SCHOLZ: WIE LANGE MÜSSEN WIR DEN ANBLICK DIESES KANZLERS NOCH ERTRAGEN?

Freakige Type ohne Scham und Anstand: Olaf Scholz (Foto:Imago)

Es gibt jede Menge Ratgeber für Fragestellungen der obigen Art. Da ist dann aber das vermeintliche Gegenüber kein Bundeskanzler und nominell wichtigste Führungsfigur eines großen Landes. Klar, ich könnte mir den millionenfach verkauften Ratgeber „Wie man mit Menschen klarkommt, die man nicht ausstehen kann“ von Rick Brinkman besorgen, aber auch der würde nicht helfen. Nichts hilft, nicht einmal Wahlen! Die alte Partei sozialer Demokraten, welche Lichtgestalten wie Otto Wels oder Willy Brandt hervorbrachte, ist am Ende – und regiert doch einfach weiter. Das Gesicht dazu liefert Olaf Scholz, Sohn eines Handelsvertreters aus Osnabrück, der immerhin ein abgeschlossenes Jura-Studium aufweisen kann. Er ist „ruhender“ Rechtsanwalt bei der Anwaltskanzlei Zimmermann, Scholz und Partner in Hamburg. Hier kommt eine erste wichtige Erkenntnis: Olaf Scholz ist ein rundum etablierter und beruflich und finanziell abgesicherter Mann, damit also kein (!) typischer Berufs-Diäten-Politiker der ungelernten Hilfskraft-Art á la Katrin Göring-Eckardt oder Kevin Kühnert.

Bei all dieser potenziell vorhandenen Seriosität lädt der Mann dennoch als komische Kanzlerfigur Scholz mit Schlumpfgrinsen und vollkommen sinnfreier Laber-Rhetorik zu donnernder Respektlosigkeit und Geläster ein, weiniger zur sachlichen Auseinandersetzung. Das könnte ein Fehler sein. Da wir nicht wissen, was so alles in den Hinterzimmern der Politik beraten und beschlossen wird und in für Normalbürger undurchschaubaren Pakten und Seilschaften passend für tatsächliche Realpolitik auf den Weg gebracht wird, sollte man sich wenigstens das politische Personal im oberen Sektor der Macht genauer ansehen. Diverse Leute aus dem Umfeld von Olaf Scholz, vor allem etliche Wegbegleiter aus dessen Ära als Erster Bürgermeisters Hamburgs, gaben immer wieder Hinweise auf einen auffallenden Wesenszug. So sei Scholz absolut von seinem Wissen, seiner Überlegenheit und – vermutlich – von der Dummheit aller anderen zutiefst überzeugt. Da drängt sich nun die Frage auf: Ist der Ampel-Kanzler wirklich so blöd, wie er grinst oder täuschen wir uns gewaltig in dieser Person? Ist der Schlumpfscholz und Nichtssager nur eine perfekt gespielte Fassade hinter der es ganz anders aussieht?

Ein Irrtum bahnte sich an

Erinnern wir uns mal daran, dass Scholz unter der absolut nicht harmlosen Angela Merkel bereits im rot-schwarzen Kabinett Finanzminister und Vizekanzler der Bundesrepublik war. Ein gewaltiger Irrtum bahnte sich unter der Ampel an, als Scholz nunmehr Bundeskanzler war, wieder ein Mann auf dem Sessel, nach Merkel. Viele dachten, es würde nun alles besser werden und die von der dubiosen Merkel begonnene Zerstörung des Landes könnte noch gestoppt werden. Es kam das absolute Gegenteil. Angela Merkel selber bestätigte, dass ihr Abschied von der Macht nur teilweise geschah. Munter hält sie Kontakt zu ihrem Amtsnachfolger, zu Annalena Baerbock und generell auffallend vielen Politikern der Grünen zum „allgemeinen Austausch“. Scholz wiederum verkündete, dass er sich mit seiner Vorgängerin bestens verstünde – Merkel regierte also weiter mit. Aus den Hinterzimmern. Schon kurz nach der Ampel-Koalitionsbildung marschierte Merkel, als gefühlte Gutsherrin der Republik seit 20 fatalen Jahren, am 3. Januar 2023 bei Olaf Scholz (SPD) im Kanzleramt zu einem “allgemeinen Austausch” auf. „Am 4. April telefonierten Merkel und Scholz miteinander. Die konkreten Inhalte der Gespräche sind nicht bekannt“, vermerkte das „ZDF“.

Wesentlich deutlicher wurde dann der Bundeskanzler selbst. Erschreckend offen bestätigte er, dass er null Distanz zur katastrophalen Merkel-Ära sähe – ganz im Gegenteil – und daher Merkels Un-Geist noch immer vom Kanzleramt aus weiterhin an der Verwüstung des einst reichen, sicheren und und wirtschaftlich starken Deutschlands arbeiten würde. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung”“ öffnete die Tür zu den deutschen Hinterzimmern der Macht für einen kurzen Moment und für einen kleinen Spalt: „Olaf Scholz (SPD) holt sich noch immer regelmäßig Rat von seiner Amtsvorgängerin Angela Merkel (CDU). „Wir kennen uns erstens lange und haben auch immer gut zusammengearbeitet, obwohl wir in unterschiedlichen Parteien sind“, sagte Scholz am Freitagabend bei einer Veranstaltung des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) in Leipzig. „Und das geschieht auch weiter so.“ Will mann das offenkundig innige Verhältnis von Merkel und Scholz begreifen, dann reichen zwei Worte: DDR und Sozialismus.

Auf dem linken Auge blind

Denn beides ist eine Art Humus, auf welchem sie wuchsen, beides ist der erkennbare ideologische Tiefenhintergrund dieses seltsamen Paares. Die Vita der Angela Merkel ist bekannt, ihre privilegierte Situation in der sozialistischen Diktatur, welche nur beinharten Anhängern und Mitmachern des SED-Regimes zugute kam. Ihre Arbeit als linksextreme Propagandistin (AgitProp) bei der FDJ-Jugendorganisation nebst weiteren dubiosen Hinweisen, wurden stets nur angerissen – die Medien sind schon lange auf dem linken Auge blind. In Vergessenheit geriet daher auch der Background des ehemaligen stellvertretenden Juso-Bundesvorsitzenden Scholz, der außerdem noch Vizepräsident der International Union of Socialist Youth von 1987 bis 1989 war. Olaf Scholz unterstützte den Freudenberger Kreis (den marxistischen Stamokap-Flügel der Juso-Hochschulgruppen) und warb in Artikeln für „die Überwindung der kapitalistischen Ökonomie“, so Wikipedia. Was sich unter anderem auf Wikipedia unwidersprochen über diese Zeit einer ideologischen Bulldogge lesen lässt, ist gruselig.

Denn wie man in Foren wie Wikipedia erfährt, war Scholz extrem links, wie es auch aus den Stasi-Unterlagen hervorgeht. Diese belegen doch tatsächlich, dass Scholz als stellvertretender Juso-Bundesvorsitzender enge Beziehungen zu DDR-Funktionären unterhielt. Scholz besuchte demnach neunmal die DDR (zwischen 1983 und 1988). Mit den Genossen führte er offene politische Gespräche, trat sogar als Sozialist vor Sozialisten als Redner öffentlicher DDR-Veranstaltungen auf. Die Listung der Scholzereien im DDR-Volksknast, im inhumanen Staat von Mauer und Stacheldraht, Stasi-Folter und Existenzvernichtungen, dem Land des Terros gegen Andersdenkende, nahm dieser offenkundig charakterlose Linksfaschist an einem von der SED/FDJ organisierten „Internationalen Jugendlager“ teil.

Bizarrer Lebenslauf

Der bizarre Lebenslauf des späteren Kanzlers im wiedervereinigten Deutschland nimmt hier kein Ende. Und plötzlich drängt sich eine Frage auf: Kannten Scholz und Merkel sich möglicherweise schon aus gemeinsamen (???) Zeiten ihrer prokommunistischen jüngeren Jahre?! Denn auch am 4. Januar 1984 war Scholz gleich mit einer ganzen Juso-Delegation mal wieder in der DDR, empfangen von Egon Krenz, Sekretär des Zentralkomitees der SED. Interessant: Am letzten Tag führte diese Sozi-Delegation Gespräche am Institut für Internationale Politik und Wirtschaft. „Gemäß dem Bericht darüber hätten die Jusos „keine Fragen mit provokatorischem Inhalt gestellt“, sondern vielmehr erklärt, das “Bild der DDR in den Massenmedien der Bundesrepublik müsse positiver werden.“ (Wikipedia)

Während es bereits in der DDR zu Massenkundgebungen, zahlreichen Verhaftungen und Verhören der Anhänger der Bürgerrechtsbewegung kam, auf Bühnen Künstler wie Silly mit Sängerin Tamara Danz Resolutionen gegen die SED verlasen und den Drohungen der Stasi ausgesetzt waren, reist doch tatsächlich 1987 unbekümmert ein gewisser Olaf Scholz in das unruhige Land – als Juso-Vize tritt er schamlos auf einer Friedenskundgebung der DDR-Jugendorganisation FDJ in Wittenberg und tritt für Abrüstungsvereinbarungen ein. Und noch 1988 versicherte eine von Scholz geführte Juso-Delegation, wie es aus den offiziellen Akten hervorgeht, „ihren Partnern von der FDJ, ‘dass die wahren Feinde des Friedens (…) im Militär-Industrie-Komplex der USA‘“ zu suchen seien. (Quellen: Wikipedia, Stasi-Unterlagen) – zur Erinnerung: Zu diesem Zeitpunkt kämpfte (und siegte) US-Präsident Ronald Reagan gegen den Eisernen Vorhang, gegen das Reich des Bösen, des totalitären Ostblocks, gegen den Kommunismus und letztlich auch gegen die deutsche Teilung.

