The Wolff of Wall Street SPEZIAL: Monetärer Faschismus

Veröffentlicht am: 21. März 2024 | Anzahl Kommentare: 9 Kommentare

Wir sind in der 2. Hälfte des März 2024 angekommen und die Welt befindet sich seit etwa 4 Jahren im Ausnahmezustand. Unsere Freiheit und unsere Rechte wurden im Namen der Gesundheit in nie gekannter Weise eingeschränkt. Im Namen des Klimas werden uns immer neue Maßnahmen auferlegt, die vor allem den Mittelstand zerstören. Unsere Kaufkraft wird durch die Inflation zersetzt, und die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz lassen viele von uns um ihre Jobs bangen.

Zugleich haben wir es mit Politikern zu tun, die sich diesen Trends nicht etwa widersetzen, sondern sie bereitwillig fördern, unseren Lebensstandard vorsätzlich senken, die letzten Reste von Demokratie beseitigen und uns darüber hinaus vollkommen gewissenlos in eine längst überwunden geglaubte Ära kriegerischer Auseinandersetzungen führen.

Was steckt dahinter? Wie kann es sein, dass wir zusehen müssen, wie inkompetente Dilettanten den über Jahrzehnte geschaffenen Wohlstand vernichten und viele vom Volk in der Vergangenheit erkämpfte Errungenschaften mutwillig zerstören? Kann man diesen Irrsinn überhaupt erklären?

Man kann. Wir befinden uns nämlich in einer historischen Übergangsphase, und das gleich in doppelter Hinsicht: Zum einen erleben wir im Rahmen der Vierten industriellen Revolution die explosionsartige Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, die alles verändern wird, und zum anderen die Plünderung und Zerstörung des aktuellen globalen Geldsystems bei gleichzeitiger Vorbereitung eines neuen Systems im Hintergrund. Und beides hat direkt miteinander zu tun.

Die phänomenalen Durchbrüche im Bereich der KI werden zu den größten Verwerfungen führen, die der globale Arbeitsmarkt jemals erlebt hat. Hunderte Millionen Jobs werden in den kommenden Jahren durch die KI verschwinden, und zwar ersatzlos. Wir stehen vor einer Lawine der Arbeitslosigkeit, wie sie die Welt noch nicht erlebt hat.

Als Folge werden wir gewaltige soziale Aufstände sehen. Um diese unter Kontrolle zu bringen, werden die Machthaber aus reinem Selbsterhaltungstrieb gezwungen sein, unsere Rechte und Freiheiten noch wesentlich drastischer als bisher einzuschränken.

Und genau da kommt das neue Geld ins Spiel.

Das digitale Zentralbankgeld – englisch Central Bank Digital Currency oder CBDC – das zurzeit von 130 Zentralbanken unter Hochdruck entwickelt wird, soll NACH dem Umbruch dazu dienen, uns alle gefügig zu machen und jeden Widerstand unsererseits im Keim zu ersticken.

Das neue Geld wird nämlich Eigenschaften haben, die Geld bisher nicht besessen hat. Es wird programmierbar sein, wird zweck- oder ortsgebunden ausgegeben werden und an ein Ablaufdatum oder – wie in China – an ein Sozialkreditsystem geknüpft werden können. Es wird der Zentralbank erlauben, uns individuelle Zins- und Steuersätze zuzuweisen oder uns im Extremfall ganz von allen Finanzströmen abzuschneiden.

Darüber hinaus wird es das erste 2-Klassen-Geldsystem in der Geschichte der Finanzwirtschaft sein. Es wird eine wholesale CBDC geben, die nur zwischen der Zentralbank und großen Finanzinstitutionen gehandelt wird, und eine retail CBDC für uns einfache Bürger, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen.

Das neue Geld wird nicht mehr und nicht weniger sein als der größte jemals vorgenommene Anschlag auf unsere finanzielle Freiheit und unsere demokratischen Rechte – und damit auf unser höchstes Gut, unsere Selbstbestimmtheit.

Es wird uns aber nicht nur dem Staat in Gestalt der Zentralbanken unterwerfen, sondern auch einem privaten Unternehmen, nämlich BlackRock, dem größten Vermögensverwalter und mächtigsten Finanzgiganten, den die Welt jemals gesehen hat. BlackRock verfügt mit seinem Finanzdatenanalyse-System ALADDIN über eine Künstliche Intelligenz, an deren Tropf seit der Weltfinanzkrise praktisch die gesamte Finanzwelt inclusive der Zentralbanken hängt.

Das heißt: CBDCs werden mit der Symbiose von Staat und einem privaten Großkonzern den autoritären Korporatismus im Bereich des Geldes verwirklichen – und uns alle in eine Welt führen, die Benito Mussolini einmal angestrebt hat und die seitdem unter dem Namen „Faschismus“ bekannt ist.

Noch allerdings sind wir nicht so weit. Zwar laufen die Vorbereitungen und das neue Geld wird bereits zahlreichen internationalen Tests unterzogen, aber es müssen von den Verantwortlichen neben zahlreichen technologischen Fragen noch 2 größere Probleme gelöst werden.

Zum einen muss das gesamte Bankwesen umstrukturiert werden. Da das neue System ausschließlich von den Zentralbanken gesteuert werden soll, muss den Geschäftsbanken die Kreditvergabe entzogen werden.

Das heißt nichts anderes, als dass kleine und mittlere Banken, die hauptsächlich von der Kreditvergabe leben, beseitigt werden müssen. Genau diesem Ziel dienen die uns als Kampf gegen die Inflation präsentierten Zinserhöhungen, deren Folgen wir insbesondere in den USA beobachten können, wo eine Welle von Insolvenzen kleiner und mittlerer Banken unmittelbar bevorsteht.

Noch größer aber ist das 2. Problem, nämlich die Akzeptanz des neuen Geldes durch die Bevölkerung. Um sie zu testen, hat man im Oktober 2021 in Nigeria, dem größten Industrieland Afrikas, einen Großversuch gestartet – und ist damit krachend gescheitert. Trotz drastischer Maßnahmen der Regierung hat sich nur ein sehr geringer Prozentsatz der Bevölkerung eine entsprechende Wallet auf sein Handy spielen lassen; die überwiegende Mehrheit der Nigerianer lehnt das neue Geld bis heute ab.

Genau dieses Problem erklärt auch die aktuelle globale Situation, sowohl im Finanzsektor als auch in Wirtschaft und Politik. Wir erleben nämlich zurzeit, dass das alte System mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln am Leben erhalten, die Krisen aber weltweit mit Nachdruck verschärft werden.

Das Ziel besteht ganz offenbar darin, den Widerstand gegen die Agenda zu brechen und uns alle so sehr unter Druck zu setzen, dass wir uns gegen die Einführung des neuen Geldes nicht wehren können oder es schlussendlich – aus Verzweiflung über unsere Notlage – sogar freiwillig akzeptieren.

Wer das nicht erkennt, wer allen Ernstes glaubt, die aktuelle Ballung von Krisen und Katastrophen sei Zufall, der wird dieser Entwicklung hilflos ausgesetzt sein. Wer die Zusammenhänge jedoch durchschaut, der sollte die vor uns liegende Phase unbedingt nutzen, andere zu informieren und alles daran setzen, sich der finanziellen Fremdbestimmung durch eine winzige machtbesessene Elite mit Nachdruck zu widersetzen.

Die Zeit wird knapp, um der geplanten Versklavung der Menschheit durch programmierbares Geld zu entgehen.

HIStory: Nelkenrevolution

Veröffentlicht am: 20. Juni 2024 | Anzahl Kommentare: 4 Kommentare

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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von HIStory!

Mein Name ist Hermann Ploppa und ich erinnere heute einmal an die so genannte „Nelkenrevolution“, die sich vor fünfzig Jahren in Portugal ereignet hat. Die Nelkenrevolution ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass die Ablösung einer faschistischen Diktatur durch demokratische Kräfte unter günstigen Umständen sogar ganz friedlich vonstatten gehen kann. Die Portugiesen sind heute noch mächtig stolz auf ihre selbst erkämpfte Demokratisierung. Bemerkenswert ist ja auch, dass diese Revolution von Militäroffizieren angestoßen wurde. Die begeisterte Bevölkerung steckte den einrückenden Offizieren Nelken in die Gewehrläufe. Ein herzergreifender Anblick. Gerade heute, wo Waffen überall in der Welt ihr Gift versprühen.

In der Nacht vom 24. auf den 25 April des Jahres 1974 spielten Radioanstalten in Portugal eine vollkommen unpolitische Schnulze. Nämlich Portugals Beitrag zum europäischen Schlagerwettbewerb Grand Prix de Eurovision. Paulo de Carvalho intonierte sein Liedchen „Und nach dem Abschied“ <1>. Was war schon dabei? Noch nicht einmal die gefürchteten Lauscher und Horcher der faschistischen Geheim-Stasi Portugals begriffen, dass das Liedchen das Angriffssignal einer Revolution war. Denn wenn Carvalhos Schnulze ertönte, wussten die jungen Offiziere der Bewegung der Streitkräfte MFA, dass sie sich jetzt bereit halten mussten. Stunden später wussten auch die berüchtigten Lauscher und Gucker von der Geheimpolizei DGS, dass hier was nicht mehr in Ordnung war. Denn aus den Radios erklang jetzt das verbotene Lied „Grandola, vila morena“ des antifaschistischen Sängers Zeca Alfonso <2>. Nun rückten die unzufriedenen Jungoffiziere der MFA mit Panzern und Fußsoldaten in die wichtigen Städte ein. Die seit einem halben Jahrhundert von der Diktatur unterjochte Bevölkerung, die von den Faschisten erklärtermaßen „arm und dumm“ gehalten werden sollte, wusste, dass es jetzt nur besser werden konnte. Die einrückenden Soldaten wurden von Frauen mit Frühstück empfangen. In die Gewehrläufe ließen die Soldaten sich bereitwillig rote Nelken stecken. Ein Zeichen der sozialistischen Bewegung.

