Stoltenberg: “Rusia ha conseguido reforzar su industria de defensa más rápido de lo esperado”

La OTAN ha tardado demasiado tiempo en hacer lo mismo, pero la situación está mejorando, aseguró el secretario general del bloque militar.

Rusia ha conseguido aumentar su producción armamentista de manera más rápida de lo esperado, mientras que para los países de la OTAN, por lo contrario, esta tarea les ha tomado más tiempo, reconoció el secretario general del bloque militar, Jens Stoltenberg.

En declaraciones a Sky News, Stoltenberg admitió: “Es cierto que Rusia ha sido capaz de reforzar su industria de defensa más rápido de lo que esperábamos y es cierto que los aliados de la OTAN han invertido más tiempo del que deberían en aumentar nuestra producción”.

El jefe de la Alianza Atlántica explicó que la situación se debe a la reducción en dicho sector tras el final de la Guerra Fría, pero aseguró que está cambiando porque los aliados de la OTAN “están aumentando la capacidad de producir municiones y armas”.

Así, señaló que en los últimos meses Estados Unidos ha duplicado su capacidad de producción de proyectiles de artillería de 155 mm y que dentro de un plazo no muy largo producirá aproximadamente 100.000 al mes.

“Así que esto está cambiando de verdad. Y por lo tanto también el flujo de municiones en Ucrania ha aumentado en las últimas semanas”, subrayó.

Además, mencionó la iniciativa liderada por la República Checa para adquirir armas y municiones para Kiev en países fuera de la OTAN.

“[La iniciativa] ahora también está dando lugar a entregas concretas, por lo que las cosas se están moviendo realmente en la dirección correcta, pero tienes razón, ha llevado demasiado tiempo“, dijo Stoltenberg al presentador.

Nieto de Oppenheimer visita Hiroshima: “Es hora de que le hagan caso”

Charles Oppenheimer recorrió el Museo Conmemorativo de la Paz acompañado de una sobreviviente del ataque atómico de 1945.

Charles Oppenheimer, nieto del físico estadounidense Robert Oppenheimer, que lideró el desarrollo de la bomba nuclear, visitó el sábado el Museo Conmemorativo de la Paz, ubicado en la ciudad japonesa de Hiroshima, que recorrió acompañado de una sobreviviente del ataque atómico de 1945, Keiko Ogura.

Oppenheimer calificó de “conmovedor” y dijo que “ver la ciudad de Hiroshima me dio esperanzas de que, incluso después de una guerra y bombardeos terribles, pueda volver a tener un estado tan hermoso”.

Durante una rueda de prensa celebrada este lunes en Tokio, en el Club Nacional de Prensa de Japón, el nieto del ‘padre de la bomba nuclear’ señaló que “no deberíamos usar ninguna arma, no solo las nucleares”, advirtiendo que el mundo se encuentra en una “situación crítica” debido a la guerra armamentística.

Tras la Segunda Guerra Mundial, “mi abuelo intentó detener la carrera armamentística mediante el control internacional de las armas nucleares”, señaló, llamando a “unirnos para enfrentar la amenaza existencial de la humanidad”, en referencia a la amenaza nuclear.

“Si no hubiéramos tenido una carrera armamentista, no estaríamos en la situación crítica” pero “ya la tenemos” así que “es hora de hacer caso” a Oppenheimer, apuntó. “En particular, debemos tratar de aliviar las tensiones entre potencias nucleares como EE.UU., Rusia y China, donde las tensiones son particularmente altas”, agregó.

Leserbriefe zu „Mit ‚Hurra‘ in die Selbstzerstörung – NATO eskaliert massiv und deutsche Medien ziehen mit“

Ein Artikel von: Redaktion

In diesem Beitrag kommentiert Tobias Riegel den Aufruf der NATO an ihre Mitgliedsstaaten, der Ukraine den Einsatz westlicher Waffen gegen Militärziele in Russland zu gestatten. Das sei eine weitere schwere Eskalation in einem sinnlosen Krieg, der hätte verhindert werden können. Außerdem steige durch den Beschuss russischer Frühwarnsysteme gegen Atomangriffe die Gefahr eines Atomkriegs „aus Versehen“. Dennoch würden viele Journalisten in Deutschland diesen Kurs voll stützen. Wir danken für die zahlreichen und interessanten Leserbriefe. Hier nun eine Auswahl, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.


1. Leserbrief

Was treibt Lemminge sich von der Klippe zu stürzen? Was treibt Menschen dazu, ihr Leben in einem Atomkrieg zu riskieren? Vernebeln Machtsucht oder Feindbilder deren Fähigkeit das entsprechende Risiko zu erkennen? Zur Zeit des Kalten Krieges waren Hunderttausende zu Friedensdemonstrationen auf den Straßen. Wieso nicht in einem Heißen Krieg, der fast täglich an der Ostgrenze unseres Nachbarlands Polen eskaliert?

Ich kann mir das nur mit der langen Dämonisierung Putins und der Aus- oder Gleichschaltung der Medien erklären. Deswegen sehe ich die Gefahr wie sie ist:

Kaum noch beherrschbar!

Besten Gruß
L. Salomons


2. Leserbrief

Sehr geschätzter Tobias Riegel,

Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund – mit welcher naiven Unbekümmertheit, ja fast schon Frohsinn, sich die deutsche uninformierte bzw. desinformierte Bevölkerungsmehrheit an der Nase herum in den Abgrund führen bzw. instrumentalisieren läßt ist fast schon wieder bewundernswert!

Die seit Beginn des Ukraine-Konflikts sich stetig steigernden schweren Eskalationen insbesondere seitens vieler NATO-Mitgliedstaaten (und hier insb. die US-Regierung und die EU-Führung) entspringt meines Erachtens (m.E.) nicht dem Willen zum Frieden sondern dem Willen zum Krieg! Darüber hinaus begann dieses schwere eskalieren bzw. provozieren m.E. ja nicht erst im Februar 2022 sondern bereits direkt nach dem Zusammenbruch der UDSSR mit der massiven Erweiterung der NATO nach Osten – entgegen anderslautender Zusagen seitens der NATO – und gipfelte im m.E. vom Westen (insbesondere der US-Regierung) finanzierten und provozierten Maidan-Putsch Anfang 2014 und dessen Folgen.

Die russische Regierung hat m.E. von Anfang an die Ziele der militärischen Intervention klar genannt und war m.E. immer gesprächsbereit – bis heute! Dieser Ukraine-Konflikt bzw. die jetzige Eskalation mit in Kaufnahme eines großen (Atom)Kriegs ist m.E. gewollt! Da bleibt mir nur noch mit den Worten von Hannes Wader zu sagen: “Es ist (wohl wieder – Anm. von mir) an der Zeit” youtube.com/watch?v=WQA2YSl8_gA

Herzliche und hoffnungsvolle Grüße
Andreas Rommel


3. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,

Sie sprechen mir aus dem Herzen. Diese verkommene Politikerkaste, die nur amerikanische Interessen vertritt, opfert ohne nachzudenken, das Leben der Menschen in Europa und nimmt die Zerstörung weiter Teile Europas in Kauf, nur um bei ihrem eigentlichen Dienstherren (das deutsche Volk ist es offensichtlich nicht) zu glänzen.

Ich bin immer wieder schockiert, wenn ich mit Leuten spreche, die ich eigentlich für intelligent und klug halte, wie extrem gut die Propaganda der Mainstreammedien wirkt.

Selbst eindeutige Fakten, wie z.B. die Ausdehnung der NATO 1990 und heute bringen sie nicht zum Überlegen.

Wer seine Streitkräfte zurückzieht und seinen Militärpakt auflöst, ist also der Aggressor.

Wie bescheuert muss man sein, diesen Unsinn, der natürlich jeden Tag in Funk und Fernsehen kommt, zu glauben. Und die Leute, die diese Falschinformationen wider besseres Wissen verbreiten, sind in meinen Augen KRIMINELLE und gehören für das, was sie anderen andichten, nämlich Hass und Hetze, vor Gericht.

Machen Sie weiter, jede Stimme gegen diesen Irrsinn wird gebraucht.

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Fehre


4. Leserbrief

Liebe NDS Redaktion,

Man kann den Krieg der Ukraine und die Reaktionen des Westens in eine Zeitmaschine stecken und zum Zeitpunkt des Kriegs der NATO gegen Serbien schicken.

Ein Stück des Artikels liest sich dann so:

Um den Krieg nicht zu verlieren braucht Serbien dringend jede Hilfe, die Russland und China bieten können.

Dazu gehört auch die Erlaubnis, Waffen aus China und Russland gegen militärische Ziele in NATO Länder einzusetzen.

Das ist das gute Recht von Serbien als angegriffener Staat.

Es ist deshalb vernünftig das Russland und China gestatten die Abwehr von NATO Kampfjets bereits im NATO Luftraum zu gestatten.

