Die Partei der Arbeit Österreichs (PdA) kampagnisiert im Rahmen der EU-Wahlen für einen Austritt Österreichs aus der Europäischen Union. Die PdA charakterisiert die EU als ein imperialistisches Bündnis des europäischen Monopol- und Finanzkapitals.
Brüssel/Wien. Von 6. bis 9. Juni finden die Wahlen zum „Europäischen Parlament“ statt, in Österreich freilich nur am letztgenannten Tag. Mit den heurigen Demonstrationen zum 1. Mai, dem Tag der Arbeiterklasse, hat die Partei der Arbeit Österreichs ihre Kampagne für einen Austritt Österreichs aus der Europäischen Union begonnen. Unter dem Slogan „Volksmacht statt EU-Diktat“ soll deutlich gemacht werden, dass es in der EU nur um die Interessen des europäischen Monopol- und Finanzkapitals geht.
Die PdA charakterisiert die EU als ein imperialistisches Bündnis des europäischen Monopol- und Finanzkapitals zur besseren Durchsetzung der eigenen Interessen nach innen und nach außen. Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden innerimperialistischen Konflikte um die Kontrolle über die politische und wirtschaftliche Ausbeutung der Welt, der Exportmärkte, der Rohstoffquellen, der Einflusssphären und der Kapitalinvestitionen sowie der Warentransportwege dient die EU ihnen als Vehikel zur Durchsetzung von eigenen Interessen.
Die Interessen der österreichischen Bourgeoisie
Konkret zeigen lässt sich das auch am Beispiel Österreichs. Österreich hat global betrachtet kaum wirtschaftliches, militärisches oder politisches Gewicht, trotzdem gibt es auch ein österreichisches Monopol- und Finanzkapital. Einige Beispiele dafür wären die Raiffeisenbank, die Erste Bank/Sparkasse, die Voestalpine oder die OMV. Für diese stellt die EU ein nützliches Werkzeug zur Durchsetzung der eigenen Interessen in vielerlei Hinsicht dar.
Die Erweiterung der Europäischen Union der letzten Jahrzehnte, insbesondere im zentral‑, ost- und südosteuropäischen Raum, ermöglichte es, die Positionen des österreichischen Kapitals in der Region abzusichern und auszubauen. So kontrolliert eine der größten österreichischen Banken in Tschechien und der Slowakei rund ein Viertel der Marktanteile am standardisierten Privatkundengeschäft. In Ungarn, Rumänien, Kroatien und Serbien hält dieselbe Bank bis zu 15 Prozent der Marktanteile. Auch die Expansion der OMV in Südosteuropa ist durch die Mitgliedschaft Österreichs in der EU erleichtert worden.
Zugleich ist die EU ein Instrument zur Zerschlagung der demokratischen und sozialen Rechte der Arbeiterklasse und der Volksschichten auch in Österreich. Die Schaffung eines europäischen Arbeitsmarktes ermöglicht es dem Kapital, Arbeitskräfte quer durch Europa zu verschieben. Dies wird von den bürgerlichen Parteien häufig unter dem Schlagwort der europäischen Bewegungsfreiheit als große Errungenschaft dargestellt. In Wahrheit profitiert davon aber nur das Kapital, das billige Arbeitskräfte und Facharbeiterinnen und ‑arbeiter im Ausland abwirbt, anstatt sie vor Ort auszubilden. Verlieren diese Angestellten, Arbeiterinnen und Arbeiter ihren Job, können und werden sie auch innerhalb der EU abgeschoben, wenn sie keine neue Arbeit finden und Sozialleistungen im jeweiligen Land beantragen.
Auch politische Gründe können dazu führen, dass Staatsbürger eines EU-Landes aus einem anderen EU-Land abgeschoben werden. Aktuelles Beispiel ist Griechenland: Aus Protest gegen den Völkermord Israels in Gaza wurde die Nomikh Universität in Athen besetzt. Nach der Räumung wurden insgesamt acht Aktivistinnen und Aktivisten aus verschiedenen europäischen Ländern verhaftet. Da ihnen keine Straftat nachgewiesen werden konnte, wurden sie in Abschiebelager deportiert und warten dort auf die Abschiebung in ihre Heimatländer.
Die EU-Wahlen als demokratisches Alibi
Die Europäische Union ist dabei alles andere als eine demokratische Institution. In Sachen Demokratie lässt die EU auch die bürgerlich-parlamentarischen Demokratien in ihren Mitgliedsländern hinter sich. Die EU-Wahlen sollen ihr dennoch einen demokratischen Anstrich geben. Fakt ist jedoch, dass die Politik der Europäischen Union nicht durch das EU-Parlament, sondern durch den Europäischen Rat, den Rat der Europäischen Union und die EU-Kommission bestimmt wird. Alle drei Gremien werden nicht gewählt, sondern von den nationalen Regierungen bzw. im Fall der Kommission vom Europäischen Rat besetzt.
Eine Reform der Europäischen Union in einen Zusammenschluss im Interesse der europäischen Völker ist allerdings nicht nur deshalb unmöglich. Als ein Zusammenschluss, der geschaffen wurde, um die Interessen der europäischen Monopolbourgeoisie nach innen und nach außen besser durchsetzen zu können, ist die EU durch und durch reaktionär. Dies zeigt sich bei den zahlreichen militärischen Auslandseinsätzen und Interventionen ebenso wie in der Flüchtlingspolitik. Die Politik, wie sie von den rassistischen und rechtsextremen Parteien wie der AfD oder der FPÖ gefordert wird, setzt die EU gemeinsam mit den Parteien der sogenannten bürgerlichen Mitte von der ÖVP über die Sozialdemokratie bis hin zu den Grünen um.
Volksmacht statt EU-Diktat
Die Partei der Arbeit Österreichs stellt der Diktatur des europäischen Monopol- und Finanzkapital aber nicht einen romantisierten österreichischen Kapitalismus mit der Wiedereinführung des Schilling entgegen. Ein Europa des Wohlstandes, des Friedens und des Fortschritts kann nur im Kampf gegen die Herrschaft des Kapitals, den bürgerlichen Staat und die Europäische Union entstehen. Die PdA kampagnisiert deshalb „Volksmacht statt EU-Diktat“.
Volksmacht und Sozialismus bedeuten, dass die Arbeiterklasse und die Volksschichten selbst die Organisation der Gesellschaft in die Hand nehmen. Es heißt, die Wirtschaft nicht mehr im Interesse des größtmöglichen Profits von Vorständen, Aktionären und Eigentümern zu organisieren, sondern eine Gesellschaft aufzubauen, in der eine demokratische Organisation und Planung der Wirtschaft geschaffen wird. Eine Gesellschaft, in der der gesellschaftlich geschaffene Reichtum auch allen Mitgliedern der Gesellschaft zugutekommt.