Offenkundig war die Diktatur des Marcelo Caetano so selbstzufrieden eingeschläfert, dass eine herannahende Revolution unbemerkt blieb. Die aufgebrachte Volksmenge belagert zunächst die Zentrale der verhassten Geheimpolizei DGS. Die DGS-Leute reagieren im gewohnten Muster: sie schießen auf die Menge. Vier Todesopfer und 43 Verletzte sind zu beklagen. Doch die Menge bleibt auf dem Platz. Am darauf folgenden Morgen ergeben sich die Geheimpolizisten den revoltierenden Militärs.

Noch-Diktator Caetano hat sich verschanzt und schickt Truppen gegen die Revolutionäre. Dummerweise schließen sich die Regierungssoldaten sofort den Revolutionären an. Caetano will jetzt aber seine Macht nur an einen ordentlichen Militärgeneral übergeben. Er will den schneidigen General Antonio de Spinola als Nachfolger. Das kann man gut nachvollziehen. Denn Spinola, der im Stil wilhelminischer Generäle ein Monokel als Sehhilfe zu tragen wusste, war ein bewährter faschistischer Haudegen alter Schule. Im Spanischen Bürgerkrieg kämpfte er als portugiesischer Militär auf der Seite Francos. Für die deutsche Wehrmacht war er als Beobachter bei der grauenhaften Belagerung Leningrads dabei. Doch Spinola hatte sich jetzt gerade im Frühjahr 1974 bei den Mächtigen vollkommen unbeliebt gemacht.

Damit kommen wir zu einer der Ursachen, warum ausgerechnet Militärs in Portugal der faschistischen Diktatur den Saft abdrehten. Denn Portugal unterhielt zu jener Zeit immer noch Kolonien. Vom Goldbringer Brasilien hatte sich Portugal schon im Neunzehnten Jahrhundert verabschieden müssen. Dafür hatte Portugal in Afrika eine Reihe von Kolonien erobert, die allerdings nicht halb so gewinnbringend waren wie Brasilien. Und nun wurden die Widerstandsbewegungen in Angola, Mosambik oder portugiesisch Guinea immer stärker. Portugal drohte an diesen Kolonialkriegen komplett kaputt zu gehen. Immer verlustreicher wurden diese Kriege. Und weil die erste Garnitur von portugiesischen Offizieren nun schon weitgehend bei Kriegshandlungen gefallen war, mussten jetzt junge Männer aus der portugiesischen Unterschicht in die Offiziersränge nachrücken. Und die hatten nicht vergessen, wo sie herkamen. Und mit welcher Geringschätzung das einfache Volk unter Caetano und dessen Vorgänger und Dauer-Diktator Antonio Salazar behandelt wurde. Die neuen Offiziere aus der Unterschicht waren nicht betriebsblind wie ihre aristokratischen Vorgänger. Sie sahen sich eher als Leidensgenossen der afrikanischen Kolonialvölker. Sie schlossen sich zusammen in der Bewegung der Streitkräfte, kurz: der MFA, und dachten gemeinsam darüber nach, wie man diesen verheerenden Kolonialkrieg beenden könne. Und wie ein modernes, gerechtes Portugal aussehen sollte.

Ja, und zur Überraschung nicht zuletzt jener jungen Offiziere kam ihnen just jener Haudegen-General Spinola zu Hilfe. Der hatte Anfang des Jahres 1974 ein kluges Buch mit dem Titel „Portugal und die Zukunft“ geschrieben. Da führt er aus, dass dieser verdammte Kolonialkrieg der Portugiesen militärisch nicht zu gewinnen ist. Zudem geht dabei die Wirtschaft Portugals, der es sowieso nicht gut geht, vollkommen vor die Hunde. Denn für diesen Kolonialkrieg muss glatt die Hälfte des Staatshaushaltes vergeudet werden. Die Kolonien müssen folglich in die Unabhängigkeit entlassen werden. Portugal braucht das Geld für wichtigere Dinge, als irgendwelche absolut unrentablen Kolonien um jeden Preis zu behalten. Spinola weiß, wovon er spricht. Im Jahr 1973 befehligte er die schmutzige Operation Grünes Meer. Dabei attackierte Spinola mit portugiesischen Truppen und einheimischen Kollaborateuren den Nachbarstaat Guinea. Ziel der Aktion: portugiesische Gefangene raushauen. Obendrein dem unabhängigen Staat Guinea eine Lektion erteilen. Den charismatischen politischen Führer Amilcar Cabral und den Staatspräsident von Guinea, Sekou Touré ermorden. Spinolas Coup endet als Teilsieg. Die gefangenen Portugiesen hat er rausgehauen. Aber Sekou Touré und Amilcar Cabral hat er nicht in die Hand bekommen.

Wenn jetzt der bedrängte Diktator Caetano den revoltierenden Offizieren in Lissabon den Monokel-General Spinola als seinen Nachfolger aufs Auge drücken will, haben die jungen Offiziere verständlicherweise Schluckbeschwerden. Doch vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht, einen berühmten General, der in seinem letzten Buch erstaunliche Lichtblicke offenbarte, zum neuen Staatschef zu machen? Spinola wird neuer Staatschef. Vielleicht war das schon der erste Fehler der jungen Bewegung der Streitkräfte. Jedenfalls wird jetzt eine Übergangsregierung gebildet, die ein demokratisches Portugal vorbereiten soll. Und wie jeder unvorbereitete politische Neuanfang beginnt auch die Nelkenrevolution rührend unschuldig und chaotisch zugleich. Tausende von politischen Ideen sprießen aus dem Boden wie Blumen nach einem warmen Regen. Es ist aber klar, dass es gewisse gut genährte politische Kreise gibt, die dieses rührende Chaos in ihrem Sinne umlenken können.

Ihre Opfer sind zunächst einmal die Kräfte der Basisdemokratie. Nämlich jene Leute, die einfach in ein Vakuum hinein geschubst wurden. Das alte Regime ist eigentlich ganz von selber kollabiert. Urplötzlich muss das Vakuum mit neuen Inhalten gefüllt werden. Niemand hat sich zunächst vor gedrängelt und hat diese Situation als Sprungbrett für seine Karriere angesehen. Es bilden sich Selbsthilfeorganisationen, die die kollabierte Gesellschaft von unten her neu aufbauen wollen. Der Nachteil dieser Basisbewegungen: sie müssen das Rad andauernd neu erfinden. So wird wild herumexperimentiert und es werden neue Formen der Organisation ausprobiert. Fehler werden gemacht. Wertvolle Zeit wird vergeudet. So bilden sich im Zuge der Nelkenrevolution unzählige Arbeiterräte und Genossenschaften. Die Gesellschaft soll von unten her völlig neu organisiert werden.

Doch während da unten so munter herumexperimentiert wird, haben andere Kreise schon längst einen Plan. Es sind im Groben drei Gruppen, die in den wilden Jahren der Nelkenrevolution zwischen 1974 und 1976 aktiv sind. Neben den bereits erwähnten Basisdemokraten gab es ja immer noch jene Leute, die gerne wieder alles so haben wollten wie unter der Diktatur von Salazar und Caetano. Neben rechtsextremen Militärs ist hier vor allem die Katholische Kirche zu nennen, der es unter der Diktatur prächtig erging. Auch die Kommunisten sowjetischer Prägung hatten ihren, wie immer gänzlich realitätsfernen, erfolglosen Masterplan, um auch Portugal im Sinne sowjetischer Geopolitik zu beeinflussen. Die Sowjetkommunisten unter Alvaro Cunhal verloren in diesem Prozess immer weiter an Rückhalt.

Doch weder die faschistische Fraktion der Salazar-Nostalgiker noch die Sowjetkommunisten machten das Rennen. Für die Eingliederung Portugals in ein modernisiertes Europa erwiesen sich die Sozialdemokraten einmal wieder als die am besten geeigneten Strategen. In jenen Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts war der Siegeszug der international vernetzten Sozialdemokraten noch ungebrochen. Letztlich war es die der SPD nahestehende Friedrich-Ebert-Stiftung, die der Basisdemokratie in Portugal das Genick brechen sollte. Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist ja auch benannt nach jenem SPD-Politiker Friedrich Ebert, der die Basisbewegung in Deutschland nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg mit faschistischen Freikorpsverbänden niedermetzeln ließ und auf diese Weise schon damals dem Siegeszug der Nationalsozialisten unter Hitler den Weg bereitete. Die deutschen Sozialdemokraten erkannten frühzeitig, dass sich das Caetano-Regime nicht mehr lange halten würde. Sie bauten rechtzeitig den Politiker Mario Soares als ihren Mann in Portugal auf. Willy Brandt protegierte den Exilpolitiker nach Kräften. Und so wurde nach dem Gusto der SPD in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bad Münstereifel im Jahr 1973 die portugiesische Sozialistische Partei PS gegründet. Darüber berichtet de Friedrich-Ebert-Stiftung in der Rückschau, auf ihrer Webseite, ganz offen:

„Kurz nachdem die Friedrich-Ebert-Stiftung in Bad Münstereifel ihre neue Bildungsstätte eröffnet hatte, stellte sie den portugiesischen Sozialist_innen sowohl Mittel als auch Logistik für einen Gründungskongress in eben jener Bildungsstätte zur Verfügung. Damit wird das Friedrich-Ebert-Stiftungs-Bildungszentrum zu einem historischen Ort.

