Frauen in der US-Armee sind wandelnde Informanten, und es macht ihnen nichts aus, ein Geheimnis preiszugeben, das die NATO beweist, dass ihre Soldaten nicht in der Ukraine sind.

Video
Ein Oberst der US-Armee erzählt glücklich, wie es ihnen in der Ukraine mit Hilfe der ständig in Bewegung befindlichen PATRIOT-Systeme gelingt, russische Flugzeuge abzuschießen. Die Betreiber dieser Systeme sind Deutsche und Amerikaner. Niemand verheimlicht dies, aber sie prahlen ganz offen damit.

Einer dieser Komplexe wurde im Donbass mit Hilfe von Iskander zerstört.

https://t.me/sskarnaukhov/71730

Belgiens Premier tritt nach doppelter Niederlage zurück

Nach Macrons Neuwahlen zieht auch Belgiens Premierminister De Croo Konsequenzen aus Niederlagen bei den Wahlen in Belgien: Er tritt zurück und lässt das Parlament neu wählen.

Von Redaktion

...

Der belgische Ministerpräsident Alexander de Croo tritt zurück. Er zieht damit die Konsequenzen aus einer herben Wahlschlappe am Sonntag, als seine Partei bei den Europawahlen und den zeitgleich stattfindenden, nationalen Wahlen in Belgien abgestraft wurde. Seine liberale Partei erzielte das mit Abstand schlechteste Ergebnis jemals in einer Europawahl. Auch bei den nationalen Wahlen kassierte seine liberale Partei (Open-VLD) eine Ohrfeige. Dort erhielt sie weniger als sieben Prozent der Stimmen, bei den Europawahlen nur knapp über fünf Prozent.„Für uns ist es ein besonders schwieriger Abend. Wir haben verloren. Ab morgen werde ich als Ministerpräsident zurücktreten“, verkündete De Croo.

Mehr als 8 Millionen Belgierinnen und Belgier haben am sogenannten „Super-Sonntag“ ihre regionalen und nationalen Vertreter sowie die Abgeordneten des Europäischen Parlaments gewählt. Neben der Finanzlage des Landes spielten im Wahlkampf auch der Kaufkraftverlust sowie die Energiepolitik, Kriminalität und Migration eine wichtige Rolle.

Da die meisten Parteien entweder nur in der französischsprachigen Wallonie oder im niederländischsprachigen Flandern kandidieren, wird die Regierungsbildung in dem Land zwischen Nordsee und Ardennen kompliziert und oft langwierig. Es ist vorgesehen, dass in einer Koalition Parteien aus beiden Landesteilen vertreten sind. Nach den Parlamentswahlen 2019 dauerte es etwa 16 Monate, bis die sogenannte Vivaldi-Koalition, bestehend aus sieben Parteien, gebildet wurde: den Grünen, den Liberalen und den Sozialdemokraten aus beiden Regionen sowie den Christdemokraten aus Flandern. Angesichts des Wahlergebnisses sind nun rechnerisch verschiedene Koalitionsoptionen möglich.

Macron lässt neu wählen

De Croo ist nicht der einzige Regierungschef, der Konsequenzen zieht: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat das Parlament auflösen lassen und Neuwahlen anberaumt (Apollo berichtete). Er reagiert damit auf eine massive Klatsche für seine Partei „Renaissance“ bei den Europawahlen. Die rechte „Rassemblement National“ (RN) gewann mehr als doppelt soviele Stimmen wie die Macron-Partei, die knapp bei 15 Prozent liegt.

Acht entlarvende Corona-Fakten zu den Staatsverbrechen

verbrechen

Im Video vom 26.05.2024 auf seinem Youtube-Kanal „homburgshintergrund“ zeigt Prof. Stefan Homburg anhand amtlicher Links, dass es in den Jahren 2020 bis 2022 keine medizinische Notlage in Deutschland gab, die Corona-Krise also auf bewussten Täuschungen der verantwortlichen Politiker, und ihrer „wissenschaftlichen“ und medialen Komplizen beruhte. Er bietet dem Zuschauer übersichtlich acht Fakten, damit man für die zu erwartende nächste Pandemie-Inszenierung gut vorbereitet ist, die Dinge schnell zu durchschauen. Wir bringen nachfolgend das Transkript seines Videos mit den zugehörigen Links. (hl)

Acht schockierende Coronafakten

von Prof. Stefan Homburg

„In dieser Sendung präsentiere ich Ihnen acht wichtige Fakten zur Corona-Krise, damit Sie sich richtig erinnern und beim nächsten Mal gut vorbereitet sind. Jede dieser acht Tatsachen unterlege ich mit einem Zitat, zeige eine Grafik und vor allem einen amtlichen Link im Abspann und in der Video-Beschreibung, damit Sie alles, was ich sage, leicht überprüfen können. Los geht’s.

Fakt 1

Im Jahre 2020, dem sogenannten Pandemiejahr, hatten wir in Deutschland ein Allzeittief der Klinik-Belegung.
Dies kann man nachlesen auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums. Und ich zitiere das mal (wird eingeblendet, min. 0:45):

„Im betrachteten Zeitraum 2020 gab es in Deutschland seit Beginn der Covid-19-Pandemie Mitte Mai durchgehend weniger stationäre Fälle und zwar im Zeitraum bis Ende Mai um ca. -30%. … Im Resultat sank die Betten-Auslastung auf einen Allzeittiefpunkt von 67,3% (und 68,6% auf den Intensivstationen).“

Das heißt, es gab nie annähernd eine Überlastung, sondern ganz im Gegenteil eine extreme Unterauslastung unserer Kliniken. Man hört als Gegenargument ab und zu: Ja aber, hier in der Nähe war eine Intensivstation überlastet. Das kann gut sein, denn wenn eine Intensivstation 10 Betten hat und die empfohlene Auslastung 90% beträgt, dann sind neun Betten voll, nur eines ist frei, und schon bei einem Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten hat man eine sogenannte Verlege-Situation: Der Rettungswagen muss eine andere Klinik suchen. Das ist Alltagsgeschäft und hat nichts mit Corona zu tun.

Fakt 2

Atemwegserkrankungen waren in den Jahren 2020 und 2021 nicht häufiger als sonst.
Das zeigt diese Grafik des RKI (wird eingeblendet, min. 2:01): Die Wellenlinien, untergliedert nach Altersgruppen, zeigen, dass es starke Schwankungen gibt. Bei diesen schweren krankenhauspflichtigen Atemwegserkrankungen. Aber sie sehen, die Schwankungen vollziehen sich zwischen Winter, mit vielen Erkrankungen, und Sommer, wenige, während man zwischen den Jahren – die Grafik reicht von 2018 bis 2021 einen Unterschied mit der Lupe suchen muss.

Die Atemwegserkrankungen haben unterschiedliche Gründe: z.B. Corona alt, Corona neu Rino, Influenza, aber die Gesamtzahl scheint mehr oder weniger immer gleich zu sein und zwar in den Corona-Jahren jedenfalls nicht höher als sonst auch.

Fakt 3

Die Sterbefälle 2020 waren altersbereinigt auch normal.
Schauen Sie dazu auf diese Grafik (wird eingeblendet, min. 2:56) der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Dort sehen sie: Die altersbereinigten Sterbezahlen liegen 2020 zwischen den Werten von 2018 und 2019, erscheinen also normal. Erst im Jahr 2021 hat man einen Anstieg, der sich dann 2022 fortsetzt. Man muss altersbereinigte Daten betrachten, weil unsere Gesellschaft älter wird und deshalb von Jahr zu Jahr automatisch mehr Menschen sterben, übrigens seit 2004.

Als Gegenargument höre ich hierzu manchmal: Ja, das Statistische Bundesamt habe in einer Pressemitteilung gesagt, im Pandemiejahr 2020 seien mehr Menschen gestorben. – Das haben sie gesagt, aber sie haben die unbereinigten Zahlen genommen, insofern ist diese Aussage irreführend. Intern rechnet auch das Statistische Bundesamt mit den altersbereinigten Zahlen, und die sehen so aus, wie hier in der Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

4. Fakt

Corona-Tote waren im Mittel älter als übrige.
Und zwar waren sie 83 Jahre alt, und die übrigen Verstorbenen waren im Mittel 82 Jahre alt. Auch das spricht nicht für eine schreckliche Todes-Seuche, nicht wahr?

Hierzu kommt jetzt der Gegeneinwand: Ja, aber es sollen doch über 170 000 Menschen an Corona oder mit Corona gestorben sein. Das stimmt, aber erstens gibt es keine Unterscheidung an und mit, und es wurden auch Menschen mitgezählt, die an einem Unfall oder einer ganz anderen Krankheit verstorben sind, nur weil sie einen positiven Test hatten. Vor allem aber ist diese Zahl über die verschiedenen Jahre addiert und deshalb irreführend groß.

Man muss das Ganze in Relation setzen. Und schauen Sie sich hierzu mal diese Grafik von DESTATIS und RKI an (wird eingeblendet, min. 4:51): Die obere Kurve zeigt die Gesamtsterbefälle in Deutschland pro Woche, und Sie sehen in jeder Woche sterben in Deutschland zwischen 15.000 und 30.000 Menschen.

Ganz unten sehen Sie die Verstorbenen mit einem positiven Corona-Test. Das sind erstens relativ wenige, und zweitens gibt es nur Ende 2020 hier einen scheinbaren Zusammenhang. Da hat nämlich die untere Kurve eine Spitze und die obere auch. Aber wenn Sie nach links gehen in den März 2018, dann sehen Sie dort eine stärkere Sterblichkeit als Ende 2020. Das war eine Influenzwelle damals und die höchste Sterblichkeit.

In dieser Grafik finden Sie – das ist der interessanteste Punkt – Ende 2022, und dort sehen Sie unten in der PCR-Kurve relativ wenige Corona-Tote. Das heißt, zwischen diesen Corona-Toten und der Gesamtsterblichkeit gibt es keinen stabilen Zusammenhang.

5. Fakt

Bis hier heißt es oft: Ja gut, es war nichts klinisch zu sehen, im Grunde Fehlalarm, Corona-Fehlalarm. Aber das lag ja nur an den Maßnahmen. Nun hat aber die WHO herausgefunden – und die ist ja nun wirklich unverdächtig – dass die Übersterblichkeit in Schweden geringer war als in Deutschland. Wenn man in diesen Aufsatz schaut und die Angaben auf die Bevölkerung umrechnet, dann sieht man: In Deutschland war die Übersterblichkeit sehr, sehr gering: 2020 und 21 nämlich 0,15% – kann reiner Zufall sein – und in Schweden war sie noch geringer 0,13%. Das heißt, ein Land, das nie einen Lockdown hatte und keinen Maskenzwang und wo sogar deutsche Touristen keine Masken in der U-Bahn benutzten, weil sie Angst hatten, sich lächerlich zu machen,  ein solches Land wie Schweden ist sogar besser gefahren insgesamt als Deutschland.

Fakt 6

Die Corona-Maßnahmen haben nichts gebracht.
Das sage nicht ich, sondern das sagt eine Wissenschaftlergruppe, die vom Bundestag und Bundesrat ausgesucht wurde. Diese Wissenschaftlergruppe hat 2022 ihren Abschlussbericht zur Wirksamkeit der Corona-Maßnahmen abgegeben. Und ich zitiere mal aus Seite 70 (wird eingeblendet, min. 7:19), dort lesen wir:
„Insgesamt ist ein Zusammenhang zwischen der Höhe der Inzidenz und der Maßnahmenstärke nicht erkennbar.“
Auf gut Deutsch: Masken, Abstandsregeln, Kontaktverbote, Lockdowns, Schul- und Kitta-Schließungen, Ausgangssperren – all das hat nichts gebracht. Und dies zeigen, wie gesagt, auch andere Länder. Es war also wirklich ein Corona- Fehlalarm.