Eine Kandidatur der PdA bei der EU-Wahl in diesem Jahr konnte wegen der hohen Hürde von 2.600 Unterschriften und 3.600 Euro, die für die Kandidatur zu bezahlen sind, nicht in Betracht gezogen werden. In den kommenden Wochen bis zur EU-Wahl soll im Rahmen der Kampagne trotzdem auf den volksfeindlichen Charakter der Europäischen Union aufmerksam gemacht werden.
Baerbock erklärt zum Nahostkonflikt: „Die Menschen auf beiden Seiten, sie wollen in Frieden leben.“ Dabei feiern die allermeisten Palästinenser Mord und Vergewaltigung an Israelis — und wollen nur Frieden, wenn der Judenstaat ausgelöscht ist. Baerbock begreift das nicht.
Bürgerfest in Berlin: Die Politik will sich nahbar geben. Auch Außenministerin Baerbock, die in der Event Location „Tipi am Kanzleramt“ Fragen beantworten und in den Dialog treten will. Auch anti-israelische Demonstranten sind gekommen. Sie wollen keinen Dialog, sondern die Außenministerin niederbrüllen mit ihren altbekannten, falschen Parolen. Und Baerbock muss kämpfen, um die Kontrolle über die Veranstaltung zu behalten. Sie geht in die Konfrontation mit den Demonstranten, stellt sich der Auseinandersetzung – das muss man ihr anrechnen.
Nicht anrechnen kann man ihr aber, was sie sagt. So erklärt Baerbock, „dass der 7. Oktober auch für die Palästinenser der schlimmste Tag war. Weil sie seitdem in Gaza in dieser Situation leiden. (…) Die allergrößte Mehrheit auf beiden Seiten, die Menschen auf beiden Seiten, sie wollen in Frieden leben.“
Ein schöner Satz – der falscher nicht sein könnte und die ganze Naivität unserer Außenministerin entlarvt. Solche Sätze drücken auch eine falsche Gleichheit aus: Als seien auf beiden Seiten, Israelis und Palästinenser, eigentlich nur friedliebende Menschen, die miteinander in Harmonie leben wollen. Nur böse Extremisten „auf beiden Seiten“ seien schuld, dass Krieg herrscht. Das ist auch das allgemein gängige, populäre Narrativ.
Die Palästinenser wollen Frieden – ohne Israel
Nur: Es ist falsch. Wir haben es bei den Palästinensern nicht mit einem friedliebenden Volk zu tun, das eigentlich nur in Ruhe leben will. Ja, auch die Palästinenser wollen Frieden – aber nur, wenn Israel ausgelöscht ist. Frieden mit Israel – diese Idee gibt es für viele nicht und gab es auch nie.
Zahlen aus dem März unterstreichen das: 71 Prozent der Palästinenser fanden den 7. Oktober richtig. 59 Prozent finden, dass Hamas weiterhin in Gaza regieren sollte. 70 Prozent sind zufrieden mit der Rolle der Hamas im Krieg. Das sind Daten, die das Palestinian Center for Policy and Survey Research (PCPSR) aus Ramallah im Westjordanland erhoben hat.
Zahlen, die Baerbock nicht begreift
Mehr als zwei Drittel aller Palästinenser unterstützten die Entscheidung der Hamas, Israel am 7. Oktober anzugreifen – bemerkenswert ist vor allem ein Anstieg um 14 Prozentpunkte bei den Bewohnern des Gazastreifens im Vergleich zu vor drei Monaten. Mehr als die Hälfte aller Palästinenser waren der Meinung, dass die Hamas den Gazastreifen regieren sollte. Die PCPSR-Zahlen strafen jeden Lügen, der die Palästinenser als Opfer dieses Konfliktes sieht – sie sind als Kollektiv ein Tätervolk, weil sie Terror wählen, unterstützen, feiern und gutheißen. Man erinnere sich an die Bilder vom siebten Oktober, als Palästinenser in Gaza den brutalen Terrorangriff, Vergewaltigung und Mord an tausenden Zivilisten feierten, als wäre Zuckerfest.
Jetzt weint man natürlich über einen angeblichen „Genozid“, der als Propagandalüge gegen Israel schon seit zehn Jahren durch die Welt geistert, und beklagt israelische Kriegsverbrechen. Aber die Palästinenser beklagen nicht den Krieg – sie beklagen nur, dass sie ihn verlieren. Und das versteht Baerbock nicht.
Baerbocks Außenpolitik bedeutet Sieg der Hamas
Im Gegenteil – sie will den Krieg unbedingt noch zu einem Sieg für die Hamas werden lassen. Ginge es nach ihr, würde Israel seine Militäroperationen einstellen und die Hamas würde wiedererstarken. Es wäre ein Sieg der Terrorgruppe, welcher auch ihr Standing bei den Palästinensern stärken würde – und die Grundlagen für einen neuen siebten Oktober wären gelegt. Das ist die Konsequenz aus Baerbocks Außenpolitik – und sie scheint es nicht mal zu begreifen.
Während die Außenministerin von einem friedliebenden Palästinenservolk träumt, dass es nicht gibt, feiern die Palästinenser Mord, Vergewaltigung und Kriegsverbrechen. Sie wollen Frieden – aber keinen Frieden mit Juden und Israel. Das ist und bleibt die Wahrheit und der Kern des Nahostkonfliktes. Wer aber diese zentrale, seit über 70 Jahren gültige Wahrheit nicht begreifen will, ist schlicht ungeeignet, Nahostpolitik zu machen.
Das israelische Militär hat gerade in Rafah ein Massaker verübt. Es bombardierte vertriebene Familien, die in Zelten zusammengepfercht waren. Dabei kamen über 35 Menschen ums Leben, weitere wurden in den brennenden Trümmern gefangen. Die Zahl der Todesopfer steigt immer noch.
Wir werden die Bilder aus Rafah heute Abend nie vergessen. Menschen, darunter Babys, wurden bei lebendigem Leib verbrannt und zerrissen. Dieser Völkermord muss ein Ende haben, und zwar jetzt.
In fast acht Monaten wurde die Hälfte der 2,3 Millionen Menschen in Gaza gewaltsam nach Rafah vertrieben, als das israelische Militär den Gazastreifen wahllos bombardierte. Seit Beginn des jüngsten israelischen Einmarsches in Rafah wurden – erneut – über 800.000 Palästinenser gewaltsam vertrieben, da sie vor den jüngsten Angriffen flohen. Und heute Nacht griff das israelische Militär ein Lager an, das von der israelischen Regierung als humanitäres Gebiet ausgewiesen worden war, in dem Familien Schutz suchten.
Dieses brutale Massaker ereignete sich zwei Tage, nachdem der Internationale Gerichtshof Israel angewiesen hatte, seine Militäroffensive in Rafah einzustellen. Das israelische Regime glaubt offensichtlich, dass es seinen Völkermord ungestraft fortsetzen kann.