Während der Nelkenrevolution fokussierte die Friedrich-Ebert-Stiftung ihre Tätigkeit zunächst auf die Infrastruktur der zukünftigen Sozialistischen Partei Portugals und auf die Ausbildung neuer Akteur_innen der Partei. Die Bildungsarbeit war zentral für eine Organisation, die zu Beginn der Demokratisierung nur 50 Aktivisten zählte und sich in radikalisierter Rhetorik erging, in der sie scheinbar eine der bestorganisierten kommunistischen Parteien Europas zu übertreffen suchte. Zwar erreichte man bis 1976 einiges bei der Entwicklung der Parteistruktur der PS, erzielte aber fast keine Fortschritte bei der Bildungsarbeit.“ <3>

Kaum dürfen alle Exilpolitiker wieder in Portugal einreisen, beginnt Mario Soares, dick gepolstert mit Geld und taktischen Ratschlägen der SPD, das Ruder in Portugal herumzureißen. Dem Politiker kommt zugute, dass die Basispolitiker sich immer mehr zerstreiten. Und dass die zu einer politischen Strategie unfähigen Salazar-Nostalgiker jede Gelegenheit nutzen, um Unruhe zu stiften. Schon im März 1975 versucht der einstige General und kurzfristige Staatschef Spinola einen Staatsstreich gegen die verhassten Jungoffiziere – und scheitert. Der Vorstoß von ganz rechts veranlasst wiederum die Übergangsregierung, das Steuer ganz weit nach links zu drehen. Viele Unternehmen in Portugal werden jetzt verstaatlicht. Das wiederum treibt verunsicherte Bürger in das eher rechte Lager. Im November 1975 kommt es zu einem erneuten Staatsstreich, dessen Hintergründe bis heute im Dunkeln liegen. Wichtigstes Resultat ist, dass der Mastermind der Nelkenrevolution, der Offizier Otelo Saraiva de Carvalho, politisch ausgeschaltet wird. Und dass den Basisdemokraten dieser seltsame Putsch in die Schuhe geschoben wird. Das dient als Begründung, die Nelkenrevolution hiermit als beendet zu erklären.

Im Jahre 1976 übergibt das Militär die politische Verantwortung wieder an die Zivilgesellschaft. Eine Verfassunggebende Versammlung hat eine demokratische Verfassung ausgearbeitet. Die Parlamentswahlen gewinnen die aus Bad Münstereifel exzellent trainierten „Sozialisten“ des Mario Soares. Als Zweite erreichen selbst erklärte rechte Sozialdemokraten das Ziel. Auf dem dritten Platz finden sich zunächst die Sowjetkommunisten unter Alvaro Cunhal wieder. In der nachfolgenden Wahl zum Staatspräsidenten unterliegt der mittlerweile kriminalisierte und von den Medien diffamierte Otelo Carvalho dem erfolgreichen Putschistenführer vom November 1975, Antonio Ramalho Eanes, mit 16 zu 62 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Der Weg ist frei für den aus Deutschland kontrollierten und gelenkten Sozialdemokraten Mario Soares. Portugal geht jetzt den selben Weg wie Spanien oder Griechenland. Hinein in die Europäische Gemeinschaft. Hinein in die Euro-Zone. Und damit unweigerlich unter die Kontrolle amerikanisch-deutsch-französischer Investorengruppen. Heute gehört Portugal weniger denn je den Portugiesen. Die Filetstücke dieses schönen Landes haben sich ausländische Konglomerate unter den Nagel gerissen.

Wenn man mit ansehen muss, wie immer nach dem gleichen Schema Völker auf diesem Planeten unter dem Anschein von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und sozialem Fortschritt fortlaufend enteignet und entrechtet werden, fragt man sich doch: warum lernen wir nicht endlich aus diesen bitteren Lektionen, und fangen an, selber Strategien zu entwickeln? Wann bilden wir endlich selber Denkfabriken und Netzwerke, um diesem Treiben einen Riegel vorzuschieben?

Es ist immer noch nicht zu spät.

Wir lernen aus der Geschichte, wie wir die Zukunft besser machen.

Quellen und Anmerkungen

<1> https://www.youtube.com/watch?v=LEoqusKeqxk

<2> https://www.youtube.com/watch?v=Ha-h5bPSxQE

<3> https://www.fes.de/archiv-der-sozialen-demokratie/artikelseite-adsd/fes-portugal

Bildquellen:

https://commons.wikimedia.org; shutterstock

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Nach dem Krieg ist der Krieg nicht vorbei

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Ein Meinungsbeitrag von Heinrich Frei.

Nach einem Krieg ist der Krieg nicht vorbei: Zurück bleiben die Witwen und Waisen, die traumatisierten Soldaten und Zivilisten, die Kriegsinvaliden, die Flüchtlinge, die Vertriebenen, die zerstörten Dörfer und Städte und die durch Minen, Streubomben und Uranmunition verseuchten Landstriche. Mindestens 60 Staaten sind heute durch explosive Kriegsrückstände verseucht, durch Antipersonen- und Fahrzeugminen, durch Sprengkörper in Häusern und Massengräbern, in Ländern des Balkans, den Golanhöhen, im Iran und im Irak, Afghanistan, Syrien, Vietnam, Laos, Kambodscha, Myanmar, in der Ukraine und vielen anderen Ländern. Tausende Menschen werden jährlich durch Minen verletzt und getötet. Landwirtschaftlich nutzbare Gebiete liegen brach, weil sie vermint sind. (1)

Genfer Internationales Zentrum für Humanitäre Minenräumung (GICHD)
Kein Licht am Ende des Tunnels: Die Landminen sind wieder zurück

Barbara Haering (2) (3) hielt am Montag, den 24. Juni 2024 im Café de la paix, an der Gartenhofstrasse 7 in Zürich beim Schweizerischen Friedensrat einen Vortrag zum Thema: «Kein Licht am Ende des Tunnels: Die Landminen sind wieder zurück». Frau Haering, ehemalige sozialdemokratische Zürcher Nationalrätin, ist Präsidentin des Stiftungsrates des Genfer Internationalen Zentrums für Humanitäre Minenräumung (GICHD). Dieses Zentrum ist eine internationale Organisation, die sich für die Beseitigung von Antipersonenminen einsetzt und mit den humanitären Auswirkungen von anderen Landminen und explosiven Kriegsmunitionsrückständen befasst. Das Zentrum in Genf, hilft ihren Partnern mit den Kenntnissen ihrer Experten Gebiete von Minen zu befreien: dem Erfassen der Minenfelder, der Entschärfung, der Freigabe der gesäuberten Felder und der Übergabe der früheren Minenzonen an Landwirte oder andere Benutzer. Das Zentrum vermittelt auch Kenntnisse wie Minensucher ausgebildet und rekrutiert und welche Geräte bei der Minensuche eingesetzt werden können. Wichtig ist auch, betonte Frau Haering, dass nach dem Abschluss eines Minensäuberungsprogrammes, die Minensucher und Sucherinnen nach ihrer gefährlichen Arbeit wieder eine andere Beschäftigung finden.

Schweiz finanziert zu 60 Prozent das Zentrum für Humanitäre Minenräumung

Das Genfer Internationale Zentrum für Humanitäre Minenräumung (GICHD) wurde im April 1998 von der Schweiz und anderen Staaten gegründet und schloss 2003 mit der Schweizer Regierung ein Sitzabkommen ab, das ihm Unabhängigkeit und Handlungsfreiheit garantiert. Ungefähr 20 Staaten und internationale Organisationen finanzieren das Zentrum, das heute 120 Angestellte hat. Zu 60 Prozent wird die Einrichtung durch das EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) finanziert, anfänglich sogar zu 95 Prozent vom VBS, (Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport), wie Frau Haering sagte.

Weniger Minenopfer aber neue Minen und Streubomben

Die Entminung ist eine Arbeit die oft Jahrzehnte in Anspruch nimmt. Immerhin sind heute weniger Opfer zu beklagen, wie Barbara Haering ausführte. 2021 wurden 4.710 Minenopfer gezählt, davon 85 Prozent Zivilpersonen die Hälfte davon Kinder. Bis zum Jahr 2000 waren es jährlich 26.000 Opfer. Aber es werden leider wieder neue Minen verlegt und Streubomben abgeworfen, im Krieg in der Ukraine, im Gazastreifen, im Jemen, im Sudan und in anderen Konflikten. Nichtstaatliche Akteure setzen heute vermehrt selbst gebastelte Minen ein, oft versteckt in Häusern. Die von Armeen verlegten Minen sind leichter zu orten. Es bestehen oft auch Verlegpläne von Armeen der Minenfelder. (Ich wurde in der Schweizer Armee als Minenzeichner ausgebildet. Wir zeichneten Pläne der verlegten Minenfelder, so dass man sie nach einem Krieg wieder hätte orten und entfernen können.)

USA hilft Vietnam bei der Räumung von Minen und Clusterbomben

Die Vereinigten Staaten unterstützen Vietnam bei der Minenräumung. 2025 sind es fünfzig Jahre her, seit der Vietnamkrieg zu Ende war. Die USA haben im Vietnamkrieg Millionen Antipersonen- und Fahrzeugminen und Streubomben eingesetzt und das Land mit giftigen Entlaubungschemikalien verseucht.

Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden

Wie Frau Haering ausführte hat sich auf dem Balkan gezeigt, dass für Angehörige von Opfern nicht nur die Mediation wichtig ist, sondern auch die Rechtsprechung. Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Durch DNA-Analysen können heute verscharrte Opfer identifiziert werden, was für die Angehörigen der Ermordeten sehr wichtig ist.

Bisher wurden nach den Kriegen auf dem Balkan noch keine Lieferanten von Kriegsgeräten am Internationalen Strafgerichtshof in den Haag zur Rechenschaft gezogen und auch keine Geldhäuser die Waffendeals finanzierten, auch nicht Politiker, die solche Geschäfte absegneten.

Krieg in der Ukraine von 2014 bis heute

In der Ukraine ist das Ausmaß und die Konzentration von Landminen und Blindgängern in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg am größten. Mehr als 144.000 Quadratkilometer sind nach Angaben der ukrainischen Regierung potenziell kontaminiert. Das ist eine Fläche die 3,5-mal grösser ist als die Schweiz (Schweiz: 41.291 km²).

In der Ukraine haben die russischen Streitkräfte seit 2014 Streumunition eingesetzt und Minen verlegt. Auch die ukrainische Armee hat Minen verlegt und Streumunition eingesetzt, auch Uranmunition, geliefert von Großbritannien. Im Zweiten und Dritten Golfkrieg kam Uran-Munition zum Einsatz, in Syrien und auch 1990 im ehemaligen Jugoslawien. In diesen Gebieten werden noch heute viele Krebserkrankungen registriert, nach dem Einsatz der giftigen Uranprojektile.