7. Fakt

Die sogenannte Impfung verhindert nicht die Übertragung des Virus.
Das schreibt die Europäische Medizinische Agentur (EMA), die für die Zulassung von Arzneimitteln in Europa zuständig ist, an EU-Abgeordnete, die hier mal nachgefragt hatten. Ich zitiere die EMA (wird eingeblendet, min. 8:15):
„Sie haben in der Tat recht damit, dass Covid-19-Impfstoffe nicht zugelassen wurden, um die Übertragung von einer Person auf die andere zu verhindern.“
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Auch Pfizer und Biontech hatten keinen Übertragungsschutz in ihrer Zulassungsstudie behauptet oder gerade bewiesen. Trotzdem sind 2G, 3G, berufsbezogene Impf-Pflichten und die sozialen Zwänge alle auf die Falschbehauptung gestützt worden, dass die Impfung vor Ansteckung und auch vor Übertragung schütze. Beides war nicht der Fall.

8. und letzter Fakt

Es gibt beispiellos viele Impfnebenwirkungen bei diesen neuartigen experimentellen Impfungen.
Wir sehen, das beispielsweise beim Paul Ehrlich Institut, das die Meldungen von Impfnebenwirkungen sammelt (wird eingeblendet, min. 9:05). Sie sehen hier im Zeitraum bis im März 2023, als diese Statistik eingestellt wurde und nicht fortgeführt wurde, wurden fast eine Million Verdachtsfälle gemeldet, darunter viele Todesfälle und anhaltende und schwere Fälle.

Hierzu gibt es nun zwei Einwände. Der eine Einwand sagt, dass es bei solchen Meldungen eine Dunkelziffer gibt. Frühere medizinische Aufsätze sagen, dass bei Arzneimittel-Nebenwirkung ganz allgemein man mit einer Dunkelziffer um 90% rechnen muss, weil der Zusammenhang oft auch gar nicht erkannt wird. Wenn diese Zahl stimmt, dann müsste man diese Millionen Verdachtsfälle mit 10 multiplizieren, um die wahren Fälle zu erlangen.
Auf der anderen Seite heißt es: Ja, es sind aber ja nur Meldungen, keine bestätigten Fälle. Ja, aber das Paul Ehrlich Institut indiziert eben nicht. Es gibt nur diese Meldungen.

Wir haben auch viel bessere Daten bei den Krankenkassen, die seit 2020 gesetzlich gehalten sind, ihre Daten mit Impfstatus, Ertrag, Erkrankung und Todesfällen an die Behörden zu melden. Doch geschieht dies bis heute leider nicht.

Fassen wir zusammen, meine Damen und Herren:

Corona war keine Pandemie in dem Sinne, wie die Bevölkerung das versteht. Corona war ein mediales Ereignis, eine Chimäre oder eine Illusion, ähnlich wie früher vielleicht die Hexenverbrennung. Wenn Sie dies berücksichtigen, werden sie für die nächste Pandemie gut gerüstet sein.“

——————————-   

Video:

(143) Acht schockierende Coronafakten (English subtitles) – YouTube

——————————

INTERNETLINKS ZU DIESER SENDUNG:

  1. Allzeittief Klinikbelegung 2020: https://www.bundesgesundheitsminister…
  2. Atemwegserkrankungen 2020 und 2021 normal: https://influenza.rki.de/Wochenberich…
  3. Normale altersstandardisierte Sterblichkeit 2020: https://www.gbe-bund.de – Sterblichkeit – Mortalität und Todesursachen – Sterbefälle und Sterbeziffern (ab 1998) – Altersstandardisierter Wert ganz rechts. Jahre manuell wählen mit „Tabelle verändern“ und „Blatt aktualisieren“.
  4. Coronatote waren älter als übrige Verstorbene
    4.1 Medianalter Coronatote: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N…
    4.2 Medianalter alle Verstorbenen: https://www.bib.bund.de/DE/Fakten/Fak… 
    4.3 Wöchentliche Sterbefälle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Ges…
    4.4 Wöchentliche Coronatote: https://github.com/robert-koch-instit…
  1. Übersterblichkeit in Schweden geringer: https://www.nature.com/articles/s4158…
  2. Maßnahmen haben nichts gebracht: https://www.bundesgesundheitsminister…
  3. Coronaimpfung verhindert Virusübertragung nicht: https://www.ema.europa.eu/en/document…
  4. Beispiellos viele Impfnebenwirkungen: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloa…

Wahlergebnis in Duisburg: Muslimische Partei DAVA dominiert mit 41 Prozent

Bei der Europawahl in Duisburg-Stimmbezirk 1001 dominierte überraschend die Partei muslimische DAVA mit 41,10 Prozent der Stimmen, weit vor der AfD mit 14,16 Prozent.

Von Redaktion

...

Bei der Europawahl zeigte der Stimmbezirk 1001 der Stadt Duisburg schockierendes Wahlverhalten. Die Ergebnisse im Detail zeigten eine deutliche, relative Mehrheit für die Partei muslimische DAVA, die mit 41,10 Prozent der Stimmen mit Abstand am besten abschnitt: An zweiter Stelle lag die AfD mit 14,16 Prozent, gefolgt von der SPD mit 10,96 Prozent. Die CDU erreichte 8,68 Prozent.

In diesem Bezirk, der die Stadtteile Meiderich, Beeck, Bruckhausen und den Landschaftspark umfasst, gingen 223 von 881 Wahlberechtigten zur Urne, was einer Wahlbeteiligung von etwa 25 Prozent entspricht. Die Bevölkerungszahlen zeigen, dass Meiderich-Beeck als Stadtbezirk eine stabile Einwohnerzahl von rund 73.000 Menschen aufweist – mit einer signifikanten Anzahl von ausländischen Einwohnern , rund 28 Prozent. Historisch sind diese Gebiete stark von der Stahl- und Kohleindustrie geprägt, wobei die Schließung der Meidericher Hüttenwerke im Jahr 1985 für einen signifikanten Strukturwandel in der Gegend sorgten.

Bei der zurückliegenden Landtagswahl in NRW 2022, dominierte die SPD mit etwas mehr als 27 Prozent die Stadtteile, CDU und Grüne kamen 2022 noch auf knapp 19 Prozent. Interessanterweise erreichte damals das Team Todenhöfer, welches für seine Beliebtheit unter muslimischen Wählern bekannt war rund 11,58 Prozent.

Die als islamistisch geltende, Erdogan-nahe Partei DAVA feierte ihren Sieg in Duisburg in den sozialen Medien: Schaut, was wir gemeinsam bewegen können, war die Botschaft der Partei an ihre Wähler.

Vorläufiges Endergebnis: Union siegt, AfD auf dem Vormarsch, SPD und Grüne mit Verlusten

Die offiziellen vorläufigen Ergebnisse der Europawahl 2024 in Deutschland wurden bekannt gegeben: Die Wahlbeteiligung stieg auf 64,8%. CDU gewinnt leicht hinzu, AfD wird zweitstärkste Kraft, während SPD und Grüne Verluste hinnehmen müssen.

Henry Albrecht
 @henrywbg_

...

Die vorläufigen offiziellen Ergebnisse der 10. Europaparlaments aus Deutschland, wurden von der Bundeswahlleiterin am 10. Juni 2024 um 5:30 Uhr veröffentlicht. Die Wahlbeteiligung lag insgesamt bei 64,8 Prozent, eine kleine Steigerung von 3,4 Prozent im Vergleich zur letzten Wahl. Stärkste Kraft wurden die Unionsparteien, die AfD wurde zweitstärkste Partei.

Bei der Europawahl 2024 hat die CDU mit 23,7 Prozent der Stimmen im Vergleich zu 22,6 Prozent im Jahr 2019 etwas zugelegt. Die AfD erreichte 15,9 Prozent und verzeichnete damit einen deutlichen Anstieg von zu den 11 Prozent aus 2019. Die Verlierer sind SPD und Grüne, die Grünen sahen einen erheblichen Verlust ihres Stimmenanteils auf 11,9 Prozent, nachdem sie 2019 20,5 Prozent erreicht hatten. Die Sozialdemokraten kamen auf 13,9 Prozent, und erreichten nach 2019 erneut ein historisch schlechtes Ergebnis.

Die CSU konnte ihren Stimmenanteil von 2019 halten und erreichte erneut 6,3 Prozent, insgesamt kommt die Union damit auf 30 Prozent. Die FDP musste kleine Verluste hinnehmen und erreichte 5,2 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht erreichte aus dem Stand 6,2 Prozent der Stimmen. DIE LINKE und die FREIEN WÄHLER erzielten jeweils 2,7 Prozent, wobei DIE LINKE einen Rückgang von 2,8 Prozent erlebte, während die FREIEN WÄHLER sich um 0,5 steigerten. Das Bündnis Deutschland enttäuschte mit 0,4 Prozent der Stimmen. Auch die Letzte Generation erreichte mit 0,3 Prozent ihr groß angekündigtes Ziel vom Einzug nach Brüssel nicht.

In vielen Ländern wurden die amtierenden Regierungen, wie auch in Deutschland, abgestraft. Als Reaktion auf das starke Ergebnis des Rassemblement National (RN), von Marine Le Pen, kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron an, dass er die Nationalversammlung auflöst und für den 30. Juni und 7. Juli Parlamentswahlen anberaumt. Er könne nicht so tun, als sei nichts geschehen, erklärte Macron am Abend in einer Videoansprache. Er sprach davon, dass das Ergebnis der EU-Wahl nicht gut für seine Regierung sei und dass der Aufstieg der Nationalisten eine Gefahr für Frankreich und Europa darstelle. Währenddessen antwortete Bundeskanzler Scholz auf die Frage, ob er die Wahlergebnisse kommentieren wollte, mit einem einfach „Nö“.

In der Gegenwart ist Herodes real

ByRedaktion

ByRedaktion

10. Juni 2024

Gastbeitrag von Gerhard Oberkofler, geb. 1941, Dr. phil., Universitätsprofessor i. R. für Geschichte an der Universität Innsbruck.

Die beiden Wiener Juden Erich Fried und Arthur West schauen auf den israelischen Kindermord hin statt weg

Nach dem auf Befehl des deutschen Reichskanzlers Adolf Hitler (1889–1945) erfolgten Einmarsch der Deutschen in Österreich konnten die beiden Wiener Juden Erich Fried (1921–1988) und Arthur West (d.i. Arthur Rosenthal) (1922–2000) nach England flüchten. Erich Fried ist als Schriftsteller in London geblieben. Arthur West, der sich zur britischen Armee gemeldet hat, wurde 1944 bei der Landung in der Normandie eingesetzt und ist 1946 nach Wien zurückgekehrt, wo er als Kulturredakteur der kommunistischen «Volksstimme» viel für österreichische Autorinnen und Autoren getan hat. 1985 gab er das Buch «Linkes Wort für Österreich. Ein literarisches Mosaik mit Beiträgen von 80 Autoren» heraus.[1] Erich Fried und Arthur West kannten sich nicht nur, sondern blieben zeitlebens eng befreundet. Die viel zu früh verstorbene Wiener Kommunistin Lisl Rizy (1947–2022) war mit beiden befreundet und hat für deren literarische Verankerung in Österreich den Weg bereitet.[2] Im Sommer 1980 schreibt Erich Fried zu einer von Arthur West verfassten Sammlung «Die Israel Sprüche» das Vorwort. Erich Fried beginnt so: «Zu diesen Gedichten einige Worte schreiben zu dürfen, bedeutet mir viel. Nicht nur, weil ich den Dichter, seine Menschlichkeit und Konsequenz seit nahezu 40 Jahren kenne; nicht nur, weil seine Verse – nicht trotz, sondern gerade wegen ihres furchtbaren und lyrisch schwer zu vermittelnden Themas – wirkliche Gedichte sind; sondern auch, weil ich mich mit diesen Gedichten und durch sie einmal mehr mit ihrem Verfasser verbunden und solidarisch fühle. Es ist gut und es ist nötig, dass gerade ein Mensch, dessen Schicksal gerade dadurch geprägt wurde, dass er als Jude vom Hitler-Faschismus verfolgt und vertrieben wurde und gegen ihn kämpfen lernte, gegen die Verbrechen des Zionismus (nicht nur gegen die eines Begin[3]) an den Palästinensern protestiert und von der Empörung über diese Verbrechen so erfüllt ist, dass sie ihn zu Gedichten inspiriert.»[4]

«Die Israel-Sprüche» von Arthur West

Der aufgrund des Beschlusses der Vereinten Nationen vom 29. November 1947 mit 15. Mai 1948 in einer Region von Palästina gegründete Staat Israel bedeutet von Beginn an für das palästinensische Volk Degradierung, Vertreibung und Unterdrückung. Allein schon der Name Palästina wurde von den Israelis niemals anerkannt, sie blieben im Nahen Osten Brandstifter und vereitelten alle Friedensbemühungen. Das palästinensische Volk, das Brot und Frieden will, wurde eingezäunt, die Zugangstore von den Israelis kontrolliert. Arthur West dazu:

In jedem Verlies

der Menschheitsgeschichte

wird kommende

Freiheit erträumt.

