mal selbst zur Schlachtbank führen, im dummen Glauben an ihre eingeredete moralische Überlegenheit.

Ernsthafte Aufarbeitung bedeutet, dass ein Bewusstsein in der breiten Öffentlichkeit für das geschehene Unrecht geschaffen wird. Anders kommt die Gesellschaft vom Schatten ihrer Vergangenheit nicht los. Anders kommt man aus dem Kreislauf von Schuld und (scheinbarer) Sühne nicht raus. Wenn gewissenlose Menschen abermals Schuld auf sich laden können, weil sie wissen, von der Gesellschaft nicht sanktioniert zu werden, werden Gräueltaten wie in der Nazivergangenheit oder massives Fehlverhalten wie in Coronazeiten wiederkehren.

Es geht nicht um Rache oder billigen Revanchismus, den Opfer an Tätern üben sollen, sondern um die Schaffung eines höheren und helleren Bewusstseins, dass sich von möglichst vielen dunklen Flecken der Vergangenheit befreien muss, wenn das Zusammenleben der Menschen auf eine höhere, bessere Stufe gestellt werden soll.

Dieser Newsticker soll einen Beitrag dazu leisten. Er soll über neue Geschehnisse im Zusammenhang mit Corona berichten, über die in Mainstreammedien – die meist der Unterstützung der dunklen, sie zum großen Teil finanzierenden Kräfte dienen – kaum etwas zu finden ist.

„Der einzige Ort, an dem Menschen starben, waren unsere Krankenhäuser. Und das nur, weil sie an den Behandlungen gestorben sind.“

Die Intensivkrankenschwester, Whistleblowerin, Gründerin und Exekutivdirektorin des Nurse Freedom Network, Kimberly Overton, berichtete in einem Interview mit Peter Santilli, wie nicht Corona die Menschen in den Krankenhäusern tötete, sondern die – von der Regierung mehr oder weniger verordneten – Behandlungen selbst. Die mutige Frau äußerte:

„Sie sagten uns immer wieder, dass alle unsere Patienten an COVID sterben würden – es war nicht COVID, das einen dieser Patienten tötete, sondern das komplette und totale medizinische Missmanagement von COVID. Es war das Remdesivir, das Beatmungsgerät, der Tod, waschen, spülen, wiederholen“, und fügte hinzu:

„Das ist genau das, was wir immer wieder in diesen Krankenhäusern gesehen haben, und ich bin bei weitem nicht die einzige Krankenschwester, die Ihnen das sagen kann.“ (…)
„Hören Sie…wenn sie allein an dem Virus gestorben sind, warum haben wir die Leichen nicht aus den Häusern geholt? Warum haben wir sie nicht von der Straße geholt? … Der einzige Ort, an dem Menschen starben, waren unsere Krankenhäuser. Und das nur, weil sie an den Behandlungen gestorben sind“. (…)
„Das Remdesivir (ein antivirales Medikament; Anmerkung des Verfassers) hat die Menschen vergiftet. Wir schalteten ihre Organe ab, schlossen sie an Beatmungsgeräte an, und dann bekamen sie immer wieder bakterielle Sekundärinfektionen, an denen sie starben. Sie bekamen Blutgerinnsel, weil sie nicht richtig bewegt werden konnten.” (…)
„Wir konnten nicht einmal Ärzte und Physiotherapeuten auf die Station schicken, um die Patienten zu bewegen … Die Leute hatten zu viel Angst, meistens waren es nur die Krankenschwestern. Und dann kamen die Ärzte und schauten durch die Glasfenster der Intensivstation und nahmen den Bericht der Krankenschwester entgegen…“ (…)
„Wir haben die Patienten nicht intubiert, weil sie in Not waren, sondern um das Virus einzudämmen. … Sie drängten auf eine frühe Intubation, weil sie wussten, dass 80 % oder mehr der Patienten, die an ein Beatmungsgerät angeschlossen wurden, es nicht überlebten.“

Danke Frau Overton für diese mutigen und ehrlichen, wenn auch schockierenden Worte.

Inwieweit Dummheit oder Vorsatz bei den Entscheidern hier im Spiel waren, müssen neutrale, nicht von den Peinigern aufgestellte Ausschüsse, und etwaige Rechtsfolgen die hoffentlich unbefangenen Gerichte klären. Sollte das nicht geschehen, werden solche Dinge wieder passieren.

Haftstrafe für eine Philanthropin

In einem meines Erachtens politisch motivierten Verfahren hat das Landgericht Dresden am 17. Juni 2024 die couragierte Ärztin Dr. Bianca Witzschel, die sich seit Februar 2023 in Untersuchungshaft befindet, zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 8 Monaten, 3 Jahren Berufsverbot und der Einziehung von 47.000 Euro verurteilt. Ihr wurden die unrechtmäßige Ausstellung von Maskenattesten und Impfunfähigkeitsbescheinigungen in 1003 Fällen zum Vorwurf gemacht.

Die dunkle Seite der Macht hat wieder einmal zugeschlagen. Die bewusste Zerstörung der Existenzen von Andersdenkenden hat System. Frau Dr. Witzschel ist in meinen Augen keine Straftäterin, sondern eine Wohltäterin der Menschheit. Die oberste Richtschnur eines Menschen sollte sein humanistisches Gewissen sein. Wer Menschenleben rettet, wird von dieser höchsten Instanz positiv sanktioniert. Wer nur ein autoritäres, von „oben“ aufgesetztes Gewissen besitzt, nach dem er handelt – wie der Richter in diesem Fall –, begeht in meinen Augen Unrecht, auch wenn er de jure abgesichert ist. Richter sollten nicht Gesinnungsethiker sein, die fremdgesteuert einer übergeordneten Gesinnung folgen, sondern Verantwortungsethiker, die ihrem Gewissen und natürlich dem Gesetz folgen. Ich weiß, das ist leicht gesagt und schwer umsetzbar in einem Land, in dem die Staatsanwaltschaft – die judikative Gewalt – dem Justizministerium – der exekutiven Gewalt – untersteht. Wäre das nicht ein Grund das System diesbezüglich zu ändern? Zumindest kämen wir dann der Vorstellung von Demokratie und ihrer inhärenten Gewaltenteilung etwas näher.

Sein Urteil begründete der vorsitzende Richter Jürgen Scheuring nach Angaben des MDR  wie folgt:

„Wir hatten eine Epidemie, die vergleichbar war mit der Cholera des 19. Jahrhunderts.“

Entschuldigen Sie, Herr Scheuring, aber diese Aussage offenbart ihre offensichtliche Unkenntnis bezüglich medizinischer Sachverhalte, sowie bezüglich historischer Ereignisse. Andere würden Sie möglicherweise der Lüge bezichtigen.

Der heutige Wissensstand über Corona belegt, dass wir keine Pandemie hatten, und die jährlichen Grippewellen mehr Opfer fordern als Corona sie gefordert hat. Die Coronamaßnahmen waren wirkungslos, und haben erheblich mehr Menschen getötet als gerettet. All das wusste man im RKI bereits zu einem frühen Zeitpunkt. Trotzdem wurden menschenrechtsverletzende und grundgesetzwidrige Entscheidungen – wider besseres Wissen – getroffen, wie die RKI-Files eindeutig belegen. Wenn jetzt immer noch Menschen wegen damaliger „Verstöße“ – die jeglicher sachlicher Grundlage entbehren – verurteilt werden, ist das für mein Dafürhalten ein Skandal. Angeklagt und verurteilt werden müssten meiner Meinung nach Menschen, die auf Basis falscher oder verfälschter bzw. nicht evidenzbasierter Daten Menschen mit ihren Coronamaßnahmen ins Unglück trieben. Die Staatsanwaltschaft sehe ich hier gefordert. Aber es passiert kaum etwas. Rechtsstaat?

Weiterhin meinte Richter Scheuring, das Gesundheitssystem sei „überlastet gewesen“, viele Menschen seien „schwer erkrankt und sogar gestorben“. Frau Dr. Witzschel habe ihren Beruf „missbraucht“, gegen Regeln verstoßen und mit ihrem Verhalten dem Ansehen der Ärzteschaft nicht weitergeholfen. Zudem habe die Ärztin Grundregeln der medizinischen Maßnahmen nicht beachtet. So wisse jeder Arzt, dass ohne Befund kein Attest ausgestellt werden könne. Ein ärztliches Gesundheitszeugnis habe einen hohen Wert, aber dies sei von der Angeklagten nicht beachtet worden.

Herr Scheuring, das sehe ich absolut anders als Sie! Das Gesundheitssystem war nicht überlastet, wie ein Einblick in das DIVI-Intensivregister bestätigt, das eine konstante Anzahl belegter Intensiv-Betten vor, in und nach Coronazeiten ausweist. Durch das Reduzieren (!?) der Anzahl der Intensivbetten ist logischerweise bei konstanter Belegung die Auslastungsquote gestiegen – möglicherweise war das ein billiger mathematischer Trick der um Aufrechterhaltung des Narrativs bemühten Regierung. Hat eigentlich die Staatsanwaltschaft schon einmal recherchiert, warum in den ach so schlimmen Coronajahren die Anzahl der Intensivbetten nach unten gefahren wurde? War das eventuell Absicht im Sinne des Regierungsnarrativs, um die Auslastungsquote zum Zwecke der Angsterzeugung nach oben schießen zu lassen? Das sind für mich Verbrechen, die geahndet werden sollten, falls es nachweislich so gewesen ist!

Mehr zu diesen faulen Tricks können Sie, werte Leserinnen und Leser, und natürlich auch Sie, Herr Scheuring, in meinem Buch „1 x 1 = 3 – oder jedes andere gewünschte Ergebnis“ nachlesen.

„Gestorben“, Herr Scheuring, sind beispielsweise Menschen, die an Beatmungsgeräte angeschlossen wurden, und noch wesentlich mehr durch die Covid-Impfungen. Corona war im Vergleich zu den Coronamaßnahmen und den Covid-Impfungen relativ harmlos, wie heute viele wissen, und Selbstdenker bereits bei Ausbruch der „Plandemie“ wussten. Auch das Durchwinken der grundgesetzwidrigen Coronamaßnahmen durch das Bundesverfassungsgericht war und ist ein Skandal. Ein Verfassungsgericht, dass das Grundgesetz nicht schützt, hat keinen Wert, und reduziert sich zu einem bloßen Machtinstrument der Exekutiven.

Wenn irgendwelche eliteinstruierten Forscher beispielweise in der sinnbefreiten „Gain-of-Function – Forschung“ wieder einen Erreger generieren – wie den Corona-Virus –, den sie auf die Menschheit loslassen wollen, befürchte ich, dass es dieses Mal ein tatsächlich gefährlicher sein wird, um auf diese schamlose Weise die Glaubwürdigkeit der Entscheider und das Vertrauen in den Nutzen der oftmals todbringenden Impfung zurückzugewinnen. Der Rubel in der Pharmaindustrie muss ja schließlich weiter rollen, und die Menschheit weiter reduziert, gespalten und unterworfen werden, um die miesen Ziele der sich als Philanthropen tarnenden Eliten umzusetzen, nicht wahr?

Der Chef-Virologe der Berliner Charité, Christian Drosten, hat kürzlich angesichts der Ausbreitung von H5N1 in den USA das Vogelgrippevirus als möglichen Auslöser für eine kommende Pandemie bezeichnet. Wer soll Ihnen noch glauben, Herr Drosten, selbst wenn das wahr sein sollte?

Dem „Ansehen der Ärzte“, Herr Scheuring, hat es geschadet, dass es nicht mehr Ärzte wie Frau Witzschel gegeben hat, die trotz zu erwartender Sanktionen den Menschen geholfen haben. Mein Vertrauen in die Ärzteschaft beispielshalber ist seitdem massiv gesunken. Dem Ansehen der Ärzte würde es zum Vorteil gereichen, wenn auch die in Coronazeiten verblendeten, uninformierten und ängstlichen Ärzte aufstehen, und gegen ein solches unverhältnismäßiges Urteil vorgehen würden.