Verbot von Antipersonen-Minen (4)

Die Ottawa-Konvention ist ein völkerrechtlicher Vertrag. Sie verbietet Einsatz, Lagerung, Herstellung und Weitergabe von Antipersonen-Minen und verpflichtet die Mitgliedsstaaten zur Opferhilfe. Die Konvention zählt über 160 Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland. Wichtige Länder wie die USA, Russland und China fehlen. Die Antipersonen-Minen Konvention trat 1999 in Kraft – nach einem langen und erfolgreichen Kampf durch die internationale Zivilgesellschaft.

Im Mai 2014 wurde in Bosnien befürchtet, dass einige der 120.000 Landminen, die aus dem Bosnienkrieg übriggeblieben sind, durch die Überschwemmungen weggeschwemmt wurden. (5)

Streubomben Konvention (6) (7)

Wikipedia schreibt dazu: Das Übereinkommen über Streumunition ist ein am 1. August 2010 in Kraft getretenes Abkommen. Es ist ein Verbot über den Einsatz, der Herstellung und der Weitergabe von Streumunition. Als Streu- oder Clustermunition bezeichnet man Bomben, Granaten oder Gefechtsköpfe, die nicht als Ganzes explodieren, sondern eine Vielzahl an kleineren Sprengkörpern freisetzen.

Besonders heimtückisch ist, dass bis zu 40 Prozent der Minibomben (auch Submunition genannt) beim Aufprall nicht zünden. Die geringste Berührung reicht dann, um sie noch nach Jahren explodieren zu lassen. Die im Boden lauernden Sprengsätze sind eine schreckliche Gefahr, ob für spielende Kinder oder Bauern bei der Feldarbeit.

“Nicht zu den Unterstützern der Streubombenkonvention zählen unter anderem die Vereinigten Staaten, Russland, die Ukraine, die Volksrepublik China, Israel, Indien, Pakistan und Brasilien, die zu den weltweit wichtigsten Herstellern beziehungsweise Anwendern von Streumunition gehören”, so Wikipedia weiter. “Das Europaparlament hat im Mai 2009 in einer Resolution alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union zur Unterzeichnung des Streubomben Abkommens aufgefordert. Unter den EU-Ländern haben noch nicht unterzeichnet: Finnland, Estland, Lettland, Polen, Rumänien, Griechenland; unterzeichnet, aber noch nicht ratifiziert wurde das Abkommen durch die Republik Zypern.”

Die USA feuerte während des Vietnamkrieges 260 Millionen Streubomben ab. Im Libanonkrieg warf Israel 1982 in nur wenigen Tagen über vier Millionen Clusterbomben ab.

Seit der Verabschiedung des Vertrags im Jahr 2008 haben die Streubomben Vertragsstaaten gemeinsam 99% der von ihnen gemeldeten weltweiten Streumunitionsbestände und damit fast 1,5 Millionen Streubomben und 178 Millionen Submunitionen vernichtet. Im Berichtsjahr 2022 wurden ca. 75.000 Submunitionen gesichert und zerstört. Insgesamt bleiben weltweit 29 Staaten bzw. Regionen mit Submunitionsrückständen kontaminiert.

Rückblick auf die Folgen des Winter- und Fortsetzungskrieges in Finnland (1939-1944) (8)

Wie lange Kriege furchtbare Spuren hinterlassen können, zeigte sich in Finnland: «40.000 Kriegsinvalide brauchen deine Unterstützung» konnte man in Finnland 1992 auf Eisenbahnwaggons lesen, neben Reklame für Kaffee, für Schiffsreisen und Warnungen vor AIDS.

50 Jahre nach dem Winterkrieg und dem Fortsetzungskrieg, mörderische Konflikte, die zwischen 1939 und 1944 stattgefunden haben, wurde in Finnland immer noch Geld gesammelt für die noch lebenden 40’000 Kriegsinvaliden des Landes. Zur gleichen Zeit, in der eine private Hilfsorganisation für die Kriegsinvaliden betteln musste, kaufte der finnische Staat für Milliarden neue Kampfflugzeuge.

Die Schweiz müsste alles tun, damit in Zukunft nicht wieder Kriege Zehntausende oder Hunderttausende Menschen töten, verwunden, zu Flüchtlingen und zu Invaliden machen. Das heißt: Stopp der Kriegsmaterialexporte und Waffenschiebereien von der Schweiz aus. Stopp der Finanzierung von Rüstungskonzernen durch den Finanzplatz Schweiz.

Quellen und Anmerkungen

(1) Landminen weltweit |  Landmine.de

(2) Barbara Haering – Wikipedia
Barbara Haering früher auch Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft für Rüstungskontrolle und für ein Waffenausfuhrverbot (ARW).

(3) Ar 91 Arbeitsgemeinschaft für Rüstungskontrolle und ein Waffenausfuhrverbot ARW II (findmittel.ch)

(4) Ottawa-Konvention – Das Verbot von Antipersonen-Minen |  Landmine.de

(5) Landmines pose threat after Bosnia floods | Environment News | Al Jazeera

(6) Übereinkommen über Streumunition – Wikipedia

(7) Streubomben-Verbotsvertrag | Handicap International | Handicap International (handicap-international.de)

(8) Etusivu – Sotainvalidien Veljesliitto (sotainvalidit.fi)

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: VGstockstudio / shutterstock

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Wieder von der Leyen

Veröffentlicht am: 29. Juni 2024

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Die Käufliche an der EU-Spitze

Ein Meinungsbeitrag von Uli Gellermann.

Wie nennt man im Sprachgebrauch käufliche Frauen? Das passende Wort für Frau von der Leyen anzuwenden, wäre strafbar. Weil Zeit und Geld für einen Beleidigungsprozess an Frau von der Leyen verschwendet wären, wird auf das treffende Wort verzichtet. Also sollte man sie einfach und sachlich korrupt nennen.

Nominierung ist üble Inszenierung

Diese korrupte Person wurde vom Europäischen Rat für eine zweite Amtszeit als Präsidentin der EU-Kommission nominiert. Diese Nominierung ist eine üble Inszenierung. Denn der Rat ist nie von der Bevölkerung für diese Kommission gewählt worden. Auch das EU-Parlament, dass die Nominierung der Dame von der Leyen noch absegnen soll, ist aus ungleichen, also undemokratischen Wahlen hervorgegangen.

EU-Vortäuschung von Demokratie

Zu dieser EU-Vortäuschung von Demokratie passt die korrupte von der Leyen prima. Noch ermitteln Europas Korruptionsjäger gegen Ursula von der Leyen. Denn 2021 vereinbarten die Kommissionschefin und der Pfizer-CEO Albert Bourla einen Impfstoff-Deal in Milliardenhöhe. Offenkundig hatte von der Leyen eine persönliche Beziehung zu Albert Bourla. Für etwa 35 Milliarden Euro hatte die Frau den Pfizer-Deal, die Beschaffung von gefährlichen Spritzstoffen, durchgezogen. Dafür hatte sie nie ein Mandat. Und die Unterlagen für das dubiose Geschäft sind verschwunden.

Illegale Anschaffung von Spritzstoffen

Die illegale Anschaffung von Spritzstoffen, die nie validiert wurden und deren Nebenwirkungen bis zum Tode führen können, sind ein gigantisches Geschäft, dass die von der Leyen als Propaganda-Tröte vorangetrieben hat: Am 25. November 2021 behauptete sie: «Eine Impfung schützt Sie und alle anderen.» Mit einer Auffrischungsimpfung müssten wir dafür sorgen, dass «die bislang Geimpften immun bleiben». Wer es wissen wollte, der konnte damals schon wissen: Es gab nie ein Killer-Virus, es gab nie eine Pandemie.

Handy-Daten irgendwie gelöscht

Von der Leyen ist eine Meisterin im Vertuschen: Als es um einen dreistelligen Millionenbetrag für Berater der Verteidigungsministerin von der Leyen ging, wurden die betreffenden Handy-Daten irgendwie gelöscht. Schon damals hätte diese widerliche Politfigur vor Gericht gehört. Aber wo keine Demokratie, da auch kein Kläger. Die von der Leyen hat sogar ihren Doktor-Titel behalten dürfen, als das wissenschaftliche Projekt VRONIPLAG jede Menge Plagiate in ihrer Doktorarbeit feststellte. Die prüfende Medizinische Hochschule Hannover konnte zwar keine Plagiate feststellen, aber „Zitat-Fehler“. Gut vernetzt, ist halb gewonnen.

Nach der Virus-Panik nun die Russen-Panik

Der nächste von der Leyen-Deal ist in Vorbereitung: Die EU-Kommissionspräsidentin will etwa 500 Milliarden Euro zusätzlich zur „Verteidigung“ ausgeben. Weil die EU angeblich von Russland und China bedroht wird. Nach der Pharma-Industrie darf sich bald die Rüstungs-Industrie über Zuwendungen von Frau Ursula freuen. Wer bei Verstand ist, der weiß, dass die Bedrohung der EU durch China und Russland so real ist wie das „Killer-Virus“. Die deutschen Mehrheitsmedien haben in der Corona-Zeit die Virus-Panik angeheizt, jetzt heizen sie die Russen-Panik an: Für Aufklärung stehen sie nicht zur Verfügung. Auch das Brüsseler Gericht, vor dem die Klage gegen v. d. Leyen wegen des Amtsmissbrauchs im Zusammenhang mit den Verhandlungen über den Impfstoffvertrag mit Pfizer verhandelt werden sollte, wies die Klage zurück. Die Frau fühlt sich wohl im Brüsseler Netz, an dem sie mitgesponnen hat.

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Dieser Beitrag wurde zuerst am 29. Juni 2024 auf dem Portal Rationalgalerie veröffentlicht.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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PRESSEMITTEILUNG Querdenken-711: Großdemonstration in Berlin am 03.08.2024

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PRESSEMITTEILUNG Querdenken-711: Großdemonstration in Berlin am 03.08.2024

Veröffentlicht am: 26. Juni 2024 | Anzahl Kommentare: 1 Kommentar

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Eine Pressemitteilung von Querdenken-711.