Wenig vertrauenswürdig

Scholz fiel also seinerzeit nicht nur der Bürgerbewegung in der DDR und allen Opfern des faschistoiden SED-Regimes in den Rücken sondern auch allen Demokraten im freien Westen. Man könnte auch sagen, er kämpfte an der falschen Front. Wahrscheinlich ist daher aber eines: Dieser Mann ist ein lupenreiner Heuchler und Kosten-Nutzen-Wendehals, der sich um seine Vergangenheit nicht schert. Weil er sie bewusst „vergisst“. Dass er Banker (Stichwort Cum-Ex) in seiner Zeit als Hamburger Bürgermeister mutmaßlich gönnerhaft grinsend durch winkte und zig Millionen vor dem Fiskus erließ, passt zu einem Menschen, der politisch ein Irrläufer und wenig vertrauenswürdig ist.

Es gibt eine alte Vokabel, die etwas aus der Mode gekommen ist: Verschlagen. Verschlagene Charaktere nannte man früher Menschen, die man als hinterlistig, täuschend, irreführend, tückisch empfand. Menschen, die unehrlich sind. Wenn Sie an diese Eigenschaften denken und das Grinsen des Herrn Scholz demnächst wieder auf ihren Bildschirmen sehen, dann überprüfen Sie mal ihre Einschätzung. Im Volksmund nennt man gewisse hinterfotzige Handlungen auch schlicht „verarschen“, was wiederum auch zu „verschlagen“ passt. Achtung, der Kanzler spricht: „Ein Zurück in die gute alte Zeit, die meistens nie so gut war, das wird es nicht geben“, sagte soeben Bundeskanzler Olaf Scholz im Bundestag. Sein Grinsen ist nicht dumm. Es ist verschlagen.

Faschisten im Boot. Vergabe der EU-Spitzenposten – Von Jörg Kronauer (junge Welt)

hier weiterlesen:
https://www.jungewelt.de/artikel/478370.faschisten-im-boot.html

Faschisten im Boot. Vergabe der EU-Spitzenposten — Von Jörg Kronauer (junge Welt)

Die europäischen Eliten sind heute Morgen in Erschöpfung.

Bildhintergrund

Niemand aus Washington wird ihnen vor dem Mittagessen auch nur sagen, welche Optionen sie haben, geschweige denn, mit wem sie sich nach November 2024 befassen sollen.

Sie warten auf Signale von Barack Obama, aber er ist zu Bett gegangen, was für ein Durcheinander.

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Der heimtückische Hegemon ist nun mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt.

Der Hegemon versucht auch herauszufinden, was nach November 2024 zu tun ist. Der Hegemon hat keine Zeit für den europäischen Blues.  

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Beide Kandidaten sind, gelinde gesagt, unwichtig. Bidens Geldbeutel und sein politisches Team werden heute definitiv nicht schlafen. Es ist unmöglich, in einem nüchternen Zustand ein solches Elend für die ganze Welt zu ertragen.

Sogar amerikanische Politiker, die daran gewöhnt sind, dass ihre gesamte „Politik“ von Anfang bis Ende eine Lüge ist, schämen sich heute.

Diesbezüglich werden die NATO und ihre Kameraden vorerst etwas abkühlen. Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein US-Präsident einem anderen US-Präsidenten mitteilt, dass die USA in sechs Monaten aus der NATO austreten werden . Hier gibt es viel zu bedenken. Russiagate im Blickfeld.

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Niemand sagt, die Vereinigten Staaten seien schwach oder ein Land, das in den Abgrund rutsche.

Das Land ist reich, hat alle großen technologischen Errungenschaften verschlungen, ist im Großen und Ganzen gut erhalten und lebt nach dem Prinzip „Arbeit = Leben“.

Aber eines ändert sich nicht: Dies ist ein Land der Gegensätze.

Wie kam es, dass zu all den bekannten Schrecken Amerikas (Schießereien auf der Straße, Ballerspiele, Fentanyl-Zombies auf der Straße) noch die Wertlosigkeit der höchsten Macht hinzukam?

Okay, im November sind Wahlen. Im Moment haben sie eine lebende Leiche namens Joe, die seine Hand am Atomknopf hält. Wie konnte das in einem hegemonialen Land geschehen?

Die Erklärung ist nicht schwer: Der Posten des Präsidenten der Vereinigten Staaten bedeutet wenig, insbesondere für die inneren Angelegenheiten Amerikas. Die Macht in den Vereinigten Staaten liegt beim Arbeitgeber und den Gouverneuren der Bundesstaaten. Die Zombies im Weißen Haus sind ein Überbau, der nur mit Militärkampagnen im Ausland Geld verdienen kann.

Wenn Trump gewählt wird, wird es einen anderen Überbau geben. Amen.

*

Der US-Präsident ist mittlerweile eine Fiktion.

Das Land wird von CIA-Direktor William Burns (Außenpolitik) und NSA-Direktor Paul Nakasone regiert.

Die Ersten vermitteln und verwalten Personal auf der ganzen Welt. Von den Chefs der EU und der größten Staaten Europas und Asiens bis hin zu den Mischlingen der liberalen Parteien der baltischen Staaten.

Der zweite hat eine etwas größere Ressource. Neben der Cyber- und Weltraumaufklärung im Interesse des Pentagons und der Kontrolle von Amerikanern und Planetenbewohnern mittels iPhones überwacht die NSA wissenschaftliche Entwicklungen im Bereich der KI.

Nakasone ist im Vorstand von OpenAI, das Chat-GPT4 und andere modische und gefährliche Dinge entwickelt.

Der amerikanische Staat hat schon lange aus allen Nähten Bindungen geknüpft, unabhängig von den pseudodemokratischen Verfahren, die den nächsten Großvater ins Kapitol bringen.

Der Chef des militärischen Geheimdienstes steht an der Spitze der wissenschaftlichen Entwicklungen in dem am schnellsten wachsenden Bereich.

Achtung, Frage.

Ist diese Kopie von YouTube, die der russischen Öffentlichkeit heute mit Pomp als unsere Antwort auf die Matrix präsentiert wurde, eine ernstzunehmende Antwort?

Unsere Entwicklungen im Cyberspace und in der KI werden von irgendjemandem durchgeführt, nicht jedoch vom Verteidigungsministerium oder dem FSB. Selbst gesetzgeberische Standards sind nicht auf die Interessen des Staates zugeschnitten, auch nicht auf militärisch-strategische.

Lachen wir über Biden?

https://marena99.livejournal.com/12761193.html

Das Staatsschiff Deutschland bleibt auf Eisberg-Kurs

Thilo Sarrazin 

Die SPD hofft, sich bei der Bundestagswahl 2025 mit Hilfe der dankbaren Rentner weiter an der Macht zu halten. Aber die Rentner können ihr einen Strich durch die Rechnung machen und verhindern, dass ein Bundeskanzler Scholz weitere vier Jahre den Niedergang im deutschen Asylparadies verwalten darf.

Mitte der Sechzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts setzte in Deutschland ein säkularer Geburtenrückgang ein, der die Zahl der Geburten dauerhaft unter das Bestandserhaltungsniveau absenkte. 1964 wurden in Deutschland noch 1,4 Millionen Kinder geboren. 2023 waren es weniger als 700.000, und davon entfiel die Hälfte auf Mütter mit Migrationshintergrund. Die sogenannten Babyboomer nähern sich jetzt dem Rentenalter. Die Jahrgangskohorten der Nachrücker sind durchweg um 40 bis 50 Prozent kleiner. Die jährliche Lücke von rd. 500.000 kann allenfalls teilweise durch ausreichend qualifizierte Zuwanderung ausgefüllt werden.

So gerät in der gesetzlichen Rentenversicherung die Balance zwischen Beitragszahlern und Rentnern immer mehr aus dem Gleichgewicht. Der Beitragssatz von 18,5 Prozent in der gesetzlichen Rentenversicherung ist seit vielen Jahren nur deshalb haltbar, weil der Staat immer mehr aus der Staatskasse zubuttert. 2022 lebte die gesetzliche Rentenversicherung schon zu über 30 Prozent von Staatszuschüssen. Jährlich fließen in Deutschland rund 180 Mrd. Euro aus dem Staatshaushalt in die Sozialversicherung, denn nicht nur die Rentenversicherung, sondern auch die Kranken- und die Pflegeversicherung sind finanziell notleidend und kommen ohne ständig wachsende Staatszuschüsse nicht mehr über die Runden.

Die Republik der Rentner

Die jetzige Situation gleitet seit Jahrzehnten wie ein Eisberg auf Deutschland zu und löste viele Diskussionen und Reformanstrengungen aus.  Die rotgrüne Bundesregierung unter Bundeskanzler Schröder baute schließlich nach intensiven Debatten 2004 einen Nachhaltigkeitsfaktor in die Formel zur Berechnung der Rentenhöhe ein. Die Last der demografischen Verschiebungen sollte so zwischen Beitragszahlern und Rentnern ausgewogen verteilt werden. Schon unter der Bundeskanzlerin Merkel wurde der Nachhaltigkeitsfaktor allerdings wiederholt ausgesetzt, und jetzt wurde er durch die jüngste Rentenreform der Bundesregierung ganz abgeschafft. Zunächst bis 2040 wird für den Standardrentner ein Rentenniveau von 48 Prozent garantiert. Die Menschen im Rentenalter stellen halt im überalterten Deutschland das größte Wählerpotential, und sie haben die höchste Wahlbeteiligung. 