Entweder

die große: im Sieg alle Kerker

zu brechen.

Oder

die kleine: in ihnen einst selber

der Kerkermeister zu sein.

Israel, warum

Träumtest du

dich nur als so

kleines Volk?

Führt Gott

in seinem himmlischen Kaufhaus

saisonbedingt nun auch

Schleuderware? Gebote

zweiter Wahl? Etwa:

Du solltest

nicht begehren Deines Nächsten

Gut? Und, preisgünstig

wie kaum sonstwo:

Du solltest

nicht töten?

Erniedrige

Deinen Gott

-Schemah Jisroel!-

nicht zum Trödler:

Du hast

keinen

zweiten. 

Wenn Du

dich auserwählt hast –

bis du darum schon

auserwählt?

Auch dazu, andere

auszuerwählen

zu einem

jüdischen Schicksal

an deiner Statt

Abraham, wer, und

Ibrahim, was

scheidet die Lager?[5]

«Höre, Israel!» Ein Weckruf von Erich Fried

Arthur West und Erich Fried vereint die Parteinahme für die Opfer. Beide verabscheuen bei allem mitfühlenden Verständnis für die oft dramatische Geschichte des Judentums den Zionismus. 1974 hat Erich Fried «gegen den furchtbaren Irrtum des Zionismus, der zum Verbrechen an den Palästinensern wurde», einen eigenen Gedichtband «Höre, Israel» veröffentlicht.[6] In seinem Zyklus von Gedichten zum Sechstagekrieg 1967 (5. Juni – 10. Juni) kann Erich Fried keinen Unterschied in der Barbarei der Deutschen gegen Juden und der Israelis gegen Palästinenser erkennen:

Nicht als Fremder und nicht als Feind

von Haß gegen euch entzündet

ich spreche als einer von euch

der auch Irrwege kennt

In den Gaskammern und in den Öfen

wo eure Familien vergingen

wurden auch meine Verwandten

vergast und verbrannt

Seither kämpfe ich gegen das

was dahin geführt hat

gegen die Mächte

die Hitler zur Macht verhalfen

Sie sind noch nicht verschwunden

von dieser Erde

und was tut ihr?

Ihr läßt euch von ihnen fördern

Sie wollen das gleiche von euch

was sie von Hitler wollten:

Ihr sollt Vorposten sein

für ihre Ordnung der Welt

Darum muß ich das Bittere sagen

in eure Ohren

die ihr im Unrecht verstopft

wie zur Zeit der Propheten

Auch wenn es bitter schwer ist

auch wenn ihr es mit Bitterkeit heimzahlt

aber ihr sollt nicht sagen können

das sagten euch nur eure Feinde

und später soll es nicht heißen:

Zur Zeit als die Juden noch siegten

sprach keiner von ihnen

gegen ihr eigenes Unrecht[7]

Erich Fried wird konkret, er weiß, dass im Sechstagekrieg von den Israelis gefangene Ägypter ihre Schuhe ausziehen mussten und barfuß in die heiße Wüste getrieben wurden. Die meisten gingen elendiglich zugrunde:

Ihr habt die überlebt

die zu euch grausam waren

Lebt ihre Grausamkeit

in euch jetzt weiter?

Eure Sehnsucht war so zu werden

wie die Völker Europas

die euch mordeten

Nun seid ihr geworden wie sie[8]

Israel führte von Anbeginn seiner staatlichen Existenz Mordaktionen an Palästinensern im Stile deutscher Spezialeinheiten durch. Erich Fried listet einige der bekannteren «Zwischenfälle mit Ortsnamen und Jahreszahlen» auf:

Deir Yassin – bis 1948

ein palästinensisches Dorf

dann 350 Tote

(nach israelischen Quellen nur 254)

Qibia am 14. 10. 53

Das ganze Dorf

Frauen und Kinder und Männer

Vergeltung für eine jüdische Frau und zwei Kinder

Ermordet in Jahud

Nach deren Mörder sogar schon

Glubb Pascha und die jordanischen Behörden

Suchten und um die Hilfe Israels baten

Die Hilfe Israels war was mit Quibia geschah

Kafr Kasern 1956

Curfew, Ausgehverbot, verkündet mitten am Tag

Die Bauern waren schon draußen auf ihren Feldern

Sie wußten nichts vom Ausgehverbot und sie kamen

Zurück von der Arbeit – da stellte man sie an die Wand

56 Menschen – Es erforderte mehrere Salven

Bahr Al Baquar 1970

Die Schule war groß, die einzige weit und breit

Überfüllt mit Kindern

ein Volltreffer für die Bombe

niemand weiß genau wieviel Kinder es waren.

Dann waren nicht mehr viel Kinder

in der Gegend von Bahr Al Baquar.

Und Abu Saabal 1970

70 Arbeiter bei einem Luftangriff

Und Nahr el Barid 1972

Wieder tote Kinder im zerschossenen Flüchtlingslager

Und 1972 auf der Straße nach Juwajeh

Im südlichen Libanon, das zerdrückte Taxi

überrollt von einem israelischen Panzer:

sieben Zivilpersonen –

ein Kind von acht Jahren

Zwischenfälle

Alles nur Zwischenfälle

Terror ist das

was Palästinenser tun[9] 

Wenige Wochen vor Pfingsten 1970 haben sich in Kairo Vertreter internationaler Friedensorganisationen und antiimperialistischer Bewegungen getroffen, unter ihnen aus Berlin der Widerstandskämpfer und Friedenskämpfer Otto Hartmut Fuchs (1919–1987).[10] Otto Hartmut Fuchs war führendes Mitglied des 1964 gegründeten Berliner Friedensforums Europäischer Katholiken. In der «Neuen Zeit», welche die Zeitung der Christlich-demokratischen Union Deutschlands in der Deutschen Demokratischen Republik war, schreibt Otto Hartmut Fuchs über die erschütternde Besichtigung des Dorfes Bahr el Bakr: «Seine Schule – gelegen auf dem Gelände einer modernen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft – war knapp zehn Tage zuvor [d. i. 8. April 1970] durch Bomben israelisch-amerikanischer ‘Phantom’-Maschinen dem Erdboden gleichgemacht worden. Wir sahen noch die zerbombten Schiefertafeln, zerfetzten Schreibhefte und Lesebücher, zerrissene Schuhe und Kleidungsstücke. Die Tränen der Eltern und Geschwister, die Blicke der gräßlich verstümmelten Kinder im Krankenhaus von Bahr al Bakr bedeuteten uns mehr als Worte … Wer zu solchen Verbrechen schweigt, klagt sich selbst der Mitschuld an (höre man es in Bonn!). Und wer hier von ‘militärischen Objekten’ spricht, setzt die faschistische Lügenpropaganda der Goebbels[11] u. Co. fort.»[12] Und was sehen heute, am 6. Juni d. J., mitfühlende Menschen nach dem israelischen Angriff auf eine Schule des Palästinenserhilfswerkes der Vereinten Nationen im Gazastreifen?[13] 

Bekannt gewordene und unbekannt gebliebene «Zwischenfälle» der israelischen Armee haben jahraus jahrein blutige Opfer in der palästinensischen Bevölkerung bis heute gefordert.[14] Deutschland und Österreich schweigen wie andere westliche Länder zu diesem erbarmungslosen Vorgehen der Israelis, weil die Parteinahme für Israel als Staatsräson erklärt wurde. Sie schweigen dazu wie zu den Greueltaten des von Israel aktiv unterstützen US-Imperialismus in Zentral- und Lateinamerika und Afrika, weil ihre Reichen und Eliten davon profitieren. Israel beteiligt sich seit Anbeginn an der Niederschlagung von Volksbewegungen durch materielle Unterstützung und militärische Beratung konterrevolutionärer Kräfte.[15] Im Auftrag der US-Amerikaner boykottiert Israel Kuba oder bombardiert mit deren Duldung immer wieder Ziele im Irak.

Erich Fried erinnert an die in der Bibel niedergeschriebene Erzählung über den von Herodes (dem Großen) angeordneten Kindermord in Betlehem, einer Stadt 8km südlich von Jerusalem, in der Jesus von Nazareth vor 4. v. u. Z. geboren ist. Dessen Familie musste mit dem Neugeborenen vor dem von Herodes anbefohlenen Kindergemetzel nach Ägypten fliehen. Herodes herrschte 33 Jahre (37- 4 v. u. Z.) als König der Juden. Er hat den 70 n. u. Z. wieder zerstörten Tempel von Jerusalem neu erbauen lassen und blieb in allem ein getreuer, gewaltbereiter Vasall des römischen Imperiums.[16] Für den 1935 nach Palästina ausgewanderten deutschen Juden Josef Kastein (d.i. Julius Katzenstein) (1890–1946) gehört der jüdisch gläubige Herodes aber «nur äußerlich zum Judentum». Nach Kastein ist «Herodes der, der vom Geist des Judentums nicht einen Hauch verspürt hat und dem, was seine Gemeinschaft glaubt und hofft und will, mit der überlegenen Fremdheit dessen begegnet, der seinen Bedarf an Geist, Gesinnung und Kultur jenes der Grenzen befriedigt»[17].