Teilweise wirft die NATO ferngesteuerte Waffen bereits über ihrem Territorium ab. Die serbische Bevölkerung vor diesen zu schützen, das ginge also nur wenn die NATO Flugzeuge überhaupt am Abheben gehindert würden.Das geht nur mit dem Einsatz der von Russland und China gelieferten Waffen hinter der serbischen Grenze.

Erst wenn man die Situation spiegelt und auf NATO Angriffskriege umsetzt ,wird deutlich wie psychopathisch die Reaktionen von Medien und Politik der Jetztzeit sind.

Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens


5. Leserbrief

Guten Tag,

das war und ist wohl der Plan der verantwortungslosen NATO Militärstrategen, wer auch immer diese sein mögen. Um im Poker Jargon zu sprechen, das Blatt wird weiter ausgereizt.

Immer unverschämter und mittlerweile ganz offen. Das kann als Verschwörung gegen die Menschlichkeit

und das unbedingte Recht auf Frieden gewertet werden. Die Politik hat die oberste Aufgabe den Frieden wieder herzustellen und zwar tunlichst ohne Gewalt oder gar der Heraufbeschwörung einer Eskalation mit atomaren Waffen.

Die einschlägige Medienlandschaft scheint immer noch nicht in der Realität angekommen zu sein, wähnt sich in ihren klimatisierten Redaktionen und Fernsehstudios unantastbar in Sicherheit. Der Bevölkerung wird die weitere Eskalation als unvermeidbar, wenn das ,, BÖSE ” besiegt und die ,, DEMOKRATIE ” verteidigt werden sollen dargestellt.

,, Wer A sagt muss nicht B sagen und  ,,A” kann ein Fehler gewesen sein. Aufwachen und sich zu Frieden und Menschlichkeitbekennen ist dringendst geboten, bevor der Zeiger auf 12 springt.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Stöbe


6. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,

noch ist unser Koordinatensystem an der politischen Vernunft als Normalfall ausgerichtet – das erlaubt uns, die von gedankenlosen Opportunisten vom sicheren Schreibtisch aus herbeigeschriebenen Eskalationsphantasien gegen Russland trotz allem als Anomalie zu verstehen. 

Was aber, wenn das erschütternde Niveau der öffentlichen Meinung und der Politik – sagen wir wie die Judenhetze im 3. Reich – zum normalen Alltag wird? Wann dämmert die Erkenntnis, dass wir die Gefilde der Zivilisation hinter uns gelassen haben und der Skandal der menschenverachtenden Kriegsversessenheit für einen großen Rest der Gesellschaft keiner mehr ist?

Der Übergang von Journalismus zu reiner Schwarz-Weiß-Propaganda ist spürbar (beispielhaft sei Arte mit seiner Georgienberichterstattung genannt – da wird die amtierende Regierung als russlandhörig delegitimert – eine gewählte Regierung als Feind der wunderbar demokratischen EU mit ihrem Parlament ohne autonome Befugnisse).

Es ist schwer vorstellbar, dass es von hier aus wieder ein Zurück gibt.

Etwas ist entfesselt und ich fürchte nichts Gutes.

Herzliche Grüße, EJ


7. Leserbrief

Guten Tag

Die Europäische Politiker Mafia mit ihrem Führer USA sehen nur noch einen Ausweg .
Um zu vertuschen, dass die ganzen europäischen Staaten vor lauter Schulden und Kriegstreiberei langsam aber sicher einsehen dass Russland so nicht zerstört werden kann bleibt ihnen nur noch den grossen Krieg zu provozieren  .

Dann wird Russland Atomwaffen einsetzen , erste Ziele wohl Ramstein , und ich hoffe das Pentagon !  Es ist Zeit dass die USA seit 1860 ein Krieg im eigenen Land haben ! Bis jetzt haben sie nur weltweit Tote und Zerstörung zurückgelassen .
Und das alles weil die USA seit vielen Jahren schon plant Russland zu zerstören .
J.Blumer


8. Leserbrief

Mir gehen diese Sofa-Strategen gehörig auf die Nerven. Sie glauben alles zu wissen und jede Situation kontrollieren zu können. Dabei gehen sie regelmäßig von gleichzeitig völlig widersprüchlichen Voraussetzungen aus: Russland wird sowohl als schwach (Koloss auf tönernen Füßen) und als übermächtig drohender aggressiver Feind dargestellt. Beides natürlich ohne Angabe irgendwelcher Belege.

Demgegenüber glauben sie die NATO in drei wesentlichen Aspekten überlegen:

  1. Die Armeen der NATO weise als Verfechter von Freiheit und Demokratie (und aufgrund kultureller Überlegenheit) ein weit höhere (Kampf-) Moral auf als irgendwelche anderen Truppen auf der ganzen Welt (wie war das bitte in Afghanistan?).
  2. Die Technologische Überlegenheit des Westens spiegelt sich in seinen fortschrittlichen Waffensystemen, die in Präzision und Durchschlagskraft alle Konkurrenten weit in den Schatten stellen (naja, so einige Systeme, die an die Ukraine geliefert wurden, können damit nicht gemeint sein – auch wenn sie fraglos um Größenordnungen teurer sind).
  3. Die Stäbe der NATO verfügen aufgrund ihrer Erfahrung und wissenschaftlichen Ausbildung (sowie aufgrund ihrer IT-Unterstützung) über Techniken der genauen strategischen und taktischen Planung, die die Ambitionen eines potentiellen Gegners genau einschätzen kann und eigene Erfolge auf dem Schlachtfeld garantiert.

Pardon, ich war (ist zwar schon eine Weile her) als Wehrpflichtiger Stabsdienstsoldat in einer Nachschubeinheit. Ich habe auch erlebt, was dort nicht funktioniert und wie auch in Manöverplanung und -berichten mit unsinnigen und unrealistischen Angaben gearbeitet wurde. Und auch was die „Moral der Truppe“ anlangt, würde ich doch vielleicht einige Zweifel anmelden wollen Was die militärische Effizienz angeht, so sei mir die Frage gestattet: Wann haben eigentlich die USA ihren letzten Krieg wirklich gewonnen (Grenada)?

Aber jetzt glauben diese Sofa-Strategen die Entwicklung eines lokal begrenzten Stellvertreterkrieges zu einem globalen Konflikt mit potentiell thermonuklearer Dimension genau einschätzen und handhaben zu können. Und sie verlassen sich dabei auf Aussagen aus Quellen, deren Interessengeleitetheit nicht hinterfragt wird. Wenn sie denn schon über ein sicheres Refugium (z. B. in Neuseeland) mit ausreichenden Ressourcen für die nächsten Jahrzehnte verfügen, mag dies vielleicht noch rational nachvollziehbar erscheinen. Für den übergroßen Teil der Menschheit, der nicht über solche Möglichkeiten verfügt, ist dieses Geschwafel nur gefährlich.

Klaus Habel


9. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,

Ihrem Artikel ist nur zuzustimmen, vielen Dank dafür. Doch mich erfasst eine sarkastische Stimmung, wenn ich so etwas lese: 

“Die NATO hat ihre Mitgliedstaaten gerade aufgerufen, der Ukraine den Einsatz westlicher Waffen gegen Militärziele in Russland zu gestatten “. Ja was denn sonst?  Die USA und GB finanzierten bis in die 1950er Jahre hinein ukrainische Terrorgruppen ( Bandera – Anhänger), die in den Wäldern der Ukraine lebten  und ihre Waffen gegen alles einsetzten, was irgendwie mit dem System der UdSSR zusammen hing. Es wurden in den Dörfern wahllos Lehrer, Bürgermeister, Kolchosvorsitzende oder KP – Mitglieder ermordet. Damals gab es die NATO bereits, die sich nach außen als Verteidigungsorganisation ausgab. Zwischen 2014 und 2022 wurden dann westliche Waffen zwar nicht gegen Russland, aber gegen Hunderttausende russische Staatsbürger eingesetzt, die im Donbass lebten und dort auf ukrainischem Gebiet von den Kiewer Truppen beschossen wurden, mehrheitlich Zivilisten.Da lebten in täglicher Lebensgefahr nicht nur russisch – sprachige Ukrainer, sondern auch 700 000 Russen, Bürger der Russischen Förderation, die in der Ukraine wohnten .