Apropos Verhältnismäßigkeit: Im März 2024 haben Sie, Herr Scheuring, einen früheren CDU-Politiker und Anwalt, der wegen siebenfacher Vergewaltigung zwischen April 2017 und August 2018, sowie 96 weiteren sexuellen Übergriffen zwischen August 2018 und Mai 2021 vor Gericht stand, mit einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung davonkommen lassen. Opfer der Straftaten war die Assistentin des Juristen. In Ihrer Begründung meinten Sie, der verurteilte Vergewaltiger sei nicht vorbestraft, habe sieben Monate in U-Haft gesessen und sei wirtschaftlich am Ende. Wie lange war Frau Dr. Witzschel in U-Haft, war sie vorbestraft, und ist ihr „Vergehen“ schwerer zu wiegen als das eines Vergewaltigers?

Verhältnismäßigkeit, Herr Scheuring, sieht anders aus, finden Sie nicht? Auch das Vertrauen in die Justiz meinerseits sinkt zusehends in Angesicht solcher Urteile. Deutschland sollte aufpassen, nicht zum Bananenstaat zu verkommen. Mehr hierzu.

In meinen Augen hat Frau Dr. Witzschel – unabhängig von ihrer politischen Gesinnung – „nach bestem Wissen und Gewissen“ und „zum Wohle ihrer Patienten“ gehandelt, wie sie auch selbst im Prozessverlauf äußerte. Ärzte, die unreflektiert und uninformiert ihre Patienten ins offene Messer in Form von Impfungen laufen ließen, tragen meines Erachtens eine wesentlich höhere Schuld, und sollten sich eine Scheibe von Frau Witzschel abschneiden. Wenn wir ein System haben, das Übeltäter schützt, und Menschenhelfer wegsperrt, dann stimmt etwas nicht im Staate Deutschland. Artikel 20, Absatz 4 GG sollte angewendet und umgesetzt werden. Artikel 20 GG:

„(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

In meinen Augen war die Bundesrepublik Deutschland in Coronazeiten kein demokratischer Staat mehr. Jeder, der anderen Menschen in dieser von Staatswillkür geprägten Zeit geholfen hat, ist ein Held, und hat im Sinne des Artikels 20 GG, Absatz 4 richtig gehandelt. Dazu zähle ich auch Frau Witzschel. Ob meine Aussagen juristisch Bestand haben, ist mir gleichgültig. Ich urteile nach meinem Gewissen, wozu ich auch Staatsdienern rate, wenn sie nicht in persönlicher Bedeutungslosigkeit untergehen wollen. Ihr Urteil, Herr Scheuring, ist für mein Dafürhalten nicht „im Namen des Volkes“ erlassen worden – das Volk ist der Souverän in einer Demokratie, und die oberste Instanz im Staat, dem ein Staatsdiener zu dienen hat. Sie dienen in meinen Augen den Machtinteressen der elitegeleiteten Regierung, die auch nur „Angestellte“ des Volkes ist, und legen damit kein demokratisches Verhalten an den Tag. Zu ihrer Entlastung sei allerdings gesagt, Herr Scheuring, dass Deutschland von einer Demokratie im Sinne des Wortes weit entfernt ist.

Der Nachrichtensender „AUF 1“ stellte am 19. Juni 2024 eine – nach meiner Ansicht rhetorische – Frage. Nachfolgend der transkribierte Text der Nachrichtensendung:

„Hat Sachsens Staatsregierung über Jahre Strafprozesse im Freistaat manipuliert? Forderten Staatsanwälte in Dresden, Leipzig oder Chemnitz bestimmte Strafen nur, weil sie von der Politik dazu angewiesen wurden?
Bislang waren das alles nur Vermutungen. Doch jetzt hat AUF1 eine verräterische Stellungnahme des Justizministeriums in Sachsen erhalten! Deren Pressestelle erklärte unserem Sender unumwunden:
‚Seit 2019 ist in Sachsen vereinbart, dass das Ministerium keinen Einfluss auf die Strafverfolgung durch die Staatsanwaltschaft nimmt.‘
Das bedeutet: Unter früheren Landesregierungen, die alle seit 1990 von der CDU geführt werden, gab es einen derartigen Einfluss, und der Verdacht drängt sich auf. Die Anweisungen hatten ein derartiges Ausmaß angenommen, dass die heutige Koalition aus CDU und Grünen die Notbremse ziehen, und derartige Praktiken durch eine regelrechte Vereinbarung beenden musste. Entsprechend der neuen Linie dementierte das Ministerium auf Anfrage unseres Senders jegliche Beeinflussung des Verfahrens gegen die sächsische Ärztin Bianca Witzschel. Wörtlich heißt es in der Antwort:
‚Es fand zwischen der zuständigen Staatsanwaltschaft und dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz weder vor dem erwähnten Prozess noch währenddessen ein Austausch in dieser Sache statt.‘
Selbst wenn es keine formale Einmischung gegeben haben sollte, entspricht das Urteil dennoch klar der politischen Erwartungshaltung. Der ehemalige Thüringer LKA-Chef und Corona-Aufklärer, Uwe Kranz, sagte gegenüber AUF 1 über den Fall Doktor Witzschel

‚Das ist ein Urteil von vielen gegen Mediziner und Wissenschaftler, die ihre Profession nicht an die Pharmabranche verkauft haben. Auf der anderen Seite steht eine evidenzfreie Justiz, die die ursprüngliche Faktenlage schlichtweg negiert, um dem Regierungsnarrativ zu gefallen.‘

Dito, Herr Kranz!

Nun zu einem Wegbereiter der Corona-Plandemie, der in den USA seit Jahresanfang nichts mehr zu lachen hat. Sein persönliches Schicksal, das man mit „Lügen haben kurze Beine“ umschreiben könnte – in Deutschland haben Lügen etwas längere Beine – ist nichts im Vergleich zu dem, was er der Menschheit angetan hat. Insofern hält sich mein Mitleid mit ihm in Grenzen.

Wenn die Vergangenheit Peiniger einholt: Antony Fauci, der Kopf der US-amerikanischen „Corona Task-Force“

Mit dem ehemaligen NIAID-Direktor (NIAID = National Institute of Allergy and Infectious Diseases) Dr. Fauci würde wohl kaum einer momentan tauschen wollen. Fast die ganze Welt kennt sein Gesicht. Die Vergangenheit holt ihn nun ein – noch wird er von der Machtelite geschützt, die ihn nach meiner Einschätzung in absehbarer Zeit fallen lässt wie eine heiße Kartoffel.

Dr. Fauci galt in Coronazeiten ein wenig wie der schützende Vater der seine Hand über die angsterfüllte Nation hält. Alle Augen blickten auf ihn. Die Menschen vertrauten ihm. Er missbrauchte das Vertrauen der Menschen, ebenso wie unsere narrativ- und eliteinstruierten Wissenschaftler dies getan haben wie etwa Christian Drosten und Lothar Wieler. Die schützende Hand Faucis waren angsterzeugende, narrativunterstützende Lügen. Das missbrauchte Vertrauen rächt sich jetzt bitter. Ich möchte nicht in der Haut von Anthony Fauci stecken.

Dr. Fauci – der Name erinnert mich immer an Goethes Dr. Faust, ich weiß nicht warum – wurde vom „Select Subcommittee on the Coronavirus Pandemic“ unter dem Vorsitz von Brad Wenstrup zwei Tage lang in Washington, D.C. befragt. Das nachfolgend in Ausschnitten transkribierte Interview fand Anfang dieses Jahres hinter verschlossenen Türen statt. Während seiner Aussage nahm Fauci zu verschiedenen Themen wie Richtlinien zum Social Distancing, die Verwendung von Masken und die Labortheorie bezüglich des Ursprungs von COVID-19, Stellung. Nachfolgend ein paar bezeichnende Auszüge aus der Befragung Faucis:

„Komitee: Erinnern Sie sich daran, wann die Diskussionen über den Mindestabstand von 1,80 Meter begannen?

Fauci: Die 1,80 Meter in der Schule?

Komitee: Die 1,80 Meter insgesamt. Ich meine, 1,80 Meter wurde in Unternehmen angewandt…

Fauci: Ja.

Komitee: … es wurde in Schulen angewandt, es wurde hier angewandt. Zumindest die Art und Weise, wie die Nachricht kommuniziert wurde, war, dass ein Abstand von 1,80 Meter eingehalten werden musste…

Fauci: Wissen Sie, ich erinnere mich nicht. Es tauchte einfach so auf. Ich erinnere mich nicht an eine Diskussion darüber, ob es 5 oder 6 Fuß oder was auch immer sein sollte. Es war einfach so, dass 1,80 Meter…

Komitee: Haben Sie irgendwelche Studien gesehen, die 1,80 Meter unterstützen?

Fauci: Mir sind keine Studien bekannt, die… Das wäre in der Tat eine sehr schwierige Studie.“

Fazit: Reine Willkür in der Festlegung des Abstandes von 1.80 Meter (6 Fuß), wie eben die gesamte Plandemie reine Willkür war! (…)

„Komitee: Erinnern Sie sich daran, irgendwelche Studien oder Daten geprüft zu haben, die die Maskierung bei Kindern unterstützen?

Fauci: Vielleicht habe ich das, Mitch, aber ich kann mich nicht erinnern, dass ich das getan habe. Ich könnte es getan haben.

Komitee: Seit dem Beginn der Pandemie wurden viele Studien veröffentlicht, aber speziell zu diesem Thema gab es signifikante Studien zu Lernverlusten und Sprach- und Entwicklungsproblemen, die damit in Verbindung gebracht wurden, dass vor allem kleine Kinder Masken tragen, während sie aufwachsen. Sie können ihre Lehrer nicht sprechen sehen und lernen nicht, wie man Wörter bildet.
Haben Sie eine dieser Studien verfolgt?

Fauci: Nein. Aber ich glaube, dass es auch viele widersprüchliche Studien gibt, dass es solche gibt, die sagen, ja, es gibt eine Auswirkung, und solche, die sagen, es gibt keine. Ich glaube, das ist noch in der Schwebe.“

Fazit: Die Tortur des Maskentragens für die Kinder war ebenfalls reine Willkür. Verantwortungslose Politiker wollten das so. In Deutschland war das nicht anders. Allein für dieses begangene Verbrechen an den Kindern, gleichgültig ob in den USA, in Deutschland oder einem anderen, diesen eliteinstruierten Corona-Schwachsinn mittragenden Land: die Entscheider und Beeinflusser müssen sich Corona-Ausschüssen stellen, und die Konsequenzen tragen.  (…)

„Komitee: Sie, der Sie heute hier sitzen, halten Sie die Möglichkeit oder die Hypothese, dass das Coronavirus aus einem Laborunfall entstanden ist, für eine Verschwörungstheorie?

Fauci: Nun, es ist eine Möglichkeit. Ich denke, die Leute haben daraus Verschwörungsaspekte gemacht. Und ich denke, man muss beides auseinanderhalten, wenn man unvoreingenommen ist: Es könnte ein Leck im Labor sein oder es könnte ein natürliches Ereignis sein. Ich habe in diesem Ausschuss bereits erwähnt, dass ich der Meinung bin, dass die Beweise, die ich gesehen habe, meine Meinung in eine Richtung lenken, nämlich in Richtung eines natürlichen Ereignisses, aber ich bin immer noch unvoreingenommen. Ich denke also, dass das an und für sich keine Verschwörungstheorie ist, aber einige Leute spinnen daraus Dinge, die ziemlich verrückt sind.“

Wissenschaftler wie der Molekularbiologe Dr. Chan am Broad Institute, die meines Erachtens wirklich eine Ahnung haben, meinen, die Komplexität des Virus weise darauf hin, dass das Corona-Virus im Labor entstanden sein muss. So ziemlich alle „Corona-Verschwörungstheorien“ bewahrheiten sich mittlerweile. Das Grundwort „Theorie“ ist in diesem Zusammenhang nicht mehr angebracht.

Dr. Fauci verstrickte sich bei der Anhörung und in Bezug auf früher gemachte Aussagen in Widersprüche. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, hier ein Link dazu.