Der Apostel und Evangelist Matthäus überliefert den Kindermord in Betlehem (2,16–18): «Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte. Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Ein Geschrei war in Rama zu hören, / lautes Weinen und Klagen: / Rahel weinte um ihre Kinder / und wollte sich nicht trösten lassen, / denn sie waren dahin.»[18]

Für Erich Fried ist der Kindermord von Betlehem allgegenwärtig, in Israel und Palästina wie auf der ganzen Welt. Der aus Lateinamerika stammende Papst Franziskus (*1936), der wiederholt einen Waffenstillstand im Gaza-Streifen fordert, denkt wie der Wiener jüdische Humanist Erich Fried: «Menschen wie Herodes zerstören auch heute die Arglosigkeit von Kindern durch Sklavenarbeit, Prostitution und Ausbeutung, Kriege und Zwangsmigration».[19] Papst Franziskus berührt das Leider der palästinensischen Kinder ebenso wie jenes der Kinder z. B. in dem an Bodenschätzen wie Kobalt ungemein reichen Kongo, wo laut UNICEF 42 Prozent der Kinder unterernährt sind, weil die Eliten vom imperialistischen Westen korrumpiert sind.[20] Die Zivilisation des Reichtums beutet die armen Völker weltweit erbarmungslos aus. Ist eine andere Welt möglich, ist eine Zivilisation der Geschwisterlichkeit möglich, wie eine solche von den im Auftrag des US-Imperialismus ermordeten lateinamerikanischen Befreiungstheologen in El Salvador vorgedacht wurde? Der historische Prozess muss wieder eine revolutionäre Gestalt einnehmen, denn den Armen, Unterdrückten und Hungernden wird die Vertröstung auf eine Transformation des Imperialismus keine Heilung bringen.[21] Erich Fried: 

Jetzt ist wieder ein Kinder verhungert

Jetzt ist wieder ein Kind verhungert

Diesen Satz kannst du sagen

sooft du willst

Während du ihn sagst

verhungert wieder ein Kind

denn du brauchst zu dem Satz

etwa zweieinhalb Sekunden

Das ist ungefähr richtig

denn 12 Millionen Kinder

verhungern in jedem Jahr

Jetzt ist wieder ein Kind verhungert[22]

Die Gegenwart von Palästina seit dem 7. Oktober 2023

Betlehem heißt auf Deutsch «Haus des Brotes». Die Menschen in Gaza und im Westjordantal hungern und dürsten, weil die Israelis das wollen. Am 1. Mai d. J. schreibt James Elder (United Nations Children’s Fund) im Guardian: „In Rafah sah ich, wie sich neue Friedhöfe mit Kindern füllten. Es ist unvorstellbar, dass das Schlimmste erst kommen könnte. Das europäische Krankenhaus ist überfüllt mit schwer verletzten und sterbenden Kindern. “[23] Israels Herrscher töten mit ihren Soldatinnen und Soldaten tagtäglich palästinensische Frauen und Kinder.

Vor etwas mehr als 80 Jahren hat der Russe Bespalow in Charkow beim Kriegsgericht der Vierten Ukrainischen Front (15.–18. Dezember 1943) über die Bestialität von Deutschen ausgesagt: «Ich sah, wie nach einem Feuerstoß aus einer Maschinenpistole einige Frauen, taumelnd und hilflos die Hände ringend, mit herzzerreißenden Schreien den Deutschen entgegengingen. Die Deutschen erschossen sie in diesem Augenblick aus ihren Pistolen … Vor Angst und Schmerz fassungslose Mütter drückten ihre Kinder an die Brust und liefen, entsetzlich jammernd und Rettung suchend, auf der Wiese umher. Die Gestapoleute rissen ihnen die Kinder aus den Armen, packten diese an den Beinen oder Armen und schleuderten sie lebend in die Grube, und als die Mütter den Kindern zur Grube nachliefen wurden sie erschossen».[24]

Ahmed Aziz aus Rafah und Huthifa Fayyad berichten als Augenzeugen am 27. Mai 2024 nach der Bombardierung des palästinensischen Flüchtlingslager Rafah: „Nach Sonnenaufgang kehren die Überlebenden des israelischen Bombenangriffs auf ein Flüchtlingslager in Rafah zurück, um den Schaden zu begutachten. Kinder spähen durch das Fenster eines ausgehöhlten Autos, Männer durchsuchen die verbrannten Trümmer und Journalisten machten Fotos von den geschwärzten Konservendosen. Etwa 12 Stunden zuvor befanden sich palästinensische Familien in diesen Zelten, die nach der Bombardierung des Lagers im Nordwesten von Rafah durch das israelische Militär in Flammen aufgegangen waren. Viele hatten gerade das Nachtgebet beendet, einige schliefen und andere waren einfach mit ihren Familien zusammen. ‚Wir saßen friedlich zusammen, als wir plötzlich die Explosion hörten‘, sagte Layan al-Fayoum, eine Überlebende des Angriffs. ‚Es kam so plötzlich. Die Bomben fielen ohne Vorwarnung.‘ Die junge Frau stürzte aus ihrem Zelt, um zu sehen, was passiert war, und war schockiert über das große Inferno, das den Ort verschlungen hatte. ‚Die Flammen waren riesig‘, sagte sie gegenüber Middle East Eye. ‘Wir sahen brennende Zelte und mussten dann abgetrennte Gliedmaßen und tote Kinder bergen.‘ Der Angriff fand am Sonntag gegen 22 Uhr Ortszeit statt. Israelische Kampfflugzeuge warfen Bomben auf das behelfsmäßige Lager ab, wodurch einem Augenzeugen zufolge ein Feuer entstand, das etwa 14 Zelte in Brand setzte. Das Lager befindet sich in der von Israel ausgewiesenen ‚humanitären Zone‘ in der Nähe eines UN-Lagers, wie Al Jazeera Arabic berichtet. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministers wurden bei dem Angriff 45 Menschen getötet. Weitere 249 wurden verletzt, einige davon schwer, darunter Menschen mit schweren Verbrennungen und abgetrennten Gliedmaßen. Gesundheitsbeamte sagten, sie seien mit der Menge und der Art der Verletzungen überfordert, da aufgrund der israelischen Zerstörung des Gesundheitssystems im gesamten Gazastreifen nur noch ein Krankenhaus in Rafah in Betrieb ist. Ersthelfer beschrieben ähnliche Herausforderungen, da 80 Prozent der palästinensischen Zivilschutzkapazitäten seit dem 7. Oktober zerstört worden sind. Dies zeigte sich auch nach dem Bombenanschlag deutlich, als Feuerwehrleute, Sanitäter und Anwohner darum kämpften, das Feuer einzudämmen. Es kam zu chaotischen Szenen, bei denen die Überlebenden in Panik zwischen den verkohlten Körpern um ihre Sicherheit rannten, während ein Mann ein kopfloses Kind hielt und ein Sanitäter ein anderes mit ausgetretenem Gehirn trug. ‚Ich kam aus meinem Zelt heraus und sah überall Feuer‘, sagte Mohammad Abo Sebah, ein Augenzeuge. ‚Ein junges Mädchen schrie, also halfen wir ihr und ihrem erwachsenen Bruder. Als wir zurückkamen, war das Lager völlig zerstört.‘[…] Das israelische Militär erklärte, es habe bei dem Angriff ‚präzise Munition‘ verwendet, um angeblich zwei Mitglieder des bewaffneten Flügels der Hamas zu töten.“[25]

Die „Großaktion Warschau“ unterscheidet sich in nichts von der „Großaktion Gaza“, beide Verbrechen haben ihre Vorgeschichte. Der polnische Prozess (1951) gegen den deutschen Henker von Warschau Jürgen (Josef) Stroop (1895–1952) wird sich von einem Prozess des seit 2002 tätigen, vom Schurkenstaat USA nicht anerkannten Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag gegen den israelischen Henker von Gaza Benjamin Netanjahu nicht unterscheiden können. Südafrika hat vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag Israel wegen Völkermord Klage erhoben. Aus Europa haben sich dieser Klage Spanien, Irland und Norwegen angeschlossen und die Palästinensergebiete als unabhängiges Land anerkannt. Der Deutsche Jürgen Stroop hatte wegen der anbefohlenen Morde im Warschauer Getto keine Gewissensbisse, weil es sich um die „mindere Rasse“ Juden gehandelt hat.[26] Der Israeli Netanjahu ordnet die Morde in Gaza an, weil es sich um die „mindere Rasse“ Palästinenser handelt.

Am Beginn des palästinensischen Leidensweges steht für Erich Fried das israelische Massaker im palästinensischen Dorf Deir Yassin (9. April 1948):

Ich habe gelesen

vom Palästinenserdorf Deir Yassin

Zweihundertvierundfünfzig

fast nur Frauen und Kinder und Alte

die ermordet wurden

von den Einheiten Léchi und Etzil

unter Joschua Zetler

und Mordechai Ra‘anán

[…]

Wir Juden sind groß

so groß wie die größten Völker

Wir haben Marx und Heine

Und Freud und Einstein

Wir haben Meir-Har-Zion

den großen Arabertöter

und Mordechai Ra’anán

und Joschua Zetler

die Sieger von Deir Yassin

die jeden Vergleich bestehen

mit Leutnant William Calley

dem Besieger des Dorfes My Lai

und Jürgen Stroop, SS

dem Besieger des Warschauer Ghettos[27] 

Der katholische Befreiungstheologe Daniel Berrigan SJ (1921–2016), der wegen seines Protests gegen den US-amerikanischen Völkermord in Vietnam als erster katholischer Priester von der US-Justiz in das Gefängnis geworfen wurde, war nach einer Reise in den Nahen Osten über die Tatsache entsetzt, dass Israel die Kinder der Palästinenser faktisch für wertlos hielt.[28] Der Ausbruch des militärisch operierenden Teiles der Hamas am 7. Oktober 2023 aus dem von Israel durch einen bedrohlichen Grenzzaun seit Jahrzehnten isolierten und erniedrigten Gaza-Streifen war vom Ansatz her eine legitime militärische Aktion, aber leider mit nicht zu entschuldigten, vielleicht sogar ungeplanten Exzessen an feiernden Jugendlichen und Zivilpersonen verbunden. Für Israel bot das einen willkommenen Anlass, als Rache die «Endlösung» in Gaza mit Vertreibung und Vernichtung der palästinensischen Bevölkerung zu betreiben. Der Gazastreifen soll «jüdisch» wiederbesiedelt werden. Verzweifelt schreit der Schriftsteller Mosab Abu Toha am 5. Juni 2024 auf. Sein Schrei bleibt nicht nur in dem sich nach den europäischen «Werten» ausrichtenden Österreich ungehört: «Sie [die Israeli] forderten alle auf, den Norden zu evakuieren. Das taten viele. Und sie sagten allen, sie sollten Rafah evakuieren. Und das taten viele. Und jetzt bombardieren sie ununterbrochen und massiv das mittlere Gebiet. Und so viele sterben. Ich habe diese SOS-Nachricht bekommen: „Wir sind die Familie von Mahmoud Joudah. Wir leben in der Zaafaran Straße in Maghazi. Wir stecken unter den Trümmern fest.“«[29]


[1] Globus Verlag Wien 1985. 

[2] Willi Weinert: Lisl Rizy Lisl Rizy (1947–2022) – Zeitung der Arbeit; Otto Bruckner und Tibor Zenker: In Erinnerung an Lisl Rizy Lisl Rizy (1947–2022) – Zeitung der Arbeit 

[3] Menachem Begin (1913–1992)

[4] Die Israel Sprüche von Arthur West. Für Lika und Wolf Ehrlich und ihre (und meine) unbeugsamen Genossen A. W. edition schwarzdruck. Berlin 1997. Lika und Wolf Ehrlich waren Funktionäre der Kommunistischen Partei Israels. Das Exemplar Nr. 63 von 300 durchnummerierten Exemplaren ist mit der handschriftlichen Widmung im Privatbesitz: „Für Anja, Karin und, last not least, Gerhard Oberkofler in alter Verbundenheit. Arthur West. 1. Mai 99“. Erstausgabe bei Frischfleisch & Löwenmaul, Wien 1980. 

[5] Zitiert nach der edition schwarzdruck (ohne Seitenzählung). 

[6] Erich Fried: Höre Israel! Gedichte und Fußnoten. Verlag Association. Alsterdruck Hamburg 1974; Erich Fried: Gesammelte Werke. Herausgegeben von Volker Kaukoreit und Klaus Wagenbach. Gedichte 2. Verlag Klaus Wagenbach Berlin 1998. Vgl. Christoph Gellner: Schriftsteller lesen die Bibel. Die Heilige Schrift in der Literatur des 20. Jahrhunderts. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 2004, S. 95–109 (Die Bibel möchte ich immer wieder lesen. Erich Fried).

[7] Fried, Gesammelte Werke, Gedichte 2, S. 117 f.

[8] Ebenda, S. 123.

[9] Fried, Gesammelte Werke, Gedichte 2, S. 127 f.