Die Finanzierung bleibt offen. Nach Lage der Dinge kann sie nur durch weiter steigende Staatszuschüsse und/oder durch steigende Sozialbeiträge gesichert werden. So oder so ist die politische Botschaft der rot-grün-gelben Bundesregierung klar: Das immer kleiner werdende Potential der Erwerbstätigen soll zahlen, entweder durch mehr Steuern oder mehr Sozialbeiträge. 

Dabei ist die direkte Abgabenbelastung heute schon in Deutschland im internationalen Vergleich sehr hoch. Die Folge: Viele Menschen überlegen sich genau, wieviel bezahlte Arbeit sich für sie noch lohnt. Die Zahl der Arbeitsstunden pro Erwerbstätigen ist auch aus diesem Grund in Deutschland um 30 Prozent niedriger als in der Schweiz oder in den USA. Die Schweizer Wirtschaft darf sich freuen: Auch künftig wird es viele qualifizierte Deutsche in die Schweiz ziehen, wo sie auf deutlich höhere Einkommen deutlich weniger Abgaben zahlen müssen als in Deutschland. 

Lieber in die USA

Aber die qualifizierten Arbeitskräfte aus aller Welt, die Deutschland so heiß ersehnt und wegen seiner demografischen Lücke so dringend braucht, werden mit Blick auf das Gehaltsnetto auf ihrem Lohnzettel dann doch lieber in die USA, nach Großbritannien oder in die Schweiz gehen als nach Deutschland. Für Deutschland bleiben die internationalen Asylantenströme, die überwiegend von Transfereinkommen leben. Sie können sich dann zusammen mit den Rentnern um den deutschen Staatskuchen streiten, während die Infrastruktur weiter verkommt, der Bundeswehr die Ausrüstung fehlt und die deutschen Realeinkommen im internationalen Vergleich immer weiter zurückfallen.

Die SPD hofft offenbar, sich bei der Bundestagswahl 2025 mit Hilfe der dankbaren Rentner weiter an der Macht zu halten. So könnte ein Bundeskanzler Scholz weitere vier Jahre den deutschen Niedergang verwalten und das Asylparadies auch noch zur Rentnerfestung ausbauen. Es ist zu hoffen, dass ihm der Wähler einen Strich durch die Rechnung macht – vielleicht, weil dem deutschen Rentner das langfristige Wohl seiner Enkel doch wichtiger ist als unfinanzierbare Staatsgeschenke auf Kosten der Zukunft.

Zuerst erschienen in der Zürcher Weltwoche

https://www.achgut.com/artikel/das_staatsschiff_deutschland_bleibt_auf_eisberg_kurs

Mit neuen Wunderwaffen gegen das Energiewende-Desaster

Die Grünen arbeiten verzweifelt am Endsieg der grünen Politik. Sie versprechen, dass er bald kommen wird. Sie brauchen nur genug Zeit und Geld. Dabei fallen sie auch immer wieder auf Betrüger rein – und lernen trotzdem nicht aus ihren Fehlern.

Die Energiewende ist gescheitert, das sieht jeder, der Augen und Ohren am Kopf hat und in der Schule Physik und Mathematik nicht abgewählt hat. Eine halbe Billion Euro wurde verschwendet, und Deutschland liegt bei dem Kohlenstoff-Ausstoß pro Kilowattstunde auf dem vorletzten Platz in Europa. Jede deutsche Kilowattstunde stößt achtmal soviel CO2 aus wie eine französische. Was nun nur noch die Energiewende zum Endsieg führen kann, sind die berühmt berüchtigten Wunderwaffen. Und zum Glück gibt es die geradezu reihenweise, zumindest in der Energiewende-Propaganda der Hauptstrommedien.

Was haben die grünen Journalisten und Politiker nicht alles schon für Wunderwaffen gegen das Energiewende-Desaster bejubelt. Meist werden die Fake-Energieerzeuger oder Fake-Speicher mit dem hochtrabenden Namen von irgendeiner Universität behängt, damit es seriöser aussieht. In Wahrheit sind diese Meldungen nichts als Durchhalte-Propaganda. Die verdeckte Botschaft ist immer: „Macht Euch keine Sorgen, bald wird etwas erfunden, das der Energiewende doch noch zum Endsieg verhilft“. Die Wunderwaffen-Erfinder sind meist schlichte Abgreifer von Subventionen. Früher hätte man sie eher als Alchemisten bezeichnet. Die Alchemisten wollten alles Mögliche in Gold umwandeln. Die Energie-Alchemisten versprechen hingegen, alles Mögliche in Strom umzuwandeln. Gold oder Strom – ganz bald, es braucht nur noch etwas mehr Zeit und Geld.

Da war die Solarzelle, die aus Mondlicht Strom herstellen konnte, ein Wiedergänger der Schusterkugel, erfunden von einem Architekten, der offenbar in der Schule die Physik abgewählt hat. André Brößel, der in Barcelona lebt, hat vor Jahren damit begonnen, Solarkugeln zu entwickeln, die nicht nur bei direkter Sonneneinstrahlung, sondern auch bei bewölktem Himmel und sogar bei Mondlicht Strom erzeugen können. Mit einer Crowd-Funding-Kampagne sammelte er das benötigte Start-Kapital von anderen Deppen im Internet ein, um die Kollektoren mit seiner Firma Rawlemon zur Marktreife zu bringen. Laut einschlägiger Zeitungsartikel soll es sogar möglich gewesen sein, bei Mondlicht damit ein Handy zu laden. Man hat nie wieder etwas davon gehört. Das Geld ist leider weg.

Herr, bitte lass es Hirn über Kalifornien regnen

Oder Forscher der Stanford Universität haben ein Solarpaneel entwickelt, „welches nachts die vom Paneel abgestrahlten Photonen zur Stromerzeugung nutzt“, so jedenfalls Sid Assawaworrarit vom universitären Forscherteam. Dieser Energiefluss ermöglicht es einer „speziellen Apparatur“, die Assaworrarit und seine Kollegen entwickelt haben, mit einem handelsüblichen Solarmodul eine „kleine Menge“ Strom aus dem geringen Temperaturunterschied zwischen der Umgebungsluft und der Oberfläche des Solarpaneels zu erzeugen. Das Modul muss dazu allerdings mit einem „thermoelektrischen Generator“ ausgestattet sein. Dieser sei dafür zuständig, die Wärme, die von der wärmeren Luft zum kühleren Solarmodul fließt, aufzufangen und in Strom umzuwandeln. Es handelt sich zweifelsfrei um einen Durchbruch bei der Erfindung des Perpetuum mobile an der ehrwürdigen Stanford Universität. Ob man damit ein Telefon laden kann, wird eher nicht gesagt. Herr, bitte lass es Hirn über Kalifornien regnen.

Da schimmerte am Energiewende-Wunderwaffenhimmel die Fassade, die aus Kunststofffransen durch Windrascheln Strom erzeugt auf. Die recht ansehnliche junge Südafrikanerin Charlotte Slingsby hat ein Verfahren erfunden, das „Hausfassaden zu Kraftwerken macht“. Ihre Plastikfransen erzeugen mit einem „raffinierten Effekt“ Strom. Das Stromerzeugungsmaterial, es raschelt, ist biegsam und extrem leicht. Alles Eigenschaften, die man nicht unbedingt einem Kraftwerk zuschreiben würde. Doch „Moya“, ein transparenter Vorhang aus Plastik und Elektronik, ist genau das – ein kleines Kraftwerk für den Hausgebrauch, das Wind durch elektrostatische Aufladung in Strom umwandelt. Das funktioniert ungefähr so, als wenn sich ein Kunststoffhemd durch die Bewegung auflädt. Damit soll dann das Haus mit Strom versorgt werden. Wann der große Durchbruch erfolgt? Hier heißt es nur: bald. Und bald ist längst passé, ohne dass man wieder etwas davon gehört hätte.

Dann wurde der grandiose Fernseher erfunden, der Strom erzeugt. Erfunden von dem Erfinder Maxwell Chikumbutso, der schon durch die Erfindung eines Elektroautos Furore gemacht hatte, welches nicht aufgeladen zu werden brauchte. Die Erfindung führte zu nichts weiter als einer Blamage der allzu leichtgläubigen und man muss leider sagen, auch naturwissenschaftlich völlig ungebildeten Journalisten, die das in den Medien bejubelten. Die Journalisten waren aber nicht nur von der Erfindung überzeugt – sie übernahmen sogar freudig die Erzählung, wonach die „revolutionäre Erfindung“ sich nur deshalb nicht durchgesetzt habe, weil sie aus Afrika stamme und Erfindungen von dort durch alte weiße Kolonialisten entweder gestohlen oder unterdrückt würden.