Stuttgart, 24.02.2024 – Michael Ballweg, der Gründer der Querdenken-Bewegung, bekannt für sein Engagement für Freiheit, Frieden und Demokratie, hat eine Großdemonstration in Berlin ab dem 3. August 2024 angekündigt. Diese Demonstration zielt darauf ab, ein starkes Zeichen für Frieden, Freiheit und eine innovative Gesellschaft zu setzen, sowie die Vielfalt und Kraft dezentraler Organisationen zu vereinen.

Ballweg, der sich seit 2020 unermüdlich für eine freie Gesellschaft einsetzt, setzt trotz persönlicher Hindernisse seine Mission fort. Seine Inhaftierung in Folge der Organisation großer Demonstrationen hat die Solidarität seiner Unterstützer entfacht. Die Energie einer Demonstration am 10.12.2023 in Karlsruhe sowie das Vorhaben, die seit Anfang 2020 bestehenden Ziele für einen offenen Debattenraum und eine freie menschliche Gesellschaft zu erreichen, haben ihn dazu motiviert, seine Aktivitäten zu intensivieren.

Mit der Rückgewinnung eines Teils seines Vermögens setzt Ballweg erneut seine Ressourcen für die Bewegung ein, dieses Mal für eine weitere große Demonstration in der Hauptstadt. Er appelliert an Unternehmer, Bauern, Studenten, Beamte und Oppositionsparteien, sich friedlich der Demonstration anzuschließen und sich für Grundrechte, ihre Menschenrechte und eine zukunftsfähige Gesellschaft einzusetzen.

Ein Einsatz für den Mittelstand und die Landwirtschaft

Ballweg betont die Bedeutung des Mittelstands und der Freiberufler als Rückgrat einer freien Gesellschaft und warnt vor Bestrebungen, diese durch konzernähnliche Strukturen zu ersetzen. Er ruft Unternehmer und Bauern auf, sich an der Demonstration zu beteiligen und für die Freiheit des Unternehmertums und einen rücksichtsvollen und bewussten Umgang mit der Natur aufzustehen. Gute Lebensmittelproduktion, so Ballweg, ist essenziell für eine gesunde Gesellschaft.

Aufruf an Studenten, Beamte und die Opposition

Ballweg ermutigt Studenten, an der Demonstration teilzunehmen, um sich für die Freiheit von Wissenschaft und Forschung zu engagieren. Er hebt hervor, dass die aktuelle Situation an Universitäten eine offene Diskussion erschwert und ruft dazu auf, für eine offene Zukunft eines freien Bildungswesens einzustehen. Beamte, die sich kritisch äußern und mit Jobverlust rechnen müssen werden aufgefordert, sich friedlich den Demonstrationen anzuschließen. Die Berliner Polizei fordert er auf, das Versammlungsrecht zu gewährleisten. Ebenso lädt Ballweg Oppositionsparteien ein, sich zu beteiligen, um das politische System kritisch zu hinterfragen und demokratisch zu erneuern.

Einladung an alle zur Teilnahme und Mitgestaltung

Die Demonstration am 3. August 2024 wird Auftakt für ein mehrtägiges Ereignis sein. Initiativen und Einzelpersonen sind eingeladen, eigene Themen und Ideen auf Demonstrationstrucks vorzustellen. Diese Plattform soll dazu dienen, den von der Regierung immer weiter eingeschränkten Debattenraum zu öffnen, fortschrittliche Konzepte für eine bessere Gesellschaft zu teilen und Mitmachangebote zu schaffen. Ballweg erinnert an die erfolgreiche Idee des verbotenen Querdenken-Camps von 2020 und kündigt an, auch dieses Jahr wieder einen Raum für Austausch und Gemeinschaft zu bieten.

“Es waren immer die Außenseiter, die die Welt verändert haben”, betont Ballweg. Mit der bevorstehenden Großdemonstration in Berlin beabsichtigt er, diese These erneut zu bestätigen und zu zeigen, dass der Drang nach Freiheit und Veränderung mächtiger ist als jede Form von Unterdrückung. Berlin wird ab dem 3. August nicht nur Schauplatz einer Demonstration sein, sondern auch ein lebendiges Symbol der Hoffnung und des Neuanfangs.

Wie schon in den Jahren zuvor, sind insgesamt 11 Teams an der Arbeit. Damit die Kommunikation einfacher und direkt mit den Teams erfolgt, wendet Euch bei Fragen, Ideen, Unterstützungsangeboten etc. bitte direkt an die jeweiligen Ansprechpartner.

Deine Mitmenschen kannst Du mit Flyern und Aufklebern informieren – hier findest Du die Druckdaten.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 23. Februar 2024 auf presse.querdenken-711.de.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle: Querdenken-711; TTstudio

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El “régimen ideológico” de Kiev, dispuesto a sacrificar a su propio pueblo por la cruzada antirrusa

A los dirigentes ucranianos no les preocupa la muerte de ciudadanos que no comparten su fervor nacionalista rusófobo, opinó el analista de seguridad Mark Sleboda. Estas declaraciones se producen en el contexto de que el número de bajas ucranianas en la actual guerra del país contra Rusia ha sido un asunto muy polémico durante todo el conflicto.

John Miles .— Kiev y sus aliados occidentales suelen restar importancia a la cifra, afirmando que el número de muertos se cuenta por miles, pero el Ministerio de Defensa ruso calculó que la cifra real se acerca a los 500.000 muertos. Documentos de la inteligencia de EEUU filtrados admiten que el número de muertos en Ucrania es mucho mayor de lo que se reconoce públicamente.

Sea cual sea la cifra, el conflicto es probablemente el más sangriento que el mundo ha visto en décadas.

De este modo, Sleboda afirmó que el “régimen ideológico” de Kiev no se intimida por el sacrificio de cientos de miles, o incluso un millón, de sus propios ciudadanos en su cruzada contra la nación rusa.

El experto analizó los últimos acontecimientos del conflicto en una entrevista con Sputnik, mientras la muerte de varios civiles rusos, entre ellos dos niños, en una playa de Sebastopol eleva las tensiones a un nuevo nivel. El analista explicó cuáles podrían ser las consecuencias para Estados Unidos, que proporcionó a Ucrania los misiles Atacms utilizados en el ataque.

Cabe destacar que el Ministro de Exteriores ruso, Serguéi Lavrov, advirtió recientemente que Rusia se vería obligada a responder a los repetidos actos de terrorismo contra civiles rusos.

“Hay gente que sugirió que las declaraciones de Lavrov y de otros funcionarios parecen apuntar a que conocen o identificaron a ciertos individuos del régimen de Kiev y del proceso de toma de decisiones de Estados Unidos, a los que pueden considerar personalmente responsables, y qué medidas podrían tomar contra ellos, ya sea mediante sanciones, causas penales o digamos una justicia más directa”, indicó.

“La otra posibilidad es una respuesta asimétrica, como prometió Putin, de proporcionar armas de largo alcance a los adversarios de EEUU en el mundo”, enfatizó.

Cabe la posibilidad de que Moscú podría implantar una zona de exclusión aérea sobre el mar Negro, donde los aviones no tripulados han recogido información sobre los objetivos de los ataques ucranianos. Los funcionarios rusos también señalaron que el armamento occidental avanzado, como los misiles Atacms, suele requerir la asistencia de personal militar estadounidense altamente cualificado para su funcionamiento.

El alto nivel de coordinación en los ataques contra Rusia representa un nivel de implicación de Estados Unidos en el conflicto que va más allá de lo que el país reconoce públicamente, según funcionarios rusos, lo que exige una respuesta de Moscú para proteger a su pueblo y su territorio.

“No se trata de inteligencia pasiva (…) Esto es recopilación activa de inteligencia”, dijo Sleboda sobre la dependencia de Kiev de los aviones de reconocimiento occidentales para ayudar a coordinar los ataques.

El analista de seguridad también señaló la ayuda de Estados Unidos para programar información de objetivos en los sistemas de armamento de Ucrania, según comentarios del canciller alemán, Olaf Scholz, y generales de la Bundeswehr alemana.

Por su parte, el periodista estadounidense Jamarl Thomas afirmó que Estados Unidos aún no se ha enfrentado a un costo lo suficientemente grande durante el conflicto como para reconsiderar su postura, ya que los funcionarios estadounidenses se jactan con frecuencia de la posibilidad de debilitar a uno de sus adversarios globales percibidos sin sacrificar vidas estadounidenses.

“No hacer nada casi garantiza una escalada por parte de Occidente (…) Es decir, actúan con impunidad. No creen en las líneas rojas de Rusia”, aseveró Thomas.

“Si Ucrania pierde un millón de hombres, a Estados Unidos no le importa (…) A fin de cuentas, el argumento que van a esgrimir es el mismo: no son estadounidenses, nos deshacemos de nuestra propia chatarra. Compramos armas nuevas”, agregó.

“El régimen de Kiev piensa lo mismo”, respondió, a su vez, Sleboda. “Son ideológicos, ¿verdad?”, continuó.

“A mucha de la gente que están agrupando y reclutando para luchar ahora mismo ni siquiera los consideran ucranianos propiamente dichos. Muchos de ellos son de etnia rusa, de habla rusa, ¿verdad? O aquellos que no son políticamente leales al régimen de Kiev, y no les importa perder a esa gente”, subrayó.

El análisis de Sleboda arroja una luz única sobre los motivos de Kiev y su voluntad de sacrificar a un gran número de su propio pueblo para intentar debilitar a Rusia. El país cayó bajo el dominio de los ultranacionalistas radicales desde el golpe del Maidán de 2014, que elevó al poder a un segmento de la población ucraniana que albergaba simpatías extremistas que se remontaban a la colaboración de combatientes como Stepán Bandera con la Alemania nazi.

Los funcionarios de Moscú señalan que Ucrania atacó a los rusos étnicos desde 2014, cuando el país inició una sangrienta guerra civil contra la población de Donbás, alineada con Rusia. Es poco probable que los líderes de Kiev se preocupen por las continuas dificultades en la región, de acuerdo con Sleboda, si lo ven como un avance en su cruzada fanática contra todo lo ruso.