Ab welcher Anzahl beschossener US – Bürger wäre es denn für Washinghton ein Kriegsgrund?  Wer es wie die USA mit annähernd 1000 Stützpunkten in aller Welt, mit völkerrechtswidrigen ökonomischen Sanktionen, Kriegen und Regierungsumstürzen  sowie unzähligen anderen Maßnahmen  darauf anlegt, seine Weltherrschaft gegen alle (!) anderen Länder zu bewahren, dessen Waffen sind immer dazu gedacht, sie gegen diese konkurrierenden Länder letztlich auch  einzusetzen, falls man das für nötig hält.  Dies muss  zu einem Zeitpunkt erfolgen, wenn diese Konkurrenten noch nicht allzu stark geworden sind. Und diesen Zeitpunkt haben die USA  bei Russland und China verpasst. Da ihre Weltherrschaft auch das Fundament  für das Dollar  finanzierte  Schulden – Kartenhaus darstellt, ohne dem die US – Wirtschaft zusammen klappen würde, sind sie in Zugzwang. Sie können nicht anders, und stände selbst der wohl wollendste, kooperativste und friedfertigste US – Präsident an der Spitze.  Die USA sind in einer Art Torschlusspanik “jetzt oder nie”, wenn diese ganze Entwicklung seit 1945 und all die Billionen Schulden für die Rüstung irgend einen “Sinn” gehabt haben sollen. Diese Jahrzehnte währende Investition in Rüstung und einen  Kriegspakt wie die NATO darf  nicht umsonst gewesen sein.  Die Ukraine setzt die ganze Zeit bereits westliche Waffen auch auf russischem Gebiet ein, da sie ja kaum noch eigene hat.Daran ist gar nichts neu. Beunruhigender ist die Tatsache, dass der große Krieg gegen Russland seitens der westlichen Führungsmacht USA  offensichtlich gewünscht ist, auch auf Kosten der westlichen Partner in Europa. Wer war es denn, der 1918 und 1945 zur führenden Weltmacht aufstieg, gerade weil in Europa alle anderen Staaten nach den Weltkriegen  am Boden lagen? Die USA waren der einzige Profiteur der Kriegsfolgen  im westlichen Europa. Sie hatten die wenigsten Opfer zu beklagen. Auf ihrem Territorium fand kein Krieg statt.  Andernfalls hätten sie ihre “Partner” nicht so an der Kredit – Leine gehabt. Der Krieg in der Ukraine und seine künftige weitere Ausdehnung ist also gleicher Maßen gegen Russland und gegen die eigenen “Verbündeten” im Westen gerichtet, die dieses Spiel auch noch mitmachen. Nicht nur Russland soll geschwächt werden, sondern alle (!) anderen Staaten. Ein herbei phantasierter Angriff Russlands auf die NATO – Gemeinschaft wäre nicht nur ein “Himmelfahrtskommando” sondern ist schlicht rechnerisch nicht möglich ( zehnfach höheres Rüstungsbudget des Westens und mehrfache demografische Überlegenheit). Man sieht ja gerade jetzt in der Ukraine, dass es auch darauf ankommt, wem zuerst die Soldaten ausgehen. Was könnte Russland mit 146 Millionen Einwohnern  gegen ein menschliches Potential von 32 NATO – Staaten ausrichten und vor allem – warum sollte es dies tun? Russland hat nicht das wirtschaftliche Potential der gesammelten westlichen Staaten, hat  keine 1000 Stützpunkte und kann keine Weltleitwährung in Billionenhöhe zum Papierpreis per Knopfdruck aus dem Hut zaubern und sich dafür Waren aus aller Welt aneignen. Wer ist denn zuvor aus Mittel- und Osteuropa  abgezogen ( Russland) und wer hat sich anschließend in diese Gebiete (auch in die Ukraine)  militärisch ausgedehnt ? Deutsche Truppen haben im 20. Jahrhundert  dreimal Russland bzw. die UdSSR angegriffen ( 1. WK, Interventionskrieg nach 1918, 2. WK ).

Russland hat Deutschland in den letzten 200 Jahren nicht ein einziges Mal als Aggressor angegriffen – umgekehrt sehr wohl.  Die Ukraine ist weder Mitglied der EU noch der NATO. Deutschland hat da nichts zu suchen. Es hat im Gegenteil eine dreimalige historische Schuld an Russland zu berücksichtigen. Die Ukraine als eigenständiger Staat war 1918  eine Gründung des kaiserlichen deutschen Generalstabes  im Rahmen des Raubfriedens von Brest – Litowsk. Sie wurde 1918 durch  Deutschland   zwangsweise von Russland abgespalten.  Ein  Statthalter von deutschen Gnaden namens Skoropadskij (übersetzt “der bald Fallende”), wurde eingesetzt, der auf deutschen Befehl so viele Nahrungsmittel aus der Ukraine zur Versorgung des hungernden Deutschlands und seiner Soldaten an der Westfront abzweigte, dass in der Ukraine selbst eine Hungersnot ausbrach. Dies vergaß man dann später im Bundestag zu erwähnen beim Thema Holodomor. Die BRD entstand  später 1949 ebenfalls als Abspaltung eines zuvor  einheitlichen Staates und hat jetzt scheinbar Phantomschmerzen, dass sie bereits 1918 “ihre” Ukraine als Einflussgebiet recht schnell wieder an Russland verlor .Nach  1941 wurden die deutschen Truppen aus dem Donbass und von der Krim  ebenso heraus geworfen  wie zuvor 1918 – 1920 die deutschen Freikorpstruppen. Haltet den Dieb, schreien nun die dreimaligen erfolglosen Diebe, die stets eigenen Einfluss auf einem Gebiet im Auge hatten, welches über Jahrhunderte zu Russland gehörte und Russland war. 

Es grüßt Sie und die Leser der NDS

Fred Buttkewitz


10. Leserbrief

Guten Tag Herr Riegel ,

es ist mir auch nicht entgangen das ein ,, Aufschrei gegen die versuchte Eskalation im Ukrainekrieg ausgeblieben ist bzw. ausbleibt und dies ist erschrecken für mich, da ich noch Eltern und Großeltern hatte, die den letzten 2.Weltkrieg mit all seinen Schrecken überlebt haben. Wahrscheinlich ist der jetzigen Generation nicht mehr bewusst wozu Krieg oder Gewalt führen kann ?

Ich möchte es mal so mit einfachen Worten versuchen einen Ansatz zum nachdenken zu geben: hier in Leipzig steht eine Gedächtniskirche zur Russischen Ehre ….

Am linken und rechten Eingang zur Winterkirche befinden sich zwei Kriegsgedächtnistafeln, die in deutscher und russischer Sprache an die Völkerschlacht erinnern:

Dem Gedenken der 22000 russischen Krieger, gefallen für die Befreiung Deutschlands 1813 bei Leipzig.

An der Völkerschlacht zu Leipzig vom 16-19 Oktober 1813 nahmen teil:

  • Russen 127000
  • Oesterreicher 89000
  • Preußen 72000
  • Schweden 18000

In diesen Schlachten fielen:

  • 22000 Russen
  • 16000 Preußen
  • 12000 Oesterreicher
  • 300 Schweden.

Quelle: Russische Gedächtniskirche – Wikipedia

Wer lesen kann ,wird lesen und verstehen können wer uns Deutsche hier von wen befreit hat, und heute steht ein französischer Präsident MACRON da und fordert uns indirekt auf gegen unsere damaligen Befreier (Russen) in den Krieg zuziehen, was für eine Verachtung der Gefallen für unsere Freiheit.
Es mag jetzt 211 Jahre her sein das diese Schlacht für die Franzosen verloren ging und es folgten zwei weitere Kriege mit enormen Folgen für die Völker Europas.

Manchmal frage ich mich ob dies alles als ,, Vergeben und Vergessen „ gilt ?

,,Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit andern Mitteln“ so Carl von Clausewitz.

Sind wir Menschen denn alle verrückt geworden und lassen uns von einer Handvoll toll gewordenen Politiker und geldgierigen Unternehmen hier für den nächsten Krieg akquirieren ?

War nicht genug Leid und Verlust unser Begleiter in der bisherigen Menschheitsgeschichte das wir uns schon wieder anschicken in das nächste Abenteuer Weltkrieg uns leiten zulassen ?

Steht nicht der Satz ,, Die Toten mahnen uns „ an vielen Gedenksteinen in diesem unseren Land ?

Wahrscheinlich hat oder kann der Mensch aus dem Vergangenen nichts lernen oder ist nicht mehr lernfähig genug um die richtigen Schlüsse daraus zuziehen also bleibt oder blieb der Aufschrei aus.

Ein französischer Präsident fordert den Einsatz von Nato_Bodentruppen in der Ukraine gegen Russland – sollten man immer im Gedächtnis haben wer die oben erwähnte Gedenktafel liest.

Ja ich bin der Meinung das man hier mal wirklich anhalten soll um nachzudenken , denn ein Atomkrieg treibt uns alle ins Verderben selbst die Menschen – die Menschen verführen mit zu laufen ohne nachzudenken .

Vielleicht führt es Herrn Scholz und Frau Barley am kommenden Wochenende auch an dieser Kirche vorbei ….?

Mit freundlichen Grüßen
R.Wernecke

und noch ein kleines Zitat:

Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
– Albert Einstein

Quelle: Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen. (poeteus.de)


11. Leserbrief

Liebe NDS-Redaktion,

vielen Dank für Ihre konsequente und kontinuierliche Arbeit, im konkreten Fall gilt mein Dank besonders Tobias Riegel für den Beitrag “Mit „Hurra“ in die Selbstzerstörung – NATO eskaliert massiv und deutsche Medien ziehen mit”.