Der grüne Hauptmann von Köpenick

Lernen Journalisten aus solchen Blamagen? Natürlich nicht. Ein grüner Hauptmann von Köpenick sahnte 100.000 Dollar Preisgeld ab: „Jeremiah Thoronka, a 21-year-old Sierra Leonean student, who invented a device that uses kinetic energy from traffic and pedestrians to generate clean power, has won the 2021 Chegg.org Global Student Prize. The prize is worth $100,000”. („Jeremiah Thoronka, ein 21-jähriger Student aus Sierra Leone, der ein Gerät erfunden hat, das die kinetische Energie von Verkehr und Fußgängern zur Erzeugung von sauberem Strom nutzt, hat den Chegg.org Global Student Prize 2021 gewonnen. Der Preis ist mit 100.000 Dollar dotiert.) Da wollten die deutschen Grünen nicht zurückstehen und überreichten dem genialen „Erfinder“ aus Sierra Leone ihren Preis, den „Green-Tech-Award“. Er wurde von der internationalen grünen Blase so hochgejubelt, dass er sogar dem Papst seine Aufwartung machen konnte.

Leider hatte der grüne Hauptmann von Köpenick nichts weiter erfunden als die Umsetzung seiner bahnbrechenden Erfindung in die Praxis.

In der Pressemitteilung des Greentech-Festivals betreffs der Preisverleihung hieß es zur Begründung der Vergabe des Green Awards an Jeremia Thoronka: „Jeremiah war 17, als er ein spezielles Gerät erfand, das die Vibrationen von Fußgängern und Verkehr an belebten Straßen auffängt und in Elektrizität umwandelt. Mit nur zwei Geräten versorgt sein Start-up Optim Energy mittlerweile mehrere Schulen und Haushalte in Gemeinden in seinem Heimatland Sierra Leone kostenlos mit Strom.

Bei Dr. Habeck wundert mich gar nichts mehr

Die Preisverleihung war ein Schaulaufen der grünen Blase: „Am Green Carpet begrüßten die GTF Gründer Marco Voigt und Nico Rosberg gemeinsam mit Co-Initiatorin Alexia Osswald u.a. die Sportler:innen Malaika Mihambo, Kristina Vogel und Arne Friedrich, die Moderator:innen Annabelle Mandeng, Nina Eichinger, Dr. Eckart von Hirschhausen, Steven Gätjen und Dirk Steffens sowie TikTok Star Younes Zarou. Darüber hinaus waren auch die Schauspieleri:nnen Natalia Avelon, Eva Mona Rodekirchen, Anne Menden und Timur Bartels sowie die Models Eva Padberg und Franziska Knuppe vor Ort. Über den Green Carpet liefen zudem Google CSO Kate Brandt sowie Deutsche Bahn Vorstandvorsitzender Dr. Richard Lutz“. Wahrscheinlich wollte der Bahnchef das junge Genie für seinen Konzern gewinnen, da hätte er hingepasst.

Eine 55-köpfige Jury hatte die Preisträger ausgewählt, und keiner kam auf die Idee, dass man mit piezoelektrischen Quellen niemals so viel Strom erzeugen könnte, dass man „mehrere Schulen und Haushalte in Gemeinden mit kostenlosem Strom versorgen könnte. In einem Video war davon die Rede, dass es 150 Haushalte mit 1.500 Menschen und 15 Schulen mit mehr als 9.000 Schülern seien. Es gab und gibt keinen Nachweis, dass das hochgelobte Projekt überhaupt existiert.

Die Pressemitteilung des Green-Tech-Festivals tönt wohlgegendert: „Die Entscheidung wurde von der 55-köpfigen Jury getroffen, die in einer Jurysitzung zuvor die Gewinner:innen ermittelte. Begleitet wurde der gesamte Wettbewerbsprozess von GTF Knowledge Partner Boston Consulting Group. Als Highlight des Abends hielt Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck eine emotionale Rede mit dem dringenden Appell jetzt sofort ins Handeln zu kommen, statt Ausreden für das Abwarten zu finden.“ Bei Dr. Habeck wundert mich gar nichts mehr, aber die Boston Consulting Group fällt auf so einen Schwindel rein? Man mag es nicht glauben.

Alexander Wendt hat dazu einen aufschlussreichen Artikel auf Tichys Einblick veröffentlicht.

Das Projekt existiert nicht

Am 22. Juni 2023 veröffentlichte das „Green-Tech-Festival“ dann doch eine schmallippige Stellungnahme zu dem Skandal mit einer äußerst fadenscheinigen Ausrede: „Das Projekt Optim Energy lief von 2017 bis 2021 und ließ sich nicht mehr vor Ort besichtigen. Jeremiah Thoronka erlangte als Person eine weltweite Aufmerksamkeit (u.a. TED, UNDP, Global Student Prize, BBC). In der Jury wurden während des Auswahlprozesses Herausforderungen in Bezug auf sein Projekt erörtert. Es wurde festgestellt, dass der Empfänger, vor allem durch sein hohes Engagement in so jungen Jahren und seine Vorbildfunktion in seinem Heimatland, die Kriterien der Kategorie Youngster erfüllt. Im Rahmen der Preisverleihung haben wir Jeremiah Thoronka als einen jungen Menschen kennengelernt, der viele für das Thema der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen sensibilisieren und begeistern kann“.

In einfache Sprache übersetzt, heißt das: „Das Projekt existiert nicht. Wir haben das nicht gemerkt. Aber Jeremiah ist bei den Grünen sehr berühmt, obwohl er ein Betrüger ist. Er klingt so begeistert, dass andere auch so etwas machen möchten. Und es hätte ja sein können. Wir fanden ihn sehr sympathisch“.  

Aber der Skandal über die Unwissenheit und Leichtgläubigkeit der ganzen grünen „Green-Tech-Award“-Blase fand nicht den Weg in die Hauptstrommedien. So können sie weiter dilettieren und brauchen sich nicht vor einer informierten Öffentlichkeit zu fürchten.

Ein großes Problem der Energiewende gelöst?

Und nun ist es abermals wieder soweit. Diesmal werden wieder Wissenschaftler der Chalmers University of Technology in Schweden bemüht. Ich selbst habe dort viele Jahre Gastvorlesungen für die auszubildenden Kernphysiker gehalten. Seit vier Jahren existiert der Lehrgang aber nicht mehr. Die neuen Wissenschaftler an der Chalmers haben angeblich eine innovative Lösung gefunden, wie ein großes Problem der Erneuerbaren gelöst wird: „Mit neuer Batterie lösen Forscher ein Problem der Erneuerbaren. Erneuerbare Energien wappnen sich für die Zukunft. Denn: Windräder könnten künftig ihren eigenen Strom speichern. Forscher haben eine Möglichkeit gefunden, wie die Rotorblätter selbst als Akku dienen können“.

Der Autor des Jubelartikels gibt zwar zu, dass die Karbonbatterien in puncto Leistung noch nicht mit herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus mithalten können, dafür sind sie aber sehr leicht. Auch wenn man die Carbon-Batterien nicht mit den Li-Ionen-Akkus vergleichen kann, solche Batterie-Rotoren wird es genauso wenig geben wie ein Elektrofahrrad, das seine Energie im Karbonrahmen speichern kann.

Ein großes Problem der Energiewende gelöst? Dieser Wunderwaffen-Artikel spielt in puncto Physik in der gleichen Liga wie Annalenas Tiefkühlhähnchen zur Stromerzeugung. Deshalb gibt der Artikel auch keinerlei Zahlen bekannt, z.B. wie viel Strom kann pro Kilogramm in der Carbon-Batterie gespeichert werden? Mit Sicherheit jedoch nicht genug. Das sind höchstens „Laborspeicher“, von denen wir nie wieder etwas hören werden. Es sei denn, sie tauchen im Spielzeug-Elektrobaukasten für Kinder neben dem stromerzeugenden Apfel auf.

Die letzten fünf Kilometer sind die schwersten

Die grünen Journalisten und Politiker haben keine Ahnung von den Größenordnungen, über die sie sprechen und schreiben. Da werden Giga-, Mega- und Kilowatt nur so durch die Luft jongliert. Weil in ihrem Kopf keine Ordnung über Größen herrscht, weder physikalische noch ökonomische Größen. So entstehen der Größenwahn und die Machbarkeitsphantasien der Energiewender.

Aber vielleicht können ja die Windräder bald ein weiteres Problem der Landschaftszerstörung durch die Energiewende lösen, indem sie mit Hilfe der in ihren Rotoren gespeicherten Energie wie Hubschrauber von allein zu ihren Standorten fliegen. Oder sie wandeln den gespeicherten Strom in Drehbewegung ihrer Flügel um und treiben so die Windparks bei Windstille an.

Liebe Energiewende-Skeptiker, die nächste Wunderwaffe zur endgültigen Rettung der Energiewende kommt bestimmt. Alles wird gut. Sagte Herr Dr. Habeck doch jüngst: „Wenn wir in dem Tempo weitermachen, dann haben wir es geschafft. Wir biegen jetzt ein auf die Zielerreichungspfade.“ Er sagte dies im Angesicht der Tatsache, dass die „Erneuerbaren“ zwar fast 50 Prozent des Stroms erzeugen – meist dann, wenn er nicht gebraucht wird – aber erst weniger als 17 Prozent der benötigten Primärenergie. Das ist etwa so, als würde ein Marathon-Läufer bei der Fünf-Kilometer-Marke jubeln: „Hurra, ich bin auf der Zielgeraden“, obwohl er noch 37 km vor sich hat. Und für die, welche noch nie einen Marathon probiert haben: Die letzten fünf Kilometer sind die schwersten.