FUENTE: latamnews.lat

Wie Regierung, Bevölkerung und loyale Militärs den Staatsstreich in Bolivien vereitelten

Ein Artikel von amerika21

Der Plaza Murillo vor dem Regierungssitz in La Paz ist am Mittwochnachmittag zum Schauplatz eines gescheiterten Militärputsches gegen die demokratisch gewählte Regierung geworden und stand für mehrere Stunden im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Gegen 14:00 Uhr Ortszeit meldete Boliviens Präsident Luis Arce auf X „irreguläre Bewegungen einiger bolivianischer Militäreinheiten”. Gegen 14:30 Uhr versperrten Panzer und bewaffnete vermummte Soldaten alle vier Zugänge zur Plaza Murillo. Angeführt wurden sie vom ehemaligen obersten General Juan José Zúñiga und den beiden Ex-Kommandeuren der Luftwaffe und der Marine. Doch der Putschversuch des in den USA ausgebildeten Generals konnte vereitelt werden. Lia Helguero Kandt und Robert Kohl Parra zeichnen den Verlauf nach.

Während des Putschversuchs befand sich Arce mit seinem Kabinett in der „Casa Grande del Pueblo”, dem Regierungssitz, und widersetzte sich dem Putschversuch. In einer Fernsehansprache rief er, umgeben von Mitgliedern seiner Regierung, zur Verteidigung der Demokratie und zur Mobilisierung des Volkes auf. Er betonte, dass sich seine Regierung dem Putsch entschlossen entgegenstellen werde.

Auch Ex-Präsident Evo Morales rief zu einer landesweiten Mobilisierung und zum unbefristeten Streik auf, „um die Demokratie zu verteidigen”.

Tausende Einwohner von La Paz strömten in die Supermärkte, um Vorräte zu kaufen, und hoben Geld bei den Banken ab. Erste Schlangen bildeten sich vor den Tankstellen, während im Fernsehen übertragen wurde, wie sich weitere Panzer aus El Alto in Richtung Zentrum bewegten.

Soldaten und Panzer vor dem Regierungssitz „Casa del pueblo” in La Paz – Quelle: ABI

Zúñiga wandte sich vor dem Regierungssitz an die Presse, verkündete „die Herstellung der Demokratie” und forderte die Freilassung aller „politischen Gefangenen”. Namentlich nannte er die rechte ehemalige De-facto-Präsidentin Jeanine Áñez und den ultrarechten Oppositionsführer und Ex-Gouverneur von Santa Cruz, Fernando Camacho. Er erklärte:

„Die Streitkräfte haben die Absicht, die Demokratie neu zu strukturieren.”

Videos zeigen, wie ein Panzer, in dem sich Zúñiga befand, die Tür des Regierungspalastes rammte. Nachdem er sich Zugang verschafft hatte, konfrontierte ihn im Eingangsbereich des Gebäudes Präsident Arce direkt und forderte ihn zum sofortigen Rückzug auf. Währenddessen mobilisierten sich Gewerkschaften und die Zivilgesellschaft im ganzen Land und stellten sich hinter die Regierung und gegen den Putsch. Zehntausende kamen zum Regierungssitz.

Frustrado #GolpeDeEstado : Observe cómo fue la estampida de las fuerzas golpistas encabezadas por el Comandante del ejército, el General José Zúñiga, ya destituido por el presidente de #Bolivia @LuchoXBolivia y luego de que nuevo alto mando militar mando del militar golpista. pic.twitter.com/54dtYbrf0M

— Rolando Segura (@rolandoteleSUR) June 26, 2024

Gegen 17:30 Uhr ernannte Arce in einer Fernsehliveübertragung José Wilson Sánchez Velásquez zum neuen obersten General. Gerardo Zabala Álvarez übergab er die Führung über die Luftwaffe und Renán Guardia Ramírez über die Marine. Nach seiner Vereidigung befahl Sánchez den sofortigen Rückzug aller mobilisierten Truppen in ihre Quartiere. Die Soldaten rund um die Plaza Murillo kamen diesem Befehl schließlich nach und verließen gegen 18:00 Uhr den Platz.

Nachdem die Truppen abgezogen waren, zeigten sich Arce und sein Kabinett auf dem Balkon des Regierungssitzes und dankten der Bevölkerung für die Unterstützung. Arce sagte: „Das mobilisierte Volk hat es möglich gemacht, diesen Putschversuch zurückzuschlagen. Danke, bolivianisches Volk!”

Schon während des laufenden Putschversuches wurde international scharfe Kritik laut, es gab eine große Solidaritätswelle mit der Regierung Boliviens. Lateinamerikanische Staats- und Regierungschefs, die OAS (Organisation Amerikanischer Staaten) und auch Stimmen aus Europa solidarisierten sich mit der bolivianischen Bevölkerung und stellten sich hinter Arce.

So lehnte Kolumbiens Präsident Gustavo Petro den Militärputsch entschieden ab und rief die bolivianische Gesellschaft zum demokratischen Widerstand auf. Der chilenische Präsident Gabriel Boric bekundete seine Unterstützung für die Demokratie und die legitime Regierung von Arce: „Wir verurteilen die inakzeptable Gewaltanwendung durch einen Teil der Armee dieses Landes aufs Schärfste.” Auch Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva appellierte an die Achtung der demokratischen Institutionen und den Willen des Volkes und schrieb auf X:

„Wir verurteilen jede Form von Staatsstreich in Bolivien und bekräftigen unser Engagement für das Volk und die Demokratie des Bruderlandes unter dem Vorsitz von Luis Arce. Die Demokratie wird sich durchsetzen.”

Weitere Solidaritätsbekundungen kamen unter anderem aus Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela sowie vom scheidenden Präsidenten Mexikos, Andrés Manuel López Obrador, der seine „totale Unterstützung” für Präsident Arce bekundete.

Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verurteilte den Putschversuch und brachte im Namen der Europäischen Union eine „starke Unterstützung für die verfassungsmäßige Ordnung und die Rechtstaatlichkeit in Bolivien” zum Ausdruck.

Der Anführer der Putschisten, Zúñiga, nach seiner Verhaftung – QUELLE: @ABI_BOLIVIA

Am Mittwochabend wurde Zúñiga verhaftet, von Regierungsminister Carlo Eduardo del Castillo der Presse präsentiert und schließlich in eine Zelle der Kriminalpoilizei gebracht. Castillo erklärte, dass es Zúñigas Ziel gewesen sei, „die Kontrolle über dieses Land zu übernehmen und ein De-facto-Regime zu errichten”. Neben Zúñiga wurde auch der Vizeadmiral Juan Arnez Salvador, ehemaliger Oberbefehlshaber der Streitkräfte, verhaftet.

Am Donnertsg teilte Castillo mit, dass rund ein Dutzend weitere beteiligte Militärs festgenommen worden seien. Castillo kündigte eine umfassende Untersuchung der Ereignisse an, bei denen es auch zum Einsatz von Schusswaffen kam und neun Personen verletzt wurden, darunter ein 16-jähriger Junge, der brutal niedergeschlagen wurde.

Nach der Verhaftung beschuldigte Zúñiga Präsident Arce, den Putsch selbst inszeniert zu haben. Er erklärte, dass er sich am Sonntag mit Arce getroffen habe und dieser ihn bat, etwas vorzubereiten, um seine Popularität zu steigern. Zúñiga zufolge handelt es sich also um einen „Selbstputsch”. Diese Version gilt jedoch als sehr zweifelhaft.

Dem Putschversuch gingen Tage scharfer Auseinandersetzungen und umstrittener Äußerungen Zúñigas voraus. Er war am Tag davor seines Amtes enthoben worden, nachdem er in einem Fernsehinterview angekündigt hatte, die Militärs würden Evo Morales festnehmen, wenn er sich 2025 wieder als Kandidat zur Präsidentschaft aufstelle. Es sei Aufgabe der Armee, die Verfassung zu schützen. Zudem warf Zúñiga Arce und Morales vor, „ein politisches Regime aufrechtzuerhalten, das Bolivien ohne Zukunft lässt”.

Zúñiga war schon früher in zahlreiche Skandale verwickelt, wie die Veruntreuung öffentlicher Gelder und Drogenhandel. Der bekannteste Fall war der „Plan Negro”, bei dem Zúñigas Machtnetzwerk innerhalb des Militärs, das für nachrichtendienstliche Arbeit zuständig war, seine Ressourcen nutzte, um Anführer sozialer Bewegungen und linke Politiker zu diskreditieren.

Bis alle Einzelheiten des Putschversuches aufgeklärt sind, wird es sicher noch dauern. Die Regierungspartei „Bewegung zum Sozialismus” (Movimiento al Socialismo – Instrumento Político por la Soberanía de los Pueblos, MAS-IPSP) muss indes schnell ihren innerparteilichen Konflikt lösen, um den innenpolitischen Herausforderungen und der Wirtschaftskrise, die von Treibstoffmangel und Devisenknappheit geprägt ist, entgegenzuwirken und den sozialen Frieden langfristig zu gewährleisten.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Amerika21.

Titelbild: Zehntausende protestierten vor dem Regierungssitz gegen den Putschversuch. Auf dem Balkon Präsident Arce und sein Kabinett – Quelle: Abi

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‘Lo que no te mata te hace más fuerte’ (el 14 paquete de sanciones europeas contra Rusia)

No será por falta de empeño, porque no han bastado ni una, ni dos, ni tres, sino 14 paquetes de sanciones contra Rusia. La última acaba de llegar para asestar “un nuevo golpe al régimen de Putin”, anuncia el Consejo Europeo.

Los “golpes” que propina el régimen de Bruselas son así de contundentes y da la impresión de que no van a parar hasta hundirse ellos mismos en el ridículo más espantoso. “Estas medidas apuntan a sectores de alto valor de la economía rusa, como la energía, las finanzas y el comercio, y hacen aún más difícil eludir las sanciones de la Unión Europea”, dijo Borrell, quien muestra un incapacidad absoluta para diferenciar sus sueños de la realidad.