[10] Abschied von Otto Hartmut Fuchs. Neue Zeit vom 16. April 1987.

[11] Joseph Goebbels (1897–1945)

[12] Neue Zeit vom 17. Mai 1970.

[13] ORF vom 6. Juni d. J.

[14] Vgl. z. B. Über die „Sonderbehandlung“ des palästinensischen Volkes und ihre Widerspiegelung in der „Freien Presse“ Österreichs – Zeitung der Arbeit

[15] Vgl. Marc H. Ellis: Zwischen Hoffnung und Verrat. Schritte auf dem Weg einer jüdischen Theologie der Befreiung. Edition Exodus Luzern 1992, hier bes. S. 93. 

[16] Jerusalemer Bibellexikon. Hg. von Kurt Hennig. 3., korr. Auflage Hänssler Verlag Neuhausen-Stuttgart, S. 332–334.

[17] Josef Kastein: Herodes. Die Geschichte eines fremden Königs. R. Löwit Verlag Wien und Jerusalem 1936, hier S. 386; ähnlich Samuel Sandmel: Herodes. Bildnis eines Tyrannen. W. Kohlhammer Verlag Stuttgart / Berlin / Köln / Mainz 1968. 

[18] Die Bibel. Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift. Gesamtausgabe. Psalmen und Neues Testamet. Ökumenischer Text. Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH. 12. A. 2015, S. 1077. 

[19] Papst Franziskus beklagt Ausbeutung von Kindern – Vatican News

[20] Mehrere Artikel in http://www.allewelt.at

[21] Jon Sobrino SJ: „Die Geschichte vom Kopf auf die Füße stellen“. Concilium 40 (2004), S. 615–623.

[22] Fried, Gesammelte Werke, Gedichte 2, S. 555 f.

[23] https://www.theguardian.com/commentisfree/2024/may/01/

[24] Deutsche Greuel in Russland. Gerichtstag in Charkow. Stern-Verlag Wien 1945, hier S.15.

[25] https://www.middleeasteye.net/news/headless-child-charred-bodies-survivors-recount-israels-rafah-camp-massacre

[26] Kazimierz Moczarski: Gespräche mit dem Henker. Verlag der Nation Berlin 1981.

[27] Fried, Gesammelte Werke, Gedichte 2, S. 124 f.

[28] Vgl. Gerhard Oberkofler: Friedensbewegung und Befreiungstheologie. Marxistische Fragmente zum Gedenken an den Friedenskämpfer Daniel Berrigan SJ (1921–2016). trafo Verlagsgruppe Dr. Wolfgang Weist. Berlin 2016; Thich Nhat Hanh / Daniel Berrigan: Das Boot ist nicht das Ufer. Gespräche über buddhistisch-christliches Bewusstsein. Wilhelm Goldmann Verlag München 2001.

[29] Eine von vielen Presseaussendungen der Palästinensischen Botschaft in Wien vom 6. Juni 2024.

Die D-Day-Lüge! Nicht die westlichen Alliierten haben Europa vom Faschismus befreit, sondern die Sowjetunion!

 von sascha313

img-qvhpfkSchon seit einigen Jahren versuchen die imperialistischen Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich die Geschichte des 20. Jahrhunderts umzuschreiben und den heroischen Sieg der Sowjetunion über den Faschismus zu leugnen. Der D-Day ist ein eher unbedeutendes Ereignis!

Der deutsche Weg in den Faschismus

Um den Weg für eine forcierte Vorbereitung zum Kriege zu ebnen, gingen die Faschisten bei den sich immer mehr verschärfenden imperia­listischen Gegensätzen dazu über, die Bedingungen des Versailler Friedens­vertrages, die die Rüstungsbeschränkung Deutschlands und die Ein­haltung der im Vertrag festgesetzten Ordnung am Rhein vorsahen, gröblich zu verletzen. Am 14. Oktober 1933 trat Deutschland aus dem Völkerbund aus. Bei den aggressiven Maßnahmen der Hitlerfaschisten leisteten die herrschenden Kreise der USA, Englands und Frankreichs direkte Unterstützung. Mit Beginn der Machtübernahme durch den Faschismus [1] förderten sie die Wiederaufrüstung Deutschlands und die aggressive Hitlersche Außenpolitik in dem Bestreben, die deutsche Aggression gegen die Sowjetunion zu lenken.

Die westlichen Bündnispartner Nazi-Deutschlands

Bereits im Juni 1933 wurde auf Betreiben der englischen und französischen Regierung in Rom ein „Abkommen über die gegenseitige Zusammenarbeit und die Erhaltung des Friedens“ [2] von den vier Mächten Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien unterzeichnet. Dieser Pakt kam einem Bündnis der englischen und fran­zösischen Regierung mit dem deutschen und italienischen Faschismus gleich. England und Frankreich halfen danach Deutschland, sich die feindselige Position des mit ihnen verbündeten Polens der Pans in den Beziehungen zur UdSSR zunutze zu machen. Das Ergebnis war der Abschluß des deutsch­-polnischen Nichtangriffspakts im Jahre 1934, der eine der entscheidenden Etappen der Vorbereitung der deutschen Aggression darstellte.

Die militärische Aufrüstung Hitler-Deutschlands

Am 13. März 1935 verkündeten die Faschisten die Schaffung der durch den Versailler Friedensvertrag verbotenen deutschen Luftstreitkräfte. Am 16. März 1935 gab Hitler die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht und die Aufstel­lung eines 500.000-Mann-Heeres bekannt. Am 7. März 1936 besetzten Hitlertruppen die entmilitarisierte Rheinzone und verletzten damit sowohl den Versailler Friedensvertrag als auch die Bestimmungen des Vertrages von Locarno vom Jahre 1925.

Eine große Rolle in der Remilitarisierung Deutschlands spielte auch das englisch-deutsche Flottenabkommen von 1935. Die Westmächte übten in jeder Weise Nachsicht gegenüber der Hitler­diplomatie und unterstützten sie im Kampf gegen die sowjetische Friedens­politik. Sie halfen den Hitlerfaschisten, mächtige Streitkräfte zu schaffen und Verträge zu brechen; sie liehen ihnen umfangreiche Mittel, überließen ihnen Rohstoffe, Materialien, Patente usw. Außerdem ließen England, Frankreich und die Vereinigten Staaten von Amerika die italienisch­-deutsche Intervention gegen das republikanische Spanien in den Jahren 1936 bis 1939 zu.

Der faschistische „Antikomintern-Pakt“

Am 25. November 1936 gingen Deutschland und Japan ein militärisch­politisches Bündnis ein, das unter der Bezeichnung „Antikominternpakt“ bekannt ist und dem sich am 6. November 1937 Italien anschloß. Obwohl der gegen die Sowjetunion gerichtete „Antikominternpakt“ auch gegen die Interessen Englands, Frankreichs und der USA verstieß, protestierten diese in keiner Weise dagegen, sondern begrüßten die Bildung dieses Blocks sogar mit Befriedigung, weil sie beabsichtigten, ihn als Waffe gegen die UdSSR zu benutzen.

Die Annexion Österreichs und der Tschechoslowakei

Im November 1937 erklärten England und Frankreich Hitler gegenüber ihre Bereitschaft, dem militärisch-politischen Block der faschistischen Staaten beizutreten. Die englische Regierung billigte auch die Hitlerschen Pläne zur Annexion Österreichs und der Tschechoslowakei. Im März 1938 annek­tierte Hitler Österreich. Am 15. September 1938 erhielt Hitler während einer Zusammenkunft mit dem englischen Premierminister Chamberlain, der per Flugzeug nach Berchtesgaden auf den Berghof Hitlers gekommen war, dessen Zustimmung zur Annexion der Tschechoslowakei.

Das verbrecherische Münchner Abkommen

Am 29. und 30. September 1938 wurde zwischen Hitler, Mussolini, Chamberlain und Daladier das verbrecherische Münchener Abkommen über die Tschecho­slowakei geschlossen, das zur Entfesselung des zweiten Weltkrieges bei­trug. Die regierenden Kreise der USA, Englands und Frankreichs über­ließen Hitlerdeutschland die Tschechoslowakei als Preis für die Ver­pflichtung der deutschen Imperialisten, die UdSSR zu überfallen. Im Herbst 1938 besetzten Hitlertruppen das Sudetengebiet der Tschecho­slowakei und am 15. März 1939 die gesamte Tschechoslowakei (mit Aus­nahme der von dem Polen der Pans und von Horthy-Ungarn annektierten Gebiete). Im März 1939 nahm Hitlerdeutschland die Stadt Klaipeda (Memel) und das Memelgebiet in Besitz.

Die Westmächte unterstützen das faschistische Deutschland

Am 30. September 1938 gingen England und am 6. Dezember 1938 Frankreich mit Deutschland vertragliche Abmachungen ein, die im Grunde genommen Nichtangriffspakte darstellten. Mit diesen Deklarationen [3] ver­folgten die beiden Westmächte die Absicht, Deutschland zum Kriege gegen die Sowjetunion zu ermuntern. Zur Entfesselung des Krieges durch Hitler­deutschland trugen auch die im Sommer 1939 geführten englisch-deutschen Geheimverhandlungen bei, deren Ziel der Abschluß eines umfassenden antisowjetischen Abkommens über die Aufteilung der Einflußsphären im Weltmaßstab war.

Der sowjetisch-deutsche Nichtangriffsvertrag

Die Sowjetregierung vereitelte jedoch diese Pläne und Manöver der Kriegsbrandstifter, die darauf gerichtet waren, die Sowjetunion zu iso­lieren und unter für sie ungünstigen Umständen in einen kriegerischen Konflikt mit Hitlerdeutschland zu verwickeln; im Interesse der Selbst­verteidigung nahm sie den Vorschlag Deutschlands zum Abschluß eines Nichtangriffsvertrags an. Der sowjetisch-deutsche Vertrag vom 23. August 1939 wurde vom Sowjetstaat für die bessere Vorbereitung seiner Kräfte zur Abwehr des deutschen Aggressors genutzt. Der Abschluß des Nichtangriffsvertrag mit Hitlerdeutschland durch die Sowjetunion trug wesentlich zu dem für die Sowjetunion und alle freiheit­liebenden Völker günstigen Ausgang des zweiten Weltkrieges und damit auch zur Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerjoch bei.

Der brutale Überfall Hitler-Deutschlands auf Polen

Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen, nachdem es an dessen Grenzen eine Armee von 1,5 Mill. Mann, 3.500 Panzer und etwa 3.000 Flug­zeuge zusammengezogen hatte. Das Polen der Pans hielt sich nur 18 Tage. Der immer stärker werdende Druck des faschistischen Deutschland auf die Positionen Englands und Frankreichs zwang die regierenden Kreise dieser Länder, Deutschland am 3. September 1939 den Krieg zu erklären. Aber weder England noch Frankreich unternahmen aktive Operationen gegen Deutschland. Bis zum Frühjahr 1940 wurde an der Westfront der sog. „seltsame Krieg“ fortgesetzt.

Die deutsche „Neuordnung“ Europas

Im April 1940 überfielen die Hitlertruppen Dänemark und Norwegen. Im Mai besetzte Hitlerdeutschland Belgien und Holland und im Juni Frankreich. Vom 6. April bis 2. Mai 1941 dauerte der Hitlerfeldzug gegen Jugoslawien und Griechenland. Hitlerdeutschland unterjochte im Verlaufe der Jahre 1938 bis 1941 insgesamt elf Länder mit einer Fläche von fast zwei Millionen km² und einer Bevölkerung von 142 Millionen. Mit der Einführung der sog. „Neuordnung“ machten sich die Hitlerschergen die Industrie der unterdrückten Länder zu eigen; ein Teil der Bevölkerung in diesen Ländern, in erster Linie Slawen, wurde bestialisch ausgerottet, andere wiederum wurden als unbezahlte Arbeits­kräfte in faschistische Zwangsarbeit verschleppt. Die Hitlerräuber plün­derten nicht nur die okkupierten Staaten aus, sondern auch ihre Satelliten (Italien, Rumänien, Ungarn, Finnland und Bulgarien).