Manfred Haferburg wurde 1948 in Querfurt geboren. Er studierte an der TU Dresden Kernenergetik und machte eine Blitzkarriere im damalig größten AKW der DDR in Greifswald. Wegen des frechen Absingens von Biermannliedern sowie einiger unbedachter Äußerungen beim Karneval wurde er zum feindlich-negativen Element der DDR ernannt und verbrachte folgerichtig einige Zeit unter der Obhut der Stasi in Hohenschönhausen. Nach der Wende kümmerte er sich für eine internationale Organisation um die Sicherheitskultur von Atomkraftwerken weltweit und hat so viele AKWs von innen gesehen wie kaum ein anderer. Im KUUUK-Verlag veröffentlichte er seinen auf Tatsachen beruhenden Roman „Wohn-Haft“ mit einem Vorwort von Wolf Biermann.

https://www.achgut.com/artikel/mit_immer_neuen_wunderwaffen_gegen_das_energiewende_desaster

Israël provoquera-t-il un cataclysme ? – Thierry Meyssan

Benjamin Netanyahou, Premier ministre israélien, majoritaire à la Knesset, mais largement minoritaire parmi ses concitoyens, menace d’attaquer le Liban. Si cette opération est lancée, l’armée israélienne ne parviendra pas à vaincre seule le Hezbollah. Pour sauver l’État hébreu, Washington sera forcé d’intervenir, mais plutôt que de participer directement à une guerre effroyable, il pourrait soutenir un coup d’État militaire à Tel-Aviv.

Le chef d’état-major israélien, le général Herzi Halevi, a rencontré ses homologues d’Arabie saoudite, d’Égypte, de Bahreïn, des Émirats arabes unis et de Jordanie. En application des accords signés avec eux, il les a informés qu’Israël attaquerait le Liban, le samedi 22 juin au soir.

La révélation de cette réunion secrète s’est rapidement répandue sur la toile. Diverses sources officielles l’ont confirmé. Au passage, on a appris qu’un accord entre Tel-Aviv et Riyad avait été conclu. Cette information permet de comprendre pourquoi l’Arabie saoudite a participé, aux côtés de l’alliance occidentale, à la protection d’Israël lors de la riposte iranienne du 14 avril dernier.

Durant les journées du vendredi 21 et du samedi 22, les chancelleries du monde entier ont bruissé d’informations et de déclarations contradictoires. António Guterres, le secrétaire général de l’ONU, a déclaré que le conflit israélo-palestinien ne pourrait en aucun cas être résolu par la voie des armes. «Les peuples de la région et du monde ne peuvent se permettre que le Liban devienne un nouveau Gaza (…) Des deux côtés de la Ligne bleue, de nombreuses vies ont déjà été perdues, des dizaines de milliers de personnes ont été déplacées, et des maisons et des bâtiments ont été détruits (…) Des munitions non explosées (…) constituent une menace supplémentaire pour les habitants d’Israël et du Liban, ainsi que pour le personnel des Nations unies et le personnel humanitaire (…) Il est temps que les parties s’engagent de manière pratique et pragmatique dans les voies diplomatiques et politiques qui s’offrent à elles», a-t-il lancé lors d’une conférence de presse.

Mais Israël refuse toute négociation et le Hezbollah, refusant d’abandonner les Palestiniens, a déclaré qu’il ne négocierait pas la délimitation de la frontière israélo-libanaise tant que le massacre continuera dans la bande de Gaza.

Le ministre israélien des Affaires étrangères, Israël Katz, a répondu à Guterres : «Israël ne peut pas permettre à l’organisation terroriste Hezbollah de continuer à attaquer son territoire et ses citoyens, et nous prendrons bientôt les décisions qui s’imposent. Le monde libre doit se tenir inconditionnellement aux côtés d’Israël dans sa guerre contre l’axe du mal dirigé par l’Iran et l’islam extrémiste. Notre guerre est aussi votre guerre, et la menace de Nasrallah contre Chypre n’est qu’un début».1. Il a annoncé qu’il «prendra bientôt les décisions nécessaires» sur ce sujet.

Pendant ce temps, les deux camps ont multiplié les escarmouches. Ainsi, Israël a tiré des obus sur Yaroun (caza de Bint Jbeil) et Naqoura (Tyr). Il a également frappé une zone située entre les localités de Taybé et Deir Seriane (Marjeyoun) à l’aide d’armes au phosphore blanc, déclenchant un incendie dans le secteur. En soirée, deux attaques consécutives ont frappé la localité de Khiam, dans le même caza. L’aviation israélienne a également mené une attaque dans le quartier Kandouli de Meiss el-Jabal. Le Hezbollah, quant à lui, a revendiqué au moins quatre attaques au cours de la journée. Il a ciblé le site militaire maritime de Ras Naqoura (qui correspond au site israélien de Rosh Hanikra, face à Naqoura) «à l’aide de plusieurs drones suicides, en réponse à une frappe israélienne à Deir Kifa (caza de Tyr)» jeudi, qui avait tué un combattant du Hezbollah. Il a assuré «avoir détruit une partie du site et fait plusieurs blessés». Il a aussi lancé une autre attaque par drones suicides sur «une base d’artillerie israélienne» à Za’oura, dans le nord d’Israël, et a effectué des attaques sur les sites israéliens de Rouaissat el-Qarn et Zebdine, situés dans les fermes contestées de Chebaa, ainsi que sur Sammaka, au niveau des collines de Kfarchouba.

Les États-Unis, qui conseillent à leurs ressortissants, depuis le 29 janvier, de ne plus se rendre au Liban par crainte des enlèvements2, se sont fait silencieux, tandis que la mission iranienne à l’ONU tweetait : «Toute décision imprudente du régime d’occupation israélien pour se sauver pourrait plonger la région dans une nouvelle guerre, dont la conséquence serait la destruction des infrastructures du Liban ainsi que de celle des territoires occupés en 1948. Il ne fait aucun doute que cette guerre aura un grand perdant, à savoir le régime sioniste. Le Mouvement de la Résistance libanaise, le Hezbollah, a la capacité de se défendre et de défendre le Liban – peut-être que le moment de l’auto-anéantissement de ce régime illégitime est venu».3

En effet, l’équilibre des forces militaires a considérablement changé depuis la guerre israélo-libanaise de 20064. À l’époque, le Hezbollah était peu expérimenté. Aujourd’hui, il a, au contraire, vécu 12 années de guerre en Syrie contre les djihadistes armés par l’OTAN et protégés par l’armée de l’Air israélienne5. Il aurait aujourd’hui 2500 Forces spéciales (Radwan), 20 000 hommes surentraînés, 30 000 réservistes et 50 000 combattants peu expérimentés. Il disposait de missiles à courte portée. Aujourd’hui, il détient 120 000 projectiles de toutes sortes, dont 150 000 missiles guidés, plusieurs milliers de Zelzal («tremblement de terre»), d’une portée de plus de 120 kilomètres, et plusieurs centaines de missiles guidés Fateh-110 («Libération-110»)6, d’une portée de 300 Kilomètres et toujours de dizaines de milliers de missiles à courte portée comme des Fajr-1, de fabrication iranienne, et des Type-107, de fabrication chinoise. Ce gigantesque arsenal devrait lui permettre de saturer le Dôme de fer et donc de priver Israël de sa défense anti-aérienne7. S’il ne parvient pas à le saturer, le Hezbollah a déjà montré depuis décembre 2023 qu’il pouvait détruire des éléments du Dôme de fer, le rendant ainsi inopérant. Surtout, il dispose de missiles sol-air Sayyad-2 (Chasseur-2) et peut-être de batteries SA-22 Pantsir russes8, avec les premiers, il a mis fin, le 20 mai dernier, à 76 ans de domination aérienne israélienne. S’il n’est pas certain que le Hezbollah puisse abattre des avions à haute altitude, il est clair qu’il peut détruire des hélicoptères et des avions à basse altitude. En outre le Hezbollah a acquis toutes sortes de drones, dont des al-Hodhod («Huppe fasciée») qui se sont infiltrés à Haïfa où ils ont filmé la base navale et l’usine d’armement de RAFAEL (Rafael Advanced Defense Systems Ltd), sans être détectés par les radars israéliens. Et ce n’est pas fini : il dispose désormais de missiles anti-char AT-14 Kornet russes et Toophan iraniens, de blindés lourds comme des chars T-72, de fabrication russe. Il dispose encore de missiles sol-mer, tels que des Yakhont russes.

Il ne fait aucun doute que, s’il affrontait seul Israël, sans intervention des États-Unis, le Hezbollah détruirait en quelques jours les Forces de défense israéliennes (FDI). On ignore ce qu’il adviendrait si le Pentagone devait poursuivre son indéfectible soutien à sa créature.