Fauci vergoss auch ein paar Krokodilstränen, und versuchte auf die Tränendrüse zu drücken. Er verschaffte seiner Angst um seine Familie und sich ein wenig Luft, und beschwerte sich über viele erhaltene Todesdrohungen.

Senator Rand Paul äußerte vor der Befragung des ehemaligen NIAID-Direktors Dr. Anthony Fauci:

„Unsere Ermittlungen haben ergeben, dass Fauci tatsächlich vor dem Kongress gelogen und somit eine Straftat begangen hat. Er behauptete, dass seine Behörde keine Gain of Function-Forschungen in China finanziert hat. Wir wissen nun, dass dies eine Lüge war. Zudem haben wir aufgedeckt, dass es ein riesiges Cover-Up gab. Sie haben Beweise zerstört, Wegwerftelefone und Kuriere verwendet und auf elektronische Kommunikation verzichtet. Es gibt nun zahlreiche Personen, die wir vorladen werden, doch im Zentrum steht Anthony Fauci. Er trägt die Verantwortung für das Cover-Up und die Durchführung gefährlicher Experimente, die zu einer Pandemie geführt haben, die Millionen Menschen getötet hat. (…) Wir haben nun die privaten Emails, in denen Fauci und seine Kollegen zugeben, dass das Virus in einem Labor manipuliert wurde.“

Weitere zusammengefasste Informationen zum Thema Corona

Es hat nie eine Pandemie in der Slowakei gegeben

Der Regierungsbeauftragte Sportarzt und Orthopäde Peter Kotlár zur Untersuchung des Corona-Managements in der Slowakei hat sich im Namen seines Landes gegen das Pandemieabkommen der WHO gestellt. Nun erklärt er in einem Untersuchungsausschuss, dass er bald Beweise vorlegen werde, dass es eine Pandemie nie gegeben hat. Er verweist in diesem Kontext auf die offiziellen Daten aus seinem Land. Kotlár betont, dass die Inzidenz und andere messbare Parameter klare Beweise dafür sind, dass es in der Slowakei keine Pandemie gegeben hat.

„Im Juli 2021 arbeiteten Dr. Scott Gottlieb, ein leitendes Vorstandsmitglied von Pfizer, und Andy Slavitt, ein ehemaliger Berater der Biden-Administration, heimlich zusammen, um Kritik an den Covid-Impfstoffen auf Twitter zu unterdrücken. Interne Dokumente zeigen, dass beide als Sprecher der Regierung auftraten, um Zensur zu fordern. Diese Zusammenarbeit wirft verfassungsrechtliche und rechtliche Fragen bezüglich der Zensurbemühungen der Biden-Administration und der Rolle von Pfizer auf, dessen Impfstoffverkäufe fast die Hälfte des Jahresumsatzes 2021 ausmachten.“

Pfizer-Skandal: Staatsanwalt von Kansas verklagt Pharma-Riesen wegen falscher Angaben

Der Generalstaatsanwalt von Kansas, Kris Kobach, wirft Pfizer vor, irreführende Aussagen über die Sicherheit und Wirksamkeit seines Covid-19-Impfstoffs gemacht zu haben, insbesondere bei Schwangeren und hinsichtlich Herzproblemen. Zudem habe Pfizer fälschlicherweise behauptet, der Impfstoff schütze gegen Varianten und verhindere die Übertragung, und habe kritische Stimmen zensiert. Eine Klage wurde eingereicht, die Teil eines multi-staatlichen Vorgehens ist.

Vernichtendes Urteil zu Joe Bidens Covid-Politik

Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Justizausschusses des US-Repräsentantenhauses kritisiert die Biden-Administration für ihre Abweichungen von behördlichen Vorschriften während der COVID-19-Pandemie. Der Bericht wirft der Regierung vor, private Interessen über die öffentliche Gesundheit gestellt zu haben. Besondere Kritik gilt dem Umgang mit Impfstoffverträgen und der Verteilung von medizinischer Ausrüstung, die als unregelmäßig und politisch motiviert beschrieben werden. Kongressabgeordneter Massie fordert mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht in der Pandemiebekämpfung. Die Biden-Administration verteidigt ihre Maßnahmen als notwendig zur Bewältigung der Krise und zum Schutz der Bevölkerung​.

33 Millionen Amerikaner haben Covid-Impfschaden

Tot – behindert – geschädigt: Von 33 Millionen geschädigten Amerikanern durch die Covid-Injektionen spricht Ex-BlackRock-Manager Edward Dowd – das wäre etwa ein Zehntel der US-Bevölkerung! Doch die schweren Schäden würden aktuell von den Medien heruntergespielt.

Journalist Manaf Hassan schreibt über den Bayern- und National-Fußballspieler Joshua Kimmich:

„Joshua Kimmich erklärt, weshalb er sich damals dann doch impfen lassen hat. Und wird sehr emotional. Er wurde dazu gedrängt, der FC Bayern München wollte ihm sein Gehalt nicht bezahlen, er hätte nicht spielen dürfen, er sagt das Vertrauensverhältnis sei kaputt. Freunde haben ihm schlimmste Vorwürfe gemacht. Kimmich erklärt das, was sicher vielen von uns damals passiert ist.

Wir werden nie vergessen. Und viele können nie wieder verzeihen. Die Schicksale einzelner Menschen sind brutal (gewesen). Genau aus diesem Grund brauchen wir eine vollständige Aufarbeitung. Kimmich ist einer von uns. Und es gibt zig ähnliche Beispiele. Und noch viel schlimmere. Als Bayern-Fan seit meiner Kindheit kann ich mehr als verstehen, wenn er den Verein wechselt.“

Der ehemaliger ARD-Studioleiter in Brüssel, Rolf-Dieter Krause zur angeblichen Pandemie und zum Vertrauenslust gegenüber der Regierung

„Wir wissen inzwischen aus den Protokollen des RKI und des Expertenrates, dass die Kritiker der Maßnahmen damals sehr recht gehabt haben. Und dass Politiker uns belogen haben, dass es nur so krachte! (…) Eine Aufarbeitung fehlt bis heute!“

Fazit

„Es war eine Lüge und sie wussten es!“

Das Resümee eines sehenswerten Interviews von Philip Hopf mit Prof. Roland Wiesendanger über COVID-19.

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 1. Juli 2024 bei wassersaege.com

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Bildquelle: zef art / shutterstock

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Das totale Kapital | Von Felix Feistel

Ein Standpunkt von Felix Feistel.

Bei der Untersuchung des Phänomens totalitärer Bewegungen und Systeme stellt sich immer die Frage, wie diese entstehen können. Wie kann es sein, dass sich die Massen plötzlich in Bewegung versetzen lassen und einer Ideologie hinterherlaufend den gesunden Menschenverstand vollkommen ignorieren? Wie kommt es überhaupt dazu, dass die Notwendigkeit eines Totalitarismus entsteht, eine fast schon zwangsweise Totalitarisierung der Politik? Ist das totalitäre System nicht etwas vollkommen Neues, etwas zuvor nicht da gewesenes? So schreibt es zumindest Hannah Arendt in Anbetracht des Totalitarismus, den sie bezeugen musste.

Doch hier gibt es bei Arendt einige Leerstellen, einige blinde Flecken, die vielleicht den Umständen geschuldet sind, dass sie in der Kriegs- und Nachkriegszeit diese Aspekte überhaupt nicht sichtbar waren. Nun aber, in den letzten Jahren und Jahrzehnten traten sie immer offenkundiger zutage. Denn der Totalitarismus ist nicht plötzlich über die Menschheit gekommen. Vielmehr ist der Totalitarismus schon lange ein Begleiter der Menschheit, und eine treibende Kraft, die Gesellschaften enorm verändert hat, und zwar in Form der Ökonomie, in Form des Kapitalismus. Bei diesem handelt es sich um ein System, das alle Aspekte des Totalitarismus aufweist.

Wie der Totalitarismus stellt der Kapitalismus eine nicht enden wollende Bewegung dar. Er erfordert immer weitere Entwicklung, immer weiteres Voranschreiten, ohne, dass ein Ziel definiert wäre. Die Ziellosigkeit ist ein wesentlicher Aspekt  des Totalitarismus. Denn die Bewegung, mit welcher der Totalitarismus voranschreitet, darf nie an ein Ende gelangen. Tut sie das, bricht der Totalitarismus in sich zusammen. Und so erfordert auch der Kapitalismus immer weiteres Wachstum, ohne, dass es ein definiertes Ziel dieses Wachstums gäbe. Denn das Wachstum darf niemals aufhören, es gibt keinen Zustand, bei dessen Erreichen das Wachstum ein Ende finden könnte. Immer neue Anlagemöglichkeiten, Absatzmärkte und Profitsteigerungen müssen daher erzielt werden, jedes Jahr müssen mehr Waren produziert und verkauft, und Dienstleistungen geleistet werden, damit das Bruttoinlandsprodukt (BIP) immer fleißig auf Wachstum steht.

Kann dieses Erfordernis des ewigen Wachstums nicht erfüllt werden, dann bricht der Kapitalismus zumindest lokal in sich zusammen. Es kommt zu einer Rezession, Firmen werden insolvent, Menschen arbeitslos, und die Massen verarmen. Gleichzeitig bieten diese Zeiten des Zusammenbruchs für das global agierende Kapital wieder gute Anlagemöglichkeiten, eine Möglichkeit, die eigenen Monopolstellungen auszubauen. Denn für das Kapital, also jene globalen Megakonzerne, Finanzverwalter und Oligarchen gibt es keine schlechte Krise. Da sie global agieren, können sie die Krise in dem einen Land, oder der einen Region der Welt ausnutzen, um mithilfe ihres Vermögens diese Regionen billig aufzukaufen, den Markt neu zu organisieren, und neue Absatzmöglichkeiten zu schaffen.

Genau das geschah in den letzten beiden Weltkriegen. Diese, angezettelt durch das angloamerikanische Kapital, vernichteten in großem Maßstab Werte, und schufen gleichzeitig neue. Denn Waffen mussten produziert, und dann wieder zerstört werden, und insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg musste Europa wieder aufgebaut werden, was natürlich enorme Gewinne ermöglicht, insbesondere in Form von Unterstützung durch den Marshallplan. Denn dieser zielte hauptsächlich darauf ab, US-amerikanische Firmen und Produkte auf den europäischen Markt zu bringen und diesen Markt in die Lage zu versetzen, sie auch umzusetzen.

Dieses ewige Wachstum findet nur um seiner selbst, also der Bewegung wegen statt. Es erfüllt darüber hinaus kein sinnvolles Ziel, auch wenn häufig eingewendet wird, dass es den Wohlstand der Menschen mehrt. Das ist aber, wenn überhaupt, nur ein Kollateralnutzen, und überdies schon seit Jahrzehnten nicht mehr als pure Ideologie. Denn tatsächlich zerstört der Kapitalismus mit seinem Wachstumszwang den Wohlstand der Menschen, indem in globaler Konkurrenz die Menschen gegeneinander ausgespielt werden, Firmen abwandern, öffentliche Güter privatisiert und verteuert werden. Geld, das in Wartung und Reparaturen fließen müsste, wird nicht zur Verfügung gestellt, da es die Profite der Manager und Anleger schmälern würde, und so verkommt die Infrastruktur. Gleichzeitig stellt der Kapitalismus am laufenden Band neue Giftstoffe her, die mehr und mehr die Welt, und damit auch die Menschen vergiften. Das System macht die Menschen krank, um sie im konzerngesteuerten , sogenannten Gesundheitssystem ewig auspressen zu können. Immer wieder werden künstlich Bedürfnisse erschaffen, um immer neue Produkte, die weder einen gesellschaftlichen Nutzen haben, noch die Menschen in irgendeiner Weise bereichern, in die Gesellschaft zu verpressen. Es entsteht eine Warenflut, die ohne Rücksicht auf die Umwelt immer höhere Wogen auftürmt, und den Planeten gleichzeitig mit Müll und Gift überzieht. So erfordert die Wachstumsideologie aktuell die Digitalisierung von allem und jedem, egal ob sinnvoll oder nicht, da es sich hier um einen Wachstumsmarkt handelt. Auch der Zugriff auf die menschlichen Körper, den Zwang zum Konsum von beispielsweise Genspritzen oder zur Nutzung digitaler Dienstleistungen sind die aktuellen Wachstumsfaktoren und werden daher auf allen Ebenen forciert. Wachstum gilt dabei nicht, wie man denken könnte, für den Wohlstand ganzer Gesellschaften. Es geht um das Wachstum der Profite der Konzerne und ihrer Anleger.