Der Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion

Am 22.Juni 1941 überfiel Hitlerdeutschland wortbrüchig und hinterhältig die Sowjetunion. Das Sowjetvolk erhob sich zum Großen Vaterländischen Kriege. Unter Ausnutzung des Überraschungsmomentes bei ihrem heim­tückischen Überfall gelang es den Hitlertruppen in den ersten Monaten des Krieges, die Sowjetarmee zurückzudrängen und vorübergehend einige Ge­biete der Sowjetunion zu besetzen. Der Vormarsch auf sowjetischem Territorium kostete die Hitlertruppen jedoch von Anfang an riesige Ver­luste. Der Plan eines Blitzkrieges der Hitlerarmeen scheiterte. In den zeitweilig von den deutsch-faschistischen Truppen okkupierten Gebieten er­mordeten die Hitlerfaschisten viele Sowjetbürger mit bestialischer Grau­samkeit und trieben andere in die faschistische Zwangsarbeit. In diesen Gebieten entfaltete sich der Partisanenkrieg des Sowjetvolkes.

Die Westmächte halten sich zurück…

Die UdSSR mußte die ganze Last des Krieges mit Hitlerdeutschland und seinen Satelliten tragen, weil die USA (die in den Krieg gegen Deutschland im Dezember 1941 eintraten) und England, die im Verlaufe des Krieges gezwungen waren, mit der UdSSR eine Koalition einzugehen, sich nicht die Aufgabe stellten, den Faschismus zu vernichten. Die herrschenden Kreise der USA und Englands, die gegen Deutschland Krieg führten, um ihre eigenen Weltherrschaftspläne verwirklichen zu können, waren lediglich daran interessiert, Deutschlands Macht zu untergraben und es vor allem als gefährlichen Konkurrenten auf dem Weltmarkt auszuschalten.

Die siegreiche Schlacht von Stalingrad – Wendepunkt des Krieges

Im Dezember 1941 erlitten die deutsch-faschistischen Truppen bei Moskau eine gewaltige Niederlage, die erste große Niederlage der Deutschen im zweiten Weltkriege. Der Mythos von der Unbesiegbarkeit der deutsch-­faschistischen Armee war zerstört. Eine in der Geschichte beispiellose Niederlage wurde den Hitlerarmeen in den Kämpfen um Stalingrad (vom 19. November 1942 bis 2. Februar 1943) bereitet. Die Stalingrader Schlacht brachte den Umschwung im Verlauf des gesamten zweiten Weltkrieges. Nach der Schlacht von Stalingrad konnte sich die deutsch-faschistische Armee nicht mehr erholen.

Die zehn Stalinschen Schläge

Am 12. Juli 1943 ging die Sowjetunion im Raum von Kursk zur Gegenoffensive über. „War die Schlacht von Stalin­grad ein Vorbote des Untergangs der faschistischen deutschen Armee, so führte die Schlacht von Kursk sie vor die Katastrophe“. [4] Die zehn Stalinschen Schläge der Sowjetarmee im Laufe des Jahres 1944 (Januar bis Oktober 1944) fügten den Hitlertruppen neue entscheidende Niederlagen zu und rückten die Stunde der siegreichen Beendigung des Krieges näher.

Warum Stalin nicht das deutsche Volk bekämpfte…

Im Krieg gegen Hitlerdeutschland setzte das Sowjetvolk niemals die Hitlerclique dem deutschen Volke gleich. „Die Erfahrungen der Geschichte besagen, daß die Hitler kommen und gehen, aber das deutsche Volk, der deutsche Staat bleibt“. [5] Im Verlaufe des Krieges gegen die Sowjetunion erschöpfte das faschistische Deutschland seine Reserven und stand vor der wirtschaftlichen und politischen Katastrophe.

Der bevorstehende Untergang des faschistischen Deutschlands

In den Jahren 1941 bis 1944 verloren die faschistischen deutschen Truppen an der sowjetisch-deutschen Front 7,8 Mill. Soldaten und Offiziere (Tote und Gefangene), 55.000 Panzer, mehr als 70.000 Flugzeuge und 190.000 Geschütze. Die Niederlagen der faschistischen Truppen an der sowjetisch-deutschen Front riefen gewaltige Erschütterungen im Hitlerschen Hinterland hervor. Die faschistischen Behörden Deutschlands griffen zu verzweifelten Mobili­sierungsmaßnahmen und zum Massenterror gegen kriegs- und hitlerfeindliche Bewegungen. Durch die im Februar 1943 verkündete „totale“ Mobilmachung erreichte die deutsch-faschistische Armee Ende 1943 zahlenmäßig mit 10,9 Mill. Mann ihre Höchststärke. Insgesamt verfügte sie über 300 Divisionen, von denen 207 an der sowjetisch-deutschen Front eingesetzt waren.

Der antifaschistische Widerstandskampf

Während des Krieges gelang es den deutschen Kommunisten unter den schweren Bedingungen der antifaschistischen Illegalität, eine Reihe von Organisationen aufrechtzuerhalten oder neu zu gründen, die einen helden­haften Kampf gegen das faschistische Regime führten. In den Jahren 1943 bis 1944 wurden Aktionen gegen den Krieg durchgeführt (z.B. in der Münchener Universität im Februar 1943 [6]), es häuften sich die Sabotage­akte in Rüstungsbetrieben, und in einigen Werken brachen Streiks aus. Die Hitlerschergen trafen brutale Maßnahmen gegen die antifaschi­stische Bewegung im Lande.

Die deutschen Konzentrationslager

Die Zahl der Konzentrationslager in Deutsch­land erhöhte sich von 28 vor dem Kriege auf 85 bei Kriegsende; die Zahl der Häftlinge stieg von 85.000 auf 803.000. Während der Hitlerherrschaft wurden etwa 2,5 Mill. Menschen innerhalb Deutschlands nach mehrjähriger Haft in Konzentrationslagern eingekerkert. Zehntausende heldenhafter Kommunisten wurden hingerichtet. Im August 1944 ermordeten die Hitlerbestien im Konzentrationslager Buchenwald den Führer der Kommu­nistischen Partei Deutschlands, Ernst Thälmann.

KZ-Karte

Die Verschwörer vom 20. Juli 1944

Die welthistorischen Siege der Sowjetarmee führten Hitlerdeutschland vor den unvermeidlichen Zusammenbruch. In den herrschenden Kreisen Deutschlands entstand der Plan, Hitler zu beseitigen und separate Ver­handlungen mit den Westmächten anzubahnen. Das Ziel der Verschwö­rung, die vom Spionagedienst der USA inszeniert wurde, war die Rettung des deutschen Imperialismus durch ein Abkommen mit der amerikanisch-­englischen Reaktion. Der Attentatsversuch auf Hitler am 20. Juli 1944 miß­lang jedoch. Die Teilnehmer an der Verschwörung wurden verhaftet und hingerichtet.

Der Vormarsch der Sowjetarmee und die Öffnung der Westfront

Durch die große Winteroffensive der Sowjetarmee im Januar/Februar 1945 wurde der Kriegsschauplatz nunmehr auf deutsches Territorium verlegt. Die Sowjettruppen rückten siegreich auf Berlin, die Hauptstadt Deutschlands, vor. Die Hitlerclique unternahm verzweifelte Versuche, sich durch ein Abkommen mit der amerikanisch-englischen Reaktion zu retten. Die faschistische Truppenführung öffnete die Front im Westen, um mit Hilfe der amerikanisch-englischen Reaktion das faschistische Regime zu erhalten. Sämtliche deutschen Truppen wurden in den Kampf gegen die Sowjetarmee geworfen.

Die Befreiung

Reichstag1945

Dessenungeachtet nahm die siegreiche Sowjet­armee Berlin im Sturm. Am 30. April 1945 wurde die Siegesfahne auf dem deutschen Reichstagsgebäude gehißt; am 2. Mai hatten die Sowjettruppen ganz Berlin erobert. Am 1. Mai gab das Hauptquartier des deutschen Oberkommandos den Selbstmord Hitlers und die Berufung des Admirals Dönitz zu seinem Nachfolger bekannt. Die Ernennung von Dönitz war der letzte Versuch der deutschen Imperialisten und ihrer amerikanischen und englischen Freunde, das faschistische Regime in Deutschland zu retten.

Der Sieg der Sowjetunion über den deutschen Faschismus

Am 8. Mai kapitulierte Hitlerdeutschland bedingungslos. So endete der Krieg, in den die Faschisten Deutschland gestürzt hatten, mit der völligen Niederwerfung Deutschlands. Durch die Vernichtung Hitlerdeutschlands befreite die Sowjetunion die Völker Europas von der faschistischen Bar­barei und rettete die Zivilisation der Welt. „Die Sowjetunion“, so führte Genosse Stalin am 9. Mai 1945 aus, „feiert den Sieg, wenn sie sich auch nicht anschickt, Deutschland zu zerstückeln oder zu vernichten“. [7]


Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg

Abkommen der am Krieg beteiligten Mächte

Am 5. Juni 1945 unterzeichneten die Bevollmächtigten der UdSSR, der USA, Englands und Frankreichs in Berlin die Deklaration über die Nieder­lage Deutschlands und die Übernahme der Regierungsgewalt in Deutsch­land durch die Regierungen der vier Mächte.

Bereits vorher, im Mai 1945, hatten die Vertreter der Regierung der UdSSR, der USA, Englands und Frankreichs in der Europäischen Konsultativkommission in London ein Abkommen über den Kontrollmechanismus in Deutschland unterzeichnet, nach dem die Grundforderungen der bedingungslosen Kapitulation ver­wirklicht werden sollten. Die Grundlage dieses Abkommens bildeten die im Februar 1945 auf der Krimkonferenz von den Regierungsoberhäuptern der UdSSR, der USA und Englands angenommenen Prinzipien.

Der alliierte Kontrollrat

Das Ab­kommen sah vor, daß die oberste Gewalt in Deutschland durch die Oberbefehlshaber der bewaffneten Streitkräfte der UdSSR, der USA, Englands und Frankreichs, und zwar durch den jeweiligen Oberbefehlshaber in seiner Besatzungszone, nach den Instruktionen der entsprechenden Regie­rungen ausgeübt wird. Fragen, die das gesamte Deutschland betreffen, sollten gemeinsam entschieden werden. Zu diesem Zweck wurde in Deutsch­land als oberstes Kontrollorgan der Kontrollrat geschaffen.

Die besondere politische Einheit West-Berlin

Für die ge­meinsame Verwaltung des Gebietes von „Groß-Berlin“ wurde die inter­alliierte Kommandantur ins Leben gerufen, die sich aus dem sowjetischen, dem amerikanischen, dem englischen und dem französischen Sektoren­kommandanten als Vertretern der Besatzungsmächte zusammensetzte. Am 26. Juli 1945 wurde Deutschland durch den Beschluß der Europäischen Konsultativkommission für die Zeit bis zum Abschluß eines Friedens­vertrages in vier Besatzungszonen eingeteilt: in eine östliche (sowjetische), eine nordwestliche (britische), eine südwestliche (amerikanische) und eine westliche (französische) Zone.

Wer hat Deutschland vom Faschismus befreit?