Die US-Regierung hat diesen Völkermord ermöglicht, indem sie dem israelischen Militär trotz massiver Opposition der US-Bevölkerung kontinuierlich Waffen und Gelder zukommen ließ. Wir machen die US-Regierung, neben der israelischen Regierung, verantwortlich für die Ermordung von über 36.000 Palästinensern, für die Belagerung und Aushungerung der Palästinenser im Gazastreifen sowie für die massive Zerstörung von Infrastruktur und Land. Wir fordern ein sofortiges Ende aller US-Finanzierung des israelischen Militärs. Menschen mit Gewissen auf der ganzen Welt fordern ein Ende des Völkermords.
L’Ukrainien Nazar Kuzmin, le Portugais Rico Chaves et le Français Aurélien Ferranti en novembre 2022 (réseaux sociaux)
Aurélien Ferranti fréquentait les ultras de Nice, supporteurs énervés de l’Olympique Gymnaste Club (OGC). Il avait déjà connu une expérience militaire, dans les rangs des YBS, milice yézidie du nord-ouest de l’Irak, quand en mars 2022, il gagna l’Ukraine et y intègra le bataillon Sich, branche militaire du parti nazi Svoboda
Des YBS au bataillon Sich (réseaux sociaux)
Est ce sous la pression sociale ou par expression de convictions plus anciennes qu’à l’instar de petits camarades du bataillon Sich, il tend le bras droit en novembre 2022 ? Tatouée au dessus de son sein droit, la Totenkopf SS suggère que son idéologie est plus ancienne que son séjour parmi les nazis ukrainiens.
Les gens sont méchants et le militant communiste US John McIntyre, qui a infiltré le bataillon Sich puis rejoint les lignes russes en février 2023, informe le renseignement militaire (GRU) que Ferranti a assassiné des prisonniers. Un deuxième Niçois, avec Dylan Mordant, qui devra rendre des comptes à la justice russe.
Pour rester fair-play
Pruvate à truvà me, canaglia di l’OTAN, pruvate solu
chronique alphabétique et nécrologique de l’engagement français dans les rangs atlantistes en Ukraine, ce que les journalistes serviles ne vous raconteront pas
ce papier est le premier des grands médias français qui s’attaque à la question des militants nazis français dans les rangs atlantistes en Ukraine, le nouveau danger qu’ils présenteront à terme pour la sûreté intérieure
où nous apprenons que le nazi français Allan Duchézeau, camarade de César Aujard dans les rangs atlantistes en Ukraine, était surnommé Dox, quand il secondait à Paris le leader nazi Marc, ci-devant, Cacqueray Valménier
en Anglais, les indices de la présence d’opérateurs occidentaux, en particulier Français, pris au piège en mars 2022 à Marioupol, dont les forces russes achevèrent la libération en mai
c’est par l’agence cosaque de presse PIKA, depuis la République populaire de Lougansk, que le 2 avril 2024, l’ataman Nikolaï Diakonov lance un message à destination de la France
en Anglais, its roots before WW2, its collaboration with Nazi Germany, its legacy in modern Ukraine, how NATO has continually supported Nazism in Ukraine
Dieser Text wurde von mir vor genau 13 Jahren auf dem LiveJournal-Blog unter dem Titel „
Krieg für die „Demokratisierung“ des Kapitals “ geschrieben.Wenn ich es den geschätzten Lesern vorlege, möchte ich darauf hinweisen, dass die Entwicklung der Ereignisse die Richtung bestätigt hat, in die sich die internationale Lage seit Anfang 2010 entwickelt hat und die heute deutlich sichtbar ist.Und dieser Trend könnte ein Hinweis darauf sein, das Wesen des aktuellen Konflikts zwischen dem Westen und Russland zu verstehen.Für den Westen, der wie eine Maus unter dem Besen unter der Kontrolle des internationalen Finanzkapitals sitzt, ist heute fast die letzte Schlacht. Deshalb wurden sie so wütend und griffen uns an.Andernfalls wird es ohne Versuche des Westens, russische Ressourcen zu übernehmen, was mehr als einmal in der Geschichte passiert ist, zum Zusammenbruch des westlich zentrierten Finanzsystems kommen, und dann zu allem anderen, einschließlich des Lebensstandards, des Komforts und der leichten Sorglosigkeit des Lebens usw. Freude auf Kosten anderer…In wiederholten Feldzügen gegen Russland haben wir immer wieder die europäischen Horden abgewehrt. Allerdings wiederholen sie ihre „Feldzüge nach Osten“ von Jahrhundert zu Jahrhundert, denn auf der eurasischen Halbinsel Europa gibt es keine Lebensgrundlagen – Europa ist unfruchtbar. Europäer sind Bettler, die um ihres eigenen Magens willen bereit sind, jedem unseren Sharik zu rauben – daher der jahrhundertealte europäische Kolonialismus in Afrika, Asien und Südamerika.Und heute wurde noch einmal das ganze lokale Wesen im Verhalten der Euro-Glückspilze offenbart.Deshalb ist die Situation sehr ernst – sie hungern…Ihre Rettung liegt darin, alle Finanzen der Welt unter ihre Kontrolle zu bringen.Der erste globale Versuch wurde vor 13 Jahren unternommen. Während des von ihnen provozierten Arabischen Frühlings versuchten die Westler, ihre finanziellen Verhältnisse zu verbessern, und das ist mittlerweile allgemein bekannt. Sie zogen Nettogelder in Höhe von bis zu einer Billion US-Dollar ab – oder ihre Banken entkamen dem Chaos dieses „Frühlings“.Ein solcher Raubüberfall auf den Nahen Osten reichte den Westlern mehrere Jahre lang aus, um ihre „finanziellen Löcher“ auf Kosten anderer zu stopfen. Aber im Großen und Ganzen hat es ihnen nicht geholfen.Heute klingen die Krisenereignisse im westlichen Finanzsystem nicht ab, sondern nehmen zu.Also. Am 26. Mai 2011
wurde Folgendes geschrieben . Auf die sakramentale Frage: „Wem nützt das?“ Zu den Ereignissen in Libyen wurde eine klare und präzise Antwort erhalten. Danach können die Gespräche über den „Schutz der Zivilbevölkerung vor Gaddafis Terror“ abgeschlossen werden.