So eindeutig, wie sich die deutschen “Leitmedien” auf die Seite der Ukraine und gegen Russland gestellt haben, wird es sehr schwer sein, etwas zu ändern, auch wenn es teils erfreuliche Ausnahmen in der Medienlandschaft gibt. Sollte ein Redakteur den Mut aufbringen (wie es die NDS-Mitarbeiter tagtäglich tun) – sie/er würde vermutlich seinen Arbeitsplatz verlieren. Aber es gibt sicherlich einige, die nur nolens volens das russophobe Geschrei mitmachen. Die meisten schreien mit, ohne daran zu denken, dass die Gefahr eines Weltkrieges in der Luft liegt. Der “Russe” wird sich auch die Überschreitung der nächsten roten Linie gefallen lassen, denkt man in den Redaktionsstuben, also auch den Einsatz von NATO-Truppen in der Ukraine oder den von westlichen Fachkräften gehandhabten Einsatz von weitreichenden Raketen, eventuell zur Zerstörung der Krimbrücke. Weiß man’s, was dann passiert? Weiß man wirklich, wann der letzte Schritt zur totalen Eskalation eine letale Reaktion Moskaus erzwingt? Niemand weiß das, aber dennoch handeln die maßgeblichen Politiker so, als ob nichts dergleichen geschehen und der Westen tun könnte, was er will.

Bei Welt-TV sagte heute der Moderator mehrfach, dass Putin “wütet” angesichts der neuen Diskussionen im Westen und in der NATO (die ja im eigentlichen Sinne nicht neu sind) – eine bezeichnende Wortwahl. Ich habe die Stellungnahme Wladimir Putins, der sich gerade auf einer Auslandsreise in Mittelasien befand, vor Journalisten gehört. Auf mich machte er einen ruhigen, besonnenen Eindruck. Doch es kann nicht sein, was nicht sein darf: Der Putin ist der Hauptfeind, und es ist immer noch völlig ausgeschlossen, mit so einem zu verhandeln. Da nützen auch nüchterne Betrachtungen von Harald Kujat, Gabriele Krone-Schmalz und anderen nicht viel – Politik und Medien im Westen ziehen an einem Strang, und Ungarn, das Land, in dem ich seit einigen Jahren lebe, muss sich immer wieder beschimpfen lassen, weil es nicht an der allgemeinen Kriegsbewegung der USA, Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens und so weiter teilzunehmen bereit ist.

Wie lange noch und wie weit wird die Kriegstreiberei, das Streben nach “Kriegstüchtigkeit Deutschlands”, wie sie Pistorius erreichen möchte, noch betrieben. Wann endlich gehen die Menschen in Massen auf die Straße, um ihre Friedensinteressen zu vertreten? “Schwerter zu Pflugscharen” hieß es einst, heute wird das umgekehrt betrachtet, die Grünen, als Friedenspartei entstanden, haben ihren Kerngedanken getilgt.

Freundliche Grüße
Karl Michael


12. Leserbrief

Liebe Nachdenkseiten, Hallo Tobias Riegel,

für mich wird immer offensichtlicher, dass es sich bei den NATO-Entscheidern und den assoziierten Staats-Mächtigen um eine Bande geistesgestörter Hazardeure handelt. Ich verspüre keinerlei Lust, da weiter ins psychologische Detail zu gehen, und wer da eine schwere Kindheit hatte oder anderweitig mühselig und beladen oder religiös exaltiert ist: Schnuppe.

Die Einschätzung (oder “Erkenntnis”) bringt einen ja aber nicht wirklich weiter … weiter: Wo hin denn?? Wo wollen, wo müssen wir, die wir so gar keinen Drang verspüren, die unipolare Weltordnung (die westlich-demokratische, versteht sich) unter virtueller Drangabe unseres Lebens, ja noch nicht mal unseres Wohllebens, durchsetzen zu helfen, denn “hin”? Können wir noch irgend etwas bremsen? Umleiten?

Mein Eindruck, die Leut’ haben sich festgelegt, verstärkt sich. Und eine Mehrzahl will es und will es und WILL ES SO. Da können wir uns den Mund fusselig reden oder Friedenslieder singen, bis wir sie selbst nicht mehr glauben: vergebens. Die Mehrheit ist geil auf Harte Zeit im Plural!

Gesetzt, Putin(tm) sei wirklich nicht recht bei Trost, ein vaterländisch exaltierter, romantischer Schwurbler mit obsessiven Träumen von Kraft, Macht und Größe und all das, charakterlich fragwürdig, zwangsneurotisch . . kurz, ein Mensch, mit dem, wer auf sich hält, nichts zu tun haben möchte. (Dass das genau meine Einschätzung dieses Herrn ist, dürfte hinlänglich durchscheinen.) Dann kann doch als praktisch sicher angenommen werden, dass er etwaige wirklich bedeutende Angriffe auf Ziele auf russischem Territorium nicht hinnehmen werde; mithin zu beliebig heftiger Vergeltung schreiten. Genau darauf scheinen die NATO-Führer es abzusehen, es ankommen lassen zu wollen. Und die Mehrzahl der Bürger ebenfalls.

Einmal abgesehen davon, dass Putins direkter und erster Konterpart, Herr S. aus der U., von ganz demselben “Zuschnitt” ist wie ersterer (… und “sein” Volk ganz ähnlich auf Linie hat!): Die westlichen Bevölkerungen stehen da nicht groß nach, vielleicht dass die US-Bürger mehrheitlich desinteressiert sind – was Wunder auch, denn deren Land wird ja im Fall der Fälle wenn überhaupt, dann nur (“nur” ist gut!) indirekt ge- bzw. betroffen.

Was bleibt zu tun? Einigeln, Hibernieren; hoffen, dass es nicht *ganz dolle* kommen möge; sich frieren, hungern, kratzen und andere Schönheiten des Freiheitskampfs für einen selbst in Grenzen halten mögen; man von marodierenden Banden verschont bleiben möge.

Abhauen? Aber – Wo denn hin?? Die Menschen, die aus dem Nazi-SS-Reich rausmachten, wussten wenigstens, wo sie mit einiger Erfolgsaussicht anklopfen konnten. (Ja, ich weiß, wenn man nicht prominent war *und* auch noch arm, klappte das mit dem Willkommen auch nicht recht.) Aber ich-heute? Will ich nach China? Nach Indien? Mexiko?? Ich habe wirklich in Gedanken schon allerhand durchgespielt, kein Quatsch!

Fest steht, dass ich das alles überleben will. Ich will leben, ich will überleben. Einfach so. Die Daseins-Lust, die unrelativierbare, unhintergehbare Ich-bin-da-Freude jeglichen Tag – ist alternativlos.

Herzlich
Stephan Kendzia


13. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel, sehr geehrtes NDS-Team

Der Stellvertreterkrieg in der Ukraine mit den Zielen, die Ukraine mit ihrer Marionettenregierung in die NATO und die EU zu integrieren, Russland zu schwächen und eventuell zu zerschlagen und die Verbindungen zwischen Europa und Russland zu kappen, gerät, wie sie zurecht betont haben, spätestens, wenn Russland oder die USA diesen Krieg zu verlieren drohen, in die Gefahr in einen Atomkrieg auszuarten.

Wenn sich abzeichnen sollte, dass die USA und ihre Vasallen diesen Krieg verlieren sollten, werden sie immer mehr rote Linien übertreten, um diesen Krieg doch noch gewinnen zu können, was wiederum Russland, weil dies Russland offenbar auch einer mit konventionellen Waffen großzügig vom Westen ausgestatteten Ukraine unterlegen sein könnte, so in die Enge treiben könnte, dass es zur Atombombe greifen könnte.

Dass diese Möglichkeit eines Siegs der Ukraine mit konventionellen Waffen gegen Russland im Westen ernsthaft für möglich gehalten wird, macht, wie sie ebenfalls zurecht hervorgehoben haben, neben der vielfachen Überlegenheit (wirtschaftlich, militärisch, Bevölkerung) des Westen gegenüber Russland deutlich, dass das Gerede westlicher Politiker, Russland würde nach einem Sieg in der Ukraine die NATO angreifen, nichts als üble Propaganda ist, die eindeutig macht, dass unsere Politiker uns belügen, um uns auf diesen Krieg gegen unsere eigentlichen Interessen einzuschwören. Um diesen Krieg generell zu legitimieren, werden, die eigentlichen Interessen unter moralischen Argumenten versteckt und die eigentlichen Kriegsursachen verschwiegen und verleugnet. Die ohnehin schon ramponierte Glaubwürdigkeit unserer Politiker und ihrer „Qualitätsmedien“ geht damit immer mehr den Bach runter.

Dass man diese offensichtlichen Tatsachen und ihre Implikationen ständig wiederholen muss, ist der Tatsache geschuldet, dass Tatsachen generell nicht mehr Ernst genommen werden, zumindest wenn sie einem nicht in den Kram passen, und so getan wird, als müsste man diese gemäss der Logik der tagesaktuellen Medien ständig wiederholen, damit sie auch weiterhin wirksam werden und nicht in Vergessenheit geraten. Tatsächlich werden sie in den „Qualitätsmedien“ sehr selten explizit ausgesprochen und die unmittelbar notwendigen Implikationen werden dort nicht gezogen.