“Nuestras sanciones ya han debilitado significativamente la economía rusa. El decimocuarto paquete de sanciones demuestra nuestra unidad para apoyar a Ucrania y tratar de limitar las actividades criminales de Rusia contra los ucranianos, incluidos los esfuerzos por eludir las medidas de la Unión Europea”, añadió Borrell.

El último paquete incluye sanciones contra 116 personas y entidades de varios sectores económicos, como la energía: “Para garantizar que las instalaciones de la Unión Europea no se utilicen para transportar gas licuado ruso a “terceros países”, una expresión que aparece reiterativamente en el paquete, mostrando que las sanciones no sólo van dirigidas contrta Rusia sino contra cualquier país del mundo.

La Unión Europea aumenta la lista negra de quienes apoyan directamente al complejo militar-industrial ruso, algunas de ellas ubicadas en países, como China, Kazajistán, Kirguistán, Turquía o Emiratos Árabes Unidos.

En el “libre mercado” que defienden los capataces europeos proliferan las prohibiciones de todo tipo. Por ejemplo, a las entidades de la Unión Europea que operan fuera de Rusia les han prohibido conectarse al SPFS (Sistema de Transferencia de Mensajes Financieros) desarrollado por el Banco Central de Rusia en sustitución de Swift.

También tienen prohibidas las transacciones con entidades que utilicen el sistema SPFS o criptomonedas.

Las carreteras europeas están cerradas para los rusos. Los buques que contribuyen a la guerra de Rusia contra Ucrania no pueden fondear en los puertos europeos. Los aviones no puede aterrizar ni despegar en los aeropuertos europeos. Tampoco pueden sobrevolar el espacio aéreo europeo.

Prohibido ponerse en contacto con el ‘enemigo’

Pero las medidas más ridículas son las que tratan de prevenir que Rusia intervenga “en los procesos democráticos de la Unión Europea”, mediante campañas de influencia y promoción de la desinformación. El ejemplo más obtuso lo estamos viendo en España, donde un juez ha iniciado una parodia por la intevención de “agentes rusos” en el movimiento independentista catalán.

En una Europa en estado de guerra no puede haber “traidores”, ni personas que contacten con el “enemigo”. A partir de ahora los partidos políticos, fundaciones y ONG no pueden aceptar dinero del Estado ruso ni de sus “agentes”. Haga caso a su abogado. Si Usted tiene un familiar, un amigo, un vecino o un colega con pasaporte ruso, no le hable, no le escuche, no acepte nada de él porque los jueces y fiscales españoles están al acecho y no se les escapa nada.

FUENTE: mpr21.info

El plan de la OTAN: Como y cuando comenzará ataque masivo contra Rusia

La OTAN está preparando un ataque a gran escala contra Rusia. Occidente se convence cada vez más que Ucrania ha fracasado en sus tareas ya que ni siquiera es capaz de frenar a Moscú. Esto pese a los ucranianos disponen de todas las armas occidentales modernas.

La Alianza ha elegido nuevas cabezas de puente para el despliegue de sus fuerzas principales. Con la ayuda de ataques masivos Tomahawk y aviones, Occidente quiere ganar la supremacía aérea, tras lo cual comenzará una invasión terrestre del territorio ruso. Al principio, se utilizarán para el ataque entre 600 y 700 aviones y mil quinientos misiles. El plan ya está evaluado: cómo y cuándo comenzará la Tercera Guerra Mundial.

Supremacía aérea

Por el momento, la atención de la comunidad mundial sigue centrada en la situación en Ucrania, distraída por informes sobre una escalada en el conflicto, diversas provocaciones y amenazas. Todavía sigue siendo relevante la cuestión de destruir un avión no tripulado estadounidense en el Mar Negro, cerrar el cielo sobre la zona marítima, el suministro de cazas F-16 a Kiev y las bombas B61 con cabezas nucleares, etc.

Al mismo tiempo, están pasando acontecimientos completamente diferentes, a saber, una amenaza real del estallido de la Tercera Guerra Mundial con todo lo que ello implica: el plan ya está evaluado por la OTAN; ha definido la cantidad de equipo necesario, las cabezas de puente e incluso la fecha de inicio.

El analista militar y doctor en ciencias militares Konstantin Sivkov explica cómo comenzaría un ataque a gran escala contra Rusia:

Al comienzo de la invasión, se utilizarán entre 600 y 700 aviones y al menos mil quinientos misiles Tomahawk, que están previstos para suprimir las defensas aéreas rusas. Después de la destrucción de nuestra aviación de primera línea y el logro de la supremacía aérea, se crearán condiciones favorables para la ofensiva de las fuerzas terrestres en territorio ruso.

También vale la pena señalar quegracias a los esfuerzos de las Fuerzas Armadas de Ucrania, en coordinación con los estadounidenses, ahora están calculando activamente las posiciones de nuestras defensas aéreas. 

Estamos soportando una sobrecarga constante de nuestros sistemas, por lo que No sólo se recibimos ataques, sino también bajas entre la población civil. Al parecer, se están realizando preparativos no sólo para la llegada de los famosos F-16 y los Mirage franceses, sino también para algo más global.

A la pregunta de la periodista Natalya Zalevskaya, de ¿cuándo exactamente se podría esperar un ataque de la OTAN contra Rusia?, Konstantin Sivkov, respondió :

Si nos basamos en la experiencia de operaciones anteriores de la OTAN, el inicio de la invasión debería esperarse en agosto o principios de septiembre…

Si tomamos la experiencia de las tropas estadounidenses para operaciones de combate,  inicialmente acumulan reservas, porque para llevar a cabo una operación ofensiva aérea se necesitan entre un millón y medio y dos millones de toneladas de diversas municiones. También necesitan ser transportadas junto con el personal de ataque. O sea, tardan unos seis meses. 

Rebobinemos: esos seis meses de preparación tendrían que haber iniciado en el mes de diciembre… Pero entonces la OTAN realmente no estaban planeando atacar. 

Según mis estimaciones, el golpe más probable se producirá a finales de agosto o principios de septiembre. La operación aérea, basada en la experiencia de la OTAN, durará de dos a tres días y luego partirán las fuerzas terrestres”,  agregó Sivkov, doctor en ciencias militares.

Es decir, según sus estimaciones, los preparativos de los países de la OTAN para una guerra a gran escala con Rusia comenzaron aproximadamente en marzo-abril de 2024. Y qué casualidad, fue durante ese período que comenzó un ejercicio de alianza , récord en términos de número de ejércitos y equipos involucrados, bajo el nombre “Steadfast Defender”.

La etapa ártica de los ejercicios se llamó Ice Camp y duró del 8 al 29 de marzo: el ejército de la OTAN elaboró un escenario de conflicto en el Ártico con la participación de varias divisiones HIMARS y los submarinos nucleares Hampton e Indiana.

Al mismo tiempo tuvo lugar el ejercicio Arctic Edge, en el que participaron fuerzas especiales de élite estadounidenses y noruegas, practicando desembarcos en condiciones climáticas difíciles.

Hasta el 15 de marzo, los ejercicios se llevaron a cabo en Finlandia y, a partir del 18 de marzo, en Noruega (Arctic Shock). No de inmediato, pero el comando de la OTAN admitió que la tarea principal de todos los ejercicios, la mayoría de los cuales se organizaron cerca de las fronteras de Rusia, era practicar la disuasión de Moscú:“Queremos contener, a Rusia, a la que consideramos una amenaza,  afirmó  el representante especial del Secretario General de la OTAN en el Cáucaso Meridional, Javier Colomina”.

Zonas de preparación de la OTAN para la invasión

En este contexto, no es de extrañar que Finlandia y Suecia, como nuevos miembros de la alianza, fueran elegidos como principales trampolines para la invasión de Rusia.

Sivkov confirmó que, bajo la apariencia de ejercicios de la OTAN, ya se han estado reuniendo grupos de ataque y que desde 2023 están preparados para una futura invasión:

“El año pasado, durante los ejercicios de la OTAN, participaron alrededor de 450 aviones. Estaban haciendo preparativos para una operación ofensiva aérea a gran escala. Si a esto le sumamos los recientes 150 aviones de los ejercicios, obtendremos los 600 aviones necesarios.

Además para iniciar el ataque la OTAN necesita a Finlandia y Suecia, su objetivo será establecer una cabeza de puente. Por tanto, desde el punto de vista militar todo está listo para un ataque a Rusia”.

El escenario de la invasión en sí, según el experto se puede definir fácilmente. Sin embargo, no está del todo claro cómo contrarrestarlo, porque tener información es sólo la mitad de la batalla.

“Con un algún pretexto plausible, la OTAN está poniendo en acción un cierto número de aviones (para violar la frontera aérea de Rusia)…  seguramente al comienzo sufrirán pérdidas, pero luego seguirá una invasión…  “

El doctor en ciencias militares, no especificó si los F-16 y los Mirage-2000 “ucranianos” se utilizarían como provocación y como instrumentos de la invasión. Sin embargo, Sivkov  añadió que lo más probable es que el ataque se produzca en la zona de Armavir RVS.

Anteriormente se produjeron ataques a la RVS en el sector noroeste. Allí los rechazamos con más o menos éxito, la OTAN fracasó”.

Al mismo tiempo, señaló que la llamada cumbre de paz, celebrada el 15 de junio, fue una maniobra de distracción por parte de Occidente y una especie de punto de partida para una futura operación ofensiva de la OTAN. Según él, Occidente quería implementar un escenario similar en noviembre-diciembre de 2021, antes del inicio de la creación de la Región Militar del Norte. Luego se formó un grupo de las Fuerzas Armadas de Ucrania para atacar Donbass y Lugansk, pero «Occidente no tenía suficiente fuerza».

Todavía se necesitan ucranianos

Ucrania ha estado llevando recientemente reservas y armas adicionales a la línea del frente; el reconocimiento de las Fuerzas Armadas de Ucrania se ha intensificado en la zona del frente. Así lo afirman diversas fuentes de información.