Zerstörte Gesellschaft

In diesem Prozess zerstört der Kapitalismus die ganze Gesellschaft, die er vorfindet. So hat der beginnende Kapitalismus die Agrarstaaten schrittweise in Industriestaaten verwandelt. Dabei hat er die Menschen zur Flucht vom Land in die Städte getrieben, und sich dann das Land einverleibt. Die Städte sind aus allen Nähten geplatzt, während das Land vor sich hin verfiel, und der Großgrundbesitz uferte aus. Die Möglichkeit der Menschen, sich ihre Lebensmittel selbst anzubauen wurde auf diese Weise vollkommen zerstört, und die Menschen damit in die Abhängigkeit des Geldsystems, und der Arbeitsplätze getrieben. Nachdem die Heimatländer des Kapitalismus in Europa und den USA von Großgrundbesitzern, Konzernen und Bankern kolonialisiert waren trat der Kapitalismus in seinem Bestreben nach Wachstum den Weg um den Erdball an. In Form von Kolonien, die alle möglichen Staaten in Übersee eingerichtet hatten, wurde die Ideologie des Kapitalismus auch nach dem formalen Ende des Kolonialismus beibehalten und übernommen, und auch die vorgeblich kommunistischen Länder werden staatskapitalistisch organisiert.

Die Bewegung des totalitären Kapitalismus hat die Industrie vom Westen in die sogenannten Drittweltländer verlagert, weil dort billiger zu produzieren war, und es keine störenden Umweltauflagen gab. Das totalitäre, kapitalistische System wurde zu einem Globalismus, und integrierte jede Gesellschaft, jeden Staat in einen globalen Marktplatz. Kultur, Nationen, Gesellschaften wurden zugunsten einer Marktideologie mehr oder weniger abgeschafft, und der Logik des beständigen Austausches unterworfen. Das System absorbierte so jeden einzelnen Menschen. Auf diese Weise regierte der kapitalistische Totalitarismus, wie jeder Totalitarismus, in das Privatleben der Menschen hinein. Denn jeder Einzelne war dazu gezwungen, sein Privatleben der Logik dieses Systems zu unterwerfen. Schon die Herkunft und die Bildung bestimmen über die eigene Stellung in diesem System und die Überlebenschancen. Interessen müssen Notwendigkeiten untergeordnet werden, und der Mensch sein Leben nach den Erfordernissen des Kapitalismus strukturieren. Jeder Mensch muss sich selbst in der globalen Marktgesellschaft verkaufen. Jeder gibt seine Arbeitskraft, seine Fähigkeiten, und stellt sie in den Dienst des ewigen Wachstums, unterwirft sie dem BIP. Jeder einzelne Bereich der Privatlebens, von der Geburt bis zum Tod, wird von diesem System bestimmt und gesteuert.

Gleichzeitig fällt es den meisten Menschen schwer, dieses zur Normalität gewordene System auch nur gedanklich zu transzendieren. Es ist vollkommen normal geworden, dass das Kapital in jeden Lebensbereich hineinregiert. An den schleichenden Verfall der Gesellschaft, der Erosion all dessen, was man als Werte bezeichnen könnte, und die vollkommene Einebnung aller kulturellen Unterschiede haben die Menschen sich längst gewöhnt. Der Kapitalismus schafft alle Gruppen, Völker, Nationen und Kulturen formal ab, und integriert sie in eine Massenkultur, in der er den Menschen dann ihre abhandengekommenen Eigenheiten wieder in Form von Konsumgütern verkauft. So drückt sich jede politische Haltung, auch eine vorgeblich antikapitalistische, heute vornehmlich in politischem Merchandise aus, das der Kapitalismus verkauft. Das kapitalistische System verkauft einem sogar noch den Ausstieg aus ihm, indem es beispielsweise Auszeiten im Schweigekloster verkauft, und damit eine zur Ware degradierte, spirituelle Praxis.

Durch Kriege und Katastrophen, wie etwa einer inszenierten Pandemie gestaltet der Kapitalismus die gesamte Welt immer wieder um. Der Krieg gegen den Terror, der Krieg gegen ein Virus, der Krieg gegen Fake News, der Krieg gegen Impfgegner, all diese Kriege und Katastrophen dienen nur dazu, die Wirklichkeit immer wieder neu zu erschaffen, und immer wieder neue Teile der Gesellschaft zu zerschlagen und zu reorganisieren. Dasselbe gilt für die Umkehrung aller Werte. Wenn es dem Totalitarismus dienlich ist, werden alle festen Kategorien, alle Sicherheiten und alles, von dem man glaubte es habe Bestand, vollkommen zerschlagen. So können Männer Frauen sein und umgekehrt, kann es beliebig viele Geschlechter geben, die natürlich alle diskriminiert sind. Und der Kampf gegen die Diskriminierung wird auf der ganzen Welt ausgefochten. Menschen, die in einem Moment noch Opfer westlicher Kriege sind, werden bald zu Terroristen, Terroristen zu Helden, Besatzer und Unterdrücker zu gerechten Herrschern, Rebellen und Widerstandskämpfer zu Terroristen. Feste Werte, nach denen Gesellschaften leben, wie beispielsweise Religion, werden zum Feindbild, die eigene, weiße Bevölkerung zu Nazis und einer Gefahr für die Demokratie. Demokratie wird zur Diktatur, Diktatur zur Demokratie, der Rechtsstaat wird zum Schutz der Demokratie und des Rechtsstaates durch eine Gesinnungsjustiz ersetzt, die aber weiterhin Rechtsstaat und Demokratie genannt wird. Die Begriffe und Bezeichnungen verlieren ihren Inhalt, werden ins Gegenteil verkehrt und mit ihnen die gesamte Gesellschaft. Alles wird immer wieder auf den Kopf gestellt.

Die Masse

Bei all dem setzt der Kapitalismus die Masse in Bewegung, eine ewige, immer schneller werdende Bewegung, die kein Ende findet. Sie lassen sich vom Kapitalismus organisieren, indem sie sich seinen Erfordernissen unterwerfen, sich selbst verkaufen, an der Logik des Marktes partizipieren, auch dort, wo eine solche vollkommen unangebracht ist. So erwartet man heutzutage für alles eine Gegenleistung, oftmals selbst für im Privaten getätigte Gefallen. Die Tauschlogik ist so tief in die Menschen indoktriniert, dass sie dieser überhaupt nicht mehr entkommen können. Zugleich hat der Kapitalismus den Menschen die Selbstständigkeit genommen. Dadurch, dass er den Menschen für viele Dinge die Verantwortung abzunehmen vorgibt, und sie an eine angenehme Konsumwelt gewöhnt, finden sich die Menschen immer mehr in Unselbstständigkeit wieder, und schaffen es oft nicht, die einfachsten Angelegenheiten in die eigene Hand zu nehmen.

Hinzu kommt eine ausgeprägte Konkurrenzlogik, die der Kapitalismus allen Menschen gleichermaßen aufzwingt. In der Konkurrenz um den besseren Arbeitsplatz, den höheren Status, das höhere Einkommen, sind die Menschen beständig in einem Kampf aller gegen alle verwickelt, und übertragen diese Logik auf jeden Bereich ihres Alltags. Die Konkurrenz setzt sich überall fort, und führt zu Streit, Vereinzelung und dem, was Hannah Arendt Verlassenheit nennt. Die Menschen sind immer weniger in der Lage, miteinander in Beziehung zu treten, und leben meist in anonymen Großstädten nebeneinander. Auf die Spitze getrieben wird dieser Trend durch die Digitalisierung, das Home-Office und das Homeschooling, wobei die Menschen nur noch vor ihren Endgeräten sitzen, und mit diesen kommunizieren.

Die Massen, wie Hannah Arendt sie beschreibt, wurden bereits während des Prozesses der Industrialisierung geschaffen, als die Menschen vom Land in die Stadt getrieben, und damit entwurzelt wurden. Hier kämpften sie um ihr Überleben und interessierten sich daher wenig für öffentliche Angelegenheiten. Zugleich kam es zu einem Bevölkerungswachstum, der dazu führte, dass die Menschen zu zahlreich wurden, um noch vernünftig organisiert zu werden. Der Bezug zum eigenen Lebensumfeld, den man auf dem Land noch hat haben können, ging in den gleichförmigen Arbeitersiedlungen mit ihren vollkommen überfüllten Wohnquartieren gänzlich verloren. Die Massen lebten in Hunger, Krankheit und Armut, ohne Aussicht auf Besserung. Eine solche Umgebung führt zu einer Verachtung der eigenen Lebensumstände, und so versprach der Kapitalismus mit seiner Illusion von Wohlstand eine Besserung, ein Versprechen, dem die Menschen gerne folgten, weshalb sie sich in den Totalitarismus eingliedern ließen. Wenn man nur hart genug arbeitete, so das Credo, dann könnte man es schaffen. Das entsprach natürlich von Anfang an kaum der Wahrheit, doch erschafft der Totalitarismus immer wieder Ideologien, Scheinwelten, die mit der Wirklichkeit keinen Berührungspunkt mehr haben.

So macht es auch der Kapitalismus, der die Illusion vom Wohlstand durch Wachstum aufrechterhält, der Gerechtigkeit und Freiheit vorgaukelt, wo in Wahrheit Unterwerfung und Abhängigkeit vorherrschen, und wo das Kapital jedes Verbrechen begehen darf, wohingegen ein einfacher Mensch bei der kleinsten Verfehlung sanktioniert wird. Die Massen lehnen die durch Empirie bezeugbare Wirklichkeit ab und sind für Erfahrungen nicht zugänglich. Sie ersetzen sie durch eine in sich stimmigere, aber vollkommen fiktive Scheinwelt. Deswegen wird auch die Versklavung im Kapitalismus als Freiheit erlebt, deswegen werden die Versprechen und Verheißungen des Kapitalismus geglaubt, ebenso, wie die angeblichen Erfordernisse, die „Sachzwänge“, die jede Alternative unmöglich machen. Jede Kritik am herrschenden System wird abgeschmettert und in das Reich der Lügen, Märchen und Illusionen verwiesen.

Gleichzeitig erschafft der Kapitalismus am laufenden Band neue Realitäten, und manipuliert mittels Medienapparat und staatlicher Propaganda die Menschen in immer neue Wahnvorstellungen hinein. Die Bedrohung durch den Kommunismus, den Terrorismus, den Impfgegner, den Antisemiten, Kriege für Demokratie und Menschenrechte im Nahen Osten, der Kapitalismus strukturiert die Wirklichkeit beständig neu. Er muss dies auch tun, da sich der Zorn der Menschen ansonsten gegen ihn richten würde. Denn die Massen verachten die Gesellschaft, in der sie leben, und hegen einen ausgeprägten Zerstörungswunsch ihr gegenüber. Daher muss der Kapitalismus sie beständig verändern, damit es keinen Stillstand gibt, und der Wunsch der Massen nach Zerstörung stets Rechnung getragen wird. Käme es zum Stillstand merkten die Massen, dass sich im Totalitarismus trotz ewigen Wachstums, trotz immerwährender Produktion und Konsum, trotz Fleiß und harter Arbeit, für sie nichts geändert hat. Sie leben in einem Sklavensystem, das, obwohl bisweilen angenehm und bequem, bunt und glitzernd, blinkend und leuchtend, ein Gefängnis ist, in dem ihre tiefgreifenden Bedürfnisse nicht erfüllt werden.