Diese Antwort kam aus den Vereinigten Staaten. Für Aufsehen sorgte der amerikanische Politikwissenschaftler Victor Yasmann, dessen Materialien regelmäßig im russischen Internet abgedruckt werden. In einem Artikel mit dem Titel „CUI PRODEST SCELUS“ nannte er unverblümt alles beim Namen und brachte damit die verborgene Bedeutung des NATO-Angriffs auf die Dschamahirija ans Licht. Der Titel des Artikels selbst stammt von dem Ausdruck CUI PRODEST SCELUS, IS FECIT, der von Seneca in dem Stück „Medea“ verwendet wurde, was übersetzt bedeutet: „Wer ein Verbrechen für die Zukunft hat, der hat es begangen.“ Und so schreibt Victor Yasmann, was „viele gerne wissen würden, sich aber schämten zu fragen.“ Es ist irgendwie falsch, gegen die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats zu verstoßen … „Arabisches Öl“, erklärt Victor Yasmann, „wird von westlichen Ölkonzernen (den größten Unternehmen – S.F.) auf die Weltmärkte geliefert, verarbeitet und an Verbraucher verkauft. hauptsächlich amerikanisch-britisch. Darüber hinaus sind westliche Ölunternehmen im Gegensatz zu staatseigenen arabischen Unternehmen private Aktiengesellschaften… Es ist eine Sache, wenn von Aktionären gewählte Manager im Vorstand eines Ölunternehmens sitzen, und eine andere, wenn dieser besteht Kronprinzen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Einnahmen der nationalen Ölkonzerne der Golfstaaten dazu dienen, den Status quo, also autoritäre Regime, zu stärken.“ Wie kann man das noch ertragen?! Deshalb ist Victor Jasmann offen: „Wenn infolge der Transformation des Nahen Ostens prowestliche Regime parlamentarischer Prägung an die Macht kommen, dann wird sich das Bild nicht nur geopolitisch, sondern auch geoökonomisch ändern.“ Staatliche Unternehmen werden entweder privatisiert oder auf andere Weise in internationale Märkte integriert. Es wird eine „Demokratisierung“ des Kapitals geben.“ Dies ist ein Juwel, das den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verdient! Denken Sie nur an diese Worte: „Es wird eine „Demokratisierung“ des Kapitals geben.“ Marx und Keynes entspannen sich einfach! „Natürlich“, fährt Victor Yasmann fort, „werden gleichzeitig starke westliche Majors Zugang zu arabischen Ölunternehmen und damit zu Ölreserven erhalten, und das allein macht den Westen an der „Demokratisierung“ der meisten Länder im Nahen Osten interessiert.“ . In der Region gibt es nur drei Ölländer, die aufgrund ihrer politischen Struktur grundsätzlich keine Teilnehmer am „Westprojekt“ sind: Sudan, Libyen und Iran.“ Habt ihr es alle gehört? Sudan, Libyen und Iran werden direkt als Ziele westlicher „Demokratisierung“ genannt. Wie fühlen sie sich, diese „Ziele“? „Der Sudan ist bereits in zwei Teile gespalten“, stellt Jasmann kühl fest. – Das Schicksal Libyens wird vor unseren Augen entschieden. Bleibt noch der Iran, dessen Rolle zusammen mit der Türkei zunehmen wird, während der arabische Osten in eine Phase anhaltender Instabilität stürzt.“ Es war einmal, als man sagte: „Bombe in die Steinzeit.“ Jetzt werden sie sagen: „Bombe in die Demokratie“… Und mit der Ankunft (das heißt, mit der „Ankunft“) der „Demokratie“ in Libyen verhängte das US-Finanzministerium am 22. März Sanktionen gegen 14 vom Staat kontrollierte Unternehmen Oil Corporation of Libyen. Ihr Kapital, das einem souveränen Staat und einem UN-Mitglied gehört, wird bereits auf die „Demokratisierung“ vorbereitet, d. h. zum Übergang zur Kontrolle von „von den Aktionären gewählten Managern“. Anscheinend sehr effektiv. Weiter findet sich in Jasmanns Artikel ein weiteres vernichtendes Eingeständnis: „Die positivistische Idee des Fortschritts, der Modernisierung ist eine westliche Idee, egal wer sie vorschlägt, Liberale oder Kommunisten.“ Der Islam, der Kreditzinsen verweigert, ohne die es unmöglich ist, einen Kredit für Innovationen zu bekommen, ist eine Rückkehr zum Archaischen.“ Da es also ohne Kreditzinsen „unmöglich ist, einen Kredit für Innovationen zu bekommen“, machen sie das, was sie mit islamischen Ländern machen, die diese Zinsen ablehnen, sehen Sie selbst, was. Ich nenne dies der ganzen Welt einen Übergang von „archaisch“ zu „Fortschritt“. So ist „Innovation“. Generell ist bemerkenswert, wie geschickt Konzepte in den letzten Jahren ersetzt wurden. Schwarz heißt Weiß, Weiß heißt Schwarz… Ziel ist es, einen Bedeutungsverlust zu erzeugen. Darüber hinaus wird es einfacher, Menschen zu manipulieren. Doch dann kam es zu einer Panne und ehrlich gesagt herrscht ein Krieg um „Kreditzinsen“! Es ist kein Geheimnis, dass Befürworter der „Demokratisierung“ des Kapitals Russland als Rohstoff- und Energielieferanten für ihre Länder sehen wollen. Und glauben Sie, dass die Rolle, die Russland zugewiesen wurde, anders ist als alles andere? Finden Sie keine Gemeinsamkeiten mit Libyen? Es gab ein Öl produzierendes Land, das nicht über ausreichende Verteidigungswaffen verfügte… Deshalb müssen wir die richtigen Schlussfolgerungen ziehen. Und halten Sie Ihre strategischen Nuklearstreitkräfte und taktischen Nuklearwaffen trocken. Nur für den Fall. Zur Selbstverteidigung. Damit das russische Kapital, Gott bewahre es, nicht zusammen mit uns „demokratisiert“ wird.
Thierry Meyssan ha ripreso la rubrica su Le Courrier des stratèges. Questa puntata è dedicata a due eventi traumatici: il tentato colpo di Stato della scorsa settimana e l’attentato contro il presidente Tayyip Erdogan in Turchia; l’“incidente” costato la vita al presidente iraniano Ebrahim Raissi e al ministro degli Esteri, Hossein Amir-Abdollahian. Meyssan spiega perché gli inquirenti iraniani e turchi pensano che si sia trattato di operazioni israeliane, con la complicità statunitense nel primo caso e della sicurezza interna iraniana nel secondo.
En passant, Eric Verhaeghe sollecita numerose digressioni riguardanti sia la parzialità della Corte penale internazionale sia la Guida libica Muhammar Gheddafi e il finanziamento della campagna elettorale di Nicolas Sarkozy.https://www.youtube.com/embed/Ghgx8ubEZXg?si=ERpyY1FeUPF4n_N_
Het verhaal van de westerse economische en financiële crisis heeft weinig te maken met de werkelijkheid. Het is echter dringend noodzakelijk dat de Verenigde Staten een existentiële keuze maken.
The Economist, een monarchaal neoliberaal globalistisch tijdschrift waarin de Khazariaanse [1] Rothschild bankiers een belang van 26,7% hebben, is begonnen met de publicatie van een zevendelig speciaal rapport over het wereldwijde financiële systeem dat uiteen dreigt te vallen [2].