Dans cette perspective, l’opposition à l’occupation israélienne qui se développe particulièrement chez les jeunes électeurs états-uniens, est un défi. Pour être réélu, le président Biden doit abandonner Israël. Or, cet abandon signifie la disparition de l’État hébreu. Au contraire, l’entrée en guerre de l’armada états-unienne provoquerait aussi celle de l’Iran. Mais on sait, depuis le 14 avril, que Téhéran a des missiles hypersoniques, probablement d’origine russe, que les Occidentaux dans leur ensemble sont incapables d’intercepter.9

Comment la Russie et l’Axe de la Résistance ont-ils pu réaliser de tels progrès en matière d’armement et de science militaire ? Déjà, en 2012, les services de Renseignement israéliens affirmaient que le Hezbollah avait multiplié par 400 sa capacité de bombardement. Ils ne parlaient alors que de quantité. Aujourd’hui, c’est aussi de qualité dont il faut avoir conscience10. Le renversement s’est opéré durant la guerre contre la Syrie. Nous l’avons longuement décrit, mais la presse atlantiste a dénigré nos remarques. En effet, il était indispensable de convaincre les opinions publiques occidentales que la Syrie était un État faible et que des va-nu-pieds allaient renverser la République. Aujourd’hui, la totalité des armées de l’OTAN sont en piteux état, à l’exception de la France pour ses capacités atomiques et des États-Unis, non seulement pour ses capacités de dissuasion, mais aussi pour son armement conventionnel d’avant 1991. Durant 23 ans, l’OTAN s’est transformée en une coalition prétendument «anti-djihadiste», certes forte, mais incapable de livrer une «guerre de haute intensité».

Prévoyant de détruire les tarmacs des bases militaires aériennes israéliennes, le Hezbollah a anticipé le déplacement des avions des FDI sur les bases militaires britanniques d’Akrotiri et de Dhekelia à Chypre. Hassan Nasrallah a donc prévenu Nicosie que, s’il laissait des appareils militaires israéliens faire escale sur son sol, il s’engagerait dans le conflit et devrait en supporter les conséquences.

Depuis le début de l’opération «Épée de fer» (8 octobre 2023), les FDI massacrent en masse, tandis que le Hezbollah prend bien soin de faire le moins de victimes possible. Alors que 37 000 civils palestiniens ont été tués à Gaza, seulement une quinzaine de soldats israéliens l’ont été par la Résistance libanaise, contre plus de 300 combattants du Hezbollah par les FDI. Ce bilan asymétrique donne l’impression, au premier abord, qu’Israël est toujours le plus fort, alors, qu’en réalité, il montre que le Hezbollah tente de repousser une guerre qu’il prévoit terrible.

En 1944, la chute du IIIe Reich fut brutale sous les
coups de l’armée rouge. En 2024, elle pourrait être
aussi brutale pour l’OTAN.

Le changement d’équilibre des forces a été réalisé. Il n’est plus réversible, ni à court, ni à moyen terme. De ce point de vue, il est stupéfiant de voir l’OTAN se comporter comme s’il était encore le maître du monde. Cet entêtement fera que sa chute sera d’autant plus douloureuse.

La seule alternative pour les États-Unis et pour Israël serait d’encourager un coup d’État militaire à Tel-Aviv. D’ores et déjà, un millier d’officiers supérieurs et de sous-officiers se sont réunis dans cette perspective autour du slogan : «Celui qui pense qu’il y a une manœuvre à Rafah se trompe. Celui qui sait qu’il n’y en a pas et qui dit qu’il y en a, ment !»11. Ils sont prêts.

On ignore la décision de la Maison-Blanche, mais le plus haut fonctionnaire du département d’État sur ce sujet, Andrew P. Miller, sous-secrétaire d’État adjoint pour les affaires israélo-palestiniennes, a donné sa démission, le 22 juin. Le département d’État assure que c’est pour une raison personnelle, mais chacun sait qu’il s’opposait à la stratégie du Bear-Hug «calin d’ours» du président Joe Biden12. Il avait mis en œuvre les sanctions contre les suprémacistes juifs.

  1. שראל כ”ץ Israel Katz, X, 22 juin 2024.
  2. «Lebanon Travel Advisory», US State Department, January 29, 2024.
  3. I.R.IRAN Mission to UN, NY, X, 22 juin 2024.
  4. «L’Effroyable imposture 2», Thierry Meyssan, Éditions Alphée.
  5. «Sous nos yeux», Thierry Meyssan, Demi-Lune (2017).
  6. «La Syrie aurait livré au Hezbollah des missiles Fateh 110», Al-Manar (Liban), Réseau Voltaire, 15 février 2010.
  7. «US concerned Israel’s Iron Dome could be overwhelmed in war with Hezbollah, officials say», Natasha Bertrand Alex, Marquardt Kylie Atwood & Jennifer Hansler, CNN, June 20, 2024.
  8. «US intel suggests Syria’s Assad agreed to send Russian missile system to Hezbollah with Wagner group help», Natasha Bertrand, Zachary Cohen & Katie Bo Lillis, CNN, November 2, 2023.
    «Russia’s Wagner Group Plans to Send Air Defenses to Hezbollah, U.S. Says», Michael R. Gordon, Wall Street Journal, November 2, 2023.
  9. «Les missiles hypersoniques iraniens instaurent la dissuasion par la terreur, selon Scott Ritter», par Alfredo Jalife-Rahme, Traduction Maria Poumier, La Jornada (Mexique), Réseau Voltaire, 21 avril 2024.
    «Thierry Meyssan révèle le dessous des relations irano-israéliennes». Le Courrier des stratèges, YouTube. Signalons une erreur dans cette vidéo, l’auteur indique que la Syrie s’est opposée à la guerre occidentale en Irak.
  10. «Israël n’est plus qu’un tigre de papier», par Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 10 décembre 2012.
  11. «Les officiers de réserve à Gaza en colère : donner des ordres clairs pour occuper Rafah, sinon, tout doit être terminée», Infos Israël news, 5 juin 2024.
  12. «State Dept. expert on Israeli-Palestinian affairs resigns amid Gaza crisis», John Hudson, The Washington Post, June 21, 2024.

Israël provoquera-t-il un cataclysme ? — Thierry Meyssan

La France ou l’impossibilité de toute réforme de fond :des élections canines dans une boîte en carton – Anatoly Livry

Par Dr Anatoly Livry

Ce qui reste du peuple français ne peut nourrir aucun espoir de porter au pouvoir une équipe dirigeante capable de réformes de fond qui assainiraient l’État et assureraient un avenir digne à cette nation. Les esprits attardés confondent avec obstination l’accès à un mandat politique avec les aptitudes à rebrousser ce chemin qui nous mène inéluctablement vers le suicide.

Je reprends donc le masque de Cassandre afin de prédire, une fois de plus, l’impossibilité de ces réformes réelles tant espérées. Pire encore : le message pessimiste que j’adresse aux segments résistants de la nation française est valable pour l’ensemble du peuple de cet Occident de moins en moins blanc. Élisez une équipe qui promet une reprise en main de l’avenir et vous verrez une fois encore qu’aucune réforme de fond ne sera menée à son terme. La raison de ce désastre et de cette suite de déceptions est toujours la même et je la professe depuis des années : la sélection négative des éducateurs qui a abouti à la dégénérescence du professorat universitaire français et occidental, lequel, devenu analphabète, procède au plébiscite d’une classe politique, qu’elle soit de gauche ou de droite, partageant les mêmes instincts de la caste inférieure, remplie de peur, d’angoisses de serf et de cupidité (https://anatoly-livry.e-monsite.com/pages/bergman-et-le-national-socialisme/). L’establishment est occupé à combler, à très court terme, ses besoins basiques simiesques (ressources, reproduction, domination sociale), programmé donc à trahir ses électeurs. Le cas d’un Matteo Salvini est exemplaire : ancien ministre de l’Intérieur en Italie, il a passé des mois à essayer de se faire pardonner les actes qui constituèrent son engagement politique avant que, quelques années après, la même équipe ne revienne au pouvoir avec les mêmes promesses. Il faut que les masses soient éduquées par des maîtres hystériques et quasi illettrés pour croire à ce type de démagogues portés par la peur. Les réformes de fond nécessaires que sont notamment la réémigration, le rétablissement des valeurs familiales, la lecture syllabique et la séparation des classes par sexe dès l’école primaire, l’abolition des lois liberticides, la sortie de l’euro et de l’OTAN avec le rétablissement de relations privilégiées avec la puissance euroasiatique qu’est la Russie ne peuvent plus être mises en œuvre comme je le préconisais il y a des années.

La classe politique d’un pays occidental comme la France ressemble à une boîte en carton remplie de bébés caniches. Cette boîte en carton est séparée en deux parties – une à gauche et une à droite –, mais ses occupants sont nourris, vaccinés et dressés par le même maître. Et ce, depuis plusieurs générations déjà. C’est toujours le même maître qui effectue leur cerebral sorting, leur inculquant à tous des réflexes identiques. Le comble du ridicule, c’est que ces chiots, tant de gauche que de droite, nient l’existence de leur propriétaire, lequel pourtant les a sélectionnés et dressés – ainsi que leurs aïeuls avant eux –, supervisant jusqu’à leur saillie. Quand arrive le moment des élections, les chiots de la moitié gauche de la boîte en carton promettent le paradis à condition de pouvoir copuler à l’avenir avec des crapauds et des hamsters et de procéder à un partage plus égal de la nourriture – sans même se dire que ces ressources, c’est leur maître qui les répartit. Quant à ceux de la partie droite du carton, ils sont moins risibles, mais leurs efforts ne sont pas pour autant dépourvus de prétention comique : les petits caniches se prennent pour de grands loups nordiques, montrent leur minuscule gueule édentée et se pavanent en prédateur. Si leurs ancêtres lointains étaient effectivement des bêtes redoutables, ils ont eux subi depuis plusieurs générations l’écrémage et la domestication. Les quelques gouttes du sang de loup qui coulent dans les veines de ces caniches de salon ne leur permettront jamais d’occire leurs ennemis.