Der Masse fehlt zugleich das Interesse am eigenen Wohlergehen, sowie der gesunde Menschenverstand. Sie zelebrieren diese Produktion immer neuer Güter, unterwerfen sich dem System und wähnen sich frei und unabhängig. Sie zerstören ihre Psyche und ihre Körper in den Fabriken und Großraumbüros und arbeiten durch die fortschreitende Digitalisierung zugleich an ihrer eigenen Abschaffung, und das alles der sehr kurzfristigen Sicherheit des nächsten Gehaltes wegen. Und obwohl dieser Zustand oft als unbefriedigend wahrgenommen wird, verteidigen die solchermaßen Unzufriedenen den Kapitalismus als die beste aller Welten und schleppen sich zur Arbeit und konsumieren, obwohl es sie nicht zufrieden stellt.

Das erreicht das System durch die Propaganda und Indoktrination. Propaganda ist die Kommunikation des totalitären Systems nach außen hin, also mit jenen, die vom totalitären System noch nicht erfasst sind. Da es ein solches Außen im globalisierten Kapitalismus kaum noch gibt, ist die vorherrschende Form der Kommunikation des Systems mit den Massen die Indoktrination. Diese verstetigt die Ideologie des totalitären Systems und normalisiert sie, sodass die Menschen nur noch in dem vorgegebenen Rahmen denken können, ihr ganzes Leben im Hinblick auf diese Ideologie, dieses System gestalten. Und dabei ist der Kapitalismus erfolgreicher als jedes andere, totalitäre System. Er hat sich längst zur Normalität aufgeschwungen, zu einer Art natürlicher Gewalt, die wütet, und die Gesellschaft gestaltet. Es hat jede Institution, jedes Medium, jedes Denken überhaupt durchdrungen, wird in Bildungseinrichtungen gelehrt, die ja ohnehin nur den Zweck haben die Schüler und Studenten dahin zu bringen, sich in dieses System optimal einzugliedern. In den Medien wie Filme, Serien und andere Sendeformate ist der Kapitalismus der Grundzustand, auf dem jede Handlung aufbaut. Er ist zum sprichwörtlichen Wasser geworden, das der Fisch überhaupt nicht erkennt, da er das Medium ist, in dem wir Menschen uns bewegen.

Die Wahrnehmung des Kapitalismus als eine natürliche Kraft spiegelt sich auch in der propagandistischen Bemühung wieder, den Kapitalismus mit einem wissenschaftlichen Anstrich zu versehen. So wurden die Wirtschaftswissenschaften erfunden, über die Alfred Nobel, der Stifter der Nobelpreise sich noch lustig gemacht und sie nicht als echte Wissenschaft anerkannt hat, weswegen er ihr auch keinen Nobelpreis gewidmet hat. Die Wirtschaftswissenschaften erfinden Modelle und Theorien, die zwar alle gut klingen, aber den einen entscheidenden Fehler haben, dass sie mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Tatsächlich versagen die Wirtschaftswissenschaften immer wieder bei dem Versuch, die vorgeblich natürliche Gewalt des Systems zu interpretieren und vorauszusagen. So sind die Wirtschaftswissenschaftler vielleicht die wirklichen Führer des totalitären Kapitalismus, denn das Wesen der Führer ist es, dass sie vorgeben Interpreten der natürlichen oder historischen Kraft zu sein, deren Wirken sie ideologisch zu unterstützen oder zu beschleunigen suchen. Dass sie dabei versagen, und auch immer wieder ausgetauscht werden, tut dem ganzen System, und auch der sogenannten Wissenschaft keinen Abbruch. Das totalitäre System bedient sich der angeblichen Wissenschaft als Ersatz für das Monopol, das zu erlangen die totalitäre Bewegung erhofft. Mit dem Bezug auf Wissenschaft wird jede Maßnahme gerechtfertigt, und sei sie noch so absurd. Erst, wenn die Wissenschaft dem totalitären System nicht mehr dienlich ist, wird jede Wissenschaftlichkeit aufgegeben. So hat der Kapitalismus lange Jahre Einschnitte in die Sozialausgaben gerechtfertigt mit dem Verweis auf die Wirtschaftswissenschaften, wurde auf derselben Grundlage ein Mindestlohn abgelehnt, dafür aber großzügige Subventionen ganzer Industriezweige befürwortet. Immer neue Theorien und Modelle, seien es das BIP, die Modern money Theory, der Neoliberalismus mit seinem Trickle-Down-Effekt, all diese Theoriegebäude, die angeblich das Leben der Menschen zu verbessern versprachen, rechtfertigten und rechtfertigen alle möglichen Sparmaßnahmen, Einschnitte und Privatisierungsmaßnahmen, und verwirklichen ihre Versprechen doch nie. Sie waren stattdessen nur Ausdruck höherer Prozesse der sich entfaltenden Ökonomie, die immer wieder neue Ideen, neue Gesetze erforderlich machten.

Terror

In Übereinstimmung mit diesen höheren Prozessen wird der totalitäre Terror vollzogen, der das Wesen totalitärer Herrschaft darstellt. Dieser Terror ersetzt den Zaun des Gesetzes, der die Freiheit des Einzelnen ermöglicht durch ein „Eisernes Band“, das jede unvorhergesehene Handlung der Menschen ausschließen soll. Es schließt die Menschen zu einem einzigen, gigantischen Wesen zusammen, das sich nur noch gemeinsam bewegen kann, in dem individuelles Handeln unmöglich ist. Der Terror ist es, der dieses Einssein fabriziert, indem er den Raum zwischen den Menschen, der die Freiheit ist, vernichtet. Dadurch verschwindet der Raum des Handelns, das nur im Miteinander möglich ist. Dem Terror gelingt es Menschen so zu organisieren, als gäbe es sie nur im Singular.

Terror ist nun das Gesetz, das nicht mehr übertreten werden kann. Diese terroristische Stabilität soll der Befreiung der sich bewegenden Natur oder Geschichte, beziehungsweise hier der Ökonomie dienen.

Terror ist im Totalitarismus die wesentliche Herrschaftsform. Die Herrschaft gründet sich auf eine Philosophie des Terrors. Der Terror richtet sich dabei hauptsächlich an die Anhänger der totalitären Bewegung. Sie sind die Adressaten des Terrors, da der Terror ideologisch das totalitäre System allein durch seine Anwendung rechtfertigt, mit der Folge, dass die dem Terror unterworfenen Menschen das System noch treuer unterstützen. Denn allein die Anwendung des Terrors suggeriert, dass dieser notwendig wäre, da er anderenfalls ja überhaupt nicht zur Anwendung käme. Dadurch steigt also das Vertrauen der Massen in das System, das durch seinen reinen Aktivismus seine eigne Notwendigkeit immer wieder zu bestätigen scheint. Dabei basiert der Terror des Kapitalismus nicht ausschließlich auf Gewalt.

Im Wirtschafts- und Arbeitsleben herrscht stattdessen der absolute Leistungsterror. Menschen sind gezwungen, für ihren Lebensunterhalt eine Lohnarbeit zu verrichten. Sie sind vom Geld vollkommen abhängig, weil sie nur so ihr Leben bestreiten können. Ohne Geld gibt es kein Dach über dem Kopf, kein Essen, keine Kleidung. So müssen sich die Arbeitsfähigen in die Abhängigkeit der Lohnarbeit begeben und die Arbeitsplätze annehmen, welche die Unternehmen ihnen gewähren.

Dabei werden sie jedoch zu beständiger Leistung angespornt. Sie müssen „produktiv“ sein, damit sie den Unternehmern Mehrwert erwirtschaften, das, so zumindest die Propaganda, dem ewigen Wirtschaftswachstum zufließt. Dass nebenbei ein nicht unbeachtlicher Teil in die Taschen der  Konzernmanager und Großaktionäre wandert, bestärkt bei diesen natürlich die Überzeugung von der Richtigkeit des eigenen Tuns. Wer nicht bereit ist, sich acht Stunden oder länger ausbeuten zu lassen, der wird früher oder später vor die Tür gesetzt und kann dann sehen, wo er bleibt. In Österreich geht man sogar schon so weit, die Begrenzung der Arbeitszeit auf acht Stunden wieder aufheben zu wollen. Sich modern nennende Unternehmen hingegen versuchen auf andere Art und Weise die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu erhöhen. Sie räumen ihnen großzügige Pausen und Freizeit ein, geben ihnen die Möglichkeit, sich „kreativ“ auszuleben. Dabei ist „Kreativität“ lediglich ein Schlagwort, das auf eine intrinsische Motivation setzt, auf eine Freiwilligkeit, sich den Verwertungszwängen zu unterwerfen. Zudem muss diese Kreativität dem Wachstum und dem Profit zugutekommen.

Das Leben der Menschen ist jedoch voll und ganz den Zwängen der Lohnarbeit unterworfen.

In diesem Verhältnis liegt die Macht bei den Konzernen und deren Anteilseignern. Sie allein haben Eigentum an den Firmen, Fabriken, den Maschinen, dem Land, ja sogar an den Rechten zur Ausbeutung der Rohstoffe, die in der Welt zu finden sind. Dieses Eigentum, das alle anderen von den Erzeugnissen der Arbeit ausschließt, in Verbindung mit dem Geld und der Abhängigkeit der Mehrheit von diesem verleiht ihnen diese Macht. Ihr unterworfen sind all diejenigen, die nicht über solches Eigentum verfügen und auf irgendeine Art und Weise Geld verdienen müssen, um der herrschenden Klasse ihre Güter abzukaufen. Dabei beruht deren Eigentum auf der Enteignung der Mehrheit, die nun jedoch schon Jahrzehnte, oder gar Jahrhunderte zurückliegt, und die sie seitdem haben verteidigen können. Diese Macht nutzen die Konzernmanager und Aktionäre, indem sie die Abgabe der Früchte der Enteignung an die immer grausamere und rücksichtslosere Bedingung der Lohnarbeit koppeln. Die Lohnarbeit ist es, die das Leben der Mehrheit maßgeblich bestimmt. Nichts formt und bestimmt den Alltag der Menschen so sehr, wie sie. Einen großen Teil ihrer Zeit müssen die Menschen fremden Interessen dienen, müssen dafür, oft entgegen ihres Biorhythmus ohne wirklichen Sinn früh aufstehen, sich an ihre Arbeitsstelle begeben, um dort in fremdem Interesse ausgebeutet zu werden. Das Ergebnis dieser Ausbeutung fließt dabei an den Kapitaleigner. Die Menschen selbst erhalten nur ein geringes Entgelt, das den Wert ihrer Arbeit überhaupt nicht widerspiegelt. In diesem Verhältnis haben die Mitarbeiter überhaupt kein Mitbestimmungsrecht. Entweder sie führen aus, was ihnen aufgetragen wird, oder sie werden entlassen, denn es steht eine riesige Reservearmee an Arbeitskräften bereit, die jeden Unwilligen ersetzen kann. Unternehmen sind totalitär organisiert, und die treibenden ideologien heißen Wachstum und Profit.

Auch sogenannte Selbstständige sind nicht ihre eigenen Herren. Sie sind von Aufträgen abhängig, die ihnen erteilt werden. Diese wiederum sind jedoch meist sehr detailliert vorgeschrieben und lassen den Selbstständigen keinerlei Freiraum. Zudem werden zumeist jene Dienstleister beauftragt, die ihre Leistung zum geringstmöglichen Preis anbieten. Grund dafür ist das allgegenwärtige Streben nach Wachstum und Profit. Das bedeutet, dass die Kosten so gering wie möglich gehalten werden müssen. Damit jedoch sind Selbstständige einem Dumpingwettbewerb ausgeliefert, dem sie nicht entkommen können. Entweder sie lassen sich auf diesen ein, oder sie gehen unter. Die Mehrheit der Menschen kann über ihre Zeit und Arbeitskraft also überhaupt nicht frei verfügen, sie ist dem totalen Zwang der Produktivität unterworfen. Wer sich als unproduktiv erweist, der wird in diesem System nicht lange durchhalten und endet bei der Sozialhilfe.