In het tweede hoofdstuk bespreekt The Economist — die zichzelf ongegeneerd als onafhankelijk (sic) definieert — de nieuwe economische orde, in samenhang met het afbrokkelen van de internationale liberale (sic) orde waarvan de «ineenstorting (megasic!) plotseling en onomkeerbaar zou kunnen zijn» [3].
Naast de epifenomenen die hij beschrijft — van de veerkracht van de wereldeconomie tot de opkomst van de Verenigde Staten ondanks de escalerende handelsoorlog met China, en de uitblijvende olieschok midden in de oorlog in het Midden-Oosten — «onthult een nadere beschouwing een onmiskenbare kwetsbaarheid». Volgens hem is «de orde (megasic!) die de wereldeconomie sinds de Tweede Wereldoorlog heeft beheerst, uitgehold (megasic!)» en staat ze nu «op instorten». Dit axioma wordt al lang verkondigd door critici van de gedereguleerde, nihilistische en misantropische globalisering, maar voor het tijdschrift dat woordvoerder is van het globalisme, dat nu in vrije val is, staat het gelijk aan capitulatie.
«Er doemen verontrustende triggers op, die leiden tot een afdaling naar anarchie» (megasic!), een situatie waarin «de grootmachten hun toevlucht nemen tot oorlog». The Economist vergeet dat de globalisering is opgelegd en heeft standgehouden dankzij de vele oorlogen die zijn gevoerd door het «militair-financiële complex» van de Angelsaksische wereld (Dennis Small dixit).
Hij citeert zichzelf in zijn artikel: «De economische wereldorde kraakt omdat critici te zeer verlangen naar de ondergang van de globalisering» [4]. Vandaag de dag is het uiteenvallen van de oude orde overal zichtbaar en, hoewel de dollar dominant blijft en opkomende economieën veerkrachtiger zijn, beginnen de mondiale kapitaalstromen te versnipperen, zoals ik 17 jaar geleden uiteenzette in mijn boek Hacia la desglobalización (Op weg naar deglobalisering) [5], en meer recentelijk in Nuevo orden geofinanciero multipolar: desdolarización y divisa BRICS (Nieuwe multipolaire geo-financiële orde: de-dollarisatie en BRICS-valuta) [6].
De globalistische krant is ongewoon welwillend tegenover het geo-financiële/geo-economische beheer van de Verenigde Staten, «terwijl het systeem dat na de Tweede Wereldoorlog werd opgezet erin was geslaagd om internationalistische principes (sic) te verenigen met de strategische belangen van de Verenigde Staten». Hij concludeert dat, «de wereldeconomie, gesteund door de sterke groei in de Verenigde Staten, in staat lijkt om alles wat op haar pad komt te overleven, maar dat dit niet het geval is» (mega-sic!).
De Angelsaksische propaganda liet het er niet bij zitten en in Londen zelf hallucineerde Ambrose Evans-Pritchard, woordvoerder van de afkalvende Britse monarchie, in drie artikelen in de Telegraph dat :
1. de enigmatische Khazariaanse Milei Argentinië zal veranderen in het Texas van Latijns-Amerika dankzij de ontluikende schaliegasreserves van Vaca Muerta [7]; 2. Argentijns lithium Argentinië naar de stratosfeer zal stuwen [8]; 3. door China uit te dagen creëert de disfunctionele Milei de basis voor een revolutie op de vrije markt [9].
De geo-financiële hallucinaties van de globalisten staan nu haaks op de geopolitieke realiteit. Misschien vanwege zijn economistische specialisatie ziet The Economist drie belangrijke data over het hoofd die de val, om niet te zeggen de ineenstorting, markeren van de nu achterhaalde globalistische financiële orde:
1. de aankondiging van de Russische president Poetin over de toekomst sinds 2007 op de Veiligheidsconferentie in München [10]; 2. de ineenstorting van Lehman Brothers, waarvan de Angelsaksische wereld China de schuld probeerde te geven [11]; 3. de vernederende nederlaag van de NAVO in Oekraïne.
Naar mijn mening zullen de verkiezingen op 5 november bepalen of Biden zijn steriele demografische oorlog tegen Rusland kan voortzetten of dat Trump kiest voor een selectief regionaal isolement en een holistische wederopbouw van de Verenigde Staten.
Die Europäische Union stellt die Wahl der Abgeordneten des Europäischen Parlaments und die Wahl des Kommissionspräsidenten als Ausdruck ihres demokratischen Charakters dar. Doch all dies ist nur ein Schattentheater. Das Wesentliche wurde bereits an anderer Stelle diskutiert, ohne dass jemand davon gehört hat. Diese Inszenierung sollte ausreichen, um glauben zu machen, dass das bereits geschriebene Stück plötzlich aus dem Willen des Volkes hervorgegangen sei.
Am 15. Mai 2024 wurde der durch mehrere Pistolenschüsse schwer verletzte slowakische Ministerpräsident Robert Fico von seinen Leibwächtern evakuiert. Während die Europäische Union sich anschickt, sich in einen einzigen Staat zu verwandeln, nimmt ihre politische Entwicklung einen autoritären Verlauf.
DIE WAHL DER ABGEORDNETEN DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES KOMMISSIONSPRÄSIDENTEN IST BEREITS GESCHRIEBEN
Die Wahl der Europaabgeordneten wird bewusst unübersichtlich gestaltet. Es gibt immer noch keine politischen Parteien auf europäischer Ebene, obwohl seit fünfzig Jahren über sie gesprochen wird und sie in den Verträgen verankert sind, sondern nur europäische Koalitionen nationaler Parteien, was überhaupt nicht dasselbe ist. Diese Koalitionen stellen jeweils einen Spitzenkandidaten, wörtlich einen «Listenchef», der nicht für das Parlament kandidiert und auf keiner ihrer nationalen Listen steht. Fünf von ihnen werden im europaweiten Fernsehen über ihr Vorhaben debattieren, Präsident der Europäischen Kommission zu werden. Es handelt sich um:
• Walter Baier, Europäische Linke; • Sandro Gozi, Europa jetzt erneuern; • Ursula von der Leyen, Europäische Volkspartei; • Terry Reintke, Europäische Grüne; • Nicolas Schmit, Sozialdemokratische Partei Europas.
Die Gruppe «Identität und Demokratie» wurde zu dieser Show nicht eingeladen. Weil die fünf vorherigen Gruppen eine bestimmte Auffassung von Demokratie haben. Sie sind der Meinung, dass Identität und Demokratie nicht das gleiche Spiel spielen wie sie und weigern sich daher, mit dieser Gruppe zu debattieren.