Auch wenn die USA auf den Einsatz einer taktischen Atomwaffe in der Ukraine durch Russland wahrscheinlich wohl keinen totalen Atomkrieg lostreten werden, von dem sie dann auch im eigenen Land massiv betroffen wären, so zeigt dieses Szenario doch, dass es keinen Sinn macht, diesen Krieg immer weiter zu eskalieren, bis es so weit kommt. Es muss so schnell wie möglich zu einem Waffenstillstand und zu einem Friedensvertrag kommen, dem ein sinnvoller Kompromiss zugrunde liegen muss, der für beide Seiten akzeptabel ist.

Die von Ihnen dabei entworfene Perspektive für Deutschland finde ich sehr gut:

“Betonen möchte ich aber auch, dass von meiner Seite weder für eine naive „Unterwerfung“ Deutschlands unter Russlands Interessen plädiert wird, noch für einen harten Bruch mit den USA: Deutschland sollte und könnte eine Brücke sein und davon profitieren.”

Leider ist davon auszugehen, dass die bislang noch wenig transparenten realen Machtstrukturen, die die deutsche und die europäische Vasallenabhängigkeit von den USA begründen, eine solche wünschenswerte Entwicklung nicht zulassen werden.

Alle oben gemachten Aussagen beruhen nicht auf eigener Anschauung. Sie sind das Ergebnis meiner kritischen Gesamtschau der medialen Wirklichkeit, wie sie uns in Deutschland im wesentlichen durch die „Qualitätsmedien“ vermittelt wird. Wesentliche Aspekte, einer kritischen Gesamtschau dieser medialen Wirklichkeit hat Eugen Drewermann kürzlich in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung der Aachener Auszeichnung für Menschlichkeit an Daniele Ganser hervorgehoben (youtube.com/watch?v=CWG7-we7AkE).

Fritz Gerhard


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

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Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

Russischer Fernsehmoderator warnt „die Deutschen“ in drastischer Form

Ulrich Heyden

Ein Artikel von Ulrich Heyden

Der russische Präsident Wladimir Putin gab sich nach den Ankündigungen aus Paris, Washington und Berlin, den Einsatz von Waffen gegen russisches „Kernland“ zu genehmigen, wortkarg. Er erklärte nur, die Vertreter der NATO-Staaten sollten sich Rechenschaft darüber ablegen, „mit wem sie spielen“, wenn sie Kiew erlauben, „legitime Ziele“ in Russland anzugreifen. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, es habe schon Versuche gegeben, mit amerikanischen Raketen auf Ziele in Russland zu schießen. Aus russischen Medien erklingen teils harte Reaktionen. Aus Moskau berichtet Ulrich Heyden.

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Sprecherin Maria Sacharowa: „Eine inszenierte Diskussion“

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hatte bereits am 30. Mai erklärt, „die Diskussion darüber, ob die NATO-Mitglieder diesem oder jenem erlauben, Waffen gegen das ‚alte‘ Territorium Russlands einzusetzen, ist ein Wortspiel“, eine „inszenierte Diskussion“, an der man „einfach nicht teilnehmen sollte”.

Die Ukrainer seien „einfach nicht in der Lage“, selbstständig die Waffen aus dem Westen einzusetzen. Das sei nur mit Hilfe von westlicher Satelliten-Aufklärung möglich. „Die Flugbahnen der Geschosse werden von den NATO-Ländern bestimmt,“ erklärte die Sprecherin.

Sacharowa verwies auf eine Äußerung von NATO-Generalsekretär Stoltenberg, der erklärt habe, dass Großbritannien der Ukraine die Lenkwaffe Storm Shadow über eine lange Zeit ohne jegliche Einsatzbeschränkung geliefert habe.

Scharfe Worte von Dmitri Medwedew

Der ehemalige russische Präsident und jetzige stellvertretende Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, gab am Freitag über Telegram eine scharfe Erklärung ab. Darin heißt es, die NATO agiere, was den Einsatz von Waffen betrifft, „mit fortlaufender Eskalation“.

Medwedew erklärte weiter, Kriegstechnik und Spezialisten der NATO-Staaten, „die gegen uns kämpfen“, werde Russland „vernichten“, und zwar auf dem Territorium der Ukraine „wie auf den Territorien anderer Staaten, wenn von dort Militärschläge gegen uns ausgeführt werden“.

Weiter erklärte der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates, die Hilfe von NATO-Soldaten beim Einsatz westlicher Waffen in der Ukraine sei „‚keine militärische Hilfe´, sondern Teilnahme am Krieg gegen uns“. Diese Tätigkeit könne „ein Casus belli sein“.

Russland könnte taktische Atomwaffen einsetzen. Aber das wäre ein „fataler Fehler“. Der Präsident Russlands habe zu Recht darauf hingewiesen, dass die Staaten Europas dicht besiedelt sind. Für die „feindlichen Länder, die außerhalb der Reichweite taktischer Atomwaffen liegen, gäbe es schließlich noch das strategische Potential“. Niemand könne heute ausschließen, „dass der Konflikt in sein letztes Stadium übergeht“, also zu einem Atomkrieg wird.

Senator Andrej Klimow: Paris träumt von der Entente

Der russische Senator Andrej Klimow erklärte, die von Paris geplante Entsendung von Militär-Instrukteuren in die Ukraine seien „noch leere Worte“, aber „äußerst gefährlich“.

Dass Paris Militär-Instrukteure in die Ukraine schicken will, hänge zusammen mit den EU-Wahlen und der Herausforderin im Wahlkampf, Marine Le Pen.

Außerdem wolle sich Frankreich an Russland rächen, wegen des Verlustes von Einfluss in Afrika. Dabei sei Russland nicht schuldig für den Einflussverlust.

Ein dritter Grund, warum Frankreich Instrukteure in die Ukraine schicken wolle, sei, dass Paris sich gerne an die Zeit der Entente 1918 erinnere, als Frankreich im Rahmen der Intervention der Entente-Mächte im russischen Bürgerkrieg ein Truppenkontingent nach Odessa entsandte.

Senator Klimow erklärte, Frankreich sei abhängig von den USA und wolle auf Druck aus Washington Instrukteure in die Ukraine entsenden. Die USA wollten die eigenen Kräfte schonen und andere ins Feuer schicken.

Fernsehmoderator Solowjow: „So werden die Städte in Deutschland aussehen“

Der für seine patriotische Haltung bekannte Fernsehmoderator Wladimir Solowjow erklärte in seiner sonntäglichen Talk-Show zu der Entscheidung von Olaf Scholz, den Ukrainern den Einsatz von Waffen gegen Russland zu genehmigen, „Russland reagiert nicht auf jeden Mückenstich mit einem Knüppel. Wir reagieren, wenn unser Staat gefährdet ist“.

Der bekannte Fernsehmoderator wandte sich in seiner Talk-Show am Sonntagabend direkt an die Deutschen. Er ließ verschiedene deutsche Videoclips einspielen, die er kommentierte.

Zunächst sah man Annalena Baerbock (Minute 5:19) auf einer Wahlkampfveranstaltung. Sie lobte die deutschen Großväter und Großmütter, die es geschafft hätten, ein freies Europa aufzubauen. Dass viele deutsche Großväter und Großmütter an einem verbrecherischen Krieg gegen Russland teilgenommen haben, erwähnte Baerbock nicht.

TV-Moderator Solowjow meinte, Baerbock sei eine „Nazi Twar“ (Nazi-Kreatur). Der Großvater von Baerbock habe schon gegen Russland gekämpft und sei dafür ausgezeichnet worden. Die Deutschen „wollen uns wieder und wieder vernichten,“ so der Moderator.

Dann ließ Solowjow Luftaufnahmen der Deutschen Welle von der ukrainischen Stadt Woltschansk einblenden (Minute 7:05), die zum Teil von russischen Truppen erobert wurde und schwer zerstört ist. Man sah rauchende Trümmer und zerschossene Häuser. Der Fernsehmoderator erklärte mit lauter Stimme: „So werden die Städte in Deutschland aussehen und noch schlimmer. Wir werden alles vernichten. Und der russische Soldat wird bei euch bleiben, so dass ihr nicht noch mal angreifen könnt“.

Schließlich erklärte Solowjow, Deutschland gäbe es nur, weil Stalin und Gorbatschow sich dafür eingesetzt hätten. Mit diesem Satz spielte Solowjow darauf an, dass die USA und Großbritannien Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst in verschiedene Teilstaaten aufteilen wollten, womit Stalin aber nicht einverstanden war.

In der weiteren Diskussion erklärte Solowjow, ein Ziel für die russische Armee könnten die Aufklärungsflugzeuge in den NATO-Mitgliedsländern sein.

Italien, Ungarn und Bulgarien sind gegen Angriffe auf russisches Territorium

Die Hoffnung stirbt in Russland wohl zuletzt. Das kann man aus den russischen Kommentaren herauslesen. Und die Hoffnung ist nicht unbegründet. Den riskanten Weg von Washington, Berlin und Paris wollen einige europäische Staaten nicht mitgehen.