Hier geht der Terror dann nur weiter. In Form grauer Bürokraten setzen die Ämter ihre Vorschriften um, die darauf abzielen, die vom System als nutzlos ausgestoßenen Menschen wieder in dieses hineinzupressen. Mit allen Mitteln des Zwanges werden sie zurück in das Heer der Arbeitsfähigen getrieben und manche sogar gezwungen, eine Arbeit zu übernehmen, die der Menschenwürde widerspricht, wie der Fall einer Frau in Berlin zeigt, die ein Mitarbeiter des Arbeitsamtes unter Androhung von Sanktionen zur Prostitution zwingen wollte. (1)

Dabei werden die Menschen auch sinnlosen Maßnahmen unterworfen, die lediglich darauf abzielen, die Menschen irgendwie beschäftigt zu halten. Wer sich nicht fügt, wird sanktioniert und muss unterhalb des Existenzminimums sein Dasein fristen. Vollkommen ohne jedes Gefühl der Menschlichkeit setzen Bürokraten und Bürokratinnen diese Praxis um. Der Tenor: Niemand, der noch irgendwie und irgendwo arbeitsfähig ist, darf der Allgemeinheit „auf der Tasche liegen“. So können aber auch jene nicht frei über ihr Leben verfügen, die keiner Lohnarbeit unterworfen sind. Sie werden ständig unter Druck gesetzt und sind Opfer eines bürokratischen Zwanges, der mit einer Verweigerung lebensnotwendiger Leistungen droht. Wie ein eisernes Band schnüren sich die Regeln der Ökonomie um jeden Einzelnen und berauben ihn seiner Freiheit. Das Prinzip der Wirtschaftlichkeit hat sich in jeden Bereich des menschlichen Lebens hineingefressen.

Man erkennt es im Selbstoptimierungswahn beispielsweise durch Smartwatches und Fitnessapps, an der Art und Weise, wie Menschen sich dem Zwängen der Wirtschaft unterwerfen, indem sie nach diesen ihr ganzes Leben ausrichten. Alles muss sich irgendwie „lohnen“, nichts wird mehr unternommen, von dem man sich nicht einen Vorteil verspricht. Ein Leben außerhalb wirtschaftlicher Kategorien ist nicht mehr möglich.

Eine weitere Seite des Terrors, den das Dogma des ewigen Wirtschaftswachstums auf uns ausübt, ist der Konsum. Er ist notwendig, um die ständige Produktion zu rechtfertigen, die Triebfeder des Wirtschaftswachstums. Mit dem von den Arbeitgebern ausgezahlten Lohn soll der Mensch nun Waren konsumieren, sodass ein Großteil des erhaltenen Geldes direkt wieder an seinen Herkunftsort zurückfließt, an die Unternehmen. Im Kapitalismus wird von jedem erwartet, dass er Dinge anhäuft, Sachen kauft, auch wenn er sie objektiv gar nicht braucht. Das flüchtige Geld wird somit — oberflächlich gesehen — in festes Eigentum umgewandelt. Doch sind heutzutage viele Konsumgüter zumeist von minderer Qualität. Sie werden absichtlich mit einem „Verfallsdatum“ hergestellt. Sie sollen ziemlich schnell kaputt gehen und ersetzt werden, auch dies ist ein Tribut an das ewige Wirtschaftswachstum. Die Folgen für die Natur durch die sich türmenden Müllberge und den stetig steigenden Rohstoffbedarf sind verheerend, spielen aber in der Rechnung keinerlei Rolle. Auch die Natur wird der Bewegung des ewigen Wachstums geopfert, was ein weiteres Zeichen für die Aufgabe des gesunden Menschenverstandes ist. Das System eröffnet uns auf der Ebene des Konsums scheinbar eine Welt unendlicher Freiheiten und Möglichkeiten. Welche Geräte und Dinge besitzen wir nicht alles, von denen vor uns niemand auch nur träumen konnte? Smartphones, Computer, Tablets mit den passenden Anwendungen, Küchenmaschinen, Wäschetrockner, Roboter als Rasenmäher oder Staubsauger. Wir können aus aller Herren Länder Früchte kaufen, sogar Erdbeeren im Dezember. Ist dies nicht das Paradies der Freiheit?

Diese Freiheit ist jedoch nur eine scheinbare. Denn die Unternehmen entscheiden, welche Dinge sie herstellen, wie und wo sie diese herstellen beziehungsweise herstellen lassen. Dabei entscheiden sie immer nach ökonomischen Kriterien. Sie produzieren also dasjenige, von dem sie sich den größtmöglichen Gewinn erhoffen, und stellen dies möglichst billig her. Was hingegen keinerlei Rolle spielt ist, ob das Produkt tatsächlich einen relevanten Nutzen hat. Der Konsument hat keine Entscheidungsgewalt darüber, was in den Regalen des Supermarktes angeboten wird. Er kann lediglich aus gleichartigen Produkten wählen, deren einziger Unterschied vielleicht noch der Hersteller ist. Auf die Entscheidung, was und wie ein Produkt hergestellt wird, hat er keinen Einfluss. Oft kennt er nicht einmal die genauen Inhaltsstoffe eines Produktes, insbesondere bei Lebensmitteln und Kosmetika.

Der Mensch als Konsument sieht sich also mit den Ergebnissen des Herstellungsprozesses vollkommen überfordert, und hat nur die Möglichkeit zwischen dem zu wählen, was bereits da ist. Auch die Ideologie, dass die Nachfrage das Angebot bestimme, entspricht nicht der Wahrheit. Denn Konsumenten können nur nachfragen, was bereits produziert wurde. Zudem findet Produktion oftmals auch anfänglich ohne Nachfrage statt. Es werden Produkte auf den Markt geworfen, die nie jemand wirklich gebraucht oder nachgefragt hat. Das beste Beispiel hierfür trägt mittlerweile beinahe jeder Mensch in der Tasche: Das Smartphone. Der angebliche Lenkungsmechanismus begrenzt sich also auf das, was ohnehin schon da ist. Für die Unternehmen bedeuten die Absatzzahlen nur eine Rückmeldung, welche Produkte sie besonders gewinnbringend verkaufen können, und welche sie besser aus der Produktpalette streichen sollten. Er dient damit also lediglich der Optimierung der Profite. In den meisten Fällen schaffen die Unternehmen ohnehin erst die Nachfrage. Dazu bedienen sie sich der Medien, insbesondere der Werbung. Hier werden mit allen Mitteln aus der Trickkiste der Psychologie Bedürfnisse geweckt, für deren Befriedigung dann gleich das passende Produkt präsentiert wird. Dabei wird diese Werbung immer aufdringlicher, greller und realitätsferner. Im Radio wird einem das neuste Angebot geradezu entgegen geschrien, im Fernsehen werden grell überzeichnete und vollkommen realitätsferne Bilder und Darstellungen von Menschen benutzt, um Bedürfnisse zu erwecken und im Internet wird man von Pop-Up Fenstern ebenso belästigt, wie von aufdringlichen Werbeclips vor, während und nach beinahe jedem Video, das man sich ansieht. Es herrscht also gleichsam ein Marketingterror, der Menschen Bedürfnisse suggeriert, die sie vorher nie hatten. Hinzu kommt, dass oftmals Alternativen zu den angebotenen Produkten unterdrückt werden. So hat Anfang der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts General Motors, zusammen mit dem Reifenhersteller Firestone sowie dem Rockefeller-Ölimperium Standard Oil in vielen Städten der USA die Straßenbahnen systematisch aufgekauft und verschrottet, damit die Amerikaner auf Autos als Fortbewegungsmittel umsteigen. Das Ergebnis davon sehen wir heute in Form zerrissener Großstädte mit gigantischen Parkplätzen und breiten Straßen, die gewaltige Flächen versiegeln. Das fehlende Angebot an Alternativen in Verbindung mit der Werbung, die das Automobil als elegante Lösung in Szene setzt, hat die USA in ein Land der Autofahrer verwandelt.

Die Medienmaschinerie dient auch als Terrorinstrument, um das herrschende System zu legitimieren. Hier wird die Ideologie vom ewigen Wirtschaftswachstum verbreitet, werden jene, die sich dem System nicht fügen verächtlich gemacht, werden zum Beispiel Arbeitslose in ihrem Ansehen herabgewürdigt, oder Menschen, die auf Ökologie, Selbstversorgung und Naturheilkunde bedacht sind als amüsante Schrullen zur Unterhaltung missbraucht. Die Nachrichten über Wirtschaftswachstum und den Finanz- und Aktienmarkt werden mit einer Wichtigkeit aufgebläht, die ihnen nicht gebührt. Noch für jede Absurdität des Systems haben die Medien eine Rechtfertigung parat. Sie dienen somit als Verstärker der Politik und untermauern die ewige Bewegung des Wirtschaftswachstums. Auf diese Weise wird auch die erforderliche Wirklichkeit immer wieder neu erschaffen. Indem die Lügen in die breite Masse getragen und mittels Nachrichten, Filme, Serien und andere Sendeformate zur Norm, zur einzig wahrnehmbaren Wirklichkeit gemacht werden.

Durch diesen ewigen Terror und die mediale Indoktrination werden die Menschen zu einer einzigen Masse zusammengeschweißt, die von den Kräften der Ökonomie mitgeschleift wird, ihr vollkommen ausgeliefert ist. Gleichzeitig stellt ein jeder sein Tun in den Dienst dieser Ökonomie, und versucht, ihre Forderungen nach Wachstum und Profit auf seine Weise zu erfüllen. Durch die Eingliederung aller Menschen in einen globalen Markt wird der Raum zwischen den Menschen, der eben keinen Markt darstellt, vollkommen zerstört, wodurch die Freiheit zerstört und der Mensch handlungsunfähig wird. Es ist ihm schlicht nicht mehr möglich, außerhalb der Sphäre der Ökonomie zu handeln, da alles ihren Gesetzen unterworfen ist.

Das Bewegungsgesetz

Der Totalitarismus ersetzt das Recht, das die Grenzen der Freiheit abstecken soll, durch das Gesetz der Bewegung. Die immer neuen Erfordernisse des Kapitalismus machen immer neue Vorgaben und Gesetze erforderlich. So werden die Gesetze am laufenden Band angepasst, um den Erfordernissen des Kapitalismus gerecht zu werden. Seien es die Hartz IV-Gesetze, seien es die Deregeulierung von Banken und die Lockerung von Zulassungsverfahren für Produkte, oder aber die Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA, die zwischenstaatlich ausgehandelt werden, die ewige Bewegung des Wachstums bringt immer neue Regelwerke hervor, und schleift jene, die ihm im Wege stehen. Bei diesen geht es nicht darum, die Freiheit abzustecken, und über den Verlauf der Zeit Kontinuität herzustellen, sondern einzig darum, den angeblich naturgegebenen Prozess der Ökonomie zu beschleunigen, ihn zur Umsetzung zu bringen. Um die Menschen schnürt sich dabei das eiserne Band des Gesetzes, das sie im Angesicht der Erfordernisse des Kapitalismus bewegungsunfähig macht. Handlungsunfähigkeit, ein wichtiger Aspekt des Totalitarismus, macht sich angesichts der Übermacht des Kapitals breit. Handeln können Menschen laut Hannah Arendt nur gemeinschaftlich. Angesichts der Vereinzelung, der ewigen Konkurrenz und des immerwährenden Kampfes ist diese Gemeinschaftlichkeit jedoch nicht mehr herzustellen.

Jeder Totalitarismus zielt darauf ab, nicht allein die Machtmittel zu erlangen, sondern die Menschen von innen her zu beherrschen. Und genau das tut der Kapitalismus. In ihm konzentriert sich nicht nur die tatsächliche Macht, die der Ökonomie, die über alles bestimmt, und auch die Politik unterwirft, die ihr Handeln ständig an ökonomischen Erfordernissen wie Wachstum, BIP, Arbeitsplätze, Schulden und so weiter ausrichten muss. Er beherrscht die Menschen auch von innen, indem er seine Logik in jeden einzelnen Menschen eingepflanzt hat, und kaum jemand in der Lage ist, diese auch nur geistig zu transzendieren. Immer wird in ökonomischen Kategorien gedacht, in den Begrifflichkeiten des Kapitalismus. Das kapitalistische System scheint tatsächlich die ganze Sphäre der Wirklichkeit in sich aufgesogen, und durch eine vollkommen neue ersetzt zu haben, der man nicht entkommen kann, nicht einmal gedanklich. Damit ist der Kapitalismus das vollkommenste aller totalitären Systeme, deren Bestreben es ja stets ist, genau das zu erreichen, und zwar auf einer globalen Ebene.