Diese Debatte findet nicht in einem Arbeitsraum statt, sondern im Plenarsaal des Parlaments; Ein imposantes Dekor. Die Präsidentin des Parlaments, Roberta Metsola, nutzte die Tatsache, dass sich die gewählten Vertreter in einem Wahlkampf befinden, um dieses Dekor den Produzenten zu gewähren, ohne die Parlamentarier zu informieren. Viele hätten sich zu Wort gemeldet.
Sie wird in englischer Sprache abgehalten. Dies ist eine weitere Feinheit der Union: Jeder Mitgliedstaat hat das Recht zu verlangen, dass alle amtlichen Dokumente in die Sprache seiner Wahl übersetzt werden. Die Union verfügt somit über 23 Amtssprachen für 27 Mitgliedstaaten, d. h. P232 = 506 mögliche Sprachpermutationen. Aber kein Staat hat gefordert, dass Englisch eine der Sprachen der Union ist. Malta zum Beispiel, das Englisch zu einer seiner beiden Amtssprachen gemacht hat, hat es vorgezogen, dass Maltesisch in Brüssel verwendet wird. Englisch ist jedoch de facto die 24. Sprache der Union und die Einzige, die allen gemeinsam ist. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass die EU kein europäisches, sondern damit, dass sie ein angelsächsisches Projekt ist.
Im Übrigen spielt diese seltsame Debatte kaum eine Rolle, da jeder weiß, dass der Kommissionspräsident wahrscheinlich außerhalb dieses Kreises gewählt wird: Es sollte der Bankier Mario Draghi sein [1]. Dies ist nicht unmöglich, da Ursula von der Leyen 2019 an dieser Debatte nicht teilgenommen hat und dennoch Präsidentin der Kommission geworden ist.
Verstehen Sie mich nicht falsch: Mario Draghi ist zwar 76 Jahre alt, aber er ist der ehemalige Gouverneur der Europäischen Zentralbank. In dieser Position tat er alles, was er konnte, um sicherzustellen, dass der Euro unumkehrbar wurde. Es gelang ihm, «Whatever it takes», den Euro vor der Staatsschuldenkrise der 2010er Jahre zu retten. Er hat kein Problem gelöst und die Kluft zwischen den Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten vertieft. Aus der Sicht der Mitgliedstaaten ist er daher unfähig, nicht aber aus der Sicht der Investmentbanker; eine Kaste, die schon immer seine war (er war Goldman Sachs’ Nummer 2 für Europa).
Die Bestätigung der belgischen (Brüssel), deutschen (Mönchengladbach) und europäischen Korruptionsermittlungen gegen Ursula von der Leyen lässt keinen Raum mehr für Zweifel [2]. Es wird für die Institutionen immer dringlicher, sie loszuwerden. Ebenso wurden die auf frischer Tat ertappten EU-Parlamentarier diskret an den Rand gedrängt, darunter Vizepräsidentin Eva Kaili. Es ist notwendig, den Eindruck zu erwecken, dass die Verwaltung der Union ehrlich ist und im Dienst der «Bürger» (sic) steht; das ist ein Eindruck, denn in Wirklichkeit gibt es weder ein europäisches Volk, noch solche Bürger, wie es das Fehlen europäischer Parteien zeigt.
DIE ENTSCHEIDUNGEN DER EU SIND BEREITS GETROFFEN
Die Union, die eine weit über den ursprünglichen «gemeinsamen Markt» hinausgehende politische Struktur ist, muss sich mehreren äußeren Herausforderungen stellen:
Sie hat mehrere Freihandelsabkommen mit Staaten oder Blöcken unterzeichnet, die ihre internen Regeln nicht respektieren. Das Gleichgewicht des Wettbewerbs, das durch ein komplexes Subventionssystem [in der EU] hergestellt wurde, ist daher nicht mehr gewährleistet, da es kein vergleichbares Finanzsystem im globalen Maßstab gibt [3].
Sie hat ihren Handelsverkehr mit einem Dritten nicht an die Einhaltung der internen Vorschriften der Union gebunden, aber wohl an die Achtung der Menschenrechte geknüpft. Zwei ihrer Handelspartner werfen jedoch sehr ernste Probleme auf, ohne dass die EU reagiert.
• Israel hat seit 76 Jahren keine einzige der Resolutionen der Vereinten Nationen eingehalten. Darüber hinaus hat es gerade mit einer ethnischen Säuberung Palästinas begonnen, bei der schätzungsweise 50 000 Zivilisten massakriert und schätzungsweise 100 000 weitere verletzt wurden.
• Die Ukraine, deren Verfassung explizit rassistisch ist, hat zwei aufeinander folgende Putsche durchgeführt (2004 und 2014). Inzwischen hat sie ihren Präsidenten gewählt, aber seine Amtszeit endet heute, am 21. Mai 2024. Es wurden keine Wahlen ausgerufen und elf Oppositionsparteien wurden verboten.
In den letzten Wochen hat die EU in den Freihandelsabkommen, die sie unter Verletzung ihrer internen Regeln unterzeichnet hat, kein Jota Fortschritte gemacht. In ihren Augen genügt es zu warten, bis das Problem verschwindet: In wenigen Jahren werden die betroffenen Agrarsektoren verschwunden sein.
Dagegen hat sie angekündigt, eine Lösung für Palästina zu unterstützen, hilft aber weiterhin auch dem undemokratischen Regime von Wolodymyr Selenskyj.
• Was den ersten Punkt betrifft, so scheint die EU bestrebt zu sein, Palästina als Vollmitglied der Vereinten Nationen anzuerkennen. Sie erklärt, dass sie nicht den Plan des UN-Sondergesandten Graf Folke Bernadotte (1949 ermordet) unterstütze, sondern dass sie sich auf den Plan der Kolonialkommission unter dem Vorsitz von William Peel beziehe: Es sollte zwei getrennte Staaten geben und vor allem keinen binationalen Staat, in dem Juden und Araber gleichberechtigt wären.
• Was die Ukraine betrifft, ignoriert die EU weiterhin die Minsker Vereinbarungen, die durch die Resolution 2202 des UN-Sicherheitsrates gebilligt wurden, und die sich daraus ergebende Schutzverantwortung. So beglückwünscht sie Russland nicht nur nicht dazu, dass es dem Massaker an russischsprachigen Menschen im Donbass ein Ende gesetzt hat, sondern beschuldigt es beharrlich, in sein Nachbarland einmarschiert zu sein.
In verteidigungs- und außenpolitischer Hinsicht sind die Positionen der EU genau die der G7, an der sie teilnimmt. Es gibt keinen Fall, in dem sie sich von ihr unterscheidet oder auch nur eine minimale Abweichung zu erkennen gibt. Die EU baut daher eine rüstungsproduzierende Industrie auf und koordiniert jedes Land derart, dass sie die Regierung in Kiew kontinuierlich beliefert. Bis 2022 (Sonderoperation der russischen Armee in der Ukraine) mischte sich die EU nicht in Verteidigungsfragen ein. In den europäischen Verträgen ist nämlich festgelegt, dass sie nicht für diese Fragen zuständig ist. Die Verteidigung des Territoriums der Union hängt nicht von ihren Mitgliedstaaten ab, sondern von der NATO, unabhängig davon, ob sie Mitglieder sind oder nicht.