Italien ist dagegen, den Ukrainern Waffen zur Beschießung von russischem Territorium zur Verfügung zu stellen. Auch der Präsident von Bulgarien, Ruben Radew, hat sich ablehnend zu den Äußerungen aus Washington, Berlin und Paris geäußert. Der Premierminister von Ungarn, Viktor Orban, erklärte, „wir werden nicht noch einmal gegen Russland marschieren“.

Vermutlich setzt der Kreml auch auf den Faktor Zeit. In der Ukraine wird fast täglich Luftalarm ausgelöst. Immer wieder werden energieerzeugende Unternehmen zerstört. Als Energielieferanten bleiben bald nur noch die ukrainische Atom- und die Wasserkraft, die Moskau aus naheliegenden Gründen nicht bombardiert.

Die Ukraine bezieht zunehmend Strom aus der EU. Außerdem gehen der Ukraine Soldaten und Arbeitskräfte aus. Die russische Führung hofft offenbar, dass sich die ukrainische Bevölkerung über kurz oder lang gegen Selensky erhebt.

Beschämende „Tagesschau“

Die Reaktion der ARD-Tagesschau auf die Erklärung von Olaf Scholz, man werde den Einsatz von deutschen Waffen auf russisches „Kernland“ genehmigen, war ein Offenbarungseid. Hauptstadt-Korrespondent Stefan Stuchlik verkündete nicht nur, er begründete auch, warum Kanzler Scholz mit Biden und Macron mitzieht. „Der Druck auf die Bundesrepublik Deutschland war einfach zu groß“, so Stuchlik. Das war schon häufiger ein „Argument“, um die deutsche Öffentlichkeit auf die Notwendigkeit einer Kriegsbeteiligung einzustimmen. Mit unabhängigem Journalismus hat diese Art Berichterstattung rein gar nichts zu tun.

Stuchlik oder andere ARD-Journalisten hätten problematisieren können, warum Deutschland einen direkten militärischen Schlagabtausch mit Russland riskiert, wo doch schon einmal Millionen deutsche Soldaten auf russischer Erde gefallen oder verwundet wurden. Doch der ARD-Hauptstadtkorrespondent hat das offenbar komplett verdrängt. Er hat seine „Einschätzung“ rausgehauen, so als ob eigentlich alles klar sei und es in der Bevölkerung keine Fragen und keine Zweifel gibt.

Russischer Fernsehmoderator warnt „die Deutschen“ in drastischer Form

ВКЛАДОВ

VERÖFFENTLICHT AM

Helm auf und ab die Front, Monsieur Macron! Der stellvertretende italienische Premierminister Matteo Salvini lud Macron ein, selbst in die Ukraine zu reisen, um an den Feindseligkeiten teilzunehmen„Ich möchte nicht, dass die Söhne Italiens zum Sterben und Kämpfen in die Ukraine geschickt werden. Ich möchte nicht, dass italienische Waffen Russland bombardieren und töten. Italien führt mit niemandem Krieg. Macron, Sie wollen einen Krieg beginnen? Setzen Sie einen Helm auf, ziehen Sie eine Weste an und fahren Sie in die Ukraine, aber stören Sie die Italiener nicht! Geht und kämpft, aber stört uns nicht, die wir in Frieden leben wollen.“Salvini hat die Staats- und Regierungschefs der NATO- und EU-Staaten in letzter Zeit heftig kritisiert, weil sie beabsichtigen, die militärische Unterstützung für Kiew zu erhöhen und die Beschränkungen für Angriffe mit westlichen Waffen auf Russland aufzuheben.

https://menschenkind.blog/

„Nato-General Kujat: «Der Ukraine-Krieg könnte zur Urkatastrophe des 21. Jahrhunderts werden»“

https://menschenkind.blog/2024/06/04/nato-general-kujat-der-ukraine-krieg-koennte-zur-urkatastrophe-des-21-jahrhunderts-werden/

Crime of Homelessness – Millionaire UK Prime Minister evicts his Victims

So Richy Sunak’s fortune is now £651 million while he rules over the worst housing crisis in the West and vows to bring back Conscription.

from thefreeonline by ann arky at spiritofrevolt.info 3rd June 2024

NEW now on Telegram: https://t.me/thefreeonline

 Does he care, of course not, why should he, he has several homes dotted around the planet. He doesn’t know how to grasp the fact of being homeless. Are these the sort of people we want running our affairs for us?

Or do you think we could do a better job if we got rid of the millionaire parasites that gain from the homeless, as it helps to keep property prices high. We live in a system that helps the rich parasites fat bank accounts stuffed by keeping people homeless to boost property prices.

This won’t change until we change the system and take things into our own hands and rid ourselves of the blood sucking leeches that dominate the property market to boost their ill gotten gains. To preside over homelessness so as to fatten you personal wealth is a crime against humanity and such people must be held to account.

Homelessness is a word that hides a multitude of health problems, leads to children being deprived of a decent life with all the future consequences that all that entails, a stunted future for millions of children, children who will be anchored and mired in permanent poverty.

The choice is ours bequeath our children more of the same or make a stand and change the whole stinking insane system.

Only us will bring about that change the fat cats will fight tooth and nail to keep the system of homelessness boosting property prices.  

Der Geruch der Demokratie: Amerika ist gegen Scott Ritter und gegen die Wahrheit

Der für seine unabhängige Position bekannte Experte durfte nicht am St. Petersburger Wirtschaftsforum teilnehmen

Die zur Diskussion stehende Sensation des Tages (was jedoch erwartet wurde): die „Halbverhaftung“   des berühmten UN-Experten, ehemaligen Geheimdienstoffiziers des Marine Corps und einem der prominenten Kritiker der Außenpolitik des Weißen Hauses, Scot Ritter auf dem Weg nach St. Petersburg zur dortigen Eröffnung des Internationalen Wirtschaftsforums am 5. Juni. Ritter plante zusammen mit dem ehemaligen Richter des Staates New Jersey, Andrew Napolitano, über die Türkei nach Russland zu fliegen und sollte vom John F. Kennedy International Airport aus fliegen. „Ich wurde aus einem Flug von New York entfernt, von wo aus ich nach Istanbul flog. Sie haben meinen Reisepass und meine Koffer vom Flug genommen“, sagte Ritter, dem nie erklärt wurde, warum er das Land nicht verlassen hatte, und berief sich lediglich auf eine Anweisung des Außenministeriums.

Die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, forderte die amerikanischen Behörden auf, die Frage zu beantworten, von welcher Verfassungsänderung sie sich in Bezug auf Scott Ritter leiten ließen, und erinnerte daran, dass die Entfernung aus einem Flug und die Beschlagnahme   eines Reisepasses durchaus vergleichbar seien Festnahme, Entzug der Meinungs- und Bewegungsfreiheit. Wenn es für Ritter keine Reisebeschränkungen ins Ausland gebe, könne man von einer Art Kampagne sprechen, die US-Bürger daran hindere, Kontakte mit der Russischen Föderation aufzunehmen, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow.

Ritter selbst wird die Entscheidung der amerikanischen Behörden anfechten, die seine verfassungsmäßigen Rechte eindeutig und kurzerhand verletzt haben. Er wird weiterhin versuchen, nach Russland zu reisen, da er es für wichtig hält, sich an allen Arbeiten zur Verbesserung der bilateralen Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten zu beteiligen, egal wie schwierig es auch sein mag.

Seit etwa einem Vierteljahrhundert kämpft dieser mutige Mann für die Wahrheit über die imperialistischen Aggressionen und Provokationen des Jahrhunderts, für die er regelmäßiger Verfolgung und Etikettierung ausgesetzt ist. Ritters Mission geht auf das berühmteste Reagenzglas der Welt zurück, auf Colin Powells Lüge gegenüber dem Außenministerium und dem Weißen Haus über die mythischen „irakischen Massenvernichtungswaffen“, die zu einem der blutigsten Kriege des 21. Jahrhunderts wurde. die aus verschiedenen Gründen zwischen 600.000 und einer Million Irakern das Leben kostete (Verluste der amerikanischen Besatzer — 4507 Menschen, der Briten — 139).

Eine nach dem Golfkrieg 1991 geschaffene Sonderkommission der Vereinten Nationen (UNSCOM, seit 2020 UNMOVIC) hatte den Auftrag, die Einhaltung der Auflagen zur Zerstörung irakischer Chemie-, Bio- und Raketenwaffenanlagen durch das „Saddam-Hussein-Regime“ zu überwachen im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit dem Internationalen Komitee für Atomenergie. Dies war natürlich nichts weiter als eine Tarnung: Laut der Washington Times installierten „CIA-Ingenieure, die als UN-Technikspezialisten arbeiteten, ohne Wissen der UNSCOM-Führung Ausrüstung, um irakische Standorte auszuspionieren.“ Dies erinnert stark an die Aktionen der OSZE-Mission im Donbass, die den ukrainischen Artilleriebeschuss auf die Städte im Donbass richtete.