Durch die denkwürdigen Siege der Sowjetunion, die zur Zerschlagung des Hitlerstaates führten, war das deutsche Volk von der faschistischen Herrschaft befreit worden. Die Sowjetunion gewährleistete die Erhaltung der nationalen Selbständigkeit des deutschen Volkes und eröffnet ihm den Weg zur Freiheit und Demokratie. Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD), die auf Befehl des Oberbefehlshabers der sowje­tischen Streitkräfte in Deutschland gebildet wurde, schuf alle notwendigen Bedingungen für den Aufbau eines friedliebenden, demokratischen Deutschland. Die Kommunistische Partei Deutschlands stellte sich an die Spitze des Blocks der antifaschistischen demokratischen Parteien und Organisationen, der auf ihre Initiative hin im Juli 1945 geschaffen wurde.

Die Potsdamer Konferenz

Vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 fand in Potsdam eine Konferenz (Berliner oder Potsdamer Konferenz) der drei Mächte UdSSR, USA und England – statt, auf der die politischen und ökonomischen Prinzipien einer koordinierten Politik in bezug auf das besiegte Deutschland für die. Zeit der gemeinsamen Kontrolle festgelegt wurden. In den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz wurden die Ziele der Besetzung Deutschlands wie folgt formuliert:

  • völlige Entwaffnung und Entmilitarisierung,
  • Liqui­dierung der gesamten deutschen Kriegsindustrie,
  • Vernichtung der faschistischen Parteien und das
  • Verbot jeglicher nazistischen und militärischen Tätigkeit oder Propaganda,
  • Wiederherstellung des politischen Lebens in Deutschland auf demokratischer Grundlage,
  • Bestrafung der Kriegs- und Naziverbrecher usw.

Die Regierungsoberhäupter der drei Mächte ver­pflichteten sich, Deutschland während der Besetzungszeit als ein wirtschaft­liches und politisches Ganzes zu betrachten.

Die Oder-Neiße-Friedensgrenze

Im Interesse der Wiederher­stellung der historischen Gerechtigkeit legte die Potsdamer Konferenz eine neue Ostgrenze für Deutschland fest. Die Oder-Neiße-Grenze wurde zur Freundschaftsgrenze zwischen dem deutschen und dem polnischen Volk.

Reparationen und territoriale Fragen

Die Potsdamer Konferenz entschied auch die Frage der deutschen Repara­tionszahlungen. Die Frage der Kontrolle des Ruhrgebiets wurde dem Rät ­der Außenminister übertragen, der durch Beschluß der Potsdamer Konfe­renz zur Vorbereitung von Friedensverträgen und zur Regelung von terri­torialen Fragen, die mit der Beendigung des Krieges in Europa entstanden waren, gebildet wurde. Den Beschlüssen der Potsdamer Konferenz schloß sich im September 1945 auch Frankreich an.

Das Kontrollratsgesetz

Die Durchführung des Potsdamer Abkommens wurde dem Kontrollrat übertragen. Im Oktober 1945 beschloß der Kontrollrat, die National­sozialistische Partei, ihre Gliederungen und die durch sie kontrollierten Organisationen als gesetzwidrig zu erklären. Gleichzeitig setzte er alle Gesetze außer Kraft, die politischen und diskriminierenden Charakter trugen und auf die sich das faschistische Regime stützte; das waren die Ge­setze über die Geheime Staatspolizei, die Gestapo, sowie die antisemitischen und andere Rassengesetze. Der Kontrollrat erließ ein Gesetz über die Be­strafung von Personen, die sich der Kriegsverbrechen sowie der Verbrechen gegen den Frieden und gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht hatten. Durch das Kontrollratsgesetz vom 25. Februar 1947 wurde der Preußische Staat – dieses Bollwerk des Militarismus und der Reaktion – aufgelöst.

Der Bruch des Potsdamer Abkommens durch die Westmächte

Die herrschenden Kreise der USA, Englands und Frankreichs, die mit ihrer Politik Deutschland gegenüber antidemokratische Ziele verfolgten, gingen schon kurze Zeit nach der Potsdamer Konferenz dazu über, das Ab­kommen offen zu verletzen. Sie stellten es sich zur Aufgabe, die Selb­ständigkeit des deutschen Staates zu beseitigen, ihn in kleine Provinzen aufzuteilen, die reaktionären, militaristischen und revanchelüsternen Elemente, die den zweiten Weltkrieg entfesselt hatten, lebenskräftig zu erhalten und mit ihrer Hilfe Westdeutschland in eine Kolonie und in ein strategisches Aufmarschgebiet gegen die UdSSR und die Länder der Volksdemokratie zu verwandeln.

Wie verhielt sich die sowjetische Regierung?

Nur die Sowjetregierung hielt und hält sich streng an die Potsdamer Beschlüsse und tritt entschlossen für die nationale Einheit Deutschlands ein. Stalin führte dazu aus:

„Kurz gesagt, die Politik der Sowjetunion in bezug auf das deutsche Problem beschränkt sich … auf die Entmilitarisie­rung und Demokratisierung Deutschlands. Ich glaube, daß die Entmili­tarisierung und Demokratisierung Deutschlands eine der bedeutendsten Garantien für die Errichtung eines stabilen und dauerhaften Friedens bildet.“ [8]

Stalin an Pieck

Der antifaschistisch-demokratische Weg Ostdeutschlands

Unterstützt von der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland, haben die antifaschistischen Kräfte in Ostdeutschland eine umfassende demokratische Umgestaltung vollzogen.

Bodenreform: Im Herbst 1945 wurde auf Initiative der KPD mit der Durchführung der demokratischen Boden­reform begonnen. Die erfolgreiche Durchführung der Bodenreform be­endete die jahrhundertealte Herrschaft der junkerlichen Großgrund­besitzer, die von jeher eine Stütze der Reaktion und des Militarismus waren.
Demokratische Umgestaltung: Von großer Bedeutung für die Umgestaltung der deutschen Wirtschaft auf einer friedlichen demokratischen Grundlage war die in der sowjetischen Besatzungszone durchgeführte Entmilitarisierung der Industrie, die Be­seitigung der Monopole und Beschlagnahme des Besitzes der Nazi- und Kriegsverbrecher, zu denen alle Großkapitalisten gehörten, die Hitlers ver­brecherische Pläne finanziert und unterstützt hatten.
Selbstverwaltung: Die enteigneten Ver­mögenswerte wurden den Organen der Selbstverwaltung und damit dem deutschen Volke übergeben. Durch diese Maßnahmen wurde in den wich­tigsten Wirtschaftszweigen ein starker volkseigener Sektor geschaffen. Die demokratische Umgestaltung förderte das Ansteigen der Industrieproduk­tion.
Volksdemokratie: Im Interesse der Werktätigen wurden der achtstündige Arbeitstag, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und andere demokratische Gesetze ein­geführt. Bereits im Jahre 194 7 war die Arbeitslosigkeit völlig beseitigt. Gleichzeitig mit den Reformen auf dem Gebiet der Wirtschaft wurde die Entnazifizierung erfolgreich durchgeführt. Im Frühjahr 1946 wurde das Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule angenommen.

Die Überwindung der Spaltung der Arbeiterklasse

Von gewaltiger Bedeutung für das politische Leben in Deutschland war die Vereinigung der beiden Arbeiterparteien, der Kommunistischen und der Sozialdemokratischen Partei, zur Sozialistischen Einheitspartei Deutsch­lands (SED) am 21. und 22. April 1946. Diese Vereinigung wurde auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus vollzogen. Die Schaffung der SED bedeutete einen Umschwung in der Arbeiterbewegung Deutschlands und bildete ein festes Fundament für die endgültige Überwindung der Spal­tung der Arbeiterklasse im Lande, die durch die verräterische Politik der rechten Sozialdemokraten hervorgerufen worden war.

Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands

Die Gründung der SED verstärkte die führende Rolle der Partei der Arbeiterklasse beim demokratischen Aufbau Ostdeutschlands sowie deren Einfluß unter den werktätigen Massen. Die von der Bevölkerung der sowjetischen Be­satzungszone gewählten Landtage arbeiteten 1946 demokratische Ver­fassungen für die Länder aus. Mit Unterstützung der sowjetischen Militärbehörden erstarkten die Kräfte der deutschen Demokratie in der sowjetischen Besatzungszone.


Die Westmächte reaktivieren den Faschismus

Die Imperialisten der Vereinigten Staaten von Amerika, Englands und Frankreichs ließen unter Verletzung des Potsdamer Abkommens in ihren Besatzungszonen die deutschen Monopole, die die Inspiratoren und Initia­toren der Hitleraggression gewesen waren, unangetastet. Die anglo­amerikanischen und französischen Imperialisten ließen auch den Groß­grundbesitz bestehen. Die Kommissionen zur Entnazifizierung der west­lichen Zonen Deutschlands waren durchsetzt mit faschistischen Elementen und wurden zu Kommissionen der Rehabilitierung faschistischer Ver­brecher. Führende Nazis wurden von den amerikanischen Imperialisten amnestiert. Das hatte eine verstärkte Zersetzungstätigkeit der nazistischen Elemente zur unmittelbaren Folge.

Eine antidemokratische Entwicklung Westdeutschlands

Die westlichen Besatzungsmächte ver­folgen die Anhänger der demokratischen antifaschistischen Bewegung und stützen sich in ihrer Politik auf die westdeutsche Reaktion, die sich um die Christlich-Demokratische Union (CDU) und die Sozialdemokratische Partei (SPD) Westdeutschlands konzentriert. Die USA, England und Frankreich verboten in ihren Besatzungszonen die Gründung und Tätig­keit der SED und unterstützten mit allen Mitteln die von Schumacher geführten rechten Sozialdemokraten, die Schuldan der Spaltung der Arbeiterbewegungin Westdeutschland trugen. In den westdeutschen Ländern wurden antidemokratische Verfassungen angenommen, die von föderalistischen Bestrebungen durchsetzt waren…

Anmerkungen:
[1] Es handelte sich um eine Machtübertragung von der machthabenden Monopolbourgeoisie an die faschistische „National-sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands“ (NSDAP). Diese Partei war weder national, noch sozialistisch und erst recht keine Arbeiterpartei, wie irreführend behauptet wurde.
[2] Der sog. Viererpakt
[3] Die englisch-deutsche Deklaration wurde am 9. Oktober 1938 veröffentlicht.
[4] J. Stalin, Über den Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion, Berlin 1951, S.129.
[5] ebd. S.50.
[6] Geschwister Scholl.
[7] J. Stalin, Über den Großen Vaterländischen Krieg… a.a.O. S. 223.
[8] „Tägliche Rundschau“, Nr. 223, vom 25. September 1946, S. 1.

Quelle: Jürgen Kuczynski/Wolfgang Steinitz (Hrsg.), Deutschland. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin, 1953, S. 169-180. (Zwischenüberschriften eingefügt!)


Nachtrag:
Es folgten weitere separatistische Maßnahmen der westlichen Besatzungsmächte, um Deutschland zu spalten und in den westlichen Besatzungszonen monopolkapitalistische Machtverhältnisse durchzusetzen, die sich unter Bruch des Potsdamer Abkommens gegen die Sowjetunion richteten. Der gegenwärtig im Frankreich so euphorisch gefeierte sogenannte D-Day (Die Landung der USA-Truppen an der französischen Küste) war ein eher marginales, unbedeutendes Ereignis, das in den letzten Wochen und Monaten vor Ende des zweiten Weltkriegs keinerlei Einfluß auf die militärische Lage hatte.

Die zweite Front

Zweite Front

Die Schweiz lügt!