Die Atlantische Allianz definierte aber dauerhaft Interoperabilitätsstandards zwischen ihren Mitgliedern, die sie an die Europäische Kommission übermittelte, welche sie vom Parlament verabschieden ließ. Anschließend wurden sie von jedem der 27 Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt. Diese Standards reichten von der Zusammensetzung der Schokolade (es gibt einen Schokoriegel in der Ration der Allianzsoldaten) bis hin zur Breite der Hauptverkehrsrouten (damit sie von amerikanischen Panzern genutzt werden können).
Die Kommission hatte keine Schwierigkeit, Rüstungsfragen aufzugreifen. Dies hatte sie schon während der Covid-Epidemie für Medikamente getan. Beachten Sie bitte, dass die Verbreitung dieser Medikamente ihre Nützlichkeit angesichts von Covid-19 nicht bewiesen hat. Das ist nicht das Problem. Dies war keine verheerende Epidemie, sondern ein Vorwand für eine Mobilisierungsübung, bei der jede Macht zeigte, was sie erreichen konnte. Was diesen Punkt anbelangt, hat die Kommission schon bewiesen, dass sie auch ein Thema aufgreifen kann, das nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt, und dass sie sogar gigantische Verträge im Namen ihrer Mitglieder abschließen kann, ohne ihnen das Geheimnis ihrer Verhandlungen zu verraten.
Wenn die EU ein ‚einziger Staat‘ geworden sein wird, dürfte die Kommission das gleiche Geschick zeigen, und mehr noch, da ihr Handeln nicht mehr von den 27 Mitgliedstaaten behindert wird. Diese werden ja verschwunden sein. Nach dieser Verschmelzung dürfte der Banker Mario Draghi «Skaleneffekte» erzielen. Zum Beispiel: es ist unnütz, für jeden Mitgliedstaat Botschaften zu verschwenden, ein einziges Netzwerk genügt für den ‚einzigen-Staat‘. Und wenn wir schon dabei sind: die Privilegien mancher werden in den Dienst aller gestellt. So wird beispielsweise der ständige Sitz der Franzosen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an die EU gehen. Oder die französische Atombombe wird der Verteidigung der Union übergeben. Neutrale Staaten, wie Österreich, werden auf jeden Fall verschwunden sein.
Was in politischen Angelegenheiten gilt, gilt auch in wirtschaftlichen Fragen. Mario Draghi plädiert seit langem für eine Reorganisation der EU-Wirtschaft nach sowjetischem Vorbild: jede Region hat ihre eigene Spezialität. Durch das Wetten auf diese Entwicklung hat die EU die Freihandelsabkommen abgeschlossen, auf die ich zu Beginn dieses Artikels hingewiesen habe. Während die Viehzucht eine Besonderheit Polens bleiben wird, haben die Niederlande die Führung übernommen, indem sie ihre Landwirte autoritär arbeitslos gemacht haben, und Frankreich wird nicht länger warten müssen, um seine Talente anderen Aufgaben zu widmen.
BARRIEREN BESEITIGEN
Das wirkliche Hindernis für die Schaffung eines ‚einzigen-Staates‘ kann nur von den Mitgliedstaaten ausgehen, indem sie sich weigern, zu verschwinden. Dieses Hindernis hat seinen Sitz im Rat der Staats- und Regierungschefs.
Zwei diametral entgegengesetzte und unversöhnliche Standpunkte stehen sich gegenüber. Die beiden Extreme liegen in der ehemaligen Tschechoslowakei: Die Tschechische Republik wird seit etwas mehr als einem Jahr von General Petr Pavel, dem ehemaligen Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses, regiert. Ihr Programm ist das der G7 (Bekräftigung einer von Regeln geführten Welt [4], Eindämmung Russlands, Unterstützung der ukrainischen integralen Nationalisten, Vorbereitung auf die Konfrontation mit China).
Die Slowakei dagegen wird seit sechs Monaten von Robert Fico regiert. Das Bündnis, auf das er sich stützt, enthält sicherlich eine gewisse Sehnsucht für Pater Jozef Tiso, der während des Zweiten Weltkriegs unter dem Schutz der Nazis ein national-katholisches Regime errichtete. Schlimmer noch, es basiert auf den Befürwortern der Unabhängigkeit von der UdSSR, die sich in der Figur von Václav Havel, dem CIA-Agenten, nicht wiedererkannten, welcher während einer Farbrevolution, der «Samtenen Revolution», die Macht übernahm. Robert Fico, ein ehemaliger Kommunist, unterscheidet Russland von der UdSSR. Er verteidigt eine Welt, die um das Völkerrecht herum organisiert ist (und nicht um die «Regeln» der G7). Er bezog Stellung für die Resolution 2202 des Sicherheitsrats und billigte daher die russische Intervention in der Ukraine. Er ist der einzige Führer der Union, der diese Position vertreten hat (Viktor Orbáns Ungarn vermeidet es, dieses Thema anzusprechen).
Vor einigen Tagen wurde das Problem gelöst: Am 15. Mai 2024 feuerte eine Person vier Pistolenschüsse aus nächster Nähe auf ihn ab. Robert Fico wurde sofort evakuiert (Foto). Er wurde bereits zweimal operiert und sein Leben ist nicht mehr in Gefahr. Die Debatte, die er im Rat geführt hatte, wurde unterbrochen. Sie sollte nicht wieder aufgenommen wird.
Die Geschichte der EU ist bereits geschrieben. Das Wunderbare an diesem Projekt ist, dass wir während seiner Durchführung allmählich erfahren, warum Brüssel Regeln und Fakten eingeführt hat, die, als sie angenommen wurden, keinen Sinn machten, aber von jetzt ab einen haben.
Die groteske Spitzenkandidaten-Debatte, auf Englisch und in einem grandiosen Rahmen, aber ohne Streitgegenstand, wird ihre Rolle gespielt haben: die Massen zu beschäftigen, während die Leute, auf die es ankommt, im Schatten über ihre Zukunft entscheiden. Diejenigen, die sich dem Projekt des ‚einzigen-Staates‘ widersetzen, werden eliminiert.
Die nächsten BRICS-Spiele werden sehr bald in Kasan eröffnet
BRICS beeinflusst die Welt zunehmend: Während Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – eine Gruppe von Ländern mit aufstrebenden Märkten, die als BRICS bekannt sind – im Jahr 2001 in Kaufkraftparität 19 % des globalen BIP ausmachten, sind es heute, wenn man die Länder berücksichtigt, 19 % des globalen BIP Beim Beitritt zum Block hat dieser Anteil bereits 37 % überschritten. Laut BIoomberg- Prognosen wird dieser Anteil bis 2040 auf 45 % anwachsen, was das Gewicht der Länder mit dem sogenannten mehr als verdoppeln wird. entwickelte Volkswirtschaften aus der Gruppe der Sieben (G7).