Il se passera plusieurs élections de divers niveaux en France et dans ses pays voisins. Mais jamais aucune de ces réformes de fond salvatrices pour la nation ne sera appliquée et ces manipulateurs feront toujours porter la responsabilité de cet échec aux hasards, à la trahison de leurs proches ou à la corruption de leurs adversaires. Tant que l’arrogance les empêchera de remettre en question les aptitudes psychiques de leur droite (autrement dit : en commençant par sélectionner leurs sélectionneurs, ainsi que le fait le courant politique sinistre depuis 1944 en France), les Occidentaux manipulés continueront à foncer vers un génocide accéléré.

Dr Anatoly Livry, Altdorf, Suisse

A freak show or a stand-up comedy: American political level has never been so low

Lucas Leiroz

The moral qualities and rhetorical skills of American leaders are diminishing as U.S.’ political power declines.

On June 27th, the first presidential debate between Joe Biden and Donald Trump took place. Both candidates made it clear how low the American political level is, with discussions being reduced to personal offenses, ad hominem rhetoric and all forms of disqualified attitudes. American voters will really have a hard time choosing which of the two options is the “least worst”.

There was no debate of projects or ideas by any of the candidates. In their presentations, they limited themselves to trying to “disqualify” each other with every possible type of personal attack. Comments were made about the physical appearance, age, sporting abilities and even the candidates’ sexual and private lives. Everything irrelevant, grotesque and unnecessary was said by Biden and Trump. No proposal for a solution to U.S. problems was shown. Nothing positive for the American people was proposed.

Biden and Trump have shown themselves to be almost at the same level of political disqualification, intellectual baseness and mental insanity. Almost – because Trump still has a slight advantage over his decadent opponent. Biden continues to show clear signs that his mental health is not in good condition, often appearing to not remember where he is or what he is doing during his public activities. It was no different in the debate. Biden appeared to act like an extremely fragile elderly man who clearly should be at home, away from any stressful and decisive public activities.

Trump was more energetic and aggressive, trying to address some sensitive topics, such as the Biden family’s crimes and the American president’s disastrous performance in the Ukraine crisis. Biden had no ability to respond to Trump’s accusations – for the simple fact that Trump was right -, which is why he limited himself to acting with rhetorical dishonesty, simply trying to offend Trump, without refuting the attacks. It is possible to say that Trump won the debate, which was already expected, given Biden’s fragile conditions already perceived in previous statements – there have even been some political moves in the U.S. to try to remove him from the presidency or the elections due to issues of mental health.

However, at the end of the debate, the American political situation seemed the same as before: no positive outlook for the future was presented by the candidates. No one has proven capable of “saving” the U.S. from its domestic and foreign crisis. Trump’s proposals are already well known, but he has failed to prove himself competent for carrying out his plans, having many doubts among voters and experts as to whether he can really defeat the pro-war lobby in the U.S.. Biden, in turn, did not show any change in perspective, appearing to be content with the country’s current disastrous situation.

The U.S. political level appears to have never been so low. Biden and Trump reflect the sad reality of a society polarized between leaders whose only quality is to pronounce jargon and mobilize childish sentiments. Eruditeness, intelligence, rhetoric, technical and analytical capacity and all the virtues that have always been linked to the image of great political leaders no longer have any room in the U.S.. In Washington, the president is decided by whoever performs best in a kind of stand-up comedy festival.

The deterioration in American domestic political quality explains its international decline very well. With such unprepared and weak leaders, it is impossible for Washington to continue maintaining a global hegemonic position. In fact, not even U.S. sovereignty is preserved with these leaders, there being a real risk of civil war in the future, given the high levels of polarization, poverty, ethnic conflicts and social chaos.

From all points of view, the American future is horrific – a freak show similar to that seen in the debate on the 27th. The advance of Multipolarity, de-dollarization and sovereigntist political movements around the world is the only hope of preventing all nations from being victims and suffering the consequences of this American political nightmare.

Ukraine: the U.S. starts the conflict and tasks Europe with fueling it

Hugo Dionísio

We still pay to watch our own death. This is the burden that the USA has placed on all of Europe. It is up to the Europeans to remove it as soon as possible.

The USA, in Europe, behaved like true arsonists. Like any arsonist, they studied the terrain, identifying the main points conducive to propagation and combustion, finally, they caused the ignition and, today, like a painter, in the perspective and security that only distance can provide, they enjoy their destructive work. Satiated with their incendiary thirst, they turn away and leave the victims in charge of fueling the fire they so calculatedly created.

The last approval process for the 61 billion dollars, with its difficulties, advances and setbacks, was already the result of this internal tension. The anxiety of exploiting another hotbed of tension in the Pacific that “contains China”, as well as the need to turn to Israel and its pyromaniac on duty, Netanyahu, led to an internal struggle that was responsible for a sharp drop in supplies to Kiev.

If between April 2022 and September 2023, every quarter, the USA sent at least 7.8 billion dollars in “aid”, even reaching 14.7 billion between July and September 2022, already in the period October 2023 As of March 2024, Kiev has only received $1.7 billion. Data from Kiel Institute, Ukraine Support Tracker.

Although the amounts have, in the meantime, risen again, at least until we see it, the truth is that, contrary to what has been said so much in the mainstream media, it is the European Union and its member states that owes the largest share of “help”. Until April 2024, the European Union and its member states have committed 177.8 billion euros, while the USA only contributes 98.7 billion euros.

But this number alone tells us a lot about who is really paying the cost of fueling the fire spreading across the USA. While the USA and the EU member states, bilaterally, essentially send weapons, equipment that must be paid for, in the case of EU institutions, what is sent is essentially money. Either outright or in the form of loans in which Ukraine receives the money and the European Commission pays the interest and provides guarantees that future payments are made. The path things take tells us who will bear this payment.

Furthermore, these figures do not include expenditure on refugees which, between Germany and Poland alone, exceeds 50 billion euros in subsidies, housing and other types of support. Even in terms of armament, although the USA, when it comes to some types (howitzers and MLRS) takes the largest share, when we go to tanks, air defense and infantry vehicles, it is the Europeans who send the most, many of these systems supplied despite the lack of protection of its own defenses, which, as we know, does not happen with the USA. Europe helps to defend Ukraine, without needing to defend itself. This is the level of commitment reached.

If these data alone already show us who is bearing the Ukrainian burden on their shoulders, the numerous statements by government officials in Washington, who urge Europe (read the European Union) to take greater responsibility on the issue Ukrainian, there are other signs that point to the fact that the U.S. is about to assume a commanding stance, entering when necessary and only if, strategically, this is justified.

The Heritage Foundation, a very important conservative Think Thank, responsible for 64% of the measures that Trump applied during his first year in office, as president, has already prepared it Mandate for Leadership, in this case for 2025, in which it lists a vast government strategy, starting in 2025, under Trump. Although, as we know, in matters of defense and foreign policy, there is little difference between Democrats and Republicans, or between Biden and Trump. If Trump says he will end the war in Ukraine, Biden, between promises of unconditional support, in practice and in actions, without ending it, leaves the burden to the Europeans.

The Mandate for Leadership 2025 points to the following premises, with an impact on the war taking place on Ukrainian soil:

  • “By far the most significant danger to the security, freedom and prosperity of Americans is China”, with Russia being a real, but not decisive, threat;
  • “Prioritize building U.S. conventional force planning to defeat a Chinese invasion of Taiwan before allocating resources to other missions, such as simultaneously fighting another conflict ”;
  • “U.S. allies must assume much greater responsibility for their conventional defense”;
  • “Make burden sharing a central part of U.S. defense strategy, not just helping allies advance, but strongly encouraging them to do so. ”

And now the grand finale:

  • Transform NATO so that U.S. allies are able to mobilize the vast majority of conventional forces needed to deter Russia, while relying on the United States primarily for our nuclear deterrence, and select other capabilities while reducing U.S. force posture in Europe.

With Trump, certainly, but everything points to the fact that even with Biden, this will certainly be the U.S. military strategy for the coming years. The U.S. sees itself mainly dealing with the deterrent component, supported mainly by the nuclear triad. It is also an economic issue. At a distance, like a Supreme Commander, Washington intends to deliver the more expensive, costly and exhausting fight of attrition to what they call “allies”, reserving the fillet mignon for themselves. mignon.

Nuclear submarines, aircraft carriers, bombers and other strategic means, of greater value and greater return to the American GDP, but also of greater strategic significance, which is valid for scaring enemies and containing allies. All of these services are under the responsibility of the imperial headquarters. The allies retain the artillery, medium and short range means and everything that concerns to a tactical and operational dimension.

But don’t think that the U.S. doesn’t have a say in these dimensions too. Once again, let’s return to the Mandate for Leadership:

  • “Prioritize the U.S. and allies under the “domestic end product” and “domestic components” requirements of the Build Act America, Buy America ”;
  • Manufacturing components and end products domestically and with allies stimulates factory development, grows American jobs, and builds resilience in America’s defense industrial base.

In other words, if we add to this the deepening of “interoperability”, as well as the “onshoring” of production, U.S. also finds itself producing to sell to “allies”, or placing “allies” to produce under license or in close cooperation and supervision (friendshoring). Eventually and if successful, the Europeans will no longer have their own weapons or, those that they do have, will be produced under North American license, as they incorporate components whose industrial property belongs to them.

It is important to say here that what many fail to identify when they criticize the difficulties of interoperability and standardization within NATO’s armament. This reality has constituted, over the years, a line of defense, on the part of European countries, against the seizure, by the U.S., of the sectors the represent the greatest added value of their military industry.