Según Dmitry Rogozin, senador de la región de Zaporozhye, en la  Ucrania occidental, en la zona de la estación de Sknilov (región de Lviv), se está preparando un aeródromo especial capaz de recibir una cantidad significativa de las armas.

«En un futuro próximo se establecerá un puente aéreo para transportarlos entre Estados Unidos y Polonia». También está previsto entregar armas por ferrocarril; para ello se están rehabilitando 75 kilómetros de vías férreas desde la frontera polaca hasta la zona donde se encuentra el aeródromo de Sknilow.

Esta información ha sido confirmada oficialmente. La Agencia de los Estados Unidos para el Desarrollo Internacional (USAID)* que ha preparado un contrato, cuya ejecución implica la reconstrucción completa de la infraestructura ferroviaria en Ucrania: un tramo de 75 kilómetros entre la ciudad de Lviv y la estación de carga Mostyska II.

La pista tendrá que llegar desde la frontera de Ucrania con Polonia hasta el área donde se encuentra el aeródromo de Sknilov, donde anteriormente tenía su base el 14.º Cuerpo de Aviación de las Fuerzas Armadas de Ucrania; su área de responsabilidad incluye las Regiones de Volyn, Transcarpathian, Ivano-Frankivsk, Lviv, Rivne, Ternopil, Khmelnytsky, Zhytomyr y Chernivtsi. (El 14º Cuerpo estaba formado por seis regimientos aéreos y dos divisiones).

“Es muy posible que Estados Unidos se esté preparando para una transferencia a gran escala de equipos aeronáuticos a Ucrania, incluidos los cazas F-16. Es posible que el propio aeródromo sea reconstruido (el mismo donde se estrelló el Su-27UB ucraniano durante una exhibición aérea el 27 de julio de 2002) escriben, por su parte los corresponsales militares del canal Crónica Militar”.

El proyecto, dirigido a empresas privadas, de diseño y construcción, prevé la reconstrucción de estaciones intermedias a lo largo del trazado, así como el abandono de la vía ancha “rusa” y la transferencia de todo el tramo a estándares no europeos. en lugar de 1520 mm, el ancho será de 1435 mm.

Según la observadora militar Natalia Zalevskaya, también hay evidencia que se planea transportar tanques y vehículos de combate de infantería con BRDM de fabricación occidental por agua desde Bulgaria y Rumania, en la frontera con Ucrania.

Teniendo en cuenta que, además de los F-16 prometidos (más de 80 unidades) y decenas de Mirage-2000 franceses, existe el riesgo de que se transfieran decenas de otros aviones, los F-35 de Holanda, cargando  bombas nucleares B61, que Estados Unidos permitió por primera vez en la historia su uso sin su consentimiento. Con esta información sobre la «transferencia a gran escala de equipos de aviación» la noticia no solo es alarmante, también parece tener confirmación.

De hecho, cada vez más países occidentales permiten que Kiev ataque profundamente a Rusia con sus armas, sin temor a una escalada del conflicto y a los  ataques de represalia contra los aeródromos europeos.

En su mayor parte, estamos hablando de restricciones de varias decenas de kilómetros hechas por los europeos, pero, como muestra la práctica, avanzar con la escalada es sólo cuestión de tiempo.

Recordemos, el asesor de Seguridad Nacional de Estados Unidos, Jake Sullivan, señaló que a Kiev se le permite atacar con armas estadounidenses “en cualquier lugar” donde las tropas rusas crucen la frontera ruso-ucraniana, “y no sólo cerca de Jarkov”.

Según Elena Panina, directora del Instituto de Estrategias Políticas y Económicas Internacionales, la tendencia occidental es evidente desde hace mucho tiempo y, en última instancia, «las Fuerzas Armadas de Ucrania atacarán el territorio ruso a máxima distancia con armas estadounidenses».

Hay que tener en cuenta que los cazas F-16, que aparecerán en Ucrania en un futuro próximo, son capaces de disparar misiles aire-tierra AGM-158B JASSM-ER con un alcance de vuelo de hasta 980 km, que es igual a la distancia de Jarkov a Samara o de Sumy a Vologda.

El corresponsal militar Alexey Zhivov ha llamado la atención sobre el hecho que el entrenamiento de los pilotos de las Fuerzas Armadas de Ucrania en los F-16 se lleva a cabo oficialmente desde hace más de seis meses y Kiev planea utilizar estos cazas en la futura «contraofensiva». . .

Según el corresponsal militar, esta futura ofensiva ucraniana “será repentina, poderosa, con un componente de aviación, ataques con armas de largo alcance y control centrado en la red”. Al mismo tiempo, enfatizó que no excluye el uso abierto de la aviación occidental para derrotar a las fuerzas rusas.Debemos estar preparados para esto, escribió Zhivov.

Esta será la respuesta

El presidente Vladimir Putin, en una reunión con graduados de instituciones de educación militar superior, dijo que «Moscú no dejará sin respuesta los ataques ucranianos contra Rusia y los ataques terroristas».

Según él, “Ucrania debe responder por sus atrocidades” contra la población civil, por los ataques terroristas y los bombardeos de ciudades y pueblos rusos. También enfatizó que las tropas rusas en la zona del Distrito Militar del Norte protegen a los civiles en nuevas regiones y garantizan el orden público.

Recordemos que anteriormente Occidente se alarmó por esta  declaración de Putin: “ Si Estados Unidos y la UE permiten que Ucrania ataque profundamente nuestro país», se puede hacer lo mismo contra Occidente, utilizando el territorio de terceros países.

“Una opción es la RPDC, que se encuentra no lejos de Estados Unidos. La siguiente opción es Cuba, donde, por cierto, llegó recientemente nuestra fragata Almirante Gorshkov. Y cada vez hay más puntos de este tipo. Esto es tanto Vietnam como Myanmar,- señaló anteriormente el experto Kamran Hasanov”.

Sobre la preparación de la OTAN

Recientemente, analistas del Centro Americano de Estudios Estratégicos e Internacionales (CSIS) analizaron la preparación de la OTAN para la guerra con Rusia. En su opinión, la Alianza del Atlántico Norte ha logrado avances significativos en la preparación para un posible conflicto armado con Rusia, pero la cuestión de su preparación para una «guerra prolongada» sigue abierta.

El informe de investigación señala que los países de la OTAN han logrado avances en los últimos dos años, particularmente en el aumento del gasto en defensa. En su opinión, el logro más notable de la alianza fue la adhesión de Finlandia y Suecia a la OTAN, y ahora estos países aparecen en los informes más importantes.

Este hecho envió una fuerte señal política a Moscú y añadió un poderoso elemento disuasivo a las filas de la OTAN al adquirir dos miembros altamente efectivos capaces de limitar severamente la libertad de maniobra de Rusia en el Mar Báltico- escribieron los analistas del CSIS.

Por su parte, el Ministro de Defensa alemán, Boris Pistorius, hablando en el Bundestag la semana pasada, dijo que la Bundeswehr debería estar lista para la guerra con Rusia en 2029. Al mismo tiempo, el jefe del Ministerio de Defensa calificó a Rusia de amenaza no sólo para Ucrania, sino también para Georgia, Moldavia y, en última instancia, para la OTAN.

La necesidad de estar preparados para una guerra a gran escala con Rusia en un futuro próximo también fue declarada por el jefe del comité militar de la OTAN, el almirante Rob Bauer.

NOTA

* USAID es una organización reconocida como indeseable en el territorio de la Federación Rusa

FUENTE: observatoriocrisis.com

The Democracy Report Card, June 28, 2024

SCOTT RITTER

Iranians vote in the 2024 presidential election (left); Trump and Biden at the CNN debate (right)

A Democratic Republic and Islamic Theocracy put their respective democratic systems on full display for the world. In one, democracy emerged victorious. In the other, two geriatrics embarrassed themselves.

The American presidential “silly season” has been in full swing for more than a year and a half. Former President Donald Trump announced his candidacy on November 15, 2022. Robert F. Kennedy, Jr. did the same on April 5, 2023, followed by the incumbent, Joe Biden, on April 25, 2023. A score or more of other persons who announced their candidacies have since withdrawn from the race. A few remain who aren’t serious contenders. Hundreds of millions of dollars have been raised and spent by these candidates and their supporters. More than a billion dollars will be spent before this race is finished. Money, more than politics, is the litmus test for American democracy—if you have it, you can throw your hat into the ring. Without it, you have no chance.

Scott will discuss this article and answer audience questions on Ep. 172 of Ask the Inspector.

Iran lost its President, Ebrahim Raisi, in a tragic helicopter crash on May 19, 2024. Under the Iranian Constitution, a new election had to be organized within 50 days; Iran announced that the election would be held on June 28, 2024. The Guardian Council, under the Iranian Constitution, evaluated several candidates, including former President Mahmoud Ahmadinejad, who had indicated their interest in running for the vacant seat. Six candidates were deemed qualified (Ahmadinejad was not one of them). The principal factor considered by the Guardian Council when approving a candidate is their adherence to the Islamic values of the Islamic Republic of Iran. Money does not factor into their consideration at all.

The Iranian Presidential campaign season ran from June 12 through June 27. During this time, five televised debates were held where all candidates were provided an equal opportunity to respond to questions and articulate their respective positions on the issues of the day. Two candidates eventually withdrew from the race, leaving four—the speaker of the parliament, Mohammad Ghalibaf, the former nuclear negotiator, Saeed Jalili, a reformist, Masoud Pezeshkian, and Mostafa Pourmohammadi, a former Minister of Justice.

On June 27, CNN held the first of two scheduled debates between Donald Trump and Joe Biden. Robert F. Kennedy, Jr., was not permitted to participate. There was no live audience, and the moderators of the debate were able to silence the microphones of the participants to prevent disruptions from either candidate. One candidate looked as if he was more suited to a retirement home. The other showed a disturbing inability to tell the truth. Neither did their nation proud.

On June 28 the people of Iran went to the polls. Voting was extended until midnight to accommodate those eligible voters who wanted to cast their votes.

There are parts of the world where democracy thrives.

And then there is the United States.

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