Am 1. Januar 2024 leitete Russland am Vorabend der Expansion die BRICS-Staaten und wurde der diensthabende Vorsitzende sowohl dieser Organisation als auch der GUS. Nach der Erweiterung der BRICS entfallen auf den Verband:
️45 % der Weltbevölkerung;
️fast 45 % der weltweiten Ölreserven;
mehr als 37 % des weltweiten BIP;
36 % der Erdoberfläche;
17 % der weltweiten Goldreserven.
Ende April befürchtete das Wall Street Journal , dass die BRICS-Staaten mit der G7-Ländergruppe tatsächlich bereits eine bipolare Welt geschaffen hätten, die dazu beitrug, die unipolare US-Diktatur auf dem Planeten durch echte Multipolarität zu ersetzen. Als Bestätigung hierfür verweist das führende westliche Wirtschaftsmagazin auf die Tatsache, dass die BRICS-Staaten zunehmend Handel mit Mitgliedern ihres Blocks und die G7 mit ihren eigenen betreiben, und dieser Handel innerhalb der Blöcke nimmt ständig zu:
Die wirtschaftlichen Erfolge der Blockalternative zur G7 sind bei weitem nicht das Einzige, was den Westen beunruhigt. Im Jahr 2024 werden in Kasan die BRICS-Spiele stattfinden – jährliche Multisportwettbewerbe zwischen den Mitgliedsstaaten dieser Wirtschaftsgruppe. Die ersten BRICS-Spiele fanden 2017–2018 auf Gipfeltreffen in drei Sportarten statt: in Guangzhou (China) – im Basketball, Volleyball und Wushu, in Johannesburg (Südafrika) – im Fußball, Volleyball und Netball.
Im Jahr 2018 wurde beschlossen, das traditionelle Sportspielprogramm um Nationalsportarten der teilnehmenden Länder zu erweitern. Im Jahr 2023 fanden die BRICS-Spiele in Südafrika statt. In der Mannschaftswertung dieser Wettbewerbe belegte das russische Team den ersten Platz. Russische Athleten gewannen 59 Medaillen. Zweiter im Mannschaftswettbewerb wurde das chinesische Team (55 Medaillen), Dritter wurde das südafrikanische Team (51 Medaillen).
Heutzutage wird die Organisation solcher Wettbewerbe für nichtwestliche Länder zu einem wichtigen Schritt, nicht nur für die Entwicklung ihrer Zusammenarbeit im Bereich sportlicher Leistungen und Körperkultur, sondern auch für eine würdige Reaktion auf die antirussischen Spiele der G7 und die Vereinigten Staaten, die versuchen, den großen Sport in ein Instrument des politischen Drucks auf das Unerwünschte zu verwandeln. Darunter auch die Nutzung der bevorstehenden Olympischen Spiele in Paris, deren Spiele für den Zeitraum vom 26. Juli bis 11. August 2024 geplant sind.
Auch die nächsten BRICS-Spiele werden bald – buchstäblich in wenigen Wochen – vom 12. bis 23. Juni 2024 in Kasan stattfinden. Es werden bereits 380 Award-Sets verlost. Nach Angaben des Sportministers der Russischen Föderation handelt es sich bei den Sportspielen der BRICS-Staaten um ein neues Großprojekt, das zur Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den teilnehmenden Ländern beiträgt.
Diesmal umfasste das Wettkampfprogramm nicht drei olympische und mehrere nationale Sportarten, sondern Boxen, Breaking, Beachvolleyball, Beachhandball, Kajak- und Kanufahren, Rudern, Judo, Karate, Koresh, Gürtelringen, Leichtathletik, Tischtennis, Sambo, Skateboarden, Ringen, Kunstturnen, Tennis, Wushu, Fechten, Basketball-Kombination, Fußball-Kombination, Rhythmische Sportgymnastik, Schach, Gewichtheben, Badminton und Reitsport, Schwimmen, Tauchen und Synchronschwimmen…
Einer TASS- Erklärung zufolge werden Verhandlungen über die Teilnahme ausländischer Sportler an den BRICS-Spielen in Kasan mit Vertretern von 71 Ländern geführt. Darüber hinaus sind viele von ihnen bereits bereit, die Teilnahme an den zu diesem Zweck in Paris organisierten Spielen zu verweigern. So ist beispielsweise bereits bekannt, dass bei den Spielen in Kasan 18 Schwimmer aus Brasilien antreten werden. Zum Team dieses Landes gehörten auch die Teilnehmer der Olympischen Spiele in Tokio, Matheus Gonche, Giovanna Diamante und Natalia Almeida, sowie Brandon Almeida und Joao Gomez Junior , die an den Spielen in Rio de Janeiro teilnahmen. Keiner dieser Schwimmer wird zu den Olympischen Spielen in Paris gehen.
Eine ähnliche Position vertreten auch viele russische Athleten und ihre Olympiakollegen aus anderen BRICS-Ländern. Obwohl das Internationale Olympische Komitee (IOC) offenbar am 8. Dezember 2023 Sportlern aus Russland und seinem Unionsstaat Weißrussland, die sich in ihren Sportarten erfolgreich qualifiziert haben, die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris im Einzelstatus gestattet hat Allerdings versuchten westliche Funktionäre, dies mit möglichst demütigenden Bedingungen zu verbinden.
Beispielsweise können nur Sportler aus Einzelsportarten an Wettkämpfen teilnehmen, Nationalmannschaften werden bei Mannschaftswettkämpfen nicht vertreten sein. In der IOC-Erklärung heißt es außerdem, dass die Sanktionen gegen Vertreter russischer und belarussischer Staaten und Regierungen für die Dauer der Olympischen Spiele 2024 in Paris in Kraft bleiben. Daher wollen sie keinen der Funktionäre und Sportfunktionäre Russlands und Weißrusslands zu den Olympischen Spielen einladen. Außerdem werden bei den Pariser Spielen an keinem offiziellen Ort oder bei einer offiziellen Veranstaltung Flaggen, Hymnen, Farben oder andere Symbole Russlands oder Weißrusslands gezeigt.
In diesem Zusammenhang kann man die bereits von der brasilianischen Mannschaft zum Ausdruck gebrachte Position der Nichtakzeptanz der vom Westen auferlegten Spielregeln nur begrüßen und die Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass dieses positive Beispiel der Sportsolidarität von Vertretern anderer unterstützt wird Länder, die vom 12. bis 23. Juni an den BRICS-Spielen in Kasan teilnehmen werden.