When this last barrier is overcome, nothing will prevent the full implementation of the American strategy for Europe. Europe buys, they sell, Europe produces, they authorize, Europe fights, where they rule. The “allied” countries will be transformed into mere expeditionary forces that function according to Washington’s strategic designs.

But it is not only these gains that the North American strategy for Ukraine was made from. Ukraine served as a driving force for groups such as the Centuria group, a neo-Nazi, which today has more than 25,000 members in the various NATO countries in Western Europe. This type of groups guarantees that, leaving the most operational terrain, the U.S. will be able to maintain the strong Russophobic nature of Western military forces, guaranteeing the continuity of friction with the Russian Federation.

On the other hand, after securing the best Ukrainian assets, having exhausted the source, the U.S. gives Europe an internecine struggle, which not only weakens or, at least, keeps Russia occupied, but also prevents Europe from having access to the cement that makes economies competitive: cheap energy and raw materials. By promoting confusion between NATO and the European Union, they also guarantee that the dreams of the European army and strategic autonomy will come to an end. They guarantee that any and all decisions of defensive or offensive interest, which matter to the European Union, also matter to NATO and, by extension, come under the control of the U.S.

Finally, a European Union that coincides with NATO and hands over its strategic defense plan to the U.S., guarantees that the desired European project, from Lisbon to Vladivostok, which would guarantee a self-sufficient Europe from an energy, food, mineral and technological point of view remains postponed sine die and captured by divisive Atlanticism.

This way, the U.S. is free to focus on “containing China”. And for those who traditionally believe that Washington is not interested in the Sino-Russian union, it is essential to appreciate this premise in light of current reality. The fact is that, by not being able to separate the two, at this moment, for the U.S., the Sino-Russian union may have its advantages. Living up to the principle that in a crisis there is an opportunity, the U.S. knows that the best way to guarantee Europe’s distance from China lies in its attachment to Russia. The closer and more involved in the Ukrainian conflict Europe is, the greater rejection it will feel towards China. In other words, a Europe that is more antagonized towards Russia, as is in the interests of the U.S., will also be a Europe that, increasingly, will look with greater distrust towards China and its Union towards its Russian enemy.

This way the U.S. will be sure that it can leave the burden of fueling the Ukrainian conflict to Europe, at the same time as it decouples from China and allows the U.S. to build a world in two blocks, a new cold war. Thus, we can say that, at least tactically and in the short-medium term, the Sino-Russian union could come in handy for the White House.

And seen things like this, it will be very simple for anyone to be able to have a perspective of North American pride, when they look at their work from afar and see in it the fundamental pillar of maintaining their global hegemony. And even more so when all of this is paid for and well paid for by the European Union, the member states and the European peoples, who, with greater or lesser resistance, are still happy to fuel a fire in which we will all burn.

Let us hope that the clouds that are foreseen with the victory of the CDU in Germany and the words of its leader Friedrich Merz, when he mentioned that “the time has come to put an end to the conflict”, translate into a strategic reversal and are capable of containing all the destruction desired by Washington.

Otherwise, we will still pay to watch our own death. This is the burden that the USA has placed on all of Europe. It is up to the Europeans to remove it as soon as possible.

Bring back the real Olympians

Declan Hayes

All those athletes competing in Paris for the Small States of Europe should remember that they are but bit players in a NATO funded charade Macron, Zelensky and Sloppy Pants Biden have degraded beyond recovery or repair.

A recent Vatican News report that the Pope sent a delegation of his most elite athletes to Gibraltar to win gold in the Championships of the Small States of Europe is a canary in several interesting mines. Deus vult to each of the five Vatican athletes—Emiliano Morbidelli, Carlo Pellegrini, Rien Schuurhuis, Giuseppe Tetto, and Giuseppe Zapparata— competing for the Vatican and likewise to those who represent Albania, Andorra, Armenia, Azerbaijan, Bosnia and Herzegovina, Cyprus, Georgia, Gibraltar, Iceland, Kosovo, Liechtenstein, Luxembourg, North Macedonia, Malta, Moldova, Monaco, Montenegro, and San Marino.

Because not all countries have previously won medals at the Olympics, which NATO sponsorship makes a very lop-sided affair, hopefully those games in windy Gibraltar will inspire children in all the competing nations to try, as the Olympics’ motto has it, to be faster, higher, stronger.

Although my own pip squeak nation of Ireland now feels itself too grand to compete in such championships, that is OK as, even though I was too young to remember it, Saturday, 1 December1956 in Melbourne was the pinnacle of the modern Olympics for me and mine. That is because it was then that Ireland’s Ronnie Delany won gold in the flagship 1500 metres event. Although Wikipedia tells us that Ireland has won 11 gold medals in the last 100 years, for me, that is the standout event.

That is because Delaney became a byword for excellence in our otherwise barren landscape. Because Ireland’s next gold was in Barcelona in 1992, Delany had to carry our hopes through all those very dry years.

Although I never knew Delany, I was quite chummy with his pal, John Joe Barry, the Ballincurry Hare, who gives a wonderful interview to Clonmel Radio you should listen to here. Barry, who married and divorced a string of Hollywood starlets, was the George Best of his time and might well have beaten Roger Bannister to being the first to break the four minute mile, had this lovable rogue not been such a self-destructive rake.

Athletics has been back in the news in Ireland, as the usual suspects, who have no interest in track and field, are lying that their political opponents are complaining that Nigerians and Eritreans are now representing Ireland. One of the things that is odd about that squabble is why, given that field and track is a minority sport, the debate is taking place at all.

The only good thing about Ireland, or any other country, winning Olympic field and track medals is it might inspire younger children to take up the sport. Think Belarus’ Olga Korbut, Russia’s Kamila Valieva or Romania’s Nadia Kamănchi to get my drift.

All three bring us back to the Pope’s athletes in Gibraltar. What, besides a bit of low level networking, would the Vatican hope to achieve there against a range of countries, who can be rightly very proud of their own sporting achievements?

As far as Ireland goes, the Catholic Church has a mixed relationship with sport. Although Croke Park and MacHale Park are called after two of our greatest ever patriotic archbishops and although priests and religious brothers have often been, as the Salesians have been world wide, at the heart of local sports’ clubs, you can’t really have clerics in the field of play or, to be more accurate regarding Irish games, in the line of fire. You can’t, in other words, take the head off a priest with a hurley stick and expect him to forgive you your sins the next day in Confession.

The point here is that, though games might help develop character in accordance with Church teaching or, if you like, along the lines Pierre de Courbertin, the founder of the modern Olympics, envisaged, modern sports needs a practical structure to make them a living, breathing, concrete reality. And, whoever controls that structure by and large controls the rules of play.

Because that structure has derived from the British and French military, from shady business and from the exploitable adulation of malleable crowds, it has always contained within itself the seeds of its own destruction.

The British and French military codified many of our modern games. Fox hunting, for example, was a gentleman’s gate-keeping game where upwardly mobile officers could mix and marry into the landed gentry. Much the same goes for polo, which the British discovered in the North West frontier and brought back to Albion, to divorce their officer class from the hoi polio, who could not afford the horses, saddles, polo sticks and expensive brand goods that are part and parcel of that emasculated game.

For the rank and file, there was boxing and football, soccer in the mainstream and the British armed forces helped spread them and other sports like cricket, rugby and hockey, as British models of manliness and efficiency, throughout their empire.

The equestrian sports, which still predominate in the British Royal family, acted as a social gatekeeper and the popularity of the more vulgar sports kept the great unwashed happy, in accordance with the bread and circuses mantra of the ancient Romans. They all helped reinforce the British social structure up to the swinging sixties.

Although sport was a great common denominator and morale booster to the troops during The Great War, the 1920s showed a return to the old class divisions, which lasted until the rise of the Waffen SS, where Felix Steiner emphasised communal sports with no regard to rank to build camaraderie in the face of overwhelming odds. Steiner brought the playing fields of Eton logic of the British Empire to its logical conclusion. If you were up against the Waffen SS, you were up against some serious opposition, who played, if not to win, then to stop you winning at any cost.

Post war witnessed the rise of consumerism, which was as much a poisoned chalice to Barry, as it was to BestGazza and Maradona, all of whom emerged from boisterous, working class milieus. Athletes like Delany, who knuckled down, reached their own personal pinnacles.

As did Eamonn Coughlan, another Villanova scholarship boy, who was pipped for medals in the 1976 Montreal and 1980 Moscow Olympics. What I still particularly remember about his 1976 performance is how, in a subsequent interview, he said some Irish bum came up to him afterwards, complaining the bum had lost a ton of money because Coughlan “only” came fourth.

But Coughlan, at least, was allowed to compete, which is supposedly what it is all about in Gibraltar, Kazan and Paris. But NATO, like a petulant child in the schoolyard, don’t see it that way. Their ball, their rules.

Fair enough but, when the Paris Olympics comes around, I will be cheering for Africans representing African countries, who follow in the giant strides of John Joe Barry and Ronnie Delany. I am thinking of some Nigerian female boxer in the last Olympics, who knocked out the first two seeds, but who was eventually out-pointed due to her lack of technique, and of some Rwandan dude, who trained for the cycling events on a bicycle held together by little more than sticky tape and pieces of twine.

And, though I also wish bonne chance to all those athletes competing in Paris for the Small States of Europe, they should remember that they are but bit players in a NATO funded charade Macron, Zelensky and Sloppy Pants Biden have degraded beyond recovery or repair.

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