Dies alles ging nicht von einer Gruppe von Menschen im dem Sinne aus, dass einige Menschen dieses System bewusst etabliert, die Industrialisierung angeschoben haben, um die Schalthebel der Macht zu erlangen. Doch sicherlich waren der Industriekapitalismus und der Handels- und Finanzkapitalismus von Anfang an für einige Menschen vorteilhafter, und haben sie in günstige Positionen gebracht, von denen aus sie ihre Macht und ihren Reichtum immer weiter ausbauen konnten. Von daher hat sich der Kapitalismus erst im Laufe der Zeit zu einem so umfassenden Totalitarismus entwickelt, eine Ideologie erschaffen, der die Menschheit verfallen ist, und die einige Führer hervorgebracht hat. Doch die Führer selbst sind wie in jedem Totalitarismus, vollkommen irrelevant. Denn die Macht geht auch im Kapitalismus nicht so sehr von Einzelpersonen, sondern von Strukturen aus. Es ist ein Geflecht aus Banken, Zentralbanken, Konzernen, Vermögensverwaltern und heutzutage auch internationalen Organisationen und Stiftungen mit sich überlagernder Zuständigkeit, welche die Macht ausüben, und über die Gewalt der Staaten ihre Interessen durchsetzen. Gleichzeitig wurden Kabinette und Parlamente vom Kapital mit treuen Anhängern durchsetzt, in Deutschland sind da beispielsweise Friedrich Merz zu nennen, der von Blackrock kommt, sowie Alice Weidel, die bei Goldman Sachs tätig war. Auch hinter den Kulissen, etwa im Wirtschaftsministerium, sitzt mit Elga Bartsch, der dortigen Chefökonomin, eine Agentin Blackrocks.

Zwar können einzelne Oligarchen wie Bill Gates, oder hinter den Kulissen auch der Rockefeller-Clan und andere Familien, innerhalb dieses Systems großen Einfluss nehmen. Doch ist dieser eher an ihre Position, als an ihre Person geknüpft. So füllt sich die Leerstelle bei deren Ableben durch Nachfahren oder erwählte Nachfolger. Das Machtsystem selbst ist ein kompliziertes Geflecht, das international agiert. Es verfügt gleichsam über eine Zwiebelstruktur, wie Hannah Arendt sie schon für den Totalitarismus beschrieben hat. Je weiter man in die inneren Kreise vordringt, desto größer ist die Macht. Gleichzeitig weiß aber niemand, wo der Kern des Systems sich befindet. Ist es das WEF, Blackrock, die Vereinten Nationen, die US- Regierung, das Pentagon, die Rothschildbank? Wahrscheinlich wissen selbst die Teilnehmer der verschiedenen Formate nicht genau, wo das Zentrum der Macht zu verorten ist, was daran liegt, dass es ein solches nicht gibt. Denn das System wird gesteuert durch eine Reihe von sich überlagernden Interessen, die an ihren Schnittpunkten in die Tat umgesetzt werden.

Totalitäre Herrschaft ist nicht nur eine radikalisierte Form bisheriger Herrschaftsmodelle, sondern eine grundlegend neue. Bisherige Kategorien, Ideale und Werte versagen im Angesicht eines Systems, das Bevölkerungspolitik betreibt und kein Problem damit hat, Menschen  tausend- und millionenfach systematisch zu töten. Es handelt sich um ein System, in dem jeder subjektiv unschuldig ist. Die Getöteten sind unschuldig, weil sie sich nicht gegen die Macht versündigt haben. Sie haben keinerlei objektives Verbrechen begangen, das der Macht in irgendeiner Weise schaden würde, sondern sie wurden schlichtweg für das getötet, was sie sind. Die Mörder wiederum sind unschuldig, weil sie nicht aus dem Motiv heraus handelten, zu morden. Sie wollten stattdessen dem totalitären System dienen und seine Ideale und Werte durchsetzen.

Der Kapitalismus tötet weltweit millionenfach Menschen durch Hunger, Vertreibung, Kriege, Arbeit und Katastrophen. Denn alle Menschen, die verhungern, könnte man längst ernähren, alle Kriegsopfer sind Opfer des kriegerischen Kapitalismus, und jeder, der beim Zusammenbruch einer Fabrik oder eines Bergwerkstollens stirbt, ist ein Opfer des Extraktivismus, der Lohnarbeit und der Gefahr der Armut, die der Kapitalismus systematisch erzeugt. Gleichzeitig ist in diesem System aber niemand verantwortlich, niemand ist schuldig. Die Getöteten sind unschuldig, weil sie sich nicht gegen das System versündigt haben. Im Gegenteil, sie starben in Ausführung ihrer Pflichten, die ihnen dieses System auferlegte. Doch auch die Mörder, also die Konzern- und Bankenmanager, die paramilitärischen Banden, die beispielsweise Indigene von ihren Ländereien vertreiben, sind unschuldig, weil sie einfach die Erfordernisse des Systems in die Tat umsetzen. Es ist ein System der organisierten Verantwortungslosigkeit, das sich verselbstständigt hat und in dem viele kleine Zahnräder ineinandergreifen, um das große Zerstörungswerk zu verrichten.

Dieses totalitäre kapitalistische System ist es nun, das schon seit langer Zeit mehr im Hintergrund und, aufgrund der Normalisierung von den meisten unbemerkt, wirkt. Es hat all die strukturelle Gewalt, die ökonomische Denkweise, die Konkurrenz und den Kampf längst zur Gewohnheit werden lassen, und hat die Macht der Oligarchen und der Strukturen langsam aufgebaut. Beides kulminierte in dem Coronatotalitarismus, der sich auch heute noch unter anderen Vorzeichen fortsetzt, und der dazu diente, die Wirklichkeit ein weiteres Mal zu zerschlagen, um eine neue zu erschaffen. Grund dafür ist das Ende des gemächlichen Wirtschaftswachstums und der Zusammenbruch des Finanzsystems, sodass eine Transformation erforderlich wurde. Der Kapitalismus ist daher Ursache und Ausgangspunkt der großen Transformation. Er macht die Zerschlagung alles Bestehenden in unregelmäßigen Abständen erforderlich, tritt dann auch als politischer und militärischer Totalitarismus zutage, und erlebt eine Phase der extremen Beschleunigung. Die Transformation dient der Etablierung einer neuen Wirklichkeit, die das Wirtschaftsmodell modifiziert, um neue Wachstumsmöglichkeiten, neue Profitmöglichkeiten und einen Ausbau der Macht der kapitalistischen Strukturen zu ermöglichen, und dabei das System vor seinem Untergang zu bewahren, ohne es an sich in Frage zu stellen.

Ähnlich agierte das System schon im vergangenen Totalitarismus, indem die Politik vom Totalitarismus aufgesogen und in die Phase der absoluten Zerstörung getrieben wurde, die in einen vernichtenden Krieg mündete. Heute wissen wir, dass beide Weltkriege vom angloamerikanischen Kapital finanziert und angeschoben wurden, und dass dieses auch vom Nachkriegsboom profitierte. Und so wird es auch in Zukunft immer sein, mit dem Unterschied, dass das Kapital längst keine wirkliche Heimat mehr hat, sondern global agiert und daher auch vor einer Zerstörung der USA oder Großbritanniens nicht zurückschrecken würde.

Wenn der Kapitalismus an sich nicht überwunden wird, dann wird es auch in Zukunft immer wieder eine Form des Totalitarismus geben, immer wieder Krieg und Zerstörung. Das kann von den meisten Menschen jedoch nicht gewollt sein.

Quellen und Anmerkungen

(1) https://www.gegen-hartz.de/news/hartz-iv-entweder-prostitution-oder-sanktion

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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: Marko Aliaksandr / Shutterstock.com

Baerbock auf US-Linie

Die Irren glauben ans Überleben

Ein Meinungsbeitrag von Uli Gellermann.

US-Militärs, berichtet die Tagesschau, behaupten eine unbewiesene „Terrorgefahr“ und erhöhen die Alarmbereitschaft. „Details wollen die Behörden aber nicht nennen“. Das ist die typische Droh-Meldung: Düster, angsteinflößend und berechnend. Es ist noch vor dem Krieg auf deutschem Boden, aber längst hinter einem sicheren Frieden.

USA glauben an ein Leben nach dem Nuklear-Krieg

Dass der nächste Krieg atomar sein kann, kümmert die USA nicht. Man glaubt dort scheinbar, dass man weit genug vom europäischen Zentrum eines Atomkriegs entfernt sei. Als gäbe es keine weitreichenden Trägerwaffen, als gäbe es keine U-Boote, die mit Atomraketen bestückt zu jeder erdenklichen Küste kommandiert werden könnten. Dieser Glaube ist irre.

Das will doch keiner riskieren

„Das will doch keiner riskieren“ ist ein oft gehörter Satz, wenn von der Möglichkeit eines Atomkrieges die Rede ist. Wer vor ein paar Jahren von der Möglichkeit einer NATO-Ausdehnung in die Ukraine gesprochen hätte, wäre als Berufs-Pessimist abgetan worden. Die aktuelle Lage macht auch versehentliche Atom-Kriege möglich: In der Zone zwischen dem Versuch der NATO, Russland zu unterwerfen und der Weigerung der Russen, sich unterwerfen zu lassen, ist der Raum immer enger geworden.

Selbstmord als beste Lösung für das Überleben

In diese Zone grätschen Irre wie die Baerbock, die von der militärischen Unterstützung der Ukraine glaubt, das sei „ein Investment in unsere eigene nationale Sicherheit” und schlimmer noch: “Ein größeres nationales Interesse kann es doch eigentlich gar nicht geben“. Bald wird sie den kollektiven Selbstmord als beste Lösung für das Überleben propagieren.

Mittel gegen Wahnsinn sind beschränkt

Die Mittel der Normalos gegen den Wahnsinn sind beschränkt. Sowohl weil Irre keinem Argument zugänglich sind, als auch, weil die Bevölkerung hinter dem spannenden Vorhang der Fußball-EM nur wenig echte Ängste verspürt: Zur Zeit sind die Sorgen um Sieg und Niederlage der eigenen Mannschaft größer, als die Sorgen um Leben oder Tod. Und doch gibt es Aktionen von Unten für den Frieden:

BERLIN, 06. 07., 14.00 Uhr
Budapester Straße/Wittenbergplatz: Schweigemarsch – Meine Kinder geb ich nicht!

BERLIN, 03. 08., Straße des 17. Juni
QUERDENKER-DEMO – Für Frieden und Freiheit

MÜNCHEN – 01. 09. Marienplatz 14.00 Uhr
Friedensfestival mit Eugen Drewermann, Dieter Hallervorden, Jens Fischer Rodrian – u.v.a.m.

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Dieser Beitrag wurde zuerst am 2. Juli 2024 auf dem Portal Rationalgalerie veröffentlicht.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: Alexandros Michailidis / shutterstock

Hausdurchsuchungen bei Nazis

ByRedaktion

Wien. Im Rahmen einer Operation gegen den organisierten Rechtsextremismus durchsuchten Einsatzkräfte der Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) Häuser in acht Bundesländern und stellten einschlägiges Beweismaterial sicher. Im Fokus der Ermittlungen standen 15 Personen, von denen eine festgenommen wurde.

Die behördliche Aktion war das Ergebnis von Ermittlungen gegen die rechte Szene. Laut Medienberichten solle damit das Ziel verfolgt werden, rechtsextreme Strukturen zu zerschlagen und kriminelle Aktivitäten zu unterbinden. Man sprach von einem „bedeutenden Erfolg“ und erklärte, dass die Festnahme und Sicherstellungen eine klare Botschaft an Extremisten senden würde.

Bei den Durchsuchungen wurden zahlreiche NS-Devotionalien, darunter Kleidungsstücke mit rechtsextremen Symbolen, sowie eine erhebliche Menge an Datenträgern sichergestellt. Diese Beweismittel werden derzeit forensisch ausgewertet. Die Behörden sehen in den Ergebnissen dieses Einsatzes eine Bestätigung ihrer Entschlossenheit, auch künftig konsequent gegen extremistische Netzwerke und Einzeltäter vorzugehen.