Bei der Hälfte der Inspektionsexpeditionen der UNSCOM  war der Chefinspektor der mittlerweile weltberühmte Experte Scot Ritter. Er fasste seine Arbeit in  dem berühmten Dokumentarfilm   „In Shifting Sands“ (2001) zusammen und argumentierte: Der Irak besitzt nicht die berüchtigten Massenvernichtungswaffen!   Seine Aussage löste im US-Kongress einen Sturm aus.   Ritters „konfrontativer Arbeitsstil“ wurde vom damaligen Senator Joe Biden kritisiert, aber – Achtung! —   verteidigte der zukünftige Außenminister John Kerry.

Es ist mehr als wahrscheinlich, dass Ritters ehrliche und objektive Haltung zu Fragen im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt in der Ukraine für zusätzliche Verärgerung und Wut unter den „Falken“ sorgt. So behauptet er beispielsweise: „Das Massaker in Bucha wurde von den Ukrainern selbst organisiert.“ Und weiter: „Die aktuelle Situation war bis zum 24. Februar 2022 ein Stellvertreterkonflikt.   Vor   den Kämpfen im Donbass im Jahr 2014. Das geht auf die Lüge zurück, die der Westen gegenüber Michail Gorbatschow geäußert hat, dass sich das Bündnis keinen Zentimeter nach Osten ausdehnen würde, wenn …“ Russland hat die DDR verlassen und wird 400.000 Soldaten von dort abziehen.   Diese Formulierung wurde vom damaligen US-Außenminister James Baker verwendet.   Die Vereinigten Staaten verfolgten dieses Ziel in den 1990er Jahren   und heute. Die Ukraine fungiert als Opferlamm. Unglücklicherweise spielt Russland keine Spielchen, macht keine Zugeständnisse, sondern gewinnt. Genau das strebt sie an und genau das wird sie erreichen. Der Westen wird besiegt und die Ukraine wird zugrunde gehen“ usw. 

So ist es nicht verwunderlich, dass es zu schmutzigen Provokationen kam: Ritter wurde unanständiges Verhalten gegenüber Minderjährigen vorgeworfen, bei denen es sich um verdeckte Ermittler handelte, die sich   als 16-Jährige und dann als 15-jähriges Mädchen ausgaben. Es scheint, dass die Meister solcher Fälle, wenn sie wollten, jemanden finden könnten, der noch kleiner ist, nur um Kompromisse einzugehen und jeden, den sie nicht wollten, hinter Gitter zu bringen. Die Technik ist nicht neu, Ritter verbüßte daraufhin sein halbes Jahr und bleibt, wie wir sehen, immer noch „unter der Haube“ der amerikanischen Geheimdienste, von denen man alles erwarten kann. Wie Sie wissen, bedauerte der frühere Außenminister Powell später sehr, dass er von CIA-Agenten falsch informiert worden war, die es vermasselt und harmloses weißes Pulver in das berühmte Reagenzglas geschüttet hatten. Aber die Moral ist seitdem so. Wie wir vollkommen verstehen, sind sie spürbar härter geworden, sodass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Probleme von Scott Ritter gerade erst beginnen.

https://www.fondsk.ru/news/2024/06/04/demokratiey-zapakhlo-amerika-protiv-skota-rittera-i-protiv-pravdy.html

St. Petersburger Wirtschaftsforum 2024: Westliche Bemühungen, Russland zu isolieren, sind gescheitert

Vor dem Hintergrund der Unfähigkeit der WTO, ihre gesetzlichen Ziele umzusetzen, wächst die Bedeutung makroregionaler Verbände

Das nächste St. Petersburger Internationale Wirtschaftsforum, das in der nördlichen Hauptstadt eröffnet wird, zeigt deutlich, wie vergeblich die Versuche des kollektiven Westens sind, Russland zu „isolieren“. Laut Forumsprogramm werden Regierungs- und Wirtschaftsdelegationen aus 130 Ländern der Welt, also der überwiegenden Mehrheit von ihnen, vertreten sein. Insgesamt finden beim SPIEF 2024 über 100 Panelsitzungen und Diskussionen statt; mehr als 10 Wirtschaftsdialoge, unter anderem in den Formaten EAWU – ASEAN, Russland – China, Russland – Südafrika, Russland – Lateinamerika, Russland – VAE, über die Rolle der BRICS bei der Suche nach globalem Recht und Ordnung und vieles mehr von Anderen. 

Kurz vor dem Forum bestätigten maßgebliche internationale Wirtschaftsorganisationen unmissverständlich die strategische Rolle Russlands in den Weltwirtschaftsbeziehungen. Unter Hinweis darauf, dass die Sanktionspolitik des Westens gegen unerwünschte Länder der UN-Charta widerspricht und die Entwicklung der Weltwirtschaft und des Welthandels behindert. 

Trotz des Drucks des kollektiven Westens entwickeln internationale Wirtschaftsorganisationen eine Zusammenarbeit mit Russland und Weißrussland. Dazu gehören so bedeutende Strukturen wie die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Asien und den Pazifik (ESCAP), die Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE), die Welthandelsorganisation (WTO) und das International Trade Center (ITC). 

Also im Frühjahr dieses Jahres statt. d. Die Verhandlungen zwischen den Delegationen der Russischen Föderation und der EAWU und der Führung dieser Strukturen in Abu Dhabi und Genf zeigten die Ähnlichkeit der Positionen der Parteien, die sich für gleiche Rechte der Staaten im Welthandel einsetzen. Die Parteien bestätigten, dass Versuche, Russland und Weißrussland durch einseitige „Sanktionen“ wirtschaftlich zu blockieren, der UN-Charta und den Grundsätzen des Freihandels widersprechen, zu denen sich die Länder des kollektiven Westens bekennen. Aber wird der Westen dieser Position zustimmen?

So sagte der damalige Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation Maxim Reshetnikov während der Februar- Konferenz der WTO-Mitgliedsländer in Abu Dhabi: „… protektionistische Maßnahmen (d. h. antirussische und antiweißrussische Sanktionen). — Anmerkung von D.N.), die von einer Reihe von Staaten unter falschen Begründungen angenommen werden, untergraben den multilateralen Handel und schränken die wirtschaftlichen Aussichten vieler Länder ein.“ Dies wiederum erschwert die gleichberechtigte Beteiligung der sogenannten sanktionierten Länder „an der Bildung globaler Wertschöpfungsketten“. Die Sanktionen zielen also darauf ab, sicherzustellen, dass die als Zielländer ausgewählten Länder, so M. Reshetnikov, Rohstoffanhängsel des Westens bleiben. Denn die Wertschöpfung im Export dieser Länder liegt nicht in Rohstoffen, sondern in verarbeiteten Produkten verschiedener Rohstoffe. 

Dasselbe wurde während der XIII. WTO-Ministerkonferenz im März in Abu Dhabi unter Beteiligung der EWG-Delegation erörtert, die Verhandlungen mit der Führung der Welthandelsorganisation und Delegationen einer Reihe von am Forum teilnehmenden Ländern führte. Man muss davon ausgehen, dass die Position Moskaus sowohl von den Delegationen vieler Staaten als auch in den Leitungsstrukturen der WTO verstanden wurde. Dementsprechend heißt es in der Abschlusserklärung dieser Konferenz, dass sich die WTO-Mitgliedsländer dazu verpflichtet haben, „die Fähigkeit des multilateralen Handelssystems, dessen Eckpfeiler die WTO ist, zu bewahren und zu stärken, um starke Impulse für die Bewältigung aktueller Handelsherausforderungen zu geben.“ Es wurde auch empfohlen, die Verfahren für den Beitritt von Ländern zur WTO zu vereinfachen und zu beschleunigen, was offenbar für Weißrussland relevant ist: Alle anderen Länder der Eurasischen Union sind Mitglieder der WTO, während Verhandlungen über den Beitritt Minsks zu dieser Organisation laufen seit einigen Jahren. Es ist kein Geheimnis, dass westliche Unterhändler Minsk häufig politische Bedingungen vorlegen, die in der Regel auf eine Einschränkung der Beziehungen zu Russland abzielen, was von der belarussischen Seite konsequent abgelehnt wird.