D-Day-Lüge

  Auf einer schweizerischen Teletextseite erschien am 6. Juni 2914 eine Ankündigung zu einer „D-Day-Gedenkfeier“ in der Normandie. Auch wenn Landung angloamerikanischer Truppen in Frankreich den Sieg der Sowjetunion nur unwesentlich beeinflußte – es ist schon eine Frechheit, daß ausgerechnet Rußland als einer der Nachfolgestaaten der Sowjetunion von dieser Veranstaltung ausgeschlossen wurde. Es ist eine historische Tatsache, daß die Sowjetunion die Hauptlast des zweiten Weltkriegs zu tragen hatte. Und es ist ebenfalls eine Tatsache, daß die imperialistischen Westmächte USA, England und Frankreich versuchten, die Errichtung einer zweiten Front gegen Hitlerdeutschland so lange wie möglich hinauszuzögern. Und als der Sieg der Sowjetunion schon absehbar war und kurz bevorstand, die Hitlerwehrmacht von der Westfront abgezogen und an die Ostfront geworfen wurde, landeten die alliierten Truppen im Juni 1944 an der Westküste Frankreichs. Fast widerstandslos rückten die westlichen Alliierten bis nach Thüringen und Westsachsen vor. Warum eigentlich? Raffgierig plünderten die USA noch bestehende deutsche Fabriken, wie Carl Zeiss Jena und Plamag Plauen, klauten Maschinen und Patente, Möbel und Kunstschätze – Güterzüge voller Raubgut, bevor sie sich wieder zurückzogen. Noch im April 1945 hatten angloamerikanische Bomber vor allem die östlichen Gebiete Deutschland verwüstet, die weltberühmte Kulturmetropole Dresden in Schutt und Asche gelegt, wobei hunderttausende Dresdner und Flüchtlinge aus dem Osten ums Leben kamen. Ziel dieser Bombenverbrechen war es, den vorrückenden sowjetischen Armeen möglich verbrannte Erde zu hinterlassen und die Industriegebiete zu zerstören.

https://sascha313.wordpress.com/2024/06/06/die-d-day-luge-nicht-die-westlichen-alliierten-haben-europa-vom-faschismus-befreit-sondern-die-sowjetunion/

In allen Jahrhunderten wurden Juden wegen ihrer kannibalistischen Moral aus allen Ländern vertrieben.

Video
Seit dem 7. Oktober 2023 haben israelische Nazis 15.000 palästinensische Kinder getötet. Die Gesamtzahl der zivilen Todesopfer beläuft sich auf fast 38.000, wobei die große Zahl der Toten, die unter den Trümmern begraben liegen und in dieser Zahl nicht enthalten sind, nicht mitgerechnet wird.
Der moderne Online-Völkermord ist eine bemerkenswerte Errungenschaft einer regelbasierten Ordnung.

https://t.me/c/1800774418/12669

Atlas Shrugs Twice, by Charles Krblich

There being no Galt’s Gulches handy, what does one do in the face of pervasive and growing incompetence? From Charles Krblich at brownstone.org:

One fateful day in March 2020, the incompetent men shut down the world with lockdowns. It was the opposite of the premise in Atlas Shrugged. Who is John Galt? Who cares? The incompetent people could stop the motor of the world too. Atlas shrugs either by disappearing competence or by an overwhelming mass of incompetence too great even for Atlas’s broad, strong shoulders.

Competency crises seem to be brewing left and right and are constantly on public display of late. Consider the self-interested testimony of Fani Willis. Jared Bernstein, the chair of the White House Council of Economic Advisers, caused an interview to go viral by struggling to explain monetary policy. Several previously 100% effective Covid vaccines have been withdrawn from the market (Johnson & JohnsonAstraZeneca). Lastly, consider the inspiring image of our own Secretary of Defense triumphantly marching off his plane in the Philippines wearing his Covid mask and face shield. It is not-so-reminiscent of the image of General MacArthur triumphantly marching onshore at Luzon to liberate the Philippines. It is difficult to observe these things and think, These are competent individuals.

In Ayn Rand’s novelthe competent individuals who build businesses, products, and industries all go on strike and suddenly disappear. The resulting world becomes increasingly bleak. Government takes a larger role. Simple things start to break. Less value is provided and at the same time, everything is more expensive. That sounds much like the world we begin to find ourselves in today.

Continue reading

PRO-PUTIN, FAR-RIGHT, ANTI-GREEN AND EUROSCEPTIC PARTIES GAIN IN EU ELECTION

Macron and Scholz cornerstones of the war against Russia defeated

By Claudio Resta


finally the People made their voice heard against that of the leaders driven by Washington, the WEF and the lobbies…

Far-right and Eurosceptic parties made gains in elections to the European Parliament on Sunday, prompting a bruised French President Emmanuel Macron to call a shock election and adding uncertainty to Europe’s future political direction.

While the centre, liberal and green parties are set to retain the balance of power in the 720-seat parliament, the vote dealt a domestic blow to the leaders of both France and Germany, raising questions about how the European Union’s major powers can drive policy in the block. Making a risky gamble in a bid to seek to reestablish his authority, Macron called a parliamentary election, with the first round on June 30.

Like Macron, German Chancellor Olaf Scholz also endured a painful night where his Social Democrats scored their worst result ever, suffering at the hands of the mainstream conservatives and hard right Alternative for Germany (AfD).

A rightwards shift within the European Parliament may make it tougher to pass new legislation that might be needed to respond to security challenges, the impact of climate change or industrial competition from China and the United States.

French President Emmanuel Macron rolled the dice on his political future on Sunday, calling snap legislative elections for later this month after he was trounced in the European Union vote by Marine Le Pen’s far-right party.

Macron’s shock decision set off a political earthquake in France, offering the far-right a shot at real political power after years on the sidelines and threatening to neuter his presidency three years before it ends.

Exit poll: Le Pen supera il 31%. Trionfo dell'estrema destra in Austria, e in Germania Afd supera l'Spd

If Le Pen’s National Rally (RN) party wins a parliamentary majority, Macron would be left with little sway over domestic affairs.

Macron said the EU result was grim for his government, and one he could not ignore. In an address to the nation, less than two months before Paris hosts the Olympics, he said lower house elections would be called for June 30, with a second-round vote on July 7.

“This is an essential time for clarification,” Macron said. “I have heard your message, your concerns and I will not leave them unanswered …

France needs a clear majority to act in serenity and harmony.”

Led by telegenic 28-year-old Jordan Bardella, the RN won about 32% of the vote in Sunday’s vote, more than double the Macron ticket’s 15%, according to exit polls.

The Socialists came within a whisker of Macron, with 14%. Le Pen, widely seen as the frontrunner for the 2027 election in which Macron is unable to stand, welcomed his decision. “We are ready to take over power if the French give us their trust in the upcoming national elections,” she said at a rally.

Macron’s Renaissance party currently has 169 lower house lawmakers, out of a total of 577. The RN has 88. If the RN wins a majority, Macron would still direct defense and foreign policy, but would lose the power to set the domestic agenda, from economic policy to security. “Emmanuel Macron is a poker player, we’ve seen that tonight,” said Green Party lawmaker Sandrine Rousseau.

Macron’s gambit has echoes of Spanish Prime Minister Pedro Sanchez’s move to call a snap national election last year after the far right thrashed his party in local government polls. Sanchez managed to retain power but only after months of wrangling with regional parties and a controversial deal to offer an amnesty to Catalan separatists.

France has known so-called “cohabitation” periods before, when the president is from a different political party than the parliamentary majority.

In such cases, the majority party’s prime minister becomes France’s top domestic decision-maker.

In the last such period, from 1997-2002, President Jacques Chirac played second fiddle to Socialist Prime Minister Lionel Jospin.

The euro slipped to its lowest level in around a month in early trading in Asia, reflecting the uncertainty. Jan Von Gerich, the chief market analyst for Nordea in Helsinki, said the snap election “is a new source of uncertainty, which should have some negative impact on economic and market confidence, at least in France.”

Macron’s decision underlined what was a grim night for centrist parties across Europe, with Eurosceptic nationalists making the biggest gains in the European Parliament vote.

Polish Prime Minister Donald Tusk, a fellow centrist, said Macron “had no choice but to dissolve the parliament.”

“This is a lesson for us,” he added.

German far-right makes strong gains in EU vote, ruling parties suffer | Reuters

The far-right Alternative for Germany (AfD) shrugged off a string of scandals to take second place in Sunday’s EU election, making gains in particular among the young, while Chancellor Olaf Scholz’s Social Democrats scored their worst result ever.

The AfD’s strong showing comes as Germany’s party landscape undergoes its biggest upheaval in decades, with new populist parties vying to take space vacated by the shrinking mainstream parties that have dominated since reunification in 1990.

This looks set to make it much harder to establish parties to form workable coalitions after elections in three eastern German states in September and at federal level next year.

The rise of populism is also coarsening the political climate, say analysts.

The campaign was overshadowed by a surge in violence against politicians and activists.

The AfD was plagued by scandals in recent months with its lead candidate having to step back from campaigning in May after declaring that the SS, the Nazis’ main paramilitary force, were “not all criminals”.

One of his aides was charged with spying for China and another candidate faced charges of receiving bribes from a pro-Russian news portal.

The AfD also faced nationwide mass anti-extremism protests and rivalry from a new populist party, the Sahra Wagenknecht Alliance (BSW), that was founded in January and that is also anti-establishment while advocating a more left-wing economic policy.

The eurosceptic party nevertheless won a record 16.2% of the vote on Sunday, according to an exit poll published by state broadcaster ARD at 1958 CET (1758 GMT).

That was 5.2 percentage points more than in the last EU election in 2019 and more than all three parties in Scholz’s coalition.

The European Union: A bureaucratic and undemocratic monster? | by Mathieu Lohr | Medium

‘BRUSSELS BUREAUCRACY’

The AfD gained ground among younger voters, up 12 percentage points to 17% among 16-24 year olds, tying with the conservatives for most popular party in that age group, and in the former Communist East.

“We’ve done well because people have become more anti-European,” the AfD’s co-leader Alice Weidel said on Sunday,

“People are annoyed by so much bureaucracy from Brussels,” she added, giving a plan ultimately to ban CO2-emitting cars as an example.

The results were in line with an expected broader shift rightwards for the European Parliament across the bloc of 450 million citizens.

Bonfire of Bureaucracy in Europe: Plea for a United Europe of States : Eppink, Derk-jan: Amazon.it: Libri

The AfD has tapped into frustrations with Scholz’s coalition, support for which it has plunged since it took office in late 2021 and immediately had to contend with multiple challenges, ranging from the Ukraine war and rising irregular migration to a cost of living crisis.

Just a week before the election, a policeman was stabbed and killed at an anti-Islam rally by an Afghan man who was not living legally in Germany, an incident which shocked Germany and could have boosted the showing for the anti-migration AfD.

Germany’s Greens were the biggest loser on Sunday, falling 8.6 percentage points to 11.9%, according to the ARD exit poll, punished by voters for the cost of policies to reduce CO2 emissions – in line with expectations for environmental parties across Europe.

Scholz’s Social Democrats (SPD) and the third coalition partner, the pro-business Free Democrats (FDP) also did poorly, expected to win 14% and 5% of the vote respectively, down from 15.8% and 5.4% in the last election.

The conservatives, who are in opposition at federal level, were forecast to come first, rising slightly to 30.2%.

Many thanks to Reuters

https://www.reuters.com/world/europe/european-parliament-poised-rightward-shift-after-final-voting-2024-06-09

https://www.reuters.com/world/europe/le-pens-party-trounces-macrons-eu-vote-exit-polls-2024-06-09

https://www.reuters.com/world/europe/germanys-far-right-makes-strong-gains-eu-vote-despite-scandals-2024-06-09

Claudio Resta

Claudio Resta

Claudio Resta was born in Genoa, Italy in 1958, he is a citizen of the world (Spinoza), a maverick philosopher, and an interdisciplinary expert, oh, and an artist, too.

Grew up in a family of scientists where many sciences were represented by philosophy to psychoanalysis, from economics to history, from mathematics to physics, and where these sciences were subject to public display by their subject experts family members, and all those who they were part of could participate in a public family dialogue/debate on these subjects if they so wished.  Read Full Bio

Создайте подобный сайт на WordPress.com
Начало работы