Die Bedrohung durch rechtsextreme Aktivitäten nehme laut Innenministerium zu. Es sei eine politisch motivierte Gewaltbereitschaft erkennbar, die durch den Besitz großer Mengen an Waffen weiter erhöht werde. Der andauernde Nahostkonflikt biete dem Rechtsextremismus zudem einen Nährboden, um ihre anti-migrantischen und islamfeindlichen Haltungen zu verbreiten. Dabei nutzten sie vermehrt alternative Medien zur Verbreitung von Desinformation und tarnen ihre rassistischen Einstellungen durch verschleiernde Rhetorik.

Quelle: Heute

Bidens Energieministerin fordert: Hollywood soll öfter den Klimawandel darstellen

Bei einem Hollywood-Gipfeltreffen fordert US-Energieministerin Jennifer Granholm die milliardenschwere Filmindustrie der USA auf, in ihren Verfilmungen mehr Geschichten über den Klimawandel darzustellen. Die Öffentlichkeit müsse „besser verstehen, wie die Zukunft aussehen könnte.“

Zan Blagojević

...
Jennifer Granholm, 2020 von der Biden-Regierung ins Kabinett berufen, studierte Jura an der Harvard Universität – und war danach ausschließlich im öffentlichen Dienst beschäftigt.

Bei einem Hollywood-Gipfeltreffen, dem sogenannten Hollywood Climate Summit, trafen zwei Schwergewichte aufeinander: Die Energieministerin der USA, Jennifer Granholm, sprach mit der Hollywood-Regisseurin Patty Jenkins – eine Berühmtheit der Filmindustrie, die mit „Wonder Woman“ aus dem Jahr 2017 mehr als 800 Millionen US-Dollar einspielen konnte. Bei der viertägigen Veranstaltung ging es jedoch nicht um Unterhaltung, sondern um ideologisierte Filme:

Joe Bidens Energieministerin hob hervor, dass Hollywood bessere Klimageschichten erzählen kann. Auch die Nachhaltigkeit am Set sollte verbessert werden. „Wir brauchen Hilfe“, sagte Granholm vor einem Theater voller Hollywood-Mitarbeiter und bat um Unterstützung, den Klimawandel genau darzustellen und mehr Geschichten darüber zu erzählen. Dadurch würde die „Öffentlichkeit besser verstehen, wie die Zukunft aussehen könnte.“

Längst eingedrungen in die Unterhaltungsindustrie soll die Ideologie rund ums Klima und anderen bekannten Themen nun auch die Familie zu Hause vor dem Fernseher erreichen. Der „Klimagipfel“ von Hollywood gleicht dabei weniger einem formalen Gespräch – eher einem Projekt angewandter Sozialwissenschaft, dessen Kulisse nach einem Bericht der Nachrichtenplattform Bloomberg „eine Vielzahl pflanzlicher Snacks“ bot, darunter „eierlose Eier und aus Karotten hergestellter Lachs.“

Jetzt sollen auch Menschen in Kleinstädten erreicht werden

Lee Isaac Chung, Regisseur des bald erscheinenden Films „Twisters“, sagte, dass der Nachfolgefilm eine wissenschaftlich genauere Darstellung von Sturmschäden bieten wird. Auch sollen Naturkatastrophen auf einem „Niveau gezeigt werden, welches Filme normalerweise nicht darstellen.“ Fernab des politischen Washingtons oder des woken Los Angeles – in US-amerikanischen Kleinstädten, hatte Chung „die Gelegenheit, darüber zu sprechen, womit Menschen in Kleinstädten zu kämpfen haben.“

Die USA, wo der Großteil der weltweiten Tornados vorkommt, hätten eine Zunahme der Tage erlebt, an denen viele Tornados auftreten – ein Trend, der laut dem Hollywood-Regisseur teilweise durch den Klimawandel bedingt sein könnte.

Die Energieministerin Granholm machte zusätzlich noch darauf aufmerksam, dass die klimaschädlichen Emissionen, die mit dem Streaming auf Netflix und Co. verbunden sind, überwunden werden müssen. Diese machten den Großteil der Emissionen der Unterhaltungsindustrie aus – ein „fortwährender Kampf“ für die Unternehmen. Trotz des langsamen Fortschritts betonte Granholm die Bedeutung, weiterhin daran zu arbeiten, den CO2-Ausstoß in allen Bereichen der Industrie – und der gesamten Wirtschaft – zu senken. „Mögen wir alle die Narben des wichtigsten Kampfes tragen“, sagte sie.

Gib mir ein paar Pennys, du Bastard … Meine Frau hat Geld für einen Bugatti ausgegeben … nun, gib mir ein paar Pennys …

Ein kurzes Video, wie der überfällige Selenskyj durch den Sitzungssaal des EU-Rates hetzt. Es ist offensichtlich, dass sich niemand um ihn kümmert. Und er eilt von einem Beamten zum anderen … „… gebt mir ein paar Pennys, ihr Bastarde. Ohne Pennys könnt ihr nicht leben. Und Waffen …“

Video

Es ist lustig und lustig geworden…

……………

Obwohl der Überfällige einen guten Grund hat, von der westlichen Bourgeoisie Geld zu verlangen:

…Selenskys Frau bestellte ein Bugatti-Auto im Wert von 4,5 Millionen Euro. Sie wurde die erste Käuferin des neuesten Bugatti Turbillon.

Video

Ein Mitarbeiter des Bugatti-Autohauses in Paris erzählte die Einzelheiten der geschlossenen Präsentation des neuen Autos, die das Unternehmen zwei Wochen vor der offiziellen Ankündigung für die Selenskys organisierte. Elena Zelenskaya war von dem neuen Hypercar beeindruckt und gab nach der Präsentation eine Bestellung auf und wurde die erste Besitzerin des neuen Bugatti Turbillon. Insgesamt sollen 250 dieser Autos produziert werden.

Französische Journalisten untersuchten eine Kopie der Rechnung für das neue Auto der Frau des Präsidenten der Ukraine und stellten fest, dass sich die Kosten unter Berücksichtigung aller Optionen auf fast 4,5 Millionen Euro beliefen.

Das Auto wird Anfang 2026 seinen neuen Besitzer erreichen.“

…………………….

Wie schnell, glauben Sie, wird der überfällige Selenskyj endlich „fusioniert“?! Und die Frage ist nur, ob er lebend entkommen darf oder der britische Konvoi versuchen wird, dies zu verhindern …

https://amarok-man.livejournal.com/7933997.html

Confronting NATO’s War Summit in Washington, by Medea Benjamin and Nicolas J. S. Davies

NATO will hold a three-day conference in Washington. It will reaffirm its support for policies that haven’t worked. From Medea Benjamin and Nicolas J. S. Davies at antiwar.com:

After NATO’s catastrophic, illegal invasions of YugoslaviaLibya and Afghanistan, on July 9th NATO plans to invade Washington DC. The good news is that it only plans to occupy Washington for three days. The British will not burn down the U.S. Capitol as they did in 1814, and the Germans are still meekly pretending that they don’t know who blew up their Nord Stream gas pipelines. So expect smiling photo-ops and an overblown orgy of mutual congratulation.

The details of NATO’s agenda for the Washington summit were revealed at a NATO foreign ministers’ meeting in Prague at the end of May. NATO will drag its members into the U.S. Cold War with China by accusing it of supplying dual-use weapons technology to Russia, and it will unveil new NATO initiatives to spend our tax dollars on a mysterious “drone wall” in the Baltics and an expensive-sounding “integrated air defense system” across Europe.

But the main feature of the summit will be a superficial show of unity to try to convince the public that NATO and Ukraine can defeat Russia and that negotiating with Russia would be tantamount to surrender.

On the face of it, that should be a hard sell. The one thing that most Americans agree on about the war in Ukraine is that they support a negotiated peace. When asked in a  November 2023 Economist/YouGov poll “Would you support or oppose Ukraine and Russia agreeing to a ceasefire now?,” 68% said “support,” and only 8% said “oppose,” while 24% said they were not sure.

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The Debate Should Be a Wake-Up Call For Americans, by Ron Paul

Why don’t we ever get to vote for peace through restraint, i.e. the U.S. minding its own business? From Ron Paul at ronpaulinsitutue.org:

There were plenty of surprises in last week’s presidential debate. For one, Americans who rely on the mainstream media for their news learned that they had been lied to for the past three years about President Biden’s capability to do the job he was elected to do.

The realization that the media has been lying for years about Biden is a positive development, as, hopefully, thoughtful Americans might begin wondering what else the media has been lying about. For example, they will find out that the media has been lying to them for years about Russia and Ukraine and about the Middle East and elsewhere. They will find out that our hyper-interventionist foreign policy does not make us safer and more free, but the opposite.

Unfortunately for most Americans, foreign policy is something that happens “over there,” with few direct effects back home. Dumping nearly $200 billion into the lost cause called “Ukraine” may at most seem like an annoyance to many Americans, but it’s not like they are being snatched up by gangs of military recruiters and sent to the front line as is happening to Ukrainian men.

However, $200 billion is real money and the effect on our economy is also real. The bill will be paid by each American family indirectly through the inflation “tax.” Each dollar created out of thin air and spent on the Ukraine debacle devalues the rest of the dollars in circulation.

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France’s Problem Is Not The Elections. It Is Socialism. A Warning For All. Daniel Lacalle

The French government spends 58 cents of every GDP euro. Is it any wonder that the French economy reeks of long-term stagnation? From Daniel Lacalle at dlacalle.com:

Following the European elections, the French credit default swap has soared to a post-2020 record of 39 points. Many commentators blame the rise of the National Front for market turmoil, which has sent all euro area spreads higher. However, none of this would have happened if France’s debt was low, finances were strong, and the euro area economies enjoyed healthy economic growth.

France is the world’s poster child for statism. The same statism that some politicians seek to impose on the United States has economically devastated France, a wonderful country with excellent human capital and outstanding entrepreneurs.

France never had austerity. It has the world’s largest government relative to the size of the economy. Government spending to GDP exceeds 58%, the highest in the world. Unions are exceedingly powerful. Their ability to organize paralyzing strikes gives them a level of economic power that far exceeds their actual representation. France’s state is so large that the public sector employs 5.3 million people (21.1% of the active population), a ratio of civil servants to inhabitants of 70.9/1,000, according to Eurostat. France has one of the highest taxation systems in the OECD. In France, income tax and employer social security contributions combine to account for 82% of the total tax wedge, according to the OECD. Corporate tax rates in France are also extremely high, at 26.5%, with companies with profits of more than €500,000 paying a rate of 27.5%. The labor market regulations in France are so restrictive that the number of companies with forty-nine employees is 2.4 times higher than those with fifty, primarily due to the significant burdens businesses face once they reach the fifty-employee threshold. According to Bloomberg, a 50-employee company must create “three worker councils, introduce profit sharing, and submit restructuring plans to the councils if the company decides to fire workers for economic reasons”.

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‘Massive’ PR Campaign Underway To Reject Calls For Biden To Drop Out, by Tyler Durden

The Bidens undoubtedly realize that if Joe drops out of the race much of the family could be looking at multi-count indictments if Trump wins the election. From Tyler Durden at zerohedge.com:

Following this weekend’s conclave between President Joe Biden and his family advisors, a ‘massive’ PR campaign is underway to reject calls for him to drop his re-election campaign and rally Democrats to stop publicly debating about his age and future, Axios reports.

According to the report, Biden has ‘zero interest’ in stepping aside, while First Lady Jill Biden, family and friends agree despite the fact that the Democratic party doesn’t want him to continue following last Thursday’s horrendous debate that validated years of reporting on the president’s cognitive decline.

Biden, who has avoided tough interviews and taking actual questions during press conferences, is now considering doing so in a town hall format, or a big one-on-one interview, or both.

This weekend’s Sunday gathering at Camp David included a ‘long-scheduled session with celebrity photographer Annie Leibovitz, while the Bidens insisted that Joe stay in the race.

They’re all-in, and want him to stay in,” a Biden source told Axios, adding that the campaign is “charging ahead.

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