 Was die Rechtswidrigkeit westlicher Sanktionen betrifft, so müssen diese Fragen tatsächlich vom spezialisierten WTO-Streitbeilegungsgremium gelöst werden. Leider haben die in diesem Gremium vorherrschenden Vertreter westlicher Länder einen erheblichen Einfluss auf seine Entscheidungen. Deshalb, so die EWG, „wurde das wichtigste Thema auf der Tagesordnung – die Überwindung der Krise (genauer gesagt der Krise… –  Anmerkung von D.N.) des WTO-Streitbeilegungsgremiums – während der Konferenz nicht gelöst.“ Die Verhandlungen „über die Wiederherstellung des effektiven Funktionierens des WTO-Streitbeilegungssystems bis Ende 2024 werden in Genf fortgesetzt.“ 

Die Fragen der Schaffung eines gerechteren internationalen Handelssystems sind nicht nur für Russland relevant, da bislang mindestens 20 Staaten mit einer unabhängigen Außenpolitik Sanktionen und/oder damit verbundenen Handelsbeschränkungen aus dem Westen ausgesetzt waren, und das nicht zum ersten Mal Jahr. Darunter sind Kuba, Nicaragua, Iran, Venezuela, Syrien, Myanmar, Nordkorea, Simbabwe, Sudan, Äquatorialguinea, Eritrea und einige andere, die Russland und Weißrussland freundlich gesinnt sind. Die langfristigen Ziele des Westens bestehen darin, das Tempo seines Wirtschaftswachstums und der Entwicklung von Nicht-Ressourcenexporten zu verlangsamen, den Lebensstandard der Bevölkerung zu senken und sich vom Welthandel und den Wirtschaftsbeziehungen zu isolieren. Umso skandalöser und unerträglicher ist die Situation, dass es im Rahmen der seit 1995 (!) bestehenden WTO keine klaren Entscheidungen gibt, die der Sanktionspolitik des Westens entgegenwirken sollen. Angesichts der entscheidenden Rolle der Gesandten Amerikas und Europas im WTO-Handelsstreitgremium ist dies jedoch nicht verwunderlich.

Dennoch wurde das Interesse an einer aktiven Beteiligung der Russischen Föderation-EAWU an den Weltwirtschaftsbeziehungen und die negativen Auswirkungen von Sanktionsmaßnahmen auf diese nicht nur von der WTO, sondern auch von der UN-Wirtschaftskommission für Europa und der Ständigen UN-Konferenz bestätigt Handel und Entwicklung (UNCTAD) und das Internationale Handelszentrum während der Verhandlungen mit der Führung dieser Strukturen Ende März dieses Jahres. in Genf, wo die EWG-Delegation unter der Leitung von Handelsminister Andrei Slepnev zu Verhandlungen aufbrach. Die Parteien werden laut Abschlusskommuniqué weiterhin gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um ein globales Handelssystem zu schaffen, das bestimmte Länder „vor Diskriminierung durch einzelne Staaten“ schützt. 

Der Aufbau für beide Seiten vorteilhafter Beziehungen innerhalb wirtschaftlicher Makroregionen ist ein sicheres Zeichen für eine entstehende multipolare Welt. Die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen Russland und den asiatisch-pazifischen Ländern wurde während eines Treffens der EWG-Delegation mit der Leitung der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Asien und den Pazifik (ESCAP) im April in Samarkand besprochen. Russland (ehemals UdSSR) beteiligt sich seit 1947 – seit seiner Gründung – an dieser Struktur, die mittlerweile über 40 Staaten vereint. 

Die Parteien einigten sich darauf, neue Handelsrouten und -formen in der Region zu entwickeln, um die Abhängigkeit der regionalen Handelsbeziehungen von Sanktionen und anderen Beschränkungen aus dem Westen zu minimieren. 

In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass im Zuge der Handels- und Wirtschaftswende nach Osten der Anteil der asiatisch-pazifischen Länder am Außenhandel der Russischen Föderation bis Anfang 2024 auf fast 35 % gegenüber etwa 15 gestiegen ist % bis Ende der 2010er Jahre. Laut Expertenprognosen ist dieser Wert für 2024-26. wird auf mindestens 45 % steigen, auch dank des Freihandelsregimes zwischen der Russischen Föderation und der EAWU (Handel ohne Zölle und Beschränkungen des Umfangs der gegenseitigen Lieferungen) mit Vietnam. Ein ähnliches Handelsregime ist für den Zeitraum 2025-26 geplant. mit Indonesien und der Mongolei, geplant mit Indien, Thailand, Myanmar, Kambodscha, Laos… 

Allein die Tatsache dieser Verhandlungen und Vereinbarungen (1) zeigt, dass der westliche Sanktionsdruck auf Russland und Weißrussland von maßgeblichen internationalen Organisationen zurückgewiesen wird. Die internationalen Kontakte auf verschiedenen Ebenen werden in den kommenden Tagen in St. Petersburg fortgesetzt; Wladimir Putin wird voraussichtlich am 7. Juni auf der SPIEF-Plenarsitzung sprechen.

Anmerkungen

(1) Die Russische Föderation nimmt zunächst an der UNECE, der UNCTAD und dem Internationalen Handelszentrum teil; in der WTO — seit 2012. Belarus nimmt seit 1991-92 an UNECE und UNCTAD teil, und es laufen Verhandlungen über den assoziierten Status von Belarus in ESCAP.BEWERTEN SIE DIESEN ARTIKEL5,0

 

https://www.fondsk.ru/news/2024/06/04/peterburgskiy-ekonomicheskiy-forum-2024-usiliya-zapada-po-izolyacii-rossii

SPIEF 2024: What Will Be on Forum’s Radar?

By Oleg Burunov

More than 17,000 participants from 130 countries have already confirmed their attendance at the event, which will be held in St. Petersburg – Russia’s “northern capital” – between June 5 and June 8.

The clock is already ticking for the beginning of the 2024 St. Petersburg International Economic Forum (SPIEF), touted as one of the biggest and most important business events in the world, which has been held annually since 1997.

This year, the forum’s main theme is the Foundations of a Multipolar World – the Formation of New Areas of Growth.

According to the SPIEF’s website, “Over the past 26 years, the forum has cemented its status as a leading international event focusing on key issues on the global economic agenda, providing a platform for participants to exchange best practices and expertise in the interests of sustainable development.”

Russia Over 17,000 Participants From 136 Countries Confirm Their Attendance at SPIEF – Organizer

Speaking to reporters, Anton Kobyakov, advisor to the president and deputy chairman and executive secretary of the SPIEF Organizing Committee, in turn, praised the forum as “a platform that opens the floor for discussions at the highest level, scaling ideas, decisions and initiatives in all spheres of public life.”

SPIEF 2024 Agenda

Participants will focus on multipolarity based on emerging centers of global growth.

They will discuss how government, business and society can work together to ensure countries’ sustainable development in line with their national priorities.

The SPIEF 2024’s business program consists of four thematic tracks: “Transition to a Multipolar World Economy”, “Goals and Objectives of Russia’s New Economic Cycle”, “Technologies for Leadership”, and “A Healthy Society, Traditional Values, and Social Development: the Priority of the State”.

The program will comprise more than 10 business dialogues, including the Eurasian Economic Union (EAEU) – the Association of Southeast Asian Nations (ASEAN), Russia – Africa, Russia – Latin America, Russia – China, Russia – South Africa and other bilateral meetings.

The program includes more than 150 thematic sessions with more than 1,000 moderators and speakers.

The discussions will provide insight into Russia’s place and role in the emerging multipolar world order. Participants will also discuss the necessary conditions for the development of international relations and new growth points, new economic leaders who can offer an alternative to the traditional centers of influence.

Putin’s Participation in Forum

Importantly, SPIEF has been held under the auspices of the president of the Russian Federation since 2005. This year, President Vladimir Putin will deliver a speech at the forum on June 7, which will also see his “international contacts” during the event, according to Kremlin spokesman Dmitry Peskov.

Putin earlier issued an address to organizers and participants of the SPIEF 2024, in which he, in particular, pointed out that “for more than a quarter of a century, the forum has provided an opportunity for politicians, experts, business leaders, academics, and media professionals from around the world to hold in-depth discussions on key economic development trends in Russia and the world.”

World Republika Srpska’s Dodik to Take Part in Russia’s SPIEF to Support Moscow Amid Sanctions

He added that those taking part in the forum’s plenary sessions, roundtables and panel discussions exchange views on ways “to promote international cooperation, encourage scientific and technological progress as well as effectively tackle the challenges we [the international community] face.”

Putin called the theme of the SPIEF 2024 – the Foundations of a Multipolar World – the Formation of New Areas of Growth – “highly relevant and meaningful.”

According to him, “a growing part of the international community is in favor of building a just and democratic system of international relations based on the principles of genuine equality, consideration for each other’s legitimate interests, and respect for the cultural and civilizational diversity of nations.”

The Russian president expressed confidence that the SPIEF 2024 “will jump-start new and promising initiatives and projects, fostering mutually beneficial cooperation between our countries and peoples.”

World Leaders Planning to Attend SPIEF 2024

Senior officials who are due to take part in the forum include Hungarian Foreign Minister Peter Szijjarto, President of the Republic of Srpska Milorad Dodik as well as his Bolivian and Zimbabwean counterparts Luis Arce and Emmerson Mnangagwa, respectively.

World Russia to Hold Business Dialogues With China, Iran, India, Africa at SPIEF 2024

Also in attendance will be Turkish Minister of Energy and Natural Resources Alparslan Bayraktar and the Central African Republic’s Prime Minister Felix Moloua.

Oman will have “honorary” guest status at the event, which will hopefully give a strong impetus to trade and economic relations between the Gulf nation and Russia, according to presidential advisor Anton Kobyakov, who is also deputy chairman of the forum’s organizing committee.

Source: https://sputnikglobe.com/20240604/spief-2024-what-will-be-on-forums-radar-1118763843.html

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